29.7.2010

Links 530

Prominentenmalus

Polizisten feiern Saufgelage im Hotel

Gesetz nichtig: Arbeitszimmer können besser abgesetzt werden

Autogewinn macht Hartz IV – Empfängerin nicht glücklich

Unverschämter Postbote

Das Ende der Pressemitteilung

Agent OOSpreng

241 Kommentare zu “Links 530”

  1. sb_nulleins meint: (29.7.2010 um 18:34) AntwortenReply to this comment

    Der Link hinter "Gesetz nichtig: Arbeitszimmer können besser abgesetzt werden" ist falsch und verweists auf die SS Exzesse in Hamburg.

  2. stm meint: (29.7.2010 um 19:03) AntwortenReply to this comment

    Ich glaube, der Link »Gesetz nichtig: Arbeitszimmer können besser abgesetzt werden« führt zum falschen Ziel (Duplikat von »Polizisten feiern Saufgelage im Hotel«).

  3. Stefan meint: (29.7.2010 um 19:06) AntwortenReply to this comment

    Zu "Unverschämter Postbote". Zitat "trotz feministischer Konditionierung". Aua.

  4. Geralt meint: (29.7.2010 um 19:08) AntwortenReply to this comment

    Der Arbeitszimmer-Link ist kaputt. Vermutlich sollte da sowas hier hin: http://www.tagesschau.de/inland/arbeitszimmer102.html

  5. Markus meint: (29.7.2010 um 19:16) AntwortenReply to this comment

    Fehler! Ha! Erwischt! Es muss heißen "Agent 00Spreng". Nicht "Agent OOSpreng". Typographie Sechs. Setzen.

  6. LOLschnauz meint: (29.7.2010 um 19:19) AntwortenReply to this comment

    Der unverschämte Postbote kann wohl jetzt einen Gefahrenzuschlag verlangen. Allerdings würde ich da nicht mehr anlieferen. Das Risiko mit einer geladenen Kalaschnikow begrüßt zu werden, ist wohl nicht gerade gering, und ein Lächeln könnte schon als Vergewaltigungsversuch aufgefasst werden. Aber mal ernsthaft: Die Frau tut mir leid und der Postbote noch mehr.

  7. Ein Bayer meint: (29.7.2010 um 19:23) AntwortenReply to this comment

    Ich schlage mich weder auf die eine Seite noch auf die andere. Der Postbote hat in seinem Beruf gefälligst professionell zu sein und das Anbaggern zu lassen. Andererseits kann ich dem Argument "Flirtversuche sind schon fast sexuelle Übergriffe" auch nicht zustimmen.

  8. Judas meint: (29.7.2010 um 19:28) AntwortenReply to this comment

    Die arme Anke. Aber es gibt Hoffnung: Schlagfertigkeit und Selbstbewusstsein kann man trainieren.
    Gruß,(sic) Judas

  9. Bernhard meint: (29.7.2010 um 19:48) AntwortenReply to this comment

    Saufgelage: Das ist ja eine Steilvorlage für das Gerücht, dass bei den Bereitschafts-Hundertschaften (nur) Sauf- und Raufbolde sind.

  10. Frank Sommer meint: (29.7.2010 um 19:48) AntwortenReply to this comment

    Schon aufgrund der Selbtbeschreibung von Frau Anke hätte ich mir als Postbote eher die Zunge abgebissen als einen Flirtversuch zu starten.

  11. Anders meint: (29.7.2010 um 20:04) AntwortenReply to this comment

    @Frank Sommer:

    Und Ihr Postbote fordert Sie das nächste Mal auf durch einen Ring zu springen, wenn Sie Ihr Paket haben wollen.

    Ich mache mich dann auch gerne über Ihr Aussehen lustig, wenn Sie dann hinterher schreiben wie scheiße Sie sich fühlen, weil Sie drauf eingegangen sind.

    Anders

  12. BMG meint: (29.7.2010 um 20:11) AntwortenReply to this comment

    Da ich viel Kontakt zu Polizisten habe, mit einigen auch befreundet bin, glaub ich den Bericht "Saufgelage" sofort. Ich kann keinem empfehlen, mit den Freunden & Helfern mal ein Wett-Trinken zu begingen, es endet für den Nicht-Polizisten meistens mit nem totalen Black-Out (und dementsprechenden Nachwirkungen…), während die Jungs ganz locker am nächsten morgen Ihren Dienst antreten können…
    Was gut ist, wenn man mit denen unterwegs ist: Taxi-Kosten kann man sich an so nem Abend locker sparen. Das Taxi bei denen heisst "Die Kollegin XY hat Nachtschicht, die ruf ich nachher mal an, dann kann die dich mit dem Streifenwagen nach Hause fahren…". Btw: Als ich diesen "Service" mal in Anspruch genommen habe, haben mich Nachbarn am nächsten Tag angesprochen, was denn passiert sei und warum ich nachts von der Polizei nach Hause gebracht wurde… :D

  13. Draalo meint: (29.7.2010 um 20:17) AntwortenReply to this comment

    Zum Autogewinn – Zitat aus dem Artikel:

    "Was aber nicht heiße, so Fichtner weiter, dass man willkürlich agiere. Die Mitarbeiter seien so orientiert, dass sie – wenn es möglich ist – im Sinne der Kunden entscheiden."

    Ein Bekannter hier im Dorf war letzten Monat wegen eines Magendurchbruchs ca. 2 Wochen im Krankenhaus. Statt 359,- wies der monatliche Scheck aber nur einen Betrag knapp unter 60,- Euro auf.

    Begründung der Arge: er hätte ja in Kost und Logis gelebt, deshalb die Abzüge. (Miete und Nebenkosten wurden komplett überwiesen)

    Nach
    http://www.sozialleistungen.info/con/hartz-iv-4-alg-ii-2/alg-ii-leistungen.html
    beträgt der Anteil an Nahrung, Getränke, Tabakwaren ca. 37% – also ca. 133,- Euro mtl, die Hälfte (2 Wochen des Monats) also rund 67,- Euro – dies wäre also der max. mögliche Kürzungsbetrag.
    Gänzlich unberücksichtigt wurde, das man im Krankenhaus ja auch zuzahlen muss, in diesem Falle knapp das Doppelte von 67,- … und es wäre mir neu das man im KH gratis Tabak erhält.

    Also alles was für ihn sprach wurde nicht berücksichtigt.

    Nachdem sein Anwalt dann Nachmittags mit dem Sachbearbeiter telefonierte kam innerhalb 48h ein Scheck mit der Restsumme.

    Da der 2te Scheck nicht gebührenbefreit war (Schuld war ja die Arge, warum soll der Hartzie dann nochmal 5,- Euro Scheckgebühr bezahlen bei Einlösung am Postschalter) werden jetzt wegen 5,- Rechtsanwalt und evtl. Prozesskosten anfallen…

    PS: Mein Scheck kommt grundsätzlich mit 1-2 Tagen Verzögerung – also Einlösung meist erst Montag Nachmittags möglich – ein Schelm, wer der Post da Mutwilligkeit unterstellt. (Die Schecks kommen zentral von der Postbank, welche das Geld am Monatsende komplett überwiesen bekommt, mit dem Auftrag, die Schecks am letzten Tag des Monats zuzustellen. Dies ist diesmal (wie so oft) ein Samstag – ich weis jetzt schon das mein scheck erst Montag um 17:50 kommt – die Post schliesst um 18:00 also kann ich den erst Dienstag morgen einlösen. Wie hoch sind wohl die Zinsen aller Schecks zusammen für 3 Tage?

    Aus der Nachbarstadt weis ich, das in "gewissen" Vierteln am 31. des Monats niemals Post kommt… auch nicht für alle nicht Hearts Fear-ler — Zufall?

  14. Max meint: (29.7.2010 um 20:24) AntwortenReply to this comment

    Oh man, der Artikel über den Autogewinn ließ mich etwas verzweifeln. Warum zum Teufel sollte man der Frau den Autogewinn auch lassen, wenn sie auf Staatskosten lebt? Wenn sie kein Auto gewonnen hätte, wäre doch alles super. Jetzt hat sie eins gewonnen, und sollte sich freuen, dann mal ein Jahr nicht auf Staatskostenn leben zu müssen. Ist ja schon ein wenig traurig. Und sie hat doch eh schon ein Auto.

  15. Tom meint: (29.7.2010 um 20:34) AntwortenReply to this comment

    Dieser Staat und Hartz4 sind einfach nur "pervers".
    Ich kenne das aus der eigenen Verwandtschaft. Da hat man eine kleine "Erbschaft" aus dem Nachlass der verstorbenen Mutter erhalten und muss nun "Angst" haben, das dieses "Vermögen" angerechnet wird. Dabei reichte es gerade mal, um die Raten für die Waschmaschine ab zuzahlen und den Dispokredit auszugleichen.
    Da hilft nur fresse halten und hoffen das es nicht auffällt und raus kommt.

  16. Hartz-Gegner meint: (29.7.2010 um 20:36) AntwortenReply to this comment

    @Max:
    Die Sachbearbeiter der ARGE haben zwar Recht. Aber warum müssen die Zahlungen sofort eingestellt werden? Warum können die Zahlungen nicht einfach erst mal weiter als Darlehn laufen, bis die Frau das Auto verkauft hat? So kurzfristig, wie die ARGE den Verkauf gefordert hat, geht das nur mit einem derben Verlust bei einem dieser dubiosen fliegenden Händler am Straßenrand. Und wenn die Frau das Auto dann unter dem Wert verkauft hätte, wäre ihr dann vielleicht noch eine absichtliche Selbst-Verarmung unterstellt worden.

    Es ist einfach nicht wahr, dass die Angestellten der ARGE keine Spielräume in ihren Entscheidungen hat. Sie haben Spielräume, nur leider nutzen sie den aus Gehorsam und aus Angst um ihren eigenen befristeten Arbeitsvertrag nur zu Ungunsten der Bedürftigen ein.

  17. Blacky meint: (29.7.2010 um 20:37) AntwortenReply to this comment

    Bezüglich des "Bostbotenfalles" stellen sich mir vor allem zwei Fragen:
    a) Würde Fr. Gröner ohne "feministische Konditionierung" jetzt auch "flennend vor der Tastatur sitzen"?
    b) Was will Hr. Vetter uns mit diesem Link sagen?

  18. Enrico meint: (29.7.2010 um 20:39) AntwortenReply to this comment

    @Hartz4 + Autogewinn
    Auto an den Bruder / Sohn / Tochter für 10 Euro verkaufen. Er / Sie wird Halter und die Ursprüngliche Gewinnerin darfs nutzen.
    Was ist daran so schwer?

  19. Max meint: (29.7.2010 um 20:44) AntwortenReply to this comment

    @Hartz-Gegner:
    Darum gehts ja gar nicht. Es geht darum, dass die Frau nicht versteht, warum sie das Auto nun ein Jahr Bezug kostet. Und scheinbar nicht verstehen will, da sie das Auto ja nunmal braucht und es ganz bequem ist jetzt und so. Sie würde wahrscheinlich auch gerne weiter Hartz IV bekommen, wenn sie denn mal wieder Arbeit gefunden haben sollte.
    Und Ende April wurde der Geldhahn zugedreht, ich zähle drei volle Monate, in denen sie das Auto hätte verkaufen können. Und ich wette, dass sie seitdem das Auto auf ihren Namen angemeldet vor der Tür stehen hat.

  20. Tom meint: (29.7.2010 um 20:46) AntwortenReply to this comment

    @Enrico:
    Ich glaube so leicht ist das nicht. Hier wird sicher der Zeitwert und Kaufpreis zu Anrechnung verwendet. Sonst könnte sich ja jeder srmrechnen. Ich verkaufe mal eben so meinen Ferrari und meine Luxusvilla für einen Euro …

  21. Max meint: (29.7.2010 um 20:46) AntwortenReply to this comment

    @Enrico:
    Jo perfekt, ich nehme mal stark an du bist nicht grad aus einer höheren Bildungsschicht.

  22. Snickerman meint: (29.7.2010 um 20:47) AntwortenReply to this comment

    Also der Postbote hat nicht geflirtet, sondern eine Kundin (die er wohl auch gar nicht kannte) ungefragt geduzt und plump angemacht- ich als Mann hätte vermutlich mit einem bissigen Spruch reagiert, sowas mit Tassen und einem Schrank.
    Aber das ist nicht bei jedem gleich und so einer hat einen gehörigen Anpfiff verdient!

  23. Hart-Gegner meint: (29.7.2010 um 20:48) AntwortenReply to this comment

    @Enrico:
    Wenn sie das tut, bekommt sie eine Klage von der ARGE wegen vorsätzlicher Verarmung eingestielt.

    Ich weiß nicht genau, wie dieser "Tatbestand" heißt, aber so etwas gibt es wirklich. Vielleicht könnte Herr Vetter dazu etwas sagen.(?)

  24. Kai meint: (29.7.2010 um 20:52) AntwortenReply to this comment

    @ Hart-Gegner

    Betrug?

  25. Lachender meint: (29.7.2010 um 20:54) AntwortenReply to this comment

    Bezüglich des dreisten Postboten hätte ich einen Vorschlag an die betroffene Dame:
    Einfach mal im Bekanntenkreis umsehen, ob nicht jemand vom Format "2m-Leder-Rocker" dabei ist, der dem Boten einfach mal mit den Worten "Hallo Süßer!" die Tür öffnet. ;-)

  26. Hartz-Gegner meint: (29.7.2010 um 21:06) AntwortenReply to this comment

    @Kai:
    Ja, im schlimmsten Fall gilt es als Betrug. Aber es gibt noch den Vorwurf der "absichtlichen Selbstverarmung". Ich weiß nicht, ob das genau so heißt, aber auch das wird von der ARGE verfolgt.

    Ich selber hatte im Bekanntenkreis vor zwei Jahren einen ähnlichen Fall:
    Ein Freund, der Hartz-IV bezieht, hatte von seiner verstorbenen Mutter ein Auto geerbt, welches sie selber durch einen Kredit finanziert hatte. Bedingt durch die lange Laufzeit des Kredites und den damit verbundenen Zinsen und Bearbeitungsgebühren lag der Restwert des Autos weit unter dem Restbetrag des Kredites. Trotzdem forderte die ARGE des Verkauf des Autos, und mein Freund durfte noch 550 Euro aus eigener Tasche dazuzahlen, um nach dem Verkauf des Autos den Kredit auszulösen. Trotzdem wurde ihm der Vorwurf gemacht, er hätte das Auto absichtlich(!) unter Wert verkauft, um sich selber arm zu rechnen, und er bekam eine Kürzung der Bezüge reingedrückt. Ein halbes Jahr Kampf zwischen seinem Anwalt und der ARGE später bekam er dann endlich Recht.

  27. murks meint: (29.7.2010 um 21:18) AntwortenReply to this comment

    @Tom:
    Versteh ich nicht die Einstellung. Man macht eine kleine Erbschaft und kann nun aus diesen Mitteln seinen Lebensunterhalt für einige Zeit wieder selbst bestreiten. Zumindest zum Teil. Ist doch eine tolle Sache. Und das Geld wird frei für andere.

    Genau wie bei dem Gewinn. Sie hat ein Auto gewonnen. Das kann sie verkaufen und sich ein günstiges gebrauchtes kaufen und hat dann noch genug Geld übrig um eine Zeitlang ohne stattliche Unterstützung zu leben. Was ist daran schlecht?

    Stattdessen will sie obwohl sie ihren Lebensunterhalt nun eine Zeitlang selbst bestreiten könnte, weiterhin Geld aus der HartzIV Kasse. Geld das dann anderswo fehlt. Irgendjemand kann dann keine Fortbildung machen und bleibt arbeitslos, nur weil die Dame sich standhaft weigert ihren Lebensunterhalt mal für eine gewisse Zeit selbst zu bestreiten. Hab ich kein Verständnis dafür.

  28. mcbexx meint: (29.7.2010 um 21:19) AntwortenReply to this comment

    @19/Tom: Interessanterweise funktioniert der Verkauf von Luxusgegenständen unter Wert an die Ehefrau erstaunlich gut, wenn CEOs Ihre Schäfchen in's Trockene bringen wollen…

  29. King Dingeling meint: (29.7.2010 um 21:21) AntwortenReply to this comment

    @Enrico: Und die geschätzten 10.000 – 15.000 € , die das Amt für den Wagen veranschlagt und Ihrem Vermögen zurechnet, die basteln Sie sich aus Ihrem Smegma, ja?

    Oder Sie pflanzen die 10 € von Ihrem Bruder ein und ernten eben täglich das Geldbäumchen, so einfach ist die Welt.

  30. Jan meint: (29.7.2010 um 21:40) AntwortenReply to this comment

    @ 14/Tom: Ja, der Staat (also wir) sind schon ganz schön pervers. Da macht jemand 'ne kleine "Erbschaft" und schon muss er "Angst" haben, dass die Mitbürger beim Durchfüttern mal eine Pause einlegen möchten. Besonders ungerecht: Das Geld ist ja nicht mal für einen selbst, sondern für den Ausgleich des Giro-Kontos gedacht. Pervers. Echt.

  31. reko meint: (29.7.2010 um 21:46) AntwortenReply to this comment

    Liebe Anke,
    sei doch nicht traurig wegen des blöden postboten.
    Dein Zitronenrisottorezept mit scharfer pfirsichsalsa ist ganz,ganz toll.

  32. Enrico meint: (29.7.2010 um 21:49) AntwortenReply to this comment

    @20/Max: Ich wage zu behaupten, dass meine Bildungsschicht höher ist, als Deine.

    @22/Hart Gegner: Ok, in dem Fall ist das mit dem Verkauf wohl doch keine so gute Idee.

    @28/King Dingeling: Was ich aus meinem Smegma bastele, ist nicht für die Öffentlichkeit bestimmt.

    @alle anderen:
    Mein Geistesblitz war dann doch nicht so einfach umzusetzen. Grundsätzlich würden sich aber sicher Mittel und Wege finden lassen.
    Nichts desto trotz: Sehr ehrlich von der Frau, den Gewinn anzugeben.
    Muss sie den Wagen halt verkaufen, ihren alten mit dem Geld reparieren lassen und sich noch einen neuen Kühlschrank / … in die Wohnung stellen.
    Altes Auto heil, neues Zeug in der Wohnung und sie bekommt weiter die Stütze…

    Gruß
    Enrico

  33. Christian meint: (29.7.2010 um 21:52) AntwortenReply to this comment

    [...] Ganz toll, Jungs. Könnt ihr bitte einfach anerkennen, dass es mir nach diesen ach so lustigen 30 Sekunden richtig, richtig scheiße ging und das nicht als überspannten Emanzenkram (oh Gott, DAS E-WORT!) abtun? Danke.

    Klar können "wir" das anerkennen. Bitte, gern geschehen. Ich denke auch nicht, dass irgendjemand hier abstreitet das sie das ganze so empfunden haben.

    Aber ich denke ich kann mir alles weitere auch sparen, kommt ja eh nur als aggressiv formulierter laienpsychologischer Hinweis gegenüber an. Hauptsache das einigeln macht weiterhin Spass …

    (da die Dame leider keine Kommentarmöglichkeit bietet, aber trotzdem einseitig öffendlich mit uns kommunizieren möchte … verständlich ist es ja irgendwie. Wenn man nur einseitig kommuniziert ist man vor bösen Überraschung wie mit echten Menschen ja gefeilt. Ausser man verfolt die Kommentare in anderen Blogs über den eigenen und kann einfach nicht weggucken. Da ist sie dann wieder … die gefühlte Machtlosigkeit. Hach verdammt, ich wollte doch aufgehört haben zu schreiben! Naja, egal.)

  34. Fincut meint: (29.7.2010 um 21:52) AntwortenReply to this comment

    Die einen Frauen heulen, weil niemand mit ihnen flirtet, die andere heulen, weil man mit Ihnen flirtet. Ich werde Frauen nie verstehen!

  35. Max meint: (29.7.2010 um 22:05) AntwortenReply to this comment

    @Enrico:
    Anwalt? Stapelst recht hoch dafür. Ansonsten wahrscheinlich doofer Bänker oder Student.

  36. Christian meint: (29.7.2010 um 22:08) AntwortenReply to this comment

    @Max: Reden wir doch mal darüber warum sie meinen ihr Gegenüber runterputzen zu müssen statt sich rein inhaltlich mit ihm auseinanderzusetzen …

  37. Nicole meint: (29.7.2010 um 22:12) AntwortenReply to this comment

    Beide sind wohl über's Ziel hinausgeschossen: Der Postbote, aber auch die Angegrabene. Deren Blog ich ganz gerne lese, der ich aber auch Hang zum Selbstmitleid nachsagen würde. Denn was hat ihre laut eigener Aussage mehr als kräftige Figur in diesem Blogeintrag zu suchen? Nichts, außer dem Ziel zu dienen, sich selbst nochmal mehr in die Opferrolle zu bringen. Mit dem, was Frauen unter Emanzipation verstehen sollten, hat das wenig zu tun.

    Und die Tränen gelten vielleicht auch eher ihr selbst: Ihrer Wut, nicht schlagfertig gewesen zu sein, stat dem bösen, bösen Postboten. Der war plump, ja, der war unprofessionell, auch das – aber man muss schon die Kirche im Dorf lassen.

