20.9.2011

Die Eisbein-Demo

Atomkraft ist gefährlich, Pistolen sind gefährlich, Schlagstöcke auch. Doch die echten Risiken lauern häufig im Verborgenen. Bodo Pfalzgraf, Vorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft Berlin, hat so eine Bedrohung ausgemacht. Offiziell wird uns die Gefahr als demokratischer Fortschritt in Form des neuen Namensschildes für Polizeibeamte verkauft, doch in Wirklichkeit handelt es sich um eine tückische Waffe.

Aber lassen wir uns das von Bodo Pfalzgraf selbst erklären. Es lohnt sich übrigens, bis zum Ende durchzuhalten. Dann tritt noch ein Eisbein auf. 

104 Kommentare zu “Die Eisbein-Demo”

  1. Robert meint: (20.9.2011 um 16:28) AntwortenReply to this comment

    Dann empfehle ich für die Herren Vollstreckungsbeamten auch Wachsmalstifte und Kreide anstatt der gefährlichen Kugelschreiber die bisher im Umlauf sind.

  2. Frankfurter Bub meint: (20.9.2011 um 16:32) AntwortenReply to this comment

    Das ist jetzt nen Witz, oder?

  3. Micha meint: (20.9.2011 um 16:36) AntwortenReply to this comment

    Zu seiner Aussage naja…aber wäre es nicht noch billiger (und
    in seinem Sinne sicherer) gewesen, wie bei der Bundeswehr einfach nen bedruckten Klettstreifen zu verwenden?

  4. Der Steuerzahler meint: (20.9.2011 um 16:37) AntwortenReply to this comment

    Was hat der Herr Kollege Polizist gegen Namenschilder?
    Z.B hätten seine Kollegen http://www.heise.de/tp/artikel/35/35519/1.html dann vieleicht nicht so viele weitere Kollegen gebraucht, sondern einfach Ihre Schilderwaffen zücken können.

    mfg

    Ralf

  5. Fission Chips meint: (20.9.2011 um 16:37) AntwortenReply to this comment

    "Eisbein ist stark durchwachsen und von einer dicken Fettschicht umgeben" Zitat Wikipedia

    soviel Selbstironie hätte ich denen gar nicht zugetraut

  6. Kampfschmuser meint: (20.9.2011 um 16:38) AntwortenReply to this comment

    Führerschein, Geldscheine und Kulis gehören auch verboten. Ähm… Gürtelschnallen auch, Schnürsenkel sowieso und nicht zu vergessen: Perso zu Hause liegen lassen. Terrorwaffe pur. Damit greift man problemlos eine ganze Kompanie von Eisbeinpfeiffen wie den im Video an (und besiegt sie auch).

    Es ist immer wieder schön wie solche halbgaren Weltverdreher wie der im Video sich selbst demontieren.

  7. Philip meint: (20.9.2011 um 16:38) AntwortenReply to this comment

    Wurde hier nicht letztlich ein Professor der Polizeihochschule Hamburg zitiert, der sagte, dass die Bürger keine Polizisten haben wollen, die sich dauernd als hilflose Opfer darstellen?

    Und wenn diese Namensschildchen so gefährlich sind, wie sieht es denn mit den Dienstwaffen aus. Geht von denen nicht auch eine gewisse Gefahr aus? Ich würde mal vermuten, wenn diese Schildchen bundesweit eingeführt werden würden, immer noch mehr Leute durch Dienstwaffen verletzt werden als durch diese Schildchen.

    Und wenn die Fronten eskalieren und die Schildchen so eingeführt werden, kann man immer noch die Teile selbst entgraten und die gefährliche Waffe damit entschärfen.

    Aber wozu lange drüber reden: Das sind ja nur Vorwände. Eigentlich wollen sie nicht identifizierbar sein…

  8. Sir Franklin meint: (20.9.2011 um 16:39) AntwortenReply to this comment

    Tragen die Polizisten dann in Zukunft ungenehmigte Waffen?

  9. MS meint: (20.9.2011 um 16:41) AntwortenReply to this comment

    Im wahrsten Sinne des Wortes: LOL. Ich weiß gar nicht, wohin mit mir. Eigentlich müsste der Einsatz der Bundeswehr im Inneren sofort eingeführt werden (da sind die Namensschilder übrigens Standard, das Problem gleich mit gelöst…), denn offenbar sind unsere Polizisten ja so wehrhaft wie ein totes Eisbein.

    Kriegen die Mitglieder eigentlich mit, was für einen Parkwächter sie da als Vorsitzenden haben?

  10. Auch einer… meint: (20.9.2011 um 16:43) AntwortenReply to this comment

    "Er kam auf mich zu und stürzte mit dem Gesicht direkt in mein Namensschild, Herr Staatsanwalt, daher auch die massiven Verletzungen."

  11. Morris meint: (20.9.2011 um 16:43) AntwortenReply to this comment

    Das ist so dumm, dass tut mehr weh, als dieses Namens-
    schild. Keiner wollte so kleine Metall-Schildchen,
    die man auf keinem Viedeo später erkennen kann.

    Sondern: EIN SCHILD AUS STOFF; GROßGESCHRIEBEN SOLL DA
    EINE NUMMER AUF DEM RÜCKEN KLEBEN!

  12. Drachenreiter meint: (20.9.2011 um 16:48) AntwortenReply to this comment

    Welche Qualifikation muss man eigentlich für den Job haben? Wenn man heute zur Polizei will, braucht man ja schon Abitur. Ich weiß nicht, ob gerade das der Grund ist, warum da soviele Pfeifen mit scharfen Waffen rumlaufen…

  13. Carsten Thumulla meint: (20.9.2011 um 16:56) AntwortenReply to this comment

    Warum will man denn Eisbeine mit Namen versehen? Die könnte man doch mit Fleischfarbe aufdrucken.

