[...]Für alle die, die jetzt „Abzocke“ schreien, rasselt Andreas Krummrey, der Leiter der Verkehrsdirektion der Polizei Bielefeld, lauter Argumente für die Blitzanlage herunter:
[...]
„Das ist eine klassische Gefahrenstelle“, sagt Krummrey.
[...]
Klaro….und um 3:00 Uhr in der Nacht oder am Sonntag beim Schwerlastfahrverkehrverbot ist das bestimmt auch immer noch eine klassische Gefahrenstelle. Es sei die Frage erlaubt, wie oft passiert da was?
Vermutlich gibts in letzter Zeit weniger Erwischte da auch schon im Fernsehn vor ein paar Wochen über die Anlage berichtet wurde…
die wird so langsam bekannt…
Torsten meint:
(28.2.2010 um 19:00) Antworten
Frage: Haben die Kameras in Bielefeld eine Reduzierung der tödlichen Unfälle zur Folge gehabt?
Sebastian Salzgeber meint:
(28.2.2010 um 19:23) Antworten
@„Meister, es ist auch mal an der Zeit Danke zu sagen"
Ob man das mit den SMS glauben kann? Ich bin da etwas skeptisch. Mich stört nichtmal so sehr, dass da jemand mit perfekter Rechtschreibung und Kommaregeln SMS schreibt die über 2 SMS gehen, als viel mehr, dass der Ton wie "das Fest", "kassieren", "Paradies" jawohl alles sehr dubios klingt. Und das auf der Seite das Focus-Logo prangt macht die Angelegenheit irgendwie noch unseriöser. Ich weiss ja nicht. Gibt es seperate Quellen dazu, die nicht einfach nur den Focus Artikel nachplappern?
Vielleicht solltest du dir den Artikel auch mal durchlesen: Vorgeschrieben ist Tempo 100, auf das Tempolimit wird drei Mal, auf die Radarkontrolle ein Mal hingewiesen. Geblitzt wird erst ab 120.
Trotzdem wird im Schnitt alle 3min ein Fahrer geblitzt.
Da kann ich dem ADAC-Sprecher nur zustimmen: "Wer das nicht sieht, dem ist nicht zu helfen."
trickser meint:
(28.2.2010 um 19:50) Antworten
Egal, ob der Bericht über die Flucht-SMS der Wahrheit entspricht: hier zeigt sich, wie schlaue Verbrecher es schaffen, die " wetware" der Bediensteten zu knacken. Man hat den Justizbeamten glauben lassen, ihm zu Raubgeld zu verhelfen. In Wirklichkeit hätte er natürlich nichts bekommen, die sms- so das der Wahrheit entspricht- dienten da eher zur Beruhigung und zur Versicherung weiterer Fluchthilfe. Siehe zum Thema auch dieses Video, was hier letztlich schonmal verlinkt wurde http://www.youtube.com/watch?v=BhbCp_qvwJ0
Sixtus meint:
(28.2.2010 um 19:54) Antworten
Zum Thema "Blitzer bei Bielefeld":
Ich bin aus Paderborn und fahre ab und zu das genannte Teilstück der A2.
In dem Bericht wird zwar der Autobahnverlauf beschrieben, aber die Relaität sieht noch etwas heftiger aus.
Wer da volles Pfund runterbrettert, hat echt ne Meise, denn die Kurve ist zwar gut durchfahrbar und nach der Kurve geht es flott den Berg runter und man hat – bie gutem Wetter – eine gute Fernsicht, weil die Bahn dort geradeaus geht, der "Haken" ist aber, dass dort eine Ab- / Auffahrt kommt.
Zudem habe ich es auch schon erlebt, dass dort Seitenwinde aufkommen, wenn man aus dem Wald rausfährt.
Neben Brummis, Holländern mit Wohnwagen, auf- und abfahrenden Autos, muss man also auch auf Wind achten. Alles Sachen, die man bei 200 Sachen nicht mehr beherrschen kann. Von daher: Fahrt 100! Es ist wirklich – an der Stelle – sicherer für alle!
mcbexx meint:
(28.2.2010 um 20:54) Antworten
Ich habe dieses "Sippenhaftungsprinzip" bei der Verfolgung von Filesharern nie so richtig verstehen können… wenn ein Drogendealer jemanden anfixt und der später aus Geldnot zum Beschaffungskriminellen wird und seinerseits Drogen verkauft – werden die daraus resultierenden Delikte dem ersten Dealer auch zur Last gelegt?
Stuff meint:
(28.2.2010 um 21:17) Antworten
Also, dann rechnen wir mal:
10Mio € pro Jahr, heisst dann in 5 Jahren 50 Mio Umsatz oder ~35 Mio Einnahmen.
Was kostet die Entschärfung der Gefahrenstelle?
