1.7.2010

Flattr – der erste Monat

Seit anderthalb Monaten macht das law blog bei Flattr mit. Dort registrierte Nutzer haben die Möglichkeit, einen vorab festgelegten monatlichen Betrag per Klick an Onlineangebote zu verteilen, die ihnen gefallen. Die zur Verfügung stehende Summe wird gleichmäßig unter den geflatterten Seiten aufgeteilt.

Der erste vollständige Monat brachte nun 247,68 €. Danke an alle, die uns geflattert haben.

(Der Flattr-Button findet sich derzeit nur auf der eigentlichen Artikel-Seite. Also Überschrift des Beitrags oder Kommentare klicken bzw. dem Direktlink folgen.)

36 Kommentare zu “Flattr – der erste Monat”

  1. Nietnagel meint: (1.7.2010 um 11:11) AntwortenReply to this comment

    Boah eh, nicht schlecht. Da sind ja auf jeden Fall schonmal Serverkosten mit gedeckt.

  2. Finanzamt meint: (1.7.2010 um 11:17) AntwortenReply to this comment

    Vor oder nach Steuer?

  3. Abmahner meint: (1.7.2010 um 11:21) AntwortenReply to this comment

    @Finanzamt:
    Vor denke ich mal.
    Ich frag mich auch, wieso ständig so ein Mysterium um Onlineeinnahmen gemacht wird, und wieso es angeblich so große Probleme machen soll, das zu versteuern.

  4. J.P. meint: (1.7.2010 um 11:24) AntwortenReply to this comment

    Da Herr Vetter nicht direkter Inhaber der Seite ist, kann man auf ein günstiges Steuersparmodell für den Blog tippen.
    ;)

    Interessant wäre die Zahl der Faltr Einnahmen im Verhältnis zum Unique Visitor Aufkommen :-)

  5. Name meint: (1.7.2010 um 11:28) AntwortenReply to this comment

    Nun wird es nur noch wenige Minuten dauern, bis die ersten Neider hier aufschlagen. Wer Geld mit etwas verdient, ist per se erstmal von Grund auf böse und das Übel dieser Welt.

  6. D meint: (1.7.2010 um 11:31) AntwortenReply to this comment

    Ui, nicht schlecht – zumindest eine Seite für die sich der Flattr-Button scheinbar doch gelohnt hat :-)

  7. palosalto meint: (1.7.2010 um 11:31) AntwortenReply to this comment

    @J.P.: interessant wäre hochzurechen, wieviel umsatz flattr selber macht

  8. 11X/13 meint: (1.7.2010 um 11:35) AntwortenReply to this comment

    NoScript auf Firefox verhindert übrigens in der Standardeinstellung, daß der Flattr-Button eingeblendet wird.

  9. Matt meint: (1.7.2010 um 11:48) AntwortenReply to this comment

    @11X/13: Natürlich. Täte es das nicht, wäre das ein Bug in NoScript.

  10. Abmahner meint: (1.7.2010 um 11:54) AntwortenReply to this comment

    Das deaktivieren von Scripts ist trotzdem nicht die beste Wahl, weil viele Websites so nur eingeschränkt nutzbar sind.

    Meine Vermutung zu Flatr: Wenn der Lawblog damit schon 200 EUR macht, dann dürfte die Einbindung von massivst Google Adsense locker vierstellige Beträge jeden Monat abwerfen. Bin dennoch ganz froh das UV das nicht macht, weil es die Bedienfreundlichkeit des Blogs deutlich einschränken würde (gehöre zu den wenigen, die keine Feeds nutzen, sondern den Blog selbst öffnen).

  11. heinrich meint: (1.7.2010 um 12:17) AntwortenReply to this comment

    Das deaktivieren von Scripts IST die beste Wahl.
    (man kann jederzeit eine temporäre Ausnahme machen)

    Noscript/Adblock+/R.I.P. und das Netz ist in einem erträglichen Zustand….

  12. Selle meint: (1.7.2010 um 12:23) AntwortenReply to this comment

    Lässt sich die Aussage halten, das eine handvoll bettelarme Informatik-Studenten an einen schwerreichen Anwalt spenden? ;)

  13. Christoph meint: (1.7.2010 um 12:40) AntwortenReply to this comment

    @Abmahner:
    Das bezweifel ich stark. AdSense ist nur für eine Partei lukrativ, nämlich Google, die bekommen Umsatzprovision plus Vorlieben der Nutzer.
    AdSense war hier im Blog doch mal für ein paar Wochen eingebunden. Vielleicht ist er Herr Vetter auch bei den AdSense-Umsätzen so offen und kann eine Hausnummer nennen?

