• zf.8

    Fall Mollath: Richter ignorierte Beweismittel

    Und ich vermisse die Behauptung von Beweistatsachen für die ignorierten Beweismittel.

  • Murgi

    Zum NSU-Prozess: Ob der Autor des Artikels im Ergebnis Recht hat oder nicht, sei mal dahingestellt. Er disqualifiziert sich jedoch selbst, indem er so tut, als ob nur die Verteidiger von Beate Zschäpe durchsucht würden. Damit blendet er aus, dass auch die Nebenklägervertreter und insbesondere die Verteidiger der anderen Angeklagten, die wesentlich bedenklicheres Verhalten gezeigt haben sollen. Mit der Frage, ob dieses Verhalten einen von ihm selbst angeführten Extremfall begründet setzt er sich nämlich nicht auseinander.

  • GxS

    @zf.8:

    Vor dem Landtags-Untersuchungsausschuss sagt der pensionierte Jurist, er habe “anderes zu tun gehabt”, als Mollaths Verteidigungsschrift zu lesen – und löst damit Empörung aus.

    Wofür wurde er eigentlich bezahlt?

    Beim ersten Mal antwortete er: “Ich lese doch keine 110 Seiten.” Beim zweiten Mal präzisierte er: “Dieses Konvolut ist mir nicht bekannt.”

    Der Vorsitzende Richter einer Großen Strafkammer in Bayern hat also eigenen Angaben zufolge die Verteidigungsschrift des Angeklagten nie gelesen. Kam aber zum Urteil, jene stehe in keinem Zusammenhang mit den Anklagevorwürfen.

    An dieser Stelle würde ich dafür plädieren, sämtliche Urteile dieses Richters aufzuheben und neu zu verhandeln…

    Zu den Radfahrern:
    Es gibt einen Unterschied zu Autofahrern: diese gefährden nämlich auch andere. Wenn man also radfahren oder (nächster Schritt) radschieben betrunken verbietet, kann man auch betrunken sein allgemein verbieten (das ist dann kein großer Schritt mehr).

    Das hatten wir schonmal (nein nicht wir, aber…)

  • steakhouse

    @Mentalitätswechsel erhofft: Auch Fußgänger sind Verkehrsteilnehmer. Vielleicht sollte geprüft werden, wie viele Betrunkene als Fußgänger in Unfälle verwickelt sind. Und konsequenterweise die Fortbewegung in alkoholisiertem Zustand verbieten.

    Promillegrenze für Radfahrer lehne ich nicht von vornherein ab; aber relevant ist, ob Radfahrer nur für sich oder auch für andere eine gravierende Gefahr darstellen. Das ist nämlich der Hintergrund bei motorisierten Fahrzeugen: Wer mit 1 Promille einen PKW fährt, reißt unter Umständen Unbeteiligte in den Tod.
    Vor sich selber muss der Gesetzgeber in der Hinsicht niemanden schützen.

  • bicycleday

    @steakhouse:

    Wenn ein Radler, ob besoffen oder nicht, wobei Ersteres aber die Eintretenswahrscheinlichkeit nicht eben senkt, bspw. mit einem Fußgänger mit 50 km/h kollidiert, ist das alles andere als harmlos. Wer zu besoffen ist, dass er/sie bei 50 km/h vom Rad fällt, der gefährdet sich eher selbst. Wer aber gerade angesoffen genug ist, fälschlicherweise zu glauben, er/sie habe das Fahrrad locker unter Kontrolle, ist imho, weil angetrunken auf dem rad unterwegs, eine Gefahr für andere.

    Überregulieren, statt Maß halten – beim Saufen, wie beim verbieten – ist aber tatschlich leider fast schon standard…

  • steakhouse

    @bicycleday: Ich habe gehört, dass es auch äußerst gefährlich sein soll, wenn Räder mit mehreren hundert km/h in Autofrontscheiben geschleudert werden. Der Staat sollte da mal nachhaken und Crashtests finanzieren.

  • Ein Steuerzahler

    Mollath kommt nicht mehr raus, dafür wird man in Bayern sorgen. Es ist absehbar das Ihm auch der Zugang zu seine Verteidigern und zum Richter mit Therapiegründen oder was anderes was passt versagt werden wird. Und zur not verunglücken die Anwälte.

    mfg

    Ralf

  • BRDigung

    Der Staat sollte Mollath freilassen und die kriminellen Schwarzkittel, Ärzte und Politiker hinter Gitter bringen. Die sind doch um einiges gefährlicher als alkoholisierte Radfahrer…

  • bicycleday
  • Karies

    @Homophobie

    Ich finde es furchtbar, wie sehr in diesem Land Zahnärzte diskriminiert werden, aber da regt sich keiner drüber auf.

  • MeineMeinung

    Also, das ist ja eine Überraschung.
    Und es muss stimmen. Wenn sogar die Zeit über Homophobie schreibt, also, dann muss es ja sehr schlimm sein.

  • ui

    DNA vom zweijährigen Sohn? Wieso hat die Polizei DNA Proben von Zweijährigen?

