“Wir vermieten nicht an Neger”
Wir vermieten nicht an “Neger… äh Schwarzafrikaner oder Türken”. Wegen dieser Äußerung hat das Oberlandesgericht Köln einen Aaachener Immoblienverwalter zu rund 5.000 Euro Entschädigung und Schadensersatz verurteilt. Die für den Mann tätige Hausmeisterin hatte ein Paar schwarzafrikanischer Herkunft als Mietinteressenten abgewiesen.
Das Wohnung suchende Paar hatte sich im Jahr 2006 auf eine Annonce gemeldet. Den Besichtigungstermin sollte die Hausmeisterin des Objekts durchführen. Die Hausmeisterin wies das afrikanische Paar allerdings mit den Worten ab, die Wohnung werde nicht an “Neger… äh Schwarzafrikaner oder Türken” vermietet. Daraufhin verlangte das Paar mit Unterstützung des Gleichstellungsbüros der Stadt Aachen Schadensersatz und Schmerzensgeld.
Anders als das Landgericht Aachen, welches in 1. Instanz den Anspruch zunächst zurückgewiesen hat, sieht das Oberlandesgericht Köln die Klage als begründet an.
Durch die Verweigerung der Wohnungsbesichtigung und die Äußerung, die Wohnung werde nicht an “Neger… äh Schwarzafrikaner oder Türken vermietet”, habe die Hausmeisterin die Menschenwürde und damit das allgemeine Persönlichkeitsrecht der afrikanischen Mietinteressenten verletzt. Die Bezeichnung als “Neger” sei nach heutigem Verständnis eindeutig diskriminierend und ehrverletzend. Ein Angriff auf die Menschenwürde des Paares sei es aber auch, dass ihnen eine Wohnungsbesichtigung und eventuelle Anmietung allein wegen ihrer Hautfarbe verweigert worden sei.
Die Güter- und Interessenabwägung im Einzelfall habe hier ergeben, dass die Verletzung der Persönlichkeitsrechte auch rechtswidrig sei; der Hausmeisterin sei es eindeutig darauf angekommen, keine farbigen Mieter im Objekt zuzulassen und die Wohnungssuchenden hier allein wegen ihrer Hautfarbe zu diskriminieren. Das sei mit einer schwerwiegenden Ausgrenzung und Stigmatisierung verbunden.
Der Verteidigungslinie des Immobilienverwalters, er sei für die Äußerungen der Hausmeisterin nicht verantwortlich, weil diese auf Anweisung der Eigentümer gehandelt habe, hat der Zivilsenat sich nicht angeschlossen. Der Verwalter habe sich der Hausmeisterin als Gehilfin für die Durchführung von Besichtigungsterminen bedient. Die Hausmeisterin habe die Termine im Rahmen dieses Auftrags durchgeführt. Der Verwalter sei von den Eigentümern insgesamt mit der Vorbereitung der Neuvermietung beauftragt gewesen. Alle Mietinteressenten mussten sich bei ihm melden; grundsätzlich habe auch die Durchführung der Besichtigungstermine zu seinem Aufgabenkreis gehört. Wenn er sich hierzu der Hilfe der Hausmeisterin bedient habe, werde diese in seinem Pflichtenkreis tätig, so dass er auch für deren Verhalten hafte.
Das Oberlandesgericht Köln hat nicht nur auf Schadensersatz für Fahrkosten erkannt, sondern auch eine Art Schmerzensgeld zugebilligt, weil die Verletzung des Persönlichkeitsrechts der Afrikaner besonders schwerwiegend gewesen sei.
OLG Köln 24 U 51/09, Urteil vom 19. Januar 2010.
Ich finde dieses Urteil ziemlich unmöglich!
1. Wer wo einzieht, bestimmt noch immer der Eigentümer. Wer keine Neger einkaufen will, braucht das nicht.
2. Die dem Urteil zugrunde liegende Logig soll mal bitte auf den deutschen Arbeitsmarkt übertragen werden. Eine Stelle bekommt nämlich auch nur der, der dem Chef passt. Da gibt es im Zweifel auch keine Menschenwürde!
Wie blöd kann man denn sein?
Ich hätte an die Schwarzafrikaner vermietet und höflichst darauf hingewiesen das man sich jeden 2. Mittwoch im Monat besser abends nicht auf die Straße begeben sollte, da nebenan in der Kneipe der NPD GAU Stammtisch stattfindet.
Nun ja, das Wort "Neger" würde ich nicht so dramatisch sehen. Das bedeutet ja nichts anderes als "schwarz". "Schwarze" aus meinem Bekanntenkreis bezeichnen Weiße auch als "Weiße" ;-)
"Wir vermieten nicht an Schwarze/Rote/Blaue…" ist natürlich selten dämlich…
Viele wollen Angehörige bestimmter (Berufs-)Gruppen eher nicht als Mieter sehen, aber man muß doch nicht begründen, warum man mit jemanden einen Vertrag nicht abschließt.
Falk
@1/So!: Durch die "Logig" hast Du, als Vertreter von Fremdhass und rechtsextremen Gedankentums, einmal wieder bewiesen, dass der Nazi-Abschaum einen IQ von -10 hat. Danke dafür, Applaus.
Sehr gut! Null Toleranz für Rassisten!
@So!:
Wenn der Chef dumm genug ist zu sagen: "Ich stelle keine Neger… äh Schwarzafrikaner oder Türken ein", dann wird auch dem die Hölle heiß gemacht.
Aber ist doch auch immer schön zu sehen, dass sich die Nazis auch bei den Kommentaren hier im Blog wiederfinden, man hat ja auf der Straße noch nicht genug davon… *mit den Augen roll*
Kann mal jemand den Schwachkopf von Kommentar 1 anzeigen?
Im übrigen würde mich ja mal interessieren, mit welcher Begründung die Klage vom Landgericht abgelehnt wurde.
@So!:
Du benutzt das Wort "Neger" ebenfalls. Anscheinend ist das Urteil komplett an Dir vorbeigegangen. Und jeglicher Anstand und Toleranz.
Zu 1. Wo sagt das Urteil denn, dass das Paar nun einziehen darf?
Zu 2. "Logig", tsts ….
Zum Glück gibt es Menschenwürde nach Ansicht der allermeisten Deutschen überall in Deutschland – auch am Arbeitsmarkt. Anscheinend nur da nicht, wo Du lebst.
Das Urteil geht in Ordnung, die Hausmeisterin kann von Glück sagen, dass das Paar diese Äußerung nicht zur Anzeige gebracht hat.
Dass für so etwas jemand zur Rechenschaft gezogen wird: D'accord.
Aber warum nicht die Hausmeisterin für die Äusserung und der Eigentümer für die Vorschrift, sofern ihm diese nachzuweisen ist?
@Falk:
Das Wort Neger finde ich auch nicht schlimm. Hört sich auf jeden Fall besser als "farbig" *kotz* an.
"Schwarzer" bedeutet hier bei uns "CSU-Mitglied" und kann auch schlecht gebraucht werden :-P
Zum Thema:
Wer andere Menschen aufgrund von Hautfarbe, Religion oder anderem ausgrenzt, der hat weit mehr als 5000€ Strafe verdient. Am besten mind. 90 Tagessätze, damit es wenigstens schmerzt.
Tja, wo fange ich an?
Bei den (sich selbst ständig so nennenden) Zigeunern in unserem Wohnkomplex, die seit zwei Jahren keine Miete zahlen, die gesamte Umgebung verwüsten und deren Frau mich alle zwei Monate bittet, die Polizei zu holen, damit sie mit ihren fünf kleinen Kindern ins Frauenhaus fliehen kann (wo sie dann nie hingeht)?
Beim Haus gegenüber, das nach dem Einzug der zweiten "Migrations"familie vor vier Jahren nunmehr keine deutschen Mieter mehr hat (wahrscheilich, weil denen die filmreifen Kripoeinsätze irgendwann auf den Sack gingen) ?
Bei Ramadan und Zuckerfest, die zwar auf keinem ministeriellen Ferienkalender stehen, aber selbstverständlich alljährlich das Schulleben lahmlegen ?
Wir sind vor wenigen Jahren fast von einem Zeltplatz in Frankreich verjagt worden, weil irgendetwas kaputt war und es angeblich "die Deutschen" gewesen waren.
Menschenwürde, Anstand, Toleranz – here Begriffe, liebe Kommentatoren. Aus dem Olymp der eigenen Situation lässt sich darüber so herrlich selbstgerecht schwadronieren.
Ich fange dort an, wo ethisch-moralisch-policital-correcte Gesetze aufhören: Bei jedem Arbeitgeber, jedem Vermieter und jedem Menschen, der im Wissen um dieses Gleichbehandlungsgesetz mit "glaubwürdig tiefsten Bedauern" keine Stelle, keine Wohnung, kein Interesse hat.
Befehle, Gesetze, Worte lösen die Probleme also auch nicht ;)
Ich vermiete nicht an Nazis
Ich finde das Urteil gut. Das einzige was mich stört ist die Höhe des Schmerzensgeldes. Einem Freund wurden von Jugendlichen 5 Zähne ausgeschlagen, 1 Rippe gebrochen, eine Gehirnerschütterung verpasst und Wunden im Gesichtsbereich zugefügt. Dieser hat ebenfalls 5000€ erhalten, also irgendwo fehlts da an der Verhältnismäßigkeit.
Wohnung nicht anschauen dürfen vs. schwere Körperverletzung (mal ganz abgesehen von den psychischen Folgen).
Kommentar (?) Nr. 1 ist völlig daneben.
Juristisch interessanter ist grundsätzlich die Beweislastumkehr und die Gehilfenhaftung.
Der Hausverwalter könnte seinerseits jetzt Regress vom Gehilfen verlangen bzw. das Arbeitsverhältnis fristlos kündigen, und womöglich auch ein bestehendes Wohnraum- Mietverhältnis auflösen.
Das führt letztlich zu einem Gesinnungsrecht und dies ist mehr als bedenklich.
Ich bin ein Gegner von Rassismus und Faschismus, aber diese Gesetzes- bzw. Entscheidungsentwicklung ist gefährlich.
Es wird ein gewisser Kontrahierungszwang eingeführt und das ist der Anfang der Einschränkung von Freiheit und Autonomie.
Ärzte- und Juristenfehler führen nicht so leicht und schnell zu Schadensersatz und Schmerzensgeld, dabei werden Existenzen weit schwerwiegender vernichtet.
Ein Schelm der Böses dabei denkt.
Dieser Staat ist nicht für das 21. Jahrhundert vorbereitet.
…..
Zur Privatautonomie gehört, mit wem und zu welchen Konditionen man abschließt (Partner- und Inhaltsfreiheit). Wenn das nicht mehr gilt (AGG!), haben wir ein anderes System. Das ist dann kein Privatrecht mehr. Soll also der Staat zuteilen. Solche Prozesse, in denen es um Worte und Gesinnung geht, sind die Folge. Testfrage: wir vermieten nicht an "Nazis" – ebenfalls Schadensersatz?
Ein Bekannter von mir wurde von einem Vermieter, oder dessen Beautragten abgewiesen, da er schwul ist und mit seinem Lebensgefährten eine Wohnung suchte.
Der Mann war übrigens Türke und machte (laut meines Bekannten) unmissverständlich klar, dass (wortlich) "Schwuchteln bei ihm keine Wohnung kriegen".
Zum Urteil:
Ich würde das Verhalten des Vermieters verstehen, auch wenn er sich sicherlich anders hätte äussern müssen.
Aber wenn man zB vielfach Ärger mit zB Schwarzafrikanischen oder Türkischen Mietern hatte, dann lernt man draus.
Genauso würde ich es verstehen, wenn der Türksiche Vermieter vielfach schlechte Erfahrungen mit schwulen Mietern gehabt hätte.
Es kann den Vermieter doch nun keiner zwingen, nicht nach seinen Erfahrungen, oder auch nach seinen (meinetwegen dummen) Vorurteilen die Mieter auszusuchen.
Was soll sonst als nächstes kommen? Vielleicht "Deutscher Angeklagter lehnte Türkin als Partnerin ab, mit der Begründung, er könne nichts mit der Türkischen Kultur anfangen – sie klagte und bekam Recht"?
Naja, dass sich sowas nicht wirklich von Anstand zeugt ist eigentlich klar. Ein Vermieter hat aber ja grundsätzlich das Recht sich seine Mieter auszusuchen, auch wenn er dies dann mit einer anderen Wortwahl tun sollte.
Allerdings wird hierzulande viel zu schnell Nazi geschrien.
Ist auch nicht besser… Denn das finde ich schon eher eine Beleidigung als "Neger".
Wenigstens darf man ja seit einiger Zeit dank EM/WM eine Deutschland-Fahne besitzen ohne "Nazi" zu sein.
Zitat Wikipedia: Der Begriff wurde in Zusammenhang mit dem Kolonialismus und Sklavenhandel im 17. Jahrhundert aus dem französischen nègre und dem spanischen negro als Nachfolgeformen des lateinischen Wortes niger („schwarz“) entlehnt.
Ich seh da jetzt kein Problem… finde "farbig" viel bescheuerter. Ein Clown is farbig..
Zudem ist schwarz doch angeblich keine Farbe :)
Aber gut, Neger ist nun eine amtlich bestätigte Diskriminierung und Ehrverletzung
@Benny: Ja dann soller doch klagen!
@Schulzkis:
Chaotische Mieter sind natürlich ein Problem. Deswegen habe ich für Deinen Post auch Verständnis. Es geht aber vorliegend allein um die Äußerung. Und die war eben nicht in Ordnung, und nur über das hatten die Richter auch zu urteilen.
Außerdem gibt es auch Deutsche, die keine Miete bezahlen und Kripoeinsätze provozieren.
@momo: stimme Dir vollkommen zu, das ist schon ein ganz schöner Betrag. Schadensersatz wird leider nicht ins globale Verhältnis gesetzt. Vermutlich gab es aber auch da gesetzliche Vorgaben. Weiß jemand da Bescheid?
Da sieht man wieder, wozu dieses Gleichbehandlungsgedöns führt: Nur zur Lüge nämlich. Glaubt doch keiner, daß der Vermieter jetzt einsichtig wird und demnächst seine Wohnungen frei von Ansehen der Rasse, Religion und/oder Hautfarbe vermietet. Nö. Beim nächsten Mal heißt es dann: Tut mir leid, die ist schon weg. Wem hilft das? Niemanden. So weiß der Betroffene wenigstens, daß er es da gar nicht mehr versuchen muß. Spart unnötige Energie.
