27.2.2010

Was Erwiderungsfähiges

Was sich Anwälte und Richter mitunter so neben der Sache zu sagen haben, wurde auf einer Anwalts-Mailingliste zusammengestellt. Der Kollege Jens Hänsch zitiert einige Spitzen:

- Kommt noch ein Kollege – oder vertreten Sie?

- Herr Vorsitzender, haben Sie in dem Schriftstz etwas Erwiderungsfähiges entdeckt?

- Interessanter Gesichtspunkt. Beleidigt den Intellekt – aber interessant.

- Auf den Vorwurf des älteren Kollegen an den Jungen, er habe noch nicht die nötige Erfahrung: Graue Haare bekommt auch ein Esel

- Ihre Eitelkeit wäre für mich leichter zu ertragen, wenn sie nicht die meine verletzt hätte.

- Niveau sieht nur von unten wie Arroganz aus.

- Sie wissen gar nicht genug, um mir widersprechen zu können.

- Es gibt juristische Zeitgenossen, deren Zeitvorrat unerschöpflich und reziprok zum Vorrat an Fachliteratur und -Wissen scheint.

- Ich betrachte Ihr Urteil lediglich als Zulässigkeitsvoraussetzung für die Berufung.

32 Kommentare zu “Was Erwiderungsfähiges”

  1. dot tilde dot meint: (27.2.2010 um 12:40) AntwortenReply to this comment

    hihihi. wundervoll. vieles klänge auch als frage sehr schön. danke, sehr inspirierend.

    .~.

  2. Eisboer meint: (27.2.2010 um 12:42) AntwortenReply to this comment

    So sieht das also aus, wenn Internettrolle Anwälte werden…

  3. ambra meint: (27.2.2010 um 12:44) AntwortenReply to this comment

    Einen habe ich noch:

    "Sind mir zuviele intelligente Leute hier…"

  4. Martin meint: (27.2.2010 um 12:45) AntwortenReply to this comment

    Ich betrachte Ihr Urteil lediglich als Zulässigkeitsvoraussetzung für die Berufung.

    Mein Favorit! :)

    Ich bin erstaunt über diesen Umgangston. In meinem Bezirk beispielsweise gibt es etwa ein Dutzend Richter auf Bezirksebene, die alle auch als Einzelrichter urteilen. Das ist häufig schon schwierig genug, da braucht es nicht noch zusätzliche Animositäten.

  5. MrBrook meint: (27.2.2010 um 13:02) AntwortenReply to this comment

    Ziemlich genial, gefällt :D

  6. kasulja meint: (27.2.2010 um 13:11) AntwortenReply to this comment

    “ Ihre Eitelkeit wäre für mich leichter zu ertragen, wenn sie nicht die meine verletzt hätte."

    Stolz und Vorurteil.

  7. Mr Darcy meint: (27.2.2010 um 13:43) AntwortenReply to this comment

    @ Kasulja:
    wow, bist Du gut belesen. Respekt!

  8. Christian meint: (27.2.2010 um 13:48) AntwortenReply to this comment

    Austen ist halt doch Weltliteratur.

  9. Daarin meint: (27.2.2010 um 14:13) AntwortenReply to this comment

    Also mir persönlich gefällt Nummer drei am Besten. Kann man auch mal in einer "normalen" Diskussion werfen :D

  10. Rolf Schälike meint: (27.2.2010 um 16:21) AntwortenReply to this comment

    Eine kleine Sammlung nach einem Jahr Gerichtsbeobachtung

    Richter und Richterinnen des Landgerichts und Amtgericht Hamburg:

    "Auslandszustellungen sind für uns extrem umständlich und machen uns Richtern sehr viel Arbeit"

    "Das schöne an Verfassungsgerichtsentscheidungen ist, dass man es so rum und anders rum lesen kann."

    An einen Anwalt gewandt:
    "Wenn Sie Rechtschutz versichert sind, müssen Sie die Kosten nicht abschrecken."

    "Da kriegen Sie die Antwort von Juristen. Das kommt drauf an."

    "Der Täter hat das Recht in Ruhe gelassen zu werden, [beim Kapitalbetrug von 250 Milliarden DM]."

    "Rechtsanwalt Lutz Libberts hat einen direkten Draht zur Presse."

    Zu falschen Eidesstattlichen Versicherungen:
    "Wenn wir sehen, was der Staatsanwalt daraus macht, sehen wir, dass wir uns unnötig aufgeregt haben."

