“Ausländer” erstreitet sich Zugang zu Diskothek

Das Amtsgericht Hannover hat einen Fall alltäglicher Diskriminierung juristisch geahndet. Ein Deutscher, der türkische Wurzeln hat, war von den Türstehern einer Hannoveraner Diskothek abgewiesen worden. Das Amtsgericht Hannover sieht darin einen Verstoß gegen das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz.

Während andere Gäste die Diskothek ohne Probleme betreten konnten, wurde der betreffende Gast abgewiesen. Die Richterin hörte sich Zeugen an. Letztlich war sie überzeugt, dass die Türsteher den Besucher nur abwiesen, weil “Ausländer” in der Diskothek unerwünscht seien.

Die Betreibergesellschaft des Etablissements muss dem Kläger 1.000 Euro Schadensersatz zahlen. Außerdem darf der Kläger künftig nicht mehr an der Tür abgewiesen werden, sofern es dafür keine stichhaltigen Gründe gibt, die nichts mit seinem Aussehen oder seiner ethnischen Herkunft zu tun haben (Urteil vom 14. August 2013, Aktenzeichen 462 C 10744/12).

  • Kizushi

    Ein schon lange überfälliges Urteil :-)

  • Bernd Berndsen

    Den Richtern sei einmal folgendes soziales Experiment zu empfehlen:
    Sie mögen bitte in die Dortmunder Nordstadt in die Mallinkrodtstraße fahren, ihren Mercedes gut sichtbar abstellen, sich durch 3 Bulgarenansammlungen hindurchwurschteln, eine der ortsanässigen türkischen Teestuben betreten und einen Latte Machiato bestellen.
    Mal sehen was passiert.

  • Klopfer

    Na ja, ich weiß nicht so recht. Eigentlich sollte jeder Diskobetreiber selbst entscheiden können, wen er als Kunden haben will.
    In Berlin sind in manchen Clubs männliche Türken und Araber unerwünscht, weil man besonders schlechte Erfahrungen mit denen gemacht hatte: Sie haben oft die Mädels im Club angemacht und ein Nein nicht akzeptiert, was dazu führte, dass weniger Frauen in diese Clubs kamen. Das wiederum macht die Clubs wiederum weniger anziehend für Männer.
    Sicherlich ist eine Diskriminierung aufgrund der Herkunft scheiße. Aber ich kann auch wegen meiner Klamotten abgewiesen werden oder weil dem Türsteher einfach mein Gesicht nicht passt. Als Deutscher kann ich mich dann auch nicht reinklagen. (Ich vermute, die Türsteher werden in Zukunft eh einfach angewiesen, sich andere Gründe auszudenken, um die unerwünschten Leute abzuweisen.)

  • user124

    @Bernd Berndsen:
    auch dort mag die richterin diskriminierung erleben, das hat aber nichts damit zu tun, dass auch diese nicht korrekt ist. das einigen personen der zugang zu diskotheken versagt wird, ist allerdings realität und wird sich sicherlich nicht durch dieses urteil ändern.

  • Blacky

    @Klopfer: Habe das so verstanden, daß der Türsteher bzw. der Betreiber keine entsprechende Begründung angegeben haben, sondern die Richterin sich das aus den Zeugenaussagen zusammengereimt hat.

  • Troll

    Jawoll
    Also als Ausländer oder jemand mit den Falschen Schuhen an, niemals alleine in die Disse gehen, immer Zeugen dabei haben!

  • Diskoraum

    So einige Großraumdiskotheken lösen das Problem mit den unerwünschten Gästen einfach dadurch, dass sie für diese einen eigenen Diskoraum mit der entsprechenden Musik haben.
    Ein-Raum-Diskotheken können soetwas aber nicht leisten.
    Die eigentliche Dienstleistung einer Diskothek ist es allerdings nicht, Musik und Getränke für den einzelnen bereitzustellen, sondern dem Einzelnen Kontaktaufnahmen mit anderen zu ermöglichen.
    Ziel ist also eine möglichst hohe Kontaktrate. Dies wird eben dadurch erreicht, indem man für ein möglichst homogenes Publikum sorgt.
    Wenn die Zielgruppe dieser Diskothek sich am besten mit “Deutscher Spießer” umschreiben lässt, dann passen südländisch aussehende Männer dort eben nicht ins Konzept.
    Eine Möglichkeit ist natürlich, per Türsteher die Durchlässigkeit für Personen aus der Zielgruppe zu erhöhen.

  • Troll

    @Klopfer:
    “..Aber ich kann auch wegen meiner Klamotten abgewiesen werden oder weil dem Türsteher einfach mein Gesicht nicht passt….”
    Das Urteil sagt genau das, das man das nicht darf!
    Außer es ist eine geschlossene Veranstaltung.

  • HugoHabicht

    Das Ding schreit nach einer Berufung – oder neuen Türstehern. Das Gesetz zur Förderung der Unehrlichkeit im Rechtsverkehr – kurz Antidiskriminierungsgesetz – hat nämlich den Schönheitsfehler, dass man nie beweisen kann, warum jemand nicht zum Zuge kommt. Hatte bestimmt nur abgelatschte Schuhe an, die die Tanzfläche beschädigen können.

  • andreas

    @Troll: Ich hoffe doch sehr, dass man wegen seiner “Klamotten” abgewiesen werden kann. Ich stelle mir gerade einen Szene-Club vor, in welchem unpassend gekleidete Gaffer sich breitmachen. Danke, Nein.

  • Haferstich

    Also ich bin in Deutschland lebender Nicht-EU-Ausländer, deshalb passe ich schlecht in Schubladen. Aber ich würde niemals in Diskotheken gehen, die türkisch- oder arabisch(stämmiges) Publikum dulden. Ob man das als Rassismus bezeichnen kann? Vermutlich.. es ist halt so. Ich gehe jetzt nicht so weit vorherzusagen, dass dieses Urteil Einfluss auf den Umsatz von Diskobetrieben haben wird, aber auf mein Geld werden entsprechende Läden verzichten müssen.

  • Heiko

    Ich finde “Diskriminierung” ist der falsche Begriff dafür.

    Es ist eine Erfahrung, welche ein Türsteher – bzw. dessen Auftraggeber macht.

    Das eben ein gewissen Klientel immer die gleichen Probleme macht. Abend für Abend. Entweder lässt er sie nicht mehr rein oder er macht pleite. Es geht um seine Existenz!

    Aber er darf es nicht aussprechen. Er hat eigentlich nichts grundsätzliches gegen diese Menschen. Aber die, welche jeden Abend dort vor der Türe stehen, machen drinnen Probleme.

    Das Problem ist leider, das es immer das gleiche Klientel ist.

    Ein Klientel was “offiziell” nicht existiert und wenn man dessen Namen in den Mund nimmt gleich in eine politische Ecke geschoben wird.

    Er kann keinen Grund nennen. Nicht, weil er es nicht möchte, sondern weil er es in unserer Gesellschaft nicht darf. Weil es für ihn keine Mitte gibt.

    Bevor er lügt, sagt er gar nichts. Und dafür darf er jetzt 1000 Euro bezahlen. Das ist meine Meinung.

    Ich selber arbeite in der Sicherheitsbranche.

    Ich sehe bei jedem “Einsatz” dieses Klientel und weiß auch wie es sich verhält. Das ist keine Diskriminierung und auch kein Schubladendenken. Das nennt sich “Erfahrung”. Aber das darf man, wie schon erwähnt, nicht zu laut aussprechen.

    Mich würde mal interessieren, welcher “Herkunft” der Türsteher war und welcher der Betreiber. Ob das auch ein Grund für dieses Urteil war.

    Unsere Kunden, bzw. die Betreiber solcher Clubs sind in der Regel selber Südländischer Herkunft. Auch der Großteil meiner Kollegen sind Türken.

    Und die wollen trotz gleicher Herkunft nicht dieses “Klientel”.

    Aber das versteht ein politisch gerichteter Richter nicht. Es geht hier nicht um die Herkunft. Es geht hier um die Verhaltens art. Es ist uns egal woher der Kunde kommt. Es kann ein Ausserirdischer sein ;)

    Es geht darum wie er sich verhalten wird. Und wenn sich diese Art von Klientel Abend für Abend Geschäftsschädigend verhält, dann wird sich nicht rein gelassen. Egal woher er kommt.

    Aber das versteht leider so mancher Richter nicht.
    Weil er vielleicht noch nie in einem solchen Club war.

    Und mit einem solchen Urteil macht er nun allen das Leben schwerer.

    Danke!

  • Opfer

    @Bernd Berndsen:

    …findet er dann Dich?

  • hans

    Muss er beim nächsten mal halt sagen: “Mir passt deine politische Ansicht nicht”. Dann greift das AGG nicht = kein Problem

  • amoibos

    @Heiko: “Ich finde “Diskriminierung” ist der falsche Begriff dafür.

    Es ist eine Erfahrung, welche ein Türsteher – bzw. dessen Auftraggeber macht.”
    Sie widersprechen sich hier selbst: Eben gerade wegen “Erfahrungen” mit einzelnen allen Mitgliedern einer bestimmten Gruppe den Zutritt zu verbieten, ist Diskriminierung. Daran ändert sich auch nichts, wenn nicht nur einzelne sondern sehr viele Mitglieder der Gruppe den Erfahrungen entpsrechen.

  • Troll

    @andreas:
    Was für eine Szene meinst du? Die Rechte Szene? Da passt natürlich kein Ausländer rein.

    Schade das so viele Menschen so extrem intolerant sind, vor allem was Kleidung, Aussehen und Herkunft angeht.
    Zum Kotzen.

  • jacko

    etwas albern dieses Urteil, wenn ich ein bestimmtes Puplikum nicht haben möchte dann ist das so da ändert auch unsere Justiz nichts daran, dann werden eben andere Gründe gesucht oder die Damen an der Bar angewiesen ein bestimmtes Puplikum nur mit sagen wir einmal grosser Verzögerung zu bedienen. Wobei Einzelpersonen türkischer Herkunft (mal stellvertretend gewählt) unproblematisch sind, eine Gruppe würde ich allerdings ebendsowenig einlassen wie den 15 Mann Kegelclub der noch mal beschliesst eine Runde zum “geiern” vorbeizukommen. Manches passt einfach nicht. Ist die Frage wer reicht als nächstes die Klage für die grauen Panther ein, kann ja nicht sein das wir unsere älteren Mitbürger diskreminieren….

  • Troll

    @jacko:
    Ü30 Partys wäre eine Altersdiskriminierung :-)

  • Daarin

    Verstehe das nicht. Was ist so schwer daran zu verstehen, dass es ein Unterschied ist, ob ich jemanden nicht rein lasse weil er sich daneben benommen hat, oder ob ich jemanden nicht rein lasse weil andere sich daneben benommen haben?

  • alter jakob

    @Troll:
    Kleidung finde ich ein absolut akzeptables Kriterium. In einer auf die Zielgruppe ausgerichteten Punkkneipe, in der der Betreiber eben nur Punks haben will, hat ein Anzugträger nichts verloren, genausowenig wie ein Gruftie in der “hippen” Yuppiebar. Das ist absolut die Entscheidung der Betreiber und ich sehe darin auch eigentlich keine Probleme bezüglich Diskriminierung. Die fangen an, wenn man den türkisch aussehenden Anzugträger nicht, den Westeuropäisch Aussehenden aber schon reinlässt (oder umgekehrt).

