Aus dem Polizeibericht:
Offenbach/Lauterborn. Polizeibeamte überprüften am Mittwochmorgen insgesamt 24 Schüler auf Straßen und Plätzen, ob sie tatsächlich unterrichtsfrei hatten. …
Gegen 9 Uhr schlenderte ein Junge durch die Gegend, der einen Tagesverweis von der Schule erhalten hatte, weil er zu spät gekommen, keine Hausaufgaben gemacht hätte und auch noch frech gewesen sei. Er gab an, jetzt nach Hause zu gehen. 2 Stunden später lümmelte er sich jedoch im Park gegenüber der Edith-Stein-Schule herum. Nun brachten ihn die Schutzleute nach Hause in die Obhut seiner Mutter. Entsprechende Mitteilungen an das Staatliche Schul- und Jugendamt erfolgen.
Aus dem Polizeibericht:
Offenbach/Lauterborn. Polizeibeamte überprüften am Mittwochmorgen insgesamt 24 Schüler auf Straßen und Plätzen, ob sie tatsächlich unterrichtsfrei hatten. ...
Gegen 9 Uhr schlenderte ein Junge durch die Gegend, der einen Tagesverweis von der Schule erhalten hatte, weil er zu spät gekommen, keine Hausaufgaben gemacht hätte und auch noch frech gewesen sei. Er gab an, jetzt nach Hause zu gehen. 2 Stunden später lümmelte er sich jedoch im Park gegenüber der Edith-Stein-Schule herum. Nun brachten ihn die Schutzleute nach Hause in die Obhut seiner Mutter. Entsprechende Mitteilungen an das Staatliche Schul- und Jugendamt erfolgen.
Man muss nach Hause gehen, wenn man einen Schulverweis bekommen hat? Dann war ich ja damals (vor 25 Jahren) doppelt böse.
Dann haben die Beamten wohl einen nächsten Intensivtäter vor sich gehabt.
fehlt noch das foto.
.~.
Ein dicker Schlag gegen das organisierte Verbrechen. War das BKA/ LKA/ SEK involviert?
Komisch, die letzten Veteranen der Rohrstock-Generation empfinde ich alle aus ausgesprochen freundlichen und wohlerzogen.
So ein frecher Schlingel.
Wer an der Schule einen Verweis bekommt, darf nach Hause gehen? Pädagogisch wertvoll? *kopfkratz*
Vielleicht hätte hier auch mal jemand schauen sollen, ob die nach Hause gegangen sind
http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,714886,00.html
Wird einem Schüler etwa die Freiheit entzogen sich frei zu bewegen wenn er von der Schule verwiesen wurde? Von der Schule angeordneter Hausarrest?
Wie alt war der Junge, das er am Tage von der Straße aufgeklaubt und der Mutter gebracht wird?
Schulpflicht schön und gut, aber was hat die Polizei damit zu tun?
@Sebastian:
In Bayern kontrolliert die Polizei angeblich auf den Flugplätzen ein paar Tage vor Ferienbeginn, ob die Kinder ordnungsgemäss von der Schule abgemeldet wurden wenn die Eltern ein paar hunder Euro sparen wollen und schon VOR den Ferien die Reise antreten.
Offenbach/Lauterborn. Ohwei. Brutstätte der Kleinkriminalität.
Ist § 353d StGB einschlägig, wenn Herr Vetter aus Ermittlungsakten zitiert?
Wie zum Geier kommt man denn an einen Tagesverweis ??? Das habe ich ja noch nie gehört, geschweige denn erlebt. Ich schätze, da hat mich meine elitäre Erziehung an einem Gymnasium um ein paar freie Tage besch…trogen.
@fernetpunker: Macht er doch gar nicht, das hat die Polizei schon selbst veröffentlicht.
Hmmm… da schwärme die Leute immer von romantischen kleinen Naturvölkern, in denen nicht weggeschaut wird sondern Kindererziehung nicht nur Sache der Eltern, sondern der ganzen Dorfgemeinschaft ist.
Und dann schauen in diesem Fall mal Polizisten genauer hin – und prompt wird "Kompetenzüberschreitung" und "sollen sich lieber um Verbrecher kümmern" gerufen?
Wie viel Jahre Haft gibt's eigentlich für herumtreiben :-)?
@Hans-Georg:
Nicht nur angeblich.
Lustig wirds dann, wenn man den beteiligten Fahndern beim Briefing nicht erzählt hat, daß andere Bundesländer bereits Ferien haben und deren Bewohner deshalb auch MIT Kindern in Urlaub gehen dürfen.
