25.2.2010

Links 490

Schwarzfahrer: T-Shirt schützt nicht vor Strafe

Die Hamburger Forderungen nach einem gläsernen Internet

Nun war in den vergangenen Tagen in Whistler und Umgebung keine deutsche Sportlerin und kein deutscher Skibob davor gefeit, vom Herrn Minister und seiner fotogenen Frau heimgesucht zu werden

“Weniger wie drei Meter”

60 Kommentare zu “Links 490”

  1. Schnurz meint: (25.2.2010 um 20:21) AntwortenReply to this comment

    @ Guttenberg

    …..und jede Frau, die nicht mindestens ein Trauerjahr nach dem Verlust ihres Gatten einhält ist eine Schlampe………

    Merci, hier wurden Sie deutsche Moral gelehrt, jawoll.

    Je härter die Zeiten, desto primitiver die Pranger.

  2. hiro meint: (25.2.2010 um 20:40) AntwortenReply to this comment

    Schwarzfahrer: Warum sollte ein T-Shirt vor Strafe schützen? Weil im Gesetz nicht explizit "auch der Depp mit dem T-Shirt" drinsteht?

    Hamburg: Wäre lustig, wenn es nicht so traurig wäre. Nicht auf den konkreten Fall bezogen, sondern allgemein. Schon fast peinlich, daß ich im Einzugsgebiet wohne.

    Catwalk-Minister: Herr von-und-zu ist ein Blender. Nicht mehr, nicht weniger und nichts neues.

    3 Meter: Nur konsequent. Wenn eine Gemeinde die Straßen zu Eisbahnen gefrieren läßt und gleichzeitig das Ordnungsamt losschickt, um zu prüfen, ob die Anwohner ihrer Räumpflicht nachkommen, dann ist es doch nur konsequent, die Halter zur Verantwortung zu ziehen, die aufgrund nicht geräumter Straßen nicht parken können. Pflichten gelten immer nur für den Bürger, niemals für den Staat.

  3. Axel John (Link) meint: (25.2.2010 um 20:41) AntwortenReply to this comment

    Die Hamburger Forderungen nach einem gläsernen Internet

    Am Deutschen Wesen soll mal wieder die Welt genesen.
    Was die Hamburger da mal wieder abgelassen haben, dokumentiert deren völlige Realitätsverweigerung, gepaart mit der Unfähigkeit, einfachste Lebenssachverhalte zu verstehen.
    Das steht bildungsmäßig auf der selben Stufe wie der Unfug von Frau "was_ist_nochmal_ein_Browser_Zypries".
    Man sollte den Herrschaften mal einen Artikel aus dem Tagessspiegel empfehlen:
    tagesspiegel.de/medien-ne...ikileaks;art15532,3031555

    Geradezu rührend war auch der Versuch des Bundesnachrichtendienstes, den Geheimnisverrätern die Bereitstellung eines BND-Dossiers über die Verstrickungen der Regierung des Kosovo mit der dortigen Mafia zu verbieten. Werde der Bericht nicht entfernt, werde dies „strafrechtliche Konsequenzen“ haben, drohte BND-Chef Ernst Uhrlau per E-Mail. Lakonisch fragte daraufhin der amerikanische Rechtsberater der Wikileaker, „auf welches Gesetz in welchem Land“ Herr Uhrlau sich denn bei seiner Forderung berufe. Die Antwort kam nie.

    Ich gehe aber davon aus, dass (nicht nur) die Hamburger Deutschnetexperten damit völlig überfordert sind.

  4. karl meint: (25.2.2010 um 20:52) AntwortenReply to this comment

    @hiro: Ganz einfach, weil's dann nicht "erschlichen" ist.

  5. suki11 meint: (25.2.2010 um 20:54) AntwortenReply to this comment

    @karl:

    Dafür war das T-Shirt aber dummerweise schwarz. ^^

  6. Lektor meint: (25.2.2010 um 20:55) AntwortenReply to this comment

    Weniger als!!! Soviel Zeit muss sein.

  7. Quacksilber meint: (25.2.2010 um 20:59) AntwortenReply to this comment

    Dass ein kleinerer Abstand als 3 m zum Schneerand der gegenüberliegenden Strassenseite eine OWi sein soll, halte ich für ein Gerücht. Dann könnte sich ein Fahrzeug ja in eine Parkverbotszone bewegen, ohne dass es überhaupt angerührt würde.

