Große Explosion, milde Folgen

Arbeitnehmer handeln nicht im luftleeren Raum. Verursachen sie bei ihrer Tätigkeit einen Schaden, können sie zum Ersatz verpflichtet sein. Diese Erfahrung machte auch ein Schlosser, der durch unsachgemäße Arbeit in einem Milchwerk 17 Tonnen Milchpulver zur Explosion brachte. Am Ende sollte er 142.000 Euro Schadensersatz zahlen. Ein Betrag, für den er etwa zweieinhalb Jahre arbeiten muss.

Dass der Mann Mist gebaut hatte, stand außer Frage. Bei laufendem Betrieb hatte er mit Schweißgerät und Trennschleifer Schlitze in die Außenwand des Trockenturms geschnitten. Es entstanden Funken und glühende Metalltropfen, die in den Trockenturm tropften. 17 Tonnen Milchpulver entzündeten sich explosionsartig und verwüsteten Teile des Firmengeländes. Es entstand ein Schaden von 220.00 Euro.

Die Frage für das Hessische Landesarbeitsgericht war, ob der Handwerker tatsächlich an die Versicherungen des Unternehmens 142.000 Euro erstatten musste, die den Schaden in dieser Höhe reguliert hatten. Nach Ansicht des Hessischen Landesarbeitsgerichts hat der Handwerker den Schaden grob fahrlässig verursacht. Es liegt nach Auffassung der Richter auf der Hand, dass bei Schweiß- und Flexarbeiten Funkenflug und heiße Metalltropfen entstehen, die erhitztes Milchpulver entzünden können. Der Handwerker könne von Glück sagen, das er zum Zeitpunkt der Explosion gerade selbst kurz nicht an am Trockenturm arbeitete. Für den entstandenen Schaden hafte er deshalb in vollem Umfang. Jedenfalls grundsätzlich.

Denn für Arbeitnehmer, darauf weisen die Richter hin, gelten Einschränkungen. Ein Arbeitnehmer, der nicht vorsätzlich Fehler mache, dürfe nicht in den Ruin getrieben werden. Deshalb müsse der Schadensersatz auf eine Summe begrenzt werden, die in einem vernünftigen Verhältnis zu seinem Einkommen stehe. Außerdem müssten die Umstände des Einzelfalls berücksichtigt werden.

Auf dieser Grundlage bemaß das Hessische Landesarbeitsgericht die Haftung des Mannes auf 17.000 Euro. Das entspricht etwa dem, was er in drei Monaten brutto verdient (Aktenzeichen 13 Sa 857/12).

  • Dimebag

    Es entstand ein Schaden von 220.00 Euro.

    Warum dann die 142.000 Euro? :-)

  • Thorsten

    Wie bitte? Über 5.000,- Euro brutto pro Monat für einen Schlosser? Wozu denn bitte noch Abitur machen und studieren, wenn man mit einer 2-3jährigen Ausbildung schon ab einem so viel früheren Zeitpunkt gutes Geld verdienen kann?

  • Ronald

    @Thorsten: Genau mein erster Gedanke beim Lesen. Vermutlich jedoch nur ein Irrtum des Autors…

  • phranck

    @Thorsten:
    So ähnlich habe ich auch gerade geschaut…

  • M.

    @Thorsten, 2:

    Der Mann ist viel außer Haus auf Montage unterwegs und arbeitet auch am Wochenende. Da kommt man bei einem Grundgehalt von rund 3000 Euro schnell auf 5000 bis 6000 Euro brutto. Schlaucht allerdings gewaltig, so ein Leben, bei dem man die Familie am Freitag Abend um 20:00 wieder zu Gesicht bekommt, ab und an Samstags arbeiten muss, weil eine Baustelle fertig werden muss und oft Sonntag Abend vorm Tatort wieder auf dem weg zum Montagskunden ist.

    Das Milchpulver (Fett und Zucker) genauso explosiv wie Mehlstaub ist, dürfte auch nicht jedem klar sein, der nicht ständig mit dem Zeug arbeitet. Daher würde ich nur leichte Fahrlässigkeit unterstellen.

  • Dennis

    @Thorsten: Angebot und Nachfrage. Da alle Welt studiert und es mehr BWLer und Kommunikationsdesigner auf den Markt spühlt, die “irgendwas mit Marketing” machen wollen, werden in den Handwerksberufen zunehmend Spitzenlöhne gezahlt, weil deren Auszubildenen (jedenfalls die guten) instant nach ihrer Ausbildung noch ein Studium dranhängen.

  • Stefan

    …zwischen 4700-4800 wenn ich richtig rechne. Immerhin, in Ostsachen im Bereich der Elektronikentwicklung und 10 Jahren Berufserfahrung gehört man mit 4000 Euro Brutto schon zu den Besserverdienern.

  • blub

    @2
    Bei alten Verträgen in großen Läden ist das nun nicht unüblich. Ein frisch Ausgebildeter bekommt das heute aber nicht mehr – auch später nicht.

  • Tobi

    142000€/(2.5 Jahre * 12 Monate) kommt aber auch auf knapp 5000€ monatlich.

    Ich sollt Schlosser werden.

  • Jan

    Wie soll man eigentlich “vorsätzlich Fehler machen”?

  • Duke

    Der Mann wird das wohl kaum aus der eigenen Tasche bezahlen müssen, oder?
    Gewerbe-Haftpflicht.

    Also wird es letzten Endes nur darum gehen, welche Versicherung blechen muss.

  • t34

    Das nennt sich Sabotage.

  • Hans

    ich verstehe nicht ganz warum das auf den Schweißer abgeladen wird. Klar war er es der geschweißt hat aber das hat er ja nicht aus Spaß gemacht oder weil ihm langweilig war. Das muss ihm ja jemand angewiesen haben diese Aufgaben zu erledigen.

  • blub

    Zumindest kann man sagen dass es im luftleeren Raum auch nicht zur Explosion gekommen wäre.

  • pirx

    @Duke:
    Die Haftpflichtversicherung des Arbeitgebers (Schlosserbetrieb) hat den Schaden reguliert und nimmt nun den (angestellten) Schlosser in Regress.
    Eine private Haftpflichtversicherung schließt Schaäden bei beruflicher oder gewerblicher Tätigkeit, zumal bei grober Fahrlässigkeit, meist aus.
    Die wenigsten Arbeitnehmer haben eine Berufshaftpflichtversicherung.
    @Hans:
    (Auch) ein Arbeitnehmer ist für seine Tätigkeit verantwortlich. Von einem ausgebildeten Facharbeiter kann man als Chef erwarten, dass er die Regeln seines Handwerks und die einschlägigen Sicherheitsbestimmungen kennt (dazu wird er ja auch regelmäßig unterwiesen) und beachtet. Tut er das nicht, handelt er fahrlässig. Ob leicht (keine Heftung), mittel (teilweise Haftung) oder grob fahrlässig (volle Haftung, Grenze laut BAG: Mitarbeiter darf nicht ruiniert werden) hängt dann vom Einzelfall ab.

