BILD soll nicht an mir verdienen

Die BILD-Zeitung plant für den 23. Juni 2012 einen Coup. Sie möchte an diesem Tag jedem deutschen Haushalt eine kostenlose Ausgabe des Blattes in den Briefkasten legen. Anlass ist der 60. Geburtstag der BILD. Ich gehöre zu den Leuten, die BILD gerne feiern lassen – aber bitte nicht mit mir.

Ich möchte auch keine “Geschenke” von dem Blatt. Das gilt umso mehr, als BILD offensichtlich genau kalkuliert, dass sich ein gewisser Teil der Bevölkerung nicht über das Gratisblatt freuen wird. Im Mediaplan, mit dem BILD seine Sonderausgabe bei den Werbekunden anpreist, wird ausdrücklich positiv hervorgehoben, die Gratisausgabe werde auch “Werbeverweigerern” zugestellt. Was sicher auch ein gutes Argument ist, den gewaltigen Preis von vier Millionen Euro (ohne Umsatzsteuer) für eine ganzseitige Anzeige zu rechtfertigen.

Für mich ist das jedoch, neben dem journalistischen Ethos des Blattes, noch ein Grund alles zu tun, damit die Gratisbild mich nicht erreicht. Ich will nicht, dass die Zeitung vorne von Geschenken plärrt, aber hinten rum mit mir Geld verdient.

BILD beabsichtigt aber offensichtlich, selbst Briefkästen mit dem Aufkleber “Keine Werbung” zu beliefern. In der Tat gibt es Urteile, die sagen, dass dieser Aufkleber nicht für Gratiszeitungen mit redaktionellem Angebot gilt – selbst wenn diese zum Großteil Anzeigen beinhalten und möglicherweise auch Prospekte beiliegen.

Interessant ist natürlich die Frage, ob bei einem Aufkleber mit der konkreten Aufforderung “Bitte keine BILD einwerfen” was anderes gilt. Muster für den Aufkleber kursieren ja schon im Netz.

Überdies gibt es nun auch eine ganz neue Entscheidung des Landgerichts Lüneburg, die für BILD-Verweigerer einen juristisch vielversprechenderen Weg aufzeigt. Das Urteil (früherer Bericht im Blog) sagt nämlich klipp und klar, dass Postwurfsendungen jedenfalls dann unzulässig sind, wenn der Empfänger beim Absender widersprochen hat. Ich werde also mal einen kleinen Brief (vorab als Fax) an den Axel Springer Verlag senden und fordern, mich aus der Empfängerliste zu streichen. Sollte dann doch die BILD im Briefkasten sein, wird man über Unterlassungsansprüche nachdenken können.

Inhaltlich kann man sich bei einer Absage an BILD gut am Musterschreiben orientieren, das der Kölner Rechtsanwalt Andreas Schwartmann veröffentlicht hat.

  • Hurzelgnurk

    solange das für den 23.Juni.2011 gilt ist alles alter Käse ;)

  • Marcel Dunkelberg

    Der Lawblogger meint wohl 2012 :) Dass die Bild oft von gestern ist wissen wir aber auch ohne den netten Wink :D

  • Swen Wacker

    Es gibt ein (norwegisches?) Sprichwort: In der Zeitung von heute packt man morgen toten Fisch ein.

    Deshalb sollten wir den 24.06.2012 zum Tag des Fisches erklären. Einpackpapier haben wir dann ja alle genug.

  • Shred

    Reicht auch ein “Bitte keine BILD einwerfen”-Aufkleber auf dem Briefkasten? Vielleicht hat das sogar noch einen positiven Mitmacheffekt.

  • IANAL

    Schön und gut, aber was sind denn die Rechtsfolgen, wenn sich Bild nicht an die Untersagung hält? Kann ich Ihnen mit Abmahnung, Ordnungsgeld, whatever drohen?

  • Martin Knop

    Wenn man das ganze bei der Bild abbestellt, muss man dem Laden allerdings seine Adresse mitteilen – reicht nicht doch ein Aufkleber (“Bitte keine Bild einwerfen!”)???

  • Kai

    Weiterhin gebe ich zu bedenken, dass man durch dieses Schreiben ja quasi seine kompletten Adressdaten an den Verlag verschenkt. Was dann mit den Daten passiert, weiß ja keiner. Ich werde lieber den Weg wählen an diesem bestimmten Tag einen Zettel an meinen Briefkasten zu kleben.

  • RalphGL

    Übernehmen Sie, lieber Herr Vetter, die rechtlichen Schritte ohne dass hierdurch Kosten für den BILD-gestörten entstehen falls diese “Zeitung” trotz erfolgter Aufforderung eingeworfen wird, dann mache ich gerne auch mit.

  • Jochen

    Wenn ich der Zustellung einer kostenlosen Bild widerspreche und trotzdem am 23.6.12 dieses Käseblatt in meinem Briefkasten finde, kann ich dann den Axel Springer Verlag auf Schmerzensgeld verklagen?

  • Radio

    Unfrei zurücksenden.

  • Benedikt

    Sehr nett ist ja das sich ein Layout Fehler in der Präsentation eingeschlichen hat, der auch Auffällt :) Aber ich werde diesen Brief auch an die Damen und Herren des Axel Springer Verlag schicken.

  • Sebastian

    Muss es wirklich Postwurfsendungen sein, oder geht auch nur Faxen?
    Würde sich so etwas wie eine Sammelklage lohnen, um Bild zu schaden, wenn man die Werbe-Ausgabe dann trotz des Widerspruches bekommt?

  • BlackBuccaneer

    Bei LBR Law gibt es einen Artikel zum Thema einschließlich Link zum fertigen Musterschreiben:

    http://www.lbr-law.de/lbr-blog/droht-der-bild-zeitung-die-groste-abmahnwelle-die-es-je-gegeben-hat

    Wer der BILD gar nicht traut (so wie ich), könnte im Schreiben jeder über die Erfüllung des Widerspruchs hinausgehenden Nutzung der eigenen Adresse explizit widersprechen. Eine passende Formulierung sollte im Web zu finden sein (oder man geht mit dem befreundeten Anwalt mal wieder ein Bierchen trinken).

  • Miriam Neidhardt

    Eines hat die BILD definitiv geschafft: Sie ist in aller Munde. Es reden selbst und vor allem Leute über sie, die gegen die BILD sind. Und da es keine negative Publicity gibt, wirkt diese Werbeaktion der BILD-Zeitung augenscheinlich ausgesprochen gut und die Macher lachen sich ins Fäustchen.

    Das Gegenteil von Liebe ist nicht Hass, sondern Gleichgültigkeit. Lasst uns also die BILD und diese Aktion einfach gemeinsam ignorieren – das ist viel wirkungsvoller als dieser Sturm in Wasserglas.

  • Dentier

    Ich habe mich der Problematik in meinem Blog beschäftigt. Bis zum 23. Juni sind ja noch ein paar Tage Zeit: daher würde ich mich über weitere Anregungen freuen, die die Zustellung der Bild an mich verhindern:
    http://dentier.net/2012/01/18/bild-zustellung-verhindern/

  • SBartsch

    Hallo Herr Vetter,

    ich habe bereits einen Aufkleber auf meinem Briefkasten, der neben normaler Werbung auch Wurfsendungen und Prospekte untersagt. Den Aufkleber habe ich extra in Kenntnis des oben genannten Urteils angebracht, um auf Nummer sicher zu gehen.
    Sollte das nicht auch gegen die BILD-Aktion ausreichend sein?

    Danke und beste Grüße, Sebastian Bartsch

  • Jeremy

    Auf meinem Briefkasten steht: “STOP! Keine Werbung und keine kostenlosen Zeitschriften!”

    Bin ich sicher?

  • Marco

    Entfernt alle Aufkleber, lasst euch die Bild einwerfen und schickt sie danach unfrei an den Springer Verlag zurück. Das dürfte mehr Effekt haben!

  • J. S.

    was? eine Briefmarke opfern, nur damit die Bild nicht bei mir zugestellt wird? Nicht mit mir. Wenn ich die Bild im Briefkasten finde, landet sie schnurstracks in der Papiertonne. Das bisschen Bewegung tut gut.

  • Hurzel

    @J. S.: “Unfrei=Unfrankiert=keine Marke drauf”

  • Ron

    @J. S.:

    unfrei. ohne briefmarke

  • Bla Bernd

    Dann schmeiß das Ding doch einfach weg…

    Gleich eine Grundsatzdiskussion wegen so einer Lappalie lostreten… *wunder*. Aus ökologischer Sicht vielleicht vertretbar – aber so…

  • marcus05

    Die Aussage “es gibt keine negative publicity” glaubt doch wohl hoffentlich keiner mehr…

  • kai

    vor allem was es wiedermal für die Umwelt kostet -> Papier, Druckmaterialien, Energie für die Herstellung & Verteilung – kann man da nicht irgendwo rechtlich ansetzen? Ist doch, vor allem wenn man bedenkt wieviel davon dann wieder unbenutzt im Müll oder auf der Strasse landet, eine einzige Umweltverschmutzung. Das zeigt mal wieder das daß kommerzielle Gut in unserer Gesellschaft über allem steht.

  • Holger

    Unfrei zurücksenden.

    Finde ich charmant.
    Absender dann ein anderer Standort einer BILD-Redaktion – so kommt es auf jeden Fall an. Den Umschlag dafür investier’ ich noch um zu verhindern, dass die Post das das Schundblatt einfach wegwirft ;)

  • marcus05

    @Bla Bernd:

    Ich sehe da keine Lapalie wenn die Bild offen damit wirbt, Werbung gegen den ausdrücklichen Willen der Menschen in den Briefkasten zu werfen.

  • Jonas

    also ich würde sagen daß eine bewußt kostenlos verteilte Ausgabe der Bild-Zeitung in der Tat als Werbung zu sehen ist, und somit erfasst ist durch ein Schild “Bitte keine Werbung” am Briefkasten.

    Auch wenn man durch den Erhalt des Exemplars einen geldwerten Vorteil in Form einer Tageszeitung erlangt (wie klein der geldwerte Vorteil auch sein mag angesichts des journalistischen Niveaus der BILD). Denn den geldwerten Vorteil habe ich auch wenn mir jemand einen Kugelschreiber als Werbegeschenk gibt oder mir kostenlos einen Katalog zuschickt der normalerweise Geld kostet.

    Aber abgesehen davon — gibt es eigentlich eine genaue juristische Definition von “Werbung” und “Werbematerial” die im vorliegenden Fall relevant ist?

  • Max

    Nichtmal brutto und netto kann die BILD offensichtlich unterscheiden :D

    Zitat aus der Preisliste:
    “Preis brutto: 1/1 Seite 4.000.000 Euro
    (..)
    alle Preise in € zzgl. MwSt.”

  • Mnostg

    Mein Problem dabei ist ja das ich keine Werbung für B/LD machen will. Auch nicht in Form eines AntiB/ld Aufklebers. (Ich fühl mich ja schon schlecht, nur weil ich hier zum thema kommentiere)

    Man stelle sich vor jemand kauft BILd weil er mich nicht leiden kann und den Aufkleber auf meinem Briefkasten gesehen hat… Gruselig…

  • Stefan

    Ich (1,84 m, 90 kg, breite Schultern) biete mich an, am 23.6. auch Deinen Briefkasten zu bewachen. ;-)
    Idee für einen Anti-Bild-Aufkleber: “Bild? Da scheiß ich drauf” (Entsprechend bebildert).

  • Klaus

    was fuer ein Aufstand..einfach unfrei zuruecksenden…die ersticken an ihrer eigenen BILD

  • marcus05

    @Stefan:

    tut mir leid, bist ein wenig klein gewachsen :)

  • Archi

    oha, Ihr habt Probleme, davon träume ich ja nur.

  • frank

    Also unfrei in einem Umschlag zurück. Wenn ich Werbepost mit Rückumschlag bekomme, tue ich da immer meine alten Batterien rein und sende zurück. Dann kostet es noch Strafporto weil zu schwer und müssen entsorgt werden :-) Also für BILD dann ganz viele sammeln :-)

  • Steve

    Schön, wenn man sonst keine Sorgen hat… das Leben ist mir zu kurz, um sich auf einen derart läppischen juristischen Kleinkrieg einzulassen.

  • Kepas

    Also der Gedanke mit “Unfrei zurück an den Absender” gefällt mir. Gibt’s ne Webcam mit Blick auf den Verlagsbriefkasten? Das Chaos bei deren Poststelle nach dieser Aktion würde mich doch interessieren ;-)

  • Quirli

    Unverlangt zugesandte Ware kann ich ja einfach zurückschicken, das hat auch meiner Meinung nach einen viel größeren Effekt auf Springer als ein Aufkleber!

  • jovelstefan

    Ihr habt Probleme. Ab in den Müll damit und gut is.

  • http://lawblog.de Udo Vetter

    Ich begrüße auch herzlich die neuen Leser und Kommentatoren aus dem Axel Springer Verlag.

  • Mister X

    @Steve: In der Tat: Das gehört wohl in die Kategorie Kindergarten. Wer die BILD derart hasst, hängt wohl doch ziemlich an ihr.
    Und eine Unterlassungsklage – nachher -, sehr geehrter Herr Vetter, wird wohl kaum bestehen können: Mangels Wiederholungsgefahr besteht da gar kein Rechtsschutzinteresse.
    Also: Zurück auf los und neu würfeln. Es gibt vielleicht noch Wichtigeres auf der Welt als eine BILD-Zeitung. Zum Beispiel die Forderung, das aktuelle Demokratiedefizit und das allgemeingegenwärtige Marktversagen in der Publizistik dadurch abzuschaffen, dass Presseerzeugnisse und Journalisten – wie von unserem Bundespräsidenten vorgeschlagen – staatlich zertifiziert und akkreditiert werden. Oder besser gleich vom Staat herausgegeben werden. Nur dann besteht nämlich eine echte demokratische Legitimation. Und die Probleme mit der BILD sind dann auch gleich mit passé.

  • rh

    BILD Dir bloß nicht ein, so einen Müll ungestraft in meinen Briefkasten zu werfen.

  • Jens

    Naja. Es sind ja hoffentlich nicht alle Gerichte so bescheuert wie das LG Lüneburg.

    Für mich ist das venire contra proprium factum. Man kann nicht einerseits einen Briefkasten ohne Hinweise allgemein zugänglich machen und andererseits einem bestimmten Absender Zustellungen verbieten.

  • Andreas

    Wenn es in den Briefkasten flattert, kann man es dann nicht “unfrei zurück” schicken? Per Post?

  • nik

    > selbst Briefkästen mit dem Aufkleber “Keine Werbung” zu beliefern. In der Tat gibt es Urteile, die sagen, dass dieser Aufkleber nicht für Gratiszeitungen mit redaktionellem Angebot gilt

    Ich dachte immer, dagegen hilft ein Aufkleber „Bitte keine Werbung, keine Gratiszeitschriften“.

    Bei klappt das.

  • Jens

    Wie kommt man auf die Idee, “Gratiszeitschriften” zu schreiben, wenn man Gratiszeitungen meint?

  • Marcel Dunkelberg

    Ich finde es ehrlich gesagt auch lächerlich sich derart übertrieben gegen eine Zeitung aufzubäumen. Bei Juristen habe ich oft den Eindruck: “Weil ich es kann”. Das verbessert die Meinung über Juristen nicht wirklich. Das Land der Kleinkarierten und Advokatenfütterer. Nichts gegen Juristen, aber man muss auch nicht jedes Recht durchprügeln.

  • Realist

    Von mir gibt es das Teil als Konfetti mit Altbatterien zurück. Ich werde direkt mal einen entsprechenden Hinweis mit Anleitung auf Facebook posten.

  • Troll

    Hallo Herr Vetter
    Ich würde mich auch bei einem Lawblog-Aktion beteiligen.
    Ein Musetrschreiben vom Lawblog wäre gut, incl. das danach Herr Vetter Medienwirksam die Bild auf Schadensersatz verklagt. Im nahmen aller beteiligten der Aktion.

  • Troll

    @Marcel Dunkelberg:
    Die Bildzeitung macht das genau wie sie sagen “Weil ich es kann” will sie sich über die “keine Werbungschilder” bewusst hin wegsetzen.

    Ich glaube Sie habend a was nicht verstanden.

  • markw

    Ein Anwalt beklagt sich über Ethos? Sehr lustig :)

  • Librarian

    @Benedikt:

    Sehr nett ist ja das sich ein Layout Fehler in der Präsentation eingeschlichen hat, der auch Auffällt :)

    Öhm, was meinst du? Ich kann da nichts finden.

    Meine Gratis-Ausgabe der BLÖD werde ich einem der Obdachlosen im Stadtpark schenken, auf dass seine Bank etwas weicher ist.

  • Scharnold Warzenegge

    @Mister X: Mangels Widerholungsgefahr? Wer sagt denn, daß die bei Erfolg das nicht jährlich widerholen? Zumal die Bild mit ihrer Preisliste für Werbung (4 Mio. Euro für eine Seite) dokumentiert, daß damit Gewld verdient werden soll.