@So!:
Mit der "Logig" hast du es sicher nicht so. Es gibt nunmal Gründe jemanden Abzuweisen die rechtlich nicht zugelassen sind und welche die zugelassen sind. So einfach ist das.
@F L A M E: Was reitet dich eigentlich das du leuten Tipps gibst wie sie ihren Rassismus unerkannt ausleben können?
@Falk:
Nichts? Du weisst sehr wohl das es auch noch einiges anderes bedeutet. Dagegen das es auch schwarz bedeuted hat niemand was.
Eben! Sie sagen zum Beispiel auch nicht Honkies zu ihnen. Das bedeuted wörtlich auch nur weiße Person, ist in Amerika aber so ziemlich die abwertenste Bezeichnung die ein Schwarzer einem Weißen geben kann.
Gutes Urteil. Wer so dumm ist so offensichtlich zu diskriminieren, darf auch bestraft werden. Schlaue heimliche Diskriminierung wäre ja in Ordnung gewesen :D
@20 Hugo: Mal angenommen, A beleidigt B ("verpiss dich, du Arschloch"). Und angesichts der Strafandrohung tut er das nächstes Mal nicht mehr. Hat ihn dann das Gesetz zur Lüge gezwungen, da er ja B immer noch für ein Arschloch hält? Oder ist nicht vielmehr einfach nur das passiert, was passieren sollte: Der Beleidigungstatbestand hat nicht mehr stattgefunden? Ich finde, das hilft schon.
ich finde das urteil ein wenig überzogen, da es ohne die aussage der hausmeisterin nie zu einer verhandlung gekommen wäre. dass hier das AGG zieht ist verständlich, zumal das wort "neger" nicht extrem diskreminierend ist (da gibts doch ganz andere wörter), wie es von meinen vorrednern auch schon erklärt worden ist. Außerdem war die Anzeige des Vermieters an die allgemeinheit gerichtet und ein kontrahierungszwang besteht beim besten willen nicht.
Was ist denn "eine Art Schmerzensgeld"? 253 II wegen Verletzung von Körper oder Gesundheit? Freie Rechtsschöpfung? Nicht dass ich es in der Sache unangebracht fände, aber die gesetzliche Grundlage ist m.E. ein bisschen dünn oder was übersehe ich?
"Schöne neue Welt", mehr brauch man da doch nicht zu sagen.
Nun hat man es "Schwarz auf Weiß".
@Hugo: Jooo, klar und weils praktischer is und weniger Dreck macht, ziehen die Ausländer demnächst in'S KZ ääääh Sammellager. Machen die Österreicher doch auch, kann doch nicht verkehrt sein.
@Andreas:
Hast du eigentlich verstanden was du da grade zitiert hast? Du kleiner schwarzer Sklave!
Und überhaupt, wenn deine Schwester nicht Keks genannt werden wollte weil ihr Ex, der sie immer verprügelt hat, sie immer so genannt hat – Da würde es dir doch nie in den Sinn kommen ihr groß und breit zu erklären das "Keks" aber gar nichts schlimmes bedeuted. Und ihn diesem Falle hat deine Schwester dir das schon vor Jahrzehnten erklärt und du solltest es langsam geschnallt haben.
@Hugo:
Ja stimmt, und seit dem Bankraub verboten ist setzen sich die Räuber auch immer Masken auf.
Sorry, aber das Verbote Wiederstand und Ausweichverhalten hervorrufen liegt in der Natur der Sache. Solange du also nicht prinzipiel gegen Gesetze bist (Wogegen ich nicht argumentiere) ist das also überhaupt kein Argument.
Verdammt, und weil hier so viele arme Nichtschwarze auf der Leitung stehen und ihr liebes Wort nicht verlieren wollen:
Ich bin doch nicht dein Neger!
Wofür ist Neger wohl ein Synonym? Hä? Hä? Das es schwarz heisst ist völlig irrelevant.
Es wird ein wenig Off-Topic imho. Es geht doch garnicht darum, dass der Vermieter ein Rassist ist, sondern dass es die durch ihn beauftragte Hausmeisterin offen und in diskriminierender Weise ausgesprochen hat. Ein vermieter ist auch ein Mensch, und wenn ihm ein Mieter nicht passt, kann er nicht gezwungen werden ihn anzunehmen. Die Gründe hierfür sollten irrelevant sein, es geht umd die Form.
Oder haben die etwa auch eingeklagt, dort doch einziehen zu dürfen? Das fände ich absolut ungerechtfertigt.
Eigenartigerweise finden viele Leute nichts dabei, wenn man beispielsweise Arbeitslose pauschal abwertet und dafür sogar Begriffe aus der Biologie bzw. dem Nazi-Vokabular verwendet (Stichwort „Sozialschmarotzer“).
Wenn aber ein Schwarzer als Neger bezeichnet wird (was sicher keinerlei Schimpfwort ist, sondern lediglich wertneutral die Hautfarbe bezeichnet), dann geht gleich das große Geheule los.
Schlimm, diese Doppelmoral in unserer Gesellschaft und schlimm auch, wie sehr bereits in die Handlungsfreiheit der Leute (in diesem Falle der Vermieter) eingegriffen wird aufgrund einer falsch verstandenen political correctness.
@Andreas: Das Zitat aus Wikipedia ist gefälscht. Dort steht nämlich folgendes: "Begriff wurde in Zusammenhang mit dem Kolonialismus und Sklavenhandel im 17. Jahrhundert aus dem französischen nègre und dem spanischen negro als Nachfolgeformen des lateinischen Wortes niger („schwarz“) entlehnt und später mit der überholten Vorstellung einer „negriden Rasse“ verbunden."
Es ist dort klargestellt, dass es sich um einen eindeutig rassistisch geprägten Begriff handelt. Das fälschen von Zitaten ist übrigens bei Nazies und Rassisten nicht wirklich eine Neuigkeit. Diese absichtliche Fälschung zeigt somit klar deine Gesinnung.
@Hobbyjurist:
Eigenartigerweise finden viele Leute, wie zum Beispiel Sie, nichts dabei, wenn Schwarze pauschal rassistisch abgewertet werden.
Und die Moral von der Geschicht: Das nächste Mal nix sagen und natürlich trotzdem nicht vermieten. Klassischer Fall eines Gesetzes, das nur die Dummen bestraft.
@Hobbyjurist:
a)Wie kommen Sie darauf, dass die beschriebenen Personengruppen aus dem ersten und zweiten Absatz deckungsgleich sind?
b)Man kann auch ohne diesen lawblog-thread wissen, warum der Gebrauch des Wortes "Neger" diskriminierend, aber allermindestens respektlos, ist. Wenn Sie es tatsächlich nicht wissen, dann stehen Antworten in den Beiträgen 28 u. 29.
Nochmal die Frage an Sie, in aller Höflichkeit: Wie kommen Sie auf Ihren Beitrag? Haben Sie nachgedacht vor dem Schreiben? Wie kann man nach den Beiträgen 28 u. 29 in allerschönster, vielleicht gespielter?, Naivität schreiben, dass "Neger" "lediglich wertneutral die Hautfarbe bezeichnet"?
Ignoranz? Unbelehrbarkeit? Trollerei?
@Hobbyjurist:
1. Woher weisst du eigentlich das die Leute welche "Neger" scheiße finden Sozialschmarotzer gut finden? Und warum würde das die "Neger" gut machen?
2. Niemand hat angefangen zu heulen. Dadurch das du dich über den Wiederstand lustig machst, entkräftest du ihn nicht.
3. Neger ist ein Schimpfwort. Schlag einfach mal nach.
4. Es wurde nicht in die Handlungsfreiheit der Vermieter eingegriffen, sie werden nicht gezwungen die Schwarzen zu nehmen. Sie müssen nur für ihren beiläufig begangenen Rechtsbruch zahlen.
Deine ganzer Kommentar ist hohl, da ist nur Rhetorik drum rum.
@kaputnik: Juhuu, zwei nicht doofe, ein Gedanke. :-)
5000 €? Viel Geld, wenn man bedenkt, dass Opfer schwerster Straftaten (Vergewaltigungen etc.) schon mal mit 2500 € abgespeist werden. Scheint so, als ob die Rechtsprechung sich immer mehr den amerikanischen Zuständen annähert.
Das eigentliche Ziel des Gesetzes wird doch nicht erreicht.
Nach solchen Urteilen wird man halt nicht mehr solche unschönen Sprüche sagen, aber das Handeln wird sich doch nicht ändern…
Grossartig !
Da weisst eine böse alte Hausmeisterin ein vermeintlich ausländisches Paar ab, die so deutsch sind, wie man nur sein kann.
Denn anstatt die Sache mit einem Kommentar a la "Jawohl, Frau Blockwärterin !" zu quittieren machen sie das deutscheste Überhaupt, sie rennen zu Gericht…….
Wo ist für den schwarzen das Problem? Dank der Medien die aus jedem türkischen, arabischen kroatischen oder sonstigen schlagen, klauenden abschaum "Südländer" machen. Muss ich meine Herkunft ,Geburtsort endet mit Provence, verleugnen ! Kann ich jetzt diese Presse anzeigen nein! Was will der mohr also, achso der ist ja besser als ich!Denn ich muss sowas ertragen! Ihr kotzt mich an mit eurer doppel Moral!
@chris:
Welche anderen bestehenden Gesetze verhindern in ihnen sanktionierte Handlungen?
@Cordy
Das heist Blockwärterin, abgeleitet vom Blogwart ;-)
Schaut euch amerikanische Comedy an: Schwarze können sich hoch und runter "Nigger" und was weis ich rufen. Nur wenn es ein Weißer macht, brennt bei denen ne Sicherung durch.
@see: District9
@Don:
Eine kleine aber wichtige Regel:
Nur wer die bedeutung kennt, darf (kann) mit ihr spielen.
@Cordy:
Natürlich, wie so viele Deutsche die unter Rassismus zu leiden haben. Sie haben ganz unverschämt den Mut zusammengenommen und wollten das dieser Frau nicht durchgehen lassen.
Wie ätzend von ihnen! Die sollen mal ruhig die Klappe halten wenn sie aufgrund ihrer Hautfarbe diskriminiert werden.
Ich finde es toll wenn Leute Zivilcourage zeigen und sich wehren. Nicht toll finde ich es wenn man sich auch noch über diejenigen die sich wehren lustig macht und aie als Spießer darzustellen versucht. Sehr seltsam.
Gutes Urteil. Und ich bin ein wenig geschockt über die doch vielen offen rassistisch geäußerten Kommentare hier. Hatte eigentlich UV einen intelligenteres Publikum gewünscht.
Man kann sicherlich im Einzelfall auch mal "Neger" sagen ohne es Rassistisch zu meinen. Nur aus dem Zusammenhang geht ja eindeutig hervor, daß es das nicht so gemeint war. "Ich vermiete nicht an Neger" ist wohl mehr als deutlich. Somit ist das Urteil auch nachvollziehbar. Die Argumentation, daß hier "der ehrliche" bestraft wird ist nicht schlüssig, da bei nicht-Sanktion ja erst recht keine Änderung der Einstellung durchführen würde.
@Don:
Chris Rock – Can white people say nigger ?
http://www.youtube.com/watch?v=iau-e6HfOg0
@Tilia: Doch. Aber es sollte dafür dann eine tatsächliche rassistische Abwertung vorliegen und nicht nur eine empfundene.
@marseille: Wo ist für die Schwarzen das Problem? Das fragen ausgerechnet Sie? Sie wollen nicht als "Südländer" pauschalisierend diskriminiert werden; bei anderen Bevölkerungsgruppen ist das aber ok? Hallo?!?
Nur gut dass bei der Terrorismusbekämpfung von staatlicher Seite jegliche Vorurteile bezüglich Hautfarbe, Herkunft, Sprache und Religion vermieden werden.
@Stonki:
Das wurde aber nicht gesagt, sondern: Es wird nicht an „Neger… äh Schwarzafrikaner oder Türken vermietet”. Das ist nicht mehr ganz so eindeutig. Die Frau könnte Neger tatsächlich abwertend gebrauchen, in dem Fall aber war es wohl eher ein herausgerutschtes Synonym zu „Schwarzafrikaner”, was im Allgemeinen eben nicht rassistisch ist.
@Hobbyjurist: Haben Sie es wirklich noch nicht begriffen oder wollen bzw. können sie es nicht begreifen: die Bezeichnung "Neger" ist eine "tatsächliche Rassistische Abwertung" daher ja u.a. auch das vorliegende Urteil. Aber Sie wissen es ja sicher ohnehin besser…
@kaputnik:
zu a) das habe ich nirgendwo behauptet.
zu b) die Antworten finde ich nicht wirklich überzeugend.
Dann vermieten die Leute lieber ohne Selbstauskunft an großspurig auftretende "Weiße", die mit einem dicken Geldbündel wedeln und die dann doch nie Kaution, die 2. Miete und die Betriebskosten zahlen, weil es Profi-Mietnomaden sind, die wissen wie man Eindruck macht. Also mir sind nur Fälle bekannt, in denen solche Kandidaten die Miete prellen. Aber die Vorurteile über Ausländer? Ach die stinken doch, kochen immer mit viel Knoblauch und die Kinder sind unerzogene Randalierer. Bei denen steht immer die Polizei vor der Tür und sicher klauen die auch. So ist das, wenn die Leute ihre Bildung aus der BILD haben.
Das OLG hat zudem kein Mietverhältnis geschaffen, sondern nach AGG einen Schadensersatzanspruch gesehen. Das Gerede von Kontrahierungszwang ist daher völliger Quatsch. Wenn die dummbatzige Hausmeisterin ihre lästerliches Schandmaul gehalten hätte, wäre nix passiert! Also selbst in Schuld.
Wow, wie's hier abgeht…
Dabei sieht das hier so aus wie ein sonnenklarer Fall. o_0
Das Urteil mag formaljuristisch richtig sein,
jedoch widerstrebt es meinem Rechtsempfinden, daß der Vermieter, nicht die Hausmeisterin, verurteilt wurde.
Das der Vermieter einen Termin vereinbart hat, spricht eigentlich dafür, daß die Ablehnung nicht von ihm ausging.
