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Provider wollen Vorgaben für Verkehrsdatenspeicherung ignorieren

Übermorgen gibt es einen neuen 5-Euro-Schein

Arzt zieht ahnungslosem Patienten 20 Zähne

Eher harmloser Wurm: Behörde schmeißt 170 Computer auf den Müll

Haftstrafe für Prozess-Dieter

Wenn der Mandant betrunken zur Hauptverhandlung erscheint

  • Holger

    Link l führt ins Nichts..

  • M. Boettcher
  • Game Over

    Für Beleidigungen gibt es jetzt ein Jahr Gefängnis?

    Die deutsche Justiz hat allen Sinn für Proportionen verloren.

  • Andreas Moser

    Und das war der Zahnarzt aus Link 3: mosereien.wordpress.com/2012/07/21/angst-vor-dem-zahnarzt/

  • WPR_bei_WBS

    @Game Over:

    Für Beleidigungen gibt es jetzt ein Jahr Gefängnis?

    Ich würde eher sagen ca. 8,3 Tage. Wenn sie das dann allerdings 44 mal machen (wie in diesem Fall) kann sich das halt aufsummieren. Kleinvieh macht eben auch Mist.

  • heiko

    zu 170 Computer:
    ich vermute eher einen korruppt- kriminellen Hintergrund denn Dummheit:
    der/die Entscheidungsträger haben einem befreundeten IT Dienstleister einen Auftrag zugeschanzt: Lieferung der neuen und Verkauf der “alten” Geräte. Gegen entsprechendes Schmiergeld natürlich.

  • bismarckhering

    @ 5€:

    Die Oberfläche ist glatt, weil der Schein
    mit Speziallack überzogen ist.

    Endlich brauchbare Fingerabdrücke von Banknoten.
    Ist der RFID-Tag jetzt aufgedruckt?

    @Computer-Müll:
    Offenkundig reicht heutzutage ein IQ in Höhe
    der Raumtemperatur um in einem Ministerium
    verantwortungsvolle Aufgaben zu übernehmen.
    Wie SCHREIEND DUMM muß man eigentlich sein,
    um Hardware wegen eines Softwareproblems
    zu schrotten?

    Ob der Verantwortliche da sein Hirn
    als Vorbild genommen hat:
    “Ich krieg den Mist nicht mehr aus dem Kopf!”?

    Da müssen Roß und Reiter genannt werden
    und da haben “Köpfe zu rollen”!

    @ Betrunken:
    Es stimmt traurig, daß folgerichtiges Verhalten
    heutzutage einer lobenden Erwähnung bedarf.

    Wenn der alkoholkranke Mandant seine Erkrankung ernsthaft “in Angriff genommen hat” ist es nur folgerichtig, für die krankheitsbedingten Ausfälle “mildernde Umstände” gelten zu lassen.
    Vermutlich hat der Richte eine medizinisch-wissenschaftliche Sicht auf Alkoholabhängigkeit, statt die üblichen Vorurteile zur Grundlage seiner Eintscheidung zu machen.

    b.

  • steakhouse

    @Game Over: Genausogut könnte man sich fragen, ob nicht eine Haftstrafe ohne Bewährung bei einer Beleidigung generell unverhältnismäßig ist. Das ganze relativiert sich, wenn der konkrete Fall betrachtet wird: Bis zu zwei Jahren wird eine Haftstrafe im Regelfall zur Bewährung ausgesetzt, bei einer Haftstrafe von einem Jahr benötigt ein Gericht schon extrem gute Gründe, um auf eine Bewährung zu verzichten. Offenbar ist es also nicht bei einer einzelnen Beleidigung geblieben. Und tatsächlich geht aus dem Artikel hervor, dass der Mann offenbar ein gestörtes Verhältnis zu Behörden hat und von einem Umgang ohne persönliche Angriffe nicht viel zu halten scheint. Es ist nicht nur nicht seine erste Tat, sondern er fällt seit Jahren auf. Da ist klar, dass es mit der gerichtlichen Zurückhaltung irgendwann vorbei ist. Nach unzähligen Warnungen wird der Strafrahmen irgendwann tatsächlich voll ausgeschöpft.
    Insofern: Ein absoluter Ausnahmefall. Ein Jahr Gefängnis ohne Bewährung hat bei dem Straftatbestand Seltenheitswert.

  • max

    ich glaube auch, dass die 170 Computer in dunkle Kanäle geflossen sind.
    Die Behörde beauftragt seinereseits einen Edv Dienstleister, von dem kaum anzunehmen ist, dass diese Firma doof ist

  • user124

    @Game Over: … für einen 77-jährigen. das ist quasi lebenslänglich.

