6.8.2010

Polizeibeamter stellte eigene Quittungen aus

Ein Polizeibeamter, der falsche Gebührenquittungen selbst herstellt und diese bei Verkehrskontrollen verwendet, um das vereinnahmte Geld zu behalten, ist aus dem Dienst zu entfernen. Dies hat das Verwaltungsgericht Trier entschieden.

Der Polizeibeamte hatte am PC Quittungen hergestellt. Diese sahen weitgehend so aus wie die Originalquittungen der Polizei. Dann beschuldigte er bei zwei Verkehrskontrollen Autofahrer mit Verstößen, die sie tatsächlich nicht begangen hatten. Er erhielt dafür insgesamt 150 Euro und quittierte die Verwarnungsgelder mit seinen eigenen Belegen.

Dies brachte dem Polizisten zunächst neun Monate Bewährungsstrafe ein. Außerdem wurde ihm eine Geldbuße auferlegt. Das Land Rheinland-Pfalz klagte anschließend auf Entfernung aus dem Dienst, da das Vertrauensverhältnis zu dem Beamten unwiderruflich zerstört sei.

Dies sahen die Richter des Verwaltungsgerichts ebenso. Durch die Urkundenfälschung und das betrügerische Verhalten unter Ausnutzung der beamtenrechtlichen Stellung habe der Polizeibeamte eine beamtenunwürdige Haltung an den Tag gelegt, die zu einer irreparablen Beschädigung des in ihn zu setzenden Vertrauens und des Ansehens des Berufsbeamtentums geführt habe.

Da die Tatausführung durch plangemäßes und bewusstes Vorgehen geprägt gewesen sei, könne dem Beamten auch nicht zu Gute gehalten werden, dass er bisher weder strafrechtlich noch disziplinarisch in Erscheinung getreten sei. Dies könne die Schwere der Tat nicht aufwiegen.

Auch das Bestehen einer existentiellen Notlage oder eine psychische Ausnahmesituation vermochten die Richter nicht festzustellen.

(Verwaltungsgericht Trier, Urteil vom 24. Juni 2010 – 3 K 101/10.TR)

72 Kommentare zu “Polizeibeamter stellte eigene Quittungen aus”

  1. Torsten meint: (6.8.2010 um 14:12) AntwortenReply to this comment

    Hätte der Polizist sich auf echte Verkehrsverstöße beschränkt – wäre er aufgefallen?

  2. MaxR meint: (6.8.2010 um 14:16) AntwortenReply to this comment

    Was hat der mann denn schon getan?
    Er hat doch nur privatisiert.

  3. Thomas R. meint: (6.8.2010 um 14:18) AntwortenReply to this comment

    Wie abgebrüht muss man eigentlich sein,
    um erst so eine Sache abzuziehen und danach
    auch noch einen Prozess zu führen, um den Job zu behalten?

  4. Laie meint: (6.8.2010 um 14:26) AntwortenReply to this comment

    @Thomas R.:
    Ob "abgebrüht" da die richtige Kategorie ist? Ich vermute eher eine Art Realitätsverlust… und frage mich, wie sowas kommt. Was geht in einem Menschen vor, der so einen Unfug treibt und anscheinend glaubt, er könne damit durchkommen? Und was auch immer mit ihm geschehen ist: kann das auch mir passieren?

  5. Kizushi meint: (6.8.2010 um 14:27) AntwortenReply to this comment

    Ich frage mich nur, wie sie dem überhaupt auf die Schliche gekommen sind :-)

  6. Stefan meint: (6.8.2010 um 14:30) AntwortenReply to this comment

    Wie weltfremd Gerichte sind erkennt man doch schon an folgendem: "zu einer irreparablen Beschädigung [...] des Ansehens des Berufsbeamtentums geführt habe.". Geht das?

  7. ich wars nicht meint: (6.8.2010 um 14:30) AntwortenReply to this comment

    Mich interessiert allerdings noch mehr, wie das überhaupt aufgeflogen ist …

  8. JP meint: (6.8.2010 um 14:31) AntwortenReply to this comment

    Mal an alle die sich nicht vorstellen warum:
    Auch ein Polizeibeamter kann einen Schuldenberg auftürmen der jenseits von gut und böse ist.
    Auch als Polizist kann man sich privat mit den falschen Leuten anlegen.

    Klar es kann auch einfache Dreistigkeit sein, aber bitte nicht immer so eindimensional denken.

  9. Reizzentrum meint: (6.8.2010 um 14:31) AntwortenReply to this comment

    Ich finde den Beamten gar nicht so abgebrüht, wenn man die Tat in Relation zu all den Körperverletzungen sieht, die von anderen Polizisten begangen werden, wobei es nicht einmal zu einer disziplinarischen Würdigung kommt.

    Insofern hatte der Mann doch – basierend auf der Wahrnehmung der Gefahr – gute Chancen auf einen Freispruch.

  10. gant meint: (6.8.2010 um 14:34) AntwortenReply to this comment

    Was ist eigentlich mit Prügelpolizisten?
    Was mit den netten Kollegen, die im passenden Moment die Kamera wegdrehen, Bänder verschwinden lassen..?

