1.3.2010

Schwäbische Nächte sind trocken

In Baden-Württemberg gilt seit heute ein nächtliches Verkaufsverbot für Alkohol. Zwischen 22 und 5 Uhr dürfen weder Bier, Schnaps noch Wein verkauft werden, berichtet die Welt. Das Verbot gilt auch für Erwachsene. Ausgenommen ist der Ausschank in Gaststätten.

„Wir müssen den nächtlichen Alkoholgelagen und damit der Aggression und Gewalt ein Ende setzen“, rechtfertigte der zuständige Innenminister das Gesetz. Vorrangig geht es in den offiziellen Verlautbarungen um den Jugendschutz. Ziel soll es sein, die angeblich viel zu häufigen Saufgelage junger Menschen einzudämmen.

Mir scheint der Jugendschutz ein Deckmantel, mit dem den Menschen gewisse Moral- und Ordnungsvorstellungen von Leuten übergestülpt werden, welche die Zeit gern in die 50er oder 60er Jahre zurückdrehen möchten. Dem bereits jetzt sehr strengen Jugendschutz würde es besser tun, wenn man die geltenden Verkaufsverbote für Minderjährige einfach mal durchsetzt.

Dann wäre es auch nicht nötig, den Erwachsenen auf dem Kopf rumzutanzen.

70 Kommentare zu “Schwäbische Nächte sind trocken”

  1. llamaz meint: (1.3.2010 um 16:27) AntwortenReply to this comment

    Der Witz ist: Die meisten Tankstellen haben einen Bistro-Bereich und fallen deshalb gar nicht unter das Gesetz.

    Da fragt man sich schon ob die noch alle Ziegeln auf dem Dach haben.

  2. ali meint: (1.3.2010 um 16:29) AntwortenReply to this comment

    Was für ein idiotischer Auswurf der Politik.

  3. Jörg meint: (1.3.2010 um 16:32) AntwortenReply to this comment

    Das ist ja fast wie weiland in South Carolina, wo ich Austauschstudent war: Da durfte Sonntags (vermutlich wegen Gott) in Super- und sonstigen Märkten kein Alkohol verkauft werden (gut möglich, dass es immer noch so ist) – na was soll's, dann hab ich ihn eben Samstags gekauft. Nicht alles Bier aus Amerika ist schlecht.

  4. Inkubus meint: (1.3.2010 um 16:32) AntwortenReply to this comment

    Unter dem Deckmantel des Jugendschutzes wird den erwachsenen Menschen in Deutschland so allerhand verboten…..

    http://www.dvblog.de/joomla/policy/15-eine-zensur-findet-schon-lange-statt.html

  5. Julia meint: (1.3.2010 um 16:33) AntwortenReply to this comment

    Nur schwäbische Nächte, badische nicht?!

  6. Gunter meint: (1.3.2010 um 16:33) AntwortenReply to this comment

    Ich frage mich bei sowas nach der Verhältnismäßigkeit.

    Denn es ist m.E. nicht erforderlich, d.h. dass kein milderes Mittel gleicher Eignung zur Verfügung steht.
    Wären nicht Kontrollen, ob an Kids verkauft wird, ein milderes Mittel!?

  7. Roland meint: (1.3.2010 um 16:36) AntwortenReply to this comment

    Gibt es sowas nicht auch in Bayern? Oder nur an Autobahnraststätten? Ich erinnere mich, wie eine Kassiererin mal ein paar Minuten nach Mitternacht einen Kunden angeschnauzt hat, weil er sich ein Bier aus der Ablage holen wollte. Ab Mitternacht dürften sie keinen Alkohol mehr verkaufen (obwohl Raststätte = Gastronomie!), und empört war sie, weil das Gitter etwa zur Hälfte heruntergelassen war – sie interpretierte das als geschlossen und den Kunden quasi als Einbrecher.

  8. Hansi meint: (1.3.2010 um 16:38) AntwortenReply to this comment

    Als ich noch minderjährig war habe ich meinen Alkoholvorrat stets tagsüber aufgefüllt – am besten wenn die Kassen überfüllt und die Kassiererinnen überfordert sind. Dazu dem Vati den Ersatzschlüssel des Autos aus dem Schlüsselschränkchen gemopst und der Kassiererin damit vor der Nase gewedelt "Sorry, Portemonnaie mit Ausweis liegt im Auto, soll ich es schnell holen" – war nie ein Problem! Natürlich kauft man zum Wodka noch ein paar Lebensmittel damit es glaubwürdig bleibt und das Geld sollte man lose im Säckl haben.

    Mit dem so erworbenem Sprit konnten wir dann auch unsere nächtlichen "Gelage" zelebrieren. Dieses Gesetz trifft doch wieder nur mündige Bürger, die des abends noch schnell einkaufen möchten. Mein Rewe hat bis 24.00 Uhr geöffnet, wenn sich nun um 22 Uhr Freunde ankündigen kann ich also kein Bier mehr kaufen und meine Freunde saufen Apfelschorle oder Kranwasser? Na denn Prost!

