“Neomarxistischer” Lehrplan des Staates?

Ist der Schulunterricht in NRW neomarxistisch angelegt? Zielt er auf die Zerstörung der Eltern-Kind-Beziehung ab und auf die Entfernung christlicher Werte aus der Gesellschaft? Übt die Schule die Kinder in der Gossensprache – und will sie durch “Gender Mainstreaming” die „gottgegeben unterschiedlichen Wesensmerkmale von Mann und Frau verwischen“? Ja, so ist es, dieser Ansicht waren Eltern aus dem Großraum Bonn.

Im Sommer 2010 waren sie vom Kreisschulamt mehrfach vergeblich aufgefordert, zwei ihrer Kinder zur Grundschule anzumelden. Weil das vergeblich war, meldete das Schulamt schließlich selbst den zu diesem Zeitpunkt 10 Jahre alten Sohn und die 8 Jahre alte Tochter zur nächstgelegenen städtischen Gemeinschaftsgrundschule an. Die Eltern blieben beharrlich, die beiden kamen nicht zum Unterricht.

Weil weder mehrfache Ermahnungen der Eltern noch ein Gespräch mit dem Vater halfen, setzte die Kreisverwaltung gegen sie ein Bußgeld fest. Zurecht, so befindet es jetzt das Oberlandesgericht Köln in seinem rechtskräftigen Beschluss (AZ: 1 RBs 308/12). Und folgt damit einer Entscheidung des Amtsgerichts Euskirchen. Dies hatte das zunächst auf jeweils 150 Euro festgesetzte Bußgeld wegen erstens der wirtschaftlichen Verhältnisse der Familie und zweitens mit Blick auf lediglich die „Fahrlässigkeit“ der Mutter reduziert – es mochte aber keinen Rechtsverstoß des Kreisschulamtes erkennen.

Das OLG Köln schließt sich an: Ein Konflikt zwischen der Glaubensfreiheit und dem Erziehungsrecht der Eltern einerseits und dem staatlichen Bildungs- und Erziehungsauftrag könne nur durch Befreiung von einzelnen schulischen Veranstaltungen – nach § 43 Abs. 3 Satz 1SchulG NWR – gelöst werden, nicht aber eine generelle Verweigerung des Schulbesuchs rechtfertigen.

Ob der Schulunterricht nun nach staatlichen Lehrplänen als neomarxistisch einzuordnen ist, das haben weder das Amtsgericht noch das OLG erörtert – angeblich besuchen beide Kinder besuchen inzwischen eine Realschule. (pbd)

  • Autolykos

    Wow, das sind mal reichlich krude Ansichten. Aber bei 80 Millionen Leuten finden sich halt einige, die ein paar Sigma vom Durchschnitt weg sind. Schade allerdings dass der Präzedenzfall jetzt mit religiösen Spinnern durchexerziert wird, und nicht mit tatsächlichen Problemen des Schulsystems (hoch-/höchstbegabte Underachiever zum Beispiel).

  • Lunarius

    Also um Kinder vor dem zu schützen was dort angeführt wird, vornehmlich bei den Punkten Gossensprache & Gender Mainstream, hätten sie Auswandern sollen zu den Amish oder aber gar nicht erst Kinder kriegen, wobei gerade letzteres erst 100% Schutz der Kinder vor solchen Einflüssen schützt. Tja da muß die Mutter durch…

  • Hackworth

    Schulpflicht mag seine negativen Aspekte haben, aber gegenüber amerikanischen homeschooling-Verhältnissen ist es das weitaus kleinere Übel.

  • Me

    Das letzte Mal, als das bei uns hier in der Nähe geschah, sind die Leute samt Kind und Kegel nach Amerika gegangen und haben dort Asyl wegen religiöser Verfolgung beantragt und bewilligt bekommen!!!! Jetzt sitzen sie im Bible Belt und hoffen wir, dass sie nie wieder zurückommen. ;)

  • Chris

    @Me:
    Deutschland exportiert sogar seine Idioten und die Amis nehmen sie noch. Was gibts besseres?

  • Philip Heimhüber

    [quote]Ist der Schulunterricht in NRW neomarxistisch angelegt? Zielt er auf die Zerstörung der Eltern-Kind-Beziehung ab und auf die Entfernung christlicher Werte aus der Gesellschaft? Übt die Schule die Kinder in der Gossensprache – und will sie durch “Gender Mainstreaming” die „gottgegeben unterschiedlichen Wesensmerkmale von Mann und Frau verwischen“? Ja, so ist es, dieser Ansicht waren Eltern aus dem Großraum Bonn.[/quote]

    Ich würde noch ergänzen, dass der Lehrplan auch noch Linksextremistisch und Deutschhassend angehaucht ist.

  • Jürgen

    @#4 Me:
    Schon als die Pilgerväter gen Nordamerika segelten, sprach man davon, dass nicht immer die Besten auswandern (und schlug drei Kreuze).

  • hiro

    Mwas? Mit 8 und 10 Jahren einschulen in die Grundschule ist ja OK, auch wenn das wohl arg alte Erstkläßler wären, aber zwei Jahre später gleich auf die Realschule? Das scheinen ja wahre Überflieger zu sein.

    Ob die Schule als Institution das Prädikat “neomarxistisch” verdient, mag man anzweifeln. Auf viele Lehrkräfte dürfte diese Beschreibung aber durchaus zutreffen.

    Eltern sollten freilich in der Lage sein, ihren Kindern den Umgang mit abweichenden Weltanschauungen beizubringen statt sie davon fernzuhalten.

  • Ghost Bear

    @#7:
    Stimmt deshalb haben die “Besten” dann auch zwei Weltkriege angezettelt, und die “Schlechten” haben dafür gesorgt, dass es in Europa noch Juden und Andersfarbige gibt?! Selten so einen Mist gelesen.

  • erforderlich

    Zielt er auf die Zerstörung der Eltern-Kind-Beziehung ab und auf die Entfernung christlicher Werte aus der Gesellschaft? Übt die Schule die Kinder in der Gossensprache – und will sie durch “Gender Mainstreaming” die „gottgegeben unterschiedlichen Wesensmerkmale von Mann und Frau verwischen“?

    Na hoffentlich ist das so. Religion und tereotypisierung haben in Schulen absolut nichts verloren (genausowenig wie in Politik). Aber leider ist Dummheit ansteckend.

  • Der Steuerzahler

    Klar ist die NRW Schule Linkmarxistisch, wird ja morgens noch nicht mal das Horst-Wessel Lied gesungen, wie es in Bayern wohl(?) noch Brauch ist. Und Rasterfandungen in Schulklassen mit Massenstrip nach 5€ Scheine gibt e bis jetzt auch nicht.

    mfg

    Ralf

  • doppeltgemoppelt

    Sehr geehrter Herr Vetter,
    “angeblich besuchen beide Kinder besuchen inzwischen eine Realschule.”

    den obigen Satz bitte korrektur lesen.
    besuchen – besuchen…

  • marcus05

    @hiro:

    Die Eltern werden ihnen wohl Lesen Schreiben rechnen beigebracht haben. Ein paar unwichtige Nebenfächer die man in der Grundschule lernt sind wohl auf der Strecke geblieben, werden aber auch nie abgefragt.