    Carsten

    "Nicht die Hoffnung stirbt zuletzt, sondern der Humor."
    Anna Freud

  14. Heinz-Günter meint: (20.9.2011 um 16:58) AntwortenReply to this comment

    War das ein Bullenschweinefuß?

  15. VM meint: (20.9.2011 um 16:59) AntwortenReply to this comment

    Frei nach YT: Wenn Polizisten so doof sind, dass sie sich an Namensschildern verletzen, wer zur Hölle hatte die Idee, denen richtige Waffen zu geben?

  16. Martin_mb meint: (20.9.2011 um 17:00) AntwortenReply to this comment

    Ähm, Eisbein ist vom Schwein…

    Kann ich jetzt aufgrund der Verwendung des Eisbeins davon ausgehen, daß die Polizeigewerkschaft der Meinung ist, daß Polizisten den Schweinen ähnlich sind? Das hielte ich für eine übertriebene Verallgemeinerung…

  17. Olaf meint: (20.9.2011 um 17:02) AntwortenReply to this comment

    Dazu sollte man noch wissen, daß diese Schilder wohl über 200k Euro gekostet haben – für etwa 20.000 Berliner Polizisten. Dieses Campingeisbeinmesser aus Kunststoff kostet also ca. 10 Euro…

    Man könnte natürlich das Potential dieser Schilder für Einsparungen nutzen: Wer braucht da noch Schlagstock oder Dienstwaffe? Gut, die Reichweite eines Namensschildes ist eher beschränkt, aber man kann die Beamten ja zu einem Ninjalehrgang schicken, wo sie lernen, ihre Schilder zu schleudern…

  18. John Doe meint: (20.9.2011 um 17:16) AntwortenReply to this comment

    Wer dicke Sweatshirts gegebenenfalls frei als Passivbewaffnung interpretiert, der hält Namensschilder aus Kunststoff im Zweifel eben auch für bedrohlich. Oder geht es doch nur um den ungeliebten Aufdruck? Die zugrunde liegende paranoide Persönlichkeitsstörung lässt sich jedenfalls behandeln.

  19. Fabian T. meint: (20.9.2011 um 17:20) AntwortenReply to this comment

    Auch wenn die Kritik an dem Namensschild von dem Herrn im Video eher so wirkt, als wolle man das Namensschild als Idee ansich schlecht machen, muss man sagen, dass die wörtliche Kritik, nämlich dass DIESES Namensschild ungeeignet ist, berechtigt ist.

    Und das hat Morris ja auch schon ganz richtig erkannt: Wir wollen Stoffschilder mit einer Nummer drauf.

  20. ED meint: (20.9.2011 um 17:22) AntwortenReply to this comment

    Stellt nun das Namensschild an der Uniform eine Kampfwertsteigerung derselben dar?

    Im Ernst, wer etwas als Waffe einsetzen will, braucht kein dämliches Namensschild. Diese Farce erinnert ein wenig an die EInführung des neuen Taschenmessers bei der Bundeswehr…

    Das der Präsi der PolG sich für so ein Laientheater hergibt, ist beschämend. Man möchte ihm ein Taschentuch reichen. Oder nen Lolli.

  21. Thommi meint: (20.9.2011 um 17:42) AntwortenReply to this comment

    So Abreiss-Namensschilder hätten schon was für sich. Ähnlich wie den privaten Kauf-/Verkaufsaushängen in den Eingangsbereichen von Supermärkten könnten die aus Papier sein. Wenn es sich abzeichnet, dass nach einem Treffen mit einem Ordnungshüter später noch Gesprächs- und Klärungsbedarf bestehen könnte, reisst man so ein Zettelchen ab, auf dem alle relevanten Daten stehen.
    Wobei…am Papier könnten die sich ja dann auch wieder schneiden oder ein potentieller Angreifer bastelt daraus ein gefährliches Papierkugelgeschoss (durch Einsatz von Spucke und Hinzunahme eines Strohhalms) oder oder oder.

  22. hiro meint: (20.9.2011 um 17:44) AntwortenReply to this comment

    Der Mann hat doch recht. Man stelle sich vor, der nette Dorfbulle kümmert sich um eine hilflose Person, die desorientiert rumfuchtelt – alles kein Problem, einmal mit beiden Armen rum und schon eine Fleischwunde. Oder der Alkoholiker, der um sich schlägt – erwischt gerade das Namensschild, reißt sich die Hand auf. Sowas ist doch unnötig.

    Stoffschilder mit Klettbefestigung sind das Mittel der Wahl bei Hilfsdiensten – ob man die Bundeswehr dazu zählen möchte, naja, aber Feuerwheren und Rettungsdienste handhaben das seit Jahren so, aus gutem Grund.

    Mit Polizeigewalt hat das doch nichts zu tun – oder glaubt hier wirklich jemand, die nette Hundertschaft von nebenan bräuchte Namensschilder, um den Demonstranten zu verkloppen? Oder der Demonstrant könnte dieses niedliche Plastikding erkennen, während er niedergeknüppelt wird?

  23. markel meint: (20.9.2011 um 17:46) AntwortenReply to this comment

    Viel beunruhigender finde ich, dass die Namensschilder angeblich so leicht abgehen – ich sehe es schon kommen, dass reihenweise Polizisten im Eifer des Gefechts ohne Marke dastehen. "Na sowas aber auch, wie konnte denn das passieren?"

  24. Momo meint: (20.9.2011 um 18:05) AntwortenReply to this comment

    Mal so eine Frage: Bei den Polizeigewerkschaften habe ich in meinem Kopf folgende Fakten hinterlegt:

    - Beide Gewerkschaften heißen ähnlich (Polizeigewerkschaft / Gewerkschaft der Polizei)
    - Die Eine ist total abgehoben und fordert schärfere Gesetze
    - Die Andere sitzt in der Realität und fordert mehr Personal und dass man die Bürger nicht weiter gängelt, weils nicht zielführend ist

    Weil ich mir nie merken kann, welche die "Gute" und welche die "CDU"-Gewerkschaft ist, hab ich heute früh (ausgehend von dem Eisbein-Beispiel) gegoogelt und versucht, die beiden Gewerkschaften mit Statements in Verbindung zu bringen um herauszufinden, welche die Gute und welches die… CDU-Gewerkschaft ist.