  8. Lord meint: (25.2.2010 um 21:15) AntwortenReply to this comment

    Mein Vorschlag: Der Gemeinde ne Frist setzen, bei erfolglosem Ablauf mittels Fachfirma und Radlader den Schnee beseitigen lassen und die Aktion der Gemeinde in Rechnung stellen. Hat bei uns aufm Parkplatz wunderbar geklappt, nur daß hier der Vermieter der Dumme war. Der bkommt von uns auch Geld fürs Ordnung halten, im Falle Gifhorn würde ich die Anliegerabgaben einbehalten, bis dies getilgt ist.
    Oder den netten Damen ne Schippe in die Hand drücken, sollen die erst mal räumen und dann Knöllchen schreiben…

  9. Roland meint: (25.2.2010 um 21:22) AntwortenReply to this comment

    @ Quacksilber:
    die gehen wohl davon aus, dass ein Einsatzwagen der Feuerwehr da durchpaßt. LKW-Breite ist 2.50 Meter, dazu kommt noch etwas Rangierfreiheit zur Seite (je 25 cm) … und da muß dann die Feuerwehr im Zweifelsfall schnell durch, ohne erst umständlich 'n Schneepflug anfordern zu müssen.

  10. Quacksilber meint: (25.2.2010 um 21:37) AntwortenReply to this comment

    @ Roland:
    Das ist im Prinzip klar. Aber es geht nicht an, dass, wenn das Fahrzeug nicht zum Fahrbahnrand kommt, der Fahrbahnrand eben zum Fahrzeug kommt.
    Sicher, man weiss, dass es sowieso überhaupt keinen festen Punkt im Universum gibt. Wenn aber sowas geahndet werden kann, muss ein Richter auch ein "Physikum" in seiner Juristenausbildung haben, um solche Fälle sachgerecht entscheiden zu können.

  11. Larsv meint: (25.2.2010 um 21:38) AntwortenReply to this comment

    Der Schwarzfahr–Link funktioniert bei mir leider nicht. Aber bin recht gespannt auf die Urteilsgründe. Wenn Erschleichen denn nach Rspr ordnungswidriges Verhalten unter dem Anschein der Ordnungsmäßigkeit ist, dann dürfte das Schwarz-Fahr-Shirt eigentlich nicht drunter fallen.

  12. Olli meint: (25.2.2010 um 21:45) AntwortenReply to this comment

    @Roland:

    Wenn tagelang nicht geräumt wurde kommt so ein Ungetüm erst recht nicht durch. Selbst bzw gerade wenn keiner mehr da parken würde.

  13. Martin meint: (25.2.2010 um 21:48) AntwortenReply to this comment

    @Larsv: deren server scheint momentan überlastet zu sein, er wurde sozusagen gelawblogged :-)

  14. Christian meint: (25.2.2010 um 22:11) AntwortenReply to this comment

    @Larsv:
    Bei mir geht der Link auch nicht.. Aber woanders schonmal davon gelesen.. Der Mann hätte wohl sich so vor die Fahrscheinkontrolle stellen müssen … und es wäre auch nie bei Kontrolle mit dem T-Shirt angetroffen worden .. und und ..

  15. Adimin (Link) meint: (25.2.2010 um 22:43) AntwortenReply to this comment

    Auch als behinderter Mensch mit dem gelben Ausweis, der zum Parken in eingeschränkten Halteverbotszonen habe ich einen Knollen bekommen, weil der Abstand nicht 3,05m beträgt.
    Das ich mit 4 Beinen nicht weit laufen kann und auch Behinderte mit blauen Ausweis dort eine Knolle bekommen , tja , nicht das Problem der Polizei. Es gibt dort in der Nähe auch keine Behindertenparkplätze die nahe genug wären.

