Willkommen auf der “Liste”
Wie wird man zu einem “Zeugen” im Fall des vermissten Mirco? Man muss nur in Grefrath und Umgebung mit dem Auto unterwegs sein. Samt und sonders alle an “tatrelevanten Orten” vorbeikommenden Wagen seien am Freitag von Radarwagen geblitzt worden, berichtet die Polizei.
Die Aktion habe vier Stunden gedauert. Etliche Autofahrer hätten angehalten und die Polizisten angesprochen, weil sie sich keiner Geschwindigkeitsübertretung bewusst gewesen sein. “Alle zeigten sich nach einer kurzen Aufklärung sehr verständnisvoll und zeigten sich erstaunt über den enormen Ermittlungsaufwand der Polizei”, heißt es im Polizeibericht.
Erstaunt wäre ich auch gewesen. Mein Verständnis hätte sich allerdings in Grenzen gehalten.
Die Polizei hofft offensichtlich, dass der Entführer des Jungen öfter die fraglichen Orte abfährt oder halt in der Gegend wohnt. “Mit viel Glück und Zufall ist vielleicht auch der Täter geblitzt worden“, wird ein Polizeibeamter zitiert. Was ja wohl nichts anderes heißt, als dass nun alle festgehaltenen Kfz-Kennzeichen und Insassenfotos durch die Datenbanken gejagt werden in der Hofnung, bei einem der Noch-”Zeugen” könnten sich Ansatzpunkte für weitere Ermittlungen ergeben.
Es gibt eine Rechtsgrundlage für die Fotos der Polizei. § 100h Strafprozessordnung erlaubt Bildaufnahmen außerhalb der Wohnung. Aber grundsätzlich nur vom Beschuldigten. Andere Personen, also die beliebig vorbeikommenden Autofahrer, dürfen nur fotografiert werden, “wenn die Erforschung des Sachverhalts oder die Ermittlung des Aufenthaltsortes eines Beschuldigten auf andere Weise weniger vielversprechend oder wesentlich erschwert wäre”.
Die gesetzlichen Voraussetzungen können durchaus erfüllt sein. Wenn die Polizei nämlich schlichtweg keine anderen Ermittlungsansätze mehr hat. Dafür spricht, dass zeitgleich mit der Fotoaktion Listen in Grefrather Kneipen ausgelegt wurden. In diese Listen sollen sich freiwillig Gäste eintragen, die regelmäßig freitags dort sind oder am 3. September 2010, dem möglichen Tattag, dort waren. Das klingt, so traurig es ist, als würde die Polizei momentan nach dem letzten Strohhalm greifen.
Letztlich stellt sich bei der Blitzaktion die Frage nach der Verhältnimäßigkeit. Ist sie geeignet? Mit dem gleichen gedanklichen Ansatz könnte man auch alle Wohnungen in Grefrath durchsuchen, geht die Polizei doch erklärtermaßen davon aus, dass der Täter aus der Gegend kommt. Aber mit kriminalistischer Erfahrung lässt sich ja alles rechtfertigen. Und sei sie noch so plump wie die gern kolportierte Erkenntnis, Straftäter ziehe es immer wieder an ihre Tatorte zurück.
Juristen fragen aber auch nach der Verhältnismäßigkeit im engeren Sinn. Hierbei ist sicher zu berücksichtigen, dass die Maßnahme bei allen jetzt (und vielleicht künftig) fotografierten Autofahrern Ängste auslösen wird. Was passiert mit den Fotos und den abgeglichenen Daten? Welche Umstände reichen aus, um als “Zeuge” vorgeladen zu werden? Und welche, um eine unangemeldete Hausdurchsuchung zu bekommen? Oder gleich effektvoll am Arbeitsplatz verhaftet zu werden?
Wer als rechtschaffener Bürger die Pressemeldung liest und zur fraglichen Zeit in Grefrath war, muss jedenfalls ein ganz dickes Fell haben, wenn ihn der Gedanke nicht erschaudern lässt, dass er jetzt als potenzieller Täter in Betracht kommt (“Mit viel Glück und Zufall ist vielleicht auch der Täter geblitzt worden“). Und dass er jetzt zumindest per EDV gründlich abgeklopft wird.
Die Polizei macht Grefrath damit auch für die nächste Zeit zu einer No-go-Area. Wer möchte sich in diese Stadt begeben, wenn er schlicht und einfach aufgrund dieses Umstandes fotografiert, datenmäßig durchleuchtet und danach mit Namen und Adresse sowie einem passenden Scorewert auf der “Liste” mit interessanten Namen zu einem möglichen Schwerverbrechens landet? Absichtliches oder versehentliches Upgrade zum Verdächtigen sowie dauerhafte Speicherung in der Fallakte selbstverständlich eingeschlossen.
Es wird interessant sein zu erfahren, zu welchen Maßnahmen die kreativen Ermittler in Grefrath noch gegriffen haben oder es tun. Stichworte: Mobilfunk, Internetnutzung.
Noch interessanter wird sein, wie sie es mit ihren Informationspflichten nach Abschluss der Ermittlungen halten. Die Überwachten und Erfassten müssen nämlich grundsätzlich benachrichtigt werden, damit sie von den Maßnahmen überhaupt erfahren und, sofern sie es möchten, dagegen klagen können.
Interessant – Ich bin bestimmt nicht so schnell wiederin Grefrath.
Ich hoffe, dass die Polizei auch den 'Falschen' geblitzt hat und tatsächlich jemand klagt.
@1/Joe: Was ändert das? Dann stellt das Gericht fest: "Ne, war nich ok, böse Polizei, pfui." und weiter passiert nichts – im Gegenteil: Beim nächsten Mal wird wieder alles genausoi gemacht :S
Wie will denn die Polizei die ganzen Insassen der fotografierten Autos Informieren?
Die haben ja keine Namenschilder oder sowas, und der Halter sitzt auch nicht immer im Auto.
Das ist doch Schema 08/15, wie man die Befugnisse der Polizei ausweitet: Erst einmal machen, verklagen lassen, auf "Rechtsunsicherheit" herausreden, nach dem Urteil über die "Einschränkungen" klagen und Gesetz fordern. Irgendein (Landes-)Innenminister macht das, die anderen berufen sich drauf, spätestens dann fordern W. Bosbach und J. Ziercke das auch für BKA und Bundespolizei. Und beim nächsten Mal geht das von vorne los. Siehe Bundestrojaner, Vorratsdaten, … (Liste nach Belieben fortsetzen)
Der Zentralrat der Anwälte ist empört, so auch ich als ich diese Schlagzeile gestern im Web las. Solche Aktionen müssen mit aller Macht unterbunden werden, das ist sicher nicht zulässig und schon gar nicht verhältnismäßig denn immerhin gibt es bisher nur eine vermisste Person. Nichts weiter, außer Spekulationen.
Also wenn man einfach überall fotografiert, dann fotografiert man den Täter mit deutlich weniger Glück…
Ich hoffe ja, daß man den Täter findet.
Aaaber:
Manchmal hat man das Gefühl, die für die Sicherheit zuständigen Behörden drehen irgendwie langsam alle am Rad. Keine Vorgehensweise scheint zu bekloppt zu sein, um nicht doch durchgeführt zu werden. Einfach mal alle Autofahrer fotografieren, die an der Stelle X vorbeifahren. Klaro. Hoffentlich äußert sich auch mal der Bund der Steuerzahler zu dieser maßlosen Verschwendung von Steuergeldern für ersichtlich stumpfsinnige Ermittlungsmethoden.
Etliche Autofahrer hätten angehalten und die Polizisten angesprochen, weil sie sich keiner Geschwindigkeitsübertretung bewusst gewesen sein.
Typisch Sonntagsfahrer. Herr Waldmeister, ich hab nichts gemacht.
@ U.V.
Eine Benachrichtigungspflicht gibt es nach § 100 Abs. 4 Nr. 7 StPO nur bei Maßnahmen nach § 100h Abs. 1. Vorliegend kommt als Rechtsgrundlage allerdings nur § 100h Abs. 2 Nr. 1 StPO in Betracht. Für solche Maßnahmen ist eine Benachrichtigungsplicht nicht vorgesehn.
Ich frag mich nur wieweit das bei der Aufklärung helfen soll. Gut, man blitzt alle Autos in Nähe des Tatortes, nimmt die Kennzeichen auf, filtert Ortsfremde, und hat… alle EInwohner Grefraths, die zu einem bestimmten Tag an einer bestimmten Stelle vorbeigefahren sind. Also vielleicht 5 Prozent der Adreßdatenliste. Schön. Und nun? Weder wissen sie, ob der Täter in den 100 Prozent der Adreßdatenliste gehört, noch ob er bei den 5 Prozent der Geblitzten oder den 95 Prozent der Nichtgeblitzten gehört. Aktionismus, ick hör dir trapsen. Hauptsache, sie melden ihrem Chef sie haben etwas getan.
@Sebastian C.:
Korrektur: § 101 Abs. 4 Nr. 7 StPO
@6. Wenn man überall fotografiert fotografiert man auch den Täter. Nur – was hilft das? Er trägt mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit kein Kainsmal auf der Stirn. Aber ich seh' schon – schlechte Polizisten arbeiten nicht anders als schlechte Programmierer – da gilt es auch als Arbeit, 60 Dumps zu ziehen anstatt einen Dump zu analysieren.
@Sebastian C.:
Es handelt sich um Maßnahmen nach 100h Abs. 1 Nr. 1. Diese werden ausnahmsweise über § 100h Abs. 2 S. 2 Nr. 1 auch gegenüber Nichtbeschuldigten für zulässig erklärt ("Maßnahme nach Absatz 1 Nr. 1").
Blitzen ist doch Kinderkram. Man hätte alle Wagen anhalten und die Passagiere fragen sollen, ob Sie die polizeilichen Ermittlungen durch ihre Teilnahme an einer spontanen, durch Folterandrohung aufgelockerten polizeilichen Befragung unterstützen würden. Und da würden doch nur die ablehnen, die etwas zu verbergen haben…
Absahner hat recht.
Als Nichtleser von Boulevardzeitungen bin ich über den Sachverhalt nicht im Detail informiert.
Deshalb meine Frage: Ist eigentlich schon klar, ob eine Straftat vorliegt?
@1, Joe Nevermind: die kriminalistische Erfahrung sagt aus, dass es Täter nicht nur zum Tatort zurückzieht, nein, Täter informieren sich auch über die Ermittlungsarbeiten der Polizei. Jemand, der im lawblog einen solchen Artikel liest, ist von vornherein verdächtig.
@Udo Vetter:
Ich ziehe meine Aussage zurück und behaupte das Gegenteil.
@Absahner: Genau, ein bißchen präventives Foltern nach dem Gießkannenprinzip wird doch wohl noch erlaubt sein. Schließlich geht es doch um ein Kind! ;-))
Bin gespannt, wann es zum "frewilligen" Speicheltest kommt. DNA haben sie ja genug am Fahrrad gefunden. Angeblich.
Also der Vergleich mit Wohnungdurchsuchen und ein Foto machen mit "genausogut" ist ein bisschen weit hergeholt… Eine Wohnungsdurchsuchung ist natürlich ein viel stärkerer Eingriff als das Blitzen eines Autofahreres. Und würde bei einer Abwägung ganz anders wiegen.
Ich erkenne hier aber das Problem gar nicht? Wenn die Polizei Videokameras auf nem Marktplatz aufstellen darf, dann dürfen sie erst recht Fotos machen. Und da jede Privatperson und jedes Privatunternehmen Fotos von Straßen, Autos, Passanten und Fassaden machen darf (Google Streetview hallo?!), dann doch erst recht auch die Polizei.
Auch fällt mir spontan nicht ein, warum es verboten sein sollte, dass man von anderen Menschen Fotos macht? Das Persönlichkeitsrecht wird ja erst bei einer möglichen Veröffentlichung verletzt. Ich gehe mal davon aus, dass die Polizei nicht vor hat die Bilder zu veröffentlichen.
Selbstverständlich ist das verdachtsunabhängige Fotografieren vor Gericht nichts wert, aber man wird kaum den Mörder aufgrund dieses Fotos verurteilen wollen. Es geht darum den Täter zu ergreifen nicht ihn zu überführen, somit muss das Foto als Beweis gar nicht dienen.
Daher ist das keine juristische Frage, sondern eine rein ethische. Ist eine Rasterfandung und ein verdachtsunabhängige Bildaufnahme in unserer Gesellschaft akzeptiert und gewollt um Straftäter aufzuspüren? Da die meisten Menschen Videoüberwachung an Bahnhöfen und großen öffentlichen Plätzen akzeptieren oder gar gut heißen, um Raub, Diebstahl und Körperverletzung aufzuklären, kann davon ausgegangen werden, dass die Gesellschaft erst recht die Überwachung einer Landstraße zum aufspüren eines vermeintlichen Mörders duldet.
Die wenigen Querulanten müssen sich in dem Fall der Gesellschaft beugen. Denn Moral, Recht und Gesetz wird im günstigsten Fall nicht von dem gemacht der am lautesten Schrein kann, sondern von der breiten Masse der Gesellschaft.
Wozu muss man Boulevardzeitungen lesen um sich über diesen Sachverhalt zu informieren?
Was besteht für ein Hindernis, sich selbständig zu informieren und die gestellte Frage beantwortet zu bekommen?
Tja,…die Zeit der Gnade verstreicht nun langsam. Wie blind muss man sein, wenn man der Meinung dieses blogs Folge leisten will.
Ich finde die 'Kriegsführung' der Polizei einfach nur genial und in gedanken sage ich den Jungs, die im Moment wohl keinen Feierabend kennen, macht weiter, haltet durch,…bloss nichts in der Versenkung verschwinden lassen.
Demjenigen, der Mirco von A nach B verfrachtet hat rate ich ganz schnell, den entsprechenden Hinweis zu geben, wenn er seine eigene Haut noch retten will und wenigstens ein wenig Verantwortungsgefühl noch zeigen will.
@Endlich:
*Gerade* die Polizei muss sich an Gesetze halten. Konsequent. Unsere "Verfassung" und Gesetze sind nicht nur für die Friede-Freude-Eierkuchenzeit, sondern insbesondere für die aktive Polizeiarbeit in Situationen wie diese bindend.
Das zum ersten.
Weiter steht es ausser Frage, dass die Polizei sich (juristischer) Kritik zu stellen und im Dialog mit dem Volk oder vor Gericht verantworten muss.
Bis dahin sind wir uns ja hoffentlich einig.
Ob die Polizei ihre Grenzen und Befugnisse überschreitet muss ständig beobachtet und geprüft werden. Es ist kein Querulantentum wenn man das auch in Krisensituationen tut, sondern eine Gelegenheit für die Polizei Vertrauen aufzubauen.
Viel schlimmer finde ich es, wenn im Eifer des Gefechts ("Es geht um Kinder!" / "Stell dir vor es wäre dein Kind!") *Grund*rechte auf der Strecke bleiben.
Wenn das nämlich überhand nimmt ist's mit der Friede-Freude-Eierkuchenzeit sowieso vorbei.
Der EGMR hatte Anfang letzten Jahres bereits für das Anfertigen von Fotos (nicht: Veröffentlichung) ohne Einwilligung einen Schadenersatz von EUR 8.000 zugesprochen (Reklos and Davourlis v. Greece, application no. 1234/05).
Als ich diese Geschichte gestern bei Spiegel Online gelesen hatte, musste ich sofort an Sie denken, Herr Vetter. Danke, dass Sie Stellung genommen haben und mich damit nicht enttäuscht haben.
@markus hansen: interessanter fall, interessante entscheidung…
Das alles wissend, müsste man die Aktion noch einmal anders hinterfragen. Aber: wo kein Kläger…
Guten Tag,
ungewöhnliche Fälle bedürfen ebensolcher Maßnahmen. Was juristisch fragwürdig scheint, lässt sich logisch erklären:
Die Aufnahmen sind mit Wissen der Betroffenen erfolgt. Von Einverständnis ist in § 100 Absatz 1 Nr. 1 StGB keine Rede. Weiter heißt es in § 100 Absatz 1 Nr. 2:
„Maßnahmen nach Absatz 1 Nr. 1 nur zulässig, wenn die Erforschung des Sachverhalts oder die Ermittlung des Aufenthaltsortes eines Beschuldigten auf andere Weise erheblich weniger erfolgversprechend oder wesentlich erschwert wäre.“
Erschwert wäre die Aktion auf andere Art in jedem Fall: Polizisten hätten sich die Kennzeichen aller vorbeifahrenden Autos aufschreiben oder alle Autos zwecks Kontrolle anhalten müssen. Allerdings wäre das erheblich aufwendiger gewesen. Die Verhältnismäßigkeit sollte hier mal bedacht werden – und die menschliche Fehlerquote beim Aufschreiben der Kennzeichen im Dunkeln.