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bombe-vom-bonner-hauptbahnhof-ermittler-koennen-dna-spur-zuordnen-a-901259.html

  • Queerschläger

    Eine gesunde Abneigung gegen die Homos als Krankheit zu bezeichnen ist ja mal wieder typisch für die Kultubolschewisten.
    Oh entschuldigt bitte, Homosexualität ist natürlich doppelplusgut.

  • steakhouse

    @Homophobie: Eine nicht repräsentative Umfrage, an der jeder teilnehmen konnte und die somit vollkommen wertlos ist, als “Studie” zu bezeichnen,ist ein interessanter Euphemismus. Fakt ist, dass die Umfrage den Speicherplatz kaum wert ist, den sie belegt. Die EU-Grundrechteagentur hat jetzt zwar 93.000 Datensätze; vom wissenschaftlichen Standpunkt aus gesehen hätte sie die Datensätze aber auch durch einen Zufallsgenerator erstellen lassen können.

    (Was nicht heißt, dass ich anzweifle, dass Homosexuelle vielfach einen schweren Stand haben oder sogar offen diskriminiert werden; nur belegt die Studie das in keiner Weise)

  • GxS

    Darf die Europäische Ermittlungsanordnung eigentlich auch auf die Daten, die durch die VDS zwangsweise erhoben werden (also Bewegungsprofile und Kontaktdaten aller Einwohner Europas) zugreifen?

    Die EEA wird definiert als eine gerichtliche Entscheidung, die von einer zuständigen Behörde eines Mitgliedstaats (Anordnungsstaat) zur Durchführung einer oder mehrerer spezifischer Ermittlungsmaßnahme(n) in einem anderen Mitgliedstaat (Vollstreckungsstaat) zur Beweiserhebung erlassen wird

    Das heisst wohl: ja.

    Im Umkehrschluss bedeutet dies jedoch, dass (von dieser Grenze abgesehen) es unschädlich sein soll, wenn die durch die EEA beantragte Ermittlungsmaßnahme gegen Rechtsvorschriften des Vollstreckungsstaates verstößt.

    Rechtsvorschriften ignorieren? Wen interessiert denn das?
    VDS nur für schwere Straftaten? Lol rofl… :)

    Bei den Bestandsdaten machen wir es ja gerade vor….

    Der bereits erwähnte der EEA zugrundeliegende Grundsatz der gegenseitigen Anerkennung findet sich seit 2002 in dem sog. Europäischen Haftbefehl, der die automatische Auslieferung eines Beschuldigten schwerer Straftaten an ein anderen EU-Mitgliedstaat regelt

    Gibt es da eigentlich irgendwelche Präzidenzfälle
    (Assange o.ä. zählen nicht, das ist ja eindeutig ein Beschuldigter schwerster Straftaten, der hat nichts anderes verdient …)

  • Karl

    EEA: Da wird also ohne zu überprüfen fremdes nationales Recht umgesetzt, weil man es nicht gebacken bekommt eine EU-weite Strafprozessordnung zu verhandeln.
    Das ist also eine reine Notlösung, die zeigt, dass die EU schon längst politisch am Ende ist.
    Es ist natürlich völlig verrückt, dass die deutsche Polizei etwas umsetzen soll, was irgendein Staatsanwalt in Irland beschließt, also z.B. eine DNS-Entnahme oder eine Hausdurchsuchung.
    Was überhaupt macht die deutsche Polizei dann mit den Daten oder mit den berühmten Zufallsfunden bei einer Hausdurchsuchung? Darf sie diese dann für ein eigenes Verfahren verwenden?
    Wieder einmal Brüsseler Irrsinn……

    Mollath:

    Wenn es darum gehe, dass man einen Menschen “für viele Jahre wegsperrt”, müsse man von einem Richter erwarten können, dass er die Akten studiert.

    Eigentlich würde ich von einem Richter erwarten, dass er die Positionen des Angeklagten kennt, selbst wenn es nicht darum geht ihn jahrelang wegzusperren. Ansonsten ist jedes Verfahren eine Farce á la Freisler, die man sich schenken kann. Dann brauchts keine langwierigen Verfahren, sondern der Angeklagte bekommt nur noch “Kenntnis” vom ergangenen Urteil.

  • wonko

    @Queerschläger: Nett getrollt.

  • Frank

    @Queerschläger:

    Eben. Das korrekte Wort ist einfach: Ablehnung.
    Jeder gesunde Mensch verspürt Ekel, wenn zwei Männer gegenseitig in ihren Fäkalien rumrühren.

  • a.n

    Dass betrunkene Radfahrer auch andere Gefährden, ist klar. Unklar ist aber, ob hier wirklich Regulierungsbedarf besteht – hat hierzu jemand Statistiken parat? Die Eigengefährdung kann meiner Meinung (bin aber auch kein Jurist) nach nicht als Grund herhalten, oder will man mir zum Beispiel auch noch das Kochen verbieten, nachdem ich betrunken mein Rad nach Hause geschoben hab?

  • simie

    @bicycleday:

    Welcher angetrunkene Radfahrer kommt auf eine Geschwindigkeit von 50 km/h? Selbst ein völlig austrainierter nüchterner Radfahrer mit einem Hightech-Rad hält diese Geschwindigkeit nur kurz durch, wenn er überhaupt diese Geschwindigkeit erreicht. Bei normalen Radfahrern reden wir von Geschwindigkeiten zwischen 10 und 25 km/h.