Auch die Höhe des Schmerzengelds reiht sich in eine Folge von Urteilen ein, die Beleidigungen, im Vergleich zu wirklich schwerwiegenden Körperveletzungen, unangemessen hoch ahnden.
Ich möchte bezweifeln, daß das Urteil der Gleichbehandlung und Integration einen Dienst erwiesen hat.
Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang gerne an meine alte Grundschullehrein, die einen schwarzen Mitschüler als Negerkind bezeichnet hat – wohlgemerkt keineswegs in diskriminierendem Zusammenhang; meine Grundschullehrerin war die liebste Person auf der Welt.
Der Begriff Neger war vor knapp 10 Jahren noch nicht so negativ konnotiert, wie er heute ist. In Bayern wird er zum größten Teil nach wie vor noch verwendet, vor allem von älteren Leuten. Macht so viele Witze über das rückschrittliche Bayern, wie ihr wollt, "Neger" ist hier ein Wort, das, wenn es verwendet wird, keinerlei Respektlosigkeit ausdrückt. Rein sprachlich gesehen finde ich es sogar ein ästhetisches Wort.
Mich regt diese fortlaufende Political Correctness auf, die sich ausschließlich auf den Sprachgebrauch auswirkt, aber nichts gegen den Hass in den Köpfen der Leute unternimmt.
Die Hausmeisterin hat das Wort Neger im rein pejorativen Sinne verwendet, ohne Frage. Deshalb verdient sie auch Strafe. Aber ich kann mich den Ausführungen des Gerichts über das Wort "Neger" im Allgemeinen nicht anschließen.
@Consul:
Das stimmt schon allein deshalb nicht, weil es ein Mietrecht gibt, das besondere Regeln im Vertrag zw. den Parteien vorschreibt oder verbietet. Nach Deiner Argumentation dürften Vermieter quasi jeden Blödsinn in den Vertrag reinschreiben, wenn der Mieter nur dumm genug ist zu unterschreiben :)
@Hobbyjurist:
Doch, Du Lügner.
Erste Beschreibung:
Zweite Beschreibung:
Schlußfolgerung:
Diese Schlußfolgerung wäre blödsinnig wenn Du nicht die selben Leute meinen würdest. Dann wäre es keine Doppelmoral! Dann hätten die einem die eine Moral, die andern die andere. Und vergleichen könnte man sie schon garnicht, da sie jeweils nichts über die andere Moral aussagen.
Wenn sie zu dem Schluss gekommen sind das sie da oben Bullshit geschrieben haben dann nehmen sie in einfach zurück. Löschen können sie ihn jedenfalls nicht. Und weglügen auch nicht.
@Marie Stein:
Ich habe nicht vor, die Begriffe oder die Personengruppen „Neger“ und „Sozialschmarotzer“ miteinander zu vermengen. Bitte lies meinen Kommentar ggf. nochmal.
Neger ist kein Schimpfwort. Ich habe es nachgeschlagen. Der Begriff wird wohl zum Teil als diskriminierend empfunden, er ist aber kein Schimpfwort. Das ist ein Unterschied, ob ich nur etwas empfinde oder ob etwas objektiv betrachtet und zweifelsfrei so ist. Anders ist dies zum Beispiel bei dem Begriff „Nigger“, das ist tatsächlich ein Schimpfwort.
@Ein Bayer: Zur Political Correctness gehört aber nunmal die Sprache grundlegend dazu, d.h. sie ist damit ein wichtiger Ansatzpunkt etwas "gegen den Hass in den Köpfen" zu unternehmen.
neger sind leute negrider abstammung, bastarde sind mischlinge.
vieles was der gemeine plebs als schimpfwort gebraucht hat eine neutrale bedeutung.
"nigger" und "bankert" sind eindeutig schimpfworte – jedoch wie zu anfang schon jemand schrieb: der vermieter bestimmt wen er als vertragspartner haben will. ich glaube nicht das der aufschrei der gutmenschen so groß gewesen wäre wenn er das mietverhältnis einem verurteilten kinderficker verweigert hätte.
@Falk:
@Ein Bayer:
So ist es. Mit der political Correctness kann man es auch übertreiben.
Werden Jetzt auch Gastwirte vor den Kadi gezerrt, weil sie "Zigeunerschnitzel", statt "mobile ethnische Minderheiten-Schnitzel" auf der Speisekarte haben?
Oder Bäcker, weil sie "Negerküsse" anbieten, statt "Dunkelpigmentierten-Zuneigungsgesten"?
Das mit dem AGG sollte sich inzwischen allerdings herumgesprochen haben. Niemand ist gezwungen, eine Absage zu begründen.
Kaum ein Unternehmer begründet heute noch eine Absage auf Stellenbewerbungen, weil er fürchtet ein AGG-Hopper könnte ihn dafür zur Kasse bitten.
@Ein Bayer: Und? Dass in Bayern viele Rassisten leben ist ja nun nichts neues. Und zur Lehrerin: Hitler soll zu Kindern auch immer sehr lieb gewesen sein. Da ist die Aussagekraft faktisch 0. Die Frau kann daher trotzdem eine Rassistin sein.
Fakt ist: Der "Neger" ist eine rassistische Ausdrucksweise, die seit aus diesem Grund seit mehreren Jahrzehnten in Deutschland nicht mehr verwendet wird. Wer es trotzdem tut, ist halt ein Rassist.
@Hobbyjurist: Ha ha, jetzt windest du dich aber. Du hast ja nie abgestritten die Begriffe „Neger“ und „Sozialschmarotzer“ miteinander zu vermengen und so lautet auch gar nicht der Vorwurf.
Du hast abgestritten das du behauptet hast dieselben Leute würden den einen Begriff ablehnen und den andern billigen. Das hast du aber behauptet. Und das hab ich belegt.
Dazu das "Neger" kein Schimpfwort sein soll:
Jeder kann ja mal in seinen Wörterbüchern im Schrank nachsehen, aber für uns alle zugänglich ist die Wikipedia.
Erste 2 Sätze: Der Begriff Neger ist eine Bezeichnung für Menschen dunkler Hautfarbe mit bestimmten phänotypischen Merkmalen. Er ist heute abwertend konnotiert oder direkt rassistisch.
Du kannst mich jetzt damit dran kriegen das dort nicht das Wort "Schimpfwort" steht. Doch unbefriedigend daran dürfte sein daß das mir in der Aussage nicht widerspricht,[sarkasmus]du Neger![/sarkasmus]
@Hobbyjurist: Können Sie bitte die Quelle ihrer Recherche (hoffentlich von nach '45) angeben aus der hervorgeht, dass "Neger" kein Schimpfwort ist? Übrigens urteilte schon am 15. Juni 2000 das Amtsgerichts Schwäbisch Hall (Geschäftsnummer 6C154/00), dass "Neger" rassistisch ist.
@36 und @53: Die Behauptung, dass Neger ein Schimpfwort ist halte ich für falsch. Es ist von der political correctness dazu erklärt worden.
Leute meines Lebensalters haben das Wort als selbstverständliche Bezeichnung für Menschen mit schwarzer Hautfarbe erlernt (ohne rassistische Hintergedanken).
So hieß die Schokokuss ganz slebstverständlich bei uns "Negerkuss". Und der Pipi Langstrumpf erzählte ihren Freunden voller Stolz, dass ihr Vater "Negerkönig" im Taka Tuka Land sei.
Meines Wissens wird das heute noch so im ZDF gesendet.
@Axel John: Ich fürchte sie irren sich. Gerade in kleinen und mittleren Unternehmen spricht der Unternehmer oft noch "Klartext", auch bei Vorstellungsgesprächen. Man verwechselt den "Unternehmer" heute gerne smarten, gebildeten mid30ern die Werbeagenturen leiten und Brillen mit schwarzen Gestellen haben.
Aber die Realität sieht anders aus, trinkt ein Bier zum Mittag, raucht 2 Packungen pro Tag, kauft die Bild (wegen der Bilder), steht mit Staat und Steuer auf Kriegsfuß und hält sich in seinem eigenen Betrieb für Gott.
@user124: Ja, das ist eine gute Idee: Schwarze mit Kinderfickern vergleichen. Als würde das irgendetwas bringen: Ah so, natürlich, ist ja doch Geschmacksache aus welchem Gründen man jemanden nicht als Mieter haben will.
Sorry, aber sowohl Schwarze als auch strafabgesessen Verbrecher – die aber auch gar nichts miteinander gemein haben müssen – dürfen nicht aufgrund dieser Attribute abgelehnt werden.
@Hobbyjurist:
> Neger ist kein Schimpfwort. Ich habe es nachgeschlagen.
Klarer Fall von Nachschlageschwäche. In der Wikipedia steht: "Der Begriff Neger ist eine Bezeichnung für Menschen dunkler Hautfarbe mit bestimmten phänotypischen Merkmalen. Er ist heute abwertend konnotiert oder direkt rassistisch. Neger wurde weitgehend aus dem öffentlichen Sprachgebrauch verdrängt; der Duden empfiehlt seit 2004, ihn zu vermeiden, da er „zunehmend als Diskriminierung empfunden“ werde. Viele Bezeichnete lehnen ihn wegen seines abwertenden Charakters ab."
Dann nochmal bei Google "Neger Beledigung" eingeben. Das Suchergebnis spricht eine noch deutlichere Sprache. Aber Wikipedia und Google nutzen ist ja schon Internet-Geheimwissen. Mehr als das PI-Blog findet der eine oder andere eben nicht ohne zusätzliche Hilfestellung.
Sehr geehrter Herr Vetter,
Sie haben in diesem Blog bereits andere Kommentare verbannt, ich wuerde mir wuenschen wenn Sie dies auch hier tun wuerden (habe nur die ersten gelesen und mir wurde schlecht) und somit dem Fremdenhass hier kein Forum bieten.
MfG
@Peter F.:
Eben! Nicht nur ohne Hintergedanken, ganz ohne Gedanken. Und die meisten schlechten Dinge werden nicht gemacht weil man etwas schlechtes will, sondern weil man nicht genug drüber nachgedacht hat.
Und das war auch früher schon Rassistisch nur hat man eben früher weniger drüber nachgedacht. Man musste ja auch mit weniger Menschen zusammenleben die einen drauf hinweisen.
Sie müssen sich klar machen das Sie nur aufgezählt haben wer wann das Wort benutzt hat. Sie haben kein Argument dafür gebracht warum es nicht rassistisch ist Leute die früher als Tiere versklavt wurden heute so zu nennen wie man sie damals genannt hat. Und wozu das Wort heute noch synonym ist.
"Ich bin doch nicht dein Neger."
Hab ich oben schon versucht zu erklären. Und auch dieser Satz wurde schon ihn Ihrer Jugend ganz selbstverständlich verwand – das macht ihn aber nicht weniger rassistisch.
Das ist sicher eine Bestätigung für den verurteilten Immobilienverwalter, so dass er seine Vorbehalte nun im Untergrund verstärkt auslebt. (Mögliche Gedanken: "Dreckspack, elendige Schmarotzer, bereichern sich an mir und treiben mich in den Ruin. Ein Grund, weitere Neger erst gar nicht auf das Grundstück zu lassen und immer eine Pumpgun zur Selbstverteidigung im Anschlag zu haben.")
@ 73:
Erklären Sie mir doch bitte meine Erziehung und deren Umstände nicht.
@Peter F.: Das habe ich nicht getan.
Ich sage nur: Nur weil etwas früher nicht schlecht gefunden wurde heisst das nicht das es auch nicht schlecht war. Menschen irren sich.
Viele viele schlimme Dinge die früher selbsverständlich waren haben wir Gott sei dank schon lange hinter uns. Und wir können uns nicht mehr vorstellen wie sie jemand machen konnte.
Aber wenn man in einer Zeit des Wandels lebt, dann merk man erst mal was für ein Wunder es ist von schlechten Dingen zu lassen. Die meisten sperren sich. Man möchte nicht einsehen das etwas woran man gewöhnt ist schlecht sein soll.
@Hugo:
Da ist was dran…
Ich bin auch grade auf Arbeitssuche… und mir wäre es auch lieber, wenn ich wenigstens erfahren würde, WARUM ich nicht genommen wurde…
Dann könnte ich beim nächsten mal eventuell etwas besser machen… falls es nicht an Dingen lag, an denen man nichts ändern kann wie Hautfarbe, sexueller Orientierung o.ä.
Stattdessen wird aufgrunde der Gesetzeslage bloss gelogen, bzw. gar keine Gründe genannt, was dem Bewerber egal ob für Wohnung oder Arbeit nicht weiterhilft…
@F L A M E:
Rassisten und Nazis sind allgemein ziemlich blöd.
Ach, gebt uns doch die volkstümliche Direktheit zurück. "Wir vermieten nicht an Neger" ist doch besser als "Rufen Sie uns nicht an, wir rufen zurück". Niemand kann einen Vermieter zwingen, die Wohnung an eine Minderheit zu vermieten, es wird nur mehr geheuchelt.
@Aurisa: Na, wenn es an etwas liegt das man ändern kann, dann darf man es ja auch sagen: Unqualifiziert, was auch immer.
Wenn es etwas ist was man nicht ändern kann: Geschlecht, Hautfarbe. Dann könnten Sie sich auch nicht ändern wenn der Arbeitgeber ehrlich wäre.
Durch das Ausweichverhalten der Rassisten kann Ihnen doch kein Schaden entstehen.
Ich geh jetzt zum Essen. Heute gibt es Zigeunerschnitzel, anschließend hüpf ich in einen Diskounter und schließ den Magen mit einem Negerkuss. Na los, ihr Gutmenschen, verklagt mich!
Maahhlzeit
Also mal ganz ehrlich, ich bin kein Rassist, aber ich habe einmal an stark pigmentierte Mitbürger vermietet. Einmal – und nie wieder. Natürlich würde ich das den Interessenten nicht ins Gesicht sagen (Frau kennt sich ja aus), aber es war ein Desaster.
In der vermieteten Wohnung wurden Hühner gehalten (nicht auf dem Balkon o.ä. IN der Wohnung), darauf machten mich andere Mieter aufmerksam bzw. drohten an, sich auch derartige Haustiere anzuschaffen.. Ich wollte das erst gar nicht glauben, bis ich im selbst überzeugte.