  • Game Over

    @5: Wenn man alle Beleidigungen zusammennimmt, die ich in meinem Leben schon so ausgestoßen habe, käme selbst bei 8,3 Tagen am Ende eine stolze Strafe heraus. Alleine der Abend, an dem ich erfuhr, dass meine erste Freundin mich betrogen hatte, wäre genug gewesen, um mich für mehrere Jahre hinter Gitter zu bringen.

    @8: Ich sehe das anders. Für mich ist die gerichtliche Strafbarkeit von Beleidigungen eine Absurdität sondergleichen. Wenn ich zwei Mal bei Rot über die Ampel fahre, ist das um einiges gefährlicher als zwei Beleidigungen – und trotzdem bin ich im zweiten Fall (abhängig von meinem Einkommen) u.U. mehr Geld los und auch noch vorbestraft.

  • Clark

    @steakhouse
    dass der Mann offenbar ein gestörtes Verhältnis zu Behörden hat

    Ich stelle die Theorie auf, dass jemand mit gesundem und zufriedenem Behörden-Verhältnis entweder sehr wenig mit denselben zu tun hat oder unendnlich optimistischer Gutmensch ist. Obwohl man auch als letzterer nicht mehr behaupten kann, daß die Mehrzahl der Kontakte, Entscheidungen, etc.. irgendwie menschlich, sinnvoll oder zum Wohle irgendeines Menschen gereichten. Gesetzte, Regeln, Vorschriften und wie mit ihnen umgegangen wird, entwickelt sich zunehmend desaströs. Bearbeitungszeiten von mehreren Jahren(!) auf der einen Seite und z.B. Forderungen auf der anderen Seite, die innerhalb weniger Tage erbracht werden müssen, absolute Auslegung der meisten Dinge ohne Verstand und Sinn…unserem Staat und den Kommunen kann man in vielen Fällen die Krone hominiden Schwachsinns aufsetzen.
    Ernsthaft, egal ob im Rathaus, beim Finanzamt oder der Polizei: Die Leute mit Hirn und Herz, die menschlich, lösungsorientiert und dabei beide Seiten vernünftig abwägen, kann ich an einer Hand abzählen.

  • steakhouse

    @Clark: Verärgert über Behörden ist jeder früher oder später. Es schimpft auch jeder gerne mal über Behördenarbeit (Wobei der Support mancher Unternehmen auch keine bessere Arbeit leistet). Aber 230 Verfahren (!) muss man erstmal zusammen bekommen. So gestört ist im Regelfall das Verhältnis nicht einmal, wenn man mit den Behörden öfter zu tun hat.

    (Im Übrigen steht eine menschliche und lösungsorientierte Entscheidung auch nicht ganz oben bei der Entscheidungsfindung. Behörden haben sich gefälligst in erster Linie an das Gesetz zu halten und dann in dem Rahmen zu entscheiden. Leider regen sich Leute nämlich auch gerne auf, wenn die Behörde “nur” eine für den Betroffenen nachteilige Entscheidung trifft. Die wenigsten vollziehen eine Entscheidung rational nach, sondern oft sind Emotionen im Spiel. Was allerdings nicht heißt, dass Behörden nicht auch viele unsinnige Entscheidungen treffen, die im gesetzlichen Rahmen anders hätten ausfallen können.)

  • Troll

    5 Euro

    Am besten wäre es wenn jedes Land seine eigenen Scheine druckt in möglichst viele unterschiedlichen Farben und Designs.
    Dann weis keiner mehr welcher Schein echt ist und welcher nicht.

    Toll gemacht! Bravo!

  • Klaus

    @Betrunken am Steuer und vor Gericht:

    Leider ist nur schemenhaft von einer “milden Strafe” die Rede. Bei dem Fall muss der Richter aber annehmen, dass der Mann ein ernsthaftes Alkoholproblem hat und somit seinen Führerschein ohne eine MPU nicht wiedererlange sollte. Das ist dann auch nicht “nachtragend”, sondern eine Notwenigkeit um die Bürger vor solchen fahruntüchtigen Personen zu schützen.

    Ich hoffe, dass der Mann erst einmal kein Fahrzeug mehr führen darf, bis er seine Probleme vollständig im Griff hat.

  • Densor

    @heiko: Würde ich glatt zustimmen, allein die Zahlen sprechen dafür.