    Genau so war es hier: Bevor ich “heiße Arbeiten” an einem Behälter vornehme, muss ich prüfen, was drin ist und entsprechende Maßnahmen ergreifen, damit ich die Arbeit sicher durchführen kann. Bei Sand ist es eher kein Problem, bei Aluminiumpulver oder Benzin dagegen sehr. Auch leere Behälter muss ich dagegen sichern, dass während der Arbeit z.B. jemand ein Ventil aufdreht und der vorher leere und gasfreie Tank sich wieder mit Benzin füllt.
    Bevor ich das gemacht habe, darf ich nicht anfangen.

  • zf.8

    Ist drei Monatsgehälter bei grober Fahrlässigkeit mittlerweile Standard? Ich habe noch 6-12 im Kopf.

  • Also?

    Frustrierend am lawblog: Die interessanten Antworten fehlen am Ende oft, auch wenn der Autor sie vermutlich oft leicht beantworten könnte. Hier die Frage: Wer bezahlt die Differenz? Also: Der Schaden war 220.000 EURO (ich nehme an, die 220.00 sind ein Schreibfehler) und die Versicherung zahlt 142.000. Damit bleibt der Arbeitgeber ja schonmal auf der Differenz sitzen. Die 142.000 werden nun um die 17.000 verringert, die der Arbeitnehmer zahlen muss. Wer zahlt den Rest? Muss der Arbeitgeber zahlen, weil der Arbeitnehmer fahrlässig gehandelt hat und das somit nicht der Versicherung zufällt? Oder doch die Versicherung? Wer ist hier dafür verantwortlich, dass der Arbeitnehmer nicht in den Ruin getrieben wird? Ich würds wirklich gerne wissen!

  • Recht§§taat

    Und wieviel zahlt nun “unser” Verteidigungsminister von den grob fahrlässig versaubeutelten 500 Millionen Euro?

  • blub

    @Recht§§taat: Ich glaube ein paar Monatsgehälter helfen da auch wenig.

  • Aluser

    @Also?:

    So wie ich das verstandt, zahlte die Versicherung die 142000. Es ging dann in der Entscheidung nur darum, wie viel der Arbeitnehmer an die Versicherung zurück erstatten muss. Sprich, die Versicherung zahlt die Differenz zwischen 17000 und den 142000. Aber wer die Differenz zwischen den 142000 und den 220000 zahlt, ist mir auch unklar.

  • Autolykos

    @Recht§§taat: Verantwortung wird immer von oben nach unten weitergereicht. Der Kriegsminister kann also gar nicht für seine Blödheit verantwortlich sein, so lange er noch einen Sündenbock unter sich hat. Der Schlosser hatte da halt Pech, er steht am falschen Ende der Nahrungskette.

  • uffi

    http://www.versicherungsjournal.de/markt-und-politik/haftungsfrage-nach-explosion-in-milchwerk-115496.php

    Versicherung hat voll bezahlt und wollte 142.000€ vom (schein-)selbstständigen Schlosser zurück, was vom Gericht auf 17.000 begrenzt wurde. Revision zum BAG wurde zugelassen.

    Sooo schwer ist das nicht zu finden ;-)

    Ich frage mich da eher, warum das nicht vor einem Zivilgericht verhandelt worden ist, wenn er doch selbstständig ist (sein will/muß)

  • uffi

    Nachtrag: die Versicherungen (Plural) haben voll bezahlt und die mit dem grössten Einzelanteil wollte ihn wohl in Regress nehmen. Kann sein, dass der Rest noch folgt, evtl. wollten die erst abwarten wie es denn ausgeht

  • name (erforderlich)

    @M.:

    rund 3000 Euro pro Monat brutto plus Zulagen für Montage….

    rund 3000 Euro pro Monat verdient ein promovierter Wissenschaftler auch. Das schließt dann aber Messzeiten an Wochenenden, in Nächten und Dienstreisen ein.

  • blub

    @name (erforderlich): So what? Ist er Wissenschaftler des Geldes wegen geworden?
    Dann wars ne schlechte Entscheidung.

  • abc

    @name (erforderlich): Also wenn du als promovierter Wissenschaftler nur 3000€ brutto verdienst solltest du dir eine anderen Job suchen.

  • Florian

    zur Differenz zwischen 220.000 Euro und 142.000 Euro:

    Die 220.000 Euro sind der entstandene Schaden.
    Davon erstetzt die Versicherung 142.000 Euro.
    Auf den verbleibenden 78.000 bleibt der Geschädigte (d.h. der Eigentümer des Trockenturms) sitzen.

    Dass Versicherungen nicht den vollen Schaden ersetzen ist (leider) Standard. Sie ersetzen den Zeitwert.
    D.h. beim Trockenturm wird z.B. eine Lebensdauer von 30 Jahren unterstellt. Er ist 10 Jahre alt. Also ist er nur noch 2/3 des Neuwerts wert.
    Ist auf den ersten Blick ja auch einigermaßen plausibel.
    Nur muss der Eigentümer des Trockenturms sich nun einen neuen Turm bauen lassen und für diesen halt die vollen 220.000 ausgeben.
    Zwar hat er den “Vorteil”, die Anlage nun wieder 30 Jahre anstatt der angenommenen 20 Jahre nutzen zu können.
    Das ist aber nur ein theoretischer Vorteil, vielleicht geht der Standort ja ohnehin in z.B. 15 Jahren außer Betrieb, wer weiß das schon.

  • lup

    Ich frage mich wie die Schweißperlen mit den Milchpulver in Berührung kommen konnten?
    Wurde an der falschen Stelle gearbeitet?
    War nach der Arbeit eine Reinigung des Trockenturmes geplant?

    Oder anders gefrag:
    War dem Schlosser, seinen Vorgesetzten und den Betreibern der Anlage überhaupt klar das es zu einem Kontakt zwischen Schweißprodukt und Milchpulver kommen wird?
    Je nach Informationsstand tue ich mich schwer von einer groben Fahrlässigkeit zu sprechen.

  • of

    Weiß jemand ob dies für Investmentbanker auch gilt?

  • Der große böse Wolf

    Ich bin grade geschockt wie naiv hier einige sind. Hoch qualifizierte Schweißer wurden schon IMMER extrem gut bezahlt. Gewisse Schweißverfahren sind hochkompliziert und benötigen Fachkräfte deren Anzahl auf der Welt vielleicht 4stellig ist.

    In den 90ern habe ich im Spiegel einen Bericht über einen deutschen gelesen, welcher erste Klasse nach Saudi Arabien eingeflogen wurden um gegen eine absurd hohe Vergütung Bohrgestänge zu schweißen.

  • Entitaet

    @M.:

    “Das Milchpulver (Fett und Zucker) genauso explosiv wie Mehlstaub ist, dürfte auch nicht jedem klar sein, der nicht ständig mit dem Zeug arbeitet.”

    Das halte ich, so wie der Fall hier von Udo geschildert wird, für ziemlich bedeutungslos.

    “Daher würde ich nur leichte Fahrlässigkeit unterstellen.”

    Und wg. meiner obigen Einschätzung würde _ich_ hingegen hier eindeutig von grober Fahrlässigkeit ausgehen.

    Das ist immer die gleiche Leier bei Unfällen/Unglücken im Zusammenhang mit durchgeführten thermischen Schweiß- und Schneidarbeiten. Ich erinnere in diesem Zusammenhang nur an das schreckliche Unglück im Düsseldorfer Flughafen vor vielen Jahren.

