Gericht klärt den “Dortmunder Spermaraub”

Ein 41 Jahre Dortmunder ist mit einer Schadensersatzklage gegen Frauenärzte gescheitert, die sein Sperma unberechtigt für eine künstliche Befruchtung verwendet haben sollen. Der Mann verlangte von den Ärzten den Unterhalt zurück, den er als Vater von Zwillingen an seine ehemalige Partnerin zahlen muss.

Der Mann hatte 2004 sein Sperma einfrieren lassen. Aber nur, wie er behauptet, um im Fall einer Erkrankung doch noch Vater werden zu können. Die Mediziner hätten das Sperma aber gleich zwei Mal zur künstlichen Befruchtung seiner ehemaligen Freundin verwandt, nachdem er sich getrennt hatte.

Vor dem Oberlandesgericht Hamm wurde darum gestritten, ob der Mann trotz der Trennung damit einverstanden war, dass mit seinem Samen Kinder gezeugt werden. Der Mann behauptete, er sei mit der Geburt der Zwillinge schon zum zweiten Mal hintergangen worden. Bereits 2004 habe seine ehemalige Partnerin nach künstlicher Befruchtung einen Jungen zur Welt gebracht, dessen Vater er sei. Schon damals sei er nicht einverstanden gewesen, habe aber freiwillig Unterhalt für den Sohn gezahlt und sich trotz der Trennung auch um ihn gekümmert.  

Den Unterhalt für die drei Jahre jüngeren Zwillinge wollte der Mann aber nicht übernehmen. Da er als biologischer Vater aber auf jeden Fall für die Kinder zahlen muss, verklagte er die Ärzte auf Schadensersatz.

Zum einen behauptete er, nicht in die künstliche Befruchtung eingewilligt zu haben. Außerdem sei die Lagerfrist für sein Sperma längst abgelaufen gewesen. Sein Samen sei ohne sein Einverständnis weiter aufbewahrt worden.

Vor Gericht drehte sich der Streit maßgeblich um die Frage, ob der Mann nicht vielleicht doch mit der Geburt der Zwillinge einverstanden war. Die Ärzte präsentierten nämlich Einverständniserklärungen, die er unterzeichnet haben soll. Obwohl der 41-Jährige die Echtheit der Dokumente bestritt, folgte das Gericht einem Schriftsachverständigen. Dieser war sich zu 99 % sicher, dass die Unterschriften echt sind.

Dem Kläger warf das Gericht dagegen vor, er habe sich in Widersprüche verwickelt. Allerdings heißt es in Presseberichten, auch die Mutter der Kinder habe mindestens  eine Fälschung zugegeben. Die maßgeblichen Unterschriften hält das Oberlandesgericht Hamm aber für echt. Wegen dieser schriftlichen Zustimmung spielt es laut den Richtern auch keine Rolle, ob die Ärzte (vorher) die Lagerfristen für seinen Samen unberechtigt verlängert haben.

Oberlandesgericht Hamm, Urteil vom 4. Februar 2013, Aktenzeichen I-
22 U 108/12

  • tom 2

    Man weiß natürlich nicht was wirklich war.

    Aber von den Ärzten ist das schon auch seltsam.
    Arzt: “Ihr Partner ist gesund, warum zeugen Sie nicht auf normalem Weg”
    Frau: “Weil er mein Ex ist”
    Arzt: “Ist er denn einverstanden?”
    Frau: “Ja, hier hat er unterschrieben”
    Arzt: “OK, aber das Sperma ist abgelaufen. Er soll frisches bringen”
    Frau: “Ach nö, das alte tuts schon”

    Aber auch der Mann.
    Nach der ersten unerlaubten Verwendung geh ich doch zum Arzt, stell ihn zur Rede und verbiete offiziell die Verwendung.

  • _Flin_

    Das mit den Unterschriften macht den Fall recht merkwürdig. Interessant wäre, ob der Fall in eine höhere Instanz gehen kann.

  • emma peel

    Man hat sich vor mind. drei Jahren getrennt, aber die Frau (und der Mann) wollen noch ein Kind? Sehr logisch…
    Ist der Mann den vermögend?

  • Lars

    Selbst wenn die Unterschrift gefälscht gewesen wäre, wäre das ja ebenfalls nicht den Ärzten anzulasten, sondern dem Fälscher. Insofern verstehe ich das OLG nicht, da einen Zusammenhang zu konstruieren. Wenn beide Situationen (gefälscht vs. nicht gefälscht) zum gleichen Ergebnis führen, ist da ja keine Kausalität.

    Ausserdem haben wir hier eine arg merkwürdige Form von “Der Zweck heiligt die Mittel.” Der Verstoß gegen Aufbewahrungsvereinbarungen war in Ordnung, weil man hinterher wusste, dass man einen Nutzen aus dem Verstoß ziehen konnte? *würg*

    Ich hoffe das geht in die Revision.