Die eigentliche Frage ist doch, was anschließend mit den Daten gemacht wird. Werden die Aufnahmen ausgewertet und anschließend vernichtet, sehe ich keine Probleme. Wer nichts zu verbergen hat, hat in der Regel auch nichts zu befürchten.
Wenn die Aktion auch nur ein Fünkchen dazu beitragen kann, den Fall aufzuklären, ist sie meiner Meinung nach berechtigt. Bei der Aufklärung einer mutmaßlichen Straftat ist der Zeitfaktor nicht unerheblich. Es geht hier immerhin um mindestens ein Menschenleben. Bei einem mutmaßlichen Serienstraftäter kann zusätzlich von der Abwendung einer drohenden Gefahr ausgegangen werden.
Da ein dringender Tatverdacht gegen eine bestimmte Person meines Wissens nicht vorlag, kann zumindest von einem Tatverdacht gegenüber eines bestimmten Personenkreis (Autofahrer, die zwischen 22 und 24 Uhr an den Tatorten an einem Freitag vorbeifahren) ausgegangen werden. Die Tatverdächtigen können gleichzeitig wichtige Zeugen sein, die sich nicht getraut haben, ihre Beobachtungen der Polizei zu melden oder aus welchen Gründen auch immer ihrer Aussagepflicht bisher nicht nachgekommen sind.
Die hiesigen Gesetze bezüglich (Sexual-)Straftaten sind bei weitem nicht ausreichend, wie sich leider immer wieder auf tragische Weise herausstellt. Wenn wir jetzt noch anfangen, den ohnehin diskussionswürdigen Handlungsspielraum der Polizei bis ins letzte zu hinterfragen, zweifle ich ernsthaft daran, ob wir noch an einer Aufklärung des Falles interessiert sind.
Es würde mich sehr freuen, wenn die problemorientierten Kritiker auch mal konstruktive Lösungsansätze zum Fall bieten würden.
Einen schönen Sonntag
Herr Vetter hat bereits Einblick in die Ermittlungsakte!
Den nur das kann der Grund sein, es der Presse gleich zu tun und sich einfach mal mit Behauptungen über den Stand der Ermittlungen aus dem Fenster zu hängen…
Selbst Herr Vetter wird wohl nicht der Meinung sein, dass ein Ermittlungsrichter bereit sein könnte einen Antrag auf Hausdurchsuchung,DNA-Entnahme oder gar Verhaftung zu unterzeichnen, weil ein Zeuge durch eine Maßnahme nach 100h II Nr. 1 lediglich im Bereich des Tatortes festgestellt wurde.
Absurder Schwachsinn für die Meute…
Nur weiter so.
getreu dem Motto: aller Anfang ist schwer, bestimmt richtig. Ob diese polizeitaktische Maßnahme sinnvoll ist, darüber lässt sich wohl vortrefflich streiten. Wer aber kommt auf die pervertierte Idee, Kinderf*** und Mörder haben Rechte? Nur solange sie es nicht sind getreu in dubio pro reo selbtsverständlich, und in dem überholten System "scheinheilige Demokratie"(das angepasste, wenn auch nicht beste System!). Dagegen wird verstoßen, aber zu welchem Preis? Gern stellen wir uns an, und unterwerfen uns den Kontrollmodallitäten der us- amerikanischen Einwanderungsbehörde, mit stundenlangen Wartezeiten und Fingerabdruck. Datenklau: ach wo. Wir wollen in die USA! Das diese, in der Bundesrepublik zu erhebenden Daten einem Filterprinzip unterliegen, welches konsequenter Weise auch "Unschuldige" erfasst durch Sicherheitsbehörden wahrgenommen wird? Formalisierte Rechtsberatung unterliegt (oft) dem Sachzwang der unbedingten Gewinnerzielungsabsicht, koste es was es wolle. Gleichfalls derer, der Aufklärungsbehörde, welche um jeden Preis Unrecht an den Pranger stellen will. Das Prinzip scheint sich zugunsten der Täter zu verschieben. Im Rahmen eines Täter- Opferausgleiches ist für mich jedenfalls die Verhandlungsmasse innerhalb meiner Familie klar = Masse entspricht dem Gewicht des ermittelten Täters.
In diesem Sinne
Es gibt keine rechtsfreien Räume, nur Umgebungen, in denen man sie staatlich garantiert ausüben kann.
Wenn die Polizei nun noch bedenkt, dass über sechs Verknüpfungen praktisch jeder Mensch auf diesem Planeten mit jedem anderen bekannt ist, dürfte auf die Ermittler noch eine Menge Arbeit zukommen.
Die Polizei hat keine Anhaltspunkte, also schiesst sie erstmal wild ins Blaue, fotografiert unbefragt Menschen, die sich in der Region aufhalten und erstellen Listen, mit denen wer-weiss-was geschieht, oder geschehen kann.
Eine vernünftige, kompetente Vorhergehensweise sieht m.E. anders aus, aber für die fehlt bestimmt einfach nur das Geld.
So muss man wenigstens so tun, als ob man effizient arbeitet, Verhaltensweisen der Politiker lassen grüssen.
Sollte der Junge durch diese Aktion gefunden werden, freuen würde man sich allemal, ganz zu schweigen von den Eltern.
Nur müsste man hoffen, dass Politik und Polizei diesen Erfolg dann nicht dazu benutzen würden, dem Rest der Bevölkerung ihre Anti-Demokratie Gesetze aufs Auge zu drücken.
Die zeigen aber gerade, was sie unter Verantwortung und Moral verstehen, siehe "Erhöhung" der Hartz4 Sätze bei gleichzeiter Auszahlung von Millionen-Boni an Staatsbanker.
@28
Wer nichts zu verbergen hat, hat in der Regel auch nichts zu befürchten.
Selten so gelacht. Die Polizei verdächtigt ja auf keinen Fall den Falschen oder gar einen Unschuldigen, nein, das würden die nie tun. Die machen keine Fehler!
lawblogleser meint: (26.9.2010 um 17:33) Antworten
Die Polizei hat keine Anhaltspunkte, also schiesst sie erstmal wild ins Blaue, fotografiert unbefragt Menschen, die sich in der Region aufhalten und erstellen Listen, mit denen wer-weiss-was geschieht, oder geschehen kann.
Eine vernünftige, kompetente Vorhergehensweise sieht m.E. anders aus, aber für die fehlt bestimmt einfach nur das Geld.
Richtig!!! es fehlt das Geld! Sparbeschlüsse und Bildzeitungsartikel,in denen ein leitender Polizeidirektor A16 zur Überbezahlung von Beamten herangezogen wird verunschärfen das Bild zusätzlich!!! Wir wollen den mutmaßlichwn Täter fassen! Rechtsanwälte und das politische System sagen uns "wie Weit" Heult uns aber nicht die Ohren voll, wenn es keinen Erfolg gibt!!!! Das Prinzip "Regel und legetimierte Außnahme" Wer Polizeiarbeit hautnah erleben möchte, mit Sparbeschlüssen und damit verbundenen Schließungen von Revieren, Wachen, fehlenden Streifenbesatzungen ist herzlich eingeladen. Dann würde endlich mal das Volk unsere "Hilfeschreie" vernehmen!
Bei Straftaten an Lebenden in Pflegeheimen und Krankenhäusern wird ein solcher Eifer nicht an den Tag gelegt, obwohl hier KVs oder sogar Tötungsdelikte drohen.
Die StPO ist nur noch eine grobe Richtschnur und bei Mord geht sowieso alles.
mmmh.
Lektüreempfehlung dazu: Andreas Schwegel, Polizei im NS-Staat.
@32:
Vielleicht haben sie den Jungen ja längst gefunden, benutzen ihn aber vor der Rettung erst mal zum "Verbessern der Sicherheitsgesetze", indem sie irgendeinen noch so dämliche Bezug mithilfe von "Fahndungsmethoden" herstellen.
Also hier in Bananenland, da geht was!
Totalüberwachung. Ein anderes Wort passt da einfach nicht.
Ich verstehe den Nutzen dieser Datensammlung nicht, wenn kurzfristig wieder gelöscht wird. Das kann doch alles nur sinnvoll sein, wenn man über mehrere Wochen aufzeichnet und dann die Personen löscht, die legitim mehrmals da entlangfahren (Weg zur Arbeit, zum Aldi…) und dann alle anderen maximalintensiv befragt.
Wie wäre es denn mal mit der Verdachtsgruppe "alle potentiell männlichen Bürger mit Wohn- oder Aufenthaltsort im Umkreis von 100 km des fraglichen Orts zwischen 16 und 80 Jahren"? Sofort-Speicheltest für alle? Hat doch auch Erfolgsaussichten grösser oder gleich null.
Ich habe Respekt vor den Bemühungen der Polizei, nicht aber vor der Methodik. Es wundert mich, dass eine solche Datensammlung überhaupt stattfindet, wenn die Rechtmässigkeit und die Wirksamkeit nicht offensichtlich sind. Hoffentlich wird das durch ein Gericht geklärt.
In der Zeitung steht ja wirklich viel… und mich wundert, dass es hier wohl auch "Bild"-Leser gibt. Ich gehe davon aus, dass hier keine Lichtbilder mit dem klassischen "Blitzer" für Geschwindigkeitsmessungen gemacht wurden, sondern dass eine AKE (Automatische Kennzeichenerkennung) lief. Diese erfasst nur das Kennzeichen. Solche Rohdaten sehen auf den ersten Blick nicht nützlich aus, können aber interessante Ergebnisse liefern, wenn man Schnittmengen mit anderen scheinbar nutzlosen Daten bildet. Dennoch sollte man sich vor dem Datensammeln über die Rechtmäßigkeit unterhalten und sich vor der Rasterfahndung hüten. Ganz so einfach ists halt doch nicht… Oder sollte es zumindest nicht sein.
Na Gott sei Dank wird er mit dieser Logik dann nicht gefunden.
Da die Polizei von einem Täter in der Umgebung ausgeht, wäre die Wahrscheinlichkeit wohl größer als 0
@38, @28: die "Datensammlung" wird nicht gelöscht. Nicht nur hat die Polizei keinerlei Interesse daran, die "Datensammlung" zu löschen, es dürfte auch mit immensem Aufwand verbunden sein, den die Polizei nicht in der Lage ist, zu erbringen.
@ Storax
Wie schön, dass Ihnen angesichts der bitteren Tatsache, dass ein Kind verschwunden ist noch so herzlich lachen können. Beim Lesen hat es dann scheinbar nicht mehr so gut geklappt oder wissen Sie nicht, dass „in der Regel“ Ausnahmen zwangsläufig beinhaltet? Oder ist Ihnen da tatsächlich ein Fehler unterlaufen?
Gemäß meiner Interpretation Ihrer Aussage gestehen Sie der Polizei diese mitnichten zu. Wir sind alle nur Menschen und charakterisiert durch menschliche Fehler. Der Polizei aber prinzipiell Unfähigkeit zu unterstellen, finde ich unangebracht. Das sind pauschale Äußerungen ohne inhaltlichen Bezug und damit für die Diskussion wertlos.
Adelheit Franz hat bereits erläutert, welchen Herausforderungen sich die Polizei ausgesetzt sieht. Dann wird mal voller Einsatz gezeigt und es ist auch nicht richtig. Vielleicht nützt es dem einen oder anderen, sich mal in die Situation des Opfers und seiner Familie, der Freunde und Bekannten usw. und auch sich in den Täter und die Grefrather Bürger hinein zu versetzen? Was wäre, wenn es das eigene Kind ist, um das es geht?
Viele Polizisten haben Kinder und erleben jetzt hautnah mit, wie nach dem Kind gesucht wird. Meinen Sie nicht, dass einem das unter die Haut geht? Meinen Sie wirklich, es sei den Grefrather Bürgern egal? Fahren Sie doch mal dort hin und fragen die Betroffenen, wie sie die Polizeiaktion aufgenommen haben. Da wird sich manch einer sicher wundern.
Die Menschen haben Angst um ihre Kinder. Alles was helfen kann trägt dazu bei, etwas mehr Sicherheit zu vermitteln. Denken Sie mal darüber nach, bevor Sie (ver-)urteilen.
Vor allem aber interessieren mich Ihre kreativen Lösungsansätze. Bisher ist davon leider nur sehr wenig angekommen.
Vielen Dank!
klar ist bei speicheltest die chance > 0.
wegen der innewohnendenn fehlerquote.
warum nicht gleich ein paar aus der männlichen bevölkerung zwecks informationsgewinnung foltern? ist doch logisch. irgendeiner hat schon was gesehn und der befragte wirkliche täter würde doch eh lügen, oder?
Faszinierend, daß die Schnittmenge der Streetviewgegner und der Befürworter dieser Maßnahme mutmaßlich fast beide Teilmengen umfaßt.
Der Sinn der Maßnahme ist doch vollkommen klar. Wer Grefrath umfährt, um sich [b]nicht[/b] blitzen zu lassen, der ist sofort tatverdächtig.
Denk doch mal einer an die Kinder!
@Joe Nevermind:
"Interessant – Ich bin bestimmt nicht so schnell wiederin Grefrath."
=D
@Joe:
=D =D
Manche haben hier schon eine ziemlich lustige Paranoia. Sorry für meinen nicht konstruktiven Beitrag.
PS: Wieso können hier alle ausschließen, dass die Polizei einen konkreten Verdacht hat und nur noch das Kennzeichen eines bestimmten Fahrzeugtyps sucht? Da wäre das Blitzen auch sinnvoll, weil es vom Personalansatz her schwierig wäre, jeden schwarzen alten Polo direkt anzuhalten.
So hat man das Bild, macht einen Täterprofilabgleich, lädt Passende ein, Befragung. Passt nicht: Tschau, Passt: Hände hoch.
Nicht der einfachste aber ein recht guter Weg.
Und nur weil die Polizei der Presse nicht sagt, was genau sie gerade sucht, schließt das nicht aus, dass sie etwas suchen.
Ob wirklich ein PVB die zitierte Aussage gemacht hat, ist auch nicht ermittelbar.
Ich habe inzwischen echt wesentlich mehr Angst vor der Polizei und den Gerichten als vor Straftätern.
Ich weiss nicht was ihr so alle habt, der Ausweg ist schon gefunden: Ähnlich der norwegischen Rundfunkabbonnenten-Register, der dazumals einzigen zentralen Einwohnererfassung in Norwegen, die den deutschen Okkupanten das Auffinden der Juden ja erst ermöglichte, hat sich dieser ominöste Rundfunkwasweissichstaasivertragsdingsda entschlossen, energisch durch Schaffung eines Rundfunkgebühreneinzugsgesetzes dem Gesamstaat diese durch allerlei Querelen seitens des Verfassungsgerichtes eingeschränkte Datensammelwut zu ermöglichen.
http://carta.info/33410/gez-reform-neue-dokumente-bestaetigen-ungezuegelten-datenzugriff-durch-haushaltsgebuehr/
Meine These, dass die Bundesrepublik Deutschland ein besetzter Staat sei, nur die Besatzer gegen Landeskinder ausgetauscht, kriegt durch sowas Futter.
Stuff
Ich wohne in Grefrath und ich bin manchmal erstaunt und fasziniert zugleich, was alles gemacht wird, um irgendwie weiter zu kommen.
Natürlich ist die Aufmerksamkeit hier in Grefrath besonders hoch, weil es gerade hier passiert ist.
Aber ich habe schon den Eindruck, dass wesentlich mehr getan wird (von Polizei & Co.) als auch, dass die Berichterstattung wesentlich größer ist, als normalerweise bei solchen Verbrechen passiert.
Ich selber bin nicht geblitzt worden, ich bin Freitag mit dem ÖPNV von Grefrath nach Kempen gefahren, aber Freunde von mir, die auch von Grefrath nach Kempen gefahren sind, berichteteten mir, dass bis zu 4 Fotos pro Wagen gemacht worden sind, mit jeweils einigen Sekunden Abstand.
Als ich heute von Kempen nach Grefrath gefahren bin, stand einige hundert Meter vor dem Tatort ein Polizeiwagen und wartete, fuhr dann in Richtung Grefrath, wendete dort vom Ortseingang, fuhr hinter einem schwarzen VW Passat Kombi hinter. Beim Passieren des Polizeiwagens konnte man erkennen, dass der Polizist auf dem Beifahrersitz mit einem Handy oder einer kleinen Kamera den schwarzen VW filmte.
Meiner Meinung nach sind sich Polizei & Co. sehr sicher, dass der Täter aus Grefrath und Umgebung kommt, und versuchen den Täter unter Druck zu setzen und hoffen evtl. auf Kommissar Zufall.
Ob dass, was die Polizei im Fall Mirko macht, so erlaubt ist, weiß ich nicht, hoffe aber einerseits, dass Sie so den Täter erwischen, und habe andererseits echt Angst vor dem Orwell'schen Überwachungsstaat.
