13.11.2009

Gute Presse per Kleingedrucktem

Die Bundesagentur für Arbeit bietet Zeitungen und Zeitschriften druckfertige Artikel an. Das nennt sich Themendienst. Auch wenn hier geschickt der durch die Printkrise erzeugte Notstand in den Redaktionen ausgenutzt wird, handelt es sich doch um schnöde Public Relations; auf deutsch: Eigenwerbung.

Wer die Artikel downloaden will, muss die Allgemeinen Geschäftsbedingungen der Arbeitsagentur akzeptieren. Da findet sich dann unter anderem folgende Klausel:

Die Artikel und ihre Bestandteile (Text, Textteile, Fotos) dürfen nicht bearbeitet werden, insbesondere dürfen keine eigenen Texte, Fotos oder sonstige Ergänzungen hinzugefügt werden.

Es geht mir gar nicht darum, ob so eine Klausel wirksam ist. (Ist sie nicht.) Vielmehr kommt hier ein Verständnis gegenüber der Presse zum Ausdruck, das ich doch für bedenklich halte. Zeitungsredaktionen sind kein verlängerter Anzeigenteil, in dem der Auftraggeber den Inhalt diktiert. So heißt es inhaltsgleich in allen Pressegesetzen der Länder (zitiert nach NRW):

Die Presse erfüllt eine öffentliche Aufgabe insbesondere dadurch, daß sie Nachrichten beschafft und verbreitet, Stellung nimmt, Kritik übt oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt.

Gleichzeitig hat die Presse auch Pflichten:

Die Presse hat alle Nachrichten vor ihrer Verbreitung mit der nach den Umständen gebotenen Sorgfalt auf Inhalt, Herkunft und Wahrheit zu prüfen.

Auch mit Artikel 5 des Grundgesetzes ist es nicht vereinbar, Journalisten so an die Leine zu nehmen. Dementsprechend mahnt auch die Richtlinie zu Ziff. 7 des Deutschen Pressekodex zu besonderer Sorgfalt im Umgang mit PR-Material. Damit ist nicht gemeint, sich Inhalt und Aufmachung diktieren zu lassen – selbst wenn PR-Texte Auslöser oder Grundlage der Berichterstattung sind.

Nun wird man hoffen können, dass sich 95 % der Journalisten keinen Deut darum scheren, was ihnen die Arbeitsagentur als Kleingedrucktes unterschiebt. Aber schon allein der Umstand, dass eine Behörde sich so eine Gängelung der Presse rausnimmt, ist ein Kopfschütteln wert.

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47 Kommentare zu “Gute Presse per Kleingedrucktem”

  1. Stimmviech (Link) meint: (13.11.2009 um 20:41) AntwortenReply to this comment

    Embedded journalism at its best.

  2. Kaboom meint: (13.11.2009 um 20:43) AntwortenReply to this comment

    Angesichts des Schrumpfungsprozesses in der Presse könnte man sogar argumentieren, dass der bald auf die BA angewiesene Journalist, der das Kleingedruckte nicht beachtet, nicht sicher sein kann keinen Repressalien ausgesetzt zu werden.

  3. hJuhnke meint: (13.11.2009 um 21:07) AntwortenReply to this comment

    die meisten Chefredakteure sind sich doch sehr bewusst, was sie dürfen oder nicht

    aber wie auch immer, enttäuschend das so ein versuch von der AG unternommen wird…

    hoffe doch, dass es leuten n den fingern juckt

  4. Jochen Gebhard meint: (13.11.2009 um 21:07) AntwortenReply to this comment

    Mal wieder freihändige Vermutungen von U.V. zur Rechtslage, die juristisch völlig neben der Spur liegen.

    Selbstverständlich kann der Inhaber der Urheberrechte an einem Text sich dessen Verfremdung verbitten, d.h. die Erlaubnis zum Nachdruck an die Bedingung knüpfen, dass der Text komplett verwendet wird. Wer das nicht will, soll einfach einen eigenen Text verfassen.

    Komplett abwegig ist deshalb auch der Hinweis auf den angeblichen Eingriff in die Meinungsfreiheit.

  5. fdaw meint: (13.11.2009 um 21:08) AntwortenReply to this comment

    Manchmal wünschte man sich doch tatsächlich, Journalisten würden (man verzeihe mir die Ausdrucksweise) die nötigen Eier besitzen, solchen Institutionen und Firmen einfach soweit zu zeigen, dass ihre Manipulationsversuche unerwünscht sind, indem sie solche Texte ignorieren.

    Keine Firma zahlt freiwillig Texter für etwas, das nie jemand verwendet. Solange die Presse diese Mülltexte auch noch abdruckt (kopieren ist ja soviel weniger arbeit als selber schreiben), werden die damit weitermachen.