    Bei derartiger Faktenlage von leichter Fahrlässigkeit zu sprechen, halte ich für eine bestimmte Form der Realitätsverkennung.

  • MF

    @Autolykos: Wieso hatte der Schlosser in dem Fall Pech, wenn das Urteil doch im Wesentlichen zu seinen Gunsten ausgegangen ist?

  • Daniel

    @Florian:
    Der Schaden wird aber eigentlich auch als Zeitwert bemessen? Komische Versicherungsverträge gibt es auch, aber eine Haftpflichtversicherung die nur 60% abdeckt wäre absurd (die sind ja gerade dazu da nicht kalkulierbare Risiken zu tragen) und 78000 Euro für einen Eigenanteil ein komischer Betrag. Ich weiß nicht, ob es in einem solchen Gewerbe eine Versicherungspflicht gibt, aber wenn dann würde ich als Gesetzgeber vorschreiben, dass es keine Eigenbeteiligungen >=5000 Euro bei Kleinunternehmen geben darf. Deswegen würde ich schon davon ausgehen, dass noch andere Gründe als komische Tarife der Grund sind.

    Ich würde vermuten, dass dem Handwerker trotz grober Fahrlässigkeit nur anteilig die Schuld (das sind ja genau 60%, geradezu typisch für die Schadenteilung im Zivilrecht) zuerkannt wurde, weil entweder sein Vorgesetzer oder aber auch die Mitarbeiter des Milchwerks das mitbekommen und nichts dagegen unternommen haben. Bei letzteren würde ich davon ausgehen, dass die Versicherung alles versucht, ein Mitverschulden des Geschädigten zu konstruieren, wenn sie nicht auch den versichert.

  • A.H.

    Also,ich gehe hier von eigenen Erfahrungen aus, der Schweißer wird wohl gewußt haben das es gefährlich sein kann und den Besitzer/Meister wohl auch darauf hingewiesen haben. Doch wie üblich wird man ihm wohl mit Arbeitsplatzverlußt gedroht haben wenn er nicht tut wie ihm geheißen.

    Das ist mir einmal passiert, allerdings noch in der DDR – Zeit.
    Ich hatte Nachtschicht als Hochdruckkesselwart in einer Wäscherei/chemischen Reinigung und war kein Schlosser. Ich hatte auch keine Ausbildung zum Schweißer, konnte es natürlich für den privaten Bereich.
    In der chemischen Reinigung war eine Kaltwasserleitung geplatzt, ohne diese hätte aber die ganze Nachtschicht nicht arbeiten können. Der diensthabende Schlosser war aber in einem etwas weiter entfernten Zweigbetrieb zur Reparatur der Heißmangel abgestellt, also nicht verfügbar.
    Der herbeigerufene Leiter vom Dienst erteilte mir den Arbeitsauftrag mit dem Azetylehnschweißgerät die Leitung zu reparieren. Auf meinen Einwand hin, das ich dies nicht dürfe, weil mir der entsprechende Schweißerschein fehlen würde, bekam ich zur Antwort das ich mir aussuchen könne ob ich am Morgen meine Papiere bekomme oder die Arbeitsanweisung ausführen würde, da er genau wüßte das ich in der Lage wäre Schweißarbeiten aus zu führen. Er hatte mich mal beim “Pfuschen” erwischt, als ich mir einen Rostbratwurstgrill fürs WE zusammenschweißte.
    Ich verlangte den Auftrag deshalb schriftlich, was mir aber verweigert wurde. Nun stand ich da, entweder ich würde meinen Job verlieren oder aber ich ging die Gefahr ein in der chemischen Reinigung mit offener Flamme zu hantieren.
    Da viele Kollegen die Anweißung, meine Weigerung und die Drohung gehört hatten und mir das auch schriftlich bestätigten, unternahm ich also diese Reparatur.
    Bei einer chemischen Reinigung sind überall Flusen und die hoch entzündlichen Reinigungsmittel darf man auch nicht vergessen, überall stehen und hängen Kleidungsstücke herum, da ist die Gefahr einer Verpuffung, Entzündung mehr als doppelt so hoch wie unter normalen Umständen und ich schwitzte die ganze Zeit vor Angst Blut und Wasser!
    Allerdings hatte ich weiträumig den Arbeitsplatz räumen lassen und Brandposten aufgestellt.
    Zum Glück ging alles gut.

    Heute weiß ich allerdings, wenn es gebrannt hätte, mir hätte es nicht geholfen wenn die Kollegen alles bestätigt hätten und auch ihre Schriftstücke wären damals nutzlos gewesen.
    Der LvD hätte wohl auch eine Rüge bekommen, in den Knast aber wäre ich gegangen!

    In der heutigen Zeit ist es wohl nicht anders, wer seinen gut bezahlten Job behalten will, der muß halt vieles tun, was eigentlich nicht statthaft ist.

  • Oppi

    Es liegt nach Auffassung der Richter auf der Hand, dass bei Schweiß- und Flexarbeiten Funkenflug und heiße Metalltropfen entstehen, die erhitztes Milchpulver entzünden können.

    Mag sein dass das für einen studierten Juristen – der also mal irgendwann ein Abitur gemacht hat – auf der Hand liegt, aber muss ein Schlosser wirklich wissen wie eine Staubexplosion funktioniert ? Der arbeitet doch normalerweise eher mit metallischen Festkörpern als mit Feinstaub. Da hätte vielleicht eher mal der Auftraggeber auf die Idee kommen können, den von ihm beauftragten Handwerkern eine kleine Sicherheitsunterweisung für seinen Betrieb zu verpassen.

  • IANAL

    @Oppi: Umgekehrt: Wenn es sogar für einen Juristen einleuchtend ist, dann für jemanden mit praktischer Ausbildung doch erst recht, oder?

    *duckundweg*

  • Sören

    Gelten solche Urteile auch für Politiker? Ich meine, wenn ich nur an die Sache mit dieser Drohne denke.

  • Verkehrsteilnehmer

    Aus dem weiter oben angegebenem Link zu versicherungsjournal.de:

    Trotz seines Status als Selbstständiger war dieser seit vielen Jahren praktisch ausschließlich und regelmäßig weisungsgebunden für ein Milchwerk in Hessen tätig.

    Wenn man dann als ‘Selbständiger’ alle nötigen Versicherungen, Weiterbildungen und die Altersvorsorge komplett alleine tragen muss, sind 5500 Euro brutto auf einmal gar nicht mehr soviel.

    Und von einem Schweißer mit etwas Erfahrung erwarte ich ganz einfach, dass er weiß, dass es bei allen brennbaren Stoffen zu einer Staubexplosion kommen kann.

    Insofern hat er mMn Glück gehabt, dass das Gericht ihn als Arbeitnehmer eingeordnet und damit seinen Auftraggeber in die überwiegende Haftung genommen hat. Wäre er als Selbständiger durchgegangen, hätte er in vollem Umfang seine eigene (eventuell gar nicht oder nicht für diese Höhe vorhandene) Haftpflicht bemühen müssen.