@Christian: Man muss sich aber auch für eines entscheiden
Wen man anfängt mit 2erlei Maß zu messen ist ein Meter für den einen nur noch halb so lang wie für den andern
Ich hoffe doch, das da gleich eine Hausdurchsuchung gemacht wurde, denn da war Gefahr im Verzug. Denkt denn keiner an die Kinder!
Was mich viel mehr stört als die Tätigkeit der Polizei hier ist das Aufgeben der Schulen hier und diese Amerikanisierung der Strafen. Suspension hagelt es drüben auch bei jedem Scheiß, und am Ende kommt ein Schulversager raus. Das brauchen wir hier nun wirklich nicht zu kopieren.
Der Schulhof darf kein rechtsfreier Raum mehr sein!
Sollte die Polizei in Bayern nicht mal sinnvollerweise in die Schulen am letzen Tag vor den Ferien kontrollieren ob den Kinder überhaupt der ihnen zustehende Unterricht angeboten wird?
Ist das nicht wesentlich krimineller die Kinder in die Schule kommen zu lassen, ohne das ihnen ein brauchbarer Unterricht überhaupt Angeboten wird? Ich kann mich an Absitzstunden und Freistunden, Ausfallstunden erinnern weil Lehrer weder Stoff vorbereitet hatten oder oft auch schon selbst im Urlaub waren.
Ist ein weiteres schönes Beispiel dafür, daß man der Polizei seine Personalien gibt und zu allem anderen die Klappe hält. *g*
@bierwegler:
In ein paar Jahren, wenn der "Lügner" in den Urlaub fliegen will, wird ihm sein strafrechtlich bedenkliches Verhalten – und darüber entscheidet die Polizei – zum Verhängnis und ihm die Ausreise verweigert. Bestimmt sind dann die Daten der Schulschwänzer- und Lügendatei mit der No-Fly-Liste zusammengelegt worden. ELENA weiß dann auch schon bescheid, so daß die künftigen Steuererklärungen doppelt geprüft werden.
Schulrecht und Schulpflicht sind zwei Seiten ein- und derselben Medaille. Man muss es nicht mögen, aber es ist ein Teil des Versuchs der Schuldevianz und Schulverweigerung zu begegnen und gehört zu einem Paket von Maßnahmen, dass seit einigen Jahren in den einzelnen Bundesländern in unterschiedlicher Orientierung läuft. Dazu gehören dann auch Clearingstellen, Schulsozialarbeit und dergleichen mehr. Ich verweise hier beispielhaft auf: http://www.bpb.de/themen/16V9D3,0,0,Ver%E4nderung_der_Schulkultur_als_Gewaltpr%E4vention.html
Abschließend sei die Frage erlaubt, wer hat eigentlich die Originalpressemeldung gelesen? Denjenigen wäre etwas ganz anderes aufgefallen. Ich verweise hier einfach mal auf die "Bettpfannenflucht".
So kann Integration auch nicht gelingen…
wenn der 2h vor der Schule 'rumhängt', dann wollte er vielleicht doch noch rein und was lernen. Hat die Polizei das mal überprüft. Wäre mal was anderes, die Pozilei, dein Freund und Hlefer, hilft dir, am Unterricht teilnehmen zu dürfen. Wer hätte da eigentluch mehr Gewicht, der Lehrkörper oder die Exekutive?
Och da waren die polizisten aber böse, ehrlich dafür zahle ich gerne steuergelder! Ich glaub der Junge hat seine lektion gelernt ;)
Er wurde also für nen Tag lang von der Schule geworfen, weil er frech war? (Zu spät und keine Hausaufgaben sind ja wohl keine zulässige Begründung für nen Verweis, höchstens für schlechte Noten.)
@bibibissig: Hab ich mir auch gedacht, denn das Weg-Schicken von Problemen dürfte wohl das Gegenteil von Integration sein. Ob in dem konkreten Fall überhaupt ein Migrations-Hintergrund vorliegt, ist egal: Eine Integration in die Gesellschaft erreicht man so jedenfalls nicht.
Ermittelt die Polizei jetzt wenigstens wegen vorsätzlicher Verletzung der Aufsichts-Pflicht gegen die Schule?
@ich, wer sonst:
@RA Vetter: Vielen Dank für die Korrektur meines Tag-Fehlers, allerdings fehlt jetzt, ein aus meiner Sicht wichtiges Wort: Schul"recht".