    Die Gefahr bei einer Absenkung der Promillegrenze besteht nun darin, dass man direkt mit dem Auto fährt und damit tatsächlich andere massiv gefährdet. Mit dem Auto sind die 50 km/h nämlich tatsächlich extrem leicht zu erreichen.

  • Earonn

    @Frank
    Jeder ‘gesunde’ Mensch verspürt Ekel, wenn Sie in den Genitalflüssigkeiten oder gar im Menstruationsblut anderer Leute rumstochern. Oder dieses Zeug gar in den Mund bekommen, igitt! ^^

    Jaja, ich weiß: ich soll nicht die Trolle füttern, die bloß nicht verfestigt genug in ihrer eigenen Sexualität sind, um die Spielarten anderer zu ertragen. War auch mehr für andere Leser gedacht.
    Zum Glück bestimmen diese Schwächlinge noch nicht wirklich, was ‘gesund’ ist.

  • Densor

    @simie: Ach ist doch vollkommen normal das angetrunkene Menschen Rekordleistungen vollbringen.

    (Der Stundenweltrekord für normale Fahrräder liegt seit 2005 bei 50 km/h)

    Vielleicht sollte man das mal den Fahrern bei der Tour de France erzählen? Die schleichen ja, im Durchschnitt, mit gerade mal 41 km/h über die Straßen. In Zukunft vor dem rennen ordentlich einen bechern, dann ist das gelbe Trikot ganz einfach gewonnen!

  • erforderlich

    Es ist traurig, dass die schwulen homophoben FAZ-Nazis jetzt auch schon hierherkommen.
    Arme, kranke Schweine.
    Wer nicht selber schwul ist sollte auch nicht mitreden dürfen, denn dem ist gar nicht klar, wie sehr einen das belastet, für normalste Kleinigkeiten wie Küssen oder Händchen halten oder auch nur mal umarmen diskriminiert und bedroht zu werden.

  • erforderlich

    Nachtrag: man muss nicht mal offen schwul leben, um sowas abzubekommen. Ich würde die Diskrimnierung in Deutschland auf über 90% schätzen. Ich wurde schon öfters indirekt diskriminiert, selbst nur beim einkaufen oder Autokauf und Bewerbungstraining und Bewerbung und viel öfter mehr. Weil jeder Idiot meint, ständig die Klappe aufreissen zu müssen und seinen Mitmenschen seine scheiss Nazisprüche reinwürgen muss, weil Schwule ja immer erkennbare Tucken sind und nicht der unscheinbare normale Typ zu dem er gerade spricht.
    Ich wurde auch schon beschimpft, nur weil ich mit einem anderen Mann in einer Therme war und einige aus meiner Schulzeit haben mir über soziale Netzwerke gedroht, wenn sie mich je wieder treffen würden, mich abzustechen, usw. Und ich lebe nichtmal offen schwul, die haben nur Gerüchte von einem alten Freund gehört. Gerade in der Mitte Deutschlands, Sachsen, S-A usw. und Bayern scheint es besonders rückständig zu sein. Da ist es schon normal, wenn Sprüche mit Gaskammern kommen, wie “ich hab ja nichts gegen die Schwuchteln aber früher hätte man die vergast, die sollen froh sein, wenn sie heute nur verprügelt werden”, während sie dümmlich grinsen.

  • ingo

    @erforderlich: Aha. Und den NSU-Prozess z. B. kippen wir dann, weil jeder der kein Nazi ist nicht mitreden kann? Mit solchen Sprüchen ist man nicht nur auf dünnem Eis sondern bereits eingebrochen und untergegangen.

  • Robert aus WIen

    Zum Fall Mollath:

    “Drei Zeilen weiter folgt sogar eine Art Schuldeingeständnis: “Wir haben uns heftig gestritten, sie will nicht aufhören. Wie schon mal passiert, sie geht auf mich los. Tritte und Schläge. Leider wehre ich mich.””

    Wie bitte? Man darf sich gegen tätliche Angriffe nicht wehren, oder wie ist diese Aussage zu verstehen?

  • Queerschläger

    Nur wer schon mal Krebs hatte darf eine ablehnende Haltung gegenüber dieser Krankheit haben…
    Und ob ihr knutschend oder händchenhaltend in der Öffentlichkeit auftretet ist mir ziemlich egal. Was mir aber nicht egal ist sind Homos die mir ungefragt ihre sexuellen Präferenzen unter die Nase reiben müssen und bei nicht sofort geäußerter Abneigung auch noch aufdringlich werden. So ein unnormales verhalten kenn ich nur von Homos und besoffenen Weibern.

  • AiA

    @Queerschläger:

    So ist es. Passend zum Thema: Grüne Verbotspolitik!
    von MdL Reinhard Löffler.

    http://www.youtube.com/watch?v=zmDQnCWSOUQ&feature=share&list=UU3XaPUto87ydZF0JICibILQ

  • a.n
  • a.n
  • Queerschläger

    @a.n: Kannst du das mal zusammenfassen? Ich kann kein englisch.

