18.3.2010

Kein Schertz

Stefan Niggemeier erzählt die fast unglaubliche Geschichte, wie sich ein bekannter Medienanwalt mit dem “Gewaltschutzgesetz” zu wehren versucht.

Dass der bekannte Medienanwalt Gott und der Welt den Mund verbieten lässt, wenn jemand (negativ) über ihn beziehungsweise seine Arbeit berichtet, war man ja schon gewohnt. Die Steigerung ist nun, dass der betreffende Anwalt seine Kritiker zu “Stalkern” erklären lassen möchte.

Immerhin scheint er hierbei momentan nicht gerade auf der Gewinnerstraße zu fahren, sondern sich ziemlich lächerlich zu machen.

16 Kommentare zu “Kein Schertz”

  1. Andreas meint: (18.3.2010 um 12:30) AntwortenReply to this comment

    Sehr guter Artikel bei Niggemeier. Hoffentlich zerrt Schertz Udo nicht vor die Hamburger Kammer :)IMHO ist es wohl wieder an der Zeit den obligatorischen Zwanziger bereit zu halten.

  2. Lemmy meint: (18.3.2010 um 12:33) AntwortenReply to this comment

    Aua. m(
    Wenn ich mir dabei nicht auch noch selbst in den Fuß schösse, dann würde ich mal eine beherztes "Juristen in die Produktion" in die Runde schreiben.

    Warum gibt es zumindest in Deutschland anscheinend die verstärkte Neigung, empfunden pathologische Beziehungen zwischen Rechtssubjekten auf der juristischen Ebene klären zu wollen? Die umfasst doch lediglich einen ganz schmalen Bereich der tatsächlichen Beziehungen.

    Wer sich ins Leben begibt, kommt darin um. Und Kritik sollte man aushalten können, nach dem alten Spruch: "Wer austeilt, muss auch einstecken können".

  3. VolkerK meint: (18.3.2010 um 13:58) AntwortenReply to this comment

    Hach, wiedermal der Streisand-Effekt.

    Ich bin mal gespannt, wieviele Blogs er abmahnt, also ran Leute, noch ist die Kanzlei bei der Suche nach dem Nachnamen Listenanführer bei Google. Zumal der Name auch noch zu Wortspielen geradezu auffordert. Die Schertzgrenze hat er jedenfalls überschritten ;-)

    V.

  4. Sir Richfield meint: (18.3.2010 um 14:00) AntwortenReply to this comment

    Woran erkennt man ein willfähriges Mitglied des Botnetzes?
    m( *g*
    Zum Thema kann ich nur sagen, dass ich ganz froh bin, mir das von Aussen ansehen zu können.

  5. R.B. meint: (18.3.2010 um 14:08) AntwortenReply to this comment

    @Sir Richfield: Des Zeitbinder-Botnets bitte. Wir wollen doch den korrekten Begriff verwenden :)

  6. Jörg meint: (18.3.2010 um 14:17) AntwortenReply to this comment

    Der eigentliche Skandal ist doch, dass er für 6 Wochen Erfolg hatte, mehr hat er wahrscheinlich selbst nicht erwartet.

  7. jens meint: (18.3.2010 um 14:49) AntwortenReply to this comment

    Immer wieder lesenswert, zum Thema Niggemeier:

    achgut.com/dadgdx/index.p...co_die_laus_die_bruellte/

    Niggemeier & Co: Die Laus, die brüllte

  8. Kampfschmuser meint: (18.3.2010 um 15:02) AntwortenReply to this comment

    Manche Scher()ze sind halt unterirdisch schlecht.

  9. Otto Tailer meint: (18.3.2010 um 15:11) AntwortenReply to this comment

    Ich finde es lächerlich(schon fast gefährlich) was diese Kanzlei abzieht. Selbst wann man ernsthaft und unvoreingenommen versucht die Aspekte der anderen Seite zu betrachten kommt mir das alles wie ein riesen Spielplatz vor indem der oben genannten Personen der stammesmäßige Sandspielplatz weggenommen wurde und jetzt mit aller Macht versucht sein Stück Sand wiederzubekommen…

    Mal sehen wie das noch weiter geht. Herr Vetter, halten sie uns doch bitte auf den laufenden!

  10. User meint: (18.3.2010 um 15:44) AntwortenReply to this comment

    Schertz vertritt übrigens Kempter gegen Amerell.

  11. suki11 meint: (18.3.2010 um 16:03) AntwortenReply to this comment

    @jens:

    Ach der Henryk M. Broder will sich doch nur wichtiger machen, als er ist, wenn er über Niggemeier schreibt. Und Niveau hat der auch keines. Der ist höchstens peinlich.

    Und mit Niggemeier geht es besonders hin und her:
    stefan-niggemeier.de/blog...sten-mit-henryk-m-broder/
    stefan-niggemeier.de/blog...en-mit-henryk-m-broder-2/
    stefan-niggemeier.de/blog/tag/henryk-m-broder/

    :)

  12. VolkerK meint: (18.3.2010 um 16:12) AntwortenReply to this comment

    @jens:

    Och nö, Broder verklappt mittlerweile so viel Hetzeditin und Schwafeldioxid ins Internet, dass man das Umweltamt rufen müssten. Muss das sein?

  13. RA Richter meint: (18.3.2010 um 23:59) AntwortenReply to this comment

    Schertz laß nach!

  14. Bernhard meint: (19.3.2010 um 00:07) AntwortenReply to this comment

    Briefkästen fallen lt. Amtsgericht Wuppertal ja auch unters Gewaltschutzgesetz. Allerdings war die Wiederholungsgefahr für die Werbung-Vergewaltigung nicht gegeben, weshalb die Klage negativ beschieden wurde. Vielleicht haben ja bestimmte Anwälte aus der Nutzlosbranche was mit Briefkästen gemein…

  15. R.A. meint: (19.3.2010 um 11:22) AntwortenReply to this comment

    @suki11:
    Witzig.
    Die von Dir verlinkten Niggemeier-Beiträge bestätigen vorzüglich, daß Broder recht hat.

    Da geht es also um merkwürdige Vorschriften bei der BBC – und anstatt inhaltlich drauf einzugehen, findet Niggemeier heraus, daß die aus 2006 stammen und nicht aus 2007. Korinthenkackerische Details also, inhaltlich bedeutungslos.

    Niggemeier schreibt ja auch einige gute Sachen – aber sein Herangehen an die BILD kann man nur noch satirisch sehen.

  16. petr meint: (21.3.2010 um 05:40) AntwortenReply to this comment

    @R.A.:
    Keine Argumente mehr oder warum diese platte Lüge? Direkt im nächsten Satz steht, dass das Problem nicht die falsche Jahreszahl, sondern die sinnentstellende Wiedergabe der Richtlinie durch Broder ist. Das kannst du unmöglich überlesen haben.

    Davon abgesehen: 12 Monate hin oder her, das ist keine Korinthenkackerei. An der Stelle ist es vielleicht relativ egal, aber stell dir zum Beispiel vor, jemand redet über Maßnahmen gegen den Terrorismus und verlegt ein Gesetz von März 2001 nach 2002. Schon wäre das geschichtliche Kontext komplett anders. Plötzlich ist das keine Korinthe mehr, sondern verzerrend. Der Teufel steckt im Detail.

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