  38. Andreas meint: (29.7.2010 um 22:16) AntwortenReply to this comment

    @Christian:
    Ach was. Das selbe galt aber 3 Kommentare vorher noch nicht, oder wie?

  39. Torsten meint: (29.7.2010 um 22:25) AntwortenReply to this comment

    @BMG: BMG: Ich bin mal gegen eine Polizei-Mannschaft Go-Kart gefahren. Rate Mal, wer die schwarze Flagge gesehen hat.

    @LOLschnauz: Ach Gottchen, wieder ein Mensch, der noch dümmer drauf ist als alle Mario-Barth-Witze?

  40. Christian meint: (29.7.2010 um 22:26) AntwortenReply to this comment

    @Andreas: Ich bin mir der Motivation hinter meinem Handeln durchaus bewusst. Habe nicht den Einduck das Max das auch ist.

  41. Hobbyjurist meint: (29.7.2010 um 22:31) AntwortenReply to this comment

    Zum Thema Autogewinn einer Hartz-IV-Empfängerin:

    Die Betroffene hat die Lage schon richtig erkannt – schuld sind nicht in erster Linie die Arge-Mitarbeiter, sondern die für Hartz IV politisch Verantwortlichen.

    Mit dem Geld, das durch solch ein asoziales Gesetz wie das Hartz-IV-Gesetz eingespart wird, wollen die Politiker nämlich lieber Zocker-Banken retten und natürlich auch das unter gefaketen Voraussetzungen in die EU aufgenommene Griechenland. Ist doch klar, daß das Geld dort viel besser angelegt ist als bei den am Existenzmiminum kriechenden Bürgern im eigenen Land. Soviel übrigens auch zum Thema Vogelperspektive.

  42. Okeo meint: (29.7.2010 um 22:35) AntwortenReply to this comment

    @Nicole (#37):

    Und die Tränen gelten vielleicht auch eher ihr selbst: Ihrer Wut, nicht schlagfertig gewesen zu sein, stat dem bösen, bösen Postboten.

    Die Vermutung hatte ich auch als erstes und kann sie voll nachvollziehen.
    Eine Bekannte hat mal Ewigkeiten in einer Schlange gewartet und demjenigen, der ihr dann als sie dran war den Platz wegnahm, nichts anderes entgegenbringen können als: "Sie – Sie – Sie Vordrängler Sie!"

    Es gilt wie immer die Einsicht: "Bitte warten Sie 10 Minuten, dann bekommen Sie eine schlagfertige Antwort von mir!"

  43. murks meint: (29.7.2010 um 22:37) AntwortenReply to this comment

    @Hobbyjurist:
    Das müssen Sie mir aber mal genauer erläutern. Die Hartz-IV Empfängerin wird durch einen Gewinn in die glückliche Lage versetzt ihren Lebensunterhalt wieder selbst bestreiten zu können. Herzlichen Glückwunsch. Tolle Sache. Was ist daran asozial?

  44. jan meint: (29.7.2010 um 22:40) AntwortenReply to this comment

    @Enrico: Noch besser: Gewinn nicht angeben, Auto für Bargeld verkaufen und sich drüber freuen.

  45. jan meint: (29.7.2010 um 22:49) AntwortenReply to this comment

    @Christian: Wahrscheinlich weil er es in seinem Job als Postbote nie gebacken bekommt, ne Frau richig anzuflirten.

  46. jan meint: (29.7.2010 um 22:51) AntwortenReply to this comment

    @Nicole: Nee muss man nicht. Wenn sich son Postbote wie ein A*****och verhält, kann man das auch mal direkt so ansprechen.

  47. tb meint: (29.7.2010 um 23:03) AntwortenReply to this comment

    @LOLschnauz (#6), Judas (#8), Frank Sommer (#10) und wahrscheinlich noch mehr…:
    Liegt das eigentlich an "ich les das mal, versteh zwar nix, laber aber trotzdem mal irgendwas rum", oder wie kommen solche Kommentare zustande?

  48. J. S. meint: (29.7.2010 um 23:03) AntwortenReply to this comment

    @murks:

    Man verlangt ja viel von einem Arbeitslosen, u. a. mobil zu sein. Das Auto hätte sie nämlich gut gebrauchen können um mobil zu sein, da ja ihr altes Auto nicht mehr im besten Zustand ist.
    Wenn sie es verkauft, ist sie nicht mehr mobil. Als Behinderte dürfte das dann doch zu einem Problem werden.
    Und wem schadet sie, wenn sie das Auto behält und weiterhin Hartz IV erhält? Sie ist mobil und hat mehr Chancen bei Arbeitgebern.

    Die aktuelle Gesetzeslage ist aber leider ziemlich übel. Als Hartz-IV-ler darf man nichts gewinnen, geschenkt bekommen. Kinder dürfen keine Ferienjobs ausüben, da deren Entlohnung angerechnet wird.
    Aber es gibt immer Leute, die dieses System verteidigen.

    Aber man merkt es hier auch: Man gönnt diesen Leuten einfach nichts! Und als Behinderter hat man es äußerst schwer im Arbeitsmarkt Fuß zu fassen (selbst mit Ausbildung).

  49. Ben (d.U.) meint: (29.7.2010 um 23:09) AntwortenReply to this comment

    Ich finde, ihr solltet euch die höhnischen Kommentare beim Postbotenvorfall einfach mal sparen. Ob man so etwas das locker wegsteckt, oder erst mal am Boden liegt, oder gar mit einer starken Antwort kontert, das hängt auch von der Tagesform ab. Vorm Rechner und aus Distanz ist es immer leicht, da überheblich zu sein, aber jeder hier hat seine schwachen Punkte und seine schlechten Tage, oder halt auch beides zusammen. Da kann dann noch wesentlich mehr passieren.

  50. J. S. meint: (29.7.2010 um 23:10) AntwortenReply to this comment

    Apropos, wenn sie das Geld aufgebraucht hat, was mit dem Verkauf des Autos erhalten hat, bekommt sie weiterhin Hartz IV.
    Und da ihr altes Auto schon fahruntüchtig ist, wird sie sowieso ein neues Auto kaufen müssen. Und die arge unterstützt sie dabei.
    Ich kenne einen Behinderten, der ein komplettes Auto von der arge bezahlt bekam. Und nebenher erhielt er Arbeitslosengeld.
    Wie passt denn das zusammen?
    Käme da die arge nicht besser davon, wenn man der Arbeitslosen das Auto behalten lässt und weiterhin ALG II zahlt? Denn ein Auto wird sowieso fällig.

    Aber so weit denken hier viele nicht.

  51. GB meint: (29.7.2010 um 23:16) AntwortenReply to this comment
  52. tb meint: (29.7.2010 um 23:20) AntwortenReply to this comment

    @murks
    J. S. sagt es eingentlich schon.
    Sie ist jetzt in der Lage den Lebensunterhalt (durch Verkauf des Autos) selbst bestreiten zu können und sich darüber sicher sowas von freuen, dass sie es kaum aushalten kann. Nach den paar Monaten, oder wenn sie trotz der überaus glücklichen Lage und der überschwenglichen Freude darüber vorher noch in der Lage ist, wird sie sich vielleicht ja doch noch um einen Job kümmern wollen. Was sich dann mangels Fahrzeug dann u.U. etwas schwierig gestalten könnte. (Voraussgesetzt, wie ich verstanden habe, das alte ist wg. Reparaturkosten etc. kaum noch zu halten). Guter Deal. Ganz toll.

    Sie braucht dann wieder ein Auto, und dann?

  53. tb meint: (29.7.2010 um 23:26) AntwortenReply to this comment

    (#52)
    Ah, sorry, der letzte Satz ist zwar nicht ganz unpassend, sollte aber nicht da hin.
    Ne Vorschau wäre nicht ganz verkehrt…

  54. notwendig meint: (29.7.2010 um 23:33) AntwortenReply to this comment

    Der arme Postbote. Vielleicht liest er ihr Blog, bemerkte dass sie sich recht häufig im Selbstmitleid suhlt (und häufig flennt) und dachte sich wohl: "Ach! Mache ich der Dame mal eine Freude; sie wird wohl nicht oft angegraben…" und kassiert nun eine Abmahnung vom AG…

    Auch die einseitige Kommunikation nach dem Motto: "Ich habe was zu sagen, also posaune ich es in die Welt hinein. Aber kommentieren dürft ihr das nicht, denn Kritik kann ich nicht vertragen (sonst muss ich flennend vor den Computer und einen neuen Blogeintrag schreiben – Teufelskreis!!!)." ist ziemlich cool!

  55. LOLschnauz meint: (29.7.2010 um 23:33) AntwortenReply to this comment

    @Torsten: Was kann ich dafür, wenn Sie sich Mario Barth antun?

    @tb: Da Fragen offensichtlich nur Ihrerseits bestehen, dürften die Verständnisprobleme wohl eher Sie betreffen.

  56. tb meint: (29.7.2010 um 23:54) AntwortenReply to this comment

    @LOLschnauz (#55)
    Da sich inhaltlich mit Fragen auseinanderzusetzen wohl auch zu Deinen Problemen zu zählen scheint, sollte man Deine Kommentare ignorieren.
    Ignorieren ist aber eigentlich nicht die richtige Lösung, aber irgendwie fehlt mir auch die Zeit, sich mit jedem Problem zu beschäftigen…

  57. Olli meint: (29.7.2010 um 23:57) AntwortenReply to this comment

    @Max:

    Weil es ein Sachgewinn ist? Hätte sie Geld bekommen oder das Auto verkauft könnte man drüber reden aber so ist es Schwachsinn. Du musst deine Sachwerte ja auch nicht verkaufen wenn du in Hartz IV kommst selbst wenn du nen Porsche 911 fährst.

    Und warum soll sie jetzt froh sein das sie mal Glück hatte und direkt bestraft wurde? Scheinbar bekommt sie ja das ALG II zurecht wieso soll sie also Gewissenbisse haben?

    Oder als Gegenfrage hast du welche wenn du staatliche Leistungen in Anspruch nimmst egal ob Schule, Straßen, Kindergeld…?

  58. Nicole meint: (29.7.2010 um 23:58) AntwortenReply to this comment

    Um Gottes Willen, nun ist hier aber ein Niveau erreicht, das seinen Namen kaum mehr verdient.

    Bevor ich mit Kommentartoren wie #56 auf eine Stufe gestellt werde, dies: Der Postbote hat sich nicht korrekt benommen. Das war übergriffig, da stimme ich der Bloggerin (warum die Anführungszeichen?) absolut zu.

    Und dass man es ansprechen kann, dass der Postbote sich wie ein A****loch benommen hat, will ich gar nicht infrage stellen. In welcher meiner Formulierungen liest Du das, @jan?

    Mir geht es um's Maß. Gleich die Emanzipationskeule rauszuholen und völlig durchzudrehen, scheint mir doch auch kein angemessenes Verhalten. Grenzwertig auch diese Formulierung: "weil mir erst im Nachhinein klar wurde, wie klein ich gerade gemacht wurde. Von jemandem, dessen verdammter Job es ist, vielen Menschen ein Paket in die Hand zu drücken".

    Der Oberstudienrat aus dem 2. Stock wäre mit so nem Verhalten demnach eher durchgekommen? Mh.

  59. Olli meint: (30.7.2010 um 00:01) AntwortenReply to this comment

    @murks:

    Ja ne is klar. Wen willst du hier verarschen?

    Ob du eine Fortbildung bekommst hängt nicht von einem Bezieher ab sondern vom Sachbearbeiter.

    Möglich das diese auch eine Budgetgrenze haben nur wird diese schon dadurch belastet das man gerne Leute in sinnlose Kurse schicken ich sage nur PC-Kurse für Anfänger und das für Systemadministratoren jo die brauchen sowas.

    Oder der 5. Kurs wie schreibe ich Bewerbungen richtig wo man schon nach der ersten Stunde gefragt wird was man hier macht.

  60. Fragensteller meint: (30.7.2010 um 00:35) AntwortenReply to this comment

    Die Frage ist doch eher: Wieso nimmt man als Hartz 4 Empfänger überhaupt an einem Gewinnspiel für ein Auto teil?

    Bei den üblichen 50 Cent / Anruf bzw. SMS und der hoffentlich vorhandenen Einsicht, dass auch ein Auto ein Vermögensgegenstand ist, der logischer Weise angerechnet wird, ist doch die Sache von Beginn an unsinnig.

  61. tralala meint: (30.7.2010 um 00:39) AntwortenReply to this comment

    Das mit dem Postboten ist krass. Ich hab auch soviel negatives mit der DHL und auch mit dem Kundenservice erlebt, dass ich vor ein paar Tagen einen Brief an den Vorstand geschrieben hab, wenn das auch nix bringt, wird die Geschichte eben gebloggt. So!

  62. Michael meint: (30.7.2010 um 01:08) AntwortenReply to this comment

    Auto/Hartz 4:

    Nehmen wir mal an, die Frau hätte statt des Autos 15.000 EUR gewonnen (ich habe keine Ahnung, was für ein Auto es war, daher ist der Betrag willkürlich).

    Würde man dann auch gutheissen, dass sie weiterhin die unveränderten Hartz 4-Bezüge erhält?

    Dasselbe Spiel kann man dann mit 1.000 EUR, 30.000 EUR, 50.000 EUR, 100.000 EUR etc. durchspielen, und sich dann nochmal fragen: ist es pervers, wenn der Staat daraufhin die Hilfszahlungen einstellt?

  63. Olli meint: (30.7.2010 um 02:10) AntwortenReply to this comment

    @Michael:

    Es is aber kein Geld.

    Und selbst wenn sie Geld gewonnen hätte stellt sich die Frage warum sie nicht mal ein bisschen behalten kann.

  64. Momo meint: (30.7.2010 um 06:20) AntwortenReply to this comment

    Zum Postboten: Ich kann das gut nachvollziehen. Ähnliche Situationen hatte ich auch schon an meiner Haustür oder einfach nur so auf der Straße. Ähnlich im Sinne, dass mir eine Konversation aufgezwängt wurde, die ich dann auf eine Art geführt habe, bei der ich mir im Nachhinein gesagt habe: "Verdammt, warum hast du das jetzt so gemacht? Warum hast du nicht einfach [beliebiges Verhalten hier einfügen]?"

    Bei einem Kommunikationstraining hat mir das ein Trainer erklärt: Wir sind alle unserem Reptiliengehirn unterworfen und in Streßsituationen kennt das nur ein paar Handlungsmöglichkeiten: Kampf, Flucht oder Erstarren. Wir verhalten uns dann recht animalisch, gehen auf Attacke wie die Ratte, die in die Ecke gedrängt wird. Oder rennen einfach weg (vermeiden den Konflikt, weichen aus) wie ein scheuer Vogel. Oder wir starren wie ein Reh regungslos in den Scheinwerfer. Nach der Situation, wenn der Stress weg ist und der Konflikt erst mal irgendwie vorbei ist, dann schaltet das rationale Denken dazu und sagt: "Eigentlich wäre es besser gewesen die Tür zuzuwerfen und direkt zum Telefon zu greifen. Oder ihm in die Eier zu treten und nach dem Paket zu greifen. Oder…"

    Nur bringt das herzlich wenig, denn wenn der Konflikt einem beim nächsten Mal überrennt, handelt man wieder genau so, wie das Reptiliengehirn einem befiehlt. Man kann in solchen Situationen eigentlich nur dann rational handeln, wenn man den Konflikt nicht an sich ran lässt inklusive des Stresses, den dieser bei einem produziert. Weil dann der Adrenalinpegel geringer ist und das Reptiliengehirn nicht meint auf Autopilot schalten zu müssen. Das kann man nur trainieren, zum Teil kommt das dann auch mit Erfahrung (wenn der Postbote das zum 20. mal mit einem macht, dann reagiert man nicht mehr gestresst und bedroht, sondern nur noch genervt. Das Reptiliengehirn weiss: Die Situation ist ansich harmlos, ich muss jetzt nicht weglaufen oder Reh spielen).

    Fazit: Die Dame kann nichts für ihre Reaktion und aufgrund wie das an sie ran kam, hätte sie absolut NICHTS anders oder besser machen können. Für sie selbst war, wie sie es gemacht hat, in dem Moment das die beste Lösung und in einer ähnlichen Situation wird sie das wieder so tun, weil sie gar nicht anders kann. Bis ihr Körper merkt, dass das langsam recht normal wird und er gar nicht so extrem aufdrehen muss… das ist dann der Moment, wo sie über das nachdenkt, was sie tut und sie mit dem Postboten so schlitten fährt, wie er es verdient.

    Momo, der hofft, dass sein Reptiliengehirn beim nächsten Besuch der GEZ-Schergen nicht wieder in den Kampfmodus schaltet, sondern ihn rational denken lässt.

  65. inge meint: (30.7.2010 um 08:11) AntwortenReply to this comment

    Ihr müsst die Polizisten verstehen. Das erste mal in einem richtigen Hotel, da muss man doch auch mal feiern dürfen. Ist halt was anderes als die Buden in der DDR.

  66. suse meint: (30.7.2010 um 08:33) AntwortenReply to this comment

    @Olli:

    doch man muss seine sachwerte verkaufen um harz 4 zu bekommen.. man darf nur angemessene dinge besitzen.. pech auch der (wertvolle 911er is wech)

    @postbotenpanik wie peinlich istdas denn.. erst flennen wg. anzüglicher bemerkungen von nem paketzusteller.. dann noch bloggen, dann noch versuchen zu bestimmen, was leser für ne meinung dazu haben dürfen… und das nicht man in ihrem blog sondern hier.. hahahaha…

    wer sich in die opferrolle begibt (keiner mag mich ich bin dick…O.o)aber gleichzeitig so ne kluge sein will, der sollte sich mal in selbstreflektion üben.

  67. ich meint: (30.7.2010 um 08:41) AntwortenReply to this comment

    @Momo: "Reptiliengehirn", soso. Selten so einen Schwachsinn gelesen.

    Vielleicht ist es aber auch einfach so, dass von einem erwartet wird – und man es auch von sich selber erwartet – bei der Interaktion mit anderen Menschen in Echtzeit zu reagieren. Reaktionen, über die man erstmal 'ne Weile nachdenken muss, fallen da schon mal weg. Im Nachhinein, nach mehreren Minuten (oder Stunden oder Tagen) Grübeln fällt einem da immer was besseres ein. Eine Alternative wäre, sich im Vorwege Strategien zurechtzulegen, aber das funktioniert leider nur für Situationen, von denen man damit rechnet, dass sie auftreten könnten, was hier nicht der Fall war. Das nennt man auch "Überraschung".

  68. Stefan meint: (30.7.2010 um 08:43) AntwortenReply to this comment

    Momo, der hofft, dass sein Reptiliengehirn beim nächsten Besuch der GEZ-Schergen nicht wieder in den Kampfmodus schaltet, sondern ihn rational denken lässt.

    Gegen so etwas hilft (man mag es kaum glauben) ein Visitenkartenspender mit Visitenkarten des Anwalts in Nähe der Wohnungstür. Ein freundliches Lächeln, verbunden mit der Aufforderung, sich doch bitte dort zu melden, bzw. von dort in den nächsten Tagen Post zu erwarten hilft in (fast) allen Lebenslagen, die einem an der Wohnungstür begegnen können.

    In Verbindung mit einer Hemdtasche auch durchaus für den mobilen Einsatz geeignet.

  69. notwendig meint: (30.7.2010 um 08:44) AntwortenReply to this comment

    Momo: viele Menschen schalten erst in den "Reptilienmodus", wenn die Situation wirklich extrem ist: man wird von einem Tiger angegriffen, irgendwo Überfallen, in einem Kampf verwickelt, etc. Der Postbote ist IMHO jedeoch weder ein Tiger, noch ein Räuber, noch ein Strassenschläger. Der hat die Frau nur angegraben. Und das anscheinend nicheinmal verbal agressiv.

    Dabei dann in den "Reptilienmodus" zu schalten halte ich für äußerst unglücklich. Noch unglücklicher finde ich, sich flennend vor den PC zu setzen und einen weinerlichen und überheblichen (Postbote = niederer Beruf) Mitleids-Blogeintrag ala "Ich wurde gerade (fast) vergewaltigt!" darüber zu schreiben.

    Die Dame sollte sich viell. prof. Hilfe besorgen. Oder an irgendeinem Selbstwerttraining teilnehmen. Kann doch nicht gesund sein, sich bei jeder Kleinigkeit in die Opferrolle zu begeben und flennend Blogeinträge zu verfassen.

  70. murks meint: (30.7.2010 um 08:57) AntwortenReply to this comment

    @Olli:
    Ich frag mich wen du hier veräppeln willst. Was glaubst du eigentlich wo das Geld für HartzIV herkommt? Meinst du das wird irgendwo vom Baum mit den goldenen Äpfeln gepflückt oder kommt in unbegrenzter Menge aus dem Wasserhahn?

  71. hiro meint: (30.7.2010 um 09:07) AntwortenReply to this comment

    Nachtrag: Ich wäre gespannt, den Blogeintrag des Paketboten zu lesen. Ob der sich wohl von der Darstellung des traumatisierten Opfers unterscheiden würde, die hier von manchem als objektive Beschreibung angenommen wird?