    Kleine Rechnung: es gibt (meine SCHÄTZUNG!) ca. 40 Mio Haushalte. Eine Bild dürfte im Druck ca. 30 Cent kosten, wenn sie am Kiosk für unter einen Euro verkauft wird (Marge des Händlers, Auslieferung usw. kosten auch). Der Postversand als Massendrucksache kostet nochmal ca. 30 Cent. Insgesamt also 24 Mio. Euro Kosten. Die Redaktion gibt es ja sowieso…

    Bei (nur) 24. Mio. Kosten und Werbeeinnahmen, die darüber liegen dürften, sowie der Absatzwerbung für das Blatt als solches, dürfte es plausibel sein, daß sowas durchaus wiederholt werden kann.

    Jedenfalls sehe ich da einen plausiblen Unterlassungsanspruch wegen Wiederholungsgefahr.

  • horst

    Ihr Einstellung in allen Ehren, aber für die Zwangsgebühren-Sender muss ich sogar bezahlen, wenn ich Sie nicht haben möchte und dulden muss ich das “rechtlich” auch.

    Ich unterstütze damit mehr als nur fragwürdigen Pseudojournalismus sogar finanziell.

    Es kann ein Recht auf Verweigerung nur geben, wenn dies für GEZ und Bild gleichermaßen gilt.

    Alles andere ist absurd.

  • Jan Dark

    Das hört sich einerseits wie Prozesshanselei an und andererseits ist es skurril, so viel kostenlose Werbung für die BILD-Aktion hier zu machen. Ich glaube, da gibt es wichtigere Themen. Wer auch so große Langeweile hat sei an die Vorratsdatenspeicherung erinnert, die der rechte Rand immer noch will, die Umwälzungen im Datenschutz, die jetzt auf nationaler, europäischer und globale Ebene diskutiert werden oder die Kampagne, die campact ständig macht.

  • Rene

    Warum nicht einfach die BILD ungesehen in den Papierkorb werfen? Ist meiner Meinung nach der einfachere Weg.

  • maSu

    Unfrei zurücksenden ist fantastisch :)
    Ich lege mir jetzt schonmal einen Briefumschlag dafür zurück, damit ich immer daran denke.

    Genauso würde ich btw. auch gerne mit “Einkauf Aktuell” verfahren und dem sonstigen Altpapier, welches mir 3x Wöchentlich in den Briefkasten gesteckt wird…

  • Tomate

    Ich stehe gerade auf dem Schlauch. Wieso verdient Bild wenn die eine kostenlose Zeitung bei mir einwerfen. Das verstehe ich nicht ganz…?!

  • Mister X

    @Scharnold Warzenegge: Auf das, was sie da subjektiv sehen, kommt es nun überhaupt nicht an. Sie verkennen da etwas. Solche Dinge werden vor einem ordentlichen Gericht des demokratischen Rechtsstaates verhandelt! Und die Aktion findet ausdrücklich einmalig zum 60ten Geburtstag der Zeitung statt. Das werden Sie nicht glaubhaft vor Gericht erschüttern können. Und wenn sich Herr Vetter dafür Zeit nimmt, das zu versuchen, wird dies dem Gericht sicherlich eine Herausforderung sein. Lächerlich ist das Ganze. Es bleibt zu fordern, dass es eine Volksabstimmung geben sollte, ob private Zeitschriften überhaupt noch erscheinen sollen. Und dann gehört der ganze kommerzielle Quatsch abgeschafft.

  • Anderer Gregor

    Wieso? Ich werde für den Tag sogar einen eigenen Briefkasten, mit Schild ‘nur für BILD’. Groß, blau, mit Aufdruck ‘Papiermüll’.

  • M. Boettcher

    In der BLÖD gibt es readktionellen Inhalt? Staun!
    Bei der Aktion handelt es sich um 100% Werbung mit Pseudobeiträgen, denn tagesaktuelle Nachrichten etc. sind nicht drin. Das Produkt ist daher den kostenlosen Werbe-/Wochenblättern uvergleichbar, die hier gelegentlich verteilt werden. Deren Einwurf muss man m. E. auch nicht dulden. Ich unterhalte schließlich einen Briefkasten, keine Entsorgungsstation für Werbemüll.

  • Volker

    Man kanns auch übertreiben. Wenn ich bedenke, wieviele Prospektverteiler und Gratiszeitungs-Austrager immer wieder meinen Aufkleber (“keine Werbung und kostenslosen Zeitungen einwerfen”) frech ignorieren, werd ich wegen einer BILD in 60 Jahren sicher kein Fass aufmachen.
    Bei den anderen hätte ich allerdings schon gelegentlich mal große Lust, einen Anwalt auf Unterlassung abmahnen zu lassen. Aber selbst das stünde zeitlich und schon gar nicht finanziell in einem vernünftigen Verhältnis zu dem Ärger, den mir der Werbedreck bereitet.

  • Na ja

    Werbung wird nach Auflage bezahlt und nicht danach, ob irgendjemand einen Aufkleber auf dem Briefkasten hat. Aber natürlich kann man die Bild-Aktion auch ganz gut nutzen, um sich – ganz selbstlos natürlich – ein bisschen bekannter zu machen.

  • frage

    Wer der kommentatoren stammt denn hier vom AS-Verlag? Mal Mut, dazu zu stehen? ;)

  • Daarin

    Gibts bei uns eigentlich nicht sowas wie ne Gewinnabschöpfung bei illegalen Taten (das einwerfen trotz widerspruch oder ähnlichem wäre ja wohl illegal oder)?

    Könnte man dadurch nicht einen etwas härteren Schlag gegen den ASV führen?

  • Mister X

    @horst: Sie sind antidemokratisch. Die GEZ-Gebühren gehören zu den Bürgerrechten, wie selbst eine kluge FAZ-Leserin zuletzt korrekt bemerkte. Die Bürger haben das Recht aus unabhängiger Quelle und demokratisch legitmiert unterrichtet und selbstverständlich auch unterhalten zu werden. Fragwürdig sind allein die vielen privaten Medien und deren Kampagnen, wie zuletzt sogar gegen das Staatsoberhaupt. Derartige Blasphemie (unser Gott ist der Demos und sein Staat in drei Gewalten), diesem ganzen Schindluder muss ein Ende bereitet werden. Dies geht aber nicht mit Aktionen auf Kindergartenniveau. Die Presse muss endlich auf eine umfassende staatliche und demokratische Basis gestellt werden. Das Volk soll regieren, jedwede privaten Regungen sind zu unterbinden. Das Ganze ist mehr als seine Teile!

  • bembel ::BK::

    sind denn Aufkleber à la “Keine kostenlosen Zeitungen einwerfen!” auch unwirksam???
    Na, ich werde dann mal ein Schreiben aufsetzen und noch ein “Bild”-Nein-Danke Bildchen auf den Briefkasten pappen, schließlich will ich mir den Gang zur Altpapiertonne und der Postbotin unnötige Last ersparen http://j.mp/bembel121

  • me

    @Tomate An der einzelnen Zeitung bei dir verdient sie nicht, aber daran, dass sie die Werbung für 4 Mio. € die seite verkauft, schon.

  • Hannes

    @frage: Die Kommentatoren werden sich nicht melden, die haben keine Eier.

  • Eric

    Beim unfreien zurücksenden kann die Bild das leider einfach ablehnen, dann muss sie gar nichts zahlen. Könnte es klappen, wenn man das ganze als Werbeantwort verschickt?
    http://de.wikipedia.org/wiki/Werbeantwort

  • Sebastian

    Oh je, habt ihr eigentlich sonst keine Probleme? Also hier gibt’s so große grüne Tonnen, wo bestimmt auch die Bild noch reinpasst. Meine Güte, es geht um eine Ausgabe. Verstehe die Aufregung nicht, aber wahrscheinlich geht’s ums Prinzip. Typisch Anwalt möchte man meinen

  • Librarian

    @Eric: Oder einfach so, wie Holger vorgeschlagen hat. Da bringt der Bild eine Ablehnung nichts. Und die eigene Adresse muss man auch nicht preis geben.

  • Hannes

    @Miriam Neidhardt:

    Und da es keine negative Publicity gibt, wirkt diese Werbeaktion der BILD-Zeitung augenscheinlich ausgesprochen gut und die Macher lachen sich ins Fäustchen.

    Falsch. Um ein Beispiel zu nennen, in unserer Gegend gibt es einen Hundehalter, der seinen Köter immer große Haufen an die unmöglichsten Stellen scheißen lässt. Auch direkt vor die Türen der Nachbarn. Der Mann und seine Familie ist zwar, dank der Scheiße seines Köters, bei den Nachbarn in aller Munde, hat aber nur Nachteile davon. Er mag sich ins Fäustchen lachen wenn sein Köter wieder einen Haufen Scheiße von sich gibt, aber niemand nimmt zum Beispiel für die Familie mal ein Paket an oder gießt im Urlaub die Blumen.

  • nnnn

    MIMIMIMIMIMIMI

  • paule t.

    @Mister X:

    Und eine Unterlassungsklage – nachher -, sehr geehrter Herr Vetter, wird wohl kaum bestehen können: Mangels Wiederholungsgefahr besteht da gar kein Rechtsschutzinteresse.

    Ach? Weil ein angekündigter Rechtsbruch angekündigeterweise nur einmal stattfinden soll, soll es kein Rechtsschutzinteresse geben, auf Unterlassung zu klagen – vorher natürlich, sinnvollerweise?

    Bei dem anderen Fall mit “Einkauf aktuell” habe ich das Urteil ja für falsch gehalten (und den Kläger für einen Querulanten), weil er den normalen Weg, sich Werbung und Gratiszeitungen per Aufkleber (und sei es einen speziell für “EA” gestalteten) vom Hals zu halten,bewusst ignoriert hat, sondern darauf geklagt hat, auch ohne Aufkleber nicht beliefert zu werden.

    Hier aber, wo “Bild” von vorneherein ankündigt, die Aufkleber ignorieren zu wollen, bin ich sehr dafür, ihnen so viel rechtlichen Ärger zu machen wie nur irgend möglich.

  • Bernhard

    Hach, das habe ich doch schon alles hinter mich. Seitdem genießt mein Briefkasten Schutz durch das Gewaltopferschutzgesetz. Aber weil es eben ja auch eine einmalige Sache sein kann, hat das Gericht gesagt, einmal wäre kein Mal…

  • Bernhard

    Es gibt sogar schon eine Anti-Bild-Seite:
    http://www.keine-bild.de/

  • TKEDM

    @Bernhard:

    So eine tolle URL und dann so ein miserabler Inhalt? oO

  • Komposti

    Dann bin ich zum zweiten Mal Besitzer – aber nicht Leser – einer BILD. Kasten auf – 20 Schritte zur Papiertonne – Klappe auf – BILD rein – fäddisch. Mehr Aufstand braucht es nicht.

  • derRösrather

    Ohne jetzt alle Posts gelesen zu haben: die Bundespost wird sich über die 100.000é Einschreiben an den Axel Springer-Verlag freuen, denn Kläger/Abmahner werden den Empfang eines “normalen” Briefes nicht nachweisen können. Der Gewinner wird mal wieder die Bild sein … dieser Macht hat sich der Bürger zu beugen!

  • Klaus Klausen

    @derRösrather
    Wiso Gewinner?
    Die Axel Springer Redaktion muss doch den Empfang all dieser Einschreiben quittieren.
    Und soweit ich mich erinner ist ein Fax auch Dokumentenecht, dafür gibt es ja den Sendebericht mit Bild.

  • StefanS

    Was soll der Stress und Aufwand… einfach ins Altpapier und fertig. Irgendwann muss man sich die Frage stellen, über was man sich im Leben aufrege möchte…
    bei mir ist es bestimmt keine BILD im Briefkasten. Zumal jegliche Gegenmaßnahme nicht fruchten wird:
    – eine unfrei Rücksendung wird die Post abfangen, die werden der BILD auf keinen Fall zugestellt, es entstehen keine Kosten, der Schuss geht ins Leere.
    – Unterlassungsansprüche einfordern? Also noch mehr Briefe schreiben, Anwalt einschalten… ich bitte Euch…

  • bismarckhering

    @49: Ich finde 39 fasst das sehr schon zusammen.

    b.

  • Speedy56

    Ich werde diese Zeitung nebst einem “netten” Anschreiben in einen Umschlag stecken und portofrei zur “Entsorgung” an den Verlag zurücksenden. Wenn das alle Werbeverweigerer machen ist der zusätzliche “Werbeverdienst” schnell fürs Strafporto weg!

  • Nachdenklicher

    @Swen Wacker:
    Die Bild ist sogar eine Beleidigung für jeden toten Fisch, den Du damit einwickelst.

  • Nachdenklicher

    Wie wäre es mit einer Sammelklage gegen den AS-Verlag? Wäre das eine Möglichkeit, wenn sich noch mehr Leute finden?

    Ich trete meine Rechte in dieser Angelegenheit gerne an Sie ab, Herr Vetter.

  • billytheboy

    Ohne BILD würden wir von Sozis regiert !
    Welcher FDP-Wähler will das schon ?

  • emma peel

    Ich weiß nicht mehr, wann ich die erste und wohl gleichzeitg letzte “Bild” las, vermutlich 1986, als ich geburtstagsmäßig in den bösen Westen fahren durfte. Ich lese sie nicht mal geschenkt (Flughafen), aber einen solchen Protest-Aufwand werde ich dem Blatt nicht angedeihen lassen, entnehmen, Papiertonne auf, fertig…

  • Schwarzmaler

    Gute Güte. Ihr habt zuviel Zeit.

  • Daarin

    Schon erstaunlich wieviele Kommentare es hier gibt, wenn man bedenkt dass die Hälfte davon aussagt “Dieser Blogbeitrag interessiert mich nicht ich werf die Zeitung weg”

  • frager

    @billytheboy: FDP? Ist das diese zukünftige außerparlamentarische Opposition?

  • zf.8

    @frager:

    IIRC ist das die Partei, der UV schon öfters seine Stimme gegeben hat.

  • Martin

    Danke für diesen interessanten Hinweis.

    Wie ist es mit dem Widerspruch per Mail? Reicht das auch? Oder muss es Fax bzw. Brief sein?

  • moep

    Ich mag diese komischen Gratiszeitungen, da kann man prima den Biomüll drin einwickeln. Früher hab ich dafür immer extra Müllbeutel gekauft, dabei gibt’s die frei Haus.

  • CeKaDo

    Ich überlege, ob ich diese Zeitung dann ausnahmsweise mal sehr konzentriert durchlese, um dann Strafantrag wegen Volksverhetzung zu stellen. Irgendwas dürfte sich doch eigentlich in jeder Ausgabe finden.

    Ist öffentliche Verbrennung eigentlich strafbar? Wir könnten daraus einen kleine Demo veranstalten.

  • Jan Dark

    Ich hab des Rätsels Lösung im Impressum gefunden: “40476 Düsseldorf”. Der Jeck Vetter ist schon voll in der Session und übt sich in Narretei :-)) Jau, Helau, Alaaf!

  • WXD

    @Swen Wacker:

    Mein Lokuspapier ist an diesem Tage bestimmt alle. Also, who cares?

  • c3p

    Vielleicht möchten hier nen paar Bild Mitarbeiter ein großen Rückschlag einschlafen lassen bevor er an fahrt gewinnt.
    Es geht hier schließlich auch darum schon jetzt Werbekunden durch das Verdeutlichen, dass die ganze Aktion Dreck ist, zu vergraulen.

  • TheK

    Da was schreiben? Nö, so viel Mühe sind die mir nicht wert. Das Ding geht ungelesen ins Altpapier und fertig. Ist dann halt die 157ste Gratis-Zeitung in diesem Jahr.

  • Timchen

    habe seit Jahren – neben dem “keine Werbung”-Aufkleber – einen selbstgebastelten Aufkleber mit “keine Gratis-Zeitungen”, klappt zu 98%…

  • s.bakunin

    Meine Adresse bekommen die nicht. Unfrei zurücksenden und als Absender eine Springerniederlassung aus einer anderen Stadt angeben, finde ich großartig. So wird es gemacht. Ein paar Altbatterien mit rein und ab geht die Post! Und die ASV-Trolle brauchen sich nicht outen, die meisten erkennt man auch so ganz gut…

  • TasmanianTapir

    Typisch deutscher Kleinkrieg.

    @14: +1

  • Jack Beauregard

    Wurde wohl schon gesagt:

    Wie jede unerwünschte Werbung neutral verpackt und unfrei zurück zum Verursacher!

  • Wikinger

    @Swen Wacker:

    Wie sagte Volker Pispers mal. Die größte Beleidigung die man einem Fisch antun kann ist ihn in eine Bildzeitung einzupacken.