  9. Aiv meint: (1.3.2010 um 16:39) AntwortenReply to this comment

    Da wird der Umsatz zwischen 22 und 24 Uhr hier beim Rewe ja stark zurückgehen.
    In Gaststätten darf ich mich also weiterhin besaufen und danach randalierend durch die Stadt ziehen. Gut zu wissen.
    Dann wird halt ausreichend vor 22 Uhr eingekauft. Die Wirksamkeit dieser Regelung bezweifele ich.

  10. Cleverer meint: (1.3.2010 um 16:50) AntwortenReply to this comment

    @Hansi:
    Und wir kamen uns immer so clever vor, als wir auf die Idee mit dem Autoschlüssel kamen :P
    Klappt an der Disco auchnoch wenn man Jüngere dabei hat, einfach denen den Autoschlüssel aushändigen und schon kommen sie rein, wenn man drüber nachdenkt doch sehr erschreckend wie leicht das dann doch immer geklappt hat und ja anscheinend auch anderenorts funktioniert….

  11. J.F. meint: (1.3.2010 um 16:51) AntwortenReply to this comment

    Mir scheint der Jugendschutz ein Deckmantel, mit dem den Menschen gewisse Moral- und Ordnungsvorstellungen von Leuten übergestülpt werden, welche die Zeit gern in die 50er oder 60er Jahre zurückdrehen möchten<blockquote>

    Ob der Vergleich so passend ist. In den 50er und 60er Jahren wurde doch viel mehr Alkohol konsumiert. Auch auf der Arbeit.

    </blockquote>

  12. Mithos meint: (1.3.2010 um 16:56) AntwortenReply to this comment

    Kein Geld für Jugendarbeit, kein Geld für Kontrollen, kein Geld für Bildungseinrichtungen, aber lustige Gesetze mit neuen Verboten erlassen – es geht schließlich um die Kinder! (& Jugendlichen).

    Symbolpolitik und Aktionismus, woher kommt mir das nur so bekannt vor?

  13. Kritiker meint: (1.3.2010 um 17:02) AntwortenReply to this comment

    Genauso dusselig wie die Sondersteuer auf Alkopops. Die sind nun so verteuert, dass es sich lohnt ne Pulle hochprozentigen Schnaps zu kaufen und mit günstigen Säften selbst zu mischen. Und derjenige, der gern mal einen Bacardi Breezer trinkt, muss nun drauf zahlen, trotz langer Volljährigkeit.

  14. Momo meint: (1.3.2010 um 17:05) AntwortenReply to this comment

    Ja, da machen sie was richtig! Ich weiss noch wie das war als ich jung war (okay, das war Ende der 90er, also noch nicht soo lange her). Damals gab es bei uns im Dorf eine Tankstelle und die hat punkt 22 Uhr zu gemacht. Wir mussten also bis dahin die notwendigen Alkoholvorräte für eine Samstagnacht eingekauft haben.

    Nach kürzester Zeit hatten wir raus, wieviel Bier man so braucht um bis zum Öffnen ebenjener Tanke über die Runden zu kommen… oder genauer gesagt ab wann man genug getrunken hat, so dass man sich nur noch ins Bett fallen lassen kann und noch ein Konterbierchen für den nächsten Morgen hatte.

    Hat wunderbar funktioniert. Preisfrage: Wenn wir in den 90ern es schon geschafft haben unseren gewünschten Alkoholkonsum soweit zu planen, dass wir vor Schließen der Tankstelle für den restlichen Abend genug Bier haben, kommen die Jugendlichen von heute sicherlich auch auf diese Idee. Oder?

    Davon mal abgesehen verstehe ich nicht ganz was ein nächtliches Verkaufsverbot von Alkohol mit dem nächtlichen Konsumieren von Alkohol zu tun hat.

  15. lkl meint: (1.3.2010 um 17:08) AntwortenReply to this comment

    Wen man sich gedanken über zu aggresive Menschen zwischen 22 uhr und 05 uhr macht ist das alkohol verkaufs verbot doch ein guter ansatz …
    gleichzeitig könnte man das kiffen in dieser Zeit legal machen und den alkohol konsum generell verbieten zumindest bis 5 uhr morgens
    dann könnten die nächte vieleicht so aussehn
    Mensch: Oh… ein Polizist…
    Polizist: schönen guten Abend
    Mensch: au mal ziehn?
    Polizist: jo hau her

  16. Momo meint: (1.3.2010 um 17:09) AntwortenReply to this comment

    @Kritiker: Ich verkneif mir aus genau dem Grund schon seit Jahren alle Alcopops. Früher hab ich mir das gerne mal nebenher zwischen die Binde gekippt, aber als die Steuer kam, war das von heute auf morgen vorbei. Sollen die ihre Haushaltslöcher doch ohne mich flicken.

  17. engola meint: (1.3.2010 um 17:10) AntwortenReply to this comment

    Dieses Gesetz dient der Unterstützung der heimischen Gaststätten-Wirtschaft, vulgo Kneipe. – Wetten, daß da eine Lobby des Gaststättengewerbes seine Finger im Spiel hatte? – Das ist wie mit der Glühbirne: Etwas verbieten, damit ein aufwendigeres/teureres Produkt besser abgesetzt werden kann.