Ich kenn die Familie nicht, aber ich laufe täglich 2 mal an dem Haus der Familie vorbei und bin jedesmal erneut erschüttert, was passiert ist.
Haben sich schon die üblichen Dummschwätzer aus der Politik gemeldet, die solche Fälle wie üblich ausschlachten wollen und die üblichen Forderungen gestellt?
#k.
tja. gestapo 2.0. und demnächst werden verdächtige nach einem "verhör" auf der "flucht erschossen".
@ Andreas
bei mir baut die Polizei Vertrauen auf, wenn sie alles gibt um mirco zu finden, das zählt.
Und der "Entführer" wird über kurz oder lang einen Hinweis geben, weil ihm a) keine andere Möglichkeit bleibt und er
b) vllt noch ein bisschen Verantwortungs-
gefühl hat
Und den Jungs von der Polizei gebührt der ganze Respekt, all derer, die die Verhütung von Verbrechen an den unschuldigsten und schwächsten Wesen unserer Gesellschaft in den Vordergrund stellen.
@ 42
wo ist hier emotionale Intelligenz???
Bis auf wenige , denen Kinder wichtiger sind als ungestörter Datenfluss seh ich hier keine.
Ich sehe hier den versuch, zu täuschen, das ist meine Meinung,
und somit ist es auch meine Meinung, dass das schon eine Gefahr für die Öffentlichkeit darstellt, was hier veranstaltet wird.
@Nils:
Dann beweg dich mal zu Fuß mit einem I-Phone am Ohr durch Neukölln.
Vor der Polizei brauchst du da keine Angst zu haben. Die Chance, dass sie kommt (z.B um deine Zähne aufzusammeln), ist äußerst gering.
@Kand.in.Sky:
M.W. nein. Die einzigen, die sich bisher gemeldet haben, sind die üblichen Dummschwätzer aus dem rechtsphilosophischen Elfenbeinturm, die solche Fälle wie üblich ausschlachten wollen und den Untergang des Abendlandes beschwören. ;-)
Herr Vetter erweckt den Eindruck, als bedürfe die Polizei einer besonderen Ermächtigungsgrundlage dafür, potentielle Zeugen zu ermitteln, in "Listen" oder gar in "Akten" festzuhalten, zu befragen etc.
Das ist natürlich Quatsch (und erweist den Blogbeitrag als Vetter-typische üble Rabulistik). Einer besonderen Ermächtigungsgrundlage bedarf nur das Fotografieren.
Das hat auch Konsequenzen für die Verhältnismäßigkeitsprüfung: Hier ist demgemäß nur der kleine Zusatznachteil eines auf öffentlichen Straßen angefertigten Fotos einzustellen, auf dem ein ordentlich gekleideter Mensch beim Autofahren abgebildet ist. Kann sich dann jeder selbst überlegen, wie das Anfertigen eines solchen Fotos im Verhältnis zu dem Anliegen, einen Kindermörder aus dem Verkehr zu ziehen, zu gewichten ist. Normale Leute (und normale Juristen) haben damit jedenfalls kein großes Problem.
@Lexus:
Ich möchte nicht die Masse der Bevölkerung zutrauen, juristisch korrekte Entscheidungen zu treffen. Sonst können wir BLÖD-Leser ja gleich als Polizisten einstellen.
Und nur weil Omis aufn Marktplatz Fotos machen, ist gesellschaftlich nicht akzeptiert, dass die Polizei rumfotografiert, wie sie gerne möchte. Es muss alles verhältnismäßig bleiben, auch wenn es um die Kinder geht.
Die HOffnung stirbt zuletzt.
@Katharina (#57)
> Einer besonderen Ermächtigungsgrundlage bedarf nur das Fotografieren.
Hab ja mit Rechtsdingen nicht professionell zu tun, meine aber, fotografieren darf jeder alles, nur was damit geschieht unterliegt Einschränkungen.
Und ich hoffe sehr, das die Polizei einer besonderen Ermächtigungsgrundlage bedarf, um z.B. Zeugen in Listen festzuhalten, vor allem auch potentielle(!) Zeugen.
> der kleine Zusatznachteil eines auf öffentlichen Straßen
> angefertigten Fotos einzustellen, auf dem ein ordentlich
> gekleideter Mensch beim Autofahren abgebildet ist.
Ich möchte weder ordentlich, unordentlich oder auch gar nicht gekleidet beim Autofahren fotografiert werden. Auch bei anderen Tätigkeiten in der Öffentlichkeit nicht (privat eh nicht, nicht von irgendwem jedenfalls). In der Öffentlichkeit werde ich es kaum verhindern können, aber wohl bestimmen können, wie es verwendet wird.
> Kann sich dann jeder selbst überlegen, wie das Anfertigen eines
> solchen Fotos im Verhältnis zu dem Anliegen, einen Kindermörder aus
> dem Verkehr zu ziehen, zu gewichten ist. Normale Leute (und normale
> Juristen) haben damit jedenfalls kein großes Problem.
Für Dich bin ich dann nicht normal. Womit ich sehr gut leben kann.
Ab wann wär denn eigentlich für Dich das Verhältnis ein Problem?
Naja, die "Unnormalen" kriegt man langsam aber sicher schon dahin – verdammt, solche Querulanten verhindern einen Mörder zu finden!!!
Und es geht um Kinder!!!!!
Was soll man sagen – wie gut, dass es aus Deiner Sicht nicht normale Menschen und Juristen gibt. Die nicht alles so hinnehmen.
Zu Massenspeicheltests:
Das ist so eine Sache. Gäbe es eine hypothetische Option, eine Massen-DNA-Analyse durchzuführen, bei der die Daten zweifelsfrei nach diesem einen Abgleich unbrauchbar gemacht und nicht gespeichert (und später möglicherweise missbraucht) würden, dann gäbe es vermutlich wirklich wenige Argumente dagegen. Dann wäre es umsetzbar und wünschenswert, nach einem Schwerverbrechen solche Test bei einer sehr großen Zahl von Menschen durchzuführen.
Das Gegenargument des Generalverdachts bliebe natürlich gültig, ich will aber auf etwas anderes hinaus.
Real liegt es nun einmal in der Natur dieser DNA-Tests, dass einmal erhobene Daten gespeichert werden können (im Gegensatz zB zu Geruchsproben, die aber aus anderen Gründen inakzeptabel sind).
Und dann läuft es auf eine Vertrauenssache hinaus:
Traut man dem Staat, dass die Daten unverzüglich vernichtet werden?
Offenbar glaubt kaum jemand daran. Und erkennt man daran nicht ein grundlegendes Problem?
Wenn es um Daten und Datenbanken geht, dann vertrauen viele so wenig auf die Integrität unserer Behörden und unseres Systems, dass sie nicht einmal bei einem verschwundenen Kind bereit sind, ihre DNA überprüfen zu lassen. Natürlich, wenn die Polizei vor der Tür steht, sagt man nicht so leicht nein, man weiß ja, was dann als nächstes kommt. Aber jeder kriegt ein flaues Gefühl, wenn er das Stäbchen im Mund hat. Wer weiß, wo das am Ende landet.
Sollte ein Staat da nicht seine Handlungsmaximen überprüfen?
@Lexus: Und da jede Privatperson und jedes Privatunternehmen Fotos von Straßen, Autos, Passanten und Fassaden machen darf (Google Streetview hallo?!), dann doch erst recht auch die Polizei.
Der Staat darf alles, was eine Privatperson darf? Was ist das denn für ein Unfug? Man sollte nicht juristisch argumentieren, wenn man offensichtlich keine Ahnung hat. Werfen Sie mal einen Blick in Artikel 1 Absatz 3 Grundgesetz. Vielleicht klingelt es dann. Oder auch nicht. Jedes staatliche Handeln mit Grundrechtsrelevanz bedarf einer Eingriffsgrundlage. Wohingegen jeder freie Bürger sich für nichts zu rechtfertigen braucht, es sei denn, er greift seinerseits in Rechte Dritter ein. Das ist ein gehöriger Unterschied.
@Endlich:
Nennen sie mich ruhig emotional verroht, aber ich finde es sehr viel besser wenn gleiche Maßstäbe für alle Altersklassen gelten.
Grundrechtliche Grenzen zu überschreiten, weil es "ja um die Kinder" geht ist für mich nicht in Ordnung – nicht, weil ich Kinder nicht leiden kann – sondern weil Grundrechte gemeinhin für alle Altersklassen gelten.
Und ich trauere um jeden Bürger, der in einem System in dem die Menschenrechte nicht mehr für jeden gelten, unschuldig (oder auch schuldig) in Verdacht gerät und gefoltert wird, ohne Verhandlung für immer weggesperrt wird oder vom Lynchmob getötet wird.
Gerade in Deutschland sollte doch eigentlich jedem im Geschichtsunterricht beigebracht worden sein was passiert, wenn Menschenrechte für gewisse Personengruppen nicht mehr gelten.
Ein paar Fotos sind "die Probleme" in unserem Staat? Sicherlich kann es da Bedeneken geben….aber mal die Kirche im Dorf lassen
Wo war hier ein Blog, als Millionen von Arbeitnehmern die KV aufgeladen wurde? Wo sind da Juristen und nicht normalen, "die nicht alles hinnehmen"?
Wo war die, als die Pharamindustrie wieder einmal alles in trockne Tücher packte?
@ 62
abgesehen davon, dass ich keinen als emotional verroht genannt habe, kann ich nur sagen:
Machen sie ruhig weiter so. Die ihre und von anderen übliche Taktik, alles sachlich darzustellen, dürfte bald für jeden durchschaut sein.
Wer kann einen Menschen, der in hunderten Fällen menschen vertreten hat die mit kinderpornografischem Material in berührung kamen, noch ernst nehmen.
Ich freue mich schon auf die Meldungen im TV, wenn in zukunft immer mehr Razzien durchgeführt werden.
Eines dürfte jedenfalls klar sein. die von ihnen angesprochenen bestimmten Personengruppen, versuchen die gesellschaft zu täuschen,…meine Meinung. Mit auf den ersten Blick gesellschaftsfähigen Texten, Parteien, Organisationen und Vereinen.
Darauf dürfte bald keiner mehr reinfallen und das ist gut.
Wer im fall mirco die Arbeit unserer Polizei untergräbt, der kommt bei normal veranlagten Menschen einfach nicht mehr durch, das freut mich sehr.Sich hinter Menschenrechten zu verstecken, um an seine persönlichen Ziele zu kommen, spricht für sich….meine Meinung.
Nehmen wir doch einmal nur die Piratenpartei (lach*), welche unerbittlich dafür kämpft, dass sie jeglicher kontrolle entkommen kann, so sehe ich das, dann wird doch ganz deutlich, das es einzig und allein Anliegen von Tätern sein kann, bisher unaufgeklärtes weiterhin versteckt zu wissen.
Das funktioniert aber nicht mehr. Und das ist gut so.
Derjenige, der mirco entführt hat wird den entscheideneden Hinweis geben, wenn er seine eigene Haut noch retten will und zudem noch einen funken Verantwortungsgefühl empfindet.
Die zeiten,dass die Gesellschaft nicht weiss, was mit ihren Kindern passiert, die nimmt nun ein Ende. Wer könnte wohl da noch dagegen sein???
Mich persönlich kann man beim schnarchen beobachten, wenn ich dadurch auch nur ein Kind vor einem Schlimmen Schicksal bewahren könnte.Leid tun mir nur die grosse Anzahl von Jugendlichen, die sich von der Paragraphenreiterei noch beeindrucken und beeinflussen lassen. Aber auch das wird sich ändern.
@ 62
welche Personengruppen meinen sie eigentlich? Die Pädophilen?
@Endlich:
Okay, und neben der Kamera im Schlafzimmer (die auch beim Sex anbleibt, die Überwacher sollen doch nen interessanten Job bekommen) wollen sie dann natürlich auch, dass sie bei einem Massengentest aufgrund natürlicher Schwächen dieser Tests oder einfach aufgrund von Verwechslungen als potentieller Täter gehandelt werden.
Da sie dann verdächtig der Entführung eines Kindes sind, damit ihre Menschenrechte verwirkt haben und dieses Kind evtl. noch lebt und mit jedem Mittel gerettet werden muss, wird man sie in einen Raum sperren in dem außer einer Lampe, die niemals erlischt, noch ein Mann und ein Tisch voller Spritzen, Messer und Hämmer, außerdem alles was man fürs Waterboarding benötigt, sind.
Vier Stunden später, mit 3 gebrochenen Finger oder vielleicht auch einem ausgestochenen Auge, schreien sie mit letzter Kraft, dass sie der Täter sind, das Kind aber getötet haben und die Folter deshalb endlich zuende gehen soll.
Menschenrechte sind unantastbar, stehen über allen Dingen und auch Kindern – und gleichzeitig sorgen erst sie dafür, dass Kinder überhaupt Rechte besitzen.
Prügelstrafe und Menschenrechte sind nämlich unvereinbar^^
Mich würde mal interessieren wie viele der Paranoiden hier eigene Kinder haben.
Wieso gehen hier einige grundsätzlich davon aus, dass es KEINE hinreichende Rechtsgrundlage für die Polizeiaktion gab? Ich halte die Ermittler der SOKO Mirco für durchaus intelligent genug, sich zuvor mit den rechtlichen Auswirkungen hinreichend befasst zu haben. Zumindest spricht die Aufklärungsquote des Herrn Thiel dafür.
Zudem suche ich noch verzweifelt lösungsorientierte Ansätze für die Klärung des Falls. Kommt da noch was?
Mich persönlich kann man beim schnarchen beobachten, wenn ich dadurch auch nur ein Kind vor einem Schlimmen Schicksal bewahren könnte.
Na dann bitte ich zur besseren Erfolgskontrolle doch bitte um eine Aufzeichnung. Man kann ja nie wissen, wann es mal hilft. Aber wehe, die Aufzeichnung bricht zeitgleich mit einem Verbrechen in der näheren Umgebung (15 Autominuten) mal ab…
Bei einigen Beiträgen hier ist mein Kopf, ohne das mein Hirn bewusst das Kommando dazu gegeben hätte, automatisch von rechts nach links gewandert.
Wer die Arbeitsweise, bestimmte Verfahren und Zuständigkeiten der Polizei kennt, würde niemals freiwillig auch nur seinen Namen ins System einspeisen (lassen).
Datenlöschung bei der Polizei? Wenn die Datensammler darauf angesprochen werden, können die meisten nicht einmal antworten, an wen sich der Betroffene wenden soll. Automatismus? Fehlanzeige.
Das so erstellte "Bewegungsprofil" des Betroffenen wird, wenn es an dem Tag (oder auch an irgendeinem anderen) zu anderen Straftaten, egal wie geartet, irgendwo in diesem Ort gekommen ist, natürlich mit ausgewertet. Und das noch die nächsten 20 Jahre, bis irgendein Depp mit höherer Besoldungsstufe durch Zufall mal die Festplatte wechselt.
Warum überhaupt irgendwelche Autofahrer scannen? Wenn doch soviel Täter-DNA vorhanden ist, dann doch wohl grosse Flächentests. Das erscheint doch wohl wesentlich logischer und würde sicherlich auch mehr Akzeptanz erfahren. Es sei denn natürlich unsere Polizei ist in der Lage, aus Fotos DNA zu entnehmen. Etwas mystisch.
Und wenn hier jemand um Verständnis ringt, weil Polizisten ja auch Kinder haben, dann muss ich mir die Frage stellen worum es eigentlich hier geht. Sind wir jetzt bei Vergeltung? Polizisten sollten sich nun wirklich nicht von Emotionen leiten lassen. Ich habe bisher noch keinen Polizisten weinen sehen, weil er scheisse gebaut und das Leben eines "Normalbürgers" ruiniert hat.
@Endlich: "Mich persönlich kann man beim schnarchen beobachten, wenn ich dadurch auch nur ein Kind vor einem Schlimmen Schicksal bewahren könnte."
Ich unterstelle einmal, dass du kein Kinderschänder o.ä. bist. ;) Welches Kind würde dann dadurch vor welchem Schicksal bewahrt, wenn DU beobachtet wirst? Welches, wenn ich beobachtet werde? Doch keines. Der einzige Effekt ist, dass unsere Selbstentfaltung eingeschränkt wird, weil Menschen unter Beobachtung nun einmal anders handeln als wenn sie in ihrem privaten Bereich allein sind. Selbst wenn man dir zugestehen würde, dass du auf einen Teil deiner Grundrechte verzichtest, was im Grundgesetz gar nicht vorgesehen ist, so kannst du aber sicher nicht gleichzeitig damit auch allen anderen dieselben Grundrechte entziehen. Keine noch so große Mehrheit könnte bei uns die Grundrechte außer Kraft setzen. Ob du dafür bist oder nicht, ist daher vollkommen egal.