    Aber das dauert wohl noch und ist wunschdenken.
    Musste auch erst heute erleben, dass es tatsächlich immer noch Individuen gibt, die bei Mahnschreiben wegen Softwarepiraterie in Schweissausbrüche verfallen und zur bank rennen um das ganze so schnell wie möglich zu bezahlen….

    Manchmal würde ich UV solche Mandanten wünschen… Was man so liest, könnte er ein paar brauchen denen das begleichen der offenen Rechnungen garnicht schnell genug gehen kann.

  6. jemand meint: (13.11.2009 um 21:11) AntwortenReply to this comment

    Ich frage mich eher, wie viele Journalisten das Kleingedruckte einfach übersehen.

  7. heu meint: (13.11.2009 um 21:17) AntwortenReply to this comment

    @ 4

    Sie haben es wirklich auf den Punkt gebracht.
    Zu manchen Artikeln in diesem Blog muss man wirklich sagen:

    Wenn man es nicht besser wüsste oder zumindest glauben darf, würde man nicht auf die Idee kommen, U.V. sei überhaupt Jurist. Oder aber man wärde, wenn man es weiß, an der Qualität der Juristenaus- oder Fortbildung erhebliche Zweifel erheben.

    Inwiefern durch die kritisierte Klausel die Pressefreiheit überhaupt angetastet wird, erschließt sich hier nicht. Der Redakteur kann doch zitieren; nur darf er eben nicht den Text zu wesentlichen Teilen einfach kopieren und dann eigenen Text hinzufügen. So etwas ist durch das Urheberrecht bedingt und durch die negative Meinungsfreiheit; veröffentliche ich nämlich einen geänderten Text des Urhebers und nenne den ursprünglichen Urheber als Urheber des veränderten Text, so diene ich dem ursprünglichen Urheber Meinungen an, die dieser gar nicht vertritt, missachte mithin sein Recht, eine Meinung nicht zu vertreten.

    Wer unter Pressefreiheit versteht, fremde Meldungen einfach unter eigenem Namen zu veröffentlichen, hat etwas falsch verstanden. Zwar kann man in praxi Kopisten von Journalisten kaum mehr unterscheiden, aber wir sollten doch (noch?) nicht noch diesen Zustand juristisch zementieren. Denn einer Pressefreiheit als Berufsfreiheit für Copy-Shops bedarf es nicht.

  8. ap meint: (13.11.2009 um 21:28) AntwortenReply to this comment

    Die Journallie unterliegt hier zu sehr einem Idealbild, denn ihre Aufgabe wäre es demnach, solch Schindluder zu thematisieren.

  9. Mithos meint: (13.11.2009 um 21:29) AntwortenReply to this comment

    Mal überspitzt formuliert, haben die ihre PR-Texte zufällig auch mit Bildern von Lebensmitteln illustriert, oder wollen die nur die selbe Masche fahren? Der BGH hat ja gerade heute grünes Licht gegeben. Urheberrechte an PR-Texten geltend machen, wäre mal spannend.

    In einer utopischen Version über die Zukunft der Presse könnte dies maßgeblich sein. Die Presse teilt sich aus urheberrechtlichen Gründen in PR-konform, kuschend, langweilig und bald ausgestorben
    oder
    PR-resistent, kritisch, ausschließlich auf eigener Recherche basierend, investigativ und spannend. Das nenne ich mal "Leistungsschutzrecht" :-)

  10. fernetpunker (Link) meint: (13.11.2009 um 21:34) AntwortenReply to this comment

    @Jochen Gebhard: Die von U. V. kritisierte Klausel schlösse das Zitierrecht nach §51 UrhG aus, das spricht für ihre Unzulässigkeit. Außerdem steht in dem von U. V. zitierten Artikel 5 GG noch so einiges anderes außer nur "Meinungsfreiheit", z. B. die Pressefreiheit, und die dürfte in der Tat tangiert sein, wenn der Staat Texte nur zu "Propagandazwecken" freigeben will, ohne z. B. auch über diese berichten zu können, wie es U. V. hier z. B. löblicherweise zu tun versucht.

  11. michael meint: (13.11.2009 um 21:36) AntwortenReply to this comment

    Urheberrechte an PR-Texten. So weit kommt’s noch. Und ja, das hat was mit Pressefreiheit zu tun. Leider viel zu viel.

    Wenn die Presse jetzt auch noch fürchten muss Anwälte an den Hals gehetzt zu bekommen, weil sie eine Pressemitteilungen aufgreift, ja dann Gute Nacht.

  12. heu meint: (13.11.2009 um 21:38) AntwortenReply to this comment

    @Mithos:

    Könnten Sie mir sagen, auf welches Urteil / welchen Beschluss Sie sich beziehen. Ein Link vielleicht, unter den Entscheidungen des BGH habe ich jetzt auf die schnelle nichts gefunden.