  18. Andreas meint: (1.3.2010 um 17:12) AntwortenReply to this comment

    Mir scheint der Jugendschutz ein Deckmantel, mit dem den Menschen gewisse Moral- und Ordnungsvorstellungen von Leuten übergestülpt werden, welche die Zeit gern in die 50er oder 60er Jahre zurückdrehen möchten.

    Nun, in den 50er und 60er-Jahren gab es mit Sicherheit keine Läden, die nach 22 Uhr geöffnet hatten. Damals war noch um 18:30 Uhr Schluss. (Typisch für die Zeit war eher ein von vielen Schulen verhängtes absolutes Verbot für Schüler, ohne elterliche Begleitung Gaststätten zu besuchen.)

    Die Regelung erscheint durchaus populistisch und wird über diesen Effekt hinaus wohl kaum etwas bewirken. Aber andererseits ist es doch auch kein Problem, zu Hause einen gewissen Vorrat an Alkoholika zu bevorraten.

  19. Elfengleich meint: (1.3.2010 um 17:14) AntwortenReply to this comment

    Jo, vielleicht einfach ne nächtliche Ausgangssperre einführen. Es passiert ja soviel, und die Rentner, die nachts sowieso nicht rausgehen, können sich endlich wieder sicher fühlen!

    Neulich ist in HH – aufgenommen von Ü-Kameras (und nebenbei bemerkt, beobachtet von einigen Mitfahrern) – nachts im Bus jemand übel verhauen worden. Sofort wurde ein Alkoholverbot in Bus und Bahnen gefordert, das es a) bereits gibt und b) die Schläger nicht hinderte, sich woanders zu betrinken.

  20. llamaz meint: (1.3.2010 um 17:17) AntwortenReply to this comment

    Aber Leute es geht doch gar nicht darum ob da jemand zukünftig mehr oder weniger trinkt.

    Es geht darum "ein Zeichen zu setzen"!

    Früher hat man da Lichterketten veranstaltet oder beim Bastelnachmittag in der Frauengruppe eine Collage über Alkoholmißbrauch gemacht. Hat wohl nichts gebracht, deshalb werden Zeichen jetzt bevorzugt in Gesetzesform gesetzt. Hört man doch immer öfter: Ja wir wissen das das nichts bringt, aber wir müssen doch "ein Zeichen setzen".

    Und selbstverständlich: Die Politik setzt damit ein deutliches Zeichen. Eins der Kapitulation. Wieso hisst man nicht gleich eine weiße Fahne auf dem Bundestag und den Landtagen? Wenn man statt gesellschaftliche Probleme anzupacken nur noch auf "Zeigensetzungsgesetzgebung" setzt kann mans auch gleich lassen.

  21. Student meint: (1.3.2010 um 17:17) AntwortenReply to this comment

    Ich kann mich noch gut an meine Studienzeit in Schottland erinner, wo der Verkauf außerhalb von Bars mit Lizens auch nach 22:00 Uhr verboten war. So viele betrunkene Menschen auf einen Haufen sieht man hier nur bei Fußballspielen einschlägig bekannter Mannschaften… Sonst nicht.
    Und je mehr verboten wird, um so mehr wird gesoffen (bestes Beispiel waren die 19/20 Jährigen Amis…)

  22. Werner meint: (1.3.2010 um 17:21) AntwortenReply to this comment

    "Das nächtliche Alkoholverkaufsverbot wird einen wichtigen Beitrag leisten, um den Alkoholmissbrauch und damit Gewalt und Aggression einzudämmen und die Sicherheit zu erhöhen", sagt Innenminister Heribert Rech.

    Bei mir könnten Aggressionen abgebaut werden, wenn mal jemand vernünftige Politik machen würde. Ob man da auch ein Verbot durchsetzen könnte?

  23. fernetpunker meint: (1.3.2010 um 17:23) AntwortenReply to this comment

    Dann kauft man eben VOR 22 Uhr seinen Stoff. Who cares?

  24. Michael meint: (1.3.2010 um 17:26) AntwortenReply to this comment

    nb ist BW ja auch das Bundesland wo der Betrieb von Automaten-Videotheken i.e. ohne Personal) an Sonn- und Feiertagen verboten ist.

    und tanzen am 24. und 25.12. .. andrerseits komm ich aus einem Land (Tirol), wo heute noch (afaik) die Kinos am Karfreitag zumachen sollen. Sie halten sich nur kollektiv nicht dran, aber das Gesetz gibts hartnaeckig weiterhin.

  25. Bernd meint: (1.3.2010 um 17:28) AntwortenReply to this comment

    Die Regelung erscheint durchaus populistisch und wird über diesen Effekt hinaus wohl kaum etwas bewirken. Aber andererseits ist es doch auch kein Problem, zu Hause einen gewissen Vorrat an Alkoholika zu bevorraten.

    Da liegt doch der Hase im Pfeffer. Wer ein nächtliches Gelage feiert, hat sich um zehn Uhr doch wohl schon eingedeckt.