  • RRW

    Man kann natürlich seine Lebenszeit damit verplempern, sich den Kopf darüber zu zerbrechen, wie man der Zeitung juristisch und tatsächlich beikommt und seine Gedanken dann in die Tat umzusetzen.

    Man kann natürlich Kai Diekmann einen guten Mann sein lassen, an besagtem Tag das Gratis-Exemplar vom Briefkasten direkt ins Altpapier befördern und sich im Übrigen mit den wirklich wichtigen und schönen Dingen befassen, die das Leben zu bieten hat.

  • Til

    Ein meinem Briefkasten klebt schon immer “KEINE WERBUNG UND KEINE KOSTENLOSEN ZEITUNGEN”. Das sollte doch eigentlich genügen.

  • Pit

    @Bernhard:
    Dieses dunkle Teil finde ich nicht sonderlich schön.

  • Phelan

    Letztendlich ists doch so: BILD Leser und Sponsoren bezahlen dafür, dass wir ein Mal über so eine bescheuerte Aktion lachen können. Also mir ist das den Handgriff vom Briefkasten zum Mülleimer wert.
    “Ich hab ne BILD weg geworfen und du hast dafür bezahlt …”

  • falky

    Ich wäre dafür den Müll öffentlichkeitswirksam zu entsorgen. Bild-Verbrennungs-Flashmob? Das wäre wohl zu krass.
    Die Großstädter können ja die Exemplare bei den jeweiligen Lokalredaktionen “abgeben” :-)

  • RedMabuse

    @RRW:

    Der BILD-Zeitung einen Riegel vorzuschieben ist

    a) richtig?
    b) schön?
    c) beides?

    Na siehste!

  • LC

    Geht’s nicht einfacher? ;-) Wo es doch so schöne BILD-Brief-Kästen gibt:
    http://jusatpublicum.wordpress.com/2012/01/19/ein-bild-brief-kasten-einer/

  • Ash

    Die paar (zehn)tausend Leute, die das nun untersagen wollen, zählen doch gar nicht, angesichts einer 2-stelligen Millionenauflage an diesem Tag.
    Ist ohnehin nur eine einmalige Aktion.

    Und dann eventuell auch noch eine Unterlassungsklage? Mal die Kirche im Dorf lassen.

    Ich mach es nicht, ist mir die Zeit gar nicht wert. Ab in den Müll und fertig.

  • Harald

    Schnell mal reinschauen, welche Firmen die Bildzeitung durch ihre Werbung unterstützen, diese auf die “schwarze Liste” setzen und ab ins Altpapier damit.
    Übrigens: ich sammle das ganze Werbepapier (Habe auch den Platz dafür, und die Annahmestelle ist nur 30 Meter entfernt!) und gebe das für 6 Cent pro Kilo ab. Meinetwegen könnten die diese Bildzeitung kiloweise bei mir ablagern – gut für die Haushaltkasse…

  • Norman

    Ich habe nicht alle Kommentare durchgelesen, aber 2 Sachen sind mir dabei aufgefallen: Unterlassungsansprüche bei einer einmaligen Aktion, wie soll das gehen? Als juristischer Laie kann ich mir vorstellen, dass es nach dieser Aktion eben zu spät ist, weil eine “Unterlassung” ja nicht mehr möglich ist – die Aktion ist ja vorbei.

    Als zweites erinnere ich mich an ein kurzes Gespräch mit einem der Zeitungsboten, die frühmorgens unterwegs sind und z.B. manchmal am Wochenende die Morgenpost o.ä. einwerfen. Der hat mir gesagt, ein Aufkleber am Briefkasten mit einer Aufschrift wie “Keine kostenlosen Zeitungen” müsse vorhanden sein, wenn man diese Zeitungen nicht haben will. Es gibt ja Aufkleber, wo beides draufsteht… Dann hatte zumindest dieser Morgenpost-Austräger die explizite Anweisung, den entsprechenden Briefkasten auszulassen.

  • Linus

    Ich hatte eigtl. mal mehr von Ihnen gehalten, Herr Vetter, hatte gedacht, dass Sie über solchen Dingen stehen. Aber jetzt gleich über “Unterlassungsansprüche” sinnieren? Geht’s noch? Auf der einen Seite anprangern, dass die BILD an Ihnen verdienen will, auf der anderen schnell die Möglichkeiten ausloten, um selbst an der BILD zu verdienen? Sowas kann echt nur Juristen einfallen.

    Ich als Mensch mit gesundem Menschenverstand wundere mich bloß über diese mittelalterliche Methode des Springer Verlags, Kaltakquise zu betreiben, werde mich von der Gratiszusendung NICHT überzeugen lassen, künftig BILD zu lesen und dieses Käseblatt seiner einzig richtig Bestimmung zuführen: dem Altpapier.

  • RRW

    @RedMabuse:

    Ach mei, ich halte von der Zeitung auch nichts, aber die BILD hat genaus so ihre Berechtigung wie die FAZ, die TAZ, die SZ und sonstige Blätter. Wie komme ich dazu, einer Zeitung einen Riegel vorzuschieben? Leben und leben lassen. Alles andere bereitet einem doch nur Verdruss.

  • thoe

    So viel Aufmerksamkeit haben die nicht wirklich verdient – aber wie schon oben erwähnt, es kann nicht schaden einmal zu prüfen, welche Firmen beim Sonderangebot “auch an Werbeverweigerer” zugreifen. Ich überleg grade, wie sympathisch mir die dann noch sind :-)

  • Seb

    Ich frage mich, ob die ganzen Teilnehmer hier, die monieren es gäbe wichtigeres im Leben, bei der verwandten Debatten wie der Vorratsdatenspeicherung oder gar der geklärten Debatten um die erzwungene Passwortherausgabe genauso denken: “Ich hab doch nichts zu verbergen, wozu also sich aufregen.” ~ “Ich hab kein Problem damit Werbung in den Papiermüll zu bringe, wieso also aufregen?”

    Den Schutz vor unverlangter Werbung gibt es nicht umsonst. Vielleicht sollten sich Kritiker von Herrn Vetters Aktion erstmal überlegen wie eine Welt ohne diesen Schutz aussähe.

  • Murksel

    Der erzieherische Effekt ist höher, wenn man strikt nach dem Verursacherprinzip vorgeht. Also nicht einfach sang- und klanglos ins Altpapier damit, sondern den Müll großzügig verzinst wieder zurück an den Absender.

    Die Idee mit den Batterien ist super. Ich werde das so machen. Alte Batterien in die BILD einwickeln, in einen Umschlag rein, als Absender einen sog. “Journalisten” aus dem “öffentlich-rechtlichen” TV draufschreiben und mit “Gebühr bezahlt Empfänger” an den Springer-Verlag. So landet der Müll auf jeden Fall dort, wo er hingehört, entweder bei Springer oder dem Absender. Wird mein persönliches Geburtstagsgeschenk. Vielleicht noch ein altes ausrangiertes Handy dazu und noch ein kaputtes Kopfhörerkabel dann rufen die sicher die Polizei wegen Briefbombenverdacht, hahaha!

  • Joachim

    Irgendjemand intéresse an öffentlicher Bild Verbrennung am 23.06.2012 in Paderborn? Muss man das eigentlich anmelden und wird das genehmigt?

  • zuzuzu

    Ich schmeiß die dann in den Briefkasten, “Annahme verweigert, Gebühr bezahlt Empfänger”.

  • tinitussi

    @Radio: hahaha, einzig vernünftiger Vorschlag!!! Ich mach mit.

  • Abrax

    Ich denke da so darüber:

    Zu dieser “Bild-Aktion” gibt es hier Meinungen, die veröffentlicht werden, das finde ich gut, es zeigt die Freiheit der Meinung zu einem öffentlichen Thema. Dann gibt es noch die Meinungen zu o.g. Meinungsäußerungen und die negativen Bewertungen, dass hier Meinungen geäußert werden. Hinzu kommen noch diverse unsachliche Kommentare.

    Diese Kommentare und Meinungfreiheit-unfreundlichen Beiträge sind meiner Meinung nach auf gleichen Niveau wie Bild selbst.

    zum Beispiel:
    Ist es nicht reine Manipulation, wenn jemand schreibt, man solle seine Lebenszeit nicht damit verplempern, diese unerwünschte Zusendung zu verhindern?

    Da wird doch dieser Beitrag zur Unterstellung einer Dummheit, um Widerstand zu vermeiden gegen ein Medium, welches für einen hohen Grad an Volksverdummung und Einlullung der Menschen verantwortlich ist.

    Ja es ist geradezu mal notwendig, dazu Stellung zu beziehen und Nein zu sagen.

    Gruß Abrax

  • Fette Henne

    Wir haben uns ein Visual ausgedacht für die Absage am Briefkasten: Lass stecken!
    http://fettehenne.info/bild-fur-mich-lass-stecken

    Dort berichten wir ebenfalls über die kreativen Ideen, diese Aktion zu unterlaufen.

  • RRW

    @Seb:

    Der Vergleich, den Sie ziehen, ist schon nicht mehr der zwischen Äpfeln und Birnen, sondern zwischen Ananas und Runkelrüben. Es ist doch, finde ich, ein gravierender Unterschied, ob meine Verkehrsdaten für Monate in dunklen Kanälen verschwinden oder ob in meinem Postkasten irgendein belangloser Quatsch liegt.

    Und ja: Auch ich habe einen “Keine Werbung”-Aufkleber, nachdem die Fa. Edeka und wem es sonst noch so gibt, ihre Blättchen nicht nur zum 60. Firmenjubiläum, sondern im Minimum einmal die Woche unters Volk wirft.

    Ich habe allerdings das dumpfe Gefühl, dass es vielen hier gar nicht um die Wahrung der (durchaus anzuerkennenden) Unversehrtheit ihrer Postkästen geht, sondern vielmehr um die Demonstration ihrer sowohl intellektuellen wie moralischen Überlegenheit über die BILD und ihre Leser…

  • RRW

    @Abrax:

    Sie sind mir ja ein Spaßvogel. Gibt es bei Ihnen zwei Arten von Meinungsäußerungen? Für die eine Art gilt die Meinungsfreiheit, für die andere nicht?

    Wieso fällt der von Ihnen zitierte Satz (den ich zu schreiben die Ehre hatte) nicht unter die Meinungsfreiheit? Mal abgesehen davon, dass ich nirgends von einer “Dummheit” geschrieben habe, so gehört es doch wohl auch zur Meinungsfreiheit, etwas eine solche zu nennen.

  • Abrax

    Ihre prompte Antwort zeigt mir, dass Sie einer sind, der sich von freier Meinungsäußerung angepiept fühlt. Sie vertreten keine Meinung in der Sache. sondern eine gegen andere Meinungen.

    Schon die Abwertung meiner Person als “Spaßvogel” ist entlarvend für eine weitere Manipulation.

    Die “Dummheit”, die Sie in dem bewussten Satz anderen unterstellen ist: Zeit zu verplempern. Oder finden Sie es klug, Zeit zu verplempern?

    Warum sind Sie wohl so angriffslustig und unter der Gürtellinie?
    UND: warum verplempern Sie denn gerade Ihre Zeit?
    Ist es nicht ein sehr interessanter Widerspruch?

    Nein zu Bild! Einem Medium, welches oft die niedrigen Instinkte anspricht um Meinungen zu manipulieren.

    Gruß Abrax

  • Seb

    @RRW: Natürlich ist der Vergleich gewollt überspitzt gewählt. Das Grundprinzip ist aber dennoch gleich. Habe da noch einen, falls der Ihnen besser gefällt:

    “Mir ist egal ob mir jemand jeden morgen in die linke Hand schießt. Ich bin Rechtshänder, und jetzt jedes mal die Polizei rufen ist mir zu viel Aufwand.”

    Die These mit den Überlegenheiten finde ich interessant, aber auch nicht verwerflich. Ich habe selber nie BILD gelesen, wohl aber eine Zeit lang Bildblog. Intellektuell und moralisch befindet sich die BILD eben am Tiefpunkt.

  • MaxR

    Sollte dann doch die BILD im Briefkasten sein, wird man über Unterlassungsansprüche nachdenken können.

    Da werden die aber vorher schon eine Unterlassungserklärung für alle Zeiten nach dem 23.6. veröffentlichen …

  • Tote Katze

    Ich frage mich, wieso PaperSPAM wie der der BILD legal ist, wenn man schon wegen EINER EINZIGEN unverlangten Werbe-E-Mail abgemahnt werden und zwar vorzugsweise von erfolglosen Rechtsverdrehern, die das auf eigene Kosten – also null – tun, für sich oder gern auch für Bekannte. Dabei muss er nicht einmal versuchen, das Problem unbürokratisch aus der Welt zu schaffen – ein Einzeiler per E-Mail oder ein einfacher Klick würde bei jedem seriösen Mail-Versender reichen. Außerdem stellt eine unerwünschte Postsendung eine ungleich höhere Umweltbelastung dar.

  • friedhel

    Unfreie Rücksendungen machen keinen Sinn. “Normale” Briefsendungen werden dem Absender zugestellt; die Post verlangt EUR 15 Gebühr; der Absender nimmt nicht an; wenn kein Empfänger auf der Sendung angegeben ist, landet die Zeitung im Post-Altpapier. Dadurch hat BILD keinerlei Aufwand.

  • Marketingfritze

    Ich bin im Marketing einer größeren Firma beschäftigt.

    Was die BILD-Zeitung durch ihre Ankündigung geschafft hat, ist ein ganz großer Coup bzgl. viralem Marketing. Sowohl Herr Vetter als auch 129 Kommentatoren haben heute bewiesen, dass es ausreicht, eine Gratisausgabe einer eigentlich unbedeutenden Zeitung an die Bevölkerung zuzustellen, um im Gespräch zu bleiben.
    Und das passiert ja nicht nur auf Lawblog, sondern auch beim “Aushilfsblogger” Herrn Hoenig: http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/keine-stinkende-tote-fische-im-briefkasten/
    Und auch auf vielen anderen Blogs.
    Überall wird über diese eigentlich unbedeutende Tatsache diskutiert, dass im Juni eine Gratisausgabe der BILD ins Haus geliefert wird.

    Ich verneige mich mit Respekt vor der Marketingabteilung der AxelSpringer AG.

  • RRW

    @Anrax:

    Touché! Möglicherweise verplempere ich wirklich grade meine Zeit.

    Vielleicht habe ich auch nur Spaß am Manipulieren (wobei ich nicht ganz begreife, wen ich wie manipuliere).

    Aber wo wir schon beim Thema Freiheit sind: Wie halten Sie es eigentlich mit der Pressefreiheit? Gilt die etwa nicht für die BILD? Oder muss eine pluralistische Gesellschaft wie die unsere eine solche Zeitung nicht vielmehr leichten Herzens aushalten?

  • Marc

    Ich werde die Bild annehmen. Ich werde eine Liste mit allen Anzeigekunden in der Ausgabe anfertigen und keine Produkte dieser Firmen mehr kaufen. Ich werde die Liste ins Internet stellen und mit euch teilen, damit ihr selbst mit euren Euros abstimmen könnt.

  • Samson

    Leute, ich bin weit davon entfernt Ahnung von Recht zu haben – höchstens gefährliches Halbwissen. ABER Schadensersatz geht doch nur, wenn man auch einen Schaden hat. Und jetzt bitte mal ganz ehrlich, welcher Schaden entsteht durch das Erhalten einer Gratiszeitung? Keiner der mit plausiblen Argumenten belegbar ist!

    Ich persönlich werde abwarten ob ich sie überhaupt bekomme. Und wenn ja lese ich sie mir durch, amüsiere mich über die Artikel, lese den bildblog und werde sie anschließend in die Papiertonne geben (oder je nach Art des Papiers zum einwickeln von Biomüll).

    Ob man durch diesen öffentlichen Protest auf den Plan des Springer Verlags Einfluss nehmen kann, wage ich zu bezweifeln. Ich glaube, dass die Blätter so oder so gedruckt werden.

  • Abrax

    Ich finde die Formulierung “muss …. aushalten” treffend.
    ob die Gesellschaft “die unsere” ist oder “pluralistisch” – sei dahingestellt und tut nichts zur Sache.

    Die Frage nach wie ich es mit der Pressefreiheit halte – ist ein Witz, denn ich stelle keine Presseartikel her, noch bin ich in einer Position, die die Pressefreiheit beeinflussen könnte. Insofern ist die Frage mal wieder reine Manipulation – eine Luftblase, die andere beeindrucken könnte, wenn sie darauf denn rein fallen.
    Wenn Sie mir die Stelle zeigen, an der ich die Pressefreiheit in Frage stelle… bitte.

    Meine Meinung: Nein zu Bild! Lest das Zeug nicht, kauft es nicht!
    Bild weckt oft Neid, weckt mitunter Hass, weckt Schadenfreude, verurteilt oft vor. Bild manipuliert Deine Meinung.

    Gruß Abrax

    PS. “Verplemper ;-)” mal wieder Deine Zeit mit deiner Meinung

  • Ralf K.

