Resolut mit Rollator
Von einer resoluten, aber auch trotzigen Frau berichtet Aachens Polizei. Die 52-Jährige hat mit einer rollenden Gehhilfe auf dem Amsterdamer Ring für eine halbe Stunde den Verkehr lahmgelegt: „Zig Autofahrer kamen nicht weiter, weil die Frau die Fahrbahn versperrte und dabei sowohl Hupen als auch wütende Proteste der Autofahrer beharrlich ignorierte.“
Zuvor hatte ihr ein Autofahrer aufgrund eines Rückstaus den Weg über den Zebrastreifen versperrt. Dass der Mann sein Auto beim Anblick der Frau mit ihrem Rollator zurücksetzte und den Weg frei machte, stellte die 52-Jährige jedoch nicht zufrieden. Sie fühle sich als Verkehrsteilnehmerin nicht ernstgenommen, erzählte die Frau den alarmierten Polizeibeamten. Deswegen habe sie eine „erzieherische Maßnahme“ für notwendig gehalten.
Die Beamten lösten den Stau auf und zeigten die 52-Jährige an. Sie erwartet jetzt ein Strafverfahren wegen Verdachts der Nötigung. (pbd)
Erziehrische Maßname ^^
Soetwas sollte es öfter geben, wen ich mir überlege das Polizisten oft nicht zuständig sind, oder sich nicht zuständig fühlen. Halte ich diese Art für sinnvoll.
Mir Spuckt jemand jeden Tag an mein Auto z.b. ich weiß ganz genau wer das ist. Die Polizei ist für soetwas nicht zuständig, solange ich nicht nachweißen kann, mit Bild und Namen, wer das ist.
Bitte teilen Sie mir ihren Namen mit damit ich Sie bei der Polizei anzeigen kann. Und mir fehlen die technischen Mittel dies zu dokumentieren.
Breaking News: Amoklauf an Schule in Ludwigsburg.
Schickt mal bitte jemand einen Helikopter los um Herrn Christian Pfeiffer für seinen Rundflug durch die Talkshows heute Abend abzuholen.
ich finde das verhalten der frau auch ok – falls sie verurteilt wird: nicht in meinem namen!
@2 -hafen
Traurig, sowas!
Da setzt der Autofahrer zurück, um den Überweg freizumachen und wird dann auch von einer Oma "bestraft", weil sie wohl nicht schnell genug die Strasse queren konnte!
Hoffentlich wird die Verurteilung der Oma ihr zeigen, dass ihr Starrsinn in diesem Fall völlig fehl am Platze war!
1 Jahr Rollatorentzug sollte reichen, damit sie mal darüber nachdenkt.
@Sixtus:
Oma???
Die Frau ist gerade mal 7 Jahre älter als der lawblogger….
Also bei den Kommentaren 1 und 3 kann ich echt nur mit dem Kopf schütteln…
Das der Autofahrer den Überweg zustellt ist natürlich nicht richtig, aber wenn er sofort Platz macht sehe ich da kein Problem (gegen eine Verwarnung von ein paar Euro hätte ich aber nichts einzuwenden). Das Verhalten der Frau dagegen ist schon ziemlich dreist. Scheinbar war der Übergang ja dann frei, aber anstatt drüber zu gehen blockiert sie lieber die Straße und nennt das dann "erzieherische Maßnahme". In dem daraus folgenden Stau standen dann ja sicher auch einige Unbeteiligte.
Deswegen halte ich die Anzeige gegen die Frau für vollkommen gerechtfertigt.
@Blaubeerkügelchen: An 1 und 3:
1.Der Autofahrer hat zurückgesetzt und hat den Weg
freigemacht
2.Diese Dame hat nur Streit gesucht, sie ist hier der „Bösewicht“
3.Sie sollten sich schämen, so jemanden zu loben.
Sixtus hat Recht. von einer Oma würde ich hier auch noch nicht sprechen.
@abc: 5 Euro Verwarnung wegen Verwechseln von "scheinbar" und "anscheinend".
@llamaz:
Ich sehe keinen Amoklauf, ich sehe einen ganz normalen Mord.
Das der Altersstarrsinn schon so früh einsetzt…ohje.
http://www.youtube.com/watch?v=gcsPmc5rYQQ
@10 marcus05: Das sehe ich auch so. aber wahrscheinlich wird das in den Medien der schlimmste Amoklauf hätte sein können, wenn auf dem Computer des Täters Killerkinderpornospiele entdeckt werden.
Zum Fall: Das Verhalten der Frau finde ich auch nicht richtig, wenn der Autofahrer zurückgesetzt hat.
Andererseits komme ich als Radfahrer ständig in Situationen, wo Autofahrer bedenkenlos Rad- und Fußgängerwege blockieren, wenn die Ampel umspringt.
Gibt es eigentlich noch das nette Gesetz, daß einem die Einfahrt in eine Kreuzung verbietet, wenn man sie nicht zügig wieder verlassen kann?
@horst:
Blogwart ;-)
Naja normal kennt man die Erzieher von der Autobahn, auf der sie sich auch in ihren untermotorisierten Fahrzeugen auf der linken Spur nicht ernst genommen fühlen.
Ich glaube kaum, daß es der Frau mit Rollator "nicht schnell genug" genug gegangen ist. Vielmehr ist sie wahrscheinlich schon so häufig in ihren Rechten als Verkehrsteilnehmerin beschnitten worden, daß sie sich veranlaßt sah, darauf aufmerksam zu machen. Gibt es wirklich jemanden, der das nicht verstehen kann?