    Im übrigen ist das doch mehr ein Ausdehnung des geltenden Rechts in Baden-Württemberg auf die Läden, in denen es Alkohol zu kaufen gibt. In Gaststätten gilt nach § 9 ff. GastVO BW eine Sperrstunde, die die meisten anderen Bundesländer schon lange nicht mehr kennen.

  26. max meint: (1.3.2010 um 17:41) AntwortenReply to this comment

    @Michael:

    wäre mir neu. in stuttgart und umgebung gibt es mehrere dieser automaten.

  27. MrTweek meint: (1.3.2010 um 17:51) AntwortenReply to this comment

    Im übrigen ist das doch mehr ein Ausdehnung des geltenden Rechts in Baden-Württemberg auf die Läden, in denen es Alkohol zu kaufen gibt. In Gaststätten gilt nach § 9 ff. GastVO BW eine Sperrstunde, die die meisten anderen Bundesländer schon lange nicht mehr kennen.

    Nicht ganz: Quasi als "Ausgleich" wird gleichzeitig die Sperrstunde von vorher 3:00-6:00 auf 5:00-6:00 verkürzt. So eine (lockere) Regel gibt es sogar in NRW.

  28. Kai2 meint: (1.3.2010 um 17:52) AntwortenReply to this comment

    Wäre ich Besitzer eines Kiosk / Laden der zu dieser Zeit offen hat, dann würde ich mir überlegen mich mit Leidensgenossen zusammen zutun und das Gesetz verfassungsmäßig überprüfen zu lassen. Kann doch nicht sein, dass so eine Symbolpolitik das Leben von tausenden Menschen beeinflusst.

  29. www.diewaldseite.de meint: (1.3.2010 um 17:55) AntwortenReply to this comment

    Wenn man sieht was Alkohol in unserer Gesellschaft alles anrichtet, finde ich jeden Versuch der Eindämmung sehr gut.

  30. Michael meint: (1.3.2010 um 18:03) AntwortenReply to this comment

    @max:
    geben tuts sowas in Ulm auch. sie müssen aber die Automaten (so behaupten sie mit Aushang auf dem ein Urteilsspruch abgedruckt ist) am Sonntag abschalten.

    Man kann nichtsdestoweniger am Sonntag trotzdem ausleihen, wenn man dem Film im vorhinein via Internet bestellt. Dann braucht man nämlich den abgeschalteten Auswahl-Automaten nicht, nur den Ausgabe- und Rückgabe-Automaten.

    selten dämlich, ist aber so.

    Mal abgesehn von den üblichen "piracy – the better choice" Problemen wie ausgeliehene, bezahlte DVDs, die man nicht anschaun kann weil da ein sogenannter "Kopierschutz" drauf ist der grad zufällig das eigene Laufwerk aushebelt.

  31. Seph meint: (1.3.2010 um 18:05) AntwortenReply to this comment

    Na toll.
    Meine Tanke macht um 21:00 zu.
    Sogar am Langen Donnerstag.

  32. Werner meint: (1.3.2010 um 18:08) AntwortenReply to this comment

    @ 29
    alkohol ist immer Opfer und nicht Täter. Man spricht deswegen von Alkoholmissbrauch.
    Wenn jetzt die Eltern und alle als Vorbild in Frage kommenden Personen offen Alkoholmissbrauch leben und den Kindern als "sinnvolle" Tätigkeit vorführen, sollten sie in unserem Jahrhundert soweit aufgeklärt sein, dass sie wissen, dass sie damit keine Probleme lösen, sondern nur und ausschließlich Probleme schaffen. Unter anderen genau die Art von Problemen, die als tatsächliche Ursachen für Alkoholmissbrauch taugen.

  33. R.B. meint: (1.3.2010 um 18:12) AntwortenReply to this comment

    @Kai2: Ich bin weder Besitzer noch Betreiber eines Kiosks, Supermarkts oder einer Tanke.

    Dennoch würde mich brennend interessieren, wo ich dieses Gesetz prüfen lassen kann, da mir diese zunehmende Gängelung seitens selbsterklärter Übermütter und -väter, die meinen, sie wissen viel besser, was gut für mich ist, mittlerweile auf den Zeiger geht.

    Ich habe tatsächlich auch keinen Bedarf, nach 22 Uhr noch Alkohol kaufen zu müssen, da ich etwaige Partys großzügig bestücke, aber ich will, daß zumindest das Recht hierzu erhalten bleibt.

    Und zwar ohne Kneipenzuschlag.

  34. Cybaer meint: (1.3.2010 um 18:12) AntwortenReply to this comment

    @Bernd:

    Wer ein nächtliches Gelage feiert, hat sich um zehn Uhr doch wohl schon eingedeckt.

    Wollte neulich erst noch kurz vor Mitternacht in unserem Rewe was einkaufen. Das habe ich gelassen. Die Schlange an Party-Alk-Käufern hätten sie von einer auf drei Kassen aufteilen können – es hätte mir trotzdem zu lange gedauert.