  16. Jens meint: (25.2.2010 um 22:47) AntwortenReply to this comment

    Gerade mal auf Wikipedia gesucht, was ein Gerätekraftwagen vom THW in der Breite braucht – 2.55 m. Da sollte man doch annehmen können, dass so ein Fahrzeug da durch passt und ggf. ein wenig durch den Schnee oder die Außenspiegel fährt – die ja in die Messung nicht eingegangen sind und auch nochmal durchaus (geschätzte) 20cm ausmachen. Krankenwagen und Fahrzeuge der Feuerwehr dürften ähnlich breit sein.
    @Lord: Jemandem die Kosten für die Räumung reinzudrücken mag gegenüber einer Firma/Privatperson ja gehen, aber bei einer Stadt/Behörde? Ich bin da höchst skeptisch. Die sitzt mit dem längerem Atem am längeren Hebel und macht da zusätzlich noch Nötigung/Unterschlagung draus.

  17. Jumper meint: (25.2.2010 um 22:52) AntwortenReply to this comment

    @hiro Zustimmung.

    Catwalk-Minister: Herr von-und-zu ist ein Blender. Nicht mehr, nicht weniger und nichts neues.

    hihi

    Kommentar-Editierfunktion ist aus Sicherheits/Datenschutzgründen bis auf weiteres deaktiviert. Eine Wiederinbetriebnahme dieser Funktion ist nicht geplant.
    War länger nicht hier. Warum deaktiviert?

  18. Klabund (Link) meint: (25.2.2010 um 23:07) AntwortenReply to this comment

    Wieso fängt (fast) jede bescheuerte Internet-Entscheidung / Äußerung mit dem LG Hamburg an?
    Arbeiten dort ganz spezielle Leute, oder wieso fällt dieses Gericht so oft auf?
    Ich verstehe es nicht. Ich hab schon früher oft gehört, das einige Anwälte gezielt ihre Prozesse vor dem Gericht haben wollen etc., aber das ist nun schon über 10 Jahre her.
    Hamburg ist ja nun wahrlich nicht das größte Bundesland, aber das Gericht tut sich in der Öffentlichkeit schon immer sehr deutlich hervor.

  19. Jumper meint: (25.2.2010 um 23:28) AntwortenReply to this comment

    Wenn Frauen messen.
    Fehlende cm werden da schon mal bemängelt.
    Ob in Gifhorn oder in Bielefeld-Townsville.

    Die Kassen der Städte sind leer, verstehe.
    Aber welch kranker Spinner schickt seine Geldkraken mit solcher
    Anweisung auf den Weg? Peinlich.
    Schlimm auch, dass diese Ordnungswächter scheinbar an die Wichtigkeit dieser Aufgabe glauben.

  20. Axel John (Link) meint: (25.2.2010 um 23:49) AntwortenReply to this comment

    @Jumper:

    Fehlende cm werden da schon mal bemängelt.

    Man sollte mal nach dem Eichprotokoll für das verwendete Maßband fragen. Radaranlagen müssen schließlich auch geeicht sein.
    Und Überhaupt: Wurden die Damen im korrekten Gebrauch von Maßbändern des verwendeten Typs geschult? Von Leuten, die für Verwaltungsbehörden arbeiten, kann man nicht erwarten, dass sie die korrekte Handhabung ohne entsprechenden Lehrgang beherrschen.

  21. marcus05 meint: (26.2.2010 um 00:20) AntwortenReply to this comment

    ordnungsamt Feldeinsatz arbeiten ja auch nur die blödesten der Dummen, kein Wunder dass die diesen Mist tatsächlich glauben.

    Interessantes Fazit, wenn genug Schnee liegt kann man NIRGENDS mehr parken. Und wenn die Straße unter 3 meter restbreite hat muss man auch dem Schnee ein Ordnungsgeld geben. Die Frage ist nur, alle wieviele Meter gibts eine neue Verwarnung für den Schnee?

  22. anon meint: (26.2.2010 um 02:10) AntwortenReply to this comment

    Gott sei Dank geht Rapidshare in Revision. Dieser Hamburger Rechtsbeugesenat würde die Rechtslage doch nichtmal erkennen, wenn sie nackt vor ihm auf dem Tisch tanzte.

  23. Isso meint: (26.2.2010 um 04:51) AntwortenReply to this comment

    Tja, die Damen vom Ordnungsamt haben sich vollkommen korrekt verhalten.
    Sie haben im Video übrigens vom Außenspiegel gemessen und die Stadt ist nicht verpflichtet jede Straße zu räumen.
    (anwalt.de/rechtstipps/rec...it-nachkommen_002808.html)

    Also wenn man das ungerecht findet, dann sind die Außendienstmitarbeiter die falsche Stelle, um seinen Unmut zu verkünden.