"Mich persönlich kann man beim schnarchen beobachten, wenn ich dadurch auch nur ein Kind vor einem Schlimmen Schicksal bewahren könnte."
Aber gefälligst dann immer die Hände über der Bettdecke lassen, wenn ich bitten darf…
Druck erzeugen in der Hoffnung dass der Täter die nerven verliert.nicht doof. wenn mir das mal passiert mach ich erstmal nen monat Urlaub.
Eure "Bemühungen" dienen ausschliesslich dazu,emotional intelligente Menschen zu blenden und zu verwirren, das ist meine Meinung.
Eine Antwort, um welche Personengruppen es geht, habe ich noch nciht bekommen und werde ich auch nicht, das spricht für sich,…auch meine Meinung.
Nochmal:
Die Arbeit der Polizeikräfte und der Kriminalisten bleibrt im Vordergrund, denn es geht um mirco.
Der Täter hat die chance, einen Hinweis zu geben und einen letzten Rest Verantwortungsgefühl zu zeigen, mehr ist nicht wichtig augenblicklich.Auch meine Meinung.
Für euch sicherlich schlecht, dass die Gesellschaft nicht dumm zu halten ist und sich nicht mehr von eurer Paragraphenteiterei beeindrucken lässt,..das aber nun euer Problem,….auch meine Meinung.
Dem Täter Mut, er möge endlich sich in Bewegung setzen, den Polizisten Kraft für ihren harten Job und der Gesellschaft ein "Aufwachen",…das ist es, was zählt im moment.
auch meine Meinung
Danke und auf nimmerwiedersehen…
@BBC:
"Wer nichts zu verbergen hat, hat in der Regel auch nichts zu befürchten."
Allein für diesen Satz verdienst du schon eine Merkbefreiung. Wer nichts zu verbergen hat kann ja auch gerne ohne Vorhänge in einem Glashaus wohnen. Viel Spaß. Wenn du nichts zu verbergen hast, würde ich gerne mal deinen Beruf, Wohnort, Einkommen, Familienstand etc. wissen. Hier öffentlich im Blog. Sonst müsste ich ja leider davon ausgehen, dass du vielleicht der Polizist bist, der sich die ganze Aktion ausgedacht hat und hier jetzt nur auf anonyme Weise diesen Schwachsinn verteidigen willst.
Na los, dann fang mal, hast ja nichts zu verbergen. *facepalm*
Jeder Mensch hat immer noch das Recht auf Privatsphäre. Jeder mit noch drei Gehirnzellen, der auch nur ansatzweise die Vorkommnisse der letzten Jahre verfolgt hat, wird sich auch recht schnell zusammenreimen können, dass die erfassten Daten bei dieser Aktion nicht zeitnah gelöscht werden, man dafür aber vielleicht bei einem anderen Fall in zig Jahren plötzlich damit konfrontiert wird, dass man ja damals in irgendeinem Kuhkaff schon mal im Rahmen einer Fahndungsaktion fotografiert wurde.
"Die hiesigen Gesetze bezüglich (Sexual-)Straftaten sind bei weitem nicht ausreichend, wie sich leider immer wieder auf tragische Weise herausstellt."
Vielleicht weniger BILD lesen. Bring doch mal zahlenmaterial, inwiefern sich das "immer wieder auf tragische Weise herausstellt". Wie hat sich denn die Kriminalitätsstatistik in den letzten 10-20 Jahren bzgl. Sexualdelikte an Kindern verändert? Ist sie gestiegen? Ist sie gesunken? In welchem Umfeld fanden diese Delikte statt (durch Fremdpersonen, familärer Umkreis etc.)? Wären diese Taten durch zusätzliche Gesetze, Strafen und Ermittlungsbefugnisse zu verhindern gewesen (was bei Taten im familären Umfeld in der Regel zu verneinen wäre)?
So, wenn du dir diese Fragen dann durch den Kopf hast gehen lassen und sie dann auch noch in einen sinnvollen Kontext gesetzt hast, wirst du feststellen, dass du ganz schönen Stuss schreibst und nur ein weiteres Opfer der ständigen Medienpanikmache geworden bist.
@28
Diese Aussage ist völlig falsch! Lesen Sie dazu mal diesen Artikel:
http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23625/1.html
@eh egal:
Zumindest das AG Bochum hat in der Vergangenheit in solchen Fällen DNA-Untersuchungen angeordnet.
@endlich:
Aufwachen! *klopfklopf* Warum soll eigentlich jeder, der sich um Grundrechte Sorgen macht, gleich zu den Bösen gehören? Diese Zensursu"lasche" Argumentationskette ist es, auf die der Bürger (hoffentlich) nicht mehr hereinfällt. Und das ist gut so. Meine Meinung… Die Augen zu zu machen, wenn der Staat sich nicht an seine eigenen Ordnungsregeln halten will. Das ist das eigentlich kriminelle Gedankengut und Saat vieler Übel.
Wie schnell es geht, das aus einem, der sich einfach nur enthält, weil er das Unrecht nicht unterstützen will, ein Mieses Subjekt im Auge des Staates und seiner bediensteten wird. Ich glaube da braucht es keine Geschichtsbücher. Du bist gegen Internetzenzur? Dann musst Du ein Unterstützer der Kinderschänder sein und gehörst ebenso eingesperrt. Wer so flach argumentiert und nicht in der Lage ist, zwischen Verhältnismäßigkeit und den Rechten unbeteiligter zu differenzieren, dem soll ich vertrauensvoll meinen Haustürschlüssel in die Hand drücken? Nee, lass ma lieber. Nicht aufzumucken, wenn der Staat es übetreibt, DAS ist ein echtes Problem und wird uns wieder Probleme bringen, wenn es nicht ebenso eine Lobby für Ottonormalbürger gibt.
Natürlich soll/muss der Bub gefunden werden. Aber ich bezweifel das es hilfreiche sein soll, zu wissen, wer (nach dem Tattag) Freitags alles so mit dem Auto am Tatort unterwegs ist. Wer da mit wessen Auto unterwegs ist und wer noch so alles im Auto sitzt lässt sich ja nur anhand von Fotos ermitteln, wenn Vergleichsfotos samt Personendaten bei den Behörden vorliegen. Klappt natürlich nicht, wenn vom eventuellen Täter keine Bilder vorhanden sind. Und dann? Vorsorgliche ED Behandlung aller Bürger im halbjährlichen Abstand, um zukünftige Massenfotografiererei zu einer besseren Erfolgsquote zu führen? Ja nee, ist klar…
Die Maßnahmen der Polizei greifen eindeutig zu kurz. Ein paar Hundert oder Tausend Fotos, schwarz-weiss und mit Gesichtern hinter Autoscheiben, womöglich bei Regen; das bringt doch nichts. Glücklicher Weise ist das Potential sehr viel größer: 82 Mio. Menschen antreten zum Fototermin! Mit etwas Glück ist der Täter dabei und verrät sich durch Nervosität. Wenn nicht, einfach die Methode auf die Nachbarländer ausdehnen.
Ich fahr jetz täglich durch Grefrath weil ich hab nix zu verbergen!!
"Wer nichts zu verbergen hat, hat in der Regel auch nichts zu befürchten."
Ganz ehrlich, gibt es WIRKLICH irgendjemanden, der das ernsthaft aus Überzeugung sagt, ohne irgendwelche politischen Hintergedanken?
Wie naiv kann man sein?
ich frage mich langsam wirklich, ob da etwas im Grundwasser ist, oder wie genau diese absolute Abstumpfung der Bevölkerung sonst bewerkstelligt wird….
Ich habe mich jetzt noch einmal schlau gemacht. Offenbar geht es hier weniger um einen möglichen Täter als um mögliche Zeugen. Es ist bislang nicht klar, ob überhaupt eine Straftat vorliegt. Ergo gibt es auch keinen Zeugen, dem man Fotos vorlegen könnte.
Etwas verstehe ich da aber nicht: Wenn schon Kommissar Zufall zur Hilfe gerufen wird, warum winkt man nicht per Zufall Fahrer heraus und befragt sie? Das ist doch viel effizienter als erst alle Kennzeichen zu erfassen, dann die Halter festzustellen, die zur Befragung zu bestellen, danach vielleicht noch die davon abweichenden Fahrer. Eine Menge von denen wird gar nicht kommen, will man gegen die dann alle ermitteln oder was?
Und noch ein Wort zu dem Quatsch "Wer nichts zu verbergen hat, der hat nichts zu befürchten". Leute! Das gilt nur im Rechtsstaat! Wenn eine Polizei machen kann, was sie will, dann schützt auch die Verbergungsfreien nichts mehr. Natürlich kann selbst eine Diktatur nicht alle einsperren, aber Willkür bleibt Willkür.
Ich verstehe hier immer noch nicht, warum die Diskussion ein solches Ausmaß hat. Schon ganz oben wurde die Rechtsgrundlage genannt. Die Maßnahme war nicht rechtswidrig. Und das wird auch nicht das erste mal gemacht. Und NATÜRLICH werden die Geblitzten NICHT alle in einer Datenbank gespeichert. a) gibt es keinen Grund b) wär das kriminalistisch sinnlos c) gibt es für solche Datenbanken gar keine Ressourcen. Man muss sich mal anschauen mit was für alten Computerkrücken deutsche Behörden heute noch arbeiten müssen. Zu der Kategorie wirklich benötigte Datenbanken gehört sicher nicht: zurückgelegte Strecke aller Grefrather oder Gendatenbank aller deutschen Bürger und somit nicht die von Obdachlosen, angeblich ausgewanderten, Illegalen und Ausländern, welche i.d.R. die schlimmen Straftaten begehen (+polizeilich in Erscheinung getreten [gibts aber schon ewig]).
@DetlevT:
"Ich habe mich jetzt noch einmal schlau gemacht. Offenbar geht es hier weniger um einen möglichen Täter als um mögliche Zeugen. Es ist bislang nicht klar, ob überhaupt eine Straftat vorliegt. Ergo gibt es auch keinen Zeugen, dem man Fotos vorlegen könnte."
Ich glaub kaum, das du die wahren Beweggründe in Erfahrung bringst, wenn das die Polizei nicht möchte. Ich glaube hier auch nicht an Kommissar Zufall, der würde hier nichts bringen.
@ 79
letztes Statement
Ich habe ne menge gelernt,ich weiss jetzt genau Bescheid über eure Strategie:
Täuschen, verblenden, verwirren, lieb tun,…texte gesellschaftfähig machen,….leute aussenden, die das volk unterwandern und wenn das alles nichts hilft, wie in meinem Fall, dann kehrt ihr eben alles um:
dann bin ich der Kinderschänder,….alles das was ich jetzt schrieb ist meine Meinung zu euerer taktik und dafür brauche ich nicht solange texte wie ihr, ich will nämlich keinen als blöd, nicht intelligent oder asozial oder sonstwas hinstellen, wie ihr es meiner ansicht nach macht.
Meine Unterstützung gilt nach nach wie vor, ohne wenn und aber, den ploizeidienstlichen Ermittlungen und ich sage dem Täter: BEWEGE dich und gib den entscheideneden Hinweis JETZT!!!! damit du noch in den Spiegel schauen kannst!!!!!!!!!
@Endlich:
Was sagt dein Therapeut eigentlich zu deinen Wahnvorstellungen?
Menschen, denen noch etwas an ihren Grundrechten und Freiheit liegt, gleich mangelnden EQ zu unterstellen oder sie sogar in die Pädoecke zu stellen, ist blanke Demagogie. Also wisch dir erstmal den Geifer weg und red mit Leuten, die dir vielleicht bei deinem Problem bzgl. Realitätsverlust helfen können.
@Endlich:
P.S. Und es ist doch recht zweifelhaft, dass der mögliche Täter ausgerechnet in diesem Blog auch noch ausgerechnet deine Statements liest. Also spar dir die überflüssigen Ausrufezeichen bei deinen lächerlichen Appelle.
Moin!
Um das ganze Mal auf die juristische Ebene zurück zu hiefen:
Wenn ich das richtig sehe, haben wir noch nicht einmal eine sichere Straftat. Sondern "nur" ein verschwundenes Kind. Daraus ergibt sich zwingend, dass man sich Gedanken dazu machen muss, ob hier das Handeln der Polizei nicht an den Maßstäben der Gefahrenabwehr zu messen ist. Bekanntlich sind die Befugnisse dabei größer. Fast alles lässt sich dabei mit dem Totschlagsargument "Effektivität der Gefahrenabwehr" rechtfertigen. Vor dem Hintergrund, dass befürchtet werden darf (muss?), dass weitere Kinder (i.Ü. egal ob Kinder oder Erwachsene) das gleiche Schicksal erfahren, befindet man sich auf jeden Fall im Bereich der Gefahrenabwehr.
Mal ein paar Schritte überspringend, soll nun zur Prüfung am Maßstab des GG übergegangen werden:
Dass das Fotografieren von allen Vorbeifahrenden durch die Polizei einen Eingriff in den Schutzbereich des aus dem Allgemeinen Persönlichkeitsrecht (Art. 2 I iVm 1 I GG) abgeleiteten Rechts auf informationelle Selbstbestimmung darstellt, ist offensichtlich. Fraglich ist nur, ob dieser Eingriff gerechtfertigt ist. Dieses ist letzten Endes nach Maßgabe des Verhältnismäßigkeitsprinzips zu überprüfen. Zweck der Maßnahme ist, das Leben dieses Kindes vielleicht noch retten zu können, zumindest aber Leib und Leben weiterer.
Die Maßnahme müsste geeignet sein. Geeignet ist sie, wenn sie den angestrebten Zweck zumindest fördert. Das Ermitteln aller dort (gewohnheitsmäßig) Vorbeifahrenden erhöht die Wahrscheinlichkeit den Täter zu finden.
Die Maßnahme müsste auch erforderlich sein. Erforderlich ist sie, wenn es kein milderes Mittel gibt, dass genauso geeignet ist. Vorstellbar wäre, ein anhalten aller Autofahrer zum Zwecke der Befragung. Dieses wäre allein schon vor dem Hintergrund der Dauer der Prozedur für den einzelnen Autofahrer nicht milder. Demnach ist die Maßnahme auch erforderlich.
Die Maßnahme müsste auch angemessen sein. Angemessen ist eine Maßnahme, wenn die das Gewicht des Zwecks durch Intensität des Eingriffs nicht außer Verhältnis steht. Der Zweck der Maßnahme, dem Schutz von Leib und Leben von Menschen ist schwer zu gewichten. Das Interesse der Vorbeifahrenden daran, nicht Fotografiert zu werden ist allenfalls als mittelgewichtig zu werten. Demnach übersteigt der Zweck der Maßnahme das Schutzinteresse des Einzelnen. Die Maßnahme ist angemessen.
Nach alledem ist das Fotografieren verfassungsgemäß.
Etwas anderes kann gegebenenfalls gelten für die dauerhafte Aufbewahrung der gewonnenen Daten oder für die Verfolgung anderer Straftaten oder Ordnungswidrigkeiten.
qed
@JCL:
Als juristischer Laie fällt es mir schwer, deinem Gedankengang zu folgen. Demnach ist die Polizei nur so lange zu diesen "Sondermaßnahmen" berechtigt wie noch nicht feststeht, dass eine Straftat vorliegt. Unter anderem, um andere Kinder vor einem Täter zu schützen, den es vielleicht gar nicht gibt. Warum erfasst man dann nicht gleich vorbeugend (und flächendeckend) sämtliche Fahrzeuge? Warum hat das BVerfG so etwas als verfassungswidrig eingestuft?
Weiterhin ist die (dauerhafte?) Erfassung des Kennzeichens, Einbestellung zur Befragung und Einstufung als möglicher Täter also nicht schwer wiegender als die kurze Unterbrechung einer Fahrt?
Kinder schützen heißt auch, den Rechtsstaat für sie zu erhalten.
@82
Das ist nicht im Grundwasser. Dafür haben wir BILD und RTL. Pro Stunde Konsum eines dieser Medien sinkt der IQ um mindestens einen Punkt. Und nicht alles davon wird im Schlaf wieder regeniert.
@ mosquito
Du meinst also wirklich die Polizei Bochum fotografiert nach einer Tat ein Fahrzeug und das AG Bochum ordnet einzig alleine daraufhin beim Halter eine DNA-Untersuchung an? Wenn es diese Anordnung wirklich geben sollte (gibt`s dazu einen Link?) dann sind mit Sicherheit weitere Ermittlungen erfolgt, die den Halter mit der Tat in Verbindung bringen könnten. Soviel Vertrauen habe ich sogar ins AG Bochum…
Der Junge ist seit über 10 Tagen weg. Die Polizei hat die ganze Gegend mehrfach durchkämmt. Sein Fahrrad wurde gefunden, seine Kleidung war in einer Mülltonne. Ein Unglück kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden. Das hat auch mit der vor allem hier so verhassten kriminalistischen Erfahrung nix mehr zu tun, dass sagt einem der gesunde Menschenverstand.