    Nun ja, müssen die halt zur Tanke, oder vor 22 Uhr einkaufen. Was für ein weltbewegender Gewinn für die Allgemeinheit.

    Wer solche Gesetze beschließt, hat dabei IMHO selbst (viel) zu tief ins Glas geschaut …

  35. Silwyth meint: (1.3.2010 um 18:23) AntwortenReply to this comment

    "Jeden Versuch"? Dann sollten sie lieber Bittschriften an den Weihnachtsmann schicken, das nervt immerhin niemanden und ist sicher genau so wirksam.

  36. JDS meint: (1.3.2010 um 18:31) AntwortenReply to this comment

    @llamaz:
    "Wieso hisst man nicht gleich eine weiße Fahne auf dem Bundestag und den Landtagen?"
    Weil die Leute dann wissen: Hängt der Lappen draussen, sind die Lumpen drinnen!

  37. Sebs meint: (1.3.2010 um 18:51) AntwortenReply to this comment

    Neben uns Bayern und den Bawüs gibt's halt rechts Aussen nix mehr. ;)

  38. Tom meint: (1.3.2010 um 19:02) AntwortenReply to this comment

    Wer wird das ganze eigentlich kontrollieren?
    Sollte man nicht eher auf Aufklärung und Prävention setzen?

  39. Karsten meint: (1.3.2010 um 19:02) AntwortenReply to this comment

    Ich meine in England hätte man vor ein paar Jahren die Sperrstunde gelockert, weil die Leute durch die last orders zum Ende hin immer nochmal richtig zugelangt haben und 2-3 Drinks bestellt haben. Also wird man sich in BW auch rechtzeitig und großzügig eindecken und wer weiß, ob das letzte Bier nicht auch Konfliktpotenzial bieten kann. Außerdem würde ich mir um Leute, die morgens ab 5 (auf dem Weg zur Arbeit?) Alkohol kaufen, deutlich mehr Sorgen machen als um ein paar partywütige Nachtschwärmer.

  40. Sven meint: (1.3.2010 um 19:12) AntwortenReply to this comment

    Dann saufen sie halt Mittags, wo liegt das Problem?

  41. Marc meint: (1.3.2010 um 19:13) AntwortenReply to this comment

    Und was Freunde der Freiheit, wenn es funktioniert und es weniger nächtliche Alkoholgelage und damit verbundene Aggression und Gewalt gibt?

    Dann war es natürlich die reine Vernunft, die die Menschen am Neujahrstag 2010 zu neuen Menschen gemacht hat. Nur wenn die Menschen so einsichtig geworden sind, dann können wir das ja auch mal wieder mit dem Sozialismus versuchen – der braucht ja auch den neuen Menschen.

  42. jemand meint: (1.3.2010 um 20:04) AntwortenReply to this comment

    Und warum bitte auch ab 24:00? Da müssen die Minderjährigen ja sowieso nach Hause.

  43. Horst Andresen meint: (1.3.2010 um 20:14) AntwortenReply to this comment

    Gaanz grosses Kino…

    Sonntag morgen kam ich gegen 04:45 stocknüchtern aus der Disco heim – und habe mir an der Tanke, vorm Schlafengehen, noch schnell ne Zeitung, drei Brötchen, einen kleinen Jägermeister und ein Carlsberg Elephant geholt – so als Schlummertrunk vor dem langstündigen, anstehenden Schlaf.

    Und das soll mir, mit meinen 50 Lenzen, jetzt verboten werden ?? Viel affiger geht es ja wohl nicht.

    Hat der Staat nicht besseres zu tun als langjährigen Steuerzahlern Ihren Schlummertrunk zu verbieten ??

  44. Chris meint: (1.3.2010 um 20:16) AntwortenReply to this comment

    Mal nur soviel: bei uns in der City gibts ne Tanke mitten in der Partymeile. Was glaubt ihr was dort zwischen 22 und 6 h los ist? Die ganzen Assis die keine Kohle haben in ner Kneipe was zu trinken holen sich dort ihren Alkohol. Anschließend wird gepöbelt und randaliert. Bei gutem Wetter treffen sich dort erheblich viele Personen und dabei bleiben Schlägereien etc. nicht aus.
    Ich begrüße das Alkoholverbot ausdrücklich. Es ist immerhin ein Anfang. Und ich als mündiger Erwachsener bin in der Lage, das was ich brauch am Tage zu kaufen.

    Ihr kommt jetzt wieder mit Kontrollen und scharfen JSchG. Wenn aber kontrolliert wird ists auch nicht recht. Wie immer! Vor allem wer soll da kontrollieren? Das Personal ist ja überhaupt nciht da. Die Komunen sind alle klam.

  45. rjb meint: (1.3.2010 um 20:22) AntwortenReply to this comment

    In den 50er und 60er Jahren wurde sogar für das Recht, bei der Arbeit Bier zu trinken, gestreikt:
    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43065095.html
    Heute gibt es diese Arbeitsplätze nicht mehr – aber das liegt sicherlich nicht an der Sauferei.