    Vom Ergebnis her hab ich den Eindruck ich habe da einem Irrtum aufgesessen und beide Gewerkschaften sind total realitätsresistent. Kann das sein?

  25. Biasy meint: (20.9.2011 um 18:09) AntwortenReply to this comment

    Hahahahahahahahahahaha!
    Made my day!

  26. Autolykos meint: (20.9.2011 um 18:44) AntwortenReply to this comment

    Vorsicht, Verschwörungstheorie: Vielleicht wurde es mit Absicht so dämlich wie möglich umgesetzt, damit man es nachher zurückrollen kann und sagen "wir haben es ja versucht…"

  27. Luis Cypher meint: (20.9.2011 um 18:58) AntwortenReply to this comment

    Nach der nächsten Demo:

    Frage: "Warum trugen die Polizisten keine Identifikation, so dass der beim Prügeln gefilmte Polizist wieder nicht identifiziert werden kann?"

    Pressestatement: "Die Einsatzleitung hat entschieden, aufgrund der Verletzungsgefahr bei der bevorstehenden Auflösung der Versammlung die Namensschilder entfernen zu lassen. Dabei hat sie aufgrund ihrer Fürsorgepflicht für die Kollegen eindeutig rechtmäßig gehandelt."

    Frage: "Aber warum klebt man nicht die Dienstnummer in Stoff auf den Rücken, da wo auch die taktischen Kennzeichen kleben?"

    Pressestatement: "Die Dienstvorschrift Nr. 76878017c/8176 schreibt das Tragen der Persönlichen Identifikationsplakette in einer Höhe von mindestens 1,5 bis maximal 2,5 cm über dem Knopfloch der linken Brusttasche des Uniformhemds vor."

  28. prior meint: (20.9.2011 um 19:44) AntwortenReply to this comment

    da ist wohl jemandem das essen mit messer und gabel beizubringen. ab in den kindergarten damit.

    im übrigen kann ich sogar ein handelsübliches, frisch gekauftes eisbein mit langen sekretärinnenfingernägeln zerteilen. kann also mal bitte jemand etwas dagegen tun? herrgott, denkt doch mal an die kinder.

  29. Sigmund meint: (20.9.2011 um 19:59) AntwortenReply to this comment

    @Robert:

    Nun ja, Wachsmalstifte sind aber auch gefährlich, denken Sie mal an Homer Sinpson.

    Obwohl, wenn ich jetzt nachdenke, vielleicht sollte man mal den Kopf des Herrn Pfalzgraf röntgen….

  30. Michael meint: (20.9.2011 um 19:59) AntwortenReply to this comment

    Ich find jetzt den Link nicht so schnell. Aber wollte nicht so ein Chef von der Polizeigewerkschaft Google Street View für virtuelle Streifenfahrten nutzen.

  31. hangtaeter meint: (20.9.2011 um 20:03) AntwortenReply to this comment

    meine nerven, ich fasse es nicht. ich woll kotzen.

  32. Mätz meint: (20.9.2011 um 20:41) AntwortenReply to this comment

    Kaum zu glauben, dass sowas von einem erwachsenen Menschen kommt. Noch unfassbarer, dass er sich traut, sowas öffentlich rauszulassen. Und absolut unfassbar, dass sich die Leute daneben nicht vor Lachen am Boden kringeln…

  33. Melanie meint: (20.9.2011 um 20:53) AntwortenReply to this comment

    And The Oskar goes to: EISBEIN. :D

  34. Ronald Kaufmann meint: (20.9.2011 um 21:08) AntwortenReply to this comment

    Und schon wieder eine gute Idee, als Unbewaffneter einen Polizisten zu bedrohen: anstatt zu versuchen, ihm seine mit scharfer Munition geladene Waffe abzunehmen und ihn damit zu bedrohen reiße ich dem potentiellen Polizistenopfer künftig einfach sein Namensschildchen ab um ihm damit nach mehrminütigem harten körperlichen Einsatz diverse Schnittverletzungen beizubringen! Schließlich ist der Polizist nach dem Abreißen des Namensschildchen so baff, dass er sicher nicht eingreifen wird, wenn ich ihn anschließend verletzen werde…

    Traurig aber wahr, aber nach so einer Pressekonferenz fällt es einem tendenziell schwer, Mitleid mit den Polizeibeamten zu haben…

    LG Ronny

  35. Ronald Kaufmann meint: (20.9.2011 um 21:10) AntwortenReply to this comment

    edit: Verdammt, jetzt hat mir der Editor doch einfach meine Ironie-Tags um meinen ersten Absatz weggemacht. Daher reiche ich sie noch einmal zum selber einfügen nach:

    [ironie=on]
    [ironie=off]

    LG Ronny

  36. hans meint: (20.9.2011 um 21:21) AntwortenReply to this comment

    Die Kritik ist doch berechtigt. Wieso sollen Polizeibeamte mit Rasiermessern am Hemd durch die Gegend laufen? Das ist eine ernste Sache, auch wenn die Vertrter der Fungesellschaft alles als Satire sehen wollen.

  37. karlov meint: (20.9.2011 um 21:23) AntwortenReply to this comment

    Naja, es ist ja schon was dran an der Argumentation des Herrn Pfalzgraf. Kann doch nicht sein, daß die Polizei beim ungeeignetsten Anbieter einkauft, meine Güte. Aber er sacht ja nicht, daß es keine Namensschilder geben soll…wie wärs mit welchen aus Gummi?