  • marcus05

    @Troll:

    Türsteher weisen Leute nicht ab, weil ihnen das Gesicht nicht passt – die haben eindeutige Anweisungen vom Betreiber, und die Anweisung des Betreibers war wohl “Keine Menschen mit Migrationshintergrund, aber das darfst du nicht sagen”, wenn auch vermutlich deutlich anders formuliert. Wenn jemand in Turnschuhen kommt, kannst du ihm das klar sagen. Vor Gericht wurde dann vermutlich kein Grund genannt und da bedarf es schon eines sehr naiven Richters um hier keinen Rassismus als Grund zu vermuten. Und wie Heiko hier so schön zeigt, ein Unrechtsbewusstsein gibt es hier gar nicht, der Türsteher denkt alle Türken sind böse, das ist Tatsache und Tatsachen sind kein Rassismus.

    @Bernd Berndsen, hast du das selber schon einmal versucht und es hat nicht geklappt, oder unterstellst du einfach pauschal allen anderen dass sie genauso Rassisten sind wie du?

    Im Übrigen habe ich in mehreren Jahren wöchentliches Discogehen keine einzige Schlägerei, keinen einzigen Stress oder sonst irgendeinen Ärger gesehen. Halt ne, einmal kam die Polizei weil der Feiertag zu heilig zum Feiern war. Auch im Industriegebiet.
    Und dabei haben meine Clubs gar keine Türsteher! Das Problem ist also hausgemacht, man will ein gewisses Klientel im Laden, spielt die entsprechende Musik und bei diesem Klientel kommen halt auch gewisse andere Gruppen.

    @Troll:
    Also spontan fällt mir da jetzt die BDSM Szene ein. Es würde uns schon ganz schön stören, wenn da Gaffer in Jeans auftauchen würden. Sind ohnehin schon genug Gaffer in Latex und Lack anwesend.

  • Lifeguard

    Murat und Achim wohnen ein identisches Doppelhaus. Irgendwann sagt Murat zu Achim, “mein Haus ist mehr wert als deins”, fragt Achim, “Warum?” darauf Murat “ich habe keinen türkischen Nachbarn”.

    Das Schlimme hier ist, dass man den Diskotheken betreiber verbieten kann zu diskriminieren, dass erledigt dann jedoch die Kundschaft. Jetzt muss man die Frauen dazu verurteilen, in die Diskotheken zu gehen, bei denen Sie als Schlampen betrachtet werden, mit denen man alles machen darf.
    Anstatt sich also gegen die Landsleute zu wenden, die hier übergriffig werden, würgt man also den Diskothekenbetreibern eins rein.

    Letzte Woche ist bei uns im Vorderhaus ein Türke eingezogen. Der Papierkontainer ist voll mit nicht zusammengelegten Schachteln. Im Treppenhaus steht ein Schuhschrank (Brandschutzverordnung). Der Balkon ist sichtbar vermüllt. Ich weiß jetzt schon, dass die nächsten Mieter im Vorderhaus weniger Miete zahlen werden, wenn sie den Nachnamen sehen.

  • Daarin

    @Lifeguard: Bei mir ist das Papier in der Tonne meistens aus Plastik und es steht eine Bank auf dem Flur. Und ich habe nichtmal türkische Nachbarn im Haus, sondern nur zwei erzkonservative. Schlechtes Beispiel, sehr schlechtes.

  • Monika

    Also aus meiner Erfahrung aus verschiedensten Veranstaltungen, die ich am Rande mit veranstaltet habe.

    Am Publikum weiß man, was man an Security (Türstehern braucht).

    Punk, Metal, alles mögliche andere Alternative -> Keine, die Einrichtung sollte nur gut abwaschbar oder ersetzbar sein

    Pop, HipHop, Rap -> So viel wie möglich.

    Nur wenn man schon Türsteher bezahlen muss, dann will man möglichst wenig bezahlen, also besser draußen sortieren, als drinnen Schlägereien schlichten lassen (bzw. rausschmeißen). Und da kann man es besser den Türstehern überlassen zu sortieren, die haben die Erfahrung. Klar wird da immer mal wieder ausversehen falsch abgewiesen, aber dafür sind drinnen die Leute sicherer, was sich nun mal auf die Sicherheit der Gäste und auch den eigenen Gewinn auswirkt.

    Ein Polizeieinsatz verschreckt eben mehr Gäste, als ein abweisender Türsteher.

  • Klaus

    @Klopfer:

    1) Das Recht jeden abzuweisen gibt es bei öffentlichen Veranstaltungen nicht.

    2) Wenn bestimmte arabisch oder türkisch aussehende Männer Probleme machen, so kann der Betreiber genau diesen Individuen ein Hausverbot aufgrund des Verhaltens erteilen. Er kann aber nicht einfach eine Sippenhaft über alle arabisch oder türkisch aussehende Männer verhängen. Das ist halt Diskriminierung.

    3) Klamotten kann man wechseln, ein irgendwie geartetes “ausländisches” Aussehen nicht. Jemand wegen einer unerwünschten Kleidung abzuweisen ist daher erlaubt. Bei Spielcasinos wird z.B. meist ein Binder verlangt. Ein Abweisung aufgrund des Aussehens hingegen nicht.

  • Finmike

    In einer gut geführten Discothek hat zunächst einmal jeder Zutritt. Sollte er dann Ärger machen, fliegt er auch in unter 60 Sekunden wieder raus. Merke: ein gutes Security-Team ist unabdingbar.

    Läden, in denen das nicht funktioniert, sollte man als Gast von selber meiden.

  • Magna

    @amoibos: “Heiko” versteht das Wort Sippenhaft wahrscheinlich besser und wäre der erste, der sich beschwert, wenn er für etwas bestraft würde, was seine Familienmitglieder ausgefressen haben.

    @Lifeguard: In nur einer Woche hat es Ihr neuer Bewohner geschafft den Balkon zu vermüllen? Da haben Sie ja anscheinend ein besonders umgängliches Exemplar erwischt. Lassen Sie mich raten, der Vermieter ist Deutscher? Das ist ja dann nahezu ein Volksschädling. Aber im Ernst: Macht Ihnen der Türke soviel Angst, dass Sie nicht mit ihm reden können, dass er seine Kartons zusammen faltet und den Schuhschrank (Brandschutzverordnung) wieder entfernt? Was macht Ihre Hausverwaltung, die wahrscheinlich von Deutschen betrieben wird? Lassen Sie mich raten: Nichts…..

    Nichtsdestotrotz, viele Türken, die hier geboren und sozialisiert wurden haben für ihre anatolischen Mitbürger, die hier leben aber zugezogen sind, oft nur Verachtung übrig. Gerade die Jungen werden in ihrer Kindheit so verhätschelt, dass später wenn sie Probleme machen die einzige Sprache, die sie verstehen Schläge sind. Als stolze Türken-Nation empfinden sie Verachtung für andere Nationen und ein junger Türke lässt sich in der Regel nur von einem älteren Türken etwas sagen. Da ist der Respekt da. Ansonsten lernt es der Junge Türke nur mit Schlägen. Darum geht Erdogan auch mit Gewalt vor. Der Türke lernt erst dann wenn es weh tut.
    Und nur um das Klarzustellen: Das sage nicht ich, sondern meine türkischen Freunde, die hier geboren und mit (halb-)deutschen Eltern aufgewachsen sind. Wenn die aus ihrem Sommerurlaub aus der Türkei zurückkommen, erzählen die Geschichten über die Türken, das ist nicht mehr feierlich. Würde man die selben Geschichten als Deutscher erzählen und die selben Worte verwenden, wäre man glatt wegen Volksverhetzung dran. “Die sind soooo blöööööööd!” ist nur eine von den Aussagen, die man da hört.
    Auch noch einmal zur Klarstellung: Ich mag meine deutsch-türkischen Freunde. Ich mag auch Türken. Es ist mutig das eigene Land zu verlassen und in der Fremde sich eine Existenz auf zu bauen.
    Ich mag aber diejenigen Türken nicht, die sich Testosteron gefüllt aufplustern und tatsächlich wirklich erst Schläge brauchen, bis sie kapieren, dass es manchmal nicht so läuft wie sie es gerne hätten.

  • Fry

    @Lifeguard: Nicht zusammengelegte Schachteln im Papiermüll. NICHT ZUSAMMENGELEGT. Und das eine Woche nach dem Einzug. Ihr Posting gibt das eindrucksvolle Charakterbild eines Blockwarts ab.

  • Hardy

    In Bayern würde es so ein Urteil gar nicht erst geben.
    Das P1 in München sucht sich seine Gäste seit Anbeginn aus und da kommt keiner auf die Idee mal zu klagen weil er nicht reingekommen ist.

  • Hardy

    @Magna, die meisten “Türken” sind “Kurden” und die Türken wollen mit denen nichts zu tun haben.
    Mir erzählte mal ein türkischer Geschäftsmann in Istanbul, dass sich die türkische Regierung heute noch dafür entschuldigen müßte was sie Deutschland in den 60ern geschickt hat. Es waren nur Leute, die sie loswerden wollten und das waren damals wie heute die Kurden.

  • Jez

    @Klaus:

    Ich kann ja nur meine Erfahrungen aus zwei Ruhrgebiets-Großstädten wiedergeben und das vor > 10 Jahren, jeweils Großraumdiskotheken und nein, ich war nicht Rausschmeißer und hab die Jungs um ihren Job nicht beneidet…

    2.) Nichtmals ansatzweise praktikabel.
    Bei 2000+ Gästen am Abend gibt es niemanden, der jeden kennt, der auf der Liste steht – und glaube mir, die Liste wird in Ballungsräumen sehr schnell sehr groß.

    Eine Ausweiskontrolle am Eingang mit Abgleich einer Hausverbotsliste will wohl einerseits keiner, andererseits ist die sowohl zu zeitaufwändig als auch datenschutzrechtlich mehr als problematisch. Die übelsten Fälle merken sich die Jungs irgendwann – bis dahin haben sie aber nicht einmal, sondern oft für Ärger gesorgt.

    Wenn es richtig rund geht, ist man zudem froh, ein Subjekt gleich welcher Nationalität oder Gesinnung draussen zu haben – die Personalien will man da nur noch in extremsten Fällen feststellen.

    3.) Spielcasinos sind auch seltener das Ziel bestimmter Altersgruppen, die in Diskotheken auffällig werden.

    Ich kann jedenfalls die hier geschilderten Erfahrungen nachvollziehen.

    Prügeleien hat man immer, wenn Alkohol und viel zu viele junge Menschen im Spiel sind. Das kann man aber im Griff behalten.

    Massenschlägereien und gehäufte Pöbeleien/Zudringlichkeiten sind eine ganz eigene Übung und fast ausschließlich von bestimmten Gruppierungen zu erwarten. Das Risiko für derlei Erlebnisse ist bei Türken und Arabern sehr viel höher – natürlich nur die Wahrscheinlichkeit.

    Faschos sind übrigens ebenso eine Gruppierung, und oft auch eine, die sich nicht davor scheut, die Kleidung bei entsprechender Siebung am Eingang erst im Laden zu wechseln.