Das die Maßnahme aber auch bei der Suche nach einem Täter rechtmäßig ist haben ja andere schon begründet. Was die Verhältnismäßigkeit angeht. Das erheben persönlicher Daten ist ja wohl ein eher geringer Eingriff. Keiner der Betroffenden wird angehalten, befragt, durchsucht oder sonstwie durch die Polizei behelligt. Es wird auch keiner unter Generalverdacht gestellt. Es bekommt auch kein Nachbar mit, ob er jetzt fotografiert wurde oder nicht, von daher ist auch der soziale Schaden der u.U. bei Massen-DNA-Tests eintreten kann nichtmal vorhanden.
Im übrigen geht es wohl in erster Linie um die Suche nach Zeugen, die sich aus welchen Gründen auch immer nicht melden (vielleicht weil sie durch Publikationen wie diese Angst vor dem bösen Deutschen Unrechtsstaat haben). Ich sehe hier eigentlich keinen Grund, die Verhältnismäßigkeit in Frage zu stellen, es steht immerhin ein schweres Verbrechen im Raum.
Wer Angst hat um seine persönlichen Daten hat, der sollte lieber mal fragen was private Unternehmen mit weniger löblichen Absichten damit anstellen. Stichwort EC-Karten bezahlen, Payback, usw…. da stört es komischerweise keinen, wenn Firmen alle meine Zahlungsbewegungen protokollieren und zum Zwecke einer Bonitätsprüfung an andere Firmen verkauft ohne mich darüber zu unterrichten:
http://www.onlinekosten.de/news/artikel/40842/0/Millionen-EC-Kartendaten-illegal-gespeichert
Da die Ermittler davon ausgehen, dass der Täter aus der Region stammt und immer wieder die gleiche Strecke zur gleichen Zeit fährt, „ist er mit viel Glück und Zufall vielleicht auch geblitzt worden“, sagt der Leiter der Sonderkommission, Ingo Thiel. Polizeisprecher Theveßen sprach von „mehreren hundert Fahrzeugen“, die bei der Aktion erfasst worden seien. Die Fotos sollen nun in einer Datenbank gesammelt und ausgewertet werden. Wenn nötig, könnten einige Fahrer später als Zeugen befragt werden. (Quelle: http://www.derwesten.de/nachrichten/Gib-uns-bitte-unser-Kind-zurueck-id3761760.html)
Ah ja. Okay, erstmal ist das natürlich vollkommen richtig, evtl. ist der Täter auf einem der Fotos zu sehen. Allerdings würde mich immer noch interessieren wie die Polizei ihn erkennen will.
Und die beiden letzten Sätze sagen doch recht deutlich was mit den Daten passieren wird: wann immer nötig könnnen Fahrer als Zeugen (!) befragt werden.
Um mir hier keinen juristischen Ärger einzuhandeln, möchte ich meinen vorigen Beitrag korrigieren. Die Firma M. wurde hier fälschlicherweise durch mich als Beispiel angeführt, obwohl sie im Zusammenhang mit dem Datenklau bisher NICHT genannt wurde. Es geht um andere Firmen, die in den einschlägigen Artkeln aufgeführt werden.
Ich möchte nochmal darauf hinweisen, dass die Firma M. nach derzeitigem Stand NICHT an den Vorgängen beteiligt ist.
http://www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/Affaere-um-EC-Karten-weitet-sich-aus-id3755294.html
@SILen(e:
Die Justiz/Polizei unternimmt etwas, das für sich genommen eigentlich harmlos ist und niemanden in irgendeiner Weise benachteiligt oder einschränkt.
Unweigerlich folgt ein oft zu beobachtender Reflex:
Der Untergang des Abendlandes steht unmittelbar bevor. Folter und Masseninhaftierungen sind Standard. Schon bald werden des Falschparkems Verdächtige an der nächsten Laterne aufgeknüpft und es kommt zu Massenerschießungen all derer, die ihre Unschuld nicht beweisen können.
@96 / Axel John
Ob das, was Justiz/Polizei da unternommen hat "eigentlich harmlos" ist wäre ja erstmal zu klären und ist auch Gegendstand der Diskussion hier. Das als Tatsache zu behaupten ist nicht sonderlich seriös argumentiert.
Man, warum machen die sich eigentlich noch die Mühe mit dem Blitzen? Möglicher Täter (hab den Fall nicht verfolgt und weiß nicht ob die Beweise für ein Verbrechen haben) wohnt in der Gegend und ist Autofahrer. Warum dann nicht gleich bei jeden Fahrzeughalter in 100 km Umkreis durchsuchen?
sorry, Ironie
Liebe Leute,
wie freue ich mich, dass mein Ausspruch Eure Gemüter hoch gekocht hat. So dumm und naiv wie einige hier meinen, war er dann scheinbar wohl doch nicht, denn er hat sein Ziel erreicht…und nebenbei bemerkt ist mein IQ nachweislich höher als der von 97 % der Einwohner Deutschlands ;-)
Aber mal zur Sache:
Wo bitte wäre der Bezug, wenn ich jetzt hier öffentlich alle meine persönlichen Daten preis gäbe? Bringt es Mirco wieder oder hilft es im Geringsten, den Fall aufzuklären? Im Gegensatz dazu kann die Blitzaktion schon etwas bewirken. Also bitte keine unqualifizierten Äußerungen, sondern immer schön sachlich beim Thema bleiben! Die angesprochenen Kriminalstatistiken gibt es massig, bitte einfach mal selbst recherchieren. Das ist hier ebenfalls nicht Thema.
Die Polizei macht nicht was Sie will – wie hier geäußert wurde. Wenn sie das täte, liefe hier einiges ganz anders. Warum wird hier pauschal abqualifiziert? Es scheint ja einige hier zu geben, die absolut überzeugt davon sind, man wolle Ihnen etwas Böses. Wenn Sie diese Sicherheit jetzt mal auf den Fall übertragen frage ich Sie: Wo ist Mirco?
Danke, Thomas Meier, für das Statement 93.
@BBC:
Dass es die Kriminalitätsstatistiken gibt, ist mir logischerweise bekannt, sonst hätte ich dich ja auch nicht aufgefordert dich mal damit zu beschäftigen. Denn offensichtlich hast du das nicht, wie man an deinem Satz "Die hiesigen Gesetze bezüglich (Sexual-)Straftaten sind bei weitem nicht ausreichend, wie sich leider immer wieder auf tragische Weise herausstellt." ja deutlich herauslesen kann. Würdest du die Statistiken kenne, würdest du sowas nicht herausposaunen (bitte bedenken, dass sich kein Verbrechen 100%ig verhindern lässt, vor allem nicht, wenn ein Großteil selbiger im familiären Umfeld stattfinden).
Womit wir beim nächsten Punkt wären: Bevor du anderen Unsachlichkeit vorwirfst, fass dir mal an die eigene Nase. Der obige Satz, den ich von dir zitiert habe, ist wohl alles andere als sachlich, sondern nichts weiter als dumpfe Polemik, der absichtlich die Fakten der Realität ignoriert.
Lieber Gambit,
würden Sie mich kennen, wüssten Sie, wovon ich spreche. Da Sie mich permanent Duzen müsste ich mittlerweile davon ausgehen können.
Der obige Satz hat sachlichen Bezug und ist zudem eine Meinungsäußerung. Damit auch Sie das verstehen können: Für mich ist jede einzelne Sexualstraftat mindestens eine zu viel. Darf ich Ihre Kritik so verstehen, dass Sie anderer Meinung sind bzw. meine Meinung weder teilen noch tolerieren?
@ 88 @ 87
Bring ich euch endlich in wallung, sehr gut.
Wollte nur noch nachtragen, dass Lächerlic machen natürlioch auch zu eurer Taktik gehört, habe ich in der Liste vergessen. Natürlich ist das wieder alles nur meine Meinung, ist ja klar.
@ all
lasst euch bloss nicht in Diskussionen verwickeln, genau das ist denen hier ihr Hobby, damit sie ihr selbststudiertes Paragraphenwissen anbringen können,…auch alles nur meine Meinung.
Ist denn ein Vorgehen in der Hoffnung auf "viel Glueck und Zufall" ueberhaupt eine "Ermittlung" im Sinne der StPO?
@BBC: Ja schön wenn jede Sexualstraftat für dich eine zuviel ist. Aber wie weit bist du bereit zu gehen um solche zu "verhindern" oder zu verfolgen. Ich halte sowas fürs allgemeine Lebensrisiko und ich bin nicht bereit für ein paar durch die Medien gepushte Fälle jeden Tag ein bischen nach "1984" zu gehen. Nicht vor dem "bösen Mann" sollte man Angst haben sondern vor der eigenen Verwandschaft und Bekanntschaft.
@gipsnacken:
George Orwell bekäme das kalte Grauen, könnte er sehen, wie effizient heute Daten erfasst, vernetzt und ausgewertet werden.
Behörden sind da noch vergleichsweise harmlos.
Wer ein Bankkonto-, eine EC-Karte-, einen Internetanschluss-, Versicherungen-, Mobilfunk-, Leasingvertrag usw. besitzt, ist praktisch gläsern.
Millionen Menschen machen sich freiwillig für Facebook, Google, Apple usw. "nackig". Niemand weiß, wer da welche Daten erfasst, speichert, auswertet und weitergibt bzw. verkauft. Was also soll das Gezeter, wenn die Polizei 4 Stunden zu Fahndungszwecken an einem bestimmten Ort KFZ-Kennzeichen aufnimmt?
Mein Mobilfunkbetreiber kann und wird mir nicht die Türe eintreten und mich aufgrund falsch zusammengewürfelter Daten für 1 Jahr in Untersuchungshaft stecken.
@BBC: "Für mich ist jede einzelne Sexualstraftat mindestens eine zu viel."
Ich kenne Sie ;) nicht, vermute aber dennoch Ihre Zustimmung, wenn ich behaupte, dass eigentlich jede Straftat eine zu viel ist. Das kann also kein Grund sein, bei Sexualstraftaten andere Regeln anzuwenden. Wenn das Argument kommt "es geht doch um ein Kind", sollten sofort alle Alarmglocken klingeln.
Ohne Frage ist die grundlose Erfassung von Daten ein Verstoß gegen den Geist des Datenschutzes. Die anlasslose Erfassung von Kennzeichen hat das BVerfG gerade für verfassungswidrig erklärt. Nicht jede wirre Idee eines verzweifelten Ermittler sollte man als Anlass oder Grund ansehen. Deshalb ist eine Kritik meiner Meinung nach legitim und niemand muss sich deshalb nachsagen lassen, er wolle die Verfolgung von Straftaten verhindern.
@BBC:
1. Offensichtlich relativ neu im Internet unterwegs? Das Duzen war und ist schon immer guter Umgangston im sozialen Netz gewesen (angefangen beim Usenet). Das musst du nicht toll finden, aber leben musst du damit leider.
2. "Für mich ist jede einzelne Sexualstraftat mindestens eine zu viel."
Und schon wieder nur eine hohle Phrase. Sachlich willst du dich offensichtlich nicht damit auseinandersetzen, dass sich nun mal, egal welche Vorbeugemethoden es geben würde, nicht alle Straftaten verhindern lassen (aber wie gesagt, dazu müsstest du dich ja erstmal damit beschäftigen, wie sich die Straftaten denn tatsächlich zusammensetzen). Im Gegenzug wird aber irgendwann ein Punkt überschritten, wo die Freiheitseinschränkung der Bevölkerung massiv zunimmt, ohne dass dadurch ein Sicherheitsgewinn stattfindet bzw. der sehr gering ausfällt.
@gipsnacken:
Dann hoffe ich mal, Sie besitzen ein Uralt-Handy, das nicht (wie z.B. das I-Phone) via GPS Ihr Bewegungsprofil aufzeichnen- und "nach Hause" senden kann, dass Sie nicht zur falschen Zeit am falschen Ort waren und wenn doch, dass das BKA nicht auf die Idee kommt, aus diesen Daten falsche Schlüsse zu ziehen.
@Endlich:
Ja natürlich ist es alles nur Taktik, wenn andere Menschen schlichtweg eine andere Meinung wie du haben und dir Panikmache vorwerfen.
Den Kontakt zur Realität hast du offensichtlich schon länger verloren. Scheinbar auch die Fähigkeit Diskussionen mit Sachargumenten zu führen (denn sonst hätten "wir" ja auch keinen Grund über dich zu lästern ;-))
Trollkontrolle!
Bitte fahren Sie rechts ran und zeigen Sie ihren Trollausweis vor ;-)!
@Axel John:
BTW: Es genügt schon, wenn man zur falschen Zeit in der "richtigen" Funkzelle telefoniert hat, dann ist es völlig wurscht, wie alt oder "dumm" das Handy ist.
@ gipsnacken
@ DetlevT
Das sind gute, sachliche Argumente. Selbstverständlich hat jeder in einem „freien“ Land das Recht, seine Meinung zu äußern und zu vertreten. Dass nicht bedenkenlos irgendwelche Daten von unbescholtenen Bürgern gesammelt, verwertet und was noch alles sollen, steht für mich außer Frage. Dennoch halte ich in diesem speziellen Fall unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit die Vorgehensweise der Polizei für angemessen. Hinzu kommt, dass ich zugeben muss, nicht die exakte Faktenlage der SOKO Mirco zu kennen und daher kritisches aber konstruktives Vertrauen voraus werfe. Wer mir das vorhalten möchte, den werde ich nicht davon abbringen wollen.
DetlevT, ich stimme Ihnen vollkommen zu, dass jede Straftat eine zu viel ist. Dies habe ich in meinen vorherigen Schilderungen mit „(Sexual-)Straftaten“ auch geäußert. Allerdings hatte ich meine persönlichen Gründe, warum ich in der direkten Ansprache an eine Person dies verändert habe.
Ich verstehe, was Sie mit „Die anlasslose Erfassung von Kennzeichen hat das BVerfG gerade für verfassungswidrig erklärt.“ meinen. Allerdings denke ich, dass in diesem Fall ein sogar sehr guter Anlass bestand. Zudem möchte ich die Polizeiarbeit bei der Aufklärung einer Straftat nicht mit willkürlichem Aufschreiben von KFZ-Kennzeichen von selbsternannten Möchtegern-Polizisten vergleichen. Das würde der Sache einfach nicht gerecht.
Ihre Bedenken verstehe ich durchaus und möchte sie auch nicht abtun. Von daher meine Frage an alle: Was wäre ein Kompromiss oder ein besseres Vorgehen in diesem konkreten Fall aus Ihrer Sicht?
@BBC:
Gegenfrage: Was bringt das wahllose Erfassen von vorbeifahrenden Autos? Welcher Erkenntnisgewinn wäre denn überhaupt theoretisch denkbar, der zur Lösung des Falls beiträgt? Bitte etwas mehr Fakten…
@BBC: Die Zahl der Sexualmorde an Kindern war noch *nie* so niedrig wie derzeit. Noch in den 1970er Jahren waren es (BRD-alt) 60-70 Solcher Fälle pro Jahr!
Die Anzahl liegt nun im Bereich von wenigen Fällen pro Jahr, oft unter 10.
Das Sexualstrafrecht wurde in den letzten 20 Jahren mehr als 10 mal verschärft. Kritiker in diesem Deliktsbereich sind wirklich oft sehr schlecht formuliert. Detaillierter können Sie das bei Frau Prof. Frommel, krim. Institut Kiel, nachlesen.
Jeder Sexualmord an einem Kind bekommt in RTL Sendezeit-Allokation, die völlig unverhältnismäßig ist. Parallel steigt nämlich die Wahrnehmung der Bevölkerung, Kinder könnten Opfer solcher extrem seltenen Taten werden. Wenn Sie sich die Umfragen ansehen, vermuten "normale Bürger" hunderte Fälle solcher Delikte, derweil sind es im Jahr oft weniger als zehn.
Natürlich ist jeder Einzelfall solcher Straftaten höchst bedauerlich. Aber es muss in dem Zusammenhang daran erinnert werden, dass jedes Jahr über 100 Kinder durch die eigenen Eltern zutode kommen (und das ist nur das Hellfeld).
Was Sie postulieren ist die Erreichung einer "perfekten Gesellschaft", nur in gäbe es keine dieser Straftaten.
Ich fürchte, bei einer Bevölkerung von 82 Mio. Menschen ist die Zahl von 5-10 Sexualmorden an Kindern im Jahr nicht weiter zu drücken, egal mit welchen Maßnahmen, seien es die Mittel des Strafrechts oder andere.
