Skandal, das geht nun wirklich nicht. Die stellen sich an die Kasse, packen die Einkaufstüten und bekommen dafür nicht etwa ein festes Gehalt sondern werden direkt von den Kunden bezahlt und behalten das ganze Geld? Wo kommen wir da hin, wenn das jeder so macht. Das wäre das Ende des Kapitalismus! Jeder Kunde hat gefälligst 50 Cent für den Service zu zahlen und wenn dann in einer Stunde 15 Euro zusammenkommen hat der Packer 6 Euro zu bekommen und der Supermarkt 9 Euro zu behalten. Wie sich das für anständige Arbeitnehmer in Deutschland gehört. Man stelle sich vor das Konzept greift um sich und die Leute kommen auf den Trichter das man auch Geld verdienen kann ohne angestellt zu sein. Meine Angestellten würden davonlaufen und mir womöglich Konkurrenz machen. Dem muss sofort ein Riegel vorgeschoben werden. Wehret den Anfängen!
Fincut meint:
(5.12.2009 um 18:21) Antworten
Neger:
Schön, wenn auch ein Gericht mal dem lächerlichen Gutmenschengetue einen Riegel vorschiebt. Danke dafür.
theblackflash meint:
(5.12.2009 um 18:27) Antworten
@ Neger:
sowas oder ähnliches wurde zu mir während der Ausbildung ca. 1000 mal gesagt – und ich bin weißer. Als Stift ist man nunmal arsch für alles, ich glaube dem Mann, das er dies nicht beleidigend gemeint hat. Es gibt halt Berufe da ist der Ton mal rauer. Natürlich trotzdem dämlich soetwas zu nem farbigen zu sagen
Kaboom meint:
(5.12.2009 um 18:35) Antworten
Thema Null Euro Jobber
Das sieht doch nach einem klassischen Fall von Scheinselbständigkeit aus: nur ein Auftraggeber und keine Ausnahme wegen frisch erfolgter Existenzgründung. Damit dürfte der Onkel vom Packservice zumindest in voller Höhe für die Sozialabgaben gerade stehen.
llamaz meint:
(5.12.2009 um 18:39) Antworten
@Kaboom:
Wieso nur ein Auftraggeber? Geht in dem Supermarkt nur einer einkaufen? Die haben alle 5 Minuten einen neuen Auftraggeber. Die arbeiten nämlich nicht für den Supermarkt sondern direkt für dessen Kunden. Und werden auch direkt von diesen bezahlt. Und behalten das ganze Geld.
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 18:45) Antworten
@1 llamaz
Na, ihre Logik erschließt sich mir nicht!
Zahlen für die Dienstleistung ja. Das der "Vermittler" seine "Sklaven" für Geld (3€/Stunde)den Supermärkten zur Verfügung stellt ist aber ein starkes Stück. Ohne unternehmerisches Risiko, ohne das man sich um die Sozialabgaben der Arbeiter kümmern muss einfach so Cash in de´Täsch. Das ist eine Frechheit. Aber warten wir mal ab, vielleicht kommt die Arbeitsagentur auch noch auf solche Ideen.
Ich denke da an Saison-Kräfte: Erdbeeren ohne Arbeitslohn pflücken und dann mit den Früchten an die Strasse stellen und nur wenn verkauft wird gibt es Provision.
llamaz meint:
(5.12.2009 um 18:53) Antworten
@derRösrather:
Der Vermittler bekommt sein Geld wie richtig angemerkt vom Supermarkt. Den Packern geht dadurch kein Cent verloren. Ich nehme an das Geld braucht er um seine Ausgaben zu bezahlen, z.B. die Firmenwebseite, die Werbung, Acquise neuer Supermärkte, Telefongebühren Büromiete und dergleichen. Vielleicht kauft er sich auch ab und zu was zu essen und geht ins Kino oder wohnt womöglich sogar nicht unter einer Brücke sondern in einer richtigen Wohnung. Ich kann hier keinen Skandal erkennen. Was anderes wäre es wenn die Packer von ihrem erarbeiteten Geld einen festen Betrag abgeben müssten, egal wieviel sie verdienen. Das ist hier aber nicht der Fall.
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 19:03) Antworten
Aha, interessantes Argument. Gehen wir mal davon aus, der Vermittler betreut bald Bundesweit 1000 "Sklaven", dann lebt es sich aber Gut von den Peanuts und die eine oder andere Currywurst ist sicher auch noch drin. Und das Risiko wenn einer seiner "Neger" mal krank wird trägt dann der Steuerzahler. Ist mein Argument richtig?
Lassen sie mich mal rechnen: mein Supermarkt hat von 8:00 bis 20:00 Uhr geöffnet=12 Stunden * 25 Tage/Monat * 3€/Stunde = 900€ pro Sklave/Monat
Klaus meint:
(5.12.2009 um 19:14) Antworten
Der Packsklaventreiber organisiert die Arbeit und führt die Akquise neuer Kunden durch. Er bestimmt ob, wer, wo und wann arbeiten darf. Daher ist er ganz klar ein Arbeitgeber, der versucht sich aus seinen Pflichten zu winden. Es ist ein Skandal, das dieser Betrieb nicht schon von längst den Behörden geschlossen wurde.
llamaz meint:
(5.12.2009 um 19:14) Antworten
@derRösrather:
Was ist ihr Problem, das jemand eine gute Idee gehabt hat und damit womöglich Geld verdient?
Im übrigen würde ich aufhören die arbeitenden Schüler, die für Ihre Serviceleistung bezahlt werden – nur nicht von einem einzigen Arbeitgeber sondern von Ihren Kunden, als Sklaven zu beleidigen. Es könnte einer auf die Idee kommen Sie anzuzeigen. Ich würde es tun, wenn ich betroffen wäre.
llamaz meint:
(5.12.2009 um 19:17) Antworten
@Klaus:
Nochmal: Die Kunden sind nicht die Supermärkte sondern jeder einzelne der einen Packer beauftragt seine Ware einzupacken. Aber das ist wohl ein Konzept das für den durchschnittlichen Deutschen, der sein ganzes Leben nichts anderes kennt als abhängig beschäftigt zu sein, nicht zu durchschauen ist.
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 19:19) Antworten
Übrigens muss man mit dem Sklaventreiber Mitleid haben. Er hat versucht seinen Mitarbeitern 400€ aufzudrücken und die haben es ihm nicht Gedankt. Nein, sie haben die Arbeit verweigert weil sie zu viel verdienten.
Ehrlich gesagt Herr Ilmaz: dümmer geht nimmer! Was denn nun? 6€ Packer und 9€ Supermarkt und 3€ für den Sklaventreiber? Übrigens: mit dem Dümmer war ernst gemeint. Ich bitte darum mich wegen dieser Äußerung anzuzeigen! Herr Vetter hat die Erlaubniss, Ihnen meine IP zu nennen!
Sie wollen sich als den kommenden FDP-Arbeitsminister profilieren?
llamaz meint:
(5.12.2009 um 19:38) Antworten
@derRösrather:
Dann helfen Sie mir doch mal auf die Sprünge. Wo ist das Problem? Es sind vor allem Schüler und Studentenjobs. Die sind alle bei Mami und Papi versichert oder haben eine studentische Krankenversicherung. Die Leute verdienen netto zwischen sieben und fünfzehn Euro pro Stunde. Sie nehmen keinem Festangestellten den Job weg – weil es in Deutschland keine festangestellten Packer im Supermarkt gibt.
Wieso haben Sie ein Problem damit, dass hier Leute für ihren Lebensunterhalt arbeiten? Wieso wollen Sie das diese Leute ihre Tätigkeit einstellen? Werden Sie die Leute einstellen damit sie weiterhin irgendwie Geld verdienen können? Und wieso müssen sich Leute die mit Arbeit ihr Geld verdienen von Ihnen beleidigen lassen?
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 19:39) Antworten
@Klaus
Dieses Kasperle Ilmaz kann man doch nicht ernst nehmen! Schüler sind Schüler und keine Kleinunternehmer.
c@ffeine meint:
(5.12.2009 um 19:41) Antworten
null-euro-jobber
Das was mir nicht einleuchten will ist die Tatsache, dass die "Vermittlungsgebühr" pro Stunde fällig ist, nicht pro Vermittlung oder pro Arbeitseinsatz. Durch die 400,- € Grenze dürften sich die "Vermittlungsgebühren" zwar eher auf 120 € pro Einpacker im Monat summieren. Noch dazu, dass die "Vermittlungsgebühr" erfolgsunabhängig ist, wie praktisch.
Entlarvend für den Geist der sich da zeigt, ist doch die Ansicht Selbständige vor sich selbst schützen zu müssen.
c@ffeine meint:
(5.12.2009 um 19:46) Antworten
…riecht das nicht irgendwie nach Leiharbeit?
Mithos meint:
(5.12.2009 um 19:46) Antworten
Ich finde ja, das Geschäftsmodell sollte ausgedehnt werden auf jede Tätigkeit eines Angestellten mit Kundenkontakt. Die Kassierer*, die Frisöre*, die Kellner*, alle entlassen und als Selbständige wieder einstellen. Wenn dann mal für drei Wochen schlechtes Wetter herrscht oder die Supermarkt-Kette wegen nem Lebensmittelskandal massiv weniger Kunden hat, hat der Subunternehmer halt Pech gehabt. Wenn er krank wird übrigens auch. Das nennt man "unternehmerisches Risiko".
Ich hoffe, man merkt, für wie asozial ich ein solches Beschäftigungsverhältnis halte. Da hat der Theologe wohl mal sein Gehirn ausgeschaltet und nicht zuende gedacht, wohin sein Geschäftsmodell führen wird. Schüler-Job hin oder her, wenn der Supermarkt den Service bieten will, dann soll er die Service-Kräfte auch entsprechend bezahlen.
*jaja, weibliche Bezeichnung fehlt. Ist Absicht, ich rede hier von Rollen, nicht von Personen und Personinnen. Ich habe keinen Bock und keine Böckin drauf, alles politisch korrekt doppelt zu schreiben.
Klaus meint:
(5.12.2009 um 19:46) Antworten
@llamaz: Wer der Kunde ist, ist letztlich egal. Wichtig ist, wer der Arbeitgeber ist. Und das ist eindeutig der Sklaventreiber. Dieser organisiert und kontrolliert vollständig die Arbeiter.
Würden die Arbeiter selbstständig arbeiten, so würden sie ihr Einkommen nicht "freiwillig" offen legen. Die Schichten würden auch nicht nach dem Einkommen verteilt.
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 19:49) Antworten
@13 Ilmaz
Es wäre Sinnlos, denn es würde nicht zu Ihnen durchdringen!
Aber einen bringe ich noch:
Ich kenne 1000 Jobs an die noch niemand gedacht hat. Wie wäre es, Schülerinnen ab 16 in einen Puff zu vermitteln? Die sind auch über ihre Eltern u.s.w. versichert. Die haben aber einen Nachteil gegenüber den Packsklaven: Die müssen ihre Einkünfte pauschal versteuern!
llamaz meint:
(5.12.2009 um 19:55) Antworten
@Mithos:
Oh mein Gott, was tu ich nur. Ich bin selbständig. Wenn ich krank werde bezahlt mich keiner. Die Kunden zahlen auch nur wenn sie meine Tätigkeit in Anspruch nehmen wollen. Um mich herum sind nur Leute die mich ausbeuten. Dem Vermieter muss ich jeden Monat einen festen Betrag für die Miete zahlen, egal ob ich Einnahmen habe oder nicht. Das gleiche gilt für die Telefongesellschaft, für Wasser und für Strom. Um Krankenversicherung und Rente muss ich mich selbst kümmern. Ich trage das ganze unternehmerische Risiko ganz alleine.
Was hab ich mir nur dabei gedacht? Ich werde ausgebeutet und habs all die Jahre nicht gemerkt. Ich werd mir sofort einen Job suchen, damit ich anständig beschäftigt bin und ein bescheidenes und sicheres Auskommen habe. Huch, was ist das? Was macht das ganze Geld auf dem Bankkonto? Achso, das hab ich ja von meinen Kunden bekommen und hab niemanden (außer dem Finanzamt) was davon abgeben müssen. Egal. Ab sofort verdien ich mein Geld als ehrlicher abhängig beschäftigter Angestellter. Versprochen.
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 20:03) Antworten
Also, der Ilmatz meint: Selbstständigkeit für Alle! Weg mit der abhängigen Arbeit, dann klappts auch wieder mit Deutschland!
Ist wieder Vollmond oder wo kommen die Bekloppten her?
reko meint:
(5.12.2009 um 20:08) Antworten
…Türkei zwingt…
Dann wird´s aber zeit,dass die Türkei vollwertiges EU-Mitglied wird und ihre vorstellungen einbringt in die Europäische Gesetzgebung.
Schäuble & Co werden begeistert sein.
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 20:13) Antworten
@reko
Das geht auch ohne Türkei .. warte nur ein Weilchen …
llamaz meint:
(5.12.2009 um 20:18) Antworten
@derRösrather:
Ehrlich gesagt, ich würde lieber mein Leben als selbständiger "Packsklave" an einer Supermarktkasse fristen und alles Geld das ich verdiene selbst behalten bevor ich mich irgendwo einstellen lassen würde.
Ich nehme an sie sind angestellt. Sie bekommen einen festen Stundenlohn. Und irgendjemand anderes kassiert für jeden Euro den Sie verdienen nochmal drei Euro extra. Wer ist hier der Sklave?
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 20:30) Antworten
@24 Ilmatz
Ach ja? Sie behalten alles Geld für sich? Sie zahlen also keine Steuern? Denken Sie nicht an mich? Wer soll, bei ihrer Einstellung mit Verlaub gefragt, meine Rente und meinen faulen Arsch finanzieren?
llamaz meint:
(5.12.2009 um 20:37) Antworten
@derRösrather:
1. Wie in meinem Kommentar oben zu lesen ist, zahle ich sehr wohl Steuern.
2. Ich gehe davon aus, dass Sie sogar sehr fleißig sind und für irgendjemanden eine Menge Geld verdienen und diesen damit so sehr erfreuen daß er ihnen einen Bruchteil davon wieder als Gehalt auszahlt.
Ob man das überhaupt kann wird sich noch rausstellen.
Ich wette die Sozialversicherungsträger sind schon eifrig am prüfen ob die Jugendlichen wirklich alles behalten dürfen.
Mal abgesehen davon scheinen die Leute ja Weisungsgebunden zu sein. Selbstständige kennen keine Schichtzuteilung. Einer der Gründe warum viele Leute selbstständig werden.
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 20:46) Antworten
@26 Ilmatz
Also, ihr Kommentar #24 liest sich anders. Aber was soll man ihr Geschwätz auf die Goldwaage legen, denn …
Boa eh .. was sind Sie für ein schlaues Kerlchen :-)
So viel Klugheit ist selten .. ehrlich! Sie sollten in die Politik gehen. Ich schlage vor: FDP
Da gibt es viele so kluge Köpfe wie Sie es sind… chapeau
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 20:48) Antworten
@olli
Ihr Argument wird nicht fruchten! Der ilmatz ist eine andere Liga als Wir es sind.
Der illmatz zahlt z. Zt. 15% Steuern und wenn er Arbeitsminister wird, dann steht an jeder Ecke ein selbstständiger Schuhputzer
hiro meint:
(5.12.2009 um 21:04) Antworten
Verrückte Welt: Auf der einen Seite werden Menschen gezwungen, für einen Euro pro Stunde zu arbeiten, weil man ihnen sonst das Geld zum Leben nimmt, und auf der anderen Seite verbietet man Menschen, für 7-15 Euro pro Stunde zu arbeiten, was sie freiwillig machen würden.
Mag sein, daß der Organisator einen Klaps auf die Finger braucht wegen Steuern / Sozialabgaben / Scheinselbständigkeit / weiß der Geier. Das kann ich nicht beurteilen.
"0-Euro-Job" für diese vergleichsweise gutbezahlte Tätigkeit ist eine Frechheit denjenigen gegenüber, die schon ihr reguläres Gehalt auf Hartz-IV-Niveau aufstocken lassen müssen – und die davon leben müssen und keine Wahl haben.
Es sind ja keine 7-15 € die Stunde. Man ist auf das wohlwollen der Kunden angewiesen.
Und es sind 0 € Jobs offiziell bekommen sie ja nix. Und sollten die Kunden kein Trinkgeld mehr geben bekommen sie auch inoffiziell nichts mehr.
Und mal eine Frage würdest du eine normale Abriet annehmen bei denen die Kunden für deine Arbeit zahlen können aber nicht müssen?
@ Rosrather Ach ich versuche es zumindest vielleicht denkt er ja nach und mich kann im Netz ruhig jeder duzen mache ich ja meistens auch. Außer im Spiegelfroum.
Christian meint:
(5.12.2009 um 21:12) Antworten
Ein guter Grund warum die Turkei nicht in die EU sollte.. nein, ich habe nichts Grundsätzlich gegen den Islam etwas..(*) sondern nur gegen Überwachungsstaaten.. und davon haben wir in der EU schon genug.. aus welchen Gründen auch immer Überwacht werden soll, ist im Prinzip egal..
Leider würde die Turkei perfekt zu England passen, zuminderst was den Überwachungs und Zensurwahn betrifft..
* Genauer gesagt, habe ich nur gegen jede Form von religiösen Fanatismuß etwas, und den gibts leider auch bei Christen…
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 21:20) Antworten
@hiro
Was hindert Sie daran, sich an einen Supermarkt zu versklaven und um so einen Job zu betteln? Wenn Sie das möchten ist es doch Ihnen überlassen. Es wird sich sicher ein "Vermittler" finden der einen Kontakt zum Supermarkt hat. Ilmatz hat jedenfalls zu diesem Weg geraten!
jesch meint:
(5.12.2009 um 21:30) Antworten
@Olli:
Wieso bekommen die "offiziell" nichts. Die Schüler bieten ihre Dienstleistung den Leuten an, die gerade an der Kasse stehen. Möchten diese die Dienstleistung annehmen und sind sie zufrieden zahlen sie etwas, ansonsten nicht. Im übrigen ist das auch kein Trinkgeld: § 107 Abs. 3 der Gewerbeordnung : "Trinkgeld ist ein Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtung dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt." Das trifft hier nicht zu. Es handelt sich um ganz normale Umsatzerlöse.
Ich glaube da ist für den Durchschnittsdeutschen einfach nicht genug Bürokratie drin, deshalb wird das Modell instinktiv abgelehnt. Richtig wäre es so:
1. Während des Packvorgangs wird abhängig von Anzahl, Gewicht und Volumen der zu packenden Artikel das Packentgelt ermittelt und vom Kunden entrichtet.
2. Der Supermarkt behält das vollständige Packentgelt ein.
3. Der Packer erhält von dem Packentgelt einen kleienen Teil als Lohn ausbezahlt, den Rest behält der Supermarkt.
Da stellen sich einfach welche hin und fangen an Geld zu verdienen, behalten das ganze Geld und die Entgelte die sie kassieren werden irgendwo nach "Gefühl" ermittelt und nicht aufgrund fester Regeln. Womöglich bekommt einer der freundlich lächelt noch mehr Geld als jemand der misepetrig ist. Und hübsche junge Mädchen mehr als pickelige Jungs. Das ist doch voll ungerecht.
Da verbieten wir das lieber und jeder bekommt zukünftig das gleiche: Nämlich gar nichts.
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 21:32) Antworten
OK .. jetzt mal Butter beim Fisch!
Ich suche noch 1000 selbstständige Schuhputzer für Supermärkte, Puffs und Bahnhöfe und bin mit nur 10% Provision einverstanden! Kein Mindestumsatz. Kein Lama! Nur Cash! Bitte melden unter derRösrather@freenet.de
Ich werd´s dem Ilmatz zeigen das ich kein Loser bin!!
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 21:41) Antworten
WOW .. war das ein (w)irrer Konstrukt von jesch. Ist grade Vollmond? Oder habe ich wieder mal den "Überblick" verloren?
Machen wir es kurz würdest du einen Job machen bei denen die Kunden nicht zahlen müssen, bei dem du kaum kalkulieren kannst, von dem du leben musst und bei dem du Scheinselbstständig bist?
Und das hat auch nichts mit Bürokratiewahn zu tun hier in Deutschland wird man normalerweise für Leistungen bezahlt.
Schlimm genug das man heutzutage die Leistungen anderer entwertet und dafür die eigene Leistung immer in den Himmel schraubt.
Ach und noch als Anmerkung. Dieses System wäre theoretisch nicht schlecht. Aber nur für kurzfristige Probearbeiten.
Jens meint:
(5.12.2009 um 21:53) Antworten
Zum amerikanischen Strafrecht: faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E...Tpl~Ecommon~Scontent.html
Frage: Hat jemand mal gezählt, wieviele Straftatbestände es im deutschen Recht (Kern- und Nebenstrafrecht) gibt? Würde mich mal interessieren.
Erforderlich meint:
(5.12.2009 um 21:54) Antworten
Mir sind Leute bekannt die durch Betteln vergleichbare Stundensätze geschafft haben. Ist das auch ein erfolgreiches Geschäftsmodell? Welchen Mehrwert schafft den Tüteneinpacken? Das ist ABM und nicht zu vergleichen mit selbständigen Tischlern, Architekten und Miniaturvogelhausbauern.
llamaz meint:
(5.12.2009 um 21:58) Antworten
@derRösrather:
Na dann mal los! Die Geschätsidee ist doch völlig in Ordnung. Sie kümmern sich um die Plätze für die Schuhputzer und organisieren alles für die, machen Werbung usw. und erhalten dafür einen Festbetrag oder einen Prozentsatz der Einnahmen. Ein Schuhputz-Franchising System, Schuhputzen unter einer einheitlichen Marke. Das könnte sogar funktionieren. Ich verstehe sowieso nicht, wieso diese Dienstleistung in Deutschland so wenig respektiert wird. Schließlich gehört zur richtigen Schuhpflege einiges an Know How dazu. Man müsste das Schuhputzen aus seinem "Versager und Armeleuteimage" rausholen und das zu einer ganz normalen akzeptierten Dienstleistung machen. Schließlich halten gut gepflegte Schuhe auch länger.
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 21:58) Antworten
Ich hätte da eine Anregung: Pissoire
Hat Zukunft, da kann man Geld machen wenn der Kunde zahlt.
james meint:
(5.12.2009 um 22:04) Antworten
Der 0€-Job ist noch ausbaufähig, das Kinder einem im Supermarkt alles für ein Trinkgeld einpacken und dafür 0€ vom Supermarkt erhalten kennt man als Urlauber ja z.B. aus Mexiko, es wäre doch naheliegend das einem Kinder dann wie dort auch direkt an der Ampel Kaugummi verkaufen und die Scheibe waschen – für 0€ fest + Trinkgeld natürlich.
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 22:06) Antworten
/me wird heute Nacht noch zu einem Geschäftsmann :-)
Aber das mit den 16-jährigen Nutten gefällt mir besser, ist halt mehr Umsatz drin als bei der Schuhputzerei …
Bumsi meint:
(5.12.2009 um 22:08) Antworten
Ich frage mich auch, was das Tütenpacken soll. Dass der Verkaufsvorgang dadurch beschleunigt wird, glaube ich nicht. Da steht man doch dann daneben und wartet bis der Verpacker fertig ist und muss dann extra nochmal nach Trinkgeld im Portemonnaie suchen. Zum Auto braucht mir niemand etwas tragen, denn dafür gibt es Einkaufswagen. Für mich ist das eigentlich nichts anderes als getarntes Betteln.
Die größte Sauerei daran ist allerdings das Zuhälterschutzgeld von 3 Euro pro Stunde! Eine einmalige Gebühr fürs Vermitteln könnte ich ja noch akzeptieren, aber dies ist so dermaßen widerlich parasitär, dass es mich wütend macht. Die Aussage, man dürfe nicht "sozialversicherungspflichtig" werden, ist wirklich der Hammer.
Wer sich dafür nicht zu schade ist, der kann einem nur leid tun.
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 22:17) Antworten
@Bumsi
Systembedingt das es in der USA kein soziales Netz gibt und diese Nation eine Affinität zur Sklaverei hat, gibt es in den Staaten tatsächlich diese Packer. Nein, die Packer sind schneller und der Amerikaner hat das Klimpergeld für diese Dienstleistung schon in der Hand. Und es trägt keiner was in das Auto, denn auch in Amerika sind Einkaufswagen bekannt ;-)
Die F.D.P versucht dieses System auch in Deutschland zu installieren. Demnächst ist deine Rente futsch, du zahlst deinen Arzt cash und stirbst am besten mit 60 Sozialverträglich.
Berliner Bär meint:
(5.12.2009 um 22:21) Antworten
Kann mir mal jemand erklären woher die Türken die Server mit über 70 Petabyte basteln wollen! Zum vergleich, für die Messdaten des CERN-Teilchenbeschleunigers wurde ein 4,5 Petabyte-Server entwickelt, und selbst der hat schon gigantische Dimensionen… Kann mir irgendwie nicht vorstellen wie dieses “fortschrittliche” Land es schaffen möchte dieses Versprechen wahr zu machen und gleichzeitig darauf verzichten kann die Technik in den Westen auszulagern. Aber andererseits wahr ja Größenwahn schon immer ein Markenzeichen Totalitärer Systeme.
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 22:23) Antworten
@berliner bär
Die Türken können Alles! Außer Deutsch …
derRösrather meint:
(5.12.2009 um 22:24) Antworten
Entweder die haben nicht weit genug gedacht oder man nimmt halt Kapazitäten von anderen Servern.
jonathan meint:
(5.12.2009 um 22:53) Antworten
Seit doch einfach mal ehrlich. Es geht bei den Packhilfen nicht um Aubeutung. Wie kann man das auch Ausbeutung nennen, wenn ein Schüler minimum sieben Euro/Stunde netto bekommt und bis zu 15 Euro verdient. Hier wird niemand ausgebeutet. Es geht auch nicht um Sozialabgaben oder Steuern. Denn diese Jobs sind nunmal Steuer und Sozialabgabenfrei. Es geht einzig und allein darum, daß ihr bestimmte Arbeiten an sich als unter eurer Würde betrachtet. Es ist die Angst, bei Arbeitslosigkeit selbst solche Tätigkeiten annehmen zu müssen anstatt einfach das Arbeitslosengeld zu kassieren.