    Allein durch diese Diskussion wird der Zeitung eine überflüssige Bedeutung zuteil.
    Die, die widersprechen lesen das Drecksblatt doch sowieso nicht. Mein Vorschlag,
    Zeitung als Toilettenpapier verwenden oder wegwerfen, fertig…

  • Abrax

    @Samson der Schaden besteht darin, dass du dich evtl. ärgerst.

    Und zwar über die Missachtung Deines Willens und Deiner Freiheit darüber, wie und mit welchen Medien du Dich informieren willst.
    Das nennt man wohl informelle Selbstbestimmung. Und dies ist ein Recht welches evtl. verletzt wird.

    Ich finde Ärger kostet Kraft und Lebensfreude. Sich dem Willen eines fremden Einflusses hilflos ausgesetzt sehen ist nun mal mehr als nur unschön.

    Gruß Abrax

  • RRW

    @Abrax:

    Die Aussage “Nein zu Bild” negiert doch letztlich die Pressefreiheit bezogen auf diese Publikation, indem es ihr letztlich die Berechtigung abspricht. Aber da kann ich mich natürlich auch irren.

    Nur eins müssen Sie mir jetzt schon erklären. Vielleicht bin ich ja, wie der große Malmsheimer sagt, subfontanell etwas sparsam möbliert, aber ich kapiere nicht, was Sie mit Manipulation meinen. Wen manipuliere ich denn? Und vor Allem: Wie?

  • Abrax

    @Ralf K.
    Wenn Du diese Diskussion mit zu viel Bedeutung für die “Zeitung” bewertest, warum diskutierst Du dann?

    Im Gegenteil, diese Diskussion zeigt, dass es notwendig ist, und Schweigen über ein Problem hat noch keines gelöst.

    Das Ansinnen von Bild ist auch ein Test, was sich die Menschen alles gefallen lassen. Ein wichtiger Test also.

    Gruß Abrax

  • paule t.

    @Norman:

    Unterlassungsansprüche bei einer einmaligen Aktion, wie soll das gehen? Als juristischer Laie kann ich mir vorstellen, dass es nach dieser Aktion eben zu spät ist, weil eine “Unterlassung” ja nicht mehr möglich ist – die Aktion ist ja vorbei.

    Nun, da die BILD netterweise ausdrücklich ankündigt, die Rechte von Werbeverweigerern verletzen zu wollen, sollte es – denke ich als ebenfalls juristischer Laie – doch wohl möglich sein, von ihr schon im Vorhinein eine Erklärung einzufordern, diese Rechteverletzung doch zu unterlassen.

  • Abrax

    @RRW
    “Nein zu Bild!” ist meine freie Meinung zu einem Presseprodukt, welches produziert wird auf Grund der Pressefreiheit. Da es die Pressefreiheit gibt, gibt es auch Bild. Damit darf ich dann auf Grund der Meinungsfreiheit die Meinung vertreten: “Nein zu Bild!”

    Ich bin nicht dafür zuständig für Deine Bildung in Bezug auf Manipulation. Andere werden es verstehen, das reicht mir eigentlich.
    Aber ich versuchs mal extra nur für Dich :-):

    Deine Aussage, das meine freie Meinung die Pressefreiheit in Frage stellt ist so falsch, weil ich nicht fordere, die Bild zu verbieten.
    Du behauptest, ich würde die Pressefreiheit nicht akzeptieren, weil ich eine Meinung gegen eine Publikation habe, welche ich für inakzeptabel halte. Damit machst Du meine Meinung mit einem Trick zu etwas Inakzeptablen, um deine Meinung zu stützen. Das ist Deine Manipulation. Wer selbst nichts zu bieten hat – macht andere schlecht, um selbst gut dazu stehen. So einfach ist das.
    Ich wehre mich lediglich gegen Deine Angriffe gegen meine freie Meinungsäußerung und sage zusätzlich, was meine Meinung ist.

    Was ist denn Deine Meinung zu Bild? Trau Dich doch mal. Fakten Fakten Fakten … ach nee das war ja dieses andere (meiner Meinung nach) Drecksblatt :-). Und Drecksblatt wird man in Deutschland ja wohl noch sagen dürfen lol……

    So wie Bild halt…

    Gruß Abrax

  • Ralf

    Einfach das Blättchen mit dem Vermerk,Unerwünschte Werbesache,an den Versender zurückschicken…

  • RRW

    @Abrax:

    Ich kapiere es immer noch nicht. Aber sei’s drum.

    Meine Meinung zu BILD?

    Ich bevorzuge andere Blätter. Schon aus sprachlich-ästhetischen Gesichtspunkten. Kaufe keine BILD und lese sie nicht. Und für bloß ein Tittenmädchen sind mir die paar Cent auch zuviel. Da ist das Preis-Leistungs-Verhältnis anderswo besser.

  • Samson

    “der Schaden besteht darin, dass du dich evtl. ärgerst.”
    @Abrax Ob das ein Schaden ist bleibt in meinen Augen ziemliche Auslegungssache. Meiner Auffassung nach entsteht kein Schaden, der bei einer Schadensersatzklage als solcher gelten gelassen wird. Dieses Wort viel in Beitrag 48 – habe allerdings erst gerade gesehen, der Kommentator nannte sich Troll.

    Wie gesagt wenn sie mir eine einwerfen – WENN -, dann sehe ich weiter was ich damt anfange. Dieses Wenn ist nämlich immer noch von jener Person abhängig, die morgens die Zustellung vornimmt.

    Ich stehe bei euch, dass hier etwas gemacht wird, was sehr bedenklich ist (Umwelt, Meinungspropaganda, Geld). Aber die Stilblüten die teilweise im diesem Zusammenhang zu lesen sind finde ich teilweise lächerlich übertrieben. Nüchtern betrachtet könnte jeder andere Verlag das selbe tun. Ob dann ebenso laut geschrieen würde kann keiner abschätzen.

    Ich schätze, die Geschichte wird so ablaufen: Alle diejenigen, die sich sonst die bild kaufen werden sich freuen Geld gespart zu haben und werden auch weiterhin Geld für die Zeitung ausgeben. Die meisten derer, die die Bild eigentlich nicht lesen, werden es entweder verwundert oder wissentlich hinnehmen aber keinen Affentanz veranstalten. Sie werden auch im Anschluss die bild nicht erwerben. Und diejenigen die über die Aktion fluchen werden ebenfalls die Bild weiterhin nicht kaufen. Ich schätze der Absatz der Zeitung wird sich nicht nachhaltig verändern.

  • Abrax

    @RRW
    nun nimm es nicht als persönlichen Angriff, es ist manchmal so in uns drin, dass wir andere zu manipulieren versuchen, da ist keiner vor sicher. Wenn ich mir so den sprachlich, ästethischen Gesichtspunkt deines letzten Beitrages ansehe… hmmm nun gut.
    Immerhin gibt es aus dem Hause A.Springer noch weiter Blätter, die zwar nicht so offensichtlich, aber trotzdem die allgemeine Meinung bilden wollen. Beeinflussung auf die andere, intellektuelle Art halt.
    Gruß Abrax. Im Übrigen ist das Thema für mich jetzt durch, meine Zeit wird jetzt anderweitig interessant genutzt.

  • madd

    @RRW Und um Abrax beizuspringen, sei erwaehnt, dass noch niemand hier die Pressefreiheit eingeschraenkt sah, wenn es gegen Anzeigenblaetter mit redaktionellem inhalt ging.

    Und um mal den Punkt aufzugreifen, dass so viele meinen, die Reaktion sei uebertrieben:
    Wenn so ein Aktion ansteht, ist es eine gute Gelegenheit, dagegen anzugehen, weil mehr als sonst mitmachen. Schade, dass bildblog nix hat.

    Es gab die Vorschlaege des unfrei zurueck mit falschem Absender. Wer relativ schmerzfrei ist, kann das mit dem Klopapier-Vorschlag kombinieren. Bedenken waren, dass die Wirkung verpufft, wenn die Post eventuell kooperiert.
    Der andere gute Vorschlag war ein oeffentlicher Verbrennungsflashmob. Immerhin ist Sommer, kann man ja mal grillen. Kenne hier leider kein geeigneten oeffentlichen Platz.
    Sonst noch gute Ideen?

    Ich werde keine Unterlassungserklaerung einfordern, weil die genau wissen, dass nichts kommt bzw. mir ist das etwas riskant im Voraus einen Anwalt zu bezahlen.

  • Marco

    Welche Firma inseriert für 4 Millionen ganzseitig in der Bild? Was muss ich da bewerben und verkaufen, um das Geld wieder drin zu haben? In Zeiten, wo Marketingbudgets drastisch heruntergefahren werden, glaub ich kaum, daß da jemand zu dem Kurs Werbung schalten wird. Und welcher Zusteller ist so wahnsinnig, eine Zeitung garantiert an alle Haushalte in Deutschland an einem Tag zuzustellen? Ich will gar nicht wissen, was allein die Produktion und die Postauslieferung der Bild kosten wird.

    Aber was die Bild jetzt schon erfolgreich erreicht hat, ist der Punkt, die Aufmerksamkeit zu bekommen, die ihr sonst, was die Bild-Zeitung angeht, kategorisch ablehnt.

    Sollen die doch jedem Briefkasten eine Bild reinwerfen! Sollen die doch in der Bild für viel Geld Werbung schalten!

    Meine Devise heißt: nehmen, evtl mal einen Blick reinwerfen, bestimmt keine kaufen oder gar abonnieren und auch keine Werbeangebote in der Ausgabe wahrnehmen…dann rechnet sich das ganz schnell! Und kleiner Tip: vorher auch nicht drüber sprechen!

  • Piratenpartei

    Hier hilft nur Todschweigen. #Piraten wählen

  • Bernd

    Können wir nich Landesweit Bild-Verbrennungen organisieren? Also so wie Osterfeuer nur mit der Bildzeitung als Brenngut.

    Man könnte auch Literarische fehlkäufe bei der gelegenheit gleich mit verbrennen, also Bücher von Thilo oder auch Charlotte.

    Ist das eigentlich juristisch in Ordnung?

  • Gandalf

    Unfrei zurückschicken ist gut – alle in der Zeitung enthaltene Anzeigen ausschneiden und jeweils unfrei an die werbende Firma schicken ist noch besser. Irgendeine unbekanntere Außenstelle der BLÖD kann dann ja als “Absender” dienen.

    Diese Aktion hätte vielleicht den zusätzlichen Vorteil, dass einige potentielle Anzeigenkunden schon vorher abspringen.

  • wolf10e

    unter der Führerschaft des Hausherrn polemisiert man hier gegen die Menschen die noch richtig Arbeiten.
    http://www.bildblog.de/1580/wer-liest-bild-und-bild-am-sonntag/

    und sonst, wer seinen Schlitz offen lässt muss sich nicht wundern was da so alles landet. Hochziehen, Krawatte drunter, Pullover drüber, mit etwas Bildung kommt man da selber drauf.

  • lolo

    @Marketingfritze:

    Meinst du im Ernst, wegen dieser Diskussion hier wird ein einziges neues Abo abgeschlossen, oder nur eine Bild mehr verkauft? Du redest von Marketing, hier wird eher fröhlich auf einer Marke herumgetrampelt und diese (weiter) beschädigt: man will sie nicht mal geschenkt. Als Bild-Marketingmensch hätte ich jetzt kein feistes Grinsen im Gesicht, sondern Sorgenfalten. Mit Glück haben es die meisten aber bis Juni wieder vergessen, mit etwas Pech schicken dann wirklich Tausende die Zeitung zurück. Wenn es genug sind, wird das denn selbst zur Negativmeldung anderswo. Die Welt hat sich verändert…

  • dot tilde dot

    alle jahre wieder kommt die zeit, in der man bei youtube mal nach “hans esser” suchenn sollte.

    .~.

  • bismarckhering

    @Sondermüll: Super Idee, aus einer rechtlich eher unbedenklichen Rücksendung eines unverlangt zugestellten Produktes mal eben “illegale Entsorgung von Sondermüll” zu machen. Und alle bitte die Gummierung des Briefumschlages eigenzüngig anlecken. Dann gibt es nach dem nächsten lokalen Massengentest sogar noch Überraschungspost!

    b.

  • sammelsuriium

    Warum die Redaktionen mit den Rücksendungen belästigen? Hat nicht irgendwer die Adresse vom Herrn Diekmann? Dann schön die Batterien dazu und los gehts. :-)

  • sirup

    Zwei Anmerkungen.

    Gab es nicht mal eine Postwurfsendung einer Partei, deren Rücksendung (Annahme verweigert) ebenfalls verweigert wurde. Mit entsprechenden Kosten für den Rücksender der Partei-Werbung?

    Eine Rücksendung würde ich aber aus einem ganz anderen Grund unterlassen. Egal wie viele Zeitungen zurück gehen, BILD kann erst mal damit werben, alle zugestellt zu haben. Kann mir schon vorstellen, dass deren Werbe-Abteilung für die Ausgabe Sonderkonditionen hat. Jede Ausgabe die nicht zugestellt wird, verhindert Einnahmen bei BILD. Das genügt doch.

    Weitere, völlig unpassende Anmerkungen. Der Verwaltungsaufwand für Fax und Brief, der die Zustellung untersagt, selbst wenn eine Entscheidung zum Verfahren bei Bild getroffen ist, dürfte höher sein als die Rücksendegebühr bei Verweigerung. Entschließt sich BILD überraschend sich an das Gesetzt zu halten, dürfte der Aufwand, Adressen heraus zu lassen, noch viel größer sein.

    Wer keine Zeitung will, dann muss das dem Zusteller bekannt sein. Eine Adresse wäre hilfreich. Für die Paranoiker zum nachdenken, eure Adresse bekommt die Bild Zeitung für den Bruchteil eines Euros bei Dutzenden von Adresshändlern. Die haben eure Adresse doch schon längst. Das sollte ein Paranoiker aber wissen. Und seine Gegner kennt man immer besser als seine Kunden ;-)

  • Murksel

    Na dann rein mit den Batterien, als Absender einen Springer-Redakteur drauf und ab damit an die Springer-Redaktion, unfrei natürlich.

  • Realist

    @sirup:

    Als würde ich meine echte Adresse auf die Rücksendung schreiben…pffff….

  • tomorrow

    Wer Springer-Presse liest, unterzieht sich automatisch der Zwangsverdummung. Manche tun das freiwillig und bezahlen auch noch dafür. Meine letzte BILD habe ich während eines Urlaubs gekauft, vor ca. 20 Jahren.
    BILD online ist genauso abschreckend wie der SPIEGEL. Grusel.
    Aber die Auflagenzahlen bestätigen, wie die halbe Nation tickt.

  • lifesoundsreal

    Ich hatte auch in einer ersten Übersprungshandlung als ich die Meldung las einen “Ich will keine BILD”-Aufkleber gefertigt:

    http://www.lifesoundsreal.de/2012/01/keine-kostenlose-bildzeitung-aufkleber.html

    Ich weiß nicht, ob der Aufkleber rechtssicher ist oder gar besonders ausgefeilt. Eher aus dem Affekt;) Inzwischen gibt es viele weitere, gute und kreative Ideen, bis hin zur Androhung von Abmahnung etc.

    Wichtig ist, dass die Netzgemeinschaft sich gegen diese Pseudo-Geschenk von Springers Gnaden wehrt. Egal wie.

  • Gaia

    Da hat sich der Axel Springer Verlag aber etwas vorgenommen… vorsätzlich gegen das Wettbewerbsrecht verstossen und die Privatsphäre der BürgerInnen verletzen duch die Zustellung einer unverlangten Zeitschrift.

    Möge sich ein Jurist finden, der dagegen vorgeht und auf ein Verbot der Aktion als Ganzes klagt.
    Es kann wirklich net sein, dass sich ein Printmedien-Verlag anmasst sich vorsätzlich über bestehende Gesetze hinweg zu setzen, nur weil eines der verlegten Blätter 60 wird.
    Die Aktion ist schlichtweg Spam und gehört gerichtlich untersagt, egal was die hier fleissig intervenierenden Trolle dieses Verlags von sich geben.

  • Earonn

    Würde die Bild mir nur ein normales Exemplar, also sozusagen auf eigene Kosten, in den Briefkasten werfen, wär’s mir auch egal. Die Papiertonne ist groß.
    Aber sie will ja (via Anzeigenpreis) daran verdienen, den ausdrücklichen Wunsch vieler Menschen zu umgehen.

    Daher mein Vorschlag:
    schon im Voraus die potentiellen Werbekunden informieren, dass man ihre Produkte boykottieren wird, sofern sie einem mit dieser Gratis-Bild auf den Senkel gehen.