  46. DD meint: (1.3.2010 um 20:33) AntwortenReply to this comment

    Ich habe tatsächlich auch keinen Bedarf, nach 22 Uhr noch Alkohol kaufen zu müssen, da ich etwaige Partys großzügig bestücke, aber ich will, daß zumindest das Recht hierzu erhalten bleibt.

    Danke! Sie sprechen mir aus der Seele

  47. jkdskjsd meint: (1.3.2010 um 20:49) AntwortenReply to this comment

    dann machen die jugendlichen eben vor 22 uhr hamsterkäufe…..gaaaaaaaaanz toll gemacht von den politikern *koppschüttel*

  48. joe meint: (1.3.2010 um 21:12) AntwortenReply to this comment

    immer diese Pessimisten hier.. Wenn es, aus welchen Gründen auch immer, wirklich die Schnappsleichen und Schlägereien vermindert, ist es diese Einschränkung sicher allemal wert. Einfach mal ausprobieren und in 2 Jahren auf die Statistik gucken. Ende.

  49. max meint: (1.3.2010 um 21:38) AntwortenReply to this comment

    Also in Shottland )vermutlich in ganz .uk ist das mit dem Verkaufsverbot doch auch schon lange so..

    Bald bekommen wir auch Linksverkehr..

  50. simone meint: (1.3.2010 um 21:57) AntwortenReply to this comment

    jede nacht werden überall menschen totgefahren von besoffenen arschlöchern. und gesoffen wird nun mal primär nachts!

    daher sollte nicht nur ein generelles verkaufs-verbot zur nachtzeit herrschen, und zwar bundesweit, sondern es sollte verboten sein das zeug im auto zu horten. DAS wäre sehr viel effektiver. aber so eine sinnvolle kombination würde natürlich viel zu radikal sein, die aaaarmen freien bürger dieses landes – die alkis – fühlen sich ja schon bei dieser kleinen gesetzesänderung gegängelt die jetzt erlassen wurde… die wollen weiter leute totfahren können und sich zusaufen und prügeln dürfen, von einer kneipe zur anderen ziehend… yes.

    die persönliche freiheit endet da, wo sie anderen schadet. gemeinwohl steht vor eigennutz.

    soviel dazu von mir.

  51. Konrad Lorenz meint: (1.3.2010 um 22:10) AntwortenReply to this comment

    @simone: Du, Simone, was immer Du nimmst, nimm weniger davon. Es beeinträchtigt bereits Deine höheren Denkprozesse und läßt Schaum vor Deinem Mund entstehen.

  52. Kritiker meint: (1.3.2010 um 22:10) AntwortenReply to this comment

    @Momo:

    Ja, seit dem sind für mich die Breezer auch reiner Luxus. Aber ein Sixpack Schöfferhofer Kaktusfeige wird einem für 4€ hinterher geworfen. Statt dessen mix ich mir eben jetzt selbst Cocktails. Da reicht dann auch der Wodka gut 3 Monate für.

  53. werner meint: (1.3.2010 um 22:16) AntwortenReply to this comment

    @ 48:
    einfach mal Todesstrafe einführen und nach zwei Jahren in die Statistik gucken..

    Also vor einem kalkulierenden Mörder hab ich unter Umständen weniger Angst als vor planlosen, irrationalen, willkürlichen , uninformierten und leicht beeinflussbaren Mitbürgern.

    Ob ich nach 22:00 noch Alkohol kaufen kann oder nicht interessiert mich dabei wirklich am wenigsten, das schränkt mich persönlich nicht ein.

  54. Stefan meint: (1.3.2010 um 22:35) AntwortenReply to this comment

    Ich möchte alle bitten es zu unterlassen ganz Baden-Württemberg als Schwabenland bzw. alle Einwohner als Schwaben zu bezeichnen. Es gibt auch noch badische bzw. kurpfälzische Einwohner.

  55. Bernhard von Baden meint: (1.3.2010 um 22:54) AntwortenReply to this comment

    @Stefan: Zumal in BaWü streng genommen keine Schwaben wohnen sondern Württemberger. Die Schwaben siedeln nämlich zwischen Ulm und Augsburg…

    Aber derlei Feinheiten sind innerdeutsch noch schwerer zu vermitteln, als es einem US-Amerikaner beizubringen, daß Deutschland nicht nur aus Bayern besteht.

  56. Anna meint: (1.3.2010 um 22:59) AntwortenReply to this comment

    @ simone – yap, nimm weniger.