Wenn ich lese, wie hier Schüler und Studenten die sich was dazuverdienen heruntergemacht werden, könnte ich kotzen. Aber ihr habt ja erreicht was ihr wolltet. Dank der idiotischen Diskussionen der letzten Tage werden die Schüler und Studenten demnächst gar kein Geld mehr verdienen weil sie ihre Arbeit lossind. Herzlichen Glückwunsch. Aber das ist euch ja egal, darum gehts euch ja nicht. Was euch umtreibt ist nicht die Sorge um die Schüler sondern die Sorge irgendwann selbst mit solcher Arbeit den Lebensunterhalt verdienen zu müssen. Oh mein Gott, wenn mich ein Nachbar dabei sieht.
Ich glaube in Deutschland gehts einigen noch zu gut. Es ist schon richtig. Hartz IV gehört abgeschafft. Und zwar ersatzlos.
Nein das hat nix mit diese Arbeit wollen wir nicht machen zu tun.
Das hat andere Gründe die wir hier schon dargelegt haben.
Und deinen letzten Satz überlese ich mal.
Klaus meint:
(5.12.2009 um 22:56) Antworten
@hiro: Das sind *jetzt* 7 Euro. Dann kommt aber die Konkurrenz und die Geschäfte sehen nicht mehr ein, warum sie 3 Euro "Provision" zahlen sollen. Erst werden die dann ein wenig der Provision mitbezahlen und dann ganz.
Und dann kann man das Ausbeutungssystem noch auf die Kassierer ausweiten …
Jan meint:
(5.12.2009 um 23:11) Antworten
Zum Thema „Packer“: Das ist doch der Traum aller Arbeitgeber (mich eingeschlossen) seit es Wirtschaft gibt. Alle Angestellten arbeiten als Selbständige. Endlich echtes "Hire anf fire", endlich keine Sozialabgaben (inklusive der lästigen Bürokratie) mehr, endlich kein Urlaubs- und Krankengeld mehr. Wenn die Endkunden dann auch noch – nach Lust und Laune – direkt an die "Selbständigen" zahlen ist das doch der Himmel auf Erden. Zumindest, wenn man auf jegliche Sozialsysteme verzichten möchte.
Für Nachschub an Selbständigen werden Sklaventreiber, pardon, "Selbständigenvermittler" wie Herr Lettenmeier schon sorgen.
Reine Mischkalkulation. Es wird ja nicht jeder einzelne Bürger zeitgleich mit allen anderen Bürgern die volle Kapazität von 10 GB benutzen.
Und in Deutschland wird es ab 2010 De-Mail (http://de.wikipedia.org/wiki/De-Mail) geben, zwar auf freiwilliger Basis – aber das kann man ja ganz fix mit einem Gesetz ändern..
jonathan meint:
(6.12.2009 um 00:45) Antworten
@Olli:
Also ich habe hier noch kein stichhaltiges Argument gegen diese Arbeit gelesen. Wäre es besser wenn die Schüler ihre Einnahmen komplett abgeben würden? Und dafür einen festen Lohn bekommen? Wäre es gerechter wenn ein Schüler der 15 Euro pro Stunde einnimmt, diese abgibt und dafür ein Gehalt von 7 Euro fest bekommt? Sieben Euro wären warscheinlich ein realistischer und üblicher Marktpreis für eine nicht abgabenpflichtige einfache Tätigkeit. Oder ist es die Tätigkeit an sich die hier als unwürdig empfunden wird?
Bumsi meint:
(6.12.2009 um 00:52) Antworten
jonathan: Ich habe ein Job-Angebot für Sie! Zahlen Sie mir 3 EUR pro Stunde von ihrem Lohn. Ja, Sie lesen richtig! Sie brauchen dafür gar nichts tun, nicht einmal Tüten packen, außer mir das Geld zu zahlen.
Übrigens *verdienen* tun die Schüler und Studenten, im Gegensatz zu Ihrer Behauptung, rein gar nichts! Sie bekommen lediglich ein paar Almosen. Ich weiß nicht, was für ein wirres Bild von Deutschland Sie haben, aber es gibt hier wesentlich sinnvollere und besser bezahlte Aushilfsjobs als dieses Bettelabzockmodell eines durchgeknallten Theologen. Was hat der eigentlich studiert? Satanismus? Was kommt als nächstes? Wer beim Schnellballsystem nicht mitmachen will, dem wird Hartz IV gestrichen?
Man kann auch mit einem Job, der nicht sozialversicherungspflichtig ist, seinen Lebensunterhalt nicht verdienen, denn das reicht nicht einmal für eine Person.
Deutsche sind faul? Komisch. Bis jetzt packen alle Deutschen ihre Einkaufstüten selbst. Tja, glattes Eigentor, mein lieber Deutschlandhasser. Ich hoffe, Sie bleiben da wo Sie sind. In Deutschland sind Sie jedenfalls definitiv unerwünscht!
jonathan meint:
(6.12.2009 um 00:59) Antworten
@Bumsi:
Ich glaube Sie haben da was falsch verstanden. Die Schüler müssen nichts von ihrem Lohn abgeben, die drei Euro zahlt der Supermarkt. Im übrigen gehts hier um SCHÜLER die sich ein Taschengeld verdienen wollen. Mit dem Geld muss niemand seinen vollen Lebensunterhalt bestreiten. Und es gibt durchaus Leute die eine solche Dienstleistung zu schätzen wissen und dafür bezahlen würden. Ich bin grundsätzlich ein recht fauler Mensch und würde gern jemandem zwei oder drei Euro dafür zahlen, wenn er meinen vollen Einkaufswagen in Tüten packt.
Ich glaube Sie haben den Artikel gar nicht gelesen, wenn sie nichtmal mitgekriegt haben, daß die Schüler nichts aber auch gar nichts von ihren Einnahmen an irgendjemanden, auch nicht an den Vermittler abgeben müssen. Können Sie das Geld das Sie erwirtschaften zu 100% behalten? Worin besteht da die Ausbeutung wenn man die Einnahmen die man erwirtschaftet mit niemandem teilen muss?
Die 3 Euro werden den Angestellten natürlich abgezogen! Es ist der Grundlohn, den der Markt z.Z. dafür zahlt, dass er Service überhaupt eingerichtet wird. Es ist also ein Teil des Lohns. Denn ohne die Arbeit würden die3 Euro/h und Mann ja schließlich nicht gezahlt. Den festen und damit risikolosen Bestandteil des Lohns sackt sich der Arbeitgeber ein. Den variablen und damit unsicheren Teil incl. den Kern der Arbeit bekommt der Arbeitnehmer. Typisch für das neue Wirtschaftssystem: Das Risiko tragen die Arbeitnehmer!
Das wird aber nicht lange so bleiben. Bei steigender Konkurrenz wird der Markt die "Provision" nicht mehr zahlen wollen. Und spätestens wenn sich der Metzger und der Bäcker fragen, warum sie eigentlich Standmiete zahlen und die Tütenpacker nicht, dann wird das Geld in eine andere Richtung laufen. Wer nun glaubt, dass er Arbeitgeber dann allein die Kosten trägt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Dann werden übrigens die damaligen Studenten fragen, warum das wohl keiner mehr machen möchte. Denn früher hätten sie ja schließlich auch Tüten gepackt. Dass man dafür in der Zwischenzeit aber kaum noch was für bekommt wird dann einfach ignoriert.
Bumsi meint:
(6.12.2009 um 02:40) Antworten
jonathan: Ich habe nichts falsch verstanden. Ich wollte es Ihnen nur bequem machen. Dann eben ein anderes Angebot: Sie machen meinen Job. Wenn Sie Ihn gut machen, gebe ich Ihnen sogar ein paar Euro von meinem Lohn ab.
3 Euro fürs Packen der Tüten?!? Also dafür bekommt man Ware schon bis an die Haustür geliefert. Wenn man dann noch die eingesparte Fahrtkosten, die zusätzliche Freizeit und das geringere Unfallrisiko auf der Couch mit einrechnet, dann ist die gepackte Tüte ein echtes Verlustgeschäft. Ich habe gestern und heute erst bei Amazon Artikel unter 10 Euro bei kostenlosem Versand bestellt, die im Supermarkt mehr kosten. Bei größeren Summen ist der Versand meist sowieso kostenlos. Da bräuchte ich eher Paketauspacker und Kühlschrankeinräumer. Paketannehmer habe ich schon und die machen das sogar kostenlos! Vielleicht sollte ich denen mal Trinkgeld geben.
Nun ja, immerhin unterstütze ich so höherwertige Arbeitsplätze bei DHL und den Versendern. Im Frachtpostzentrum können dann auch die Schüler und Studenten wiederum arbeiten.
Klaus: Danke für den Beitrag, denn da wird eine weiterer Punkt angesprochen. Wer bezahlt denn die 3 Euro? Das sind doch letztlich alle Kunden, die das über die Produktpreise mitbezahlen, also auch die, die den Packservice gar nicht in Anspruch nehmen. Das zeigt doch nur: Lettenmeier ist ein unnützer Parasit.
Man bedenke auch, wie hart der Preiskampf heutzutage ist. Da wird um jeden Cent gefeilscht, knallhart rationalisiert, d.h. Stellen abgebaut. Und dann soll ich diesen Freizeitjobbern, die das Geld womöglich nur für modischen Luxus ausgeben, in den Arsch blasen? Nein, danke. Vielleicht sollte diese Leute erst einmal lernen, dass es auch asoziale Berufe gibt und nicht jede Tätigkeit ehrenvoll ist. Wer sich eine vernünftige Anstellung sucht, bei dem auch Mehrwert geschaffen wird, der finanziert über die Steuern mal locker das eine oder andere Hartz-IV-Gehalt. Das nenne ich soziale Verantwort übernehmen und reifes Handeln.
Außerdem grenzt dieses Modell schon an verkappte Schwarzarbeit, wenn der Herr die Sozialversicherungspflicht umgeht. Zur Not stellt man einfach jede Stunde jemand anderes an die Kasse, wenn die Herde groß genug ist. Der nette Herr kassiert fleißig 3 Euro die Stunde pro Kasse. Die einzelne Packkraft bekommt dagegen nur ein Taschengeld. Schon seltsam, dass man nicht BWL sondern Theologie studieren muss, um darauf zu kommen. Andererseits waren Religionen schon immer sehr kompetent, wenn es darum ging, sich an anderen zu bereichern – ganz besonders über Empathie.
earendil meint:
(6.12.2009 um 03:34) Antworten
Bei dem SZ-Artikel kommen einem ja fast die Tränen für den armen Mann. Dieser Widerling macht ein Geschäft daraus, Jugendlichen freiwillige Selbstausbeutung und Wettbewerbsdenken beizubringen. So wird das Prekariat von morgen herangezogen, das keinen Lohn, sondern nur noch Almosen kennt. Und alle freuen sich, wie "motiviert" und "kundenorientiert" diese jungen Menschen sind… *würg*
Und so was ist auch noch Theologe…
Olli meint:
(6.12.2009 um 05:41) Antworten
@jonathan:
a) Diese 15 € bekommt er jetzt und diese sind auch nicht sicher man ist davon abhängig ob der Kunde überhaupt zahlt. Das ganze kann also ganz schnell nach hinten losgehen vor allem bei Stammkundschaft die nicht für jeden Einkauf Geld bezahlen will. b) Ob man auch wirklich immer 15 € bekommt bezweifle ich doch. Und c) ob man davon nicht doch Sozialabgaben auf dieses Gehalt zahlen muss.d) Wird das Risiko komplett auf den Arbeitnehmer abgewälzt und selbstständig sind diese Schüler und Studenten sicherlich nicht sie sind weisungsgebunden das merkt man schon an den Schichtzuteilungen. Alles in allem ist diese Tätigkeit also nur für 2 Arten von Leuten lohnend Leute die auf das Geld nicht angewiesen sind und die Arbeitgeber.
Joe meint:
(6.12.2009 um 06:01) Antworten
Also wenn mir jemand im Supermarkt Waren einpackt, bedanke ich mich höflich und gehe.
Dafür gibt es doch kein Trinkgeld, aber hallo! Ich bin im Supermarkt!
Wer da herumläuft, ist für mich Mitarbeiter und wird von mir wie jeder andere dort an der Kasse bezahlt: mit Karte — zu den am Regal ausgezeichneten Preisen. Dabei ist mir völlig egal, ob diese Mitarbeiter nun Leergut annehmen, das Lager machen, Regale einräumen, kassieren, einpacken oder Ladendieben nachstellen.
Wie die Rechtssubjekte das nun intern verrechnen ist ganz allein deren Problem. Das braucht mich als zahlender Kunde wirklich überhaupt nicht zu interessieren.
Und wenn ein Theologe nun meint, Schüler verarschen zu müssen: Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Diese Mädchen und Jungen haben später was fürs Leben gelernt und lassen sich so schnell nicht wieder über den Tisch ziehen. Versagt haben da eher die Eltern.
desp meint:
(6.12.2009 um 06:59) Antworten
zu "du bist heute mein neger":
die arbeiter fressen sich gegenseitig, jede gelegenheit einen kollegen los zu werden wird wahr genommen. man tritt von oben nach unten und zur seite gibt es die ellenbogen. sowas wie solidarität unter den arbeitern gibt es nicht mehr, ganz im gegenteil. jeder hat angst davor entlassen zu werden, jeder gefeuerte kollege erhöht die chance bleiben zu können. es gibt da gaaaanz miese tricks, dagegen ist mobbing der reinste kinderkram.
und es macht mich überaus wütend. manchmal liegt man des nachts wach und prügelt sein kopfkissen. kein scherz. kollegen?! DAS ICH NICHT LACHE!
Jens meint:
(6.12.2009 um 07:27) Antworten
Es geht doch darum, dass dies die einzig zugelassene Email-Adresse für Türkische-Staatsbürger werden soll, sowie die Abschaffung von Diensten wie Google und Yahoo (wobei wohl auch mit Facebook, ICQ, Twitter und ähnlichem gerechnet werden kann) und deren Ersetzen durch Islam-konforme Suchmaschinen etc. (also keine Treffer mehr bei Suchbegriffen wie: “Demokratie, Islamkritik, Menschenwürde, Gleichberechtigung, Atheismus, Meinungsfreiheit”).
China lässt grüßen.
desp meint:
(6.12.2009 um 07:27) Antworten
ich noch mal. insbesondere die stahlindustrie ist ein haifischbecken, aber es greift auch auf den mittelstand über. qualifizierte leute werden von den eigenen kollegen geschasst, eben WEIL sie qualifiziert sind. kompetenz ist heute eher schädlich, denn weniger kompetente mitarbeiter sehen ihren job gefährdet und behindern jedes konstruktive tun. gute leute werden als bedrohung und jobgefährdend wahrgenommen. und von oben macht der chef druck, mit der androhung von kurzarbeit und kürzungen, oder sprüchen wie "in 6 monaten stehen wir alle auf der strasse". produktives arbeiten ist unter solchen umständen kaum noch möglich, jede innovation wird im keim erstickt, wer auch nur im geringsten aus der reihe tanzt fliegt raus.
dies ist die situation.
12 meint:
(6.12.2009 um 08:38) Antworten
Zwangsabgaben an der Kasse:
Es sind meißtens Rentner die sowieso kaum Geld haben, die sich dann noch genötigt fühlen dem "armen" Jugendlichen noch einen Euro hin die Hand zu drücken. Und wofür? Dafür das der die Tütensuppe in die Tasche kloppt. Statt richtigen Ausbildungsplätzen stehen die ab 16 hinter der Kasse und erpressen so Schutzgeld von Rentnern und dem Organisator soll man noch dankbar sein das er was für die Jugend tut.
Armes Deutschland!
12 meint:
(6.12.2009 um 08:41) Antworten
und das der Gutmensch Theologe ist, passt eigentlich ganz gut in mein Weltbild …
Aurisa (Link) meint:
(6.12.2009 um 09:17) Antworten
Und sowas ist Theologe…
Jesus würde sich im Grabe rumdrehen…
Wahrscheinlich ist er darum auferstanden… weil er schon geahnt hat, was da in seinem Namen noch so alles verbrochen werden wird in den Jahrtausenden danach…
Da kann ja kein Mensch in frieden ruhen…
Klaus meint:
(6.12.2009 um 09:19) Antworten
@Jens: Der Text ist hochgradig tendenziös. Er ist ja schließlich vom Verlag Springer. Der Kern der Nachricht ist nur, dass jeder Neugeborene eine E-Mail-Adresse vom Staat geschenkt bekommt. Die ganzen Repressionen und Verbote sind reine Spekulationen was nun kommen könnte.
dabbelyu meint:
(6.12.2009 um 10:06) Antworten
ein derartiger Schwachsinn den hier so einige von sich geben von Ausbeuten und Sklaven was für eine Idiotie.
Man, ich würde den Job zu jedem Risiko machen sogar für 5,0 EUR immer noch besser 5,0 EUR, als 0,0 EUR bei gleichem Risiko!!
Ich kann nur jedem anraten, der dieses dumme gequatsche von sich gibt, mal von 300,0 EUR/Mon. zu Leben, was dann wohl ist?
Jan meint:
(6.12.2009 um 10:45) Antworten
Besonders pervers bei dem Einpackersystem von dem Theologen finde ich ja dieses Ellenbogen-Prinzip. "Jugendliche wollen Wettbewerb", na gut, dass der die alle kennt. Da wird man dann mal in Abwärtsspiralen geschickt, wenn man mal weniger erbettelt hat, als andere, kriegt man schlechtere Schichten, kann noch weniger erbetteln, usw. . Bis man keinen Bock mehr hat, weil man halt gar nix verdient, aber Schüler gibt's ja genug, die sind ja austauschbar.
Beim Gleichnis vom Weinberg oder so ähnlich (erinnere mich dunkel an die 5. Klasse) hat der Herr Theologe wohl gefehlt…
EDIT: Nachtrag: Was hat es eigentlich mit Leistungsprinzip zu tun, wenn 2 Leute die selbe Leistung erbringen (Waren in Tüten packen) und einer dafür mehr bekommt, als der andere? Wie oben jemand schrieb, hübsche Mädchen bekommen z.B. mehr als picklige Jungs. Ein tolles Leistungsprinzip…
llamaz meint:
(6.12.2009 um 10:49) Antworten
Tja, da sieht man mal wie das kapitalistische System den Leuten inzwischen das Gehirn gewaschen hat. Da gibt es Leute, die verrichten eine Arbeit und dürfen 100% ihrer Einnahmen behalten. Müssen niemandem was dafür abgeben. Und die ganzen Lohnsklaven, die morgen wieder für irgendeinen kapitalistischen Sklaventreiber bis zu mehreren hundertausend Euro Umsatz erwirtschaften und dafür mit 2000 Euro netto im Monat abgespeist werden halten die für ausgebeutet und fühlen sich selbst wie die Herren. Obwohl sie die eigentlichen Sklaven sind. Also geht morgen wieder zur Arbeit und leckt euren Herren die Füße und fühlt euch dabei wie die Könige.
@12:
Das kann gut sein, daß ältere Menschen eher was geben als jüngere. Die wissen das eben noch zu schätzen, daß jemand für seinen Lebensunterhalt eine Arbeit verrichtet, und sei sie noch so niedrig. Die freuen sich wenn sie junge Leute sehen die Arbeiten, anstatt einfach irgendwo Arbeitslosengeld zu beziehen und respektieren das.
Aurisa (Link) meint:
(6.12.2009 um 10:59) Antworten
"qualifizierte leute werden von den eigenen kollegen geschasst, eben WEIL sie qualifiziert sind. kompetenz ist heute eher schädlich, denn weniger kompetente mitarbeiter sehen ihren job gefährdet und behindern jedes konstruktive tun. gute leute werden als bedrohung und jobgefährdend wahrgenommen."
Und ich dachte das wäre nur im öffentlichen Dienst so…
Bei uns werden auch nur die Inkompetenten belohnt…
Dann wundert es mich natürlich nicht mehr, daß "made in germany" heute auch nicht mehr das ist, was es mal war…
Schon erstaunlich, daß Arbeitgeber offenbar gar kein Interesse an kompetenten und fleissigen Mitarbeitern haben…
Heutzutage wird wohl nur derjenige was, der sich gut verkauft… oder gut gegen Kollegen intrigiert…
Ja, stimmt, besser den Spiegel lesen, da ist immerhin alle zehn Jahre ein sachlicher Artikel drin.
Also bitte, ausgerechnet der "Welt" Tendenziösität vorzuwerfen, ist wohl etwas einseitig. Die "Welt" ist noch eine der objektivsten Zeitungen.
Ich bezweifel doch stark das du von 300 € im Monat lebst.
Jeeves meint:
(6.12.2009 um 11:08) Antworten
Off Topic? am 4.12. in der SZ: Gesetze sind nichts anderes als Rilkes Gedichte – nur schlechter formuliert.
(Warum man nicht Verfassungsrichter wird, wenn man wie ein normaler Mensch denkt)
saibot (Link) meint:
(6.12.2009 um 11:09) Antworten
[...]Nein, die Packer sind schneller und der Amerikaner hat das Klimpergeld für diese Dienstleistung schon in der Hand. Und es trägt keiner was in das Auto, denn auch in Amerika sind Einkaufswagen bekannt ;-)[...]
Kenne ich von meinen 3.5 Jahren in Honolulu anders: Die Packer waren Angestellte des Supermarkts und haben teilweise auch kassiert (je nach Bedarf), Trinkgeld hat da kein Kunde gegeben und wenn es ein großer Einkauf war wurde man gefragt ob man Hilfe beim Tragen zum Auto haben wollte.
bobmjack
dabbelyu meint:
(6.12.2009 um 11:59) Antworten
@olli.
nicht zu glauben aber leider ist es so und von den 300,0 EUR gehn nochmal 25,0 EUR ab für die Internetnutzung.
Dann wirst du auch verstehen das einem bei Deratigen gesülze die Nackenhaare Senkrecht stehen.
Ich bin für jeden Tip, wie ich das verändern könnte, dankbar.
derRösrather meint:
(6.12.2009 um 12:01) Antworten
@70 dabbelyu
Es gheht gar nicht um die Tätigkeit ansich, sondern das ein Schmarotzer an/mit Jugendlichen Geld verdienen will, ohne eine besondere, eigene Leistung zu erbringen. Ich habe in einem Post vorgerechnet, welcher Betrag bei nur einem "Arbeitssklaven" rumkommt, nämlich 900€/Monat. Rechne das mal 10/100/1000 u.s.w.
Für was? Für welche Eigenleistung? Das man sich einen DSL-Anschluß, ein Telefon, ein Büro hält?
Und der Ilmatz hat einen Sprung in der Platte. Immer wieder betet der den gleichen Scheiß runter. Damit Sie es mal begreifen:
Der Jugendliche/Schüler ist nicht Selbstständig! Er arbeitet für 2 Herren, dem "Sklavenhalter" und für den Supermarkt. Wenn der nicht spurt, dann ist er weg vom Fenster. Und dann ist nichts mehr mit Einkommen! Er ist nichts anderes als ein austauschbarer Arbeitssklave ohne Rechte.
Und wie du was verändern kannst? Nicht mit solchen Jobs. Die sind nichts wenn man von dem Geld leben muss.
derRösrather meint:
(6.12.2009 um 12:15) Antworten
@dabbelyu
Warum gehen Sie nicht selber zu einem Supermarkt und bieten ihre Arbeitsleistung an? Brauchen Sie einen Sklaventreiber, damit er Ihnen die Arbeit sucht und Sie einteilt?
llamaz meint:
(6.12.2009 um 12:20) Antworten
@derRösrather:
Aber wenn der Vermittler oder der Supermarkt die Einnahmen der Packer komplett behalten und ihnen einen Teil davon als Festgehalt auszahlen würde – das wäre für Sie ein akzeptables Geschäftsmodell. Da frage ich mich wer hier der Ausbeuter ist.
derRösrather meint:
(6.12.2009 um 12:28) Antworten
@83 Ilmatz
Sie können einen so herrlichen Blödsinn schreiben. Machen Sie weiter …
Aribeth meint:
(6.12.2009 um 12:31) Antworten
Wenn der Supermarkt an den "Vermittler" 3€ zahlt, könnte der doch davon einen Euro an den Packer geben.
Die 3€ die der Vermittler erhält kann man natürlich auch als Provision annehmen. Dann würde bei einem angenommenen Ertrag von 15€ pro Stunde der Vermittler 20% Provision erhalten…
Bumsi meint:
(6.12.2009 um 12:39) Antworten
@dabbelyu: "Ich bin für jeden Tip, wie ich das verändern könnte, dankbar."
Mein Tipp: Kündigen Sie Ihren Internetanschluss.
bombjack: Die Sache mit dem Klimpergeld war glatt erlogen. Schon einmal eine Dollarmünze gesehen? Schon einmal einen US-Amerikaner mit Bargeld gesehen? (Ja, die gibts, aber wohl eher nicht im Alltag.) Also selbst wenn es da Trinkgeld in Münzform gibt, dann wohl nur einen Hungerlohn im Cent-Bereich. Da ist Betteln mit Almosengebot wie im Orient üblich wohl ehrlicher und würdevoller für alle Beteiligten.
P.S.: Kann man diesen F*ncutersatztroll L. nicht einmal deaktivieren?
derRösrather meint:
(6.12.2009 um 12:41) Antworten
@85 Aribeth
Glauben Sie das Märchen mit den 15€/Stunde? Wie lange wird man pro Kunde brauchen? Einpacken, Bezahlvorgang abwarten, Ware zum Wagen bringen, zurück an die Kasse ~5 Min. Da gehen so ca. 10-12 Kunden/Stunde bei Vollauslastung (Hauptgeschäftszeit). In den Nebenzeiten eher weniger. Also müsste jeder der die Leistung nutzen will, mind. 2€ Almosen geben. Realistisch?
dabbelyu meint:
(6.12.2009 um 12:49) Antworten
zu @80 Rösrather.