    170 Computer, Gesamtwert: 187.300 Euro
    Das macht glatt mal 1101€ pro Computer.

    Ich weiß ja nicht was für rechenintensive Vorgänge die dort am laufen haben, aber für 1101€ pro Computer bekommt man ganz schön viel “Computer”. Ich würde sogar mal behaupten wesentlich mehr als nötig, zumindest für die üblichen Office Anwendungen die dort wohl dominieren.

    Oder aber in dem Preis sind noch Software-Lizenzen mit drin, aber das würde die Aktion nur noch dämlicher machen, wenn man die Lizenzen gleich mit auf den Müll geworfen hat.

  • zf.8

    @Densor:

    Ich denke der Gesamtwert von 187.300 Euro bezieht sich auf (alte Computer weg) + (neue Computer her) + (eventuelle Kosten für den Aufwand), sodass man eher von 500-600 Euro pro Rechner ausgehen müsste. Das ist zwar für mich gefühlt immer noch viel, könnte aber vielleicht eher hinkommen.

  • Densor

    @zf.8: Stimmt, da habe ich wohl ein bisschen zu kurz gedacht. Danke für die Korrektur!

  • Mareike

    zu 170 Computer auf den Müll:

    Da offensichtlich auch (unschuldige) Bildschirme auf den Müll gelandet sind, galube ich auch an eine Straftat
    So ahnungslos in Sachen Computer ist heute mittlerweile keine Person im erwerbsfähigen Alter.

  • erforderlich

    @Mareike:
    Du bist Optimist?^^
    Einige Erlebnisse haben mich davon überzeugt, dass die meisten Menschen einfach nur dämlich und ignorant sind.
    Da war z.B. der Fall, wo die Mutter von jemandem seine sämtliche Original-Software auf den Müll warf, weil der Rechner einen Virus hatte, denn das konnte ja nur so auf den Rechner gelangen…
    Oder auch wo Leute seit vielen Jahren täglich am PC arbeiten und mit Word Texte usw. schreiben, aber nicht einmal wissen, was eine Maus ist und vor allem, wie man sie bedient. Oder die Dateien abspeichert ohne 10 bekloppte Umwege. Oder mit Mails hantiert. Oder wo ein Chef eines großen Unternehmens (mittlerweile Pleite) alles per Fax schicken lässt, es dann einscannt, ausdruckt, kommentiert, einscannt, als Fax an die MA schickt, usw.

  • Nachdenklicher

    Ministerium der Ahnungslosen!

    Das wäre die korrekte Bezeichnung!

    Das eigentliche Schlimme daran ist, daß dieses Bildungsministerium u.a. darüber entscheidet, was Kinder an Schulen zu lernen haben, was ihnen an Bildung zusteht, und wer sie unterrichtet.

    Armes Deutschland! :-(

  • steakhouse

    @Game Over: Bei rot über die Ampel fahren ist ein komplett anderes Delikt. Eine Beleidigung damit zu vergleichen ist genauso sinnvoll, wie die Beleidigung mit einer Sachbeschädigung oder mit Vergewaltigung zu vergleichen: Es führt zu nichts, schon die geschützten Rechtsgüter sind vollkommen andere.
    Natürlich kann man darüber diskutieren, ob die Beleidigung als eigener Straftatbestand ins StGB gehört. Ich finde es auch anachronistisch, dass die Polizei ermitteln sollen muss, weil zwei Personen persönliche Probleme miteinander haben und plötzlich ihre “Ehre” ins Feld führen, die durch irgendeine dumme Bemerkung verletzt worden sein soll.
    Aber der Strafrahmen für eine Beleidigung ist derzeit relativ niedrig. Gefängnisstrafen sind äußerst selten. Dass es im vorliegenden Fall dazu gekommen ist, ist der außergewöhnlichen Situation geschuldet.

  • Mike

    Ich finde es nach wie vor sehr, sehr schade, dass auf den Banknoten nur fiktive Bauwerke zu sehen sind. Obwohl es in Europa nun wirklich genügend historische Bauwerke gäbe.

    Wenn ich mich noch Recht erinnere hieß es bei der Einführung der Banknoten, daß sie sich nicht einigen können bzw. niemanden, kein Land, bevorzugen oder benachteiligen wollen.
    Das finde ich nur eine sehr schwache Ausrede. Dann muss man halt losen. Die in München machen das ja derzeit auch. Lol.

    Ich sähe jedenfalls sehr gerne das Brandenburger Tor, das Kolloseum von Rom, den Eiffelturm oder die Akropolis auf den Banknoten.
    Banknotenmacher: Setzen, sechs!