    Unterschiedliche Bereiche helfen auch nur sehr beschränkt; wenn wer auf Krawall gebürstet ist, sucht er ihn und wird ihn auch finden, gerne fußend auf Vorurteilen der verschiedenen Gruppierungen untereinander.

    Und wenn es richtig außer Kontrolle gerät: Bloss nicht die Polizei anrufen. Wenn man denen sagt, daß es so groß ist, daß man es selbst nicht mehr in den Griff bekommt, braucht man nicht damit rechnen, daß sie auftauchen. Ein uniformierter würde da wahrscheinlich für den Eindruck reichen, ändert aber nichts dran, dass dann 20 kommen – bis man soviel zusammen hat, kann es dann schon einmal ein paar Stündchen dauern.

    Mich kotzt es auch an, dass hier viele unter den “Vorurteilen” leiden müssen, die sehr wahrscheinlich nicht für Stunk gut sind. Aber trotz viel Hin- und Herexperimentiererei haben wir damals keinen Weg gefunden, der diskriminierungsfrei abläuft und einigermaßen zuverlässig Ärger raus hält. Am zuverlässigsten hat “nur soundsoviel Türken, die man nicht kennt, gleichzeitig rein” funktioniert.

    Die abgewiesenen lungerten dann gerne vorm Laden rum und haben es gerne auch mal mit Gewalt probiert. Das waren genau die, die auch draußen bleiben sollten. Die, die enttäuscht/entsetzt/traurig abgezogen sind – um die tat’s leid und es war sicherlich die Mehrheit.

  • Uli Mandel

    Also für mich klingt das einfach nur nach einem neuen Geschäftsmodell für Religionsexperten aus Anatolien.

  • do0r4t6mu8nd

    @Bernd Berndsen:
    und die Herausforderung dabei ist… ein Café zu finden?
    http://goo.gl/maps/yxgid

  • JackBauer

    Ich finde das Urteil auch nicht gut, denn da fragt man sich, wie weit die “Vertragsfreiheit” bzw “Geschäftsfreiheit” vor dem AGG zurückbleiben muss.

    Dummes, aber passendes Beispiel: Angenommen ich erwarte (als Mann) bei der nächsten Ladies Night auch meine Getränke für die Hälfte (oder was auch immer gerade angeboten wird), kann ich mich dann auch auf eine Benachteiligung aufgrund meines Geschlechts berufen? Eindeutiger kann man schlecht mit einer Diskriminierung werben.

    Und abgesehen davon, dass ich als Kunde doch nicht in einem Laden mein Geld lassen möchte, der mich nicht als Kunden sehen will – wenn ich als Geschäftsinhaber auf die Idee komme, eben nur ein anzugtragendes Klientel zu wünschen, kann einem “sowas” die Zielgruppe und Geschäftsidee gewaltig versauen.
    Naja, wenigstens ist das Urteil auch “politisch korrekt” – fraglich ist aber, ob sich nun auch Skinheads darauf berufen können, aufgrund ihrer politischen Meinung nicht auch nicht abgewiesen werden zu können.

  • Jan

    @JackBauer: politische Gesinnung ist frei wählbar, Ethnie nicht…

  • alter jakob

    @JackBauer:
    Zum Einen kann ich mir vorstellen, dass Sachgründe eine Bevorzugung von bestimmten Gruppen evtl. rechtfertigen könnten. Wenn Frauen nicht in die Disco kommen, dann muss man die eben locken. Männer kommen dann von alleine. Aber einfach mal mit einer Klage versuchen, das würde mich auch interessieren.

    Zum Anderen kommt es zwar sicher auch darauf an, wie die Skinheads aussehen, so dass man die ja vielleicht wegen lächerlicher Hosenträger und Clownschuhen schon vor der Tür lassen kann, grundsätzlich schützt aber das AGG die politische Gesinnung sowieso nicht.

    http://www.gesetze-im-internet.de/agg/BJNR189710006.html

  • Manfred49

    Zuerst dachte ich, dass es Leute waren, die “persönlich bekannt” waren und deshalb abgewiesen wurden. Aber es waren nach meiner Einschätzung wohl nicht Randalierer mit türkischen Wurzeln, die dann womöglich Frauen belästigen. Denn diese Leute klagen üblicherweise nicht. Insofern werden es wohl Türken bzw. Personen mit türkischem Hintergrund gewesen sein, die einfach feiern wollten. Dar Urteil ist dann in Ordnung.

  • yak

    Was ist denn mit Vertragsfreiheit? Zählt diese für Diskothekenbetreiber nicht?

  • dso

    Laut einem Bericht der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung gab es mehrere Zeugen, die von ähnlichen Vorfällen am gleichen Ort berichtet haben. Ein Türsteher soll zum Beispiel gesagt haben: “Wir wollen hier nur deutsche Gäste.” Die Türsteher sollen eine Auswahl in diesem Sinne bestritten haben, ohne sich aber an den Abend des verhandelten Vorfalls konkret erinnern zu können.

    Für Zuwiderhandlungen gegen das Urteil ist laut dem Bericht ein Ordnungsgeld von bis zu 250.000 Euro angedroht.

  • Florian

    Das Urteil ist sicher gesetzeskonform.
    Die gesetzliche Grundlage ist aber m.E. schon problematisch.

    Ich würde lieber in einem Land leben, in dem man sich seine Vertragspartner frei aussuchen darf.
    Und nicht vom Staat dazu gezwungen wird, Verträge einzugehen, die man gar nicht eingehen will.

    Zumal die Lage zunehmend unübersichtlich wird, weil der Staat hier immer stärker eingreift – mit immer mehr sich gegenseitig überlagernden Forderungen.
    Früher einmal konnte man einstellen, wen man wollte.
    Heute darf man bei Einstellungen nicht mehr nach Geschlecht unterscheiden (AGG).
    Und in naher Zukunft wird man dann gezwungen, das Geschlecht ausdrücklich wieder zu berücksichtigen (Quoten-Regelung)…

  • Verkehrsteilnehmer

    @dso:
    Echt, 250.000 Euro? Für eine verhältnismäßig kleine Diskriminierungssache in einer Disko.

    Ein Zwangsgeld in gleicher Höhe wurde dem Milliarden-Unternehmen Deutsche Bahn angedroht, wenn es nicht unverzüglich die halbe Stilllegung des Hauptbahnhofs einer Landeshaupstadt mit täglich mehreren 10.000 Reisenden abstellt.

  • elektro

    @ alter jakob

    Das AGG schützt auch die politische Gesinnung, sie wird dort aber gepflegt “Weltanschauung” genannt, siehe in dem Link, den DU gepostet hat:

    § 1 Ziel des Gesetzes
    Ziel des Gesetzes ist, Benachteiligungen aus Gründen der Rasse […] oder Weltanschauung, […] zu verhindern oder zu beseitigen.

    Also wäre auch das Nichteinlassen wegen der vermuteten Gesinnung ein Grund, tatsächlich ist es aber so, daß der Klger beim AGG irgendeinen Anhaltspunkt für eine ungerechtfertigte Ungleichbehandlung haben muß, s. § 22 AGG.
    Und wenn der Türsteher sagt “Mir gefällt Deine Nase/ Deine Visage/ Deine Kleidung nicht” dann dürfte es schonmal Essig sein.

  • AGG

    § 20 Zulässige unterschiedliche Behandlung
    (1) Eine Verletzung des Benachteiligungsverbots ist nicht gegeben,… (diese)
    1. der Vermeidung von Gefahren, der Verhütung von Schäden oder anderen Zwecken vergleichbarer Art dient,
    2. dem Bedürfnis nach Schutz der Intimsphäre oder der persönlichen Sicherheit Rechnung trägt

    Ein Blick in die PKS sollte also reichen

  • marcus05

    @Jez:

    “Prügeleien hat man immer, wenn Alkohol und viel zu viele junge Menschen im Spiel sind. Das kann man aber im Griff behalten.”

    Das ist schlicht falsch.

  • Sonstwer

    @Magna: Schön ist es, wenn irgendwann der etablierte türkische Miteigentümer dem neu zugezogenen bulgarischen Mieter erklärt, wie die Hausordnung funktioniert.

    Plötzlich geht “Du Ausländerfeind!” als Gegenargument nicht mehr.

    Und mit Law&Order sind die etablierten Türken mit 700 Jahren osmanischem Reich besser als die Deutschen mit dem bisschen Preussen. Vorausgesetzt die Reglen nützen ihnen :-)

  • Der Steuerzahler

    Das problem könnte man damit umgehen, das man grundsätzlich Diskos verbietet, da das der Einstiegsmarkt für Prostitution ist, die ja gem. http://www.heise.de/tp/blogs/8/154788 noch schlimmer ist als KiPo.

    Und man muß ja schliesslich an die Kinder Denken.

    mfg

    Ralf

  • DerKarl

    @AGG: Und jetzt wollte ich gerade über die alltägliche Diskriminierung in der Sauna sprechen. Dort gibt es vielerorts die “Ladies Night” bei der Männer keinen Zutritt haben.
    Diskriminierung par excellence.

  • marcus05

    @Verkehrsteilnehmer:

    Vor nicht allzu langer Zeit hat ein linkes Cafe einer Mitarbeiterin der örtlichen Ausländerbehörde die Dienstleistung verweigert oder Hausverbot ausgesprochen oder etwas ähnliches, wegen ihrer Arbeit als MA der Ausländerbehörde.

    Die Frau hat auf Service geklagt und verloren. So viel also zur “Weltanschauung”.

  • smockil

    Bin selber Türsteher, bin aus Bosnien. Wenn Türken an die Disco kommen verwickel ich die in ein Gespräch und solange ich in dem Gespräch kein “Ey Alda” höre lass ich sie rein andernfalls werden sie einfach nicht reingelassen. Die Türken die drinnen sind benehmen sich auch und bedanken sich das wir die Problemtürken drausen lassen. Betreiber ist zufrieden weil es drinnen kaum Stress gibt.

  • zf.8

    @elektro:

    Für zivilrechtliche Massengeschäfte (aka Disko, Supermarkt, Hotels, etc) hat der Gesetzgeber aber bewusst darauf verzichtet die Diskriminierung aufgrund von Weltanschauung zu verbieten. Und zwar mit dem Hintergrund, dass man Rechtsextreme nicht ins Haus lassen müssen soll.

  • Wzick

    unglaublich. 1000€ für so eine Lappalie. Hätte der Türsteher den Gast zusammengeschlagen, wäre er wahrscheinlich billiger davon gekommen.

  • marcus05

    geil wieviele Leute hier meinen, Rassismus sei doch gar nicht der Rede wert und der Richter soll mal nicht so übertreiben.

  • smockil

    @marcus05:

    das hat nix mit rassismus zu tun es ist einfach fakt das türken am meisten stress machen in discos

  • Magna

    @smockil: Das liegt daran, dass sie selbst nur lernen wenn sie aufs Maul kriegen. Und sie sind der Meinung, dass ihr Gegenüber auch nur lernt wenn er aufs Maul kriegt. Darum versuchen diese minderbemittelten Zeitgenossen dann dem anderen “Aufs Maul zu geben”.
    Das sind dann die Problemtürken. Wohin das führt hat man am Alexanderplatz gesehen.
    Erdogan gibt ihnen auch aufs Maul wobei im Moment nicht klar ist, wer dort der Problemtürke ist, Erdogan oder die Demonstranten.
    Wenn man mit Problemtürken zu tun hat, nicht lange reden, einfach zuschlagen. Das ist die einzige Sprache, die er versteht.
    Hat man es dagegen mit normalen Türken zu tun, vor allem denjenigen, die hier geboren und aufgewachsen sind, hat man diese Probleme nicht.