Das ist es das diese Gesellschaft kapput macht, der Neid!
Von mir aus kann der "Schmarotzer" wie Du ihn bezeichnest, so viel Geld verdienen wie er will, wenn er mir nur die Möglichkeit bietet 7,0-15,0 EUR/Std. zu verdienen.
Und auf ganz anständige Art, der stellt die 3,0 EUR/Std. den Supermärkten in Rechnung und nicht den "Einpackern"
Noch einmal, Daumen hoch für den Pfaffen.
Und für die anderen Schlauen,
geht mal hin in eurer Freizeit und versucht einen Job für neben bei zu Organisieren, also Berufsfremd Jobs.
Denn die Leute müssen ja Enddoof sein, wenn sie sich noch nicht einmal einen Job besorgen können.
Aribeth meint:
(6.12.2009 um 12:51) Antworten
@ derRösrather
Nein glauben tue ich es nicht, allerdings nehme ich hier den höchsten im Artikel genannten Betrag, um den besten Fall zu konstruieren. Bei angenommenen 7€ wären es ja schon 43% Provision.
derRösrather meint:
(6.12.2009 um 12:54) Antworten
@88 dabbelyu
Nein, falsch! Die Dummheit!
Welche Qualifikation wird für das Packen verlangt? Max. Grundschul-Abitur. Das werden Sie doch besitzen?
Übrigens: der letzte Absatz war so intelligent, das es für mich nicht gereicht hat die Logik zu erkennen.
deRösrather meint:
(6.12.2009 um 13:01) Antworten
@89 Aribeth
Schon besser! Bei 43%, als Provision gezahlt, haben wir die Spanne die auch ein Festangestellter an Sozialabgaben hat. Man hat bezahlten Urlaub, Krankenversicherungsschutz, Rentenbeiträge geleistet. Warum also einem Schmarotzer das Geld in den Rachen werfen, der keinerlei Sicherheit bietet, keine Sozialleistung bezahlt und kein festes Einkommen garantiert?
Jan meint:
(6.12.2009 um 13:18) Antworten
Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, dass Schüler ein paar Euro steuerfrei verdienen. Diese spezielle Ausnahme im Steuergesetz hat der Gesetzgeber ja extra dafür geschaffen.
Was damit ganz sicher nicht beabsichtigt war, ist, dass irgend ein Drecks… aus dieser Sonderregelung ein Geschäftsmodell bastelt und bei Schüler-Jobs noch mitkassiert.
Und was die Situation der Schüler betrifft: Selbständig = Einnahmerisiko. Angestellt = kein Gehaltsrisiko. Wenn die Schüler also selbständig auf variabler Almosen-Basis arbeiten möchten, dann können sie das ja gerne tun – wer hat nicht in seiner Jugend mal gegen eine kleine Spende den Rasen gemäht? Aber dann auch bitte ohne Leiharbeitsvermittler, der damit Geld verdient.
Und es wird noch benutzt. Und ich könnte mir vorstellen das man das Trinkgeld auf der Rechnung vermerken lassen kann. Trotzdem natürlich eine Frechheit das man von den Löhnen nicht leben kann und auf die Großzügigkeit der Kundschaft angewiesen ist.
arth meint:
(6.12.2009 um 14:23) Antworten
@Berliner Bär:
Zu #46: Ich sehe das angedeutete technische Problem nicht.
Im Moment kann man Festplatten mit 2 TByte Speicherkapazität im Einzelhandel kaufen. Mailserver ist eine Anwendung, die fast beliebig parallelisierbar ist.
Für die hier angedachte Problemstellung benötigt man den Platz von knapp 400k Festplatten obiger Kapazität. Mit Redundanz meinetwegen sogar das Doppelte, wobei das besser geht. 800k Festplatten sind zwar ne ordentliche Einkaufstüte, aber sicher keine beeindruckende Menge für ein Großprojekt.
Das Speichersystem von CERN/LHC ist kein geschickter Vergleich, da dort vor allem die Bandbreite (Datenmenge / Zeit) die weggeschrieben werden muss eine Herausforderung darstellte.
So viel Speicherplatz wird auch nur unter der Annahme gebraucht, dass 70 Millionen Türken den Dienst nutzen und ständig 10GB Daten im Postfach haben.
In der Realität dürften die Zahlen weit geringer sein. Wenn man nur mit 35 Millionen Benutzern rechnet, die im Schnitt 1GB Daten auf den Servern liegen haben (und die Zahlen scheinen mit deutlich realitätsnäher als der "worst case"), hat man den Speicherbedarf schon um den Faktor 20 verringert.
Das wären bei redundanter Auslegung dann 35.000 2TB-HDDs oder die Größenordnung von ein paar hundert Storage-Racks. Technisch und finanziell kein Problem.
Kein Rechenzentrum wird für Vollauslastung gebaut, sondern nach dem erwarteten Bedarf. Erweitern kann man später notfalls immer noch.
mez meint:
(6.12.2009 um 14:44) Antworten
Ich kann auch nicht verstehen, daß sich hier Schüler und Studenten für maximal fünzehn Euro pro Stunde ausbeuten lassen. Kann man doch als Hiwi an der Fachhoschule schon bis zu 5,50 Euro verdienen. In Bayern sogar bis zu 6,40 Euro.
15 ist wohl eher ein einmaliger Höchstwert und die 7 Euro sind wohl eher für einen so harten Job mit so starkem Kundenkontakt die Norm.
Dass gerade ein Theologe so einen Mist aufzieht und sich dabei fürstlich entlohnen lässt ist wieder ein wichtiger Strich den sich die Religion setzen kann.
André meint:
(6.12.2009 um 16:06) Antworten
"DerRösrather" disqualifiziert sich zwar ob seines Tons für eine vernünftige Diskussion. Ich will aber dennoch versuchen, den Standpunkt von llamaz klar zu machen:
Die Supermärkte sind so doof, 3€ pro Person und Stunde an einen "Vermittler" zu bezahlen, damit der Studenten und Schüler aus ihrer Stadt zu Ihnen schickt, damit sie sich dort etwas zu ihrem Taschengeld / Bafög dazuverdienen können. Warum sie lieber 3€ bezahlen, als sich selbst auf die Socken an die Schulen und Universitäten zu machen, um die Arbeiter anzulocken, verstehe ich nicht, sie werden aber sicher ihre Gründe haben (vermutlich ist das so schlicht billiger).
Sie sind ebenfalls so doof, die Leute bei sich an der Kasse die Kunden belästigen zu lassen, welche jetzt "genötigt" sind, diesen "Sklaven", die hier ohne jede Not freiwillig arbeiten, ein paar Cent/Euro als Dankeschön für eine Dienstleistung, die sie weder in Anspruch nehmen noch bezahlen brauchen, in die Hand zu drücken. O Gott! Von soviel Druck kann einem Kunden echt schlecht werden, dass er niemehr wieder kommt! Aber warum hat sich das Geschäftsmodell sich dann nicht bereits vor langem selbst erledigt? Wenn es doch nur dem "Sklaventreiber" was bringt?
Ich meine: Mitarbeiter, die auf den Job nicht angewiesen sind und ihn trotzdem gerne machen. Supermärkte als Kunden, die seine Dienstleistung (Vermittlung von Einpackern) auch für lau bekommen könnten und trotzdem soviel Kohle dafür blechen.
Und dann die Krönung: er hat ein System entworfen, dass die Mitarbeiter zu mehr Leistung anspornen soll. Was sich in höherer Bezahlung der Mitarbeiter, zufriedenen Supermarkt-Kunden und damit zufriedenen Supermarkt-Leitern auszahlt – wo also ALLE gewinnen! Sowas geht ja nun mal garnicht!
Wie man so verbohrt sein kann, wie einige Leute hier …
Wenn ihr ein Problem damit habt, dass der die Supermärkte ausbeutet, indem er ihnen soviel Kohle abnimmt, oder dass der seinen Mitarbeitern den vollen Umsatz überlässt und dabei noch für fairen Wettkampf unter den Mitarbeitern sorgt, dann sagt es. Oder gründet doch einfach ein Konkurrenzunternehmen, der Markt scheint ja doch eher unterbesetzt zu sein.
Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn endlich auch in Deutschland der Service nicht mehr an der Kasse endet.
So, ich habs versucht. Vielleicht ist ja heute doch noch EINER hier in der Lage, nachzudenken. Zu verstehen, was ich schreibe. Vielleicht.
Zum Neger: Das erinnert mich an einen Professor, der im Praktikum zu einem eben solchen (Neger = Mensch mit sehr dunkler Hautfarbe) sagte: "Da können Sie warten, bis Sie schwarz werden!". Der Prof hats direkt danach gemerkt was er gesagt hatte, beim Wartenden bin ich mir da nicht so sicher ob er es mitbekommen hat.
Diese übertriebene PC wird noch der Untergang des Abendlandes sein. Juristen werden an eben diesem Untergang nicht unbeteiligt sein. Wir werden alle sterben!
derRösrather meint:
(6.12.2009 um 16:19) Antworten
@99 André
Ihr Traktat ist schwer zu lesen und noch schwerer zu verstehen!
Gehe Ich richtig in der Annahme, das Sie jetzt die Worte für Ilmatz mit eigenen Worten interpretieren? Das ist Ihnen leider schlecht gelungen! Ich würde mal sagen: ein umständliches Gestammel!
Und zu Ilmatz kann ich nur sagen: ich halte ihn für ein Kapitalisten-Kasperle.
Die Welt geht schon seit 2000 Jahren unter da kann ich das auch noch verkraften.
UNd man weiß nicht wie es der Vorgesetze gemeint hat.
Es zeigt schon einmal nicht von Taktgefühl und wer weiß ob er es wirklich lieb gemeint hat.
Ich weiß das es in manchen Berufen etwas rauer zugeht aber da wird man auch vorgewarnt und man bekommt auch mit ob es ernst oder nicht ernst gemeint ist.
llamaz meint:
(6.12.2009 um 17:04) Antworten
@derRösrather:
Sie sind doch der Kapitalist hier. Sie wollen das die Packer ihre gesamten Einnahmen an einen kapitalistischen Ausbeuter abtreten, der dann den Mehrwert ihrer Leistung abschöpft und ihnen dann einen Bruchteil als Gehalt auszahlt. Ein normaler Kapitalist hat wenigstens Kapital für Produktionsmittel eingesetzt. Hier ist nicht mal ein Einsatz von Produktionsmitteln nötig. Sie fordern dass die Packer ohne Not einen Großteil ihrer Einnahmen abtreteten. Ohne jegliche Gegenleistung. Ich dagegen finde daß die Packer ein Anrecht darauf haben 100% ihrer Einnahmen zu behalten.
derRösrather meint:
(6.12.2009 um 17:11) Antworten
Für die Leute, die sich mit dem Verstehen etwas schwer tun, mal meine Sicht der Dinge:
Ein Theologe(Priester? Pastor?)nutzt seine Schäfchen aus, um selber großen Reibach zu machen. Im christlichen Glauben gibt es doch so etwas wie: man soll den armen Schäfchen helfen und sie nicht scheren. Außerdem ist der Mann in einem festen Arbeitsverhältniss und bekommt für seine Arbeit Geld. Der Mann leidet sicher nicht unter Geldnot. Für viele Schüler/Studenten sieht die Situation anders aus, besonders wenn die Eltern auch nicht viel haben.
Nach meinem Verständniss von christlicher Ethik hätte ich erwartet, das der Theologe auf seinen "Gewinn" verzichtet und die vereinbarten 3€/Stunde an die Packer gezahlt hätte. Dies wäre die einzige feste Grundlage mit dem die Packer hätten rechnen könnten. Alles andere ist Spekulation. Wie Hoch der Stundenlohn ist kommt ja auf die Situation an. Wann wird man eingesetzt? Wo wird man eingesetzt? Viel Publikum. wenig Publikum? Obendrauf auf die 3€ einen Bonus aus Trinkgeldern.
Wenn der Supermarkt bereit ist, für diese Dienstleistung Geld als Provision zu zahlen, also 3€/Stunde, dann frage ich mich wieso man das nur an einen Vermittler zahlt?
Der Ansatz für so einen Job war eigentlich gut, nur hat die Gier nach Mammon diesen Theologen als Ausbeuter geoutet.
Machen wir mal ein Rechenbeispiel: Supermarkt hat 12 Stunden geöffnet, der Monat hat ca. 25 Arbeitstage. Der Supermarkt hat also folgende Kosten:
12 Stunden x 3€ x 25 Arbeitstage = 900€ (Netto)!
Aus diesen 900€ könnte man 3 Mini-Jobs a´ 300€ zu je 4 Stunden/Tag machen. Drei Schüler/Studenten könnten ohne Gefährdung ihres schulischen Ziels ein wenig (sicheres) Geld verdienen.
Die Trinkgelder aller Packer wird über den Monat gesammelt und durch Anzahl Packer geteilt. So werden die Vorteile/Nachteile der Geschäftszeiten (gute Zeiten, schlechte Zeiten) niveliert.
Lieber Herr Jilmatz,
wir leben unter dem gleichen Himmel, haben aber unterschiedliche Horizonte!
Alternativ gibts 8,39 € in Mainz und 7,61 € 8,02 € in Bochum (Google ist mein Freund). In Bochum werden allerdings gerne ein paar Stunden mehr verrechnet als wirklich gebraucht werden… von der Arbeitgeberseite her.
Wir werden alle sterben.
llamaz meint:
(6.12.2009 um 17:17) Antworten
@derRösrather:
Und womit zahlt der Vermittler seine Büromiete, Telefon, Strom, Wasser, sein Essen, seinen Internetauftritt usw? Hat der Vermittler keinen Anspruch auf Vergütung seiner Tätigkeit?
Und wieso setzen Sie voraus das jemand ein Christ ist, nur weil er Theologie studiert hat? Jemand der Politik studiert ist auch nicht zwangsläufig Politiker. Jemand der Archäologie studiert wird nicht zwangsläufig zur Mumie.
Und warum sitzen sie hier rum und schreiben Aufsätze und machen es nicht einfach besser. Gründen Sie doch ihre eigene Vermittlungsagentur. Und offenbar sind Sie sogar bereit umsonst zu arbeiten. Chapeau!
JoSchu meint:
(6.12.2009 um 17:25) Antworten
Ein Theologe hat Theologie studiert. Das muss zum einen nicht die christliche Theologie gewesen sein, zum anderen steht er damit auch nicht zwangsläufig in irgendeinem Arbeitsverhältnis zu irgendwem (ich konnte entsprechendes auch nicht dem Artikel entnehmen).
Ich kann die Aufregung um diese Art von Schüler-/Studentenjob ebenfalls nicht nachvollziehen. Der Stundenlohn, auch wenn er nicht durch abhängige Beschäftigung zustande kommt (es ist egal, ob man das Ganze Stundenlohn oder Trinkgeld nennt, Einnahme ist Einnahme), ist für einen Schüler-/Studentenjob überdurchschnittlich. Zur Behauptung, dies könne sich durch zunehmende Konkurrenz ändern: Je geringer die Verdienstaussichten, desto geringer auch das Angebot an Packern. Wenn die nämlich der Meinung sind, nicht genügend Geld zu erhalten, können sie sofort aufhören, zu arbeiten.
Das Einzige, was ich nicht verstehe, ist, warum die Supermärkte nicht direkt auf die bei Ihnen eingesetzten Packer zugehen und ihnen anbieten, ohne den Vermittler und mithin die 3 € pro Stunde direkt bei Ihnen tätig zu werden.
juus meint:
(6.12.2009 um 17:26) Antworten
Ich sehe das Problem bei den Packern, wenn man dieses auf andere Berufe überträgt. Warum sollten dann Kellner ein festes Gehalt bekommen. Sollen sie doch von den Trinkgeldern leben. Das Gleiche gilt auch für Verkäuferinnen und Kassiererinnen. Für Putzfrauen dann auch. Aber nur von Trinkgeld wird niemand dieser Personen leben können.
Etwas anderes wäre es wenn die Studenten von den Supermärkten eingeladen wären, und sie sich selber aussuchen könnten, wann sie als Packer arbeiten.
Und es ist nun mal keine Selbstständigkeit, wenn man in feste Schichten eingeteilt wird, und bei Nichterscheinen "gekündigt" (seit wann kann man selbstständige kündigen?) wird. Der vielzitierte Schuhputzer kann bei schlechtem Wetter zu Hause bleiben.
Wenn sie aber genauso wie die Putzfrau, Kassiererin, Parkplatzwärter feste Schichten im Supermarkt erfüllen sollen, dann sollten sie auch die gleichen Rechte erwarten können.
Würde gerne von Jilmatz hierzu eine Antwort hören.
derRösrather meint:
(6.12.2009 um 17:35) Antworten
@106 Iilmatz
Ich habe geahnt das Sie mir Intellektuell nicht folgen können!
Gut, gehe ich mal auf ihre "Argumente" ein: Kennen Sie einen Atheist, der Theologie studiert? Einen Legasteniker der Germanistik studiert? Einen Dyskalkuliet der Mathe studiert?
Zu ihrer 2. Frage: Ich habe zu wenig Zeit die Welt zu verbessern!
Zu ihrer 1. Frage: Rechnen Sie mir bitte mal die Kosten zusammen.
mez meint:
(6.12.2009 um 17:45) Antworten
@derRösrather:
Und was hindert die Schüler oder irgendjemanden anderes daran, dies in der von Ihnen vorgeschlagenen Weise zu organisieren? Ich könnte mir allerdings vorstellen, daß das von Ihnen vorgeschlagene System von den Schülern als ungerecht und zu bürokratisch empfunden wird. Es geht hier um einfache Schülerjobs. Da will jeder das behalten was er verdient und nicht sein Geld noch umverteilen. Was kommt als nächstes? Sollen die Schüler eine Packergewerkschaft gründen oder einen eigenen Supermarkt aufmachen? Die wollen sich auf möglichst einfache und schnelle Weise ein paar Kröten nebenher verdienen um sich einen neue Playstation zu kaufen oder Wii oder wie die Dinger heissen und nicht die sozialistische Weltrevolution vorantreiben.
derRösrather meint:
(6.12.2009 um 17:48) Antworten
@110 mez
Muss ich ihren Blödsinn wirklich "auseinander pflücken"?
Stefan meint:
(6.12.2009 um 18:02) Antworten
Ich bin mir nicht so sicher ob diese Schülerjobs tatsächlich als selbständige Tätigkeit durchgehen würden. Es müsste sich mal ein Schüler finden (evtl. ein eher unzufriedener) der ein Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung Bund anstrengt. Dann wäre zumindest geklärt ob es sich hier um Selbständige oder Arbeitnehmer handelt, allein aus den bisher gemachten Angaben lässt sich das meiner Meinung nach nicht zweifelsfrei beurteilen.
Im übrigen sollten diese Selbständigen (sofern es denn welche sind) peinlichst genau darauf achten, dass Ihre Einnahmen die 4800 EUR im Jahr nicht übersteigen , sonst würde dies zu einer Rentenversicherungspflicht führen.
Duddley meint:
(6.12.2009 um 18:21) Antworten
@ all pro:
"Bei aller Betonung der Selbständigkeit: ihre Einnahmen müssen die jungen Einpackhilfen am Abend jedes Arbeitstages offenlegen. "Um sie vor sich selbst zu schützen", wie Lettenmeier sagt. Schließlich dürfe niemand so viel verdienen, dass er dadurch sozialversicherungspflichtig würde. In diesem Punkt sei das rechtliche Betriebsgeheimnis jedes Einzelnen "in gegenseitigem Einvernehmen" aufgehoben."
soviel zum Thema , "Sie duerfen ja alles, was sie verdienen, behalten".
Das Zitat ist aus dem SZ-Artikel den ich vor 2 Tagen gelesen habe.
Man koennte meinen, verschieden Leute haben nicht bemerkt, das der Artikel 2 Seiten umfasst.
Auch wenn hier immer wieder von "Kindern", die sich ein Taschengeld hinzuverdienen wollen, die Rede ist, frage ich mich, warum dann von bis zu 24jaehrigen geschrieben wird?
Gruß Duddley
max meint:
(6.12.2009 um 18:41) Antworten
zum Thema Neger:
Die Frage ist doch, wer hier der eigentliche Rassist ist? Ist es derjenige, der sich nichts dabei denkt und einfach nur einen dummen Spruch los lässt – oder sind es die s. g. Gutmenschen, die nach dem Motto handeln: "Du bist als Neger, Jude, etc. schon genug bestraft, über dich mache ich keine Witze".
Eine Einstellung, die auf Teufel komm raus politisch korrekt sein will, finde ich viel schlimmer, als eine unbedachte dumme Bemerkung.
Nach meiner Meinung haben in unserem Land auch Minderheiten (andere Rassen, Religionen, etc.) ein Recht darauf "verarscht zu werden".
murks meint:
(6.12.2009 um 18:50) Antworten
Hallo, wir sind einige Schüler aus Leipzig und finden das auch voll ungerecht wie das hier gemacht wird.
Deshalb haben wir das Packerkombinat "Schülereigener Betrieb (SEB) Packdienstleistungen Rotes Banner Leipzig" gegründet um dem kapitalistischen Ausbeutungssystem ein Ende zu setzen. In unserem Bezirk dürfen zukünftig nur noch Mitglieder unserers Kombinats packen. Gemäß unseres Fünfjahresplanes werden wir unsere Tätigkeiten nach und nach auf andere Bezirke ausweiten. Alle Einnahmen kommen dem SEB zugute. Als zu erfüllendes Plansoll haben wir 20 Packvorgänge pro Stunde ausgegeben die jeweils mit einer Ostmark,äh Euro zu Vergüten sind. Mit Stolz können wir verkünden, daß das Kollektiv Aldi Potsdamerstraße im Monat Oktober sein Plansoll um 5 Packeinheiten pro Stunde überschritten hat. Gerüchte daß dies nur möglich war weil Freunde und Verwandte Ihre Produkte jeweils einzeln bezahlt haben sind laut unseres Ministeriums für Schülersicherheit (MfS) Propaganda des kapitalistischen Klasssenfeindes. Dagegen hat das MfS im Lidl Süd feindliche Zersetzungstätigkeiten aufgedeckt. Einzelne Schüler haben dort in die eigene Tasche gewirtschaftet.
Insgesamt ist unser Engagement ein voller Erfolg und nach Abzug der Verwaltungskosten kann jeder Schüler mit einem Einheitslohn von 1,50 pro Stunde nach Hause gehen.
Schöner Spruch oder? Ok hier dürften sich nur die Leute beleidigt fühlen die Max und Moritz noch kennen.
Ob jetzt Neger, Dreckjude, Arschloch, etc Beleidigung ist Beleidigung.
Avantgarde meint:
(6.12.2009 um 19:02) Antworten
@112
"Im übrigen sollten diese Selbständigen (sofern es denn welche sind) peinlichst genau darauf achten, dass Ihre Einnahmen die 4800 EUR im Jahr nicht übersteigen, sonst würde dies zu einer Rentenversicherungspflicht führen."
Wenn es WIRKLICH Selbständige wäre, müssten sie gerade nicht darauf achten. Im Prinzip ist genau das ein Eingeständnis, dass es sich hier um Scheinselbständigkeit handelt.
asyoulikeit meint:
(6.12.2009 um 19:08) Antworten
Null-Euro-Jobs:
In gewisser Hinsicht könnte man meinen, da hatte jemand eine gute Idee, von der alle profitieren. Doch insgesamt bleibt bei mir ein eher ungutes Gefühl. Und zwar aus folgenden Gründen:
- Von Selbständigkeit scheint man hier wirklich nicht reden zu können (feste Einteilung in Schichten, Offenlegung der Einkünfte, Möglichkeit des "Gefeuertwerdens", also komplette Abhängigkeit vom sog. "Vermittler").
- Daher ist meiner Meinung nach der Arbeitgeber (also dieser "Vermittler") verpflichtet, die Arbeit entweder als 400-Euro-Job oder eben als reguläre sozialversicherungspflichtige Arbeit anzumelden.
- Es wird hier immer von Lohn gesprochen. Doch die Packer bekommen doch, soweit ich es verstehe, keinerlei Lohn, sondern als alleinige Einkünfte Geld von den Kunden, und zwar, wenn ich auch das richtig verstanden habe, je nach Zufriedenheit, mehr oder weniger. Das ist in meinem Verständnis Trinkgeld.
- Mit derselben Argumentation, mit der solche Beschäftigungsverhältnisse gerechtfertigt werden, könnte man auch grundsätzlich Friseuren, Kellnern und anderen Berufsgruppen keinen Lohn mehr bezahlen und allein darauf verweisen, dass sie von den Trinkgeldern leben sollen. Das mag z. B. in den USA (so oder in ähnlicher Form) normal und akzeptiert zu sein; in meinen Augen ist das jedoch höchst unanständig. Es gilt der Grundsatz: Geleistete Arbeit muss vom Arbeitgeber entlohnt werden. Und Trinkgelder gehören nicht zum Lohn. D. h. Arbeitsverhältnisse, bei denen der Angestellte allein vom Trinkgeld leben muss, sind für mich nicht in Ordnung. Der "Vermittler" alias Arbeitgeber stiehlt sich hier aus der Verantwortung. Ob da ganz anständige "Stundenlöhne" durch die Trinkgelder zusammenkommen, ist hier völlig unerheblich; Davon darf man ja wohl kaum abhängig machen, ob ein Arbeitgeber seine Arbeiter bezahlen muss. Auch der Hinweis, es seien ja hauptsächlich Schüler und Studenten, die sowieso über die Familie krankenversichert sind und somit nicht auf eine sozielversicherungspflichtige Stelle angewiesen sind, ist lächerlich. Seit wann wird die Höhe der Vergütung abhängig von der Situation des Arbeitnehmers gemacht und nicht von der Art der Arbeit?