  • wonko

    @Queerschläger:

    Homos die mir ungefragt ihre sexuellen Präferenzen unter die Nase reiben müssen und bei nicht sofort geäußerter Abneigung auch noch aufdringlich werden

    Was ist das, Wunschdenken?

    Ich weiß ja nicht, wo Sie sich so herumtreiben; ich jedenfalls kenne “Homos”, die sich so benehmen nur aus schlechten Filmen o.ä. Eventuell noch von einschlägigen Veranstaltungen wie CSD, aber wer da hingeht sollte wissen, was zu erwarten ist (es geht ja auch niemand zum Karneval und jammert dann rum, daß da Alkohol konsumiert wird).

  • marcus05

    “So schlagen betrunkene Radler öfter als nüchterne mit dem Gesicht auf dem Boden auf, weil ihre Reflexe wegen des Alkohols langsamer sind.”

    Für mich klingt das nach natürlicher Auslese.

  • marcus05

    @bicycleday:

    50 km/h auf dem Rad? Wir reden hier von Alkohol, nicht von Doping.

  • leser

    @Queerschläger:

    Zusammenfassung:

    Die Forscher haben einen Versuch mit hetereosexuellen Männern gemacht.

    Sie haben die Männer in zwei Gruppen aufgeteilt, je nachdem ob sie eine negative Einstellung gegenüber Homosexuellen hatten (“homophob”) oder nicht.

    In beiden Gruppen haben die Forscher mittels Fragebogen die Agressivität gemessen und keine Unterschiede festgestellt.

    Beiden Gruppen haben sie Pornos mit hetereosexuellen, lesbischen und schwulen Inhalten gezeigt und die sexuelle Erregung in Form einer Erhöhung des Penisdurchmessers gemessen.

    Beide Gruppen wurden durch Pornos mit hetereosexuellen und lesbischen Inhalten sexuell erregt. Aber nur die homophoben Männer wurden durch die schwulen Inhalte sexuell erregt.

  • raddi

    @leser:

    Tja – die schärfsten Kritiker der Elche sind meist selber welche… ;-)

  • earendil

    Soso. Dann sind also Antifaschisten in Wirklichkeit Faschisten.

  • Autolykos

    @earendil: Bei einigen Antifanten ist der Verdacht nicht von der Hand zu weisen. Wer Meinungen als Verbreichen betrachtet ist in meinen Augen ein Faschist, ganz egal wie bescheuert die jeweilige Meinung sein mag. Meinungsfreiheit ist im wesentlichen die Freiheit dummer und unbeliebter Leute, dumme und unbequeme Dinge zu sagen. Und das ist auch gut so.

  • bicycleday

    @simie: @Densor: @marcus05:

    Das schaffen nur Supergeeks, die den Gravitationsantrieb(TM) nutzen – gaaanz locker >50 km/h, komplett ohne treten.

    Außerhalb der norddeutschen Tiefebenen ist der Gravitationsantrieb(TM) auch bekannt als ‘bergab fahren’. ;-]P

  • bicycleday

    P.S. Auch vor dem Posting ist google dein Freund: http://en.wikipedia.org/wiki/Cycling_records

  • erforderlich

    @Queerschläger: Das ist ein dummer Vergleich. Ich geb zu, mein Spruch war auch etwas zu pauschalisierend. Was ich meinte ist, dass jemand der betroffen ist, natürlich mehr zu etwas zu sagen hat, als ein Aussenstehender, den das gar nichts angeht. Auf deinen Vergleich bezogen z.B. wenn ein Krebskranker Schmerzen hat und die nur mit Kiffen in den Griff bekommt, dann hat der wohl mehr dazu zu sagen, als irgendein Anti-Drogen-Politiker. Oder im Fall des Schwulseins, hat der ja wohl mehr Ahnung davon was Diskriminierung und Homophobie ist, als der homophobe Agressor.

    Wie wahnsinnig schlimm, wenn dich jemand anmacht. Da kann man natürlich nicht einfach nur ruhig ablehnen. Wirklich schwachsinnige Argumentation. Musst mir mal erklären, wo das Verhalten von ein paar Schwulen aufdringlicher ist, als das der Heten, die einem ihre sexuellen Präferenzen wirklich überall ins Gesicht drücken, egal wohin man sieht, und schwule gar nicht oder falsch darstellen.
    Wenn du in eine Gaybar gehst und dich dort anmachen lässt, ist das ja wohl dein Problem. Andere freuen sich darüber, begehrt zu werden, und lehnen höflich ab, aber leider gibt es auch wieder so Spinner wie dich, die sich anmachen lassen und dann pöbeln und schlagen, weil diese “abnormalen Schwuchteln” ja sooo aufdringlich geworden sind. Ja nee is klar.

  • erforderlich

    Ach und wie stellst du dir das eigentlich vor, wie man jemanden kennen lernen soll, wenn man bei jeder Interessenbekundung eine in die Fresse kriegt? Aufdringlich, dass ich nicht lache, ich glaub dir kein Wort.
    Aber wenns dich wirklich so stört, zieh nach Bayern oder in irgendein Nazikaff in Sachsen (Anhalt), da wird dir das garantiert nicht mehr passieren.