  72. Maria meint: (30.7.2010 um 09:10) AntwortenReply to this comment

    Zum Postbotenfall :

    Ich glaube bis jetzt haben auch alle Personen übersehen dass die Bloggerin der Situation in der sie sich befand, ziemlich ausgeliefert war, wie Frauen es oft sind, wenn sie auf mehr oder minder beängstigende Art und weise so angemacht werden.
    Es besteht immer die Gefahr, dass die Reaktion auf eine Zurückweisung des Mannes irgendwelche Folgen hat: sei es, als Zicke beschimpft zu werden oder sei es tatsächliche körperliche Gewalt, diverse Formen der Rache existieren und werden oft ausgeübt.

    Ich meine, der Mann weiß wo sie wohnt!!!! Sein job ist es Pakete zuzustellen. Die bloggerin möchte weiterhin Pakete empfangen ohne bei jedem klingeln Angst zu empfinden. Was für Reaktionsmöglichkeiten hat sie denn überhaupt? Diese Tatsache macht die Erniedrigung noch schlimmer, sie ist dem Postboten ja regelrecht ausgeliefert!

    Und zum Thema "sie ist weinerlich und begibt sich in eine opferrolle" bleibt nur zu sagen, dass Frauen, die auf die Situation nicht ähnlich reagieren, die Situation überhaupt nicht vollständig bewusst ist. Viele Frauen empfinden solche Anmachen als normal, als etwas das dazu gehört. Das ist falsch und nicht gerade förderlich. Es führt dazu, dass sich die Situation nicht ändern wird, dass Frauen weiterhin als Freiwild betrachtet und erniedrigt werden und dass ihnen dabei nichtmal was auffällt, is ja alles so wie immer, wird schon normal sein. Reicht ja dass wir wählen gehn dürfen, nich?

    Ich hätte noch viel zu sagen, und ich freue mich jetzt schon darauf als Feministin bezeichnet zu werden, so, als wäre das ein Schimpfwort.

    Frau Gröner, ich leide mit ihnen…

  73. momo meint: (30.7.2010 um 09:13) AntwortenReply to this comment

    Ich weiß gar nicht was ihr euch alle so über die Postbotengeschichte aufregt. Stellt euch vor die Anke wäre eure Freundin gewesen, hättet ihr dann auch was von "Emanze" und "Feministin" gestammelt. Ich bin mit Sicherheit kein Anhänger von Emma und Konsorten, aber so ein Verhalten des Postboten ist untragbar und durchaus etwas worüber man sich aufregen darf.

    Meine Haustüre ist der Eintrittsbereich zum Kernbereich meines Lebens und da will ich nicht belästigt werden, weder von Postboten, noch von den Zeugen Jehowas oder sonstigem Gesocks.

    PS: Ganz nebenbei muss ich noch sagen das sämtliche, mir persönlich bekannten, Postboten sehr sehr freundlich und zuvorkommend sind.

  74. Klaus meint: (30.7.2010 um 09:22) AntwortenReply to this comment

    @murks: Das Geld kommt von der EZB und der Bundesbank. Die drucken das.

  75. Gipsnacken meint: (30.7.2010 um 09:27) AntwortenReply to this comment

    @murks: Das Geld kommt von einem selbst da man ja Steuern zahlt,du Schlaubi. Aber Solidarsystem ist bei dir ja tiefster Kommunismus.

  76. notwendig meint: (30.7.2010 um 09:42) AntwortenReply to this comment

    @Maria: Es geht nicht darum, wie sich der Postbote (dieser hat sich einfach unprof. verhalten) gebärdet hat, sondern wie die Dame darauf reagiert hat.

    Nehem wir einen dicklichen Typen, dessen homosexueller Postbote, welcher (um dem Vergleich zierliche Frau, böser Mann zuvor zu kommen) 2m gross und 150 Kg schwer mit Händen wie Bratpfannen ist, dem armen, dicklicken Typen sagt "Ich hab ein Geschenk für dich, sag bitte!". Ich glaube, der Kerl würde einfach sagen (wenn er kein Interesse hat) "Was soll denn der Scheiss? Paket her!". Aber er würde sicher nicht in Tränen ausbrechen und einen Blogeintrag verfassen.

    Was ich an der "Emanzipation" (Frauen die wirklich emanzipiert sind, haben solche Blogeinträge und Rollen nicht nötig) so traurig finde, ist dass die emanzipierten Damen (zumindest halten sie sich für welche) auf ihr vermeintliches "Recht" pochen und wenn ihnen danach ist und aber gerne wieder in ihre Opferrolle, wenn sie sich Vorteile dadurch verschaffen.

    @Momo: meine Freundin würde den Postboten (wenn er zu frech werden würde) auslachen, ihm das Paket aus der Hand nehmen und die Tür zuknallen. Ansonsten würde sie wohl höflich darum bitten einfach professionell zu bleiben, wie sie das beim Bäcker, beim Verkäufer im Supermarkt oder auf der Bank beim Bankangestellten auch macht.

  77. Ali meint: (30.7.2010 um 10:03) AntwortenReply to this comment

    @Snickerman: So so, du als Mann. Heißt das, Frauen können nicht bissig reagieren? Ist das so? Oder ist das nur wieder die Opferrolle, die Frauen gern übergestülpt wird oder die sie sich gern mal selber überstülpen.

    Die Bloggerin ist selbst schuld, wenn sie nie contra gibt. Mit den Ellenbogen geht's doch auch. Wenn ihr was nicht passt, soll sie die Klappe aufmachen. Wenn sie jetzt aber was von «feministischer Konditionierung» schreibt, dann muss sie damit rechnen, dass es rauhen Gegenwind geben wird.

  78. Doffi meint: (30.7.2010 um 10:05) AntwortenReply to this comment

    Selbstverarmung hin oder her. Wenn ich eine Karre als Hartzler gewinne dann wird der gleich mal richtig ramponiert mit Hammer und so, dass der gleich mal von aussen richtig was weg hat. dann ist der gleich mal viele tausende euro weniger wert. und dann kann der sb von der arge das auch nicht mehr entsprechend lange anrechnen, weil das auto anstatt 15000 euro nur noch 10000 euro wert ist. aber fahren kann ich mit dem teil genauso gut.

    alles schmarrn! sagt grad die alte.

  79. Mira meint: (30.7.2010 um 10:07) AntwortenReply to this comment

    @Postboten-Vorfall

    Das Hilflosigkeits-Gefühl kann ich gut nachvollziehen – wer kennt das nicht, dass man sehr gut schlagfertig sein kann, aber eben leider immer um 3 Uhr nachts, wenn der Vorfall längst passé ist.

    Leider ist es besonders für viele Männer (und Frauen) schwer vorstellbar, dass sogenannte Flirtversuche nicht immer angenehm und sexy sind. Vorwiegend vielen Männern passiert es ja auch selten, dass jemand, der körperlich und gesellschaftlich stärker ist, mit so einer Selbstverständlichkeit respektlos in die Privatsphäre eindringt.
    Zumal diese Person dann noch etwas hat, das man haben will UND das einem sogar gehört.

    Ich glaube, solche Personen denken nicht über ihre Aktionen nach, sondern "feuern" wahllos ihre Flirtversuche in der weiblichen Umgebung ab. Was das Ganze nicht weniger schlimm macht, im Gegenteil.
    Feminismus heißt wohl in diesem Fall: macht euch mal klar, dass es Situationen gibt, bei denen es nicht immer okay ist, Frauen "anzuflirten".
    Kann mann und frau gerne sogar im Supermarkt machen, sobald positive Resonanz vorhanden ist. Aber bitte nicht Frauen und Männer als Freiwild zum "Flirttraining" betrachten!
    Persönlich möchte ich an der Haustür nur mein Paket in Empfang bekommen und keine Gefühlsachterbahn erleben.

    Und wer gehört denn noch hier zu den gefühlsabwehrenden Leuten, die denken, dass Tränen ein Zeichen von Schwäche sind?
    Hier sehe ich eindeutig eine Stressituation. Mein Tip: Den Stress kann man auch prima an einem Boxsack auslassen. ;)

  80. Ali meint: (30.7.2010 um 10:07) AntwortenReply to this comment

    @Maria:

    Es besteht immer die Gefahr, dass die Reaktion auf eine Zurückweisung des Mannes irgendwelche Folgen hat: sei es, als Zicke beschimpft zu werden oder sei es tatsächliche körperliche Gewalt, diverse Formen der Rache existieren und werden oft ausgeübt.

    Pscht, Maria, nicht weitersagen: Negative Reaktionen können in der menschlichen Interaktion immer erfolgen. Und zwar unabhängig davon, ob der Postbote/ die Postbotin weiß, wo der Kunde/ die Kundin wohnt.

  81. tester meint: (30.7.2010 um 10:15) AntwortenReply to this comment

    Sozialleistungen sind für den, der sich nicht selber hlefen kann.
    Hat die Frau auch eine Zeit lang bekommen, gut!

    Kann sich die Empfängerin selber helfen, sollte sie sich freuen, nicht mehr das Geld anderer zu verbrauchen.

  82. Hihi meint: (30.7.2010 um 10:20) AntwortenReply to this comment

    Was einige Blogger anscheinend nicht verstanden haben:
    Wer sich aus dem Fenster lehnt kann rausfallen.

    Wenn die Dame so empfindet – kann ich zwar nicht nachvollziehen, muss ich aber auch nicht – dann darf sie das. Wenn sie das in ihr Tagebuch schreibt – who cares?
    Wenn sie das aber derart in die Welt hinauspustet, ihr Innenleben nach aussen kehrt, ihre schwachen Punkte auf dem Silbertablett präsentiert, dann frage ich mich, ob es nicht wirklich besser ist, einen Internet-Führerschein einzuführen.

    Mit Name und Adresse – bei gleichzeitigem Betteln um Amazon-Geschenke – sein Seelenpein rauszukehren.
    Ich verstehe diese jungen Leute nicht…

  83. notwendig meint: (30.7.2010 um 10:31) AntwortenReply to this comment

    @Hihi: junge Leute? Die Dame ist lt. ihrem Blog Baujahr 1969… wobei: je nachdem wie alt Du bist, könnte sie durchaus als taufrisch durchgehen :)

  84. otaku meint: (30.7.2010 um 10:40) AntwortenReply to this comment

    Zum Thema unfreundlicher Postbote, musste ich Mich übergeben, was mir genug Anlass war selbige email zu verfassen:

    Werte "Frau"*****,

    da ja Kommentare in Ihrem Blog nicht möglich sind, Sie werden schon wissen warum , erlaube ich mir meinem Ärger hiermit per email Luft zu machen.

    Eine Person, das Wort Frau ist hier unangemessen, die sich erdreistet jemand anhand seines Berufes zu disqualifizieren indem es sich als sg. Feministin selbst erhöht, hat IMHo dringendst einen Aufenthalt in der Sahelzone, wahlweise Bangladesh für mindestens 2 Jahre unter dortigen Verhältnissen und mit dortigem Einkommen nötig.

    Dies würde evtl helfen zu erkennen was erstens die natürliche Ordnung der Dinge ist und zweitens welchen dekadenten Luxus der sg. Feminismus darstellt.

    Ferner liefern Sie mir bitte EINEM nur einen einzigen WISSENSCHAFTLICHEN Beweis dafür das der sg.Feminismus KEIN Phantasiergebilde ist sondern auf IRGENDWELCHEN verifizierbaren wissenschaftlichen Tatsachen fußt.

    Da dies nicht möglich ist, sollte Sie evtl. glücklich darüber sein das Sie von irgendjemand überhaupt angesprochen werden, in welcher unpassenden Form auch immer.

    Emanzen die Samstag Abend mit ner Flasche Wein oder Koks ( meist ab 40 wenn Sie gemerkt haben die Ihre Zeit vorbei ist ) heulend in Ihrem Apartment hängen, sind mir BTW genug bekannt.

    Mit unfreundlichstem Gruß.

  85. Sven Glückspilz meint: (30.7.2010 um 11:04) AntwortenReply to this comment

    Was ist das denn für ein Troll, der hier von "natürlicher Ordnung der Dinge" und verifizierbaren wissenschaftlichen Tatsachen" faselt. Dem Stil und den syntaktischen Kenntnissen nach ein pubertätsgestörter Oberschüler. Widerlich.

  86. danielj meint: (30.7.2010 um 11:19) AntwortenReply to this comment

    @otaku
    der haben Sie's aber so richtig gegeben! Sie sind ein wahrer Held!

  87. Jens meint: (30.7.2010 um 11:20) AntwortenReply to this comment

    An die Macho-Trolle: Wissen eure Freundinnen eigentlich, was ihr hier so schreibt. Ach nein, ihr habt ja keine …

  88. momo meint: (30.7.2010 um 11:27) AntwortenReply to this comment

    @otaku:
    Gibts am Bahnhofskiosk jetzt schon bierresistente Internetterminals?

  89. Alle meine Entchen meint: (30.7.2010 um 11:28) AntwortenReply to this comment

    @Stefan:
    > Zu "Unverschämter Postbote". Zitat "trotz feministischer
    > Konditionierung". Aua.

    Warum Aua? Das hat sie doch ganz treffend ausgedrückt. Konditionierung beruht auf auslösenden Schlüsselreizen. Wenn die ausbleiben, dann läuft das "passende" Programm eben nicht ab, sondern ein anderes. In diesem Fall das Programm "Unterwürfigkeit".

    Dagegen hilft halt nur Hirn einschalten…

  90. nobody meint: (30.7.2010 um 11:41) AntwortenReply to this comment

    @ Anke-Postbote
    Sorry Anke, aber Deine Sachverhaltsschilderung ist wirklich nicht aus sich heraus verständlich, warum so verletzt bist.

  91. Ali meint: (30.7.2010 um 11:48) AntwortenReply to this comment

    O@otaku: Ich glaub, ICH muss gleich kotzen.

  92. notwendig meint: (30.7.2010 um 11:57) AntwortenReply to this comment

    @Otaku: weniger Animes gucken, dann klappt es auch mit dem Briefe schreiben.

  93. MarcoM meint: (30.7.2010 um 12:08) AntwortenReply to this comment

    @Jens:
    Schade, das wäre beinahe eine gute Replik geworden.

  94. Momo meint: (30.7.2010 um 12:10) AntwortenReply to this comment

    Um nochmal auf den Postboten zurück zu kommen: Ich finde interessant, wie wenig sich bestimmte Leute in etwas hineinversetzen können, was wiederum für andere Leute extrem genug ist, dass sie nicht mehr wissen, wie sie reagieren sollen.

    Gerade Leute, die nicht auf den Mund gefallen sind und sich nicht so leicht "überrumpeln" lassen, sind oft überrascht, wie niedrig die Toleranzgrenze bei manchen Menschen liegt. Das kann dann mangelndes Selbstvertrauen, mangelnde Lebenserfahrung sein… viele Gründe führen dazu, dass man in einer Situation schlicht und ergreifend überfordert ist, sich aber dazu genötigt fühlt, jetzt sofort irgendwas zu tun. Das Ergebnis ist dann wirklich: "Stillstand und nichts tun" oder "Panisch weglaufen/Konflikt meiden um jeden Preis" oder "Angriff!/Konflikt herbeiführen und sich wie ein wütender Kampfhund auf das Problem stürzen, sei es noch so nichtig".

    Ich denke, die Frau ist noch nie vom Postboten angemacht worden und hat in der Situation auch nicht damit gerechnet, weil sie ihn vielleicht nicht attraktiv findet? Gleichzeitig fühlte sie sich von ihm unter Druck gesetzt (und Sorry, Sätze wie "Ich habe ein Paket für Dich, aber du musst Bitte sagen" setzen unter Reaktionsdruck).

  95. omfg meint: (30.7.2010 um 12:13) AntwortenReply to this comment

    zur Anke vs. Postbote Sache:

    Der Mann wollte nur flirten. Das machen Männer. Nicht alle treffen dabei den richtigen Ton – es muss halt passen. Hier hat es nicht gepasst. No big deal. Da zieht man kurz die Augenbraue hoch oder tut verbal kund, dass der Versuch nicht von Erfolg gekrönt ist, weil man auch den Ton oder den Postboten nicht anspringt. Passiert täglich. Manchmal passt es und meistens nicht.
    Das Problem m.E. ist doch ganz einfach, dass Frau A. nach eigener Aussage eher nicht dem gängigen Schönheitsideal entspricht und deshalb keine Erfahrung mit diesem stinknormalen Austausch hat.
    Warum das jetzt die Schuld des Postboten sein soll, das möge mir mal einer erklären. Ich für meinen Teil freue mich, wenn mir Dienstleister als Mensch und nicht als unterwürfige Sklaven in Uniform begegnen. Die Email an den Arbeitgeber ist eine bodenlose Frechheit. Andere für die eigene Unsicherheit und Mimosenhaftigkeit verantwortlich zu machen und dann auch noch beim Arbeitgeber anzuschwärzen ist die reine Niedertracht. Ekelhaft.

  96. Karpatenhund meint: (30.7.2010 um 12:44) AntwortenReply to this comment

    @omfg: Man muss wissen, wie weit man gehen kann. Ich finde es auch super, wenn Leute etwas lockerer rüber kommen. Aber ein lockerer Ton ist nicht bei jedem angebracht.
    Klar kennt man hier nur die Ansicht einer Seite, aber: Ich kann es durchaus nachvollziehen, wenn man sich durch so etwas verletzt fühlt oder nicht auf diese Art der Kommunikation steht. Nicht zuletzt ist ist eine Situation, in der man gegenüber einem Kunden als Dienstleister auftritt und in der sich der Kunde dem Dienstleister nicht entziehen kann wohl eindeutig die falsche Situation für einen Flirt; denn wenn sich der Kunde angegriffen fühlt oder den Flirt als unangenehm empfindet, hat er erstmal keine Ausweichmöglichkeiten.

    Von daher hat der Postbote Fehler gemacht, die er vermeiden sollte. Ich sehe in der Mail dann auch keine "bodenlose Frechheit" oder "Niedertracht", denn sie ist deswegen entstanden, weil die Frau die Situation tatsächlich so empfunden hat. Schließlich ist die Situation auch ausreichend objektiv beschrieben, so dass der Arbeitgeber sich selber ansatzweise ein Bild davon machen kann.

  97. Ninette meint: (30.7.2010 um 12:48) AntwortenReply to this comment

    Mich würde ja mal rein im Aspekt der Sozialforschung interessieren, wie die Männer, die sich hier so großartig über Frau Gröner und ihre vermeintliche "Memmigkeit" auslassen, reagieren würde, wenn die nächste Postbotin, die ihnen ein Pakt überbringt, sich nur genauso verhält.

    Offensichtlich ist sowas wie Empathie heuer immernoch ein Luxusgut.

    Und der Postbote hat sich einfach daneben benommen. Selbst, wenn er diesen "Flirtversuch" im privaten Rahmen in einer Bar oder so gestartet hätte, ich hätte ihn als Frau (und Feministin, uhhhh, lauft alle weg) kein zweites Mal angeguckt.

  98. Jens meint: (30.7.2010 um 12:50) AntwortenReply to this comment

    @omfg:
    Das Problem ist eigentlich, dass es Leute gibt, für die solches Arschlochverhalten "stinknormaler Austausch" oder gar "flirten" ist und richtig, das machen halt Männer. Das ist aber kein Naturgesetz und gehört geändert. dass sich die Leute, die das für normal halten ankäst ist ein gutes Zeichen, dann kommt die Kritik offensichtlich bei den richtigen an.

  99. gluckmock meint: (30.7.2010 um 12:58) AntwortenReply to this comment

    @Ninette:
    Das Problem ist das das Männer selten bis nie derartigen Situationen ausgeliefert sind, zumindest wenn es um Frauen geht.
    Daher fand ich den Vorschlag aus Beitrag 25 so interessant, denn da gehen bei Männern die Alarmglocken an, von einem anderen Kerl wollen sie nämlich nicht angebaggert werden…

    Ich finde es ernsthaft traurig das eine Frau nicht einfach ihre Post entgegennehmen kann ohne damit rechnen zu müssen blöd angemacht zu werden.

  100. Iris meint: (30.7.2010 um 12:59) AntwortenReply to this comment

    So, ich hab keine Lust, mir zum Link 'Unverschämter Postbote' auch noch unverschämte Kommentare durchzulesen. Ich wollte nur mal eben anmerken, dass ich Anke Gröner total gut verstehen kann. Es ist ungehörig für einen männlichen Dienstleister, eine Kundin seines Unternehmens anzuflirten – egal, ob er das nett gemeint hat oder nicht (und selbstverständlich völlig unabhängig von seiner oder ihrer Figur). Der Mann hat sich da an ihrer Haustür Vertraulichkeiten herausgenommen, die ihm nicht zustehen! Und frau muss das keineswegs als angenehm empfinden oder sich geschmeichelt fühlen, wenn man sie anmacht und sie keine Möglichkeit hat, dieser Anmache auszuweichen, ohne auf Konfrontationskurs zu gehen. Die von Anke geschilderte Situation war nach meinem Eindruck kein Flirtversuch sondern eine plumpe Anmache, mit anderen Worten eine sexistische Attacke.
    btw: wem die Formulierung 'trotz feministischer Konditionierung' Schmerzen bereitet, ist m.E. ungenügend emanzipiert.