Vor meiner Haustür fahren die Autos auf eine sichtbar rote Ampel zu. Meint Ihr, da bremst jemand aus der Schrittgeschwindigkeit herab, damit Fußgänger die Straße überqueren können (solange für Autos ohnehin rot ist)? Niemals! Und deshalb nötige ich morgens wie abends Autofahrer dazu. Solange so wenig Umsicht und Rücksicht im Straßenverkehr herrschen, muß man sich sein Recht einfach nehmen.
@Sanníe:
Als Fußgägner haben Sie die Straße an der Ampel zu überqueren, dafür ist sie schließlich unter anderem da.
Ich hoffe für Sie das einmal kein Autofahrer sich "genötigt" fühlt ihnen seine Motorhaube etwas näher zu bringen.
@Sanníe:
"muß man sich sein Recht einfach nehmen"
Und wird für sein genommenes Recht irgendwann mal überfahren?
Egal, wie oft man in seinen Rechten im Straßenverkehr beschnitten wurde, in meinen Augen rechtfertig es keinesfalls sich selbst so zu benehmen und andere erziehen zu wollen.
Mir wird als Radfahrer auch oft genug der Weg von Autos blockiert, die aus ner Seitenstraße kommen und abbiegen wollen. Blickkontakt, Handzeichen und wenn der Fahrer dann winkt und zurücksetzt isses doch wieder gut. (Fahr-)Fehler sind halt mal menschlich.
vor vielen Jahren gab es im TV mal einen Fall, wo ein Fußgänger einen Parkplatz freihalten wollte und sich in die Parklücke stellte. ein Autofahrer ist daraufhin langsam in die Lücke gefahren, wobei er den Freihalter mit seinem Auto langsam abgedrängt hat.
Dieses Verhalten war rechtlich nicht zu beanstanden. Falls euch das also passiert: 1.Gang rein und Omi wegschubsen!
(Und für die Gutmenschen hier: DAS WAR NICHT ERNST GEMEINT!)
Agir> Hast du ne Quelle zur Hand? Ich erinnere mich an die genau gegenteilige Bewertung des "Wegschiebeszenarios" als Nötigung.
Bei sowas fällt mir immer nur ein:
"Rücksicht ist keine Einbahnstraße".
@Sanníe:
Nur, wenn man Pech hat, hilft einem dann auch kein Rollator mehr. Wenn man sich sein Recht nimmt, sollte man sich zuvor überlegen, was es einem nutzt. Sonst steht am Ende auf dem Grabstein: "Ich hatte Vorfahrt".
@Agir: Das wiederum hab ich allerdings auch mal erlebt. Wollte in eine (seltene) Parklücke einfahren, auf einmal springt ein Fussgänger in die Lücke und ruft mir zu, dass er den Platz freihält für seinen Kumpel, der würde da schon die Straße runter kommen. Ich habe im Abgang ernsthaft überlegt, ob es nicht besser gewesen wäre den Typen einfach durch langsames Einparken aus der Lücke zu drängen, aber in der tatsächlichen Situation bin ich erst mal einfach weiter gefahren. Vielleicht wäre es richtig gewesen dort in der Nähe stehen zu bleiben und das Kennzeichen zu notieren.
Das war der Moment, wo ich mir an den Kopf gegriffen habe und mich gefragt habe, in was für einem Land wir leben, wenn jeder auf sein Recht pocht und es auf Heller und Pfennig notfalls einklagt, rein aus Prinzip. Auch wenn es nur um einen Parkplatz geht.
Ich jedenfalls habe jetzt einen Parkplatz auf einem geschlossenen Grundstück gemietet. Muss ich nix mehr suchen, muss ich mich mit keinen Deppen rumschlagen und ich hab seitdem auch weniger Schäden am Auto. Ist vielleicht nicht der Gutmenschenweg, aber immerhin eine Lösung.
Nötigung? Was ist denn das wieder für ein Bullshit?
@Sanníe: Ich fahre auch oft genug auf eine rote Ampel zu, die dann durch die davor einbaute Schleife auf Grün springt, wenn nicht ein anderer Verkehrsteilnehmer schneller war. Warum sollte ich für einen Fußgänger anhalten, der sich sowieso sicherer über den Ampelüberweg bewegen sollte. Mich könnte ja jemand beim Anhalten überholen und den vor meinem Auto querenden Fußgänger verletzen.
@Aufpasser: 10€ wegen Nichtgebrauchs des Genitivs bei "wegen" … Wenn schon, denn schon.
@Momo:
Da gibt es eine gute Lösung: Einfach vor dem Parkplatz stehen bleiben, Auto abschließen und weggehen. Wenn ich ihn nicht haben kann bekommt ihn keiner – außerdem kann man nach 5 min. sowieso reinfahren. ;-)
@Sanníe:
"Solange so wenig Umsicht und Rücksicht im Straßenverkehr herrschen, muß man sich sein Recht einfach nehmen."
Welches Recht hat sich denn die Frau auf dem Rollator genommen?
@5: Vielleicht können wir uns ja auf MILF einigen O:-)
Einer mir nahestehenden 70-jährigen Verwandten wurde eine Anhörung der Polizei übersandt, wonach sie sich den Halt gebietenden Weisungen eines Polizeibeamten widersetzt hatte, indem sie sich mit ihrem Elektrorollstuhl bei "deutlich überhöhter Geschwindigkeit in einer stark frequentierten Fußgängerzone und unter Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer" flüchtig zeigte.