    Die Qualität der Presse leidet ja nicht nur unter der Verführungen, PR-Meldungen 1:1 wiederzugeben, sondern auch und vor allem daran, dass Presseagenturmeldungen wörtlich abgedruckt werden. Worin dann die eigene Leitung der Zeitungen bzw. der Presse überhaupt liegt, ist nicht ersichtlich.
    Beide von Ihnen aufgezeigte Wege sind legitim; PR-Blättchen spielen oder eigene Artikel mit eigener Recherche schreiben und veröffentlichen. Fraglich ist eben, wer wirklich bereit ist, für bloße Werbung zu zahlen (Werbekunden sicher, aber kein Abonnent oder Internetleser).

    @fernetpunker:

    @michael:

    Die Klausel spricht von "Bearbeitung" nicht von Zitierung oder inhaltlicher Auseinandersetzung.

    Untersagt ist die "Bearbeitung", d.h. die Veröffentlichung wesentlicher Teile unter Veränderung einzelner Teile.
    Besteht mein "eigener" Teil zu 95 % aus dem fremden Text liegt nur eine Bearbeitung und keine Auseinandersetzung oder Zitierung vor. Dies zu untersagen ist legitim.

    Wieso kein Urheberrecht an PR-Texten bestehen soll, ist nicht nachvollziehbar. Die Kunstfreiheit gilt auch für ). Werbung etc.

    Jeder kann PR-Meldungen aufgreifen, sofern er einen eigenen Text schreibt (und nicht nur einen anderen "bearbeitet").

  13. fernetpunker (Link) meint: (13.11.2009 um 21:51) AntwortenReply to this comment

    @heu: Das gilt dann aber schon aufgrund des Urheberrechtsgesetzes. Dafür braucht man keine AGB. Dass AGB, in denen sich der Urheber seine Rechte vorbehält, unwirksam sein sollen, finde ich dann allerdings auch abwegig, um nicht zu sagen falsch.

  14. Axel John (Link) meint: (13.11.2009 um 21:53) AntwortenReply to this comment

    Aber schon allein der Umstand, dass eine Behörde sich so eine Gängelung der Presse rausnimmt, ist ein Kopfschütteln wert.

    Die Faschisten der einschlägig berüchtigten Zensurkammern werden ihr bei Bedarf willfährig und hilfreich zur Seite stehen.

  15. zaphod beeblebrox meint: (13.11.2009 um 22:06) AntwortenReply to this comment

    …oder auf andere Weise an der Meinungsbildung mitwirkt.

    die deutsche presse steht für meinungsmache und vorgekaute informationen. flexibel wie ein ambos, so moralisch einwandtfrei, wie eine jungfräuliche KZ-aufseherin. für eine andere art und weise der meinungsbildung gibt es das internet. doch auch dort ist schon die gedankenpolizei unterwegs, denn bei satire hört der spass auf – da droht das hirngewaschene volk auch schon mal mit mord. http://www.youtube.com/watch?v=v0RWATw-O0Y

  16. heu meint: (13.11.2009 um 22:08) AntwortenReply to this comment

    @fernetpunker:

    AGB können auch gesetzliche Bestimmungen wiederholen; das kommt oft vor, vielleicht ist diese Wiederholung sogar mehrheitlich Hauptbestandteil der AGB. Wenn man Vetters Link folgt (AGB) sieht man, dass diese AGB mehr kurze Hinweise zur Rechtslage sind; sie haben kaum oder gar keinen konstitutiven, sondern vor allem oder nur deklaratorischen Inhalt.

    Hier machen die AGB in erster Linie die Geltung des Urheberrechtes deutlich.
    Jeder Redakteur hat doch die freie Wahl: Entweder PR-Meldung veröffentlichen (ob mit oder ohne ausdrückliche Urhebernennung ist hier unklar) und sich die Arbeit sparen. Oder aber einen eigenen Artikel unter Bezugnahme auf die PR-Meldung schreiben. Verboten ist nur: PR-Meldung in das DTP-Programm reinkopieren, zwei Kommata löschen, drei Worte in fünf Sätzen ändern, ein Photo einfügen und Feierabend machen.

    @Axel John:
    und an 15

    Ah, sehr schön. Ein Godwin-Punkt schon nach etwas mehr als einer Stunde nach dem ersten Beitrag. Herzlichen Glückwunsch! Jaja, AGB sind immer Naziwerk.

    Also dass hier wieder alle den größten Angriff auf die Pressefreiheit sehen.
    Seid doch mal sachlich und realistisch: Was ist denn noch von der Presse übrig geblieben? Schuld daran haben doch weder das Urheberrecht noch das Internet oder irgendwelche Politiker (nein, auch das Dritte Reich ist ausnahmsweise nicht daran schuld).
    Es ist einfach das sinnlose Sparen, die Faulheit der sog. Journalisten bzw. ehrlicher Weise Kopisten; beides Faktoren, welche die heutigen Zeitungen überflüssig machen, und zwar nicht nur auf dem Papier, sondern auch auf modernen Medien und Plattformen. DPA-Meldungen kann ich auch selber lesen, da brauche ich keine Zeitungen auf Papier oder im Internet.