  • Sigmund

    @marcus05:
    Ja, und das sind die meist die Gleichen, die sich bei anderer Gelegenheit gern auch mal über “Deutschenfeindlichkeit” beschweren. :-)

  • marcus05

    Naja, zumindest sorgen diese Beiträge dafür, dass der Verfassungsschutz diesen Blog ignoriert.

  • Archer

    Meiner Meinung nach ist eine Diskothek keine “öffentliche Einrichtung” des alltäglichen Lebens wie ein Schwimmbad oder ein Supermarkt.

    Nun kann man sich über das “Privileg” Zugang zu Nachtclubs vortrefflich streiten. Allerdings ist das, was Türsteher an “Selektion” vornehmen nicht das Ausmaß der “kriminalistischen Erfahrung” und das Bauchgefühl von Polizeibeamten beim Filzen. Meiner Ansicht nach darf jeder öffentlich Gewerbetreibende jedermann Zutritt und Dienstleistungen verwehren.

    Mit diesem Ruf und negativem Feedback muss er dann leben. Aber das Urteil halte ich nach wie vor für grotesk. Es ist ein privates Etablissement. Einfacher Weg zur Umgehung: Clubkarten. Und ob ein Antrag angenommen oder abgelehnt wird… dagegen muss man dann auch klagen. Auch die Miles&More-Lounges haben keine absolut objektiven Kriterien. Ich will in die gottverdammte Lufthansa-Luxus-Lounge.

  • Henrik

    Ok. Aber wie kommt die Schadenssumme zustande? Ich dachte, Schadenersatzforderungen müssen sich immer auf einen tatsächlich entstandenen Schaden beziehen. Schmerzensgeld könnte ich ja eher nachvollziehen.

  • Frauensauna

    @DerKarl:

    Geh einfach hin, wenn Du deinen Schwanz nach hinten einklemmst,
    kommst Du bestimmt durch.

    :-)

  • Apfelwein

    Erinnert ein wenig an die Schwierigkeiten mit dem racial profiling bei der Polizei.

  • A.t.

    @Heiko,
    wenn alle Tuersteher so clever sind und nur durch einen Blick auf die Nase erkennen können, dass derjenige Ärger machen wird dann ok. Aber das kann nun mal keiner. Ich habe während meiner Schulzeit/Unizeit so viele anständige Jungs mit ausländischer Herkunft gesehen, die es ständig versucht haben (einer hat es tatsächlich nur mit Mutti geschafft) in Clubs zu kommen und die besten Abenden verpasst haben aber nie reingekommen sind- Deswegen ist es Diskriminierung!!

  • Kai

    Ich male mir aus, wie er das nächste mal in den Club kommt:
    Gerichtsbeschluß in die Hand, er wird ständig von einem Security begleitet und die Getränke für Ihn kosten das 10-fache.

    Selbst ohne das. Kann der sich da wohlfühlen?

    Oder er wird nächstes Mal abgewiesen wegen:
    – Laden voll
    – private Veranstaltung
    – Klamotten passen nicht in den Laden, auch nachdem er sich 5x umgezogen hat
    – Hausverbot, weil er vorgeblich so aussieht wie ein bekannter Störenfriend

  • Ali Schwarzer

    Ich frage mich, ob Bernd (2) seinen Mist in jeder Kommentarspalte zum Artikel kopiert. Ist ja nicht auszuhalten.

    Das Urteil ist vollkommen richtig so. Das rassistische Verhalten der Diskobetreiber (und nur auf deren Anweisung handeln die rassistisch agierenden Türsteher (würden gutes NS-Personal abgeben)) hängt nämlich überhaupt nicht davon ab, wie sich die pöhsen Ausländer verhalten. Selbst in ostdeutschen Gegenden mit nur homöopathischen “Ausländer”-Anteil werden sie an der Tür abgelehnt. Der Arier feier halt gern unter sich.

    Ein als “Ausländer” empfundener Mensch löst gerade hier in Ostdeutschland bei der bloßen Erscheinung derartiges Unwohlsein aus, dass die Menschen davonlaufen (manchmal rennen), sie im Laden nicht oder nur widerwillig bedienen und noch nicht mal zu einem “ausländischen” Mitarbeiter eines Geschäfts gehen, sofern dieser nicht gerade in einem “Ausländern” zugerechneten Betrieb arbeitet.

    Und jetzt stelle man sich vor, jener Arier soll mit den pöhsen panikauslösenden “Ausländern” feiern. Dass Diskobetreiber kräftig diskriminieren, liegt auf der Hand. Ein Teufelskreis.

  • Michael

    Gutes Urteil. Es gibt aus der Vergangenheit Urteile die den Straftatbestand der Beleidigung bejahen (schwarzer US-Army-Soldat wurde an Disko-Tür abgewiesen).

    Diskothek läuft unter “öffentliche Tanzveranstaltung”, ich hatte ohnehin nie verstanden, mit welcher Selbstverständlichkeit die Betreiber meinen ihr Publikum willkürlich zu selektieren zu dürfen und auch noch dummdreist öffentlich dazu stehen. Andere Marktteilnehmer mit öffentlichen Ladenlokalen machen das nicht, und es ist auch in Deutschland nicht üblich.

    Man stelle sich mal vor, der örtliche Supermarkt würde Kunden mit ähnlich “schlauen” und fadenscheinigen Begründungen abweisen: “Mit den Schuhen können Sie hier nicht einkaufen”, “Sorry, heute nur für Club-Mitglieder” oder “Wo sind Sie geboren? In xyz-stan? Ne, du kommst hier net rein”.

    Wünschenswert wäre, wenn die Ausschankerlaubnis bei Verstößen gegen das AGG umgehend entzogen würde.

  • Türsteher

    Außerdem darf der Kläger künftig nicht mehr an der Tür abgewiesen werden, sofern es dafür keine stichhaltigen Gründe gibt, die nichts mit seinem Aussehen oder seiner ethnischen Herkunft zu tun haben

    Bei uns würde dieser Vogel garantiert NIE WIEDER reinkommen, notfalls würden wir uns sogar ein paar neue “Ausreden” einfallen lassen.

    Es gibt für solche Klientel übrigens genügend “spezielle Diskos” in jeder Großstadt, interessanterweise finden 10-20% der gesamten städtischen Körperverletzungen dort statt.

  • Lifeguard

    Hey, mir sind die Kartons egal. Aber meinen Mietern nicht.
    Ich weiß ganz genau, eine Wohnung ohne Ausländische Namensschilder an den Klingeln vermietet sich teuerer, als eine mit. Ob ich Angst habe. Nein. Bin selber mit einer Ausländerrin verheiratet.
    Ob ich an Ausländer Vermiete. Nein, wenn mir die Wohnung daneben auch noch gehört. Ich finde es nur schade, dass ich einen potentiellen Mieter nicht darauf verklagen kann, bei mir zu mieten, wenn der sich bei der Wohnungsbesichtigung so äußert, dass er in ein Haus mit Ausländern nicht einzieht.

  • Türsteher

    @Lifeguard:

    Geht es Ihnen nur um “teurer” zu vermieten oder eher nur “stressfreier” zu vermieten? :)

  • Helena

    Ich finde es ja erstaunlich wie viel rassistische Vorurteile hier in den Posts zu Tage treten.
    Habe sich die Anhänger der “Türken machen nur Stress’- Fraktion mal gefragt, wie das eigentlich die Dikotheken in der Türkei machen?
    Die haben ja dann ausschließlich Türken! Fliegt da jeden Tag ‘ne Disko in die Luft? Allabendliche Massenschlägereien? Ich kann euch versichern: Nein.
    Denn ich lebe seit Jahren in der Türkei und auch hier hat’s Türsteher, die aussieben, aber offensichtlich anders. Vielleicht wäre es heilsam, wenn man die fragen würde?

    Wer m. E. Stress macht sind Prollos und davon gibt hier auch bei den deutschen Urlaubern erstaunlich viele. Betrunkene Deutsche in gruseligem Outfit, die rumpöbeln, weil ihnen die Preise zu hoch sind. Was ist denn dann die Ursache? Generell Ausländer?
    Ich denke nicht, sondern wie alles bisher in solchen Debatten, es ist ein Prolloproblem.
    Wenn einer nicht weiß, wie man sich zu benehmen hat, den will man als Gast nicht haben, weder in ‘ner deutschen, noch viel weniger in einer türkischen Diskothek.
    Und daher finde ich die ganze rassistische Diskussion müßig. Dass es mehr Prollos bei den Ausländern gibt, hat auch Ursachen, über die es nachzudenken viel mehr lohnt, als ganze Nationalitäten zu diskriminieren.
    Ich bin ja dafür, dass Türsteher die in DE ihr “Türkenproblem” nicht in den Griff bekommen, vielleicht einen Lehrgang hier machen.
    Das wäre doch mal eine Geschäftsidee?

  • Türsteher

    @Helena:

    Rassistische Vorurteile? “Reale Erfahrung” trifft es besser!

    Ohne die gewisse Mentalität hätten sie es in Deutschland jedenfalls wesentlich leichter.

    Der Vergleich mit Türken in türkischen Diskos hinkt übrigens extrem:

    1) Sie sind dort alle unter sich und in ihrem Kulturkreis
    2) Bei “Entgleisungen” kennen die Türsteher dort keine Gnade
    3) Es hagelt lebenslanges Hausverbot, ohne das irgendwelche Rassismusvorwürfe gemacht werden können

  • Klabund

    Ausnahmslos jeder Club mit einem Moslem-Anteil >5% wird über kurz oder lang für Frauen nicht mehr betretbar und auch jegliche Männer die selbst keine Krawallbrüder sind werden ausbleiben.
    Besitzer die an ihren Läden hängen werden also weiter so verfahren und das ist auch gut so, damit man noch einigermaßen friedlich abends ausgehen kann.
    In einigen Jahrzehnten wird das sowieso nicht mehr möglich sein, aber die verbleibende Zeit sollte man genießen.

  • Pavla

    jedenfalls ist das wieder mal eine pamper-politik mithilfe des gesetzes. das gleichstellungsgesetz ist undemokratisch und für die gesellschaft schädlich.

    übrigens kann man nun einen erwerb als “Tür-Ken” anstreben: man lässt sich an der tür abweisen und verdient sich 1000 euro.

  • zf.8

    @marcus05:

    Ich bin immer noch dabei mich darüber zu wundern wie viele Leute anscheinend davon ausgehen, dass das Gericht sich das einfach mal so ausgedacht hat und nicht wissen, dass es das AGG überhaupt gibt.

  • Tillmann F.

    @Sonstwer: Ach, ein Ausländer kann nicht ausländerfeindlich sein? Womöglich können auch nur Deutsche Nazis sein, richtig? Volker Pispers hatte da mal das schöne Beispiel des französischen Kochs. Sehr empfehlenswertes Video, findet man bei Youtube in der Kombination “Volker Pispers Henri”.