  • sebl

    Die Hitler Tagebücher wurden von den Schriftexperten auch als zu 99% echt eingestuft und das waren ganze Bände. Es ist auch nicht wirklich schwer eine Unterschrift zu fälschen wenn man die Originale zuhause bei sich liegen hat und einfach durchpauscht.

  • Christian

    Am Ende alles Copyright oder?

    - Diebstahl von DNA
    - Kopieren von Unterschriften
    - Zwillinge!

  • Ratlos

    War eigentlich nur zu erwarten: Wie will man(n) der Frau und den Ärzten das Gegenteil beweisen? Hier hat das Wohl der Kinder Vorrang, egal ob sie legal oder illegal gezeugt wurden (Oh Gott, was für ein Satz).
    Ergo: Wer Samen, Blut oder sonstige Körperteile spendet, kann nicht davon ausgehen daß die Ärzte etwaige Gesetze oder Vorschriften befolgen müssen. Im Zweifelsfall ist der Privatmann im Unrecht.

  • Klabund

    Ach ab einer gewissen Menge an Kindern ist das mit dem Unterhalt doch sowieso egal…

  • Horst

    Als Mann sollte man sich wirklich direkt einer Vasektomie unterziehen und für den späteren Kinderwunsch dann frisch aus den Hoden zapfen lassen. Ansonsten ist man ja immer nur gearscht.

  • kreativername

    In dem Spiegel Artikel zu dem Urteil steht, was ein nicht ganz unwesentliches Detail ist, dass die grafologische Gutachterin zunächst auch eine nachweislich gefälschte Unterschrift zunächst als echt bewertet hatte.
    Der Kläger hatte behauptet alle notwendigen Unterschriften auf den entsprechenden Formularen (die man zu Hause ausfüllen kann) seien gefälscht worden.

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kuenstliche-befruchtung-olg-hamm-weist-klage-eines-vaters-ab-a-881353.html

  • nils

    Aus dem Spiegel-Artikel: “Eine notwendige eidesstattliche Versicherung wurde von der Klinik nicht angefordert.”

    Heißt das nicht, der Fall ist klar? Eine eidesstattliche Versicherung hätte da sein müssen, ist es aber nicht. Die Ärzte zahlen. Oder?

    Und eine GutachterIN(!), die bereits beim ersten Versuch eine nachweislich gefälschte Unterschrift nicht als solche erkannt hat, ein zweites Mal zu fragen ist ja wohl der blanke Hohn oder? Als Mann ist man auf dem Gebiet echt verlassen, wenn es der Dame beliebt darf man die nächsten 20 Jahre zahlen und kann nichts dagegen tun.

  • nils

    Gruß an den Maschinenraum: Bekam grade den Hinweis, dass ich die Mailadresse vergessen hatte, konnte aber nur mit “Zurück” zurück und der Text war weg. Gehört das so? :’(

  • Tilia

    @sebl: Bei einer 0815 Fälschung einer Unterschrift mag durchpauschen funktionieren, sobald aber eine echter graphologischer Vergleich mit einem Original stattfindet, fliegt so etwas schnell auf. Entscheidend ist nämlich nicht (allein) die Otptik -selbst bei eigenen Unterschriften gibt es immer kleine Abweichungen- sondern die Schriftführung, d.h. wie werden Buchstaben angeschrieben, wie verläuft der Schreibfluß etc. Solche Sachen lassen sich u.a. anhand der Tintendicke etc. nachweisen und sind sehr schwer zu fälschen.

  • sebl

    @tilia
    und wenn man mal Kugelschreiber statt Federhalter nimmt? Wie bereits gesagt auf diese graphologischen Gutachten gebe ich nicht viel, hat ja selbst bei den Hitler Tagebüchern nicht geklappt und ich meine da haben verschiedene Graphologen Gutachten erstellt. Ein Bekannter wurde mit einer gefälschten Unterschrift nämlich mal übelst geschädigt, aber auch da meinten die Gutachter: Zu 99% seine Unterschrift. Es gibt nämlich nur endlich viele Merkmale und die hängen auch von Stift, etc. ab.

  • lauri

    @Horst: Auch das hilft ihm nicht wenn er verheiratet ist, dann gilt er automatisch als Vater

  • Troll

    @Nils
    Wieso 20 Jahre? Dürfen die Kinder nicht studieren?

  • Elmar Hok

    Das ist der erste mir bekannte Fall einer richtigen ‘Raubkopie’!

  • Horst

    @lauri

    Die juristiche Elternschaft kann man aber auf den bilogischen Vater übertragen.

  • Lutz

    @Ratlos: Um das Wohl der Kinder (jedenfalls im Sinne von finanzieller Unterstützung) ging es hier weniger. Selbst bei einem gewonnen Prozess wäre der Vater gegenüber seinen Kindern weiterhin unterhaltspflichtig. Er hätte sich das Geld nur von dem betreffenden Frauenarzt wiederholen können.