  101. max meint: (30.7.2010 um 13:06) AntwortenReply to this comment

    @Ninette: Emphatie fehlt hier auf beiden Seiten. Vieleicht wollte der Postbote durch sein Verhalten gar nicht seine "Machtbedürfnis befriedigen", wie einige Vermuten, sondern vieleicht war es einfach ein nervöser, trotteliger Anmachversuch.
    In sofern darf man das Verhalten, einen Brief an den Arbeitsgeber zu schreiben, worauf die Frau ja auch noch stolz ist, durchaus verurteilen.
    Und wer so eine Geschichte im Internet veröffentlicht braucht sich nicht wundern, wenn dementsprechende kritische Kommentare kommen.

  102. gluckmock meint: (30.7.2010 um 13:11) AntwortenReply to this comment

    @max:
    Aber das ist doch genau der Punkt, er hat die Frau nicht Anzumachen. Ganz einfach.

    Und genau das hat sie in ihrem Brief geschrieben: SmallTalk ja, "Anmachen" nein.

  103. Rocky meint: (30.7.2010 um 13:17) AntwortenReply to this comment

    @Ninette: Ich als Mann würde auf eine solche Postbotin folgendermaßen reagieren: Flennen, Mami anrufen und dann das ganze Wochenende auf der Couch Rambo 1-4 schauen, damit ich mich wieder als ganzer Mann fühle.

    Gegenfrage: Warum gibt es so wenige Botinnen? Werden die alle nach dem ersten Einsatz weggeheiratet?

  104. omfg meint: (30.7.2010 um 13:19) AntwortenReply to this comment

    @max: danke!
    @iris & co.: in meinem Kommentar steht mit keinem Wort, die korrekte Reaktion auf den Flirtversuch wäre sich auf den Rücken zu werfen und den Bauch kraulen zu lassen: NEIN, das habe ich mit keinem Wort behauptet.
    Flirten ist eine zwischenmenschliche Kommunikationsform, ausgelöst von einseitig subjektiv empfundener Attraktivität. Ein Flirt entsteht, wenn beide Seiten Lust dazu haben. Der Versuch geht ins Leere, wenn eine Seite keine Lust dazu hat. Ich bin kein Mann, aber vermute mal dass auch bei Profiflirtern ca. 7 von 10 Versuchen ins Leere laufen. Das ist schon okay so. Es ist ein Spiel. Keine Kriegserklärung.
    Wer seine eigenen sozialen Unzulänglichkeiten auf andere projiziert und dann auch noch einfließen lässt, dass besonders der niedrige soziale Status des Flirtversuchers stört, der sollte in sich gehen und mal überlegen, wo da was nicht stimmt. Und nicht Anschwärz-Emails konzipieren.

    Sie hätte einfach klar machen sollen, dass sie keine Lust auf Kontakt jenseits des dringend Nötigen hat. Dafür muss man nicht besonders schlagfertig sein. Aber erwachsen schon. Es war kein Spruch nötig, ein schlichtes "Geben Sie mir bitte einfach das Paket." hätte gereicht. Drama zu Ende.

  105. max meint: (30.7.2010 um 13:22) AntwortenReply to this comment

    @gluckmock:
    Und da gibt es keine andere Möglichkeiten dem Herrn das mitzuteilen, als ein Brief an den Arbeitgeber, der berufliche Konsquenzen mit sich bringt ? Es ist ihr gutes Recht sich angegriffen zu fühlen, aber da sie ja die Weitsicht hat zu erkennen, dass es eventuell nicht böse gemeint war, hätte sie auch (erstmal) anders reagieren können.
    Und dann noch die Geschichte im Internet posten a la "Dem hab ichs gegeben", ….

  106. Das Zauberwort meint: (30.7.2010 um 13:23) AntwortenReply to this comment

    Das Zauberwort
    Vielleicht hat Frau Gröner gar nicht bemerkt das es der gleiche Postbote ist, der Ihr neulich das Paket gegeben hat wo sie so sauer und unfreundlich war und er wollte nur einmal das Zauberwort Bitte hören.

    Ich arbeite als Stelzenläufer und mache den Leuten Ballontiere, werde bezahlt und es ist mein verdammter Job.
    Trotzdem mache ich manchmal das selbe, die Leute kommen her sagen so etwas wie "Ich will einen Ballon", darauf sage ich "Wie heist das Zauberwort?" In freundlichem Ton, als Spaß gemeint, mit ernstem Hintergrund.
    Die Leute müssen oft lange überlegen, das Ihnen einfällt, das das zauberwort "Bitte" ist. Manche sagen auch "Hockus Pokus", das lasse ich auch gelten, diese haben dann beides kappiert, das Sie Bitte vergessen haben und das es ein Spaß ist.

    Auch wenn es mein Job ist, ist das kein Grund mich zu behandeln wie ein 50cent T-Shirt bei Kick.

    Die Leute sind im allgemeinen extrem unfreundlich geworden, kennen kein Bitte, kein Danke und denken das ein Postbote ein niederer Job ist und Sie was besseres sind.
    Früher gab man sogar mal Trinkgelder – Lange Lange ist es her.
    Heute ist man ein Sexualtriebtäter wenn man eine Frau anredet oder Ihr sagt sie ist eine/meine Traumfrau.

    Feministin bedeutet Heute die Vorzüge der Frau mit denen des Mannes zu kombinieren, das hat nichts mehr gleichberechtigung zu tun, sondern nur wie über all aus jeder Situation das beste für sich raus ziehen.

  107. gluckmock meint: (30.7.2010 um 13:31) AntwortenReply to this comment

    @max:
    Sie hat es eben nicht geschrieben nach dem Motto "dem hab ichs gegeben. Sondern "So ein Scheiß obwohl ich dazu fähig sein müßte konnte ich ihm nicht den Vogel zeigen".

    Auch hätte der Postbote erstmal anders reagieren können, nähmlich einfach nur das Packet rüberwachsen lassen ;).

    @omfg:
    Danke für den Grundkurs flirten. Wo stand nochmal das sich Frauen überall, von jedem und jederzeit angraben lassen müssen?

  108. der Angebaggerte meint: (30.7.2010 um 13:37) AntwortenReply to this comment

    @gluckmock
    Ich wurde mal von einem Schwulen DJ angebaggert, der hatte sogar seine Hand auf meinem Schenkel und hat gesagt ich sehe toll aus und ich habe einen schönen Body (man muß dazu sagen ich hatte vor her eine Feuershow auf der Bühne gemacht).

    Ich habe das getan, was jeder tun kann – einfach NEIN sagen.
    Ich sagte Ihm wenn er so aussehen würde wie die Frau da auf der Tanzfläche, dann würden wir zusammen kommen, bin auf gestanden und gegangen.

    Hätte ich hier auch verzweifeln, heulen sollen und zum Psychater rennen?
    Im nachhinein finde ich es witzig und eigentlich ist es schon gesagt zu bekommen das man schön/toll ist.

    Einfach mal freundlich NEIN sagen.

  109. gluckmock meint: (30.7.2010 um 13:39) AntwortenReply to this comment

    @der Angebaggerte:
    Jetzt nehmen sie diese Erfahrung und stellen sich vor es passiert 150 Tage im Jahr. Und da sind auch Personen dabei die sich nicht vom ersten Nein beirren lassen.

  110. DasGesetz meint: (30.7.2010 um 13:45) AntwortenReply to this comment

    @gluckmock
    Wo steht geschrieben, das man nicht jede Frau ansprechen darf?
    Gibt es da ein Formular oder irgendwelche Gesetze.

    Und tut mir leid, so wie mache Frau (14 Jahre aufwärts) angezogen ist, sollen sie froh sein das Ihnen nicht schlimmeres passiert.
    Irgendwann laufen die Mädelz noch nackt rum, wenn sie zicken bekommen sie dann eins mit der Keule über und werden mitgenommen.
    Die Frauen Gesellschaft reduziert sich selbst auf Titten und Arsch (Sexobjekt)

  111. der Angebaggerte meint: (30.7.2010 um 13:47) AntwortenReply to this comment

    @gluckmock
    Dann würde ich denken ich bin ein verdammt geiler Typ.
    Passiert mir leider nicht, finde ich sehr sehr schade.
    Bin ich wohl doch nur Durchschnitt *heuuuul*
    Moment ich muß schnell einen Blogeintrag schreiben

  112. King Dingeling meint: (30.7.2010 um 13:51) AntwortenReply to this comment

    @inge: Ach nee, Sie sind doch nicht zufällig diese Inge

    inge meint: (29.7.2010 um 16:52)

    "aus den neuen Bundesländern"

    FAIL.

    Die sind schon 20 (zwanzig) Jahre alt! Was ist daran neu? Ich sage auch nicht "der Anwalt aus der BRD" zu dir.

    Sind Sie so schnell konvertiert oder finden Sie "die Bruchbuden in der DDR" eine passendere Formulierung als "einer Sendergruppe aus den neuen Bundesländern" ?

    Und zur Gröner:

    *facepalm*

  113. notwendig meint: (30.7.2010 um 13:53) AntwortenReply to this comment

    @gluckmock: sie bekommen an 150 Tagen im Jahr von fremden Menschen eine Hand auf den Oberschenkel gelegt?

    Außerdem: was hat das mit Ankes Postboten zu tun? Anscheinend passiert sowas Anke weitaus weniger häufig, als 150 Tage im Jahr. Denn sonst hätte sie wahrscheinlich anders reagiert.

    "Danke für den Grundkurs flirten. Wo stand nochmal das sich Frauen überall, von jedem und jederzeit angraben lassen müssen?"

    Warum müssen? Einfach Nein sagen und ggf. ruppiger werden. Bei Handgreiflichkeiten entsprechend handeln. Gleiches gilt für Männer. Aber komischerweise regen die sich nicht sonderlich auf, wenn sie (von welchem Geschlecht auch immer) angegraben werden. Oder sie schreiben zumindest nicht flennend vor dem PC einen Blogeintrag…

    Aber es nützt ja alles nichts, Anke möchte weder Kritik, noch Lösungsvorschläge hören. Sondern wollte sich mangels fleischlichen Zuhörern einfach aussprechen und ein bisschen Mitleid (sieht man schön, dass sie die positiven Kommentare ala "Ooooh, arme Anke…. ooooh" schön in ihren weiteren Beiträgen verarbeitet).

    Was mich am meisten wundert: die Dame ist 41! Mit 41 Jahren müsste man doch zumindest etwas mentale Hornhaut entwickelt haben um sich nicht bei jedem Pipifax direkt irgendwo ausheulen zu müssen…

  114. King Dingeling meint: (30.7.2010 um 13:53) AntwortenReply to this comment

    Verzeihung, ich habe aus dem Gedächtnis zitiert. Es sind natürlich nur "Buden in der DDR", keine Bruchbuden.

  115. gluckmock meint: (30.7.2010 um 13:54) AntwortenReply to this comment

    @DasGesetz:
    Nana nicht aus der Rolle fallen, es ging um den Grundkurs Flirten, nicht ums Gesetz.

    Wenn Frauen sich aufreizend Kleiden sollen sie sich froh sein das ihnen nichts schlimmeres passiert? Gut zu wissen das Kleidung einem das Recht auf sexuelle Selbstbestimmung nehmen kann.

  116. Ali meint: (30.7.2010 um 13:55) AntwortenReply to this comment

    @gluckmock: Mir fällt es unglaublich schwer, jetzt nichts gemeines zu schreiben… D

  117. Hatem meint: (30.7.2010 um 14:02) AntwortenReply to this comment

    1. Man kann sich glücklich schätzen, wenn man keine anderen Probleme hat als doofe Postboten.

    2. Get a life.

  118. King Dingeling meint: (30.7.2010 um 14:04) AntwortenReply to this comment

    @Iris: Schade nur, dass was die Gröner trotz "feministischer Konditionierung" bei sich in der Situation vermisst hat nichts weiter als (maskuline?) Selbstbehauptung ist. Der Postbote soll mal bei meiner Mutter/Schwester/etc. klingeln, die lachen den aus.

    Und die hirnverbrannte Formel 'plumpe Anmache = sexistische Attacke' disqualifiziert Sie von jeder weiteren rationalen Diskussion.

  119. Frank Schenk meint: (30.7.2010 um 14:14) AntwortenReply to this comment

    Was ist denn hier los? Man kriegt es ja mit der Angst zu tun…

    Der Postbote ist ganz offentsichtlich nicht für diesen Beruf geeignet, seinen Job ausnutzen, um Frauen unter Druck zu setzen, kann ja wohl nicht sein.

    Und die Geschichte mit dem Auto…ich sehe hier nur Neider. Großge-/verzogen von Bertelsmann, Springer, Mohn, Burda und co. Immer auf die Schwächsten der Gesellschaft hauen, hat sich als Volkssport etabliert.

    Manche Menschen widern mich einfach nur an.

    gruß, Frank

  120. Miethai meint: (30.7.2010 um 14:29) AntwortenReply to this comment

    Wieso machen Frauen beim Flirten nie den ersten Schritt? Wäre ich Sexist, würde ich behaupten, weil sie dazu noch unfähiger sind als Männer. Vielleicht liegt es aber auch nur am höheren Empathievermögen der Damen. Sie wollen Männer eben nicht zum Heulen bringen.

  121. tom meint: (30.7.2010 um 14:39) AntwortenReply to this comment

    Zum Postboten:
    Ist es nicht so, dass in der Phantasie mancher "stell Dich nicht so an"-Vertreter hier die Geschichte eigentlich so hätte ausgehen müssen, dass die Frau den Postboten einlädt die neue Dildo-Sendung gleich mit ihr und ihren drei Freundinnen auszuprobieren?
    Und dass sie jetzt beleidigt sind dass die Frau sich (wenn auch verspätet) gegen so nen Schrott verteidigt?
    Nein?

    Dann sorry :-)

  122. nobody meint: (30.7.2010 um 14:42) AntwortenReply to this comment

    "Lassen Sie die Spielchen, ich hätte gerne das Paket. Jetzt."

    Wenn einem die Situation nicht paßt, einfach verbalisieren und sagen was man will. Wenn das im richtige Tonfall vorgetragen wird, kommt es eigentlich immer an, außer vielleicht bei sehr stark alkoholisierten.

    Setzt natürlich vielleicht etwas Selbstbewußtsein und Kommunikationsfähigkeit voraus, funktioniert aber vorzüglich.

  123. Aquanaut meint: (30.7.2010 um 14:57) AntwortenReply to this comment

    @Iris:
    "Es ist ungehörig für einen männlichen Dienstleister, eine Kundin seines Unternehmens anzuflirten"
    Es wäre auch für eine "weibliche Dienstleisterin" ungehörig. Ihre Unterscheidung war doch wohl ein Versehen?

    "kein Flirtversuch sondern eine plumpe Anmache"
    Brauche ich ein neues Jugendsprache-Wörterbuch? Sind flirten und anmachen nicht mehr Synonyme, ist ein ungehobelter Flirtversuche keine plumpe Anmache mehr? Wo trennen Sie denn beides?

    "mit anderen Worten eine sexistische Attacke"
    Darüber fand sich wohl kein Vorwurf?

    "wem die Formulierung 'trotz feministischer Konditionierung' Schmerzen bereitet"
    Es ist Ihnen schon bekannt, dass es beileibe kein Kompliment ist, jemanden als konditioniert zu bezeichnen? Vielleicht verkennen Sie einfach die unfreiwillige Komik, wenn einer sich selbst als konditioniert charakterisiert.

  124. inga meint: (30.7.2010 um 15:23) AntwortenReply to this comment

    Dass es hier soviele Männer gibt, die eine unverschämte und erniedrigende Anmache mit einem "Flirtversuch" verwechseln, ist wirklich bezeichnend. So richtig verwundert es mich aber nicht. Einer schrieb ja sogar er werde Frauen nie verstehen. Das glaube ich allerdings auch. Abgesehen davon, dass sich hier einige offenbar nicht in die für eine Frau durchaus bedrohliche Situation an der Haustür hienzuversetzen vermögen. Frau hat sich also gefälligst geschmeichelt zu fühlen, wenn sie ungefragt geduzt wird. Sei dankbar, dickes Mädchen und halt die Klappe. Jawoll.

  125. inga meint: (30.7.2010 um 15:27) AntwortenReply to this comment

    @Miethai: Ich mache beim Flirten oft den ersten Schritt. Mal mit, mal ohne Erfolg. Warum Frauen bei Dir nie den ersten Schritt machen, kann ich natürlich so auf die Ferne nicht beantworten. Deo?

  126. inga meint: (30.7.2010 um 15:31) AntwortenReply to this comment

    @nobody: lies doch noch mal den Blogeintrag. Anke ist selbst über sich erschrocken und enttäuscht, dass sie nicht adäquat reagiert hat. Ist Dir sicher noch nie passiert, dass Dir hinterher lauter geniale, schlagfertige Repliken einfielen, oder?

  127. Nexus meint: (30.7.2010 um 15:32) AntwortenReply to this comment

    Ich weis nicht warum die Situation an der Haustüre als standard für eine Frau bedrohlicher wie für einen Mann ist.
    Genau so ist es extrem bedrohlich wenn man von jemanden größeren, stärkeren oder männlicherem angesprochen wird.
    War der Postbote noch anderer Herkunft? Dann war es ja gleich vom öffnen der Türe an bedrohlich.

    Ich lach mich echt tot, selten so gelacht, aber das ist ja genau das was Herr Vetter will – Unterhalten.
    Danke Ziel erreicht :-)

  128. Elefant meint: (30.7.2010 um 15:35) AntwortenReply to this comment

    zum Postbote:

    Der gute Mann hat sich sicherlich im Ton vergriffen und die Gefühlsachterbahn Frau Gröners soll auch gar nicht delegitimiert werden. Nur sollte man gut überlegen bevor man Dinge als beinahe sexuelle Übergriffe, oder in diese Richtung weisende, hinausposaunt. Es hat nämlich rein gar nichts mit Feminismus/Emanziation/Selbstbehauptung zu tun, auf ein freches Gehabe des Zustellers mit dem großen Hammer zu reagieren. Der große Hammer seinerseits kann schnell zur Abrissbirne werden und ich will lieber nicht wissen, was der Postbote für eine Gefühlsachterbahn durchmachen müsste, wenn er Post bekommt mit der Aufforderung sich zu einem Fall von sexueller Nötigung zu äussern, weil sich jemand von seiner Frechheit (mehr war es wohl kaum) bedrängt gefühlt hat.

  129. Elefant meint: (30.7.2010 um 15:37) AntwortenReply to this comment

    Und weils so schön ist zu kommentieren, hab ich auch gleich Rechtschreibfehler eingefügt :)

  130. inga meint: (30.7.2010 um 15:40) AntwortenReply to this comment

    @Nexus: *seufz*
    Wenn ein fremder Mann an der Tür steht und anzügliche Bemerkungen macht, dann hat er damit bereits signalisiert, dass er die persönliche Grenze der Frau an der Tür nicht respektiert. Das ist bedrohlich, denn woher weiß ich, dass er nicht als nächstes die Tür aufdrückt und zudringlich wird. Würde der von Dir beschriebene größere und stärkere Mann Dich an der Haustür blöd anreden und beleidigen, dann wäre die Situation durchaus vergleichbar.

  131. inga meint: (30.7.2010 um 15:45) AntwortenReply to this comment

    @Elefant: Wer spricht denn von sexueller Nötigung?

  132. Anders meint: (30.7.2010 um 15:52) AntwortenReply to this comment

    Bei der Sache mit dem Postboten wird wahrlich um den eigentlichen Punkt herumdiskutiert.

    Wer es nicht versteht, der stelle sich einfach vor, der Postbote verlange nicht Bitte zu sagen, sondern, dass man erst durch einen Reifen springen muss, um sein Paket zu erhalten.

    Wer dann zu verdutzt ist und es tut ärgert sich zurecht hinterher über sich selbst und das Verhalten des Postboten.

    Der Postbote hat weder ein Recht, noch einen Anlass ein Bitte zu fordern. Er führt für einen Dritten, dem Absender des Paketes, eine Dienstleistung für diesen aus. Wenn überhaupt, dann kann er das Paket mit dem Wort Bitte übergeben und ein Danke aus Höflichkeit erwarten.

    In welchem Kontext der Vorgang stattfindet ist völlig belanglos. Diskurse übers Flirten oder den Feminismus sind desgwegen fehlgeleitet.

    Anders

  133. Aquanaut meint: (30.7.2010 um 15:53) AntwortenReply to this comment

    @inga:
    "Das ist bedrohlich, denn woher weiß ich, dass er nicht als nächstes die Tür aufdrückt und zudringlich wird"
    Ich weiss, es ist wieder Fantasy-Filmfest-Zeit. Aber vielleicht sollten Sie dieses Jahr doch etwas pausieren. Diese ganzen Thriller und Horrorfilme haben anscheinend Ihre Fantasie ein wenig zu sehr beeinflusst.