  • Sigmund

    @earendil:
    Genau: Die ganzen Kämpfer (i.S.v.: im Internet laut rumbrüllen) gegen:
    – Linksfaschismus
    – Islamofaschismus
    – Feminazis
    – Ökostalinismus
    etc.
    sind in Wirklichkeit selber was? Richtig!

  • Sigmund

    @leser:
    Vielleicht ist aauch nur eine Art Angst-Ständer! :-)

  • Sigmund

    @Queerschläger:

    Genau. Heterosexuelle Männer benehmen sich gegenüber Frauen bekanntermaßen immer, ich betone: immer, zu 100 % gentlemanlike.

  • leser

    @Sigmund:

    Ein guter Einwand!

    Auf psychologytoday.com steht dazu:

    This device has been found to be triggered by sexual arousal, but not other types of arousal (such as nervousness, or fear – arousal often has a very different meaning in psychology than in popular usage).

    Mich hat das aber jetzt neugierig gemacht und ich habe mir das Paper selbst geschaut (http://my.psychologytoday.com/files/u47/Henry_et_al.pdf). Dort steht etwas anderes:

    Another explanation of these data is found in Barlow, Sakheim, and Beck’s (1983) theory of the role of anxiety and attention in sexual responding. It is possible that viewing homosexual stimuli causes negative emotions such as anxiety in homophobic men but not in nonhomophobic men. Because anxiety has been shown to enhance arousal and erection, this theory would predict increases in erection in homophobic men. Furthermore, it would indicate that a response to homosexual stimuli is a function of the threat condition rather than sexual arousal per se. [...]

    Zusammenfassung auf deutsch:
    Im Paper wird angemerkt, dass “anxiety” (Angstgefühl/Beklemmung) möglicherweise Erregung und Errektion verstärken kann. Sigmunds Einwand ist berechtigt.

  • leser

    @leser:
    Typo: es sollte heißen “ich habe in das Paper selbst geschaut

  • Queerschläger

    Oh wie belustigend sind doch diese postings im Stile von “amerikanische Wissenschaftler haben festgestellt dass…”
    Wissenschaftler haben auch festgestellt, dass es seit 13 Jahren keinen Wald mehr gibt, seit 3 Jahren die Ölvorräte erschöpft sind und in 50 Jahren hier alles der globalen Erwärmung zum Opfer fällt, obwohl die vor 30 Jahren noch vor der wiederkehrenden Eiszeit gewarnt haben. Ihr glaubt wirklich jeden quatsch, wenn der mit eurem wunschdenken kongruent ist. und was von der pseudowissenschaft “Psychologie” zu halten ist hat Gert Postelt ausreichend demonstriert.
    Ach ja: Quecksilber macht schwul. Haben amerikanische Wissenschaftler festgestellt:http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/gefaehrliches-quecksilber-umweltgift-macht-voegel-homosexuell-a-732053.html

  • Paral

    @earendil:

    Soso. Dann sind also Antifaschisten in Wirklichkeit Faschisten.
    Na ja, earendil, wie würdest Du das sich selbst als “Antifa” bezeichnende Sammelsurium von Schlägern, Kinderfickern und Brandstiftern bezeichnen?
    Faschisten ist eigentlich ein zu mildes Wort für dieses Dreckspack. Findest Du nicht?

  • Gerd

    Der neue Faschismus wird nicht sagen: “Ich bin der Faschismus”, sondern “Ich bin der Antifaschismus”.

  • Mirco

    Glück für Mollath, dass der Richter so ehrlich ist und das Ignorieren von Beweismitteln so freimütig einräumt. Das sind die formalen Fehler, die Mollath am Ende rausbringen.

    Der Richter hatte auch behaupten können, er hätte sich das Traktat zweimal angetan ohne einen Zusammenhang wozuauchimmer erkennen können.

  • Densor

    @bicycleday: Den Ratschlag sollte man vielleicht selber beachten..

    http://de.wikipedia.org/wiki/Fahrradfahren

    Der Großteil der betrunkenen Fahrradfahrer wird wohl kaum auf motorisierten Prototypen unterwegs sein.

    Am ehesten kommt ein betrunkener Amateur, auf seinem Standard Drahtesel, wohl noch auf den Stundenrekord (50 km/h). Allerdings auch nur kurzzeitig wenn es Bergab geht. Aber selbst das dürfte eher die extremste Ausnahme als die Regel sein, es sollte auch erwähnt sein das man diese Geschwindigkeit wohl auch mit einem Bobbycar erreichen könnte, wenn man es darauf anlegt und einen Berg findet der steil/hoch genug ist.

    Im großen Durchschnitt bewegt sich so ein Fahrradfahrer nun mal mit 10-25 km/h die Stunde. Bei Betrunkenen ist anzunehmen das diese sich eher im unteren Bereich dieser Geschwindigkeiten fortbewegen und nicht im höchst möglichen.

  • Densor

    @Gerd: Und der bisherige Faschismus wird einfach bleiben was er ist und dabei beteuern geläutert zu sein.

    Extremismus ist eklig, egal in welche Richtung!