Ich erspare alle weiteren Details, natürlich gibt es auch crazy whites, aber daran habe ich gemerkt, dass es wirklich eine Frage der (Wohn)-Kultur ist, wen man sich als Mieter wünscht.. Die Familie X machte einen sehr netten Eindruck, wirklich ich war überzeugt, dass das klappt. Ich tat mir auch unheimlich schwer, sie davon zu überzeugen, dass Hühner in Deutschland keine Haustiere sind, exotische Tiere die nicht zum Verzehr geeignet sind, ebensowenig wie Schlangen, Mäuse etc. Das war ein hartes Stück diplomatische Arbeit. Ich mochte sie immer noch, aber ich wollte sie nicht mehr als Mieter. Welches Gesetz kann ich da anführen ?
@Schwarzmaler: Seitdem Verbrechen verboten sind werden die alle heimlich begangen. Heisst das man soll alles erlauben?
@A.:
Sehe ich auch so. Beleidigungen müssen geahndet werden.
Aber wenn jemand Vorurteile hat dann bekommt man die Wohnung, Stelle oder sonstwas halt nicht…
So blöde, die Gründe dafür offen auszusprechen ist selten jemand…
Macht darum auch nicht wirklich viel Sinn, das unter Strafe zu stellen.
Im Umgang mit politisch besonders korrekten Zeitgenossen gebrauche ich seit einigen Jahren statt des unkorrekten Wortes "Neger" die Abkürzung "MAP". Denen, die's nicht wissen, erläutere ich auf Nachfrage gern, dass dieses Kürzel für "Mitbürger alternativer Pigmentierung" steht. Manche Gesprächspartner (aber nur manche) bemerken nach einiger Zeit sogar den Ironiemodus …
@Carola: Wenn es ein Gesetz gibt das es erlaubt Hühner in der Wohnung zu verbieten, dann probier es doch einfach mal mit dem. Tadaah!
@Peter F.: Deswegen ist imho auch nicht jede Verwendung des Wortes beleidigend gemeint sondern einfach unachtsam oder rücksichtslos, aber dass das Wort heutzutage einen beleidigenden Charakter hat ist ja wohl kaum zu übersehen, geistig oder körperlich behinderte Menschen werden ja auch nicht mehr als "schwachsinnig" oder "Krüppel" bezeichnet weil diese Bezeichnungen einfach respektlos sind.
In diesem Fall ist das Urteil imho absolut gerechtfertigt, die Aussage der Hausmeisterin (auch völlig unabhängig von dem Wort "Neger") weist ja ganz offensichtlich auf eine nach AGG (und den ersten paar Sätzen des Grundgesetzes) unzulässige Ausgrenzung der Wohnungssuchenden aufgrund ihrer Abstammung.
Da ihnen nicht einmal die Möglichkeit der Wohnungsbesichtigung gegeben wurde und das gesamte Treffen somit nicht sehr lange gedauert hat, kann die Abweisung (erst recht in der Form in der sie nun stattfand) nicht in der Person der Wohnungssuchenden begründet sein und somit irgend eine sinnvolle Begründung haben sondern einzig und allein an dem Geburtsort ihrer Urururururururur….großeltern.
Der Vorwurf des Rassismus ist somit absolut nicht von der Hand zu weisen, wenn jemand nicht aufgrund seiner Persönlichkeit bewertet wird sondern weil er (um die Brücke zu 1933 zu schlagen) Einachteljude großmütterlicherseits ist.
Unglaubliche Diskussion. Nazi war übrigens 1944 auch noch kein Schimpfwort!
Ich kann mich an meine Kindheit erinnern, damals gab es eine Negerkusswurf maschine jedes Jahr beim Tag der offenen Tür im Stadttheater fanden wir sau cool
jetz heist das selbe ding Moorenkopf wurfmaschine und es is ein lustiger Clown draufgemalt weil mal wer gesagt hat das wäre rassistisch
wer suchet der findet heists immer so schön
Ich seh das optimistisch, wen wir so weitermachen haben wir bald den ganzen Duden durch weil jedes wort mit dem man irgendwem beschreiben könnte irgendwie irgendwen angreift …
z.b. Frau
die Frau Maier … das macht dann 5 000 € Schmerzensgeld weil ich zu einer Frau Frau gesagt habe und sie somit auf Arsch und Titten beschränke
oder
@Marie Stein:
Die Gesetze führen aber nur dazu, daß eben GAR KEINE Gründe mehr genannt werden… aus Angst, man könnte sich juristisch reinreiten…
@Marie Stein:
Nein, aber das heisst im Umkehrschluss nicht, daß auch jedes gut gemeinte Gesetz bzw. Verbot in der Praxis dann auch Sinn macht…
@Klaus: In Bayern leben bestimmt nicht mehr Rassisten als anderswo in Deutschland.
Und je nach Altern der Person, welche das Wort "Neger" benutzt, muss man meiner Meinung wirklich unterscheiden. Für viele war das eine ganz normale Bezeichnung, die in der. Es hat auch sehr lange gedauert, bis das Wort "Weiber" durchweg Abwertend verstanden wurde.
Nur in diesem Fall muss man ja auch den Kontext sehen, dass klar gesagt wurde, an bestimmte Bevölkerungsgruppen wird pauschal nicht vermietet. Wie die benannt werden, ist für ein Urteil nach dem AGG nicht erheblich.
@Marie Stein:
Für Schnelldenker: Eine solche Vorschrift untersagt nur die Haltung solcher Tiere im Wohnraum.. rechtfertigt jedoch keine (fristlose) Kündigung, denn die Miete wurde fristgerecht gezahlt.
Nebenbei… wenn MICH jemand beleidigt und ich bringe das zur Anzeige, dann passiert… genau GAR NICHTS…
Einstellung mangels öffentlichem Interesse…
(Ich spreche da aus Erfahrung, also keine rein theoretische Annahme…).
Warum es nach AGG in so einem Fall dann nicht nur ein Verfahren sondern 5000,- Euro gibt… das erschliesst sich mir nicht so ganz…
@Klaus
>Dass in Bayern viele Rassisten leben ist ja nun nichts neues.
Noch nicht einmal die Parodie eines ernstzunehmenden Arguments. Der Begriff Neger war noch vor einigen Jahren die alltägliche Bezeichnung für Menschen dunkler Hautfarbe. Mancher tut sich eben mit seiner Wortschatzrevision schwer und mancher weiss noch gar nicht, dass diese von ihm erwartet wird.
@Marie Stein
>Jeder kann ja mal in seinen Wörterbüchern im Schrank nachsehen, aber für uns alle zugänglich ist die Wikipedia.
Halten Sie Wörterbücher oder Lexika für zitierfähige Quellen? Auch Abreisskalender, Glückskekse? Aber um auf diesem Niveau zu zitieren:
Neger, der, (im Plur. die Neger, bey einigen auch die Negern) aus dem Franz. Negre, und dieses von dem Lat. niger, eine Benennung, welche man heut zu Tage den Einwohnern des mittlern Afrika, besonders von Senegambien, Guinea und Nigritien wegen ihrer völlig schwarzen Farbe zu geben pflegt (usw. usf., Krünitz)
>Nicht nur ohne Hintergedanken, ganz ohne Gedanken.
Und was macht Gedankenlosigkeit rassistisch?
@tilia
>Übrigens urteilte schon am 15. Juni 2000 das Amtsgerichts
Ein Amtsgericht hat geurteilt – unglaublich, ich muss mir an den Kopf fassen. Die Sprachwissenschaftlicher können einpacken, die Amtsgerichte erledigen ihre Arbeit so nebenher.
@Aurisa: erstmal ging es hier um einen Verstoss gegen besagtes AGG und nicht vordergründig um Beleidigung. Davon dass die Diskussion hier im Blog so sehr um die Frage "Beleidigung ja oder nein" kreist, sollte man sich nicht ablenken lassen. (das ist eh nur Streufeuer um möglichst vom Kern der Diskussion via Nebenkriegsschauplätzen wegzukommen )
Und wenn sie tatsächlich vor Zeugen und unbestritten (seitens der Gegenseite) beleidigt worden sind, würde mich eine Einstellung doch sehr wundern.
Unsäglich, was hier so geschrieben wird.
Wie wäre es mit der Aussage bei einem Mietvertragsanbahnungsgespräch:
Mir passt Ihr Gehalt nicht !
Mir passt Ihr Arbeitgeber nicht !
Beides Kriterien der Bonität !!!
@horst: Ich verstehe nicht ganz wie einem ein spezieller Arbeitgeber bei einem Mieter nicht "passen" kann?
Wie muss ich mir das vorstellen? "Sie arbeiten bei VW? Ich bin Opel-fan und tschüss!" "Angestellt bei der deutschen Post? Ich kann meinen Briefträger nicht leiden, verschwinden sie!" "Mitarbeiter in der Stadtverwaltung? Ich hasse den deutschen Staat! Raus!" ???
Hab selber schon viel gehört und gelesen in der Hinsicht, aber sowas noch nicht.
@Christian
>ging es hier um einen Verstoss gegen besagtes AGG und nicht vordergründig um Beleidigung
§1 AGG: Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder wegen der ethnischen Herkunft … zu verhindern oder zu beseitigen.
Vermieter und/oder Hausmeisterin werden höchstwahrscheinlich Leute weiterhin aus diesen Gründen abweisen – den nächsten eben ohne Begründung. Wurde dem Gesetzesziel gedient?
@Carola: Na dann ist ja alles in Ordnung.
@Phil Connors: Wer lesen kann, auch eine ganze Diskussion, ist klar im Vorteil. Ich habe bereits erklärt was das rassistisch macht. Der letzte von mir zitierte Satz ist nur Teil einer bestimmten Antwort. Es gab noch andere.
Außerdem ging es darum daß das Wort zu verwenden schlecht ist, nicht nur darum das es rassistisch ist. Es tut Schwarzen weh von Weißen so genannt zu werden, auch wenn man es nicht rassistisch meint. Ich habe beides hier oben und hier oben schon erklärt.
Zunächst zu "Neger". Ja, man gebraucht diesen Ausdruck als einigermaßen gebildeter Mensch nicht, aber gerade in der älteren Generation gibt es eine ganze Menge Leute, die das zumindest nicht explizit rassistisch meinen. Das würde ich nicht so hoch hängen.
ABER: Diese Frau hat alleine aufgrund der Hautfarbe nicht an die Bewerber vermietet. Und selbst wenn sie es anders formuliert hätte, ist das eine rassistische Handlung. Wenn sie dumm oder unbedarft genug ist, das offen zuzugeben, ist das ihr Problem. Und dass der Immobilienmakler haftet, ist für den persönlich sicher unglücklich, aber absolut AGG konform. So haben die Verantwortlichen wenigstens ein Interesse, diskriminierende Handlungen nicht nur vordergründig zu unterbinden.
all die "vornehmen" sprachreaktionäre sind doch die ersten, die sich echauffieren, wenn sie von besoffenen engländern im mallorca-urlaub als "Krauts" bezeichent werden.
und wahrscheinlich nennen sie eine Frau auch nicht mehr "holde Maid", wenn sie sie in der disco angraben.
@Phil Connors: Be und Gestraft wird im deutschen (und soweit ich weiss auch überall sonst) Rechtsystem ungeachtet davon ob es was "bringt" oder ändert. Sie bekommen ein Knöllchen egal ob sie nie wieder im Leben falsch parken werden (oder morgen an gleicher stelle das gleiche machen) oder wandern ins Gefängniss für Diebstahl (naja, leider nicht immer) egal ob sie danach weiterklauen oder es sein lassen. Und sie bekommen eine 5000€ Strafe egal ob sie daraus etwas lernen oder es in Zukunft sein lassen werden. Wir (als Staat) bestrafen die die wir zu fassen bekommen und denen wir ihr Vergehen/Verbrechen nachweisen können unabhängig davon ob wir damit "pädagogisch" Erfolg haben werden.
Oder wollen sie jetzt ernsthaft den Standpunkt vertreten, dass wir in Zukunft nur noch die Leute bestrafen bei denen sich dann auch was ändert und all die unbelehrbaren Wiederholungstäter einfach ignorieren?
Ich finde das Urteil mehr als gerechtfertigt!
Man mag es als Bagatelle ansehen, aber ich habe als Deutsch-Türke jeden Tag mit Rassismus zu tun und hatte auch so meine
Schwierigkeiten bei der Wohnungs- und Arbeitssuche.
Und das ohne jeglichen nachvollziehbaren Grund !
Ich spreche besser Deutsch als viele Nativspeaker, zahle meine Miete pünktlich, habe keine Großfamilie mit unzähligen Kindern (auch nicht vor) und verursache auch garantiert keine Kripo Einsätze, wie es so manche Leute hier schon angeführt haben.
Wieso werde ich denn nicht mal als typischer Beispieltürke genommen ? Richtig! Weil man mal irgendwann ein Paar Chaotentürken gesehen hat und sich die Vorstellung von aggressiven Schlägern als Türke im Gehirn manifestiert hat. Die meisten potentiellen Rassisten haben noch nie persönlichen Kontakt mit einem Türken gehabt und BILDen sich Ihre Vorurteile durch diverse Medien, die nur allzu gerne polarisieren.
Das Resultat ?
Erst vor 4 Tagen, wollte ich mich in einem Fitnessstudio anmelden. Die Werbung machte mich bereits schon stutzig. Dort war die Rede von "Keine Querolanten" als nette Umschreibung für "arischer Club". Als ich mich dort anmelden wollte (sogar mit 1 Jahr Vorrauszahlung in Bar), meinte die Mitarbeiten, dass gerade ein Aufnahmestopp vorliegt.
Keine 24 Stunden später meldete sich dort ein Bekannter von mir an, was ich durch Zufall mitbekommen habe. Ich habe auch schon einen Termin bei einem Anwalt, denn solch eine Schmach lasse ich nicht auf mir sitzen
Ich würde mal zu gerne wissen, was die Leute, die mit Unverständnis auf dieses Urteil blicken an meiner Stelle oder an der Stelle der schwarzen Familie machen würden. Ganz bestimmt nicht hinnehmen und gut ist …
@98: Nein, wurde es nicht. Aber so wie das AGG aufgebaut ist, geht das auch kaum. Man kann eben durch Gesetze nur mit Sicherheit bestrafen, der Erfolg der gewollten erzieherischen Maßnahme hängt auch immer von der Bereitwilligkeit des zu Erziehenden ab, seine Ansichten zu ändern. Und das ist bei Menschen naturgemäß nahezu unmöglich.