  17. zaphod beeblebrox meint: (13.11.2009 um 22:41) AntwortenReply to this comment

    @heu: wenn ich an dieser stelle mal john swinton frei zitieren darf:

    "Es gibt hier und heute in Deutschland nichts, was man als unabhängige Presse bezeichnen könnte. Sie wissen das und ich weiß das. Es gibt keinen unter Ihnen, der es wagt seine ehrliche Meinung zu schreiben, und wenn Sie sie schrieben, wüssten Sie im voraus, dass sie niemals gedruckt würde. Ich werde wöchentlich dafür bezahlt, meine ehrliche Überzeugung aus der Zeitung, der ich verbunden bin, herauszuhalten. Anderen von Ihnen werden ähnliche Gehälter für ähnliches gezahlt, und jeder von Ihnen, der so dumm wäre, seine ehrliche Meinung zu schreiben, stünde auf der Straße und müsste sich nach einer anderen Arbeit umsehen. Würde ich mir erlauben, meine ehrliche Meinung in einer Ausgabe meiner Zeitung erscheinen zu lassen, würden keine vierundzwanzig Stunden vergehen und ich wäre meine Stelle los. Unser Geschäft ist es, die Wahrheit zu zerstören, freiheraus zu lügen, zu verfälschen, zu Füßen des Mammons zu kriechen und unser Land und seine Menschen fürs tägliche Brot zu verkaufen. Sie wissen es, ich weiß es. Wir sind die Werkzeuge und Vasallen reicher Menschen hinter der Szene. Wir sind die Marionetten, sie ziehen die Schnüre und wir tanzen. Unsere Talente, unsere Fähigkeiten und unsere Leben sind alle das Eigentum anderer. Wir sind intellektuelle Prostituierte."

  18. und punkt meint: (13.11.2009 um 23:25) AntwortenReply to this comment

    17:

    kein weiterer Kommentar noetig…..

  19. heu meint: (13.11.2009 um 23:31) AntwortenReply to this comment

    @zaphod beeblebrox:

    Inwiefern die Presse im allgemeinen und in Deutschland im besonderen frei oder unfrei ist, ist ein äußerst komplexes Thema, auf welches wohl auch keine eindeutige Antwort zu finden ist. Jedem steht hier seine eigene Meinung zu, welche ich selbstverständlich respektiere.

    Ihre Ansicht, die Presse in Deutschland sei unfrei, ist Ihre frei geäußerte Meinung. Nur: Was hat das mit KZs zu tun? Was hat die heutige freie oder unfreie deutsche Presse mit dem Dritten Reich zu tun? Allenfalls nachvollziehbar ist, die unfreie Presse als Ergebnis fastischer Strömungen (unter welche eben nicht der Nationalsozialismus und der Rechtsfaschismus, sondern eben auch Linksfaschismus u.a. Faschismen zu zählen sind) zu sehen.

    Bitte äußern Sie Ihre Meinung. Aber muss es denn immer gleich ein Hitler-, Gestapo-, Stasi-, Goebbels- und weiß der Kuckuck-Vergleich sein? Selbst Linus Torvals muss die Gnome-Macher als "interface nazis" (http://de.wikipedia.org/wiki/Gnome) diffamieren; naja, also ich kennen keinen, der wegen Gnome ins KZ musste. Immer wenn ich es etwas nicht gut finde, ist daran das Dritte Reich schuld.

  20. Avantgarde meint: (13.11.2009 um 23:41) AntwortenReply to this comment

    Selbstverständlich hat Kommentator #4 Recht.
    Auch PR-Texte sind urheberrechtlich geschützt, insofern darf der Urheber natürlich Regelungen treffen, wie sein Text verwendet werden darf. Die "Pressefreiheit" berührt das überhaupt nicht. Schließlich muss (und im Prinzip sollte) kein Journalist, der etwas auf sich hält, PR-Mitteilungen einfach so übernehmen (die Realität sieht natürlich anders aus).

    Abgesehen davon zeugt es natürlich von unfassbarer Blödheit des PR-Menschen, der Journalisten solche Vorschriften machen will. Der Sinn der PR ist natürlich, möglichst viel von ihrem Text in den Medien unterzubringen, und das in möglichst weiter Verbreitung. Jeder PR-ler weiß, dass Journalisten, die PR-Texte übernehmen, diese natürlich anpassen, kürzen und einen eigenen Satz dazuschreiben müssen, damit die Faulheit nicht so auffällt.

    Wer Journalisten vorschreiben möchte, dass sein PR-Text unverändert übernommen werden muss, schießt sich selbst ins Knie. Denn er läuft Gefahr, dass der Text in den Papierkorb wandert oder – noch gefährlicher – der Journalist gezwungen ist, über den PR-Text nachzudenken, weil er etwas Eigenes schreiben muss.