    "Wer mit dem Verbrechen Nachsicht übt, wird sein Komplize."

    "Wir nennen das Säuferfoto. Der wird wie ein Penner dargestellt. Ein extrem unvorteilhaftes Bild."

    "Nüchtern sieht der furchtbar aus."

    "Es gibt mehr oder weniger abgeschiedene Städte."

    "Praktisch alleine soll etwa nicht heißen, dass keine weitere Person anwesend ist, dass niemand dort ist, niemand anwesend war, – sondern, dass nicht viele Personen dort anwesend waren."

    "Ein Urteil birgt immer die Gefahr, dass es zu Weiterungen kommt."

    "Die Stimmung hier ist in Moll."

    "Internet ist ein Medium und keine Lieferung."

    "Die Hose morgens mit der Kneifzange anziehen."

    "Ich gehe weiter, dies ist nicht meine Meinung, dies ist die Meinung eines Presseorgans. Ob ich dieser Meinung bin, behalte ich für mich unter Rücksichtnahme der Beurteilung der Kammer 24."

    "Wir sind hier nur Durchlauferhitzer. Die Sache geht in die nächste Instanz."

    "Für Ihr weiteres Leben würde das nichts bringen, wenn wir für Ihr Rechtsverständnis eine Entscheidung niederschreiben."

    "Die Täter werden in Deutschland stärker geschützt."

    "Als Wirtschaftsführer ist keiner ethisch. White colour criminality."

    "Wir zocken auch manchmal, was die Streitwerte angeht."

    "Zum Verbreiten gehört das Anbieten dazu."

    "Wenn es keine Verträge gibt, können auch keine Lizenzen übertragen worden sein."

    "Mit "allgemein bekannt" verlieren Sie Prozesse. Wann und wo haben Sie das vereinbart?"

    "Film oder Laufbilder? Macht das einen Unterschied?"

    "Der Verfassungsschutz hat sein Ohr an der Wand."

    "Wir müssen die Urheber schützen. Wenn der Gesetzgeber was anderes will, muss er die Gesetze ändern."

    "Wir behandeln Ebay nicht anders."

    "Bestechungsgelder werden nicht offen gelegt, sondern als Beraterverträge getarnt."

    "Wir sind in Hamburg großzügig mit den Verfügungsfristen. Die anderen Gerichte machen nach vier Wochen die Kiste zu."

    "Es geht darum, ob es rechtlich zulässig ist, und nicht um richtig oder falsch."

    "Der gute Mann ist mit seinen Pferd immer an der frischen Luft."

    "Erst nach hier, dann nach da."

    "Das sind tätigkeitsbeschreibende Begriffe."

    "Es ist die Frage, wie man nun den Verkehrskreis ziehen will."

    "Das ist en illegales Motiv. "Man bewegt sich damit in der Grauzone."

    "Im Suff können die Säbel mit Knochen verwechslungsfähig sein." (Fc ST.Pauli Prozess )

    "Der Mann ist korrekt bis in die Sohle."

    "Wenn die Lizenzanalogie versagt, gibt es keinen Schadensersatz."

    "Die Lebenswahrscheinlichkeit zeigt, dass ein Schaden eintreten wird."

    "'Nur" – ist Kritik. Es muss heißen, "ausschließlich"

    "Es ist immer schwerer etwas "rauszutun" (bezahlen) als auf etwas zu verzichten."

    "Feuerwehr ist kennzeichnungskräftig." (Markenrecht)

    "Vieles passiert im Graubereich. Es geht nur ums Geldverdienen."

    "Vorsprung durch Rechtsverstoß ist nicht statthaft."

    "Auf hoher See und vor Gericht ist man in Gottes Hand. Auch in der zweiten Instanz."

    "Vertrauen Sie auf die Weisheit des Gerichts."

    "Mit dieser Ordnungsgeld-Festsetzung von 10.000,00 Euro können Sie sich schon sehr beschwert fühlen."

    "Ich bitte Sie, wir sind doch hier erwachsene Menschen."

    "Der Kläger ist unzufrieden. Damit ist die Entscheidung korrekt."