    Wie viele kann es da geben, die sich das leisten können? Wer wirbt denn regelmäßig in der Bild? Die Frage müssten die AS-Leute doch beantworten können…. ^^
    Einfach eine Rundmail an Aldi, Lidl, Saturn etc. – wenn da genug zusammen kommt (vielleicht erweitert um Facebook-Aktionen) könnte das die Firmen vielleicht zum Nachdenken bringen, ob sie (wieder) einen Imageschaden hinnehmen wollen.

  • Linus 1985

    Eure Sorgen hätte ich richtig gerne – und dazu vielleicht noch Bill Gates’ Geld. ;o)

  • Toni

    Na ja, Springer ärgert so ein Unterlassungsbegehren kaum. Aber die Werbepostillen-Austräger, die dann bei jedem Haus auf ihren Waschzettel kucken müssen, wodurch sich ihre Tour verlängert, was natürlich nicht extra vergütet wird. Nehme ich mal an. Für den Springer-Vertrieb ist das ein kleine Tabelle und ein Papierausdruck pro Zusteller (und den macht auch noch das Vertriebsunternehmen, natürlich ohne, dass dies extra vergütet wird).

  • Hannes

    Also Idee – zurück trollen & Bild 15€ kosten:
    1) Großen Karton besorgen (Supermarkt, lokaler Kistenschieber, etc. – sollte möglichst wertvoll aussehen)
    2) Werbe-Ausgabe in Karton packen (Gewichte können sich als nützlich erweisen)
    3) Karton als Unfreies Paket an Bild schicken
    3a) ACHTUNG – soweit mit dem Gesetz vereinbar sollte man kreative Angaben beim Absender machen. Ich rufe hier nicht zum Rechtsbruch auf!

    Was passieren könnte: Wenn Bild unfreie Paket als wertvoll (deswegen die gewichte) erachtet und es annimmt hat sie 15€ an die Post zu zahlen und bekommt eigentlich nur viel Müll inkl. ihrem eigenen Müll.

    Sollten sie das Paket nicht angenommen werden, wird es an den Absender zurück geschickt und dieser hat die 15€ zu zahlen. Deswegen funktioniert das betrollen nur, wenn man sich hier anonymisiert und z.b. Bild Mitarbeiter angibt, sollte dieses mit dem Gesetz vereinbar sein. Nochmal! Ich rufe hier nicht zum Rechtsbruch auf, sondern möchte nur Möglichkeiten argumentieren, wie man sich gegen die Werbe-Ausgabe währen kann.

    Das das ganze klappen?
    Grüße Hannes

  • inge

    Boykott ist die Lösung! Wer an dem Tag Werbung schaltet, wird für immer boykottiert.

  • Earonn

    @Inge
    Das müsste dann nur noch organisiert und in Massen erfolgen.

  • Michael

    Wie schonmal angemerkt: Postwurfsendungen werden nie an den Absender zurückgeschickt, sondern direkt von der Post entsorgt. Von solchen Aktionen merkt die BILD nichtmal was, daher sinnlos. Das macht nur der Post zusätzliche Arbeit.

    Aufkleber “keine kostenlosen Zeitungen” trifft die BILD auch nicht. Muss schon “keine kostenlosen Zeitungen oder zeitungsimitierende Druckwerke (BILD)” lauten :)

  • Fotoredaktion

    Nach einem Tag in der Bildredaktion da bleibt nicht mehr viel an eigenem. Da ist man doch so ziemlich deckungsgleich und hat nicht mehr die Kraft und den Abstand.

    Unsere Poststelle dagegen hat noch freie Kapazität.

  • murry

    Dann hoffe ich mal für Herrn Vetter daß seine Geschäfte weiterhin gutgehen und er nie darauf angewiesen sein wird einmal mit Flyern oder Handzetteln oder per Postwurfsendung für seine Kanzlei oder irgendein anderes Geschäft zu werben.

    Wenn das so weitergeht und jeder Hansel der zu faul ist sich einen “Bitte keine Werbung oder kostenlose Zeitschriften” Aufkleber an den Briefkasten zu machen stattdessen individuell per Brief die Werbung abbestellt, dann werden es insbesondere kleine Unternehmen, Selbständige und Existenzgründer zukünftig ziemlich schwer haben. Letzendlich trifft es langfristig nicht den Axel Springer Verlag sondern den Pizzadienst, das Kosmetikstudio oder den kleinen Computerladen von nebenan.

    Bravo Herr Vetter, Aplaus Aplaus für ihre idiotische Aktion.

  • Olly

    @ murry, #169

    Welchen Teil von

    Im Mediaplan, mit dem BILD seine Sonderausgabe bei den Werbekunden anpreist, wird ausdrücklich positiv hervorgehoben, die Gratisausgabe werde auch “Werbeverweigerern” zugestellt.

    haben Sie nicht verstanden?

  • nein

    @Michael:

    Ich gebe hiermit meinem Zusteller meinen Segen, die holde Gabe schon vor Beginn seiner Runde unauffällig in irgend einer Ecke zu entsorgen. Das tut mir sowieso so leid, wie der sich immer abplagt mit einer Riesentasche voller Postwurf, von dem 90% dann gleich im Müll landet. Gerne werde ich mit ihm zusammen Post und Bild auf Nachfrage vorspielen, ich hätte die Bild natürlich pünktlich erhalten, und das sei schon eine ganz tolle Zeitung und ich würde gerade aufgeregt darin blättern, und sie mir später einrahmen.

  • karl

    Die 4 Millionen € sind brutto, steht doch extra drüber :)

  • Jeeves

    Wenn das per Post kommt, mach ich’s wie bei jeder anderen Reklame (die ich kaum noch bekomme): Einen Vermerk rauf: “ZURÜCK – Annahme verweigert”, Datum & “Kaiser-Wilhelm” drunter und ab in den gelben Postkasten. Post wie Absender haben zumindest etwas zu tun, was ihnen lästig fällt.
    Wie gesagt, seitdem ich damit vor vielen Jahren angefangen habe, bekomme ich so gut wie keine Reklamesendungen mehr, im Gegensatz zu anderen Bewohnern hier im Haus: ich seh’s an den vollen blauen Mülleimern.

  • Jörg

    Ich werde ein in typischer Bildschriftart gestalteten Ausdruck an meinen Briefkasten kleben:

    “Zustellung bitte direkt in die blaue Tonne, Danke!”

  • Martin S.

    Der Axel Springer Verlag scheint die Sache doch ernster zu sehen, als hier viele seiner abkommandierten Mitarbeiter glauben machen zu wollen.

    Da ich auf Nummer sicher gehen will, lasse ich Ihnen meinen Unterlassungsverfügung sogar mit Gerichtsvollzieher zustellen.

    Kostet etwa nen 10er. Das aber ist mir der Schutz meines Briefkastens wert.

    Martin

  • hans

    Ein normaler Mensch nimmt das Teil aus dem Briefkasten, wundert sich, weil er nicht über jeden Mist informiert ist, und wirft das Ding ins Altpapier….Ein normaler Mensch!

  • Martin S.

    @hans: Hans bei normaler Werbung ! Normaler!

  • Jeeves, nochmals

    @Michael:
    “Postwurfsendungen” gibt’s schon lange nicht mehr.

    Ich machte mir die Mühe und schickte seit Jahren all die Post-Sendungen, die zu verbilligtem Tarif in meinem Briefkasten landeten, mit durchgestrichenem Absender und Vermerk “Annahme verweigert” ZURÜCK.
    .
    Egal, wer da nun mehr Arbeit hat, Strafporto zahlt oder nicht, das Ergebnis ist: ich bekomme inzwischen so gut wie KEINE Reklame mehr durch die Post.
    .
    Natürlich bin ich seit Jahrzehnten auch in der ROBINSONLISTE eingetragen.

  • Rudi

    Was mich hier echt traurig stimmt:

    Wegen so einem “Sche…” – sorry, diese BILD-Häme ist nix anderes – gibts bald 200 Antworten.
    Bei juristisch oder gesellschaftspolitisch relevanten Beiträgen von UV werden die 20 kaum überschritten…

    *kopfschüttel*

  • Werner

    Die BILD-Chefs lachen sich wahrscheinlich ins Fäustchen angesichts der kostenlosen Zusatzwerbung, die ihre geplante Aktion durch den Rummel erfährt, den nützliche Idioten wie Udo Vetter hier veranstalten.

  • XenoExo

    Rettet den Regenwald! Boykotiert die BILD Zeitung!

  • hubert

    Sollte ein Exemplar von Bild in meinem Briefkasten landen, geht es sofort und UNFREI an Bild zurück. Ich werde mich gegen dieses Unternehmen wehren. Wegwerfen ist keine Lösung. Werdet aktiv und wehrt euch. Bietet den Konzernen endlich die Stirn.

  • hubert

    @Werner: Mal schauen, ob sie noch lachen, wenn die Exemplare Ihnen wieder UNFREI zurückgeliefert werden.
    Wenn die Mehrheit mitmacht, ersticken die “Bild-Chefs” in Ihrem selbstproduziertem Müll. Auf zur Gegenaktion!

  • LennStar

    @Phelan: Und wir alle haben für die Werbung da drin irgendwie irgendwo bezahlt. Nein, danke, mein Khan.

  • Horst

    Sollen sie es doch ausliefern, schmeiß ich es halt weg. Ist ein Umstand den ich sicherlich verkraften kann. Und wenn irgend welche Konzerne meinen viel Geld für Werbung hinzublättern, dann sollen sie halt. Mich erreichen sie damit nicht.

  • Helmut

    Vielleicht will Bild Staatsblatt (Neues Deutschland) werden? Dann kommt sie jeden Tag frei Haus!
    Wenn die CDU im Sozialismus/Kommunismus verkommt, warum nicht auch Bild? Anpassung nennt man das!
    Die Kinder müßen dann in der Schule, erste Stunde Staatsunterricht erzählen was es Neues gibt, ansonsten 5 und setzen! Vor 50 Jahren war dies das Fach Religion!
    Mittlerweile ist Bild, ARD und ZDF alles die gleiche Soße!

  • Earonn

    @Rudi:
    Vielleicht weil
    a) es um mehr als nur Häme geht (man verdient durch bewusstes Ignorieren Ihrer freien Entscheidung)
    b) offensichtlich etliche “Neukommentatoren” aus dem Hause Springer mitreden – siehe #39. Die Jungs sind offenbar an relevanten Beiträgen weniger interessiert ^^

  • Rocky

    Wie kann man sich über die Menge an Kommentaren beschweren – in einem Post, der eigentlich jeden in Deutschland ansässigen Leser betrifft?

  • Grieche

    Nehmen wir einmal an, die Bild liegt im Briefkasten und man liest sie und wirft sie danach wie jede andere Werbezeitung in die Papiertonne! Wo hat Bild denn da was verdient und was hat sich in der Welt verändert? NIX!

    Oder haben hier viele Angst, dass diese Aktion viele ABOS bringt? Ich glaube das nicht!
    Ich bin kein Bildleser und mir ist es ganzegal und stimme Rudi 179 voll zu!

  • Roswitha

    Hallo Hubert,
    das werde ich auch machen!
    Zurücksenden, Porto zahlt Empfänger
    und ich werde so viele zurücksenden wie ich kriegen kann.
    Ich mag die Schmierfinken und Absäger nicht.
    Liebe Grüsse

  • Gregor

    Ein Wort: Johannisfeuer

  • Markie

    Unfrei zurück wird sicherlich nichts bringen. Wer sagt das die BILD ernsthaft diese ganzen Briefe annehmen wird? Die werden bestimmt mit der Post dahingehend schon eine Übererinkunft getroffen haben, dass jede Rücksendung unmittelbar entsorgt wird.

    Auch wenn man die BILD in einen Umschlag tut, wird das wenig bringen, da die Post genug Mittel hat rauszufinden was da wohl drin sein wird (Gewicht, Abmessungen, etc.)

    Ergo werden bestimmt 96% der Rücksendung von der Post unmittelbar geschreddert. Und um zu den 4% zu gehören, dies dann tatsächlich zur BILD schaffen, muss man sich schon wieder mehr Mühe geben. Muss den Rückumschlag in Form und Gewicht verändern. Das ist mir dann der Mühe schon zuviel. Ich werde, da der 23. ein Samstag ist, den Postboten abfangen und im persönlich sagen, dass ich die Annahme verweigere. So ist zu 100% sichergestellt, dass das Schundblatt nicht mein Eigenheim verschmutzen wird.

  • Bernd

    Unabhängig davon, dass die “vierte Gewalt” nur noch reine Systemmedien oder besser Hofberichterstatter sind und das trifft auch für die anderen Presserzeugnisse FAZ, Spiegel, Süddeutsche, Taz etc. zu, bin ich für eine Rücksendung der BILD zum Springer Verlag.
    Anbei dürfte ein nette Socken-SPENDE oder ein anderes müffelndes Kleidungsstück gerne beigelegt sein.

  • Martin S.

    @Markie: Arbeiten Si auch für Bild?

    Es ist quatsch, dass die Post Briefe auf den Inhalt prüft.

    Sollte sowas vereinbart sein, dann ist das ein individueller Service und würde dem Springer Verlag wieder Geld kosten. Was auch Klasse wäre.

    Eine freundliche Übereinkunt Briefe durch die Post prüfen zu lassen und raus zu filtern ist absolut weltfremd.

    M.

  • frühermaleinelch

    @Timchen:

    Hier ebenso… und die wenigen Ausnahmen waren auch diese schnell behoben.

    Beim Gratis-Wochenblatt war man halbwegs einsichtig und wegen der in Plastik eingetüteten Werbesendung der Post reichte dann der nachdrückliche Hinweis auf eine kulante Rechtsschutzversicherung und die Vorfreude meines Anwalts, sich ggf. bald auch einen Viertwagen leisten zu können ;->

    Darauf den zu finanzieren darf sich ggf. auch der Axel Springer Verlag schon mal freuen.

  • frühermaleinelch

    @frühermaleinelch:

    P.S.

    Darauf den zu finanzieren darf sich ggf. auch der Axel Springer Verlag schon mal freuen.

    Oder auch darauf von den eigenen Werbekunden verklagt zu werden… wenn die Werbeverweigerer dann doch nicht erreicht werden. Da telefoniere ich am Wochenende doch gleich mal mit ein paar Freunden, Bekannten und Kunden im relevanten Marktsegment );->

  • Tom

    Wie wäre es, wenn wir alle die BILD dann “eintüten” – gut, einen A4 Umschlag müssten wir spendieren – und dann diese dann unfrei “zu unserer Entlastung” zurückschicken.
    Macht das einer, dann bringt es nichts, machens 100 auch noch nicht, bei 100.000 sieht das schon wieder anders aus. ;-)

  • Tom

    @Tom:
    Ach schade die Idee hatte oben schon jemand …

  • Wortriver

    Ich will keine BILD-Zeitung in meinem Briefkasten sehen!
    So gut wie alle halten sich an meinem “Bitte keine Werbung” Aufkleber und werfen nichts hinein, woher nimmt sich der ASV das Recht heraus meinen Aufkleber zu ignorieren?
    Bei jeder anderen Zeitung würde ich vielleicht ein Auge zudrücken und sie wegwerfen, aber bei der rassistischen, sexistischen, unmoralischen Schmierenblatt BILD mache ich keine Ausnahme!
    Und an alle die sagen es gibt doch genug andere Probleme die wichtiger sind, nur weil ich mich über die BLÖD aufrege heißt das noch lange nicht das ich andere Probleme einfach ignoriere.

  • HAF

    Könnte man nicht alle unerwünschten Ausgaben sammeln und auf einem Platz verbrennen? Als kleines Statement zu dem Blatt und zu der Aktion?

  • Tim

    Wie viele Bäume müssen wohl dran glauben für 40 Millionen Bild Zeitungen?????

  • Wolfgang

    Anstatt die BL… äääh BILD zu boykottieren solltet ihr die Unternehmen boykottieren, die das Geld für so teure Anzeigen rauswerfen. Das zahlt ja dann sowieso wieder nur der Konsument.

    Also die BILD annehmen und dann eine Liste erstellen, was in nächster Zeit alles NICHT eingekauft wird. Die werden sich dann überlegen, ob sie das wiederholen.

    Seit ich weiß was TV-Werbung kostet, ist für mich z.B. alles tabu was im TV beworben wird. Wer zahlt denn den oft 7-8 stelligen Preis für TV-Werbung? Nur der Konsument. Bei der BILD ist es genauso.

  • schredder66

    @Abrax:

    […Und zwar über die Missachtung Deines Willens und Deiner Freiheit darüber, wie und mit welchen Medien du Dich informieren willst. Das nennt man wohl informelle Selbstbestimmung. Und dies ist ein Recht welches evtl. verletzt wird….]
    Wann endet denn meine informelle Selbstbestimmung? Sobald die BILD in meinem Briefkasten liegt? Oder sobald ich mich dazu herablassen, die BILD aufzuschlagen und darin zu lesen? Wer die BILD liest, verzichtet doch freiwillig und absichtlich auf seine Selbstbestimmung. Oder?