    Fehlt halt ein Batzen Allgemeinbildung. Braucht man als Konsument ja auch nicht.

  • R.A.

    Ist halt schade, daß das Thema Schulpflicht immer nur wegen so bizarrer Fälle diskutiert wird.
    Dabei sind die Mängel vieler staatlicher Schulen eigentlich deutlich genug, daß auch “normale” Eltern lieber darauf verzichten würden, ihre Kinder dorthin schicken zu müssen.

    Nur mal zu Erinnerung: Deutschland ist das einzige Land in Europa, in dem es eine Schulpflicht gibt!
    Überall sonst gibt es eine Bildungs- bzw. Unterrichtspflicht, die nicht an die Institution Schule geknüpft ist.

  • mcsteed

    Mal ganz davon abgesehen, dass die Gründe der Eltern Quatsch sind, lohnt es sich doch mal, über die Idee der Schulpflicht nachzudenken. War doch bei der Diskussion um das Betreuungsgeld eines der Argumente, dass Eltern am besten wissen, was Kinder brauchen, dass man nicht ab einem gewissen Zeitpunkt, die Kinder den Eltern wegnehmen darf. Beim Wahlkampf in NRW musste sich Hannelore Kraft dafür rechtfertigen, bei Kleinkindern eine solche Möglichkeit auch nur angedacht zu haben.
    Nur ab dem 6. Lebensjahr sind solche Argumente dann nicht mehr tragbar. Ab da ist man als Elternteil verpflichtet, seine Kinder in die Schule zu schicken, egal ob man will oder nicht. An der Idee der Schulpflicht, da will man nicht rütteln. Dabei gibt es durchaus Gründe, sich dieser zu verweigern: Qualität der Lehrerausbildung, Großgruppenunterricht, Überfoderung durch G8, längst überfällige Reform der Fächeraufteilung etc.

  • FMH

    @mcsteed:

    Die Gründe die sie nennen, sind höchstens Gründe dafür, sein Kind auf eine Privatschule zu schicken. Wer sich Unterricht zu Hause leisten kann, der kann sich auch leisten, seine Kinder dort hin zu geben.

  • Andre

    Müsste nicht analog zur Beschneidung das Urteil dazu führen, dass der Bundestag schnell ein Gesetz beschließt, mit dem Eltern erlaubt wird, Kinder aus religiösen Gründen von der Schulpflicht zu befreien? Oder wäre das dann doch zu verrückt?

  • Der Steuerzahler

    @mcsteed:
    Einer der Wichtigsten Aspekte der Schulpflicht ist neben ein Grundbildung auch Sozialkompeten und Kritikfähigkeit zu erwerben. Sonst hat man Religöse, Menschenhassende Fanatiker a la Islam duch die Gegend laufen.

    Religion als solches ist aber dem Wesen nach weder Demokratisch noch kritikfähig.

    mfg

    Ralf

  • Patrick

    Naja, man könnte ja durchaus auch über eine Betreuungspflicht für jüngere Kinder als 6 Jahre einführen. Aus welchem Grund sollten *alle* Eltern besser wissen was für ihr Kind gut ist?

  • Joe

    Die korrekte Bezeichnung für den Lehrplan lautet “kulturmarxistisch”. Das ist aber relativ harmlos und läßt sich etwa mit den Verhältnissen in der DDR vergleichen — so ein bißchen FDJ hat ja auch keinem geschadet.

    Die eigentliche Gefahr geht nämlich gerade in NRW von “toleranten” Mitschülern muslimischen Glaubens aus. Da kann es nämlich durchaus passieren, daß das Kind nicht nur stalinistisch indokriniert wird, sondern gar nicht mehr lebend von der Schule nach Hause kommt, gerade weil es christlichen oder jüdischen Glaubens ist.

    Deshalb wird die bundesdeutsche Schulpflicht auch als Asylgrund anerkannt.

  • holger

    interessant find ich wie extrem viele kommentare auf eine idee wie homeschooling reagieren.
    menschen die andere positionen vertreten werden immerwieder gerne in ein negatives bild gerückt und automatisch niedere beweggründe unterstellt.

    sollte nicht kriterium sein ob die kinder altersgerecht fähigkeiten beherschen anstelle abweichende lebensentwürfe pauschal zu verteufeln?

    wie immer wird toleranz gefordert aber nie selber gelebt. toleranz wird nur noch benutzt um andere in reih und glied zu ‘prügeln’.

  • gerhardq

    Wer für die Schulpflicht ist, dem empfehle ich John Taylor Gatto:
    http://www.hintertreppe.com/2010/10/25/john-taylor-gatto-ein-ganz-besonderer-lehrer-teil-zwei/

    Deutschland gehört übrigens zu den wenigen Staaten, in denen eine Schulpflicht besteht. Wer dieser ausweichen will, der kann sich z.B. nach Österreich oder in die Schweiz absetzen.

  • john

    Die meisten Deutschen sind halt immer noch Nazis. Kann man gut an dem ständigen USA Bashing erkennen. Am Deutschen Wesen wird die Welt genesen. Mit KZs und allem. Aber das wissen wir ja schon.

    Übrigens: “Ami” ist eine genauso abwertende Bezeichnung wie “Kraut” oder “Neger”. Die “besten” Herrenmenschen hier sollten mal ein bissche. leiser auftreten.

  • FrankT

    Ich finde eine Bildungspflicht nützlicher als eine Schulpflicht. Meine Lehrer waren damals katastrophal. Die Sozialisation, die viele so wichtig erachten, hatte ich auch, ich und andere wurden von der Grundschule an gemobbt, bis ich in der 9. klasse des Gymnasiums war. Ich war intelligent und hatte damals die Idee, “lieb” sein zu sollen, was mir Schaden zugebracht hat.

    Eine Sozialisation kann auch in Vereinen, Kindergruppen usw. stattfinden. In der Zwangsinstitution Schule geht dies oft schief. Meine Freundin hat ein Schultrauma, weil sie die Schule gewechselt hat und als “Neue” von den Jungs dort zusammengeschlagen wurde. Geht sie heute nahe an eine Schule, bekommt sie eine traumatische Attacke, bei der sie Panikattacken, Nasenbluten und Ohnmachtsanfälle bekommt. Ich selber habe jahrelang daran gearbeitet, mich der Institution Schule zu wehren und erst in der 12. und 13. Klasse war ich soweit, meine Fähigkeiten und sozialen Interessen durchzusetzen. Vorher war es für mich eher eine Tortur.

    Meine Sozialisation hatte ich dort nicht. Nur reine Abgrenzung. Meine Sozialisation fand mit Freunden der Familie statt, mit bekannten Kindern.

    Die Schulfpflicht bedeutet, dass wir vorschreiben, WIE unsere Kinder zu lernen haben. Leider sehe ich als Wirtschaftspsychologe und Coach, dass gerade diejenigen, die unterrichten, davon absolut keine Ahnung haben, keine Lust haben es umzusetzen, es nicht umsetzen können (Eine Klasse von 30 Leuten, wovon einen eben 15 als Schlampe beschimpfen) oder gar nicht wissen, dass Dinge etwas anders funktionieren.