  24. Haus meint: (26.2.2010 um 07:01) AntwortenReply to this comment

    geht es hier um rapidshare.de (lt. Impressum in D) oder um rapidshare.com (lt. Impressum in der Schweiz)?

  25. Neuling meint: (26.2.2010 um 08:50) AntwortenReply to this comment

    @Quacksilber. Das ist doch schon längst bei den über Nacht eingerichteten Parkverboten geklärt. Zur Verantwortung des Halters gehört es auch, sich regelmäßig zu vergewissern, dass das Fahrzeug noch ordnungsgemäß abgestellt ist. Bei mehrwöchigen Abwesenheiten wie Urlaub ist dann regelmäßig jemand zu beauftragen, der sich diese Aufgabe übernimmt und entsprechend handlungsfähig ist.

    Sie sehen, auch mit einsetzenden Schneefall kann man so automatisch zum Parksünder werden. Allerdings ist die Sanktionierung dieses Umstands meiner Ansicht nach in tieferen Schubladen des Miteinanders anzusiedeln und durchaus geeignet eine prinzipielle Ablehnung von Ordnungsbehörden und deren Methoden zu begründen.

  26. marcus05 meint: (26.2.2010 um 08:53) AntwortenReply to this comment

    Rapidshare.com hat server in Deutschland

  27. Mithos meint: (26.2.2010 um 09:08) AntwortenReply to this comment

    Dann sollen die halt mal den Gehweg mit messen, der wird nämlich im Notfall vom Rettungsfahrzeug mitbenutzt und ist im Gegensatz zur Straße auch geräumt und/oder gestreut.

    Einige Gemeinden scheinen es inzwischen ja schwer nötig zu haben. By the way, bei uns vor dem Haus sind auf der Straße nicht einmal 3m zwischen Schneeberg auf der einen und Bordstein auf der anderen Seite platz gewesen. Da brauchte es nicht einmal parkende Autos für. Läuft hier alles unter "eingeschränkter Winterdienst".

  28. marcus05 meint: (26.2.2010 um 10:01) AntwortenReply to this comment

    @Isso:

    Wenn die Gemeinde nur im Rahmen ihrer Möglichkeiten räumen muss, wieso dürfen Fahrer nicht im Rahmen ihrer Möglichkeiten parken?

  29. Krampf meint: (26.2.2010 um 10:40) AntwortenReply to this comment

    jetz weiß ich wie wir unsere leeren haushaltskassen auffüllen
    normalerweise wird der schnee zum rand der fahrban geschoben …jetz schieben wir ihn in die mitte
    und hinter dem schnee pflug gehn 1 eu jopper her mit dem mini computer der politessen und schreiben gleich jeden auf
    dafür brauchen wir natürlich mehr personal aber hey … die arbeiten ihren euro auf die ersten 30 sec wieder rein … der rest is reingewinn
    selbstredent wird nach 4 stunden der nächste strafzettel fällig 6 x 15 eu pro auto … + abschleppen chacka
    wen wir schon dabei sind… wird das abgeschlepte fahrzeug dann gleich wieder zugeschippt damit man weiter straffzettel verteilen kann
    berlin ist in 3 tagen schuldenfrei ^^

  30. SonTyp meint: (26.2.2010 um 11:01) AntwortenReply to this comment

    Ich weiss nicht ob ich das wieder "typisch deutsch" finden soll, wenn sich die meisten Kommentatoren hier vergnügt über die bösen Politessen mit ihren 15€ Strafzettel aufgrund zugegeben seltsam anmutender Rechtsgrundlage echauffieren, wenn es zwei Links darüber über ein Thema geht, welches uns alle berührt und von der Gewichtigkeit auf eine Ebene mit der Vorratsdatenspeicherung und dem Zugangserschwernisgesetz zu stellen ist.
    Oder schlägt da die ansonsten so verpönte "Ich hab doch nichts zu verbergen" bzw. nichts getan Mentalität durch, sobald im Artikel das erste mal das Wort "Rapidshare" fällt. Da kann ich nur raten sich den Artikel trotzdem bis zum Ende zu Gemüte zu führen.
    Da fragt man sich fast, wo all diese Empörung, der Zusammenhalt und die differenzierte Auseinandersetzung die im Zusammenhang mit dem Zugangserschwernisgesetz aufgekommen und letzten Endes in der Rekordpetition beim Bundestag gemündet ist abgeblieben ist…