Lediglich anhand eines widerrechtlich angebrachten ungültigen Versicherungskennzeichens konnte die Halterin und Fahrerin ermittelt werden.
Bei der technischen Überprüfung des angeblich auf 6 km/h gedrosselten Rollstuhls stellte man fest, daß dieser unfachmännisch von der Drosselung befreit wurde und tatsächlich deutlich mehr als 25 km/h auf das Pflaster legen konnte.
Heute, mit inzwischen knappen 72 Lenzen auf dem Rücken, hat sie sich einen neuen Rollstuhl gekauft. Dieser fährt sie nun, mit gültigem Kennzeichen, angeblich mit 34 km/h durch die Stadt. Sie hat sich eine lautere Hupe einbauen lassen. Wegen der schwerhörigen Mütter mit Kinderwagen, die ihr andauernd in den Weg fahren …..
@Jo:
http://www.hr-online.de/website/rubriken/ratgeber/index.jsp?rubrik=3642&key=standard_document_36833246&seite=5
Wobei ich das nicht unbedingt als Quelle bezeichnen würde…
Direkt vor meiner Haustür (und schön durchs Küchenfenster zu beobachten) ist eine recht tückische Kreuzung. Man kann wegen parkender Autos die Strasse nur einsehen wenn man auf dem Fuss- und Radüberweg steht. Gegenseitige Rücksichtsnahme hin oder her, ohne auf dem Fuss- und Radübergang halten fährt man blind in den Vorfahrt habenden (50km/h fahrenden) Verkehr. Ich möchte keinen Radfahrer oder Fussgänger behindern, aber im Endeffekt bleibt mir keine andere Möglichkeit als dieses in Kauf zu nehmen. Ich muss bis an die Strasse fahren und dort erstmal schauen zu können ob ich Vorfahrt gewähren muss und da dies eine Hauptstrasse ist, praktisch immer auch (im idealfall kurz) halten. Sofern sich dann nicht innerhalb von wenigen Sekunden eine Lücke findet, wird mit sicherheit ein Fussgänger oder Radfahrer behindet. Aber was sind die Alternativen ausser nur noch zwischen 2 und 5 Uhr Nachts Auto zu fahren wo sich die Kreuzung problemlos in ermangelung von anderen Verkehrsteilnehmern passieren lässt? Ist es jetzt mein Fehler dass Stadtplaner solche Kreuzungen so planen, dass ein Vorfahrt gewährendes Fahrzeug zwangsläufig auf dem Fuss- und Radwegübergang stehen, nein in der Praxis sogar verweilen muss? Ich sehe täglich viele Fussgänger und Radfahrer die sich an dieser Stelle über die Autofahrer aufregen (und viele gefährliche Situationen wenn die Fussgänger und Radfahrer vor oder hinter dem Auto hergehen wärend es zurücksetzen oder vorwärts fahren will), erst letzte Woche habe ich sogar jemanden ein Auto dort bespucken gesehen weil dann doch 30 sekunden Standzeit aus dem Vorfahrt gewähren wurde und der PKW nicht sofort auf die Hauptstrasse einbiegen konnte. Gegenseitige Rücksichtsname heisst auch mal zu schauen ob jemand überhaupt eine andere Möglichkeit gehabt hätte.
(ja, ich weiss der Fall hier liegt anders – wollte das nur mal loswerden)
Vieleicht hat es die Dame etwas übertrieben und ihren unmut an leuten ausgelassen die nix dafür können aber irgendwo kann ich die hilflosichkeit der frau schon verstehn in der sie sich vermutlich befunden hat
das wird nicht das erste mal gewesen sein
ist wohl wie mit einem amoklauf das kommt nie einfach so
@momo:
Es gibt keinerlei Pflicht für Fußgänger, nur ausgezeichnete Stellen zur Überquerung einer Straße zu nutzen.
Sie stehen offensichtlich nicht für gegenseitige Rücksichtnahme im Verkehr. Sie vertreten das Recht des Stärkeren. SUV oder Audi-Fahrer? Lesen Sie mal wieder die StVO.
Ansonsten: FU.
Logisch, solch ein Altersstarrsinn muss bestraft werden. Was hätte denn der Autofahrer machen müssen, damit sie zufrieden gewesen wäre? Sich vielleicht auf die Straße werfen und um Vergebung bitten ?
Der Vergleich des Amoklaufs ist, psychisch gesehen, garnicht so abwegig. Aus langem Unmut heraus eine Dummheit zu machen bleibt eine schlechte Idee, die -richtigerweise- bestraft wird.
Ich will niemandem untersagen, sich sein Recht zu nehmen, wenn die Risiken überschaubar sind. Aber die Argumentation, dass einem das Unrecht des anderen erlaubt, selbst Unrechtes zu tun, greift nicht, denn es gibt keine Gleichheit im Unrecht.
Wenn die Bahn stundenlang nicht kommt, werde ich trotzdem bestraft, wenn ich danach in der Bahnhofsinformation randaliere. Auch wenn meine Wut berechtigt war, meine Reaktion war es nicht.
Wenn mir auf der Autobahn jemand gefährlich dicht auffährt und ich dann, weil ich die anderen Autofahrer erziehen will, den Rest des Tages selbst das gleiche bei irgendwelchen anderen Leuten tue, dann würde man mir vermutlich nicht nur die Taten vorhalten, sondern wegen meiner zweifelhaften Argumentation auch meine charakterliche Eignung zum Autofahren in Frage stellen. Zu Recht, wie ich finde.