    Der Stress in Schulsituationen ist enorm für nicht wenige Schüler. In einer 30 leute klasse, behaupte ich sind es meist ca. fünf, die unter der Situation leiden. Ich bin ein experimenteller, visueller Lerner, der vor allem über selbst Wiederholung und Fragenstellung lernt, über die Entwicklung meines eigenen Skripts. Andere lernen besser über Frontalbeschallung, wovon bei mir eben nur 5% hängen bleiben. Es ist wissenschaftlich gesehen unmöglich, allen Kindern gerecht zu werden. Ich sehe die Aufgabe des Staates im Bildungsauftrag so, dass ein Angebot und eine Pflicht zur Bildung da sein sollte, aber die Pflicht eines Kindes in einer Schule zu sein, entspricht teilweise psychischer Folter.

    Was wir brauchen, sind hier standardisierte Tests, mit denen jemand imstande ist, neben dem Abitur als Grundlage, seine Studierfähigkeit und Fähigkeit zu beweisen. Auch wenn diese stark die Kreativität vernachlässigen, sind Tests wie der SAT aus den USA ausreichend um diese Fähigkeit zu zeigen, auch wenn jemand NICHT in der Schule war. Die Möglichkeit, Sozialisation in anderen Situationen (Sportvereine, Interessensgruppen) zu erfahren, scheint mir hier eh wichtiger. Sozialisation heisst nicht ZWANG, sondern eben auch auszusuchen, wen man mag.

  • Quacksilber

    Homeschooling ist qualitativ manchmal besser als Lernen in der Klasse. Wenn man ein- oder zweijährliche verpflichtende Prüfungen veranstaltete, wäre nichts dagegen einzuwenden. Dann könnten wir mglw. bei PISA an die Koreaner und Finnen aufschliessen.

  • Autolykos

    @Jürgen: Ausgewandert sind (wie immer) primär die Unangepassten. Da ist zwar ein gerüttelt Maß an Spinnern dabei, aber auch Kreative und andere Querdenker. Die sind zwar oft ähnlich unwillkommen, aber ohne geht eine Gesellschaft langfristig kaputt.
    @mcsteed:

    Überfoderung durch G8

    Diesen Grund finde ich eher schwach. Wer in acht Jahren kein Abi schafft (und so schwer ist das wirklich nicht), soll es halt an einer Gesamtschule machen. Da hat er weiterhin neun Jahre Zeit, und am Ende ein gleichwertiges Abi. Bloß weil ein paar Leute gerne ein Abi für ihre Kinder hätten obwohl die zu blöd dafür sind, muss man nicht die Gymnasien für die ruinieren die es können.

  • zf.8

    Ahja, neonmarxistische Unterrichtstendenzen in NRW.

    Schauen wir doch mal, was unsere sozialdemokratischen Machthaber alles marxistisch ins Schulgesetz geschrieben haben.

    Ehrfurcht vor Gott, Achtung vor der Würde des Menschen und Bereitschaft zum sozialen Handeln zu wecken, ist vornehmstes Ziel der Erziehung. Die Jugend soll erzogen werden im Geist der Menschlichkeit, der Demokratie und der Freiheit, zur Duldsamkeit und zur Achtung vor der Überzeugung des anderen, zur Verantwortung für Tiere und die Erhaltung der natürlichen Lebensgrundlagen, in Liebe zu Volk und Heimat, zur Völkergemeinschaft und zur Friedensgesinnung.

    Sozial! Völkergemeinschaft! FRIEDENSgesinnung!

    Das ist ja noch schlimmer als universal health care :-(

  • Heinz Handtuch

    Sehr schön zu sehen, wie viele Leute hier ohne Ahnung von Schule oder deren Alternativen auf der Schule rumhacken.

    Natürlich hat sich die Schule seit jeher weiterentwickelt, sodass die „Folter“ nicht mehr existiert.

    Natürlich gibt es Kinder, für die eine klassisch-schulische Unterrichtssituation nicht die beste Unterrichtssituation ist. Aber auch für solche Kinder gibt es Alternativen, die der Schulpflicht entsprechen.

    Natürlich kann man regelmäßig standardisierte Tests für irgendwas durchziehen, aber das reicht nicht. Ich selber habe die theoretische Führerscheinprüfung bestanden, ohne die notwendige Zahl theoretischer Stunden. Deswegen fehlt mir aber auch einiges Wissen aus diesen Stunden.

    Ein Test kann niemals das einzige Kriterium dafür sein, welche Bildung man erfahren hat. Einzig das Bilden selber kann das Kriterium dafür sein. Und das kann der Staat nur dann ermöglichen, wenn die Kinder auch tatsächlich zur Schule gehen.

  • Jürgen

    @#9 Ghost Bear:

    Werter Geisterbär, genial diese Abkürzung, um den versteckten Vorwurf des USA-Baschings unterzubringen, ich nehme mal stark an, dass Sie darauf abzielen. Allerdings stürzen Sie bei Nutzung dieser Abkürzung eher über die Böschung als zum Ziel zu gelangen.

    Schauen Sie sich bitte einfach mal an, was nach Ankunft der Pilgrimväter in den späteren Neu-Englandstaaten mit der dort lebenden Urbevölkerung passiert ist und wer dafür ursächlich verantworlich war. Ebenso können Sie sich ja mal in den Geschichtsbüchern unter dem Stichwort “Hexenprozesse von Salem” um tun.

    Wenn Sie das gemacht haben, können Sie wieder in Kontakt mit mir treten. Und dann erklären Sie mir bitte noch vorher, wie Sie auf die von Ihnen aufgezeigte Abkürzung gekommen sind.

    #26 Autolykos:
    Naja, bei den Pilgrimvätern sehe ich wenig Kreativität (obwohl, sich den Winter über von Ureinwohnern versorgen zu lassen und gezeigt bekommen, wie man Land bestellt, um diese Ureinwohner dann kurz darauf zu massakrieren, das ist schon tatsächlich sehr kreativ). Unangepasstheit ja, aber resultierend aus einem übertriebenen Sendungsbewusstsein (Vergleiche spare ich mir, liegen aber auf der Hand).

  • Autolykos

    @Heinz Handtuch:

    Natürlich hat sich die Schule seit jeher weiterentwickelt, sodass die „Folter“ nicht mehr existiert.

    Es ist online leider sehr schwierig, Sarkasmus zu erkennen, und hier bin ich mir wirklich nicht sicher.
    Aus halbwegs aktueller eigener Erfahrung (Abi05) kann ich aber bestätigen, dass die meisten Lehrer (auch wenn es erfreuliche Ausnahmen gibt) weiterhin getreu dem japanischen Sprichwort arbeiten: “Nägel die herausschauen werden plattgeklopft.”
    Unser Schulsystem funktioniert gut für etwa 90%, und der Rest fällt auf die eine oder andere Art heraus. Für manche gibt es Privatschulen die funktionieren würden, aber die sind oft teuer, weit weg, und manchmal auch ein Sammelbecken für alle die von öffentlichen Schulen schon so komplett verbogen wurden dass gar nichts mehr geht. Im Wesentlichen bleibt also die Wahl zwischen verschiedenen schlechten Alternativen, und man muss im Einzelfall sehen, welche weniger schlecht ist. Homeschooling ist eine weitere (mehr oder minder schlechte) Alternative, aber für manche könnte es die noch am wenigsten schlechte sein.

  • Quacksilber

    Ein Test kann niemals das einzige Kriterium dafür sein, welche Bildung man erfahren hat.