  31. marcus05 meint: (26.2.2010 um 11:05) AntwortenReply to this comment

    @SonTyp:

    Ganz einfach, über dieses Thema wurde allein hier schon bestimmt 20x in den Kommentaren ausführlich diskutiert. Ordnungsamtsabzocke ist einfach ein deutlich selteneres Thema.

    Außerdem ist hinter diesen Urteilen immerhin ein Sinn zu erkennen, egal wie fehlgeleitet. Die Ordnungsamtschergen hingegen lassen Vernunft jeglicher Art vermissen.

  32. MTK meint: (26.2.2010 um 11:21) AntwortenReply to this comment

    In Gifhorn schneits wohl selten so viel. Dort wo Schnee im Winter normal ist, käme keiner auf die Idee, so zu parken. Da wird dann fluchend der Hof freigeschippt oder sonstwo geparkt. Die Leute in Gifhorn scheinen ja auch ein bißchen Platz zwischen Haus und Straße zu haben (Hof genannt).
    Übrigens braucht ein Feuerwehrfahrzeug noch rechts und links etwas Platz zum Fahren. In die Schneewälle fährt man nicht rein, auch 14 Tonnen Feuerwehr sind schnell festgefahren. Und spätestens das Räumschild vom Winterdienst kommt hart an 3 Meter ran.

  33. dot tilde dot meint: (26.2.2010 um 11:53) AntwortenReply to this comment

    gar nicht so dumm, die gifhorner. beim schneeräumen geld sparen und durch entstehende knöllchen mehr geld verdienen: win-win auf niedersächsisch.

    .~.

  34. Sanníe meint: (26.2.2010 um 12:01) AntwortenReply to this comment

    Wie einfach könnte alles sein, wenn nicht jeder immer nur seine Rechte, sondern auch mal seine Pflichten im Auge hätte: Man hat nun mal ausreichend Platz zu lassen für Feuerwehr und Krankenwagen – das liegt in dieser Straße jawohl auch im eigenen Interesse. Parkt man eben mal nicht vor der eigenen Haustür, ist ja auch kein Menschenrecht.

    Dasselbe gilt natürlich auch für die Damen vom Ordnungsamt, die ganz einfach für Ordnung hätten sorgen können, indem sie statt mit Maßbändern mit Schaufeln angerückt wären.

    Irgendwie hat hier wieder keiner gewonnen, aber das haben beide Seiten in ihrem Pochen auf das Gesetz nicht einmal bemerkt.

  35. raubmordkopist meint: (26.2.2010 um 12:55) AntwortenReply to this comment

    zu rapidshare: was hat ein hamburger gericht eigentlich einem in der schweiz beheimateten (rs ist in cham/kanton zug, wo die steuern niedrig sind, paar hundert meter von mir entfernt) unternehmen vorzuschreiben was es zu tun und zu lassen hat? oder bezieht sich das urteil auf die domain rapidshare.DE und nicht .COM? .DE ist ja seit dem umzug in die schweiz eh tot und wird bald abgeschaltet.
    ach ja und ich habe nichts zu verbergen, da bei uns der DOWNload legal ist (nach meinung unseres parlamentes ist es einem internet user nicht zuzumuten dass er feststellt ob die dateien aus einer legalen oder illegalen quelle stammen, ausserdem zahlen wir für ALLE datenträger von der HD bis hin zum kopiererpapier eine urheberrechtsabgabe die an die jeweiligen rechteverwalter geht) der UPload hingegen ist illegal.