@Christian:
Die Schuld ist eindeutig.
An Kreuzungseinfahrten darf 5m (oder waren es 10) von der Kreuzung aus nicht geparkt werden.
Wenn sich die Autohalter daran halten würden, gäbe es keine Sichtbehinderung.
Auf Rad/Fußweg zu fahren ist ebenso als würde man als Linksabbieger auf die erste Fahrspur bis zum Mittelstreifen fahren und dort erstmal gucken, ob die Zielspur frei ist.
Also ich kann die Aggression durchaus verstehen.
Ich bin heute (ganz normaler Tag) bei gefährlichstem Schneematsch (1. Schnee wird von der Straße/Einfahrt auf den Radweg geschaufelt) mit dem rad ca 2-3 km zur Arbeit gefahren.
Dabei gibt es absolut Radfahrerfeindliche Ampelschaltungen (2.) an so ziemlich jeder Kreuzung.
4 auf dem Rad-/Fußweg parkende Autos (3.), 5 oder 6 Fußgänger, die ohne zu gucken auf den Radweg laufen (4.), 4 Autos, die rechts aus der Straße kommen, bis zur Fahrbahn vorfahren (5.) und mich nur doof angucken, wenn ich dann neben der Fahrertür zum stehen komme.
Heute hatte ich noch (zum Glück seltener) den Fall, dass ich von einem rechts über den Radweg abbiegenden fast umgenietet worden wäre (6.).
Das ganze innerhalb von 15-20 Minuten und sowas JEDEN Tag.
Man kommt sich als Fußgänger, vor allem aber als Radfahrer wirklich nicht ernst genommen vor. Solche Dinge wie Nassgespritz werden durch Pfützen auf der Straße, miserabler Zustand der Radwege im Gegensatz zur Straße und praktisch nicht vorhandene Räumung der Radwege kommt noch hinzu.
Am übelsten ist aber das Verhalten von ca 70% der so auffälligen Autofahrer, die nämlich überhaupt kein Schuldbewußtsein haben. Dass dann die übrigen 30% wie im geschilderten fall dann vielleicht zu Unrecht leiden müssen tut mir auch leid.
@2 llamaz
Der kommt, nachdem er Wolfgang Bosbach abgeholt hat. Der muss doch auch immer seinen Senf über Killerspiele loswerden.
Gar nicht lange drüber aufregen und rumdiskutieren sondern beim nächsten Mal einfach überfahren… Alternativ kann man sie ja auch packen und ihr den Rollator wegnehmen. *höhö* :-)
@kaputnik:
Audi…
Nein ich fahre einen Porsche.
Jetzt dürfen Sie weiterpöbeln, dabei sollten Sie aber nicht vergessen das ich mit 2,5 Tonnen und 500PS deutlichere Argumente gegenüber unberechenbaren Fußgängern auf der Fahrbahn habe.
Oder um es mit Ihrer Sprache auszudrücken: go f* yourself
@momo:
Ich bin durchaus der Meinung, dass man jemanden aufgrund solcher Sprüche direkt den Führerschein wegnehmen können sollte. Wo ist der Idiotentest, wenn man ihn braucht.
Aber lassen wir das.
@kaputnik:
Wieso denn lassen. Was von Ihnen kommt ist Argumentativ reichlich Dünn.
Ich fahre im Sommer oft mit dem Rad ins Freibad oder mit dem Motorrad zur Arbeit. Ich weiß also wie es ist der "schwächere" im Straßenverkehr zu sein. Jedoch gefährde ich nicht mein Leben (und das anderer) nur weil ich der Meinung einer meiner Mitbürger verhält sich unmoralisch. Das wollte ich mit den "deutlicheren Argumenten" sagen, was bringt ihnen ihr Recht wenn Sie auf einer Motorhaube kleben.
Was mich ankotzt ist, dass Leute wie Sie die voll wissentlich gefährdend in den Straßenverkehr eingreifen weil Ihnen etwas nicht passt.
Wenn Sie keine anderen Aufgaben haben wie Autofahrer zu disziplinieren sollten Sie sich vielleicht arbeit suchen… ist doch langweilig den ganzen Tag zuhause oder?
So ich setze mich jetzt ins Auto und fahre mit über 200!!!!!1111elfelfelf auf der Autobahn nach Hause zu meiner Frau. Mahlzeit.
PS: Ach lassen wir das…
@momo: <- Das sagt eigentlich alles. Ich möchte die Aufforderung zum Idiotentest mit unterschreiben.
Zumindest ist mir neu, daß man zur Nutzung der linken Spur erst ab 200PS berechtigt ist, oder kleinere Autos wegdrängeln kann, wenn man sie zu langsam findet…
Gibt leider zu viele Leute, die denken, mit ihrem Mercedes (oder meinetwegen Porsche) die linke Spur gepachtet zu haben.
@momo:
Es ist richtig lustig, was Sie vermuten,unterstellen und rumblöken.
Nicht eine einzige Ihrer Aussagen über mich oder meine Motivation können Sie aus meinen Beiträgen ableiten.
Wie kommen Sie darauf, wie ich mich im Verkehr verhalte, über meinen Job …? Ich habe mich ja nichtmal zum Verhalten der "Oma" geäußert.