  • Johnnybonjourno

    Wer hat denn die Schweißerlaubnis nach BGV ausgefüllt? Niemand? Ohne darf gar nicht mit der Arbeit begonnen werden.

    Wenn sie ausgefüllt wurde, ist der Ausfüller schuld. Lernt man in der 1. Woche, “Hasste keinen Arbeitsauftrag und Erlaubnisschein, gehst erst mal nen Kaffee trinken”

    p.s. 3000€ Brutto für nen Wissenschaftler? Kann ja nur Geisteswissenschaftler sein ;)

  • marcus05

    @M.:

    ja, und besonders toll wenn man diese Arbeitsweise dann auch noch als Maßstab um die Ohren gehauen bekommt wenn es um Geldstrafen geht.

    Aber geil wie sich manche hier gleich aufregen dass einer ohne Studium zu viel verdient. Ihr seid absolut widerlich.

  • marcus05

    @Hans:

    Aber Befehlsgeber werden hier nicht belangt. Sieht man ja auch bei den LKW Kontrollen hier, die Juristerei gibt da dem Fahrer auf den Sack obwohl die Verantwortlichen ganz andere Leute sind.

  • maSu

    Also ich werd Schlosser. 3000€ Grundgehalt + Montageboni =5000-6000? Nach div. Gehaltvergleichen bekommt ein Ingenieur (Maschinenbau nehmen wir mal) so auf 3800-4500 brutto monatlich.

  • Christian Tepfer

    Mal eine ganz andere Frage: sollte in einem solchen Fall nicht die Betriebshaftpflichtversicherung des (Schein-)Selbständigen eintreten? Oder hatte er gar keine? Kommt jetzt ein Rattenschwanz von der Sozialversicherung hinterher?

  • Michael

    Breaking News

    Arbeitgeber zahlt Angestellten utopische Summen!

    ***Breaking News*** CHINA: RICE BAG FALLEN OVER! SITUATION UNCLEAR!

    Am besten noch Regulierung fordern.

  • JohnnyBonjourno

    @maSu:
    Ein Selbstständiger Dipl. Ing. mit 4,5K ? Geht der nur eine Woche arbeiten? Tagessätze liegen da für gewöhnlich bei 1000-1500€.

    Gut, als Dipl. Ing. mit der Fachrichtung singen und klatschen ist das natürlich weniger.

  • timo

    Zum Lohn des Schlossers möchte ich mich auch mal äussern.Dank IGMetall werden in den Metallberufen gute Löhne bezahlt.
    Wenn der jetzt Verheiratet ist und auf Montage arbeitet und deswegen auf seine Familie verzichtet ist der Lohn gerechtfertigt.
    Ich wette fast niemand der hier ein Kommentar geschrieben hat war schon mal auf Montage arbeiten.
    Das ist jeden Tag druck!Fertig werden müssen.12-16std. arbeiten in fremden Hotelbetten schlafen.Nicht immer gutes Hotelessen.Arbeitsbedingungen fast immer schlecht.10-20 Firmen gleichzeitig auf der Baustelle.Überall lärm-stress.Kaum pausen.Gegessen wird 10min zweites Frühstück.Mittagessen sind 20min.Abendessen gibt es im Hotel man geht Duschen und fällt tot ins Bett.Und am nächsten morgen geht es weiter.60std.Woche keine seltenheit.

    Jetzt rechne ich mal hoch 60*4=240Std.

    @maSu also teilen wir die 6000 durch 240 und kommen auf übertriebene 25euro/std.Brutto.Bei Berufserfahrung.
    Ja der Ingeniör hats schwör sagt der Volksmund.Also nehmen wir an ein Ingenieur arbeitet 180 std.in der Woche das Gehalt beträgt 4500.Auch 25 euro/std.

    Dann werde doch Schlosser mit diversen Scheinen für schweissen usw.da ist richtig Geld zu verdienen!

    Anmerken möchte ich noch das der Schlosser sein Handwerk gelernt hat und seid seiner Ausbildung in alle Öffentlichen Kassen gezahlt hat die es so gibt.
    Der Ingenieur hat während seiner Ausbildung-Schule/Studium sogut wie nichts in diverse Kassen bezahlt-eher Geld gekostet.

    Wir brauchen Studierte Leute vor allem Ingenieure!! Aber auch Leute die Arbeiten und dafür auch einen gerechten Lohn erhalten!!!

    Deutsche sind in einer sache schon immer Weltmeister gewesen.Meckern

    Gute Nacht

  • wonko

    @timo:

    Also nehmen wir an ein Ingenieur arbeitet 180 std.in der Woche

    Das wäre allerdings beeindruckend!

  • karl

    Wie kann denn ein Nebenprodukt vom Schweißen in Lebensmitteln landen? Kann da mal das Gesundheitsamt vorbeischauen?

  • bismarckhering

    Ich befürchte in nicht allzuferner Zukunft wird “aus Sicherheitsgründen” und “zum Schutz vor Terror” das Wissen um Staubexplosionen zur Geheimsache erklärt.

    b.

  • Simon

    Auch wenn das scheinbar vielen hier klar ist… Versteh ich doch einiges nicht.
    1. Wieso schweißt der an einen vollen lebensmitteltank? Ist das gute Praxis?
    2. Meiner Meinung ist der Tank außen auch Staub-Ex. Wenn das ein dort beschäftigter Schlösser ist wieso weiß er das nicht bzw. Wer hat ihn dann dort rangelassen? Das ist auf jeden Fall grob fahrlässig.
    3. Warum versucht die Versicherung das Geld beim kleinen Schlösser zu holen anstatt die Zahlung an den geschädigten schlicht zu verweigern? Schließlich kann ich doch als Betreiber mich nicht hinter einer Versicherung verstecken und mich aus der Verantwortung stehlen für eine sicheren betrieb der Anlage und geordnete Abläufe zu sorgen.

  • marcus05

    @maSu:

    Warum wirst du nicht Gangster? Geld scheint für dich ja alles zu sein.

  • Ceres

    Wir dürfen nicht vergessen, die vorhergehende Instanz hat die Klage noch abgewiesen (http://www.lag-frankfurt.justiz.hessen.de/irj/LAG_Hessen_Internet?rid=HMdJ_15/LAG_Hessen_Internet/sub/32b/32b6ad6f-0008-e31f-012f-312b417c0cf4,,,11111111-2222-3333-4444-100000005003%26overview=true.htm). Im Link steht auch, dass der Schlosser im laufenden Betrieb gearbeitet hat. Was sich für mich so anhört, als ob der Betreiber der Firma nicht die Zeit investieren wollte die Produktion ganz anzuhalten.

    Meiner Vermutung nach handelt es sich hier um ein Urteil, bei dem es eher um einen Interessenausgleich ging. Allen sollte allen gerecht werden und den Klagedrang somit “abmildern”. Dem Kläger irgendwie recht geben, aber die Strafe für den Begklagten auf ein Minimum reduzieren.