  36. Chris meint: (26.2.2010 um 13:01) AntwortenReply to this comment

    Ich hatte öfter das Vergnügen mit einem Rettungswagen durch Lücken zu manövrieren, von denen die dort parkenden Autofahrer überzeugt waren, da würde jederzeit ein LKW durch passen. Einmal hat es dann tatsächlich nicht gereicht und ein nagelneuer, schneeweißer Golf hat über die gesamt Wagenbreite eine rote Riefe der Stoßstange abbekommen. Monate später hat mir dann der Einsatzleiter mitgeteilt, das Gericht hätte dem Halter des Golfs die Schuld und damit die Kosten zugesprochen. Glücklicherweise ist niemand zu Schaden gekommen, wie dann einige Jahre später in Köln-Ehrenfeld, als die Feuerwehr die Drehleiter nicht an das brennende Mehrfamlienhaus heranbringen konnte, wegen falsch geparkter Fahrzeuge. Das hat dann Menschenleben gekostet! Von daher verstehe ich niemanden, der einfach aus Faulheit sein Fahrzeug da abstellt, wo es gerade am bequemsten ist.

  37. schneewinter meint: (26.2.2010 um 13:08) AntwortenReply to this comment

    isso

    Die juristische Räumpflicht ist das eine, eine verständige Betrachtung das andere: Juristisch mag das alles in Ordnung sein, die große Frage ist, ob das sozial in Ordnung ist.

    Natürlich kann sich der Staat immer auf formaljuristische Argumente berufen, manchmal geht es sogar nicht anders. Allerdings leidet die Akzeptanz staatlichen Handelns beim Bürger mit Verstand, wenn das Verhalten schlicht nicht besonders sinnvoll scheint. Natürlich muss für Rettungsfahrzeuge etc. Platz geschaffen werden. Nur das "Knöllchen" in diesem Fall tut dies gerade nicht, es "schafft keinen Platz" und verfehlt hier zudem mangels Alternativen der Anwohner seine Wirkung.

    Ergo: Die Stadt ist vielleicht nicht verpflichtet, überall zu räumen, sinnvoll wäre es hier jedoch offenbar gewesen.

  38. schneewinter meint: (26.2.2010 um 13:14) AntwortenReply to this comment

    sorry für die Falschformatierung des obigen Beitrags, es hätte natürlich

    @ISSO heißen müssen.

  39. Heinrich meint: (26.2.2010 um 13:39) AntwortenReply to this comment

    @Chris:

    Hier geht es nicht um Falschparker, sonder hier geht es darum, daß eine Stadt ihrer Räumpflicht (die sie m.M. nach durch die erhobenen Abgaben hat) nicht nachgekommen ist.

  40. Kand.in.Sky (Link) meint: (26.2.2010 um 14:02) AntwortenReply to this comment

    Kriegsminister zeigen und zeigten sich schon immer gerne mit Sportlern, Promis und Kindern. Und die Press jubiliert üblicherweise dazu.
    Ist Tradition in Deutschland.

    #k.@Isso:
    Neenee, klar. Die Aussendienstmitarbeiter tun ja nur ihre Pflicht.

    #k.

  41. Tichondrius meint: (26.2.2010 um 14:02) AntwortenReply to this comment

    @Axel John: Danke, sollte ich mal in die Verlegenheit kommen, werd ichs genau so machen. :)

  42. Jakob meint: (26.2.2010 um 14:38) AntwortenReply to this comment

    @Isso:
    Genau, die armen Mädels vom Ordnungsamt tun ja auch nur ihre Pflicht, so wie damals die Mauerschützen… (sorry für den krassen Vergleich). Und die werden ja nicht für's denken bezahlt.

    Zum Urteil: 9km Straßennetz?? Sind ja auch sehr aufwendig zu räumen, da ist man mindestens nen halben Vormittag unterwegs…
    Mal abgesehen davon, daß die Straßen im Video ganz offensichtlich keine Sackgassen sind, sondern schon eine Durchgangsstraße (wenn auch sicher nicht "verkehrsreich").
    Daß von der Außenkante des (umklappbaren!) Spiegels bis zur ersten leichten Schneeerhebung per Augenmaß in 1m Höhe auf 5cm genau ("2 Meter 65!") gemessen wird, spricht auch nicht gerade für Sicherheit als alleiniges Motiv.

    Warum eine Gemeinde Ordnungsdienst-Mitarbeiterinnen losschickt, statt mal mit dem Räumfahrzeug durchzufahren, muß man auch nicht verstehen…

  43. Fußgänger meint: (26.2.2010 um 14:40) AntwortenReply to this comment

    Die Leute gehen tatsächlich davon aus, mit einem PKW würden sie auch öffentlichen Parkraum erwerben. Das ist aber nicht der Fall.