    […Ich finde Ärger kostet Kraft und Lebensfreude. Sich dem Willen eines fremden Einflusses hilflos ausgesetzt sehen ist nun mal mehr als nur unschön….]
    Wie willst Du denn deinen Ärger und deine verlorene Kraft und Lebensfreude berechnen? Welche Verrechnungssätze gibt es da?

    Und: Um wieviel weniger versuchst Du die hier Bloggenden zu manipulieren als z.B. RRW? Mit deiner sogenannten Meinung?

  • Hans

    @ HAF (199.) Das hätte dann wieder einen faschistoiden Beigeschmack.. es geht auch subtiler, die unfreie Rücksendung ist da sinnvoller. Erstens wird eine Massenverbrennung nur die Feuerwehr und die Cops auf den Plan rufen, zweitens kommt das organisatorisch eh kaum zusammen.
    Lieber die “Bild” das Rückporto bezahlen lassen, das kann jeder für sich selbst organisieren und bei den Kosten dafür schadet denen das mehr.
    Aber bitte, fühle dich trotzdem frei es zu machen, ist ja dein Garten/Balkon/etc..
    Gruß Hans

  • Carsten Thumulla

    Wenn jetzt fleißig Aufkleber “kein BILD” gedruckt werden hat sich die Werbeaktion gelohnt.

    Carsten

    Terroristen schaffen Arbeitsplätze

  • entejens

    @Jens: Auch “Gratiszeitung” ist nicht zutreffend, da ja BILD keine Zeitung ist … zu wenig Informationsgehalt.

  • Felix Brettschneider

    Gemeinhin gelten ja die “Bild”-Leser als blöde. Noch blöder aber erscheinen mir inzwischen diejenigen, die Aktionen gegen die einmalige Verteilung der “Bild”-Zeitung an alle Briefkästen in Deutschland propagieren. Am blödesten sind aber jene, die zu öffentlichen Verbrennungen der “Bild”-Zeitung (und der Bücher von Sarrazin oder Roche) aufrufen.

  • turtle of doom

    Die beste Möglichkeit, die “Bild” zu ärgern dürfte sein, den Wulff zu unterstützen. =)

    An alle “Warum ärgert ihr euch über diesen Kleinkram”-Redner:

    Wenn ich jemandem 0.01 € stehle, werde ich wegen Geringfügigkeit freigesprochen. Wenn ich einer Million Menschen 0.01 € stehle, dann werde ich eingebuchtet.

    Die “Bild” kann solche Aktionen nur durchführen weil sich zuwenige Leute darüber empören! “Ja, dann wandert die ‘Bild’ einfach in die Mülltonne.”

    Wenn eine Gesellschaft zugrundegeht geschieht es deshalb, weil zuviele Menschen nicht zur Tat schreiten, um etwas zu ändern.

  • Der Scheinheilige

    Also meine BILD wird von mir an Familie Wulff gespendet (Bundespräsident darf man ja nicht mehr sagen, weil das Amt für jemand anderes vorgesehen ist: Einer, der ehrlich und offen und frei von jeglichen Vorwürfen ist). Das werde ich auch der BILD mitteilen. Familie Wulff findet dann bestimmt unter den vielen Inserenten ein finanzkräftiges Unternehmen, welches den hohen und höchsten Ansprüchen der Familie Wulff an Urlaube, Kredite oder Konsumgüter gerecht werden wird. Fam.Wulff brauch dann nicht mehr unter ihren Freunden und Bekannten so betteln. Das würde ja wieder auffallen.

  • Harald

    Wie wärs mit einem Wettbewerb: Wer seine Ausgabe der Bild am kreativstien Zerstört… das hätte doch was, und die zerstörten BILD-Zeitungen könnte man dann an den SpringerVerlag zurückschicken…

  • Ich

    Habt ihr nichts zu tun? Ihr habt Probleme….

  • Tahuti

    Da muss man doch direkt pruefen, ob auf Grund der geltenden Shaph Gesetze eine Klage in Amerika zu bewerkstelligen ist. Sollte dies moeglich sein, wird Bild die Freiheit Deutschlands bezahlen und zwar aus Ihrer Privatschatulle Frau Springer.
    Denn wir wollen uns nicht bereichern, sondern verteilen dann die Milliardensumme wieder an das Deutsche Volk. Allso viel Spass wenn Sie dies Aktion starten, wir warten darauf.

  • DMU50 evoLinear

    Wenn ich BILD lese, denke ich sofort an Bilderberger. Vielleicht sollten wir uns alle abseits des Mainstreams von Bild, Welt, FAZ, Süddeutsche, ARD, ZDF etc. informieren. Dann käme sehr wahrscheinlich niemand mehr auf die Idee, im Zusammenhang mit Deutschland von einer Demokratie (!!!Volksherrschaft!!!) zu sprechen. Und das Volk würde endlich die Wahrheit erfahren!

    Mein Tip: BILD ignorieren und nach der Wahrheit suchen!!!

  • Patrick Ehrmann

    Auch wenn der readaktionelle Teil es von üblichen papiernen Werbemitteln abhebt, so ist es doch Werbung für ein ansonsten kostenpflichtig zu erwerbendes Blatt.
    Da in der Regel keine Geschäftsbeziehung vorliegt, kann bei einer Zustellung nach einer solchen Ankündigung nicht mehr durch einen Zustellungsfehler ausgegangen werden, sondern von einer gezielten Zustellung von Werbung.
    Meines Erachtens kann durch die Aufmachung der Ankündigung auch davon ausgegangen werden, eine unverlangte Zustellung dieser Werbung zu erhalten.
    Bereits daraus läßt sich ein Unterlassungsanspruch ableiten, welcher zur klassischen Abmahnung zur Abgabe einer strafbewährten Unterlassungserklärung berechtigen sollte.
    Die Höhe der Strafbewährung richtet sich dabei aber weniger nach dem zu vermutenden eintretenden Schaden aus, sondern eher nach der Effektivität zur Einhaltung des durchzusetzenden Schutzrechts, sprich den zu vermutenden Aufwand. Und der könnte in der Implementierung eines effektiven Meldesystems zur Wahrung der Schutzrechte bestehen. Ich denke nicht, dass 100 EUR reichen um eine derartige Nachricht aus Berlin effektiv beim Zusteller vor Ort landen zu lassen.

  • bild geschädigt

    naja man braucht am 23.6.012 nur die klappe vom briefkasten zuzukleben,dann ist das proplem gelöst,oder eine verschließbare Briefkastenklappe ist das aller beste,die müßte ja dann aufgebrochen werden,denn zur not kann man ja das klebeband abreißen und trotzdem die häßliche BILD auf s auge von diesen journallien gangsters gedrückt.BILD zeitung nein danke.

  • brenda

    die gesamte bildthematik ist sehr träge, … lasst uns überlegen wie wir diese bewegung nutzen können um bedürftigen etwas unter die arme zu greifen !

    4 millionen wie herrlich wäre das für ein menschenwürdiges projekt.
    also nachdenken und uns den schwung der in dieser verschwendung schon mal drinnen steckt nutzen lassen, um daraus etwas sinnvolles zu machen.
    ich meine wirklich sinnvolles, keine kunst, keine überzogene kritik oder stellungnahme zur bild, das hilft niemandem, hat bisher niemandem geholfen.

    etwas das unsere herzen erfreut, und vllcht. auch die kräfte welche hinter dieser zeitschrift wirken etwas verändert.

  • Felix Brettschneider

    Wie will jemand beweisen, dass ihm die Jubelbild in den Briefkasten gesteckt wurde, obwohl er einen Aufkleber dagegen angebracht hat?

  • Bernd

    @Felix Brettschneider:

    Können sie ihre Haltung bezüglich einer ordentlichen und öffentlichen Verbrennung (sofern das erlaubt ist) etwas näher erklären?

    Mich interessiert brennend was sie mit “blöd” und “blöder” meinen? Was ist ihrer Meinung nach so unintelligent daran etwas Spass und Ungehorsam auszuleben?

    Ihnen ist doch hoffentlich klar das wir im digitalen Zeitalter keine Information vernichten. Sie sollten das auch mal als Klimaschonende Aktion begreifen. Hat so eine Aktion Erfolg und der Springer Verlag Stellt in Zukunft keine Überproduktion der Bildzeitung mehr her, wird weniger CO2 Ausgestossen. Gemessen an dem zu investierendem CO2 Ausstoss bei einer Deutschlandweiten Bild-Verbrennung, kann man nur Gewinnen.

    Auch interessant wäre es zu erfahren ob sie ihren eigenen Beitrag zu dem Thema als nützlich bezeichnen würden.

    Allen anderen die manchmal die Welt um sie herum wenigstens ein bisschen beeinflussen wollen, werdet kreativ!

  • dab

    An meinem Briefkasten steht schon seit längerem “Keine Werbung, keine Flyer, keine kostenlosen Zeitungen”… das sollte doch ausreichen? Ist jedenfalls wesentlich schmerzfreier und schneller erledigt als ein Schreiben an besagte “Zeitung”.

  • Stephan

    Schnell und einfach geht auch per Brief:
    http://www.asta.tu-darmstadt.de/cms/de/news/singlenews/ansicht/kostenlose-bild-im-briefkasten/corts/

    Einfach Briefvorlage in einer Minute ausgefüllt. Danke übrigens, habe den Text von RA Schwartmann hier im Artikel gefunden.

  • DMU50 evoLinear

    @brenda: eine grossartige Idee! Bild resp. ASV könnten doch den möglichen Erlös dieser Gratis-Ausgabe oder doch wenigstens die Werbe-Einnahmen einer wohltätigen Organisation zugute kommen lassen. Oder man überzeugt die Werbekunden der Bild, dass es wesentlich sinnvoller ist, humanitäre Organisationen zu unterstützen als in ganzseitige Anzeigen zu investieren, die ohnehin niemand lesen will, schon gar nicht in der BILD. Oder Bild zahlt für jede nicht zurückgeschickte der 40 Mio. Zeitungen 1€ für gemeinnützige Organisationen.

  • Harald

    Schon in meiner Kindheit gab es einen Spruch in der Bevölkerung: Kaufst du eine Bildzeitung und hälst diese schräg, läuft Blut heraus. Meine Devise: Vom Briefkasten ungelesen in den Wertstoffbehälter. Von daher sehe ich kein Problem. Außerdem denke ich, das die BZ wenig Umsatz macht und diese Art von Werbestrategie nötig hat.

  • Oliver Wallersee

    Die Frankfurter Allgemeine ist mir lieb und wert,
    der Playboy ist mir lieber und werter,
    die Bild ist mir am liebsten, am Allerwertesten

  • Stephan

    @Harald:
    Die Lösung hat das grundsätzliche Problem des “warum aufregen, schmeiß es einfach weg”. Durh diese Begründung entstehen jährlich Millionen Tonnen unnötiger Papiermüll. Jeder Werbeflyer, jede Zeitung die unnötig gedruckt wird verschwendet nicht nur (teilweise wiederverwertbares) Papier sondern auch Tonnen umweltschädliche Farben.

    Ändern kann man da nur was wenn man gegen die Ursachen vorgeht. Was bspw. durch einen einfachen Aufkleber am Briefkasten und, bei einem Verstoß, einem Hinweis an die Wettbewerbszentrale bereits getan ist.

  • General

    Hätte man das Urteil besser gelesen und verstanden wäre aufgefallen, das es sich darum drehte, das die Post weiterhin ihre wöchentliche Werbung eingeworfen hat, obgleich mehrfach bei der Post darum gebeten wurde, das zu unterlassen. es geht darum, das ein Briefkasten lediglich gekennzeichnet sein muß auch dem hervorgeht, das man z.B. keine Wochenzeitungen, kostenlose Zeitungen, Werbung oder Infopost haben möchte.
    Die Zusteller hatten die Anweisung, das auf jeden Fall zuzustellen, nur der Kunde selbst darf es dann wegwerfen – der Zusteller darf es auch nicht wenn der Kunde ihn gebeten hat. Nun ist das also per Urteil geklärt, das diese Bitten der Postkunden berücksichtigt werden müssen. da grundsätzlich davon auszugehen ist, das die Post die Zustellung der Bild in diesem Fall machen würde, ist der Zusteller angewiesen bei entsprechender Kennzeichnung das einwerfen der Zeitung zu unterlassen. Alles andere was behauptet wird ist unrichtig, denn wenn hier wieder etwas zugestellt wird obgleich der Kunde das verneint, ist die Post als Ansprechpartner in der Haftung.
    Wenn die Bild also ihr Projekt machen möchte, wird Sie von der Post die unzustellbaren Zeitungen zurück bekommen.

    Dafür muß niemand Porto ausgeben und finanziell investieren, sondern nur einen entsprechenden Hinweis an den Briefkasten anbringen.

    Leider liegt hier eher der Verdacht nahe, das betreffender Anwalt wohl Werbung für sich machen möchte, was ich in diesem Zusammenhang ungeheuerlich finde.

  • General

    Das reicht definitiv, denn so lautet ja auch das Urteil:
    Es muß dem Wunsch des Kunden entsprochen werden.

  • General

    @IANAL:

    Die Post ist verantwortlich, nicht die Bild.
    Das Urteil des Landgericht Lüneburg ist da eindeutig: Steht ein Hinweis am Briefkasten, das man Werbung, Zeitungen usw. nicht erhalten möchte, das der Zusteller das nicht einwerfen.

  • General

    @dab:
    Das reicht definitiv, denn so lautet ja auch das Urteil:
    Es muß dem Wunsch des Kunden entsprochen werden.

  • General

    @Felix Brettschneider:

    Wie soll die denn sonst dort rein gekommen sein?

  • Mjoellnir

    Was haben hier nur alle? Ich habe die perfekte Verwendung für eine Bild. Die kommt in den Flur,, da kann mein Hund nachts draufmachen. Zahlen würde ich nie für sowas, ist also sehr nett dass sie sie mir kostenlos schicken wollen. :D

  • General

    @bild geschädigt:

    Dann weiß der Zusteller ab nicht das Sie die Zeitung nicht haben wollen und wird sie irgendwo trocken ablegen, wie auch Ihre andere Post an dem Tag.

  • Filmriss.tk

    @ 179: die hohe Zahl der Antworten resultiert viel mehr aus der “fefe-verlinkung”. Die hat schon so manchen Server zerlegt.

    @ topic: diesem Schundblatt kann man gar nicht kreativ genug zu Leibe rücken. Weiter so!

  • General

    @frühermaleinelch:

    Die Zusteller haben eine Dienstanweisung, das sie alles zustellen müssen – sollte aber ein Hinweis vorhanden sein das sie gewisse Dinge verweigern, dürfen sie es nach dem Urteil des Landgerichts Lüneburg nicht mehr einwerfen.

    Der Zusteller der sich durch Ihre Drohung hat einschüchtern lassen, hat seinen Job riskiert. man sollte sich vielleicht auch nicht immer an das letzte Glied der kette halten und den Unmut äußern, sondern zu deren Vorgesetzen, die solche Anweisungen geben. Die Zusteller machen nur ihre aufgetragene Arbeit, nichts weiter.

  • General

    @Filmriss.tk:

    Warum einen Zwergenaufstand wenn man das ganz leicht regeln kann? Der Zusteller nimmt die Bild wieder mit und gut ist das, das sammelt sich und die -zeitungen gehen zurück zum Auslieferungslager.

  • Kroemer

    “BILD soll nicht an mir verdienen”

    Die Überschrift ist ja schon mal ein ziemlicher Unfug, denn die Bild hat schon verdient wenn der Werbeauftrag ausgeführt ist, also gedruckt wurde. Und das wird nicht nach Stückzahl berechnet, das ginge gar nicht. Also verdient die Bild nichts an Euch, sondern hat schon lange das Geld in der Kasse…

    @ General

    Sie haben vollkommen recht, das Urteil ist klar und deutlich und es bedarf ganz sicher keiner Briefe an Springer, sondern nur einem kleinen Aufkleber oder Zettel, auf dem die Weigerung der Annahme von Werbung und Zeitungen jeglicher Art klar ersichtlich ist. Der Postzusteller darf dann diese verweigerte Sendungen nicht einwerfen, sonst kann man die Post belangen.

  • Charly

    “Unfrei” zurücksenden ist das Beste, sonst muß man den Müll ja noch bezahlen – mit der Altpapierentsorgung!

  • Wortriver

    Wenn BILD erfolg hat mit der großen Werbekampagne und viele Zeitungen zustellen kann dann werden sie es irgendwann wieder tun. Blauäugig zudenken das wäre nur eine einmalige Aktion, nur wenn genug Widerstand ensteht bleibt die Aktion einmalig.
    Die BILD wird wohl nicht durch die Post zustellen lassen sondern von diesen Flyerverteilern oder eigene Zusteller losschicken, somit müssen sie sich keine Sorgen machen das die Post sich weigert.
    Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen wie die BILD das alles händeln will.

