• Klabund

    Danke für den Link mit der Wahlmöglichkeit für Strafgefangene – hatte darüber noch letztdens nachgedacht, als ich mich fragte warum die CDU noch zu gute Quoten hat (vom üblichen Wahl-Lokal = Senioren-Café und Bauer mit Kuh wählt CDU abgesehen).
    Ich war der Ansicht, das Leute im Knast auch wählen können. Das ist wirklich sehr unfein, wie es aussieht.

  • Der Steuerzahler

    @Wahrecht, wer Strafbar wird oder Transferleistungsempfänger ist sollte das Wahlrecht auf Lebenszeit verliehren. Wir lassen ja auch nicht die Weihnachtsgänze über die Schaltung abstimmen…

    mfg

    Ralf

  • DonaldDuck

    Vielen Dank für den Link zum SPIEGEL. Jetzt ist endlich wissenschaftlich erwiesen, dass wir unbedingt mehr Schmarotzer, Schläger, Vergewaltiger und Mörder importieren müssen.

  • Wir

    @Klabund: Wenn Du Dich fragst wer die rechten Parteien noch wählt, lies Dir mal die beiden Kommentare unter Dir durch. Ich bin dann mal kurz weg. Kotzen.

  • Britta

    “Fakten gegen Stimmungsmache”

    Die ganze Aufregerei wäre vollkommen unnötig würde man die Asylbewerberverfahren verkürzen und die Leute nicht ewig in der Warteschleife zu lassen. Statt über den Sozialtransfer zu geifern, sollte man sich lieber darum kümmern, dass die Verfahren beschleunigt werden.

  • zf.8

    @DonaldDuck:

    Zum Glück kann wenigstens der Bedarf an Dummschwätzern und Hetzern kann aus heimischen Vorräten bedient werden.

  • Klabund

    Der Steuerzahler versucht die “rechten” zu parodieren, das ist doch sowas von offensichtlich.

  • walter white

    die nagnags mit dreck am stecken haben einen deutschen pass, sind skrupellos, fahren s-klasse und haben geld und connections. umgangsformen gibt es da nur auf abruf, es sind echte asis und sie ballern dich ohne weiteres um.
    was den deutschen michel aber nicht daran hindert, auf die ärmsten der armen los zu gehen: die asylbewerber.
    “fakten gegen stimmungsmache” geht völlig am thema vorbei. weder die eine, noch die andere seite, ist in der lage, das problem überhaupt zu orten. so viel dummheit…

  • ui

    Was sollen die Polizisten denn machen?

    Sollen sie extra Leute kontrollieren bei denen die Wahrscheinlichkeit dass sie sich illegal in Deutschland aufhalten gering ist?

    Ich sehe ganz oft Polizisten in Zügen sich bestimmte Leute rauspicken und sehr oft verlassen die Leute dann auch den Zug mit der Polizei. So schlecht scheint die Trefferquote nicht zu sein. Ob sie bei blonden Omas höher wäre, wage ich zu bezweifeln.

    Wenn die Polizei Drogendealer sucht dann kontrollieren sie auch keine Kleinkinder oder Rentner, ist das jetzt auch diskriminierend.

    Zollbeamte an der Schweizer Grenze kontrollieren aber sehr wohl Rentner.

    Wenn man Fussball Hooligans sucht kontrolliert man auch eher Männer ist das sexistisch?

    Warum kontrolliert die Polizei eigentlich keine Tiere, ist das Spezismus?

  • marcus05

    ich finde ja, die Polizei sollte keine illegalen Einwanderer suchen sondern sich um echte Kriminalität kümmern

  • Susi

    Ich kann ja auch verstehen, dass die Polizei die kontrolliert wo sie an höhere Trefferquote glaubt.
    Nun gehört zur Clique meines Sohnes eben auch ein richtige schwarzer Deutscher, in Deutschland geboren mit deutschem Pass.
    Spricht ganz normales lokales Deutsch und studiert.
    Ich möchte nicht mit ihm tauschen wie oft er kontrolliert wird (und niemand anders von denen, die mit sind, sind ja gute weiße Deutsche!), wie oft er nicht in die Disko bzw. nur nach Diskussion darf (aber alle anderen durchgewunken werden).
    Ob das Rassismus ist weiß ich nicht, aber es ist definitiv diskriminierend.

  • Klabund

    @Susi:
    Ein Synonym für “Vorurteil” ist eben “Menschenkenntnis”.
    Türsteher haben, ganz politisch unkorrekt, eben die Erfahrung, das gewisse Leute Ärger machen.
    Ich möchte auch nicht in eine Disko voller Südländer und schwarzer.

  • dermehler

    Da war doch was Rechte Gesinnung und Straftäter..Ist was länger her.Gab sogar ein Lied über einen Zuhälter-der “heldenhaft” gestorben sein soll.
    Ich finde es gut wenn Kriminellen das Wahlrecht verweigert wird denn die Vergangenheit zeigt das Potenzial für Rechte Parteien Wähler und andere Handlanger abzuholen.
    Leute mit dokumentierter problematischer Einstellung zur Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wählen gehenzulassen,nicht gut.

  • NameErforderlich

    Ich verstehe nicht, was daran falsch ist, dass Verbrecher nicht wählen dürfen und der Artikel erklärt es mir auch nicht. Es ist doch sinnvoll, dass Verbrecher die Gesellschaft nicht migestalten. Das sollte doch irgendwo das höchste Ziel des Strafvollzugs sein.

  • leser

    @NameErforderlich:

    Der Artikel nennt sein Hauptargument doch bereits im dritten Satz: “Das ist kaum mit dem Ziel der Resozialisierung von Gefangenen vereinbar.”

    http://de.wikipedia.org/wiki/Resozialisierung

    Der Begriff der Resozialisierung geht von der Vorstellung aus, ein Straftäter habe sich durch seine Tat außerhalb der Gesellschaft gestellt oder jedenfalls offenbart, dass er nicht im erforderlichen Maße in diese Gesellschaft eingebunden sei. Ziel des staatlichen Strafens habe es daher zu sein, den Täter wieder in die Gesellschaft einzugliedern.[…]

  • Ralf

    Ich hatte dies in einem älteren Artikel schon einmal gepostet,denke aber,die rechtlichen Grundlagen sind schon interessant:
    Die hier beschriebenen Kontrollen beziehen sich auf §22 Bundespolizeigesetz…

    (1) Die Bundespolizei kann eine Person befragen, wenn Tatsachen die Annahme rechtfertigen, daß die Person sachdienliche Angaben für die Erfüllung einer bestimmten der Bundespolizei obliegenden Aufgabe machen kann. Zum Zwecke der Befragung kann die Person angehalten werden. Auf Verlangen hat die Person mitgeführte Ausweispapiere zur Prüfung auszuhändigen.
    (1a) Zur Verhinderung oder Unterbindung unerlaubter Einreise in das Bundesgebiet kann die Bundespolizei in Zügen und auf dem Gebiet der Bahnanlagen der Eisenbahnen des Bundes (§ 3), soweit auf Grund von Lageerkenntnissen oder grenzpolizeilicher Erfahrung anzunehmen ist, daß diese zur unerlaubten Einreise genutzt werden, sowie in einer dem Luftverkehr dienenden Anlage oder Einrichtung eines Verkehrsflughafens (§ 4) mit grenzüberschreitendem Verkehr jede Person kurzzeitig anhalten, befragen und verlangen, daß mitgeführte Ausweispapiere oder Grenzübertrittspapiere zur Prüfung ausgehändigt werden, sowie mitgeführte Sachen in Augenschein nehmen.

    Diese Art der Überwachung wird schon seit gut 15 Jahren praktiziert und ausgewertet,so dass Beamte oder Dienstgruppen,die wenig Aufgriffe haben,von der Führung kritisch beäugt werden.
    Es ist doch ganz klar,dass die eingestzten Beamten nach dem Äußeren gehen müssen um an diese Aufgriffe zu kommen.
    Man wird sich in nächster Zeit dann halt andere Gründe suchen um zum Erfolg zu kommen,eingestellt wird diese Praxis mit Sicherheit nicht.
    In dem Bereich von Bahnanlagen ist durch dieses Gesetz eine verdachtsunabhängige Kontrolle und Personalienfeststellung bei Jedermann möglich.
    Ich schliesse mich der Empörung gewisser Organisationen an.