  38. anoy meint: (20.9.2011 um 21:26) AntwortenReply to this comment

    Natürlich ist es für Polizisten gefährlich ihren Klarnamen an der Uniform zu haben.
    Wir finden das alles lustig. Aber es gibt andere Menschen in anderen Milieus, die kennen wir nur aus dem ARD-Tatort. Wenn diese Gangster die Identität eines Polizisten kennen würden, dann könnten die ihm im Privaten mächtig unter Druck setzen, so dass er gar nicht mehr arbeiten könnte.
    Eine pseudo-anonyme ID dagegen ist da sehr viel sinnvoller. Wenn man sich beschweren möchte, dann könnte man diese ID nennen und intern bei der Polizei – aber auch nur dort – wäre die ID ein-eindeutig zu einem Menschen zuzuordnen.
    Aber den Klarnamen auf Uniformen ist wirklich zu gefährlich.

    Man sollte dazu aber eher der Gewerkschaft der kritischen Polizisten zuhören und nicht seinen "Bullen"-Hass raushängen lassen.

  39. oskar meint: (20.9.2011 um 21:34) AntwortenReply to this comment

    Tagtäglich kommen auch Hunderte Verkäuferinnen und Verküfer ums Leben. Auch die tragen diese gefährlichen Namensschilder. Wer nichts zu verbergen hat… Aber dass die deutsche Polizei allerhand zu verbergen hat, Vergehen und Verbrechen, von Beleidigungen, Diebstahl, Raub, schwerer Körperverletzung über Mord bis hin zur aktiven Unterstützung von Kriegsverbrechen, ist hinlänglich bekannt. Frei nach Tucholsky: Polizisten sind Terroristen.

  40. Michael meint: (20.9.2011 um 21:36) AntwortenReply to this comment

    Naja, hier in Kanada sieht die Polizei ja eine Lebensbedrohliche Situation wenn jemand einen Heftgeraet hat.

    Die armen Polizisten, so ziemlich alles ist Lebensbedrohlich fuer die. Ich frage mich wie die es schaffen morgens ueberhaupt aus dem Haus zu kommen.

  41. missio sanguinis meint: (20.9.2011 um 21:55) AntwortenReply to this comment

    Der letzte Satz: "…ist der Kollege ausjeblutet."
    Ich dachte Aderlass ist gesund oder habe ich etwas verpasst?

  42. Ullrik meint: (20.9.2011 um 22:26) AntwortenReply to this comment

    Lächerlich.
    Aber trotzdem – wer ist so bescheuert und beschafft SCHARFKANTIGE Namensschilder? Für einen abartigen Preis! Kann mir das irgendwer erklären?

  43. Ralf meint: (20.9.2011 um 22:35) AntwortenReply to this comment

    Sorry aber diese Namensschilder sind wirklich unbrauchbar,bei Widerständen wird von den Betroffenen gerne alles genommen womit man sich wehren kann.
    Wieso hat man nicht einen Kleppverschluss konzipiert,der auf die Uniform aufgenäht wird und auf den dann ein Stoffnamensschild "angepappt" wird.
    Zu klären wäre allerdings die Frage inwiefern dann Sport-oder Verbandsabzeichen,die auf der Uniform getragen werden zum Verletzungsrisiko beisteuern können…

  44. fernetpunker meint: (20.9.2011 um 22:41) AntwortenReply to this comment

    Die Kritik sollte sich nicht an der Scharfkantigkeit der Schilder, sondern an der Klage der GdP gegen die Namensschilder an sich ausrichten. Begründung: Privatsphäre der Beamten. Wieder mal verweise ich auf das viel bessere Jura-Blog von Herrn Stadler, dass dieses Thema schon letzte Woche abhandelte: http://www.internet-law.de/2011/09/polizeigewerkschaft-klagt-gegen-erkennungsschilder-von-polizisten.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+internet-law%2Fdjpq+%28Internet-Law%29

  45. fernetpunker meint: (20.9.2011 um 22:43) AntwortenReply to this comment

    Sorry, zwei Korrekturen: Es hatte nicht die GdP geklagt, sondern die DPolG. Zweitens: Im letzten Relativsatz muss es das und nicht dass lauten.

  46. jesuit meint: (20.9.2011 um 22:50) AntwortenReply to this comment

    Wer Dr. Welf Häger in seinen Reihen hat werfe den ersten Stein

  47. gdp-sympathisant meint: (20.9.2011 um 22:55) AntwortenReply to this comment

    Als aufmerksamer Bürger verstehe ich das Problem sofort.

    Lasst und den gefährdeten Polizisten helfen und vor jedem Berliner Polizeirevier eine kleine Werkbank mit Schraubstock aufbauen. Ehrenamtliche Bürger wären sicher bereit diese Gefahr dauerhaft zu beenden durch etwa 2-3min Feilen pro Schild!

    Die Akzeptanz des Angebotes in der Zielgruppe (Polizisten) könnte durch das unauffällige Anbringen von GdP-Logos deutlich erhöht werden

  48. Olli meint: (20.9.2011 um 23:11) AntwortenReply to this comment

    @fernetpunker: Das Thema Kennzeichnung gab es hier schon desöfteren. Abgesehen davon das Herr Vetter im Urlaub war.

    Btw wenn der andere Blog so besser ist wieso bist du dann immer noch hier?

  49. marcus05 meint: (20.9.2011 um 23:12) AntwortenReply to this comment

    @Frankfurter Bub:

    Ich hätte nicht in dem Raum sitzen können ohne laut loszulachen… keine Ahnung wie es alle anderen geschafft haben.

  50. fernetpunker meint: (20.9.2011 um 23:22) AntwortenReply to this comment

    @Olli: Herr Vetter ist gestern wiedergekommen und nicht erst heute. Dieser Beitrag bezieht sich auch nur auf ein Video, dass der hier üblichen Lächerlichmachung der Polizei dient und sich nicht mit der in der Tat kritikwürdigen Klage der DPolG und ihren Argumenten auseinandersetzt. Warum ich hier schreibe, habe ich schon zigmal dargelegt: weil das hier die BILD-Zeitung unter den Jura-Blogs ist, die einer kritischen Begleitung bedarf.