    Und das ist in der Regel der Feind jedes PR-Menschen: Ein Journalist, der nachdenkt.

  21. NewsShit! (Link) meint: (13.11.2009 um 23:59) AntwortenReply to this comment

    @Avantgarde: Ganz so dumm ist es nicht von den PR-Menschen.

    Eine Redaktion, die ihre Seiten nur mit Mühe gefüllt bekommt weil z.B. Anzeigen fehlen – wird jeden PR-Text mit Kusshand nehmen. Auch 1:1 ohne Änderungen…

    Und mal ehrlich: In einem Volk von BILD-Lesern wird doch wohl kaum auffallen, wenn in drei Regionalzeitungen der selbe Text steht…

  22. michael meint: (14.11.2009 um 00:04) AntwortenReply to this comment

    @Avantgarde (20)
    Nicht mein Feind. Mir würde es sehr gefallen wenn Journalisten öfters mal auch tatsächlich nachdenken würden (und könnten – also, wenn sie Zeit dafür hätten).

    Dann könnte man wenigstens vernünftig mit ihnen reden. Ist doch schrecklich, mit unfähigen Journalisten zu arbeiten. So aus PR-Perspektive, mein’ ich jetzt.

    Wenn PR glaubt, dass eine Welt in der Journalisten ungefragt alles abdrucken das tolle Utopia ist, bringt sie sich ganz schnell selbst ins Abseits.

  23. Kand.in.Sky meint: (14.11.2009 um 00:05) AntwortenReply to this comment

    "Zeitungsredaktionen sind kein verlängerter Anzeigenteil"

    *pruuust*

    Ist der 11.11. nun auch in Düsseldorf angekommen?

    #k.

  24. Name (erforderlich) meint: (14.11.2009 um 00:49) AntwortenReply to this comment

    Nun wird man hoffen können, dass sich 95 % der Journalisten einen Deut darum scheren, was ihnen die Arbeitsagentur als Kleingedrucktes unterschiebt.

    Völlig Abseits des eigentlichen Themas: Deut bedeutet nicht Dreck – wie etwa in sich einen Dreck um etwas scheren – sondern bezeichnet ursprünglich eine bestimmte Kupfermünze aus dem 17./18. Jahrhundert, also etwas mit (wenn auch geringem) Wert.

    Wenn man etwas nun absichtlich missachtet, ihm also nicht den kleinsten Wert beimisst, würde man sich daher keinen Deut darum scheren.

    Solange der Artikel noch nicht gelöscht wurde findet man diese Info übrigens auch in der Wikipedia: http://de.wikipedia.org/wiki/Deut

  25. ups meint: (14.11.2009 um 01:58) AntwortenReply to this comment

    Wer lesen kann ist eindeutig im Vorteil! Auf jeden Fall gehen eure Kommentare am Wesentlichen glatt vorbei.
    Ob es rechtlich in Ordnung ist eine Bearbeitung eines PR-Textes zu verbieten ist doch völlig unerheblich. Sollte dies noch erlaubt dein, so wird die Content-Mafia dies mit Sicherheit in naher Zukunft unterbinden. Das ist aber nicht der Punkt. Nicht hinnehmbar ist die Idee eine Kommentierung und eigene Bebilderung zu untersagen!

    "insbesondere dürfen keine eigenen Texte, Fotos oder sonstige Ergänzungen hinzugefügt werden"

    Hier wird die Presse geknebelt und ihre Pflicht sich mit dem was sie veröffentlicht auseinander zu setzen verboten. Diese Dreistigkeit ist einfach unglaublich. Wie lange wollt ihr euch denn noch auf solche Art bevormunden lassen? Wir sind hier Zeuge, wie die Gesetze, die die demokratie schützen sollen zu Grabe getragen werden. Und wenn sie noch bestehen, so werden sie halt ignoriert. Armes Deutschland. Wo bleibt eigentlich die Revolution???

  26. Jonny (Link) meint: (14.11.2009 um 03:44) AntwortenReply to this comment

    Da Journalisten nicht doof sind, und sich nicht gern in ihre Arbeit hineinreden lassen (wer macht das schon?) – und schon gar nicht von Behörden, wurde betreffendes Medienangebot der Arbeitsagentur meines Wissens noch gar nicht journalistisch genutzt.

    Das Medienmagazin ZAPP berichtete auch schon darüber:

    www3.ndr.de/flash/zapp/in...roadcasts.xml&sr=zapp

  27. Leistungsträger meint: (14.11.2009 um 08:55) AntwortenReply to this comment

    Die "Leistungsträger" der Bundesagentur für Arbeit haben seit Bastakanzler Schröder ohnehin ihr ureigenes Weltbild.
    Was dort abgeht ist politisch gewollt.