Auf alle Fälle die Stadt 35 Mio. Das wäre unökonomisch, denn der Strassenumbau kostet vielleicht so 50 Mio plus der entgangenen Mautgebühr Strafen sind dann 85 Mio anzusetzen. Ausserdem verlören 27 Juristen womöglich ihre Arbeitsplätze.
War doch ganz einfach, die Rechnung? Fragt sich nur, warum nicht der Rückbau von Strassen zu „neuralgischen Stellen“ forciert wird?
Stuff
M.L meint:
(28.2.2010 um 21:21) Antworten
Wieso darf eigentlich die Stadt Bielefeld auf der Autobahn blitzen?
Ich hätte eigentlich erwartet, dass für Autobahnen jemand anderes zuständig ist ^^
Sebastian meint:
(28.2.2010 um 22:06) Antworten
@Stuff:
Da ist nichts zu entschärfen. Die Autobahn führt dort aus Richtung Dortmund bergauf durch den Teutoburger Wald, der dort durchschnitten ist. Danach beschreibt die Autobahn eine Linkskurve. Die Strecke ist dreispurig ausgebaut, mit Taumittelanlage den Berg hinauf. Den Berg hinauf sind DREI Tempo 100 Schilder, danach kommt ein großes, weißes Schild "Radarkontrolle" ca. 500 Meter vor der Blitzanlage. Dies alles bei ca. 3% Gefälle, was dazuf führt, dass jedes Auto, welches 100 auf dem Kamm fuhr, von alleine bis auf über 115 beschleunigt.
Die Blitzanlage hat drei Kameras links UND rechts.
Was bitte soll denn hier noch verbessert werden? Soll etwa die Bundesstraße von Bielefeld nach Detmold verlegt werden um 1 km noch hinten oder wie? Das Tempolimit IST die Entschärfung dieses Verkehrsknotenpunktes, eine andere Möglichkeit wäre nur eine Beschränkung der Menge durchfahrender Fahrzeuge.
Wer diese Anlage trotz Warnungen nicht sieht, der hat eine absolute Vollmeise und kümmert sich nicht um Verkehrsregeln.
Es gibt wirklich nervige Blitzer in ganz Deutschland – auf dem OWD in Bielefeld haben sie vom Geld der Knöllchen auf der A2 jetzt eine neue Blitze gebaut, die absolut überflüssig ist meiner Ansicht nach, da ich die Stelle nicht als Gefahrenpunkt erkennen kann – aber diese Stelle an diesem Berg ist eine Bergab-Raserstrecke wie die Statistik hier mehr als belegt. Da noch diskutieren zu wollen ist absolut perfide.
hiro meint:
(28.2.2010 um 22:14) Antworten
Sorry, da fehlen ein paar Durchstreichungen im letzten Beitrag. Hier nochmal in der Hoffnung, daß die Technik mitspielt:
Was ich bei diesen Filesharing-Geschichten immer nicht verstehe: Wenn der Anbieter 0 für alle Kopien verantwortlich gemacht wird, die in der Folge entstehen – wie können dann die Anbieter 1 bis n noch zur Verantwortung gezogen werden? Offensichtlich haben diese ja keinen Schaden mehr verursachen können, denn für den behaupteten Schaden wurde bereits Anbieter 0 zur Verantwortung gezogen.
Was ist der juristische Trick, mit dem hier jedes Mal derselbe Schaden zugrunde gelegt werden kann, den nach Argumentation der Kläger nur [-das-erste-Opfer-] der erste Täter verursacht [-hat-] haben soll?
Den Schaden nehme ich hier einfach als gegeben an, auch wenn ich generell nicht der Ansicht bin, jeder Download von mehr als 2 Prozent eines MP3-Tracks entspräche mindestens 8 Verkäufen kompletter CD-Sondereditionen.
Ein Mensch meint:
(1.3.2010 um 02:16) Antworten
Bei pro Tag 571 zu schnellen Autos an einer Gefahrenstelle würde man eigentlich in dem Artikel die Erwähnung einer Unfallzahl bzw. der Minderung seit 2008 erwarten.
BWSpieler meint:
(1.3.2010 um 03:12) Antworten
Jeder der viel zu schnell fährt hat es verdient geblitzt und mit einer Geldstrafe und einem Fahrverbot belegt zu werden. Grade da die Anlage auch erst ab 120km/h auslöst. Es gibt nicht umsonst Tempolimits, egal wie sinnlos die im Auge des Betrachters an manchen Stellen sein mögen. Das gibt aber trotzdem niemand das Recht sich weit darüber hinwegzusetzen, sonst könnten wir gleich sagen: "Jeder fährt wie er lustig ist, Verkehrsregeln gibt es keine"
Skade meint:
(1.3.2010 um 06:51) Antworten
Ich habe auch wenig Verständnis für Leute, die bei diesem Blitzer Abzocke vermuten. Die Ecke ist hakelig, das Geschwindigkeitslimit nun mal beschlossene Sache, der Blitzer ist angekündig und lässt obendrein noch ein wenig "Raum". Wer das verrafft, soll gerne noch ein wenig spenden.