  • bicycleday

    @Densor:

    Ok, noch mal ganz langsam getippt, zum mitlesen );->

    Man setzte sich auf ein Fahrrad (Serienmodell, ohne Motor) und lasse sich bergab rollen. Bei einem Gefälle, wie man es in den Gebirgs- oder auch Mittelgebirgsgegenden findet, erreicht man nach wenigen Dutzend bis hundert Metern Geschwindigkeiten von 50-70 km/h. In der Voreifel lasse ich mich regelmäßig von Schulkindern überholen (die auf dem Rad, ich im Auto).
    Diese Geschwindigkeit kann man auch herbe angeschickert, je nach Länge des Gefälles, zwar nur ein paar Minuten halten – aber bis zum nächsten Fussgänger, oder zur nächsten querenden Vorfahrtsstraße würde ggf. ja schon reichen. Während das bergab rollen lassen auch bei > 1 Promille den meisten gelingen dürfte, wird sicheres Bremsen und ausweichen dann schon schwierig – besonders mit ‘Feld-Wald-und-Wiesen-Bremsen’.

    Das letzte Wort, wenn es denn sein muss, lasse ich gerne Ihnen und empfehle ggf. die Lektüre des recht schönen Artikels von Krüger und Dunning (1999). Happy insights ;-)

    eol

  • Sigmund

    @Gerd:
    Stimmt. Siehe auch meinen Kommentar #43.

  • a.n

    @Queerschläger: Sehen Sie, das ist der Unterschied: Ich poste Wissenschaft (und ja, die Amerikaner können darin verdammt gut sein), Sie posten anekdotische Scheiße:

    Was mir aber nicht egal ist sind Homos die mir ungefragt ihre sexuellen Präferenzen unter die Nase reiben müssen und bei nicht sofort geäußerter Abneigung auch noch aufdringlich werden. So ein unnormales verhalten kenn ich nur von Homos und besoffenen Weibern.

    Außerdem ist Psychologie nicht Psychiatrie und Wissenschaften als Pseudowissenschaften abzustempeln, sollte vielleicht lieber den Leuten vorbehalten bleiben, die wissen, was Wissenschaft ist.

    Ich weiß, schlechter Diskussionsstil und nicht zielführend, aber mit jemandem, der sich “Queerschläger” nennt, fange ich das Diskutieren gar nicht erst an.

  • a.n

    @bicycleday: Ja und? Wie viele Trunkenheitsfahrten finden denn so jährlich statt, bei denen es längere Zeit steil bergab geht und Menschen verletzt werden? Ist ja nicht so, dass das fahrlässige Verursachen eines Unfalles mit Sachbeschädigung, Körperverletzung oder noch schlimmeren Folgen bis jetzt straffrei ist. Hier geht es um abstrakte Gefährdungsdelikte, und da muss erstmal Regulierungsbedarf bestehen – und Zahlen hierzu habe ich von keiner Seite bis jetzt gesehen. Das ist der Punkt, den Sie übersehen haben. Aber klar, im Zweifel einfach auf den (echt schön geschriebenen) Artikel von Dunning und Krüger verweisen…

  • Queerschläger

    @a.n:

    Sehen Sie, das ist der Unterschied: Ich poste Wissenschaft

    Mach ich doch auch:

    Altered pairing behaviour and reproductive success in white ibises exposed to environmentally relevant concentrations of methylmercury

    Peter Frederick1,* and Nilmini Jayasena1,2

    1Department of Wildlife Ecology and Conservation, University of Florida, Gainesville, FL, USA
    2Department of Basic Veterinary Sciences, Faculty of Veterinary Medicine and Animal Science, University of Peradeniya, Peradeniya, Sri Lanka

    bist du kognitiv beeinträchtigt?

    Wissenschaften als Pseudowissenschaften abzustempeln, sollte vielleicht lieber den Leuten vorbehalten bleiben, die wissen, was Wissenschaft ist.

    Womit du also schomal ausscheidest. du scheinst ja nicht mal zu wissen, was eine Universität ist.

    mit jemandem, der sich “Queerschläger” nennt, fange ich das Diskutieren gar nicht erst an

    das musst du doch nicht ausdrücklich erwähnen. das wird doch schon durch den Mangel an Argumenten deinerseits deutlich.

  • ThorstenV

    @Mirco: So kann man das in der Tat auch sehen. Mit Schweigen kann ein Richter meistens wenig falsch machen, auch wenn er alles falsch macht.

    “Die Gerichte sind nicht verpflichtet, jedes Vorbringen der Beteiligten ausdrücklich zu bescheiden; ein Gehörsverstoß kann deshalb nur festgestellt werden, wenn er sich aus den besonderen Umständen des einzelnen Falles deutlich ergibt”

    http://www.servat.unibe.ch/dfr/bv088366.html

    Deswegen ist die Kenntnis des Sachverhalts aus dem Urteil oft sehr wenig wert, denn mit ein wenig Schreibtalent und Beachtung einiger formaler Anforderung kann der Urteilstext völlig losgelöst vom Sachverhalt existieren und dabei gut aussehen.

    “So kommt es, dass Entscheidungsbegründungen zu finden sind, die beim ersten Lesen gar nicht so übel klingen, erst beim näheren Hinsehen wird offenbar, dass der Fall nicht zutreffend erfasst wurde.”

    http://www.hefam.de/koll/sym2007Dittrich.pdf

  • ThorstenV

    @GxS:

    Wofür wurde er eigentlich bezahlt?