@bibibissig: Es geht in diesem Fall nicht um Integration und die pauschalen Äußerungen der Pressemitteillung lassen keinen wirklichen Einblick in die eigentliche Situation zu. Aus diesem Grund empfehle ich Vorsicht bei Schlußfolgerungen, Einschätzungen, Forderungen und dergeleichen mehr.
Zum anderen gilt, was die Schulordnung "hergibt", ob das immer klug ist oder gar klug eingesetzt wird, ist eine weitere Frage, die sich so aber nicht (Verweis auf 1. Absatz) beantworten lässt.
@Mithos:
Man könnte auch mal über eine Anzeige wegen Aussetzung nachdenken ;-).
Das arme Kind wurde schutzlos in die böse Welt hinausgejagt *schluchz*.
Und nicht jedes Kind hat zuhause auch eine Mutter, die sich um es kümmert :-(.
Also Mütter haben die meissten, aber kümmern tut sich längst nicht jede…
Das Kind kann froh sein das es nicht direkt in Notwehr von hinten auf der Flucht erschossen wurde.
@max: Das mit dem "ausfallenden Unterricht" liegt aber nicht zuletzt an den Schülern selbst.
"Die Noten sind gemacht" = "ich tue nichts mehr" — auch wenn das *prinzipiell* nicht stimmt, theoretisch können Noten bis zur Zeugnisausgabe geändert werden. Praktisch können dann allerdings nur noch "Kopfnoten" (=Verhalten/Mitarbeit, wo es welche gibt) und evtl. noch die Bemerkungen geändert werden. Mündlich kann sich in diesen paar Tagen ohnehin kaum was drehen, jedenfalls nichts was den Aufwand lohnt.
Dann kommt dazu, dass man in Schulen mit einem hohen Anteil an Menschen mit Migrationshintergrund (wie das ja neudeutsch heißt) besser die Zeugnishefte vor den großen Ferien wieder einsammelt, da diese sonst reihenweise zu den Verwandten ins Ausland mitgenommen — und dort schlicht vergessen werden (nein, nicht absichtlich, sowas passiert halt). Das bedeutet dann natürlich auch, dass die Zeugnisse einige Tage vor Schuljahresende ausgegeben werden müssen…
Mein Vorschlag wäre ja, Notenkonferenz am ersten (Schüler-)Ferientag zu machen und die Zeugnisse dann ein paar Tage nach Ferienbeginn zu verteilen/abholbar zu machen. Ich garantiere allerdings auch, dass dann (unter anderem) die Eltern auf die Barrikaden gehen werden, da sie dann ja nicht mehr am ersten Ferientag in Urlaub können, man ihnen das Zeugnis nachschicken solle etc.
Politisch also (leider) nicht durchsetzbar.
Mein Beileid an die Eltern, jetzt werden sich alle auf Sie stuerzen.
MfG Freddy
ja, wer Unterricht(ung)spflicht mit Schulpflicht in eins setzt, hat halt preussiache Zustände! Worüber wird hier eigentlich gewundert?
Stuff
Polizeibeamte überprüften am Mittwochmorgen insgesamt 4.000.000 Arbeitslose auf Straßen und Plätzen, ob sie tatsächlich arbeitsfrei hatten. …
@Engywuck: Zeugnishefte? Was um alles in der Welt ist das?
Oh, diese schwarz gebundenen Hefte, in die die Zeugnisse meiner Großeltern eingetragen wurden?
So etwas habe ich in den letzten 31 Jahren nicht gesehen, weder für mich noch für meine Kinder noch bei meinen Eltern, die beide im Schuldienst waren. Seit mindestens zehn Jahren gibt es dafür einen einfachen Grund: Zeugnisse werden informatisiert und ausgedruckt, nicht mehr handgeschrieben. Welcher Drucker aber ist in der Lage, ein Heft auf der richtigen Seite aufzuschlagen und zu bedrucken?
Außerdem blieben und bleiben die Zeugnisse bei den Schülern bzw. deren Eltern; sie gehören ja schließlich nicht der Schule.
Und da liegt doch irgendwie der Schluß nah, daß du mit deinen Ideen nicht ganz in der Gegenwart angekommen bist – um nicht zu sagen ewiggestrig…
zu meiner Zeit musste man für solche "Vergehen" nachsitzen und nicht etwa nach Hause gehen.
Die Extrastunde(n) waren unmittelbar nach dem regulären Unterricht am gleichen Tag abzusitzen. Dafür standen vor dem Lehrerzimmer extra eine Reihe Tische, an denen der Delinquent (ich) dann Texte aus naturwissenschaftlichen Büchern abschreiben durfte.