Wenn man mal beachtet, wie in anderen Ländern geblitzt wird (gerade in Frankreich wurden ganz andere Saiten aufgezogen, um den Rasern Herr zu werden: da sind die Blitzer inzwischen in Baustellenpylonen versteckt), ist das echt zahm.
Stefan G. meint:
(1.3.2010 um 07:30) Antworten
"Jeder der viel zu schnell fährt hat es verdient geblitzt und mit einer Geldstrafe und einem Fahrverbot belegt zu werden."
Hätte ich früher auch gesagt. Mittlerweile fallen mir immer Senkungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit bei gleichzeitigem Aufbau von Messanlagen auf…
Sorry, wenn bis gestern dort 70 km/h erlaubt war und es kein auffälliger Unfallschwerpunkt war, dann habe ich heute kein Verständnis für eine Blitzanlage mit einer Auslöseschwelle von 55 km/h. Und dieses Verständnis wird sich auch nicht herbeidiskutieren lassen…
Dierk meint:
(1.3.2010 um 08:39) Antworten
Oh ja, die Ecke der A2 ist höllisch. Ich fahre die hin und wieder, mal mit dem Motorrad [z.B. Fireblade], mal mit dem Auto und erfreue mich immer wieder an Kleinlastern oder auch mal größeren, die mir selbst bei 120 kräftig auf die Pelle rücken. Aber aufgrund der Straßenführung, die ja auf das natürliche Wachstum der Gegend zurückzuführen ist, halte ich mich trotzdem ans Tempolimit [OK, manchmal mit einer 20 km/h Abweichung nach oben].
Als ich noch sehr viel regelmäßiger mit ordentlichen Sportmotorrädern unterwegs war, und viel besser in Übung, habe ich diesen Bielefelder Abschnitt mal schneller genommen – immerhin eine wirklich sehr schöne Rennstrecke für die ich nicht bezahlen muss. Es hat mich nicht zerlegt. Ich habe aber die gesamte Breite aller drei Spuren gebraucht. Muss einige Autofahrern gehörig Schrecken eingejagt haben.
Doch, die 100, bzw. 120 mit Toleranz, sind vollkommen i.O. Wer, wie ich damals, den inneren Röhrl raushängen lassen will oder meint ein A. Senna zu sein, der sollte das Geld für eine Rennstrecke ausgeben. In den öffentlichen Straßenverkehr gehört der nicht.
Pascal meint:
(1.3.2010 um 10:58) Antworten
Freie Fahrt für freie Bürger!!!!11
Gibt es eigentlich die Autofahrer-Partei noch?
Und noch was ernsthaftes: 120 bei einer wohl recht gefährlichen Strecke sind was anderes als von 70 auf 55 von einem Tag auf den anderen. Wobei auch da gilt: Wenn man davon weiß (und im Regelfall sind die Schilder ja nicht so versteckt), dann hat man sich dran zu halten – oder eben seinen Geschwindigkeitsaufschlag zu bezahlen. Ich sehe da jetzt nicht wirklich ein Problem.
Ein Mensch meint:
(1.3.2010 um 12:24) Antworten
Ich kenne die Stelle in Bielefeld nicht, aber auf der A7 Hannover-Kassel gibt es eine Blitzanlage, genau in einer Talsohle. Dort fährt man ein erhebliches Gefälle hinunter, muss unten angekommen sehr stark auf 100 abbremsen, nur um sich dann mühsam den Berg heraufzuquälen. Die kinetische Energie der bewegten Masse liesse sich hier effektiv nutzen, wenn auf die völlig unmotivierte Geschwindigkeitsbegrenzung in der Talsohle verzichtet worden wäre. Eine Gefahrenstelle ist hier nicht zu erkennen. Die Strassenführung ist komplett übersichtlich. Angesichts solcher offensichtlicher Schikanen, sieht man dann überall ungerechtfertigte Abzockfallen und fragt nach Statistiken, die die Notwendigkeit der Messung plausibilisieren.