Jan meint:
(6.12.2009 um 19:44) Antworten
@asyoulikeit
DANKE. Das ist nach dem ganzen Schwachsinn der hier schon geschrieben wurde, m. E. die wohl beste Einschätzung.
@murks
Nicht geistreich. Nicht hilfreich.
derRösrather meint:
(6.12.2009 um 19:46) Antworten
@118 asyoulikeit
Sie haben das auf den Punkt gebracht! Aber für den Kapitalisten-Kasper … ich will keinen Nick nennen .. ist diese Sachlage aber nicht klar. Sagen wir mal so: der Horizont dieser Person liegt klar unter dem Meeresspiegel!
Doch, ich fand den murks ganz lustig! Humoristisch auf das Thema eingegangen und überzeugend im Wortstil der ehemaligen DDR vorgetragen. Vielleicht ist es sogar gelebte Realität?
Jan meint:
(6.12.2009 um 19:56) Antworten
@derRösrather
Auch wenn wir offenbar inhaltlich gleicher Meinung sind, disqualifizieren Sie sich durch Ihre beleidigende Wortwahl selbst.
Man ist weder automatisch dumm noch ein Kasper (was soll das in diesem Zusammenhang überhaupt bedeuten?), wenn man nicht Ihrer Meinung ist.
salamander meint:
(6.12.2009 um 20:00) Antworten
Was für ein ausgesprochen dummer austausch festgefügter weltbilder.
"Marxisten aller länder,lasst Euch alimentieren" gegen "Wer nicht will der hat schon".
derRösrather meint:
(6.12.2009 um 20:05) Antworten
@121 jan
Ist es schlau, wenn man immer wieder das gleiche Gebet vom herrlichen Kapitalismus runterbetet? Darf ich nicht meine "natürliche" Sprache benutzen? Ich habe mich schon bemüht einen Idioten nur als "Minder-Intellektuellen" zu bezeichen. Mehr kann ich mich sprachlich nicht verbiegen … sorry
Nein das ist falsch, sind sie wirklich selbständig so sind Sie doch "Selbständige mit einem Auftraggeber" und diese müssen , wenn Sie mehr als 400 EUR im Monat Einkünfte haben, Rentenversicherungsbeiträge zahlen. Deshalb wird wohl auch peinlichst genau darauf geachtet, dass diese 400 EUR nicht überschritten werden. Ich fände es im übrigen sehr angebracht, das ganze mal von einem Prüfer der Finanzverwaltung sowie der Sozialversicherung überprüfen zu lassen.
K-Joe meint:
(6.12.2009 um 22:34) Antworten
0-Euro-Jobber: Ich hab jetzt nicht alle Kommentare dazu gelesen, aber Fakt ist: die Idee an sich ist gut, nur liegt eindeutig Scheinselbstständigkeit vor. Würden die Packer wirklich selbstständig arbeiten, d.h. selbstständig ohne "Vermittler" beim Supermarkt vorbeischauen und sich selbstständig ihre Kunden aussuchen können, selbstständig Arbeitszeit und -dauer bestimmen, wäre das n richtig guter Schüler-/Studentenjob. In der aktuellen Form macht sich nur einer die Taschen voll, der "Vermittler": der Supermarkt lässt sich schön schröpfen und die Packer haben Leistungsdruck durch Scheinselbstständigkeit. Deshalb wird hier die Kraft des freien Marktes wirken, die Packer und die Supermärkte werden den Vermittler schön in den Arsch treten, wenn sie merken, dass sie im Grunde nur ausgebeutet werden.
llamaz meint:
(6.12.2009 um 23:21) Antworten
Ich glaube die Packer könnten 100 EUR die Stunde zusammen bekommen. Solange noch irgendjemand drei Euro mitverdient und einer 110 und ein anderer 90 Euro pro Stunde hat wäre trotzdem das Geschrei groß. Aber überall werden Schüler und Studenten für 5,50 EUR die Stunde als Hiwi abgezockt, da kümmert sich keine Sau drum. Hauptsache alle verdienen gleichwenig und Hauptsache der Hungerlohn wird als Festgehalt ausbezahlt, dann ist die Welt in Ordnung.
Die beiden wichtigen Punkte sind:
Im Zweifelsfall hat der Schüler gar nix und der Vermittler nen Haufen Geld für fast keine Leistung.
5,50 € für nen Hiwi sind… wenig. Ich verweise auf meinen Kommentar #105 und die vielen weiteren Kommentare zum Thema Hiwi. Den Studenten der eine Stelle besetzt die seinem Fachgebiet entspricht und dabei 5,50 €/Stunde verdient, muss ich erst noch entdecken.
derRösrather meint:
(7.12.2009 um 06:58) Antworten
Immer diese "merkwürdigen" Kommentare über fiktive Verdienste. Der einzige der einen fixen Reibach macht ist der Sklaventreiber. Muss man da wirklich noch drüber diskutieren?
Selbst 7,00€/Stunde halte ich für Unrealistisch. 99% der Kunden wird das Packen als Dienstleistung des Händlers wahrnehmen und sich einen Teufel darum scheren diese Leistung durch ein Trinkgeld zu belohnen.
Aber vielleicht sollten sich die Schüler eine Dienstuniform mit Sticker (Zeichen: christliches Packunternehmen) anziehen, die sie beim Sklaventreiber bei 150% Gewinn abkaufen müssen.
Den größten Kundendurchsatz findet man sicher bei den Discountern. Könnt ihr euch einen Aldi-Kunden vorstellen, der dem Packer einen Euro in die Hand drückt für seine Dienstleistung?
derRösrather meint:
(7.12.2009 um 07:34) Antworten
@121 Jan
Ich war ihnen noch eine Antwort schuldig. Das Kasperle tritt immer mit den gleichen Worten auf: TriTraTrulla das Kasperle ist wieder da. Das ist Inhaltlich genau so Wertvoll wie der Ilmatz halt mit seinem kapitalistischem Gesülze hier im Blog auftritt.
Momo meint:
(7.12.2009 um 08:25) Antworten
Die Geschichte mit der "Neger-Aussage" erinnert mich an eine Begebenheit bei uns in der Berufschulklasse. Wir wurden zur Projektarbeit eingeteilt und das Projekt war so aufgebaut, dass a) alle Azubis daran mitwirken und b) am Ende ein Klassenprodukt dabei raus kommt und nicht jede Gruppe an einem eigenen Produkt arbeitet. Der Klassensprecher hat dabei den Job des Projektleiters übernommen und hat die Zusammenarbeit der Gruppen untereinander koordiniert. Eine der Gruppen war im Verzug, weshalb eine andere Gruppe nicht weiterarbeiten konnte. Der Klassensprecher redete also erst mit der untätigen Gruppe und kam dann zur Verzugsgruppe rüber. Auf dem Weg dorthin rief er: "Peter, komm mal bitte zu mir." Peter war der einzige schwarze Azubi bei uns. Er kam also bei der Gruppe zusammen mit Peter an und meinte. "Die Gruppe dort drüben kann nichts tun weil ihr noch nicht fertig seid." Er nahm Peter am Arm und sagte: "Und deshalb bekommt ihr jetzt den schwarzen Peter zugeschoben."
Peter nahm es sportlich und hat genauso gelacht wie wir anderen auch. Ich denke, ob solche Sprüche im rassistischen Kontext verstanden werden, hängt vom sonstigen Verhalten der jeweiligen Person ab.
Seb meint:
(7.12.2009 um 11:46) Antworten
@Olli: Von 300€ im Monat leben zu müssen kommt ja nicht von irgendwoher. Da gehört schon einiges an Vor(nicht-)leistung dazu.
André meint:
(7.12.2009 um 13:42) Antworten
@MarcoM:
1) ich bleibe dabei: wenn der Supermarkt bereit ist für praktisch keine Leistung soviel Geld zu zahlen, ist das ausschließlich das Problem des Supermarktes und somit kein Kritikpunkt an diesem Geschäftsmodell. Wenn die Schüler/Studenten auch nur einen Tag mit leeren Taschen nach Hause gehen, glauben Sie, die kommen am nächsten Tag wieder? Warum sollten sie? Wer könnte sie zwingen? Die suchen sich ne bessere Alternative. Da nun aber offensichtlich Leute in diesen Jobs arbeiten, muss man ja wohl doch was verdienen können, und zwar mindestens soviel, dass es den Packern wert ist, ihre Schichten im Laden zu absolvieren.
2) Nicht jeder hat Lust / die Möglichkeit als Hiwi in seinem Fachgebiet zu arbeiten. Deswegen fahren viele Studenten Taxi, braten Klopse im Schnellimbiss um die Ecke oder schieben Waren durch Lagerhäuser.
Und ansonsten soll mir mal jemand erklären, wie man ein Modell für einen Job, der keinerlei Ausbildung erfordert, auf klar Ausbildung voraussetzende Jobs wie Friseur/Kellner/… ausweiten will. Das würde dann doch kaum einer mehr lernen.
@Rösrather: da es mir offensichtlich schwer fällt, Texte in für Sie verständlicher (ausreichend kurzer?) Form zu verfassen, lasse ich es lieber. Mal abgesehen davon, dass Sie sich auch anderen Kommentaren gegenüber als absolut jeder Argumentation unzugänglich erwiesen haben.
Wenn er ALG II bezieht nicht. Dafür musst nicht mal viel machen bzw. nicht viel nicht machen.
derRösrather meint:
(7.12.2009 um 15:52) Antworten
@132 André
Wenn Sie Argumente hätten die mich überzeugten, dann wäre ich bei Ihnen.
Schauen Sie, ich zerpflücke ihr Argument schon wieder. Die Schüler/Studenten haben sicher eine Art Arbeitsvertrag (Pflichten), sonst könnte sich ja der Supermarkt nicht auf die Arbeitskraft verlassen. Mal kommt einer, mal kommt keiner? Je nach Lust und Laune? Und das vielleicht in der Hochsaison, z.Bsp. Karneval, Weihnachten, Oktoberfest?
Heute ist der Kellner in der unteren/mittleren Gastronomie kein "gelernter" Kellner mehr. Der hat in er Kneipe angefangen Bier und Speisen rumzutragen und kann sich über die Jahre bis zu Mittelklasse-Hotels hocharbeiten.
Da bietet sich doch grade das Modell an. Du arbeitest für Lau, darfst aber die ganzen Trinkgelder behalten. Das alles unter der Obhut eines Vermittlers, der 3% vom Umsatz erhält!
Oder im besten Fall: Ich darf in meiner Tankstelle für Umsonst arbeiten, bekomme aber für meine Arbeit pro getankten Liter 0,5 Cent und für Food/Non Food eine kleine prozentuale Umsatzbeteiligung.
Ich könnte noch dutzende Beispiele aufzählen. Schöne neue Arbeitgeberwelt. Keine Sozialabgaben, kein Risiko mit der Lohnfortzahlung.
FlyingT meint:
(7.12.2009 um 17:05) Antworten
Das alles unter der Obhut eines Vermittlers, der 3% vom Umsatz erhält!
Das ist fast das selbe… nur halt völlig anders weil die Schüler/Studenten nix, also null, also gar nix, also so überhaupt nix von ihrem umsatz abgeben müssen.
Ich darf in meiner Tankstelle für Umsonst arbeiten, bekomme aber für meine Arbeit pro getankten Liter 0,5 Cent und für Food/Non Food eine kleine prozentuale Umsatzbeteiligung.
Tja das kommt halt auf die Tankstelle an, bei der Esso auf der Reeperbahn würde man wahrscheinlich mit ner Umsatzbeteiligung das gängige Gehalt um ein vielfaches übertreffen. Bei der Tanke in Döddelhausen wird das wahrscheinlich nicht der Fall sein… aber das ist ja das schöne man kann sich das ja aussuchen, da wo es sich lohnt werden die Leute das gerne mitmachen und wo es sich nicht lohnt muss der Arbeitgeber gucken wie er an Arbeitnehmern kommt.
Aber was will man da sagen, soll Friendly Service eben den Freelancern 1cent Tagespauschale zahlen… Dann können sie Planen und alle sind glücklich
juus meint:
(7.12.2009 um 17:05) Antworten
Wenn man für diesen Job keine besonderen Fähigkeiten benötigt, wieso stellt er dann nur Gymnasiasten und Studenten ein? Wie soll mir mein Chemiestudium beim Tüten einpacken helfen? Naja in der Festkörperchemie lernt man etwas über dichteste Packungen, aber sonst? Wärmetransport zwischen den unterschiedlichen Produkten?
Ich finde es interessant wie inzwischen die Realschüler/ hauptschüler angesehen werden.
prior meint:
(7.12.2009 um 19:21) Antworten
bezeichnend für den 0€-job ist, daß ein christ sich diese sache ausgedacht hat. ein studierter theologe. nun sieht man endlich mal, was in theologie gelehrt wird. genau das, wofür das christentum schon seit jeher stand: ausbeutung und bereicherung. das ist kein kapitalismus, das ist fronarbeit. mittelalter läßt grüßen. dieses "trinkgeld" ist dabei nur augenwischerei.
Bumsi meint:
(7.12.2009 um 19:45) Antworten
Olli: Deshalb schrieb Seb "Vor(nicht-)leistung", denn von 300 EUR muss nur leben, wer absolut nicht arbeiten will oder kann. Wer dabei immerhin 25 EUR im Monat für einen Internetanschluss ausgibt, der tut mir auch nicht mehr leid. Vielleicht sollte er das Geld lieber in eine Therapie investieren.
FlyingT: 3% vom Umsatz wäre für die Schüler aber wesentlich fairer, denn jetzt geben sie faktisch 3 EUR/h von ihrem Lohn ab. Solange sie nicht utopische 100 EUR/h verdienen, ist das deutlich mehr als 3 Prozent. Und, nein, Pauschalkrümel wären bestimmt keine Lösung, sondern höchstens zynisch. Ich finde, das zeigt mal wieder, dass ein Mindestlohn längst überfällig ist. Der würde solchen Abzockmodellen nämlich grundsätzlich einen Riegel vorschieben.
mez: Der Spiegel-Artikel ist von 2002. Inflation? Damals gab es noch nicht einmal Studiengebühren. Ich habe zu der Zeit 8 EUR/h Netto verdient. Eine fachnahe HiWi-Stelle kann mal wohl kaum mit einem unqualifizierten Aushilfsjob vergleichen. Man spart dabei meist Anfahrtkosten und -zeit, es gibt bei weitem nicht den Leistungsdruck wie in der Wirtschaft, man kann leichter Kontakte zu Uni-Personal und Studenten knüpfen, fachnah viel dazulernen etc. Sicherlich gibt es auch HiWis die sich ausnutzen lassen.
Juus: Vermutlich setzt er gewisse Kompetenzen voraus, die er Hauptschülern nicht zutraut. Gegen Realschüler richtet sich das vermutlich nicht. Die werden einfach immer nur vergessen. Andererseits machen die wahrscheinlich in dem Alter gerade eine Ausbildung oder sind schon fertig und haben einen solchen Aushilfsjob nicht nötig.
Was ich recht krass finde, ist diese Spendenaktion hier:
Da haben die Einpacker ihr Trinkgeld auch noch gespendet! Die Ugandakids sind dann wahrscheinlich die Lettenmeiers Einpacker von Morgen. Gelbe T-Shirts haben sie bereits.
Mag ja sein, dass man gerade zur Weihnachtszeit, solange dieser Service noch recht neu ist, überdurchschnittlich viel Trinkgeld kassieren kann. Das wird sich aber sehr schnell auf einem niedrigen Niveau einpendeln. Das Trinkgeld-Argument zielt doch letztlich nur auf die natürliche Gier ab, so wie die Gewinnchance beim Lotto spielen. Im Einzelfall wirds funktionieren, aber die Masse schaut in die Röhre.
Am besten finde ich aber das Logo von Friendly Service: Eine stylisierte Hängematte – wohl die von Herrn Lettenmeier.
Wer gar nicht arbeiten will bekommt gar nichts wenn einem das nachgewiesen wird verstößt zwar gegen einige Gesetze aber das interessiert ja nicht.
Und ich bin auch arbeitslos und gebe auch Geld für meinen Anschluss aus. Gründe sind privates Vergnügen und suche nach Stellen.
André meint:
(7.12.2009 um 20:46) Antworten
@juus:
Könnte das eventuell daran liegen, dass Schüler der Haupt- und Realschulen in dem für den Unternehmer relevanten Alter tendenziell bereits in einer (besser bezahlten) Ausbildung sind? Was das nun aber wieder mit dem "Ansehen" dieser Schülergruppen zu tun hat …? Mal abgesehen davon, dass man mit Realschulabschluss auch ganz gut studieren kann (und ab da dann wieder in die Zielgruppe fällt)
@derRösrather:
Sie sollen gar nicht bei mir sein, sondern endlich mal selbst Argumente bringen und nicht immer mit Ihrer herablassenden Art Argumente "zerpflücken" (wobei ich nichtmal sehe, wo das "Zerpflücken" genau stattfindet).
Das Lustige ist nämlich: der Supermarkt muss sich auf keinen einzigen Schüler verlassen. Die haben nämlich einen Vertrag mit dem Vermittler. Also verlässt er sich einfach darauf, dass der Vermittler dafür sorgt, dass jeden Tag ein Schüler da auftaucht. Ausgehend von der Annahme, das die wenigsten Schüler/Studenten Zeit und Lust haben, 6 Tage die Woche x 12 Stunden zu arbeiten, muss er eh einen ziemlich großen Pool zur Verfügung haben, um die Posten zuverlässig zu besetzen. Klappt das zu häufig nicht, kündigt ihm der Supermarkt die Zusammenarbeit, weil er ja offensichtlich seinen Job als Vermittler nicht richtig macht (der übrigens bei weitem nicht so easy sein dürfte, wie Sie uns hier weis machen wollen).
Und was den Vermittler betrifft, soweit ich den Artikel verstanden habe, steht in dessen Verträgen drin: wer nicht erscheint, obwohl er sich für eine Schicht eingetragen hat, der fliegt raus. Wo liegt jetzt da die Verpflichtung für jemanden, der den Job "nebenbei" zum "dazuverdienen" macht? Und wer den Job macht, weil er auf die Kohle angewiesen ist, wo liegt für den das Problem? Dieselbe Verpflichtung gäbs auch bei jedem anderen Arbeitgeber.
Das nicht alles, was hinkt auch ein Vergleich ist, hat ja bereits FlyingT aufgezeigt. Ganz ehrlich: Erstmal ist genau das die Richtung, in die eine kapitalistische Gesellschaft nunmal selbstverständlich tendiert: wenig Ausgaben, viele Einnahmen – und das zwangsläufig immer auf Kosten anderer. Das muss man nicht gut finden (tue ich nicht). Aber hier kann ich nun beim besten Willen nicht den Untergang des Abendlandes erkennen. Immerhin gehören zu solchen Verträgen immernoch zwei: einer der ihn anbietet, und einer der ihn unterschreibt. Für die Schüler/Studenten ists schnell verdientes Geld ohne viel herumgeärgere mit dem Staat, da nehmen sie vermutlich gerne inkauf, dass es kein besonders geregeltes oder sicheres Einkommen ist. Halt alles eine Kosten-Nutzen-Abwägung.
Bumsi meint:
(7.12.2009 um 21:07) Antworten
Olli: Scheint ja nicht zu klappen. Genauso gut könnten Sie für 25 EUR/Monat Lottoscheine ausfüllen. Die Möglichkeit per Internet eine Stelle zu finden, ist völlig überbewertet. Vitamin B und Initativbewerbungen bringen viel mehr. Die meisten offenen Stellen, gerade bei Gelegenheitsjobs bzw. Jobs für Geringverdiener werden nirgends ausgeschrieben. Zudem wird da nicht so stark gefiltert, d.h. wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Bei ausgeschriebenen Stellen stehen Sie in Konkurrenz zu Hunderten Bewerbern. Ohne diese Eigeninitiave, also quasi um Arbeit betteln, werden Sie auch als Tütenpacker auf Trinkgeldbasis kaum etwas verdienen. Um Wohngeld zu erhalten braucht man kein Hartz-4ler sein. Miete ist also nicht unbedingt ein Grund in den Hartz-4-Fleischwolf zu springen.
derRösrather meint:
(8.12.2009 um 07:44) Antworten
@140 André
Wir drehen uns im Kreis. Außer einigen wenigen die sich Gedanken zu dem Thema machen sind die Überzahl der Auffassung das es sich hier um Ausbeutung und Rechtsverstoß handelt. Begründungen können Sie hier nachlesen.
Was FlyT-Dingsbums da von sich gibt kann man als "Dummschwätzerei" abtun. Keine Inhalt, kein garnichts! So Inhaltsleer diskutiere ich nicht mal mit 2 Promille im Blut!
llamaz meint:
(8.12.2009 um 08:38) Antworten
@derRösrather:
Nehmen wir mal an Sie haben Recht und die Packer können mit dieser Arbeit kein angemessenes Einkommen erzielen. Verdienen z.B. im Schnitt nur drei Euro pro Stunde. Wie lange wird so ein Packer sich "ausbeuten lassen." Zwei Wochen? Zwei Tage? Zwei Stunden? Ich tippe auf ca. 2 Stunden. Denn wenn es dann noch nicht in der Kasse klingelt schwingt sich der auf sein Fahrrad und fährt davon.
Und zu dem Argument, die Dienstleistung werde nicht gewünscht und das sei Bettelei kann ich nur sagen: Die Realität sieht anders aus. Erst heute morgen auf dem Weg ins Büro kam ein Bericht über "Service im Deutschland" im Radio und es wurden Leute auf der Straße interviewt die Beispiele geben sollten, was sich verbessert hat. Da sagen doch gleich mehrere: Im Supermarkt in XY gibts jetzt Leute die einem die Einkäufe in Tüten packen und bis zum Auto tragen. Gerade als Frau wenn man einen ganzen Wagen voller Einkäufe hat, ist das ganz toll.
llamaz meint:
(8.12.2009 um 09:25) Antworten
Noch eine letzte Anmerkung, dann ist das Thema für mich abgeschlossen:
Ob hier Ausbeutung vorliegt oder Almosenzahlung liegt ganz bei uns, denjenigen die den Service in Anspruch nehmen:
Packt zum Beispiel jemand einen ganzen Einkaufswagen mit Lebensmitteln in Tüten und trägt das ganze ins Auto dann gilt folgendes:
Gebe ich 10 Cent ist das Ausbeutung.
Gebe ich 20 Euro dann sind das Almosen.
Gebe ich zwischen 50 Cent und 2 Euro, je nach dem wie groß der Einkauf war und wo mein Auto steht, dann handelt es sich um eine angemessene Bezahlung.
derRösrather meint:
(8.12.2009 um 09:31) Antworten
Lieber Herr Ilmatz,
Ich habe ihre Argument-Resistenz zur Kentniss genommen!
derRösrather meint:
(8.12.2009 um 10:06) Antworten
Ich stelle weiter Argumente zur Diskussion. Auf einen Kommentar von Herrn limatz verzichte ich ausdrücklich! Es kommt nichts dabei rum.
Wie sieht es mit der Haftung aus? Der Packer hat die schweren Konserven in die Erdbeeren gestellt, die Früchte sind beschädigt? Oder die Tüte ist umgefallen, der Champagner und die teure Leberpastete liegt auf dem Boden. Und der dahinter gehende Kunde rutscht darauf aus. Oder der Packer bricht sich selber das Bein, weil er durch das Lebensmittel latscht.
Wer hat hier das Risiko? Kunde oder Packer? Muss der Packer eine Haftpflicht-Versicherung vorhalten? Kann der "Selbsständige" im Falle des Beinbruchs die Krankenkassen-Familienversicherung in Anspruch nehmen?
Ich gehe davon aus, das ein "selbständiger Unternehmer" das volle Risiko zu tragen hat und nicht sagen kann: ätsch, Du bezahlst nichts also hast Du das Risiko!
llamaz meint:
(8.12.2009 um 11:25) Antworten
Na eigentlich wollte ich ja nichts mehr zu dem Thema schreiben, aber da dass das erste vernünftige Argument ist, daß ich von Ihnen zu dem Thema höre und dass gegen diese Tätigkeit spräche mach ich ne Ausnahme.
Das Risiko und die Haftung liegt beim Packer. Und ich hoffe mal, daß der Vermittler die Packer darauf hinweist und ihnen gleichzeitig mitteilt wie man sich dagegen absichert. Denn das ist für Unfälle ganz einfach über die gesetzliche Unfallversicherung möglich (für ziemlich wenig Geld, so ca. 1% der Einnahmen, je nach Gefahrenklasse). Und ja: Auch Selbständige können sich freiwillig über die gesetzliche Unfallversicherung versichern.
Haftpflichtmäßig kann man sich auch absichern, sofern das bei der Versicherung der Eltern oder der eigenen Haftpflicht nicht dabei ist.
derRösrather meint:
(8.12.2009 um 13:18) Antworten
Fürchterlich diese Inkonsequenz!
Ok. Risiko liegt beim Packer. Die Frage hatte ich mir eigentlich selber beantwortet. Einnahmen? Von welchen Einnahmen wird da geredet? Fiktive 7€ oder gehen wir von den besseren 15€ aus, mind. 1000 Netto/Monat Cäsh in dé Täsch? Oder muss man doppelte Buchführung machen für das Trinkgeld, damit man es nachweisen kann. 1% von n=x ist Nix was man berechnen kann. So als selbständiger Unternehmer hat man ja so seine Pflichten. Dass das alle Privat ist, davon gehe ich aus.
Ahja .. es soll also Haftpflichtversicherungen geben, wo das unternehmerisch tätige Kind bei den Eltern mitversichert ist? Dieter Hundt durch seine Eltern Haftpflichtversichert, das wäre eine Meldung wert.
Sie haben einen wenig überzeugenden Vortrag gebracht. In meinem Kompetenzteam bekämen Sie keine Chance.
FlyingT meint:
(8.12.2009 um 15:44) Antworten
Kann der "Selbsständige" im Falle des Beinbruchs die Krankenkassen-Familienversicherung in Anspruch nehmen?