    "Man kennt ja die typischen Einwendungen bei Kostenerstattungsverfahren"

    "Na machen wir uns einen schönen Nachmittag heute"

    "Bis in die höchste Instanz kommen Sie `eh nicht"

    "Störer ist jeder, der an der Verbreitung mitwirkt"

    "Jetzt sagen Sie es wie ich es hören will"

    "Die Irreführung ist schon aufgetreten, wenn er sich mit dem Angebot befasst"

    "In der Sache selbst sollen Sie sich hinschmeißen"

    "Die Geschichte ist nicht so porentief rein wie man es gedacht hätte"

    "Der eine Prüfer sieht das so, der andere so. Es kommt darauf an bei welchem Prüfer man landet. ( über das Deutsche Patentamt DPA )

    "Wahrheit ist kein absolutes Gut".

    "Hirsche sind ein Jagdmotiv.- Fuchs und Gans ist kein klassischer Fall von Jagd".

    "Es gibt sehr viele Senate, aber die entscheiden Recht unterschiedlich".

    "Richter können auch manchmal blind sein".

    "Aufgedrängte Bereicherung"

    "Gegen den Vorwurf des Nichterwachsenseins muss ich mich verwehren"

    "Schlecht unlauter unredlich"

    "Wenn man sich im Wettbewerb bewegt, weiß man das gewisse Risiken bestehen" (abgemahnt zu werden)

    "Irgendwo muss ein Irrtum erregt werden"

    "Endlich haben wir die Irreführung"

    "Wir brauchen Nachfragen – Nachfragen – Nachfragen"

    "Die Kammer gehört ja auch zu den angesprochenen Verkehrskreisen"

    "Unwiderruflich kann ich nicht verzichten. – Nur rechtsverbindlich kann man verzichten"

    "Machen wir doch die gute alte Wechselseitenlehre"

    "Der Generalstaatsanwalt in Luxemburg hat uns beschimpft"

    "Recht hat doch was mit Berechenbarkeit zu tun"

    "Wir halten es eigentlich mit dem Grundsatz, dass der Verlag selber wissen muss, was er zu tun hat"

    "Beim Streitwert müssen wir außer Rand und Band gewesen sein. Diesen müssen wir deutlich runterfahren"

    "Das machen wir immer so um das das nicht zu verkomplizieren. – Mag sein dass das nicht richtig ist"

    "Können tun wir das bestimmt. – Aber ob das richtig ist ?"

    "Sie können da was hinrechnen, aber das dürfen wir nicht mitmachen"

    "Wir denken für Sie mit. – Das ist das Problem. – Trotzdem sind wir billig."

    "Eigentlich sind das die Juristen, denen man Wortks.g. Sedlmayr-Mörder M.L.ei vorwirft"

    "Es gibt keinen gutgläubigen Erwerb von Rechten"

    "Hier sitzen die Koryphäen des Rechts."

    "Man kann das so sehn, oder so sehn"

    "Kosten sind über das Deliktrecht einzufordern"

    "Wer nichts will, kriegt auch nichts"

    "Ohne Ziel ist auch der Rechtsweg egal"

    "Auf den Server legen ist ein Vervielfältigungs-Akt.

    "Wir haben immer mehr Probleme mit der Internetnutzung"

    "Streitwertbeschwerden kosten nicht viel"

    "Wenn er es online stellt, ist es öffentlich zugänglich gemacht

    "Nur in der Begründung wird so getan, als habe der Richter die Entscheidung aus dem Gesetz entnommen"

    "Das Problem besteht darin, das jeder Fall anders ist"

    "T-online gibt es nicht mehr. – Ist verschmolzen"

    "Es bestehen keine Berührungspunkte, weil die Firma in unterschiedlichen Bereichen tätig ist"

    "Das kann nicht unsere Regel sprengen"

    "Es wird Macht ausgeübt"

    "Hier können Sie alles in Frage stellen"

    "Wir leben mit der – kleinen Münze – , ob das einem passt oder nicht."

    "Im deutschen Recht gibt es nicht die Möglichkeit eines Strafzuschlags"

    "Die T-Shirts werden versetzt wahrgenommen"

    "Schutzrechtsverwahrung ist dann nur zulässig, wenn es auf gesicherter Basis steht"

    "GOOGLE kann nicht in Anspruch nehmen, das es ein rechtsfreier Raum ist."

    "Die Marke muss immer mit dem Produkt gesehen werden"

    "Bei schwerwiegender Persönlichkeitsverletzung gibt es Geldentschädigung"

    "In diesen unseren Zeiten verschieben sich sämtliche Proportionen. – Alles wird anders"

    "Guter hanseatischer Grundsatz : Wenn schon – denn schon"

    "Wollen wir PKH (Prozesskostenhilfe) bewilligen? Ist eine Gnade! Ist doch manchmal eine Gnade."