Christian (#103) hat das ja sehr schön dargelegt.
Lange Rede, kurzer Sinn: Erzwungene Gleichberechtigung kann nur schiefgehen. Sieht man btw. auch gut an den Frauenquoten der meisten großen deutschen Parteien.
Und nur um das klarzustellen, falls hier Aufschreie von der Gottesmutter kommen sollten: Man muss es trotzdem machen. Aber man muss auch auf anderer Ebene anpacken. Nur das ist teuer. Das mögen wir garnicht.
@akbwl: Klar ist das bei einigen älteren Menschen "normal". Viele sind im Nationalsozialismus aufgewachsen und da war Rassismus noch ganz normal. Oder sie sind von Rassisten erzogen worden, welche ihr Weltbild den Kindern mitgegeben haben.
Um so wichtiger ist es, dass der rassistische Sprachgebrauch geächtet wird.
@ 98 Christian
Opel ist ein Beispiel:
Vielleicht ist Opel bald insolvent, der potentielle Mieter beschäftigungslos und so weiter.
Lösung im Text: Bonität !
Ein erlaubtes Kriterium ganz nach dem inoffiziellen BGB-Leitsatz: Trau schau wem !
@T. Bostanci:
wenn sowas jedes Mal 5000 Euro gibt…
Sorry, sncr
Amer mal im Ernst. Wie häufig ghet (oder müsstest) wegen so etwas zum Anwalt?
Was so ein Urteil nicht fassen kann ist die Grundproblematik: Wozu ist es wichtig für einen vermieter, oder der Mieter weiss oder schwarz, blond oder dunkelhaarig, männlich oder weiblich, Hetero oder homo ist?
Das Wort Neger ist nicht schlimm – schlimm ist das die Hautfarbe eines Menschen zu dessen Charakterisierung herangezogen wird.
#106: Das ist doch Blödsinn. Nicht Rassismus war normal, sondern die Bezeichnung. Es ist halt nunmal Fakt, dass "die da" anders aussehen. Da kannst du so viel reden, wie du willst. Dann gibt man dem halt auch einen Namen. Und "Neger" ist ja wegen der Wortbedeutung nicht beleidigend, sondern beschreibend gewesen. Dass sich das zu beleidigend gewandelt hat, oder dass man diesen Menschen willkürlich andere Attribute verpasst hat, ist manchen eben nicht bewusst. Sie beleidigen damit nicht. Ist das denn so schwer zu verstehen? Die meisten, die das unbedarft verwenden, was man ihnen nicht verübeln kann, werden das wohl auch ändern, wenn sie "vom Neger" (scheiss Anführungszeichen) gesagt bekommen, dass das nicht gerade nett ist und dass ihn/sie das sehr betroffen macht. Dann werden sie sagen: "Achso? Na so hab ich das doch garnicht gemeint."
Die (tief)bayerische Familie meiner Freundin hat mir auch ohne Nachfrage gesagt: "Hey, nur damit du's weißt: Das ist bei uns fei nicht beleidigend gemeint, des heißt einfach so." Kann man denen böse sein? Dann doch eher denen, die versteckt ihre Ressentiments pflegen, oder?
Und ausserdem geht es in diesem Fall bei dem Wort "Neger" ja nicht um die beleidigende, sondern um die deskriptive, also eine durch äusserliche Merkmale bestimmte Menschengruppe, die dann willkürlich schlechter behandelt wird. Das ist zu verachten, ganz klar. Aber anscheinend sind hier die meisten nicht jurist genug, um das sauber zu trennen. Oder wollen es nicht.
"Die Bezeichnung als “Neger” sei nach heutigem Verständnis eindeutig diskriminierend und ehrverletzend."
Hm, mal angenommen, "das heutige Verständnis" ist nicht der Weisheit letzter Schluss? Ich erinnere den Worte-Wandel (Ersatz für "Neger", dann für "Schwarzer", dann für "Farbiger", "Dunkelhäutiger" resp. in den USA: colored people, negroes, blacks, Afro-Americans, persons of color, usw.) seit den fünfziger Jahren bis heute.
Wie ist eigentlich der letzte Stand im Neu-Wort-Erfinden? Und wenn man nicht auf diesem Stand ist, wird man verdonnert? Wer bestimmt eigentlich, wlcher Begriff gerade Mode ist?
Ich glaube, Robert Gernhardt hat dazu auch was sehr passendes geschsrieben. Auch der Kunstkritiket Robert Hughes in seinem Buch über p.c. in den USA: Die Vorstellung, einem Missstand abzuhelfen, indem man ein neues, gefälligeres Wort dafür findet…" nennt man Euphemismus.
@chris:
Bisher war ich noch nie beim Anwalt, weil die Beweislage
generell und insbesondere bei den Fällen von offensichtlichem Fremdenhass, die ich erlebt habe, sehr dünn ist/war.
Aber da dieses Fitnessstudio wohl berühmberüchtigt dafür ist, südländisch aussehende Personen generell abzulehnen (im Internet kursieren da diverse Postings), und ich eben durch Zufall mitbekommen habe, dass die Begründung einfach nur gelogen war, denke ich dass es diesesmal anders aussieht.
Damit das klar ist, ich mache das nicht aus Profitgier. Selbst, wenn Geld rausspringen sollte, so spende ich es.
Ich will den Betreibern einfach nur klar machen, dass es so nicht geht! Ich werde garantiert nicht zusehen, wie meine Würde mit Füßen getreten wird. Das würde sich wohl kaum einer gefallen lassen.
(ich hoffe, der Kommentar erscheint nicht doppelt, ist aber irgendwie verschluckt.
@Phil Connors:
Sie führen durchaus richtiges an,wenn Sie schreiben, dass der Sprachgebrauch früher anders war und nicht jede Gedankenlosigkeit gleich rassistisch ist.
Ihre Spitzfindigkeiten sind aber wirklich äußerst schwach:
Sie halten Lexika im allgemeinen nicht für zitierfähig. Brockhaus und die Britannica auf einer Stufe mit Glückskeksen? aha.
Und das Urteil des Amtsgerichts widerspricht dem aktuellen Forschungsstand in der Sprachwissenschaft? "Die Sprachwissenschaftler" halten "Neger" also für eine wertneutrale Bezeichnung?
@111
"Auch der Kunstkritiket Robert Hughes in seinem Buch über p.c. in den USA: Die Vorstellung, einem Missstand abzuhelfen, indem man ein neues, gefälligeres Wort dafür findet…" nennt man Euphemismus."
Reden wir bei Menschen mit einer bestimmten nicht-weißen Hautfarbe von einem Missstand??
Sie haben den Begriff Euphemismus offensichtlich nicht verstanden.
@Klaus: Das Wort Neger gab es schon vor den Nazis, genauso wie noch danach. Und es war einfach ein Bezeichnung für Schwarze.
Klar, heute ist das Wort als rassistisch zu Werten, aber wenn es von jemandem 40 Jahre ohne Beanstandung verwendet wurde, kann man dann allen Ernstes davon ausgehen, dass es bei weiterer Verwendung durch diese Person nun plötzlich als Rassistisch zu werten ist (sofern der Kontext es zulässt)?
Fräulein ist heute auch eine diskriminierende Bezeichnung. Aber auch hier steckt es bei vielen noch so im Sprachschatz, dass es nicht als Beleidigung verstanden werden darf.
Man darf in der Bumsrepublik Deutschland nur eine Gruppe nach Herzenslust diskriminieren: weiße Männer deutscher Staatsangehörigkeit.
Da sagt auch kein Gericht was.
http://www.google.com/search?q=Frauenwohnanlage
Naja, selbst schuld die gute Frau!
Ein simples "die Wohnung ist schon vergeben" oder "wir melden uns" löst solche Probleme wesentlich eleganter.
@114: Nein, reden wir nicht. Du willst es nur nicht verstehen, geb's doch zu, du Schlawiner. :P
Immer wieder krass, wie sich solche Sachen halten können. Und ob "Neger" herabwürdigend ist oder nicht: "Schwul" ist auch kein böser Begriff, wenn ich den homosexuellen Mitmenschen aber immer als "Schwuler" anspreche, wird ihn das auf kurz oder lang auch stören. So Leute werde ich nie verstehen…
@Christian
Ein StGB, dem vorangestellt wäre, dieses Gesetz hätte das Ziel, die Kriminalität zu beseitigen, wäre eine Lachnummer an sich, gänzlich unseriös. Das Gesetzesziel des AGG halte ich für unerreichbar auf juristischem Weg; die Mittel des AGG sind dafür zumindest völlig ungeeignet.
@Aussenminister_Fischer
>So haben die Verantwortlichen wenigstens ein Interesse, diskriminierende Handlungen nicht nur vordergründig zu unterbinden.
Sie haben ja gar nichts unterbunden, nicht einmal vordergründig. Aber vordergründig werden sie es demächst unterbinden – und wahrscheinlich dann auch ausschliesslich vordergründig.
@Rabenpriester
Volle Zustimmung.
@Rabenpriester:
Na, das sieht man ja an dem ganzen Kommentarstrang hier, wie sie alle sagen: "Oh, wie furchtbar, dann wollen wir das Wort nicht mehr verwenden."
Überhaupt keine Apologeten hier, die versuchen sich an ihr schönes Neger zu klammern.
@Rabenpriester:
Die meisten, die das N-Wort(mehr oder weniger)immer noch unbedarft verwenden, möchten einfach nur so weiterreden, wie sie es gewohnt sind und lassen sich davon offensichtlich nicht abbringen.
Bewiesen durch nicht wenige Kommentare hier. Von Einsicht ist nicht viel zu merken.Oder ist hier einer, der nach Lektüre von #28 oder #29 gesagt hätte:
"Tschuldigung, wusste ich nicht, benutze ich ab sofort nicht mehr"?
Auch ihre tiefbayerische Familie meint es ja weiterhin ganz bestimmt nicht rassistisch, das dürfe man auch nicht so verstehen. Aber um Missverständnisse zu vermeiden einfach ein zeitgemäßeres Vokabular verwenden, ach warum denn, mir san mir.
Bald gibt die BRD ein Wörterbuch raus, wo drin steht was man nicht mehr sagen darf:
- Neger
- Nigger
- Zigeuner
- Jude
- Türke
- Kanake
…
Wo liegt das Problem? Was ist daran rassistisch?
Wenn uns die Engländer "Krauts" nennen oder die Türken "Kartoffeln", dann zerren wir die doch auch nicht gleich vor Gericht.
So langsam wird die Demokratie immer mehr zur DDR-Diktatur :-(
@kaputnik
>Sie halten Lexika im allgemeinen nicht für zitierfähig. Brockhaus und die Britannica auf einer Stufe mit Glückskeksen?
Ist ein Lexikon eine wissenschaftliche Publikation? Sollte ein Chirurg sich auf etwas mehr verlassen als auf den Pschyrembel? Aber falls man sich mit solchen schwachen Kriterien der Zitierfähigkeit zufrieden geben will, dann wäre eben auch ein Glückskeks zitierfähig.
>"Die Sprachwissenschaftler" halten "Neger" also für eine wertneutrale Bezeichnung?
Ich weiss leider nur, dass es "die Sprachwissenschaftler" nicht gibt, sondern nur die wissenschaftliche Diskussion unter diesen. Aber als – nun ja, das sollte es ja anscheinend sein – Argument ein Amtsgerichtsurteil anzuführen, ist völlig verfehlt.
frage:
ich wohne in einem grossen mietshaus. viele parteien. mit zweien habe ich probleme. gegenüber eine türkische familie. ständig laut, ständig gebrüll und höflich sind se auch nicht. auch die bullen waren schon mal da. keine ahnung warum.
unter mir eine familie, die meinen, sie würden alleine im haus wohnen. musik den ganzen tag. nachts den subwoofer auf volle pulle, damit auch ich was von den filmen habe. die bälger – das zeichnet sich heute schon ab – sind der abschaum von morgen. jetzt sind die aber deutsche.
es steht im arschlöcherwettbewerb also 1:1 bei uns im haus. das bereitet mir kopschmerzen, weil ich auch so gerne pauschalisieren würde.
@Phil Connors:
Sie haben hier also den Anspruch, nur wissenschaftliche Quellen heranziehen zu dürfen. Gut. Ich halte Lexika grundsätzlich für zitierfähig und im Rahmen der Aufgabenstellung natürlich auch Wörterbücher.
Ihr Einwand macht nur dann Sinn, wenn das Urteil dem allgemeinen Forschungsstand in der Sprachwissenschaft widersprechen würde. Tut es das? Wenn nein, dann ist Ihr Einwand eine Nebelkerze. Gerichte lassen sich in solchen Fällen wissenschaftlich beraten bzw. machen sich da schon schlau. Was Sie übrigens mit großer Wahrscheinlichkeit wissen, lieber Phil Connors.
die beanspruchung, das wort "neger" für farbige weiter unbedarft verwenden zu dürfen, ist nur der neid, auf dessen reichhaltiger ausgestattetes gemächt. da kommt der "kartoffelschniepi" nunmal nicht mit.
@Jeeves:
…und du meinst ein Schwarzer wäre ein Mißstand?
Sorry hatte den Post von 114 noch nicht gelesen als ich dies verzapfte ;)
cheers
@max:
Kannst du doch! Abschaum bleibt Abschaum, egal welche Nationalität dahintersteht!
Na so ein Glück für den Verwalter das die Hausmeisterin keine Mörderin ist. Nicht auszudenken für ihn, wenn die plötzlich amok gelaufen wäre. Hätte er ja haften müssen, gehört ja zu seinem Pflichtkreis, die Frau…
> dessen reichhaltiger ausgestattetes gemächt.
> da kommt der "kartoffelschniepi" nunmal nicht mit.
Das ist ein gutes Beispiel für Rassismus.
Denn nicht alle Nachkommen der seit dem 16. Jhd aus Afrika nach Amerika verschleppten Menschen haben einen Großen.
(Warum nicht einfach "Afrikaner(nachkommen)"?
-> Es geht ja um "Neger" als Beleidigung durch Referenz zu Sklaverei)
-> Einer Gruppe Eigenschaften, auch vermeintlich positive,
nachzusagen _ist_ Rassismus.