    Auf unbescholtene Bürger einprügeln ist schon ok, den Staat aber um ein paar Strafzettelkröten zu bescheißen, geht schonmal gar nicht…
    Gut zu wissen, wo die Prioritäten liegen.

  11. qwertz meint: (6.8.2010 um 14:34) AntwortenReply to this comment

    @Kizushi|ich wars nicht:

    O(pfer): Hey Polizei, das letzte Bußgeld war nicht rechtmäßig!
    P(olizei): Welches Bußgeld, uns liegt hier nichts vor!
    O: Ich habe aber doch eine Quittung!
    P: Die würden wir gerne mal sehen!
    O: Da ist sie!
    P: Hmm. Unsere Quittungen sehen aber irgendwie anders aus.
    O: War aber ein Polizist!
    P: Können Sie den beschreiben?
    O: Klar!

  12. JLloyd meint: (6.8.2010 um 14:42) AntwortenReply to this comment

    @ Reizzentrum et al.:
    Da sich der Fall in den südlichen Bundesländern abgespielt hat kommt eher Realitätsverlust in Frage: Körperverletzungen etc. werden dort eher milde, Eigentumsdelikte eher hoch bestraft.

    Derartige Fälle gehen alle paar Jahre durch die Presse; in Berlin gab's Mitte der 90er in einem ähnlich gelagerten Fall für den Beamten eine amtserhaltende Bewährungsstrafe <1Jahr.

    Interessant wäre dabei die Dunkelziffer: Quittung vernichtet, Drohung wegen falscher Verdächtigung ausgesprochen & gut is'.

  13. Tobi meint: (6.8.2010 um 14:43) AntwortenReply to this comment

    @gant: Ganz einfach das eine geschieht im Auftrag der Regierung (oder zumindest mit deren Billigung).

  14. Icke_wa meint: (6.8.2010 um 14:51) AntwortenReply to this comment

    @8 (JP)
    "Auch das Bestehen einer existentiellen Notlage…vermochten die Richter nicht festzustellen."

    Soviel zu "es kann ja sein das er einen großen Schuldenberg hatte".
    Andere haben auch Schulden und fangen deshalb nicht an Leute zu betrügen.
    Alles in allem muss der Beamte schon im Denkvermögen eingeschränkt gewesen sein, sonst wäre ihm wohl von Anfang an aufgefallen wie idiotisch seine Idee war.

  15. nur ich meint: (6.8.2010 um 14:59) AntwortenReply to this comment

    @Icke_wa:

    …sonst wäre ihm wohl von Anfang an aufgefallen wie idiotisch seine Idee war.

    Wer weiss, vieleicht hat es bei den anderen Kollegen immer problemlos geklappt.
    Zumindest dann wäre die "Idee" nicht mehr als so idiotisch einzustufen. ;-)

    Aber zumindest weiss ich, dass man seine Knöllchen nie vor Ort zahlt.
    Mit mir macht man sowas demnach nicht.

  16. Seph meint: (6.8.2010 um 15:08) AntwortenReply to this comment

    Zwei Mal. Insgesamt 150 Euro.
    Und deswegen eine Existenz zerstören?

    Aber die, die wirklich Schaden anrichten und Angst und Terror verbreiten völlig unbehelligt lassen?

    Und das "Ansehen des Berufsbeamtentums" ist ja wohl auch eher aus Grimms Zeiten.

  17. Miso meint: (6.8.2010 um 15:11) AntwortenReply to this comment

    Ansehen?
    Beamtentum?
    Beschädig?
    Unrettbar?

    R O F L ………….

  18. Stefan Christoph meint: (6.8.2010 um 15:14) AntwortenReply to this comment

    @Seph #16
    Nur weil andere schlimmere Straftaten begehen, heißt das nicht dass man solche "kleineren" Straftaten nicht ahnden darf. Wo kämen wir denn hin, wenn wir nur mehr Mörder und Totschläger vor Gericht zerren würden, aber alles unterhalb (also dann auch Raub, schwere KV etc.pp.) laufen lassen würden?
    Außerdem soll es auch Leute geben, denen widerrechtlich abgenommene 50 Euro im Geldbeutel schon schmerzen.

  19. Abmahner meint: (6.8.2010 um 15:27) AntwortenReply to this comment

    Ich finds viel ungewöhnlicher, das er tatsächlich aus dem Dienst geflogen ist.
    Es hätte mich wirklich nicht gewundert, wenn das Gericht zugunsten des Polizisten entschieden hätte.

    Von daher: Gutes Urteil!

  20. horst meint: (6.8.2010 um 15:28) AntwortenReply to this comment

    Aber Polizisten müssen Beamte sein, was für ein Schwachsinn.

  21. Mithos meint: (6.8.2010 um 15:34) AntwortenReply to this comment

    @Seph:

    Zwei Mal. Insgesamt 150 Euro.
    Und deswegen eine Existenz zerstören?