Es kommt natürlich immer auf die Auslegung an: Dann rechnen Sie doch mal die ganzen Sexualstraftaten ohne „Mord“, die „Vermisst-Fälle“, Körperverletzungen etc. und eine Dunkelziffer dazu und die Statistik sieht schon ganz anders aus.
@ BBC, 116
Es wird Sie vielleicht verwundern, aber (glücklicherweise) ist das Hellfeld der Sexualstraftaten seit 10 Jahren ebenfalls rückläufig, um rund 10%!
Und das dürfte höchstwahrscheinlich *nicht* auf ein geringeres Anzeigeverhalten zurückzuführen sein!
Natürlich können Sie beliebige Delikte beliebig in einen Topf werfen, zusammenrühren, und aus diesen "Vorstellungen" die Empörung ableiten und die Forderung nach weiteren Strafverschärfungen.
Mit der Rationalität, die strafrechtlich Überlegungen verlangen, hat das aber überhaupt nichts zu tun.
So denken leider vor allem gerne Journalisten, die ihr unscharfes Wahrnehmungskonglomerat von "allerei Untaten gegen Kinder" dann an die Öffentlichkeit kommunizieren.
Oder wie oft haben Sie in RTL oder in Zeitungsberichten den einordnenden Nachsatz nach einem og. Bericht gehört oder gelesen, "Jährlich werden 5-10 Kindern Opfer solcher Taten"?
So abwägig mit "Internet Überwachung" ist es leider nicht.. und neu wäre es auch nicht mal…
Es gab doch mal bei einer Fahndungsseite eine "Fangschaltung" .. die auffällige Besuche protokollierte.. Man erhoffte sich, dass der Täter die Seite besonders oft ansieht…
Eine besorgte Frau jedoch ging den Fahndern deswegen ins Netz, nur weil sie eben zu oft da nachgesehen hat…
Die Gefahr ist also da, dass man verdächtig wird, nur weil man eben "etwas" anders als viele andere sich bewegt.
Deswegen frage ich mich…
Was passiert wenn man mit dem Auto die strecke mehrfach hin und her fährt (z.B. was vergessen , man pendelt weil man leute abholen und wieder hinbringen muss etc.)
blöde Frage:
warum sollte ich mich als Täter jetzt melden? ich merke doch, dass die absolut keine ahnung haben, wer es war….. solange die also so suchen, bin ich sicher.
wo ist die logik bei deren vorehen? für mich ist das blanker aktionimus mit dem fernziel eine generelle überwachung zu rechtfertigen. schön erstmal angst verbreiten.
@christian:
Das ist nicht die Frage; das hat sich geklärt, wenn der Junge (hoffentlich lebend) gefunden wird…
Deswegen wird man (noch) nicht verurteilt und der richtige Täter wird hoffentlich ermittelt.
Die Frage ist, was passiert, wenn einer, dessen Kennzeichen in diesem Zusammenhang erfasst wurde, z.B fünf oder zehn Jahre später beruflich woanders (weit weg) zu tun hat und dort ein Kind (mutmaßlich) vergewaltigt wurde?
Die Vorratsdaten seines Handys geben Auskunft, dass er sich dort aufgehalten hat und außerdem, dass er (oder das Kennzeichen seines Autos) schon einmal im Zusammenhang mit einer vermutlichen Straftat bezüglich Kindesentführung erfasst wurde…
(Dass diese Straftat schon längst aufgeklärt ist und der nie bestehende Verdacht sich durch Verurteilung des Täters in Nichts aufgelöst hat, ist in der Datenbank nicht verzeichnet, sonst müsste sie ja gelöscht worden sein…)
Beweisen Sie, dass er unschuldig ist, die Polizei wird es nicht glauben…
Diese Kollateralschäden werden sich in Zukunft (durch die Möglichkeit, Datensammlungen anzulegen und sie seit etwa 15 Jahren auch zu verknüpfen) häufen, und wenn derjenige seinen Job und sein soziales Umfeld verliert, hat er halt Pech gehabt.
Andererseits hat der Moshammer Fall ja auch gezeigt, dass auch rechtswidrige Datensammlungen nützlich sein können…
Deshalb hat die Polizei (zumindest bei mir) ein
Glaubwürdigkeitsproblem, wenn sie behauptet, die Daten werden nur für den erhobenen Fall verwendet…
Ich wäre auch für Verdachtsunabhänige Wohungsdurchsuchungen inklusive Gartenumgraben und auswertung bzw. beschlagnahme der Komunikationsmittel!
Die Kriminalistische Erfahrung zeigt das Täter Bilder und/oder Videos ihrer Opfer machen und diese auf Handy / Rechner speichern!
Wer die Ironie nicht findet wird für Blind/Bl.. erklärt!
http://nadua.de/bilder/sonstiges/troll01.jpg
@Gast-227: Die Anzahl der Kindermorde möglicherweise ohne sexuellen Hintergrund (nämlich überwiegend durch die Kindesmutter) ist aber deutlich größer als 10 pro Jahr. Die meisten davon werden aber von den Medien verschwiegen. Man vermutet auf Anweisung von Frau Merkel selbst.
@Kane2060:
Und wie schon tausendmal gesagt, hat das was du da oben beschreibst nix mit einem seit Jahren praktizierten im Gesetz festgeschriebenen handeln zu tun, wie das, was die Polizei hier gemacht hat.
@ Gast-227
Sie können mir Ihre Auslegung der Statistik einfach nicht schön reden. Dazu habe ich mich zu intensiv mit Mord und Vergewaltigung bzw. sexueller Gewalt befassen müssen. Meine Meinung dazu können Sie nicht ändern: Jede Straftat, insbesondere sexueller Art, ist in meinen Augen eine zu viel und solange diese noch regelmäßig geschehen, haben wir unser Ziel nicht erreicht.
Auch in juristischen Kreisen können Sie auf pädophile und psychotische Kollegen treffen – wie in jedem anderen Personenkreis auch, welche sich dann genau in diesem Rechtsrahmen bewegen. Wobei ich keineswegs sagen möchte, dass die Kollegen, welche sich gegen strengere Rechtsnormen aussprechen oder Straftäter verteidigen zwangsläufig dazu gehören müssen.
Mal eine persönliche Frage: Würden Sie sich noch immer an Ihrer Statistik festbeißen, wenn Ihre Frau vergewaltigt und Ihr Kind ermordet würde? Oder können Sie sich überhaupt in so einen Mandanten hinein versetzen? Jeder hat seine Meinung und das soll auch weiter so bleiben. Mich allerdings überzeugt die Ihre nicht.
Das nennt man wohl "Fahndungsdruck" erhöhen. Ein Versuch, den Täter nervös zu machen. Warum sonst sollte man das so auffällig an EINEM Freitag machen, statt über mehrere Freitage heimlich ein Überwachungsfahrzeug zu postieren und Kennzeichen manuell notieren zu lassen.
Auch die Nachricht, man hätte wohl doch noch etliche Kubikmeter unverbrannten Mülls durchsucht, dürfte in diese Rubrik fallen.
Ob das nun angemessen und verhältnismäßig ist, mag ich nicht beurteilen. Als Vater wünsche ich den Eltern von ganzen Herzen, dass es mal bessere Nachrichten gibt.
@MaxiMegalon:
Gar nicht so falsch.
Der eigentliche Grund für diesen absurden Aktionismus liegt wohl nicht nur in der Hoffnung den Täter zufällig zu ergreifen, sondern auch in der Abschreckung zukünftiger.
Eine solche mediale Inszenierung, von wegen mit tausenden von Polizisten ein Gebiet durchkämmen ist vollkommer Schwachsinn, wenn man dies nicht im Sinn hätte. Tausende Polizisten können auch nicht mehr finden als ein paar Helikopter mit Wärmekamera und einige Gruppen von Hundestaffeln.
Vermutlich haben sie auch keinerlei Indizien darauf dass der Täter in der Gegend lebt und nehmen es einfach mal aufgrund von irgendwelchen Statistiken an.
Soll ich euch allen den Treppenwitz solcher Fälle hier mal erläutern ?
Die Polizei denkt zu einspurig ~ wie beim Fall Madeleine hat es Vor- und Nachteile eine große mediale Inszenierung zu nutzen um Druck auf den Täter aufzubauen oder die Öffentlichkeit für Hinweise zu mobilisieren (die Zahl der Hinweise steigt und deren Qualität sinkt je größer die Medienpräsenz).
Wenn eine Person von einem Einzeltäter entführt wird, mit der Absicht diese am Leben zu halten, so kann medialer Druck auch dazu führen dass sich der Täter seines Opfers entledigt und die Leiche weit ab entsorgt.
@Dr.GxS
in 15 Jahren wird es die BRD nicht mehr geben.
Ich bezweifle dass das Leben eines Menschen in 15 Jahren noch eine ähnliche "Relevanz" hat wie heute ~ vielmehr bin ich davon überzeugt dass unsere Welt bald wieder sehr viel rauher sein wird. Die jetzige Tendenz zu niedrigeren Mordraten kann sich innerhalb weniger Jahre wieder drehen.
@BBC:
Ist dies nicht amüsant ?
>Jede Straftat, insbesondere sexueller Art, ist in meinen Augen eine zu viel und solange diese noch regelmäßig geschehen, haben wir unser Ziel nicht erreicht.
Bleiben "sie" bei ihrer Meinung ~ sie ist so irrelevant wie ein umgefallener Sack Reis in China.
Ihr Wunschtraum von einer perfekten Welt ohne Probleme und Straftaten ist eine naive Träumerei von jemandem der nicht versteht wie unsere Welt funktioniert. Sie leben hier und jetzt im Paradies ~ einem Industrieland mit sehr niedrigen Kriminalitätsraten und wenigen Tötungsdelikten. Vermutlich kann nur ein solches Land wie das unsrige Träumer wie sie hervorbringen.
In nur wenigen Dekaden werden ihre Träume aber zerplatzen.
Dieses Land existiert nicht außerhalb der Gesetze dieser Welt.
Wir sind zwangsläufig an die Geschehnisse ausserhalb dieses Landes gebunden, egal wie sehr wir uns ums Gegenteil bemühen. Und Rohstoffmangel, Vermögensverteilung sowie andere globale Probleme werden uns wieder herunterreissen aus dieser Traumwelt.
bitte definieren Sie: regelmäßig.
Wenn es dazu Regeln dazu gibt, muss man sie selbstverständlich beseitigen, die Frage ist: wie?
Wie beseitigt man die Ursachen?
Regelmäßig sterben 5000 Menschen (auch Kinder) auf unseren Straßen: Ich bin ja dafür, dass man den Autoverkehr verbietet…
Was würden Sie von einer Erfindung halten, die jeder haben will, bei der es nur einen kleinen Nachteil gibt: Es sterben jährlich so viele Menschen wie im im 7-jährigen Krieg…
Sie waren offensichtlich nicht bei der Gewissensprüfung, den Kriegsdienstverweigerer in den 70-80 Jahren durchmachen mussten: da gab es Fragen, wie: was würden Sie machen, wenn man Ihre Schwester (Mutter, Tante,…) vergewaltigt und Sie haben eine Schusswaffe, was würden Sie machen?
Es gab Menschen, die diese Gewissensprüfung bestanden und sich auf solche Fragen vorbereitet haben…
Um die politisch korrekten Antworten zu erhalten, lesen Sie bitte die Literatur…
@Dr.Kriminalpolizeibeamter:
Ich würde mich nicht darauf verlassen…
@GxS (#129)
> @Dr.Kriminalpolizeibeamter:
>
> in 15 Jahren wird es die BRD nicht mehr geben.
>
> Ich würde mich nicht darauf verlassen…
Glaub ich auch nicht dran. So lange wird's nicht dauern.
@BBC (#125)
> Jede Straftat, insbesondere sexueller Art, ist in meinen Augen eine
> zu viel und solange diese noch regelmäßig geschehen, haben wir
> unser Ziel nicht erreicht.
"Unser" Ziel? Wer seid ihr? Was ist das Ziel? Keine Straftaten mehr, wie soll das umgesetzt werden?
@Endlich (#75)
> Danke und auf nimmerwiedersehen…
#86
> letztes Statement
Dich kann man auch so richtig ernst nehmen ;-)
#102
> Bring ich euch endlich in wallung, sehr gut.
> Wollte nur noch nachtragen, dass Lächerlic machen natürlioch auch
> zu eurer Taktik gehört, habe ich in der Liste vergessen.
Noch ein Brüller ;-)
"eurer Taktik" – das mit dem Verfolgungswahn wurde ja glaube ich schon angesprochen.
OK, leider ist das alles nicht wirklich lustig, weil das wohl alles echt ist. Und selbst wenn nicht, solche Meinungen gibts ja real dennoch.
@BBC:
Wer nichts zu verbergen hat….
Jaja das erzähle mal den Leuten die wegen Kinderpornos angeklagt wurden oder wegen Vergewaltigung. Oder anderen Leuten deren Privatleben brutal an die Öffentlichkeit gezogen wurde mit Hilfe der Staatsanwaltschaft. Oder auch nur einfach nur Leuten denen die Wohnung auseinander genommen wurde.
Außerdem jeder hat was zu verbergen. Egal ob man gerne Frauenkleider trägt, früher gerne öffentlich onaniert hat, sich gerne vom Hund vögeln lässt, ein Verhältnis mit der Nachbarstochter hat, ein uneheliches Kind hat, Drogen nimmt……
@BBC
> Jede Straftat, insbesondere sexueller Art, ist in meinen Augen eine
> zu viel und solange diese noch regelmäßig geschehen, haben wir
> unser Ziel nicht erreicht.
Es ist widerlich, wie Sie die Opfer von Straftaten gegeneinander aufrechnen.
Der Mord an Jakob v. Metzler ist also keiner zuviel, weil der Täter aus Geldgier gehandelt hat? Oder der Vater in Rosenheim, der seinen 3-jährigen Sohn aufgehängt hat? Oder die Mutter aus Lörrach, die Ihren 5-jährigen Sohn erstickt hat? Oder der Lebenspartner, der im Drogenrausch den Sohn seiner Freundin totgeprügelt hat? Oder die Pflegeeltern, die ihr 7-jähriges Pflegekind gefesselt in der Badewanne ertränkten?
Sie sollten sich was schämen.
Es ist herrlich amüsant zu verfolgen, wie mir hier manch einer Persönlichkeitsmerkmale und Einstellungen andichtet, die zu 100 % falsch sind. Auf die einzelnen Kommentare möchte ich gar nicht eingehen, denn es geht nicht um mich.
Spätestens nach dem gestrigen Tag müsste jedem klar sein, warum Herr Thiel die Blitzaktion durchführen ließ:
„Die flächendeckende Suche, die am Sonntag nach dem Hinweis einer jungen Frau, die am Abend von Mirco’s Verschwinden einen gellenden Schrei gehört hatte, wieder aufgenommen worden war, ist zunächst wieder beendet. Die Angaben der jungen Frau konnten durch Befragungen in der Nachbarschaft bestätigt werden. „Wir holen jetzt ein wissenschaftliches Gutachten ein, dass Aussagen dazu macht, aus welcher Entfernung die Hinweisgeber den markerschütternden Schrei wahrgenommen haben können“, so Ingo Thiel, Leiter der Soko Mirco.“ (Quelle: Polizeipresse)
Bereits zu Anfang hatte Herr Thiel mehrfach geäußert, dass es weitere Zeugen geben muss, Menschen die mehr mitbekommen und gesehen haben. Wie recht er doch hatte, zeigte sich nun.
Auf die Fürs und Widers einer gesetzlichen Aussagepflicht möchte ich hier gar nicht eingehen. Dennoch vermisse ich mal wirklich konstruktive Ansätze der anonymen Dauermeckerer.
Hallo! Durch Zufall bin ich auf diesen Blog gestoßen.. Ich muss sagen, "entsetzt" ist noch milde ausgedrückt, für dass was ich gerade fühlen muss wenn ich mir diesen Mist hier durchlese!!! Abgesehen von ein paar menschlichen Meinungen, die es befürworten dass die Polizei einfach nur versucht den Jungen wieder zu finden, finde ich hier leider nur Klugsch…. die wohl allen Anschein nach entweder etwas zu verbergen haben, oder aber einfach nur zuviel Zeit haben über den rechtlichen Sachverhalt bei der Suche eines SEXUALSTRAFTÄTERS!!!! (Es könnte wirklich EUER KIND sein!!!!) zu diskutieren, bzw eher "plattzureden"… Einfach nur grausam was manche Menschen mit Ihrer Zeit anfangen… Wenn Ihr schon Ahnung habt, dann tut lieber was sinnvolles!!!!! Netten Gruß!
ich bin oft dort gewesen ! mir ist es egal, da ich ja unschuldig bin! deshalb versteh ich dashier auch alles garnicht !
gruß dany
@Jessica: Ja und nun? Alle Männer in der Umgebung foltern bis sies zugeben? Es ist ja ein SEXUALSTRAFTÄTER!!!!