    Zu dem Rest hier, der der Meinung ist, dass man Frauen und Moslems nicht gemeinsam in eine Disko lassen kann: Meistens hängt es auch davon ab, wie “die” Frauen auf Moslems reagieren. Es gibt nämlich genügend von der Sorte, die deutlich anders antworten, wenn von einem Türken “Hey Süße!” kommt, als wenn ein Deutscher das sagt. Dabei sind die Intentionen dahinter doch meist die gleichen: “Geile Titten! Ficken?”
    Während also der Deutsche problemlos vor sich hin brünften kann, ist die gleiche Handlung bei Türken Belästigung. Dass sich bei gewissen Leuten dann Frust ansammelt, ob der konstruierten Vorwürfe ist eigentlich selbstverständlich.
    Aber wie so häufig prügeln sich hier die meisten Kommentatoren wieder um Symptome, nicht um Ursachen…

  • Türsteher

    @Tillmann F.:

    Meistens hängt es auch davon ab, wie “die” Frauen auf Moslems reagieren.

    Die reagieren auf Anmachen gleichermaßen, je blöder die Anmache, desto direkter die Abfuhr. Aber damit können ja gewisse Leute absolut nicht umgehen.

    Aber wie so häufig prügeln sich hier die meisten Kommentatoren wieder um Symptome, nicht um Ursachen…

    Und was sind die Ursache? Die intoleranten Deutschen? Die intoleranten Türken? Multikulti?

    Ursache laut Ihnen ist ja anscheinend die “kulturunsensible Zurückweisung” von primitiven Anmachen.

  • Jan B. aus M.

    Ich bin Immobilienmakler. Wir haben inzwischen viele türkische Vermieter als Kunden. Das wichtigste ist denen, dass wir ihnen keine türkischen Mietinteressenten anschleppen. Die deutschen Vermieter sind da übrigens toleranter.

  • #Aufschrei

    @Tillmann F.:

    Es gibt nämlich genügend von der Sorte, die deutlich anders antworten, wenn von einem Türken “Hey Süße!” kommt, als wenn ein Deutscher das sagt.

    Das ist genau das Problem und darum sollte sexuelle Belästigung nicht so dramatisiert werden, wie das beim Fall Brüderle geschah. Was die eine Frau noch akzeptabel findet, ist für eine andere fast schon eine Vergewaltigung.
    Die Männlein haben folglich keine Ahnung mehr wie man ein Weiblein nun politisch korrekt ansprechen darf. Und die Single-Weiblein wundern sich warum sie keinen abbekommen.
    Und wenn es dann sowieso nur noch mit Pille und Kondom getrieben wird, dann verwundert nicht wenn die Geburtenrate stetig zurück geht.

  • marcus05

    @Türsteher:

    Türsteher können schreiben? Das wundert mich jetzt. Blöd nur, dass sie die Worte, die sie hier schreiben nicht kennen.

    Zum Beispiel das Wort “wieder”. Er kam ohnehin noch nie rein, von daher ist wieder hier widersprüchlich

    und dann weißt ihr ihn erneut ab. Er geht wieder zu seinem Anwalt, der informiert das Gericht und dein Chef hat seinen 250.000,- Strafzettel im Briefkasten.

    Dann ist unser dummer, kleiner Türsteher arbeitslos. Na sowas.

  • Zivilrecht

    Oh, weh, @marcus05: ganz schlecht. Wach auf. Ich empfehle, den Laden mal aufzusuchen. Es reicht auch, abends später mal vorbei zu gehen. Dann können wir uns über arbeitslose Türsteher unterhalten. Dort? Never ever. :)

    In selbiger Stadt wurde übrigens mal ein rechtsextremer Verein verboten. Hiesiger RA wollte lt. haz dagegen vorgehen. Eben diese Zeitung berichtet nun, dass der RA aufgrund mangelnder Bezahlung sein Mandat niedergelegt hat. Anwälte tun ja fast alles für Geld. Oder passt die Vertretung des rechtsextremen Vereins nicht zu den Piraten? Egal. So ist’s besser.

  • marcus05

    Mit Menschen, die das Prinzip Rechtsstaat nicht verstanden haben unterhalte ich mich eigentlich nicht IRL, da werd ich es erst recht nicht übers Internet vermitteln.

  • Kand.in.Sky

    welcher Schaden ist entstanden der mit 1000.-EUR ausgeglichen werden musste?

  • Ela

    @marcus05:

    mal wieder primitive vorurteile (türsteher dumm und schreibunfähig) abgelassen, bravo!

    woher dieser hass auf türsteher? sie kommen wohl selbst nirgends rein hm? :)

    so einfach wie sie es schildern ist es leider nicht. der unliebsame gast hat durch das gerichtsurteil kein lebenslanges eintrittsrecht erworben.

    wenn er zukünftig grundlos (!) abgewiesen wird, dann kann er nichts machen. das urteil wurde wohl sowieso erst möglich, weil ein türsteher den direkten grund gesagt hat.

  • Gast

    Ich versteh das Problem nicht? Ich werde als Deutscher in Polen-, Russen- und Türkendiscos doch auch nicht reingelassen.

  • Gast

    Ach übrigens die Sache geht in Berufung. Auf lausige AG-Urteile geb ich sowieso nicht viel.

  • Zivilrecht

    @marcus05: Das hat in deinem speziellen Fall ja auch eher was davon, dem Blinden Farben erklären zu wollen. Ahnungslosigkeit gepaart mit Ignoranz, zusätzlich noch der Unwille, sich auf das “RL” einzulassen. Aber laut vom Prinzip Rechtsstaat palavern. Sowas schindet Eindruck und offenbart die kleine geistige Welt. Weiter so!

  • marcus05

    @Ela:
    1. bitte den Thread lesen. Da wo ich hingehe gibt es gar keine Türsteher. Ich weiß, das ist ganz schön viel Text, aber spart uns so ignorante Behauptungen deinerseits.

    2. der Türsteher der hier geschrieben hat ist als Einzelperson dumm. Das ist kein Vorurteil, ich rede ja nicht von allen Türstehern.

    3. Den Gast jetzt grundlos abzuweisen wäre sehr riskant, denn immerhin hat er jetzt das Urteil und wenn der zuständige Richter meint jetzt wären die 250.000 Euro fällig dann steht es verdammt schlecht um den Laden, denn dagegen müssten die sich erst einmal wehren.

  • marcus05

    @Zivilrecht:

    Da du vermutlich auch einen “Todesstrafe für Kinderschänder” decal am Auto hast lässt mich das völlig kalt.

  • Zivilrecht

    @marcus05: Nee, die “Diskussion” mit dir ist mir wirklich zu billig und primitiv. Komm’ im Leben (“IRL”!) an, lass’ die plumpen Beleidigungen sein. Kurz, werd’ erwachsen. Oder geh’ wieder spielen.

  • inga

    @Philip Heimhüber: Gute Idee. Oder Sie machen was total Verrücktes und schenken Alkohol aus. Ist “im Islam” auch pfuibäh und hält “Krawall-Südländer” fern, wie wir alle wissen, gell?

    Beeindruckend, wie hier die Leute Stereotypen breitwalzen als bekämen sie dafür bezahlt. Und versichern anschließend sich und anderen, sie seien ja keine Rassisten.

  • marcus05

    @Zivilrecht:

    welche diskussion hatten wir überhaupt? Du hast ja sowieso nichts gesagt.

  • inga

    @marcus05/Zivilrecht: “Man kann nicht nicht kommunizieren”, stimmt’s? ;-)

  • Philip Heimhüber

    Beeindruckend, wie hier die Leute Stereotypen breitwalzen als bekämen sie dafür bezahlt. Und versichern anschließend sich und anderen, sie seien ja keine Rassisten.

    Rassismus ist ein uralter vollkommen natürlicher Instinkt. Ich verleugne mich selbst jedenfalls nicht. Ich mag keine Moslems und dazu stehe ich auch. Dafür hab ich für die typischen Asien und diverse Osteuropa Gruppen hohe Achtung. Deutschland wäre längst vollständig islamisiert, hätte es den polnischen König Jan III Sobieski nicht gegeben, der den Türken-Belagerungsring um Wien gesprengt hat!

  • marcus05

    Rassismus ist ein uralter vollkommen natürlicher Instinkt.

    [citation needed]

    und dann noch bitte die Rechtfertigung, warum du dich wie ein Steinzeitmensch verhalten MUSST.

  • Philip Heimhüber

    und dann noch bitte die Rechtfertigung, warum du dich wie ein Steinzeitmensch verhalten MUSST.

    Da werden wir auf keinen grünen Zweig kommen. Die Linken sagen, die rechten seien Krank im Kopf und die rechten sagen, die Linken seien krank im Kopf. Und die von der sogenannten Mitte sagen das Links und Rechts krank im Kopf sind. Die rechten halten die von der Mitte für Schafe und die Linken halten die Mitte für Spießer. Und jede Gruppe behauptet von sich selbst “Wir sind die Guten!”

    Das ist Fred Feuerstein pur. Wie dem auch sei, meine persönliche Prognose ist, dass alles sowieso für die Katz ist und die sogenannte Moderne Zivilisation wie manch andere Hochkulturen zuvor schon, untergehen werden. Der Verfall ist überall nicht mehr zu übersehen. Ein neues düsteres Miteilalter wird kommen.

  • Klopfer

    @Troll: Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz, auf welches das Gericht seine Entscheidung offenbar stützt, verbietet eine Diskriminierung aus Gründen der Rasse, der ethnischen Herkunft, des Geschlechts, der Religion oder Weltanschauung, einer Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität. In der Auflistung sehe ich nichts von Klamotten, dem Wohnort (“Wir wollen keine aus der Kaputtensiedlung, nä!”), verunglücktem Make-Up, mangelnder Coolness oder penetrantem Geruch des After-Shaves. Diskriminierung aufgrund dessen ist demnach also erlaubt. Diskobetreiber haben ein Hausrecht, die müssen nicht wirklich jeden reinlassen. (Und viele Clubs bauen sich ja so künstlich eine Aura des Exklusiven auf, indem sie enorm wählerisch dabei sind, wen sie reinlassen.)

  • Kai

    Ich hab nicht alles gelesen hier, möchte dennoch etwas dazu sagen. Als ich noch jung war und in die Disco gegangen bin, das war so Mitte der 90er, da haben wir die Läden gemieden, in denen bekannt war, dass sie einen hohen Ausländeranteil hatten. Das hatte nichts damit zu tun, dass wir Rassisten gewesen wären, das hatte mehr mit Selbsterhaltungstrieb zu tun. Wir waren allesamt entweder halbe Hemden oder Tonnen und darüber hianaus Leute, die Ärger davon laufen.
    Ich kann mich noch daran erinnern, dass in unserer Schule mal, es muss so achte oder neunte Klasse gewesen sein, die Polizei kam und in jeder Klasse eine Art Vortrag gehalten hat, wovor wir uns hüten sollten. Es ging in den Vorträgen dann hauptsächlich um irgendwelche “Ghetto” “Gangs” im Stadtteil da oder dort, die seien gefährlich usw. Wir Schüler kannten die Pappenheimer natürlich. Waren Libanesen und Albaner. Und die wurden in den Läden, in die wir gegangen sind, nicht reingelassen. Ganz ehrlich, wir waren froh darüber, sonst wären wir gar nicht mehr in die Disse gegangen.