Sie schreiben ungezügelt drauf los, legen sich die Verkehrsregeln zurecht ("Fußgänger haben über die Ampel zu gehen") und geben sich nicht die geringste Mühe, Ihr gerüttelt Maß an Aggressivität im Verkehr zu verbergen.
Nach Ihren Äußerungen hier sind Sie offensichtlich charakterlich nicht geeignet, ein KFZ zu führen, wie es so schön heißt.
Können Sie ein normales Verhalten zeigen?
@grumbald: üblicherweise parken die Autos an dieser Stelle im gesetzlichen vorgeschriebenen Abstand, die Parkplätze sind von Randsteinen umfasst so dass ihnen kaum etwas anderes übrig bleibt als ausreichend Abstand zu halten.
Sie können aber ja mal mitrechnen wenn sie tatsächlich meinen 5 Meter wären genug: Was sind 5 meter Sicht wenn der Verkehr mit 50 km/h fliesst in Sekunden? Antwort: nichtmal 0,4 Sekunden. Selbst wenn wir das verdoppeln oder verdreifachen sind wir noch lange nicht bei einem Wert bei dem ich in die Kreuzung einfahren kann in der Gewissheit nicht doch stehenbleiben zu müssen weil ein Fahrzeug kommt. Und das ohne jegliche Reaktionszeit einzuberechnen. Die 5 meter Sicht zu jeder Seite reichen dazu bei weitem nicht aus. Selbst wenn es 10 Meter wären, ist das immernoch kaum eine ganze Sekunde Sicht auf den fliessenden Verkehr.
Nee, klar – wer einen Rollator benutzt, ist eine "Oma" (schön auch, wie sich bei älteren Menschen sprachlich grenzüberschreitend angeschleimt wird – oder ist jemand mit all den "Omas" und "Opas" tatsächlich verwandt?).
Wer Rollstuhl fährt, ist ein "Pflegefall".
Und die Erde ist eine flache Scheibe.
Hoffentlich wird das auch weiter verfolgt und nicht eingestellt. Die braucht offensichtlich mal einen vor den Bug. Eine andere Geschichte über "erzieherische Maßnahmen" kann man hier nachlesen:
http://jule-stinkesocke.blogspot.com/2009/02/sie-hat-mich-absichtlich-fast-tot.html
Bei dem Fall wurde ein Mädchen als "erzieherische Maßnahme" über den Haufen gefahren. Die ist dem Tod so gerade von der Schippe gesprungen und sitzt jetzt im Rollstuhl.
Wo ist das Problem? Es gibt Fiat Pandas und es gibt Audi RS 6….jedes dieser Autos darf in Deutschland unter gewissen Umständen so schnell fahren, wie der Fahrer mag. Lieber einen älteren, gesetzten RS-Fahrer (vorher kann man sich das DIng eh nicht leisten) als nen 19jährigen im Golf GTI sponsored by Oma. Auch ich fahre gern so schnell, wie mein Auto kann (220). Ist das schlimm?
@Siggi: Du beziehst dich doch auf den Streit mit momo, oder?
Ich störe mich nicht daran, wenn jemand schnell fährt, so lange er andere Verkehrsteilnehmer nicht damit gefährdet. Aber aggressives Drängeln, Lichthupen u.ä., nur weil jemand mit 140 auch mal einen Lastwagen überholen will, finde ich völlig daneben.
@kaputnik: Wie wäre es mit der Lektüre von §25 Abs. 2 Satz 1 STVO. Gerade wenn es die Verkehrssituation nicht zulässt dass die Straße gefahrlos überquert werden kann (eben wenn die Autos ohne zu bremsen weiterfhren) ist die Nutzung der entsprechenden Übergänge geboten. Zuwiderhandlungen dürften beispielsweise in Bayern (grenzwertig, da §25 nicht explizit eingeschlossen) nach Bußgeldkennzahl 137100 mit 5EUR belegt sein.
@kaputnik:
Unabhängig davon gibt es freilich die Pflicht für Fußgänger zu warten. "Unter Beachtung des Fahrzeugverkehrs" heißt nicht "die müssen bremsen wenn ich sie sehe".
Insofern nimmt sich Sanníe da ein Recht, das ihm schlicht nicht zusteht.
Ähnlich die Rollator-Lenkerin, die kein Recht zur Selbstjustiz hat, auch wenn sie hundert Mal warten mußte. Daß sie sich das Recht ausgerechnet in dem Moment nimmt, in dem ein Autofahrer immerhin seinen Fehler bemerkt und korrigiert, macht sie dann endgültig unsympathisch.
Viele Meinungen, aber wenig Ahnung. Vielleicht informiert man sich auch mal aus erster Hand:
http://www.an-online.de/lokales/aachen-detail-an/1211967?_link=&skip=20&_g=Wuetendes-Hupen-beeindruckt-
Gehbehinderte-nicht.html
"Ein Pkw-Fahrer stand auf einer der beiden Linksabbiegespuren des Amsterdamer Ringes in die Vaalser Straße, als sich ein Rettungswagen mit Blaulicht und Martinshorn näherte.
Der vor der Ampel stehende Autolenker ließ deshalb (bei Grün) das Hilfsfahrzeug passieren, befand sich allerdings auf dem Zebrastreifen, als das Signal wechselte und Grün für die Fußgängerin zeigte. Obwohl der Mann noch zurücksetzte, um den Weg freizumachen,…"
Tja Leute, also doch kein Verkehrsrowdy.
Und noch etwas: Leute, die glauben, ihre (erwachsenen) Mitmenschen erziehen zu müssen, haben einen Ratsch am Kappes.