Du bist genauso widerlich abartig wie diese Kindermörder.
Der erste Ansatzpunkt für die Ermittler wäre, alle Handybesitzer, die sich an den Funkmasten in der Nähe des Tatortes eingeloggt hatten, abzuklopfen. Die Fotografieraktion ist aber offensichtlich für die Katz'.
@gipsnacken:
Hast du sie noch alle???? Weil ich möchte dass der Täter gefasst wird bin ich genauso widerlich? Ich glaub dir fehlt es mächtig an gesundem Menschenverstand!!! Hast du Kinder? Oder einS? Würde eigentlich schon reichen dass du auch der Meinung sein müsstest dass dieser Mistkerl endlich geschnappt wird!
Ich glaub ich spinne, ich hab mit keinem Wort erwähnt dass sie die männlichen Bürger in Grefrath festhalten und foltern sollen bis einer gesteht odeR? Tut mir leid aber manchmal muss ich wirklich an so manch ausgeprägtem (oder eher auch unausgeprägtem) Verstand zweifeln !
@Jessica: Bei Ihrer hysterischen Schreibweise traue Ihnen alles zu. Ja klar sollte er geschnappt werden aber nicht mit illegalen Mitteln. Aber es ist ja durch Medien usw. soviel Druck aufgebaut worden das man bald jemanden präsentieren muss. Anstatt man ohne Einmischung von außen und Druck von Ministerien mal die Polizei ihre Arbeit machen lässt.
Und was geht dich an ob ich Kinder habe? Ich habe weit mehr Sorge das meine Kinder im Straßenverkehr umkommen als durch die Hand eines Kindermörders.
@gipsnacken:
Also mir fehlen immer mehr die Worte… Durch meine "hysterische" Schreibweise könnte einem auch einfach nur einfallen dass ich hier gleich um die Ecke wohne, einen kleinen Sohn habe und mir einfach nur als Mutter und Mensch MIT Gefühlen Gedanken mache!!! Gedanken darüber welches kranke Wesen da in meiner Nachbarschaft eine Familie zerstört hat! Ich persönlich, als "sorgende" Mutter, mache mir weitaus mehr Gedanken als dass meinem Kind nur im Straßenverkehr etwas passieren kann.. Mir persönlich sind da bei der Ergreifung solcher "Wesen" auch illegale Mittel egal, ICH habe nichts zu verbergen!
Wie sagte Elard von Oldenburg-Januschau mal so schön: "Vox populi, vox Rindvieh". Manchmal stimmt es.
Die Polizei hat KEINE Anhaltspunkte. Deshalb versucht sie den Entführer in Panik zu versetzen. Insgeheim hat sie wohl gehofft, dass irgendeiner eine Vollbremsung macht und auf der Gegenfahrbahn davonrast. Oder der Täter versucht seine Spuren weiter zu verwischen und legt dabei andere.
Und so wie ich sehe, wie hier schon Unschuldige Paranoia bekommen, mag das durchaus eine gute Taktik zu sein :-)
@Jessica:
"Ich habe nichts zu verbergen", schön und jetzt? Ich habs vielleicht (und es ist vielleicht auch nur meine Homosexualität) und das zählt dann nicht mehr? Oh, vergass es geht ja um einen Sexualstraftäter, da ist Rechtsstaatlichkeit egal.
Ich sag nur: "Frauen….!"
@Jessica: Das Wort lautet nicht Wesen sondern Mensch. Ihnen sind auch illegale Mittel egal? Wo wir dann wieder bei der Folter wären. Lag ich doch ziemlich richtig mit meiner Vermutung bei Ihnen. Haben Sie lieber ein Auge auf die Familie und Verwandschaft da haben Sie weit mehr zu befürchten für Ihre Kinder als vom bösen Unbekannten.
@Jessica:
Du bist leider ein klassisches Beispiel dafür, wie die Emotionalität (die ja durchaus nachvollziehbar sein mag) jede Rationalität verdrängt. Also das gesunde Abwägen von Argumenten und Sachverhalten. Du kritisierst etwas, ohne eigentlich auf die Kernargumente einzugehen: Bringt die Maßnahme der Polizei überhaupt etwas? Ist sie verhältnismäßig? Lassen sich solche Straftaten überhaupt verhindern durch überzogene "Vorbeugemaßnahmen"? Wie hoch ist das Gefahrenpotential denn tatsächlich?
Das sind Fragen, die beantwortet werden müssen! Denn nicht jede Maßnahme (und es ist dabei vollkommen egal, ob es um Kinder oder um Erwachsene geht), ist auch zielführend, sondern im Zweifelsfall sogar kontraproduktiv oder dient sogar anderen Zwecken.
@Jessica:
Jawoll, endlich wieder Selbstjustiz! Holt die Fackeln und Mistgabeln 'raus und ergreift irgendwen, der der Täter sein könnte. Und wenn's 'nen Unschuldigen erwischt? Was soll's, halt ein Kollateralschaden der "illegale[n] Mittel"…
@Uwe1164:
Was'n Quatsch, das willst du woher wissen?
@Jessica:
Ich finde es im übrigen reichlich dreist von dir, dass du mit dem Spruch "Ich habe ja nix zu verbergen" auch Maßnahmen billigen würdest, die wiederum vielleicht meine Freiheit und meine Grundrechte (und damit mein Leben) massiv beeinträchtigen oder sogar schädigen würden. Woher nimmst du dir dieses Recht? Wie kannst du dich erdreisten zu bestimmen, ob vielleicht im Extremfall sogar Folter oder andere Dinge auch bei Unschuldigen angemessen sind, nur um einen Täter zu fassen? DAS ist eine Einstellung, die einem die Sprache verschlägt. Massenhaft Verbrechen begehen oder zumindest gutheißen, um ein Verbrechen aufzuklären? Die Dummheit dieser (Un)Logik sollte eigentlich jedem halbwegs gebildeten auffallen.
Vor allem für einen Sachverhalt, dessen Eintrittschancen absolut gering sind (bitte informiere dich mal bitte, wie häufig tatsächlich Fälle wie der von Mirco in der Realität auftreten und dann wirst du hoffentlich sehen, dass deine Hysterie der blanken Medienverdummung entspringt). Natürlich ist jeder Einzelfall tragisch. Aber sie lassen sich nun mal leider nicht zu 100% verhindern.
@Jessica:
[...]ICH habe nichts zu verbergen![...]
a) Adresse mit Namen und Wohnort
b) Telefonnummer
c) E-Mailadresse
d) Kontonummer mit Bankleitzahl
e) Kreditkartennummer
Bitte hier posten….schließlich hast Du ja nichts zu verbergen…
Btw. bei jemanden der von so etwas direkt betroffen ist hätte ich für so eine Aussage (Mir persönlich sind da bei der Ergreifung solcher "Wesen" auch illegale Mittel egal) Verständnis u.U. auch beim Umgang mit dem Täter….nur kann und darf das nicht das Maß für einen Rechtsstaat sein…..
bombjack
@Endlich:
Ach ja der Anstand. Der Anstand den viele Menschen nicht haben um Kinder psychisch zu quälen? Oder der Anstand den dann die anderen Menschen haben um wegzuschauen? Es geht doch nur um Kinder!!!!1111111 wenn man ihnen körperlich was antut, geistig kann man sie quälen wie man will und e interessiert die Leute einen Scheißdreck.
So, da ich leider feststellen muss dass hier nur die Worte aus dem Satz umgedreht werden und anscheinend nur jemand gesucht wird auf dem man herumtreten kann werde ich mich dieser Unterhaltung hier lieber entziehen… Also entweder diskutiert man sachlich über verschiedene Meinungen oder man lässt es lieber bleiben.. Und wenn ich hier Dinge lese wie dass ich meine Bankverbindung usw preisgeben soll, weil ich ja nichts zu verheimlichen hätte…
Ach, davon abgesehen interessiert es die Polizei bestimmt, ob jemand homosexuelle Neigungen hat…. Ihr seid ja sooo interessant, die werden wahrscheinlich noch eure Lieblingsstellung hinterfragen oder was glaubst du? Lächerlich…
Und btw.. Ich habe niemals von Folter gesprochen, wer lesen kann ist somit sehr klar im Vorteil…
@BBC:
Was würdest du tun ist kein Argument. Was ich gerne so mit einigen Leuten tun würde die mich jahrelang gequält haben ist nicht druckreif. Und auch nicht erlaubt.
Btw. Was hälst du eigentlich von Mobbing kommt weitaus häufiger vor als Missbrauch und kann leicht ähnliche Schäden anrichten vor allem wenn es wie es gerne Schüler machen jahrelang gemacht wird.
@Jessica:
- Aber von illegalen Mitteln. Also ein bisschen illegal soll ok sein oder wie? pff.
@Jessica:
Keine Sorge. Selbst wenn du um die Ecke wohnst wird wohl eher ein Freund oder Verwandter dein Kind missbrauchen.
Und statistisch ist es wahrscheinlicher das er überfahren wird, oder zusammengeschlagen oder wie ich schon mal sagte gemobbt.
Wie schon gesagt, haltet mich ab sofort aus Eurem Gespräch heraus!!! Ich möchte keine Antwort mehr bekommen, vor allem nicht von Menschen die nicht lesen können!! (Vielleicht liegt es ja auch nur an Begriffsstutzigkeit, nicht am lesen *überleg*) Wie auch immer, lasst mich und vor allem meinen Sohn aus dieser Diskussion heraus!
Ach, nur um die Sache mit den "illegalen Mitteln" für die jenigen, die es anscheinend nicht verstehen (oder verstehen wollen) zu erläutern: Es war die Blitzeraktion letzten Freitag gemeint, liebe Mitmenschen! Also, entweder lesen und begreifen, oder einfach mal die ***** ******!
@Olli: Wenn wir schon die Statistik bemühen, würde ich mich über eine aussagekräftige Angabe zu der Anzahl der Folterungen und Todesfälle durch feuerlegende und Mistgabeln schwingende Lynchmobs freuen. Als Argument übrigens hier noch öfters verwendet als die ebenfalls beliebten Unfallopfer,
Vielen herzlichen Dank.
@Jessica:
[...]Also entweder diskutiert man sachlich über verschiedene Meinungen oder man lässt es lieber bleiben…[...]
Liebe Jessica….da kannst Du Dir mal selber eine Scheibe abschneiden oder was ist an "Mir persönlich sind da bei der Ergreifung solcher "Wesen" auch illegale Mittel egal" sachlich?
[...]Wie schon gesagt, haltet mich ab sofort aus Eurem Gespräch heraus!!![...]
und Tschüß….
bombjack
@Statistiker:
Äh wo wurde hier der Mob als Todesursache erwähnt?
@Olli: Siehe @62. Vor "Folterungen" wird in gefühlt jeden zweiten Beitrag gewarnt.
Was'n Schmarrn. – Hätten#se och 'ne Kamera nehmen können, ohne die Autofahrer zu belästigen. Aber bitte, so ham'se eben 'n Alibi.
@Jessica
Sie machen es sich schön einfach. Wenn der Erzeuger Ihres Sohnes unberechtigterweise in den Fokus der Ermittlungen geraten würde und man ihn z.B. mit illegalen Mitteln zu einer DNS Probe zwingen würde, das fänden Sie dann in Ordnung? Er hat ja nichts zu verbergen oder? Dann hoffe ich, dass er schon auf dem Weg zur Polizei ist und schon einmal freiwillig seine DNS dort abgibt.
In Wahrheit geht es Ihnen doch nicht darum ob illegale Methoden angewendet werden, es geht Ihnen darum zu bestimmen, welche illegalen Methoden noch angemessen sind und welche nicht.
Zum Glück müssen darüber nicht Sie entscheiden, sondern hoffentlich intelligentere, rationale Menschen, für die auch ein Täter ein Mensch bleibt (und kein Wesen) und die verstehen zu was es führt, wenn die Staatsgewalt sich nicht an ihre eigenen Regeln hält.
Wenn Ihnen die Regeln nicht gefallen, dann gehen Sie in die Politik und kämpfen für eine demokratische Mehrheit, die neue Regeln einführt. Aber sich dafür einzusetzen, dass illegale Methoden angewendet werden ist ein Angriff auf die Grundrechte aller Menschen, auch derer, die sich nie etwas zu schulden kommen lassen und damit letzendlich auch ein Angriff auf meine Grundrechte. Und ich werde es nicht unwidersprochen hinnehmen, dass SIE sich anmaßen zu entscheiden, welche Grundrechte mir zustehen und welche nicht.
@klaus: Frau Jessica irrt. Die Blitzaktion war legal. Ebenso wie die Forderung einer DNS-Probe bei Verdächtigen legal wäre.
Ihr gesamter Psalm ist daher überflüssig.
@163 / statistiker
Beweis durch Behauptung?
@danielj: Kein Zweifel an der Verhältnismäßigkeit ersichtlich (insbesondere auch keine drohende Folterungen).
@statistiker
Sie müssen wenigstens richtig lesen. Ich habe geschrieben:
> man ihn z.B. mit illegalen Mitteln zu einer DNS Probe zwingen würde
Also z.B. ohne richterliche Anordnung, dafür aber mit der Androhung körperlicher Gewalt. Wie Sie daraus ein legal konstruieren, bleibt ihr Geheimnis wenn Sie es nicht darlegen.
Und Jessica hat selbst geschrieben, dass ihr persönlich illegale Mittel bei der Ergreifung egal sind.
Auch das müssten sie gegebenenfalls noch einmal nachlesen.
Ihr ist es also egal, ob sich Beamte in der Ausübung ihrer Hoheitsrechte an geltendes Recht halten oder nicht. Warum soll dann nicht gleich jeder Beamte machen was er will?
Und wenn dann Jessicas Sohn in seiner Schule an einen solchen Beamten-Lehrer gerät und willkürliche Zensuren erhält, wird vielleicht auch ihr klar, dass es ihr nicht egal sein sollte, ob Staatsdiener sich an Gesetze halten oder nicht. Aber zu viele Menschen fangen eben erst an zu denken wenn sie selbst betroffen sind.
@klaus: Frau Jessica hat geschrieben, dass Sie die Blitzaktion begrüßt (@Jessica: ). Da diese legal war (körperliche Gewalt war nicht im Spiel) sind Ihre grundsätzliche Ausführungen (um nicht zu sagen Stimmungsmache) überflüssig.
@165
Die hier geäusserten Zweifel ignorieren wir dann mal geflissentlich?
@danielj: Hab ich registriert. Man zweifelt am Rechtsstaat. Verhältnismäßigkeit der konkreten Maßnahme jedoch gegeben.
okay, nachdem Sie Ihre Behauptung so nachvollziehbar und ausführlich begründet haben bin ich natürlich absolut überzeugt daß sie richtig liegen. Kann ja gar nicht anders sein!
@danielj: Bitte! Wenn doch noch Zweifel aufkommen (an der konkreten Maßnahme) immer heraus damit.
@statistiker:
Vielen Dank :-) Ich habe übrigens nie behauptet dass diese Aktion illegal war, siehe bitte weiter oben :-)
Aber ich kann mich bezüglich des Psalms nur anschliessen !!!
@klaus:
Ich finde es recht amüsant, wie gut Sie mich doch kennen, obwohl wir uns nicht einmal unterhalten haben und Sie anscheinend nicht einmal in der Lage sind meine Bemerkung anständig zu lesen ;-)
Darüber hinaus wäre mein Mann sicherlich bereit einen ebensolchen Test durchzuführen, er hat schliesslich nichts zu verbergen… :-)
Es geht hier nicht um Folter, sondern um !Fotos! von Fahrzeugen, deren Kennzeichen und Fahrzeugführern, welche vielleicht zur Aufdeckung im Falle eines aktuell vermissten Kindes beitragen können.. Es wird doch niemand gefoltert, ich bitte Sie ;-)
Ich wünsche einen schönen Abend und bin gespannt welche Worte mir nun wieder im Satz verdreht werden :-)!!!
Jessica (#155):
> Wie schon gesagt, haltet mich ab sofort aus Eurem Gespräch heraus!!!
> Ich möchte keine Antwort mehr bekommen
Soso…
Jessica (#172):
> @statistiker:
> Vielen Dank :-)
Ach so, da passts dann wieder…
> Es geht hier nicht um Folter, sondern um !Fotos! von Fahrzeugen
Hier waren es Fotos (nicht ganz, sonder es geht ja u.a. um die gesammelten Daten und deren späterer Gebrauch).
Jessica (#140):
> Mir persönlich sind da bei der Ergreifung solcher "Wesen" auch
> illegale Mittel egal
Also egal welche?