  • deinemudda

    discos haben das hausrecht sind aber semi oeffentliche orte. das ist wie im supermarkt, die haben nur die “haelfte” des hausrechtes, dass du hast. die duerfen leute nicht ohne grund rauswerfen und nicht ohne grund hausverbote erteilen. du in deiner wohnung darfst das.

  • Bernd

    War wohl das berühmte “Heute nur für Stammgäste”…

    …was ich übrigens vor knapp 15 Jahren selbst in einer Disco erlebt habe: Zu einem ebenfalls südländischen Typ wurde genau dieser Satz gesagt – und wir, an diesem Abend zum ALLERERSTEN MAL ÜBERHAUPT in einer Disco – kamen anstandslos rein. Habe mir meinen Teil gedacht. Und diesen Laden fortan gemieden (nicht nur, aber auch deswegen. Es war eine typische Vorstadtproll-Disse mit u.a. DJ, der während der Stücke Ansprachen ans Publikum hält…)

  • Migrationshintergrnd

    Bin selbst Deutscher mit (türkischem) Migrationshintergrund und hatte bisher nie Probleme – in den seltenen Fällen in denen ich überhaupt in eine Disco wollte. Allerdings erntet man durchaus hier und da schräge Blicke! Naja, wenn man irgendwo mein Geld nicht haben will, kann ich auf ein solches Geschäft verzichten – für IMMER. Am besten mit entsprechendem Kommentar und passender “Bewerbung” des Geschäfts.

    Allerdings ist mir die Diskussion hier ziemlich zuwider. Wenn ich dann auch noch so etwas höre wie, es kam primär der minder-bemittelte Abschaum – zumeist Kurden – hierher nach Deutschland (nicht meine Meinung). Wieso wurde überhaupt “Abschaum” trotz Gesundheitskontrollen, die es für die Gastarbeiter gab, hier reingelassen? Erst nach Jahrzehnten kommt man auf die Idee Eingangskontrollen (Sprache, Grundgesetz) für die Ware Mensch zu machen, die die meisten “Natur”-Deutschen schon nicht bestehen würden!

    Leute weil sie türkisch/arabisch aussehen abzuweisen verstösst sicherlich gegen unser deutsches Grundgesetz. Irgendwelche Vergleiche mit der Erdogan in der Türkei und der Gewalteinsätze sind NICHT zulässig. Mit solch einer Argumentation könnten wir ja hier auch die Todesstrafe für U.S. Amerikaner zulassen. Hinzu kommt, dass wir sehr viele Mitbürger mit Migrationshintergrund – seit etlichen Jahrzehnten – haben. Mit einer gut gelaufenen Integration gibt es doch keine Unterschiede, richtig?

    Der andere Aspekt könnte schon eher ziehen: die freie Wahl der Geschäftspartner. Sollte es aber allzu offensichtlich unzulässig diskriminierend sein .. ist das wohl hinfällig.

    Mir gefällt überhaupt nicht, dass von der Statistik von Gruppen auf ALLE dieser Gruppe geschlossen wird. Ab welchem quantitativem Unterschied machen wir das fest? Wenn es bei prozentual doppelt so vielen Ärger gibt als bei Deutschen ohne Migrationshintergrund? Oder sollten wir das auf den Durchschnitt der Gesamtbevölkerung beziehen? Ist es dann auch ok, wenn man dann keine Autoversicherung kriegt? Gibt mir doch mal jemand eine exakte Definition, BITTE!

  • Philip Heimhüber

    Wieso wurde überhaupt “Abschaum” trotz Gesundheitskontrollen, die es für die Gastarbeiter gab, hier reingelassen?

    Auf druck der NATO und den USA, welche die Türkei warm halten wollten als Bündnispartner gegen die Russen. Einfach mal nach “Die Gastarbeiterlüge” Googeln.

  • Uwe1164

    Wie wusste der denn, dass es sich um einen türkischstämmigen handelt? Soviel ich weiß, sind die körperlich nicht besonders ausgezeichnet.

    Kam der an die Tür und hat in Kanaksprak in typischer “Türkentracht” (was auch das schon wieder ist) Einlass erbeten?
    “Eeey Alder, lass misch rain, oder isch hol meine Brüdder!”

    Welche Begründung zur Abweisung solcher Personen vor einer Schicki-Micki-Disko wäre denn rechtlich konform?

  • Migrationshintergrnd

    @Philip:
    Und wieder ein Verschwörungstheorie! Ist die Green-Card für Inder auch auf Bestreben der NATO/USA eingeführt worden? Haben wir die Menge von IT-lern gebraucht? Hätte es nicht einfach gereicht, die Gehälter hier anzuheben? Hat sich dieses Mal ein Politiker über die Folgen Gedanken gemacht?
    Meine Theorie: Industrie wollte/will “billige” Arbeitnehmer. Die Politik hat gedankenlos gemacht – ohne über Folgen nachzudenken. Gestern wie heute!

  • Philip Heimhüber

    Haben wir die Menge von IT-lern gebraucht?

    Meines Wissens sind kaum Auswanderwillige IT Inder nach Deutschland gekommen. Warum auch, wenn es in den USA eine bessere Bezahlung gibt und die in Amerika auch Englisch sprechen. Das was man anlocken wollte waren Billig-Lohnsklaven, und die sind vornehmlich aus Osten gekommen… unter anderem weil dort als Fremdsprache auch Deutsch gelehrt wurde. Der sogenannte Fachkräftemangel ist jedenfalls auch eines der großen Lügenmärchen. Es geht da nur um Ausbeutung und kurzfristige Gewinne zum schaden der Allgemeinheit.

  • Christian

    Wochende im Lawblog: Ein Thema mit dem Wort “Ausländer” im Titel und ich sitz hier mit einer Tüte Popcorn und schau mir den Autounfall an.

    Einige meiner Nachbarn können übrigens auch kein Papier zusammenlegen, den Müll nicht trennen, vernachlässigen ihren Flurputzdienst und stellen den Hausflur mit Kinderwagen so zu dass man kaum vorbekommt. Und auch wenn ich bisher nicht die Stammbäume jedes einzelnen kontrollieren konnte – alles Deutsche ohne Migrationshintergrund.

  • Migrationshintergrnd

    @Philip:
    Bin ganz Deiner Meinung.
    Die hierher migrierten Ausländer können leider nichts für unsere Politiker und geizigen Arbeitgeber.

    @Uwe1164:

    Welche Begründung zur Abweisung solcher Personen vor einer Schicki-Micki-Disko wäre denn rechtlich konform?

    Es gibt doch genügend Disco-Betreiber und mindestens genauso viele kompetente Anwälte. Die können sich doch bestimmt etwas Schönes einfallen lassen – innerhalb der geltenden Gesetze.

    Was wir bräuchten wäre eine “ehrliche” Diskussion um die Folgen der Aufnahme von Migranten – und vor allem worauf sich die hiesige Bevölkerung einstellen muss. Auch was man sich “gefallen lassen muss”!

    Alles innerhalb der Gesetze ist OK. Leitkultur: warum?

    Wo begann denn die Ausgrenzung der Juden in den dunklen Zeiten? Jedenfalls erinnert mich der Ausschluß von Türken/Arabern an diese Zeiten. Ich denke nicht, dass die meisten denen der richterliche Beschluss nicht gefällt, rechts orientiert oder gar Nazis sind. Aber sie sollten sich mal überlegen wo die Grenze verläuft und wie schmal dieser Grat ist!

  • Migrationshintergrnd

    Kleiner Fehler beim blockquote oben. Das meiste gehört raus aus dem Zitat.

    @Christian:
    Schön dass Dir das Ganze Freude bereitet. Ich hoffe das Popcorn schmeckt gut :-)

  • Die Masse…

    @Philip Heimhüber:

    Jawohl, mein Führer!!!

  • Philip Heimhüber

    Die Multikulti-Freunde haben doch damals den berüchtigten österreichischen Gefreiten zum Deutschen Staatsoberhaupt gemacht. Wohl gemerkt mit illegalen Tricks zur Erschleichung der Deutschen Staatsbürgerschaft.

  • drui

    @ Haferstich:
    “Also ich bin in Deutschland lebender Nicht-EU-Ausländer, deshalb passe ich schlecht in Schubladen. Aber ich würde niemals in Diskotheken gehen, die türkisch- oder arabisch(stämmiges) Publikum dulden.”

    Na hoffentlich bezieht sich das nicht auch auf Straßen, Lebensmittelläden, Schulen, Ämter und Kneipen, ansonsten wünsche ich Ihnen ein hübsch abgeschottetes Leben zuhause. Die Hauptstadt sollten Sie möglichst meiden. Vielleicht sollten Sie gleich jeden demokratischen Staat meiden, der Minderheiten oder Menschenrechte “duldet”. Diktaturen freuen sich sicher über Ihr Geld.

  • Philip Heimhüber

    Islamische „Fauenrechtlerin“ fordert christliche Sex-Sklavinnen für Moslems

    http://www.katholisches.info/2013/08/16/islamische-fauenrechtlerin-fordert-christliche-sex-sklavinnen-fuer-moslems/

  • RGB

    Nachtrag zu meinem Posting 111: ist natürlich nicht pauschal auf eine Volksgruppe oder religiöse Gemeinschaft gemünzt, sondern schildert einen persistierenden Kulturkonflikt von Teilen der Migranten mit der einheimischen Bevölkerung.

  • inga

    @RGB: Na, dann wollen wir doch alle hoffen, dass Sie über “eigenes Fickpersonal” verfügen. Mit Ihrem Frauenbild sind Sie intellektuell ja dann wohl auch nicht weit entfernt von der Subgruppe, die Sie so verabscheuen. Und wie Sie reagieren würden, wenn Ihre Tochter mit Murat nach Hause kommt, kann ich mir dank Ihrer Worte jetzt auch lebhaft vorstellen.

  • RGB

    Liebe Inga, es ist nett von Ihnen, dass Sie sich Gedanken machen, aber ich kann mich diesbezüglich wirklich nicht beklagen. Liegt vielleicht an der weltoffenen und lebenslustigen Art der Deutschen, ja man glaubt es kaum. Verabscheut wird von mir übrigens niemand, aber beim Murat hätte ich zugegebenermaßen erstmal Skepsis. Ich möchte Ihren Gedanken gern weiterführen und Ihnen mitteilen, dass ich noch nie von einer deutschen Familie gehört habe, bei der die Sonja geschlagen oder umgebracht wurde, weil sie sich mit Murat eingelassen hat. Entfallen ist somit auch die goldene Uhr für die Täter (Sonjas Brüder), die direkt vom Vater in die Haftanstalt geschickt wird.

    Schönes nachdenkliches Restwochende

  • Migrationshintergrnd

    zu 112: Wir brauchen ja nicht mehr auf die Einführung von Sex-Sklavinnen warten. Hierzulande haben wir das längst legalisiert!

    ABER: Was hat das hier mit Deutschland und dem hier geltenden Recht zu tun?

    Meines Erachtens begeben Sie sich auf die gleiche Stufe herunter, wie diese vermeintliche “Frauenrechtlerin”, wenn man so etwas als Ausflucht nimmt.

  • alter Jakob

    @elektro:
    Ne, die Weltanschauung ist eine anderer Begriff fuer Religion. Bspw. Atheismus. Die politische Gesinnung wird nicht geschuetzt.