    Soll heißen: Unsere "Kunden" (welch Hohn) und die Presse sind uns [editiert].

    Zu Zeiten eines Dr. Norbert Blüm als Arbeitsminister, war das ein wenig anders. Ja, früher war halt alles besser. *gg

  28. roy meint: (14.11.2009 um 09:06) AntwortenReply to this comment

    und wer denkt,durch fehlende Nutzung würde die BA ihr Angebot einstellen und diese Verschwndung von Steuergeldern vermeiden,ist nicht von dieser Welt!

  29. Darkstalker meint: (14.11.2009 um 10:50) AntwortenReply to this comment

    Hmmm … wenn ich mir druckfertige Artikel von Dritten geben lassen, wo genau nehme ich dann noch meine Funktion als Presse wahr? Dann kann ich mich auch umbenennen in "Druckerei" …

    Fazit: Wer zu faul ist, selbst zu recherchieren und zu schreiben, der muss halt "druckfertige" Fremdartikel benutzen.

    Und wie zur Hölle kommt die Bundesagentur für Arbeit dazu, solche Artikel anzubieten? Ist das nicht völlig ausserhalb ihres eigentlichen Aufgabenbereichs? Ich meine, das ist allenfalls PR in eigener Sache, was die da unter "Themendienst" anbieten.

  30. J. S. meint: (14.11.2009 um 12:16) AntwortenReply to this comment

    @Kand.in.Sky (23)

    Sie haben keine Ahnung. Düsseldorf ist nämlich neben Mainz und Köln auch eine Karnevalshochburg.

  31. Joe meint: (14.11.2009 um 13:06) AntwortenReply to this comment

    @Darkstalker: wenn ich mir druckfertige Artikel von Dritten geben lassen, wo genau nehme ich dann noch meine Funktion als Presse wahr?

    »Presse« ist die Kurzform von »Druckpresse«.

    Dann kann ich mich auch umbenennen in "Druckerei" …

    Was die Hauptaufgabe der »Presse« ist.

  32. lupe (Link) meint: (14.11.2009 um 13:08) AntwortenReply to this comment

    Der Vorgang zeigt nur, wie heruntergewirtschaftet der Journalismus in D. inzwischen ist.

    Allein Journalisten sind Schuld daran, dass die BA (und andere) es überhaupt wagt, solche Texte anzubieten. Würden Journalisten nicht kritikfrei nachplapppern, was BA-Bonzen und Agenturchefs ihnen z.B. allmonatlich an Zahlensalat servieren, käme die BA gar nicht auf die Idee, fertige Texte anzubieten. Da aber die Pressemitteilungen über die allmonatlich geschönten Arbeitslosenzahlen zumeist kritikfrei übernommen werden – warum dann nicht auch andere Texte?

  33. obil meint: (14.11.2009 um 13:28) AntwortenReply to this comment

    @heu:
    In der englischen Sprache hat sich nazi mittlerweile eingebürgert für Menschen, die von Regeln besessen sind und aggressiv, man könnte auch fanatisch sagen, für "ihre Sache" eintreten.
    Bekannteste Beispiele dürften der grammar nazi und der spelling nazi sein.

    Der nazi ist im englischen Sprachgebrauch ein Synonym für einen Fanatiker geworden. Es geht mitnichten darum, jemanden in die rechte Ecke zu stellen. Sie brauchen sich also nicht weiter über Linus Torvalds empören. ;-)

  34. heu meint: (14.11.2009 um 14:32) AntwortenReply to this comment

    @obil:

    Das ist mir bekannt. Das Phänomen gilt ja in der deutschen Sprache genauso, auch hier wird mit Nazi ein Regelfanatiker bezeichnet, es ist also auch hier faktisch ein Synonym.

    Dennoch kann man doch kritisieren, dass der Begriff Nazi dermaßen ausufernd genutzt wird und man sich gar nicht mehr bewusst ist, wofür er denn überhaupt steht. Schon allein der Begriff "Neonazi" lässt sich überhaupt nicht mehr von anderen abgrenzen, und genauso wie die Nazis im ursprünglichen Sinne nicht einig waren, ist unklar, was den einzelnen "Neonazis" mit den Altnazis bzw. Nationalsozialisten verbindet.

    Dass Nazi im Englischen wie im Deutschen als Synonym für alles fanatische herhalten muss, ist mir bekannt; kritikwürdig ist es schon, zumal ja die ursprüngliche Bedeutung trotzdem bestehen bleibt. Sinnvoller ist es, Fanatismus in geeigneten Fällen als Faschismus zu bezeichnen, insbesondere wenn der Fanatismus gewaltsam ausgeübt wird; Faschismus ist begrifflich gesehen politisch neutraler als Nazismus oder Nazitum.