  134. Ali meint: (30.7.2010 um 15:53) AntwortenReply to this comment

    @inga: Und genau das ist das Problem mit den meisten Deutschen im Allgemeinen und in Sachen «Seximus» mit vielen «betroffenen» Frauen. Immer die «German angst», da könnte ja noch was hinterher kommen. Wie verkorkst muss man eigtl. sein, anzunehmen, dass jemand sehr wahrscheinlich seinen Job und womöglich eine Gefängnisstrafe riskiert, nur weil er, anstatt das Scheißpaket abzugeben, mehr will als nur jemanden plump anzumachen.

  135. Nicole meint: (30.7.2010 um 15:54) AntwortenReply to this comment

    Ich bin eine Frau. Und ich verstehe, dass Anke Gröner a) nichts einfiel in dem Moment, denn niemand ist ständig rund um die Uhr auf Zack, und b) dass sie das Verhalten ungehörig fand.

    Ich betone nochmal: BEIDE. BEIDE. BEIDE sind m.E. über's Ziel hinausgeschossen.

    Aber diese Täter-Opfer-Zuschreibung so stereotyp zu feiern, das geht gegen alles, was Emanzipation will.

    Vielleicht hat der Typ sich wie ein Idiot benommen? Und zwar, weil er einer ist? Vielleicht auch wie ein Arschloch, weil er eines ist. Schwer zu sagen.

    Aber erwachsenes menschliches Verhalten speist sich doch nicht nur aus dem "Aber er hatte zuerst"- Schema. Sie hat auch. Überreagiert.

    Es ist in der Tat ein Unterschied, ob ein Mann eine Frau anbaggert oder umgekehrt. Allein aus physiologischen Gründen. Aber: Frau Gröner tippte körperlich unversehrt. Es ist etwas Blödes passiert, aber keine Katastrophe. Das muss man sagen können. Hysterie ist selten angebracht, und hier ist sie es nicht.

    Dass Frau Gröner ungern kritisiert wird, aber gern in einer relativen Öffentlichkeit steht, zeigt die abgeschaltete Kommentarfunktion. Auch dies ein Zeichen für wenig Mut und die offensichtliche Suche nach Bestätigung. Kritische Auseinandersetzung – MIT NIVEAU – muss aber möglich sein, ohne dass gleich alle losschreien wie Kindergartenkinder und Frauen dann "Ja, IHR MÄNNER!" für sich in Anspruch nehmen.

    Das ist peinlich.

  136. reko meint: (30.7.2010 um 16:01) AntwortenReply to this comment

    @Elefant:
    Die gefühlsachterbahnen bei postboten wurden nach der privatisierung aus dem angebot genommen;unterhalt und pflege wären den global player teuer zu stehen gekommen und hätten einen deutlichen wettbewerbsnachteil zur folge gehabt.
    Das kann jedoch nicht bedeuten,dass Frau Gröner eine delegitimierung ihrer gefühlsachterbahnen widerspruchslos hinnehmen muss,im gegenteil.

  137. inga meint: (30.7.2010 um 16:02) AntwortenReply to this comment

    @Aquanaut: Es geht doch nicht darum, wie wahrscheinlich das ist. Es geht darum, dass man sich extrem unwohl fühlt, wenn man merkt, dass man im Zweifel wenig körperlich entgegenzusetzen hätte. Es ist eine subjektiv empfundene bedrohliche Situation und es fühlt sich einfach Scheiße an.

  138. inga meint: (30.7.2010 um 16:10) AntwortenReply to this comment

    @Nicole: Wir sind ja inhaltlich so weit nicht auseinander. Allerdings bin ich der Ansicht, dass Deine Schlussfolgerungen wegen der abgeschaltenen Kommentarfunktion nun doch ein bisschen kühn sind. Es ist doch ihr Blog, und ob sie Bock hat, Kommentare zuzulassen, was immer auch heißt, dass sie sie kontinuierlich auf strafrechtlich relevantes überprüfen muss (da gab es ja nun auch schon Urteile gegen Blogger), muss sie schon selbst entscheiden.

  139. Nicole meint: (30.7.2010 um 16:16) AntwortenReply to this comment

    Als regelmäßige und langjährige Leserin des Blogs kenne ich den Grund dafür, denn er ist dort nachzulesen: Sie will nicht, dass man ihr "ins Wohnzimmer kotzt". Verständlich, als Bild aber schief. Wohnzimmer = Privatsphäre. Blog nicht. Wobei kotzen tatsächlich nicht sein muss – ich bin Freundin der gehobenen Konversation. Aber auch der Bereitschaft, sich kritischen Rückmeldungen auszusetzen. Und dass die Hemmschwelle auch da schon deutlich höher ist als bei einer anonymen Kommentierung, wissen wir wohl alle.

  140. Aquanaut meint: (30.7.2010 um 16:19) AntwortenReply to this comment

    @inga:
    "Es geht doch nicht darum, wie wahrscheinlich das ist. Es geht darum, dass man sich extrem unwohl fühlt, wenn man merkt, dass man im Zweifel wenig körperlich entgegenzusetzen hätte."
    Fällt Ihnen das Problem an dieser Einstellung selbst auf?
    Ich halten es für befremdlich, sich das denkbar Unwahrscheinliche als Bedrohung auszumalen und dann damit selbst zu ängstigen. Man kann doch nicht jeden Menschen, der stärker als ich ist und der sich unhöflich verhält, zum eignen potentiellen Mörder oder Vergewaltiger fabulieren.

  141. Kai meint: (30.7.2010 um 16:22) AntwortenReply to this comment

    @135:

    Ich bin ein Mann, und ich möchte mir an meiner Haustür auch keine dummen Kommentare von Menschen, die ich mir nicht aussuchen kann, anhören. Immerhin ist das die Tür zu meinem Zuhause, wo ich ausspanne und mich wohlfühlen möchte.

    Ich sehe auch keinen Grund, an meiner eigenen Haustür auch nur ansatzweise schlagfertig sein zu müssen (was aber andere Kommentatoren hier anders gesehen haben – ich wünsche denen viele solche Situationen, am besten direkt nach einem schlechten Arbeitstag).

    Immerhin hat DHL sich telefonisch gemeldet – insofern eine gute Reaktion auf so ein Ärgernis.

    Mein DHL-Paketbote ist übrigens hervorragend. Ich würde mich nur beschweren, wenn er kündigt oder sich versetzen lässt.

  142. inga meint: (30.7.2010 um 16:23) AntwortenReply to this comment

    @Aquanaut: Möglicherweise bist Du als Mann aber auch nciht mit der ständigen Warnung vor den vielen bösen Männern, die einem überall auflauern, groß geworden. Die meisten Frauen schon.

  143. Anders meint: (30.7.2010 um 16:26) AntwortenReply to this comment

    @Kai:

    Es geht ja nicht nur um Kommentare. Es geht darum, dass man Sie zwingt etwas zu tun, was Sie nicht tun möchten, um Ihr Paket zu bekommen. Was sicher zu dem was Sie schrieben noch eine Steigerung darstellt.

    Anders

  144. Aquanaut meint: (30.7.2010 um 16:39) AntwortenReply to this comment

    @inga:
    Natürlich warnt man auch Jungen, ganz einfach weil kleine Kinder mögliche Gefahren einer Situation gar nicht adäquat einschätzen können. Und wenn man auch als Kind z.B. nicht an fremde Autos herantreten sollte, als Erwachsener hilft man dann doch den wegsuchenden Autofahrern und bricht dabei nicht in Angstschweiß aus.

  145. Käptn Blaumeise meint: (30.7.2010 um 16:57) AntwortenReply to this comment

    Ganz schön frech, der Herr Aushilfspostbote.

    Ein paar Vorschläge für den Textbausteinkasten "Tür":

    "Das heißt: Guten Morgen, Frau Gröner, hier ist ein Paket für Sie. Und damit das nächstes Mal auf Anhieb klappt, üben wir das gleich mal."

    "Wenn Dir Dein Job lieb ist, dann klingelst Du jetzt nochmal und überlegst Dir eine angemessenere Begrüßung."

    "Ein Geschenk? Vom Postboten? Das aussieht wie meine Bestellung? Wie schön…. Stellen Sie es doch einfach da hin."
    -> dann ist er dran, einen Hofknicks zu machen.
    Wenn er zögert: "Wenn's geht, noch im Laufe des Tages…"

    "Jungchen, Du bist Postbote, das ist Dir aber schon bewußt oder? …. Also bittebitte mit ganz viel Zucker obendrauf: mach Deinen Job und gib mir mein Paket."

  146. Gerrit meint: (30.7.2010 um 16:58) AntwortenReply to this comment

    Ich bin ein Mann.
    Ich gehe davon aus, dass mir ca 90% der Männer und 30% der Frauen körperlich überlegen sind.
    Und dennoch sehe ich das Machtungleichgewicht, dass hier immer wieder beschworen wird vollkommen anders.

    Ich mache mir keine Sorgen, dass ein eindeutig zu identifizierender Mann, der, im Namen und Auftrag eines Unternehmens, dass ihn im Zweifel zurechtweisen wird, im Endeffekt für mich tätig ist, mir irgendetwas antun würde.
    Das ist nachts in dunklen Gassen oder meinetwegen auch in der Straßenbahn etwas anderes, aber hier?
    Ich bin auch nicht sonderlich schlagfertig in solchen Situationen, aber ich verstehe auch nicht, wo man hier schlagfertig zu sein hat.
    Ich mache die Tür auf und irgend so ein Kasper macht so nen Spruch, dann steh ich erstmal dumm da, gucke den ein paar Sekunden verdattert an und sag dann etwas sehr unschlagfertiges wie "Soll das ein Witz sein?". Und wenn der das "Spiel" dann weiterspielen will, kommt ganz schnell was von Beschwerde oder auch Polizei.
    Ich verstehe überhaupt nicht, was da passieren soll. Der wird mich nicht verprügeln (oder vergewaltigen) weil ich nicht "Bitte" gesagt habe. und wenn er das Spiel so weit treibt, dass er das Paket wieder mitnimmt und abhaut kann er sich am nächsten Tag nen neuen job suchen (und das weiß er auch).

    Zusammenfassend ist der Zusteller natürlich ein Idiot (im doppelten Sinne, er gefährdet sich selbst und er belästigt u.U. (wie hier) einen anderen Menschen). Keine Frage.
    Aber die gute Frau Gröner überreagiert hier eindeutig. Bis dahin ist es ihr persönliches Problem, aber indem sie ihre (pathologischen) Ängste in die Öffentlichkeit zerrt macht sie sich selbst wiederum angreifbar.
    Dieses "sich selbst in die Opferrolle begeben" haben ja schon viele Vorkommentatoren bemerkt.

    Was wir hier haben sind ein Mann, dem es ordentlich an Empathie und Arbeitsethik mangelt, sowie eine Frau, die maßlos unter sich selbst leiden muss.

    Soviel zu meiner kleinen psychologischen Studie. :)

    Von allen Beiträgen bisher fand ich den von @Nicole am gelungensten.

    Und zum Thema Emanzipation:
    Alle emanzipierten Frauen, die ich kenne, würden sich nie als emanzipiert (geschweige denn feministisch) bezeichnen, sondern als normal.
    Wenn ich immer von mir als starken oder auch sensiblen Mann sprechen würde, dann wäre das das untrüglichste zeichen, dass ich mir die entsprechenden Attribute eben gerade nicht wirklich zuschreiben würde.

  147. Gerrit meint: (30.7.2010 um 17:01) AntwortenReply to this comment

    Ich entschuldige mich für die Bandwurmsätze.

  148. Miethai meint: (30.7.2010 um 17:07) AntwortenReply to this comment

    @inga: Im Gegensatz zu Dir schließe ich nicht von mir auf die Allgemeinheit. Dass Frauen auch heute fast nie den ersten Schritt machen – Ausnahmen bestätigen die Regel (no pun intended) – ist auch statistisch erwiesen und wer nicht völlig realitätsentfremdet ist, nimmt das ebenfalls wahr. Notgeile 14-jährige, die sich in die Disko gemogelt haben, zählen nicht. Frau will, dass Mann den ersten Schritt macht. Isso.

    Deo werde ich mal ausprobieren. Das Pfefferspray scheint es nämlich wirklich nicht zu bringen.

    @Aquanaut: Das glaubst auch nur du. Wer als Kind konditioniert – teilweise geradezu traumatisiert wurde – kann das doch als Erwachsener nicht einfach so beiseite legen, nur weil er jetzt Alkohol trinken darf. Ganz im Gegentum, wer seinen Kinder irgendwelche Schauermärchen eintrichtert, schädigt sie damit – wahrscheinlich – auf Jahre und Jahrzehnte. Vermutlich weiß der Erwachsene dann gar nicht mehr, warum er so argwöhnisch bis paranoid ist. Weltbilder fußen in der Regel eher auf Hörensagen als auf erlebter Realität. Die Medien tragen dann noch dazu bei und verstärken diese Eindrücke und bestätigen sie, da sie meist über extreme negative Ausnahmefälle berichten.

  149. kauz meint: (30.7.2010 um 17:15) AntwortenReply to this comment
  150. inga meint: (30.7.2010 um 17:16) AntwortenReply to this comment

    @Aquanaut: Klar, Jungen warnt man auch. Allerdings nur bis zu einem bestimmten Alter. Und hast Du Probleme nachts alleine mit der S-Bahn zu fahren? Oder durch einen Park zu gehen? Wie ginge es Dir bei dem Gedanken, dass dies Deine Frau/Freundin oder Deine erwachsene Tochter macht? Du kannst doch wohl nicht bestreiten, dass es hier eine unterschiedliche Bedrohungslage gibt. Auch wenn es real äußerst unwahrscheinlich ist, dass tatsächlich im Park oder in der S-Bahn was passiert. Wenn ich an MEINER Haustür beleidigt werde, dann fühlt sich das bedrohlich an. Es ist einfach ein Scheißgefühl, zu wissen, dass man im Zweifelsfall wenig ausrichten könnte gegen den körperlich überlegenen Typen. Das heißt noch lange nicht, dass man jeden pauschal verdächtigt, einen im nächsten Augenblick zu vergewaltigen. Ich selbst bin übrigens ziemlich unängstlich (und mein Freund macht mir deswegen regelmäßig die Hölle heiß…), ich lasse gerne mal die Balkontür offen, wenn ich weggehe, sperre die Haustür fast nie richtig ab, benutze weder Spion noch Türkette, fahre auch mal nachts durch einen dunklen Park, wenn ich's eilig habe (wenn auch mit mulmigem Gefühl)… Ich glaube einfach, dass die meisten Menschen mir nichts Böses wollen. Trotzdem weiß ich, wie hilflos man sich fühlt, wenn man im Dunklen Schritte hinter sich hört, man an der Haustür dumm angequatscht wird (ist mir mal mit einem Zeitungsdrücker passiert) oder dergleichen. Da kippt so ein Selbstwertgefühl ziemlich schnell. Und das ist einfach ätzend.

  151. jan meint: (30.7.2010 um 17:24) AntwortenReply to this comment

    @Maria: Nur mal so nebenbei:

    Ich bin da ganz bei Ihnen.

  152. Frank Sommer meint: (30.7.2010 um 17:28) AntwortenReply to this comment

    Betrifft: Postenbotenflirt – Anke Gröner

    Ich habe hier ein neues paar blaue Strümpfe. Das werde ich Frau Anke Gröner nächste Woche schicken. So quasi als Trostpflaster. Das Paket wird DHL-Paket verschickt werden und zwar an ihre Privatanschrift (damit sie beim 2. Versuch adäquat reagieren kann, falls der PB noch nicht genug hat).

    Eigentlich sollte es eine Überraschung werden, aber weil das Thema ab Morgen wieder in der Versenkung verschwindet….

  153. Iris meint: (30.7.2010 um 17:28) AntwortenReply to this comment

    @King Dingeling (#118):

    Wer sagt Ihnen denn, dass ich hier mit einem Dingeling oder sonstwem weiter über meine Sicht des geschilderten Vorfalls weiter diskutieren will? Will ich nicht. Schon allein deshalb nicht, weil das hier in meinen Augen schon lange keine 'rationale Diskussion' mehr ist, sondern über weite Strecken ein verbaler Geschlechterkampf. Der Versuch, mit Leuten zu diskutieren, die den (m.E. berechtigten) Wunsch nach respektvoller Distanz immer noch als Angriff auf die Männlichkeit verstehen, bringt m.E. gar nichts. Das ist wie mit Fanatikern…

  154. Gerrit meint: (30.7.2010 um 17:35) AntwortenReply to this comment

    @Inga
    Soweit ich weiß geht es in Selbstverteidigungskursen nicht darum, dass man lernt, Angreifer in kleine Stücke zu schlagen, sonder darum, dass man selbstsicherer Auftritt und damit weniger Angriffsfläche bietet.

    Was Anke, Du (und andere hier) gerade exerzieren ist das Gegenteil.
    Aus dem Postboten in Uniform, der alle 1-2 Wochen mal was bringt (und dem man Weihnachten vielleicht sogar ne Schachtel Merci hinstellt) und der einmal völlig unpassendes und aufdringliches Verhalten an den Tag legt ist bei Dir jetzt schon der stereotype unmenschliche Mann geworden, der Nachts im Park wehrlosen Frauen auflauert.

    Ich will nicht reale Gefahren kleinreden, aber wenn sich jedes Mal den eigenen Unfalltot ausmalt, wenn man ins Auto steigt oder die Straße überquert, dann ist das IMHO vergleichbar.
    Dort fällt es den meisten Leuten anscheinend leichter zwischen realen Gefahren und übersteigerten Erwartungen zu unterscheiden.

  155. Jan meint: (30.7.2010 um 17:36) AntwortenReply to this comment

    @inge: Der Kommentar ist so schlecht und dumm, dass ich ihn im Restmüll entsorgen möchte. (Er könnte allerdings ein modernes Kunstwerk sein…)

  156. marina meint: (30.7.2010 um 17:38) AntwortenReply to this comment

    zum Postboten:
    Der wesentliche Aspekt ist noch garnicht genannt worden: der Postbote ist ja kein x-beliebiger Typ, der mal eben geklingelt hat um einen Staubsauger zu verkaufen und sich in seinen Sprüchen vertan hat. Sondern: Er kommt wieder.
    Mit dem nächsten Paket, am nächsten Tag, vielleicht am übernächsten.
    Mit Sicherheit hätte Anke sich bis dahin eine Menge Antworten überlegt, aber nicht in diesem Moment.
    Dass sie sich an ihrer eigenen Wohnungstür von so einem "Spielchen" bedroht fühlt, kann ich gut verstehen, sämtliche Ideen von "sowas ist doch normal und findet überall statt, in Kneipen, S-Bahnen, etc." gehen fehl, weil man in ÖFFENTLICHEN Situationen mit sowas rechnet oder rechnen kann, aber nicht bei sich ZUHAUSE.

  157. Gerrit meint: (30.7.2010 um 17:39) AntwortenReply to this comment

    Zum Verständnis:
    Das letzte soll kein Angriff auf Inga (die im Gegensatz zu einigen anderen durchaus sinnvoll diskutiert) oder jemand anderes sein, sondern nur an diesem Beispiel einen Mechanismus verdeutlichen. :)

  158. Gerrit meint: (30.7.2010 um 17:43) AntwortenReply to this comment

    @marina: Das ist interessant.
    Wie ich oben geschrieben habe, macht es für mich den Postboten gerade weniger bedrohlich, dass er keine anonyme Einmalbegegnung ist.

  159. Tobi meint: (30.7.2010 um 17:47) AntwortenReply to this comment

    ob der Postbote auch nen Blog hat? Oder die nun einspringende Packstation? Wäre mindestens genauso interessant…

  160. Snickerman meint: (30.7.2010 um 17:52) AntwortenReply to this comment

    @Ali:
    Die meisten meiner weiblichen Bekannten hätten dem verhinderten Liebesboten kräftig die Meinung gegeigt.
    Soviel dazu.

    Aber danke für den Tipp mit den Ellnbogen-
    in Deiner Welt muss es ja mächtig rau zugehn…

  161. Postbote meint: (30.7.2010 um 17:54) AntwortenReply to this comment

    @kauz: Ziemlich krasse Scheiße. Eigentlich gehört ein Gefahrgutaufkleber an den Link.

  162. noine meint: (30.7.2010 um 17:56) AntwortenReply to this comment

    fakt ist doch; Das paket gehört ihr und der postbote hatte kein recht, sich dort hinzustellen und die macht, ihr das paket zu geben oder eben nicht, auszunutzen.

    das erinnert mich an szenen der schulzeit, wo einem die großen schüler ein heft weggenommen haben und es hochgehalten haben,damit man hochhüpft und versucht es zu bekommen. Man fühlt sich machtlos. Und man bekommt es erst, wenn
    man bettelt und bitte sagt-das ist für mich halt eine machtdemonstration. Sag fein bitte, denn sonst bekommst du nicht,was du willst. Wenn man emfindlich ist kann man sowas sogar als gezielte demütigung verstehen.

    was viele manchmal vergessen ist, dass es nicht darum geht, mit welcher intention der ausführende handelt,sondern wie sich derjenige fühlt, der damit belästigt wird.

    wenn es also frauen gibt die so einen spruch "das ist ein Geschenk für dich,also sag (fein) bitte " als unangemessen empfinden,dann ist das doch nachvollziehbar?
    Und selbst wenn nicht-das ist scheißegal,man hat sich daran zu halten.

    die freiheit des einen endet da wo die freiheit des anderen anfängt-der satz sollte doch ein begriff sein. Warum kann man diese grenze also nicht akzeptieren, sondern muss das ins lächerliche ziehen? Grenzen respektieren tut weder weh noch macht man sich damit lächerlich.