  • dermehler

    Der Typ im Anzug mit Schwarzgeld im Koffer weiss er wird nicht kontrolliert.
    Aber der starkpigmentierte ehrliche Steuerzahler muss sich ausweisen.
    Das ist ungerecht.
    Jeder anständige Bundespolizeibeamte sollte Schwachpigmentierte im Anzug mit Koffer überprüfen als allererstes und immer. Weil unverdächtig ist extrem verdächtig!!!
    @wahlrecht:Es gibt diese Überschneidung(schwach ausgedrückt) bei Rechten und Kriminellen:
    “Wer ist schuld das es mir so schlecht geht?”
    Von beiden wird man als Quintesenz immer hören- die Anderen und was man gegen diese Verursacher unternehmen sollte!
    Diese Haltung braucht keine Unterstützung.

  • Armateur

    @Klabund: Wie gehen bloß die Leute in Südland oder in Afrika damit um?

  • mf

    @leser: Das habe ich auch gelesen, aber für mich ist es so, wie es da steht, auch nur eine nicht näher erläuterte Behauptung. Wieso ist es für die Resozialisierung unabdingbar, sein Stimmrecht behalten zu dürfen? Der Begriff “Resozialisierung” besagt doch schon, dass die Täter sich in einem Prozess befinden, der eben noch nicht abgeschlossen ist. Würden wir davon ausgehen müssen, dass der beste Weg zur Resozialisierung der ist, den Verurteilten alle die Rechte zu geben, die sie in Freiheit auch hätten, bräuchten wir schon das Gefängnis nicht. Das heißt nicht, dass es nicht für die Resozialisierung sinnvoll sein könnte, das Wahlrecht zu belassen, aber es bedarf der Argumentation.

    Was der Artikel auch mit keinem Wort erwähnt (und das wundert mich extrem): Das aktive Wahlrecht kann nur entzogen werden, wenn es “besondere Gesetze” vorsehen – gemeint ist, wenn es bestimmte Straftatbestände als mögliche Nebenfolgen anordnen. Das sind nicht besonders viele; darunter fallen Hoch- und Landesverrat, Wahlfälschung, Wählernötigung und Wählerbestechung. Und ich muss wirklich sagen, ich habe absolut überhaupt nix dagegen, wenn Leute, die für SOWAS verurteilt wurden, mal für zwei bis fünf Jahre nicht wählen dürfen. Insofern gibt es mit dem geltenden Recht ungefähr gar keine Probleme.

    Das Argument “Es passiert so selten, dass wir doch das Gesetz gar nicht brauchen” ist sowieso ganz beknackt. Natürlich passiert es selten; wir haben ja auch kaum Verurteilungen wegen Landes- oder Hochverrat oder verschiedenen Formen des Wahlbetrugs. Eine tatsächlich informative Statistik wäre der Prozentsatz der Aktivwahlrechtsentzüge gemessen an den Fällen, in denen er tatsächlich in Frage kommt – aber der Artikel macht keine Anstalten, das anzusprechen.

    Herr Prantl suggeriert bei bestmöglicher Interpretation des Textes, dass ein Richter jedem beliebigen Verbrecher das aktive Wahlrecht durch Anordnung entziehen könnte. Wenn ich mich nicht sehr irre, ist das schlicht falsch. Ich finde das enttäuschend.

  • Olli

    @Britta:

    Du meinst so verfahren wie das man Afghanen mit zuckersüßen ja die Taliban sind ja keine Regierung also habt ihr kein Asylrecht abschiebt und gleichzeitig die Amis unterstützt weil es ja rechtmäßig ist ein Land anzugreifen dessen Regierung Terroristen unterstützt.

    Ja ich weiß inzwischen sind wir da um den Afghanen die Demokratie zu bringen. Also die nach DDR Art.

  • twex

    @Armateur: Genau so, natürlich. Die wollen auch lieber unter ihresgleichen sein und separieren sich, wenn man sie läßt. Das ist ganz natürlich.

  • Fincut

    Wahlrecht:

    Ich denke auch, dass Straftäter und Hartz IV-Bezieher nicht wählen können sollten. Es ist ja logisch, dass Menschen die Partei wählen, von der sie selbst am meisten profitieren. Bei Straftätern wird es dabei um “halbkriminelle” Parteien gehen (Legalisierung von Drogen fordern etc.), bei Hart IV-Beziehern einzig darum den bequemen Status quo zu erhalten oder auszubauen. Beide schaden damit der “normalen” Volksgemeinschaft.

    Der Ansatz aus den USA ist daher mMn richtig.

  • Lifeguard

    Ich verstehe die ganze Aufregung gegen die Polizei nicht. Man hat die Wahl zwischen Totalüberwachung, und Stichprobe. Es ist doch bei der Stichprobe nicht verwerflich, dass diese so ausfällt, das man die nimmt bei denen die Wahrscheinlichkeit am Größten ist. Als Ausländer würde ich mich bei denen Bedanken, die dafür sorgen, dass die Wahrscheinlichkeit so hoch ist, und nicht bei der Polizei, die nur ihren Job macht.
    Folgendes Beispiel. Ein Behälter mit mit 100 Kugeln. 75 Schwarze 25 Rote. Mir wird gesagt, das in 1er Schwarzen ein Gewinn sei, aber in 2 roten. Was werde ich wohl Ziehen. Wie gesagt, 23 der Roten sind auch nieten.

  • Heinz

    @Lifeguard: In einer der schwarzen Kugeln befinden sich 1.000.000 EUR und in den zwei roten je 50 EUR. So und jetzt?
    Hauptsache wir lassen die großen Fische durch. Jemand, der wie ein Arier aussieht, muss doch auch einer sein und ist schließlich auf jeden Fall ein guter Mensch.

  • Heinz Handtuch

    @Heinz: Nimm mir nicht meine Scheinidentität auf dieser Seite weg!
    @Heinz: Recht hast du. Aber Erwartungswerte kann halt nur ein kleiner Teil der Bevölkerung berechnen.

    Das Thema mit der Transsexuellen wurde noch gar nicht angesprochen. Ich hätte gehofft, dass da mal einer der Schlauberger eine ausführlichere Quelle verlinkt. Z.B. zu folgender Frage:
    Welche lebenslaufrelevanten Daten und Dokumente darf ich nach rechtlicher Änderung des Geschlechts ändern lassen? Selbst wenn die betroffene ihr Abiturzeugnis ändern lässt, kann der (potenzielle) Arbeitgeber dann die Geburtsurkunde verlangen, aus der hervorgeht, dass sich der Name geändert hat? Die Betroffene wäre dann in der Situation diesen Unterschied erklären zu müssen, wofür sie oberflächlich nur zwei Möglichkeiten hat:
    1. Transsexualität eingestehen (genau davor soll sie ja durch das Gesetz angeblich geschützt sein)
    2. Das Zeugnis gehört zu einer anderen Person als die Geburtsurkunde (vielleicht der zweieiige Zwillingsbruder ).

    Beides nicht so toll.

  • Kinch

    @Lifeguard:

    Als Ausländer

    Dass es auch schwarze Deutsche gibt ist eine Vorstellung, die viele wohl einfach kognitiv nicht verarbeiten können.

  • wonko

    @Fincut:
    Fein gemacht, hier ist Dein Fisch: <º))))><

  • fratermalus

    @Fincut: Nene, bloß keine Straftäter, Hartz4-Empfänger, Banken-Zocker, Transsexuelle, Abtreiber, Fundamentalisten wählen lassen, weil die ja dem “normalen” (gesunden?)teutschen Volk schaden, was auch immer das ist. Darauf wird es nämlich hinauslaufen, wenn Sie jetzt schon auch noch die Hartz4-Empfänger ausschließen wollen, mit der falen Begründung, dass diese “nur” ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen.
    Kleiner Tipp: Das tut jeder Wähler

  • Tautropfen

    Wahlrecht Sträflinge:
    Ich persönlich glaube ja, dass hinter dem entzogenen Wahlrecht für Straftätige etwas anderes steht und ja, das hört sich nach Verschwörung an, aber dennoch ist es nicht unwahr:
    Wenn man eine neue Diktatur in einem Land schaffen wollte, wäre es konsequent, eine gewisse Art zu Denken oder zu Handeln unter Strafe zu stellen und den Straftätern dann das Wahlrecht zu entziehen – denn von denen kann ja sowieso nichts Gutes kommen, die würden ja sowieso nur die wählen, die das absolut böse Unrecht legalisieren wollen.