  • frage

    Mal allgemein: Gilt die Unterhaltspflicht denn auch bei gestohlenem Samen, ohne dass je eine sexuelle Handlung zwischen den beiden Personen stattgefunden hat? Das kann ja nicht sein.

  • CobraCommander

    @frage: Ist aber so… der Kern des Problems. Der Wille des Gesetzgebers hilft hier auch nicht, weil es zum Zeitpunkt der Einführung des BGB keine vergleichbare Reproduktionsmedizin gab.

    Und weil Staat halt keine Lust hat, selbst zu zahlen, müsste im Fall der Fälle sogar ein Verbrechensopfer löhnen…

  • CobraCommander

    @frage: Ist aber so… der Kern des Problems. Der Wille des Gesetzgebers hilft hier auch nicht, weil es zum Zeitpunkt der Einführung des BGB keine vergleichbare Reproduktionsmedizin gab.

    Und weil Staat halt keine Lust hat, selbst zu zahlen, müsste im Fall der Fälle sogar ein Verbrechensopfer ohne weiteres löhnen.

  • yaguza

    ich hätte erwartet, dass die verantwortlichen Ärzte ein persönliches Gespräch mit allen Beteiligten führen, bevor sie neues Leben zeugen.
    Unverantwortlich gegenüber den Kindern.

  • Karl Hodensack

    @CobraCommander: Wenn nur das BGB eingeführt worden wäre und nicht der Samen, dann hätte es erst gar keine Kinder gegeben. Das vorliegende Problem hätte also vermutlich durch die Einführung des BGB verhindert werden können …..

  • Bernd

    Wie verlaesslich ist denn so ein Gutachten eines Schriftsachverstaendigen? Gibt es da irgendwo eine wissenschaftliche Untersuchung dazu?

  • earendil

    Merkwürdiger, undurchsichtiger Fall. Allerdings hat man schon den Eindruck, als sei die Frau eine recht unangenehme Person, mal verhalten ausgedrückt.

    Auf jeden Fall ein gefundenes Fressen für Maskulisten, wird sicher noch auf Jahre in deren propagandistischem Arsenal zu finden sein. :/

  • Kai

    Die Ärzte haben gegen die Vereinbarung verstoßen (Verwendung über Lagerzeit hinaus). Die Unterschrift gilt doch nicht unabhängig von gesetzlichen Fristen oder anderen Vereinbarungen.

    Merkwürdig bleibt das alles trotzdem. Als Arzt wäre ja nun auch eine erhöhte Sensibilität angebracht, wenn die Partnerin eines gesunden Partners eine künstliche Befruchtung will.

  • Densor

    @earendil: Ja immer diese fiesen “Maskulisten”. Weiß doch jedes Kind; Nur Frauen können Opfer sein, Männer sind mindestens “Schuldig im Geiste”, immer!

  • Banane

    @26: So ist es eben. Genauso wie den Feministen jeder echte Vergewaltiger nen Beweis dafür ist das jede Anschuldigung die diesbezüglich von einer Frau erhoben wird wahr sein muß.

    Das widerwärtigste an diesem Fall ist, daß hier 3 weitere Menschen ohne jede Möglichkeit dagegen etwas zu unternehmen hineingezogen werden. Ebenso entlarvend ist das das deutsche Gutachterunwesen mal wieder auf ganzer Linie versagt.

    Fazit: Sperma einfrieren == schlechte Idee

    - Banane

  • Garstig

    @Horst: Das nützt nichts, Stichwort “Kuckuckskinder”.

  • Banane

    @30 und das nützt in diesem Kontext genau warum nicht?

    Als jemand der eine Vasektomie hat machen lassen wäre ich denke ich in einer guten Position die Vaterschaft anzuzweifeln und ggf. nachprüfen zu lassen.

  • timmää

    @Banane:

    jetzt ist es also gesichert, dass die Gutachter versagt haben? Man man man, dich hätte ich ja nicht gerne als Richter…

    Zum Thema: Wer bei aktueller Gesetzeslage seine Körperflüssigkeiten irgendwo lagern lässt, ist sehr gut beraten, sämtliche Erklärungen desbezüglich schriftlich notariell verwahren zu lassen. Hätte der Mann das gemacht (angenommen er sagt die Wahrheit), wäre er vielleicht aus der Nummer rausgekommen. So jedoch war er unvorsichtig und hat halt Pech gehabt.

    Und mal ganz abgesehen davon: wer seinen Samen abgibt, muss meiner Meinung nach grundsätzlich mit dem Risiko rechnen, dass unabsichtlich Fehler gemacht werden, fahrlässig geschlampt wird oder vorsätzlicher “Samenraub” begangen wird. Die Konsequenz daraus ist dann immer, dass der Spender Vater wird. Absichern kann man sich vielleicht gegen finanzielle Folgen, aber Vater ist man so oder so. Wer das ausschließen will, der darf sich nicht von seinem Erbgut trennen.