  14. Stefan meint: (1.7.2010 um 13:05) AntwortenReply to this comment

    @12 Da Herr Vetter hier in einigen Beiträgen immer mal wieder ein Gewissen durchscheinen lasst, denke ich nicht, dass hier an einen "schwerreichen Anwalt" gespendet wird. ;)

  15. Richard meint: (1.7.2010 um 13:12) AntwortenReply to this comment

    Nicht schlecht, ich überlege nur gerade welche rechtlichen Konsequenzen das Einbinden von flattr nach sich zieht.

    Einerseits müssen diese Einnahmen ja sicher zur Einkommensteuer veranlagt werden…
    Sind Blogs, die diesen Button einbauen, automatisch kommerzielle Angebote? (Impressumspflicht, Wettbewerbsrecht etc.)
    Welche Auswirkungen hat dies Inhalte, die genutzt werden, unter Lizenzen wie Creative Commons, wenn kommerzielle Nutzung verboten ist?
    Und so weiter…

  16. muxi meint: (1.7.2010 um 13:23) AntwortenReply to this comment

    @Selle:
    Wieso spenden? Es gibt doch eine Gegenleistung. Jeden Tag ein aktuelles Unterhaltungsprogramm aus den Gerichtssälen Deutschlands.

  17. Stefan meint: (1.7.2010 um 13:25) AntwortenReply to this comment

    Und ich seh' den Button im aktuellen Opera ohne jedes Sicherheitstool trotzdem nicht…

  18. fh meint: (1.7.2010 um 13:26) AntwortenReply to this comment

    @Christoph: Das ist ewig her, und an technischen Problemen dann gescheitert, soweit ich mich erinnern kann, kam es da nie zur Auszahlung. Falls doch, wird Udo mich sicher gleich korrigieren ;)

    Unabhängig davon war die konkrete Entscheidung für flattr keine finanzielle, sondern eher eine politische. Abstrakt betrachtet ist das eine hochinteressante neue Komponente in die ganze "Copyright, Leistungsausgleich, Raubkopien, Kulturflatrate, blablabla"-Debatte, und Udo und ich waren uns einig, dass es allein schon deshalb Sinn macht, das Ding einzubinden.

    Daher ist das auch vollkommen in Ordnung, wenn aus welchen Gründen auch immer ein Teil der Leser das ausblendet, filtert, oder sonstwie wegbaut. Allerdings, gleich als Vorwarnung: Noscript wird den Button nicht dauerhaft ausblenden können – sobald die REST-Api von Flattr fertig ist, werde ich den Button direkt in das WordPress hier integrieren, weil mir die Sicherheits- und Datenschutzbedenken eines remote eingebettetem Javascripts durchaus bewusst sind.

    Sollte da jemand dann wirklich massive emotionale Probleme mit der Existenz dieses Buttons haben, werde ich mir da gerne eine Art "Opt-Out" einfallen lassen.

  19. le D meint: (1.7.2010 um 13:27) AntwortenReply to this comment

    @Richard: Genau diese Fragen (wobei Du mit Deinen Überlegungen in die völlig richtige Richtung gehst) hat gestern http://twitter.com/domainrecht auf dem Twittwoch in Köln angerissen (gute 15 Minuten lang): http://www.twittwoch.de/8-twittwoch-koln-twk/ Die Veranstaltung wurde gestreamt, aber ob es eine Aufzeichnung gibt, weiß ich leider nicht.

  20. 11X/13 meint: (1.7.2010 um 13:28) AntwortenReply to this comment

    @Richard:
    > Einerseits müssen diese Einnahmen ja sicher zur
    > Einkommensteuer veranlagt werden…

    Aber erst, nachdem die Kosten für das Angebot gegengerechnet sind.

  21. 11X/13 meint: (1.7.2010 um 13:32) AntwortenReply to this comment

    @fh:
    > Sollte da jemand dann wirklich massive emotionale Probleme
    > mit der Existenz dieses Buttons haben, werde ich mir da gerne
    > eine Art "Opt-Out" einfallen lassen.

    Also ich habe nichts gegen den Button – wollte nur darauf hinweisen, daß NoScript ihn aussperrt, wenn man für lawblog nicht eine Ausnahme zuläßt.

  22. Sebastian Salzgeber meint: (1.7.2010 um 13:45) AntwortenReply to this comment

    Wir können ja hier mal sammeln was andere Blogs so verdient haben. Über twitter nennen einige ihre Beträge:

    Alex Olma vom iPhoneBlog: 202,10€
    http://twitter.com/iPhoneBlog/status/17482397826

    Markus Beckedahl von Netzpolitik: 576,53€
    http://twitter.com/netzpolitik/status/17478428002

  23. Sebastian Salzgeber meint: (1.7.2010 um 13:52) AntwortenReply to this comment

    Ach wie ich sehe gibt es schon eine Liste:
    http://carta.info/29987/deutschen-flattr-charts-im-juni/

  24. Abmahner meint: (1.7.2010 um 13:57) AntwortenReply to this comment

    @Richard:

    Sind Blogs, die diesen Button einbauen, automatisch kommerzielle Angebote?