    "Die Verjährung wird enthemmt durch den PKH – Antrag."

    "Ich habe gesagt, was ich darüber denke. – Aber das muss nicht richtig sein"

    "Wenn wir nicht mehr weiterwissen, gucken wir wer muss was beweisen"

    "Wir kommen da vom Hölzchen aufs Stöckchen"

    "Wir haben genügend Fälle, die saugen sich auf wie Schwämme"

    "Entweder man glaubts oder man glaubts nicht"

    "Gelesen – Gelacht – Gelocht"

    "Störer ist jeder, der an der Verbreitung mitwirkt"

    "Es wurde technisch falsch abgemahnt"

    "Die Leute, die rechthaberisch sind, verlieren hier meist."

    "Sie bekommen hier ein Urteil und nicht Recht."

    "Wenn ich jetzt kurz vor der Pensionierung wäre, würde ich das Ding heute glatt entscheiden."

    "Sie fragen sich doch als Anwalt jetzt, da setze ich nur zu."

    "Die Anwälte haben die Schreibwut. Die haben Zeilenpapier."

    "Die Akte hat fünfundneunzig Seiten. Nach hundert Seiten muss ein Urteil her."

    "Was ist mit unserem minderjährigen Richter (am Landgericht)? Wird er schon beschimpft im Internet?"

    "Sie kriegen Ihr Geld. Die Dame ist Rechtschutz versichert."

    "Sie kriegen hier ein Urteil, ob Sie Recht kriegen, steht auf einem anderen Blatt."

    "Das höre ich jede Woche: 'Ich fahre fünfundvierzigtausend Kilometer im Jahr.' "

    "So ein prozessualer Korinthenkacker bin ich nicht."

    "Er ist präsent und nicht als Leisetreter bekannt."

    "Wenn man sich für die Öffentlichkeit öffnet … ."

    "Das sind unterbemittelte Damen. Da halte ich den Vortrag, rede belangloses Zeug und kassiere siebenhundert Euro." (Richter zu Kollegen in der Gerichtskantine)

    "Jetzt fängt die schöne Zeit an. Montags frei, Mittwochs frei, Freitags frei."

    "Geiler Halbzeitsex. Fünfzehn Minuten, auch nicht schlecht. Man muss die Jungs auch mal ein bisschen verwöhnen. Ja, darauf legen sie wert." (Richter beim Kantinengespräch)

    "Der Anwalt ist der schlimmste Feind des Mandanten."

    "Ich bin kein Vergleichshansel."

    "Das ist meine dickste Akte."

    "Normalerweise kommt nach hundert Seiten ein Urteil."

    "Streitwertbeschwerden kosten nicht viel."

    "Der Zivilprozess lebt von der mündlichen Verhandlung."

    "Wir hatten schon Fälle, wo schreiendes Unrecht geschieht, aber kein Kläger da ist."

    "Wir sind wieder gut in der Zeit."

    "Das muss pragmatisch gelöst werden, sonst kriegt man ein Rohr."

    "Da werden hunderte Urteile vom Amtsgericht Futzingen – Putzingen – Tutzingen eingereicht, die interessiert kein Schwein hier"

    "Die Akte ist unpünktlich – Der Kläger ist unpünktlich – Der Zeuge ist unpünktlich – Der Dolmetscher ist unpünktlich" – "ach dann können wir ja ein bisschen über die Sache quatschen"

    "Aus dem offenen Hosenstall kann ich mehreres schließen" " Das ist hier aber eine ernste Veranstaltung"

    "Wir Juristen sind so ekelige Leute, das wir auf die Wortwahl wert legen"

    "Auszubildende im "IT"! "Hoffentlich schreiben wir das richtig "IT" und nicht "ET"!

    "Das ist doch ein schönes Mandat für Sie"

    "Sie wollen doch nicht den Ast absägen, auf dem Sie sitzen" (Richter zum Anwalt, der den Streitwert reduziert haben will)

    "Ich denke an die Anwälte, die mir leid tun, weil es so viele gibt".

    "Sie wissen doch auch was in dem Gewerbe los ist. – Das Gefälligkeitsbescheinigungen schnell ausgestellt sind. ( über das Taxigewerbe )

    "Wer will noch sein Recht ? Oder ein Urteil ?