Mit der Info über den Rettungswagen wird das Verhalten der Frau noch unerträglicher. Sie sollte zwangsweise entweder an einer Schulung oder aber an einer psychologischen Maßnahme teilnehmen müssen, denn wer stur eine halbe Stunde den Verkehr blockiert, bis die Polizei anrücken muss (den Einsatz sollte sie bezahlen!), hat m.M.n. nicht mehr alle Printen im Karton!
@Autolykos:
Kann jeder gerne tun, aber bitte nicht 50m bevor ich daneben bin ;)
@topas:
@hiro:
Habe ich an irgendeiner Stelle geschrieben, die Rollator-Frau wäre im Recht gewesen? Oder, dass man ohne Rücksicht, ohne Warten, ohne Rücksicht auf die Verkehrssituation über die Straße gehen darf oder sogar sollte (aus sogenannten Erziehungszwecken)?
Wenn ich das nicht geschrieben habe, sollten Sie sich Ihre diesbezüglichen Belehrungen bitte sparen. Irgendein Reizmuster getroffen? Oder beim Pisa-Unterricht zum Leseverständnis gefehlt?
@Autolykos:
Wo hab ich denn was von drängeln gesagt.
Wenn jemand am Überholen ist bin ich der letzte der auffährt und drängelt. Wieso auch, er könnte ja ohnehin nirgendwohin ausweichen.
Aber wenn man in der Woche knapp 1000km Autobahn fährt gehen einem mit der Zeit diese "Ich ziehe mit 100 kmh auf die linke Spur und winke Oberlehererhaft mit dem Zeigefinger" – (Entschuldigung) Idioten mächtig auf den Keks.
@kaputnik:
Sie werfen anderen Reizmuster vor, werden aber in jedem Kommentar persönlich und beleidigend…
Ist abzusehen wann sie aus der Pübertät kommen?
>@ 56.momo
>
>Aber wenn man in der Woche knapp 1000km Autobahn fährt gehen >einem mit der Zeit diese "Ich ziehe mit 100 kmh auf die linke >Spur und winke Oberlehererhaft mit dem Zeigefinger" – >(Entschuldigung) Idioten mächtig auf den Keks.
Weil ich das grad lese…
Ist die letzten Jahre eine katastrophale Entwicklung:
70% der Fahrer wechseln die Spur inzwischen ohne zu blinken oder erst während des Wechsels.
Fahren 3 Wagenlängen vor dir raus, Blinken erst während sie schon halb auf deiner Fahrbahn sind und fühlen sich noch im Recht. "Ich hab doch geblinkt" und sie sind dicht aufgefahren.
Ich bin ernsthaft der Meinung, dass eine Mindestanzahl von Blinklichtern VOR dem Spurwechsel gesetzlich vorgeschrieben werden muss. 3 oder 5 mal.
Grüße/Sorry for OT
@Autolykos:
Das finde ich vollkommen OK, das ist ein akzeptabler, der Richtgeschwindigkeit angepasster Geschwindigkeitsbereich, da muss dann auch mal der Q7 oder der lächerliche GLK/Q5 warten :-)
Wenn ich am Wochenende mit dem Lupo meiner Freundin fahre, kann ich auch nicht so fahren wie unter der WOche mit 140 PS…verstehen aber nicht alle KleinwagenbesitzerInnen, gerade wenn die 50 PS bis 130-135 reichen!
@Siggi:
Herrliche Argumente für ein allg. Tempolimit auf den deutschen Autobahnen.
@kaputnik:
Also, ich fand die Fahrteh in den USA und Skandinavien auch sehr interessant, man kann zumindest genau ausrechnen, wann man da ist und Staus sind auch seltener. Das liegt aber auch daran, daß hier in Deutschland die GEGENseitige Rücksichtnahme kleingeschrieben wird und gern auch mal Omma Müller ihre wöchentliche Einkaufsfahrt dazu nutzt, um das beim BdM Erlernte im Straßenverkehr umzusetzen.
Was würde ein Tempolimit bringen? Die, die es sich leisten können, setzen sich wie bereits jetzt großzügig hinweg, alle anderen schauen in die Röhre und das Verhalten, das diese Diskussion ausgelöst hat, wird in einen anderen Geschwindigkeitsbereich verlagert.
Gut, daß Sie auf Argumente sachlich eingehen und eigene vorbringen, die abseits der Polemik stehen…
@Siggi:
Meine Lieblingsargumente für ein allgemeines Tempolimit (plädiere für ca. 120km/h) sind:
Besserer Verkehrsfluss und weniger Staus und der Schutz vor verantwortungslosen Aggro-Wahnsinnigen. Mit einem Kleinwagen auf einer deutschen Autobahn unterwegs sein, ist wegen der großen Geschwindigkeitsunterschiede eine fragwürdige Stresserfahrung.
Meiner Erfahrung nach sind die Perma-Linksspur-Fahrer übrigens nicht die Kleinwagenfahrer, sondern einfach seltsame Charakter, die entweder meinen andere erziehen zu müssen oder die schlechten Fahrer, für die ein Spurwechsel eine große Herausforderung ihres Fahrvermögens bedeutet.
Viele Autofahrer werden sich in unbeobachteten Momenten natürlich weiterhin über das Tempolimit hinwegsetzen. Die Tempospitzen würden geringer und die Akzeptanz im Laufe der Zeit größer.