  57. BMG meint: (1.3.2010 um 23:04) AntwortenReply to this comment

    @rjb: Kollegen von mir, die schon in den 60er Jahren in meiner Behörde gearbeitet haben (ja, es gibt noch ein paar) erzählen mir immer gerne, dass es bis in die späten 70er Jahre hinein es in unserer Kantine noch Schnaps zu kaufen gab – übrigens konnte man diesen auch mit "gesparten" Essensmarken bezahlen… :-)
    Außerdem gab es wohl genügend Kollegen, die Ihre Mittagspause in der Kneipe ca. 500 m weiter verbracht haben und die Mittagspause dann mal eben bis zum Dienstschluss verlängert haben – manche auch jeden Mittag…
    So ändern sich die Zeiten :-)

  58. Archer meint: (1.3.2010 um 23:08) AntwortenReply to this comment

    Ich will das ja jetzt nicht unnötig mit Faschismus vergleichen, weil ich den Verdacht geriete, nur zu gern zu Saufen. Aber 1. lebe ich nicht in BaWü und 2. halte ich diese Art der Bevormundung für abartig. Wer saufen will, der säuft und besorgt sich spätestens nach dem 2. Mal einen Vorrat. Bringt nicht die Bohne etwas. Und soll vor allem den Gastwirtschafts-Konsum ankurbeln, in welchem das Rauchverbot eine klaffende Lücke hinterlassen hat und somit mehr Mwst. generieren.

  59. Toljok meint: (1.3.2010 um 23:11) AntwortenReply to this comment

    und da soll sich noch einer über diese vielen schwäbischen flüchtlinge wundern, die hier in berlin aufschlagen. vielleicht sollten berlin über einen entwicklungshilfeetat für die südlichen ländle nachdenken… oO

  60. Robert meint: (1.3.2010 um 23:46) AntwortenReply to this comment

    Ich bin selbst ein Jugendlicher, der gerne feiert, und ich kann ganz klar bestätigen, dass es Gang und Gäbe ist, mitten in der Nacht Alkohol an Tankstellen nachzukaufen, weil man am Tag nicht vorauschschauend geplant hat.
    Ja, einige dieser Käufe können auf frühere Stunden verschoben werden, aber nicht alle. Ich bin absolut sicher, dass so ein Gesetzt, sofern es tatsächlich durchgesetzt wird, den Alkoholkonsum von Jugendlichen und damit auch Gewaltausbrüche verringert. Natürlich nur in einem sehr begrenzten Maße!

    Trotzdem bin ich entschieden gegen das Gesetz. Ist ja eigentlich klar, es richtet sich ja gegen etwas, das ich selbst tue. Ich finde die Einschränkung der Freiheit – verglichen mit dem "Gewinn" der Maßnahme – unverhältnismäßig.

    Jörg(3): Immerhin haben in den USA die Supermärkte nachts und am Wochenende überhaupt auf. Aber es stimmt natürlich, dass ein nächtliches Verkaufsverbot von Alkohol zumeist vorhanden ist… Und ich finde nicht, dass wir das kopieren sollten.
    Kai2(28): Entweder Sybolpolitik oder es beeinflusst das Leben vieler. Beides schließt sich per definitionem aus. Etwas konkreter: Entweder die Leute kaufen den Alkohol früher und die Händler erleiden keinen Verlust. Oder es wird weniger Alkohol gekauft und die Maßnahme wäre keineswegs nur symbolisch, sondern hätte ihren Ziel erfüllt. Nichtsdestotrotz wäre ich als Kiosk- oder Tankstellenbesitzer natürlich gegen das Gesetz. ;-)
    Konrad Lorenz(51): Helfen Beleidigungen wirklich, irgendjemand von Ihrer Meinung zu überzeugen?

  61. Kai2 meint: (2.3.2010 um 00:10) AntwortenReply to this comment

    @R.B.

    Wenn du selbst in BW wohnst, dann versuch doch eine Verfassungsklage zu erreichen und Beruf dich auf Artikel 2 Abs. 1 GG. :P

  62. christian meint: (2.3.2010 um 00:20) AntwortenReply to this comment

    Interessant… Alkohol gibts ja nicht erst seit gestern… aber komischerweise hat man heute mehr Probleme als damals.. und aufeinmal ist der Alkohohl schuld.. wie geht das ?
    Warum fragt sich niemand mal warum Jugendliche heute mehr trinken ?

  63. Muhkuh meint: (2.3.2010 um 02:32) AntwortenReply to this comment

    Gibts auch in Teilen Bayern. Erst vorgestern bemerkt. Kein Alk von 23:00 – 06:00 Uhr an Tankstellen. Wollte mir da noch eine planlos ueberteuerte Flasche Rotwein kaufen…

  64. gogomobil meint: (2.3.2010 um 06:43) AntwortenReply to this comment

    Das Oktoberfest schliesst auch schon um 22:00 Uhr.

  65. watcher meint: (2.3.2010 um 07:50) AntwortenReply to this comment

    Verzerrt das nicht den Wettbewerb für Tankstellen im Bereich der Landesgrenzen?

  66. frech meint: (2.3.2010 um 08:56) AntwortenReply to this comment

    Diether Stolze (früher Verleger der “Zeit”) als “unabhängiger Experte” darlegen. wie ungerechtfertigt alle Vorwürfe gegen Friderichs seien. Dieser hatte allerdings zu diesem Zeitpunkt schon so sehr dem wirklich guten Wein zugesprochen, dass er, nachdem er mühsam zu seiner Rede aufgestanden war, unter den Tisch rutschte und für den Rest des Abends nicht mehr vernehmungsfähig war.
    http://www.sprengsatz.de/?p=2894

    Früher war alles besser.