    Ich finde, dass es verboten werden sollte, auf öffentlichen Straßen zu parken. Die Blechhalden verschönern nicht gerade das Stadtbild. Außerdem stehen die Karren ständig im Weg und man muss drum herumlaufen. Lästig.

  44. Sebastian (Link) meint: (26.2.2010 um 15:14) AntwortenReply to this comment

    Der Spiegel-Artikel ist das Letzte. Da wird allen Ernstes das Entlassen der Verantwortlichen für die Kunduz-Affäre mit dem Tanklaster als "Über die Klippe springen lassen zum Selbstschutz" verklärt und Guttenberg dafür getadelt, dass er seine Angestellten in Vancouver besucht.

    Wahrscheinlich sind die Sportler alle zu erfolgreich. Wenn sie richtig schön abgeschissen hätten, hätte man ihn dafür verurteilt, dass er nicht hinfährt.

    Statt dessen überall Sätze wie in der Bild "Nach Abgabe seiner Stimme bei der Wahl in Guttenberg, wo seine Familie ein Schloß besitzt".

    Letztes Jahr wurde der gleiche Mann noch in den höchsten Tönen gelobt, jetzt ist es verwerflich, dass er jedem seiner Soldaten zum Erfolg gratuliert.

    Diese Scheinheiligkeit der Bild… äh Pardon, von SPON, ist zum kotzen.

  45. Autofahrer meint: (26.2.2010 um 15:20) AntwortenReply to this comment

    @Fußgänger
    Ich finde die Fußwege auch überflüssig, es sollte an jedem Geschäft einen Drive-In geben.
    Wären die Fußwege weg, würde es kein Problem mit den 3Metern geben.
    Fußgänger sind eine Behinderung des fliesenden Verkehrs und machen nur unschöne Beulen ins Auto, ganz zu schweigen vom schwierig ab zu waschenden Blutspritzern.

  46. Aurisa (Link) meint: (26.2.2010 um 15:21) AntwortenReply to this comment

    @Jumper:

    Wenn Frauen messen.

    Na und wenn Männer messen erst…

    Ich sage nur: "20 cm" ;)…

  47. anonym meint: (26.2.2010 um 15:30) AntwortenReply to this comment

    Das Video kann ich zwar nicht ansehen, bin aber trotzdem der Meinung, daß es "Weniger als drei Meter" heißt.

  48. a.n meint: (26.2.2010 um 15:57) AntwortenReply to this comment

    @anonym: Ich glaube, das weiß Udo Vetter auch selbst ;)
    Ich habe das Video auch nicht gesehen, vielleicht heißt es dort ja "wie" und der Titel des Links spielt darauf an.

  49. anonym meint: (26.2.2010 um 17:08) AntwortenReply to this comment

    @ a.n
    Es ist klar, daß der sprachliche Lapsus nicht Herrn Vetters Schuld ist. Er war auch nicht gemeint. Ich hätte allerdings eher erwartet, daß das Ganze aus Bayern kommt, die reden doch da so …

  50. a.n meint: (26.2.2010 um 17:43) AntwortenReply to this comment

    @anonym: Dann gibt es also tatsächlich Leute, die behaupten, diese Schreibweise sei korrekt? Also nicht nur in der Mundart, sondern auch sozusagen im Hochdeutschen? Das wusste ich wirklich noch nicht, für mich irgendwie unvorstellbar ;)
    (Wobei ich die Vertreter dieser Position damit nicht automatisch diskreditieren will.)

  51. anonym meint: (26.2.2010 um 17:50) AntwortenReply to this comment

    @ a.n
    In der Hochsprache kann dergleichen natürlich nicht korrekt sein – nur im Dialekt. Da ich quasi aus Norddeutschland bin, sind mir die süddeutschen Dialekte, insbesondere Bayrisch, ohnehin nicht völlig verständlich und immer auch ein bißchen suspekt. Ich interessiere mich nicht für Sport; dennoch ist mir noch mit Grausen in Erinnerung, wie der Wintersportler Hackl in Norwegen im schlimmsten Bayrisch Interviews gab.