Mithos meint:
(1.3.2010 um 13:32) Antworten
@Ein Mensch: So ein Schwachsinn, eine Autobahn ist doch keine Rodel-Piste, auf der Sie mit möglichst hoher Geschwindigkeit herunterbrettern müssen, um auf der anderen Seite den Hügel möglichst weit wieder hinauf zu kommen. Die untermotorisierten Kleinwagen, welche an jeder kleineren Steigung Probleme haben, existieren fast nicht mehr. Dennoch gibt es sie noch und insbesondere gibt es auch LKW, die beladen nur langsam den Berg hochkommen. Wenn Sie jetzt mit schönem Schwung den Hang runter kommen um möglichst viel kinetische Energie auf die nächste Steigung mitzunehmen, was passiert dann wohl, wenn vor ihnen plötzlich jemand nur mit 70 auf der linken Spur die kriechenden LKW überholt? Was passiert, wenn Sie auf ein Stauende in der Talsohle stoßen? Viel Spaß mit ihrer wertvollen kinetischen Energie bei der Vollbremsung.
Oder wollen sie etwa, dass die 40-tonner ebenfalls Schwung holen dürfen?
Sind Sie eigentlich sicher, dass das Tempolimit nicht schon auf dem Abhang beginnt und sie nur deshalb so stark bremsen müssen, weil sie dies ignorieren und der Blitzer erst in der Talsohle befindet?
Eigentlich kann man bei solchen Beiträgen nur noch mit dem Kopf schütteln. Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie @Ein Mensch oben über die Hügelkuppe rast und hinter seinem Lenkrad laut: Bahn frei brüllt. Unverantwortlich, geben Sie ihren Führerschein ab und gehen Sie wieder Schlitten fahren.
ap meint:
(1.3.2010 um 15:10) Antworten
Klassische Gefahrenstelle: Vom Klo über den Flur zum Fernsehsessel, Bier immer noch in der Hand.
Zuküftig: Fliegende Blitz-Drohne erfaßt überhöhte Geschwindigkeit außerörtlich (Flur). Punktekonto wird bei jenen ohne Rechtsschutz inkrementiert.
(Gelegentlicher Applaus und Ruf nach mehr Blitz-Drohnen zur Erziehung unachtsamer TV-Konsumenten.)
Agir meint:
(1.3.2010 um 15:23) Antworten
@Mithos: Haben Sie auch verstanden, was 20 geschrieben hat?
Gibt es da nicht ein Tempolimit für LKW?
"Ein Mensch" regt sich über einer seiner Ansicht nach ungerechtfertigte Beschränkung auf. Kennen Sie die Stelle?
Mir sind Verkehrsteilnehmer, die mit Verstand und Übersicht fahren viel lieber, als solche, die sich blind an die Regeln halten. Solche habe ich auch im Bekanntenkreis: wenn 50 erlaubt ist, wird auf Gedeih und Verderb 50 gefahren, unabhängig davon, ob die Situation eigentlich das Doppelte oder die Hälfte hergibt.
just my 2 cent
Sixtus meint:
(1.3.2010 um 18:43) Antworten
Dierk,
schon mal die Autobahn zwischen Kassel und Fulda gefahren?
IMO eine der schönsten Strecken in Deutschland!
Hans meint:
(1.3.2010 um 19:05) Antworten
@Agir: Das mit dem Verstehen ist so eine Sache. Dass es einfach nur Unsinn war, was "Ein Mensch" geschrieben hat, haben Sie jedenfalls nicht verstanden. Dabei hat "Mithos" das doch so wunderbar nachvollziehbar erklärt.
Aber bei den Blitzergegnern ist die Sicht oft so verbohrt, dass auch jedes sinnvolle Argument nicht ankommt. Es gibt viel Abkassiererei bei Blitzern, aber das sind dann gerade nicht die, die sich durch mehrfache deutliche Vorwarnung und eine Auslösung erst bei deutlicher Überschreitung auszeichnen.
Hans meint:
(1.3.2010 um 19:06) Antworten
Dass an der Blitze nichts auszusetzen ist, ergibt sich im übrigen schon daraus, dass selbst der ADAC sie gutheisst. Das kommt nun wirklich nicht oft vor.
Ich meint:
(2.3.2010 um 07:26) Antworten
Für alle die Blitzer so lieben,
warum kann man statt ein Tempolimit nicht einfach ein Gefahrenschild und eine Richtgeschwindigkeit vorgeben. Dann kann jeder für sich entscheiden, was er für angemessen hält. Offensichtlich entscheiden mehr als 99,999% täglich bei vielen Gelegenheiten im Straßenverkehr richtig. Warum also 99999 Menschen bevormunden nur weil einer das ganz überzieht. Leuchtet mir nicht ein. So ein hohen Stellenwert das zu rechtfertigen hat Sicherheit für mich einfach nicht.
Zu der Stelle, die ist durchaus ohne Gefahr für mehr als 100km/h geeignet.
@Ich: sobald technisch sichergestellt ist, dass die 0,0001% ausschließlich ihr eigenes Leben, Gesundheit und Gut gefährden, wäre ich dabei. Solange aber ein unfähiger Fahrer andere mit in den Tod reißen kann, werden wir wohl mit derartigen Beschränkungen leben müssen.