  67. Elmar Hok meint: (2.3.2010 um 10:03) AntwortenReply to this comment

    Als in Stuttgart lebender Badener bin ich selbst von dem nächtlichen Alkoholverbot betroffen und kann nur sagen, dass ich mir irgendwie verarscht vorkomme (sorry für diese Ausdrucksweise). Bin knapp über 30 Jahre alt und geh gerne Abends mal weg. Da ich (wieder) Student bin (Zweitstudium) sieht es bei mir finanziell auch nicht immer besonderes rosig aus.

    Normalerweise besorge ich mir meine Drogen (Alkohol, früher auch Nikotin) vor 22 Uhr im Laden. Tanke find ich eigentlich auch schon zu teuer. Deswegen betrifft mich das ganze eigentlich nicht direkt.

    Wenn ich weggehe (was immer seltener vorkommt, da ich jetzt Pärchen bin und eben nicht mehr soviel Party mache) gehe ich normalerweise erst nach 24 Uhr los (geht auch mit über 30 noch ganz gut). Bis dahin bin ich meist schon gut angetrunken und brauch dann in der Disko/im Club etc. nur noch 1-2 Bier, um den Level zu halten. Ich gehör scheinbar zu den wenigen Leuten, die sich auch betrunken noch 'Normal' verhalten können.

    Wie gesagt, DIREKT betroffen bin ich nicht, da ich selten nach 22 Uhr Alkohol kaufe. Was mich aber stört, ist diese Bevormundung.

    Als vor ein paar Jahren die Alkopop-Steuer eingeführt wurde, hat mich dies direkt betroffen. Ich steh unglaublich auf dieses Zeugs. Hab mir immer die Billigen bei Lidl gekauft, die es jetzt nicht mehr gibt. Hat mich unglaublich genervt. Mir (als damals End-Zwanziger) macht man Vorschriften, was ich trinken darf und was nicht.

    Diese Kampagne hatte auch zur Folge, dass die Mutter einer Freundin dachte, dass diese 'bösen Alkopops' giftig oder sonstwie schädlich sind (also außer dem Alkohol der da drin ist).

    Bin dann dazu über gegangen, mir Hart-Alk und Säft zu holen und mix mir das Zeug jetzt eben selbst.

    Dann kam das Rauch-Verbot. Hat mich insofern betroffen, dass ich meinen Job verloren hab, weil die Kneipe dicht gemacht hat. Und ja, das lag wirklich am Rauch-Verbot. Darauf will ich jetzt nicht weiter eingehen, ist eigentlich gar nicht das Thema hier (außerdem war es einer von mehreren Gründen für mich, nochmals zu studieren. Wer weiß, wenn ich den Job nicht verloren hätte würd ich immer noch in ner Kneipe arbeiten).

    Nachdem mir also mein Lieblingsgetränk genommen wurde, mein Job gekündigt wurde, ich nicht mehr rauchen darf wo ich möchte (ich versteh ja, dass man in nem Restaurant nicht rauchen darf, aber innen Kneipe zu nem Bier rauch ich gern mal eine – zumindest früher), wird mir jetzt vorgeschrieben, WANN bzw. WO ich meinen Alkohol kaufen soll.

    Bei der Wahl der Computerspiele hilft mir der Staat ja auch schon. Mit meinen knapp über 30 Jahren ist zuviel Blut nicht gut für mich.

    Als nächstes darf ich nur noch ausgewählte Internet-Seiten besuchen und dann wird mir irgendwann vorgeschrieben, wen ich zu wählen hab. Da man mir diese Entscheidung nicht zutraut.

    Bin ich ja zu blöd für.

  68. rollinger meint: (2.3.2010 um 10:34) AntwortenReply to this comment

    Ich weiß warum ic hwieder zurück gehen werde in mein Keimatbundesland.
    Kindergärten kosten volles Geld , Unis auch, Alkoholverbote und Kehrwoche, Oettingers und v.d Leyens, und der Rest ist auch scheinheilig, beginnend bei der Maultasche. Zänkiger Menschenschlag und immer das Geld im Blick.

    Liebe Pfalz, ich werde Dir treu bleiben.

  69. Volker meint: (2.3.2010 um 13:04) AntwortenReply to this comment

    Wie schön, ein Gesetz, das uns hier im ländlichen Raum einmal nicht (be)trifft:
    - die lokalen Läden machen ohnehin um 18 Uhr zu
    - Läden, die 10km entfernt sind, schliessen um 20 Uhr
    - ab 20 Uhr wird bei Feuerwehr und Sportvereinen Alkohol in grossen Mengen konsumiert
    Und ich selbst habe dem C2-Abusus letztes Jahr entsagt.

  70. Silwyth meint: (4.3.2010 um 18:44) AntwortenReply to this comment

    @59

    Dann bekommen wir in BAWü also wieder was von dem Geld zurück das wir jedes Jahr nach Berlin und den anderen Finanziell schlechter bestückten Bundesländern schicken? Vorsicht das sich das nicht auch noch zu den Bayern rumspricht, sonst müssen sie in Berlin bald selber für ihrer Schulden aufkommen.

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