    Ja, definitiv. Eine Person, die mit so einer Masche abzockt, kannst du doch nicht mehr ernsthaft zur Kontrolle von Recht und Gesetz einsetzen. Er ist mit zwei dieser Quittungen aufgeflogen. Wie viele weitere Quittungen er dabei hatte, steht hier genau so wenig wie die Anzahl der tatsächlich Geschädigten.

  22. Selle meint: (6.8.2010 um 15:35) AntwortenReply to this comment

    @Seph:
    Wohl eher zwei mal erwischt…

  23. Zustimmung meint: (6.8.2010 um 15:45) AntwortenReply to this comment

    @Miso:

    Sie erhalten von mir 100 von 99 möglichen Punkten ;-)

  24. Rudelgucker meint: (6.8.2010 um 15:50) AntwortenReply to this comment

    @Seph: Selbstverständlich genießt das Berufsbeamtentum nach wie vor höchstes Ansehen. Zumindest auf der Insel der Berufsbeamten. Die allerdings befindet sich in einem parallelen Wahrnehmungsuniversum.

  25. Rudelgucker meint: (6.8.2010 um 15:54) AntwortenReply to this comment

    Was ich mich allerdings gerade frage: Wenn es Berufsbeamte gibt, gibt es dann auch Amateurbeamte oder Freizeitbeamte?

  26. Peter Enis meint: (6.8.2010 um 15:54) AntwortenReply to this comment

    Hätten die Beschuldigten auch selber merken können denn die Polente nimmt gar kein Bargeld mehr. EC Karte oder Zahlschein.

  27. Sebastian meint: (6.8.2010 um 16:02) AntwortenReply to this comment

    @gant: Der Pruegelpolizist, dem ist (noch) nichts passiert. Ich behaupte mal, dem Pruegelpolizist wird nun auch nach ungefaehr 1 Jahr nach der FsA Demo weiterhin nichts passieren – das wird sich schoen im Sande verlaufen.

    Immerhin wurde das Verfahren um die "Vergeltungsanzeige", die die Polizei eingereicht hatte, eingestellt.

  28. SILen(e meint: (6.8.2010 um 16:02) AntwortenReply to this comment

    Wenn jemand wegen Pfandbons für 1,50€, nem Brötchen welches ansonsten weggeworfen würde und ähnlichen Dingen rausgeschmissen wird (auch wenn "Emmely" ja nun wieder eingestellt wurde), dann dürfte so ein Fall gar keine Möglichkeit auf Weiterbeschäftigung oder Strafen bieten die amtserhaltend sind.

    Während es realistisch erscheint, dass ein Kassierer oder Altenpfleger nicht annimmt etwas unrechtes zu tun, wenn er vergessene Pfandbons einlöst oder ein einfaches Brötchen isst, ist hier ja wohl ein Vorsatz absolut klar ersichtlich und so ein strafbares Vorgehen ist für einen Polizisten nicht zu entschuldigen.

  29. Seph meint: (6.8.2010 um 16:06) AntwortenReply to this comment

    Huch.
    Seit wann richtet sich ein Strafmaß nach Taten, die nicht "aufgeflogen" sind und bei denen er nicht "erwischt" wurde?
    Das ist ganz schlecht argumentiert. Zumindest hier.

    Und bleibt doch mal realistisch.
    Das ist doch völlig klar, daß das sofort auffliegt.
    Ich meine – wenn er doch auch noch Quittungen rausgibt.
    Nie im Leben geht das länger als einen Tag gut.
    Was würdet ihr denn machen, wenn Euch so einer abzockt?
    Heimlich weinen gehen? Sicher nicht. Keiner würde das.
    Der hatte von Anfang an null Chancen damit durchzukommen.

    @Stefan Christoph:

    "Nur weil andere schlimmere Straftaten begehen, heißt das nicht dass man solche "kleineren" Straftaten nicht ahnden darf"

    Das sagt auch niemand. Ich sage, daß hier die Verhältnismäßigkeit zwischen Tat und Strafe nicht gegeben ist.

    Ich halte das für ein klassisches Maultaschen-Urteil.

  30. DM meint: (6.8.2010 um 16:18) AntwortenReply to this comment

    Ich kann nur zu dem Tat/Strafverhältnis mit dem Kopfschütteln. Wenn jemand von 2 14 und einem 16 Jährigen fast zu tot geprügelt wird, wird das mit 2 bzw. 4 Wochen Hausarrest bestraft. Nen mehrfach bekannter Schläger bekommt auch ne geringere Bewährungsstrafe… (sehr oft zu lesen, Quellen gibt es genug)

    Wegen 150 € Betrugs 9 Monate auf Bewährung … irgendwas stimmt mit unseren Gerichten mal gar nicht.