    Solche apodiktischen Behauptungen sind überflüssig. Ein Test kann jedenfalls das einzige Kriterium sein, zu überprüfen, welche Bildung man erfahren hat, und das wird auch häufig praktiziert.

    Schülern kann man ja gern Bildung zugestehen, die man nicht überprüft hat, nur wird dann niemand anderer darauf bauen.

  • horst

    @Hackworth:

    Welche Nachteile meinen Sie ? Die Ergebnisse von Homeschoolern sind gut.

    Die ökologische und soziale Einstellung der Amish ist vorbildlich.

    Sinti und Roma sollen wohl kulturell ausgelöscht werden.

  • horst

    @R.A.:
    Frage: Können Sie das belegen ? Ich bräuchte dazu eine verifizierbare Quelle. Gruss

  • karlheinz

    @john:
    Bullshit, man ist kein Nazi, nur weil man USA kritisiert. Die verdienen sich das am laufenden Band doch, dass man sie hasst, weil sie uns mit ihren geisteskranken Ideen anstecken. Erst recht ist man kein Nazi, wenn man Deutschland nicht als superior ansieht, sondern als fast genauso beschissen. ;)

  • holger

    ein gedanke noch zu dem thema schule.

    wenn ich sehe wie kinder mit neoreligiösen ideen von günen weltverbesseren ‘verblödet’ werden dann stellt sich in der tat die frage ob hier veränderrung notwendig ist.
    beim thema klima wird das sehr deutlich. in schulen werden immer wieder die kritischen fragen weggelassen und co2 als übel allen bösen verkauft.

    wer das thema verfolgt kennt das.
    gerade hat die nasa zahlen veröffentlicht die sämtliche modellrechnungen in den müll befördern werden. die in den modellen angenommen rückkopplung von co2 auf die wärmeabstrahlung der erde ist zu hoch. ergo die ausgerechnete temperaturkurve ist zu hoch. signifikannt zu hoch.

    wenn lehrer, in schulen, co2 als ursache für klima machen, grenzt das an religiösen fanatismus.

    die ideen rund um ‘gender’ sind genauso absurd und unwissenschaftlich….

  • WPR_bei_WBS

    @gerhardq:

    Deutschland gehört übrigens zu den wenigen Staaten, in denen eine Schulpflicht besteht. Wer dieser ausweichen will, der kann sich z.B. nach Österreich oder in die Schweiz absetzen.

    Macht Sinn. Mit einer Schulpflicht wäre in der Schweiz z. B. das Schicksal der Verdingkinder viel eher rausgekommen / hätte sich geändert.

    Solche Sachen lassen sich halt mit “Privatunterricht” viel besser vertuschen, kein Wunder dass der ein oder andere gegen die Schule ist.

  • RCB

    Schulpflicht mit Schulbesuchszwang und der einhergehenden Kriminalisierung von Heimunterricht ist eine klare Menschenrechtsverletzung, daran ändert auch die Tatsache nichts, dass Heimunterricht von religiösen Spinnern zur Indoktrinierung ihrer Kinder benutzt würde, wenn sie denn dürften. Auch die Frage, ob der Lehrplan staatlich anerkannter Schulen nun neomarxistisch oder was auch immer ist, ist demgegenüber irrelevant.

  • Gassenreh, Jakob

    Bedauerlicherweise und weitgehend schleichend hat sich das von den Gender-Ideologen propagierte “social engineering” in Richtung Übersexualisierung im Erziehungsbereich schon der Kleinsten und Jüngsten (Krippe, Kita, Schule)in den sensibelsten Bereich überhaupt, der Pädagogik, breitgemacht (siehe z. B. Senatsbeschluss Berlin 2010).
    Es kann nicht ernst genug genommen werden, was die Vernichtung des Selbstverständnisses von Mann und Frau für Buben und Mädchen bedeutet, die sich gemäß ihren genetischen Vorgaben an Vorbildern entwickeln müssen (siehe Buch „Vergewaltigung der menschlichen Identität, über die Irrtümer der Gender-Ideologie“)

  • Der Steuerzahler

    @RCB:
    Solce Komentare lesen zu müssen ist auch eine klare Menschenrechtverlätzung

    mfg

    Ralf

  • Quacksilber

    @Gassenreh, Jakob:
    Schule wird überbewertet.

    Indoktrinierungen seiner Kinder begegnet am besten mit Logik und Vorbild. Damit kann man durchaus schon Kindern Ideologien und Religionen entlarven, man darf es nur nicht mit Belehrungen und Repression versuchen. Das langweilt sie. Einflussnahmen durch Fremde gibt es sowieso immer (grosse Liebe), und so ist es sicher falsch, Kinder zu isolieren.

    Wenn man ihnen klar macht, dass es ein Vorteil ist, Dinge besser zu wissen als andere, und dass der Vorteil sich nivelliert, wenn sie damit hausieren gehen, muss man keine Angst vor fremden Einflüssen haben. Die Kinder sollen schliesslich selbständig werden.

  • NahDran

    Nach Meinung einiger Kleinbürger soll “sozial” ja auch von “Sozialismus” kommen. ;)

  • ThorstenV

    @Quacksilber:

    dass es ein Vorteil ist, Dinge besser zu wissen als andere

    Das Problem ist, dass das von den Dingen abhängt, die man weiss. Ein wenig Insiderwissen und schwupps an der Börse fürs Leben ausgesorgt zu habe steht gegenüber in der Geschlossenen zu sitzen, weil man Wissen über Geldkoffertransporte in die Schweiz den Behörden mitteilt.

  • WPR_bei_WBS

    @RCB:

    Schulpflicht mit Schulbesuchszwang und der einhergehenden Kriminalisierung von Heimunterricht ist eine klare Menschenrechtsverletzung,

    Eher ist es eine Menschenrechtsverletzung, bei jeder unpassenden Gelegenheit gleich von einer Menschenrechtsverletzung zu schwafeln.

  • john

    @karlheinz:

    wo genau ist nochmal der Unterschied zwischen deinem: “Die [USA] verdienen sich das am laufenden Band doch, dass man sie hasst, weil sie uns mit ihren geisteskranken Ideen anstecken.” und der üblichen Nazipropaganda: “Die [Juden] verdienen sich das am laufenden Band doch, dass man sie hasst, weil sie uns mit ihren geisteskranken Ideen anstecken.”?

    Tja, Nazis halt…

  • john

    @jürgen – ich habe folgendes gelesen:

    In Südwestdeutschland wurde als eine der letzten der Hexerei angeklagten Frauen Anna Schnidenwind am 24. April 1751 in Endingen am Kaiserstuhl hingerichtet. Vermutlich fand die letzte Hexenhinrichtung auf Reichsboden 1756 in Landshut statt: am 2. April 1756 wurde die 15-jährige Veronika Zeritschin als Hexe verbrannt, nachdem sie geköpft worden war.

    Was willst du uns sagen? Dass das Deutsche Herrenvolk bei der Hexenverfolgung 60 Jahre später aufgehört hat? Ich finde das jetzt nicht gerade ein Ruhmesblatt, aber du scheinst ja generell komische Ansichten zu haben?!?