Dann hilft ihn das FlyT-dingsbums doch einfach mal damit Sie nicht dumm sterben müssen. JA, das darf er.
Wer ein Kleingewerbe betreibt und gleichzeitig in einer Familienversicherung mitversichert ist sollte auf die monatlichen Gewinngrenzen achten. Dies kann sowohl, bei den Eltern mitversicherte Studenten, als auch Ehepartner betreffen die bei Ihrer besseren Hälfte mitversichert sind. Die Grenzen der monatlichen Einkünfte liegen für ein Kleingewerbe bei 360 Euro monatlichem Gewinn.
Wir reden hier nämlich nicht wirklich von "Selbstständigen" sondern von Kleinstunternehmern (auch wenn beide Selbstständig sind ist da schon ein Unterschied)… aber wem erzähl ich das Sie wissen doch alles.
Ach und ne Haftpflicht ist weder im gewerblichen noch im privaten Leben eine Pflicht, sie kann aber sehr praktisch sein… kosten keine 20€ im monat so ne Gewerbehaftpflicht (z.b. als Promoter).
FlyingT meint:
(8.12.2009 um 16:07) Antworten
Noch mal das Dingsbums… da ich den Vertrag von Friendly Service nicht kenne, kann ich natürlich nicht sagen in wie weit die Agentur eine Haftpflicht für ihre "Dienstleister" abgeschlossen hat… gegebenfalls wird dafür ja auch ein Teil de ominösen 3€ pro Stunde verwendet. Das wäre möglich müsste man mal in den Vertrag schauen was dort drin steht…
Bumsi meint:
(8.12.2009 um 19:28) Antworten
llamaz: Die Sklaven von Friendly Service dürfen den Kassenbereich nicht verlassen. Die tragen bestimmt nichts zum Auto! Wieso sollten die das auch tun? Jeder Supermarkt bietet Einkaufswagen an. Für die Rückenschäden dieser Sinnlosträger werde ich gewiss nicht bezahlen und meine Krankenkasse auch nicht. Übrigens sollten Sie nicht alles glauben, was im TV oder Radio gebrabbelt wird. Umfragen unter Passanten taugen höchstens zur allgemeinen Belustigung.
Kleiner Tipp: Falls jemand den Einkauf bis zum Wagen tragen will, schon einmal "Pille für danach" unter die Zunge legen und im Handtäschchen nach dem Pfefferspray suchen. Wenn Sie Glück haben, ist es nur ein Penner oder Drogensüchtiger, der es auf den Pfandeuro im Einkaufswagen abgesehen hat.
Archer meint:
(10.12.2009 um 23:22) Antworten
Der alltägliche Rassismus manifestiert sich wohl kaum durch das simple Wort "Neger". Interessanter wäre es gewesen, ob er diesen Azubi generell schlechter behandelt hat.
War dies nicht der Fall, sehe ich da weder beinharten Rassismus, noch eine Beleidigung hinter. Anscheinend hat er es ja nicht, dementsprechend war die Kündigung nicht wirksam. Jedem passiert 2-3 Mal im Leben so eine Dummheit, zu der man sich aus der Situation hinreißen lässt. Geschmack- oder respektvoll war das sicher nicht. Ignorieren darf man so was auch als Arbeitgeber nicht, auch kein "Du Du Du" anwenden.
Aber jemand wegen nem Momentversagen rauszuschmeißen… er hat ja schließlich keine Frikadelle geklaut.
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zu "Null Euro Jobber"
Skandal, das geht nun wirklich nicht. Die stellen sich an die Kasse, packen die Einkaufstüten und bekommen dafür nicht etwa ein festes Gehalt sondern werden direkt von den Kunden bezahlt und behalten das ganze Geld? Wo kommen wir da hin, wenn das jeder so macht. Das wäre das Ende des Kapitalismus! Jeder Kunde hat gefälligst 50 Cent für den Service zu zahlen und wenn dann in einer Stunde 15 Euro zusammenkommen hat der Packer 6 Euro zu bekommen und der Supermarkt 9 Euro zu behalten. Wie sich das für anständige Arbeitnehmer in Deutschland gehört. Man stelle sich vor das Konzept greift um sich und die Leute kommen auf den Trichter das man auch Geld verdienen kann ohne angestellt zu sein. Meine Angestellten würden davonlaufen und mir womöglich Konkurrenz machen. Dem muss sofort ein Riegel vorgeschoben werden. Wehret den Anfängen!
Neger:
Schön, wenn auch ein Gericht mal dem lächerlichen Gutmenschengetue einen Riegel vorschiebt. Danke dafür.
@ Neger:
sowas oder ähnliches wurde zu mir während der Ausbildung ca. 1000 mal gesagt – und ich bin weißer. Als Stift ist man nunmal arsch für alles, ich glaube dem Mann, das er dies nicht beleidigend gemeint hat. Es gibt halt Berufe da ist der Ton mal rauer. Natürlich trotzdem dämlich soetwas zu nem farbigen zu sagen
Thema Null Euro Jobber
Das sieht doch nach einem klassischen Fall von Scheinselbständigkeit aus: nur ein Auftraggeber und keine Ausnahme wegen frisch erfolgter Existenzgründung. Damit dürfte der Onkel vom Packservice zumindest in voller Höhe für die Sozialabgaben gerade stehen.
@Kaboom:
Wieso nur ein Auftraggeber? Geht in dem Supermarkt nur einer einkaufen? Die haben alle 5 Minuten einen neuen Auftraggeber. Die arbeiten nämlich nicht für den Supermarkt sondern direkt für dessen Kunden. Und werden auch direkt von diesen bezahlt. Und behalten das ganze Geld.
@1 llamaz
Na, ihre Logik erschließt sich mir nicht!
Zahlen für die Dienstleistung ja. Das der "Vermittler" seine "Sklaven" für Geld (3€/Stunde)den Supermärkten zur Verfügung stellt ist aber ein starkes Stück. Ohne unternehmerisches Risiko, ohne das man sich um die Sozialabgaben der Arbeiter kümmern muss einfach so Cash in de´Täsch. Das ist eine Frechheit. Aber warten wir mal ab, vielleicht kommt die Arbeitsagentur auch noch auf solche Ideen.
Ich denke da an Saison-Kräfte: Erdbeeren ohne Arbeitslohn pflücken und dann mit den Früchten an die Strasse stellen und nur wenn verkauft wird gibt es Provision.
@derRösrather:
Der Vermittler bekommt sein Geld wie richtig angemerkt vom Supermarkt. Den Packern geht dadurch kein Cent verloren. Ich nehme an das Geld braucht er um seine Ausgaben zu bezahlen, z.B. die Firmenwebseite, die Werbung, Acquise neuer Supermärkte, Telefongebühren Büromiete und dergleichen. Vielleicht kauft er sich auch ab und zu was zu essen und geht ins Kino oder wohnt womöglich sogar nicht unter einer Brücke sondern in einer richtigen Wohnung. Ich kann hier keinen Skandal erkennen. Was anderes wäre es wenn die Packer von ihrem erarbeiteten Geld einen festen Betrag abgeben müssten, egal wieviel sie verdienen. Das ist hier aber nicht der Fall.
Aha, interessantes Argument. Gehen wir mal davon aus, der Vermittler betreut bald Bundesweit 1000 "Sklaven", dann lebt es sich aber Gut von den Peanuts und die eine oder andere Currywurst ist sicher auch noch drin. Und das Risiko wenn einer seiner "Neger" mal krank wird trägt dann der Steuerzahler. Ist mein Argument richtig?
Lassen sie mich mal rechnen: mein Supermarkt hat von 8:00 bis 20:00 Uhr geöffnet=12 Stunden * 25 Tage/Monat * 3€/Stunde = 900€ pro Sklave/Monat
Der Packsklaventreiber organisiert die Arbeit und führt die Akquise neuer Kunden durch. Er bestimmt ob, wer, wo und wann arbeiten darf. Daher ist er ganz klar ein Arbeitgeber, der versucht sich aus seinen Pflichten zu winden. Es ist ein Skandal, das dieser Betrieb nicht schon von längst den Behörden geschlossen wurde.
@derRösrather:
Was ist ihr Problem, das jemand eine gute Idee gehabt hat und damit womöglich Geld verdient?
Im übrigen würde ich aufhören die arbeitenden Schüler, die für Ihre Serviceleistung bezahlt werden – nur nicht von einem einzigen Arbeitgeber sondern von Ihren Kunden, als Sklaven zu beleidigen. Es könnte einer auf die Idee kommen Sie anzuzeigen. Ich würde es tun, wenn ich betroffen wäre.
@Klaus:
Nochmal: Die Kunden sind nicht die Supermärkte sondern jeder einzelne der einen Packer beauftragt seine Ware einzupacken. Aber das ist wohl ein Konzept das für den durchschnittlichen Deutschen, der sein ganzes Leben nichts anderes kennt als abhängig beschäftigt zu sein, nicht zu durchschauen ist.
Übrigens muss man mit dem Sklaventreiber Mitleid haben. Er hat versucht seinen Mitarbeitern 400€ aufzudrücken und die haben es ihm nicht Gedankt. Nein, sie haben die Arbeit verweigert weil sie zu viel verdienten.
Ehrlich gesagt Herr Ilmaz: dümmer geht nimmer! Was denn nun? 6€ Packer und 9€ Supermarkt und 3€ für den Sklaventreiber? Übrigens: mit dem Dümmer war ernst gemeint. Ich bitte darum mich wegen dieser Äußerung anzuzeigen! Herr Vetter hat die Erlaubniss, Ihnen meine IP zu nennen!
Sie wollen sich als den kommenden FDP-Arbeitsminister profilieren?
@derRösrather:
Dann helfen Sie mir doch mal auf die Sprünge. Wo ist das Problem? Es sind vor allem Schüler und Studentenjobs. Die sind alle bei Mami und Papi versichert oder haben eine studentische Krankenversicherung. Die Leute verdienen netto zwischen sieben und fünfzehn Euro pro Stunde. Sie nehmen keinem Festangestellten den Job weg – weil es in Deutschland keine festangestellten Packer im Supermarkt gibt.
Wieso haben Sie ein Problem damit, dass hier Leute für ihren Lebensunterhalt arbeiten? Wieso wollen Sie das diese Leute ihre Tätigkeit einstellen? Werden Sie die Leute einstellen damit sie weiterhin irgendwie Geld verdienen können? Und wieso müssen sich Leute die mit Arbeit ihr Geld verdienen von Ihnen beleidigen lassen?
@Klaus
Dieses Kasperle Ilmaz kann man doch nicht ernst nehmen! Schüler sind Schüler und keine Kleinunternehmer.
null-euro-jobber
Das was mir nicht einleuchten will ist die Tatsache, dass die "Vermittlungsgebühr" pro Stunde fällig ist, nicht pro Vermittlung oder pro Arbeitseinsatz. Durch die 400,- € Grenze dürften sich die "Vermittlungsgebühren" zwar eher auf 120 € pro Einpacker im Monat summieren. Noch dazu, dass die "Vermittlungsgebühr" erfolgsunabhängig ist, wie praktisch.
Entlarvend für den Geist der sich da zeigt, ist doch die Ansicht Selbständige vor sich selbst schützen zu müssen.
…riecht das nicht irgendwie nach Leiharbeit?
Ich finde ja, das Geschäftsmodell sollte ausgedehnt werden auf jede Tätigkeit eines Angestellten mit Kundenkontakt. Die Kassierer*, die Frisöre*, die Kellner*, alle entlassen und als Selbständige wieder einstellen. Wenn dann mal für drei Wochen schlechtes Wetter herrscht oder die Supermarkt-Kette wegen nem Lebensmittelskandal massiv weniger Kunden hat, hat der Subunternehmer halt Pech gehabt. Wenn er krank wird übrigens auch. Das nennt man "unternehmerisches Risiko".
Ich hoffe, man merkt, für wie asozial ich ein solches Beschäftigungsverhältnis halte. Da hat der Theologe wohl mal sein Gehirn ausgeschaltet und nicht zuende gedacht, wohin sein Geschäftsmodell führen wird. Schüler-Job hin oder her, wenn der Supermarkt den Service bieten will, dann soll er die Service-Kräfte auch entsprechend bezahlen.
*jaja, weibliche Bezeichnung fehlt. Ist Absicht, ich rede hier von Rollen, nicht von Personen und Personinnen. Ich habe keinen Bock und keine Böckin drauf, alles politisch korrekt doppelt zu schreiben.
@llamaz: Wer der Kunde ist, ist letztlich egal. Wichtig ist, wer der Arbeitgeber ist. Und das ist eindeutig der Sklaventreiber. Dieser organisiert und kontrolliert vollständig die Arbeiter.
Würden die Arbeiter selbstständig arbeiten, so würden sie ihr Einkommen nicht "freiwillig" offen legen. Die Schichten würden auch nicht nach dem Einkommen verteilt.
@13 Ilmaz
Es wäre Sinnlos, denn es würde nicht zu Ihnen durchdringen!
Aber einen bringe ich noch:
Ich kenne 1000 Jobs an die noch niemand gedacht hat. Wie wäre es, Schülerinnen ab 16 in einen Puff zu vermitteln? Die sind auch über ihre Eltern u.s.w. versichert. Die haben aber einen Nachteil gegenüber den Packsklaven: Die müssen ihre Einkünfte pauschal versteuern!
@Mithos:
Oh mein Gott, was tu ich nur. Ich bin selbständig. Wenn ich krank werde bezahlt mich keiner. Die Kunden zahlen auch nur wenn sie meine Tätigkeit in Anspruch nehmen wollen. Um mich herum sind nur Leute die mich ausbeuten. Dem Vermieter muss ich jeden Monat einen festen Betrag für die Miete zahlen, egal ob ich Einnahmen habe oder nicht. Das gleiche gilt für die Telefongesellschaft, für Wasser und für Strom. Um Krankenversicherung und Rente muss ich mich selbst kümmern. Ich trage das ganze unternehmerische Risiko ganz alleine.
Was hab ich mir nur dabei gedacht? Ich werde ausgebeutet und habs all die Jahre nicht gemerkt. Ich werd mir sofort einen Job suchen, damit ich anständig beschäftigt bin und ein bescheidenes und sicheres Auskommen habe. Huch, was ist das? Was macht das ganze Geld auf dem Bankkonto? Achso, das hab ich ja von meinen Kunden bekommen und hab niemanden (außer dem Finanzamt) was davon abgeben müssen. Egal. Ab sofort verdien ich mein Geld als ehrlicher abhängig beschäftigter Angestellter. Versprochen.
Also, der Ilmatz meint: Selbstständigkeit für Alle! Weg mit der abhängigen Arbeit, dann klappts auch wieder mit Deutschland!
Ist wieder Vollmond oder wo kommen die Bekloppten her?
…Türkei zwingt…
Dann wird´s aber zeit,dass die Türkei vollwertiges EU-Mitglied wird und ihre vorstellungen einbringt in die Europäische Gesetzgebung.
Schäuble & Co werden begeistert sein.
@reko
Das geht auch ohne Türkei .. warte nur ein Weilchen …
@derRösrather:
Ehrlich gesagt, ich würde lieber mein Leben als selbständiger "Packsklave" an einer Supermarktkasse fristen und alles Geld das ich verdiene selbst behalten bevor ich mich irgendwo einstellen lassen würde.
Ich nehme an sie sind angestellt. Sie bekommen einen festen Stundenlohn. Und irgendjemand anderes kassiert für jeden Euro den Sie verdienen nochmal drei Euro extra. Wer ist hier der Sklave?
@24 Ilmatz
Ach ja? Sie behalten alles Geld für sich? Sie zahlen also keine Steuern? Denken Sie nicht an mich? Wer soll, bei ihrer Einstellung mit Verlaub gefragt, meine Rente und meinen faulen Arsch finanzieren?
@derRösrather:
1. Wie in meinem Kommentar oben zu lesen ist, zahle ich sehr wohl Steuern.
2. Ich gehe davon aus, dass Sie sogar sehr fleißig sind und für irgendjemanden eine Menge Geld verdienen und diesen damit so sehr erfreuen daß er ihnen einen Bruchteil davon wieder als Gehalt auszahlt.
@llamaz:
Ob man das überhaupt kann wird sich noch rausstellen.
Ich wette die Sozialversicherungsträger sind schon eifrig am prüfen ob die Jugendlichen wirklich alles behalten dürfen.
Mal abgesehen davon scheinen die Leute ja Weisungsgebunden zu sein. Selbstständige kennen keine Schichtzuteilung. Einer der Gründe warum viele Leute selbstständig werden.
@26 Ilmatz
Also, ihr Kommentar #24 liest sich anders. Aber was soll man ihr Geschwätz auf die Goldwaage legen, denn …
Boa eh .. was sind Sie für ein schlaues Kerlchen :-)
So viel Klugheit ist selten .. ehrlich! Sie sollten in die Politik gehen. Ich schlage vor: FDP
Da gibt es viele so kluge Köpfe wie Sie es sind… chapeau
@olli
Ihr Argument wird nicht fruchten! Der ilmatz ist eine andere Liga als Wir es sind.
Der illmatz zahlt z. Zt. 15% Steuern und wenn er Arbeitsminister wird, dann steht an jeder Ecke ein selbstständiger Schuhputzer
Verrückte Welt: Auf der einen Seite werden Menschen gezwungen, für einen Euro pro Stunde zu arbeiten, weil man ihnen sonst das Geld zum Leben nimmt, und auf der anderen Seite verbietet man Menschen, für 7-15 Euro pro Stunde zu arbeiten, was sie freiwillig machen würden.
Mag sein, daß der Organisator einen Klaps auf die Finger braucht wegen Steuern / Sozialabgaben / Scheinselbständigkeit / weiß der Geier. Das kann ich nicht beurteilen.
"0-Euro-Job" für diese vergleichsweise gutbezahlte Tätigkeit ist eine Frechheit denjenigen gegenüber, die schon ihr reguläres Gehalt auf Hartz-IV-Niveau aufstocken lassen müssen – und die davon leben müssen und keine Wahl haben.
@hiro:
Es sind ja keine 7-15 € die Stunde. Man ist auf das wohlwollen der Kunden angewiesen.
Und es sind 0 € Jobs offiziell bekommen sie ja nix. Und sollten die Kunden kein Trinkgeld mehr geben bekommen sie auch inoffiziell nichts mehr.
Und mal eine Frage würdest du eine normale Abriet annehmen bei denen die Kunden für deine Arbeit zahlen können aber nicht müssen?
@ Rosrather Ach ich versuche es zumindest vielleicht denkt er ja nach und mich kann im Netz ruhig jeder duzen mache ich ja meistens auch. Außer im Spiegelfroum.
Ein guter Grund warum die Turkei nicht in die EU sollte.. nein, ich habe nichts Grundsätzlich gegen den Islam etwas..(*) sondern nur gegen Überwachungsstaaten.. und davon haben wir in der EU schon genug.. aus welchen Gründen auch immer Überwacht werden soll, ist im Prinzip egal..
Leider würde die Turkei perfekt zu England passen, zuminderst was den Überwachungs und Zensurwahn betrifft..
* Genauer gesagt, habe ich nur gegen jede Form von religiösen Fanatismuß etwas, und den gibts leider auch bei Christen…
@hiro
Was hindert Sie daran, sich an einen Supermarkt zu versklaven und um so einen Job zu betteln? Wenn Sie das möchten ist es doch Ihnen überlassen. Es wird sich sicher ein "Vermittler" finden der einen Kontakt zum Supermarkt hat. Ilmatz hat jedenfalls zu diesem Weg geraten!
@Olli:
Wieso bekommen die "offiziell" nichts. Die Schüler bieten ihre Dienstleistung den Leuten an, die gerade an der Kasse stehen. Möchten diese die Dienstleistung annehmen und sind sie zufrieden zahlen sie etwas, ansonsten nicht. Im übrigen ist das auch kein Trinkgeld: § 107 Abs. 3 der Gewerbeordnung : "Trinkgeld ist ein Geldbetrag, den ein Dritter ohne rechtliche Verpflichtung dem Arbeitnehmer zusätzlich zu einer dem Arbeitgeber geschuldeten Leistung zahlt." Das trifft hier nicht zu. Es handelt sich um ganz normale Umsatzerlöse.
Ich glaube da ist für den Durchschnittsdeutschen einfach nicht genug Bürokratie drin, deshalb wird das Modell instinktiv abgelehnt. Richtig wäre es so:
1. Während des Packvorgangs wird abhängig von Anzahl, Gewicht und Volumen der zu packenden Artikel das Packentgelt ermittelt und vom Kunden entrichtet.
2. Der Supermarkt behält das vollständige Packentgelt ein.
3. Der Packer erhält von dem Packentgelt einen kleienen Teil als Lohn ausbezahlt, den Rest behält der Supermarkt.
Da stellen sich einfach welche hin und fangen an Geld zu verdienen, behalten das ganze Geld und die Entgelte die sie kassieren werden irgendwo nach "Gefühl" ermittelt und nicht aufgrund fester Regeln. Womöglich bekommt einer der freundlich lächelt noch mehr Geld als jemand der misepetrig ist. Und hübsche junge Mädchen mehr als pickelige Jungs. Das ist doch voll ungerecht.
Da verbieten wir das lieber und jeder bekommt zukünftig das gleiche: Nämlich gar nichts.
OK .. jetzt mal Butter beim Fisch!
Ich suche noch 1000 selbstständige Schuhputzer für Supermärkte, Puffs und Bahnhöfe und bin mit nur 10% Provision einverstanden! Kein Mindestumsatz. Kein Lama! Nur Cash! Bitte melden unter derRösrather@freenet.de
Ich werd´s dem Ilmatz zeigen das ich kein Loser bin!!
WOW .. war das ein (w)irrer Konstrukt von jesch. Ist grade Vollmond? Oder habe ich wieder mal den "Überblick" verloren?
@jesch:
Machen wir es kurz würdest du einen Job machen bei denen die Kunden nicht zahlen müssen, bei dem du kaum kalkulieren kannst, von dem du leben musst und bei dem du Scheinselbstständig bist?
Und das hat auch nichts mit Bürokratiewahn zu tun hier in Deutschland wird man normalerweise für Leistungen bezahlt.
Schlimm genug das man heutzutage die Leistungen anderer entwertet und dafür die eigene Leistung immer in den Himmel schraubt.
Ach und noch als Anmerkung. Dieses System wäre theoretisch nicht schlecht. Aber nur für kurzfristige Probearbeiten.
Zum amerikanischen Strafrecht:
faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E...Tpl~Ecommon~Scontent.html
Frage: Hat jemand mal gezählt, wieviele Straftatbestände es im deutschen Recht (Kern- und Nebenstrafrecht) gibt? Würde mich mal interessieren.
Mir sind Leute bekannt die durch Betteln vergleichbare Stundensätze geschafft haben. Ist das auch ein erfolgreiches Geschäftsmodell? Welchen Mehrwert schafft den Tüteneinpacken? Das ist ABM und nicht zu vergleichen mit selbständigen Tischlern, Architekten und Miniaturvogelhausbauern.
@derRösrather:
Na dann mal los! Die Geschätsidee ist doch völlig in Ordnung. Sie kümmern sich um die Plätze für die Schuhputzer und organisieren alles für die, machen Werbung usw. und erhalten dafür einen Festbetrag oder einen Prozentsatz der Einnahmen. Ein Schuhputz-Franchising System, Schuhputzen unter einer einheitlichen Marke. Das könnte sogar funktionieren. Ich verstehe sowieso nicht, wieso diese Dienstleistung in Deutschland so wenig respektiert wird. Schließlich gehört zur richtigen Schuhpflege einiges an Know How dazu. Man müsste das Schuhputzen aus seinem "Versager und Armeleuteimage" rausholen und das zu einer ganz normalen akzeptierten Dienstleistung machen. Schließlich halten gut gepflegte Schuhe auch länger.
Einen Markt gibt es, wie man hier sehen kann:
dailyshoes.de/forum/schuh...-schuhputzer-hamburg.html
Ich hätte da eine Anregung: Pissoire
Hat Zukunft, da kann man Geld machen wenn der Kunde zahlt.
Der 0€-Job ist noch ausbaufähig, das Kinder einem im Supermarkt alles für ein Trinkgeld einpacken und dafür 0€ vom Supermarkt erhalten kennt man als Urlauber ja z.B. aus Mexiko, es wäre doch naheliegend das einem Kinder dann wie dort auch direkt an der Ampel Kaugummi verkaufen und die Scheibe waschen – für 0€ fest + Trinkgeld natürlich.
/me wird heute Nacht noch zu einem Geschäftsmann :-)
Aber das mit den 16-jährigen Nutten gefällt mir besser, ist halt mehr Umsatz drin als bei der Schuhputzerei …
Ich frage mich auch, was das Tütenpacken soll. Dass der Verkaufsvorgang dadurch beschleunigt wird, glaube ich nicht. Da steht man doch dann daneben und wartet bis der Verpacker fertig ist und muss dann extra nochmal nach Trinkgeld im Portemonnaie suchen. Zum Auto braucht mir niemand etwas tragen, denn dafür gibt es Einkaufswagen. Für mich ist das eigentlich nichts anderes als getarntes Betteln.
Die größte Sauerei daran ist allerdings das Zuhälterschutzgeld von 3 Euro pro Stunde! Eine einmalige Gebühr fürs Vermitteln könnte ich ja noch akzeptieren, aber dies ist so dermaßen widerlich parasitär, dass es mich wütend macht. Die Aussage, man dürfe nicht "sozialversicherungspflichtig" werden, ist wirklich der Hammer.
Wer sich dafür nicht zu schade ist, der kann einem nur leid tun.
@Bumsi
Systembedingt das es in der USA kein soziales Netz gibt und diese Nation eine Affinität zur Sklaverei hat, gibt es in den Staaten tatsächlich diese Packer. Nein, die Packer sind schneller und der Amerikaner hat das Klimpergeld für diese Dienstleistung schon in der Hand. Und es trägt keiner was in das Auto, denn auch in Amerika sind Einkaufswagen bekannt ;-)
Die F.D.P versucht dieses System auch in Deutschland zu installieren. Demnächst ist deine Rente futsch, du zahlst deinen Arzt cash und stirbst am besten mit 60 Sozialverträglich.