  • Banane

    @32 der schluß liegt zumindest sehr nahe. Zumindest nach der derzeitigen Informationslage. Eine Gutachterin die bereits im ersten Anlauf eine falsche Unterschrift als echt erkennt ist nunmal nicht wirklich eine belastbare Erkenntnisquelle (wie gesagt Stand der Faktenlage, Sollte die Information aus dem Spiegelartikel falsch sein wäre es selbstredend etwas anderes), Nur das “Gutachter”(un)wesen in D hat eine ellenlange Tradition an grob fahrlässigem und vorsätzlichem Versagen (Stichwort: Gefälligkeitsgutachten) so das ein solcher “Vorfall” zumindest hinreichend plausibel ist.

    Dieser Umstand wurde vom Gericht zumindest meiner Meinung nach genauso unzureichend gewürdigt, wie der Umstand das GERADE aufgrund der Gesetzeslage es sehr zweifelhaft ist, dass ein Mann NACH der Trennung von seiner Partnerin einer künstlichen Befruchtung mit seinem Samen zustimmen würde. Abgesehen von dem reichlich abstrusen Fall das er ihr eins reinwürgen will, der Befruchtung zustimmt um sich danach böswillig aus der Unterhaltspflicht rauszuklagen.

    Die notarielle Hinterlegung nutzt garnichts wenn die entscheidenden Dokumente offenbar daheim im Kämmerlein ausgefüllt werden können.

  • suki11

    Wenn man nicht mehr will, dass sein Samen irgendwie verwendet wird, dann muss man wohl die Samenbank schriftlich auffordern seinen Samen zu vernichten und ausdrücklich alle gemachten Erklärungen widerrufen. Per Einschreiben mit Rückschein. Und hartnäckig dran bleiben, ob der Samen auch tatsächlich nicht mehr gelagert wird.

    Dann kann es zwar immer noch sein, dass ein Fehler oder böse Absicht passiert und man Vater und damit unterhaltspflichtig wird. Aber die Chancen auf eine Erstattung des Unterhalts bzw. Schadenersatz von der Samenbank doch deutlich größer sein.

    Besonders kann dann nicht die bösartige Ex kommen und sich nen neues Kind machen lassen, weil ihr der bisherige “Unterhalt” nicht mehr fürn Urlaub reicht. ^^

  • a.n

    @Densor: Gibt es “Maskulisten”? Ja. Wird dieser Fall ein gefundenes Fressen für ebendiese sein? Dazu ist er zumindest geeignet. Ich verstehe Ihr Problem mit dem Kommentar irgendwie nicht, sorry.

  • flame

    Soweit ich gelesen habe, war die Frau bei den Ärzten durchaus mit einem Mann anwesend. Nur eben nicht dem Betroffenen. Aber da es noch keine Gesichtskontrolle in jeder Praxis gibt und KiWu Behandlung, die privat bezahlt werden, keine Krankenkassenkarte oder sonstigen Ausweis erfordern, wüsste ich auch nicht, wie die Praxis diesen Betrug hätte bemerken müssen.
    Meiner Ansicht nach ist hier die Frau die Schuldige (und das sage ich als Frau und Mutter). Sie hat nachweislich mind. eine Unterschrift gefälscht (die zum Verbleib des Spermas in der Klinik führte, sie verlängerte nämlich selbst den Vertrag per gefälschter Unterschrift). Ohne diese Fälschung wäre das Sperma korrekt vernichtet wurden. Der Mann konnte gar nicht von einem bestehenden Handlungsbedarf ausgehen, der seines Wissens nach das Sperma längst hätte vernichtet werden sollen.
    Ich denke der Mann sollte Schadensersatzansprüche an die Frau stellen und einklagen. Die kann sich dann den Unterhalt selbst auszahlen.

  • heinz handtuch

    wer so eitel auf sein eigenes erbgut ist, dass er es einlagern lässt, der nimmt in kauf elter zu werden.

    lustiges thema, ansonsten klare fehlentscheidung bei dieser (angeblichen) gutachtenlage.

  • Stefan

    @36
    mir ist auch schleierhaft, wieso er nicht die täterin verklagt, anstatt diejenigen, die vielleicht möglicherweise die pflicht gehabt hätten, die täterin von ihrem vorhaben abzuhalten.
    aber vielleicht ist bei ihr nichts zu holen…

    @37
    schönes blame-the-victim-argument. und vergewaltigungsopfer sollen sich ordentlich was anziehen, dann wäre das nicht passiert, ne?

  • Blacky

    @earendil: Stimmt, der vorliegende Fall ist auch im Hinblick auf den Frauenbonus vor Gericht (aka “Opfer-Abo”*) interessant.