Sebastian meint:
(3.3.2010 um 00:31) Antworten
Genau, warum überlassen wir nicht allen einfach alles selbst und schaffen alle Gesetze ab.
Ich komm mir hier echt vor wie im Kasperletheater.
"Wer hier reinfasst, bekommt die Hand abgehackt"
"Vorsicht – Handabhacker hinter diesem Loch"
"Letzte Warnung: Hand hier rein – Hand ab"
Herrlich. Je mehr Blitzer, desto besser.
[...]Für alle die, die jetzt „Abzocke“ schreien, rasselt Andreas Krummrey, der Leiter der Verkehrsdirektion der Polizei Bielefeld, lauter Argumente für die Blitzanlage herunter:
[...]
„Das ist eine klassische Gefahrenstelle“, sagt Krummrey.
[...]
Klaro….und um 3:00 Uhr in der Nacht oder am Sonntag beim Schwerlastfahrverkehrverbot ist das bestimmt auch immer noch eine klassische Gefahrenstelle. Es sei die Frage erlaubt, wie oft passiert da was?
Aber was will man von so einem sch……ver….ten Präventionsstaat http://de.wikipedia.org/wiki/Präventionsstaat anderes erwarten…..
bombjack
Vermutlich gibts in letzter Zeit weniger Erwischte da auch schon im Fernsehn vor ein paar Wochen über die Anlage berichtet wurde…
die wird so langsam bekannt…
Frage: Haben die Kameras in Bielefeld eine Reduzierung der tödlichen Unfälle zur Folge gehabt?
@„Meister, es ist auch mal an der Zeit Danke zu sagen"
Ob man das mit den SMS glauben kann? Ich bin da etwas skeptisch. Mich stört nichtmal so sehr, dass da jemand mit perfekter Rechtschreibung und Kommaregeln SMS schreibt die über 2 SMS gehen, als viel mehr, dass der Ton wie "das Fest", "kassieren", "Paradies" jawohl alles sehr dubios klingt. Und das auf der Seite das Focus-Logo prangt macht die Angelegenheit irgendwie noch unseriöser. Ich weiss ja nicht. Gibt es seperate Quellen dazu, die nicht einfach nur den Focus Artikel nachplappern?
@bombjack: Jaja, der sch…ver…te Staat…
Vielleicht solltest du dir den Artikel auch mal durchlesen: Vorgeschrieben ist Tempo 100, auf das Tempolimit wird drei Mal, auf die Radarkontrolle ein Mal hingewiesen. Geblitzt wird erst ab 120.
Trotzdem wird im Schnitt alle 3min ein Fahrer geblitzt.
Da kann ich dem ADAC-Sprecher nur zustimmen: "Wer das nicht sieht, dem ist nicht zu helfen."
Egal, ob der Bericht über die Flucht-SMS der Wahrheit entspricht: hier zeigt sich, wie schlaue Verbrecher es schaffen, die " wetware" der Bediensteten zu knacken. Man hat den Justizbeamten glauben lassen, ihm zu Raubgeld zu verhelfen. In Wirklichkeit hätte er natürlich nichts bekommen, die sms- so das der Wahrheit entspricht- dienten da eher zur Beruhigung und zur Versicherung weiterer Fluchthilfe. Siehe zum Thema auch dieses Video, was hier letztlich schonmal verlinkt wurde http://www.youtube.com/watch?v=BhbCp_qvwJ0
Zum Thema "Blitzer bei Bielefeld":
Ich bin aus Paderborn und fahre ab und zu das genannte Teilstück der A2.
In dem Bericht wird zwar der Autobahnverlauf beschrieben, aber die Relaität sieht noch etwas heftiger aus.
Wer da volles Pfund runterbrettert, hat echt ne Meise, denn die Kurve ist zwar gut durchfahrbar und nach der Kurve geht es flott den Berg runter und man hat – bie gutem Wetter – eine gute Fernsicht, weil die Bahn dort geradeaus geht, der "Haken" ist aber, dass dort eine Ab- / Auffahrt kommt.
Zudem habe ich es auch schon erlebt, dass dort Seitenwinde aufkommen, wenn man aus dem Wald rausfährt.
Neben Brummis, Holländern mit Wohnwagen, auf- und abfahrenden Autos, muss man also auch auf Wind achten. Alles Sachen, die man bei 200 Sachen nicht mehr beherrschen kann. Von daher: Fahrt 100! Es ist wirklich – an der Stelle – sicherer für alle!