    Verstehst?

    Und wegen dem “Ausweis bitte”:
    Mein Exfreund ist Afrikaner und der hat mir auch davon berichtet. Er sagte, er würde in jedem Bahnhof und auch an typischen Drogenumschlagplätzen sehr oft kontrolliert. So ist das.
    Und er bekam übrigens 100€ monatlich zum Leben, davon musste er 20€ für ein Fahrtticket hinschmeißen, um vom Asylantenheim zur Ausländerbehörde zu kommen, da er sich ja jede Woche eine neue Duldung holen musste (das war vor 4-5 Jahren, da gabs noch Duldungen). Und wie die da mit ihm umgegangen sind – irgendwo konnte und kann ich immer noch verstehen, wenn Asylanten sich dort respektlos behandelt und diskriminiert fühlen, geschweige denn, dass sie viel mitwirken wollen. Letzteres müssen sie natürlich trotzdem und das ist auch richtig so.

    Und es gibt ja ständig das Argument: Die Ausländer würden uns Deutschen die Arbeit wegnehmen, wenn sie hier trotz laufendem Asylantrag arbeiten dürften: Das halte ich für ein Gerücht. Ausländer arbeiten immer noch unter solch beschissenen Bedingungen oder in solchen Arbeiten, auf die Deutsche oft keine Lust haben. Aber irgendwer muss den Job ja machen! Ich erinnere mich daran, dass mein WL-Lehrer sagte, würden wir alle ehemaligen Asylanten abschieben, würde unsere Wirtschaft zusammen brechen.
    Das ist also nicht nur meine Erfahrung, sondern solches Wissen wird auch im Fachabi gelehrt.

    LG

  • A.t.

    @12 von einem menschen der unfähig ist differenziert zu denken kann man auch nicht mehr erwarten.
    @schule: Wo ist denn das problem einfach einen namen auf einem zeugnis zu ändern!
    Peinlich einen derart kleinen Aufwand zu verweigern .

  • Lifeguard

    Richtig ist, in der Schwarzen Kugel ist eine Mio. Allerdings hockt die dann nicht im Zug.

    Fahr ich mit einem BMW in die Schweiz, kann ich damit wetten, das ich bei jedem 3. mal rausgenommen werde, und ganz genau untersucht. Nehme ich ein Auto, was weniger nach Geld aussieht, komme ich leichter durch. Nehme ich einen Alten Schüttler, und fahre nach Niederlande, blüht mir nun jedoch dasselbe Schicksal, wie mit einem Luxuswagen in die Schweiz.

    In die Schweiz bin ich noch nie auf die Idee gekommen, den Zöllner zu verfluchen, sondern immer nur die, die so dämlich sind zu meinen, das Geld physikalisch über die Grenze bringen zu müssen. Dasselbe ist bei der Steuerfahndung. Warum gibt es das ungeschriebene Gesetzt, Tagelang seinen Betrieb stilllegen zu müssen, kostenfrei die ganze Infrastruktur der Firma herhalten zu müßen, bloß weil man eine bestimmte Umsatzgrenze überschritten hat. Wieviel Tage muss den Otto Normalverdiener die Steuerprüfung bei sich aushalten. Nachzahlung nach der Prüfung keinen Tagessatz, kosten der Prüfung durch Arbeitsausfall 10 Tagessätze.

  • fratermalus

    @turtle of doom: Die hatten wohl nach den obligatorischen Begrüßungs-Flames keinen Bock mehr.

  • olli

    @Lifeguard: Wer sagt das sie nicht im Zug hockt?

    Was werde ich wohl eher nehmen? Eine Transportart bei der nur eine sehr geringe Chance besteht kontrolliert zu werden oder eine bei der die Chance weitaus höher ist?

  • Densor

    @dermehler:

    Leute mit dokumentierter problematischer Einstellung zur Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wählen gehenzulassen,nicht gut.

    Da stimme ich Ihnen gerne zu und hoffe das Sie (und ein paar andere “Übermenschen” hier) mit gutem Beispiel vorangehen und freiwillig nicht wählen gehen. Zumindest bis wir die ganzen “Meinungsunwürdigen” richtig identifiziert und katalogisiert haben.

  • zf.8

    Wenn jemand Duldungen braucht, dann ist er kein Asylbewerber.

  • leser

    @mf:

    Danke. Jetzt verstehe ich was Du meinst. Da müßte Prantl wirklich klarer formulieren und besser begründen.

    fallen Hoch- und Landesverrat, Wahlfälschung, Wählernötigung und Wählerbestechung.

    und auch solche Dinge wie “Verunglimpfung des Bundespräsidenten” (das steht im selben Abschnitt wie Hochverrat), “Verunglimpfung des Staates und seiner Symbole” (ebenso) oder “Verrat illegaler Geheimnisse” (Landesverrat).

    Ich hab’ mal ein wenig nachgelesen und war erschrocken, was alles strafbar ist und vor allem, wie dehnbar einige der Tatbestände sind. Ich hab’ auch gelesen, dass der Vorwurf in der Spiegel-Affäre damals “Landesverrat” war.

    Mir ist da unwohl, weil ich bei einem Gesetz nicht nur überlege, wie es im Moment angewandt wird, sondern auch, wie es in schlechten Zeiten mißbraucht werden könnte.

    Das hat jetzt aber mit dem ursprünglichen Thema nicht mehr viel zu tun.

  • Quacksilber

    Transsexualität:

    „Das Transsexuellengesetz schützt die Betroffenen vor der Offenlegung ihrer Transsexualität“

    Ich habe immer wieder Verständnisprobleme. Warum ist das Verbergen des Geschlechts schützenswert? Dadurch, dass die Vornamen Neugeborener das Geschlecht erkennen lassen müssen, ist doch tatsächlich gerade das Gegenteil der Fall.

    Das Zeugnis wurde als Mann erlangt, und wenn vermieden werden soll, dass die Frauenquotenregelung bei Einstellungen unterlaufen wird, kann nicht einfach der Name irreführend geändert werden. Im dem Zeugnis steht nur der Status zum Zeitpunkt des Ablegens desselben. Damit ist über den aktuellen Status nichts gesagt.

  • Joe

    Nun gehört zur Clique meines Sohnes eben auch ein richtige schwarzer Deutscher, in Deutschland geboren mit deutschem Pass.

    Geburt und Paß machen noch lange keinen Deutschen. Im Gegenteil, die meisten nativen Deutschen haben gar keinen deutschen Paß. Den braucht nämlich nur, wer aus dem Schengen-Raum heraus will.

    Und eigentlich sind Leute, die keine ausländischen Wurzeln haben, ja eher bemitleidenswert. Während ein waschechter Zuwanderer mit der üblichen Doppelstaatsbürgerschaft auch wieder zurück in die Heimat kann, wenn’s ihm zu ungemütlich wird, ist der “richtige Deutsche” auf Lebenszeit gefangen in der Open-Air-Strafanstalt Bundesrepublik. Wer da fremdländisch aussieht, hat dann die Arschkarte.

  • Kinch

    @Quacksilber:

    Warum ist das Verbergen des Geschlechts schützenswert?

    Es geht, wie in dem zitierten Satz auch unmissverständlich formuliert, nicht um das Verbegen des Geschlechts, sondern der Transexualität.

    Das Zeugnis wurde als Mann erlangt, und wenn vermieden werden soll, dass die Frauenquotenregelung bei Einstellungen unterlaufen wird, kann nicht einfach der Name irreführend geändert werden.

    Das ganze Thema hat mit Frauenquote nichts zu tun.

  • Ein Mensch

    @ui: Beispielsweise Russen oder Amerikaner können sich illegal in Deutschland aufhalten, sind aber häufig hellhäutig und blond. Schwarze sind oft EU-Bürger und völlig legal im Land. Touristen sind vollkommen aussen vor und reisen gerne mit der Bahn. Kinder oder Rentner lassen sich leicht als Drogenkuriere anwerben. Spätestens wenn Profiling flächendeckend eingesetzt wird, funktioniert es nicht mehr.