Jeder vorbeigehende Lehrer etc. hatte einen im Blick und wusste natürlich Bescheid.
Als ich meiner zuhause dann sagen musste, warum ich später als üblich kam, hat mich da auch noch der Blitz getroffen…
Die Schule von heute ist auch nicht mehr das was sie war…
Die Teile heissen immer noch Zeugnishefte, auch wenn inzwischen A5-Blätter eingeheftet werden. Und ja, es sind *immer noch* Dokumente. Und "gehören" in die Schulakte des Schülers (ja, jeder hat eine. Wenn Du noch nicht 20 Jahre aus der Schule sein solltest: frag einfach mal nach, ob Du Deine sehen kannst).
Immerhin *dokumentieren* sie (so die Intention) Lernerfolg, Schulkasse, spezielle Aktivitäten (positive wie AG-Teilnahmen etc ebenso wie negative).
Aus diesem Grund wird "hierzulande" (=Baden-Württemberg) auch immer ein Duplikat beigelegt, das bei den Eltern verbleibt – das Original gehört aber solange der Schüler an einer Schule Unterricht hat in eben diese. Dass es Überhaupt "rausgegeben" wird hat meines Erachtens zwei Gründe: die Eltern sehen, dass Original und Kopie übereinstimmen — und sie unterschreiben, dass sie dies gesehen haben (bei Minderjährigen). Damit ist dann auch dokumentiert, dass die Eltern zumindest rudimentär über den Erfolg ihres Kindes Bescheid wissen…
Im übrigen drucken Banken ganz passabel in "Sparkassenbüchle", um Einzahlungen und Auszahlungen zu dokumentieren. Aber das nur nebenbei.
Bei der heutigen "Schulschwänzkultur" halte ich diese Kontrollen nicht unbedingt für übertrieben,wenn sie am Ende auch nur einen Verdrängungseffekt erzielen..
Ich würde sogar noch weitergehen und das Kindergeld bei dem 3. Verstoß für einen Monat sperren.
Es kann ja nicht angehen,daß selbst Jugendrichter entnervt aufgeben wenn sie bemerken,daß alle ihre Maßnahmen nicht fruchten.
Wenn Papi und Mami aber mal n Monat gute Kohle weniger haben,dürfte es mal ordentlich "Rauchen" und vielleicht bewegt dies die Schulpflichtigen…
Hmm, wissen die Verfasser dieser Zeilen von den Defiziten, die das Fernbleiben vom Schulunterricht nach sich ziehen mag, aus eigener Erfahrung..?
Stuff
Ralf und es kann nicht sein, dass man alles bestraft!
Oder mal direkt gefragt: Hast du auch Argumente, ausser dem idiotischen "Es kann nicht sein, dass.."? Oder wolltest du einfach nur trollen?
Den Pawlowschen Reflex gibt es offensichtlich auch bei vielen Lawblog-Lesern. Kaum fällt das Stichwort "Polizei", schon fangen sie an zu sabbern.
Zuerst durchprügeln, dann Hausarrest. Nicht das Kind, die Lehrer.
Und diese Meldung stammt wirklich aus dem Jahr 2010, nicht 1910? Heißt es nicht immer, die Polizei wäre überlastet? Manchmal würde man es sich direkt wünschen…
@ich, wer sonst: Danke für den Hinweis auf die "Bettpfannenflucht". Ein halbes Jahr Haft wegen "Zivildienstflucht", so etwas hätte ich auch eher aus einer 20-30 Jahre alten Meldung erwartet. Wann findet dieser *tourette* Zwangsdienst endlich ein Ende? Der Mann hat mein Mitgefühl. Na, wird seine Zuneigung zum Staat sicherlich festigen…
Ich verstehe diesen merkwürdigen Unterton in der Überschrift und die giftigen Kommentare hier nicht. Die Polizei hat doch in diesem Fall einen guten Job gemacht und den Schulschwänzer (wahrscheinlich minderjährig) nach Hause gebracht. Was wäre das Geschrei wieder riesig gewesen, wenn der Junge nach der ersten Kontrolle jmd verprügelt, Drogen konsumiert, etc hätte …
@Sebl:
Das war kein Schulschwänzer, der wurde von den Lehrern weggeschickt (z.B. in Österreich undenkbar, weil dort die Lehrer tatsächlich eine Aufsichtspflicht haben).