  31. abc meint: (6.8.2010 um 16:34) AntwortenReply to this comment

    @DM:

    Hier kommt aber dazu, dass man von einem Gesetzeshüter besonders korrektes Verhalten erwarten muss, eben gerade weil sonst der Ruf der Polzei leidet. Insofern kann ich auch einige der anderen Kommentare so nicht nachvollziehen. Es mag sein, dass einige Beamten (nicht nur bei der Polizei) sich falsch verhalten, aber wenn das bewiesen werden kann wirds für die sehr schnell sehr eng. Das Problem bei den Prügelpolizisten ist die Anonymität in der Gruppe, womit wir wieder bei der "Kennzeichen"-Frage wären.

  32. xyz meint: (6.8.2010 um 16:43) AntwortenReply to this comment

    @Miso #17, @Zustimmung #23, @Rudelgucker #24

    Ist der Gong zur ersten Runde im Beamtenbashing erklongen ?

    Kleine Anmerkung: Pauschalaussagen sind pauschal scheiße.

    Und folgende Nachrichten:

    http://www.schwaebische.de/lokales/tuttlingen-spaichingen-trossingen/tuttlingen-region_artikel,-Anwalt-unterschlaegt-800000-Euro-und-ist-sich-keiner-Schuld-bewusst-_arid,2528153.html

    http://archiv.mopo.de/archiv/2009/20091217/hamburg/panorama/anwalt_unterschlaegt_mehrere_gemaelde_von_jugendfreund.html

    http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/lokalnews/Anwalt-Betrug-Untreue-Saarlouis-Unterschlagung-Mandanten-Verein-der-Haus-und-Grundeigentuemer-Stadtverband-der-kulturellen-Vereine-;art27857,3158689

    http://www.welt.de/die-welt/vermischtes/hamburg/article5024950/Notar-gibt-Unterschlagung-von-225-000-Euro-vor-Gericht-zu.html

    führen zumnindest bei mir auch NICHT dazu, zu denken, dass man Anwälten generell nicht trauen kann.

    Dies bezieht sich auch auf den allgemeinen Tenor "Alle Polizeibeamte sind kriminelle Schwachköpfe", der hier im Forum zu herrschen scheint. Eine wissenschaftliche, selektive herangehensweise an das Thema wäre sinnvoller und sachlicher.

  33. Markus76 meint: (6.8.2010 um 17:02) AntwortenReply to this comment

    Wie dumm/gierig kann man sein?
    Wegen 150.- die Pension verzockt … da gibts nur noch eins
    zu sagen …

    HAAA HAAA ;)

    schönes WE euch allen

  34. noamik meint: (6.8.2010 um 17:03) AntwortenReply to this comment

    @Rudelgucker: natürlich gibt es auch andere Beamte. Ich bin beispielsweise Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr, habe dafür eine Beamtenurkunde bekommen, bin aber sicher kein Berufsbeamter …

  35. sebl meint: (6.8.2010 um 17:15) AntwortenReply to this comment

    und als Verkäufer darf man natürlich Quittungen einfach verschwinden lassen und einlösen (Pfandbons). Sehr gut entschieden.

  36. schaffi meint: (6.8.2010 um 17:26) AntwortenReply to this comment

    Als normaler Arbeitnehmer wäre er auch rausgeflogen, wenn er seinen Arbeitgeber um nachweisbar 300 € beklaut hätte, denn offensichtlich stand ja seinem Arbeitgeber der Erlös aus seiner Tätigkeit zu.

    Dieses Urteil ist vielleicht auch mal wieder ein Warnzettel an alle Gesetzeshüter sich selbst zunächst auf die Einhaltung der Gesetze zu prüfen, bevor sie nicht mehr ihre Maßstäbe an mögliche Deliquenten anlegen.

  37. Hackworth meint: (6.8.2010 um 17:30) AntwortenReply to this comment

    @sebl:

    Verhältnismäßigkeit und Interessenabwägung spielen wohl keine Rolle beim Vergleich solcher Fälle? Es ist nach meinem Empfinden als Nicht-Jurist sehr wohl ein bedeutender Unterschied, ob eine Kassiererin 1,50 Euro in liegengebliebenen Pfandbons einkassiert, oder ein Polizist 150 Euro unter Ausnutzung seiner staatlichen Autorität.

    Anonsten würde ich mir allerdings tatsächlich wünschen, dass lieber solche Fälle unter den Teppich gekehrt würden als die ganzen Fälle von Polizeibrutalität, Beweismittelfälschungen und undercover-Provokationen bei Demos.

  38. nur ich meint: (6.8.2010 um 17:33) AntwortenReply to this comment

    @Seph:

    Und bleibt doch mal realistisch.
    Das ist doch völlig klar, daß das sofort auffliegt.
    Ich meine – wenn er doch auch noch Quittungen rausgibt.
    Nie im Leben geht das länger als einen Tag gut.
    Was würdet ihr denn machen, wenn Euch so einer abzockt?
    Heimlich weinen gehen? Sicher nicht. Keiner würde das.
    Der hatte von Anfang an null Chancen damit durchzukommen.

    Man könnte naiv genug sein dir jetzt zu glauben.
    Man könnte aber auch naiv genug sein dem Polizisten zu glauben.