  • Der Steuerzahler

    @Der Steuerzahler:

    Ich bitte doch nicht in meinem Namen zu schreiben, auch wenn man sich noch so bemüht meine Rechtschreibfehler nach zu äffen.

    mfg

    Ralf

  • user124

    wo ist eigentlich der uv. auf twitter nix los, hier schreibt nur das phb, bzw. es werden wohl von dort vorgefertigte texte übernommen. er ist doch hoffentlich nicht krank?

  • zf.8

    Und ich wunderte mich schon, warum Der Steuerzahler auf einmal gegen einen “OMG MEINE MENSCHENRECHTE!!” Beitrag schreibt und noch nichtmal die Hitlerkeule rausholt.

  • Statistiker

    Wenn ich mal einige Kommentare zusammenfasse:

    1) Schule ist bähbäh, weil mir hat es nicht gefallen.
    2) Wer zur Schule geht, wird von bösen Moslems ermordet.
    3) Die Grünen sind sowieso nur getarnte Marxisten.

    und 4) Ich bin der Schlaueste.

    Ergebnis: Hirnverbrannte Vollpfosten laufen durchs Land, verbreiten Idiotie, die sie auch noch an ihre Kinder weitergeben und merken nicht, wie doof sie selbser sind. Also alles wie immer, BILD sei Dank.

  • Quacksilber

    Seinen Kindern zwei Jahre Schulqual zu ersparen kostet soviel, wie einmal mit 80 Sachen durch die Stadt erwischt zu werden. Ein schönes Beispiel, dass man nicht immer und überall über den Tisch gezogen wird.

  • Klabund

    @Statistiker:
    Das BILD-Leser die die allgemeine Schulpflicht kritisieren wage ich mal zu bezweifeln.
    Dein Beitrag liest sich wie von jemand angepasstem, der eine Supe-Schulzeit hatte. Freut mich. Viele Leute konnten das nicht so gut wegstecken, weil sie anders sind und waren (und damit auch keine typischen Bild-Leser).

  • Densor

    @john: Und wo war in diesem Kommentar nun der eigentliche Inhalt?

    Alles und jeder darf sich, bis zu einem gewissen Grad, kritisieren lassen. Darunter fällt vor allem das US Amerikanische “Bildungssystem”.

    Oder wie soll man sonst darauf reagieren wenn, ein signifikanter Teil der Bevölkerung, ernsthaft glaubt Intelligent Design sei für die Entstehung der Erde verantwortlich und diese sei nur 3000-6000 Jahre alt? Wenn Lobby dafür betrieben wird Darwins Evolutionstheorien aus dem Schulunterricht zu entfernen, da ansonsten die Kinder ja böse beeinflusst werden? Wenn 1/3 der Bevölkerung die Bibel wörtlich interpretieren?

    Heraus kommt bei so einer Grütze dann so etwas: http://www.zeit.de/2012/46/USA-Evangelikale-Elite-College/komplettansicht

    Das ist kein rassistisches Länder Bashing, sondern viel mehr nüchterne Beschreibung der traurigen Zustände, die so auch von vielen US Amerikanern angeprangert werden.

    Diese ganze Situation zeigt nur das Richard Dawkins absolut richtig liegt. Religiöse Indoktrinierung und der damit einhergehende Fanatismus lassen sich am besten bei niedrigem Bildungsstand durchsetzen. Wer doof ist und es nicht weiß, stellt auch keine Fragen die seine Ideologie hinterfragen könnten.

    Ist das atheistisches Religionsbashing? Klar, dazu stehe ich auch! Aber diese ewige Nazi-Keule wird langsam nur noch lächerlich. Ist die deutsche Schulpflicht der perfekte Weg? Vielleicht, vielleicht auch nicht… es ist auf jeden Fall der bessere Weg als diesen Spinnern freie Hand damit zu lassen Menschen derartig zu radikalisieren und systematisch zu verblöden.

    Was in den US of A betrieben wird ist der umgedrehte Jihad. Für jeden moslemischen Haßprediger lässt sich auf der West-Seite ein passender Haßprediger aus dem “Christlichen” Camp finden. In den USA ist dieser Fanatismus einfach nur schöner eingepackt, aber deswegen keinen Deut harmloser.

  • Quacksilber

    @Densor:
    Die Evangelikalen wollen die Welt verbessern. Dass sie dabei von falschen Voraussetzungen ausgehen, passiert den meisten Weltverbesserern. Solange sie nicht gegen Gesetze verstossen und bspw. Andersgläubige entleiben, ist doch alles in Ordnung. Homeschooling ist in den USA keine Pflicht.

  • john

    @Qucksilber: nicely put!

    @Densor: unser Land ist frei, und jeder darf sagen und lehren, was er will. Ob die Inhalte manchen Leuten passen oder nicht, ist egal. Das führt zwar zu großen Gegensätzen bei uns (z.B. WY vs CA), aber deswegen gibt es trotzdem keine Mördertrios mit staatlicher Unterstützung…

  • Antidot

    @john:

    aber deswegen gibt es trotzdem keine Mördertrios mit staatlicher Unterstützung…

    Die gibts hier auch nicht.

  • Thomas

    @holger:

    Gut, daß Du das mal ansprichst!
    Die Indoktrination durch Grüne ist das Hauptproblem in der heutigen Schule.
    Klimawandel ist da nur ein Einzelaspekt. Hinzu kommen Dinge wie Feminismus, Homosexualisierung, Genderismus usw.

    Hiergegen muß endlich was unternommen werden!

  • Wolfram

    @Der Steuerzahler: Was zu beweisen wäre – bis dahin halte ich das schlicht für Unsinn.
    Yehudi Menuhin hat meines Wissens nie eine Schule besucht, war der Mann etwa asozial?

  • Quacksilber

    @Wolfram:
    Meines Wissens manifestiert sich der Bildungsauftrag des Staates vollständig in Lehrplänen und Curricula. Auch wenn die inzwischen Wertvermittlung beinhalten, heisst das nicht, dass Eltern oder Kinder sich nicht das soziale Umfeld des Lernens selbst aussuchen dürften. Das wird durch die Schulpflicht erzwungen und diese hat durchaus ebenso viele Nachteile wie Vorteile.

    Grundsätzlich gehören soziale Fertigkeiten nicht zum Bildungsplan.

  • Bob

    @holger:

    gerade hat die nasa zahlen veröffentlicht die sämtliche modellrechnungen in den müll befördern werden.

    Soso, die Nasa veröffentlicht die Zahlen grade aber dass die sämtliche Modellrechnungen in den Müll befördern würden weißt du schon jetzt…
    Poste das nächste mal doch nen Link der das auch belegt, statt einfach irgendwelche Behauptungen aufzustellen.

    @Thomas:

    Die Indoktrination durch Grüne ist das Hauptproblem in der heutigen Schule.
    Klimawandel ist da nur ein Einzelaspekt. Hinzu kommen Dinge wie Feminismus, Homosexualisierung, Genderismus usw.

    Stimmt, unglaublich wie schamlos schon kleine Kinder offen ihre schwule Seite zeigen, nachdem sie in der Schule dazu indoktriniert wurden.