Und als Schüler (es wird wohl kein Grundschüler gewesen sein) ist er immer noch ein freier Mensch und kann draußen rumsitzen wie er will, solange er nix anstellt.
Das hat nichts mit der "heutigen Zeit" zu tun, wie es immer wieder versucht wird den Menschen einzureden. Ich denke mal das "ich" und andere früher sehr viel krasser drauf waren als so manch ein verweichlichter Jugendlicher heute, der zwar hart tut, es aber nicht wirklich ist.
Heute wird sich einfach nur an Nischen-Themen hochgezogen, und diese mehr publik gemacht.
@earendil: Immer wieder gern und allseits ein schönes Wochenende.
wie "lümmelt" man denn? und warum lungern die polizisten während der dienstzeit im park herum?
Das Bildungsthema ist sehr eng mit dem Integrationsthema verbunden und dieser kleine alltagsBericht spricht ja Bände:
Junge Menschen ausschließen, da man keine Mittel, in dem Falle pädagogische, hat.
Immerhin Schulamt, Jugendamt, die Schule selbst, die Polizei und ein Elternteil sind beteiligt, wenn ein junger frecher Mensch zu einer ungewöhnlichen Zeit im Park sitzt.
Wieso hier überhaupt Polizei erforderlich ist, ist mir nicht ganz klar. Für den Lehrer ist es ein leichtes, zu ermitteln, wieviele Plätze in seinem Raum fälschlicherweise unbesetzt sind und er kann, wenn ein Schüler wiederholt durch Abwesenheit glänzt, auch entsprechende Maßnahmen einleiten lassen.
Ralf und es kann nicht sein, dass man alles bestraft!
Oder mal direkt gefragt: Hast du auch Argumente, ausser dem idiotischen "Es kann nicht sein, dass.."?
Wie ich schon erwähnte,daß der 3. Verstoß gegen die Schulpflicht mit einer merklichen Strafe geahndet wird.
Jeder von uns hat sicher mal geschwänzt,wenn man diese Unsitte aber einreißen lässt tut man niemanden damit einen Gefallen.
Wir haben halt eine Leistungsgesellschaft und für Null Bock bleibt da am Ende nur Hartz 4 oder viel Arbeit für unsere RA Ich glaube,daß gerade Jugendliche mit dem Aspekt von Rechten und Pflichten konfrontiert werden müssen.
In der Lehre wird dieses Verhalten ja dann oft fortgesetzt,kommt zu spät oder kommt gar nicht zur Arbeit…
Jugendliche brauchen schon einen gewissen Freiraum,nur muß dieser, auch wie alles andere, seine Grenzen haben und fortwährendes Schuleschwänzen gehört einfach nicht dazu…
Köstlich gelacht über den Artikel hier und das hat mich gleich an Extrabreit mit ihrem Song über die Polizisten erinnert. :)
@Sebl:
Stimmt. Die haben womöglich Schlimmeres verhindert! Ich hoffe, dass auch Sie bei einer Kontrolle auch vorsorglich verhaftet, untersucht und nach Hause gebracht werden. Im Zweifel auch gleich eine Hausdurchsuchung: Zur Sicherheit! Sie haben doch nichts zu verbergen, oder?
Wäre schlimm, wenn sie nach einer Kontrolle etwas angestellt hätten, z.B. eine Frau vergewaltigen, ein Auto aufbrechen oder so etwas!! Was wäre das Geschrei groß !
Da ist also ein Schüler, der offensichtlich eine Phase hat, in der er absolut keine Lust auf Schule hat (zu spät, keine Hausaufgaben, frech).
Und als "Strafe" darf er dann einen Tag nicht zur Schule?
Na, da wird der Schüler aber wahnsinnig betroffen sein und sich vor Sorgen, was er denn alles verpasst hat, in den Schlaf quälen.
Mir kommt die Maßnahme pädagogisch höchst seltsam vor.
Irgendwie bin ich zur falschen Zeit in die Schule gegangen.
Wenn wir frech, zu spät und ohne Hausaufgaben unterwegs waren, gab es niemals, wirklich niemals einen "Tagesverweis", sondern immer besondere Arten der Aufmerksamkeit seitens der Lehrer – etwa sehr spezielle Hausaufgaben unter Aufsicht.
Mir scheint ein "Tagesverweis" auch pädagogisch nicht übermässig wertvoll.
Das die Polizei potentielle Schwänzer mal fragt, finde ich übrigens keine schlechte Idee.
warum werden zuspätkommer nach hause geschickt anstatt länger bleiben zu müssen?