    Wollen wir den BFH fragen?

    “Eine mehrere hundert Seiten umfassende Beschwerdebegründung, die zugleich weitere Nichtzulassungsbeschwerden gegen andere Urteile des gleichen FG betrifft und die in großem Umfang Kopien von Schriftstücken enthält, entspricht den Anforderungen nicht, wenn die Ausführungen die das konkret zu entscheidende Verfahren betreffenden Verfahrensrügen nicht hinreichend klar, geordnet und verständlich abgrenzen. Es ist nicht Aufgabe des Beschwerdegerichts, sich aus einer derartigen Beschwerdebegründung das herauszusuchen, was möglicherweise zur Darlegung eines Zulassungsgrundes i.S. des § 116 Abs. 3 Satz 3 FGO geeignet sein könnte.”

    http://www.betriebs-berater.de/detail/-/specific/3c5380914e83828d527f258c729e44c8

  • GxS

    @ThorstenV:
    Das erklärt allerdings den guten Ruf unserer Gerichte, wo auch offensichtliche falsche Beweise oder Geständnisse nicht zum Wiederaufnahmeverfahren führen…

    In dem Urteil oben erklärt ja das BFH ganz klar, dass es Recht und Gesetz nicht als hinreichende Grundlage seiner Tätigkeit ansieht.

    Na ja, da geht es aber nur um Geld, nicht um die unbefristete Einkerkerung von Menschen…

  • GxS

    @GxS:
    Das Gericht ist natürlich der Bundesfinanzhof…

  • Icke

    Niemand soll einem anderen seinen Lebensstil unter die Nase reiben? Ich sehe ständig Heteros die das machen!
    Pärchen aus Mann und Frau sehe ich jeden Tag Hand in Hand durch den Park laufen, sich in der Öffentlichkeit küssen, sich – besonders zur Begrüßung – umarmen. Ich seh ganz oft, wie ein Mann der neben ihm gehenden Frau einen Arm über die Schulter gelegt hat. Ich sehe Mann/Frau-Prächen an Cafetischen sitzen und miteinander flirten … Immer wieder höre ich ungebetene Bemerkungen über etwaige Partner. Wie oft läßt ein Mann im Geschäft etwas “als Geschenk für seine Frau” einpacken. Die Info nach der Frau wurde nicht erbeten. Was ist das anderes als “unter die Nase reiben?”
    Warum sollte derartige Bemerkungen oder derartiges Verhalten bei reinen Männer- oder Frauenpärchen seltsam sein?

    Jedenfalls bin ich als Teil eines Hetero-Pärchens deswegen noch nie angemacht worden. Ich wurde deswegen noch nie angestarrt. Mir wurden deswegen noch nie Schimpfwörter hinterher gerufen. Ich habe noch nie ein Stirnrunzeln bemerkt, wenn ich beim Bäcker erwähne, dass ich nichts mit Kümmel möchte, weil das mein Mann nicht mag …
    Warum eigentlich nicht? Ich habe genau damit doch anderen meine sexuelle Orientierung unter die Nase gerieben? Scheinbar ist es doch etwas anderes, wenn Heteros das machen.

  • Queerschläger

    Wenn mir ein hetero

  • Queerschläger

    mir nach den ersten drei Sätzen seine sexuelle Ausrichtung mitteilen würde, würde ich ihn ebenfalls für abnormal halten. Interessanterweise ist mir dieses verhalten aber bisher nur bei homos aufgefallen. diese kaputten gestalten scheinen sich in erster Linie nur fürs sexuelle zu interessieren.

  • Icke

    @Queerschläger – Händchen halten hälst Du nicht für normal? Ich seh auch andere so etwas häufig machen.
    Und die Bemerkung “Mein Mann mag das nicht, deswegen will ich es nicht kaufen” ebenso? Ich mag so etwas öfter ohne das sich irgendjemand darüber zu wundern scheint. Mir gegenüber machen das auch sehr häufig andere Leute, derartige Anmerkungen.

  • wonko

    @Icke: Ich nehme mal an, wenn diejenigen sich so verhalten, die in den Augen unseres selbsternannten Queerschlägers normal sind dann ist das schon in Ordnung. Nur wenn das homos, also diese kaputten gestalten machen ist das hochgradig abnormal.
    Ich glaube nicht, daß eine Diskussion mit diesem überaus liebenswerten Exemplar Mensch irgendeinen Sinn macht oder auch nur möglich ist.

  • Queerschläger

    Bist du dumm? ich schrieb:

    wenn mir ein hetero nach den ersten drei Sätzen seine sexuelle Ausrichtung mitteilen würde, würde ich ihn ebenfalls für abnormal halten.

    deine Unterstellung, ich würde Händchenhalten nicht für normal halten entspringt entweder deinen wirren Gedanken oder du willst hier bloß deinen eigenen pappdrachen erledigen.

  • Queerschläger

    @wonko:

    Ich glaube nicht, daß eine Diskussion mit diesem überaus liebenswerten Exemplar Mensch irgendeinen Sinn macht oder auch nur möglich ist.

    da gebe ich dir recht. aber ich bin mir sicher, auch dir wird irgendwann mal ein Argument einfallen, das du dann in die Diskussion einbringen kannst.