    An der Schweizer Grenze fuhr ich mit Wohnmobil vor und der Grenzer fragte, was ich denn in der Schweiz will. Urlaub, sagte ich, zeigte meinen Pass, und durfte fahren. Wo ist das Problem, wenn man einfach jeden fragt, egal ob er ins Raster passt, oder nicht.

  • Quacksilber

    @Kinch:

    Es geht, wie in dem zitierten Satz auch unmissverständlich formuliert, nicht um das Verbegen des Geschlechts, sondern der Transexualität.

    Das widerlegt aber nicht das Argument mit dem Verbergen des Geschlechts. Durch männlich – weiblich zuordenbare vorgeschriebene Vornamensgebung wird selbstverständlich auch das Verbergen von Transsexualität unterbunden.

    Gibt es auch logisch nachvollziehbare Gründe?

  • Kinch

    @Quacksilber:

    Das widerlegt aber nicht das Argument mit dem Verbergen des Geschlechts. Durch männlich – weiblich zuordenbare vorgeschriebene Vornamensgebung wird selbstverständlich auch das Verbergen von Transsexualität unterbunden.

    Jemand bewirbt sich mit einem weiblichen Vornamen. Auf dem Zeugnissen steht ein männlicher Vorname. Damit wird die Transexualität preisgegeben. Das will man verhindern. Ich verstehe nicht, was daran so schwer zu verstehen ist.

    Gibt es auch logisch nachvollziehbare Gründe?

    Ja, es soll Diskriminierung verhindern bzw. erschweren.

  • Aurisa

    @Heinz Handtuch:

    Das Thema mit der Transsexuellen wurde noch gar nicht angesprochen. Ich hätte gehofft, dass da mal einer der Schlauberger eine ausführlichere Quelle verlinkt.

    Eine ausführliche Quelle kann ich leider nicht bieten – mich hat mehr die praktische Seite interessiert und weniger die juristischen Hintergründe – aber Grundlage dürfte wohl das Offenbarungsverbot in § 5 des Transexuellengesetzes sein:

    “(1) Ist die Entscheidung, durch welche die Vornamen des Antragstellers geändert werden, rechtskräftig, so dürfen die zur Zeit der Entscheidung geführten Vornamen ohne Zustimmung des Antragstellers nicht offenbart oder ausgeforscht werden, es sei denn, daß besondere Gründe des öffentlichen Interesses dies erfordern oder ein rechtliches Interesse glaubhaft gemacht wird.”

    Z.B. zu folgender Frage:
    Welche lebenslaufrelevanten Daten und Dokumente darf ich nach rechtlicher Änderung des Geschlechts ändern lassen?

    Grundsätzlich ALLE Dokumente, die für eine Bewerbung relevant sind, also z.B. alle alten Schulzeugnisse, Arbeitszeugnisse o.ä., wobei es da sicher auch – wie immer bei Jura – strittige Fälle geben kann, wie eben bei dem Urteil im verlinkten Artikel:
    “Dabei bezieht sich die Stadt auf ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts (OVG) Münster aus dem Jahr 2010. Damals hatte das OVG die Forderung eines transsexuellen Beamten abgelehnt, nach der Änderung des Geschlechts die gesamte Personalakte zu ändern. Ein Fall, der nicht vergleichbar ist, argumentiert Franziska Langenbach, die Anwältin von Johanna D. Der Staat als Arbeitgeber müsse die Möglichkeit haben, den gesamten Verlauf der Entwicklung in einer Personalakte nachzuvollziehen.”

    Daß Schule und Stadt der Transsexuellen mit Verweis darauf aber kein neues Abgangszeugnis ausstellen wollen ist völlig abwegig und dürfte ihnen vom Verwaltungsgericht um die Ohren gehauen werden.

    Genau dafür wurde ja das Transsexuellengesetz geschaffen, damit Betroffene nicht mehr wie bis in die 80er-Jahre nach erfolgter Geschlechtsangleichung dann ohne Papiere dastanden, keinen Job fanden und dann aus Not in die Prostitution abgedrängt wurden…

    Selbst wenn die betroffene ihr Abiturzeugnis ändern lässt, kann der (potenzielle) Arbeitgeber dann die Geburtsurkunde verlangen, aus der hervorgeht, dass sich der Name geändert hat?

    Nein, kann er nicht, die Geburtsurkunde geht den Arbeitgeber nichts an!
    Aber selbst wenn er sie trotzdem verlangen würde, könnte die Betroffen auch da mit einer geänderten aufwarten.
    Genauer gesagt wird nicht die Geburtsurkunde selbst geändert – da wird ‘nur’ ein Vermerk geschrieben, aber die Geburtsurkunde bekommt außer der/dem Betroffenen niemand zu sehen, nicht mal die engsten Angehörigen, außer in ganz eng begrenzten Ausnahmefällen.

    Stattdessen können Betroffenen sich einfach eine Abschrift der Geburtsurkunde mit den korrigierten Angaben, also geänderte Namen und Geschlecht – und nur denen – ausstellen lassen.

    Die Betroffene wäre dann in der Situation diesen Unterschied erklären zu müssen, wofür sie oberflächlich nur zwei Möglichkeiten hat:
    1. Transsexualität eingestehen (genau davor soll sie ja durch das Gesetz angeblich geschützt sein)
    2. Das Zeugnis gehört zu einer anderen Person als die Geburtsurkunde (vielleicht der zweieiige Zwillingsbruder ).

    Beides nicht so toll.

    Richtig!
    Und weil das mit Transsexuellengesetz vermieden werden sollte und soll, müssen per Gesetz eben alle wichtigen Dokumente geändert werden (können).

    Leider fehlt dazu im bisherigen Transsexuellengesetz aber eine Regelung, die diesen Anspruch eindeutig klarstellt und vor allem darum gibt es auch heute noch immer mal wieder solche Fälle wie den im verlinkten Artikel, auch wenn solche klaren Fälle wie ein Schulzeug schon längst zugunsten der Betroffenen entschieden wurden.

  • Tautropfen

    @zf.8:
    Kann gut sein. Ich habe mich auch vertan – sein Asylantrag wurde abgelehnt und er war dann geduldet bis zur vollen Identifikation.
    Danke für den Hinweis ;)

  • dermehler

    @densor: Wer durch sein Verhalten zeigt das er Probleme mit der Rechtsstaatlichkeit hat genauer gesagt diese aushebeln will in dem er deren Mechanismen gegen sie verwendet und andere um sich sammelt die immer andere für ihr Schicksal verantwortlich macht ist für die Demokratie nicht geeignet.Für mich ist der Wichtigste Punkt im modernen demokratischen Staat ein gewisses Mass an Wahrnehmung von Eigenverantwortlichkeit sowohl intellektuell wie auch im Handeln. Mitbürger die diese Werte ablehnen oder zerstören sollten kein unnötig leichtes Spiel haben,möglicherweise auch keine Spielgelegenheit bekommen…Ausser sie spielen nur noch mit ihresgleichen ala “Herr der Fliegen “oder “Die Klapperschlange”-New York
    da Demokratiegegner ausgewiesene Hardcore-Darwinisten sind,lol.

  • Olli

    @dermehler: Dann dürfte ja hier kaum noch jemand wählen.

  • NameErforderlich

    @leser:

    Es ist meinem Kommentar deutlich zu entnehmen, was ich davon halte, oder? Resozialisierung ist nichts weiter als eine amoralische “Der-Zweck-heiligt-die-Mittel”-Maßnahme.

    Und es ist müßig, bestehendes Recht mit amoralischen Argumenten in Frage zu stellen. Entweder man beruft sich auf Moral oder auf höherstehende Rechtsgüter die Teil des positiven Rechs sind.

    Das irgendwo irgendein Gesetz irgendeine Vorstellung widerspiegelt der irgendein anderes Gesetz wiederspricht, ist trivialer Kinderkram und kein Grund etwas zu ändern.

  • Hans

    @Heinz Handtuch: Die Geburtsurkunde kann ein TS-Betroffener problemlos vorlegen, denn die bekommt man völlig problemlos neu ausgestellt wenn die Personenstandsänderung (= Änderung der Geschlechtszuordnung) erfolgt ist.