    Zur Gehaltsfrage kann ich nur sagen, dass es für Akademiker in der Tat etwas befremdlich wirkt, wenn in Ausbildungsberufen (wie auch immer) 5000 € bezahlt werden. Immerhin hat unsere liebe Bundesregierung Diplomer/Master bei der gesetzlichen Rente schlechter gestellt. Mit der Argumentation, dass “man” ja besser verdienen würde.
    Denn Fakt ist ebenfalls, dass auch Akademiker (Den Dipl. Ing., der 5000 Euro Netto verdient möchte ich sehen) auf 60 Stundenwochen kommen. Der Unterschied hier ist jedoch, dass Überstunden nur selten bezahlt werden.

  • JohnnyBonjouron

    Der Schlosser ist KEIN ANGESTELLTER, er IST SELBSTSTÄNDIG.

  • jay

    Haha, wie sie alle Schockiert sind, das der Mann angeblich “zu viel” verdient, wiel er “nur” ein Schlosser ist.
    Geht doch alle FDP wählen. :p

  • marcus05

    Geht’s eigentlich noch allgemeiner als “Akademiker” Ceres?

    Wie wäre es mit “klugen Menschen”?

  • Erzieherer

    Ich hab 30k investiert und verkaufe jetzt auf Mittelaltermärkten Essen. Da komme ich an einem Wochenende auch nicht selten auf 3000 und mehr. Und das nach Abzug aller kosten.

    Jetzt fühle ich mich ein bischen schlecht, weil ich nicht fertig studiert habe :(

    Meint ihr ich soll aus ehrfurchtsdründen vielleicht mein Einkommen bei so 900 Euro deckeln und den Rest an die Akademikerhilfskasse spenden? Immerhin habe ich mir grade ein Mietshaus mit 11 Apartments und einer 220m Wohnung unterm Dach gekauft.

    Mir als dummen Ungelernten Frittierer steht sowas bestimmt nicht zu…

    Das Geld wäre sicher besser in die Mäuler der “kulturschaffenden” gestopft. Kann ja nicht angehen, dass Künstler weniger verdienen nur weil kein Schwein ihre Werke haben will…

    Völlig richtig dagegen sind die 3400€ die mein Notar kassiert hat um ein paar Stempel zu drücken.

  • Densor

    @Entitaet: Es ist also bedeutungslos das für die meisten Otto-Normal-Menschen nicht wirklich ersichtlich ist das ein Produkt namens “Milchpulver” explosiv ist?

    Vor dem lesen dieses Artikels war ich der Meinung das Milchpulver, ein Nahrungsmittel, wohl alles mögliche ist bloß nicht explosiv. Immerhin wird das Zeug Tonnen-Weise in hungernden Ländern zur Versorgung von Säuglingen verteilt.

    Da ist die letzte Idee auf die man kommt das selbiges Zeug explosiv sein könnte, explosive Babynahrung?

    Aber es ist immer wieder erstaunlich zu sehen welche Maßstäbe Richter so an das “Allgemeinwissen” ansetzen. In anderen Fällen wird dem “Otto-Normal-Bürger” unterstellt dieser wäre nicht der simpelsten Mathematik fähig. Aber das etwas, welches allgemein auch als “Babynahrung” gilt explosiv ist, das gehört dann plötzlich zur Allgemeinbildung?

    @Ceres:

    Zur Gehaltsfrage kann ich nur sagen, dass es für Akademiker in der Tat etwas befremdlich wirkt, wenn in Ausbildungsberufen (wie auch immer) 5000 € bezahlt werden. Immerhin hat unsere liebe Bundesregierung Diplomer/Master bei der gesetzlichen Rente schlechter gestellt. Mit der Argumentation, dass “man” ja besser verdienen würde.

    Befremdlich ist das höchstens für das typisch deutsche Verständnis. Einerseits redet man von Chancengleichheit und will am besten jedem ein Abitur auf-schwatzen. Andererseits hat aber niemand eine Idee wer denn dann all die “Anstrengenden und Schmutzigen” Berufe machen soll, wenn jeder ein Abitur und passenden Beruf dazu hätte.

    Wir haben in diesem Land eine “Unterschicht” an Arbeitnehmern die für Hungerlöhne die härtesten und teils verantwortungsvollsten Berufe ausführen, ohne deren Ausführung das alltägliche Leben, so wie wir es kennen und mögen, nicht möglich wäre.

    Wenn dann aber in diesen Bereichen auch mal vernünftige Löhne bezahlt werden, beschwert sich plötzlich eine gewisse Schicht. Wie “unfair” das doch ist wenn jemand, der schon seit jungen Jahren produktiv diese Gesellschaft unterstützt, so ein “hohes” Gehalt bekommen kann.

    Und dann geht man mit Slogans der Sorte “Leistung muss sich wieder lohnen!” hausieren. Das ist eine eklige Doppelmoral, wer legt denn fest welche Leistung wichtig für unsere Gesellschaft ist? Als würde unsere Gesellschaft noch funktionieren wenn wir alle BWL’er, Geisteswissenschaftler und Bänker sind.

  • Barbie aus Berlin

    @Erzieherer: Geht mir als Freiberufler in der Cateringbranche auch so , Küchenchefs kriegen teilweise weniger.
    Jetzt fehlen nur noch die, die jammern weil sie “irgendwas mit Medien” oder “was Soziales oder Lehramt” studiert haben. Es scheint für manche unvorstellbar zu sein daß Leute, die ihr Geld mit Arbeit (im physikalischen Sinn) verdienen, auch davon leben können.

  • Erzieherer

    Ja ich genieße die Gesichter der Eltern wenn ich vor der Kita in der ich arbeite mit meinem wagen vorfahre. Um meine Verkaufswagen zu ziehen brauche ich ein entsprechend schweres und leistungsstarkes Gerät.

    Einige ziehen erstmal eine Grimasse. Vielleicht interpretiere ich das auch falsch aber für mich scheint es so als würden sie meinen, dass einem Erzieher soein Auto nicht zustünde. Kann aber auch an der eigenen Nickeligkeit und Dünkelhaftigkeit liegen ;)

    Die Arbeit in der Kita mache ich heut nur noch aus Spaß. Naja und weil es mir nicht gut täte 4Tage in der Woche einfach garnichts zu machen. Menschen brauchen Strukturen! Das hab ich in meiner zweijährigen Schulischen Ausbildung gelernt ;)

  • Rockstar

    Mit meinem Laienwissen vermute ich mal, dass so ein Lagertank nicht einfach nur aus Stahl besteht. Wahrscheinlich besteht er aus Aluminium und solche Arbeiten kann nicht jeder Schweißer ausführen. Fürs Aluminumschweißen braucht man Spezialisten und diese gibt es nicht an jeder Ecke.

  • Densor

    @Erzieherer: Das interessante an dieser ganzen Sache ist ja das Eltern zwar kein Problem damit haben einen erheblichen Teil ihrer Pflichten an andere outzusourcen, dann aber nicht einmal passendes Geld dafür zahlen wollen.

    Da muss man sich fragen wie sehr solche Menschen das wohl ihrer eigenen Kinder schätzen, wenn deren Betreuung und halbe Erziehung doch bitte so niedrig wie möglich vergütet werden sollen.

    Dieser ganze Zustand ist doch nur ein weiteres Anzeichen dafür das was im deutschen Lande gewaltig nicht stimmt in Sachen Wohlstandsverteilung. Es ist zwar schön wenn Menschen dann irgendwo eine Nische finden durch welche ihr Einkommen aufgebessert werden kann, aber das ist ja auch kein “Massentaugliches” Konzept.