    "So Leute – wollen wir den Anwälten mal was Gutes tun! Vergleich ? 50 zu 50 ?

    "Wir haben alle Schriftsätze gelesen. Möchten Sie noch etwas vortragen, was wir noch nicht gelesen haben?"

    "Intelligente treffen Intelligente" (Gerichtskantine)

    "Auf gutes Weiterstreiten im Neuen Jahr"

    "Sie wollen sich doch sicherlich hier vergleichen. – Es geht doch nur ums Geld"

    "Einer lügt hier! Ist doch klar!"

    "Ich will mal einen Vergleichsvorschlag machen, denn die Anwälte sollen ja auch leben".

    "Demnächst wieder in diesem Theater"

    "Wenn Sie sich vergleichen wollen, stellen wir die Heizung an". (Winter 2006 im Gericht)

    "Abelt vergleicht sich nie. Alles Banane. Keiner weiß was genaues

    "Das ist ein Dreizeiler. – Das Urteil."

    "Aufs Examen kommts nicht an. Auf den Spaßfaktor kommt es an"

    "Wenn in diesem Verfahren ein Anwalt gewesen wäre, der Geld hätte verdienen wollen, dann hätte der 1200 Dias in das Verfahren eingebracht"

    "Man duzt sich ja, man kennt sich"

    "Das ist traurige € 5000.00 wert"

    "Wie kann man da als Anwalt Geld verdienen? – Da macht man sich weder bei Anwälten noch beim Richter beliebt! Wir sitzen doch im gleichen Boot" ( Richter zum Anwalt der für seinen Mandanten den Streitwert drücken will)

    "Vergleichen Sie sich nie. – Bei einem Urteil ist immer Der Richter schuld"

  11. Neuling meint: (27.2.2010 um 16:44) AntwortenReply to this comment

    Auch schön.

    BTW, es heißt richtigerweise "White collar crime"

  12. Stuff meint: (27.2.2010 um 16:45) AntwortenReply to this comment

    Was heisst "Wir sind hier nicht auf dem Bazar?"! Schon die Aufschrift vor der Tür gelesen? VERHANDLUNGSSAAL

    Stuff

  13. Werner meint: (27.2.2010 um 16:59) AntwortenReply to this comment

    "Wenn Sie das wüßten, was ich schon vergessen habe, dann wären Sie hochgebildet."

    Oder wie man jemand beleidigt, ohne daß der sich wehren kann:
    "Hier arbeiten so viele Pflaumen, da fällt es gar nicht auf, daß ich auch eine bin."

  14. egal meint: (27.2.2010 um 17:07) AntwortenReply to this comment

    Urheberrecht beachtet beim Zitieren?

  15. n.n.n. meint: (27.2.2010 um 21:31) AntwortenReply to this comment

    Schöpfungshöhe?

  16. Volker meint: (27.2.2010 um 21:38) AntwortenReply to this comment

    @Neuling:

    Wahrscheinlich wurde es wie "colour" ausgesprochen. Gibt ja auch (ältere) Leute, die das Wort "cowboy" kaboi aussprechen.

    @Rolf Schälike
    Danke für die lustige Sammlung.

  17. Sabine Engelhardt meint: (27.2.2010 um 21:52) AntwortenReply to this comment

    Das Abartigste, was ich diesbezüglich erlebt habe, waren Richter und Rechtspfleger bei einem Betriebsausflug. Ich war noch jung, gerade mal volljährig, und hatte doch erstmal ziemlich Respekt vor diesen hohen Herren.

    Nach dem abschließenden Aufenthalt in einer Gaststätte, in welcher neuer Wein ausgechenkt worden war, lallte einer der würdigen Herren einen anderen im Bus an: "Geh da weg, das ist MEIN Platz."

    Ab dem Tag war mein Respekt vor diesen Amtsträgern auf ein gesundes Maß zurechtgerückt.

    Gruß, Frosch

  18. Carsten meint: (27.2.2010 um 22:15) AntwortenReply to this comment

    …und es hat Sie nie stutzig gemacht, dass die Schülerzeitungsredaktion Ihre massenhaft gesammelten Lehrerzitate allesamt als "unlustig" abgelehnt hat?