  • Autolykos

    @Quacksilber: Andersherum wird ein Schuh draus. Warum ist das Geschlecht (bioligisch, empfunden oder whatever) überhaupt für irgendetwas relevant?
    Im Grundgesetz steht, dass Männer und Frauen gleichberechtigt sind. Wenn dem tatsächlich so wäre, dürfte es keinen Unterschied machen, wem gegenüber ich mich als welches Geschlecht ausweise. Im Prinzip könnte ich sogar für meine Rentenversicherung Johannes und für meine Autoversicherung Johanna heißen, und es sollte keinen Unterschied machen.

  • Hans

    Was am TS-Fall am meisten irritiert ist die Beharrlichkeit mit der hier Beamte sich querstellen. Das Neuausstellen des Zeugnisses hätte vielleicht 30 Minuten gedauert, aber stattdessen investiert man lieber ein vielfaches an Zeit für Rechtsstreitigkeiten. Dass die Stadt/Schule verlieren wird steht dabei eh völlig ausser Frage, da die Gesetze richtig und eindeutig sind.

    Es gibt wirklich keinerlei vernünftigen Grund dafür dass die Verantwortlichen hier sich wie Riesenar… verhalten. Insbesondere steht ja auch nicht zu erwarten, dass man öfter als vielleicht alle paar Jahre (wenn überhaupt) ein Zeugnis neu ausstellen muss. Insofern gewinnt die Schule so oder so nicht.

    Aber dafür hat man einen Menschen der eh schon einen schlimmen Leidensweg hinter sich hat (das ist bei TS immer anzunehmen) noch ein wenig weiter geschädigt und die persönliche Zukunft behindert.

    Das trautigste ist: Die Unmenschen die hier verantwortlich zeichnen schlafen vermutlich in der Nacht trotzdem tief und fest.

  • Ali Schwarzer

    Ausweis bitte: Ich bin echt erstaunt, mit welcher Vehemenz hier Rassismen verteidigt werden. Als schwarzer Deutscher (Jetzt sind bei einigen Pfeifen sicher gerade die Scheuklappen runtergegangen) kann ich machen, was ich will: Egal, ob ich wie ein “typischer” Student gekleidet oder schick unterwegs bin, ich werde ständig kontrolliert. Dabei muss ich mich noch nicht mal grenznah aufhalten.

    Das Alter, dass hier einige als Alibi verwenden, hilft Nichtweißen auch nicht weiter. In einem Zug werden nach meiner bitteren Erfahrung grundsätzlich alle Nichtweißen kontrolliert, egal wie alt sie sind.

    Und dann der Vergleich mit dem Auto. Ich glaube, einige spinnen total. Immerhin hat man die Möglichkeit, ein anderes Auto zu nutzen, um das Risiko von Kontrollen zu minimieren. Aber als Mensch kann man NICHT aus seiner Haut.

    Es ist für die Identität nichtweißer Deutscher überdies verheerend, wenn sie ständig von Mitgliedern der Mehrheitsgesellschaft infrage gestellt wird (Polizei, Türsteher (an Diskotheken und in Läden), Behörden, Lehrer usw.).

    Racial Profiling ist gelebter Rassismus!

  • Fragender

    @Ali Schwarzer:

    Woran soll heutzutage ein Polizeibeamter denn erkenen, ob ein deutscher Staatsbürger vor ihm steht oder ein ausländischer ?

    Kann man wohl nur durch die Einsichtnahme in den Ausweis feststellen oder?

  • Lifeguard

    @Ali Schwarzer,

    mit dem Auto gebe ich Ihnen recht. Jedoch bei den Einkommenssteuer bleibt ihnen, Auswandern oder einfach die Firma zusperren, alle nach Hause schicken, und sich anstellen lassen. Will ich, das jeder Kontrolliert wird. Fair wäre es, aber will das jeder? Ich habe mich damit abgefunden.
    Klar könnte man dem Ausweis einen RFID Chip verpassen, so das der Polizeibeamte checken vorab checken kann, welche Nationalität man ist. Aber wollen wir das? Fair wäre es. Wollen wir, dass die Polizei mit den Kontrollen ganz aufhört. Ja. Aber das kann sie nur, wenn auch jeder sich ans Gesetzt hält. Also bedanke ich mich bei denen, die die Gesetze brechen, und nicht bei denen, die die unangenehme Aufgabe haben, diese zu überwachen.
    Und nur mal nebenbei. Wenn man weiß ist, markante Wangenknochen hat, und beim sprechen das R rollt, wird man auch häufiger kontrolliert.
    Und mal als Gegenfrage, an die schwarzen Deutschen. Was glaubt ihr, wie es einem in Ländern mit überwiegend dunkelhäutigen ergeht? Während ihr euch dort einfach mit der Kleidung tarnt, braucht man dann als Weißer häufig ein paar bezahlte Leibwächter, sobald man sich etwas abseits der Hauptrouten bewegen will. Dagegen ist das permanent überwacht werden doch harmlos.
    Auch wurde ich zweimal in meiner Studierzeit in den USA aus einem Grayhound verwiesen, weil ich mich nicht neben meinesgleichen setzen konnte. Mir wurde gesagt, ich habe mit dem Flugzeug zu fliegen. Habe aber dort noch nie erlebt, dass sich einer geweigert hat, neben einem Schwarzen zu sitzen.
    Deswegen, Rassismus ist kein Problem der Deutschen. Das gibt es überall auf der Welt. Sie es positiv. Wenn du in der Arbeit gut bist, wird sich jeder sofort an dich errinnern, und du machst schneller karriere. Umgekehrt ist es jedoch genauso.

  • Christian

    @Fragender: Und warum soll ein Polizist automatisch davon ausgehen, dass es sich bei einem dunkelhäutigen, der vor ihm sitzt, NICHT um einen deutschen Staatsbürger handelt?

    Die Polizei ermittelt ja in aller Regel auch bei Ihnen nicht einfach mal, ob Sie nicht vielleicht doch schonmal einen Mord begangen haben, sondern das dauert zumindest solange, bis es Verdachtsmomente gibt.

  • Boris

    @Autolykos:

    Niemand stellt gern eine falsche Frau in einen Frauenberuf ein. Aber spätestens im Vorstellungsgespräch kommts eh raus.

  • zf.8

    Das Einzige mal als ich im Zug von einem Bundespolizisten angesprochen wurde, hatte ich einen Anzug an. Aber auch die weiße Schurkenkrawatte, sodass es schon in Ordnung ging. :-)

  • Quacksilber

    @Autolykos:

    Warum ist das Geschlecht (bioligisch, empfunden oder whatever) überhaupt für irgendetwas relevant?

    Das Geschlecht ist bei einer Bewerbung völlig irrelevant. Deshalb wundert es mich, dass jemand zu diesen Zweck seinen Namen wegen seines Geschlechts ändern will.

    Ich selbst finde Menschen uninteressant, denen das Geschlecht eines anderen egal ist. Aber das interessiert andere ebenso wenig. Im obigen Fall bin ich von der weitverbreiteten Gesinnung anderer ausgegangen.

  • Peter

    @Hans:

    Aber dafür hat man einen Menschen der eh schon einen schlimmen Leidensweg hinter sich hat (das ist bei TS immer anzunehmen) noch ein wenig weiter geschädigt und die persönliche Zukunft behindert.

    Geschädigt haben ihn diejenigen, die ihn zu der Operation ermuntert haben. Seine Zukunft ist damit endgültig zerstört. Denn irgendwas sichtbares (oder hörbares) bleibt immer.
    Solche Menschen brauchen psychologische Betreuung, und keinen Chirurgen.

  • Heinz Handtuch

    @dermehler: Mit genau dieser Argumentation müsste allen Politikern, die für ein Gesetz gestimmt haben, dass das Bunderverfassungsgericht als verfassungswidrig eingestuft hat, das Wahlrecht entzogen werden.

    @andere: Danke für die Infos zu TS. In diesem Bezug scheint auch das Urteil in der Akte heutzutage unzulänglich. In der Akte muss lediglich statt des Names eine Referenz auf den irgendwo gespeicherten Namen existieren. Dann wird der geändert und gut ist. In Papierakten ist das allerdings schwieriger.

  • Hans

    @Peter: Du verbreitest die typisch dümmlichen Vorurteile über Transsexuelle. Wenn Transsexuelle sich operieren lassen, haben sie meist schon einen sehr langen Leidensweg hinter sich und in diesem Rahmen hat es auch immer längere psychologische Betreuung und Bewertung gegeben.