    Schliesslich ist es ein Polizist, wer denkt da an "Der zockt mich grad, zu seinem eigenen finaziellen Vorteil, ab"?
    Eher denkt man doch "Ich werd hier durch den Polizisten von der Stadt abgezockt".

    Meistens, vor allem wenn man es eilig hat, zahlt man eben seinen Obulus um seine Ruhe zu haben und weiterfahren zu können.
    Naiv? Ja!!!
    Aber zu glauben das würde nie funktionieren und sofort auffliegen ist ebenso naiv.
    Und zu glauben dieses wäre ein Einzelfall gewesen ist ebenso naiv.
    Ich persönlich glaube, da draussen laufen viele "schwarze Schafe" rum.
    Die halten sich aber bestimmt eher an ausländische Autokennzeichen, da wird immer Bar kassiert.
    Und von denen hinterfragt so schnell keiner, mangels deutschem Rechtswissen.

  39. Sebl meint: (6.8.2010 um 17:40) AntwortenReply to this comment

    @Hackworth

    Sie haben es wohl nicht richtig verstanden. Nach Meinung des Richters geht es um den Vertrauensverlust der dadurch zustande kam, genau so hatten auch die Einzelhändler argumentiert als sie der Verkäuferin gekündigt haben. Meines Erachtens ist das genauso glaubwürdig.

  40. Thaling meint: (6.8.2010 um 17:44) AntwortenReply to this comment

    "beamtenunwürdige Haltung" ???
    Dann bitte gleich mal bei den Politikern ausmisten. Dat lohnt richtig!

  41. Garf meint: (6.8.2010 um 18:28) AntwortenReply to this comment

    @ Thaling:
    Seit wann sind Politiker Beamte?

  42. ertig meint: (6.8.2010 um 18:44) AntwortenReply to this comment

    Sebl, wie hoch ist dein IQ ?

  43. Stefan D. Christoph meint: (6.8.2010 um 19:29) AntwortenReply to this comment

    @Seph: Ich halte das keineswegs für vergleichbar mit dem "Maultaschen-Urteil", sondern absolut für gerechtfertigt. Der Mann arbeitet für den Staat und wird aus Steuergeldern bezahlt, um für meine Sicherheit zu sorgen. Genau das ist seine Aufgabe.
    Wie soll ich mich denn in Zukunft sicher fühlen, oder wissen dass eine Anzeige von mir gegen einen Betrüger gut ermittelt wird, wenn auf der anderen Seite des Schreibtisches auch ein Betrüger sitzt?

    @Rudelgucker: Freilich, es gibt auch etwa Wahlbeamte oder Beamte auf Zeit (BaZ). Man denke an Bürgermeister, Landräte, auch an die Bundesregierung oder an verbeamtete Staatssekretäre. Beim Bund werden die z.B. nach der Besoldungsordnung B bezahlt.

  44. fernetpunker meint: (6.8.2010 um 19:30) AntwortenReply to this comment

    Meine Damen und Herren, beruhigen Sie sich. Das sind alles Einzelfälle von Machtmissbrauch. Nichts Besorgniserregendes. Oder etwas, das an der Demokratie als solcher zweifeln ließe!

  45. derzeitaufnamenssuche meint: (6.8.2010 um 20:24) AntwortenReply to this comment

    @fernetpunker:

    Ah… die berühmte Einzelfalltheorie ;).

    Wird auch immer gerne genommen in der Bundeswehr oder in katholischen Kirchekreisen.

    Alles nur bedaurerliche Einzelfälle ;).

  46. Kand.in.Sky meint: (6.8.2010 um 20:43) AntwortenReply to this comment

    98% der Beamten sind für den schlechten Ruf des Rest verantwortlich…

    übrigens:

    Auch das Bestehen einer existentiellen Notlage oder eine psychische Ausnahmesituation vermochten die Richter nicht festzustellen

    Und wenn die Richter denn eine existentielle Notlage/psychische Ausnahmesituation festgestellt hätten, was wäre dann?

    #k.

  47. Stefan D. Christoph meint: (6.8.2010 um 22:06) AntwortenReply to this comment

    @Kand.in.Sky
    Strafmilderung?

  48. sb_nulleins meint: (6.8.2010 um 22:25) AntwortenReply to this comment

    Korrupte Beamte und Politiker gehören ins Arbeitslager.

    Ups geht nicht weil:
    a) obige Berufsgruppen haben soviele Leichen im Keller und wissen voneinander soviel, dass sie sich nicht gegenseitig verknacken (ich schätze obiger Polizist wurde auch nur verknackt weil er zuvielen Vorgesetzten auf den Füssen rumgetrampelt hat und er selbst keine ausreichenden Druckmittel hatte)

    b) das Straflager hätte die grösse Bayerns, falls man obigen Personen die gleichen Rechte zu sprechen könnte wie "Häftlingen beim Transport"

    c) man müsste konsequenter weise alle Rechten und Linken gleich mit verknacken, was wiederrum dazu führen würde, dass man selbst zum übel wird, Weil sonst keiner mehr da ist.

    Fazit: Sinnlos.