  • wonko

    @Queerschläger:

    ein Argument

    Jap. Ihr liebenswerter Nick und ihre lieblichen Wortmeldungen signalisieren ja ganz eindeutig, wie interessiert Sie an Argumenten sind.

  • Icke

    Händchen halten zeigt eindeutig die sexuelle Ausrichtung. Wenn ich keine Hetero-Frau wäre, würde ich nie mit einem Mann auf diese Art Händchen-Halten. Wenn ich keine Hetero-Frau wäre, würde ich auch keinen Mann haben.
    Genau genommen beweist jedes Kind, dass die Eltern sich heterosexuell Verhalten haben. Irgendwie muss es ja entstanden sein.

  • Queerschläger

    @wonko: und schon wieder nichts zum Thema…
    mit kunstgriff 38 wirst du hier keinen blumentopf gewinnen :)

  • Queerschläger

    @Icke: du bist offenbar wirklich kognitiv eingeschränkt. deshalb zitier ich extra für dich meinen Beitrag von oben:

    Und ob ihr knutschend oder händchenhaltend in der Öffentlichkeit auftretet ist mir ziemlich egal. Was mir aber nicht egal ist sind Homos die mir ungefragt ihre sexuellen Präferenzen unter die Nase reiben müssen und bei nicht sofort geäußerter Abneigung auch noch aufdringlich werden.

    warst du etwa diejenige, welche den PISA-schnitt in der Kategorie “lesekompetenz” so gedrückt hat?

  • Icke

    Ich weiß ja nicht wie Du das schaffst, aber mir gegenüber wurde noch NIE ein Homo aufdringlich. Weder männlich noch weiblich. Mir gegenüber wurden bisher nur Hetero-Männer aufdringlich. Und das ganz gewaltig.
    Was verstehst Du also unter aufdringlich?

  • Queerschläger

    Was verstehst Du denn darunter? Mir gegenüber wurden bisher nur schwule und betrunkene frauen aufdringlich. Und das ganz gewaltig.

  • Icke

    Lese mal #aufschrei und Du weißt, was ich mit Anmache alles meine. Mir ist (natürlich) nicht alles davon passiert, aber ein Teil, mehr als nur Worte. Alles von Hetero-Cis-Männer. Die damit ihre Heterosexualität unter Beweis stellen. Sorry, dass ich es daher für seltsam halte, daß dies nur Schwule machen würden. Hetero-Männer machen das auch. Soweit ich weiß, werden mehr Frauen von Männern belästigt als Männer von Männern. Was auch ein Hinweis darauf ist, dass es nicht typisch homosexuell ist, sondern eher als ein Beweis der Behauptung: “Idioten gibt es überall”.

  • ExRadler

    @steakhouse: Wieso eigentlich nur besoffene Radler?
    Mir reichen die nüchternen Öko-Terroristen bei weitem!!!
    Gerade eben war ich mit meinem Hund auf einem ca. 1 m breiten Gehweg (ich buchstabiere: G-E-H-weg) unterwegs und wurde von so einem Subjekt genannt Radfahrer auf unverschämte Weise aufgefordert, Platz zu machen, damit Herr Öko-Terrorist mit seinem Vehikel gefälligst ungehindert von der Straße auf dem Gehweg weiterfahren kann, obwohl – zugegebenermaßen auf der anderen Straßenseite (oh wie schlimm!!) – seit Jahrzehnten ein Radweg existiert, wunderbar gesäumt von Grünstreifen und Bäumen, breit genug, daß da ein Bus fahren könnte, aber nööööööö – Radweg benutzen ist ja sowas von uncool…
    Den Aufschrei möchte ich hören, wenn ich mir mein Auto schnappe und mal kurz durch die Fußgängerzone heize…
    Es ist längst an der Zeit, daß wir aufhören, die vermeintlich ach so umweltfreundlichen Radfahrer zu pampern und zu behandeln wie die rohen Eier. Nachdem das Fahradfahren als umweltfreundliche Alternative zum Auto in den Städten inzwíschen derart überhand genommen hat, wird es allerhöchste Zeit, diese Öko-Terroristen an die Kandarre zu nehmen und genauso wie motorisierte Verkehrsteilnehmer zu behandeln und vor allem angemessen zu kontrollieren und zu bestrafen. Das beginnt erstmal mit einer Kennzeichnungspflicht mittels Nummernschild, wie es bei Mofas, die ja, wie schon diskutiert, auch nicht viel schneller als ein Fahrad sind, schon längst üblich ist, analog hierzu eine (Haftpflicht-)Versicherungspflicht.
    Ferner eine umfassende Aufstockung von Fahradpolizisten explizit in (Groß-)Städten, am besten an jeder Straßenecke… So wie es heute ist, kann es jedenfalls nicht bleiben. Die Radler lachen uns zu Fuß gehende Verkehrsteilnehmer ja regelrecht aus. Ich werde künftig wieder meinen Gehstock mitnehmen, in die Speichen gesteckt bremst das jedenfalls ungemein…
    Umweltfreundlichkeit ist kein Freibrief für Flegelhaftigkeit!