    Transsexualismus kann man nicht wegtherapieren. Man mag es wenn man unbedingt will als psychische Störung sehen, aber eine die halt nicht weggeht, weil sie so tief im Gehirn verankert ist. Wissenschaftliche Forschungen haben bereits Belege dafür gebracht, daß das Gehirn von Transsexuellen eher dem des gegensätzlichen Geschlechts entspricht. Allerdings sind solche Untersuchungen schwierig, weil man kaum in lebende Gehirne gucken kann.

    Ich kenne Transsexuelle und habe eine Transfrau als Partnerin. Ich kann Dir versichern, daß Du bis auf einige verräterische Details wie die tiefere Stimme keinen Unterschied zu einer Biofrau bemerken würdest, weil sie eben eine Frau war und ist und sich auch so verhält und gibt. Das kann man nicht mal so eben spielen.

    Und ich kann Dir weiter versichern, dass die Operation ihre Zukufnt ganz und gar nicht zerstört hat. Im Gegenteil ist sie jetzt erstmals in einer Situation wo sie ihr Leben so leben kann, wie sie es immer wollte.

    Natürlich kann es die berufliche Zukunft erschweren, aber die meisten Transsexuellen sind vorher so unglücklich mit schwersten Depressionen und vielen Suiziden dass sie genausowenig beruflichen Erfolg hatten.

  • Ali Schwarzer

    @Fragender: Warum muss ein Polizist immer davon ausgehen, dass alle Nichtweißen verdächtig sind? Stichproben sehen anders aus.

    @Lifeguard: Auch für dich noch mal: Bei den rassistischen Kontrollen geht es um die Zuschreibung kriminellen Verhaltens zur Hautfarbe. Die Hautfarbe ist aber etwas, was man im Normalfall nicht ändern kann und will und steht in keinerlei Beziehung zum Verhalten. Das gilt für rechtschaffende Bürger genauso wie für kriminelle. Natürlich mache ich die Polizisten verantwortlich, die mich ständig nur aufgrund meiner Hautfarbe rausziehen.

    Dein Argument mit der Kleidung ist Schwachsinn. In Südafirka z.B. musste ich auch aufpassen, wo ich mich aufhalte. Glaubst du wirklich, ich falle da nicht als Ausländer auf? Du hast eine extrem eingeschränkte Sichtweise.

    Und überhaupt: Hier geht es verdammt noch mal um mein HEIMATLAND, in dem ich wie Dreck behandelt werde, nur weil sich extrem viele Mitglieder der Mehrheitsgesellschaft weigern, ihre Rassismen zu überdenken.

    Und zu deinem Arbeitsargument: In Leipzig darfst du noch nicht mal als Pommesrüttler bei McDonalds arbeiten, sobald nur der Verdacht besteht, irgendwie ausländische Wurzeln zu haben.

    Falls ernsthaftes Interesse besteht, dann empfehle ich zur weiteren Lektüre “Akkulturationsstress von Migranten: Berufsbiographische Akzeptanzerfahrungen und angewandte Bewältigungsstrategien”, um mal ein Gefühl dafür zu bekommen, wie die falsche Hautfarbe sogar im Job ein Garant ist, wenn überhaupt nur sehr beschränkt aufzusteigen. Aber die Arbeitgeber haben sicher auch nur schlechte Erfahrungen mit “Ausländern” gemacht. Schon klar.

  • alex

    @Hans:

    Du verbreitest die typisch dümmlichen Vorurteile über Transsexuelle.

    du verbreitest dumme lobbyargumente

  • NoName

    Erinnert mich an meine Jugend. Ich hatte eine Freundin in den Niederlanden. als 17-Jaehriger bin ich dementsprechend oft in die Niederlande mit dem Zug gefahren. Da meine Eltern immer sehr besorgt waren, haben diese immer 1. Klasse Tickets spendiert. Ich hatte damals eine phase in der ich gerne Anzuege getragen habe. Ich wuerde NIE kontrolliert. Einmal hat mich ein Bundespolizist gefragt, ob ich einen Ausweis dabei hatte. Sehen wollter ihn aber nicht. Alle anderen Personen im aehnlichen Alter in typischer Jugendkleidung wurden aber fast ausnahmslos kontrolliert. War schon komisch irgendwie. Dabei haetten die doch bei mir gerade hinterfragen muessen: “Warum kann der sich das leisten? Und warum ist er altersuntypisch gekleidet?” Einmal habe ich es sogar ausgereizt und scherzeshalber gesagt, “Oh mist, jetzt habe ich den Koffer umsonst mit Drogen vollgepackt”, als die Beamten vorbeigingen. Ein Beamter quittierte das mit: “Lohnt sich meist nicht, suchen sie sich ein neues Geschaeftsmodell”, agierte aber nicht weiter auf meinen Kommentar hin. Schon strange.

  • Quacksilber

    @NoName:

    Einmal habe ich es sogar ausgereizt und scherzeshalber gesagt, “Oh mist, jetzt habe ich den Koffer umsonst mit Drogen vollgepackt”, als die Beamten vorbeigingen. Ein Beamter quittierte das mit: “Lohnt sich meist nicht, suchen sie sich ein neues Geschaeftsmodell”, agierte aber nicht weiter auf meinen Kommentar hin. Schon strange.

    Man nennt es kriminalistische Erfahrung.

    Da wurden wahrscheinlich Drogenhändler gesucht und keine Leute, die eine Straftat vortäuschen. Hätte also auch anders laufen können.

  • Tautropfen

    @Quacksilber:

    Das Geschlecht ist bei einer Bewerbung völlig irrelevant.

    Tahahahahahaaaaa schön wärs^^

  • Peter

    @Hans:

    Wissenschaftliche Forschungen haben bereits Belege dafür gebracht, daß das Gehirn von Transsexuellen eher dem des gegensätzlichen Geschlechts entspricht. Allerdings sind solche Untersuchungen schwierig, weil man kaum in lebende Gehirne gucken kann.

    Nun, ein defektes Männergehirn wird zwar landläufig gern als Frauengehirn angesehen. Aber das stimmt nicht ganz.
    Ein Frauengehirn enthält auch Dinge, die ein Männergehirn nicht hat. Durch eine Wachstumsstörung kann aus einem Männergehirn kein Frauengehirn werden und umgekehrt.

    Ich kenne Transsexuelle und habe eine Transfrau als Partnerin.

    Das halte ich für frei erfunden.

  • Quacksilber

    “Transsexuell”

    “Trans-” ist wie man dem Wort entnehmen kann gerichtet (transitiv), d. h. der Übergang zu einer “anderen Sexualität” ist nicht abgeschlossen. Man könnte den aktuellen Status als Intersexuell bezeichnen, vorausgesetzt, es gäbe zwei Geschlechter, was von vielen Gutmenschen bezweifelt wird.

    Was mit dem Ansinnen der Namensänderung erreicht werden soll, ist das Ziel, ein Mensch des anderen Geschlechts zu sein, durch sprachliche und soziologische Änderungen zu untermauern. Transsexuelle haben das Ziel aber per definitionem noch nicht erreicht. In diesem Sinn sollte man die Geschichte eher als Transgender- als als Transsexualitätsproblem betrachten. Es betrifft nur den Anschein und linguistische Besonderheiten.

  • Olli

    @alex: Welche Lobby?

    Und stell es doch richtig. Bis jetzt sieht es nämlich so aus. Transsexualität sucht man sich nicht aus.

  • Quacksilber

    @Quacksilber:
    Meinetwegen darf jeder lügen wie gedruckt, ich muss keine Leute mehr einstellen. Dass aber auf “Transsexuelle”, wie auch auf “Ausländer”, Arme und Behinderte, Rücksicht genommen werden soll, diese aber als solche nicht erkannt werden sollen, ist mir ein Rätsel.

    Mit dem, den Schein zu wahren, soll uns erklärt werden, dass es unerheblich ist, wie wir der Realität wahrnehmen. Wichtig ist ausschliesslich ihre gutmenschliche Interpretation. Natürlich werden auch andere durch den Schein getäuscht. Dann ist es individuell, man verbucht man es als Irrtum und ärgert sich. Irrtümer vorzuschreiben ist völlig irre.

    Ingrid

  • Olli

    @Quacksilber: Was meinst du mit als “solche” erkannt?