@kaputnik:
Im Kontext: Ja. Wenn Sie etwas anderes meinten, sollten Sie sich weniger mißverständlich ausdrücken.
@kaputnik:
Was gegen ein Tempolimit spricht:
- Staus entstehen wegen voller Autobahn – und wenn alles voll ist, kann auch keiner schneller als 80 fahren
- die meisten Unfälle passieren bei geringer Geschwindigkeit
- die meisten Unfälle werden von Fahrern verursacht, die mit geringer Geschwindigkeit fahren
- die wenigsten Unfälle passieren auf der Autobahn
- die meisten Fahrer halten sich bereits jetzt an die Richtgeschwindigkeit
- "Drängeln" hat nichts mit der Geschwindigkeit zu tun, sondern mit dem Abstand – ich zumindest habe eher auf Landstraßen irgendwelche Idioten im Nacken als auf der Autobahn
Ich bin für elektronische Verkehrsregelung, damit bei Störungen des Verkehrsflusses nicht von hinten der Stau aufgebaut wird. Bei Bremen auf der A1 klappt das sehr gut – da ist das Ding auch öfter mal aus.
Das Problem der Kleinwagen ist, daß es Kleinwagen sind. Wenn ich mit meinem Focus unterwegs bin, kann ich gemütlich mit ~130 hunderte Kilometer fahren, ohne nennenswert bedrängt oder ausgebremst zu werden. Einmal Freundins Polo gefahren – Hölle, trotz gleicher Geschwindigkeit und Fahrweise.
@kaputnik:
Da kommen wir ja shcon mal auf einen grünen Zweig. Verkehrsregelung ist super, muß aber auch durchgesetzt werden. Wenn auf der A5 wegen Staugefahr 80 angezeigt wird und weiterhin links mit 160 gekachelt wird, ist klar, daß sich die Gefahr dann realisiert. Die Angeschmierten sind dann wieder die, "die wo" sich dran gehalten haben.
In meiner Heimatstadt Hannover ist durch extrem verfehlte rot-grüne Verkehrspolitik das Auto in allen Belangen benachteiligt (Straßenbahnen/Busse bekommen immer, stets und ständig und unabhängig von der Verkehrslast auf den Straßen freie Fahrt; das Wohngebiet der Schönen und Reichen ist ganz zufällig ein Wirrwarr aus nur herausführenden Einbahnstraßen u.v.m).
Ich wünsche Allen ein schönes, staufreies Wochenende!
@hiro:
Ich habe auf eine falsche Behauptung von "momo" mit einer Richtigstellung geantwortet.
Mit Ihrer darauffolgenden Belehrung unterstellen Sie mir dann implizit, unbegrenzte Rechte für Fußgänger zu vertreten.
Missverständlich ist meine Aussage "es gibt für Fußgänger keine Pflicht gekennzeichnete Überwege zu benutzen" nicht im geringsten.
Verstehen Sie das nicht?
@hiro:
Ihre Argumente sind oberflächliches Wunschdenken bzw. widerlegt.
Empirisch und logisch ist belegt, dass Straßen bei geringeren Geschwindigkeiten mehr Autos fassen können (wegen der dann möglichen geringeren Abständen zwischen den Autos nämlich).
Sie wissen sicherlich, dass zum Beispiel ein Bremser bei dichten, aber grundsätzlich fließenden Verkehr einen Rückstau hinter sich auslösen kann. Die Hauptursache für das Bremsen auf der Autobahn sollten sicherlich die großen Geschwindigkeitsunterschiede sein.
Seltsames Argument ohne jede Logik:
-> geringer als wessen Geschwindigkeit oder welcher Geschwindigkeit bitte? Geringer als 200? 150? 120? 80? Richtgeschwindigkeit? Erlaubte Geschwindigkeit? Erlaubte Geschwindigkeit + 20%? ….
Die Verkehrssicherheit nimmt zu, weil die Geschwindigkeitsunterschiede zwischen den Teilnehmern geringer werden.Die allgemeine Zufriedenheit wegen weniger Stress im Verkehr auch.
Den Kommentar kann ich mir nicht verkneifen: Auf der Autobahn sind wohl eher Sie den Leuten im Nacken?
Sie haben bestimmt Recht mit Ihrer Aussage, dass die Situation für Kleinwagenfahrer mit 130 anders ist als für 130-Fahrer mit größeren Wagen.
Aber was darf bzw. muss man daraus folgern? Bestimmt nicht, dass Kleinwagenfahrer auf der Autobahn nichts verloren haben, denn das hätte eine Menge unzeitgemäßer und unzivilisierter Implikationen.
@Siggi:
Ich kenne die Situation in Hannover nicht. Grundsätzlich halte ich den Vorrang für Straßenbahnen und Bussen für richtig. Auch wenn ich mich im Auto teilweise darüber ärger, weil irgendwelche Vorrangschaltungen nicht der Verkehrslast angepasst sind. Da lässt sich bestimmt optimieren. Einverstanden.
Bei den Wohngebieten wäre ich mir nicht so sicher, die Anwohner dort haben möglicherweise ein objektives und subjektives Interesse an einem verkehrsberuhigtem Wohngebiet ohne hohe Geschwindigkeiten und Durchgangsverkehr.
Dass die Planung von solchen Zonen aber immer richtig, im Sinne von intelligent durchgeführt wird, daran habe ich aber auch meine Zweifel. Ich halte Verkehrsplanung und Verkehrsführung und Regelungen in Deutschland grundsätzlich für schlecht. Viele, viele wirklich schlechte Verkehrsregelungen für Autos, Fahrradfahrer und Fußgänger gibt es bei uns.