    (Und ich frage mich eh, warum sich der Träger denn sonst so verhalten hat, wenn es ihm nicht um eine Machtdemostration ging ? welchen anderen nutzen als machtdemonstration hat man denn von solchen handlungen? Und bitte wo ist das denn flirten? (Flirten ist für mich: galantes, freundlich es Verhalten ,komplimente, etc..)

    Und ich schätze,der briefträger hätte das nicht bei einem mann versucht-das hätte ihm keinen spass gemacht. Vermute ich. daher vermute ich ebenfalls, dass es eben um diese demütigung ging. Und wenn nicht ist das irgendwo n zeichen von rücksichtlosigkeit
    Soetwas fremden gegenüber zu bringen ist dreist und unangemessen.

    (nochwas-selbst wenn kunden arschlochig sein können-reife leute können sowas doch auch anders kommunizieren als auf diese art und weise,oder? Das ist ja auch irgendwo eine Professionalität,die man vielleicht haben sollte.)

  163. marina meint: (30.7.2010 um 17:58) AntwortenReply to this comment

    @Gerrit
    Nein, eben nicht. Wäre er sich dessen bewusst, dass es saudumm bis grenzüberschreitend ist, wie er sich benommen hat, hätte er das überhaupt nicht gemacht. Fakt ist also, da ist ein Mann, der so auftrat wie er aufgetreten ist. Woher soll ich wissen, wie er sich beim nächsten Mal benehmen wird?
    Ich gehe nicht per se davon aus, vom Paketzusteller vergewaltigt zu werden. Aber ich würde mir ernsthaft Gedanken machen, was dem Mann, der zufälligerweise Paketzusteller ist und in dieser Funktion wieder und wieder bei mir auftaucht, beim nächsten Mal einfällt. Und wie ich mich dazu stellen kann. Und es würde mich sehr sehr ärgern, dass ich mir überhaupt darüber Gedanken machen muss! Schließlich bin ich nicht in irgendeiner zwielichtigen Strasse unterwegs, sondern in meiner Wohnung.

  164. Anders meint: (30.7.2010 um 18:08) AntwortenReply to this comment

    @noine:

    Schön, dass noch jemand den Kern des Pudels erfasst hat und nicht den Anlass als Grund für eine völlig verschobene, feministische Sexismusdebatte nimmt.

    Ich hoffe Ihre Ausführungen finden mehr gehör als es meine geschafft haben.

    Anders

  165. Frank Sommer meint: (30.7.2010 um 18:15) AntwortenReply to this comment

    Ist ja hoch interessant wie hier über die angemessene Form von Flirten diskutiert wird. Was ist eigentlich angemessen ? Für die/den einen ist es die Machtdemonstration, für die/den anderen muß es der Ritter auf dem weißen Schimmel sein. Mit dem Flirt ist es wie beim Sex: der eine mags kuschelig, der andere braucht die Hardcore-SM-Variante, siehe K.
    Der Postbote hatte einfach nur Pech, daß er nicht ins Beuteschema von Anke passte: Postbote und nicht Studienrat, und optisch hats ihr wohl auch nicht gepaßt. Ich wette: wenn er ihren Geschmack getroffen hätte hätte sie ihn wahrscheinlich nicht zum Kaffee eingeladen, aber bestimmt nicht bei seinem AG angeschissen.
    Deshalb ist die offozielle Beschwerde bei DHL eigentlich nur schlechter Stil, so geht man damit nicht um. Und daß ganze dann als möglichen sexuellen Übergriff darstellen, tststs – Blaustrümpfe

    "Studierte Frauen sind unglücklich"

  166. Frank Sommer meint: (30.7.2010 um 18:22) AntwortenReply to this comment

    @marina:
    Jetzt habe ich begriffen, warum so viele Frauen beim Psychologen auf die Couch müssen: Ich habe schon so manchen Korb von Frauen gekriegt und sie laufen mir heute noch von Zeit zu Zeot über den Weg. Wahrscheinlich zermartern sie sich ständig das Hirn, wann ich (endlich) wieder eine Flirtattacke starte. Ne Mädels, ich kann Euch beruhigen, im Normalfall habenwir mit einem Korb von einer von Euch genug: andere Väter ashben auch schöne Töchter.

    Ach, was ist die Kommunikation zwischen Mann und Frau kompliziert geworden. Und wenn mal was daneben geht unsterstellt man uns flugs "der ist übergriffig".

  167. Gerrit meint: (30.7.2010 um 18:35) AntwortenReply to this comment

    @noine: Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind sich doch hier alle einig, dass der Zusteller nicht korrekt gehandelt hat.
    Ob hier bereits ein so schweres Vergehen vorliegt, dass man dagegen vorgehen müsste (Arbeitgeber, Polizei) mag jeder anders beurteilen.
    Was ich hier viel interessanter/beängstigender finde ist die Art und Weise wie Anke damit umgeht.
    Sie wird im leben häufig auf solche "kleinen" Bedrohungen treffen. Wenn sie es jedes mal als Angriff auf ihre Souveränität und Persönlichkeit versteht, wenn ihr jemand die Vorfahrt nimmt oder sich in der Schlange vordrengelt, dann leidet sie darunter am Allermeisten.
    So wichtig ich es finde, dass solch ein Verhalten nicht unlimitiert gedulded wird, so wichtig ist es auf der anderen Seite, eine gewisse Schale/Distanz zu entwickeln. Nicht damit der "Angreifer" machen kann was er will, sondern aus Selbsschutz.
    Und gerade wenn man dem "Angreifer" reine Machtdemonstration unterstellt, wie Du es hier tust, spielt man ihm sonst in die Arme. Wo wir wieder bei meinem Selbstverteidigungs-Bild von oben sind…

  168. Gerrit meint: (30.7.2010 um 18:45) AntwortenReply to this comment

    @marina: Ich kann das immernoch nur bedingt verstehen. Das wäre etwas anderes, wenn der Kerl den Fuß in die Tür stellt oder handgreiflich wird.
    So ist das nur ein blöder Spruch der vor allem bewirkt, dass sein Ansehen bei mir rapide sinkt, aber dadurch fühle ich mich nicht bedroht, im Gegenteil, ab diesem Zeitpunkt würde ich mich nicht mehr verpflichtet fühlen meinen Gegenüber respektvoll behandeln zu müssen.
    Das mag anderes anders gehen, zumal wenn man sich als "schwach" und "bedroht" sozialisiert sieht, aber ab einer bestimmten Schwelle scheint mir dann die eigene Psyche die größere Bedrohung zu sein.
    Dafür spricht neben der Veröffentlichung eines solchen Erlebnisses vor allem auch die Wortwahl bei Ankes Schilderung und die Reaktion auf die Kommentare hier.
    Meiner Meinung nach sucht sie sich unterbewusst die Opferrolle.
    Ich stelle mir vor, dass sie sehr häufig alleine zu hause sitzt und die ganze Welt hasst. und das tut mir sehr Leid für sie.
    (Natürlich ist dieses Bild ein Vorurteil, ich kenne Anke ja nicht. Es soll nicht mehr als ein Bild sein, um meine Einschätzung der Situation zu verdeutlichen).

  169. inga meint: (30.7.2010 um 18:52) AntwortenReply to this comment

    @Gerrit: Es geht mir doch gar nicht darum, die Situation als objektiv super gefährlich darzustellen. Anke hätte, und das weiß sie selbst am besten, sonst hätte sie sich ja nicht so über sich selbst geärgert, ganz anders reagieren können. Da war ein ekliger Machotyp an der Tür, der sie herablassend und beleidigend behandelt hat. Und anstatt ihm die Grenze deutlich zu zeigen, hat sie sich völlig hilflos gefühlt. Aber wirklich ärgerlich sind hier doch die Kommentare, es handele sich hier um einen gescheiterten Flirtversuch. Nur: Flirten wohnt kein Machtgefälle inne, wie in der beschriebenen Situation. Flirten hat was mit Wertschätzung zu tun, ich finde den Gegenüber anziehend, also versuche ich nett zu sein und ihn für mich zu gewinnen. Das ist etwas völlig anderes als hier offenbar vorgefallen ist. Ich bin ehrlich erschüttert, wieviele Männer diesen Unterschied anscheinend nicht erkennen.

  170. Ali meint: (30.7.2010 um 18:53) AntwortenReply to this comment

    @Snickerman: Du kamst doch mit der Chose: "Ich als Mann…" Die Bloggerin laberte was davon, dass sie sich sonst ganz gut mit Ellenbogen verteidigen würde. Merkste was?

    @Gerrit: Ich glaube, Merci fällt dieses Jahr aus. *g*

    @marina: Wenn man zu viel Zeit hat…

  171. Gerrit meint: (30.7.2010 um 19:12) AntwortenReply to this comment

    @inga: Komisch, ich kann mir den ganzen Vorgang auch anders vorstellen als Du.
    Wo Du einen "ekligen Machotyp" siehst, der sich aus Machtgier "herablassend und beleidigend" verhält, kann ich mir auch einen etwas hilflosen, nervösen Mann ausmalen, der sich ein Herz fasst und versucht mit einem kleinen Spaß mit einer Frau, die er mag, ins Gespräch zu kommen.
    Sicher ist die Wahrheit irgendwo in der Mitte, aber wenn man mal die reinen Informationen aus dem Blogeintrag (ohne die Gefühle) nimmt, sieht das für mich eher so aus.
    - "Du"-Ansprache.
    Das ist sicher (auch) ein Mittel den Gegenüber klein zu machen. Keine Frage
    - "Sag bitte, damit ich Dir das Paket gebe".
    Vielleicht bin ich ja zu sehr Menschenfreund (Leute die mich kennen, würden jetzt lachen), aber ich kann mir die Person, die so etwas sagt nur lächelnd vorstellen. Keineswegs mit bedrohlichem Gesichtsausdruck.
    - "Ich hab hier ein Geschenk für dich".
    Ebeso. Es wäre nicht meine erste Wahl, wenn ich mit einer Aussage jemanden bedrohen wollte (ausser es würde eine brennende Zünschnur aus dem Paket gucken)
    - Frage ob sie verheiratet sei.
    Gut, dass kann auch die Frage sein, ob ihr jemand zur Hilfe eilen könnte, der noch in der Wohnung ist, aber das würde voraussetzen, dass er tatsächlich Vergewaltigung oder Mord planen würde, auf jeden Fall etwas wonach er untertauchen müsste. Ich denke nicht, dass das hier jemand ernsthaft annimmt.

    Wichtig finde ich den Teil: "Ich bin freundlich gelieben".
    Das deutet für mich darauf hin, dass sie in der Situation KEINE akuta Bedrohung empfunden hat. Wodurch die ganze vorgemachten Aussagen meiner Meinung nicht in der sehr bösen bedrohlichen Variante gemeint sein können, sondern nur noch in der (sehr linkischen) Flirtvariante.

    Ich vermute daher dass die Bedrohung, die Anke hier gespürt hat aus einer unerwarteten Sitiuation entstanden ist.
    Genauer aus der Dissonanz "Jemand flirtet mit mir" und des Selbstbildes "Ich bin es nicht Wert geliebt zu werden". Zumindest ist letzteres der Eindruck, den ihre Texte und Selbstbeschreibung ("Dick" hat hier sonst wirklich nichts zu suchen) erwecken.

    Ich möchte damit nicht den Zusteller verteidigen (auch wenn ich mich inzwischen fast dahin gedrängt fühle), aber es wird sich hier meiner Meinung nach keineswegs das Drama abgespielt haben, was hier immer wieder an die Wand gemalt wird.

  172. Mitleid meint: (30.7.2010 um 19:16) AntwortenReply to this comment

    @inga Möglicherweise bist Du als Mann aber auch nciht mit der ständigen Warnung vor den vielen bösen Männern, die einem überall auflauern, groß geworden. Die meisten Frauen schon.

    Ich kenne jemanden die hat angst über Gullies, Schachtdeckel oder ähnliches auf der straße zu gehen. Sie fühlt isch dabei extrem unwohl.
    Das liegt aber nicht am Gullideckel, der kann nichts dafür.
    Genauso verhält es sich mit größeren,. stärkeren und mit männlciherern, sie können alle nichts dafür und sind keine Bedrohung.

    Tut mir echt leid, aber sie sollten sich in professionele Hände begeben und sich und Ihrer Psyche helfen lassen.

  173. inga meint: (30.7.2010 um 19:34) AntwortenReply to this comment

    @Gerrit: Naja, ich finde man lehnt sich schon sehr weit aus dem Fenster, wenn man als jemand, der nicht dabei war, die Interpretation Ankes von der Situation als völlig abwegig von der Hand weist, um dann Anke selbst ein psychologisches Problem anzudichten. Ja, es ist höchst subjektiv, aber im Gegensatz zu Dir war sie immerhin dabei. Wie Du bin ich eher menschenfreundlich, aber andererseits habe ich möglicherweise als Frau auch schon öfter Arschlöcher dieser Art erlebt, um mir sehr gut vorstellen zu können, wie fies die Situation war. Und (das geht nicht an Dich), liebe Männer, ich flirte sehr gerne. Ich fühle mich auch nicht von jedem Hinterherpfeifen beleidigt. Selbst die diesbezüglich einschlägig bekannten Bauarbeiter können mitunter sehr charmant sein.

  174. knauz meint: (30.7.2010 um 19:36) AntwortenReply to this comment

    Was soll der Scheiss? Natuerlich ist eine Beschwerde beim Arbeitgeber angebracht wenn sich ein Dienstleister unprofessionell und herablassend verhaelt. Ich beschwer' mich doch auch ueber unverschaemte Kellnerinnen.

  175. Blacky meint: (30.7.2010 um 19:37) AntwortenReply to this comment

    @inga: "Ich mache beim Flirten oft den ersten Schritt. Mal mit, mal ohne Erfolg."
    Was macht Sie so sicher, das das eine oder andere Opfer Ihrer Begierde ihre Flirtversuche nicht auch als "unverschämte und erniedrigend" empfindet?
    Die Übergänge sind nun einmal leider fließend und subjektiv.

  176. Anders meint: (30.7.2010 um 19:39) AntwortenReply to this comment

    @Gerrit:

    Sie fühlen sich zur Verteidigung des Postboten gedrängt, weil Sie genau das tun, was Sie anderen vorwerfen: eine durch Empathie geprägte Sichtweise.

    Da hilft eben nur die Sache auf die Tatsachen zu reduzieren und die Gefühlslage und die Beurteilung der Handelnden außen vor zu lassen.

    Dann kommt man zum entscheidenden Punkt. Das ist der Zwang für die Herausgabe des Paketes eine Bitte leisten zu müssen.

    Hier nutzt jemand die Situation und nötigt einen Anderen. Das ist allein Grund genug für eine Beschwerde.

    Alle Gefühle, Beurteilungen und (unterstellten) Motive sind dabei völlig unerheblich.

    Sie mögen es nicht als Drama beurteilen, aber wie weit darf es denn gehen? Als netter Scherz und zur Stimmungsaufhellung mal den Kunden auffordern durch einen Reifen zu springen, wenn er sein Paket will?

    Anders

  177. inga meint: (30.7.2010 um 19:41) AntwortenReply to this comment

    @Blacky: Weil ich sie dabei nicht abwerte. Weil ich aufhöre, wenn keine Resonanz kommt. Weil ich mein Gegenüber respektiere.

  178. GxS meint: (30.7.2010 um 19:45) AntwortenReply to this comment

    @Nicole:

    Vielleicht hat der Typ sich wie ein Idiot benommen?

    sicherlich

    Und zwar, weil er einer ist? Vielleicht auch wie ein Arschloch, weil er eines ist. Schwer zu sagen.

    Schwer zu sagen.

    Aber erwachsenes menschliches Verhalten speist sich doch nicht nur aus dem "Aber er hatte zuerst"- Schema. Sie hat auch. Überreagiert.

    Vielleicht wie ein Arschloch, weil sie eines ist. Schwer zu sagen.

    Ich betone nochmal: BEIDE. BEIDE. BEIDE sind m.E. über's Ziel hinausgeschossen.

    richtig…

    Unabhängig von der Frage, welches Geschlecht wen anmacht
    (persönlich glaube ich, dass durchaus Frauen Männer anflirten können, nur leider merke ich das (aufgrund meiner langen Leitung) erst, wenn alles zu spät ist… ) hat die Frau die Lage eskaliert: Sie hat versucht zu erreichen, dass der Mann entlassen wird, oder zumindest was auf den Deckel kriegt (z.B. eine Abmahnung). Und dies ohne jede Vorwarnung…
    Wenn das bei dem Zusteller schon ein paar mal vorgekommen ist, dann, ja dann wäre das nach Ankündigung m.E. nach gerechtfertigt, so aber nicht.

    @Das Zauberwort:

    Die Leute sind im allgemeinen extrem unfreundlich geworden, kennen kein Bitte, kein Danke und denken das ein Postbote ein niederer Job ist und Sie was besseres sind.

    Das sind die Auswirkungen der INSM

    Früher gab man sogar mal Trinkgelder – Lange Lange ist es her.

    Trinkgelder sind ein schwieriges Thema, finde ich.
    Als Schüler, das ist solange her, dass es schon nicht mehr wahr ist, habe ich auch mal Zeitschriften ausgetragen. Schon damals lohnte sich das nur wegen der Trinkgelder, die mein Arbeitgeber natürlich zu meinem Verdienst rechnete, für die ich mich bei den Abonnenten, die ich belieferte selbstverständlich zu bedanken hatte, da es ja Trinkgelder waren. Auch damals gab es ältere Damen, denen ich ansah, dass ich die einzige Ansprache war, die sie während der ganzen Woche hatten; um 1.10 DM zu kassieren (von denen man ca. 30 Pfennige bekam…), musste man sich also eine dreiviertel Stunde oder länger unterhalten, aber man war ja Schüler und hatte sonst nichts zu tun…(ich will mich nicht beklagen, es war eine großartige Zeit und ich habe unvergeßliche Erfahrungen gesammelt…)
    Von daher weiss ich, dass es Berufe gibt, die sich nur aufgrund von Trinkgeldern rechnen (z.B. Frisöre,…); aber ich tu mich schwer, einem Selbstständigen, der seine Preise selbst kalkuliert, Trinkgelder zu geben und wenn Sie Stelzenläufer sind und Ballontiere verkaufen, woher kann ich wissen, dass Sie angestellt sind und Trinkgelder annehmen?
    Ich habe auf alle Fälle Hochachtung vor Ihnen, wenn sie so über die Runden kommen, ich könnte es nicht…

  179. emma peel meint: (30.7.2010 um 19:50) AntwortenReply to this comment

    eine interessante Gesprächsrunde um die Anke… und das so gefühlvoll. Ich hatte schon beizeiten, so ab post 3 mitgelesen, und Anke interessierte mich dann doch mehr, ergo bin ich auf ihre Seite gegangen… was mich – trotz aller Dämlichkeit des Postbotens – verwundert, ist ihr Foto; keine Spur von Ach-Rühr-mich-nicht-an, und wenn ich mir ihre Kunden anschaue: Allianz, Asstel, Bang & Olufsen, BMW… etc. etc. Ihre Jobs waren u.a. Kellnerin, Barkeeperin, freie Journalistin… Nun gut, das heißt nicht, das sie nicht empfindlich und sensibel ist, aber: sie hat nicht geheult, weil der Postbote ihr dämlich gekommen war, sondern weil sie nicht reagieren konnte. Und aus dem Grund – sorry – verliert ein trottlicher den Job und es wird aller Welt verkündet…

  180. knauz meint: (30.7.2010 um 19:56) AntwortenReply to this comment

    e@emma peel: Einen Job, fuer den er offensichtlich voellig ungeeignet ist.

  181. Gerrit meint: (30.7.2010 um 20:02) AntwortenReply to this comment

    @Anders: Sind Sie ein Roboter?
    Ich freue mich über jeden menschlichen Menschen. Und das bedeutet auch, das ein Paketzusteller mal 'nen lockeren Spruch machen darf ohne das man ihn gleich per se unprofessionell nennen muss.
    ich hab mal an vier tagen hintereinander jeweils ein Päckchen bekommen, da hat der Zusteller auch nen Spruch gemacht. Sie hätten sich vermutlich beschwert, weil Sie sich zur Rechtfertigung genötigt gefühlt hätten. In Ihrer Welt möchte ich nicht Dienstleister sein.
    Mir ist offen gestanden jemand lieber, der auch mal schlecht gelaunt ist und das zeigt als jemand der immer "Schönen guten Tag", "Bitte", "Danke", "Auf Wiedersehen" sagt und es nicht meint.

  182. Quacksilber meint: (30.7.2010 um 20:02) AntwortenReply to this comment

    Postbote: Klar hat der Postbote sich nicht korrekt verhalten. Es ist allerdings weniger der unprofessionelle Auftritt bei der Paketübergabe als vielmehr, dass er das Paket offenbar geöffnet hat. Wie sonst kann er wissen, dass es ein Geschenk enthält und der Inhalt also nicht von der Empfängerin bezahlt wurde?