  • karlheinz

    @john:
    Damit beweist du, was für ein großer Spinner du bist. Mach dich erstmal schlau darüber, was ein Nazi ist. Das wäre im Vergleich etwa so, wie wenn ich den Nächsten, der mir irgendwas von Gott erzählt, als fanatischen Terroristen einsperren lasse, obwohl der höchstens Geisteskrank ist.
    Wenn man keinen Plan hat, sollte man nicht an einer Diskussion teilnehmen, das wird nur peinlich und nervt die andern.

  • Olli

    @john: Blöd nur das die USA als erste moderne Demokratie auch nicht besser waren. Man hat zwar mit der Hexenverbrennung früher aufgehört dafür die Urbevölkerung mal eben um 90% dezimiert.

    Und Sklaverei noch geduldet als selbst die meisten Monarchien diese abgeschafft haben.

    Und was die staatliche Unterstützung von Mörderbanden angeht ich bin mir sicher Südamerika, Iran oder Gladio sagen dir was?

  • Carsten

    @Quacksilber:

    Grundsätzlich gehören soziale Fertigkeiten nicht zum Bildungsplan.

    Genau so ist es!
    Erziehung ist Sache der Eltern. Die Schule hat objektive Fakten zu vermitteln.
    “Soziale Fertigkeiten” ist nur ein schönklingender Begriff der Bildungsreformer. In Wirklichkeit sind sozialistische Werte damit gemeint!

  • Christian

    @john: Leider allerdings hat Wissenschaft nix mit Meinungsfreiheit zu tun, sondern mit entweder richtig oder hirnrissiger Bullshit.

    Ich darf gerne glauben, dass der Mars aus Ketchup besteht und holländische Treibhaustomaten die ausgewanderte Urbevölkerung des Mars darstellen. Aber deshalb ist es nicht ok, wenn ich sowas Kindern beibringe, denn hier verletze ich die Grundrechte dieser Kinder.

  • Jim Clark

    @#9, Ghost Bear: Schade. Wenn Du Dir noch ein bisschen mehr Mühe gegeben und noch einen Tick weniger nachgedacht hättest, hättest Du einen Godwin-Punkt gewonnen. Mit dem sinnleeren Geschreibsel hast Du jedoch die Chance, einen solchen Punkt zu gewinnen, ungenutzt gelassen.

  • Jürgen

    @45 John:

    Man, man, man, noch so einer, der die falsche Abkürzung gewählt hat, um seine Lieblingstirade ablassen zu können.

    Sie können sich aber schon noch erinnern, auf was sich meine Einträge bezogen haben, oder? Ansonsten bleibt mir nur zu schreiben:

    Lesen können, das Gelesene zu verstehen und adäquat auf das Gelesene im Zusammenhang antworten zu können sind schon drei verschiedene Paar Stiefel.

  • gipsnacken

    @john: ja freies land für wieviele denn noch wenn doch schon soviele in euren privatisierten Knästen hocken und mit dem Staat eine Auslastung von min. 95% vereinbart haben.

  • Gipsnacken
  • _bla_

    @Christian:

    Und welches Grundrecht der Kinder soll das sein das dort verletzt würde?
    Ein Grundrecht der Kinder auf korrekte Darstellung des Forschungsstands gibt es nicht und es wäre auch völlig unpraktikabel, es würde laufend dagegen verstoßen werden, einfach weil Eltern und Lehrer eben nicht auf jedem Gebiet den derzeitigen Forschungsstand kennen.

    Ganz abgesehen davon vermute ich ganz stark, das du das ja doch nur gegen die versuchen würdest durchzusetzen, deren Weltanschauung dir nicht passt. Wenn atheistische Eltern ihren Kinder erzählen die Menschen hätten im Mittelalter daran geglaubt, das die Erde eine Scheibe sei und Galileo sei auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden ist das zwar auch hanebüchener Unfug aber du hättest vermutlich nichts dagegen.

  • Granado

    @Joe: Ist Ihr Nachname Breivik? Ja, ja, William S. Lind & Co. haben schon die gefährliche (jüdische) Verschwörung des “Kulturmarxismus” bei der “Frankfurter Schule” etc. entlarvt.

  • bombjack

    Kurz und knapp:

    Meine Meinung dazu:

    Provokant: Schule ist Scheiße…..Part 1
    http://www.heise.de/tp/blogs/foren/S-Provokant-Schule-ist-Scheisse-Part-1/forum-238893/msg-22500293/read/

    Ob da u.U. Homeschooling (verbunden mit einem Leistungsnachweis oder Lernzielkontrolle) helfen würde, wage ich nicht zu beantworten. Das allerdings wie oben angeführt es da einige Mängel gibt, davon bin ich überzeugt…

    Btw. wer kennt nicht die ausgeblichenen Folien die z.b. der Geschichtslehrer auf den Tageslichtprojektor klatschte und die man in sein Heft abschrieb….?

    bombjack

  • Joe

    @Granado: Ist Ihr Nachname Hitler?

  • Granado

    @Joe: Sie haben vergessen, dass Ihresgleichen das früher “Kulturbolschewismus” nannte.

  • dot tilde dot

    @Gassenreh, Jakob:

    ich habe ihren kommentar jetzt etwa vier mal gelesen und verstehe immer noch nicht, auf was sie hinaus wollen.

    dabei bin ich mir sicher, dass sie der meinung sind, eine zu haben. in ihrem kommentar habe ich nur spurenelemente finden können.

    .~.

  • Der Steuerzahler

    Wieso ist Deutschland nicht rot? Ach so, Abmahnungen, Providerzensur im Wege der Störehaftung und der Jungedschutz zählen nicht.

    Ne ist klar…

    mfg

    Ralf

  • Der Steuerzahler

    ACHTUNG:

    Entweder Schreibt hier ein 2 Benutzer als “Der Steuerzahler” oder hier kommen Blogeinträge durch einander, an den Beitrag von 17:34 kann ich mich in so Fern Erinnern, das ich das mal vor Monaten in ein andern Zusamengang geschrieben habe.

    Könnte das mal wer Überprüfen?

    mfg

    Ralf

  • Ichsagmal

    Also da geht einem doch das Herz über.
    So viel Courage, dass ich das noch erleben darf.
    Nicht nur die Staatsmacht, sondern auch die Claqueure beteiligen sich am Kampf tausend gegen zwei.
    Ganz starke Leistung. Und sooo mutig.

  • pavla b.

    @Me:
    das ist die gleiche kleinbürgerliche dämlichkeit wie die in der ddr-führung. “wir weinen euch keine träne nach!” aber leute, welche gender mainstreaming und diskussionslose ergebenheit in “die dinge wie sie nun eben mal sind” infragestellen sind nicht der fehler.

  • eborn

    Was für Flachspaten die staatliche Schule hervorbringen kann man ja sehr schön an einigen Kommentatoren hier sehen.

  • Heinz Handtuch

    Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (http://de.wikisource.org/wiki/Allgemeine_Erkl%C3%A4rung_der_Menschenrechte), Artikel 26:
    „Jeder hat das Recht auf Bildung. […] Die Bildung muß auf die volle Entfaltung der menschlichen Persönlichkeit und auf die Stärkung der Achtung vor den Menschenrechten und Grundfreiheiten gerichtet sein. […] Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll.“

    Man beachte bitte: Die Eltern haben das Recht die _Art_ der Bildung zu wählen. Bildung wurde aber weiter oben definiert. Was dem nicht entspricht, dürfen die Eltern nicht auswählen.