  • Philip Heimhüber

    zu 116: nur eine passende Ergänzung zu 111

    Lest alle den Koran, lest die Hadithe und Fatwas… und ihr stoßt auf des Rätsels Lösung, warum man in der Zeitung nicht auch von Kopftretenden Spaniern, Chinesen oder Eskimos ließt.

  • Migrationshintergrnd

    @ Philip :
    Lass den Koran, der so gut wie nirgends irgend eine rechtliche Bedeutung hat, beseite

    und versuchs doch erst mal mit dem Grundgesetz!

    Irgendwelche kopftretende Idioten – egal welcher Herkunft oder Religion – werden dafür korrekterweise bestraft. Von dem gleichen Rechtssystem, der Discotheken-Betreiber anzählt. Wieviele von den Millionen hier lebenden Ausländern machen das überhaupt? Sollten die (Ex-)Ausländer nicht analog wegen der NSU Mordserie ALLE Deutschen verdammen?

    Man sollte sich aber überlegen, warum so etwas in Deutschland passiert und nicht in den Herkunftsländern. Mglw. wegen der Abweisungen vor Discotheken???
    Es ist offensichtlich, dass hier etwas schief läuft – sicherlich auf beiden Seiten. Aber durch Schubladendenken kommen wir auch nicht weiter. Wenn ich hier die integrations-hemmenden Kommentare lese, kann ich ansatzweise verstehen, warum manche (Ex-)Ausländer Skepsis vor einigen Deutschen haben .. und diese dann wiederum fälschlicherweise mit Vorurteilen auf ALLE übertragen.

  • 101

    @Migrationshintergrnd
    Macht man es sich denn damit nicht etwas zu leicht, einfach die Schuld schön gleichmäßig zu verteilen und alles bis zur Unkenntlichkeit zu relativieren?

    Wenn die Fehler auf beiden Seiten liegen, wieso beklagen sich dann nicht auch die in Deutschland lebenden (und arbeitenden!) Chinesen, Vietnamesen, Japaner, Inder, Spanier oder Italiener über unsere Intoleranz? Befragt man diese Leute, hört man hingegen, dass sie sich mit offenen Armen aufgenommen fühlen. Und so ist es auch.

    Diese Umkehrmätzchen präsentieren uns eigentlich immer nur die Türken. Spricht man deren unzulängliche Integration an, Abschottung und Ablehnung der westlichen Kultur, mangelnde Sprachkenntnisse der Familienmitglieder, fundamentalistische Weltanschauung, gewalttätige Familienstrukturen und dergleichen, gibt es die ganze Ladung orientalischer Spitzfindigkeit als Antwort. Es gibt nur eines niemals: Selbstkritik.

    Ohne Öffnung der Familien für Deutsch-Türkische Mischehen und ohne klares öffentliches Bekenntnis der Türken für demokratische Grundwerte und gegen familiäre Gewalt wird das nichts mehr. Verweise auf NSU-Taten helfen da wenig.

    Nach einer KFN-Umfrage gehören Türken zu den mit Abstand unbeliebtesten Ausländern in Deutschland.

  • Migrationshintergrnd

    @ 101 :
    Ob man (ich) es mir zu leicht mache, die Schuld (gleichmäßig) zu verteilen? Klares Nein. Schwarz/Weiß Malerei wäre einfacher.

    Wieso sich Chinesen, Vietnamesen, Japaner, Inder, Spanier oder Italiener nicht über Intoleranz beklagen? Woher weisst Du das überhaupt? Nirgends sind die kulturellen Unterschiede so stark wie bei den türkischen Familien mit islamischem Hintergrund. Und wie Du es so schön forumulierst: die Türken zählen zu den unbeliebtesten Ausländern in Deutschland. Diese Gruppe spürt das auch! De facto wird auch Türken anders begegnet als anderen Ausländern – und umgekehrt. Ein Teufelskreis!

    Meines Wissen gibt es von verschiedenen Gruppierungen längst ein Bekenntnis zu den demokratischen Grundrechten. Spätestens jeder einzelne eingebürgerte Deutsche mit Migrationshintergrund erklärt sich hierzu. Wer sollte sich denn Deines Erachtens stellvertretend für alle hier lebenden Türken zu Wort melden? Irgendein türkischer Ministerpräsident – von dem ich und viele andere sich nicht vertreten fühlen? Und so manch ein kurdischer Türke sicherlich auch nicht.
    Übrigens hätte man mit einem vollwertigem Wahlrecht für alle Ausländer entsprechend legitimierte Interessenvertreter.

    Warum und wieso sollte sich jemand zur “westlichen Kultur” bekennen? Was beinhaltet das? Die Leitkultur? Ablegen von Kopftuch und Schnauzbart? Essen von Schwein? Sollten wir das dann auch von Vegetariern fordern???
    Ich lehne die Forderung nach einem solchen Bekenntnis ab. Zur westlichen Kultur gehört auch die Toleranz. Wenn man schon zu allem möglichen tolerant ist, wieso toleriert man dann nicht auch die türkische Kultur? Hier meine ich sicher NICHT Gewalttaten in der Familie. Man könnte der türkischen Kultur mglw. auch nicht-negative Anteile abgewinnen, wenn man denn hinsehen wollte.

    Zur Selbstkritik: ich hatte nicht sämtliche Schuld (wofür eigentlich genau? Wahrscheinlich die schlechte Integration) an die deutsche Gesellschaft geschoben. Meine Aussage “dass hier etwas schief läuft – sicherlich auf beiden Seiten” beinhaltet eine Selbstkritik. Wir könnten sicherlich noch über eine Aufteilung reden, aber wofür? Bringt uns das weiter?

  • Migrationshintergrnd

    Was mir noch so auffällt:
    Ist dieser Fall nicht ein Parade-Beispiel für eine gelungene Integration?
    Schließlich wurde das Rechtssystem verstanden und auch dieser “typisch” deutsche Weg genutzt – statt mit den großen Brüdern zu kommen! ;-)

  • marcus05

    @Philip Heimhüber:

    Hurra! Hurra! Der Reichstag brennt!

  • Peggy

    Ja und das macht dann riesig Spaß so ein Abend in einer Disco wo man weiß daß man dort nicht gern gesehen ist, oder?

    Mir ist auch schon passiert, daß in Dönerbuden Angehörige der selben Nationalität wie der Betreiber ganz frech vor mir bedient wurden, obwohl sie nach mir dort angekommen waren. Soll ich da nun klagen deswegen? Ich geh einfach nicht mehr hin, und ich denke damit ist beiden Seiten gut geholfen – ich muss mich nicht ärgern und der Laden hat weniger Umsatz.

  • olli

    @andreas: was zum geier ist ein szeneclub?
    Und wieso sollten leute, die, die selbe musik hören nicht rein dürfen?

  • marcus05

    @olli:

    Immernoch BDSM.

  • marcus05

    @Peggy:

    Bist du dann wenigstens sofort gegangen oder hast du dann doch noch diesen einen Döner dort brav gekauft und danach nie wieder?

  • Philip Heimhüber

    Lass den Koran, der so gut wie nirgends irgend eine rechtliche Bedeutung hat, beseite

    Für jene Volksgruppen hat der Koran sehr wohl rechtliche Bedeutung. Einfach mal nach “Scharia” Googeln und wie diverse Islamfunktionäre in Deutschland das hier und da auch gern eingeführt haben wollen. Und wenn die Islamanhänger irgendwelche Probleme haben, wird da auch lieber ein Scharia-Richter aufgesucht. In London ganz schlimm…

    5. Sure Vers 51 O ihr Gläubigen! Nehmt nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Gott weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.

    8. Sure, Vers 55: Siehe, schlimmer als das Vieh sind bei Allah die Ungläubigen, die nicht glauben.

    4. Sure, Vers 34: Die Männer sind den Weibern überlegen wegen dessen, was Allah den einen vor den anderen gegeben hat, und weil sie von ihrem Geld (für die Weiber) auslegen. Die rechtschaffenen Frauen sind gehorsam und sorgsam in der Abwesenheit (ihrer Gatten), wie Allah für sie sorgte. Diejenigen aber, für deren Widerspenstigkeit ihr fürchtet, warnet sie, verbannt sie in die Schlafgemächer und schlagt sie. Und so sie euch gehorchen, so suchet keinen Weg wider sie; siehe, Allah ist hoch und groß.

    8. Sure, Vers 17 Nicht ihr habt sie getötet, sondern Allah hat sie getötet. Und nicht du hast geworfen, als du geworfen hast, sondern Allah hat geworfen, und damit Er die Gläubigen einer schönen Prüfung von Ihm unterziehe. Gewiß, Allah ist Allhörend und Allwissend.

  • prior

    @Bernd Berndsen: ich nehme an, man bekommt seinen macchiato und kann unbehelligt von dannen ziehen. anders dürfte es wohl in einer nazikneipe aussehen. für das bestellen eines nichtdeutschen getränkes dürfte man sich dann wohl schwerverletzt in einem krankenhaus wiederfinden.

  • 101

    @Migrationshintergrnd
    Gerne möchte ich Ihre Fragen Punkt für Punkt beantworten:

    1) Woher ich das weiss: es werden von den genannten Volksgruppen keine Klagen laut. Sie fallen auch nicht durch verächtliche Äußerungen gegenüber Deutschen auf. Die integrativen Unterschiede zu Türken sind immens. Kein aggressiv-provokatives Verhalten in der Öffentlichkeit, keine Ehrenmorde, von Zwangsehen hat man noch nicht gehört, im Gegenteil, die Familien sind Deutschen gegenüber meist freundlich und durchlässig.

    2) Daraus folgt für mich, dass es möglicherweise zwingende Folge ist, wenn Türken in Deutschland unbeliebt sind, ohne dass uns daran eine besondere Schuld träfe.

    3) Zum angeblichen Bekenntnis türkischstämmiger Mitbürger zu demokratischen Werten: spricht man mit ihnen (das habe ich oft getan), wird der deutsche Staat in der Regel verhöhnt. Die Unterschrift sei „nur Papier“, man sei „immer Türke“ und das würde sich auch „nie ändern“. So äußern sich Türkischstämmige häufig selbst dann, wenn sie kein Türkisch sprechen und sich nie in der Türkei aufgehalten haben. Die Ablehnung gegenüber allem Deutschen scheint wichtiger Teil ihrer Identität zu sein.

    4) Stichwort „westliche Kultur“ werde ich nicht gesondert erläutern. Es dürfte klar sein, was damit in Richtung Menschenbild und Demokratie gemeint ist. Die Veränderungen müssen deutlich und auf breiter Front sichtbar werden.

    5) Was von hierlebenden Türken erwartet wird: eine 180°-Wende. Klare Positionierung und Ächtung von Zwangsehen, religiösem Fundamentalismus, abgeschotteten Familien, Verurteilung von Gewaltdelikten, aktives mäßigendes Einwirken auf die eigenen Landsleute. Pflichtbekenntnisse und spitzfindige Umkehrungen sind nicht mehr gefragt.

  • DerSichAmKopfKratzt

    Ich dachte es gibt soetwas wie allgemeine Vertragsfreiheit? Und das in einem privaten Etablissement jeder seine eigenen Gäste aussuchen darf? Was ist denn hier los??