  51. marcus05 meint: (20.9.2011 um 23:22) AntwortenReply to this comment

    @hans:

    Wenn dieser kleine Riß am Eisbein alles ist was der Vorsitzende da aufbringen konnte ist er entweder erbärmlich schwach oder das Ding ist nicht ansatzweiße so scharf wie er uns glauben machen will.

  52. Olli meint: (20.9.2011 um 23:24) AntwortenReply to this comment

    @fernetpunker:

    Dann kommentiere auch kritisch. Die meiste Zeit trollst nur rum.

    Böse Zungen könnten auch Stalking dazu sagen.

  53. fernetpunker meint: (20.9.2011 um 23:36) AntwortenReply to this comment

    @Olli: Wie definierst du "kritisch", wie Troll, wie "Stalking"? Wenn ich sage, dass es bei diesem Beitrag nur um Lächerlichmachung der Polizei geht und dass UV sich viel eher mit den Argumenten der Klage der DPolG auseinander hätte setzen sollen, ist Trollen und Stalking? Mache ich mich mit meinen Beiträge hier womöglich nach § 238 StGB strafbar? Meinst du das, lieber Olli?

  54. JK meint: (20.9.2011 um 23:43) AntwortenReply to this comment

    Erinnert mich dezent an http://www.youtube.com/watch?v=9VDvgL58h_Y

    Was mich aber noch deutlich mehr verwundert: Das solls jetzt sein? Ein Klingelschild? Identifizierbar ist der Träger damit, vor allem bei schlechten Lichtverhältnissen, aber auch erst auf 50cm Entfernung.

    Und soll die Bereitschaftspolizei die Dinger eigentlich auch tragen oder nur die "konventionellen" Beamten?

  55. Steppenwolf meint: (21.9.2011 um 00:13) AntwortenReply to this comment

    Realsatire in reinster Form.

  56. leser meint: (21.9.2011 um 00:36) AntwortenReply to this comment

    Kritik an der Scharfkantigkeit der Namensschilder ist doch völlig berechtigt. Da hat jemand schlechte Arbeit abgeliefert.

    Nur spricht das nicht gegen Namensschilder an sich.

  57. Olli meint: (21.9.2011 um 01:30) AntwortenReply to this comment

    @fernetpunker:

    Ich meine eigentlich hauptsächlich viele deiner anderen Kommentare hier im Blog. Kritsch heißt du sagst genau was du auszusetzen hast. Und das machst du oft leider nicht. Keine Frage es gibt auch eine Menge gute Beiträge aber manches liest sich für mich wie ich finds halt blöd.

  58. MiFüLa meint: (21.9.2011 um 01:42) AntwortenReply to this comment

    Entgeht mir hier der Witz? Die Dinger sind wirklich nicht geeignet, da scharfkantig, und sollten dem Hersteller um die noch vorhandenen Ohren gehauen werden. Oben (Morris) wurde es schon gesagt: GROSSE Stoffschilder sind günstig, gut lesbar und risikolos.

  59. fernetpunker meint: (21.9.2011 um 02:24) AntwortenReply to this comment

    @Olli: Man kann auch generell einer Sache kritisch gegenüber stehen. Und wenn die Kritikpunkte eben immer wieder dieselben sind und man hartnäckig ist und jedes Mal dagegenhält, ist das nicht gleich Trollen oder Stalking. Das sind Totschlagargumente. Eher unfein in einer Diskussion wie dieser hier.

  60. Epi meint: (21.9.2011 um 07:07) AntwortenReply to this comment

    Da wird wohl eine Expertenkommission zwei Jahre dran arbeiten müssen um das Problem in den Griff zu bekommen.

    Übergangsweise könnte man die fünfstellige, EINDEUTIGE Identifikation mit Filzstift auf die Stirn malen.. dazu sollte es nicht mal einer Referenzliste bedürfen, das kriegt man aus dem Kopf hin.

  61. michicaust meint: (21.9.2011 um 07:17) AntwortenReply to this comment

    Man könnte im ersten Moment meinen, der gute klammere sich an die letzten Strohhalme, aber das Argument ist nicht von der Hand zu weisen.

    Schnelle Abhilfe dürfte hier eine Neuausschreibung mit besser überdachten Kriterien bringen. :-)

  62. thorsten ebers meint: (21.9.2011 um 08:20) AntwortenReply to this comment

    lol, Die ganzen Stewardessen der Airlines haben auch solche gefährlichen Waffen bei sich. Da werden die ganzen Sicherheitschecks und Kontrollen zur Pharse.

  63. Gipsnacken meint: (21.9.2011 um 08:53) AntwortenReply to this comment

    @fernetpunker: Die Polizei hat sich durch diesen Beitrag selbst lächerlich gemacht. Und du Kasper machst dich mit deinem Gequatsche nicht grad weniger lächerlich.

  64. TiaMcCloud meint: (21.9.2011 um 09:08) AntwortenReply to this comment

    Eigentlich hat der Herr Bodo Pfalzgraf völlig recht, ich finde die Dinger auch enorm gefährlich, endlich wird mal Ross und Reiter beim Namen genannt!
    Alternativvorschlag: Namensschildchen aus Moosgummi, aber ohne Nadel zum Anstecken, das wäre zu gefährlich und könnte als Stichwaffe missbraucht werden. Nein, mehr Sicherheit für die Polizei: Moosgummischildchen, die mit einem Tüdelband an einen Jackenknopf befestigt werden. Könnte sogar schick ausschauen ;)

  65. Neuling meint: (21.9.2011 um 09:15) AntwortenReply to this comment

    @thorsten ebers:

    *Hüstel*, das Wort schreibt sich Farce. Nix für Ungut, für's nächste mal.