  • User

    @abc: So ein Quatsch. Wer als Wissenschaftler im akademischen Betrieb bleibt fängt meist nach der Promotion mit einer halben Stelle (bei natürlich voller Arbeit) an

  • Sifus

    Finde das schon überzogen, wenn für eine gefahrgeneigte Tätigkeit bei einer Explosion ein Schlosser zur Haftung herangzogen wird. Man wird sich wohl in Zukunft überlegen, welche Dinge man überhaupt noch vor Ort schweissen kann!

  • Olli

    @Erzieherer: _Spende lieber an Vorstände. Die sind richtig arm dran.

    Ich ,muss mich auch schämen ich verdiene 10 Stunde als Ungelernter für einfache Arbeit. Und arbeite nicht mal Vollzeit.

  • leser

    @Densor:

    Ein Fachmann muß eine andere Herangehensweise haben als Otto-Normal-Bürger.

    Er darf nicht einfach loslegen, weil er keine Gefahr sieht, sondern er muß aktiv nach möglichen Gefahren suchen und sich gegebenenfalls aktiv Informationen beschaffen.

    Da ist die letzte Idee auf die man kommt das selbiges Zeug explosiv sein könnte, explosive Babynahrung?

    Das Stichwort ist Staubexplosion (http://de.wikipedia.org/wiki/Staubexplosion).

    Als feines Pulver in der Luft verteilt erhöht sich die Brennbarkeit auch von ansonsten harmlosen Materialien so stark, dass es bei Zündung zu einer Explosion kommen kann.

    Das muß kein Milchpulver sein, das kann alles mögliche sein. Das klassische Beispiel ist die Mehlstaubexplosion.

    Von einem Schweißer erwarte ich, dass er sich etwas mit den Thema Brände und Explosionen auskennt und so etwas dann weiß.

  • Uwe

    1. ) zum Gehalt : der Schlosser war Scheinselbstständiger, sprich, von den 5000 Brutto zahlt er Krankenkasse, IHK etc .
    Ist dann nicht mehr sooo viel.

    2.) zum Urteil : da er praktisch nur dort arbeitete, sollten ihm die Gefahren in der Fabrik bekannt sein.
    Wie da allerdings Funken oder Metalltropfen in den Turm gelangen können, während er nicht da ist, erschliesst sich mir nicht.
    Eine Schleifmaschine *funkt* nur, wenn ich sie betätige, muss also da sein.
    Metall tropft eher selten weiter, wenn ich nicht mehr am Schweissgerät sitze.

    3. ) Reparaturarbeiten mit zerspannenden, funkenden und sonstige Abfälle produzierenden Prozessen in einem vollen Lebensmitteltank MIT Neigung zur explosionsgefährlicher Staubbildung ?
    Wer hat DEN Auftrag erteilt und freigegeben ?

    Das arme Schwein befand sich da schlicht im * Befehlsnotstand * , da der Auftraggeber sein einziger Kunde war.
    Erst in die Scheinselbstständigkeit gepresst und dann als Leihsklave jeden Dreck ohne Rücksicht auf Verluste machen müssen, so sieht das für mich aus.

  • JohnnyBonjourno

    @Uwe:

    zu 2.)Dem Betriebsschlosser ist der Status des Kessels gar nicht ersichtlich. Dieser Status wird durch fachkundige Arbeiter vorort gemacht. Die sind in der Lage zu sagen ob der Kessel voll, leer oder gespült ist, welche Stoffe drin sind oder drin waren und wie das Gefahrenpotential aussieht.

    zu “Befehlsnotstand” naja so würd ich das nicht sagen, das kann genauso gut dem Angestellten passieren. Meist liegt es eher an bequemlichkeit und “ach passiert schon nix”. Für gewöhnlich läuft es so ab:
    “Hey du musst hier mal schnell den Kessel schweißen, Meister/Betriebsingenieur ist gerade nicht da. Schweißerlaubnis kriegst du aber noch”
    “Klar kein Problem, ist ja nur 3 mal Punkten, was soll da schon passieren. Brauchst also auch nicht den Kessel vorher spühlen, das machen wir “quick and dirty”.”

  • abc

    @User:
    Kommt vielleicht auf den Bereich an, in dem man arbeitet. In unserem Fachbereich würden die Leute bei so einem Angebot müde lächeln und sich einen anderen Job suchen (ausgenommen ein paar Idealisten).

    @Densor:
    Für einen normalen Menschen muss das nicht ersichtlich sein (obwohl es normalerweise mal im Physikunterricht der Mittelstufe erwähnt wird), aber von einem Schweißer erwarte ich, dass er weiß was eine Staubexplosion ist und wie sie zustande kommt. Es ist ja nicht das erste Mal, dass sowas beim Schweißen passiert. Brandschutz gehört schließlich auch zum Ausbildungsinhalt einer Schweißerlehre.

  • zf.8

    Wo kommt dieser ganze Kram mit Scheinselbstständigkeit denn auf einmal her?

  • leser

    @zf.8:
    Siehe den Link in Beitrag 22 von uffi

  • Der Steuerzahler

    Da nimmt ein _Deutsches_ _Gericht_ eine Chronischen Lohnerschleicher und Arbeitsverweigerer in Schutz der im Mutmaßlich nicht erkannten volltrunkenen Zustand mal eben was abfackelt. Ja sind wir den noch im Sozialismus?

    Also ehrlich…

    mfg

    Ralf

  • ui-ui-ui

    Hat sich schon jemand darüber aufgeregt, dass Banker Milliarden in den Sand setzen und keinen Cent zurückzahlen müssen, sondern vielmehr noch Boni bekommen oder sich einklagen, während jeder normale Arbeitnehmer der arbeitsrechtlichen Haftungstrias unterworfen ist? Nein? Dann tue ich das hiermit.

  • tom

    German Angst, Neid und Missgunst: w-w-w-wieso darf ein Pöbelmann so viel verdienen?! Viel verdienen dürfen doch nur elitäre studierte!!! Was habe ich nur falsch gemacht????! Der hat so viel mehr als ich und aber warum wieso?????!

  • Steffen

    Kann mal jemand die Adresse von dem Unternehmen durchgeben? Für um die 5 Scheine im Monat werd ich auch Schosser…

  • Uwe

    @67 JohnnyBonjourno :
    Der Status des Kessels ist sicher nur dem Fachpersonal für diesen Kessel bekannt.
    Die grundsätzlichen Gefahren in der Arbeitsumgebung sollten dem Schlosser/ Schweisser aber bekannt sein.

    Und .. dem angestellten Arbeiter kann deutlich weniger passieren. Wenn der auf eine ordentliche Genehmigung besteht, bekommt er nicht gleich die Papiere.
    Der * Selbstständige * bekommt einfach keine Aufträge mehr und das Ding ist gegessen.
    Bei nur diesem einen Kunden wär das sein Ruin.
    Riecht ja eh sehr streng nach Scheinselbstständig.

