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Wir leben noch nicht in einer totalitären Gesellschaft, aber wir haben die Möglichkeiten dazu

Die Ahnungslosen

Wollen wir das?

NSU-Verfahren: Akkreditierungsmails im Spamordner

Firefox OS: Aufbegehren gegen die Internet-Giganten

Mit Graph Search will Facebook richtig Geld verdienen

Kleine Wahlempfehlung von wirres.net

  • Nr

    Eine Sache geht in der Diskussion über die Abhoraktionen unter: Ein ganz erheblicher Teil der Bevölkerung findet das alles über haupt nicht schlimm sondern sogar gut.

  • wahlempfehlung

    Die Wahlempfehlung ist ja ganz süß, aber die Piraten sind absolut unwählbar nachdem sie von Gender-Idiotie übernommen wurden. Alle technisch fähigen Leute wurden da doch rausgeekelt.

  • WPR_bei_WBS

    @Nr:
    Können Sie diesen “erheblichen Teil” auch irgendwie belegen (und quantifizieren)? Kleiner Tipp vorweg: Sie allein machen noch keinen erheblichen Teil der Bevölkerung aus.

  • Jan B. aus M.

    Firefox OS: „Denn an der offenen Software haben auch die Entwickler in den Forschungslaboren der Deutschen Telekom mitgearbeitet. Sie haben die Technik so angepasst, dass der Kurznachrichtendienst Joyn darauf gut läuft.“
    Muahahahah! Joyn. Ja, da war ein echtes Erfolgsteam am Werk.

  • NR

    @WPR: Wenn Sie sich ein wenig von Netzpolitik.org und lawblog.de wegbewegen, finden Sie ne Menge Leute die die Überwachung an sich gut finden.

    Und nein, ich finde die Abhöraktionen nicht richtig!

  • zwoologe

    gefaellt euch die neue weltordnung etwa nicht?

  • Rolf Schälike

    Die Geheimdienste machen nichts anderes als wir alle, aber ausschließlich geheim. Wir bestehen auf dem privaten Datenschutz, wir sind gegen Datensammlungen, für die Geheimhaltung unserer Daten. Die Geheimdienste sind dabei ausgeschlossen, weil nicht vermeidbar.

    Diese Asymmetrie, die zu Herausbildung eines totalitären Staates führt, kann aufgebrochen werden, wenn wir aufhören uns gegenseitig wegen Beleidigungen, unwahren Tatsachen, Verleumdungen etc. zu verklagen. Tun wir das nicht, dann sind die Gehei8mdiensdaten wertlos. Offene Auseinandersetzungen sind zur Rettung der Demokratie angesagt.

    Was die Wirtschaftspionage etc. betrifft, so wird durch Wegfall der Geheimhaltung das immer mehr, immer schneller, immer weiter, immer höher eben etwas langsamer voranschreiten. Das Leben wird menschlicher. Die Schere zwischen reich und arm klener.

  • Alex

    Na toll, als man noch die Daten von Kontoinhaber aus der Schweiz kaufen wollte, war alles in Ordnung, schließlich muss man als Kontoinhaber in der Schweiz ja Kontohinterzieher sein.

    Nun wird das ganze eine Nummer größer gemacht und plötzlich entdecken alle die Bürgerrechte für sich, die vorher irgendwie nicht wichtig waren.

    Ich weiss, Äpfel mit Birnen, aber Obst ist es doch.

  • fratermalus

    Ein an Steuerhinterziehung verarmender Staat ist mir eine konkretere Gefahr als “Terrorismus”.

  • fratermalus

    Wenn Überwachung nicht so schlimm sein soll und es sogar in Ordnung ist, private eMails mitzulesen, warum wird dann nicht das Bankgeheimnis aufgehoben zugunsten der Steuergerechtigkeit? Geht doch nur um das verdammte Geld.

  • SILen(e

    Firefox OS: Das wird von den Mobilfunkbetreibern einzig gefördert, weil sie dort die Zügel selbst in der Hand haben und ihre eigenen privaten Appstores (natürlich ohne Möglichkeit mit dem Gerät UND den Apps irgendwann zu nem anderen Provider zu wechseln) und volles Branding der Geräte haben können.