  66. Neuling meint: (21.9.2011 um 09:23) AntwortenReply to this comment

    @fernetpunker:

    Es braucht keinen U.Vetter, um Herrn Pfalzgraf lächerlich zu machen: Der Vortrag spricht ja für sich.

    Ich bin aber erstaunt, dass Leute in dieser Position noch nicht mal merken, dass sie Realsatire produzieren. Und ich bin erschrocken, dass derartige Figuren in der Exekutive verantwortliche Positionen innehalten.

  67. Vinc meint: (21.9.2011 um 09:26) AntwortenReply to this comment

    Und warum schafft er es nicht vernünftig auf eine Pressekonferenz vorzubereiten ohne das jedes zweite wort "äh" ist?

  68. bombjack meint: (21.9.2011 um 09:33) AntwortenReply to this comment
  69. Radio meint: (21.9.2011 um 10:40) AntwortenReply to this comment

    Zitat #67, Neuling
    "Und ich bin erschrocken, dass derartige Figuren in der Exekutive verantwortliche Positionen innehalten."

    Und ich bin erschrocken, dass derartige Figuren in der Exekutive verantwortliche Positionen nach solch einem Ausfall be (inne)halten."

  70. Radio meint: (21.9.2011 um 10:46) AntwortenReply to this comment

    #69, Bericht in der Süddeutschen.

    Zeigt ein klares Bild über die Exzesse unserer Polizeigewalt, die nur deswegen unentwegt und wiederholt stattfinden, weil es fast unmöglich ist, wirksame Sanktionen zu erwirken.

  71. Peter Lustig meint: (21.9.2011 um 12:01) AntwortenReply to this comment

    Da wird wohl auf den ein oder anderen Verantwortlichen die Anzeige wegen fahrlässiger Körperverletzung zukommen :D

  72. Bernd meint: (21.9.2011 um 12:17) AntwortenReply to this comment

    Oh mann… ich bin auch Polizist – und das was der Herr da abliefert, ist wirklich zum schämen. So ein Müll! Ich flipp gleich aus!

    Es lässt sich jetzt wirklich darüber streiten, ob diese scharfkantigen Namensschilder nicht wirklich "etwas" unglücklich sind. Wie im Rettungsdienst und bei der Feuerwehr würde ich Klettschilder doch vorziehen!

    Ich sehe es auch bedenklich, wenn ich meinen Namen offen herumtragen müsste – es gibt da doch Zeitgenossen, die einem nach dem Dienst auflauern. Ich kenne mehrere Beispiele, dass bei Kollegen (aus dem normalen Streifendienst) schon die Kundschaft vor der Haustüre stand. Und (in diesen Fällen) mit dem zugedröhnten, russischen Kickbox-Gewalttäter-Fixer oder dem Motorradclubmitglied wollten sich die Kollegen dann natürlich nicht auch noch in der Freizeit beschäftigen :(

    Eine Nummer als Klettschild, würde ich als Kompromiss einsehen. Obwohl ich glaube, dass im normalen Streifendienst, sich die Frage nicht so sehr stellt, wie bei geschlossenen Einheiten.

    Im übrigen muss ich sagen (persönliche Einschätzung), dass die DPolG wirklich die letzte Gewerkschaft ist, die ich kenne. Völlig realitätsfremd (ok – das ist fast die gesamte Polizeiführung) und antidemokratisch. Ich weiß schon warum ich bei der GdP bin… (die auch nicht perfekt ist – aber irgendwo muss ich ja hin – wg. Rechtsschutz ;))

  73. Radio meint: (21.9.2011 um 12:50) AntwortenReply to this comment

    @73
    Die ganze "Namenschild"-Diskussion wird letztendlich nur von denen geführt, die sie nicht wollen – die Befürworter wollen eine Kennzeichnung – keinen Namen.

    Alles nur Nebelwerferei, um von der endlich notwendigen und funktionierenden Maßnahme "(anonyme) Kennzeichnung" abzulenken…. und das aus "schlechtem" Grunde, wie all die vverfügbaren Berichte über Polizeigewaltexzesse beweisen.

  74. Jaz-O-Meter meint: (21.9.2011 um 14:10) AntwortenReply to this comment

    Wenn es nicht so tragisch wäre, wäre es wirklich komisch! Unglaublich was für Leute als Polizisten auf die Menschheit losgelassen werden.

  75. FlyingT meint: (21.9.2011 um 14:10) AntwortenReply to this comment

    Ach die ganze Namenschilddiskussion ist doch eh unnütz.

    Nach Jahre langen Studien habe ich nämlich raus gefunden das 99,9% der Bevölkerung öfter in Schwierigkeiten mit Linken/Rechten/Betrunkenen/Nüchternen/Sportfans/Ausländern/Deutschen kommen als mit Polizisten. Dem zufolge würde es zur Aufklärung von verstößen jeder Art viel sinnvoller sein wenn jede Person die sich in Deutschland aufhält ein Namenschild trägt.

  76. Hustenstorch meint: (21.9.2011 um 14:41) AntwortenReply to this comment

    @FlyingT:

    Ja aber doch nicht so ein gefährliches!!!!

  77. Radio meint: (21.9.2011 um 15:10) AntwortenReply to this comment

    #75,
    dann gehöre ich zu 0,1 % der Bevölkerung. Aber ich hab mich auch schon immer für was besonderes gehalten.

  78. Anon meint: (21.9.2011 um 16:03) AntwortenReply to this comment

    @FlyingT: Leider hatte ich bis auf eine Ausnahme bisher nur gewalttätige erfahrungen mit der Polizei. :(

  79. c.k. meint: (21.9.2011 um 16:04) AntwortenReply to this comment

    Da muss ich doch wieder an den Kreisler Klassiker denken. Schützen wir die Polizei:
    http://www.youtube.com/watch?v=KdKkJqRicI8

  80. hiro meint: (21.9.2011 um 16:17) AntwortenReply to this comment

    @FlyingT:

    Es gibt eine Studie, nach der 93% derer, die ungenannte Studien zitieren, sich die Zahlen einfach spontan ausdenken.