  49. derRösrather meint: (6.8.2010 um 23:17) AntwortenReply to this comment

    Mancher Kommentar geht völlig daneben. Zum Beispiel zur Verhältnismäßigkeit zwischen Tat und Urteil. Es ist ein großer Unterschied, ob eine Kassierin Emmely oder ein POM/POK die Tat begangen hat.
    Da hat der Richter sehr gut argumentiert:" .. unter Ausnutzung der beamtenrechtlichen Stellung .." und damit ist eigentlich schon alles gesagt°

  50. Jan meint: (6.8.2010 um 23:54) AntwortenReply to this comment

    Ja, lasst ruhig alle mal Euren frust über die bösen Beamten raus. Ich bin zwar weder Beamter noch Polizist, aber sorry: Die deutsche Polizei genießt nach wie vor ein enormes Vertrauen in der Bevölkerung. Das sieht in vielen – auch europäischen – Ländern ganz anders aus. Und wenn jemand, dessen Job es ist, das Gesetzt zu schützen, derart geplant betrügt, dann ist die Entlassung doch eher eine Selbstverständlichkeit. Übrigens dürfte ein Beamter wissen, was er damit riskiert.

  51. Bernd meint: (7.8.2010 um 02:53) AntwortenReply to this comment

    @Peter Enis: Hier in Bayern kann man Strafzettel zahlen indem man mit dem Bargeld die nächste Polizeidienststelle aufsucht.

  52. MaxR meint: (7.8.2010 um 08:21) AntwortenReply to this comment

    > denn offensichtlich stand ja seinem Arbeitgeber der Erlös aus seiner Tätigkeit zu.

    Eben nicht, denn laut Pressemeldung hatten die "Sünder" die bestrafzettelten Taten "nachweislich" nicht begangen.
    So blöd muß man erstmal sein.

    Wenn er das nun noch zusätzlich bei "geständigen" und "reumütigen" Ordnungswidrigkeitsbegehern, die die Bezahlung als ordnungsgemäße Sühne begreifen und nie auf die Idee kämen, das Gels zurückzufordern, gemacht hat …

    Ich sach ma … Tschechische Verhältnisse.

    (Übrigens wird man in Deutschland auch gefeuert, wenn man tschechische Strafzettelquittungen -Blok na pokutu- beim Arbeitgeber als "Parkgebühr" deklariert. Das ist abe schon 15 Jahre her und ging nicht durch die Presse)

  53. Peter meint: (7.8.2010 um 09:40) AntwortenReply to this comment

    Ob Polizei, Anwälte oder Blogger. Ein gewisser Prozentsatz seltsamer Menschen ist immer dabei… ;-)

  54. Kampfschmuser meint: (7.8.2010 um 10:47) AntwortenReply to this comment

    Verkehrsteilnehmer aufgrund nicht begangener Verstöße und dann mit Beträgen über 35 Euro (Grenze zum Bußgeld) abzumelken, muss doch auffliegen. Der gute Mann scheint wenig Grips gehabt zu haben. Das scheint wohl Voraussetzung zu sein um überhaupt ein Streifenhörnchen zu werden.

    Davon ab: Solche Nestbeschmutzer müssen raus aus dem Dienst. Ohne wenn und aber. Dies gilt auch für Prügelpolizisten. Da sind wir leider von solchen Urteilen noch weit entfernt.
    Ich kann nur hoffen, dass man auf Seiten der Beamten langsam merkt, dass man sich mit solchen Sachen keinen Gefallen tut, selber etwas kritischer wird und Nestbeschmutzer auch am Nacken packt.

  55. Ulf meint: (7.8.2010 um 11:11) AntwortenReply to this comment

    Grudsätzlich sollten Polizisten kein Geld annehmen dürfen, sondern nur Verwarnungen schriftlich ausstellen. Der Bürger muß daß Geld dann innerhalb einer einer gewissen Frist bei Gericht oder Ordnungsamt bezahlen oder Beschwerde einlegen.
    Damit sollten solche Diebstähle und Korruption eigentlich stark erschwert werden.

  56. reko meint: (7.8.2010 um 13:02) AntwortenReply to this comment

    Dass der eifelpolizist in die eigene tasche kassiert hat,scheint mir wirklich ein einzelfall zu sein.Ihren schlechten ruf allerdings hat sich die polizei redlich durch faulheit,dummheit und durch nichts begründete grosskotzigkeit verdient.
    Hier wie überall gilt:der fisch stinkt vom kopf her…

  57. Jan meint: (7.8.2010 um 20:15) AntwortenReply to this comment
  58. reko meint: (7.8.2010 um 23:29) AntwortenReply to this comment

    @Jan:
    welt.de sozialwissenschaftliches institut der bundeswehr müssen wir noch weiter reden?