Zu sagen das alle Nachkommen der seit dem 16. Jhd aus Afrika nach Amerika verschleppten Menschen, sofern nicht mit anderen ethnischen Gruppen gekreuzt, einen ovalen Haarquerschnitt haben ist im Gegensatz dazu _kein_ Rassismus…
"Denn nicht alle Nachkommen der seit dem 16. Jhd aus Afrika nach Amerika verschleppten Menschen haben einen Großen."
doch. alle. steht im Koran.
an alle, die das Gesetz (AGG) für sinnlos halten:
es ist nicht sinnlos, weil folgende sinnvolle Ziele hat: (über die banale Tatsache, dass der Erlass eines Gesetzes nicht gleichbedeutend mit der Abstellung des damit verfolgten Übels ist, muss man nun wirklich nicht diskutieren)
1. es sorgt dafür, dass offene Diskriminierung bei Vertragsverhandlungen und ähnlichem unterbleibt. Das mag im Einzelfall unehrlich sein, ist aber weit angenehmer für die Betroffenen.
2. Das Gesetz schafft zudem eine Aufmerksamkeit dafür, dass eine solche Diskriminierung nicht sozial adäquat ist. Damit ändert sich langfristig auch was in den Köpfen.
Beispiel: Die meisten Menschen würden es doch recht befremdlich finden, wenn sie an ihrem Supermarkt um die Ecke lesen würden: "Kein zutritt für Neger" o.ä. Bei einer Wohnungsbesichtigung mündlich vorgetragen, finden das einige hier normal, obwohl es natürlich genauso daneben ist.
Das ändert sich durch ein solches Gesetz langfristig (hoffentlich)auch über die daraus resultierende informelle Sozialkontrolle. Wenn ich weiß, dass ein mich störendes Verhalten auch gesetzlich verboten ist, meine Meinung also auch von der demokratischen Mehrheit geteilt wird, tue ich mich auch weniger schwer, dagegen vorzugehen.
Wer's nicht glaubt, der zünde sich eine Zigarette in einer Gaststätte an, und vergleiche die Reaktion mit der von vor ein paar jahren.
3. es greift nicht in die Privatautonomie ein, denn die Entscheidung, an wen am Ende vermietet wird, bleibt beim Vermieter.
@Carola:
Wenn die Hühnerhaltung abgestellt wurde, warum wollen Sie die Leute nicht mehr als Mieter?? wo ist das Problem??
Als Vermieterin würden Sie besser fahren, wenn Sie davon ausgehen würden, dass alles was der Mieter macht grundsätzlich Okay ist, solange er nicht die Wohnung beschädigt, die nachbarn nicht belästigt und seine Miete zahlt. Die diskussionen um Haustierhaltung doch meist Zeitverschwendung.
Übrigens, Hühnerhaltung in der wohnung ist so "undeutsch" gar nicht. Es gibt ja so was wie Stubenküken de.wikipedia.org/wiki/Stu...C3%BCken#Stubenk.C3.BCken.
@akbwl: Nur weil ein rassistisches Wort in einer rassistischen Gesellschaft lange verwendet wurde, soll es jetzt nicht rassistisch sein? Im Nationalsozialismus wurde der bestehende Rassismus auf die Spitze getrieben. Das hat halt auch Nachwirkungen auf die Nachkriegsjahre. Rassistische Einstellungen ändern sich ja nicht von heute auf morgen.
Es ändert alles nichts daran, dass "Neger" ein Wort mit rassistischer Bedeutung ist. Ob es von Jung oder Alt verwendet wird ist dabei ziemlich egal.
Neulich in der Hamburger Buslinie 124 erlebt: zwei jüngere (ca. 18 bis 20 Jahre alte) … nun,… Afrikaner treffen sich; der eine begrüßt seinen Bekannten erfreut mit den Worten:
Und nun verstehe ich gar nichts mehr.
@Blackbird: Guter Beitrag. Wenigstens hat eine leichte Provokation im Internet doch noch ihren Sinn. *g*
@121: Dann plädiere mal schön für die Abschaffung sämtlicher Dialekte. *seufz*
@Georg:
Ehrlich? Das verstehen Sie nicht? Mann, mann, ich verstehe nicht, was Sie damit sagen wollen. Daß, wenn die das untereinander sagen dürfen, wir das auch sagen dürfen sollten? Denken Sie einfach nochmal drüber nach, was der Unterschied ist…
@Georg: Aha, zwei schwarze Jugendliche haben sich mit "…he mein Nigger, was geht…" begrüßt und nun verstehen Sie die Welt nicht mehr? Ist Ihnen schon mal aufgefallen, dass sich Jugendliche generell oft gerne mit allen möglichen Schimpfwörtern "begrüßen"? Soll das deshalb als gesellschaftliche Norm im geschäftlichen Umgang, wie zum Beispiel bei einer Wohnungsbesichtigung, zu rechtfertigen sein?
@kaputnik
>Ich halte Lexika grundsätzlich für zitierfähig und im Rahmen der Aufgabenstellung natürlich auch Wörterbücher.
Als Stütze eines Arguments in Diskussionen sind sie gänzlich ungeeignet. Die Arbeit eines Studenten, der eine Streitfrage allein mit einem Lexikoneintrag beiseitewischen will – ich will gar nicht wissen, was der Korrektor dann macht.
>Ihr Einwand macht nur dann Sinn, wenn das Urteil dem allgemeinen Forschungsstand in der Sprachwissenschaft widersprechen würde. Tut es das? Wenn nein, dann ist Ihr Einwand eine Nebelkerze.
Was stört es Sie, dass ich eine unterirdische Argumentationsweise kritisiere? Verstehen Sie meine Kritik überhaupt?
Der Richter am AG ist nur Meinungsmittler. Er wird eventuell (s.u.) einen Sprachwissenschaftler als Sachverständigen angehört und darauf seine Meinung gebildet haben. Dem Sprachwissenschaftler hätte genausogut auch ein Müllfahrer oder Augenarzt zuhören können. Ist die Meinung eines Richters, Müllfahrers oder Augenarztes über ein sprachwissenschaftliches Gutachten ein Argument? Oder sollte man nicht besser den Sprachwissenschaftler, und dann vielleicht nicht nur den einen, zitieren?
> Gerichte lassen sich in solchen Fällen wissenschaftlich beraten bzw. machen sich da schon schlau.
Ihr Wort… Das Urteil konnte ich im Volltext nicht finden, aber nach Aktenzeichen ist es eine normale Zivilsache, die Berichte klingen nach Schadenersatzforderung wegen Bezeichnung als "Rassist", Streitwert unter 5.000 EUR. Für wie wahrscheinlich halten Sie es, dass das Gericht in diesem Falle eine Expertise in Auftrag gegeben hat? Es klingt alles mehr nach eigener Sachkenntnis des Richters, worauf sich das Urteil stützt.
Zur Frage, ob Neger ein Schimpfwort ist oder nicht:
Sicher, es gibt das Problem, dass man gar nicht weiß, dass eine Bezeichnung für die betreffende Person beleidigend ist. Schönes Beispiel: Eskimo. Soweit ich weiß, wollen einige Eskimos lieber Inuit genannt werden, weil sie die andere Bezeichnung als beleidigend empfinden. Aber wenn ich das weiß, werde ich mich doch höflicherweise daran halten.
Deswegen ist die Diskussion über die Wortbedeutung und Verwendung doch völlig müßig. Denn wenn ich weiß, dass die übergroße Mehrheit der Betroffenen das Wort Neger als beleidigend empfindet, werde ich sie doch höflicherweise nicht so nennen.
Oder fordern hier einige ernsthaft das Recht ein, andere Leute zu beleidigen?
Das ganze Lamento über die ach so furchtbare political correctness ist doch übertrieben. schaut man genauer hin, geht es nur um die banale Tatsache, dass man sich in der Kommunikation mit anderen Menschen schlicht an simple Anstandsregeln halten muss. (naja, für manche vielleicht eine schwere Aufgabe…)
Die p.c.-Diskussion wird in der Regel nur als Vehikel benutzt, um längst undiskutablen Unsinn in der Öffentlichkeit wieder diskutieren zu dürfen, ohne dafür ausgelacht oder isoliert zu werden. Statt zu sagen: "Neger sind scheiße" sagt man: "Das ist aber super einengend und bevormundend, dass ich nicht Neger sagen darf".
Wunderbar! Ein deutsches Gericht hat glasklar Rassissmus scharf verurteilt -da kann man doch einmal echt stolz auf Deutschland sein.
also meine vermieterin fragt auch immer als erstes ob man deutscher ist. wenn nicht, gibts auch keine wohnung.
Im Jahre 1975 (als es noch keine linksradikale Sprachpolizei gab) hat sogar noch das OLG Hamburg das Wort "Neger" ganz selbstverständlich durchgängig im Urteilstext benutzt. Vgl. nur in den Leitsätzen:
a) Die in der Bundesrepublik Deutschland lebenden Neger sind als „Teile der Bevölkerung” i.S. von § 130 StGB anzusehen.
b) Die Eignung, „den öffentlichen Frieden zu stören” kann bei Beschimpfung und böswilliger Verächtlichmachung (Nr. 3 der Vorschrift) sowohl darin liegen, daß bei den hier lebenden Negern das Vertrauen in die öffentliche Rechtssicherheit erschüttert wird, wie auch darin, daß bei der „angereizten” Gruppe der Bevölkerung die Neigung zu gleichem Tun geweckt wird.
OLG Hamburg , Urteil vom 18. 2. 1975 – 2 Ss 299/74 = Beck online
@peter.p: Und wie sieht es bei ihrer Vermieterin aus, wenn man schwarzer Deutscher ist?
@Consul:
Es geht nicht darum wer an wen vermietet sondern um die Beleidigung.
Das gleiche kann dir auch passieren wir vermieten nicht an asiozalen Abschaum äh Arbeitslose, wir vermieten nicht an Vollidioten äh Nazis, wir vermieten nicht an Kamelficker äh Araber, wir Vermieten nicht an senile Tattergreise äh Rentner ……
@Hobbyjurist:
Oh dagegen haben auch viele etwas. Und genau so viele finden hier am Wort Neger nichts. Wie man hier auch sehen kann.
@Goethe 2.0:
Meistens bekommt man auch weniger.
Und die Opfer einer Vergewaltigung bekommen oft auch noch mehr als nur Schmerzensgeld. Und ich vermute mal das auch die Summe des Schmerzensgeldes oft höher ist.
@144: Schwarzer Deutscher? Sowas gibt's nicht. Ist doch offensichtlich.
@140: "
Die p.c.-Diskussion wird in der Regel nur als Vehikel benutzt, um längst undiskutablen Unsinn in der Öffentlichkeit wieder diskutieren zu dürfen, ohne dafür ausgelacht oder isoliert zu werden. Statt zu sagen: "Neger sind scheiße" sagt man: "Das ist aber super einengend und bevormundend, dass ich nicht Neger sagen darf"."
Nee. Und darum geht's auch nicht. Aber mal im Ernst: War doch klar, dass die Diskussion so verläuft, oder? Dann machen wir halt mit. Du doch auch. ^_^
Neger ist ebenso wenig wertvoll wie Nigger, und ja sowas entscheiden "aktuelle" Trends die übrigens sehr langlebig sind und der Kontext dieser äusserungen. Wenn die hausmeisterin gesagt hätte "freut mich das auch mal ein paar Neger zur besichtigung vorbeikommen, dann mal rein in die gute Stube" dann macht auch der Ton die Musik.(und selbst das liest sich für mich komisch)
Wenn hier einige sagen der Vermieter sei nicht schuld, kommt es vielleicht auch drauf an wie er danach auf die Vorwürfe reagiert hat. Aber in Prinzip ist er als Chef da auch verantwortlich, und steht dann auch in der Mitschuld.
PS: ich finde verdeckten rassimus besser als offen in die Weltgetragenen – auch wenn beides sch… ist
@Jeeves:Du hast viel geschrieben, ist aber alles Bullshit. Man sagt einfach black people. Schon seit Jaaaahren. Ganz einfach. Musst du keine Angst haben das du in die imaginäre Political-Correct-Gaskammer kommst. Weiss ich aus amerikanischer Hand. Und auf deutsch einfach schwarz.
Und das praktische: Es wird ja die ganze Zeit behauptet man möchte nur "Neger" sagen wegen der beschreibenden Funktion, weil es heisst ja Schwarzer. Dann sollte man am besten "Schwarzer" sagen wenn man soooo viel Wert aufs beschreibende legt, dann versteht das auch jeder.
Komisch wie man da "Neger" vorziehen kann.
…hach *TräneausdemAugeputz*
@yeda: ja, genau das meine ich..
was wäre das Internet bloß ohne (bereits berufsmäßig betroffene) Gutmenschen wie Euch, die bei der kleinsten Ungehörigkeit gleich wie getroffene Hunde quieken?
@Peter F.:
Worte ändern sich.
SO viele Wörter die man früher normal gebraucht hat sind heute Schimpfwörter und umgekehrt.
@Rabenpriester:
Was ist hier offensichtlich ist, ist Ihre Unwissenheit. Gegenwärtig leben schätzungsweise etwa 300.000 Schwarze dauerhaft in Deutschland. Natürlich sind nicht alle davon Staatsbürger aber ein Teil eben schon. Seit wann hat Staatszugehörigkeit etwas mit er Hautfarbe zu tun?
@Georg:
Wenn ich meinen (etwas korpulenten) Kumpel mit 'Na Dicker!' begrüße ist das auch etwas anderes als wenn ein Vermieter sagt 'An dicke .. äh .. übergewichtige Leute vermieten wir nicht'
@tilia: Dein Ironie-Detektor sollte vermutlich neu justiert werden ;)
@Mike:
Du hast Bullen, asozialer Abschaum, Vollidiot, Krüppel, Arschloch, Wichser, Bastard, Quacksalber, Kinderficker, Arschloch…… vergessen.
Alles ganz normale Wörter die dich bestimmt nicht treffen würden.
@name(erforderlich): Ach, ja? Und dann wohl vermutlich von Ihnen? ;)
@Georg:
Ganz einfach die dürfen das weil beide wissen was gemeint ist.
Ich darf auch zu einem Kollegen Kanake sagen damit hat er auch keine Probleme wenn ich das sage oder einer seiner anderen Freunde.
Ich habe auch keine Probleme damit wenn mich ein Kollege Nazi nennt.
Heißt das jetzt das andere das dürfen? Nein.
@name(erforderlich):
Es heißt Fettsäcke das ist die völlig normale Bezeichnung da stört sich auch keiner dran.