Ich habe dieses "Sippenhaftungsprinzip" bei der Verfolgung von Filesharern nie so richtig verstehen können… wenn ein Drogendealer jemanden anfixt und der später aus Geldnot zum Beschaffungskriminellen wird und seinerseits Drogen verkauft – werden die daraus resultierenden Delikte dem ersten Dealer auch zur Last gelegt?
Also, dann rechnen wir mal:
10Mio € pro Jahr, heisst dann in 5 Jahren 50 Mio Umsatz oder ~35 Mio Einnahmen.
Was kostet die Entschärfung der Gefahrenstelle?
Auf alle Fälle die Stadt 35 Mio. Das wäre unökonomisch, denn der Strassenumbau kostet vielleicht so 50 Mio plus der entgangenen Mautgebühr Strafen sind dann 85 Mio anzusetzen. Ausserdem verlören 27 Juristen womöglich ihre Arbeitsplätze.
War doch ganz einfach, die Rechnung? Fragt sich nur, warum nicht der Rückbau von Strassen zu „neuralgischen Stellen“ forciert wird?
Stuff
Wieso darf eigentlich die Stadt Bielefeld auf der Autobahn blitzen?
Ich hätte eigentlich erwartet, dass für Autobahnen jemand anderes zuständig ist ^^
@Stuff:
Da ist nichts zu entschärfen. Die Autobahn führt dort aus Richtung Dortmund bergauf durch den Teutoburger Wald, der dort durchschnitten ist. Danach beschreibt die Autobahn eine Linkskurve. Die Strecke ist dreispurig ausgebaut, mit Taumittelanlage den Berg hinauf. Den Berg hinauf sind DREI Tempo 100 Schilder, danach kommt ein großes, weißes Schild "Radarkontrolle" ca. 500 Meter vor der Blitzanlage. Dies alles bei ca. 3% Gefälle, was dazuf führt, dass jedes Auto, welches 100 auf dem Kamm fuhr, von alleine bis auf über 115 beschleunigt.
Die Blitzanlage hat drei Kameras links UND rechts.
Was bitte soll denn hier noch verbessert werden? Soll etwa die Bundesstraße von Bielefeld nach Detmold verlegt werden um 1 km noch hinten oder wie? Das Tempolimit IST die Entschärfung dieses Verkehrsknotenpunktes, eine andere Möglichkeit wäre nur eine Beschränkung der Menge durchfahrender Fahrzeuge.
Wer diese Anlage trotz Warnungen nicht sieht, der hat eine absolute Vollmeise und kümmert sich nicht um Verkehrsregeln.
Es gibt wirklich nervige Blitzer in ganz Deutschland – auf dem OWD in Bielefeld haben sie vom Geld der Knöllchen auf der A2 jetzt eine neue Blitze gebaut, die absolut überflüssig ist meiner Ansicht nach, da ich die Stelle nicht als Gefahrenpunkt erkennen kann – aber diese Stelle an diesem Berg ist eine Bergab-Raserstrecke wie die Statistik hier mehr als belegt. Da noch diskutieren zu wollen ist absolut perfide.
Sorry, da fehlen ein paar Durchstreichungen im letzten Beitrag. Hier nochmal in der Hoffnung, daß die Technik mitspielt:
Was ich bei diesen Filesharing-Geschichten immer nicht verstehe: Wenn der Anbieter 0 für alle Kopien verantwortlich gemacht wird, die in der Folge entstehen – wie können dann die Anbieter 1 bis n noch zur Verantwortung gezogen werden? Offensichtlich haben diese ja keinen Schaden mehr verursachen können, denn für den behaupteten Schaden wurde bereits Anbieter 0 zur Verantwortung gezogen.
Was ist der juristische Trick, mit dem hier jedes Mal derselbe Schaden zugrunde gelegt werden kann, den nach Argumentation der Kläger nur [-das-erste-Opfer-] der erste Täter verursacht [-hat-] haben soll?
Den Schaden nehme ich hier einfach als gegeben an, auch wenn ich generell nicht der Ansicht bin, jeder Download von mehr als 2 Prozent eines MP3-Tracks entspräche mindestens 8 Verkäufen kompletter CD-Sondereditionen.
Bei pro Tag 571 zu schnellen Autos an einer Gefahrenstelle würde man eigentlich in dem Artikel die Erwähnung einer Unfallzahl bzw. der Minderung seit 2008 erwarten.
Jeder der viel zu schnell fährt hat es verdient geblitzt und mit einer Geldstrafe und einem Fahrverbot belegt zu werden. Grade da die Anlage auch erst ab 120km/h auslöst. Es gibt nicht umsonst Tempolimits, egal wie sinnlos die im Auge des Betrachters an manchen Stellen sein mögen. Das gibt aber trotzdem niemand das Recht sich weit darüber hinwegzusetzen, sonst könnten wir gleich sagen: "Jeder fährt wie er lustig ist, Verkehrsregeln gibt es keine"
Ich habe auch wenig Verständnis für Leute, die bei diesem Blitzer Abzocke vermuten. Die Ecke ist hakelig, das Geschwindigkeitslimit nun mal beschlossene Sache, der Blitzer ist angekündig und lässt obendrein noch ein wenig "Raum". Wer das verrafft, soll gerne noch ein wenig spenden.