  • Keine Antwort

    Rfid-Chip im neune FÜNFER? oder nicht…schon jemand mit Lesegerät getestet?

  • steakhouse

    @Mike: Ich finde die Entscheidung gut. Europa hat zu viele grandiose Bauwerke, die auf Banknoten zu sehen sein könnten. Zudem ist der Euro potentiell offen: Neue Eurostaaten haben so möglicherweise nicht die Chance, dass ihre Bauwerke vertreten sind. Die Banknotenmacher haben diesbezüglich also sehr gute Arbeit geleistet.

  • Torsten

    Die Geschichte mit dem betrunkenen Angeklagten konnte ich in Köln vor einigen Jahren betrachten. Der Angeklagte wurde reingerufen, seine Fahne füllte den Saal und der Richter hatte keine Fragen mehr. Zwei Minuten später war er abgeurteilt.

  • Uwe

    Prozess-Dieter: So ‘ne offizielle “Beamtenallergie” wäre was Feines. Bei der nächsten Polizeikontrolle einfach das Attest vorzeigen, und man wird nicht weiter behelligt :-)

  • marcus05

    @Keine Antwort:

    ist doch praktisch, können Kriminelle ihre Opfer vorher scannen ob es sich überhaupt lohnt. Keine Raubmorde wegen 5 euro mehr!

  • Der Steuerzahler

    Beamten-PCs:

    Ich Denke das ist wie folgt gelaufen:
    - irgendwann wurden neue PCs mit “Full-Service” gekauft.
    - Darauf hin wurden die Stellen in der DV Abteilung auf Druck der Controller freigesetzt, dieser Ewig Nörgelnde ITler zum Friedhofsamt in die Bestattungsabteilung versetzt.
    - “Kein Schwein” hat sich um die Notwendigen Updates gekümmert, geschweige denn mal was Up-zu-Daten, man hat ja Full-Service und solange der Internet-Ausdruck für die Ober-Beamten geht ist alle Prima und wir können weiter Beamtenmikado spielen.
    - Dann hat “Ahnungslos-Beamter Zwo”, den Full-Service gekündigt oder nicht verlängert, weil man das Geld für neue Dienstwagen oder anderes brauchte.

    - Und UHH, jetzt ist der Virus da und ich kann das Internet nicht mehr Ausdrucken und den Büroklammereinzelnachweis nicht führen… PANIK im Tal der Ahnungslosen und Merkbefreiten, sofort wird Plan B in Angriff genommen: Operative Hektik bei geistiger Windstille, gepaart mit maximaler Lernbefreiung, Schadensmaximierung zu lasten des Steuerzahlers und Vernichtung aller belastenden Beweise der Eigenen Unfähigkeit und Ignoranz sowie Erzeugung von jeder Menge Tarnungs-Nebel, aber Vorschriftenkonform, gelle!

    Was wetten wir das die Festplatten auch nicht gelöscht waren?

    mfg

    Ralf

  • M.A.S.

    @Mareike: Ich kann auf dem Bild zwar keinen Bildschirm entdecken, aber das mag an meiner Sehkraft liegen. Haben Sie mal ihre Gedankenkraft bemüht und überlegt, daß es sich bei dem Foto um ein Symbolbild handeln dürfte? Die genannte Quelle ist keine Person, sondern eine internationale Fotoagentur…

  • marcus05

    Der hohe Schaden impliziert das.

    Oder bei der Behörde sind ausschließlich fette gaming rigs im Einsatz.

  • yak

    @31

    Nein…aus Erfahrung weiß ich leider, dass service- und support-Verträge oft mehr kosten als das Gerät selbst, Lizenzen für Software nicht mitgerechnet

    ich sehe das auch wie einige hier schon angemerkt haben, das mit dem Wurm war nur ein Vorwand um einer befreundeten Firma einen fetten Auftrag zuzuschanzen

  • Franzy
  • Karies

    Der Artikel mit dem Zahnarzt ist ja mal wieder sehr informativ. Ich nehme von der Geschichte her an, dass der Arzt es einfach versäumt hat, den Patienten ordentlich darüber aufzuklären, was gemacht wird. Eine Vollnarkose ist ja für den gemeinem Feld-Wald-und-Wiesen-Eingriff auch nicht nötig.
    Andererseits gab es aber auch vor einigen Jahren den Fall eines auf Angstpatienten spezialisierten Zahnarztes, der darum häufig unter Vollnarkose gearbeitet hat. Auf zwanzig Zähne hat es dieser Pfuscher allerdings auch nicht gebracht, sondern er hat lediglich immer noch ein paar schlecht ausgeführte, unnötige Eingriffe zusätzlich gemacht.