SCNR.
@Olli:
Das wollte ich damit sagen. Ich habe die Verwendung dieses Wortes auch eingestellt.
Aber wenn meine Eltern es noch verwenden sollten ist das garantiert nicht rassistisch oder abwertend gemeint. Und auch Astrid Lindgren ist unter Garantie keine Rassistin gewesen.
Als letztens eine Wdh, im TV gesehen habe habe ich auch gezuckt bei den Worten "Mein Papa der ist Negerkönig im Taka Tuka Land".
Man muss nicht nur das Gesagte bewerten, sondern immer noch wer es gesagt hat und wie es gemeint ist.
Das gilt doch auch für das "Gendern" wenn mein Chef mit Mitte 60 sagt "wir brauchen einen neuen Controller" meint er ja eigentlich auch "ControllerIN" ;-)
es ist doch voellig unnoetig, ein neues, anderes und besseres wort fuer "neger" zu finden oder zu gebrauchen. sobald ich auch nur im geringsten auf die abstammung abziele, ist es rassismus.
ich finde es immer wieder belustigend, das die moechtegern p.c. gemeinschaft entsetzt aufschreit und versucht die andere seite dazu zu animieren, statt "neger" "schwarze" oder "farbige" zu sagen.
als wuerde es das besser machen …
ihr, meine lieben freunde, seid genauso rassisten!
und zwar solange bis jeder mensch auf diesem planten fuer sich akzeptiert, das auf diesem planeten eben nur menschen leben, dass man keine begriffe brauch, um "anders aussehnde" menschen zu klassifizieren.
@Carola:
Ich hatte mal eine unmögliche rothaarige Mitbewohnerin. Nie hat sie sich an den Putzplan gehalten, wie man eine Geschirrspülmaschine einschaltet, hat sie bis zu ihrem Auszug nicht gelernt und außerdem hatte sie eklatante Probleme mit der Körperhygiene. Nie wieder werde ich mit einer rothaarigen zusammenziehen!
Nur mal so zur Veranschaulichung, welchen Unsinn Du da so von Dir gibst. Du hast schlechte Erfahrungen mit genau einer Familie gemacht, die verschiedene individuelle Merkmale hatte, darunter die dunkle Hautfarbe. Nun pickst Du Dir völlig willkürlich genau dieses Merkmal heraus und folgerst, dass alle, die dasselbe Merkmal aufweisen (oder zumindest ein relevanter Teil davon), Hühner halten (oder dergleichen seltsame Dinge tun). Das ist Rassismus, genau so ist er definiert. Auch wenn Dir das nicht gefällt. Oder anders gefragt: Hättest Du dieselben Probleme mit einer weißen Familie gehabt, wärst Du dann auch zu dem Schluss gekommen, keine weißen Mieter mehr zu akzeptieren? Oder hättest Du nicht vielmehr gedacht: "So ein Mist, die habe ich total falsch eingeschätzt. Blöd, dass man den Leuten ihre Macken nicht ansieht".
Solange die Hautfarbe nicht die Ursache für ein unliebsames Verhalten ist, ist es diskriminierend, sie als Kriterium heranzuziehen. Selbst wenn man gesicherte Daten darüber hat, dass z.B. unter den Geschirrspüler-nicht-bedienen-Könnern überdurchschnittliche viele Rothaarige zu finden sind, bleibt der Schluss, dass genau der mir gegenüberstehende Rothaarige keine Spülmaschinen bedient, Diskriminierung. Man nennt das dann statistische Diskriminierung, im Gegensatz zu reiner rassischtischer Diskriminierung, die auf Vorurteilen beruht.
@Peter F.:
Oh das Gendern sehe ich kritischer da die Worte ja erstmal neutral sind. Die Bezeichnung Controller meint ja beides.
Sollte nur ein Geschlecht gemeint sein dann benutzt man das in wenn eine Frau gemeint sein sollte. Aber diese In und Innen Schreibweise finde ich zum kotzen.
@sabotage:
Nein Klassifizierungen sind normal.
Ja wir geben nicht an wenn jemand weiß ist wieso? Weil die Mehrheit hier weiß ist. Genau so geben wir auch kein Geschlecht an wenn wir sagen wir waren mit einer Gruppe unterwegs weil klar ist das beide Geschlechter vertreten sind. Das machen wir nur wenn wir mit einer Gruppe Männer oder Frauen unterwegs sind.
Unabhängig davon: "Scheiß Türke" ist Volksverhetzung. "Scheiß Deutscher" nur eine Beleidigung. Manchmal frage ich mich, ob einige Richter einen Schuss haben. Wie gesagt ganz unabhängig vom o.g. Urteil. Das finde ich vollkommen korrekt.
@Olli: Und kannst Du mir jetzt mal den qualitativen Unterschied zwischen
und
erklären?
Im Übrigen kann auch problemlos orthographisch korrekt geschlechtergerecht formuliert werden. Das sog. Binnen-I brauchts da gar nicht (cf. z.B. hier: http://frauensprache.com/gleichstellung_duden.htm).
@Christoph:
In anderen Ländern wäre Scheiß Deutscher wohl auch Volksverhetzung kommt immer darauf an wo man sich befindet. Wobei Scheiß Deutscher oft auch rassistisch gemeint sein kann.
@Sebs:
So unterschiedlich kann das Leben sein. Ich vermiete nicht an linke Zecken.
Ich kann gar nicht soviel Fressen wie ich kotzen möchte wenn ich diese kleingeistigen kleinbürgerlichen Schmalspurrassisten hier lese … scheint ja einigen fast physische Schmerzen zu bereiten wenn es endlich mal sanktioniert wird überkommende rassistische Praktiken mit entsprechendem Vokabular zuunterfüttern …
Tilia: Ich mach das mit deinem Ironiedetektor schon. Einmal still halten bitte. >:D
#160: Das ist was anderes. Rothaarige sind per definition sexy und jede WG wird durch sie bereichert. Schäme dich, das nicht zu wissen!
Hm… ich hätte ja nie gedacht, daß ich das mal sagen würde…
aber 'dank' dem total bekloppten Forum in dem ich seit Jahren bin und in dem einem jeden Tag ganz andere Beleidiungen um die Ohren fliegen ist es mir inzwischen tatsächlich lieber OFFEN diskriminiert zu werden, wie in dem hier geschilderten Fall…
Ist auch bescheiden, aber man weiss wenigstens woran man bei den Leuten ist…
Man erfährt auf diese Weise sehr viel darüber, wie die Menschen denken…
Außerdem hat es den Vorteil, daß solche Dinge dann nicht mehr im Untergrund vor sich hin schwären…
Ich weiss leider nicht mehr wo das war, aber ich erinnere mich an eine Untersuchung, die ergab, daß das Verbot Vorurteile zu äußern diese verstärkt… und das wäre ja genau das Gegenteil von dem, was man mit dem Gesetz erreichen wollte…
Übrigens… ich war in besagtem bekloppten Forum anfangs übrigens auch dafür solchen Müll zu verbieten bzw. diejenigen die sowas von sich geben rauszuschmeissen…
Nachdem ich die Resultate dieser 'Politik' über Jahre verfolgen konnte – es wurde nicht besser, sondern die Konflikte wurden dadurch ganz massiv angeheizt – sehe ich das inzwischen aber anders…
Wäre ja schön… aber ich fürchte Rassismus wird sich durch solche Gesetze nicht abbauen lassen… möglicherweise passiert sogar das Gegenteil…
Mein Fazit:
Manche Dinge lassen sich, wenn überhaupt, nur durch (gesllschaftlichen) Dialog und konkrete Maßnahmen lösen und nicht per Gesetz verordnen…
@Hobbyjurist:
Les mal z.B. Wilhelm Heitmeyer mit seinem Konzept des Syndroms der gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit, da sind Arbeitslose in der Zwischenzeit auch als "Zielgruppe" benannt.
@marseille:
mohr ist natürlich auch ein nicht akzeptabler kolonialer, rassistischer und abwertender Begriff.
@Don:
Mag seine, dass sich in den USA manche als Nigger bezeichnen.
So ist es auch mit dem Begriff "Zigeuner" den manche Sinti nicht verwenden. ABER: Für viele Sinti ist die Bezeichnung aus vielerlei Gründen nicht ok und deshalb ist es richtig im Allgemeinen von Sinti zu sprechen, OBWOHL manche die dieses Merkmal besitzen den Begriff ok finden.
Anderes Beispiel: Mag sein, dass manche Deutsche es ok finden "Boche" genannt zu werden – ich gehöre nicht dazu, deswegen will ich nicht, dass z.B. Franzosen diesen Begriff verwenden um meine "Herkunft" zu bezeichnen und das ist, so finde ich auch richtig so (wobei hier für Rassismus der Machtaspekt fehlen würde…). Darum Schwarze statt Neger (wenn die Hautfarbe überhaupt eine Relevanz spielt).
@58 Bayer:
Negerkind hat auch was rassistisches. Wörter, Sätze etc können gut gemeint sein, aber trotzdem rassistisch sein(bsp: "Afrikaner" können soo gut tanzen und trommeln, "diese Exotik" etc.).
Stichwort Othering.
Ansonsten mal bei Interesse z.B. "Deutschland schwarz weiß" oder ähnliche Literatur lesen.
Naja diskutieren bringt wahrscheinlich eh nix. gute Nacht.
Das ist erst der Anfang, es wird noch viel schlimmer ….
In Zukunft musst Du Prozentual an Afro Amerikaner(nicht Neger)
vermieten und es versteuern als ob die Miete kassiert hast.
Egal wer deine Wohnung voll scheißt und wer durch hohe Geburtenrate die Sozial Syteme kaputt macht. Wir sind Welt offen und Tollerant bis hier alles im Arsch ist. Ich rate jeden guten Deutschen endlich mal bei der Wahl das richtige Kreuz zu machen. Nur so kriegen wir das hier noch in den Griff !!!
Hihihi.
Muhahahah! PARTY! Lalalalalala. Lasst uns feiern! Der oberflächlichste Kommentar evAr, Bartolome!
Wuhu! Jipppi jeahjeah. wuhu.. tralala.
K O T Z !
@Bartolome: Hier ist bald alles im Arsch? Na, Ihr Deutsch hat's zumindest schon erwischt.
@Bartolome:
@Hihi:
Also ich sehe die beiden Beiträge als Kunst an. Die Beiträge haben dieses gewisse etwas, was die moderne Gesellschaft kurz und knapp mit ihren Widersprüchen und ihrer Verkommenheit widerspiegelt.
Umso öfters ich sie durchlese, umso mehr denke ich, dass diese fein angelegte abstrakte Gemälde in Schriftform sein müssen, die von Künstlern geschaffen wurden.
Hier geht s richtig ab beim Thema "Neger".
Der Fall zeigt, dass die Antidiskriminierungsgesetze tatsächlich Anwendung finden können, was ich zuerst stark bezweifelt habe. Allerdings sind die meisten Vermieter doch schlau genug solche Dinge nicht laut zu äußern.
Kenne den Fall nicht im Detail und frage mich wie festgestellt werden konnte was gesagt wurde. Das ist doch eher schwer vor Gericht festzustellen.
(wow, der Mob ist los)
Erstaunlich finde ich die Argumentation der (Verteidigung der) Hausverwaltung, dass die Hausmeisterin im Auftrag der Besitzer handelt, welche wohl auch Aufraggeber der Hausverwaltung sind, die Hausmeisterin (vermutlich im Angestelltenverhältnis) also im Auftrag der Hausverwaltung handelt.
Zivilrechtliche Ansprüche der verklagten Verwaltung gegenüber der Hausmeisterin wegen Irgendwas überlasse ich mal als Klausuraufgabe. Ich finde es aber schon sehr gewagt von der beauftragten Verteidigung mit solch einer Schwachsinnsargumentation die Mandantengelder zu verschwenden. Argh, wirf "Logig" vom Himmel!
@Hobbysoziologe:
Wenn ich in Frankreich ganz zufällig in meiner Anwesenheit mitbekomme, daß Haushaltsgeräte der Firma Bosch ganz toll sind ;-), fällt mir doch immer spontan ein, wie schlecht rasiert doch die Franzosen sind. Poilu, üh-üh!
@all:
Es ist nicht verboten, Privatautonomie zu betreiben, man sollte es nur etwas mehr kaschieren. Den Fitneßstudiofall finde ich weniger shclimm, was spricht gegen einen spontanen Aufnahmestopp? Außerdem, fühlt man sich in einer national befreiten Muckibude als Beutegermane wohl? Gerade, wenn man nach dem Duschen am längsten braucht, die Haare zu trocknen?
Das erinnert mich an einen Hinweis in einer hübsche Mietannonce aus Berlin – Neukölln:
"Deutsche Mieterstruktur"
Ohne Worte.
@Carola: Hier gab's ja ne Menge "schöner" Kommentare, aber das ist schon mein persönlicher Hit:
Also mal ganz ehrlich, ich bin kein Rassist, aber ich habe einmal an stark pigmentierte Mitbürger vermietet. Einmal – und nie wieder.
Faustregel: Bei einem Satz, der mit "ich bin ja kein … / ich hab ja nichts gegen …" beginnt, kann man gedanklich schon mal das "kein" streichen bzw. das "nichts" gegen "was" austauschen. (Wer's nicht schnallt, bitte @160 lesen.)
So, ich bin ja strenger Abstinenzler, aber darauf trinke ich erstmal einen. Prost!
@178
Menschen handeln und Entscheiden nun mal nach persönlichen Erfahrungen. Daran ist meiner Meinung nach nichts auszusetzten, da es zu tief im menchlichem Verhalten drinsteckt.
Was meinst du wieviel Vermieter sagen "Wir vermieten nicht an Studenten, einmal und nie wieder" (und diese Leute haben auch nichts gegen Studenten an sich) Ich kenn niemanden der darin Diskriminierung sehen würde.
Ein maximal Pigmentierter würde auch keine Wohnung an einen mit einer Glatze und Fliegerjacke vermieten.Vieleicht hat die "Glatze" ja einfach nur schütteres Haar und mag den Kurzhaarschnitt sowie die Jacke….. (Ich sehe darin kein Problem)
Ich begrüße das Urteil.