  183. Anders meint: (30.7.2010 um 20:23) AntwortenReply to this comment

    @Gerrit:

    Ich habe eine kleine Umfrage in meinem Umfeld gestartet und kann Ihnen versichern, dass man mir versichert hat, ich sei ein Mensch. Also definitiv kein Roboter.

    Sie haben meinen Text irgendwie missverstanden. Wie? Keine Ahnung.

    Ich sagte, was der Postbote wollte und wie sich die Empfängerin fühlten sind für sich genommen genauso richtig wie unerheblich.

    Was aber nicht unerheblich ist, ist die Tatsache, dass der Postbote die Empfängerin dazu gezwungen hat etwas zu tun, um ihr Paket zu bekommen. Jetzt verstanden?

    Über alles andere kann man nämlich tagelang und nach eigener Befindlichkeit diskutieren. Oder anders ausgedrückt, Sie dürfen so viele lockere Sprüche klopfende Postboten haben, wie Sie wollen. Sie dürfen weiterhin auch der Meinung sein, dass dies der Gipfel des menschlichen Umgangs miteinander ist.

    Mein Nachbar weiter unten die Straße fand zum Beispiel den rassistiche Witze reißenden Postboten auch ganz toll. Die haben auch gut und gerne mal 20 Minuten Ankedoten und Witze ausgetauscht. Was auch jeder mitbekommen hat, weil der Nachbar schon älter und fast taub ist.

    Was soll ich sagen, mit Post beglückt uns der Postbote nicht mehr. Ich persönlich habe nichts dagegen unternommen, aber man wollte meine Auffassung wohl nicht teilen, dass es sich hierbei um geschmacklose Witze eines geselligen Postboten handelt, der einfach nicht begreift, dass sein Humor sehr grenzwertig ist. Und nein, wirklich ausländerfeindlich war er meiner Meinung nach nicht, er hatte einfach einen schlechten Geschmack was Witze angeht.

    So, nun muss ich zurück an die Ladestation, der Akku ist gleich alle.

    Anders

  184. emma peel meint: (30.7.2010 um 20:35) AntwortenReply to this comment

    180 @knautz
    keine Frage, hatte ich anfangs auch so gedacht… der Post 171 stellt sich für mich ebenfalls sehr logisch dar. Ich duze etliche "meiner" Postboten und keiner kam mir flappsig, nur meine Postboten kommen häufiger, war Ankes Postbote das erstemal da? Wie gesagt, wenn es sich so zugetragen hat (und ich will nichts unterstellen) dann verwundert mich bei den Berufen die sie ausgeübt hat, eine derartige Dünnhäutigkeit…

  185. omfg meint: (30.7.2010 um 20:49) AntwortenReply to this comment

    Ich denke abschließend ist mit diesem Zitat von Frau A.G. aus H. and der E. alles gesagt:

    weil mir erst im Nachhinein klar wurde, wie klein ich gerade gemacht wurde. Von jemandem, dessen verdammter Job es ist, vielen Menschen ein Paket in die Hand zu drücken

    Wäre es einer Ihrer Kunden gewesen: Alles nicht so schlimm. Aber vom Prekariat? Was erlaube?

  186. Sanníe meint: (30.7.2010 um 21:04) AntwortenReply to this comment

    Falls diese Frage offen geblieben sein sollte: Wegen sowas hier hat Anke vor fünf Jahren ihre Kommentare geschlossen.

  187. emma peel meint: (30.7.2010 um 21:17) AntwortenReply to this comment

    186… und wer setzte den Link?

  188. GxS meint: (30.7.2010 um 21:25) AntwortenReply to this comment

    @Sanníe:
    Sie hat Recht daran getan; vielleicht sollte Sie auch das Posten ganz allgemein einstellen…

    Aus ihrer Seite: (http://www.ankegroener.de/)

    Ich hoffe, mir wird niemand widersprechen, wenn ich sage: Er hat sich schlicht und einfach nicht korrekt in seiner Funktion als Postbote verhalten. Sein Job ist es, mir ein Paket zu überreichen, wenn’s geht, pünktlich und wenn der Tag richtig gut ist, auch noch höflich. Es ist nicht sein Job, mich anzuflirten, ganz gleich wie gut er gerade gelaunt ist und wie total sympathisch er mich spontan findet.

    Nein, kein Widerspruch;

    aber…
    Sie hat, ohne Vorwarnung oder das der Postbote sich schon öfter falsch verhalten hatte, dem Mann massiv geschadet. Das zumindest ist nicht fair (egal, wie schlecht sie sich dabei fühlt; ich hätte mich erst nach der Beschwerde schlecht gefühlt …)
    Das zeigt aber die Selbstbezogenheit dieser Person, mit der ich nichts zu tun haben will (und glücklicherweise auch nicht brauche)…

  189. knauz meint: (30.7.2010 um 21:42) AntwortenReply to this comment

    @GxS: Das ist absolut laecherlich. Der Postbote hat sich unprofessionell und herablassend verhalten. Anke hat sich bei seinem Arbeitgeber ueber sein Verhalten beschwert. Das ist alles. Es ist Sache des Arbeitgebers darauf zu reagieren.

    Seit wann ist es denn die Aufgabe des Kunden den Postboten zu verwarnen oder darauf zu warten dass er dies noch mal tut?

  190. GxS meint: (30.7.2010 um 21:52) AntwortenReply to this comment

    @knauz:
    richtig;
    das hat etwas mit Fairness zu tun; ich glaube aber nicht, dass Sie das verstehen…

  191. omfg meint: (30.7.2010 um 21:55) AntwortenReply to this comment

    Irgendwie ist heute wieder so ein Tag wo ich als Frau, die sich deutlich und beruflich immer wieder für "Gedöns" einsetzt, mein Engagement überdenke. Danke, Anke.
    Gute Nacht.

  192. Zauberwort meint: (30.7.2010 um 22:01) AntwortenReply to this comment

    Die 200 bekommen wir Voll.

  193. knauz meint: (30.7.2010 um 22:05) AntwortenReply to this comment

    Ja genau, Fairness. Es ist Sache des Arbeitgebers die Konsequenzen fuer den Postboten fair abzuwiegen.

  194. GxS meint: (30.7.2010 um 22:23) AntwortenReply to this comment

    @knauz:

    geeeeeeeeenau;

    Wenn sich die Beschwerden häufen, wird er Konsequenzen spüren, auch wenn er gar nicht weiss, dass Frau ankegroener was gegen ihn hat, vielleicht kann er das ja raten (oder vielleicht glaubt er ja immer noch, er könnte ihr sympathisch sein…)
    Aber wie ich sagte: Ich glaube nicht, dass Sie mein Verständnis von Fairness verstehen…

  195. Kand.in.Sky meint: (30.7.2010 um 22:29) AntwortenReply to this comment

    Agent00Springer löscht Kommentare die ihn auf die unrühmliche Springer/CDU-Vergangenheit aufmerksam machen. Argumente null und nix.
    Schliesslich sind ja alle nachher schon vorher schlauer gewesen.

    Vielleicht ist googlecache schnell genug gewesen…

    #k.

  196. GxS meint: (30.7.2010 um 23:01) AntwortenReply to this comment

    @Zauberwort:

    Um die 200 zu kriegen:
    ich wollte eigentlich hier überhaupt nicht posten, weil sich der
    Postbote wahrscheinlich tatsächlich daneben benommen hat…
    andererseits ist auf der Seite des Opfers folgendes Statement zu lesen:

    Könnt ihr bitte einfach anerkennen, dass es mir nach diesen ach so lustigen 30 Sekunden richtig, richtig scheiße ging und das nicht als überspannten Emanzenkram (oh Gott, DAS E-WORT!) abtun? Danke.

    Wahrscheinlich wäre das Opfer befriedigt, wenn die Post anruft, sich entschuldigt und sagt, dass sie selbstverständlich den Postboten fristlos entlassen hat und er auch zumindest die nächsten drei Monate kein Arbeitslosengeld zu erwarten hat und Hartz4 für solche Subjekte natürlich auch keine Option ist und sie persönlich über das weiter Schicksal dieses Subjektes zu bestimmen habe…

    Das würde ihrem Ego schmeicheln…

    Die andere Seite hören wir natürlich nicht: vielleicht wäre er vollkommen überrascht, dass jemand irgendetwas gegen den Smalltalk sagen könnte, den er mit der Kundin geführt habe; im Gegenteil, Sie habe auf seine Scherze reagiert und gelacht…
    vielleicht auch nicht…

  197. Itzinjurais meint: (30.7.2010 um 23:24) AntwortenReply to this comment

    @GxS: Bei Ihnen hat also geklappt, was unserem Postboten verwehrt blieb? Glückwunsch! Vielleicht ist das ja auch des Pudels Kern. Anke ist bloß sauer, weil der Postbote gemerkt hat, dass sie es ziemlich nötig hat.

  198. fernetpunker meint: (31.7.2010 um 00:12) AntwortenReply to this comment

    Wie kommen vernunftbegabte Menschen eigentlich darauf, dass das "Flirten" gewesen ist, was der Postbote mit der Dame gemacht hat? Nur weil ein Mann und eine Frau beteiligt waren, heißt das doch nicht, dass etwas Sexuelles im Spiel gewesen sein muss. Das war eine Machtdemonstration, ein perverses Spiel, dass die Dame nur verlieren konnte und dem Postboten, der wahrscheinlich unter der Nichtigkeit seiner Existenz leidet, für einen kurzen Moment eine "Befriedigung" verschafft hat. Nichts weiter.

  199. Damals meint: (31.7.2010 um 00:50) AntwortenReply to this comment

    Zufällig über das HappySchnitzel hier drüber gestolpert und entsetzt ob der Empathiebefreitheit und Ignoranz einiger Kommentatoren hier. Probiert's doch noch mal, Jungs, und diesmal mit Reinversetzen: Es klingelt, ihr macht auf, Postbote da, ihr wollt gerade das Paket entgegennehmen, da wird es weggezogen mit dem Spruch "Wenn du 'Bitte' sagst". Das ist grundlose und fiese Demütigung pur und hat rein gar nichts mit Opferrollen oder Feminismus zu tun. Und mit "Flirten" erst recht nicht. Wer das denkt, hat hoffentlich noch nie in seinem Leben ne Frau abbekommen. [Dieser Teil des Beitrags wurde von der Reaktion gestrichen, da er beleidigend war und nicht zum Thema beigetragen hat, aber euch sollte trotzdem mal öfter in die Eier getreten werden]

  200. Pudel meint: (31.7.2010 um 01:00) AntwortenReply to this comment

    Mein Schlußwort: Der Ton macht die Musik.

  201. Ali meint: (31.7.2010 um 01:56) AntwortenReply to this comment

    @Damals: Hier haben doch schon genügend Leute geschrieben, wie sie reagiert hätten. Von so einem lasse ich mich doch nicht unterbuttern. Aber gut, ich schreibe auch keine Beiträge, dass ich wegen 30 Sekunden flennend über der Tastatur hocke. *muahaha*

  202. noine meint: (31.7.2010 um 02:01) AntwortenReply to this comment

    Zitat: Frank Sommer meint: (30.7.2010 um 18:15) Antworten

    Ist ja hoch interessant wie hier über die angemessene Form von Flirten diskutiert wird. Was ist eigentlich angemessen ? Für die/den einen ist es die Machtdemonstration, für die/den anderen muß es der Ritter auf dem weißen Schimmel sein. Uitat ende

    Wie ich schrieb: die freiheit des einen endet,wo die freiheit des anderen anfängt.
    und wie se gelesen haben, endet die freiheit der anke nunmal an diesem punkt, einen völlig fremden der sie jovial duzt um ihr eigentum anbetteln zu müssen.

    ist doch nicht schwer zu verstehen,oder? Ich unterstelle idr nicht viel absicht,ich weiß nur dass ich sowas nicht als flirt empfinde. und wundere mich,dass andere leute das tun. (aber das ist unerheblich. es geht ja um ankes empfindungen. Ich hätte wohl auch anders reagiert-aber jeder mensch ist eben unterschiedlich und hat andere arten mit sowas umzugehen)

    ah, und wo sie von bdsm reden.. normalerweise unterhalten sich sadomasochisten ausgiebig…
    vorher.

    damit es eben nicht zu "abstürzen" kommt, also man den partner unabsichtlich verletzt,weil man da vielleicht einen punkt berührt,der nicht geil,sondern traumatisch oder beleidigend oder was auch immer ist.

    da wird nich zuerts zugeschlagen, sondern geredet. Maanche stehen auf schläge,manche finden demütigungen geil.

    und selbst wenn das so wäre-sollten doch die beteiligen sselbst entscheiden, wer sowas darf..

    ich mein, nru weil mein freund mich ohrfeigen darf heisst das ja nicht, dass nun irgendwer anders da irgendein recht raus ableiten koennte, nur weil ich da grundsätzlich drauf stehe. Wäre ja noch schöner.. Ich suche mir aus, mit wem ich meinen spass habe und ich habe ein vetorecht-genauso wie mein partner.
    übertragen hiesse das-jeder hat das recht, bestimmte dinge scheiße zu finden,wenn sie eben nicht vom richtigen kommen.

    also wird es das problem nicht geben-würde es sich in dem falle um eine solchegeartete beziehung handeln, hätte der postbote gefragt, ob die empfänderin auf demütigungen von ihm steht, bevor er damit anfängt.

    und ich versteh halt immernoch nicht,warum man nicht einfach vorher überlegt,ob das gebrabbel,das man abgibt,einen anderen verletzen kann? Ich mein, sowas kostet doch nicht. tut nicht weh. sollte auch nicht zu anspruchstvoll sein.
    und wenn man es nicht tut muss man sich eben den vorwurf gefallen lassen, da eine grenze überschritten zu haben.

    und dann sollte man die grenze anerkennen,anstelle noch aus wie auch immer geartetetn gründen sein verhalten zu relativieren,indem man es als nicht so schlimm darstellt.

    denn es ist schlimm, sonst hätte sich ja kein opfer gefunden (wo kein opfder da kein kläger.)

    also. garnicht schwer,denke ich. noch viel spass beim flirten ;)

  203. Sansibar meint: (31.7.2010 um 02:11) AntwortenReply to this comment

    Es kamen hier Stimmen auf, die der Meinung sind, es wäre unfair oder nicht angebracht sich in dem Fall beim Vorgesetzten zu beschweren.

    Das sehe ich jetzt aber ganz anders.
    Selbstverständlich darf ich mich als Kunde beschweren, wenn mir der Service einer Dienstleistung nicht gefällt. Gute Dienstleiter fragen das sogar regelmäßig ab.
    Die einzige Fairness, die hier eingefordert werden muss ist die, dass die Beschwerde ehrlich sein muss und keine falschen oder übertriebenen Anschuldigungen beinhalten darf.

    Damit kann sich dann der jeweilige Vorgesetzte ein Bild machen.
    Findet er es auch "nicht so schlimm" wenn seine Angestellten die Kunden um ein Paket "bitten" lassen, dann wird er es bei einem Gespräch und der Bitte um ein etwas professionelleres Auftreten belassen. Dann gibt's nur Ärger, wenn sich die Klagen häufen.

    Ich vermute aber, dass einige Kommentatoren vermuten und (zu Recht) ahnen, dass der Vorgesetzte des Postboten das Verhalten absolut nicht tolerierbar finden. Und dass das durchaus Konsequenzen haben könnte.

    Dann stellt sich allerdings die Frage, ob hier mit zweierlei Maß gemessen wird.

    Auf der einen Seite wird gefordert, dass sich die Bloggerin "nicht so haben soll" und "mit so etwas doch zurecht kommen soll", auf der anderen Seite wird vermutet, dass der Arbeitgeber diese Verfehlung als so schwerwiegend ansieht, dass es zu ernsten arbeitsrechtlichen Konsequenzen kommen wird.

    Also was jetzt: War es schlimm? Dann ist eine Beschwerde wahrhaftig gerechtfertigt.
    Oder war es alltäglich, eine halt nur mal verunglückte Komunikation? Dann wird ein Arbeitgeber das einordnen können und dem Postboten wird nicht's schlimmes passieren. In einem Dienstleistungsunternehmen bleiben Beschwerden nie aus.
    Für eines müsste man sich schon entscheiden.

  204. Olli meint: (31.7.2010 um 02:48) AntwortenReply to this comment

    @murks:

    Lies nochmal meinen Beitrag.

    Aber noch mal ganz für dich zusammengefasst.

    Selbst wenn diese Frau jetzt kurz aus Hartz IV raus ist bedeutet das nicht das jetzt jemand eine Fortbildung finanziert bekommt. Dieses Geld schmeißt man nämlich in Eimern aus dem Fenster.

    @ Suse Was wirklich?

    Schweinerei. Aber Arbeit soll sich ja wieder "lohnen". Super Lohn wenn man dann von dem was man verdient hat nix behalten darf.

  205. Gruncher meint: (31.7.2010 um 03:36) AntwortenReply to this comment

    Der Postbotenfall plus die Comments hier ist wieder ein Schöner Fall von: "Im Internet zu bloggen will gelernt sein" :->.
    Wobei sich die Dame glück schätzen kann, das sich genug Frauen (und Männer?) gefunden haben ihr hier beiseite zu stehen. Ist ja auch völlig in Ordnung, aber die nicht vorhandene Selbstreflektivität der Dame bis zum Schluss ist schon ein wenig zum Kopf fassen.
    Immerhin ist sie nun sauer statt traurig. Ziel erreicht ^^

    Was wäre die Welt bloß ohne unsere den Postboten? Filmtipp dazu: "The Postman". ;) *scr*

  206. Schnurz meint: (31.7.2010 um 07:38) AntwortenReply to this comment

    Poor Udo Vetter: Sein Blog verkommt aufgrund seiner Leserkommentare zum Herrenclub.

    Und Udo ist offensichtlich stolz wie Bolle darauf, gelle ;-)
    (Ein guter Grund seinem zutiefst banalen Getwittere nicht mehr zu folgen)

    Teile die Meinung, dass hier ein Club der ungevögelten Maskulinisten Hirnschiss verbreitet.

    Übrigens: Schnurz ist ein "Neutralsynonym" nachdem mir hier im Lawblog in der Vergangenheit als Frau immer wieder das Hirn abgesprochen worden war.

    (Sollte ich mich Blondie oder Schnurzinchen nennen, damit den Herrrennn der Sexismus so richtig Spaß macht?)

  207. suse meint: (31.7.2010 um 08:17) AntwortenReply to this comment

    @Olli:

    hä? wenn ich ne riesen villa und schicke autos und ne zweotwohnung am starberger see habe, dann verliere ich meinen job und darf nach alg I, als hartz4 empfänger alles behalten????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????????? neee, hartz 4 ist eine grundsicherung, wenn man nix weiteres mehr hat. finde ich gut, soll so bleiben.
    und das die dame dumm war und das mit dem autogewinn nicht hinbekommen hat, da kann ich auch nix für. sie hätte ein "angemessenes" auto behalten können, also fix gewonnenes verkaufen, neues angemessenes kaufen und wenn notwendige anschaffungen anstehen restgeld aufbrauchen. wenn sie es nicht schafft das auto zu verkaufen, dann hat sie selber schuld, wenn sie die miete nicht mehr zahlen kann..

    @postbotensache
    lustige frauen hier. *kopfschüttel*
    ICH lass mir von keinem mann das hirn absprechen oder sowas.. ICH bin kein opfer. viele von euch fallen so gerne in die opferrolle ("alle sind immer sooo gemein zu mir… uhuhuhuhu)
    man leute irgendwann werdet ihr pseudo-emanzen wieder an den herd gefesselt. wenn man was haben will, muss man rausgehen und es sich holen. wenn man dumm angemacht wird, dann sagt man einfach nö, will ich nicht geh weg. braucht man keine schlagfertigkeit. wer sich ernsthaft von nem postboten verarschen lässt, aber eigentlich so intelektuell sein will (los sag das zauberwort.. mihihihihi hab ich gelacht… ) der hat es auch nicht anders verdient.
    jeden tag benehmen sich menschen daneben, oftmals unabsichtlich. frauen übrigens auch. passiert, ist teil der gesellschaft und pech. und mehr war das vom postboten vielleicht auch nicht.

  208. Sabine G. meint: (31.7.2010 um 08:45) AntwortenReply to this comment

    "Könnt ihr bitte einfach anerkennen, dass es mir nach diesen ach so lustigen 30 Sekunden richtig, richtig scheiße ging und das nicht als überspannten Emanzenkram (oh Gott, DAS E-WORT!) abtun? Danke."

    Klar, ist anerkannt.

    Aber warum man nicht den Menschen gegenüber (wenn auch ohne schöne, geschliffene Formulierung) einfach auf diese Übertretung persönlicher Grenzen hinweist, sondern – wie einstmals im Sandkasten – einfach zur höheren Instanz eskaliert ("MAMA!"), das will mir nicht in den Kopf und das ist für mich auch kein erwachsenes Verhalten…

  209. paulchen meint: (31.7.2010 um 09:11) AntwortenReply to this comment

    @206
    Zitat:

    Tatsächlich? Und das bei solchen Texten??? ;-)

  210. Ali meint: (31.7.2010 um 09:56) AntwortenReply to this comment

    @Schnurz: Ich verfolge Vetters Blog noch nicht so lange, aber offensichtlicht kommentiert er seine Beiträge grundsätzlich nicht. Ist dir das vielleicht aufgefallen?