  81. Tomate meint: (21.9.2011 um 16:56) AntwortenReply to this comment

    Warum keine Klettschilder? Na die stellt der Cousin des Auftragserstellers nicht her:-)

  82. Treater meint: (21.9.2011 um 17:09) AntwortenReply to this comment

    Oh mein Gott. Wie lächerlich.

  83. fernetpunker meint: (21.9.2011 um 17:13) AntwortenReply to this comment

    @Gipsnacken: @Neuling: Trotzdem hätte Herr Vetter sich nicht draufsetzen müssen, sondern hätte sich stattdessen argumentativ mit der Klage der DPolG auseinandersetzen können. Das wäre seriös gewesen. So wird nur wieder dem geifernden Pöbel Munition geliefert. Außerdem ist die Kritik an der Scharfkantigkeit der Schilder an sich nicht zu beanstanden.

  84. Oha! meint: (21.9.2011 um 17:19) AntwortenReply to this comment

    darf man dann demnächst patroulilierende Polizisten verklagen, weil sie grob fahrlässig Passanten gefährden? Es scheint ja so, als seien bei einem Rempler Tote vorprogrammiert.

    Wie dem auch sei, falls die Polizeigewerkschaft Interesse haben sollte, können sie mir gerne die Namensschilder zusenden – für 50 Cent das Stück entgrate ich die gerne.

  85. Hans meint: (21.9.2011 um 17:58) AntwortenReply to this comment

    Ist doch sehr interessant, wie man mit einem ironischen – ich vermute, so war es gemeint – Beitrag, eine Menge Luft produzieren kann.
    In dem Video äußert der Polizeibeamte Kritik an dem konkreten Namensschild, die für mich völlig nachvollziehbar ist. Er äußert sich nicht grundsätzlich gegen Namensschilder, sondern lediglich gegen ein festes Namensschild mit anscheinend scharfen, festen Kanten. Was gibt es daran zu meckern?

  86. f meint: (21.9.2011 um 18:01) AntwortenReply to this comment

    Der gute Mann ist ja ein richtiger Draufgänger. Demonstriert dort diese gefährliche Waffe, ohne Maßnahmen zum Schutze seines eigenen Lebens zu ergreifen. Er hätte ja abrutschen und sich schwerst verletzen können.
    Das ist wirklich ein Pfundskerl, der keine Angst zu kennen scheint.
    (Man sagt, im Anschluss an die Pressekonferenz habe ihm Chuck Norris persönlich seine Anerkennung ausgesprochen.)

  87. icke meint: (21.9.2011 um 21:53) AntwortenReply to this comment
  88. Neuling meint: (21.9.2011 um 22:17) AntwortenReply to this comment

    @Hans:

    Was da zu meckern gibt? Kann ich Ihnen gerne erläutern: Die Realitätsferne.

    Seit Jahrzehnten tragen alle möglichen Berufsgruppen von Pflegeschwester bis Pförtner (nur um andere Berufsgruppen mit P abzudecken) solche Namensschilder.

    Kaum sollen Polizeibeamte sie tragen, wird auf einmal eine Gefährlichkeit erkannt, die allen anderen jahrzehntelang verborgen blieb. Meinen Sie nicht, dass das überaus albern ist?

  89. Andreas meint: (21.9.2011 um 22:52) AntwortenReply to this comment

    @f: ach was, das war Chuck Norris himself, der kann sogar mit Namenschildern Eisbeine schneiden. YMMD :)

  90. Der Micha meint: (22.9.2011 um 00:03) AntwortenReply to this comment

    Ich weiß nicht was ich trauriger finde…

    …dass da ein Eisbein abgemurkst wird
    …oder dass man den Bürger echt für so blöde verkaufen will…

    …Hat wer eine Kamera? Ich spendiere auch das Eisbein, dann kann getrost gezeigt werden, wie ein Personalausweis, ein Bindfaden, ein Knöllchen, eine Simkarte oder ein Klinke-Stecker von Kopfhörern tiefste Schnittverletzungen verursachen kann.
    Nein, ich spendiere gar ein zweites Eisbein um zu zeigen, wie man damit ein Eisbein schneiden kann…

    Hat ja glatt das Potential ein Running Gag zu werden alá "Will it blend"…

    Und zu guter Letzt einmal mit dem Polizeiknüppel auf das Eisbein einprügeln und TADA! Siehe da, nix passiert? O_o

  91. Recht§§taat meint: (22.9.2011 um 00:34) AntwortenReply to this comment

    Bitte nur noch Kindermesser in Polizeikantinen! Statt Kugelschreiber Wachsmalkreiden! Und die gefährlichen Polizeiwaffen durch Wasserspritzpistolen ersetzen! Wegen der hohen Selbst- und Fremd-Verletzungsgefahr ist das leider notwendig. :)

  92. Nennichnicht meint: (22.9.2011 um 01:15) AntwortenReply to this comment

    Man sollte auch einmal das Positive sehen. Der groteske Sketch des Polizeigewerkschaftsfunktionärs ist eine unausgesprochene und vermutlich unfreiwillige Vertrauensbekundung gegenüber dem Rechtsstaat. Der Heidenbammel vor einer Kennzeichnungspflicht, der selbst vor Lächerlichkeit nicht zurückscheut, impliziert die Vermutung der interessierten Polizisten, künftig bei Straftaten nicht mehr so einfach ungeschoren davonzukommen, wenn sie identifizierbar sind. Sie setzen keineswegs als selbstverständlich voraus, daß jeder Staatsanwalt und jeder Richter bei gewalttätigen dienstlichen Übergriffen durch die Finger guckt.