Kann mir mal jemand erklären woher die Türken die Server mit über 70 Petabyte basteln wollen! Zum vergleich, für die Messdaten des CERN-Teilchenbeschleunigers wurde ein 4,5 Petabyte-Server entwickelt, und selbst der hat schon gigantische Dimensionen… Kann mir irgendwie nicht vorstellen wie dieses “fortschrittliche” Land es schaffen möchte dieses Versprechen wahr zu machen und gleichzeitig darauf verzichten kann die Technik in den Westen auszulagern. Aber andererseits wahr ja Größenwahn schon immer ein Markenzeichen Totalitärer Systeme.
@berliner bär
Die Türken können Alles! Außer Deutsch …
faux pas .. sorry
@Berliner Bär:
Entweder die haben nicht weit genug gedacht oder man nimmt halt Kapazitäten von anderen Servern.
Seit doch einfach mal ehrlich. Es geht bei den Packhilfen nicht um Aubeutung. Wie kann man das auch Ausbeutung nennen, wenn ein Schüler minimum sieben Euro/Stunde netto bekommt und bis zu 15 Euro verdient. Hier wird niemand ausgebeutet. Es geht auch nicht um Sozialabgaben oder Steuern. Denn diese Jobs sind nunmal Steuer und Sozialabgabenfrei. Es geht einzig und allein darum, daß ihr bestimmte Arbeiten an sich als unter eurer Würde betrachtet. Es ist die Angst, bei Arbeitslosigkeit selbst solche Tätigkeiten annehmen zu müssen anstatt einfach das Arbeitslosengeld zu kassieren.
Wenn ich lese, wie hier Schüler und Studenten die sich was dazuverdienen heruntergemacht werden, könnte ich kotzen. Aber ihr habt ja erreicht was ihr wolltet. Dank der idiotischen Diskussionen der letzten Tage werden die Schüler und Studenten demnächst gar kein Geld mehr verdienen weil sie ihre Arbeit lossind. Herzlichen Glückwunsch. Aber das ist euch ja egal, darum gehts euch ja nicht. Was euch umtreibt ist nicht die Sorge um die Schüler sondern die Sorge irgendwann selbst mit solcher Arbeit den Lebensunterhalt verdienen zu müssen. Oh mein Gott, wenn mich ein Nachbar dabei sieht.
Ich glaube in Deutschland gehts einigen noch zu gut. Es ist schon richtig. Hartz IV gehört abgeschafft. Und zwar ersatzlos.
@jonathan:
Nein das hat nix mit diese Arbeit wollen wir nicht machen zu tun.
Das hat andere Gründe die wir hier schon dargelegt haben.
Und deinen letzten Satz überlese ich mal.
@hiro: Das sind *jetzt* 7 Euro. Dann kommt aber die Konkurrenz und die Geschäfte sehen nicht mehr ein, warum sie 3 Euro "Provision" zahlen sollen. Erst werden die dann ein wenig der Provision mitbezahlen und dann ganz.
Und dann kann man das Ausbeutungssystem noch auf die Kassierer ausweiten …
Zum Thema „Packer“: Das ist doch der Traum aller Arbeitgeber (mich eingeschlossen) seit es Wirtschaft gibt. Alle Angestellten arbeiten als Selbständige. Endlich echtes "Hire anf fire", endlich keine Sozialabgaben (inklusive der lästigen Bürokratie) mehr, endlich kein Urlaubs- und Krankengeld mehr. Wenn die Endkunden dann auch noch – nach Lust und Laune – direkt an die "Selbständigen" zahlen ist das doch der Himmel auf Erden. Zumindest, wenn man auf jegliche Sozialsysteme verzichten möchte.
Für Nachschub an Selbständigen werden Sklaventreiber, pardon, "Selbständigenvermittler" wie Herr Lettenmeier schon sorgen.
@Berliner Bär:
Reine Mischkalkulation. Es wird ja nicht jeder einzelne Bürger zeitgleich mit allen anderen Bürgern die volle Kapazität von 10 GB benutzen.
Und in Deutschland wird es ab 2010 De-Mail (http://de.wikipedia.org/wiki/De-Mail) geben, zwar auf freiwilliger Basis – aber das kann man ja ganz fix mit einem Gesetz ändern..
@Olli:
Also ich habe hier noch kein stichhaltiges Argument gegen diese Arbeit gelesen. Wäre es besser wenn die Schüler ihre Einnahmen komplett abgeben würden? Und dafür einen festen Lohn bekommen? Wäre es gerechter wenn ein Schüler der 15 Euro pro Stunde einnimmt, diese abgibt und dafür ein Gehalt von 7 Euro fest bekommt? Sieben Euro wären warscheinlich ein realistischer und üblicher Marktpreis für eine nicht abgabenpflichtige einfache Tätigkeit. Oder ist es die Tätigkeit an sich die hier als unwürdig empfunden wird?
jonathan: Ich habe ein Job-Angebot für Sie! Zahlen Sie mir 3 EUR pro Stunde von ihrem Lohn. Ja, Sie lesen richtig! Sie brauchen dafür gar nichts tun, nicht einmal Tüten packen, außer mir das Geld zu zahlen.
Übrigens *verdienen* tun die Schüler und Studenten, im Gegensatz zu Ihrer Behauptung, rein gar nichts! Sie bekommen lediglich ein paar Almosen. Ich weiß nicht, was für ein wirres Bild von Deutschland Sie haben, aber es gibt hier wesentlich sinnvollere und besser bezahlte Aushilfsjobs als dieses Bettelabzockmodell eines durchgeknallten Theologen. Was hat der eigentlich studiert? Satanismus? Was kommt als nächstes? Wer beim Schnellballsystem nicht mitmachen will, dem wird Hartz IV gestrichen?
Man kann auch mit einem Job, der nicht sozialversicherungspflichtig ist, seinen Lebensunterhalt nicht verdienen, denn das reicht nicht einmal für eine Person.
Deutsche sind faul? Komisch. Bis jetzt packen alle Deutschen ihre Einkaufstüten selbst. Tja, glattes Eigentor, mein lieber Deutschlandhasser. Ich hoffe, Sie bleiben da wo Sie sind. In Deutschland sind Sie jedenfalls definitiv unerwünscht!
@Bumsi:
Ich glaube Sie haben da was falsch verstanden. Die Schüler müssen nichts von ihrem Lohn abgeben, die drei Euro zahlt der Supermarkt. Im übrigen gehts hier um SCHÜLER die sich ein Taschengeld verdienen wollen. Mit dem Geld muss niemand seinen vollen Lebensunterhalt bestreiten. Und es gibt durchaus Leute die eine solche Dienstleistung zu schätzen wissen und dafür bezahlen würden. Ich bin grundsätzlich ein recht fauler Mensch und würde gern jemandem zwei oder drei Euro dafür zahlen, wenn er meinen vollen Einkaufswagen in Tüten packt.
Ich glaube Sie haben den Artikel gar nicht gelesen, wenn sie nichtmal mitgekriegt haben, daß die Schüler nichts aber auch gar nichts von ihren Einnahmen an irgendjemanden, auch nicht an den Vermittler abgeben müssen. Können Sie das Geld das Sie erwirtschaften zu 100% behalten? Worin besteht da die Ausbeutung wenn man die Einnahmen die man erwirtschaftet mit niemandem teilen muss?
@jonathan:
Die 3 Euro werden den Angestellten natürlich abgezogen! Es ist der Grundlohn, den der Markt z.Z. dafür zahlt, dass er Service überhaupt eingerichtet wird. Es ist also ein Teil des Lohns. Denn ohne die Arbeit würden die3 Euro/h und Mann ja schließlich nicht gezahlt. Den festen und damit risikolosen Bestandteil des Lohns sackt sich der Arbeitgeber ein. Den variablen und damit unsicheren Teil incl. den Kern der Arbeit bekommt der Arbeitnehmer. Typisch für das neue Wirtschaftssystem: Das Risiko tragen die Arbeitnehmer!
Das wird aber nicht lange so bleiben. Bei steigender Konkurrenz wird der Markt die "Provision" nicht mehr zahlen wollen. Und spätestens wenn sich der Metzger und der Bäcker fragen, warum sie eigentlich Standmiete zahlen und die Tütenpacker nicht, dann wird das Geld in eine andere Richtung laufen. Wer nun glaubt, dass er Arbeitgeber dann allein die Kosten trägt, der glaubt auch an den Weihnachtsmann.
Dann werden übrigens die damaligen Studenten fragen, warum das wohl keiner mehr machen möchte. Denn früher hätten sie ja schließlich auch Tüten gepackt. Dass man dafür in der Zwischenzeit aber kaum noch was für bekommt wird dann einfach ignoriert.
jonathan: Ich habe nichts falsch verstanden. Ich wollte es Ihnen nur bequem machen. Dann eben ein anderes Angebot: Sie machen meinen Job. Wenn Sie Ihn gut machen, gebe ich Ihnen sogar ein paar Euro von meinem Lohn ab.
3 Euro fürs Packen der Tüten?!? Also dafür bekommt man Ware schon bis an die Haustür geliefert. Wenn man dann noch die eingesparte Fahrtkosten, die zusätzliche Freizeit und das geringere Unfallrisiko auf der Couch mit einrechnet, dann ist die gepackte Tüte ein echtes Verlustgeschäft. Ich habe gestern und heute erst bei Amazon Artikel unter 10 Euro bei kostenlosem Versand bestellt, die im Supermarkt mehr kosten. Bei größeren Summen ist der Versand meist sowieso kostenlos. Da bräuchte ich eher Paketauspacker und Kühlschrankeinräumer. Paketannehmer habe ich schon und die machen das sogar kostenlos! Vielleicht sollte ich denen mal Trinkgeld geben.
Nun ja, immerhin unterstütze ich so höherwertige Arbeitsplätze bei DHL und den Versendern. Im Frachtpostzentrum können dann auch die Schüler und Studenten wiederum arbeiten.
Klaus: Danke für den Beitrag, denn da wird eine weiterer Punkt angesprochen. Wer bezahlt denn die 3 Euro? Das sind doch letztlich alle Kunden, die das über die Produktpreise mitbezahlen, also auch die, die den Packservice gar nicht in Anspruch nehmen. Das zeigt doch nur: Lettenmeier ist ein unnützer Parasit.
Man bedenke auch, wie hart der Preiskampf heutzutage ist. Da wird um jeden Cent gefeilscht, knallhart rationalisiert, d.h. Stellen abgebaut. Und dann soll ich diesen Freizeitjobbern, die das Geld womöglich nur für modischen Luxus ausgeben, in den Arsch blasen? Nein, danke. Vielleicht sollte diese Leute erst einmal lernen, dass es auch asoziale Berufe gibt und nicht jede Tätigkeit ehrenvoll ist. Wer sich eine vernünftige Anstellung sucht, bei dem auch Mehrwert geschaffen wird, der finanziert über die Steuern mal locker das eine oder andere Hartz-IV-Gehalt. Das nenne ich soziale Verantwort übernehmen und reifes Handeln.
Außerdem grenzt dieses Modell schon an verkappte Schwarzarbeit, wenn der Herr die Sozialversicherungspflicht umgeht. Zur Not stellt man einfach jede Stunde jemand anderes an die Kasse, wenn die Herde groß genug ist. Der nette Herr kassiert fleißig 3 Euro die Stunde pro Kasse. Die einzelne Packkraft bekommt dagegen nur ein Taschengeld. Schon seltsam, dass man nicht BWL sondern Theologie studieren muss, um darauf zu kommen. Andererseits waren Religionen schon immer sehr kompetent, wenn es darum ging, sich an anderen zu bereichern – ganz besonders über Empathie.
Bei dem SZ-Artikel kommen einem ja fast die Tränen für den armen Mann. Dieser Widerling macht ein Geschäft daraus, Jugendlichen freiwillige Selbstausbeutung und Wettbewerbsdenken beizubringen. So wird das Prekariat von morgen herangezogen, das keinen Lohn, sondern nur noch Almosen kennt. Und alle freuen sich, wie "motiviert" und "kundenorientiert" diese jungen Menschen sind… *würg*
Und so was ist auch noch Theologe…
@jonathan:
a) Diese 15 € bekommt er jetzt und diese sind auch nicht sicher man ist davon abhängig ob der Kunde überhaupt zahlt. Das ganze kann also ganz schnell nach hinten losgehen vor allem bei Stammkundschaft die nicht für jeden Einkauf Geld bezahlen will. b) Ob man auch wirklich immer 15 € bekommt bezweifle ich doch. Und c) ob man davon nicht doch Sozialabgaben auf dieses Gehalt zahlen muss.d) Wird das Risiko komplett auf den Arbeitnehmer abgewälzt und selbstständig sind diese Schüler und Studenten sicherlich nicht sie sind weisungsgebunden das merkt man schon an den Schichtzuteilungen. Alles in allem ist diese Tätigkeit also nur für 2 Arten von Leuten lohnend Leute die auf das Geld nicht angewiesen sind und die Arbeitgeber.
Also wenn mir jemand im Supermarkt Waren einpackt, bedanke ich mich höflich und gehe.
Dafür gibt es doch kein Trinkgeld, aber hallo! Ich bin im Supermarkt!
Wer da herumläuft, ist für mich Mitarbeiter und wird von mir wie jeder andere dort an der Kasse bezahlt: mit Karte — zu den am Regal ausgezeichneten Preisen. Dabei ist mir völlig egal, ob diese Mitarbeiter nun Leergut annehmen, das Lager machen, Regale einräumen, kassieren, einpacken oder Ladendieben nachstellen.
Wie die Rechtssubjekte das nun intern verrechnen ist ganz allein deren Problem. Das braucht mich als zahlender Kunde wirklich überhaupt nicht zu interessieren.
Und wenn ein Theologe nun meint, Schüler verarschen zu müssen: Lehrjahre sind keine Herrenjahre. Diese Mädchen und Jungen haben später was fürs Leben gelernt und lassen sich so schnell nicht wieder über den Tisch ziehen. Versagt haben da eher die Eltern.
zu "du bist heute mein neger":
die arbeiter fressen sich gegenseitig, jede gelegenheit einen kollegen los zu werden wird wahr genommen. man tritt von oben nach unten und zur seite gibt es die ellenbogen. sowas wie solidarität unter den arbeitern gibt es nicht mehr, ganz im gegenteil. jeder hat angst davor entlassen zu werden, jeder gefeuerte kollege erhöht die chance bleiben zu können. es gibt da gaaaanz miese tricks, dagegen ist mobbing der reinste kinderkram.
und es macht mich überaus wütend. manchmal liegt man des nachts wach und prügelt sein kopfkissen. kein scherz. kollegen?! DAS ICH NICHT LACHE!
Es geht doch darum, dass dies die einzig zugelassene Email-Adresse für Türkische-Staatsbürger werden soll, sowie die Abschaffung von Diensten wie Google und Yahoo (wobei wohl auch mit Facebook, ICQ, Twitter und ähnlichem gerechnet werden kann) und deren Ersetzen durch Islam-konforme Suchmaschinen etc. (also keine Treffer mehr bei Suchbegriffen wie: “Demokratie, Islamkritik, Menschenwürde, Gleichberechtigung, Atheismus, Meinungsfreiheit”).
China lässt grüßen.
ich noch mal. insbesondere die stahlindustrie ist ein haifischbecken, aber es greift auch auf den mittelstand über. qualifizierte leute werden von den eigenen kollegen geschasst, eben WEIL sie qualifiziert sind. kompetenz ist heute eher schädlich, denn weniger kompetente mitarbeiter sehen ihren job gefährdet und behindern jedes konstruktive tun. gute leute werden als bedrohung und jobgefährdend wahrgenommen. und von oben macht der chef druck, mit der androhung von kurzarbeit und kürzungen, oder sprüchen wie "in 6 monaten stehen wir alle auf der strasse". produktives arbeiten ist unter solchen umständen kaum noch möglich, jede innovation wird im keim erstickt, wer auch nur im geringsten aus der reihe tanzt fliegt raus.
dies ist die situation.
Zwangsabgaben an der Kasse:
Es sind meißtens Rentner die sowieso kaum Geld haben, die sich dann noch genötigt fühlen dem "armen" Jugendlichen noch einen Euro hin die Hand zu drücken. Und wofür? Dafür das der die Tütensuppe in die Tasche kloppt. Statt richtigen Ausbildungsplätzen stehen die ab 16 hinter der Kasse und erpressen so Schutzgeld von Rentnern und dem Organisator soll man noch dankbar sein das er was für die Jugend tut.
Armes Deutschland!
und das der Gutmensch Theologe ist, passt eigentlich ganz gut in mein Weltbild …
Und sowas ist Theologe…
Jesus würde sich im Grabe rumdrehen…
Wahrscheinlich ist er darum auferstanden… weil er schon geahnt hat, was da in seinem Namen noch so alles verbrochen werden wird in den Jahrtausenden danach…
Da kann ja kein Mensch in frieden ruhen…
@Jens: Der Text ist hochgradig tendenziös. Er ist ja schließlich vom Verlag Springer. Der Kern der Nachricht ist nur, dass jeder Neugeborene eine E-Mail-Adresse vom Staat geschenkt bekommt. Die ganzen Repressionen und Verbote sind reine Spekulationen was nun kommen könnte.
ein derartiger Schwachsinn den hier so einige von sich geben von Ausbeuten und Sklaven was für eine Idiotie.
Man, ich würde den Job zu jedem Risiko machen sogar für 5,0 EUR immer noch besser 5,0 EUR, als 0,0 EUR bei gleichem Risiko!!
Ich kann nur jedem anraten, der dieses dumme gequatsche von sich gibt, mal von 300,0 EUR/Mon. zu Leben, was dann wohl ist?
Besonders pervers bei dem Einpackersystem von dem Theologen finde ich ja dieses Ellenbogen-Prinzip. "Jugendliche wollen Wettbewerb", na gut, dass der die alle kennt. Da wird man dann mal in Abwärtsspiralen geschickt, wenn man mal weniger erbettelt hat, als andere, kriegt man schlechtere Schichten, kann noch weniger erbetteln, usw. . Bis man keinen Bock mehr hat, weil man halt gar nix verdient, aber Schüler gibt's ja genug, die sind ja austauschbar.
Beim Gleichnis vom Weinberg oder so ähnlich (erinnere mich dunkel an die 5. Klasse) hat der Herr Theologe wohl gefehlt…
EDIT: Nachtrag: Was hat es eigentlich mit Leistungsprinzip zu tun, wenn 2 Leute die selbe Leistung erbringen (Waren in Tüten packen) und einer dafür mehr bekommt, als der andere? Wie oben jemand schrieb, hübsche Mädchen bekommen z.B. mehr als picklige Jungs. Ein tolles Leistungsprinzip…
Tja, da sieht man mal wie das kapitalistische System den Leuten inzwischen das Gehirn gewaschen hat. Da gibt es Leute, die verrichten eine Arbeit und dürfen 100% ihrer Einnahmen behalten. Müssen niemandem was dafür abgeben. Und die ganzen Lohnsklaven, die morgen wieder für irgendeinen kapitalistischen Sklaventreiber bis zu mehreren hundertausend Euro Umsatz erwirtschaften und dafür mit 2000 Euro netto im Monat abgespeist werden halten die für ausgebeutet und fühlen sich selbst wie die Herren. Obwohl sie die eigentlichen Sklaven sind. Also geht morgen wieder zur Arbeit und leckt euren Herren die Füße und fühlt euch dabei wie die Könige.
@12:
Das kann gut sein, daß ältere Menschen eher was geben als jüngere. Die wissen das eben noch zu schätzen, daß jemand für seinen Lebensunterhalt eine Arbeit verrichtet, und sei sie noch so niedrig. Die freuen sich wenn sie junge Leute sehen die Arbeiten, anstatt einfach irgendwo Arbeitslosengeld zu beziehen und respektieren das.
@desp:
Und ich dachte das wäre nur im öffentlichen Dienst so…
Bei uns werden auch nur die Inkompetenten belohnt…
Dann wundert es mich natürlich nicht mehr, daß "made in germany" heute auch nicht mehr das ist, was es mal war…
Schon erstaunlich, daß Arbeitgeber offenbar gar kein Interesse an kompetenten und fleissigen Mitarbeitern haben…
Heutzutage wird wohl nur derjenige was, der sich gut verkauft… oder gut gegen Kollegen intrigiert…
@Klaus:
Ja, stimmt, besser den Spiegel lesen, da ist immerhin alle zehn Jahre ein sachlicher Artikel drin.
Also bitte, ausgerechnet der "Welt" Tendenziösität vorzuwerfen, ist wohl etwas einseitig. Die "Welt" ist noch eine der objektivsten Zeitungen.
@dabbelyu:
Ich bezweifel doch stark das du von 300 € im Monat lebst.
Off Topic? am 4.12. in der SZ:
Gesetze sind nichts anderes als Rilkes Gedichte – nur schlechter formuliert.
(Warum man nicht Verfassungsrichter wird, wenn man wie ein normaler Mensch denkt)
das schon gelesen?
derstandard.at/1259281256...ustiz-selbst-kontrolliert
@derRösrather:
[...]Nein, die Packer sind schneller und der Amerikaner hat das Klimpergeld für diese Dienstleistung schon in der Hand. Und es trägt keiner was in das Auto, denn auch in Amerika sind Einkaufswagen bekannt ;-)[...]
Kenne ich von meinen 3.5 Jahren in Honolulu anders: Die Packer waren Angestellte des Supermarkts und haben teilweise auch kassiert (je nach Bedarf), Trinkgeld hat da kein Kunde gegeben und wenn es ein großer Einkauf war wurde man gefragt ob man Hilfe beim Tragen zum Auto haben wollte.
bobmjack
@olli.
nicht zu glauben aber leider ist es so und von den 300,0 EUR gehn nochmal 25,0 EUR ab für die Internetnutzung.
Dann wirst du auch verstehen das einem bei Deratigen gesülze die Nackenhaare Senkrecht stehen.
Ich bin für jeden Tip, wie ich das verändern könnte, dankbar.
@70 dabbelyu
Es gheht gar nicht um die Tätigkeit ansich, sondern das ein Schmarotzer an/mit Jugendlichen Geld verdienen will, ohne eine besondere, eigene Leistung zu erbringen. Ich habe in einem Post vorgerechnet, welcher Betrag bei nur einem "Arbeitssklaven" rumkommt, nämlich 900€/Monat. Rechne das mal 10/100/1000 u.s.w.
Für was? Für welche Eigenleistung? Das man sich einen DSL-Anschluß, ein Telefon, ein Büro hält?
Und der Ilmatz hat einen Sprung in der Platte. Immer wieder betet der den gleichen Scheiß runter. Damit Sie es mal begreifen:
Der Jugendliche/Schüler ist nicht Selbstständig! Er arbeitet für 2 Herren, dem "Sklavenhalter" und für den Supermarkt. Wenn der nicht spurt, dann ist er weg vom Fenster. Und dann ist nichts mehr mit Einkommen! Er ist nichts anderes als ein austauschbarer Arbeitssklave ohne Rechte.
@dabbelyu:
Ah ALG 2. Richtig? Mein Beileid.
Und wie du was verändern kannst? Nicht mit solchen Jobs. Die sind nichts wenn man von dem Geld leben muss.
@dabbelyu
Warum gehen Sie nicht selber zu einem Supermarkt und bieten ihre Arbeitsleistung an? Brauchen Sie einen Sklaventreiber, damit er Ihnen die Arbeit sucht und Sie einteilt?
@derRösrather:
Aber wenn der Vermittler oder der Supermarkt die Einnahmen der Packer komplett behalten und ihnen einen Teil davon als Festgehalt auszahlen würde – das wäre für Sie ein akzeptables Geschäftsmodell. Da frage ich mich wer hier der Ausbeuter ist.
@83 Ilmatz
Sie können einen so herrlichen Blödsinn schreiben. Machen Sie weiter …
Wenn der Supermarkt an den "Vermittler" 3€ zahlt, könnte der doch davon einen Euro an den Packer geben.
Die 3€ die der Vermittler erhält kann man natürlich auch als Provision annehmen. Dann würde bei einem angenommenen Ertrag von 15€ pro Stunde der Vermittler 20% Provision erhalten…
@dabbelyu: "Ich bin für jeden Tip, wie ich das verändern könnte, dankbar."
Mein Tipp: Kündigen Sie Ihren Internetanschluss.
bombjack: Die Sache mit dem Klimpergeld war glatt erlogen. Schon einmal eine Dollarmünze gesehen? Schon einmal einen US-Amerikaner mit Bargeld gesehen? (Ja, die gibts, aber wohl eher nicht im Alltag.) Also selbst wenn es da Trinkgeld in Münzform gibt, dann wohl nur einen Hungerlohn im Cent-Bereich. Da ist Betteln mit Almosengebot wie im Orient üblich wohl ehrlicher und würdevoller für alle Beteiligten.
P.S.: Kann man diesen F*ncutersatztroll L. nicht einmal deaktivieren?
@85 Aribeth
Glauben Sie das Märchen mit den 15€/Stunde? Wie lange wird man pro Kunde brauchen? Einpacken, Bezahlvorgang abwarten, Ware zum Wagen bringen, zurück an die Kasse ~5 Min. Da gehen so ca. 10-12 Kunden/Stunde bei Vollauslastung (Hauptgeschäftszeit). In den Nebenzeiten eher weniger. Also müsste jeder der die Leistung nutzen will, mind. 2€ Almosen geben. Realistisch?
zu @80 Rösrather.
Das ist es das diese Gesellschaft kapput macht, der Neid!
Von mir aus kann der "Schmarotzer" wie Du ihn bezeichnest, so viel Geld verdienen wie er will, wenn er mir nur die Möglichkeit bietet 7,0-15,0 EUR/Std. zu verdienen.
Und auf ganz anständige Art, der stellt die 3,0 EUR/Std. den Supermärkten in Rechnung und nicht den "Einpackern"
Noch einmal, Daumen hoch für den Pfaffen.