    * nochmal danke an J.K. und vor allem die Unwort-Jury für die Etablierung dieses Begriffs

  • zf.8

    @Stefan:

    Vielleicht findet man gegen die Frau keine Anspruchsgrundlage.

  • wonko

    @Blacky: Och Sie Armer, möchten Sie auch mal gerne Opfer sein und keiner lässt Sie?

  • kleinlich, peinlich

    @wonko:
    Eine sehr dumme Antwort auf den (nicht von der Hand zu weisenden) Vorwurf, Frauen genössen vor Gericht pauschal Vorteile.
    Wie erklären Sie denn dass die Gutachterin, nachdem sie nachweislich falsch geurteilt hatte, a) weiter vom Gericht beschäftigt wurde und b) nicht an ihrem eigenen Urteil zweifelte?

  • fubu

    @wonko:

    Och Sie Armer, möchten Sie auch mal gerne Opfer sein und keiner lässt Sie?

    Lieber wonko, vielen Dan für diesen qualitativ hochwertigen Beitrag zum Thema.

  • Don

    Merke: ein Frau, die Kuckuckskinder zeugt oder Samenraub begeht kommt zu 99% damit durch und muss keinen finanziellen Schaden fürchten, da die Hintergangenen (Männer) sich um den finanziellen Schaden kümmern müssen.

  • sebastian

    @1/tom 2

    Wenn das Einverständnis vorliegt würde man NICHT nach neuem Sperma fragen. Denn das neuere Sperma stammt von einem deutlich älteren Mann, mit dementsprechenden Konsequenzen (höheres Risiko für Trisomie 21, etc.).

    Es macht übrigens Sinn in seinen Zwanzigern Sperma einfrieren zu lassen, wenn man später Kinder zeugen will (mit geringerem Risiko für Erbgutstörungen).

  • sebastian

    @kleinlich, peinlich

    Anhand der korrupten Verbandelung von Gerichten – die die Gutachten freihändig vergeben – und den Gutachtern.

    Wenn Sie die Branche kennen würden, wüssten Sie, dass es mit männlichen Gutachtern genauso läuft.

  • wonko

    @fubu: Ehre wem Ehre gebührt – der Dank gebührt meinem Vorredner, der die Sprunghöhe vorgegeben hat.

  • wildetheorie

    Vielleicht gibt es ja einen trifftigen Grund, dass der Mann nicht die Frau, sondern die Ärzte verklagt hat:
    Womöglich haben die beiden den ganzen Vorgang gemeinsam getürkt, um auf diese Weise eine dritte Partei – nämlich die Ärzte – zu dauerhaften Unterhaltszahlungen zu verpflichten?
    Ja, ich weiss, eine wilde und vermutlich absurde Theorie.

  • GriKle

    “Denkt denn niemand an die Kinder?”(TM)

    ;-)

  • Kati

    @wildetheorie:

    Meiner Meinung nach haben die Frau und ihr neuer Mann gemeinsam getürkt, um den vorherigen Mann für ihre Familie blechen zu lassen.

  • suki11

    @Stefan:

    Vermutlich kann man in Deutschland keine Frau verklagen, nur weil sie schwanger ist. Die Umstände sind da egal. Ist aus ganz grundsätzlichen Erwägungen vermutlich auch richtig so.

    Frau kann ja auch zur Schwangerschaft straflos lügen und sich als Schwangere als schwangerschaftsvertretung bewerben. Da wäre ne Klage wegen “unerlaubter” Schwangerschaft sittenwidrig.

    Wenn ne Frau ohne Absprache die Pille weg lässt, kann man als Frau auch nicht klagen.

  • Garstig

    @Banane: Ich meine das eher allgemein, bei dem, was es so an Urteilen und Geschichten gibt. Passend finde ich die Zusammenfassung eines Urteils, sinngemäß: “Wenn sie will, daß jemand anders bezahlt, muß sie nur das Telefonbuch aufschlagen.” Eine Vasektomie würde ich daher niemals als Garantie ansehen, denn auch dann muß immer noch der Mann nachweisen. Was Unterhalt angeht, scheint in Deutschland alles möglich, aber keine Gerechtigkeit.

  • Christian

    heute gab es zudem ein urteil, das ein per anonymer Samenspende gezeugtes Kind anrecht darauf hat dem Namen ihres biologischen vaters zu erfahren. Wenn biologische Eltern wie in diesen Falle immer unterhaltspflichtig sind, gibt es dann bald keine Samenspender mehr iN Deutschland?

    http://www.spiegel.de/panorama/justiz/name-von-anonymem-samenspender-muss-preisgegeben-werden-a-881745.html

  • Stefan

    niemand redet von “unerlaubter schwangerschaft”, hätte die nur aufgehört zu verhüten wär die sache ganz anders.
    sie hat straftaten begangen und daraus ist ein schaden entstanden. der ist zu ersetzen.

    wenn sie durch ihre gefälschten unterschriften nicht schwanger geworden wäre, sondern z.b. fremdes eigentum verkauft hätte, wäre sie auch schadensersatzpflichtig.

    vielleicht kann u.v. dazu ja mehr sagen, ich vermute bei ihr ist einfach nichts zu holen mit 3 kinder und dieser einstellung…also hat er’s bei der klinik versucht.