    Mitnichten wollte Torvalds anderen nazistische Ziele unterstellen; aber gerade weil der Nationalsozialismus so einmalig war (oder auch nicht ?) bzw. zumindest so gesehen wird, sollte man den Begriff Nazi nicht für alles mögliche verwenden. Zumal das Englische ja für Fundamentalismus, Regelbesessenheit etc. noch andere Worte hat.

    Im übrigen empöre ich mich nicht über Torvalds, wie ich mich generell nicht über Nazivergleiche empöre. Nur zeigt sich zumindest in Deutschland, dass solche Vergleiche gerne genommen werden, um eigene Argumente zu ersetzen.

    PS: Benutze übrigens den "Nazi-Desktop" gnome meist lieber als KDE; naja, hoffentlich wird die Desktopnutzung nicht noch zur politischen Frage gemacht. Sag mir, welchen Desktop oder welches OS du nutzt, und ich sage dir, welcher Gesinnung du angehörst.

  35. Martin meint: (14.11.2009 um 15:46) AntwortenReply to this comment

    Das ist keine "Gängelung" sondern ein Angebot, das man auch ablehnen kann. Échauffieren Sie sich lieber über die Journalisten, die lieber tendenziöse Lobbyartikel drucken statt selbst welche zu schreiben. Mit denen spekuliert hier die Bundesagentur.

  36. Volker Birk (Link) meint: (14.11.2009 um 16:17) AntwortenReply to this comment

    Hm… Presse. Presse? Sind das nicht die Leute, die den Printout der dpa-Meldungen von gestern verkaufen?

    Ach nein, stimmt. Manchmal haben die noch Reporter: das sind die Leute, die die PR-Texte von grossen Organisationen einsammeln, und die Schurnalisten kürzen die dann soweit, dass es auf die Seite passt.

    Mehr zum Thema:

    http://www.youtube.com/watch?v=jyYjnicxXjo

    Viele Grüsse,
    VB.

  37. Klaus meint: (14.11.2009 um 17:31) AntwortenReply to this comment

    Ich sagte schon öfter, die BRD ist fest in der Hand von "Horch und Guck" mit allen Konsequenzen! "Horch und Guck" haben seit 20 Jahren ein Netzwerk bis in die höchsten Regierungskreise aufgebaut das unschlagbar ist! Den besten Treffer landeten sie mit Frau M.

  38. PREGAS (Link) meint: (14.11.2009 um 17:51) AntwortenReply to this comment

    …feiner blog – wir kommen öfter.

    PREGAS

  39. Jonny (Link) meint: (14.11.2009 um 23:45) AntwortenReply to this comment

    Zum Glück gibt es hier so viele, die ohne Vorurteile und ohne jegliche Kenntnisse der Arbeitsweise und Prozesse von Journalisten ein möglichst objektives Bild wiedergeben.

    So und jetzt die Ironie mal ausgestellt: Typisch Deutsch! Meckern! Ach die Journalisten sind so schlecht! Sind sie das? Dann könnt ihr gern nach Frankreich, GB, USA ziehen. Und von den anderen Ländern will ich gar nicht reden. Deutschland hat eines der größten und effektivsten Mediennetze.

    Aber hey, ich verteidige das Journalistenpack, weil ich dazu gehöre. Also zieht bitte über mich her! ;)

  40. Kristine meint: (15.11.2009 um 09:40) AntwortenReply to this comment

    @39 (Jonny): Nur weil die Journalisten in anderen Ländern noch schlechter sind (so das der Fall ist), ist das kein Grund, deutsche Journalisten nicht zu kritisieren. Das hat mit "meckern" rein gar nichts zu tun, und mit "typisch deutsch" auch nicht. Und du brauchst dich auch nicht als Märtyrer zu fühlen.

    Gruß,
    Kristine

  41. kiloecho meint: (15.11.2009 um 14:59) AntwortenReply to this comment

    Und wenn nun jene armen Journalisten, die sich nicht an die Zensurvorschrift der Anstalt halten, ihren Job deswegen loswerden? Fristlos gekündigt wird man heute ja schon wegen Flaschenpfandunterschlagung… Dann müssen die gekündigten zur Anstalt, dort ALG beantragen, und kriegen erstmal eine Sperre, weil sie ihre Arbeitslosigkeit selbst verschuldet haben. Hurra, wir sind Däutsch!

  42. Drahcir Legrem meint: (15.11.2009 um 17:15) AntwortenReply to this comment

    Die "Bundesagentur für Arbeit" scheint sich zunehmend einzubilden einen Staat im Staate zu bilden.

    Das die sog. "ARGEN" gegen EU Recht verstoßen braucht hier keine besondere Erwähnung zu finden. Unabhängige Aufsichtsbehörden bestehen nämlich – meiner Meinung nach – nicht; wobei ich explizit auf

    2008/501/EG

    hinweißen möchte.