    @74 Steffen :
    Du hast wohl mitbekommen, das der Mann Selbstständig ist ?
    Auch wenns wohl nur eine Scheinselbstständigkeit ist, ändert es wenig daran, das die 5000 brutto nicht mit 5000 brutto eines angestellten Arbeiters vergleichbar sind.

  • Westfalica

    Angesichts seiner offensichtlichen *Qualifikation* scheinen die 5000€ doch arg unangemessen ; ).

  • Ceres

    @Densor:

    Was heißt hier typisch Deutsch? Ich habe nur dargelegt, dass es für Akademiker in der Tat mekrwürdig erscheinen kann, wenn es einen so stark überbezahlten (in Relation zum Durchschnittslohn) Ausbildungsberuf gibt.

    Was hatt den bitte jetzt die “Unterschicht” damit zu tun? Weil wir Niedriglöhner haben, ist ein Schlosser mit >5000€ Monatsgehalt gerechtfertigt? Das Argument wirkt schon sehr deplaziert.

    Das hat auch nichts mit “ekliger Doppelmoral” zu tun. Es ist ein Fakt, dass Akademiker bei der Rente nunmal benachteiligt werden. Mit genau dem Argument, dass diese ja “mehr” verdienen würden. Das soll also gerecht sein? Und mit Verlaub, ~5500 € ist selbst für Akademiker (auch in Ingenieursberufen) ein Spitzengehalt. Um das überhaupt zu bekommen muss man sehr lange bei einer Firma sein und/oder eine leitende Funktion haben.

    @Uwe:

    Dann ist er eben Selbstständig und muss sich selbst versichern. In diesen Gehaltsgrößen ist das (abgesehen von dem geringfügig höheren Risiko) aber eher von Vorteil. Private Krankenkassenbeiträge werden ab 3937,5€ gedeckelt, dass heißt er bezahlt nicht 322.87€ (als Angestellter mit vergleichbaren Gehalt) sondern 568,69€. Dafür hat er alle Vorteile einer privaten Krankenversicherung.
    Genauso die Rentenversicherung, dann zahlt er eben nicht in die Gesetzliche ein, sondern macht eine Basisrente mit ähnlichen steuerlichen Vergünstigungen und ein, zwei weitere private Vorsorgeprodukte. Dafür spart er sich die ~550 € im Monat an die staatliche Rentenversicherung.

    Selbständig zu sein, ist nur dann richtige Abzocke, wenn man wenig verdient (tut er ja nicht) oder sehr sehr schlecht beraten wird.

    Und wenn es denn unbedingt die gesetzliche sein muss (und wenn es sich lohnt), dann Gründet er eine kleine Gmbh, stellt sich selber als Angestellter ein und zahlt sich Anfangs einen niedrigeren Monatslohn. Schwupps ist man “drin”. Ob er dann aber vor Gericht nur wie ein Angestellter haften muss, ist fraglich.

  • leser

    @Westfalica:

    Die 5000€ sind sein *heutiger* Verdienst.

    Und heute ist das jemand, der um eine einschneidende Erfahrung reicher ist. Es würde mich nicht wundern, wenn er heute so korrekt arbeitet wie kaum ein anderer.

  • Olli

    @Ceres:

    PKV inkl. Krankentagegeld? Das braucht er ja auch noch wenn er länger ausfällt, sollte er schon Vorerkrankungen haben sind diese gar nicht mitversichert oder nur gegen einen saftigen Aufpreis erhältlich.

    Eine private Vorsorge kann ganz nützlich sein komplett würde ich mich aber niemals auf diese verlassen. Lassen wir mal das Risiko beiseite man muss die Vorsorge auch bezahlen können. Sollte die Auftragslage mal dünner werden ist es ganz schnell Essig mit der Vorsorge.

  • Ano Nym

    @Udo Vetter: Kann diese Rechnung aufgehen?

    Verteidiger besitzt Rechte an spektakulärem Mord-Fall
    http://www.derwesten.de/-id7990391.html

    Zitat “Wenn dieses Drama [?] aus Sicht der Täterin erzählt würde, dann dürfte dies aber nur mit Zustimmung ihres Rechtsanwalts passieren. Denn die 33-Jährige hat die Urheber-Nutzungsrechte an dem Fall an Egbert Schenkel übertragen, der sie verteidigt hatte.”

    Nach meinem Verständnis ist ein Fall kein Gegenstand urheberrechlichen Schutzes. Damit ein Urheberrecht übertragen werden kann bedarf es doch zunächst einmal eines Werks. Die Verurteilte müsste “ihre Geschichte” also etwa niedergeschrieben haben. Sehe ich das richtig?

  • JohnnyBonjourno

    @Ceres:

    In der Chemie ( Lebensmittelbranche ist da nur unbedeutend geringer) liegen Ingenieure nach 2 Jahren Berufserfahrung bei gut 4700€, mit 10 Jahren berufserfahrung sind die 5500€ mehr als Realistisch. Beim Daimler sieht es eigentlich identisch aus, bei den Fluggesellschaften als Elektrotechnikingenieur sieht es unter berücksichtigung der Boni nicht viel anders aus… die Liste lässt sich recht einfach weiterführen.

  • Ceres

    @JohnnyBonjourno:

    Wenn nach den Tarifen der GDCh bezahlt wird, dann kann das hinkommen. Nur sind das eben nicht durchschnittlichen Gehälter. Gerade in kleinen und mittelständischen Betrieben (machen ~90% der Chemischen Industrie aus) liegen die Gehälter teilweise weit drunter. Wie gesagt, 5500€ Monatsgehalt ist weder im naturwissenschaftlichen Bereich, noch in den Ingenieursberufen “Standard”.
    Hier ist ein schöner Überblick:
    http://www.academics.de/wissenschaft/was_chemiker_verdienen_37377.html

    Gab schon genügend Ingenieure, die dachten der 3,7 Abschluss würde ihnen ein +5000€ Gehalt bei der lokalen Zahnradfabrik garantieren.

  • Ceres

    @Olli:

    Egal wie man es dreht oder wendet. Selbst als Selbständiger werden aus 5500€ nicht auf magische Weise ein Gehalt von 2500€. Die Sache mit dem Risiko ist ja auch so eine Sache. Auch als Angestellter hat man nichts zu lachen, wenn die Firma wegen Auftragsmangels Konkurs anmeldet.

  • http://fholzhauer.de/ fh

    @Ceres: Aber als Angestellter bezahlst du normalerweise Arbeitsgerät, Fortbildungen, Telefon/Internet, etc nicht mit. Werbungskosten sind deutlich geringer, Lohnfortzahlung im Krankheitsfall ist auch nicht so das Problem. Und man muss damit klarkommen, dass man auch mal einen gewissen Zeitraum hat, bei dem einfach kein Geld fliesst.
    Das muss man überbrücken können – vor allem, weil man da ja nicht nur sich selbst, sondern die entsprechenden Steuervorauszahlungen an das Finanzamt weiter bestreiten muss.

  • marcus05

    So viel Unsinn wie von Ceres habe ich hier schon lange nicht mehr gelesen.

  • Olli

    @Ceres:

    Oh doch das können sie durchaus werden. Es kommt auf die Branche an.

    Mein Vater war Versicherungsmakler, Raucher aber sonst keine Vorerkrankungen. Der hatte zum Beispiel eine relativ günstige Krankenversicherung und eine relativ günstige Haftpflicht.