    Natürlich.
    Wenn man sich die Urteile zu dem Thema anschaut, dann sind sogar Websites kommerzielle Angebote, bei denen der Hoster Werbung einblendet, und der Webmaster an der Werbung überhaupt nicht partizipiert. Mag sein das einige Richter das inzwischen anders sehen, aber solche Urteile gibt es definitiv.

  25. Sinnfrei meint: (1.7.2010 um 13:57) AntwortenReply to this comment

    Ich musste bei mir vor einiger Zeit Flattr per AdBlock Plus blockieren, da das oft massive Ladeprobleme verursacht hat. Haben die Ihre Hard-/Software mittlerweile im Griff?

  26. Sinnfrei meint: (1.7.2010 um 14:01) AntwortenReply to this comment

    @Abmahner: Das Deaktivieren von Scripts ist das Beste was man machen kann. Eine ordentliche Webseite funktioniert auch ohne Javascript. Für die meisten Sachen für die es benutzt wird, ist es ohnehin nicht notwendig. Für Sachen wie Google Wave kann ich es ja noch verstehen, aber ansonsten ist es eher unnötig.

  27. King Dingeling meint: (1.7.2010 um 15:04) AntwortenReply to this comment

    @fh: Naja, wenn die Entscheidung nicht finanziellen Interessen geschuldet war, dann kann man mit dem Geld vielleicht auch 'politisch' etwas anfangen…

  28. karl meint: (1.7.2010 um 16:50) AntwortenReply to this comment

    @King Dingeling: Au ja, nächste Verfassungsklage finanzieren… Was hätten wir denn im Moment? Zwei Bundespräsidenten gleichzeitig? Oder wurde Köhler inzwischen schon vom BVerfG des Amtes enthoben?

  29. Michael meint: (1.7.2010 um 19:27) AntwortenReply to this comment

    Ich sehe auch keine Flattr-Button mehr:
    127.0.0.1 api.flattr.com
    in die hosts eingetragen und fertig.

    Zum Betrag: Respekt, schön wenn sich sowas (neben der Anerkennung der Leser auch) monetär lohnt.

  30. Gewinner meint: (2.7.2010 um 00:18) AntwortenReply to this comment

    Ich mache dann auch mal mit und bedanke mich schon einmal im Voraus für den Fall, dass ich gewinne. Das Geld kann ich sehr gut für einen LCD gebrauchen, weil mein CRT einfach uncool ist und dazu noch sehr warm wird.

  31. fruchtiger meint: (2.7.2010 um 08:02) AntwortenReply to this comment

    Wunderlich das immer die Beiträge "geflattred" werden wo von flattr die Rede ist. Setze man wohlbedacht seine finanziellen Streicheleinheiten für Beiträge ein die gut/lustig/informativ sind, nicht so dahingeklickt

  32. ein Leser meint: (2.7.2010 um 11:02) AntwortenReply to this comment

    Hallo Herr Vetter,

    eine Datenschutzfreundliche Anleitung für Flattr ohne JavaScript finden Sie hier:

    http://blog.datenritter.de/archives/656-Flattr.html

    Viele Grüße

    ein Leser

  33. Thilo meint: (2.7.2010 um 11:18) AntwortenReply to this comment

    Darf man fragen aus wievielen Klicks sich die 247,68 € zusammensetzen?

    Darf man noch dreister sein, und gleich nach der ganzen flattr-revenues.csv Datei fragen? Ich habe angefangen, diese zu sammeln.

  34. Julia meint: (3.7.2010 um 22:17) AntwortenReply to this comment

    Wow, der Betrag ist wirklich sehr gut! Meine Flattr-Einnahmen waren im letzten Monat gerade mal 0,10 Euro (ich hoffe, dass sich die Beträge noch steigern).

  35. blickschau meint: (9.9.2010 um 17:34) AntwortenReply to this comment

    Wen eine Übersicht über Flattr interessiert. Gib einige Blogs, die damit ein wenig Geld verdienen. http://www.blickschau.de/09-2010/flattr-einnahmen-deutscher-blogs/

  36. Oliver Lippert meint: (2.3.2011 um 08:52) AntwortenReply to this comment

    Habe den Beitrag gerade über Google gefunden. Eine deutsche Flattr-Beschreibung (ich hoffe ausführlich genug) findet ihr auf meinem Blog http://www.oliverlippert.eu/allgemein/flattr-in-bildern-wie-funktionierts

    Ich habe im Januar durch Flattr auch gerade mal 17cent "verdient" allerdings hoffe ich das Steigt noch, glaube aber nicht wirklich dran. Es ist noch sehr Unbekannt, dass meiner Ansicht nach gute System.

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