  • JJ Preston

    Am OLG Hamm haben sie ohnehin eine sehr seltsame Rechtsauffassung, wie es aussieht:

    http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2013-02/samenspende-anonym-namen-urteil

    (Interessant finde ich die immer wiederkehrende Argumentation dazu:
    “Wann hat es eingewilligt, niemals den eigenen Vater/Mutter kennenzulernen? Sie können einem Menschen nicht einfach seine Rechte berauben, indem sie einen Vertrag mit Dritten schließen.” – Kommentar #18 von henry86

    Nur hat weder henry86 noch einer der Mitkommentatoren begriffen, dass ein ungezeugtes Kind noch keine Rechte hat – womit es, analog zum Schwangerschaftsabbruch der Mutter zusteht, über das künftige Kind zu entscheiden. Und dass das Rechtsgeschäft über die Handlung, die erst zur Entstehung des Kindes führte, unter der Voraussetzung der späteren Unterhaltspflicht wahrscheinlich gar nicht zustande gekommen wäre. Womit das Kind gar nicht existieren würde.)

  • Stefan

    @53 siehe 54

  • suki11

    @Stefan:

    Wenn eine Frau schwanger wird, kann das niemals eine Straftat sein, die zu Schadenersatz verpflichtet. Umstände egal. Das wird so sein. Das wird der Grund sein, warum der Mann die Frau nicht verklagt hat, sonder die Ärzte. ^^

    Außerdem hat Frau sowieso kein Geld und das Kind braucht Unterhalt. Das Kindeswohl steht da im Mittelpunkt. Deshalb hat man da als Mann vermutlich sehr wenig Chancen um Unterhalt herum zu kommen. Selbst wenn man noch so mies abgezockt wurde.

  • Stefan

    @57
    bitte, lies doch. nicht dass sie schwanger wird.

  • Stefan

    @57, bitte lies doch was ich geschrieben habe.
    ich habe nirgends geschrieben dass eine schwangerschaft eine straftat ist oder dass sie einen schadensersatz begründen würde.

    unterschriften zu fälschen kann das aber, egal welcher form der daraus folgende finanzielle schaden auch ist.

  • suki11

    @Stefan: Dass die maßgebliche Unterschrift gefälscht war, konnte der Mann aber nicht beweisen. Ein Gutachter hat ermittelt, dass sie zu 99% echt ist.

    Und ansonsten steht im Artikel:
    “Da er als biologischer Vater aber auf jeden Fall für die Kinder zahlen muss, verklagte er die Ärzte auf Schadensersatz.”
    Das ist gescheitert, weil er eine Einverständniserklärung unterschrieben hat, auch wenn er es bestreitet. Er konnte die Fälschung nicht beweisen und damit ist die Sache geklärt. ^^

  • suki11

    @Stefan: Und selbst wenn eine Frau die Straftat begeht eine Unterschrift fälscht und dadurch völlig widerrechtlich an Sperma kommt, womit sie schwanger wird, dann ist der Mann trotzdem zum Unterhalt verpflichtet. ^^

    Gebe niemals, gebe wirklich niemals, dein Sperma dauerhaft in fremde Hände. :D

  • Stefan

    @60 es beantwortet aber nicht die frage warum er die klinik verklagt hat und nicht die frau, völlig unabhängig davon was er beweisen kann.

    @61 ja, er ist unterhaltsverpflichtet, weil das ein anspruch des kindes ist. davon unberührt ist ein möglicher schadensersatzanspruch gegen die frau.

  • suki11

    @Stefan: Und selbst wenn die Frau zugegeben hätte, dass sie die Unterschrift gefälscht hat, dann ist es für die Frage des Schadenersatzes durch die Ärzte vermutlich relevant, ob die Ärzte die Fälschung hätten bemerken können.

    Wenn selbst ein Gutachter und Experte keine Fälschung erkennt, kann man das wohl kaum von Ärzten verlangen. Deshalb wären die vermutlich selbst in diesem Fall nicht Schadenersatzpflichtig.

    Vielleicht sollte man ins Gesetz schreiben, dass in solchen Fällen eine persönliche Kontaktaufnahme Vorschrift ist.

  • suki11

    @Stefan:

    Ach Stefan, … ;-)

    a) Er hat die Frau nicht beklagt, weil das nichts bringt. Weil er auf jeden Fall Unterhalt zahlen muss, weil er der leibliche Vater ist.

    b) Die Frau bekommt auch deshalb Unterhalt vom Mann, weil sie kein Geld hat. Wie soll die denn mit 3 Kindern arbeiten gehen? Da hilft dir so ein Schadenersatzanspruch gar nix. ;-)
    Außerdem konnte er die Fälschung nicht beweisen.