  • Frotzler

    Wer die Bildzeitung liest hat einen IQ unter 40

  • jegro

    hm also als erstes verstehe ich nicht warum so viele leute dagegen sind, also echt mal, lasst die doch machen, je mehr ihr euch darüber ärgert, aufregt oder auch nur drüber redet umso mehr aufmerksamkeit bekommen die. grade im internet reden ja alle gleich mal ganz schnell über solche aktionen, vor allem wenn die sie schlecht finden. ich denke mal die “hohen” “tiere” würden solche aktionen ganz schnell bleiben lassen, wenn sich niemand drum kümmert, also, egal lasst die machen….und benutzt die kostenlose zeitung als feuer-mach-hilfe, oder unterlage für tierkäfige, oder fürn biomüll oder was auch immer. nur mal so nebenbei es zwingt euch niemand die werbung/ prospekte/ gratis zeitungen und was es nich sonst noch so alles gib zu lesen oder zu benutzen oder anzusehen, also einfach ignorieren… aufregen bringt nämlich gaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrnichts……

  • madd

    @160 Gaia: interessanter Gedanke (erster Absatz)
    @214 bild geschaedigt: das funktioniert, sehr gut sogar – wenn man sonst keine Post bekommt
    @234 Kroemer: wenn die Streuverluste die Werbekunden ueberraschen sollte, sinkt der Marktpreis fuer den Werbeplatz.
    @236 Wortriver: eben. Vielleicht schon in fuenf Jahren.

    Das Blatt bekommt der Gossenverlag zurueck. Mal sehen, ob und wie ich das garniere. Und wenn genug mitmachen, bemerken die es auch. Egal, ob es was bringt.

  • Advocatus Diaboli

    Wir sind angeblich freie, aber tatsächlich unfreie Bürger, lieben seit Kaiser’s Zeiten die Farben Schwarz/Weiß/Rot. Was unter diesen Farben, einschließlich denen mit der Swastika, an Verbrechen verübt wurde, ist allgemein bekannt.

    Eines Rufs nach einer staatlichen Zensur bedarf es nicht. Eine solche gibt es schon längst in Form von nicht in Deutschland veröffentlichten Nachrichten. Lest ausländische Presse-Erzeugnisse und es werden euch ungläubig die Augen tränen.

    Durch das Lesen einer solchen “Zeitung” wie der Bild solidarisieren wir uns auch mit diesen Farben. Das muss jeder mit seinem Gewissen selbst verantworten und kann unsere Verführung doch mit den hier erörterten Aktionen nicht nicht um einen Deut verändern. Volk, wach auf! Erhebe dich!

    Auch wenn wir mit dem Inhalt (“Bild sprach als erster mit der Leiche”) nicht immer einverstanden sind müssen wir doch den investigativen (vorgeblichen) Journalismus einer staatsgefährdenden Journailleclique, die sich dem Mainstream angehörig fühlt, zur Kenntnnis nehmen. Der sogenannte Qualitätsjournalismus hat sich schon längst verabschiedet und folgt nur noch einer “political correctness”, die schon lange nicht mehr korrekt ist.

    Und damit schließe ich für meinen Teil diese Diskussion.

    Advocatus

  • BILDverachter

    Es gibt m.E. wesentlich wichtigere Dinge über die man sich aufregen MUSS: “Ab August 2012 wird Bargeld schrittweise abgeschafft” (http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/christine-ruetlisberger/deutschland-ab-august-2-12-wird-Bargeld-schrittweise-abgeschafft.html) vom 17.01.2012.
    Das ist gleichbedeutend mit Fussfessel für jeden – und noch mehr.
    BILDverachter

    Wie wärs denn, das versuchen zu verhindern??

  • Neo Yang

    @BILDverachter:
    Habe mir schon den Mund diesbezueglich im Bekanntenkreis fusselig geredet. Habe viel Bekannte die Koreaner sind. Bei denen ist es schon Gang und Gebe alles! mit CC oder Handy zu bezahlen. Die finden das ganz toll. Als ich denen sagte; da3 wenn dein Gouverment (Bank) dich nicht leiden kann und dir den Zugriff auf dein Konto (Geld) verweigern, da3 das eine Situation darstellen kann die schlimmer als Gefaengnis ist. Dein Gegenueber darf lt. Gesetz nur ! eine Ueberweisung annehmen.
    Jedenfalls hatte ich bemerkt da3 meine kor. Freunde aufeinmal etwas gestutzt hatten. Denn wie soll ich z.B. im Supermarkt Lebensmittel kaufen, wenn ich dort nur mit CC bezahlen kann….ganz genau das meine ich. Und selbst wenn du Selbstversorger bist….wie willst du Benzin fuer dein Auto bezahlen; mit Kartoffelschalen !? Wie willst du die Rotationseuropaer bezahlen die an der roten Ampel ungefragt deine Windschutzscheibe einsyffen ?! Bargeld ist ein gro3es Stueck persoenliche Freiheit. Und das wollen uns die Israelknechte jetzt auch noch nehmen. Meine Hoffnung stuetzt sich dabei auf Italien. Die Mafia wird sich ihr Einkommen nicht per Ueberweisung zukommen lassen. Und die sitzt im Parlament von Rom.

  • Knuth

    Ich stelle mir die Frage, was steht drin in der Bild im Juli? Welche Botschaft? Wenn nicht nur die Bild-Abonennten, sondern einfach ALLE Bürger diese Zeitung bekommen, dann werden an dem Tag insgesamt mehr Menschen das Ding durchblättern als sonst.
    Auch wenn es viele geben wird, s.o., die die Zeitungen zurückschicken oder ähliches.
    Was wollen sie da rein schreiben, was an dem Tag oder fortan in aller Munde sein soll?

  • achim

    @BILDverachter:

    geld abschaffen?
    als quelle kopp-verlag?
    ja, nee, is klar

    you made my day ^^

  • Manuel

    Sorry, hab nicht alle Kommentare gelesen. War mir zu viel Text. Bin ich sonst nicht gewohnt. Meine Zeitung schreibt nur in kurzen Sätzen. Bitte machen Sie das auch, sonst muss ich dagegen vorgehen. Wir können uns hier nicht lange mit etwas aufhalten, das werden doch eh alle in ein paar Wochen vergessen haben.

    Alles Gute!

  • lan

    @Neo Yang:

    Sorry, für Rechtsextremismus haben wir hier keinen Platz.

  • Makiro

    Also sollte ich trotz Verweigerung an meinem Briefkasten dennoch eine vorfinden, habe ich wieder ne tolle Ablage, wenn ich mal wieder vorhab ne Wand neu zu streichen/tapezieren… Obwohl..Ich würde das nicht mal der tollen Farbe antun, auf so einem Schundblatt zu landen.

  • Machiavelli

    Also, ich bin schockiert, entsetzt, enttäuscht über die überwiegend vordergründigen Gedanken, wie sie hier geäußert werden. Das ganze hat nicht mehr als mittleres Bild-Niveau. Worüber hier diskutiert wird könnte von den BILD-Machern selbst nicht besser angezettelt sein. Die lesen hier mit und lachen sich schlapp… Und gegen Gratiszeitungen ist rechtlich kaum etwas auszurichten (die BILD-Aktion wäre allerdings ein Spezialfall, da es sich hier zunächst um eine Einmalaktion eines üblicher Weise Nicht-Gratisblattes handelt)

    Wer sich auf ein Duell mit den BILD-Machern einlassen will, sollte zuerst den Schauplatz des Duells selbst bestimmen und sich nicht auf das Niveau des Herausforderers einlassen, denn der ist auf seinem Terrain ein nahezu uneingeschränkt perfekter Herrscher.
    Die bisherige Publizität, die diese angekündigte BILD-Aktion bisher auslöst, ist unbezahlbare Publicity für die BILD-Macher. Für die BILD gilt: any Publicity ist good Publicity. Rücksendeaktionen, Verbrennungen oder ähnliches könnten von den BILD-Machern doch kongenial ausgeschlachtet werden. Ich kann auf Seiten der BILD-Macher keine Untergrenze des Niveaus erkennen.

    Ich halte, ohne jegliche Ironie, die BILD-Macher für sehr intelligent (wenn auch einseitig begabt). Mit Blick auf die BILD-Zielgruppe ist das Blatt nahezu perfekt gemacht.
    Ich gehöre aber nicht zur Zielgruppe – ich BILDe mir meine Meinung selbst – und ich habe die Möglichkeit den Schauplatz des Duells auf einen anderen Schauplatz zu verlegen, auf dem die BILD-Macher möglicher Weise weniger gut agieren könnten:
    Denken wir mal an die Werbekunden, die mit einer solchen BILD-Aktion Publizität erzielen wollen. Hier rechnet sich alles nach 1000der Kontaktpreis. Rein mathematisch funktioniert das zunächst.

    Aber – ich greife den Gedanken von Wolfgang aus Post 201 auf:
    Was würde denn geschehen wenn alle Adressaten, die diese Ausgabe gegen ihren Willen erhalten, alle Firmen, die in dieser Ausgabe Werbung schalten boykottieren? Oder zusätzlich die BILD an Anzeigenkunden zurücksenden?

    Das hätte eine Wirkung. Werbekunden, die in dieser BILD-Ausgabe Werbung schalten, lassen sich darauf ein, dass ihre Anzeige auch an Adressaten verteilt wird, die erklärt haben, keine Werbung oder explizit diese BILD erhalten zu wollen. Das kommt dem Effekt gleich, wie wenn ich Adressen verwende, die in der ‘Robinson-Liste’ stehen (erklärte Werbeverweigerer für Direktwerbung). Das heißt, hier würde eine eindeutige Willenserklärung eines Menschen bewusst und vorsätzlich missachtet. Der Effekt beim unwillentlichen Empfänger ist negativ. Also bewirbt BILD mit der Ankündigung auch an Werbeverweigerer zuzustellen einen absehbaren Schaden für den Werbekunden. Die angekündigte ‘verbreitete’ Auflage wäre zudem unkorrekt.

    Und mal so am Rande zur Macht des vermeintlich ‘Einzelnen’.
    Was würde eigentlich geschehen, wenn etwa 4 Millionen Autokäufer mal zwei Wochen mit ihrem Neuwagenkauf warten würden?

    Pardon für den langen Text aber meine Zeit war zu begrenzt für einen kürzeren…

  • madd

    @249 Machiavelli: “Das hätte eine Wirkung.”
    Nur, wenn die Anzeigenkunden eine negative Wirkung korrelieren koennen.
    Wenn sich also nur einer die Muehe macht, die Zeitung zu sichten und dafuer sorgt, dass die Liste viral ins Netz geht und bekannt ist UND die nachfolgenden Umsaetze das wiedergeben, dann hat das sicher eine Wirkung.
    Und wenn alle anderen zurueckschicken, kann ich keinen Schaden erkennen. Klar kann Springer sich in seiner Presse darueber aufregen, aber ich glaube nicht, dass die bisherigen Nichtleser sie Aufregung teilen (schlimmstenfalls posten sie “Regt euch nicht ueber Kleinigkeiten auf” bei bild.de) und der Mob ist eh verloren.

    @242 Neo Yang: “Das ist cool und hat eine klare Aussage”
    Zuerst dachte ich, das waere als Nazivergleich gemeint gewesen. Aber
    @243 Neo Yang: “Und das wollen uns die Israelknechte jetzt auch noch nehmen.”
    Das verraet eine Weltsicht, die nicht reflektiert erscheint.

  • Matschscheibe

    @Mister X: Zitat: “Sie sind antidemokratisch. Die GEZ-Gebühren gehören zu den Bürgerrechten, wie selbst eine kluge FAZ-Leserin zuletzt korrekt bemerkte. Die Bürger haben das Recht aus unabhängiger Quelle und demokratisch legitmiert unterrichtet und selbstverständlich auch unterhalten zu werden.”

    Die Zahlung der GEZ-Gebühren gehört offensichtlich zu den Pflichten, mit denen man dann sein Recht erfüllt bekommt “unabhängige und demokratisch legitimierte Nachrichten” zu erhalten.

    Für die Schule (bis zum Abitur) zahlt man auch nichts. Ich habe also ein Recht auf kostenlose Bildung. Wieso kann es daher eine Gebühr für etwas geben auf das ich ein Recht besitze?
    Wenn ich keine Gebühr zahle wird mir das Fernsehen abgedreht und ich muss auch noch Strafe zahlen, nur weil ich den ÖR emfpangen “könnte”. Und schon ist mein Recht gebeugt.
    In Zukunft reicht sogar der Besitz einer Wohnung aus um Zwangsgebühren zahlen zu müssen.

    Mal ganz abgesehen davon, dass der Unterschied zwischen Privaten und ÖR marginal ist, vor allem im Nachrichtenbereich.

  • Machiavelli

    @madd:
    und der Mob ist eh verloren.

    so ist es mit der Meinungs-BILDung. Und der ‘Mob’ wächst sogar (das ist BILDgewünscht) noch an – und ich spüre, wie sich mein Bewegungs-Freiraum langsam doch stetig verengt. Darum plädiere ich für jedwede Aktion, die zumindest Teilerfolge verheißt. So lasst uns den Gedankengang die Werbekunden anzugehen kreativ entwickeln…

    Und beste Grüße an die Mitleser bei BILD.

  • Neo Yang

    @lan:

    so so haben WIR hier keinen Platz. Bist Du das Sprachrohr für alle Demokratten?! Du kennst nicht einen Kommentator persönlich aber glaubst für alle zu sprechen… Du Dumpfbacke. Aber wem die ‘Bild’ dient das weißt Du bestimmt. Man könnte aus dieser Kampagne auch Antisemitismus spinnen.

    Reichlich Grüße aus Myanmar

  • Rainer Sturm

    BILD, n e i n danke!

    Eine Zeitung die bewusst die Realität in Deutschland und Europa untergräbt und verschweigt und nicht wirklich berichtet, was in unserem Land geschieht und deren Auswirkungen, von solchem Blatt will ich nicht beschenkt bzw. belästigt werden.

    NEVER

  • Michael

    “… dass Postwurfsendungen jedenfalls dann unzulässig sind, wenn der Empfänger beim Absender widersprochen hat.”

    Kann man sich damit auch von dieser nervigen Werbung von Kabel Deutschland wehren, die über ‘Postwurfspezial’* der Post verteilt wird? Gemeint sind die Briefe, die an die Bewohner des Hauses adressiert sind.

    *http://www.deutschepost.de/dpag?xmlFile=link1015551_1083

  • Neo Yang

    gelöscht. U.V.

  • Neo Yang

    @Rainer Sturm:
    Wenigsten einer unter den Kommentatoren der außer mir erkannt hat zu welchem Zweck es die Bild (übrigens auch hier in Myanmar) gibt.

  • lan

    Interessant, wie weit Trolle kommen, Neo Yang.

    Vielleicht solltest du dich mal so engagiert, sofern du denn in deinem Heimatland wohnhaft bist, in deinem Land einbringen und vielleicht erstmal vor deiner eigenen Haustür kehren, bevor du hier von antisemitischen Begriffen Gebrauch machst; das mögen vielleicht deine Ansichten sein, jedoch sind diese nicht gewünscht; und wenn ich von einem “wir” rede, dann ist das durchaus die Mehrheit, nicht die vollkommene Einigkeit, aber die Mehrheit der übrigen Kommentatoren.

    Deine geistlichen, leicht verwirrten Ergüße sind wahrscheinlich auf eine schwere Kindheit zurückzuführen und natürlich auch einer sehr unvorteilhaften Erziehung, die erst so ein Denken möglich macht. Das tut mir für dich sehr leid und ich hoffe für dich, dass du in deinem Leben nochmal die Ruhe findest, die du brauchst.

    Wir Juden sind Menschen wie dich gewöhnt, sie hassen andere, andere Nationalitäten, weil deren eigene so grausam schlecht ist. Mit keinem Recht wird Hass geschürt, gegen eine Nation, ohne wenigstens selber Hass zu ernten.

  • marcel ebert

    Um ein neues Deutschland zu schaffen, ein sozialeres und gerechteres, soll man die kostenlose Sonderausgabe der Bild-Zeitung im Juni 2012 nicht ins Haus lassen …. ein interessanter Gedanke und sehr überzeugend.

  • torsten rienow

    wie will BILD legal in den besitz von 41.000.000 Adressen von offensichtlich allen deutschen haushalten gekommen sein?

  • Manuel

    @torsten rienow

    Muss sie gar nicht, es reicht, wenn die Post “An alle deutschen Haushalte” versendet.