    Von Vorteil für den Kunden soll da gar nichts sein, der soll möglichst gut an seinen Provider gebunden sein, was natürlich nicht geht wenn die Apps und Musik die der Kunde kauft mit dem Ökosystem von Apple, Google oder Microsoft verknüpft sind und der Provider nur eine “dumb pipe” stellt, also eine Verbindung die die Netzneutralität achtet und unabhängig vom Dienste-Ökosystem des Providers ist.

    Günstige Smartphones gibt es auch ohne Firefox OS, Androidsmartphones sind auch im Einsteigersegment endlich aus der Elektroschrott-Qualität raus aus der die Geräte unter 200 oder gar 100€ vor zwei Jahren noch waren, auch Nokia hat ein paar ganz ordentliche Geräte auf Symbianbasis, die denjenigen die unter 100€ für ein Gerät ausgeben wollen reichen werden.

    Dass Mozilla bei der ganzen Sache mitspielt ist eigentlich ziemlich erbärmlich, die standen mal für viel Gutes im Browserwettkampf, aber seitdem sie von Chrome überholt wurden (sowohl technisch/bei der Usability als auch beim Marktanteil) versuchen die auch nur noch ihre eigene Relevanz zu sichern.

    Und steigen dafür mit denen ins Bett die gegen Netzneutralität kämpfen und am liebsten wieder 19 Cent für jede SMS verlangen würden.

  • Rolf Schälike

    @fratermalus: Dann müsste Ihnen die DDR der liebste Staat gewesen sein. Dort gab es sehr wenig Steuerhinterziehung. Das hatte der Staat in Griff. Terroranschläge ghab es auch sehr wenige, so gut vwie keine.

  • Rolf Schälike

    @fratermalus: Das Bankgeheimnis ist doch schon aufgehoben.

  • marcus05

    @wahlempfehlung:

    Nenn mal einen.

  • marcus05

    @Rolf Schälike:

    Warum sollen Geheimdienste unvermeidbar sein? Ich sehe jedenfalls keine Grundlage dafür.

    Und wer sich ein anderes Smartphone als das Fairphone holt ist sowieso verachtenswert.

  • Gedankenverbrecher

    @ wahlempfehlung (2)

    Es liegt eher an der verschobenen Mediendarstellung, dass die Piraten so dermaßen schlecht wegkommen.
    Zugegeben es gibt Chaos und die Genderdebatte nervt mich persönlich auch. Doch so viel ‘Schaden’ hat diese Diskussion bisher nicht angerichtet.
    Außerdem passiert so unendlich viel mehr ‘Hinter den Kulissen’ der öffentlichen Wahrnehmumg. Verfassungsklagen, Demonstrationen, Kryptopartys (über deren Sinn man gerne Diskutieren kann) Wahlveranstaltungen und und und. Die einzelnen Landesverbände machen mächtig Arbeit und es ist immer noch so, dass man einfach auf einen Stammtisch gehen und mit den Leuten reden kann.
    Fakt ist, dass das alles in Zeitung und Fernsehn totgeschwiegen wird.
    Egal was die PP macht es wird ignoriert. Man berichtet nur über die Genderdebatte oder wenn mal auf einem Parteitag Ponytime beschlossen wird.
    Und daraus wird dann das Bild der tatenlosen Internetnerds gespeist, die sich nur um sich selbst drehen.

    Es ist gerade in diesem Fall wirklich wichtig, die ‘gefühlte’ Realität einfach mit dem abzugleichen was jenseits der großen Zeitungen passiert.

    Gruß
    Gedankenverbrecher

  • user124

    ich werde die linken wählen. die anderen etablierten parteien haben schon zur genüge gezeigt das sie volksverräter sind und ich finde man sollte den linken auch mal die chance geben wahlversprechen zu brechen, prekäre auszubeuten und uns für dumm zu verkaufen.
    schlechter als die agenda2010 und “fördern und fordern”-parteien wirds wohl nicht werden.