  • Stefan

    @64, mit logisch denken hast du’s nicht so, huh?
    einfach irgendwas antworten was sich sinnvoll anhört.
    ciaociao.

  • Kati

    @suki11:

    Findest du es wirklich richtig, dass eine Frau sich so ihren Kinderwunsch erfüllt? Wie werden sich die Kinder fühlen, wenn sie feststellen, dass ihre Mutter sie benutzt hat, um ihren Ex-Mann auszunehmen und ihr leiblicher Vater sie eigentlich nie gewollt hat und dass er nur als Zahlmeister missbraucht wurde? Der Mann müsste eigentlich seine Unschuld gar nicht beweisen müssen: Wenn die Frau nachweislich eine Fälscherin ist und der Mann der Befruchtung gar nicht zugestimmt hat, dann müsste eigentlich sie selbst die Kosten tragen. Wenn sie das nicht kann, muss es der Staat tun. Oder eben der neue Partner. Wieso aber soll der Mann, der diese Kinder eigentlich nicht wollte, das tun, obwohl er Opfer eines Betrugs wurde?

    Wie würdest du reagieren, wenn man sowas mit dir machen würde?

  • Murgi

    @Stefan: Zitat:
    “wenn sie durch ihre gefälschten unterschriften nicht schwanger geworden wäre, sondern z.b. fremdes eigentum verkauft hätte, wäre sie auch schadensersatzpflichtig.”

    Durch Unterschriftsfälschung wird man schwanger? Ich dachte das kommt vom Küssen.

  • suki11

    @Kati:

    Klar ist es nicht richtig, dass sich eine Frau auf diese Weise ihren Kinderwunsch erfüllt. Aber dass die Unterschrift gefälscht war, konnte man ja auch nicht beweisen.

    Aber grundsätzlich ist es schon richtig, dass ein leiblicher Vater für seine Kinder Unterhalt zahlen muss, auch wenn er mit der Schwangerschaft nicht einverstanden war. – Sonst gäbe es wohl zu viele Väter, die sich mit juristischen Tricks und Ausreden verdrücken würden. – Zum Leidwesen der Kinder, die ja gar nichts dafür können.

    Auch wenn man in diesem speziellen Fall dem Vater recht geben möchte.

    Wie streng hier die Rechtsprechung ist, sieht man ja auch daran, dass sogar Väter aus Sandbänken zum Unterhalt verpflichtet werden können, egal was man vorher für Verträge aufgesetzt hat.

  • Siggi

    Wird eigentlich der mit 0,01%, aber dennoch vorhandene vergewaltigte Mann auch unterhaltspflichtig, wenn es doch nur am Merkmal “leiblicher Vater” zu hängen scheint?

  • Kati

    @suki11:

    Naja, aber mindestens drei Unterschriften sind ja gefälscht worden und die Frau hat das auch zugegeben. Und so, wie es sich hier ( http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kuenstliche-befruchtung-olg-hamm-weist-klage-eines-vaters-ab-a-881353.html ) darstellt, hat sie nicht nur den Mann hintergangen, sondern auch die Ärzte.

    So einer kann man doch nicht glauben, wenn sie behauptet, dass die übrigen Unterschriften echt seien. Und dagegen spricht auch die Lebenserfahrung: Wieso hätte er mit seiner Ex noch Kinder haben wollen, wenn die Beziehung längst beendet war und er bereits in einer neuen Beziehung lebt? Nee, da haben die Richter einen Bock geschossen. Was nun die anderen Väter angeht: Das steht auf einem anderen Blatt und ist auch ganz anders. Der Mann hat nicht mal eben die Verhütung vergessen oder sich darauf verlassen, dass seine Sexpartnerin das schon machen würde. Ihm wurde ganz klar mit krimineller Energie das Sperma geklaut.

    Die Frau hat die Kinder gewollt, nun soll sie auch für sie zahlen. Kann sie das nicht, muss sie eben Stütze beantragen oder arbeiten gehen. Dass die Kinder Unterhalt brauchen würden, wusste sie vorher, hat sie aber nicht interessiert, bzw. sie hat sich überlegt, dass sie ja den Ex als Spender im doppelten Sinne missbrauchen kann. Vorsätzlich also. Muss sie halt ihre Mutter bitten, die Kinder zu sitten, oder ihren neuen Freund oder eine Freundin. Wie andere Mütter auch. Die Kinder können sich bei ihr dafür bedanken.

  • suki11

    @Kati:

    Wenn selbst der Gutachter die Unterschrift nicht als Fälschung erkennt, wie sollen das dann die Ärzte? Warum sollen die dann Schadenersatz zahlen? Und wie sollen die Ärzte prüfen, ob ein Paar noch “zusammen” ist oder nicht?