    Es geht dich einfach einen Scheißdreck an ob ich früher mal ne Frau war, ob ich meine Staatsbürgerschaft durch Geburt oder Leistung errungen habe oder ob ich eine Behinderung habe (so lange sie für die Arbeit) nicht relevant ist.

  • Quacksilber

    @Olli:
    Wenn schon das Vertrauensverhältnis durch Pfandboneinlösung nicht selbst gesammelter Flaschen bei Angestellten das Vertrauensverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer stört, ist es doch nachvollziehbar, dass das Verschweigen des Geschlechts oder der Geschlechtsänderung auch störend wirken könnte.

    Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich trete nicht dafür ein, dass der Arbeitgeber alles erfährt, was man nicht will. Selbstverständlich muss die Privatsphäre gewahrt bleiben. Wie gesagt, jeder darf lügen, wie er will. Dass aber der Staat die Schein-Sein-Ambivalenz zugunsten des Scheins unterstützen soll, halte ich für anmassend. Was Leute vorgeben zu sein oder zu haben, hat Privatsache zu sein.

  • abc

    kann es sein, dass der Begriff ‘Gutmensch’ in seiner substantivischen oder adjektivischen Wendung mittlerweile sehr inflationär gebraucht wird? Ich komme da langsam nicht mehr mit.

  • K.Schreiber

    @Olli:

    1. Wörter wie “Sch…dr…” haben in einem seriösen Forum nichts zu suchen.

    2. Wenn Du für mich arbeiten willst, hast Du die Kriterien zu erfüllen, die ich festlege!

  • a.n

    @K.Schreiber:

    2. Wenn Du für mich arbeiten willst, hast Du die Kriterien zu erfüllen, die ich festlege!

    Und wenn ich schwarz wäre? Nein, es gibt Dinge, die den Arbeitgeber einen Scheißdreck angehen.

    @abc: Ja, wer Sympathie mit Muslimen, Schwarzen, Frauen, Juden, Kindern, Arbeitslosen, Behinderten, Transsexuellen, oder Schwulen (Aufzählung nicht abschließend) ergreift, ist wohl neuerdings ein “Gutmensch”. Was soll’s, kann man sich eigentlich nur drüber freuen.

  • Olli

    @K.Schreiber: Ob Schimpfwörter gebraucht werden oder nicht hat mit Seriosität nicht viel zu tun. Und dich hat als Arbeitrgeber einfach nicht alles zu interessieren.

    @ Quacksilber Rein rechtlich ist aber eine Geschlechtsänderung ein neues Geschlecht auch wenn du dann eine Frau mit einem y Chromosom bist.

  • heike

    die Taten der deutschen Polikaste ist eh mehr von der Höhe der Schmiergelder bestimmt, denn von dem Votum des Volkes.
    Daher ist es eh’ Banane, ob bestimmte Bevölkerungsgruppen wählen dürfen oder nicht.

  • Autolykos

    @Quacksilber: Haha, der war gut. Frag’ zum Beispiel mal junge Akademiker (insbesondere MINT-Fächer), wer nach dem Abschluss die Jobs bekommt, selbst mit schlechteren Noten. Die Quoten müssen ja irgendwie erfüllt werden, und alte Männer rauswerfen ist teuer – also stellt man halt kaum junge Männer ein. Pech gehabt, Schwanzträger.

  • earendil

    (Es folgt ein destruktiver Kommentar, für ein seriöses Forum ungeeignet.)

    Ich bekomme grade doppelte Sehnsucht nach der RAF: Nach der britischen, für Fincuts Volksgemeinschaft, und nach der deutschen, für selbstherrliche Kapitalist_innen wie K.Schreiber. Und schließlich nach irgendwas, das die transphobe Hetze von Peter, dieses peinliche white whining von Lifeguard und die sonstigen um den Erfolg rassistischer Polizeikontrollen besorgten Bürger_innen zum Schweigen bringt. (“Ja wie soll denn unsere geliebte Polizei die ganzen Elendsflüchtlinge von uns fernhalten, wenn sie nicht mal gezielt Leute kontrollieren kann, die durch ihr nichtarisches Aussehen verdächtig sind?”)

    Damit’s nicht ganz so destruktiv ist: Vielen Dank an Ali Schwarzer für die interessanten Beiträge.

  • Lifeguard

    @alice schwarzer

    ich wäre auch dafür, Kriminelle zu chippen (RFID). Dann werden nur noch die verstärkt überwacht. Aber du kannst dir den Aufschrei vorstellen, der dann entstehen würde.
    Somit, auch wenn es Krank ist, bleibt halt, das man rein optisch in Schubladen landet. Und wenn in der Schublade überproportional viele Kriminelle sind, auch bestimmte vorurteile abbekommt.
    Ich wurde in meinem leben 3 mal ausgeraubt. (Karibik, USA und Kenia) Immer von Schwarzen. Für mich ist trotzdem nicht jeder Schwarze ein Dieb, dennoch bin ich bei denen etwas vorsichtiger und reservierter. Auch wenn Mexiko, Brasilien als Krimineller verschrien wird, habe ich dort mehr Glück gehabt. Ich bin selbst viel Zeit International unterwegs. Sag mir also bitte nicht, ich hätte keine Ahnung.

    Einfach mal zum Nachdenken. Großer TV hersteller mit Fertigung in der Türkei und in Deutschland. Wenn ich einem Türken in Deutschland einen Verbesserungsvorschlag mache, mache ich das, lt seiner Aussage nur, weil ich ein Rassist bin. In Istanbul wurde der Verbesserungsvorschlag sofort umgesetzt. Komisch, dass die Fertigung in Deutschland nicht mehr haltbar war. Und komisch, das in D keiner Lust hat, eine Minderheit einzustellen.

  • Kinch

    @Lifeguard:

    Somit, auch wenn es Krank ist, bleibt halt, das man rein optisch in Schubladen landet.

    Man kann auch Stichproben machen ohne rassistisch vorzugehen.

  • Olli

    @Kinch: Aber Illegale sind doch nur Schwarze.

  • Lifeguard

    Wir machen uns in D mit der Rassismus debatte verrückt. Ich bin froh, dass die Polizei nur beim größten Verdachtsmoment kontrolliert. Und wenn ich in bestimmten Punkten einen größeren Verdacht generiere bedanke ich mich auch bei denen, die sich nicht an die Regeln halten, und nicht bei der Polizei. Die macht nur ihre Arbeit. Das die nicht unbedingt freundlich ist, weil die auch sooft bestätigt wird, zeugt zwar nicht von einer großen Professionalität aber ist Menschlich nachvollziehbar. Und bei dem, was uns Deutschen die Polizei wert ist, erwarte ich auch nichts anderes.

    Gleichzeitig bin ich froh, und auch jeder ausländer der hier lebt, wie groß die Sicherheit dennoch ist. Und zwar für alle. Es hat ja auch seinen Grund, warum die Eltern / Großeltern hierher gezogen sind, und hier ihre Familie gegründet haben. Denn man ist ja nicht Grundlos schwarz. Und jeder Deutsche, der mal Sippenhaft erleben will, sollte mal in Israel ein bzw ausreisen. Da darf man dann auch über die Taten seiner Großeltern Rede und Antwort stehen. Regt man sich darüber auf, ist man per Se Antisemit.
    Dürfte die Polizei härter gegen Kriminelle vorgehen, und die dann auch konsequent ausweisen, bräuchte man diese ganze debatte gar nicht führen. Denn dann gäbe es kaum “böse” Buben auf der Straße, und Kontrollen wären hinfällig.

  • Rudi

    @Autolykos:

    So argumentiert brauchen wir ja grad kein Quotengedöns. Ich dachte immer, wir brauchen Quote, weil gemischte Teams erfolgreicher sind als nur Männer/Frauen/Inländer…

  • Rudi

    Zu Ausweis bitte: Kenne ich, deshalb 37 II VerwVerfG…macht echt Spaß, man muss nur bissl Zeit haben…

  • Olli

    @Lifeguard: Unsinn Kriminalität gab und gibt es schon immer auch ohne Ausländer. Und mir isses egal ob mich jetzt ein Deutscher betrügt oder ein Ausländer beklaut doer umgekehrt.