  • Autolykos

    @wahlempfehlung: Jupp. Eine Schande dass die Piraten inzwischen fast alle Liberalen rausgeworfen haben und sich in die grünen Genderkriege einspannen lassen. Schlömer hält noch wacker die Stellung (und selbst der wäre nie meine erste Wahl gewesen), aber ansonsten ist alles fest in der Hand der Grünen und Linken. Und das braucht wirklich kein Mensch, die sitzen ja schon im Bundestag und versagen da wacker vor sich hin. Leider sind die Piraten immer noch die Partei mit der ich am meisten übereinstimme (nur halt jetzt eher zu 50% als zu 90%).
    Aber welche Optionen gibt es denn sonst noch? Von den Parteien im Bundestag hat sich nun wirklich keine mit Ruhm bekleckert, also bleibt ansonsten nur reine Protestwahl (z.B. PARTEI oder AfD, seit die APPD verboten nicht zugelassen ist). Und wenn ich nicht oder ungültig wähle, gehen über 90% meiner Stimme an Parteien denen ich ungefähr so weit traue wie ich sie werfen kann. Nur schlechte Optionen, und ich bin auch noch nicht völlig entschieden welche am wenigsten schlecht ist.
    BTW: Ich finde Falkvinges Buch über Schwarmstrategien zeigt sehr schön, wo die deutschen Piraten in ihrer Organisation verbockt haben, und wie es zu dem Desaster kommen konnte das sie jetzt sind (ohne dass er es direkt anspricht). Er führt übrigens Liquid Feedback als gutes Beispiel für interne Demokratie an (wenn man mal wirklich nicht auf zentrale Organisation verzichten kann), und übergeht dabei höflich, dass bei unseren Piraten immer noch ein großer Anteil vehement dagegen ist. Link:
    http://falkvinge.net/2013/02/14/swarmwise-the-tactical-manual-to-changing-the-world-chapter-one/

  • Autolykos

    @marcus05: Seipenbusch

  • Nobody

    Firefox-OS: Schon Nokia hat sich langfristig ins Aus katapultiert, weil man die Interessen der Mobilfunker über die Interessen der Endkunden gesetzt hat. Die Mobilfunker bringen zwar erstmal den Umsatz, aber die Endkunden sitzen letztlich am längeren Hebel, wenn sie eine Marke wegen bis zur Unbenutzbarkeit gebrandeter Geräte irgendwann komplett ablehnen und wegen schlechter Erfahrungen boykottieren.

    Die große Leistung von Apple war, diesen verhängnisvollen Einfluß der Mobilfunkunternehmen etwas zurückzudrängen.

    Wenn Firefox OS sich als neue Abzockplattform der Provider etabliert, wird es seinen Ruf ziemlich schnell verbrennen.

  • Helge

    @Nr:
    …das wird sich spätestens dann ändern, wenn sie mal verdächtigt werden auf Grund Handy-Daten und dann wegen Fingerabdrücken antanzen dürfen bzw. dann in die “engere Auswahl” kommen bei irgendwelchen Morden.

    Man kann es solchen Leuten einfach nur an Hand konkreter Beispiele klarmachen (Bewegungsprofile, Krankenkasse, Mord etc.).

    Was mich aber viel mehr erstaunt ist die Tatsache, daß die “Allgemeinparteien” sich nun hinstellen und so tun, als gäbe es weder VDS noch Bestandsdatenauskunft etc. und sich über die USA echauffieren… dazu unser Innenminister, der meines Erachtens nicht dumm ist, sich momentan aber so verkauft.
    Eine ganz gefährliche Sache, wenn man das alles runterspielt und sich künstlich aufregt, wohlwissend, was erst jüngst umgesetzt wurde.

  • marcus05

    @Autolykos:

    Seipenbusch kandidiert auf Platz 4 der Landesliste der Piratenpartei Nordrhein-Westfalen zur Bundestagswahl 2013.[10]

    Naja, fast.

  • wahlempfehlung

    Sprecht mal mit dem Herren Hadmut Danisch ( www punkt danisch punkt de )

    Da kriegt ihr viel Info dazu.

    @marcus05: Du sagst “nenn mal einen” – einen was? Das konnt ich nicht herauslesen. Ich nehme einfach mal an, einen gender-Idioten in der Piratenpartei? Wie wärs mit “schwarzblond” und dem gesamten “Kegelclub”?

    Versucht doch mal, in den offiziellen Parteikommunikationspalttformen etwas genderkritisches zu veröffentlichen – das wird euch sowas von wegzensiert(!).

  • Autolykos

    @marcus05: Hm, ‘ne ganze Weile war er nirgendwo zu sehen. Naja, schön dass er wieder da ist, vielleicht wird’s ja doch noch was.