Wenn man mal beachtet, wie in anderen Ländern geblitzt wird (gerade in Frankreich wurden ganz andere Saiten aufgezogen, um den Rasern Herr zu werden: da sind die Blitzer inzwischen in Baustellenpylonen versteckt), ist das echt zahm.
"Jeder der viel zu schnell fährt hat es verdient geblitzt und mit einer Geldstrafe und einem Fahrverbot belegt zu werden."
Hätte ich früher auch gesagt. Mittlerweile fallen mir immer Senkungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit bei gleichzeitigem Aufbau von Messanlagen auf…
Sorry, wenn bis gestern dort 70 km/h erlaubt war und es kein auffälliger Unfallschwerpunkt war, dann habe ich heute kein Verständnis für eine Blitzanlage mit einer Auslöseschwelle von 55 km/h. Und dieses Verständnis wird sich auch nicht herbeidiskutieren lassen…
Oh ja, die Ecke der A2 ist höllisch. Ich fahre die hin und wieder, mal mit dem Motorrad [z.B. Fireblade], mal mit dem Auto und erfreue mich immer wieder an Kleinlastern oder auch mal größeren, die mir selbst bei 120 kräftig auf die Pelle rücken. Aber aufgrund der Straßenführung, die ja auf das natürliche Wachstum der Gegend zurückzuführen ist, halte ich mich trotzdem ans Tempolimit [OK, manchmal mit einer 20 km/h Abweichung nach oben].
Als ich noch sehr viel regelmäßiger mit ordentlichen Sportmotorrädern unterwegs war, und viel besser in Übung, habe ich diesen Bielefelder Abschnitt mal schneller genommen – immerhin eine wirklich sehr schöne Rennstrecke für die ich nicht bezahlen muss. Es hat mich nicht zerlegt. Ich habe aber die gesamte Breite aller drei Spuren gebraucht. Muss einige Autofahrern gehörig Schrecken eingejagt haben.
Doch, die 100, bzw. 120 mit Toleranz, sind vollkommen i.O. Wer, wie ich damals, den inneren Röhrl raushängen lassen will oder meint ein A. Senna zu sein, der sollte das Geld für eine Rennstrecke ausgeben. In den öffentlichen Straßenverkehr gehört der nicht.
Freie Fahrt für freie Bürger!!!!11
Gibt es eigentlich die Autofahrer-Partei noch?
Und noch was ernsthaftes: 120 bei einer wohl recht gefährlichen Strecke sind was anderes als von 70 auf 55 von einem Tag auf den anderen. Wobei auch da gilt: Wenn man davon weiß (und im Regelfall sind die Schilder ja nicht so versteckt), dann hat man sich dran zu halten – oder eben seinen Geschwindigkeitsaufschlag zu bezahlen. Ich sehe da jetzt nicht wirklich ein Problem.
Ich kenne die Stelle in Bielefeld nicht, aber auf der A7 Hannover-Kassel gibt es eine Blitzanlage, genau in einer Talsohle. Dort fährt man ein erhebliches Gefälle hinunter, muss unten angekommen sehr stark auf 100 abbremsen, nur um sich dann mühsam den Berg heraufzuquälen. Die kinetische Energie der bewegten Masse liesse sich hier effektiv nutzen, wenn auf die völlig unmotivierte Geschwindigkeitsbegrenzung in der Talsohle verzichtet worden wäre. Eine Gefahrenstelle ist hier nicht zu erkennen. Die Strassenführung ist komplett übersichtlich. Angesichts solcher offensichtlicher Schikanen, sieht man dann überall ungerechtfertigte Abzockfallen und fragt nach Statistiken, die die Notwendigkeit der Messung plausibilisieren.
@Ein Mensch: So ein Schwachsinn, eine Autobahn ist doch keine Rodel-Piste, auf der Sie mit möglichst hoher Geschwindigkeit herunterbrettern müssen, um auf der anderen Seite den Hügel möglichst weit wieder hinauf zu kommen. Die untermotorisierten Kleinwagen, welche an jeder kleineren Steigung Probleme haben, existieren fast nicht mehr. Dennoch gibt es sie noch und insbesondere gibt es auch LKW, die beladen nur langsam den Berg hochkommen. Wenn Sie jetzt mit schönem Schwung den Hang runter kommen um möglichst viel kinetische Energie auf die nächste Steigung mitzunehmen, was passiert dann wohl, wenn vor ihnen plötzlich jemand nur mit 70 auf der linken Spur die kriechenden LKW überholt? Was passiert, wenn Sie auf ein Stauende in der Talsohle stoßen? Viel Spaß mit ihrer wertvollen kinetischen Energie bei der Vollbremsung.