@Mario:
Weil der Lehrkörper mehrheitlich geistig offenbar noch in den 50er/60er Jahren feststeckt.
#k.
Der Lehrer wollte sicher auch pünktlich heim. ;)
@Kai
Ich bin aber nicht mehr schulpflichtig und auch nicht minderjährig. Ich denke auch die Eltern des Kindes wussten nicht das sich das Kind nicht mehr in der Schule befindet und hätten es gerne daheim gesehen, da es ohne Aufsicht im Park rumlungerte.
… sollen die Eltern doch ihren Panz abholen! Warum muss ich als Steuerzahler so'n Mist anteilmäßig auch noch mitbezahlen?
Und wozu soll das gut sein? Wäre in dem Fall nicht eine Meldung an den Kultusminister wegen unfähiger "Pädagogen" nicht zielführender?
Das sollte ein Lehrer ja wohl selbst hinbekommen, oder setzt sich das Fach "Pädagogik" nicht mehr mit Bildung und Erziehung auseinander?
Übrigens: Wie lange werden Lehrer eigentlich noch ünnötigerweise verbeamtet? Wird Zeit, daß dieser Quatsch endlich aufhört und der Wettbewerb auch in die Klassenzimmer einkehrt!
Oder seit wann ist das nach-Hause-schicken eines Schülers der ohne Hausaufgaben zu spät zum Unterricht erscheint ein "hoheitlicher Auftrag"?
Dann gibt es so 'was nämlich erst gar nicht und diese Krankschreiberei mit Mitte 40 (wegen dem übermäßigen "Stress") oder so, die eine psychische Arbeitsunfähigkeit oder dergleichen nach sich zieht, wird dann garantiert auch weniger… Wetten?
In diesem Sinne, Baxter
Wäre ich Vater, und mein Kind würde die Schule schwänzen, wäre ich froh dieses zu erfahren.
@bill: Der Lehrer wird Sie informieren.
Zuspätkommen – mündliche Kontrolle des Stoffes der letzten zwei Unterrichtsstunden im Fach. Damit ist die Sache erledigt.
Wenn das Schwänzen Überhand nimmt, dann schickt die Schule (bzw. der verantwortliche Lehrer) einen Brief an die Eltern mit Bitte um ein klärendes Gespräch in der Schule. Fertig.
Gehen die Eltern nicht darauf ein, gibt es nichts mehr zu bereden. Ist letzteren nämlich die Zukunft des Kindes egal (oder wird aktiv behindert), dann kann der Lehrer / die Schule ohnehin nichts nennenswertes ändern.
Dazu braucht es dann keine Polizei. Ich empfehle, die dann freiwerdende Zeit der Polizeibeamten mit Fortbildungsmaßnahmen zu füllen, sowohl juristisch ("was darf ich, was darf ich nicht") als auch in anderen Bereichen (z.B. IT), wo eindeutig Fachwissen für eine effiziente Arbeit fehlt.
@Baxter:
Den Wettbewerb haben wir doch schon. Und mich graust es würde der ausgeweitet.
und ab, ab ins Heim mit diesem bösen Buben, da wird dann der nächste Umsatz je 7.000 / Monat generiert.
@ralf
Sie meinen also, wenn es ordentlich raucht,
wenn Harz-IV-Empfängern so lange das Geld gekürzt wird, bis sie arbeiten,
wenn problematischen (frechen) Schülern solange die Bildung versagt bleibt (/entzogen wird) bis sie gebildet genug sind, sich um ihre Bildung zu bemühen,
und wir zur Kontrolle und Umsetzung dessen Polizei einsetzen,
dann sind wir auf einem Guten Weg?
Er kommt zu spät und macht keine Hausaufgaben und dafür schickt man ihn … nach Hause? Zum faul sein und rumgammeln mit Hartz IV Mami auf dem Sofa?
Den Tag über in die Schul-Bibliothek sperren und fleissig sein lassen sollte man das Bürschchen.
@65: Da wäre ich mir heutzutage nicht mehr sicher :o(
@63: Das Fach "Pädagogik" ist – offensichtlich – nicht mehr zwingend Bestandteil eines Lehramtsstudiums … zumindest machen diejenigen, die "erfolgreich" Lehrer werden (Die Formulierung "erfolgreicher Lehrer" wird hiermit für den Titel Oxymoron des Jahres vorgeschlagen) nicht den Eindruck, als hätten sie Didaktik, Pädagogik, Lehrmethodik, oder irgendetwas, was sie dazu befähigt, anderen etwas beizubringen, gelernt…