  59. michi meint: (8.8.2010 um 09:55) AntwortenReply to this comment

    Hoffentlich hat der ein Partner mit Einkommen, sonst zahlt der Staat ja Sozialhilfe. Wobei das immer noch günstiger ist, als die monatlichen Bezüge als Beamter. Also ist der Steuerzahler wieder der Dumme……

  60. Hambarger Jung meint: (8.8.2010 um 13:18) AntwortenReply to this comment

    > Hätte der Polizist sich auf echte Verkehrsverstöße beschränkt –
    > wäre er aufgefallen?

    Ja. Früher oder später hätte jemand in einem berechtigten oder unberechtigten Fall Widerspruch eingelegt. Wie man dass dann so macht, sicherlich mit Quitting als Kopie oder Original in der Anlage…

    Das kann ich mir an einem Mittelfinger ausreichen, daß die Masche nicht lange gut gehen kann…

    Und Dokumentenfälschung liegt natürlich Dimensionen über Maultaschen oder Pfandbons. (Hätte die Kassierin die lustigen Pfandbonbarcodes gefälscht oder generiert, oder Maultaschendame relevantes Geld bei Ebay mit Küchenutensilien generiert… haben sie aber alle nicht. Der Vergleich kann nicht stärker hinken.)

    Mit Demokratieabbau, Rechtsbeugung und sonstigere Boshaftigkeit der Polizei hat das aber ausnahmsweise mal nichts zu tun: Es ist normaler Betrug, wie er überall mal auftritt. Strafbar, aber letztlich vorkommend.

    Kennt jemand den Spruch: "Bei der Post brennt's immer" ?

  61. Jan meint: (8.8.2010 um 17:11) AntwortenReply to this comment

    @ reko:
    Wenn einem das Ergebnis einer Umfrage nicht passt, wird sie halt für getürkt erklärt. Irgendeine Untermauerung der These vom angeblich so schlechten Ruf der Polizei hätte ich überzeugender gefunden.

  62. reko meint: (8.8.2010 um 20:42) AntwortenReply to this comment

    @Jan:
    Es wäre zuviel von mir verlangt,eine studie über den guten oder schlechten ruf der polizei in auftrag zu geben.Ich bin nun über fünfzig,und ich habe noch nie einen klugen und/oder fleissigen polizisten kennengelernt,und ich kenne einige.
    Ich kenne auch niemanden,der der polizei einen guten ruf bescheinigt.Das beste,was man von unserer polizei sagen kann,ist,dass sie besser ist als die polizei in den meisten anderen ländern,in denen ich war.

  63. Klaus meint: (9.8.2010 um 09:38) AntwortenReply to this comment

    @Rudelgucker: GEZ-Beamte?

  64. pat meint: (9.8.2010 um 09:41) AntwortenReply to this comment

    Da kann man doch eigentlich nichts mehr zu sagen. Von wegen die Polizei ist dein Freund und Helfer. Wer weiß wo überall in Deutschlanf solche Maschen noch abgezogen werden. Also bei der nächsten Kontrolle immer noch mal einen zweiten Blick auf die Quittung werfen oder eben gar nicht gegen die StVO verstoßen.

  65. Jan meint: (9.8.2010 um 21:31) AntwortenReply to this comment

    @ reko:
    Ich fasse das nur mal kurz zusammen: Die deutsche Polizei hat keinen guten Ruf, weil Sie einige Polizisten kennen, von denen keiner klug oder fleißig ist. Die im Ausland sind aber noch dümmer und fauler. Danke, jetzt weiß ich Bescheid.

  66. reko meint: (9.8.2010 um 22:57) AntwortenReply to this comment

    @Jan:
    Besser hätte ich es nicht zusammenfassen können.
    Wenn Sie bei google nachschauen möchten,werden Sie feststellen,dass alle bisherigen umfragen zum image der polizei von staatlichen stellen in auftrag gegeben wurden,das heisst ,zb,dass die sächsische polizei qua umfrage ihr image erfragt.Wenn Sie dann die wahl haben,dieser umfrage oder meinen erfahrungen zu glauben,dann wünsche ich eine Ihnen eine weise entscheidung.

  67. reko meint: (9.8.2010 um 23:07) AntwortenReply to this comment

    @Jan:
    Ausserdem:Wenn Sie,sagen wir mal,100 polizisten oder 100 verwaltungsangestellte kennengelernt haben,die ausnahmslos faul,dumm und grosskotzig waren,hören Sie dann noch zu,wenn man Ihnen versichert,dass das nun mal alles schwarze schafe waren?

  68. Jan meint: (9.8.2010 um 23:30) AntwortenReply to this comment

    @ reko:
    Wenn Sie, sagen wir mal, 100 Geisterfahrern auf der Autobahn begegnet sind …

  69. reko meint: (10.8.2010 um 13:53) AntwortenReply to this comment

    @Jan:
    Da lieg´ich hier und denke nach.Was will er mir sagen,der Jan,mit diesem uralten geisterfahrerwitz?
    Dass die polizisten alle klug und fleissig sind und ich der faule depp,den die hybris plagt?
    Dass er es nicht mag,wenn man alle seine kollegen über einen kamm schert?
    Keins von beiden,es ergibt keinerlei sinn,sondern soll mir nur einen ungesunden hirnschwurbel verpassen?
    Questions over question!
    Wenn ich nicht so ein pc-ignorant wäre,würde ich jetzt eins dieser hochmodernen gelben zwinkermännchen auf den bildschirm zaubern,aber leider…

  70. Jan meint: (10.8.2010 um 21:38) AntwortenReply to this comment

    @ reko:
    Da wir hier inzwischen ja vermutlich unter uns sind:

    Noch mal: Ich bin kein Polizist, nicht mal Beamter, im öffentlichen Dienst oder auch nur Angestellter.