Und für die anderen Schlauen,
geht mal hin in eurer Freizeit und versucht einen Job für neben bei zu Organisieren, also Berufsfremd Jobs.
Denn die Leute müssen ja Enddoof sein, wenn sie sich noch nicht einmal einen Job besorgen können.
@ derRösrather
Nein glauben tue ich es nicht, allerdings nehme ich hier den höchsten im Artikel genannten Betrag, um den besten Fall zu konstruieren. Bei angenommenen 7€ wären es ja schon 43% Provision.
@88 dabbelyu
Nein, falsch! Die Dummheit!
Welche Qualifikation wird für das Packen verlangt? Max. Grundschul-Abitur. Das werden Sie doch besitzen?
Übrigens: der letzte Absatz war so intelligent, das es für mich nicht gereicht hat die Logik zu erkennen.
@89 Aribeth
Schon besser! Bei 43%, als Provision gezahlt, haben wir die Spanne die auch ein Festangestellter an Sozialabgaben hat. Man hat bezahlten Urlaub, Krankenversicherungsschutz, Rentenbeiträge geleistet. Warum also einem Schmarotzer das Geld in den Rachen werfen, der keinerlei Sicherheit bietet, keine Sozialleistung bezahlt und kein festes Einkommen garantiert?
Natürlich ist nichts dagegen einzuwenden, dass Schüler ein paar Euro steuerfrei verdienen. Diese spezielle Ausnahme im Steuergesetz hat der Gesetzgeber ja extra dafür geschaffen.
Was damit ganz sicher nicht beabsichtigt war, ist, dass irgend ein Drecks… aus dieser Sonderregelung ein Geschäftsmodell bastelt und bei Schüler-Jobs noch mitkassiert.
Und was die Situation der Schüler betrifft: Selbständig = Einnahmerisiko. Angestellt = kein Gehaltsrisiko. Wenn die Schüler also selbständig auf variabler Almosen-Basis arbeiten möchten, dann können sie das ja gerne tun – wer hat nicht in seiner Jugend mal gegen eine kleine Spende den Rasen gemäht? Aber dann auch bitte ohne Leiharbeitsvermittler, der damit Geld verdient.
@Bumsi:
Doch Bargeld gibt es durchaus noch.
Und es wird noch benutzt. Und ich könnte mir vorstellen das man das Trinkgeld auf der Rechnung vermerken lassen kann. Trotzdem natürlich eine Frechheit das man von den Löhnen nicht leben kann und auf die Großzügigkeit der Kundschaft angewiesen ist.
@Berliner Bär:
Zu #46: Ich sehe das angedeutete technische Problem nicht.
Im Moment kann man Festplatten mit 2 TByte Speicherkapazität im Einzelhandel kaufen. Mailserver ist eine Anwendung, die fast beliebig parallelisierbar ist.
Für die hier angedachte Problemstellung benötigt man den Platz von knapp 400k Festplatten obiger Kapazität. Mit Redundanz meinetwegen sogar das Doppelte, wobei das besser geht. 800k Festplatten sind zwar ne ordentliche Einkaufstüte, aber sicher keine beeindruckende Menge für ein Großprojekt.
Das Speichersystem von CERN/LHC ist kein geschickter Vergleich, da dort vor allem die Bandbreite (Datenmenge / Zeit) die weggeschrieben werden muss eine Herausforderung darstellte.
@arth:
So viel Speicherplatz wird auch nur unter der Annahme gebraucht, dass 70 Millionen Türken den Dienst nutzen und ständig 10GB Daten im Postfach haben.
In der Realität dürften die Zahlen weit geringer sein. Wenn man nur mit 35 Millionen Benutzern rechnet, die im Schnitt 1GB Daten auf den Servern liegen haben (und die Zahlen scheinen mit deutlich realitätsnäher als der "worst case"), hat man den Speicherbedarf schon um den Faktor 20 verringert.
Das wären bei redundanter Auslegung dann 35.000 2TB-HDDs oder die Größenordnung von ein paar hundert Storage-Racks. Technisch und finanziell kein Problem.
Kein Rechenzentrum wird für Vollauslastung gebaut, sondern nach dem erwarteten Bedarf. Erweitern kann man später notfalls immer noch.
Ich kann auch nicht verstehen, daß sich hier Schüler und Studenten für maximal fünzehn Euro pro Stunde ausbeuten lassen. Kann man doch als Hiwi an der Fachhoschule schon bis zu 5,50 Euro verdienen. In Bayern sogar bis zu 6,40 Euro.
spiegel.de/unispiegel/job...ruf/0,1518,183928,00.html
@mez:
15 ist wohl eher ein einmaliger Höchstwert und die 7 Euro sind wohl eher für einen so harten Job mit so starkem Kundenkontakt die Norm.
Dass gerade ein Theologe so einen Mist aufzieht und sich dabei fürstlich entlohnen lässt ist wieder ein wichtiger Strich den sich die Religion setzen kann.
"DerRösrather" disqualifiziert sich zwar ob seines Tons für eine vernünftige Diskussion. Ich will aber dennoch versuchen, den Standpunkt von llamaz klar zu machen:
Die Supermärkte sind so doof, 3€ pro Person und Stunde an einen "Vermittler" zu bezahlen, damit der Studenten und Schüler aus ihrer Stadt zu Ihnen schickt, damit sie sich dort etwas zu ihrem Taschengeld / Bafög dazuverdienen können. Warum sie lieber 3€ bezahlen, als sich selbst auf die Socken an die Schulen und Universitäten zu machen, um die Arbeiter anzulocken, verstehe ich nicht, sie werden aber sicher ihre Gründe haben (vermutlich ist das so schlicht billiger).
Sie sind ebenfalls so doof, die Leute bei sich an der Kasse die Kunden belästigen zu lassen, welche jetzt "genötigt" sind, diesen "Sklaven", die hier ohne jede Not freiwillig arbeiten, ein paar Cent/Euro als Dankeschön für eine Dienstleistung, die sie weder in Anspruch nehmen noch bezahlen brauchen, in die Hand zu drücken. O Gott! Von soviel Druck kann einem Kunden echt schlecht werden, dass er niemehr wieder kommt! Aber warum hat sich das Geschäftsmodell sich dann nicht bereits vor langem selbst erledigt? Wenn es doch nur dem "Sklaventreiber" was bringt?
Ich meine: Mitarbeiter, die auf den Job nicht angewiesen sind und ihn trotzdem gerne machen. Supermärkte als Kunden, die seine Dienstleistung (Vermittlung von Einpackern) auch für lau bekommen könnten und trotzdem soviel Kohle dafür blechen.
Und dann die Krönung: er hat ein System entworfen, dass die Mitarbeiter zu mehr Leistung anspornen soll. Was sich in höherer Bezahlung der Mitarbeiter, zufriedenen Supermarkt-Kunden und damit zufriedenen Supermarkt-Leitern auszahlt – wo also ALLE gewinnen! Sowas geht ja nun mal garnicht!
Wie man so verbohrt sein kann, wie einige Leute hier …
Wenn ihr ein Problem damit habt, dass der die Supermärkte ausbeutet, indem er ihnen soviel Kohle abnimmt, oder dass der seinen Mitarbeitern den vollen Umsatz überlässt und dabei noch für fairen Wettkampf unter den Mitarbeitern sorgt, dann sagt es. Oder gründet doch einfach ein Konkurrenzunternehmen, der Markt scheint ja doch eher unterbesetzt zu sein.
Ich würde mich jedenfalls freuen, wenn endlich auch in Deutschland der Service nicht mehr an der Kasse endet.
So, ich habs versucht. Vielleicht ist ja heute doch noch EINER hier in der Lage, nachzudenken. Zu verstehen, was ich schreibe. Vielleicht.
@mez:
Warum wurde hier schon lange und breit erklärt.
@ 97 Und die Infos sind woher?
Zum Neger: Das erinnert mich an einen Professor, der im Praktikum zu einem eben solchen (Neger = Mensch mit sehr dunkler Hautfarbe) sagte: "Da können Sie warten, bis Sie schwarz werden!". Der Prof hats direkt danach gemerkt was er gesagt hatte, beim Wartenden bin ich mir da nicht so sicher ob er es mitbekommen hat.
Diese übertriebene PC wird noch der Untergang des Abendlandes sein. Juristen werden an eben diesem Untergang nicht unbeteiligt sein. Wir werden alle sterben!
@99 André
Ihr Traktat ist schwer zu lesen und noch schwerer zu verstehen!
Gehe Ich richtig in der Annahme, das Sie jetzt die Worte für Ilmatz mit eigenen Worten interpretieren? Das ist Ihnen leider schlecht gelungen! Ich würde mal sagen: ein umständliches Gestammel!
Und zu Ilmatz kann ich nur sagen: ich halte ihn für ein Kapitalisten-Kasperle.
@markus:
Die Welt geht schon seit 2000 Jahren unter da kann ich das auch noch verkraften.
UNd man weiß nicht wie es der Vorgesetze gemeint hat.
Es zeigt schon einmal nicht von Taktgefühl und wer weiß ob er es wirklich lieb gemeint hat.
Ich weiß das es in manchen Berufen etwas rauer zugeht aber da wird man auch vorgewarnt und man bekommt auch mit ob es ernst oder nicht ernst gemeint ist.
@derRösrather:
Sie sind doch der Kapitalist hier. Sie wollen das die Packer ihre gesamten Einnahmen an einen kapitalistischen Ausbeuter abtreten, der dann den Mehrwert ihrer Leistung abschöpft und ihnen dann einen Bruchteil als Gehalt auszahlt. Ein normaler Kapitalist hat wenigstens Kapital für Produktionsmittel eingesetzt. Hier ist nicht mal ein Einsatz von Produktionsmitteln nötig. Sie fordern dass die Packer ohne Not einen Großteil ihrer Einnahmen abtreteten. Ohne jegliche Gegenleistung. Ich dagegen finde daß die Packer ein Anrecht darauf haben 100% ihrer Einnahmen zu behalten.
Für die Leute, die sich mit dem Verstehen etwas schwer tun, mal meine Sicht der Dinge:
Ein Theologe(Priester? Pastor?)nutzt seine Schäfchen aus, um selber großen Reibach zu machen. Im christlichen Glauben gibt es doch so etwas wie: man soll den armen Schäfchen helfen und sie nicht scheren. Außerdem ist der Mann in einem festen Arbeitsverhältniss und bekommt für seine Arbeit Geld. Der Mann leidet sicher nicht unter Geldnot. Für viele Schüler/Studenten sieht die Situation anders aus, besonders wenn die Eltern auch nicht viel haben.
Nach meinem Verständniss von christlicher Ethik hätte ich erwartet, das der Theologe auf seinen "Gewinn" verzichtet und die vereinbarten 3€/Stunde an die Packer gezahlt hätte. Dies wäre die einzige feste Grundlage mit dem die Packer hätten rechnen könnten. Alles andere ist Spekulation. Wie Hoch der Stundenlohn ist kommt ja auf die Situation an. Wann wird man eingesetzt? Wo wird man eingesetzt? Viel Publikum. wenig Publikum? Obendrauf auf die 3€ einen Bonus aus Trinkgeldern.
Wenn der Supermarkt bereit ist, für diese Dienstleistung Geld als Provision zu zahlen, also 3€/Stunde, dann frage ich mich wieso man das nur an einen Vermittler zahlt?
Der Ansatz für so einen Job war eigentlich gut, nur hat die Gier nach Mammon diesen Theologen als Ausbeuter geoutet.
Machen wir mal ein Rechenbeispiel: Supermarkt hat 12 Stunden geöffnet, der Monat hat ca. 25 Arbeitstage. Der Supermarkt hat also folgende Kosten:
12 Stunden x 3€ x 25 Arbeitstage = 900€ (Netto)!
Aus diesen 900€ könnte man 3 Mini-Jobs a´ 300€ zu je 4 Stunden/Tag machen. Drei Schüler/Studenten könnten ohne Gefährdung ihres schulischen Ziels ein wenig (sicheres) Geld verdienen.
Die Trinkgelder aller Packer wird über den Monat gesammelt und durch Anzahl Packer geteilt. So werden die Vorteile/Nachteile der Geschäftszeiten (gute Zeiten, schlechte Zeiten) niveliert.
Lieber Herr Jilmatz,
wir leben unter dem gleichen Himmel, haben aber unterschiedliche Horizonte!
@mez:
Alternativ gibts 8,39 € in Mainz und
7,61 €8,02 € in Bochum (Google ist mein Freund). In Bochum werden allerdings gerne ein paar Stunden mehr verrechnet als wirklich gebraucht werden… von der Arbeitgeberseite her.Wir werden alle sterben.
@derRösrather:
Und womit zahlt der Vermittler seine Büromiete, Telefon, Strom, Wasser, sein Essen, seinen Internetauftritt usw? Hat der Vermittler keinen Anspruch auf Vergütung seiner Tätigkeit?
Und wieso setzen Sie voraus das jemand ein Christ ist, nur weil er Theologie studiert hat? Jemand der Politik studiert ist auch nicht zwangsläufig Politiker. Jemand der Archäologie studiert wird nicht zwangsläufig zur Mumie.
Und warum sitzen sie hier rum und schreiben Aufsätze und machen es nicht einfach besser. Gründen Sie doch ihre eigene Vermittlungsagentur. Und offenbar sind Sie sogar bereit umsonst zu arbeiten. Chapeau!
Ein Theologe hat Theologie studiert. Das muss zum einen nicht die christliche Theologie gewesen sein, zum anderen steht er damit auch nicht zwangsläufig in irgendeinem Arbeitsverhältnis zu irgendwem (ich konnte entsprechendes auch nicht dem Artikel entnehmen).
Ich kann die Aufregung um diese Art von Schüler-/Studentenjob ebenfalls nicht nachvollziehen. Der Stundenlohn, auch wenn er nicht durch abhängige Beschäftigung zustande kommt (es ist egal, ob man das Ganze Stundenlohn oder Trinkgeld nennt, Einnahme ist Einnahme), ist für einen Schüler-/Studentenjob überdurchschnittlich. Zur Behauptung, dies könne sich durch zunehmende Konkurrenz ändern: Je geringer die Verdienstaussichten, desto geringer auch das Angebot an Packern. Wenn die nämlich der Meinung sind, nicht genügend Geld zu erhalten, können sie sofort aufhören, zu arbeiten.
Das Einzige, was ich nicht verstehe, ist, warum die Supermärkte nicht direkt auf die bei Ihnen eingesetzten Packer zugehen und ihnen anbieten, ohne den Vermittler und mithin die 3 € pro Stunde direkt bei Ihnen tätig zu werden.
Ich sehe das Problem bei den Packern, wenn man dieses auf andere Berufe überträgt. Warum sollten dann Kellner ein festes Gehalt bekommen. Sollen sie doch von den Trinkgeldern leben. Das Gleiche gilt auch für Verkäuferinnen und Kassiererinnen. Für Putzfrauen dann auch. Aber nur von Trinkgeld wird niemand dieser Personen leben können.
Etwas anderes wäre es wenn die Studenten von den Supermärkten eingeladen wären, und sie sich selber aussuchen könnten, wann sie als Packer arbeiten.
Und es ist nun mal keine Selbstständigkeit, wenn man in feste Schichten eingeteilt wird, und bei Nichterscheinen "gekündigt" (seit wann kann man selbstständige kündigen?) wird. Der vielzitierte Schuhputzer kann bei schlechtem Wetter zu Hause bleiben.
Wenn sie aber genauso wie die Putzfrau, Kassiererin, Parkplatzwärter feste Schichten im Supermarkt erfüllen sollen, dann sollten sie auch die gleichen Rechte erwarten können.
Würde gerne von Jilmatz hierzu eine Antwort hören.
@106 Iilmatz
Ich habe geahnt das Sie mir Intellektuell nicht folgen können!
Gut, gehe ich mal auf ihre "Argumente" ein: Kennen Sie einen Atheist, der Theologie studiert? Einen Legasteniker der Germanistik studiert? Einen Dyskalkuliet der Mathe studiert?
Zu ihrer 2. Frage: Ich habe zu wenig Zeit die Welt zu verbessern!
Zu ihrer 1. Frage: Rechnen Sie mir bitte mal die Kosten zusammen.
@derRösrather:
Und was hindert die Schüler oder irgendjemanden anderes daran, dies in der von Ihnen vorgeschlagenen Weise zu organisieren? Ich könnte mir allerdings vorstellen, daß das von Ihnen vorgeschlagene System von den Schülern als ungerecht und zu bürokratisch empfunden wird. Es geht hier um einfache Schülerjobs. Da will jeder das behalten was er verdient und nicht sein Geld noch umverteilen. Was kommt als nächstes? Sollen die Schüler eine Packergewerkschaft gründen oder einen eigenen Supermarkt aufmachen? Die wollen sich auf möglichst einfache und schnelle Weise ein paar Kröten nebenher verdienen um sich einen neue Playstation zu kaufen oder Wii oder wie die Dinger heissen und nicht die sozialistische Weltrevolution vorantreiben.
@110 mez
Muss ich ihren Blödsinn wirklich "auseinander pflücken"?
Ich bin mir nicht so sicher ob diese Schülerjobs tatsächlich als selbständige Tätigkeit durchgehen würden. Es müsste sich mal ein Schüler finden (evtl. ein eher unzufriedener) der ein Statusfeststellungsverfahren bei der Deutschen Rentenversicherung Bund anstrengt. Dann wäre zumindest geklärt ob es sich hier um Selbständige oder Arbeitnehmer handelt, allein aus den bisher gemachten Angaben lässt sich das meiner Meinung nach nicht zweifelsfrei beurteilen.
Im übrigen sollten diese Selbständigen (sofern es denn welche sind) peinlichst genau darauf achten, dass Ihre Einnahmen die 4800 EUR im Jahr nicht übersteigen , sonst würde dies zu einer Rentenversicherungspflicht führen.
@ all pro:
"Bei aller Betonung der Selbständigkeit: ihre Einnahmen müssen die jungen Einpackhilfen am Abend jedes Arbeitstages offenlegen. "Um sie vor sich selbst zu schützen", wie Lettenmeier sagt. Schließlich dürfe niemand so viel verdienen, dass er dadurch sozialversicherungspflichtig würde. In diesem Punkt sei das rechtliche Betriebsgeheimnis jedes Einzelnen "in gegenseitigem Einvernehmen" aufgehoben."
soviel zum Thema , "Sie duerfen ja alles, was sie verdienen, behalten".
Das Zitat ist aus dem SZ-Artikel den ich vor 2 Tagen gelesen habe.
Man koennte meinen, verschieden Leute haben nicht bemerkt, das der Artikel 2 Seiten umfasst.
Auch wenn hier immer wieder von "Kindern", die sich ein Taschengeld hinzuverdienen wollen, die Rede ist, frage ich mich, warum dann von bis zu 24jaehrigen geschrieben wird?
Gruß Duddley
zum Thema Neger:
Die Frage ist doch, wer hier der eigentliche Rassist ist? Ist es derjenige, der sich nichts dabei denkt und einfach nur einen dummen Spruch los lässt – oder sind es die s. g. Gutmenschen, die nach dem Motto handeln: "Du bist als Neger, Jude, etc. schon genug bestraft, über dich mache ich keine Witze".
Eine Einstellung, die auf Teufel komm raus politisch korrekt sein will, finde ich viel schlimmer, als eine unbedachte dumme Bemerkung.
Nach meiner Meinung haben in unserem Land auch Minderheiten (andere Rassen, Religionen, etc.) ein Recht darauf "verarscht zu werden".
Hallo, wir sind einige Schüler aus Leipzig und finden das auch voll ungerecht wie das hier gemacht wird.
Deshalb haben wir das Packerkombinat "Schülereigener Betrieb (SEB) Packdienstleistungen Rotes Banner Leipzig" gegründet um dem kapitalistischen Ausbeutungssystem ein Ende zu setzen. In unserem Bezirk dürfen zukünftig nur noch Mitglieder unserers Kombinats packen. Gemäß unseres Fünfjahresplanes werden wir unsere Tätigkeiten nach und nach auf andere Bezirke ausweiten. Alle Einnahmen kommen dem SEB zugute. Als zu erfüllendes Plansoll haben wir 20 Packvorgänge pro Stunde ausgegeben die jeweils mit einer Ostmark,äh Euro zu Vergüten sind. Mit Stolz können wir verkünden, daß das Kollektiv Aldi Potsdamerstraße im Monat Oktober sein Plansoll um 5 Packeinheiten pro Stunde überschritten hat. Gerüchte daß dies nur möglich war weil Freunde und Verwandte Ihre Produkte jeweils einzeln bezahlt haben sind laut unseres Ministeriums für Schülersicherheit (MfS) Propaganda des kapitalistischen Klasssenfeindes. Dagegen hat das MfS im Lidl Süd feindliche Zersetzungstätigkeiten aufgedeckt. Einzelne Schüler haben dort in die eigene Tasche gewirtschaftet.
Insgesamt ist unser Engagement ein voller Erfolg und nach Abzug der Verwaltungskosten kann jeder Schüler mit einem Einheitslohn von 1,50 pro Stunde nach Hause gehen.
@max:
Na Mäxchen doch kein Gänsefutter geworden?
Schöner Spruch oder? Ok hier dürften sich nur die Leute beleidigt fühlen die Max und Moritz noch kennen.
Ob jetzt Neger, Dreckjude, Arschloch, etc Beleidigung ist Beleidigung.
@112
"Im übrigen sollten diese Selbständigen (sofern es denn welche sind) peinlichst genau darauf achten, dass Ihre Einnahmen die 4800 EUR im Jahr nicht übersteigen, sonst würde dies zu einer Rentenversicherungspflicht führen."
Wenn es WIRKLICH Selbständige wäre, müssten sie gerade nicht darauf achten. Im Prinzip ist genau das ein Eingeständnis, dass es sich hier um Scheinselbständigkeit handelt.
Null-Euro-Jobs:
In gewisser Hinsicht könnte man meinen, da hatte jemand eine gute Idee, von der alle profitieren. Doch insgesamt bleibt bei mir ein eher ungutes Gefühl. Und zwar aus folgenden Gründen:
- Von Selbständigkeit scheint man hier wirklich nicht reden zu können (feste Einteilung in Schichten, Offenlegung der Einkünfte, Möglichkeit des "Gefeuertwerdens", also komplette Abhängigkeit vom sog. "Vermittler").
- Daher ist meiner Meinung nach der Arbeitgeber (also dieser "Vermittler") verpflichtet, die Arbeit entweder als 400-Euro-Job oder eben als reguläre sozialversicherungspflichtige Arbeit anzumelden.
- Es wird hier immer von Lohn gesprochen. Doch die Packer bekommen doch, soweit ich es verstehe, keinerlei Lohn, sondern als alleinige Einkünfte Geld von den Kunden, und zwar, wenn ich auch das richtig verstanden habe, je nach Zufriedenheit, mehr oder weniger. Das ist in meinem Verständnis Trinkgeld.
- Mit derselben Argumentation, mit der solche Beschäftigungsverhältnisse gerechtfertigt werden, könnte man auch grundsätzlich Friseuren, Kellnern und anderen Berufsgruppen keinen Lohn mehr bezahlen und allein darauf verweisen, dass sie von den Trinkgeldern leben sollen. Das mag z. B. in den USA (so oder in ähnlicher Form) normal und akzeptiert zu sein; in meinen Augen ist das jedoch höchst unanständig. Es gilt der Grundsatz: Geleistete Arbeit muss vom Arbeitgeber entlohnt werden. Und Trinkgelder gehören nicht zum Lohn. D. h. Arbeitsverhältnisse, bei denen der Angestellte allein vom Trinkgeld leben muss, sind für mich nicht in Ordnung. Der "Vermittler" alias Arbeitgeber stiehlt sich hier aus der Verantwortung. Ob da ganz anständige "Stundenlöhne" durch die Trinkgelder zusammenkommen, ist hier völlig unerheblich; Davon darf man ja wohl kaum abhängig machen, ob ein Arbeitgeber seine Arbeiter bezahlen muss. Auch der Hinweis, es seien ja hauptsächlich Schüler und Studenten, die sowieso über die Familie krankenversichert sind und somit nicht auf eine sozielversicherungspflichtige Stelle angewiesen sind, ist lächerlich. Seit wann wird die Höhe der Vergütung abhängig von der Situation des Arbeitnehmers gemacht und nicht von der Art der Arbeit?
@asyoulikeit
DANKE. Das ist nach dem ganzen Schwachsinn der hier schon geschrieben wurde, m. E. die wohl beste Einschätzung.
@murks
Nicht geistreich. Nicht hilfreich.
@118 asyoulikeit
Sie haben das auf den Punkt gebracht! Aber für den Kapitalisten-Kasper … ich will keinen Nick nennen .. ist diese Sachlage aber nicht klar. Sagen wir mal so: der Horizont dieser Person liegt klar unter dem Meeresspiegel!
Doch, ich fand den murks ganz lustig! Humoristisch auf das Thema eingegangen und überzeugend im Wortstil der ehemaligen DDR vorgetragen. Vielleicht ist es sogar gelebte Realität?
@derRösrather
Auch wenn wir offenbar inhaltlich gleicher Meinung sind, disqualifizieren Sie sich durch Ihre beleidigende Wortwahl selbst.
Man ist weder automatisch dumm noch ein Kasper (was soll das in diesem Zusammenhang überhaupt bedeuten?), wenn man nicht Ihrer Meinung ist.
Was für ein ausgesprochen dummer austausch festgefügter weltbilder.
"Marxisten aller länder,lasst Euch alimentieren" gegen "Wer nicht will der hat schon".