  19. Chesus meint: (28.2.2010 um 00:31) AntwortenReply to this comment

    "Ich beachte Ihr Urteil lediglich als Zulässigkeitsvoraussetzung für die Berufung"

    Den merk ich mir. Einfach nur zu gut.

  20. Bernhard meint: (28.2.2010 um 03:20) AntwortenReply to this comment

    Da könnte man ganze Bücher schreiben… mein "Lieblings"Anwalt begann seine Einwände stets mit "Mit Verlaub, Herr Vorsitzender…"

  21. Jürgen meint: (28.2.2010 um 10:44) AntwortenReply to this comment

    "Niveau sieht nur von unten wie Arroganz aus."

    Mein Favorit, Arroganz zum Quadrat. Herrlich.

  22. llamaz meint: (28.2.2010 um 10:46) AntwortenReply to this comment

    Nana, Herr Vetter, wie passt das zusammen? Grad eben noch den Richter Ballmann abgeschossen, weil er Beiträge aus dem Block übermäßig lang zitiert hat und nun auch einen ganzen Blogeintrag kopieren?

  23. A. Fischer, RA meint: (28.2.2010 um 11:20) AntwortenReply to this comment

    Mein Lieblingszitat ist Prof. Jayme zu den verfassungswidrigen EGBGB-Paragraphen:

    "Mann im Sinne des Gesetzes ist auch die Frau."

  24. Stefan meint: (28.2.2010 um 12:27) AntwortenReply to this comment

    "Grad eben noch den Richter Ballmann abgeschossen, weil er Beiträge aus dem Block übermäßig lang zitiert hat und nun auch einen ganzen Blogeintrag kopieren?"

    Der Unterschied ist, ob man's darf…

  25. nondescript reader meint: (28.2.2010 um 13:30) AntwortenReply to this comment

    "Lieber Herr X … Ironie setzt Intelligenz beim Empfänger voraus!"

  26. RA Hänsch meint: (28.2.2010 um 13:31) AntwortenReply to this comment

    Ich habe nichts gegen das Vollzitat meines Beitrages. Immerhin bin ich ja auch nicht der Urheber der Zitate.

  27. Haus meint: (28.2.2010 um 14:58) AntwortenReply to this comment

    Ich betrachte Ihr Urteil lediglich als Zulässigkeitsvoraussetzung für die Berufung.

    Beschde

  28. Flusskiesel meint: (28.2.2010 um 20:22) AntwortenReply to this comment

    Der Spruch mit dem Niveau ist übrigens von Klaus Kinski.

  29. F. Lorenz meint: (1.3.2010 um 02:52) AntwortenReply to this comment

    >Wer will noch sein Recht ? Oder ein Urteil ?

    So passt sich die Gesellschaft an das an was es beim Gericht gibt. Aber das muß man erstmal wirklich verstanden haben, denn viele meinen noch, man könnte bei Gericht (subjektives/objektives/tatsächliches/gesetzliches/gerechtes) Recht erhalten.

    http://justiz.ju.funpic.de

  30. Max meint: (1.3.2010 um 08:53) AntwortenReply to this comment

    Nun ja, Herr Schälike – dass es keinen gutgläubigen Erwerb von Rechten gibt, im Gegenteil zum gutgl. Erwerb von Eigentum an Sachen nach §§ 932 ff. BGB, ist allgemein bekannt. Den Begriff "aufgedrängte Bereicherung" gibt es in der juristischen Fachsprache ebenso…

    Aber schöne Sammlung.

  31. der echte n.n. meint: (1.3.2010 um 11:29) AntwortenReply to this comment

    manchen intellektuell weniger beschlagenen zeitgenossen muss man jedoch leider entgegnen, dass ihre arroganz auch von oben betrachtet wie dumme arroganz aussieht.

  32. F. Lorenz meint: (3.3.2010 um 06:18) AntwortenReply to this comment

    Was den Intellekt angeht…
    Man hat mich zB. 2 mal psychologisch mit gerichtlicher Anordnung untersucht.

    Selbst Juristen sind wesentlich zu Dumm, nur allein das zu verstehen:
    http://justiz.ju.funpic.de/beitraege/richteraringhannover.htm

    Justiz hat gar nichts mit Intellekt zu tun, sondern vorwiegend mit Arschkriechen bzw. Opportunismus aber dieser wird in der Justiz wie Intellekt verstanden von Menschen, die glaublich und wirklich glauben, dass genau das Intelligenz ist.

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