    Sie hatten behauptet die deutsche Polizei habe einen schlechten Ruf, was ich ernsthaft bezweifle. Sie begründen dies mit Ihrer persönlichen Erfahrung, wonach alle Ihnen bekannten Polizisten faul und dumm sind. Das belegt zwar in keiner Weise, deren vermeintlich schlechten Ruf, aber es mag Ihre Erfahrung sein. Und diese kann ich naturgemäß nicht widerlegen.

    Nun habe ich sicher viel weniger Erfahrung mit Polizisten als Sie. Ich habe aber einige Erfahrung mit Leuten, die ganze Berufsgruppen pauschal herabwürdigen – und die haben oft einen ganz schlechten Ruf …

  71. reko meint: (10.8.2010 um 22:43) AntwortenReply to this comment

    @Jan:
    Bevor wir subtil werden-ich bin nämlich der friedfertigsten einer-gebe ich meinethalben zu,dass die umfragen der hochseriösen "WELT",des dingsbums-instituts der BW und,natürlich,der Polizei Sachsens,mindestens so viel wiegen wie meine lächerlichen lebenserfahrungen.
    Vorher jedoch erwarte ich-erbitte ich-eine erklärung:
    Da schreibt ein gewisser Jan
    "Die deutsche Polizei genießt nach wie vor ein enormes Vertrauen in der Bevölkerung. Das sieht in vielen – auch europäischen – Ländern ganz anders aus."
    Wenn ich mich jetzt mal ganz dumm stelle,frage ich mich:
    Warum um alles in der welt sollte die bevölkerung in vielen-auch europäischen ländern-überhaupt vertrauen in die deutsche Polizei setzen.
    Nun gut,spass beiseite.
    Aber,woher weiss Jan das?Umfragen?Hat die Polizei von Neapel eine repräsentative umfrage in auftrag gegeben?
    Oder evendöll(Alfred Leobold) La Police de Marseille?
    Ich frag´ ja nur,Jan…
    Und aus welchen umfragen geht hervor,dass leute,die ganze berufsgruppen pauschal herabwürdigen,oft einen ganz schlechten ruf haben?
    Und wenn ich Ihnen schon soviel zeit opfere-mein ein-finger-tip-system ist lächerlich langsam-möchte ich nicht versäumen,
    Ihnen mein erlebnis mit dem ungekrönten könig meiner polizeilichen erfahrungsschätze mitzuteilen:
    Eine meiner terrassen-ich bin besitzer etlicher gastronomischer betriebe-wurde des nachts von randalierern demontiert.Ein streifenwagen mit einem einzelnen polizisten kam nach etwa 1 stunde.Der beamte schaute sich alles in ruhe an und sagte dann:"Kommt nix bei rum,brauchen wir nix zu machen,die finden wir eh nicht,und ausserdem,seien wir mal ehrlich(er vermutete in mir den gesinnungsgenossen),solange die leute Schröder statt Stoiber wählen,wird sich an dieser ganzen kacke auch nix ändern."
    Und er ist nicht der könig,weil das etwas besonderes war,sondern weil es halt dem durchschnitt entsprach,ein mittelwert erlebter faulheit und dummheit.
    Diese erfahrungen mache ich im schnitt 7 mal im jahr-ich habe nachrechnen lassen-,und das seit 25 jahren,immer die gleiche inkompetenz bei wechselndem personal und wechselnden problemen,aber es ist mir schon klar,dass das nicht repräsentativ ist…

  72. Jan meint: (11.8.2010 um 09:34) AntwortenReply to this comment

    @ reko:
    Es hatte mich ursprünglich wirklich nur interessiert, wie Sie darauf kommen, dass die Polizei einen schlechten Ruf hat.

    Sie waren so freundlich, dies mit Ihren subjektiven Erlebnissen ausführlich zu begründen. Diese lassen jedoch (zum Glück) keinerlei Rückschlüsse auf den Ruf der Polizei zu. Das sind zwei völlig verschiedene Dinge, die sich beim besten Willen nicht verquirlen lassen. Deswegen führt diese Diskussion auch zu nichts.

    Ich habe übrigens Gerüchte aufgeschnappt, nach denen Menschen von Polizisten geholfen wurde. Das passsiert natürlich nur ganz selten und ich kann es auch nicht beweisen.

    Dass die sich aber um lauter unwichtiges Zeug kümmern, statt den Randalierer auf Ihrer Terrasse zu ermitteln, ist selbstverständlich nicht in Ordnung.

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