8.11.2009

Links 450

SchülerVZ-Affäre: Bot die Firma freiwillig Geld?

Der für die Meinungsfreiheit gefährlichste Boden der Republik

Netzeitung: Computer ersetzt Redakteure

Uni Bonn: Selbst verschuldeter Massenauflauf

I am a Prisoner in the Bangkok Hilton

Verdächtiger schickt schöneres Fahndungsfoto

12 Kommentare zu “Links 450”

  1. MrBrook (Link) meint: (8.11.2009 um 12:29) AntwortenReply to this comment

    Zur Meinungsfreiheit: Jaja, das Landgericht Hamburg. Es ist zwar eine Unverschämtheit, was die Richter dort seit Jahren entscheiden; Viel skandalöser ist aber, dass der Gesetzgeber nicht endlich mal den Auswüchsen des fliegenden Gerichtsstandes einen Riegel vorschiebt.

  2. Tobias meint: (8.11.2009 um 12:34) AntwortenReply to this comment

    Zu SchülerVZ, wer sich selbst ein Bild machen will:
    http://static.blar.de/log.txt

    Ich denke ja, es lief einfach unglücklich im VZ-Büro. Dass die Leute von SchülerVZ es haben aus dieses Gleis laufen lassen ist wirklich bedenklich. Wer mit sovielen Daten umgeht muss solche Sachen einfach extrem professionell behandeln.

  3. Duddley meint: (8.11.2009 um 12:39) AntwortenReply to this comment

    @ 1 MrBrook:

    Dem kann ich nur zustimmen.

    @ VZnet: So langsam gewinnen die VTler die Oberhand :-)

    @ Netzzeitung: "Die "AXE der Bloeden" sagt alles.

    Gruß Duddley

  4. SvenC meint: (8.11.2009 um 12:51) AntwortenReply to this comment

    Der ganze VZ Kram sollte so langsam in die Köpfe ALLER dringen. Datenschutz und Krake wie google….

    Leider schnallen viele Leute das nicht und stellen fleißig weiter ihre Alk-Bilder ein. Tolles, neues Deutschland!

  5. Axel John (Link) meint: (8.11.2009 um 13:35) AntwortenReply to this comment

    Der für die Meinungsfreiheit gefährlichste Boden der Republik

    2 Dinge sind es, die hier den "Rechtsstaat" ad absurdum führen:
    1.) Die Ignoranz und Unfähigkeit des Gesetzgebers.
    Ist das rechtsstaatlich, wenn faschistoide Gesinnungsrichter in fast allen ihren Urteilen auf das Grundgesetz urinieren können und niemand dem Einhalt gebietet?
    Man stelle sich vor, in Deutschland gäbe es die Todesstrafe…

    2.) Eine Zweiklassen-Justiz.
    Wer nicht das Geld hat, sich bis zum BGH und BVerfG durchzuklagen, ist dieser Terrrorjustiz hilflos ausgeliefert.
    Da die "Urteile" offensichtlich schon vorher feststehen, kann man es sich auch sparen, Geld und Mühe in absurde Schauprozesse zu investieren. Ökonomischer ist es, man kassiert seine Versäumnisurteile (kommt auf das Selbe hinaus), schluckt es oder klagt weiter, je nach Kassenlage.

  6. Kaboom meint: (8.11.2009 um 16:03) AntwortenReply to this comment

    Netzzeitung: Zeigt, wie sehr die Verleger ihren originalen Content schätzen, den sie dem Leser nun zunehmend kostenpflichtig anzubieten gedenken.

  7. Rolf Schälike (Link) meint: (8.11.2009 um 18:38) AntwortenReply to this comment

    Den Optimusmus, auch den teuren bis zum BGH, teile ich mit Markus Kompa nicht. Es sind alles Einzelfälle, die entschieden werden. Damit sind Tür und Tor für die Willkür und fehlende Rechtssicherheit in Meinungsäußerungsverfahren geboten.

    Tatsache ist, dass nur eine Handvoll von Anwälten das Persönlichkeitsrecht vermarktet und verwertet, und den Menschen als Marke zu installieren versucht. Ein verschwindend kleine Teil von Prominenten und Politikern klagt bei den Zensurkammern. Darunter leidet die allgemene Meinungnsfreiheit, und der Rechtsstaat mutiert mit rechtsstatlichen Mitteln zu einem Willkürstaat.

    Vielen prominenten Klägern und Politikern ist das nicht bewusst. Die Anwälte verraten nicht allen ihren Mandanten, dass deren Persönlichkeitsrecht vermarktet und verwertet wird und sie als Marke ins Zensurgeschehen eintreten.

    Schaut doch mal nach, wer sich alles von den Prominenten und Politikern als Marke eingetragen hat und damit die Meinungsfreiheit und die Menschenwürde kommerzialisiert.

  8. dot tilde dot meint: (8.11.2009 um 22:44) AntwortenReply to this comment

    schade, ich hatte die netzeitung vor jahren mal als pioniere gesehen. vielleicht sind sie das ja heute auch – dann erledigte sich die elende scheindebatte über qualitätsmedien auf eine andere weise.

    .~.

  9. Fincut meint: (9.11.2009 um 06:17) AntwortenReply to this comment

    Die Netzzeitung war fraglos gut, problematisch allein war die Langeweile, die man auf ihr verspürte :(

    RIP.

  10. dot tilde dot meint: (9.11.2009 um 10:41) AntwortenReply to this comment

    @9 (fincut):

    meinen sie bezüglich polemik und boulevard?

    .~.

  11. earendil meint: (9.11.2009 um 12:01) AntwortenReply to this comment

    Danke für den Bangkok Hilton-Link, sehr bedrückend. Man muss sich der extremen (wenn auch etwas verständlichen) Anti-Thailand-Haltung des Gefangenen anschließen, aber trotzdem finde ich solche Einblicke in die "Totenhäuser" dieser Welt sehr wichtig, um das Bild einer Gesellschaft (ob nun der thailändischen oder anderer) zu korrigieren – "die Wahrheit über Katzen lernt man von den Mäusen". Passend auch zu dem Blogeintrag über den war on drugs. Nirgendwo erzeugt die Kriminalisierung von Drogen wohl derart schreckliche und perverse Ergebnisse wie in Südostasien.

    @Fincut: Was haben Sie denn, Bild Online und pi gibt's doch weiterhin? Und wenn die Zeitungen, die auf Ihrer politischen Linie liegen, also Junge Freiheit oder Deutsche Stimme, kein ausreichendes Onlineangebot haben, müssen Sie halt ein bisschen Geld für das Abo ausgeben.

  12. Silom meint: (10.11.2009 um 05:30) AntwortenReply to this comment

    Bangkok Hilton – prisoners in Thailand

    Hierzu eine sehr gute Seite, wen es interessiert oder helfen moechte.

    phaseloop.com/foreignpris...s/prisoners-thailand.html

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