    Ähnlich hoffnungsvoll stimmt eine Passage des von Bombjack (#68) verlinkten Artikels in der Süddeutschen Zeitung:

    Sandra B. kommt mit den Ausweisen aus der Wohnung, sie beobachtet die Attacke auf ihren Mann, sie schreit: "Was soll das", und nimmt sich einen Schreibblock und einen Stift – sie will sich die Namen der Männer aufschreiben. "Da zieht mich der eine Zivilist in den Flur, und dann haben sie mich links und rechts festgehalten. Zu viert standen sie um mich rum, und einer nach dem anderen hat zugeschlagen", berichtet Sandra B.

    Ich kann mir nicht gut vorstellen, daß die Beamten ein solches Vorgehen auf der Polizeischule gelernt haben. Der Sinn der Prozedur war offensichtlich, alle anwesenden Kollegen zu Komplizen zu machen: Es sollte keinen Zeugen des Vorgangs ohne eigenen Tatbeitrag geben. Der Komment, der hier zur Anwendung kam, zeigt nicht nur das Mißtrauen der Beteiligten gegenüber der Justiz, sondern auch ihr Mißtrauen untereinander.

    In beiden Fällen zeichnen sich die Konturen einer Institution ab, die außer Rand und Band zu geraten droht. Zugleich ist jedoch erkennbar, daß diese Institution sich – jedenfalls vorläufig noch – wieder in den Griff bekommen läßt.

  93. Olli meint: (22.9.2011 um 02:41) AntwortenReply to this comment

    @fernetpunker:

    Das man kritisiert das diese Schilder Verletzungen verursachen könnten. Ja das ist ok. Das man es als Argument benutzt um die Kennzeichnung per se nicht zuzulassen macht das ganze lächerlich.

  94. anstandswauwau meint: (22.9.2011 um 05:45) AntwortenReply to this comment

    Die Kritik an der Scharfkantigkeit ist ja auch ein Quatsch. Selbst wenn die Halsschlagader durch so ein Schild geöffnet würde, so stimmt die Aussage "…bis der Notarzt da ist, ist der Kollege ausgeblutet" einfach nicht. Das gälte für Verletzungen der Aorta oder der Bauchschlagader. Die sind durch dieses Schild aber definitiv nicht gefährdet.

  95. Gipsnacken meint: (22.9.2011 um 09:16) AntwortenReply to this comment

    @fernetpunker: Man du Frührentner von 36 Jahren quatsch nicht so einen Mist, die Polizei liefert selbst "Munition" das selbst bald der letzte "Pöbel" das Vertrauen in sie verliert.

    http://www.tz-online.de/nachrichten/bayern/zaehne-eingeschlagen-15-jaehriger-polizist-verpruegelt-meta-1415640.html

    Seriös wäre es gewesen dem Jugendlichen nicht die Fresse einzuschlagen wie in einer Milizstation in Syrien.

  96. bate75 meint: (22.9.2011 um 11:57) AntwortenReply to this comment

    Hat man bei dieser Type eigentlich schon eine Hirntätigkeit festgestellt.
    Nach dessen Logik dürfte ein Polizist auch keine multiple gefährlichere Dienstwaffe oder chemische Keule bei sich tragen, denn könnte man auch entwenden.

    Und solange sich die Polizei unbehelligt aufführt wie eine gewisse Schlägertruppe mit 2 Buchstaben, wundert mich nichts mehr:

    http://www.heise.de/tp/artikel/35/35519/1.html

  97. bombjack meint: (22.9.2011 um 12:07) AntwortenReply to this comment
  98. MeinName meint: (22.9.2011 um 13:42) AntwortenReply to this comment

    Bei Klettverschlüssen muss man aber auch vorsichtig sein. Wenn man mit der Seite mit den harten Plastikschniepeln lange genug im Polizistenantlitz herumrubbelt, ist die Haut auch irgendwann durch. Nicht auszumalen, was man sich alles ausmalen kann.

  99. Mausekuchen meint: (22.9.2011 um 15:18) AntwortenReply to this comment

    Warum nimmt man nicht einfach den industriell bewährten Barcode oder gleich RFID-Chips?

    Wenn das Schild wirklich so scharf ist, wieso hat der Vortragende sich damit nicht den hässlichen Bart abrasiert? Dürfen die Beamten eigentlich Kugelschreiber bei sich führen? Damit bekomme ich ein Blatt Papier auch locker kaputt und penetriere ein Eisbein.

  100. Todd meint: (22.9.2011 um 17:12) AntwortenReply to this comment

    Das Eisbein könnte jeder mit einer EC-Karte so einscheiden.

    Ansonsten war das Eisbein aber die passende Wahl als Demonstrationsobjekt.

  101. ich meint: (22.9.2011 um 17:30) AntwortenReply to this comment

    Also das ist mal typisch Deutschland, total übertreiben;-).

  102. Jogi meint: (23.9.2011 um 08:29) AntwortenReply to this comment

    Da kaufen wir uns jahrelang die teuren Schweizer Taschenmesser und jetzt kommt er und zeigt uns, dass ein Namensschild ausreicht.
    Da kann die Fa. Victorinox den Laden schön dicht machen.

  103. rastley meint: (24.9.2011 um 15:55) AntwortenReply to this comment

    Ich weiss nicht, ob das schon erwähnt wurde, aber ich glaube in diversen Artikeln gelesen zu haben, dass der Chef der Herstellerfirma wohl viele Familienmitglieder u.a. Verwandte hat, die bei der Polizei arbeiten. Da lässt man das Entgraten schon mal wegfallen. Außerdem…bei uns in Rosenheim, OBB nehmen die diese Namensschilder bestimmt dankend an. ;-)

  104. Ausschreibung meint: (25.9.2011 um 15:10) AntwortenReply to this comment

    Ist es nicht der Sinn einer Ausschreibung das man den billigsten nimmt? Gerade bei einer Öffentlichen, so von wegen Amigos….

    Das mit den Klettstreifen wäre sicher besser aber hätte ja ein Gegenstück an den Jacken gebrauch also nicht zwangsläufig günstiger.

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