Vermiete selbst beruflich und muss zu den diversen Kommentaren betreffend das Benehmen, Sozialschmarotzertum etc. von Migranten sagen, dass die größten Probleme bei uns auftreten bei Mietern mit Namen wie Hausmann, Herzmann, Möller, Albrecht, …
"Die Türken" tauchen überwiegend in nicht bewiesenen Beschuldigungen "guter Deutscher" Mieter auf. Oft mit dem Hinweis, dass "die Türken" ja so schlimm seien und unser Sozialsystem ausnutzen, aber natürlich nicht der Herr Öztürk o.ä. aus dem Dachgeschoss, der wär ja ein prima Kerl und so hilfsbereit.
Hab mich durch eine große Anzahl der Kommentare gewühlt und war vom latenten bis ganz offenen Rassismus überrascht! Ich war aber auch beruhigt, dass es genug Leute gibt, die sich dagegen wehren. Warum das ganze rassistisch ist soll man bitte bei Kommentar @160 lesen. Das bringt es auf den Punkt.
Und es ist ein großer Unterschied, ob ich mir denke, die lasse ich nicht bei mir einziehen weil … oder ob ich es sage und zum Ausdruck bringe. Hätte die Hausmeisterin, das Paar rumgeführt freundlich gelächelt und gesagt: "Wir melden uns dann", wären die Beiden vermutlich beleidigt, wenn sie eine Absage bekommen hätten. Aber auf Grund einer Eigenschaft gleich abzulehnen und das ganze auch noch in abwertende Worte zu packen zieht das gerechtfertigte Verfahren und Urteil nach sich. Dabei kommt es noch nicht mal auf das Wort an, sondern auf Zusammenhang und Intention.
Hätte die Frau mich abgelehnt mit den Worten: An Blonde vermieten wir nicht, gehen sie gleich wieder weg. Würde ich auch vors Gericht ziehen, auch wenn blond erstmal kein Schimpfwort ist. – Neger ist aber (fast) immer eins!
Ich hoffe, dass bei dem Verfahren auch geklärt wurde, ob wirklich eine Wohnung gesucht wurde.
Denn irgendwie bleibt bei der Sache ein schaler Geschmack. Wenn das Geld einer gemeinnützigen Stelle gespendet worden wäre, dann hätte ich hier keine Bedenken. Diskriminiert wird man schnell, wer suchet der findet und kann damit auch Geld verdienen.
Wäre ich Richter, hätte ich soviel Schmerzensgeld zugesprochen, dass das Mietobjekt mittlerweile einen anderen (schwarzafrikanischen) Besitzer hätte. Nicht dafür, dass man an jeden erstbesten vermieten müsste, sondern für die DUMMHEIT, die an den Rassisten klebt, wie die Fliege an der Sch*****.
Denn gerade bei einem "Führungs- und Elitevolk" (wie sich die deutschen gerne sehen möchten), könnte man doch etwas bessere "Umschreibungstaktiken" zur Ablehnung des Mietvertrages erwarten? Oder?
Wenn ich so manche Beiträge lese, wenn ich mein Bamberger Landgericht ansehe, etc. etc., dann weis ich, dass sich seit 1945, in den Köpfen der Leute hierzulande, nichts geändert hat. Mit deutschen Eltern bin ich in Garmisch aufgewachsen. 20 Jahre lang habe ich, in Atlanta/Georgia, mein Geburtsland vehement verteidigt. Was man halt so sagt: "..das war damals", "is schon lange her", "kann jetzt nicht mehr passieren…" und so weiter.
Ich habe SCHÄNDLICH gelogen! gez. Helmut Karsten
Reden ist Silber schweigen ist Gold, hat sich schon in der DDR bewährt.
Sicherlich war das nicht richtig von der Vermieterseite, aber ich finde der Staat sollte sich nicht in alles reinstecken.
Das schafft ein ungemütliches Klima des Totalitarismus und der Bürger entwickelt dennoch Gegenstrategien.
Korrekterweise ist die Überschrift in ,, '' Anführungszeichen gesetzt.
Sonst wäre der ganze Beitrag ein Fall für das Gleichstellungsbüro.
@Jay: @Bartolome:
Tja damit hätte ich keine Probleme wie viele Afroamerikaner gibt es hier? 1000? Die meisten Schwarzen sind aus Afrika oder arabischen Ländern (ja es gibt auch schwarze Araber).
Und die richtige Partei? Die SED gibt es ja nicht mehr. Die hat ja nur Vietnamesen reingelassen. Und immer schön abgeschottet.
@Hein B.:
Ich empfehle zur Lektüre:
kopp-verlag.de/cgi/websal..._index=111511&insert=
und
http://www.onkelheinz.de/negerkuss.htm
BTW: Gibt es hier einen Roma oder Sinti, der mal Marions Kochbuch vor den Kadi zerrt?
http://www.marions-kochbuch.de/index.html
@Rabenpriester:
Ich bin doch AUCH rothaarig! Mensch!
@Hobbysoziologe:
Es kann dann auch nur Hobby sein. Denn nicht jeder, den Sie als Sinto bezeichnen ist einer. Es gibt nämlich auch noch die Roma und noch einige andere Gruppen. Ich spare mir jetzt die Aufzählung. Aber einen Rom als Sinto zu bezeichnen würde ihn höchstwahrscheinlich mehr stören, als die Bezeichnung "Zigeuner". Nur weil einige gaaanz laut schreien und sich als Oberirgendwieinstanz für irgendwen aufspielen, heißt das noch lange nicht, daß sie für alle reden.
Und die Roma, die ich kenne, haben ganz andere Probleme und lachen nur über diesen Bezeichnungswahn. Unmenschliche Lebensverhältnisse bringen nämlich Roma wie Zigeuner um.
@Axel John:
Wieso war mir klar das du Bücher aus diesem Verlag empfiehlst.
@Inga: Na dann müsstest du es eigentlich besser wissen! :D
@Jokus 189.
da hast du natürlich recht, es gibt nicht nur Sinti. Wie du sagst verstehen sich Sinti oft nicht als Roma, bzw. grenzen sich klar von ihnen ab.
Allerdings bin ich diesbezüglich nicht "hobbymässig" unterwegs. Ich kenne viele Dutzend Sinti, Roma und Jenische sehr gut.
Ich dachte auch extra betont zu haben, dass die Bezeichnung "Zigeuner" unterschiedlich empfunden wird. Während es von manchen ok ist, stören sich andere sehr stark daran (und damit meine ich nicht den Zentralrat).
Alle Türken sind Schläger.
Alle Polen klauen.
Alle aus Afghanistan und Pakistan sind Selbstmordattentäter.
Alle mit dunkler Hautfarbe sind nicht vertrauenswürdig.
Alle aus der Nachbarstadt sind unterbelichtet.
Weiter bei dem Nachbarhaus, der Verwandtschaft …?
Noch etwas vergessen?
Alle Deutschen sind Nazis.
Blöde Gattung Mensch, man könnte fast zum Gattungnismus neigen. ;-)
Dem suchende Paar wünsche ich, dass sie nicht auf weitere voreingenommene Vermieter bei der Wohnungssuche treffen.
Ich schließe mich Kommentar Nr. 72 an.
Und jetzt gehe ich angesichts der hier zum Teil offen vorgetragenen rassistischen Gesinnung kotzen.
Dank an diejenigen, die es noch mit Argumenten dagegen versuchen, aber da kann man auch ebenso erfolglos versuchen, einem Schwein höhere Physik schmackhaft zu machen.
Wieder einmal eine glatte 6 mit anlauf….
Sicher nicht freundlich, aber ehrlich und ich finde ein Vermieter sollte entscheiden können an wen er vermietet und vorallem an wen nicht, die Begründung ist da doch eher zweitrangig. Ist ja genauso wennn man sich um einen Job bewirbt und abgelehnt wird, weil das äussere, zb. Tattos oder Piercings nicht den Vorstellungen des Arbeitgebers entspricht.
Die Mietinteressenten in diesem Fall sollten sich eher freuen, das sie nicht einem Menschen mit so einer Einstellung, jeden Monat Geld überweisen.
Ich lebe in Thailand.
Es ist interessant, wie den Deutschen der Vorwurf des Rassismus gemacht wird.
Wenn sich die Ausländer die in Deutschland leben so (teilweise) asozial verhalten würden und in Thailand leben würden, würde man diese Leute sofort eliminieren!
Die Deutschen sind schwach geworden, ich sage dazu degeneriert!
Es gibt gewisse Gruppen welche vom Grundsatz her asozial sind.
Natürlich gibt es Ausnahmen aber Ausnahmen bleiben Ausnahmen!!!
Dazu rechne ich Türken in Deutschland, Zigeuner und Neger!
Im Moment darf der deutsche Michel so etwas nicht sagen.
Wenn die Wirtschaft erst zusammen bricht, wird sich dies ändern.
Ausländer sind herzlich willkommen aber jeder der sich asozial verhält sollte des Landes verwiesen werden.
Daran wird gearbeitet. Auch wenn jemand einen Personalausweis hat ist er damit nicht Deutscher Staatsbürger sondern nur Deutscher!
Einfach beim Standesamt nachfragen. Antrag auf Bestätigung der deutschen Staatsbürgerschaft kostet 20 Euro.
Freundliche Grüße aus der Ferne
David
Die Streitereien um die Bezeichnung Neger sind Wortklaubereien um political correctness. Wer den Begriff Neger verwendet, kann das auch ohne jegliche rassistischen Hintergedanken tun. Wer diesen Begriff anders interpretiert, muss das Problem bei sich selbst suchen.
In seiner Rede "I have a dream" verwendete Martin Luther King den Begriff Negro, das empfand damals niemand als negative Wertung. Für den Begriff Negerlippen gibt es keinen passenden Ersatz, denn schwarze Lippen sind nicht das selbe. Negerküsse hat man leider auf dem Altar der PC geopfert.
http://www.youtube.com/watch?v=WjsTu34KYjg
Villeicht sollte man in Zukunft fragen ob ein Neger Paar vorher ne Wohnung sucht. Und wenn Sich keine Neger findet darf man dann an Deutsche vermieten. Notfalls zahlt man pauschal in die Neger MultiKulti Anti Deutsch Wohnungs GmbH pauschal 500 Euro in Monat. Jeder hier sollte begreifen das man als Deutscher mittlerweile der letzte Arsch in diesen Land ist.
Wann Wählt der Deutsche nur endlich die richtigen Parteien um die Ausbeutung des Deutschen Volkes zugunsten anderer ein Ende zu bereiten.
Hier ist ja mal wieder Nazi-Stammtisch vom Feinsten.
Sind Altermedia und PI gerade abgeschaltet oder warum ladet ihr euren Dreck hier ab.
Und deutsche Rassisten die sich in Thailand billig von Ausländerinnen einen runterholen lassen und mir erzählen wollen wer sich in Deutschland angeblich nicht benimmt brauch ich schon gar nicht.
Noch viel zu billig bei weggekommen der Vermieter, leider ändert die Strafe die Ansicht und das Verhalten des Vermieters wohl nix. In Zukunft wird er sich wohl eher auf die Zunge beissen und den Mund halten :-(
@Ben Palmer:
Es ist aber offensichtlich, dass sich ein Schwarzer beleidigt fühlt, wenn ein Weißer ihn Neger nennt. Dabei ist erstmal egal, warum das so ist, es bleibt eine Beleidigung aufgrund angeborener körperlicher Merkmale – Rassismus. Und Political Correctness ist ein hässlicher Kampfbegriff, auf den weiter einzugehen sich gar nicht lohnt.
@Bartolome:
Hat die Menschheit aus tausenden Jahren voller Kriege, Verfolgung, Unterdrückung etc. immer noch nichts gelernt?
Kannst du mir mal erklären, wer in diesem Blog die Äußerung gemacht hat, man müsse wider Willen an Schwarze vermieten? Wer das nicht will, was ich für eine vollkommen falsche Einstellung halte, muss das auch nicht tun. Man hat dabei aber keine rassistischen Beleidigungen zu tätigen.
Ausbeutung :D Das ist doch nur Kompensation von Frust. Wenn es einem nicht gut geht, sucht man sich halt Leute, die daran Schuld sind.
Schöne gute deutsche "Diskussion" hier.
Und es gibt sogar was vom Kopp Verlag als Lesetip.
#k.
Wer mal als Mensch, auf den die Diskriminierungsverbote des AGG zutreffen, eine Wohnung gesucht hat, wird sich in diesem Urteil höchstwahrscheinlich wiederfinden.
Ich habe als gutbezahlte Arbeitnehmerin mit sogenannter "Behinderung" eine Wohnung gesucht. Das ging von "wir sind kein Behindertenspielplatz" über "die Nachbarn müssen doch dann den Krüppel pflegen, wenn Sie nicht mehr können " – gegenüber meinem Mann – bis hin zu anderen Unsäglichkeiten.
Da wäre mir mit einem verlogenen "nein, wir vermieten derzeit nicht" zwar nicht zu einer Wohnung verholfen worden, aber dennoch zu nicht gar so grauslich gestörter Nachtruhe.
Man mag sich zwar denken, dass man für Ungeziefer gehalten wird – aber man _hört_ es trotzdem eher ungern.
@ 203
Wieso möchte Sie nicht klar gesagt bekommen, was man über Sie denkt ?
In der Illusion von Menschenfreundlichkeit zu leben, ist viel unangenehmer und zudem geheuchelt.
dann miete eben an den Weissen und restlichen Nazis. Mein gott wenn der HM so ein lockeren mund hat – geschieht ihm Recht. Ja und wer negger oder Mohr sagt glaubt sehr an seiner Rassen Überlagenheit!
was heisst das: Heute habe ich mir neger schuhe gekauft?! Denk mal nach!
@Benny: Dieser Standpunkt ist ganz klar Unfug! Allein das Zitat zeigt doch schon, dass es hier nicht um die schlechten Erfahrungen mit irgendwelchen "Schwarzafrikanern" (schon diese Bezeichnung ist eine grobe Verallgemeinerung) geht. Es wurde ja gesagt, man vermiete nicht an Neger. "Neger" wird allgemein als Bezeichnung für Schwarze genommen — mit allen negativen Konnotationen. Und obwohl ich von Geburt an Deutscher bin, hab ich auch schon jede Menge Ablehnungen wegen meiner Hautfarbe erhalten. Nachweisen lässt sich das i.d.R. nicht, weshalb man auch relativ wenig Probleme hat, den "Neger" auf diese Weise zu diskriminieren. Schon allein deshalb begrüße ich das Urteil.