    Des Weiteren hat der Staat die Pflicht, die Rechte der Bevölkerung, also das Recht auf Bildung zu gewährleisten. Das geht aber im Allgemeinen nur durch Schulpflicht und -zwang.

    Tests überprüfen lediglich das, was im Test auch drankommt. Mit der Abiturdurchschnittsnote wird nichts Konkretes nachgewiesen. Wenn überhaupt, muss man das vollständige Abitur, insbesondere die Noten der Prüfungsfächer betrachten. Das wäre übrigens mit allen anderen Leistungsnachweisen dasselbe. Zum letzten können viele Menschen das Abitur bestehen ohne bis zur 10. Klasse in die Schule gegangen zu sein. Es wird an so ziemlich allen Schulen Abiturtraining durchgeführt, und das wäre mit jedem anderen Test genauso. Solch eine Lernkontrolle / Leistungsstandkontrolle / whatever ist nur für diejenigen Menschen aussagekräftig, die am Lernprozess vorher beteiligt waren: Schüler, Lehrer und bedingt die Eltern.

    „Soziale Fertigkeiten = sozialistische Werte“: Lest euch bitte mal moderne Lehrpläne durch, z.B. den Thüringer Lehrplan für Mathematik am Gymnasium von 2011 (http://thillm.rz.tu-ilmenau.de/get.aspx?mid=1392&did=19980&file=lp_gy_mathematik_endfassung_19_09_12.pdf&usage=2&sid=fbd85329-7e81-404d-ad07-af45f221f05c). Das hat nichts mit Sozialismus zu tun, sondern da werden sinnvolle Sozial- und Selbstkompetenzen genannt, die der Lehrer vermitteln und überprüfen muss.

    @Fundichristenbasher:
    Wer von euch war vor 10000 Jahren da und hat gesehen, dass die Erde schon existiert hat? Wer von euch war vor 100 000 000 Jahren da und hat den Dinosauriern hallo gesagt?
    Die Evolutionstheorie, die Theorie von der Bewegung der Platten (Plattentektonik) sind _Theorien_, genauso wie die Genese in der Bibel. Der Unterschied ist nur, dass die wissenschaftlichen Theorien erfolgreicher sind als die religiösen. Guter Schulunterricht muss beide vermitteln und vergleichen. Lasst euch also nicht auf das Niveau der Fundichristen herunter, die die alternative Theorie zu verbannen suchen.

  • Jan

    @Heinz Handtuch:

    Die Evolutionstheorie, die Theorie von der Bewegung der Platten (Plattentektonik) sind _Theorien_, genauso wie die Genese in der Bibel. Der Unterschied ist nur, dass die wissenschaftlichen Theorien erfolgreicher sind als die religiösen. Guter Schulunterricht muss beide vermitteln und vergleichen. Lasst euch also nicht auf das Niveau der Fundichristen herunter, die die alternative Theorie zu verbannen suchen.

    Wie viele empirisch erfasste Hinweise sprechen für die Richtigkeit von Evolutionstheorie und (Theorie von) Plattentektonik? Wie viele empirisch erfasste Hinweise sprechen für die “Theorie” in der Bibel?

    (Ich verwende Anführungszeichen, weil ich nicht annehme, dass letzteres tatsächlich die Kriterien erfüllt, eine Theorie im wissenschaftlichen Sinne zu sein.)

    Aber unabhängig davon – soll Ihrer Meinung nach auch Phrenologie unterrichtet werden? Oder Astrologie? Sind schließlich auch (alternative) “Theorien”, und warum sollte man diese verbannen?

  • Kinch

    @Heinz Handtuch:

    Wer von euch war vor 10000 Jahren da und hat gesehen, dass die Erde schon existiert hat? Wer von euch war vor 100 000 000 Jahren da und hat den Dinosauriern hallo gesagt?
    Die Evolutionstheorie, die Theorie von der Bewegung der Platten (Plattentektonik) sind _Theorien_, genauso wie die Genese in der Bibel. Der Unterschied ist nur, dass die wissenschaftlichen Theorien erfolgreicher sind als die religiösen. Guter Schulunterricht muss beide vermitteln und vergleichen. Lasst euch also nicht auf das Niveau der Fundichristen herunter, die die alternative Theorie zu verbannen suchen.

    Auch ein schönes Beispiel, warum Epistemologie dringend an der Schule gelehrt werden müsste. Tatsächlich gibt es Qualitätskriterien, anhand derer man Theorien bewerten kann. Und wenn man etwas epistologische Bildung hat, stellt sich die Frage, ob Schöpfungslehre an der Schule unterrichtet werden sollte gar nicht mehr.

  • Olli

    @Jan: Nicht zu vergessen noch diverse andere Schöpfungsgeschichten.

    Ich verdamme ja immer noch Pandora dafür, das sie das Leid auf die Welt gebracht hat. Dumme neugierige Kuh.

  • Heinz Handtuch

    Ich habe doch wohl gesagt, dass die wissenschaftlichen Theorien erfolgreicher sind als die religiösen. Deswegen sollte sich der Unterricht auch auf die wissenschaftlichen Theorien konzentrieren. Es ist für die Modellbildungsbildung aber notwendig, auch mal verschiedene Modelle zur Erklärung derselben Sache zu betrachten. Dann muss man natürlich auch die Qualitätskriterien von Modellen / Theorien behandeln und feststellen:
    – wissenschaftlichen Modelle sind erfolgreicher als religiöse Modelle (mehr Potenzen, weniger Grenzen)
    – religiöse Modelle sind für manche Menschen einfacher zu verstehen als wissenschaftliche Modelle
    – zumindest die Religiösen können mit ihren Modellen nicht wirklich arbeiten, da dann schnell kommt „die Wege des Herrn sind unergründlich“.

    Und wenn man religiöse Theorien auseinandernehmen will, dann bitte mindestens auf diesem Niveau.

  • Jan

    @Heinz Handtuch: Nach wie vor – die religiösen “Theorien” sind keine, z.B. Erfüllen sie nicht das Kriterium der Falsifizierbarkeit.

    Gerne kann ja die biblische Schöpfungslehre den Schülern bekannt gemacht werden, solange sie auch als religiöse Ansicht gekennzeichnet ist. Solange das auch entsprechend gekennzeichnet ist.

    Aber doch bitte nicht als “Alternative” zu Naturwissenschaftlichen Theorien. Das eine hat mit dem anderen überhaupt nichts zu tun.

  • Carsten

    @Heinz Handtuch:

    „Soziale Fertigkeiten = sozialistische Werte“: Lest euch bitte mal moderne Lehrpläne durch, z.B. den Thüringer Lehrplan für Mathematik am Gymnasium von 2011 (thillm.rz.tu-ilmenau.de/g…81-404d-ad07-af45f221f05c). Das hat nichts mit Sozialismus zu tun, sondern da werden sinnvolle Sozial- und Selbstkompetenzen genannt, die der Lehrer vermitteln und überprüfen muss.

    Da stellt sich vorab schonmal die Frage: Warum soll dafür der Mathematiklehrer zuständig sein? Geht das nicht auf Kosten der Fachbildung?
    Schauen wir es uns mal näher an:

    Sozialkompetenz Der Schüler kann mit anderen lernen.