    Wenn man jemandes Getwitter als banal einstuft, dann sollte man das genau aus diesem Grund nicht mehr verfolgen und nicht irgendeinen anderen Scheiß vorschieben.

    Ist natürlich auch einfach, den Blog als Herrenclub herabzuqualifizieren, nur weil wir jetzt nicht geschlossen aufspringen und rufen «Schneidet dem Scheißkerl die Eier ab.» Das überlasse ich doch gern den Kampfemanzen. *muahaha*

  211. MickyHase meint: (31.7.2010 um 10:01) AntwortenReply to this comment

    Hui, was geht denn hier ab. das ist ja schlimmer als im Heise Sandkasten. :)

  212. Sansibar meint: (31.7.2010 um 10:35) AntwortenReply to this comment

    @Sabine G.:

    Klar, sie hätte das auch dem Postboten direkt so sagen können.
    Diesmal hatte sie halt ihren schlechten Tag, war nicht darauf eingestellt, dass sie sich an ihrer Haustür wehren muss etc.
    Wem passiert das nicht mal, grad dann wenn man gar nicht damit rechnetl

    Das ist aber gar nicht der Punkt um den es sich dreht.
    Stell dir vor, eine Bedienung vergisst einen Tisch, der Gast beschwert sich beim Geschäftsführer. Ok, hätte er auch der Bedienung selbst sagen können, ist aber keinen Eintrag im Lawblog wert.

    Oder ein Busfahrer erwidert den Gruß nicht. Wenn sich dann ein Kunde beschwert… sowas kommt vor wenn Menschen miteinander arbeiten. Wenn der Chef allein deshalb einen guten Mann kündigen würde, wäre er bald alleine im Betrieb.
    In aller Regel steht es dem Kunden frei, so etwas direkt mit dem Mitarbeiter zu klären oder sich zu Beschweren und die Klärung dem Vorgesetzten zu überlassen. Und die Vorgesetzten wissen genau, dass es unmöglich ist, es allen Kunden immer recht zu machen.

    Die Brisanz dieses Vorfalls ist:
    Jeder weiß, wenn der Arbeitgeber das erfährt, bekommt der Mitarbeiter ein arbeitsrechliches Problem. Das wissen Aussenstehende, das weiß auch der Postbote. Ich kann mir lebhaft vorstellen, was unsere Leitungsschicht zu einem Mitarbeiter sagt, der mit Kunden Machtspielchen spielt und sie um ihre Dienstleistung "bitten" lässt.

    Aber trotzdem denkt die große Mehrheit hier, dass man so etwas als Frau selbst regeln müsste. Dass das doch kein Grund ist, sich so anzustellen. Warum ist es so abwegig, dass die Bloggerin genau der gleichen Meinung ist wie jeder Arbeitgeber, dass das eben extrem unverschämtes Benehmen war?

    Es gibt hier eine Diskrepanz in der Wahrnehmeung des Vorfalls.
    Der bewirkt, dass es dieser Vorfall ins LawBlog schafft.
    (Mit sowas banalem muss man als Frau fertig werden bzw. Machtspielchen mit dem Kunden sind nicht tolerierbar)

    Als ich den Link zum ersten mal gesehen habe, dachte ich mir auch: Tja, sowas passiert jeder Frau mal. Man lernt daraus, beim nächsten mal weiß man, was man sagen muss.

    Aber nachdem ich jetzt diese vielen Kommentare gelesen habe, frage ich mich wirklich ob die Empörung nicht doch daher kommt, dass die Bloggerin die Hierarchie
    Mann >> Frau einfach umgedreht hat zu Kunde >> Dienstleister

  213. Ali meint: (31.7.2010 um 10:52) AntwortenReply to this comment

    @Sansibar: Herrgott noch mal, die Empörung ist hier schlicht entstanden, weil hier jemand in Sachen Kommunikation vollkommen scheitert, sich danach in so einer Weise bei der Post beschwert und darüber hinaus — und das ist wohl das, was wohl am meisten aufregt — über der Tastatur flennt. Hallo? Geht's noch? Hier geht's auch verdammt noch mal nicht um irgendwelche XY-XX-Hierarcbien, sondern um das freiwillige Hineinbegeben in die Opferrolle und das Zelebrieren derselben. Das jedenfalls ist mein Eindruck. Und einfacher wird die Diskussion nicht, wenn ständig der Vorwurf mitschwingt: Männer sind ganz grundsäzlich Perverse, aus denen immer und überall der bestalische Vergewaltigter hervorspringen kann. Frauen sind dagegen immer und überall Opfer und müssen sich zurecht fürchten, wenn mal jemand an der Haustür pampig wird. SO WAS MUSS IN LAGERKÄMPFEN AUSARTEN.

  214. Sansibar meint: (31.7.2010 um 11:33) AntwortenReply to this comment

    @Ali:
    Das glaub ich nicht, dass das so einfach ist.
    Die Geschichte: "da hat sich eine Frau dämlich angestellt und ist jetzt wütend über sich und heult deshalb"
    hätte es allein nicht ins lawblog geschafft.

    Ein lawblog-Link wird es erst dadurch, dass da noch ein Mann ist, der jetzt Probleme mit seinem Arbeitgeber bekommt.

  215. Ali meint: (31.7.2010 um 11:36) AntwortenReply to this comment

    Und der Artikel wäre hier nicht gelandet, wenn eine Frau Ärger mit dem Arbeitgeber bekäme??

  216. Sansibar meint: (31.7.2010 um 11:45) AntwortenReply to this comment

    Doch, wäre er.
    Und zwar dann, wenn das Vergehen klein und die arbeitsrechtlichen Konsequenzen groß sind.
    Typischer Fall: Bagatelldiebstahl.

    Das führt wieder zu dem Punkt:
    Dieses Verhalten ist für einen Arbeitgeber nicht tolerierbar.
    Die Kundin soll es aber als Bagatelle betrachten.
    Da stimmt doch was nicht?

  217. Ali meint: (31.7.2010 um 11:50) AntwortenReply to this comment

    Wieso stimmt denn da was nicht? Hier schreiben ja verschiedene Leute und tauschen sich über ihre Ansichten aus. Der Vetter hat's vielleicht reingestellt, weil er ebenfalls findest, dass das Verhalten nicht tolerierbar ist. Vielleicht hat er es aber auch reingestellt, weil er findet, dass das Verhalten der Bloggerin maßlos überzogen ist. Das wissen wir nicht. Dem Vetter steht's frei, so was zu kommentieren, oder es zu lassen.

    Die einen mögen denken, dass Männer widerliche Sexisten sind. Die anderen mögen denken, dass die Bloggerin einen Dachschaden hat. Wieder andere finden sich irgendwo in der Mitte. Ich z.B. finde das Verhalten vom Postboten eklig, würde aber nicht flennend über der Tastatur sitzen. Nicht nur, weil ich nicht gleich eine Beschwerde geschrieben hätte.

  218. Gerrit meint: (31.7.2010 um 12:07) AntwortenReply to this comment

    @Sansibar: Warum ist ihnen das Geschlecht bei dieser Sache so wichtig?
    - "…dass man so etwas als Frau selbst regeln müsste"
    - "Mit sowas banalem muss man als Frau fertig werden…"
    - "Tja, sowas passiert jeder Frau mal"

    Warum sind das ihrer Meinung nach Probleme, die speziell Frauen haben? Was ist das für ein Selbstbild? (Ist geraten, dass Sie eine Frau sind, aber es wirkt auf mich sehr so).

    Das ist doch Opferrolle par excellence…

    Und als abschließende Krönung:
    "…ob die Empörung nicht doch daher kommt, dass die Bloggerin die Hierarchie
    Mann >> Frau einfach umgedreht hat zu Kunde >> Dienstleister"

    Sie gehen also davon aus, dass grundsätzlich gilt: Mann steht über Frau.
    In dem Moment wo der eine Geschäftspartner (Kunde) sich über den anderen Geschäftspartner (Dienstleister, Zusteller) bei einem autoritär höher gestellten Dritten (Chef von Zusteller) hinter seinem Rücken beschwert (ob grundlos oder nicht sei hier mal dahingestellt), hat dieser es Ihrer Meinung nach geschafft, sich höher zu stellen als letzterer.

    Und genau dieses Verhalten wird von selbst ernannten Feminist(inn)en häufig als Emanzipation verstanden.
    Kein Wunder, dass diese Begriffe (bei emanzipierten Männern und Frauen) zunehmend negativ besetzt sind.

  219. Sansibar meint: (31.7.2010 um 12:07) AntwortenReply to this comment

    @Ali:
    @Ali: Vielleicht hast du recht, wenn es so ist soll es mich freuen.

    Ach ja, mir könnte es schon passieren, dass ich mich da über mich und den anderen so ärgere, dass ich zu weinen anfange.
    Wenn ich aber sehe, dass einige meiner männlichen Freunde in einem ähnlichen Fall viel zu schnell mit dem Motorrad durch die Gegend fahren, finde ich weinen fast noch gesünder.

  220. Jan meint: (31.7.2010 um 12:10) AntwortenReply to this comment

    @Ali:

    Ich z.B. finde das Verhalten vom Postboten eklig [...]

    Dem würde ich zustimmen. Aber den vielen "Machtspiele"/"Erniedrigung"-Schreibern nicht unbedingt, denn sehen es quasi als erwiesen an, dass dies als bewusstes "Machtspielchen" vom Postboten zu verstehen sein soll. Nach meinen Erfahrungen ist aber – gerade bei solchen zwischenmenschlichen Problemen – die Ursache Dummheit häufig viel wahrscheinlicher als böse Absicht. Daher würde ich auch hier eher annehmen, dass der Postbote in der Situation einfach ein Idiot war.

  221. Sansibar meint: (31.7.2010 um 12:34) AntwortenReply to this comment

    @Gerrit:

    Ja, ich bin einer Frau.
    Ich will es mal so formulieren: Diese Art Probleme habe ich wesentlich seltener mit Frauen als mit Männern.
    Eigentlich dachte ich (da kann ich mich aber irren) dass Männer untereinander andere Probleme haben (junge Männer sind z. B. häufigsten Opfer von Verbrechen).

    Nein, ich gehe nicht davon aus, dass der Mann über der Frau steht. Ich versuche nur zur verstehen, was diese Welle an Empörung hier ausgelöst hat. Die Emotionen wogen viel zu hoch, das lässt sich nicht mir der Geschichte alleine erklären.

  222. Gerrit meint: (31.7.2010 um 12:54) AntwortenReply to this comment

    @Sansibar: Ich bin ehrlich gesagt eher positiv überrascht. Sooo schlimm finde ich das hier gar nicht. Für Internetverhältnisse meine ich. :)

    Ich denke die Emotionen kochen, weil für jeden ein passendes Feindbild dabei ist.
    Auf der einen Seite sind diejenigen, die Anke bedingungsloses Mitleid zusprechen. "Aber sie hat doch gesagt, dass sie sich doof fühlt, was er gemeint hat ist doch völlig egal, wenn sie sich schlecht fühlt ist er ein Arschloch". Dieses 'In Den Arm Nehmen', Beipflichten und Bestärken sehen einige im Kontext des Internet mit seinen völlig fremden und ziemlich anonymen Menschen als Fehl am Platze. Denn man kennt ja weder Anke noch den Postboten, warum sollte man sich 100% auf eine Seite schlagen?
    Und auf der anderen Seite stehen diejenigen, die es nicht mehr hören können, dass sich die Frau doch nicht so anstellen soll und denen die Leute die alles besser wissen, wie es gewesen ist, auf die Nerven gehen.

    Ich vermute jeder kann sich selbst mit entweder der einen oder der anderen Position identifizieren und projiziert dann viel eigene Erfahrung und eigenen Frust in seine Beurteilung der Lage.

    Ich glaube 90% der Kommentare entweder hier oder dort einordnen zu können. Das ist für mich das eigentlich spannende, wie eindimensional man ist (da nehm ich mich nicht aus, ich bin sicher man merkt trotz meiner versuchten Objektivität schnell wo ich mich eher zuordnen würde).

    Es ist schon etwas traurig, dass es hier so wenige reflektierende Frauen und einfühlsame Männer zu geben scheint, aber wie gesagt insgesamt bin ich eher positiv überrascht für ein Internetforum.

  223. Max meint: (31.7.2010 um 13:51) AntwortenReply to this comment

    @Sansibar:
    Ich vermute mal das Thema hat von der gereizten Stimmung aus dem Kachelmann Fall + der Kommentare dazu "profitiert". Der Verweis zu dem (echt lustigem) Emma Forum haben den Geschlechterkampf hier im Blog noch weiter verstärkt ;)

  224. Gerrit meint: (31.7.2010 um 14:04) AntwortenReply to this comment

    @Max: Hast Du mal nen Link auf das "lustige Forum"?
    Ich hab da mal gerade ein bisschen rumgewühlt (ich gebe zu, ich les das sonst nicht, aber ich les auch weder Playboy noch Autozeitschriften, ist also OK, ;-).
    Gefunden hab ich dort allerdings ellenlange Threads zum Thema Kachelmann und Kinderpornographie im Internet. Beides Themen, wo ich gedacht hätte, dass EMMA-Leser eine, nunja, vorhersehbar einseitige Position hätten. Habe zwar nur quer gelesen (erste und letzte Seite), finde aber hauptsächlich sehr gute Beiträge. Wo hast Du denn eher lustige Beiträge gefunden?

  225. Max meint: (31.7.2010 um 14:59) AntwortenReply to this comment

    http://forum.emma.de/showthread.php?2172-Kachelmann/page19
    Besonders Beitrag 186 ist doch sehr erheiternd ;)

  226. Gerrit meint: (31.7.2010 um 15:20) AntwortenReply to this comment

    @Max: Erheiternd weniger. Ich frag mich dann immer, was solche Leute für ein schreckliches Leben führen müssen.
    Aber der Jurist hätte sich in einem Blatt wie Focus vielleicht auch ein bisschen auf das Niveau der Leser begeben können. Eine solche Reaktion/Missverständnis war bei EmmaNormalleser doch vorhersehbar…

  227. Olli meint: (31.7.2010 um 17:21) AntwortenReply to this comment

    @suse:

    Wieso nicht? Gut die Miete wäre zu hoch aber sag mir mal was daran gerecht ist das was man sich nach jahrelanger Arbeit aufgebaut hat zu vernichten?

    Komm wer geht dafür arbeiten das wenn er mal arbeitslos wird und das länger als ein Jahre (und heutzutage kann bzw wird das fast jeden treffen) alles verkaufen muss?

    Ich sage es dir niemand wäre so unglaublich dumm.

  228. Ali meint: (31.7.2010 um 23:13) AntwortenReply to this comment

    @Max: Oh! Mein! Gott!

  229. Knut meint: (2.8.2010 um 16:46) AntwortenReply to this comment

    @Ali:
    Man beklagt ja so manche Parallelgesellschaften, die es in Deutschland geben soll, bei EMMA dokumentiert sich eine davon.

    Aber es ist flasch, sich bei EMMA-Seite auf das Forum als Quelle blanken Entsetzens zu beschränken. Beispielsweise diese hochnotpeinliche Selbstbeweihräucherung
    http://www.emma.de/hefte/ausgaben-2010/fruehling-2010/hartaberunfair/
    oder das nicht minder peinliche Durchgraben des Abonnentenverzeichnis' auf erfolgreiche Künstlerinnen
    http://www.emma.de/home/news-archiv/news-detail/datum/2010/05/30/emma-abonnentin-gewinnt-grand-prix/

  230. Ali meint: (2.8.2010 um 21:43) AntwortenReply to this comment

    Wenn ich solchen Mist lese, schüttelt es mich echt. Bin bei dem von dir verlinkten Artikel über Senta Trömmel-Plötz gestolpert. Die Tante habe ich ja auch gefressen, nachdem mir der von ihr herausgegebene Schund in die Finger gefallen ist: http://www.amazon.de/Gewalt-durch-Sprache-Vergewaltigung-Gesellschaft/dp/3596237459/ref=sr_1_5?ie=UTF8&s=books&qid=1280777793&sr=8-5. Ist sicher Pflichtlektüre im Emmaforum. *g*

  231. abe meint: (3.8.2010 um 12:50) AntwortenReply to this comment

    @Ali: Erst lesen, dann pöbeln. Dieser "Schund" war bei uns Pflichtlektüre im Studiengang Kommunikationswissenschaft. Hochinteressant!

  232. Knut meint: (3.8.2010 um 13:11) AntwortenReply to this comment

    @abe:
    Man soll ja nicht vom Einband auf das Buch schließen, aber: Der Untertitel "Die Vergewaltigung von Frauen in Gesprächen" läßt an Seriösität missen und verhöhnt Vergewaltigungsopfer.

  233. Ali meint: (3.8.2010 um 13:55) AntwortenReply to this comment

    @abe: Ups! Ich hab's getan. Ich durfte es mir nämlich auch zu Gemüte führen. Genau deshalb bezeichne ich es als Schund. Aber wenn man schon im Titel von Vergewaltigung von Frauen spricht, obwohl es um Kommunikationssitautionen geht, dann ist da wohl auch nicht viel zu erwarten.

  234. abe meint: (3.8.2010 um 15:53) AntwortenReply to this comment

    Es geht dort um Gewaltausübung. Durch kommunikative Mittel. Und nicht nur an Frauen, übrigens.
    Seit wann eigentlich liegen Gewalt und Gewalt weit auseinander?

  235. abe meint: (3.8.2010 um 15:54) AntwortenReply to this comment

    Womit wir auch gleich wieder beim Ursprungsthema wären.

  236. Ali meint: (3.8.2010 um 16:53) AntwortenReply to this comment

    Die Frage meinst du hoffentlich nicht ernst. Falls doch, hier zum einlesen: http://de.wikipedia.org/wiki/Vergewaltigung.

  237. abe meint: (3.8.2010 um 17:45) AntwortenReply to this comment

    Du meinst die eine krasse Form des körperlichen Übergriffs. Wikipedia meint auch. Aber eigentlich ist der Begriff Vergewaltigung viel weiter gefasst.
    Zum Weiterlesen:
    http://sciencev1.orf.at/science/news/108817

  238. Knut meint: (4.8.2010 um 12:06) AntwortenReply to this comment

    @abe:
    Da hatte ich doch glatt vergessen, zuvor im Krünitz, Grimmschen Wörterbuch & Co. nachzusehen, bevor ich Frau Trömel-Plötz wegen ihrer abstoßenden Vergewaltigungs-Gleichsetzung scholt.

    Und wahrscheinlich werde ich daraus nicht lernen. Denn ich werde weiterhin junge Mädchen nicht als Dirnen und Homosexuelle nicht als Sodomiten bezeichnen, obwohl die Etymologie mit Recht gäbe.

  239. abe meint: (4.8.2010 um 16:08) AntwortenReply to this comment

    @Knut: Und dass jemand z.B. das Recht vergewaltigt, oder eine Sprache, hast Du natürlich auch noch nie gehört?

  240. Earonn meint: (5.8.2010 um 09:07) AntwortenReply to this comment

    @postbotensache
    Komisch, das 'Selbstmitleid' der Bloggerin habe ich eher aus der Tatsache herausgelesen, dass sie zu überrumpelt war, um dem Typen passend kontra zu geben.

    Ein paar nette Worte weiß man als Frau über 13 meistens schon richtig einzuschätzen. In dem Moment, wo ich als Kunde gegenüber einem Dienstleister aber 'bitte' sagen soll, um die mir zustehende Leistung zu erhalten, ist die Grenze weit überschritten.

    Und war der Typ zu doof oder hat es ihn einfach nicht interessiert, dass sie nicht auf seinen 'Flirt' einging?

    Mit Dünnhäutigkeit hat das wenig zu tun. Die meisten von euch Jungs wissen einfach nicht, wie viele Arschlöcher rumlaufen, die sich z.B. daran aufgeilen, Frauen im Vorbeigehen leise sexuelle Schimpfwörter zu sagen oder in einer – lockeren – Warteschlange gaaaaanz zufällig etwas sehr dicht aufrücken – gerne in Hüfthöhe. Das ist jedes für sich nicht schlimm, aber in der Masse. Versucht doch mal die chinesische Wasserfolter abwechselnd mit 1 Tropfen und mit 1 Million. ;)

  241. Knut meint: (5.8.2010 um 18:11) AntwortenReply to this comment

    @abe:
    Huch, eine neue Argumentationsstrategie, nur wo soll die hinführen? Denn von grenzwertigen Redewendungen wie "die Sprache zu vergewaltigen" komme ich einfach nicht zu einer der Vergewaltigung eines Menschen in Gesprächen.

    Ich halte die Diskussion für müßig. Für mich bleibt die Vergewaltigung eines Menschen mit dem strafrechtlichen Tatbestand eindeutig definiert. Und ein Buch mit einer auf Schock und Grenzverletzung setzenden Werbung anzupreisen halte ich für nach wie vor für unseriös und geschmacklos. Aber funktioniert hat es ja anscheinend.

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