  • erforderlich

    Ich kann von Narkose-Zahnziehen auch nur abraten.
    Mir sollten 4 Weisheitszähne gezogen werden, wegen Operations-Phobie unter Narkose. Nebenbei sollte wenn nötig gleich noch Karies weggebohrt werden. Kurz vor dem Eingriff, quasi schon mit einem Fuß im Bett, wurde mir ein Zettel zum unterschreiben vorgelegt. Sei ein Standard-Wisch und ich müssen den so unterschreiben, sonst könnte ich gleich gehen und nochmal 1 Jahr auf Termin warten. Inhalt war, dass der operierende Zahnarzt wenn er es als ok empfinden würde auch einfach alles machen könne, was er für richtig halte. Hat mir dann direkt noch 3 andere Zähne gezogen, wodurch ich nur noch einseitig kauen kann, ich war schon geschockt. Der meinte auch noch richtig fies, er hätte gern auch mehr gezogen, weil die dann nicht mehr kariös werden könnten und das in Zukunft zu erwarten sei und ich ja sowieso nur Stress für ihn bedeute. Erst Jahre später erfuhr ich durch eine Behandlung bei einem anderen Zahnarzt, dass man einen kaputten Zahn nicht ziehen muss sondern auch einfach entwurzeln und füllen kann. Mit der Prozedur bin ich jedenfalls sehr viel zufriedener, denn so kann ich den Zahn wenigstens noch nutzen. Ich bereue den anderen Eingriff sehr.
    Man ist denen völlig ausgeliefert mit Narkose und kann auch nichts dagegen tun, wenn man es unbedingt braucht.

  • marcus05

    @yak:

    Das ist dann auch wieder ein toller Grad der Kungelei, überteuerte Supportverträge mit Dienstleisterfreunden.

    Wir bezahlen jedenfalls keine stramme 1200 Euro für einen Desktop PC.

  • Siggi

    @Der Steuerzahler:

    Etwas tendenziös, aber im Kern richtig. Ich bin einer der öD-IT’ler :-)

  • Zero

    @Densor:

    Sorry, aber es ist echt witzig, wenn Sie denken, dass in Verwaltungsbüros hauptsächlich mit Excel und Word gearbeitet wird. Gerade zu niedlich.

  • Siggi

    @Zero:

    Vielleicht wurden ja die zugehörigen Serversysteme der Domäne auch gleich mit entsorgt :-)

  • FMH

    @erforderlich:

    So ein Wisch ist rechtlich auch nicht in Ordnung. Ich weiß nicht, wie schwierig es ist einen Zahnarzt zu verklagen, aber in solchen Fällen sollte man es doch versuchen. Wer so “nebenbei” bemerkt, dass noch ein paar Zähne gezogen werden könnten, handelt auf jeden Fall nicht nach der ärztlichen Kunst, da so eine Diagnose schon vorher (mit Röntgenbild u. ä.) gemacht und mit dem Patienten die alternativen Diskutiert werden sollten. In so einem Fall ist immer davon auszugehen, dass die Entscheidung zum Ziehen nicht ausreichend überdacht werden sollte.
    Allerding sollte man auch sagen, dass man niemandem so viel Vertrauen entgegenbringen sollte, dass gleich einen Blankoscheck für alles was so anfällt ausstellt.

  • erforderlich

    @FMH: Dummerweise hatte man aber schon 1 Jahr auf den Termin gewartet und konnte wegen Schmerzen nicht noch ein Jahr warten, zumal in der Gegend nur einer das machen kann und den Wisch halt als Bedingung will. KA wie das rechtlich aussieht, aber dass man dann schwerlich nein sagen kann und zum unterschreiben genötigt ist, ist auch klar.

  • mindamino

    Ja, diese Proportionen finde ich auch absurd.

    Der Künstler Günter Schumann, der das Kunstwerk “Arschficker” vor dem AG-Schwerin ausgestellt hat erklärte auch, dass es doch “knallharte Jungs” sind, die sich doch garnicht beleidigt fühlen können! “und jetzt werden diese zu Mimosen”…
    http://de.indymedia.org/2005/09/127446.shtml

    Und das alles einfach nur wegen Worten, mehr nicht!

    Gefängnis für Worte. Wo sind wir in Deutschland gelandet oder geblieben?

  • Queerschläger

    Deutschland gibt’s nicht mehr. Es ist 1919 erkrankt und wurde 1945 BRDigt.