@121 jan
Ist es schlau, wenn man immer wieder das gleiche Gebet vom herrlichen Kapitalismus runterbetet? Darf ich nicht meine "natürliche" Sprache benutzen? Ich habe mich schon bemüht einen Idioten nur als "Minder-Intellektuellen" zu bezeichen. Mehr kann ich mich sprachlich nicht verbiegen … sorry
@Avantgarde:
Nein das ist falsch, sind sie wirklich selbständig so sind Sie doch "Selbständige mit einem Auftraggeber" und diese müssen , wenn Sie mehr als 400 EUR im Monat Einkünfte haben, Rentenversicherungsbeiträge zahlen. Deshalb wird wohl auch peinlichst genau darauf geachtet, dass diese 400 EUR nicht überschritten werden. Ich fände es im übrigen sehr angebracht, das ganze mal von einem Prüfer der Finanzverwaltung sowie der Sozialversicherung überprüfen zu lassen.
0-Euro-Jobber: Ich hab jetzt nicht alle Kommentare dazu gelesen, aber Fakt ist: die Idee an sich ist gut, nur liegt eindeutig Scheinselbstständigkeit vor. Würden die Packer wirklich selbstständig arbeiten, d.h. selbstständig ohne "Vermittler" beim Supermarkt vorbeischauen und sich selbstständig ihre Kunden aussuchen können, selbstständig Arbeitszeit und -dauer bestimmen, wäre das n richtig guter Schüler-/Studentenjob. In der aktuellen Form macht sich nur einer die Taschen voll, der "Vermittler": der Supermarkt lässt sich schön schröpfen und die Packer haben Leistungsdruck durch Scheinselbstständigkeit. Deshalb wird hier die Kraft des freien Marktes wirken, die Packer und die Supermärkte werden den Vermittler schön in den Arsch treten, wenn sie merken, dass sie im Grunde nur ausgebeutet werden.
Ich glaube die Packer könnten 100 EUR die Stunde zusammen bekommen. Solange noch irgendjemand drei Euro mitverdient und einer 110 und ein anderer 90 Euro pro Stunde hat wäre trotzdem das Geschrei groß. Aber überall werden Schüler und Studenten für 5,50 EUR die Stunde als Hiwi abgezockt, da kümmert sich keine Sau drum. Hauptsache alle verdienen gleichwenig und Hauptsache der Hungerlohn wird als Festgehalt ausbezahlt, dann ist die Welt in Ordnung.
@llamaz:
Die beiden wichtigen Punkte sind:
Im Zweifelsfall hat der Schüler gar nix und der Vermittler nen Haufen Geld für fast keine Leistung.
5,50 € für nen Hiwi sind… wenig. Ich verweise auf meinen Kommentar #105 und die vielen weiteren Kommentare zum Thema Hiwi. Den Studenten der eine Stelle besetzt die seinem Fachgebiet entspricht und dabei 5,50 €/Stunde verdient, muss ich erst noch entdecken.
Immer diese "merkwürdigen" Kommentare über fiktive Verdienste. Der einzige der einen fixen Reibach macht ist der Sklaventreiber. Muss man da wirklich noch drüber diskutieren?
Selbst 7,00€/Stunde halte ich für Unrealistisch. 99% der Kunden wird das Packen als Dienstleistung des Händlers wahrnehmen und sich einen Teufel darum scheren diese Leistung durch ein Trinkgeld zu belohnen.
Aber vielleicht sollten sich die Schüler eine Dienstuniform mit Sticker (Zeichen: christliches Packunternehmen) anziehen, die sie beim Sklaventreiber bei 150% Gewinn abkaufen müssen.
Den größten Kundendurchsatz findet man sicher bei den Discountern. Könnt ihr euch einen Aldi-Kunden vorstellen, der dem Packer einen Euro in die Hand drückt für seine Dienstleistung?
@121 Jan
Ich war ihnen noch eine Antwort schuldig. Das Kasperle tritt immer mit den gleichen Worten auf: TriTraTrulla das Kasperle ist wieder da. Das ist Inhaltlich genau so Wertvoll wie der Ilmatz halt mit seinem kapitalistischem Gesülze hier im Blog auftritt.
Die Geschichte mit der "Neger-Aussage" erinnert mich an eine Begebenheit bei uns in der Berufschulklasse. Wir wurden zur Projektarbeit eingeteilt und das Projekt war so aufgebaut, dass a) alle Azubis daran mitwirken und b) am Ende ein Klassenprodukt dabei raus kommt und nicht jede Gruppe an einem eigenen Produkt arbeitet. Der Klassensprecher hat dabei den Job des Projektleiters übernommen und hat die Zusammenarbeit der Gruppen untereinander koordiniert. Eine der Gruppen war im Verzug, weshalb eine andere Gruppe nicht weiterarbeiten konnte. Der Klassensprecher redete also erst mit der untätigen Gruppe und kam dann zur Verzugsgruppe rüber. Auf dem Weg dorthin rief er: "Peter, komm mal bitte zu mir." Peter war der einzige schwarze Azubi bei uns. Er kam also bei der Gruppe zusammen mit Peter an und meinte. "Die Gruppe dort drüben kann nichts tun weil ihr noch nicht fertig seid." Er nahm Peter am Arm und sagte: "Und deshalb bekommt ihr jetzt den schwarzen Peter zugeschoben."
Peter nahm es sportlich und hat genauso gelacht wie wir anderen auch. Ich denke, ob solche Sprüche im rassistischen Kontext verstanden werden, hängt vom sonstigen Verhalten der jeweiligen Person ab.
@Olli: Von 300€ im Monat leben zu müssen kommt ja nicht von irgendwoher. Da gehört schon einiges an Vor(nicht-)leistung dazu.
@MarcoM:
1) ich bleibe dabei: wenn der Supermarkt bereit ist für praktisch keine Leistung soviel Geld zu zahlen, ist das ausschließlich das Problem des Supermarktes und somit kein Kritikpunkt an diesem Geschäftsmodell. Wenn die Schüler/Studenten auch nur einen Tag mit leeren Taschen nach Hause gehen, glauben Sie, die kommen am nächsten Tag wieder? Warum sollten sie? Wer könnte sie zwingen? Die suchen sich ne bessere Alternative. Da nun aber offensichtlich Leute in diesen Jobs arbeiten, muss man ja wohl doch was verdienen können, und zwar mindestens soviel, dass es den Packern wert ist, ihre Schichten im Laden zu absolvieren.
2) Nicht jeder hat Lust / die Möglichkeit als Hiwi in seinem Fachgebiet zu arbeiten. Deswegen fahren viele Studenten Taxi, braten Klopse im Schnellimbiss um die Ecke oder schieben Waren durch Lagerhäuser.
Und ansonsten soll mir mal jemand erklären, wie man ein Modell für einen Job, der keinerlei Ausbildung erfordert, auf klar Ausbildung voraussetzende Jobs wie Friseur/Kellner/… ausweiten will. Das würde dann doch kaum einer mehr lernen.
@Rösrather: da es mir offensichtlich schwer fällt, Texte in für Sie verständlicher (ausreichend kurzer?) Form zu verfassen, lasse ich es lieber. Mal abgesehen davon, dass Sie sich auch anderen Kommentaren gegenüber als absolut jeder Argumentation unzugänglich erwiesen haben.
@Seb:
Wenn er ALG II bezieht nicht. Dafür musst nicht mal viel machen bzw. nicht viel nicht machen.
@132 André
Wenn Sie Argumente hätten die mich überzeugten, dann wäre ich bei Ihnen.
Schauen Sie, ich zerpflücke ihr Argument schon wieder. Die Schüler/Studenten haben sicher eine Art Arbeitsvertrag (Pflichten), sonst könnte sich ja der Supermarkt nicht auf die Arbeitskraft verlassen. Mal kommt einer, mal kommt keiner? Je nach Lust und Laune? Und das vielleicht in der Hochsaison, z.Bsp. Karneval, Weihnachten, Oktoberfest?
Heute ist der Kellner in der unteren/mittleren Gastronomie kein "gelernter" Kellner mehr. Der hat in er Kneipe angefangen Bier und Speisen rumzutragen und kann sich über die Jahre bis zu Mittelklasse-Hotels hocharbeiten.
Da bietet sich doch grade das Modell an. Du arbeitest für Lau, darfst aber die ganzen Trinkgelder behalten. Das alles unter der Obhut eines Vermittlers, der 3% vom Umsatz erhält!
Oder im besten Fall: Ich darf in meiner Tankstelle für Umsonst arbeiten, bekomme aber für meine Arbeit pro getankten Liter 0,5 Cent und für Food/Non Food eine kleine prozentuale Umsatzbeteiligung.
Ich könnte noch dutzende Beispiele aufzählen. Schöne neue Arbeitgeberwelt. Keine Sozialabgaben, kein Risiko mit der Lohnfortzahlung.
Das alles unter der Obhut eines Vermittlers, der 3% vom Umsatz erhält!
Das ist fast das selbe… nur halt völlig anders weil die Schüler/Studenten nix, also null, also gar nix, also so überhaupt nix von ihrem umsatz abgeben müssen.
Ich darf in meiner Tankstelle für Umsonst arbeiten, bekomme aber für meine Arbeit pro getankten Liter 0,5 Cent und für Food/Non Food eine kleine prozentuale Umsatzbeteiligung.
Tja das kommt halt auf die Tankstelle an, bei der Esso auf der Reeperbahn würde man wahrscheinlich mit ner Umsatzbeteiligung das gängige Gehalt um ein vielfaches übertreffen. Bei der Tanke in Döddelhausen wird das wahrscheinlich nicht der Fall sein… aber das ist ja das schöne man kann sich das ja aussuchen, da wo es sich lohnt werden die Leute das gerne mitmachen und wo es sich nicht lohnt muss der Arbeitgeber gucken wie er an Arbeitnehmern kommt.
Aber was will man da sagen, soll Friendly Service eben den Freelancern 1cent Tagespauschale zahlen… Dann können sie Planen und alle sind glücklich
Wenn man für diesen Job keine besonderen Fähigkeiten benötigt, wieso stellt er dann nur Gymnasiasten und Studenten ein? Wie soll mir mein Chemiestudium beim Tüten einpacken helfen? Naja in der Festkörperchemie lernt man etwas über dichteste Packungen, aber sonst? Wärmetransport zwischen den unterschiedlichen Produkten?
Ich finde es interessant wie inzwischen die Realschüler/ hauptschüler angesehen werden.
bezeichnend für den 0€-job ist, daß ein christ sich diese sache ausgedacht hat. ein studierter theologe. nun sieht man endlich mal, was in theologie gelehrt wird. genau das, wofür das christentum schon seit jeher stand: ausbeutung und bereicherung. das ist kein kapitalismus, das ist fronarbeit. mittelalter läßt grüßen. dieses "trinkgeld" ist dabei nur augenwischerei.
Olli: Deshalb schrieb Seb "Vor(nicht-)leistung", denn von 300 EUR muss nur leben, wer absolut nicht arbeiten will oder kann. Wer dabei immerhin 25 EUR im Monat für einen Internetanschluss ausgibt, der tut mir auch nicht mehr leid. Vielleicht sollte er das Geld lieber in eine Therapie investieren.
FlyingT: 3% vom Umsatz wäre für die Schüler aber wesentlich fairer, denn jetzt geben sie faktisch 3 EUR/h von ihrem Lohn ab. Solange sie nicht utopische 100 EUR/h verdienen, ist das deutlich mehr als 3 Prozent. Und, nein, Pauschalkrümel wären bestimmt keine Lösung, sondern höchstens zynisch. Ich finde, das zeigt mal wieder, dass ein Mindestlohn längst überfällig ist. Der würde solchen Abzockmodellen nämlich grundsätzlich einen Riegel vorschieben.
mez: Der Spiegel-Artikel ist von 2002. Inflation? Damals gab es noch nicht einmal Studiengebühren. Ich habe zu der Zeit 8 EUR/h Netto verdient. Eine fachnahe HiWi-Stelle kann mal wohl kaum mit einem unqualifizierten Aushilfsjob vergleichen. Man spart dabei meist Anfahrtkosten und -zeit, es gibt bei weitem nicht den Leistungsdruck wie in der Wirtschaft, man kann leichter Kontakte zu Uni-Personal und Studenten knüpfen, fachnah viel dazulernen etc. Sicherlich gibt es auch HiWis die sich ausnutzen lassen.
Juus: Vermutlich setzt er gewisse Kompetenzen voraus, die er Hauptschülern nicht zutraut. Gegen Realschüler richtet sich das vermutlich nicht. Die werden einfach immer nur vergessen. Andererseits machen die wahrscheinlich in dem Alter gerade eine Ausbildung oder sind schon fertig und haben einen solchen Aushilfsjob nicht nötig.
Was ich recht krass finde, ist diese Spendenaktion hier:
http://www.friendly-service.info/spendenaktion/
Da haben die Einpacker ihr Trinkgeld auch noch gespendet! Die Ugandakids sind dann wahrscheinlich die Lettenmeiers Einpacker von Morgen. Gelbe T-Shirts haben sie bereits.
Mag ja sein, dass man gerade zur Weihnachtszeit, solange dieser Service noch recht neu ist, überdurchschnittlich viel Trinkgeld kassieren kann. Das wird sich aber sehr schnell auf einem niedrigen Niveau einpendeln. Das Trinkgeld-Argument zielt doch letztlich nur auf die natürliche Gier ab, so wie die Gewinnchance beim Lotto spielen. Im Einzelfall wirds funktionieren, aber die Masse schaut in die Röhre.
Am besten finde ich aber das Logo von Friendly Service: Eine stylisierte Hängematte – wohl die von Herrn Lettenmeier.
@Bumsi:
Nein wer 300 € bekommt lebt wohl im Osten.
Wer gar nicht arbeiten will bekommt gar nichts wenn einem das nachgewiesen wird verstößt zwar gegen einige Gesetze aber das interessiert ja nicht.
Und ich bin auch arbeitslos und gebe auch Geld für meinen Anschluss aus. Gründe sind privates Vergnügen und suche nach Stellen.
@juus:
Könnte das eventuell daran liegen, dass Schüler der Haupt- und Realschulen in dem für den Unternehmer relevanten Alter tendenziell bereits in einer (besser bezahlten) Ausbildung sind? Was das nun aber wieder mit dem "Ansehen" dieser Schülergruppen zu tun hat …? Mal abgesehen davon, dass man mit Realschulabschluss auch ganz gut studieren kann (und ab da dann wieder in die Zielgruppe fällt)
@derRösrather:
Sie sollen gar nicht bei mir sein, sondern endlich mal selbst Argumente bringen und nicht immer mit Ihrer herablassenden Art Argumente "zerpflücken" (wobei ich nichtmal sehe, wo das "Zerpflücken" genau stattfindet).
Das Lustige ist nämlich: der Supermarkt muss sich auf keinen einzigen Schüler verlassen. Die haben nämlich einen Vertrag mit dem Vermittler. Also verlässt er sich einfach darauf, dass der Vermittler dafür sorgt, dass jeden Tag ein Schüler da auftaucht. Ausgehend von der Annahme, das die wenigsten Schüler/Studenten Zeit und Lust haben, 6 Tage die Woche x 12 Stunden zu arbeiten, muss er eh einen ziemlich großen Pool zur Verfügung haben, um die Posten zuverlässig zu besetzen. Klappt das zu häufig nicht, kündigt ihm der Supermarkt die Zusammenarbeit, weil er ja offensichtlich seinen Job als Vermittler nicht richtig macht (der übrigens bei weitem nicht so easy sein dürfte, wie Sie uns hier weis machen wollen).
Und was den Vermittler betrifft, soweit ich den Artikel verstanden habe, steht in dessen Verträgen drin: wer nicht erscheint, obwohl er sich für eine Schicht eingetragen hat, der fliegt raus. Wo liegt jetzt da die Verpflichtung für jemanden, der den Job "nebenbei" zum "dazuverdienen" macht? Und wer den Job macht, weil er auf die Kohle angewiesen ist, wo liegt für den das Problem? Dieselbe Verpflichtung gäbs auch bei jedem anderen Arbeitgeber.
Das nicht alles, was hinkt auch ein Vergleich ist, hat ja bereits FlyingT aufgezeigt. Ganz ehrlich: Erstmal ist genau das die Richtung, in die eine kapitalistische Gesellschaft nunmal selbstverständlich tendiert: wenig Ausgaben, viele Einnahmen – und das zwangsläufig immer auf Kosten anderer. Das muss man nicht gut finden (tue ich nicht). Aber hier kann ich nun beim besten Willen nicht den Untergang des Abendlandes erkennen. Immerhin gehören zu solchen Verträgen immernoch zwei: einer der ihn anbietet, und einer der ihn unterschreibt. Für die Schüler/Studenten ists schnell verdientes Geld ohne viel herumgeärgere mit dem Staat, da nehmen sie vermutlich gerne inkauf, dass es kein besonders geregeltes oder sicheres Einkommen ist. Halt alles eine Kosten-Nutzen-Abwägung.
Olli: Scheint ja nicht zu klappen. Genauso gut könnten Sie für 25 EUR/Monat Lottoscheine ausfüllen. Die Möglichkeit per Internet eine Stelle zu finden, ist völlig überbewertet. Vitamin B und Initativbewerbungen bringen viel mehr. Die meisten offenen Stellen, gerade bei Gelegenheitsjobs bzw. Jobs für Geringverdiener werden nirgends ausgeschrieben. Zudem wird da nicht so stark gefiltert, d.h. wer zuerst kommt, mahlt zuerst. Bei ausgeschriebenen Stellen stehen Sie in Konkurrenz zu Hunderten Bewerbern. Ohne diese Eigeninitiave, also quasi um Arbeit betteln, werden Sie auch als Tütenpacker auf Trinkgeldbasis kaum etwas verdienen. Um Wohngeld zu erhalten braucht man kein Hartz-4ler sein. Miete ist also nicht unbedingt ein Grund in den Hartz-4-Fleischwolf zu springen.
@140 André
Wir drehen uns im Kreis. Außer einigen wenigen die sich Gedanken zu dem Thema machen sind die Überzahl der Auffassung das es sich hier um Ausbeutung und Rechtsverstoß handelt. Begründungen können Sie hier nachlesen.
Was FlyT-Dingsbums da von sich gibt kann man als "Dummschwätzerei" abtun. Keine Inhalt, kein garnichts! So Inhaltsleer diskutiere ich nicht mal mit 2 Promille im Blut!
@derRösrather:
Nehmen wir mal an Sie haben Recht und die Packer können mit dieser Arbeit kein angemessenes Einkommen erzielen. Verdienen z.B. im Schnitt nur drei Euro pro Stunde. Wie lange wird so ein Packer sich "ausbeuten lassen." Zwei Wochen? Zwei Tage? Zwei Stunden? Ich tippe auf ca. 2 Stunden. Denn wenn es dann noch nicht in der Kasse klingelt schwingt sich der auf sein Fahrrad und fährt davon.
Und zu dem Argument, die Dienstleistung werde nicht gewünscht und das sei Bettelei kann ich nur sagen: Die Realität sieht anders aus. Erst heute morgen auf dem Weg ins Büro kam ein Bericht über "Service im Deutschland" im Radio und es wurden Leute auf der Straße interviewt die Beispiele geben sollten, was sich verbessert hat. Da sagen doch gleich mehrere: Im Supermarkt in XY gibts jetzt Leute die einem die Einkäufe in Tüten packen und bis zum Auto tragen. Gerade als Frau wenn man einen ganzen Wagen voller Einkäufe hat, ist das ganz toll.
Noch eine letzte Anmerkung, dann ist das Thema für mich abgeschlossen:
Ob hier Ausbeutung vorliegt oder Almosenzahlung liegt ganz bei uns, denjenigen die den Service in Anspruch nehmen:
Packt zum Beispiel jemand einen ganzen Einkaufswagen mit Lebensmitteln in Tüten und trägt das ganze ins Auto dann gilt folgendes:
Gebe ich 10 Cent ist das Ausbeutung.
Gebe ich 20 Euro dann sind das Almosen.
Gebe ich zwischen 50 Cent und 2 Euro, je nach dem wie groß der Einkauf war und wo mein Auto steht, dann handelt es sich um eine angemessene Bezahlung.
Lieber Herr Ilmatz,
Ich habe ihre Argument-Resistenz zur Kentniss genommen!
Ich stelle weiter Argumente zur Diskussion. Auf einen Kommentar von Herrn limatz verzichte ich ausdrücklich! Es kommt nichts dabei rum.
Wie sieht es mit der Haftung aus? Der Packer hat die schweren Konserven in die Erdbeeren gestellt, die Früchte sind beschädigt? Oder die Tüte ist umgefallen, der Champagner und die teure Leberpastete liegt auf dem Boden. Und der dahinter gehende Kunde rutscht darauf aus. Oder der Packer bricht sich selber das Bein, weil er durch das Lebensmittel latscht.
Wer hat hier das Risiko? Kunde oder Packer? Muss der Packer eine Haftpflicht-Versicherung vorhalten? Kann der "Selbsständige" im Falle des Beinbruchs die Krankenkassen-Familienversicherung in Anspruch nehmen?
Ich gehe davon aus, das ein "selbständiger Unternehmer" das volle Risiko zu tragen hat und nicht sagen kann: ätsch, Du bezahlst nichts also hast Du das Risiko!
Na eigentlich wollte ich ja nichts mehr zu dem Thema schreiben, aber da dass das erste vernünftige Argument ist, daß ich von Ihnen zu dem Thema höre und dass gegen diese Tätigkeit spräche mach ich ne Ausnahme.
Das Risiko und die Haftung liegt beim Packer. Und ich hoffe mal, daß der Vermittler die Packer darauf hinweist und ihnen gleichzeitig mitteilt wie man sich dagegen absichert. Denn das ist für Unfälle ganz einfach über die gesetzliche Unfallversicherung möglich (für ziemlich wenig Geld, so ca. 1% der Einnahmen, je nach Gefahrenklasse). Und ja: Auch Selbständige können sich freiwillig über die gesetzliche Unfallversicherung versichern.
Haftpflichtmäßig kann man sich auch absichern, sofern das bei der Versicherung der Eltern oder der eigenen Haftpflicht nicht dabei ist.
Fürchterlich diese Inkonsequenz!
Ok. Risiko liegt beim Packer. Die Frage hatte ich mir eigentlich selber beantwortet. Einnahmen? Von welchen Einnahmen wird da geredet? Fiktive 7€ oder gehen wir von den besseren 15€ aus, mind. 1000 Netto/Monat Cäsh in dé Täsch? Oder muss man doppelte Buchführung machen für das Trinkgeld, damit man es nachweisen kann. 1% von n=x ist Nix was man berechnen kann. So als selbständiger Unternehmer hat man ja so seine Pflichten. Dass das alle Privat ist, davon gehe ich aus.
Ahja .. es soll also Haftpflichtversicherungen geben, wo das unternehmerisch tätige Kind bei den Eltern mitversichert ist? Dieter Hundt durch seine Eltern Haftpflichtversichert, das wäre eine Meldung wert.
Sie haben einen wenig überzeugenden Vortrag gebracht. In meinem Kompetenzteam bekämen Sie keine Chance.
Kann der "Selbsständige" im Falle des Beinbruchs die Krankenkassen-Familienversicherung in Anspruch nehmen?
Dann hilft ihn das FlyT-dingsbums doch einfach mal damit Sie nicht dumm sterben müssen. JA, das darf er.
Wer ein Kleingewerbe betreibt und gleichzeitig in einer Familienversicherung mitversichert ist sollte auf die monatlichen Gewinngrenzen achten. Dies kann sowohl, bei den Eltern mitversicherte Studenten, als auch Ehepartner betreffen die bei Ihrer besseren Hälfte mitversichert sind. Die Grenzen der monatlichen Einkünfte liegen für ein Kleingewerbe bei 360 Euro monatlichem Gewinn.
Wir reden hier nämlich nicht wirklich von "Selbstständigen" sondern von Kleinstunternehmern (auch wenn beide Selbstständig sind ist da schon ein Unterschied)… aber wem erzähl ich das Sie wissen doch alles.
Ach und ne Haftpflicht ist weder im gewerblichen noch im privaten Leben eine Pflicht, sie kann aber sehr praktisch sein… kosten keine 20€ im monat so ne Gewerbehaftpflicht (z.b. als Promoter).
Noch mal das Dingsbums… da ich den Vertrag von Friendly Service nicht kenne, kann ich natürlich nicht sagen in wie weit die Agentur eine Haftpflicht für ihre "Dienstleister" abgeschlossen hat… gegebenfalls wird dafür ja auch ein Teil de ominösen 3€ pro Stunde verwendet. Das wäre möglich müsste man mal in den Vertrag schauen was dort drin steht…
llamaz: Die Sklaven von Friendly Service dürfen den Kassenbereich nicht verlassen. Die tragen bestimmt nichts zum Auto! Wieso sollten die das auch tun? Jeder Supermarkt bietet Einkaufswagen an. Für die Rückenschäden dieser Sinnlosträger werde ich gewiss nicht bezahlen und meine Krankenkasse auch nicht. Übrigens sollten Sie nicht alles glauben, was im TV oder Radio gebrabbelt wird. Umfragen unter Passanten taugen höchstens zur allgemeinen Belustigung.
Kleiner Tipp: Falls jemand den Einkauf bis zum Wagen tragen will, schon einmal "Pille für danach" unter die Zunge legen und im Handtäschchen nach dem Pfefferspray suchen. Wenn Sie Glück haben, ist es nur ein Penner oder Drogensüchtiger, der es auf den Pfandeuro im Einkaufswagen abgesehen hat.
Der alltägliche Rassismus manifestiert sich wohl kaum durch das simple Wort "Neger". Interessanter wäre es gewesen, ob er diesen Azubi generell schlechter behandelt hat.
War dies nicht der Fall, sehe ich da weder beinharten Rassismus, noch eine Beleidigung hinter. Anscheinend hat er es ja nicht, dementsprechend war die Kündigung nicht wirksam. Jedem passiert 2-3 Mal im Leben so eine Dummheit, zu der man sich aus der Situation hinreißen lässt. Geschmack- oder respektvoll war das sicher nicht. Ignorieren darf man so was auch als Arbeitgeber nicht, auch kein "Du Du Du" anwenden.
Aber jemand wegen nem Momentversagen rauszuschmeißen… er hat ja schließlich keine Frikadelle geklaut.