  52. prior meint: (26.2.2010 um 20:55) AntwortenReply to this comment

    @marcus05: unter anderem bei der spitzelkom. da sollte doch das BKA was machen können.

  53. M.L meint: (26.2.2010 um 21:05) AntwortenReply to this comment

    Statt 15 Euro Abzockgebühr hätte die Stadt ja auch ihre Politessen kostenfreie Verwarnungen mit einer kleinen Aufklärung über den dort wohl seltenen Fall der schneestarken Winter hinter den Wischer klemmen können.
    Renitente Fälle kann man danach immernoch, -dann zurecht- härter bestrafen. Aber sowas wäre wohl zu weltfremd für die Bretterköpfe in den Ordnungsämtern.

  54. Verteidiger meint: (26.2.2010 um 21:13) AntwortenReply to this comment

    @ Guttenberg:

    Wollen wir Computer als Politiker? Staendig wird ueber die Politiker als Menschen gejammert. Frau Merkel ist zu lahm, Herr Guttenberg ist zu telegen… Ja, was wollen wir denn? Natuerlich hat der Verteidigungsminister sich um den Krieg in Afghanistan zu kuemmern. Natruerlich hat er sich um den Missbrauch von Soldaten in der Ausbildung zu kuemmern. Aber solange er das tut, darf er doch auch die schoenen Seiten des Amtes geniessen, naemlich erfolgreiche deutsche Sportsoldaten zu besuchen und sich mit ihnen sehen zu lassen. Wer sich keinen Kaffee (/Zigarette/ Plausch/ Mailcheck…)goennt, wenn er 3 Stunden hart gearbeitet hat, werfe den ersten Stein!

  55. hiro meint: (26.2.2010 um 21:56) AntwortenReply to this comment

    @Verteidiger:
    Genau! Zigarette für den Pöbel, wenn er ein Stückchen Acker gepflügt hat, und interkontinentale Städtereisen für den Adel, wenn er ein Stückchen Pöbel gepflügt hat. Das ist doch wohl nur angemessen.

    A propos Pöbel pflügen und politisches Blendwerk: Hatten der Guido und der Herr Dings-von-Bums eigentlich mal was miteinander? Würden irgendwie gut zusammenpassen.

    Bitte betrachten Sie diesen Beitrag als kabarettistisch.

  56. Tüte Deutsch meint: (26.2.2010 um 23:41) AntwortenReply to this comment

    Es heißt "Weniger als drei Meter". Regionales Dummdeutsch gilt nicht.

  57. Regenuss meint: (26.2.2010 um 23:49) AntwortenReply to this comment

    Jakob: Nein, Sie müssen nicht verstehen, dass so ein Räumfahrzeug Platz braucht – für sich selbst und den Schnee. Wo soll der Schnee der bitte hin, wenn die Straße beparkt gerade noch 2,5 m breit ist? Wahrscheinlich auf den Bürgersteig, denn wer zu Fuß geht ist ja eh asozial. Oder wie? Als Grundstücksbesitzer ist man schließlich auch verpflichtet den Bürgersteig Schnee und vor allem eisfrei zu halten. Da kann man auch von einem Autohalter verlangen, dass er die Straße passierbar hält. Wer einfach am Fahrbahnrand parkt, geht eben das Risiko ein, zum Hindernis zu werden. Wer sich keinen richtigen Parkplatz bzw. Garage leisten kann, sollte sein teures Hobby vielleicht noch einmal überdenken.

  58. Tichondrius meint: (27.2.2010 um 00:18) AntwortenReply to this comment

    Regenguss: Hobby? Der war gut.

  59. ohno meint: (27.2.2010 um 15:43) AntwortenReply to this comment

    @Tichondrius: Ja, was denn sonst? Zwingt Sie jemand?

  60. Dergelangweilte meint: (28.2.2010 um 14:30) AntwortenReply to this comment

    @ Autofahrer

    Wir haben in den letzten 10 Jahren 2 Neubaugebiete bekommen. Beide Gebiete haben keinerlei Fussweg. Wer da langlaufen will hat auf der Strasse zu laufen. Alle Strasse, in diesen beiden Gebieten, sind so schmal, dass man sein Auto nicht auf der Strasse parken kann. Man muss entweder auf dem Grundstueck parken, oder ausserhalb ^^ des Gebietes. Besucher ebenso.

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