  • earendil

    @wahlempfehlung: Och bitte, nicht schon wieder der olle Neandertaler. Als ob die Piraten auch nur irgendwas besser zu Stande gebracht hätten, wenn solche Leute ihre Vorstellungen von der antifeministischen Nerdpartei durchgebracht hätten! Das ist im Gegenteil die einzige Leistung, die diese Gurkentruppe nach endlosen Reibereien mal bewerkstelligt hat: sich von Danisch und ähnlichen oder noch schlimmeren Konsorten zu verabschieden. Dass sie dafür so lange gebraucht haben und so lange nach allen Seiten offen bleiben wollten, inklusive Frauenhassern, Verschwörungstheoretikern und Nazis, ist ja eine der Ursachen für die heutige Misere.

    Eigentlich hätte der PP das von Anfang an bewusst sein müssen, dass sie auch solche Gestalten anzieht wie das Licht die Motten. Erstens ist das bei Parteineugründungen meistens der Fall (siehe die Grünen, die in ihrer Anfangszeit Ökonazis und Pädolobbyisten dabei hatten), zweitens lockte bei der PP die betont offene oder gar als unpolitisch angepriesene Agenda – ziemlich widersinnig für eine politische Partei – alle möglichen, in etablierten Parteien marginalisierten Positionen an. (Das ist zum Teil ja auch ganz erfrischend, aber halt nur zum Teil…) Und drittens mussten Antifeministen die anfängliche, naive Vorstellung von der postsexistischen PP geradezu als Einladung zum antifeministischen Backlash verstehen. Sexismus überwindet man halt nicht einfach dadurch, dass man ihn nicht mehr thematisiert. Aber als Rückkehr in die sexistische Steinzeit war dieser Postsexismus von den meisten ja auch nicht gedacht. Da wurden viel Zeit und Nerven verbraten, um sich zu ein paar Selbstverständlichkeiten durchzuringen.

  • wahlempfehlung

    @earendil:
    Argumente ad hominem bringen uns nicht weiter. Wenn das alles ist, was du bringen kannst, dann sagt das einiges über die von dir vertretene Meinung. Byebye

  • a.n

    @wahlempfehlung: https://yourlogicalfallacyis.com/the-fallacy-fallacy

    Wird jetzt aber ganz schön Meta, nicht?

  • earendil

    @wahlempfehlung: Da war durchaus einiges ad rem dabei, müsste man nur zur Kenntnis nehmen. Und wenn du explizit auf Personen abstellst – “technisch fähige Leute”, die angeblich rausgeekelt wurde, Danisch als Beispiel dafür – kann ich die schlecht außen vor lassen. (Ist ja auch sone tolle Masche bei Danisch, ständig Attacken gegen andere Personen zu reiten, aber Kritik an sich selbst als ad personam abzubügeln.)

    Wer glaubt denn bitte wirklich, dass die PP irgendwie besser dastünde, wenn Leute wie Danisch dort den Ton angäben? Technisch mag der ja fähig sein, kann ich nicht beurteilen. Aber politisch ist jemand, der bei der Misere der Piraten eine feministische linksgrünmarxistische CIA-Verschwörung am Werke sieht, doch nur bedingt ernst zu nehmen.

  • Autolykos

    @earendil: Zugegeben, Danisch geht ein bisschen zu weit. Verbitterung ist bei solchen Sachen eher kontraproduktiv. Aber viele Nerds wissen wirklich nicht, was das ganze Theater soll. Meine persönliche Erfahrung ist, dass man unter Nerds zu Ansehen kommt, wenn man coole Sachen kann und macht. Geschlecht ist da komplett egal, da schaut keiner drauf.
    Was regelmäßig aneckt sind Zicken die zwar nicht mit der Gruppe mithalten können, aber meinen man(n) müsste sie als was Besonderes behandeln, bloß weil sie ‘ne Frau sind (und außerhalb von Nerd-Gruppen klappt das auch oft). Die geben natürlich nicht gerne zu, dass sie einfach das Niveau nicht haben und phantasieren was von einer frauenfeindlichen Nerd-Verschwörung*. Wenn das die einzige Erfahrung ist, die Nerds in dieser Hinsicht gesammelt haben, ist es wenig verwunderlich, wenn sie denken dass Diskriminierung nur von unfähigen Frauen als Totschlagargument benutzt wird um sich in Gruppen “reinzuklagen” die nichts mit ihnen zu tun haben wollen. Echte Klüngel haben die vermutlich nie gesehen.