  • Lifeguard

    Es ist richtig, es gibt auch deutsche, die sich nicht an das gesetzt halten. Das Problem ist nur, ein Blick in die Kriminalitätsstatistik und dann die Herkunft spiegelt leider nicht den durchschnitt durch die Bevölkerrung wieder. Selbst wenn man nun hergeht, und noch eine Bereinigung nach Sozialem Backround vornimmt, wird das Bild kaum besser.
    Während die die Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund eine Minderheit einnehmen, nehmen diese eine Mehrheit in der Kriminalitätsstatistik ein.
    Wenn ich davon ausgehe, dass 5% der schwarzen sich illegal in D aufhalten. Dann werden 19 aus 20 ungerechtfertigt kontrolliert. Bei weißen ist die Qoute jedoch 1 zu 1000. Und es fehlt nun einfach die Polizei nun die 999 zu kontrollieren. Die 20 sind jedoch schnell erledigt. Würden es nun die Schwarzen schaffen, dass hier die Quote auch auf 1 zu 1000 fällt, könnte man von rassistischen Kontrollen sprechen.

  • Kinch

    @Lifeguard:

    Wir machen uns in D mit der Rassismus debatte verrückt.

    Sagen die die nicht vom Rassismus betroffen sind und denen es egal ist, wenn es andere sind.

    Ich bin froh, dass die Polizei nur beim größten Verdachtsmoment kontrolliert.

    „Ich bin froh, dass ich vom gegenwärtigen rassistischen System profitiere. Sollen sich doch die Schwarzen kontrollileren lassen. Lol”

    Und wenn ich in bestimmten Punkten einen größeren Verdacht generiere bedanke ich mich auch bei denen, die sich nicht an die Regeln halten

    Ach ja? Wie war das: Als eine Türke deinen Einwand rassistisch auffasste, warst du dann sauer auf die vielen rassistischen Deutschen? Nein, du warst sauer auf „die Minderheiten”.

    Fazit: Rassismus ist toll, solange er sich gegen Minderheiten richten, aber wehe gegen einen selbst.

    Die macht nur ihre Arbeit.

    Echt? Das Schwarze schickanieren in ihrer Berufsbeschreibung steht, war mir neu.

    Denn man ist ja nicht Grundlos schwarz.

    Joar, das hat man sich ja nicht ohne Grunde so ausgesucht.

    Und jeder Deutsche, der mal Sippenhaft erleben will, sollte mal in Israel ein bzw ausreisen.

    Oder als Schwarzer in Deutschland zugfahren.

    Es ist richtig, es gibt auch deutsche, die sich nicht an das gesetzt halten. Das Problem ist nur, ein Blick in die Kriminalitätsstatistik und dann die Herkunft spiegelt leider nicht den durchschnitt durch die Bevölkerrung wieder.

    Es geht um die Hautfarbe und nicht um die Nationalität. Aber Rassisten können sich ja bis heute nicht vorstellen, dass es auch schwarze Deutsche gibt.

    Während die die Ausländer und Menschen mit Migrationshintergrund eine Minderheit einnehmen, nehmen diese eine Mehrheit in der Kriminalitätsstatistik ein.

    Ach, wenn Rassisten mit Statistik argumentieren wird es immer ganz besonders lustig. Welche Straftaten, abgesehen von solchen die prinzipiell nur von Ausländern begangen werden können, werden denn Mehrheitlich nicht von Deutschen begangen? (Tipp: Keine. Aber wehe man würde anfangen Deutsche stärker zu kontrollieren.)

    Wenn ich davon ausgehe, dass 5% der schwarzen sich illegal in D aufhalten. Dann werden 19 aus 20 ungerechtfertigt kontrolliert. Bei weißen ist die Qoute jedoch 1 zu 1000.

    Bevor jemand fragt: Nein, eine entsprechende Studie gibt es nicht. Alle „Schwarze sind halt häufiger illegal ihr”-Aussagen sind reine Volksweisheiten.

    Würden es nun die Schwarzen schaffen

    Ja, das sollten sie mal echt bei der Vollversammlung der Schwarzen zur Sprache bringen. Der Präsident der Schwarzen müsste das definitiv auf seine Agenda bringen.

  • earendil

    @Lifeguard:

    Und jeder Deutsche, der mal Sippenhaft erleben will, sollte mal in Israel ein bzw ausreisen. Da darf man dann auch über die Taten seiner Großeltern Rede und Antwort stehen.

    Um Gottes Willen, du Armer! Du musstest dich rechtfertigen? Schlimm. Und das vor Leuten, deren Vorfahren zum Großteil von Leuten umgebracht wurden, die aus dem gleichen Land kamen und die gleiche Sprache sprachen wie du. Was erdreisten die sich!
    Du allerdings nimmst dir das Recht heraus, Menschen “etwas vorsichtiger und reservierter” zu begegnen, die die gleiche Hautfarbe haben wie die, die dich mal ausgeraubt haben. (Obwohl die das keineswegs “als Schwarze” oder “im Namen der schwarzen Rasse” taten.) Und du äußerst aufgrund eines ungerechtfertigten (?) Rassismusvorwurfs Verständnis dafür, dass “keiner Lust hat, eine Minderheit einzustellen.” Das ist dann irgendwie nicht total ungerecht…

    Nein, wenn du tatsächlich Rassismus am eigenen Leib erleben willst, musst du als Palästinenser oder eben Schwarzer nach Israel gehen. Oder halt nach Deutschland. Wie, das kannst du nicht? Ich sag dir was: Als weißer Deutscher kannst du praktisch nirgendwo auf der Welt Rassismus erfahren. (Die Schweiz mal ausgenommen.) Rassismus ist nämlich mehr als kollektive Anfeindung und “Sippenhaft”: Es ist die Herrschaft einer privilegierten über eine marginalisierte Gruppe. Und das bedeutet zumindest in der westlichen Hemisphäre vor allem: White Supremacy.

    Also wenn du es schon nicht lassen kannst, rassistische Polizeikontrollen zu verteidigen, dann hör wenigstens mit diesem Gejammer auf. Dein Versuch, dich selber als Opfer von Rassismus oder etwas ähnlichem zu stilisieren, ist einfach peinlich.

    Zum Rest hat Kinch schon wunderbar geantwortet. Danke dafür!

  • Homolobbyist

    @Olli:

    Kriminalität gab und gibt es schon immer, also ist es normal.

  • R.A.

    @61, Ali Schwarzer:

    in dem ich wie Dreck behandelt werde

    Was soll diese haltlose Übertreibung?
    Es geht schlicht darum, seinen Ausweis vorzuweisen. Das ist – selbst wenn es selektiv gefordert wird – keine Menschenrechtsverletzung.

    Und insbesondere kann die Alternative ja nicht sein, daß grundsätzlich keiner mehr kontrolliert wird.
    Mit anderen Worten: Sie werden ihren Ausweis immer noch vorzeigen müssen. Die Forderung nach “weniger Rassismus” bedeutet letztlich nur, daß zusätzlich auch noch die schwäbische Oma ihren Ausweis vorzeigen muß, obwohl das offensichtlich unsinnig ist.

  • zf.8

    Laut dem TSG-Kommentar, den ich heute gelesene habe sollte es in NRW eigentlich einen Erlass für sowas geben und zwar sollte ein neues Zeugnis mit dem Datum des alten Zeugnisses und neuem Vornamen eingetragen werden.

    Aber vielleicht ist der Erlass auch mit der Machtergreifung der Grünen hinfällig geworden.

  • earendil

    @R.A.:

    Und insbesondere kann die Alternative ja nicht sein, daß grundsätzlich keiner mehr kontrolliert wird.

    Warum nicht? Wo läge denn das große Problem, auf verdachtsunabhängige Kontrollen (also ins Blaue hinein) zu verzichten?

  • ElMatze

    zu Fakten gegen Stimmungsmache:
    nach meiner Ansicht ist es falsch, die Absoluten Bevölkerungszahlen zu Rate zu ziehen, hier ist eher der Raum pro Person anzusehen. Ansonsten nähern wir uns einer Verteilung, in der Menschen in 100 geschössigen Häusern wohnen müssen, während in anderen Ländern für jeden Platz für ein Einfamilienhaus wäre.

  • La Geli

    Ich werde meinen Nachnamen ändern lassen, weil ich mit meinem jetzigem Namen nicht zufrieden bin. Habe ich das Recht meine ganzen Arbeitszeugnisse und Uni-Zeugnis und Abiturszeugnis auf meinen neuen Namen ändern zu lassen?

    Über eine Auskunft würde ich mich freuen