    Das kann bei anderen Berufen schon ganz anders aussehen.

    Das gleiche gilt für das Material. Er hatte halt seinen “Dienstwagen”, Büro, seine Verträge und seine Tarife. Alles in allem recht überschaubare Kosten. Vor allem da die Tarife ja von den Versicherern “bezahlt” wurden.

    Bei anderen berufen geht schon für die Haftpflicht 500 € im Monat weg und wenn ich mich nicht ganz irre spielt bei der Berechnung der Prämie für die PKV auch der Beruf eine Rolle.

    Werkzeuge sind gerade im Bereich Handwerk nicht immer billig.

  • ThorstenV

    @abc: “Wenn ich noch einmal zu wählen hätte, dann würde ich Klempner oder Hausierer, um wenigstens ein bescheidenes Maß an Unabhängigkeit zu genießen.” Albert Einstein http://th.physik.uni-frankfurt.de/~szpak/public/texts/Einstein.htm

  • ThorstenV

    @Oppi: Wie leicht man unversehens durch Schadensersatzansprüche ruiniert werden kann, illustriert dieser Fall http://kanzleiundrecht.wordpress.com/2012/11/29/der-das-kann-ich-auch-ohne-verteidiger-trugschlus/

  • achja

    68000 Jahreseinkommen für einen Schlosser? Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.

  • JohnnyBonjourno

    @Ceres:

    Naja wir reden von 90% der Betriebe. Wieviel % der Angestellten sind das denn? Und dann sind das ja auch Durchschnitswerte. Da gibt es immer welche die drunter liegen.

  • Densor

    @Ceres: Typisch Deutsch in dem Sinne das man ständig irgendwelche “Leistungsvergleiche” heranziehen muss um Ungerechtigkeiten in der Lohnverteilung zu rechtfertigen.

    Der Skandal ist nicht das ein Schlosser so viel verdient wie ein “Akademiker”, der Skandal ist viel eher das ein Otto-Normal Müllmann niemals auch nur annähernd in solche Gehaltsregionen kommen kann.

    Auch die Rechtfertigung das Akademiker bzw. studierte sonstiger Art ja “mehr verdienen müssten” weil man ja so lange studiert hat. Der Logik kann man vielleicht mit Studiengebühren folgen, wenn sich studierende für ihre Bildung verschulden müssen. Aber Studiengebühren sind eben ein Unding das so nicht in eine Gesellschaft gehört.

    Höhere Bildung sollte jedem offen stehen, ohne sich dafür verschulden zu müssen. Dann muss man auch nicht automatisch jedem studierten ein höheres Durchschnittsgehalt zustehen. Spezialisierung ist schön, aber es herrscht nun mal nur begrenzter Bedarf für übermäßige Spezialisierung. Da kann man nicht jedem ein Topgehalt garantieren nur weil er die Schulbank ein paar Jährchen länger gedrückt hat.

    Arbeit muss sich lohnen, unabhängig vom Bildungsgrad!

  • marcus05

    @achja:

    Du bist ein wenig spät fürs Trollen hier

  • Ceres

    @fh

    Natürlich hat ein Selbstständiger Kosten, die ein Angestellter nicht hat. Aus diesem Grund ist eine “Selbstständigkeit” im Niedriglohnbereich auch die reinste Ausbeutung.

    Nur bitte nicht nicht die Situation von z.B. freien Journalisten mit dem vorliegenden Fall vergleichen. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, dass die “5500 € Monatseinkommen” auch genau das sind, Einkommen. Ich möchte auch nicht behaupten, dass ich ein Anwalt bin. Aber ich dachte immer, dass Gerichte bei der Festsetzung der Höhe der Haftung, die Einkommenssituation berücksichtigen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass der Beklagte anstatt dem was er sich auszahlt, seinen Umsatz angibt.

    Selbst wenn von den 5500€ noch Versicherung und Steuern bezahlt werden müssen, ist das immer noch sehr gutes Geld.

    @Olli

    500€ im Monat für eine Berufshaftpflicht? Das ist aber schon mehr als nur üppig. Was soll denn da alles drin sein? Sicher das sie Monat mit Jahr nicht verwechseln? (http://www.ingenieurversicherung.de/content/berufshaftpflicht-ingenieure)
    Wir sprechen hier um eine einzelne Person die als Schlosser arbeitet. Nicht über eine Chemiefirma im Anlagenbau.

    Zur PKV:
    http://www.tk.de/tk/bei-der-tk-versichert/selbststaendige/selbststaendige/346546

    14,9% (also keine Fixkosten) bis 3.937,50 Euro gedeckelt und 15,5% wenn man Krankengeld haben möchte. Andere Zusatzversicherungen bringen dann noch 100€ pro Tag ab dem 21. Krankentag, für 78€ im Monat.

    Gleiches gilt für die anderen Kosten. Meine Güte, wenn er den normalen Steuersatz zahlt, dann bleiben ca. 3900 € im Monat Netto übrig.

    Vielleicht verdient er nicht jedes Jahr so gut (wenns aber auf einmal nur 1000 Euro sind, würde mich das doch stark wundern) aber und ich wiederhole mich, 5500 € sind ein Gehalt, das schon mehr als nur Gut ist.

  • Ceres

    @marcus05:

    Wenn sie andere als “Troller” bezeichnen, dann wäre es nett wenn sie mir aufzeigen, was genau an meinen Kommentaren “Unsinn” sein soll. Ist ja nicht so das ich mich nicht überzeugen lassen würde…

  • Ceres

    @Densor:

    Was heist hier “Leistungsvergleiche”? Ich habe am Anfang nur angemerkt, dass 5500 € im akademischen Bereich mitnichten ein Standardgehalt sind. Darauf kam dann die Aussage, dass das Studium nicht angerechnet wird. Im Gegensatz zur Ausbildung an Fachschulen übrigens. In allen Rentenreformen wurde mit eben jenen “höheren Gehältern” argumentiert.

    Jetzt meinen sie, dass es ja sowieso keine hohen Gehälter geben sollte, Studenten sich gefälligst nicht anstellen sollen und der Altersarmut stoisch entgegen sehen sollen? Eine sehr faire Logik.

    Und mit Verlaub, die Aussage :,,Spezialisierung ist schön, aber es herrscht nun mal nur begrenzter Bedarf für übermäßige Spezialisierung. ´´, ist Unsinn.

  • JohnnyBonjourno

    @Ceres:

    Ich verrat dir mal was, auch bei Schlossern ist 5500€ kein Standardgehalt. ;)

  • W

    Bin auch der MEinung, dass ein Schlosser nicht unbedingt wissen muss, dass Milchpulver explodieren kann.

    Von daher soll die Betriebshaftpflichtversicherung den Schaden bezahlen und den Fall schließen.

    Und drei Bruttogehälter klingt zwar nicht soo viel, aber brutto ist nicht netto und 17.000 Euro kann der Mann sich mit Müh und Not in zwei Jahren zusammensparen.

    Seinen Anwalts- und Prozesskosten hat er ja jetzt auch noch am Hals.

  • gnatz von gliebenfau

    @A.H.: und einmal, im ferienlager, …