  • Moin

    Super Idee, es gibt ein Urteil nachdem Kostenlose Werbung verboten ist, ein Briefksaten Eigentürmer hat mehrmals gegen ein Unternehmen geklagt und in der letzten Instanz recht bekommen, bei Wiederholung wird eine Strafe von 250.000 ,-€ angedroht. Also gleich mit Androhung von rechtlichen Konsequenzen drrohen. Dann kann dieses Volksschmierplatt das nur seine Protakonisten werbewirksam in den Mittelpunkt rückt davon abstand nehmen

  • Tasuki

    Haha, das wäre ja mal die Aktion schlecht hin :D
    Jede BILD unfrei an Axel Springer zurückschicken. Könnte da mal wer eine Facebookgruppe erstellen? ^^

  • BILDverachter

    @Neo Yang
    – 244
    @Achim
    – 246

    Die Abschaffung des Bargelds ist doch nur Vordergründig.
    Letztendlich soll das doch nur der Anfang vom Ende sein:

    1. Schritt – Bargeldlos mit Chip-Karte
    2. Schritt – Bargeldlos mit RFID-Karte
    3. Schritt – Bargeldlos mit RFID-Chip (implantiert!!),
    die ‘Hundemarke’

    Wer sich keinen Chip implantieren lassen will,
    kann nicht mehr einkaufen.
    Wahrscheinlich wird die Implantation gesetzlich erzwungen.
    Das Chip-Implantat ist nicht größer als ein Reiskorn,
    z.B. im Handrücken.
    Die wahren Ziele des ‘Bargeld-losen Zahlens’ – die totale Überwachung.
    Wer einen Chip implantiert hat, kann in seinem Bewegungsprofil lückenlos ( – je nach Ausbaustufe) überwacht werden, d.h. Fußfessel für JEDEN! JEDER kann ausgegrenzt werden, man braucht nur seinen Chip abzuschalten. Kontrollstellen dazu können überall, an allen Türen und Toren von (auch öffentlichen) Gebäuden eingerichtet werden. Sie funktionieren automatisch, so kann man damit auch die Öffnung einer verschlossenen Tür ermöglichen/sperren. So kann man Ausgang oder Eingang jeder Person überwachen und protokollieren, JEDEN überwachen.
    Die für eine solche Überwachung erforderliche Personalnummer ist vor ein paar Jahren bereits als ‘Steuernummer’ zugeteilt worden.

    Die Planung des dieses total Bargeld-losen Zahlens ist übrigens schon mehr als 50 Jahre zu Gange. RFID machts möglich! Der neue Reisepass und neue Personalausweis haben bereits einen solchen RFID-Chip.

    BILDverachter

  • Ti Age

    Also, wenn ich diese Zeitung bekomme, werde ich aktiv dagegen Protestieren. Ich werde mich in Bremen auf den Marktplatz stellen und diese Zeitung im sinne der Meinungsfreiheit verbrennen.

    Wäre glaub ich eine gute Idee.
    Wer macht mit?
    Je mehr mitmachen, desto wirksamer ist die Aktion.
    Sozusagen ein lang geplanter Falschmob.

  • E.W.Salz

    @BILDverachter:

    Kannst Du mich und alle anderen bitte verschonen von Deinem rechts-rechten Müll und Deinen kruden Verschwörungstheorien gekoppelt mit dem rechten Eso-Quaotsch aus dem bekannten Kopp Verlag. Müll!

  • BILDverachter

    @E.W.Salz: Wer bist Du, dass Du hier nicht nur für dich, sondern auch ‘für alle anderen’ antwortest?
    Niemand zwingt dich, zu glauben, was Du liest. Ich hoffe nur, dass Du nicht eines Tages in den von Dir ‘rechts-rechter Müll’ genannten Infos erstickst und an den Tatsachen verzweifelst. Wie hat sich Mr. Rockefeller bei den Bilderbergern ‘mal geäussert: ‘Wenn die Leute (Menschen) nicht lernen ihren Verstand zu gebrauchen, und sich wie Schafe in einer Herde verhalten, dürfen sie sich nicht wundern, wenn sie wie Schafe behandelt werden!’.
    Was Du Heute als ‘Verschwörungstheorie’ abtust, kann morgen schon bittere Wahrheit sein. Dann wird jeder versuchen, seine Haut noch zu retten, vorndran unsere sog. Politiker. Ich empfehle Dir, mal nach dem Buch ‘Rakowski-Protokoll’ zu suchen. Da steht (ein Bspl. von vielen) drin, was die sog. Elite mit den Menschen vorhat. Du musst es aber nicht glauben.
    Wie heisst es auch so schön: ‘Die dümmsten Kälber wähl’n sich ihren Metzger selber!’

    BILDverachter

  • MJ

    Warum nicht einen Tape-den-Briefkasten-Tag Einführen und an diesem Tag jeden dazu motivieren seinen Briefkasten mit Panzertape vor der BILD zu schützen,ich kann mir denken das die Auslieferer spätestens nach dem 10. zugetapten Kasten keine Lust mehr haben bzw diese dann auslassen
    ist natürlich schade für den Briefträger man kriegt dann halt auch sonst keine Post an dem Tag,was ich allerdings als in kauf zu nehmenden Kollateralschaden sehe.

  • Zwott

    am besten zurück schicken,dann darf der Springer Verlag auch noch das Porto bezahlen! Und beim Geld schädigt man die am meisten!

  • Manuel

    hier gibt es schon mal eine von “Gernot Hassknecht” erstellte Veranstaltung^^

    https://www.facebook.com/events/170643899706097/

  • Hennoch

    Macht es wie nach den Krieg: Man nehme Bild mit auf das Klo und putze damit den Hintern, in der Hoffnung, das er danach sauber ist und die Druckerschwärze keine Spuren ninterläßt.

  • mocktarinen

    In Rechtslehre haben wir mal gelernt, dass man Müll nicht verschenken darf.
    Schließlich muss sich dann der Beschenkte um die Entsorgung kümmern, obwohl er das Geschenk ja noch nicht mal wollte.
    Kann man so vielleicht argumentieren?
    Auch wenn die Entsorgung des Käseblatts ja für eine Einzelperson nicht gerade viel kostet, aber hochgerechnet auf alle Haushalte Deutschlands, die normlerweise nicht die Bild Zeitung beziehen, geht das sicher ins Geld.
    Leider weiß ich nicht, wo das überhaupt geregelt ist, dass man keinen Müll verschenken darf.

  • Stefan H.

    Ich fände es besser, das unerwünschte Gratisexemplar auf Kosten, per Einschreiben an den Axel-Springer-Verlag zurück zu schicken und blockieren somit deren Posteingangsbereich des Verlages. So wie man ne Webseite lahmlegen kann, legt man so den Verlag für 24 stunden lahm, weil die Post ein paar Millionen Gratis-Bild-Zeitungen wieder zurück liefert!!

    Oder WIR KLAGEN AN, wegen eines eklatanten Verstoßes gegen Artikel 20a GG!!

    In diesem Sinne….

  • akbwl

    Es bleibt die Frage, ob die Bildzeitung überhaupt unter die Katzegorie “Gratiszeitung” fällt. Ist es nicht viel mehr eine verschenkte werthaltige Ware? Dürfte nicht auch ein Schokoladenhersteller jedem eine Tafel in den Briefkasten stecken?
    Aber noch interessanter sind die Moralisten, die sich darüber austauschen, wie Sie den Springer-Verlag schädigen können. Und sogar dazu raten, alte Batterien illegal zu entsorgen. Sie unterbieten das Niveau der Initiatoren der Werbeaktion.

  • Anonymous

    Ich hab früher mal als Werbe- und Kostenlos-Zeitungsverteiler gearbeitet. Ich musste dabei wirklich eine (wenn auch sehr kurze) Liste aller Opt-Outs in meinem Gebiet führen, wo Leute meinen Müll nicht haben wollten. Diese Opt-Outs waren aber lediglich 2 tote Briefkästen, die nicht geleert wurden. Dazu kam dann noch ein Opt-In, wo jemand wollte, dass ich seinen Aufkleber missachte.

  • anonymous

    Der Aufkleber auf meinem Briefkasten besagt: “Keine Werbung und keine kostenlosen Zeitungen!”. Das ist eindeutig und vor allem werde ich mir alleine schon den Begriff “BILD” bestimmt nicht auch noch irgendwohin kleben!

  • Pierre M.

    Also ich muss die BILD macht BLÖD nicht in meinem Postbehältnis haben.
    Darum kriegen die das von mir auch als Untersagung schriftlich – evl. auch als Einwurf-Ebf. – das wäre der Spass mir evl. auch noch wert.
    Zugleich gibt’s für die Verteiler an BILD auch noch ein ausdrückliches Haus- bzw. Grundstücksverbot (damit die erst gar nicht in die Nähe des Briefkastens kommen, ohne sich strafbar zu machen).

    Und dank ohnehin moderner Videoüberwachung im Aussenbereich ist ein evl. trotzdem-Täter schnell identifiziert.

    Soll sich die BLÖD da dann mal rauszureden versuchen …

    Dann mal Willkommen 23. Juni 2012

  • Thomas

    Hallo,

    muss man das genau Datum angeben, oder kann man das Verbot generell aussprechen?

    Danke und Gruß,
    Thomas

  • Moki

    Heute war es mal wieder Thema bei uns und mir kam die Idee:

    Sammelklage

    Diese hatten hier schon zwei weitere. Ich habe zwar keine Ahnung wie sowas läuft, aber im Falle, dass ich trotz eines deutlichen “KEIN BILD” am Briefkasten ein Exemplar aufgenötigt bekomme, würde ich mich gerne anschließen.

  • Klaus

    Hallo.

    Hier kommt noch ein Link mit Infos zu dieser Aktion.
    http://campact.de/bild/ml1/mailer

    Da kann man den Widerspruch auch gleich online an die Bild senden.

  • Moki

    Ja, nur dann liefere ich denen meine Daten gleich frei Haus.
    Sie selbst werden wohl nicht so dumm sein sie weiter zu verwenden, aber ich möchte nicht ausschließen, dass sie von dem Raffzahn-Verein weiter verkauft werden.
    Vllt quasi sogar aus “Revanche” für’s Verweigern?

    “… Und hier haben wir noch einen ganz besonderen Adressaten-Pool für Sie.” *Zieht die Liste der Bild-Verweigerer…*

    Ist denn nun ein Aufkleber “KEINE BILDZEITUNG” ausreichend? Rechtlich gesehen? Belangbar? Oder sollte ich an dem Tag einfach den Kasten vernageln?

  • Carolus

    @frank:

    Lieber Batterien-mit-“Antwortumschlag”-Versender!

    Und dann fühlen Sie sich gut und im Recht, das muss man sich ja nicht bieten lassen, diese Werbung, damit wollen “die” ja doch nur Geld verdienen, diese Firmen, da muss man denen auch mal zeigen wo der Hammer hängt und mit gleicher Münze zurückzahlen, jawoll, eine andere Sprache verstehen die ja nicht, stimmt’s?

    Aber wetten, Sie haben nicht das Rückgrat, Ihren Namen als Absender auf Ihren Dummejungenstreich draufzuschreiben? Wie mutig.

  • Frank

    Es braucht keinen “Keine Bild” Aufkleber….der ganz normale Aufkleber, KEINE Werbung oder Keine Reklame reicht. Dies ist gesetzlich geregelt und besteht durch das Persönlichkeitsrecht!!! Wer dagegen verstößt wird angezeigt..so einfach ist das…NUR in diesem Fall muss die Post verklagt werden, weil sie diese Sendungen ja verteilt. Das sie diesen Dreck überhaupt annimmt ist doch schon ein Witz….und sich so ihre Kunden verärgert….

  • Frank

    Und: Ich kann nur jeden auffordern diesen Aufkleber immer dran zu haben und ihn nicht mehr zu entfernen…das erspart viele Kilo Papier pro Jahr und ein schnelleres Waldsterben…

  • Ben

    Ich habe heute einen roten Umschlag erhalten…
    ….und eine BILD Zeitung.

    Was tun?

  • Martin

    Ich habe auch einen roten Umschlag erhalten, obwohl ich ausdrücklich auch diesem widersprochen habe.

    Kann mir jemand eine einfache Meinung (keine Rechtsberatung!) geben, ob da jetzt eine Abmahnung möglich ist?

  • Peter

    Heute am 23.06.2012 erdreistete sich BILD ,( also Axel-Springer Verlag ) mir eine Sonderzeitung in den Briefkasten zu stecken . Ob nun vom Postpoten verteilt oder von einen Zeitungsboten ,das juckt mich nicht . Was mich Juckt ,das dieses Hetzblatt und “je wie es beraucht wird ,sich dieses Schlangenblatt wendet ,es sich erdreistet , sein mieses Blatt in jeden Briefkasten zu stecken .

    Das ist ja so , als würde der Papst eine Pornozeitung in den Briefkasten gesteckt bekommen .

    Widerlich , was sich der Springer-Verlag alles leisten darf . Würde Otto Normalverbraucher so schreiben oder reden , würde es gesiebte Luft geben .Schade das es die Presse-Zensur nicht gibt , Bild gehört abgesetzt .

  • Annabelle

    Voila…ein roter Umschlag plus ne BILD!
    Was kann man jetzt machen?

  • Stefan

    Jeden Bogen der “Zeitung” einzeln kuvertiert unfrei zurück schicken ;-)

  • Lighty

    Dito. Leider hat nicht nur das wunderbare rote A4 Briefkuvert, sondern auch die tolle Gratis-Ausgabe der Bild meinen Briefkasten verstopft.

  • der rosi

    hallo zusammen,

    habe das selbe problem. das ding im mit batterien gefüllten und unfankierten umschlag zurück zu schicken, ist mir aber zu billig. kann man den laden jetzt wirklich abmahnen? ich mein so als sammelklage/abmahnunug/wasauchimmer kann das dem asv doch wesentlich teurer kommen, als nen bischen nachporto zu zahlen.!?

  • Sven

    Zugegebener Maßen musste ich ein bisschen lachen, als mir da Schröder auf Seite 2 der ungewollten Bild entgegenlachte.
    Lachen konnte ich auch über die Ideen mit den Batterien.

    Gespannt bin ich auf die Meinung eines Juristen zu dem Thema.

  • Martin

    So, trotz Widerspruchs auf zwei Kanälen hat mir der Postbote dieses Schmuddelblat in den Briefkasten gesteckt. Da ich nicht der einzige war hier im Umkreis, gehe ich (wohlwollend) davon aus, dass mich der rote Umschlag zum Beispiel erst Montag erreichen wird.
    Strafanzeige ist erstattet. Es geht natürlich ums Prinzip. Ich würde sogar als regelmäßiger Kicker-Leser jeden unterstützen, der eine gleiche Aktion des Kicker widerspricht.
    Denn man muss den Spieß nur mal umdrehen: Wenn die Axel Springer AG mit dieser Aktion durchkommt, wird zukünftig jeder das Recht, irgendwas Besonderes zum Jubiläum oder sonst einem komischen Anlass (Lasst uns den Samstag feiern) zu verteilen. Die Briefkästen quellen über. Insofern hat auch meine Strafanzeige einen symbolischen Charakter.

    Ich kann auch nur hoffen, dass die Tatsache, dass Axel Springer den Widerspruch einzelner ignoriert hat oder zu blöd war, es logistisch in den griff zu kriegen, medienwirksam ausgeschlachtet wird.

  • Frank

    Ich hab erst nen roten Umschlag bekommen und dann, 2 Stunden später, das Hetzblatt im Briefkasten gehabt! Trotz Widerspruch.

  • Bodo

    @Martin:
    Ich habe einen Aufkleber auf dem Briefkasten:
    “Keine Zeitung – Keine Werbung”
    Der Postbote warf die Bildzeitung trotzdem ein.
    Ich sofort raus an den Briefkasten, das Schundblatt geschnappt,
    zum Nebeneingang, an dem sich mitlerweile der Postbote befand,
    gegangen.
    Ich zu Ihm: (Laut) Können Sie nicht Lesen? Da steht doch “Keine Zeitung – Keine Werbung”
    Er zu mir: “Ich MUSS die überall einwerfen.
    Ich ging zu Ihm und haute meine nichgewollte Zeitung auf den Stapel Zeitungen, den der Postbote auf seinem linken Arm hielt, damit er mit der rechten Hand diese in die Briefkästen verteilen konnte.
    Das hat dem guten Mann aber absolut nicht gefallen.
    Er will mich wegen “Körperverletzung” anzeigen. !?!?!
    Also, eine Zeitung auf einen Stapel Zeitungen hauen, die auf einem Arm gehalten wird, soll Körperverletzung seien?
    Ich sagte dem Postboten, das ich ihn anzeigen werde.
    Und jetzt kommt das seltsame:
    Die Polizei kann hier nichts machen. Strafanzeige ist nicht möglich, da das einwerfen einer Zeitung trotz Schild keine Straftat wäre.
    Was kann ich jetzt tun? Hat einer eine Idee?

  • Ben

    @Bodo: Vielleicht etwas Räson an den Tag legen. Der Postbote ist ja auch nur ein Mensch und es ist in der Tat so dass Postwurf-Sendungen anders gewertet werden können wie Gratiszeitungen.

    Ich würde es mal mit einer Entschuldigung gegenüber dem Briefträger probieren und stattdessen gemeinsam auf den Axel Springer-Verlag schimpfen. Verbrüdern im Kampf!