    * Männer die nicht reinpassen gibt es genauso, aber die können nicht “Diskriminierung!” schreien. Also zucken sie halt kurz mit den Schultern und gehen. Und meistens haben die eh kein Interesse an Nerds, weil sie zu statusgeil sind um freiwillig in eine Außenseiterposition zu gehen.

  • wahlempfehlung

    @earendil: Danisch war nicht von mir als Beispiel für technisch fähigen, rausgeekelten Piraten gemeint. Tut mir leid für die Verwirrung. Er war als Informationsquelle zu dem ganzen Genderscheiß gedacht.

    Wie gesagt, versuch doch, etwas genderkritisches auf den offiziellen Piratenparteikommunikationsplattformen zu veröffentlichen. Das wird dir halt wegzensiert, Fakt.

  • earendil

    @Autolykos: Bei der Beschreibung stellt sich mir die Frage, ob es so klug ist, wenn Nerds ne Partei gründen…

    @wahlempfehlung: Ok, hatte ich halt so verstanden. Dann bleibt, dass dir der “ganze Genderscheiß” in der PP nicht passt. Ok. Aber darin nun die Ursache für den Misserfolgt der Piraten zu erkennen, fällt mir etwas schwer.

    Noch ein nicht ganz ausgereifter Gedanke zur Piratenmisere: Hat imho u.a. mit der basisdemokratischen Struktur zu tun (die obendrein immer noch nicht wirklich funktioniert). Eigentlich finde ich Idee, die Inhalte allein von den Mitgliedern bestimmen zu lassen und Funktionsträger nur als Werkzeuge derselben agieren zu lassen*, ja sehr charmant. Aber in einer Mediendemokratie ist es halt etwas problematisch, wenn der Parteivorstand immer erstmal sagen muss “… dazu gibt’s noch keinen Beschluss, kann ich nix zu sagen”. Inzwischen sagt die “Parteiprominenz” ja durchaus ab und an was, aber das ist dann ja immer hochumstritten, ob die das eigentlich darf…
    Wie ist das eigentlich bei den schwedischen Piraten? Z.B. der Falkvinge äußert sich ja andauernd zu irgendwas, mal klug und mal dumm und meistens recht kontrovers. Kann mir nicht vorstellen, dass der das jedesmal erst mit der Partei abklärt. Aber gut, der ist ja auch Abgeordneter und nicht nur Parteifunktionär.

    * Haben irgendwelche Piraten das eigentlich mal historisch auf die Rätedemokratie rückbezogen, die ja ähnliche Prinzipien hat? Ich glaube, das mit dem “Werkzeug” irgendwo bei Danisch im Blog oder den Kommentaren dazu gelesen zu haben; da würde man sich ja sicher kaum bewusst auf so anarchokommunistisches Zeug beziehen… *g*

  • earendil

    @earendil: Blödsinn, Falkvinge ist natürlich kein Abgeordneter. Den Satz bitte gedanklich streichen…

  • Autolykos

    @earendil:

    Bei der Beschreibung stellt sich mir die Frage, ob es so klug ist, wenn Nerds ne Partei gründen…

    Sie wollen ja nicht die Alleinherrschaft ausüben. Und eine zweite Perspektive in die Debatte zu bringen ist selten verkehrt – denn manchmal trifft sie es auch. Wenn die systematische Unterrepräsentierung von Frauen in technischen Fächern nicht die Folge von Diskriminierung sondern von (im Durchschnitt) anders gelagerten Interessen ist, werden Quoten da mehr Probleme schaffen als sie lösen.
    Immer erst mal prüfen ob es überhaupt das alte Problem ist, bevor man die alte Lösung auspackt…

  • Autolykos

    zu Falkvinge: Der stellt ja auf seiner Website auch ausdrücklich klar, dass das seine persönliche Meinung ist und nicht die offizielle Parteilinie. Aber wenn ein Journalist einen Kandidaten fragt, will der in der Regel die Parteilinie wissen und nicht was der Kandidat persönlich davon hält. Wäre aber vllt trotzdem besser, sie einfach drauflos reden zu lassen. Da ist dann zwar ein Haufen widersprüchlicer Unfug dabei, aber das ist bei anderen Parteien auch nicht besser.