    GFA + BFA = kriminelle Organisationen

    EDIT:
    lOOOl wie hirnrissig ist das denn:

    http://www.ba-themendienst.de/media/preview/13

    Die Clowns vom Amt. Mich juckt es schon wieder in den Schläuchen.

    BEI MEINEM NÄCHSTEN TERMIN KOMME ICH DANN IM CLOWNSKOSTÜM, IHR CLOWNS!

    Der ganze Laden läuft wohl zunehmend unter Realsatire.

  43. Jeeves meint: (15.11.2009 um 18:30) AntwortenReply to this comment

    "..handelt es sich doch um schnöde Public Relations; auf deutsch: Eigenwerbung."
    Nee, auf Deutsch heißt das: Reklame.

  44. Klaus meint: (15.11.2009 um 18:38) AntwortenReply to this comment

    @heu:

    "…die Faulheit der sog. Journalisten bzw. ehrlicher Weise Kopisten; beides Faktoren, welche die heutigen Zeitungen überflüssig machen,…"
    All das ist nicht neu. Schon Karl Kraus hat vor 80 bis 110 Jahren darauf hingeweisen und es bekämpft. Damals war's noch nicht copy & paste, sondern Papierschere & Kleister.

  45. kaputnik meint: (16.11.2009 um 10:10) AntwortenReply to this comment

    @19 – heu

    'Selbst Linus Torvals muss die Gnome-Macher als "interface nazis" diffamieren'

    Mir scheint der Ausdruck "Interface Nazi" völlig normaler Sprachgebrauch zu sein. völlig normaler Sprachgebrauch (im Sinne von modernem englisch) zu sein. Schon 1000x gehört. Es bezeichnet mehr oder weniger ironisch witzig strikte Regelausleger oder Regelformulierer. Selbst bei Mensch-Ärgere-Dich-Nicht kann das Verwendung finden.

    Wenn Sie solche Harmlosigkeiten stören (Sie dürfen es natürlich gerne auch als "Verharmlosung" empfinden, ich sehe das nicht so eng), dann darf ich Sie aber bitten, den üblichen, in der Regel im Zusammenhang mit Verharmlosung von Rechtsgewalt gebrachten Hinweis auf einen angeblichen "Linksfaschismus".

    Hierbei handelt es sich ebenfalls nur um eine ideenlose, sprachliche Keule ohne Relevanz, mit einem anderen Wort: Geschwätz.

  46. Jonny (Link) meint: (16.11.2009 um 11:10) AntwortenReply to this comment

    @Kristine: Das hat nix mit Märtyrertum zu tun. Und ja, natürlich sollten Medien kritisch betrachtet werden. Aber was ich hier lesen musste, stößt einem schon bitter auf.

    Kritik ist konstruktiv. Aber hier habe ich Vorurteile und Schlechtrederei gelesen, und da darf es mir doch gestattet sein, exemplarisch in die Verteidigung zu gehen. ;)

    Und zum Thema: Da bloggt der Autor über einen PR-Dienst der Bundesagentur für Arbeit. Und sofort schimpfen alle über die Journalisten. Dabei hat kein Journalist bisher diesen Dienst genutzt.

  47. R.A. meint: (16.11.2009 um 12:23) AntwortenReply to this comment

    @Johnny:

    Zum Glück gibt es hier so viele, die ohne Vorurteile und ohne jegliche Kenntnisse der Arbeitsweise und Prozesse von Journalisten ein möglichst objektives Bild wiedergeben.

    Man braucht eigentlich auch keine Kenntnisse über Arbeitsweise und Prozesse (und wenn, bestätigen die das eher …).
    Entscheidend ist ja das Ergebnis: Deutsche Medien sind schlecht, lösen ihren journalistischen Anspruch nur in Ausnahmefällen ein.

    Ob daß anderswo noch schlechter ist, ist für diese Feststellung wenig erheblich (und für diverse Länder auch falsch).

    Deutschland hat eines der größten und effektivsten Mediennetze.

    Bestehend im wesentlichen aus einer Fülle von Kleinmedien, die aus dpa und den "großen" Medien abschreiben. Und dabei auch alle Fehler übernehmen – weil die "großen" Medien nur in Ausnahmefällen mal nachrecherchieren, wenn sie Meldungen auf den Tisch bekommen.

    Da bloggt der Autor über einen PR-Dienst der Bundesagentur für Arbeit. Und sofort schimpfen alle über die Journalisten. Dabei hat kein Journalist bisher diesen Dienst genutzt.

    Glaube ich nicht. Aber weder kannst Du diese Behauptung beweisen noch ich das Gegenteil.

    Ist aber auch nicht relevant: Das Problem bei diesem PR-Dienst ist, daß er ein Symptom für die Mängel im Medienbereich ist. Es ist für die BA lohnend, einen solchen Dienst zu installieren, weil nach allen Erfahrungen zu erwarten ist, daß er benutzt werden wird.

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