Aber das sollten Sie nicht auf das Feindbild "Rot-Grün" schieben, sondern unfähigen oder ignoranten Bürokraten. Jedenfalls wenn man über den Tellerrand des Autofahrers hinausschaut.
Hamburg zum Beispiel ist geplant nur für den Autoverkehr, mit objektiven Benachteiligungen für alle anderen Verkehrsteilnehmer. Aber auch unter der CDU gibt überall die Rote-Welle.
@Christian:
Ich meinte die 5m paralell zur Straße auf der ich als Autofahrer stehe und abbiegen will.
Wenn es einen Parkstreifen an der zu befahrenden Straße gibt, besteht ja ein Abstand zwischen Radweg und Fahrbahn, dieser setzt sich über die Kreuzung fort und erlaubt es normalerweise einem (!!!) Fahrzeug zwischen Fahrbahn und Radweg zu warten ohne den radweg zu blockieren.
Das zweite Fahrzeug sollte dann aber bitteschön den Radweg freihalten.
Bei großen/stark befahrenen Straßen ist es meiner Erfahrung nach aber eher selten, dass es Parkstreifen gibt, bzw diese bis in den Kreuzungsbereich ragen.
Da haben die Aachener Autofahrer Glück gehabt, dass nicht die ältere Dame mit dem Rollator unterwegs gewesen ist, die man im Videoclip sehen kann.
Schauen Sie mal hier rein.
http://www.youtube.com/watch?v=fdDj0Syzrn8
@momo: Mir könnte es ja schwer Latte sein, aber da Sie hier ausgiebig hineinschmieren, scheinen Sie ja ein Interesse daran zu besitzen, die Meinungen anderer Leser zu erfahren.
Bitteschon:
Sie sind ein Muss sowas sein? Editiert. fh., dem es durchaus nicht schaden würde, zwischendurch mal einen Blick in die StVO zu werfen. Denn mit gesundem Menschenverstand muss man Ihnen ja nicht kommen.
Mal abgesehen davon, dass es tatsächlich keine Pflicht zur LZA-Nutzung gibt, und Sie darauf durchaus selber kommen könnten: Malen Sie sich doch spaßeshalber einmal die Konsequenzen aus. Muss der – in Ihren Augen wohl eh unzulässig befusste – nicht motorisierte Verkehr dann jedem Stück Asphalt so lange ausweichen, bis eine Lichtzeichenanlage errreicht wurde? Und wenn nicht – wie lange reicht die Zone des Todes rund um eine Ampelanlage? 100 Meter? Sichtweite? Wie es Ihnen passt?
Vor allem aber könnten Sie zur Feier des Tages einfach mal Ihren Verstand und die sicherlich auch Ihnen eigene Restrücksichtnahme aktivieren: Es wurde vorgeschlagen, beim Zurollen auf eine rote Ampel die Geschwindigkeit zu drosseln, um querende Fussgänger passieren zu lassen (btw. eines der unverständlichsten und weitverbreitesten Ärgernisse in heutigen deutschen Großstädten). Und Sie verteidigen mit harten Bandagen Ihr "Recht", in voller Geschwindigkeit auf das Haltesignal zuzufahren, um dort in die Eisen zu steigen? Selbst wenn es dieses Recht gäbe: finden Sie es bei näherer Betrachtung wirklich eine größere Einschränkung für Sie, auf dieses zu verzichten und also locker auszurollen, als es für den Fussgänger eine Einschränkung ist, ständig Umwege in Kauf nehmen zu müssen? Was geht in einem Kopf vor, um so verbohrt zu sein?
@fh: Nein, muss es nicht. Danke für die Editierung.
Sie sind ein muss das sein? LOL
Bei der Oma fällt mir nur dieses Video ein:
http://www.youtube.com/watch?v=sPqbUABjd1E
@Icke:
So können sie mit Ihren Freunden von der Bahnhofskneipe reden, bei denen Sie heute Morgen ein Öttinger Export genießen.
Wenn ich durchkomme werfe ich auch einen Euro hin.
Schönen Tag.
Für alle anderen die es nicht Verstanden habe,
ich möchte NICHT mit voller Geschwindikeit auf eine rote Ampel zurasen. Ich versuche vorausschauend zu fahren.
Das Problem ist aber das Fußgänger meinen 40m vor einer Ampel eine 4 Spurige Straße queren zu müssen und da Mr. Kaputnik dies auch noch absichtlicht tut damit sich und andere in Gefahr bringt habe ich meinen Unmut zum Ausdruck gebracht.
Lustig wie hier alles gleich persönlich wird.
Wird Zeit, dass man die Rentnerprämie doch mal offiziell auslobt …
@74: Welcome to the Internet *g*
Erinnert mich an meinen Lateinlehrer damals. Im Rolli und psychisch net unbedingt der netteste. Bei dem musste man immer aufpassen, dass er einem nicht über die Füße gefahren ist, der hat seinen Krüppelstatus demonstrativst vor sich hergetragen, Kinder angegriffen und allgemein negatives weiterverbreitet. Dass jemand behindert ist, heißt nicht automatisch, dass er ein guter Mensch ist… Und auch nicht, dass er bemitleidet werden muss.
Die Frau hat sich aufgeführt wie ein kleines Mädchen, der man das Spielzeug weggenommen hat.