    Außerdem trägt auch der Mann eine erhebliche Mitverantwortung.
    Weil wenn die Frau ihn schon vorher auf genau diese Weise betrogen hat, warum hatt er sich dann nicht sofort darum gekümmert und hat so lange Rabatz gemacht, bis er schriftlich hat, dass seine Spermaproben vernichtet wurden.

    Das nicht zu tun ist mindestens so fahrlässig, wie sich von ner Frau mit “ich nehme die Pille” zum Sex ohne Kondom überreden zu lassen und die sich auf diese Weise ein Kind machen lässt. ;-)

    Und wo soll man hier die Grenze ziehen?

  • johnny

    @suki11:

    Die Idee, dass jeder “leibliche Vater” Unterhalt zahlen muss halte ich auch für antiquiert. Gut, die aktuellen Richter scheinen noch immer auf dem wissenschaftlichen Stand von 1900 zu sein (was man ja auch an den Urteilen zum Internet ablesen kann) und nicht verstanden zu haben, dass Samenspende, Samenraub und so weiter reale Vorkommnisse sind.

    Wieso man da pauschal sagen sollte “deine Gene als her mit dem Geld” erschließt sich mir nicht.
    Wie Kati schon schrieb: zwischen “och nee, ich wollte zwar den Sex, aber nicht die Kinder” und der unter grober, wenn nicht vorsätzlicher, Fahrlässigkeit von Ärzten mittels künstlicher Befruchtung erzeugten Schwangerschaft liegen Welten.

    Jemand warf hier das Stichwort Maskulinismus in den Raum. Wenn das die Realität ist (und bleibt und die nächste Instanz das den Richtern nicht um die Ohren haut), dann kann die Folge nur heißen: wer Verstand hat, wird Maskulinist.

  • Zero the Hero

    Irgendwo hat Kati recht, auch die Ärzte wurden getäuscht. Wenn die Täuschung gut genug war, kann der Mann die Ärzte nicht aufgrund von Fahrlässigkeit (die immer noch notwendig ist, um Vermögensschäden ersetzt zu kriegen) haftbar machen.
    Er könnte zwar die Frau verklagen, es würde real aber nichts bringen.

  • suki11

    @johnny: Ja das erscheint schon etwas antiquiert.
    Allerdings welche neue Regeln aufgestellen? Das wäre im Fall von Samenspenden Aufgabe der Politik.

    Allerdings wer entscheidet bitte was Samenraub und was Sexspiel ist?

    Und können die Eltern und Ärzte einen Vertrag zu Lasten Dritter (das Kind) schließen, wenn es um Grundrechte geht. Wie zB. den Namen des eigenen Vaters zu erfahren und Unterhalt zu bekommen.

    Oder kann sich eine Frau vertraglich verpflichten zu verhüten und wenn nicht, muss sie den Unterhalt alleine tragen? So einfach ist das alles nicht. ;) Willkür und Tricks zu Lasten von Frau und Kind wären ggf. Tür und Tor geöffnet.

    Muss der leibliche Vater immer zahlen sind das klare Regeln, die jeder versteht:
    Mann muss auf den Verbleib seines Samens genau achten. Egal ob im Bett oder auf der SamenBank. Da steht dann auch das Interesse des Kindes (auf Unterhalt und Vater) im absoluten Vordergrund. Ein Mann ist verantwortlich, wenn er ein Kind zeugt. Von alleine aus Versehen passiert das ja auch nicht. ;-)

  • suki11

    @Zero the Hero: Das hab ich geschrieben. Soviel Zeit muss sein. ;-)

  • Suki11

    Ich denke im Fall von künstlich Befruchtung mit eingelagertem Samen müsste im Gesetz stehen, dass ein dokumentierter persönlicher Termin, bei dem beide Eltern anwesend sind, zwingend vorgeschrieben ist.

    Es kann ja wohl nicht sein, dass sich eine Frau alleine mit der bloßen Unterschrift des Mannes ein Kind machen lassen kann. ;-)

    Da müssen einfach beide persönlich erscheinen und nach Beratung neu unterschreiben. Dann kann es das so nicht mehr geben.

  • roy46

    selbst wenn das Sperma auf der Samenbank abgelaufen wäre,hätte die Frau nicht dann von den Zinsen….

  • Olli

    @Siggi: Natürlich.

    Egal wie man an dein Sperma kommt zahlen musst du immer.

  • Randolph

    Liebe Suki11,

    das persönliche erscheinen ist laut der Berufsordnung für die Nordrheinischen Ärzte auch vorgeschrieben, aber anscheinend hat man auch darauf keinen Wert gelegt. Genauso wie ein Hiv Test bei beiden Elternteilen vorgeschrieben, jedoch nicht durchgeführt wurde.