Am besten diskutierst Du das mit dem "statistiker" aus…
Es geht um Fotos von Fahrzeugen die in einer Datenbank abgelegt werden und willkürlich in Zusammenhang mit einem (wahrscheinlichen) Verbrechen gebracht werden. Von denen nicht sichergestellt ist wann oder gar ob sie jemals gelöscht werden oder in welcher Ermittlung die vielleicht noch eine Rolle spielen. Nein, das ist keine Folter, aber so banal wie Sie das hier darstellen ist es eben auch nicht.
Und dieser "wer nichts zu verbergen hat hat nichts zu befürchten"-Unsinn ist mittlerweile so abgeschmackt daß ich kaum noch daran glauben mag daß ein halbwegs intelligenter Mensch den allen Ernstes von sich geben kann. Aber falls das tatsächlich ernst gemeint ist empfehle ich zB http://www.heise.de/tp/r4/artikel/23/23625/1.html
@tb: Sieht ziemlich verzweifelt aus. Argumentativ am Ende?
Hast du Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der Blitzaktion? "Ich will aber nicht" zählt übrigens nicht.
@statistiker
Hm, Sie weigern sich beharrlich ihre Behauptung in irgendeiner Form argumentativ zu belegen, fordern das aber von anderen; unterstellen gar die seien argumentativ am Ende? Netter Stil! "Ich will aber!" zählt auch nicht.
@danielj: Banal? War nicht meine Absicht. Halten wir fest:
Die Maßnahme ist legal, weil die Tatbestände der Rechtsgrundlage insbesondere die Verhältnismäßigkeit vorliegt.
Der Umgang mit den sensiblen Daten macht Ihnen Bauchschmerzen. Das ist völlig legitim, aber zunächst off topic.
@danielj: "Ich will aber nicht" bezog sich auf tb @ 59 .
Lesen Sie bitte von Anfang an. An welcher Stelle sehen Sie Argumente die gegen eine Verhältnismäßigkeit der Blitzaktion sprechen. Ich sehe ausschließlich pawlosche Reflexe die in völlig grotesken Übertreibungen enden (Folter, Hausdurchsuchungen,…), diese habe ich nonchalant als "Zweifel am Rechtsstaat" zusammengefasst.
@statistiker (#175)
> @tb: Sieht ziemlich verzweifelt aus.
Ich verzweifelt? Wie kommst Du da drauf?
(Manchmal aber schon, beim lesen diverser Antworten…)
> Argumentativ am Ende?
Was willste denn hören, ein paar Statistiken?
> Hast du Zweifel an der Verhältnismäßigkeit der Blitzaktion?
Ja, hab ich.
(Konnte man, denk ich, auch schon erkennen)
> "Ich will aber nicht" zählt übrigens nicht.
Klar zählt das. Fragt sich für wen, ob z.B. für Dich interessiert mich eigentlich gar nicht.
Warum gezweifelt werden kann ist ja schon erläutert worden.
Für Dich mal so ausgedrückt, und falls weitere Fragen Deinerseits kommen auch universell einsetzbar: ist gegeben.
@statistiker:
wieso ist das off topic?
Ich dachte, das sei gerade der Topic:
Wenn sichergestellt wäre, dass die Daten gelöscht werden, wäre wahrscheinlich dieser Blogbeitrag überflüssig; aber ich habe hier jegliches Vertrauen in die Sicherheitsbehörden verloren, d.h. die Gefahr ist real, dass die geblitzten (in etlichen Jahren) mit Nachteilen zu rechnen haben.
Ich kann da auch inzwischen schon genügend Beispiele benennen, die es natürlich nicht auf Seite 1 der Bild Zeitung schaffen…
@tb:
"Ja, hab ich.
(Konnte man, denk ich, auch schon erkennen)"
Ich will nicht nerven. Aber Ihre Antwort @59 war lediglich zu entnehmen, dass Sie nicht gerade begeistert wären photographiert zu werden. Darauf kommt es jedoch nicht an.
@statistiker (#178)
> "Ich will aber nicht" bezog sich auf tb @ 59 .
Das hätteste aber auch gleich mal schreiben können.
Was ist daran auszusetzen? Ich schrieb ja, dass ich Fotos in der Öffentlichkeit kaum (nach geltendem Recht) verhindern kann, aber was damit passiert schon.
Naja, an meiner Meinung zu ""Ich will aber nicht" zählt übrigens nicht" änderts eh nichts.
@GxS: Mir ging es um die Rechtmäßigkeit der Blitzaktion.
@statistiker (#181)
> Ich will nicht nerven. Aber Ihre Antwort @59 war lediglich zu
> entnehmen, dass Sie nicht gerade begeistert wären photographiert zu
> werden. Darauf kommt es jedoch nicht an.
Was dagegen spricht ist doch bekannt, warum sollte ich das da alles wiederholen. Da gehts u.a. um "auf dem ein ordentlich gekleideter Mensch beim Autofahren abgebildet ist."
@tb:
Ich sehe wir sind gar nicht soweit auseinander, was die Frage der Rechtmäßigkeit betrifft? Sie schreiben "nach geltendem Recht", mir ging es ja zunächst nur darum.
@statistiker:
Oh, jetzt wird´s schwierig… :)
Ich glaube auch, dass die Aktion "rechtmäßig" ist, und wie gesagt, normalerweise hätte ich auch nichts dagegen einzuwenden (unter oben genannter Bedingung, die aber auf Vertrauen gegenüber dem Staat beruht, den dieser aber bei mir schon lange verspielt hat…)
Was heisst rechtmäßig?
Ich erinnere mich noch genau daran, wie Bundestag und -rat incl. der Unterschrift des Bundespräsidenten innerhalb von zwei Wochen nach der Entführung von Schleier beschlossen, dass ganze Viertel ohne Beschluss durchsucht werden dürfen (Gefahr in Verzug…). Seit damals wurden die Gesetze natürlich nur erweitert, aber immerhin gibt es keine politisch motivierten Entführungen mehr…
Seitdem ist das "rechtmäßig", davor war es illegal…
Das dürfen die Behörden natürlich auch in diesem Fall (auch dagegen hätte ich wenig, im Gegensatz zum Forum hier, einzuwenden)…
Ist es rechtmäßig, dass die Daten, die bei de Aktion generiert werden, auch noch 10 Jahre nach Abschluss des Falles verwendet werden, wenn nein, was für Folgen hat es, wenn Sie trotzdem verwendet werden?
Wenn nein, warum nicht? Steht dazu etwas im Gesetz?
Wenn dazu etwas im Gesetz steht, welche Sanktionen drohen demjenigen, der das Gesetz verletzt?
Die Daten können (das ist allgemein gültig) nur dann nicht missbraucht werden, wenn Sie nicht erhoben werden. Und ich vertraue dem Staat in diesem Punkt nicht mehr.
@statistiker (#185)
> Ich sehe wir sind gar nicht soweit auseinander, was die Frage der
> Rechtmäßigkeit betrifft?
Doch, ich denke schon. "Blitzen", oder so eine "Blitzaktion" ist ja mehr als Fotos machen. Wurde doch alles schon geschrieben – es werden zu den Fotos Daten gesammelt, verknüpft, evtl. aufgehoben…
Mag ja auch sein, dass diese Aktion rechtlich einwandfrei ist. Wobei das Recht ja auch immer mal angepasst wird.
Ah, sehe gerade, GxS (#186) hat etwa das geschrieben, was ich jetzt auch schreiben wollte.
Diese "Anpassung" (eher Aufweichung) des Rechts ist das eigentliche Problem.
Meinungen wie "Hauptsache Erfolg, egal wie" sind da natürlich willkommen. Das ist das Problem. (Vielleicht nicht wirklich, denn wen interessiert da schon die Meinung des Volkes…)
Das ist ja auch erstmal verständlich, und ich denke, viele würden hier dem – falls dem so ist – Täter Dinge wünschen oder antun, die nicht legal sind. Sollten sie das aber wirklich tun, haben sie mit Folgen zu rechnen. Genauso wie Ermittler.
@Jessica
Ich finde Sie auch amüsant.
Sie schreiben:
1. Es ist Ihnen egal, ob bei der Ergreifung solcher Täter illegale Methoden angewendet werden.
2. Sie bezeichnen die Blitzaktion nicht als illegal.
Aus Ihrer Sicht dürfte (sollte?) die Polizei also sogar andere Mittel anwenden. Also nicht nur blitzen (ist ja legal, gell?) sondern…, ja was eigentlich?
Wie weit soll sich der Staat denn in die Illegalität begeben dürfen, bis so jemand wie du Bauschschmerzen bekommt?
Eben lief zufällig eine Dokumentation über die Entführung Jakob v. Metzler. Ich erinnere auch, wie zeitweise unklar war, ob der Prozess gegen den Mörder nicht platzt, weil das Geständnis mit illegalen Mitteln erreicht wurde. Auch wenn es auf den ersten Blick toll klingt, wenn Polizisten mit allen Mitteln vorgehen. Das Ergebnis kann sich durchaus als echter Bärendienst herausstellen, wenn es dann für eine Verurteilung nicht langt.
@GxS:
Genau das ist so eine unbegründete Paranoia. Die Behörden haben nichts besseres zu tun als mit ihren arg begrenzten Mitteln eine Datenbank aufzubauen, wo gespeichert ist wann ganz viele furchtbar unwichtige Menschen in der Stadt in einer einzigen Woche rumgefahren sind?
Das wäre so furchtbar sinnfrei und ich kann mir auch nicht vorstellen mit welcher Beschreibung die Bilder in welcher Datenbank stehen sollten.
Genau deshalb ist es auch so wahrscheinlich, dass die Polizei hier schon einen Verdacht hat/bestimmtes Fahrzeug sucht.
Und nochmal: Es ist wirklich hirnrissig, eine legale Maßnahme mit Folter, verdachtsunabhängigen Hausdurchsuchungen oder sonstigen Märchen zu vergleichen…
Natürlich landen die Bilder in einer Datenbank – was bitte sollen die denn sonst damit anfangen? An die Wand hängen? Quartett spielen?
Ja
was aber nicht bedeutet daß es nicht trotzdem genau so gemacht wird. Nochmal – was sonst soll die Polizei mit den Bildern anfangen?
Im Grunde wäre das auch noch die sinnvollste Erklärung für die Aktion. Man tappt komplett im Dunkeln, baut aber schonmal eine Datensammlung auf; ob und wozu man die brauchen kann wird sich dann schon zeigen.
@DBPB:
Soll ich diese Paranoia wirklich begründen?
Bevor es Computer gab, wurden solche Daten
im Aktenordner abgeheftet. Und das wars.
Heutzutage läuft das nicht anders, nur sind zusätzlich die Daten (nicht unbedingt die Bilder, aber die Kennzeichen und Adressen der Halter) gespeichert im Zusammenhang mit einer schweren Straftat, der Entführung eines Kindes…
Es gibt nichts einfacheres, solche Daten zu rastern.
Also, ein Bewohner, der in dieser Datenbank ist, fährt etliche Zeit später irgendwo hin, wo eine Vergewaltigung o.ä. stattgefunden hat und die Polizei hat keine Ermittlungsgrundlagen, ausser den Bewegungsdaten der Bevölkerung.
Garantieren Sie mir, dass die Daten, die jetzt erfasst wurden, wieder gelöscht werden?
Ich glaube das nicht, und soll ich Ihnen Fälle nennen, bei denen sinnlose Datensammlungen mit Fehlern mißbraucht wurden und derjenige, gegen die die dann verwendet wurde, massive Nachteile hatte?
Da hier einigen anscheinend nicht klar ist, was mit einmal erfassten Daten passiert, will ich drei Beispiele nennen:
1) Vor Computer Zeit:
Mein Vater hat beinahe mal eine Stelle beim Staat nicht bekommen, da er "im Hause als Kommunist bekannt" sei. Nun wohnten wir damals im Einfamilienhaus, und mein Vater war alles andere als ein Kommunist. Der nette Herr vom Verfassungsschutz meinte damals, der Fehler sei nicht in den fehlerhaften Daten zu suchen, sondern darin, dass mein Vater das erfahren habe und richtig stellen konnte. Hätte mein Vater damals ohne weitere Begründung die Stelle nicht bekommen, wäre alles in Ordnung gewesen…
2) andere Zeit, anderer Ort, anderer örtlicher Verfassungsschutz:
Diesmal hat mein Vater eine Stelle zu vergeben. Er erhält einen Anruf, dass der Bewerber auf einer (legalen) Demonstration während seines Studiums war. Selbstverständlich dürfe mein Vater den Bewerber nehmen, nein keine weitere Einschränkungen. Wenn mein Vater nun den Bewerber nicht gekannt hätte und beliebig viele andere Bewerbungen erhalten hätte,…
3) überhaupt Demonstrationen:
Wenn man auf einer Demonstration erfasst wird, die nicht den eigenen monetären Vorteil (Lohnerhöhung, für den eigenen Arbeitsplatz, etc..) zum Ziel haben, sondern wenn man für Ideale demonstriert, muss man mit Folgen rechnen…
Demonstrieren, Reisen und den Flugschein machen zu wollen, das geht nun überhaupt nicht.
siehe: http://www.pilotundflugzeug.de/servlet/use/Home.class?frame&main={http://www.pilotundflugzeug.de/artikel/2006-02-10/Spitzelstaat}
Das Internet kann solche Fälle publik machen (Ich persönlich hätte dieses Ausmaß nicht für möglich gehalten). Deshalb muss ja die Möglichkeit bestehen, es zu zensieren…
In diesen Fällen war es nicht einmal die Polizei, die die Daten missbrauchte, unangenehme Folgen hatte es gleichwohl…
Ich gebe es zu: Ja, ich leide in dieser Beziehung unter Paranoia und die Möglichkeiten des Computers vergrößern diese Paranoia…
Nochmal der Link:
Ohne Frame gehts hoffentlich:
http://www.pilotundflugzeug.de/artikel/2006-02-10/Spitzelstaat
@ Jessica
lass die doch…..die sind eh durchschaut. Ihre Strategie dürfte nun bekannt geworden sein. Angst einflössen ist die Einleitung,…dann folgt verwirrung ,…wenn das nicht funktioniert kommen Drohungen und der Versuch lächerlich zu machen.
Der Grund liegt vermutlich in mangelnder sozialer Kompetenz (da fehlt was in deren Hirn).Das ist meine Meinung.
Das Ziel, die Allgemeinheit dumm zu halten und gegen unsere Sicherheitskräfte aufzuwiegeln wird ja eh nicht mehr funktionieren.
Alles meine Meinung was ich hier schrieb, ist ja klar…
Wäre mal interessant wo bei Udo Vetter als Vorbild und seinen Mitläufern die Ursache für ihr grosses Aufmerksamkeitsdefizit liegt,…..auch meine Meinung.
Was muss einen Menschen bewegen, der in zahlreichen Fällen (mehrere Hundert ?????), Menschen vertrat, die mit kinderpornografischem Material in Berührung kamen???
Meiner Ansicht nach sollte er mal dafür sorgen, einen neuen Law Blog einzurichten schnellstens diesbezüglich. Würde mich interessieren, ob er in dr Lage ist zwischen denen zu unterscheiden, die unter ihren pädophilen Trieben leiden und denen, die gerechterweise als "pädokriminell" bezeichnet werden dürfen und denen, die keine Triebe haben, sich aber an dem Geschäft mit Kindern bereichern.Immerhin bringt eine seite für 20 tage im netz satte 20.000 euros, wenn ich richtig recherchiert habe…
Werden diese Herren in der Lage sein, einer zivilisierten Kommunikation standzuhalten?????
Wir werden ja sehen….
@Endlich / 194
Sehr geehrter Herr Endlich,
die automatisierte Auswertung des bundesweiten Internetverkehrs hat ergeben, dass Sie im Zeitraum einer ungeklärten Kindesentführung nach Verdienstmöglichkeiten mit kinderpornographischen Seiten im Internet recherchiert haben. Ein tatrelevanter Zusammenhang kann leider nicht ausgeschlossen werden. Daher fordere ich Sie hiermit auf, sich einschließlich aller in Ihrem Haushalt befindlicher Datenverarbeitungsgeräte zu Auswertungszwecken im nächstgelegenen Polizeirevier einzufinden.
Sollten Sie dieser Aufforderung nicht Folge leisten, muss ich aufgrund meiner kriminalistischen Erfahrung leider davon ausgehen, dass tatrelevante Informationen vorenthalten werden sollen (Der Volksmund spricht hier von "Etwas zu verbergen haben").
In diesem Fall werden weitere Maßnahmen eingeleitet.
Vielen Dank für Ihre Kooperation,
Soschnell Kannsgehen
Wohl nicht richtig recherchiert Herr Polizeiobermeister? Derartige Angaben finden sich ohne weiteres auf Anti-Pornografischen Seiten für jedermann frei zugänglich.
Mal schauen, ob Udo sich noch dazu äußert, dass genau das gesuchte Auto der entscheidende Schritt auf der Tätersuche war.