Oder wollen sie etwa, dass die 40-tonner ebenfalls Schwung holen dürfen?
Sind Sie eigentlich sicher, dass das Tempolimit nicht schon auf dem Abhang beginnt und sie nur deshalb so stark bremsen müssen, weil sie dies ignorieren und der Blitzer erst in der Talsohle befindet?
Eigentlich kann man bei solchen Beiträgen nur noch mit dem Kopf schütteln. Ich stelle mir gerade bildlich vor, wie @Ein Mensch oben über die Hügelkuppe rast und hinter seinem Lenkrad laut: Bahn frei brüllt. Unverantwortlich, geben Sie ihren Führerschein ab und gehen Sie wieder Schlitten fahren.
Klassische Gefahrenstelle: Vom Klo über den Flur zum Fernsehsessel, Bier immer noch in der Hand.
Zuküftig: Fliegende Blitz-Drohne erfaßt überhöhte Geschwindigkeit außerörtlich (Flur). Punktekonto wird bei jenen ohne Rechtsschutz inkrementiert.
(Gelegentlicher Applaus und Ruf nach mehr Blitz-Drohnen zur Erziehung unachtsamer TV-Konsumenten.)
@Mithos: Haben Sie auch verstanden, was 20 geschrieben hat?
Gibt es da nicht ein Tempolimit für LKW?
"Ein Mensch" regt sich über einer seiner Ansicht nach ungerechtfertigte Beschränkung auf. Kennen Sie die Stelle?
Mir sind Verkehrsteilnehmer, die mit Verstand und Übersicht fahren viel lieber, als solche, die sich blind an die Regeln halten. Solche habe ich auch im Bekanntenkreis: wenn 50 erlaubt ist, wird auf Gedeih und Verderb 50 gefahren, unabhängig davon, ob die Situation eigentlich das Doppelte oder die Hälfte hergibt.
just my 2 cent
Dierk,
schon mal die Autobahn zwischen Kassel und Fulda gefahren?
IMO eine der schönsten Strecken in Deutschland!
@Agir: Das mit dem Verstehen ist so eine Sache. Dass es einfach nur Unsinn war, was "Ein Mensch" geschrieben hat, haben Sie jedenfalls nicht verstanden. Dabei hat "Mithos" das doch so wunderbar nachvollziehbar erklärt.
Aber bei den Blitzergegnern ist die Sicht oft so verbohrt, dass auch jedes sinnvolle Argument nicht ankommt. Es gibt viel Abkassiererei bei Blitzern, aber das sind dann gerade nicht die, die sich durch mehrfache deutliche Vorwarnung und eine Auslösung erst bei deutlicher Überschreitung auszeichnen.
Dass an der Blitze nichts auszusetzen ist, ergibt sich im übrigen schon daraus, dass selbst der ADAC sie gutheisst. Das kommt nun wirklich nicht oft vor.
Für alle die Blitzer so lieben,
warum kann man statt ein Tempolimit nicht einfach ein Gefahrenschild und eine Richtgeschwindigkeit vorgeben. Dann kann jeder für sich entscheiden, was er für angemessen hält. Offensichtlich entscheiden mehr als 99,999% täglich bei vielen Gelegenheiten im Straßenverkehr richtig. Warum also 99999 Menschen bevormunden nur weil einer das ganz überzieht. Leuchtet mir nicht ein. So ein hohen Stellenwert das zu rechtfertigen hat Sicherheit für mich einfach nicht.
Zu der Stelle, die ist durchaus ohne Gefahr für mehr als 100km/h geeignet.
"Die fleißigste Blitzanlage Deutschlands" steht sicher nicht in Bielefeld. Da gibt es noch viel fleißigere:
http://m.thueringen1.de/article/Z82A16A030099.xml
@Ich: sobald technisch sichergestellt ist, dass die 0,0001% ausschließlich ihr eigenes Leben, Gesundheit und Gut gefährden, wäre ich dabei. Solange aber ein unfähiger Fahrer andere mit in den Tod reißen kann, werden wir wohl mit derartigen Beschränkungen leben müssen.
Genau, warum überlassen wir nicht allen einfach alles selbst und schaffen alle Gesetze ab.
Ich komm mir hier echt vor wie im Kasperletheater.
"Wer hier reinfasst, bekommt die Hand abgehackt"
"Vorsicht – Handabhacker hinter diesem Loch"
"Letzte Warnung: Hand hier rein – Hand ab"
"Waaaah meine Hand meine Hand!"