    Warum soll “mit anderen lernen” eine zu vermittelnde Kompetenz sein? Ziel der Bildung muß doch sein, den Schüler zu einer eigenständigen Persönlichkeit heranzuziehen!
    Das bedeutet in erster Linie, der Schüler soll in die Lage versetzt werden, sich allein, ohne fremde Hilfe, Kenntnisse anzueignen.
    Hat er dieses Ziel erreicht, wird er ohne weiteres auch mit anderen zusammen lernen können. Die Kompetenz “mit anderen lernen” ist also überflüssiger Blödsinn.
    Sie macht nur “Sinn”, wenn man auf die Kompetenz “eigenständiges Lernen” verzichtet.
    Das würde heißén, man will Schüler heranziehen, die zwar zusammen mit anderen lernen können, aber nicht eigenständig.

    Hier wird das wahre Ziel deutlich: Man will keine eigenständige Menschen heranziehen, sondern abhängige!

  • Granado

    @Carsten: Da haben Sie aber wenig Ahnung von geistigen Prozessen – schauen Sie mal nach Georg Polya oder Imre Lakatos’ Trialog! Oder wünschen Sie sich Autisten? Und was sollen die bewirken (in der Gesellschaft)?

  • Heinz Handtuch

    Natürliche sind religiöse Theorien genauso falsifizierbar wie naturwissenschaftliche Theorien. Da brauchst du nur bis zum 22. Dezember 2012 warten. Wenn es ihn gibt, wurde eine religiöse Theorie falsifiziert. (Damit meine ich nicht die religiöse Theorie der Mayas sondern derjenigen, die aus dem Ende eines Kalenders auf das Welt schließen.)

    Tatsächlich halten sich die großen Religionsgemeinschaften inzwischen mit überprüfbaren Vorhersagen zurück. Eine solche Religiöse Anschauung, die keine Vorhersagen über irgendetwas trifft, ist aus wissenschaftlicher Sicht nicht interessant. Auf die Validität der Erklärung zurückliegender Ereignisse hat das aber keinen Einfluss.

    Und natürlich haben religiöse und wissenschaftliche Theorien etwas miteinander zu tun. Sie versuchen beide, diesselbe Beobachtung zu erklären. Das tun sie auf völlig verschiedenen Wegen, aber ihre Gemeinsamkeit ist das Ziel.

    @ Carsten: Bitte den eigenen Text nochmal lesen. Du schreibst ganz klar: „Der Schüler _kann_ mit anderen lernen.“ Es geht nicht darum, dass er dies bei jeder Gelegenheit tut, sondern dass er es kann. Es ist natürlich auch das Ziel, dass der Schüler alleine lernen kann (Selbstkompetenz).

  • Granado

    @Heinz Handtuch: “religiöse und wissenschaftliche Theorien … versuchen beide, diesselbe Beobachtung zu erklären” – Nein! Religiöse Vorstellungen mögen was mit Orientierung(swissen) zu tun haben, wissenschaftliche Theorien führen (auch) zu Handlungswissen. Standardbeispiel in einer afrikanischen Kultur: Sie wissen, dass Termiten die Hütte zum Einsturz brachten – aber dass es passierte, als jemand darunter lag, zeigt bösen Zauber.

  • Carsten

    @Heinz Handtuch:

    Wenn der Schüler alleine lernen kann, dann kann er es auch mit anderen.

  • Olli

    @Carsten:

    Nein auch das muss man erst lernen.

    Mit anderen zusammen lernen und alleine zu lernen sind zwei paar Schuhe.

  • Carsten

    @Olli:

    Wenn jemand allein etwas lernen kann, warum ist es dann notwendig, daß er das auch mit anderen zusammen tut?

  • Stefan

    @Carsten:
    Weil es eine notwendige Fertigkeit ist, dies tun zu können um in einer Gesellschaft zu leben.

  • Carsten

    @Stefan:

    Es ist notwendig, weil es notwendig ist, ist keine Begründung.

  • wonko

    @Carsten:

    warum ist es dann notwendig

    Moment. Sie wollen doch sicherlich erst einmal Ihre Behauptung belegen, daß wenn jemand

    alleine lernen kann, dann kann er es auch mit anderen

    Andernfalls entsteht hier der sicherlich falsche Eindruck, Sie wollten aus Mangel an Argumenten mit zweifelhaften Methoden die Diskussion manipulieren.

  • leser

    @Carsten:

    Wenn jemand allein etwas lernen kann, warum ist es dann notwendig, daß er das auch mit anderen zusammen tut?

    Oft kann jemand mit anderen effizienter lernen als alleine. Ob er das kann, hängt von vielen Faktoren ab.
    Es gibt auch den umgekehrten Fall, dass jemand alleine effizienter ist als mit anderen zusammen.

    Desweiteren gibt es Aufgaben, die sich aufgrund ihres Umfangs nur arbeitsteilig lösen lassen.

    Last but not least: Unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft organisieren sich stark arbeitsteilig. Im Ergebnis verlangen viele Tätigkeiten die Fähigkeit, Arbeit gemeinsam mit anderen zu erledigen.
    Diese Fähigkeit kann man trainieren. Gemeinsames Lernen ist eine Form des Trainings.

    Ein Problem sehe ich darin, wenn man nicht berücksichtigt, dass es verschiedene Typen von Menschen gibt und keinen Platz mehr vorsieht für die, die am besten in Ruhe und weitgehend alleine arbeiten.

  • Carsten

    @leser:

    Oft kann jemand mit anderen effizienter lernen als alleine. Ob er das kann, hängt von vielen Faktoren ab.

    Beispiele?

    Desweiteren gibt es Aufgaben, die sich aufgrund ihres Umfangs nur arbeitsteilig lösen lassen.

    Darum geht es nicht. Wir reden nicht von Aufgaben lösen, sondern nur über gemeinsames Lernen.

    Last but not least: Unsere Gesellschaft und unsere Wirtschaft organisieren sich stark arbeitsteilig. Im Ergebnis verlangen viele Tätigkeiten die Fähigkeit, Arbeit gemeinsam mit anderen zu erledigen.
    Diese Fähigkeit kann man trainieren. Gemeinsames Lernen ist eine Form des Trainings.

    Da gibt es sicher bessere Formen.

  • Olli

    @Carsten: Weil er höchstwahrscheinlich auch mal anderen etwas beibringen muss. Sei es in der Ausbildung, als Elternteil oder als Chef.

    Es stärkt auch die Fähigkeit zur sozialen Interaktion und kann sogar für Diskussion wichtig sein.

  • Carsten

    @Olli:

    Weil er höchstwahrscheinlich auch mal anderen etwas beibringen muss. Sei es in der Ausbildung, als Elternteil oder als Chef.

    Wir reden über gemeinsames Lernen. Nicht über Lehrfähigkeiten.

    Es stärkt auch die Fähigkeit zur sozialen Interaktion und kann sogar für Diskussion wichtig sein.

    Das heißt aber nicht, daß es notwendig ist.

  • olli

    @Carsten: das lernt man da aber auch.und klaist die stärkung der sozialen interaktion wichtig

  • Carsten

    @olli:

    Du redest am Thema vorbei.
    Die Frage war, warum “mit anderen lernen” eine notwendige, in der Schule zu vermittelnde Qualifikation sein soll.