  • ThorstenV

    @Migrationshintergrnd: Bingo. Was die Interpretation heiliger Bücher betrifft, überrascht einen auch das BVerfG mitunter damit, was man alles im GG finden kann (oder auch nicht). Und wie bei der Schriftauslegung ist das auch nicht unbedingt negativ.

  • Thea Tralisch

    In einer Disse hier am Ort wurde auch ordentlich diskriminiert. Es betraf allerdings fast ausschliesslich Männer mit schwarzer Hautfarbe. Auch ohne Anwesenheit ausländischer Mitbürger kam es fast jedes Wochenende zu Schlägereien unter Deutschen und zu sexuellen Belästigungen. Nun kennen wir auch den Grund *g* die Disse war Umschlagplatz für Anabolika und gehörte wohl eher rechts gesinnten. Nun, ich glaube dass die rassistischen Abweisungen und Beleidigungen durch die Türsteher dafür gesorgt haben, dass dort genauer nach Gründen für eine Schliessung gesucht wurde. Waren doch auch viele angesehene Mitarbeiter eines Konzerns abgewiesen worden. Die Spieler eines BL Vereines haben sich dort wegen dieses Rassismus dort nie blicken lassen…

  • NoOne

    Wo ist da der Anwendungsbereich des AGG eröffnet???

  • Peggy

    @marcus05: »Bist du dann wenigstens sofort gegangen oder hast du dann doch noch diesen einen Döner dort brav gekauft und danach nie wieder?«
    Aber hallo, selbstverständlich bin ich sofort gegangen.

  • marcus05

    @DerSichAmKopfKratzt:

    Öffentliche Veranstaltung und so. Ist nicht wirklich was neues oder obskures.

    @Peggy:
    Fein gemacht :)

  • AGG

    Zahlen
    Türkische Staatsbürger in DE: 1,607 Millionen oder etwa 2% der Bevölkerung.
    “Ausländer: Als Ausländer gelten in der Strafverfolgungsstatistik alle Personen, die nicht die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen… Verurteilte, die sowohl die deutsche als auch eine weitere Staatsangehörigkeit haben, sind als Deutsche ausgewiesen”
    https://www.destatis.de/DE/Publikationen/Thematisch/Rechtspflege/StrafverfolgungVollzug/Strafverfolgung2100300117004.pdf?__blob=publicationFile

    Damit sind in der Statistik nicht alle Straftaten dieser Bevölkerungsgruppe zugeordnet.

    Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung 174-184f
    Verurteilte insg. 6867, Deutsche 5706, Ausländer 1161, darunter 273 aus der Türkei entsprechend etwa 4%.

    Straftaten gegen das Leben 211-222
    Verurteilte insg. 865, Deutsche 627, Ausländer 238, darunter 68 aus der Türkei etwa 7,8%

    Straftaten gegen die körperliche Unversehrtheit 223-231
    Verurteilte insg. 82431, Deutsche 64768, Ausländer 17663, darunter 5818 aus der Türkei etwa 7%

    Raub und Erpressung 249-255, 316a
    Verurteilte insg. 10183, Deutsche 7376, Ausländer 2807, darunter 910 aus der Türkei etwa 8,9%

  • leser

    @DerSichAmKopfKratzt:

    Ich dachte es gibt soetwas wie allgemeine Vertragsfreiheit?…innerhalb der gesetzlichen Schranken.
    Ein Haufen Dinge sind unzulässig. Beispiel: Ein Händler darf gegenüber Verbrauchern nicht die Gewährleistung ausschließen (selbst dann nicht, wenn der Verbraucher ausdrücklich einverstanden ist).

    Und das in einem privaten Etablissement jeder seine eigenen Gäste aussuchen darf?Nicht wenn er Massengeschäfte macht.
    Im konkreten Fall ist das im AGG geregelt:
    http://www.gesetze-im-internet.de/agg/__19.html

    Aber auch schon vor dem AGG durfte der örtliche Supermarkt nicht beschließen, dass er Oma Schulze Hausverbot erteilt, weil die schon so alt ist und mit ihrer Langsamkeit an der Kasse immer den Betrieb aufhält.

  • leser

    @leser:

    Huch. Da wurden gerade die blockquotes verschluckt. “Ich dachte…” und “Und das…” sind Zitate.

  • Siggi

    @do0r4t6mu8nd:

    Die Strasse ist ja nun ein bisschen länger und führt auch in bebautes Gebiet. Zoom out, Baby!

  • elektro

    @leser
    Hm, da bei der Disco ein Türsteher Gesichtskontrolle macht ist das m.E. eben kein Massengeschaft, in Par. 19 AGG wird ja auf typischerweise ohne Ansehen der Person abgestellt. Mit Türsteher ist gerade das nicht der fall, wobei das auch kein Freibrief für Diskriminierung ist.
    Im übrigen wundere ich mich doch über so eine Diskussion, nur weil ein Kasper einen anderen Kasper nicht in die Disco reingelasen hat.

  • ohne Onur

    Demnächst also: Christlicher Tanztee gem. § 20 Abs. 4 (AGG) zur Pflege der abendländischen Religion

  • Philip Heimhüber

    Jetzt müsste man nur noch eine Umfrage machen, ob sich die mit gegenteiliger Meinung sich durch die Beiträge der anderen Meinung haben überzeugen lassen oder jeder nur mit seinem Computerbildschirm unterhalten hat. :-D

  • earendil

    @Migrationshintergrnd: Du wunderst dich wirklich, bei so einem Thema hier rassistische Kommentare zu lesen? Nicht wirklich, oder?

    Am drolligsten finde ich ja, wie selbst bei so einem Anlass die “Islamkritik” rausgekramt wird. (Weil fundamentalistische Muslime ja bevorzugt in Etablissements einkehren, in denen Alkohol ausgeschenkt wird und Männer und unverschleierte Frauen dicht an dicht tanzen…) Wozu? Um deutlich zu zeigen, dass es sich dabei um Rassismus im Gewande der Religionskritik handelt? Ist doch unnötig, weil längst bekannt. Oder um sich lächerlich zu machen? Auch unnötig.

    @101:
    3) Zum angeblichen Bekenntnis deutschstämmiger Mitbürger zu demokratischen Werten: spricht man mit ihnen (das habe ich oft getan), wird die Staatsbürgerschaft von Deutschtürken (“Passdeutsche”) in der Regel verhöhnt. Der Ausweis sei “nur Papier”, die seien “immer Türken” und das würde sich auch “nie ändern”. So äußern sich Deutschstämmige häufig selbst dann, wenn sie kein Hochdeutsch sprechen und noch nie mit Deutschtürken näheren Kontakt hatten. Die Ablehnung gegenüber allem “Orientalischen” scheint wichtiger Teil ihrer Identität zu sein.

    @Philip Heimhüber:

    Rassismus ist ein uralter vollkommen natürlicher Instinkt.

    Und es ist ein uralter, vollkommen natürlicher Instinkt von Linken, offenen Rassisten ein paar auf’s Maul zu geben. Tut mir leid, kann man nichts machen, Instinkt halt. Musst du Verständnis für haben.

  • earendil

    @elektro: Es geht eben nicht nur darum, dass ein “Kasper” einen anderen “Kasper” nicht reingelassen hat, sondern darum, dass (Deutsch)Türken, (Deutsch)Araber, Schwarze usw. an Discotüren systematisch diskriminiert werden, unabhängig von ihrem Verhalten und sonstigen Kriterien. Man kann das doch nicht als Einzelfall betrachten und den darüber hinaus gehenden Kontext ausblenden. Siehe A.t. – darum geht es!

  • Tür

    Das Anstimmen der Rassismus-Operette gehört zu den Ritualen, bei denen man gekonnt weghören darf. Discotheken sind Clubs mit Einlasskontrolle. Selbstverständlich wird dort ausgewählt. Alkoholisiert, aggressiv, falscher Dresscode, falsches Publikum, Männerüberschuss usw.

  • zf.8

    @elektro:

    Es kann dahinstehen, ob der Zutritt zu einer Diskothek ein Massengeschäft iSd § 19 I Nr. 1 AGG ist. Denn die Diskriminierung aufgrund ethnischer Herkunft ist auch bei der Begründung, Durchführung und Beendigung sonstiger zivilrechtlicher Schuldverhältnisse nach § 2 I Nr. 5-8 AGG unzulässig.

  • Migrationshintergrnd

    @ Peggy : Dein Vergleich hinkt: Du bist immerhin bedient worden. Anmerkung: ich bestelle manchmal telefonisch vor. Vllt. war es hier genauso?

    @ Philip :

    Für jene Volksgruppen hat der Koran sehr wohl rechtliche Bedeutung.

    Nach meiner Erfahrung zu über 99.9%: Mumpitz! Innerhalb der Türken/Araber muss man noch gewaltig zwischen frommen Muslimen und dem Rest unterscheiden. Discogänger gehören eher nicht zu den Frommen. Und rechtliche Wirkung hat der Koran in D. auf keinen Fall. In der Bibel findest Du sicher auch viel Blödsinn ..

    Zum angeblichen Bekenntnis türkischstämmiger Mitbürger zu demokratischen Werten

    Ich bin eingebürgerter bekennender Deutscher. Und werde herkunfts-technisch auch immer ein Türke bleiben. Zumal wenn ich behaupte ein Deutscher zu sein, immer ein “und wo kommst Du wirklich her?” folgt. Schlussendlich ist die Papierlage wichtig aber nicht das einzige was zählt. Wenn jemand D. als solches nicht gefällt .. steht es ihm frei zu gehen (meine Meinung). Oft ist es nicht D. sondern einige wenige Personen, die einem die Suppe verderben!

    Was von hierlebenden Türken erwartet wird: eine 180°-Wende. Klare Positionierung und Ächtung von Zwangsehen, religiösem Fundamentalismus, abgeschotteten Familien, Verurteilung von Gewaltdelikten, aktives mäßigendes Einwirken auf die eigenen Landsleute. Pflichtbekenntnisse und spitzfindige Umkehrungen sind nicht mehr gefragt.

    Mit Sicherheit sind es keine 180°. Zumal die meisten auch nicht fundamentalistisch, pro-Zwangsehe oder gewalttätig sind.
    Wenn Du Pflichtbekenntnisse von echten unterscheiden kannst, bist Du gut! In einem Land mit freier Meinungsäußerung musst auch Du andere Meinungen dulden! Genauso wie einige Ausländer Deinen Gedankengut ertragen müssen!

    @ AGG zu 135: hab Deine Zahlen nicht geprüft. Aber definitiv gibt es ein grosses Problem. Ich würde mir wünschen hieran gemeinsam arbeiten zu können. Ich weiss leider nicht wie!
    Aber auch diese Zahlen sind keine Legitimation das Grundgesetz brechen zu dürfen und am Eingang einer Disco zu diskriminieren. Ein Unrecht hebt das andere nicht auf. Sonst haben wir bald überall Sebstjustiz.

    @ earendil : ich bin durchaus überrascht von derart offen gezeigtem rassistischem Gedankengut!

  • Queerschläger

    Es ist auch ein uralter, vollkommen natürlicher Instinkt von heterosexuellen Mannern, offenen Schwulen die ihre Finger nicht bei sich lassen können ein paar auf’s Maul zu geben. Tut mir leid, kann man nichts machen, Instinkt halt. Musst du Verständnis für haben.

  • Kompromiss

    Die Türken können ja regelmäßig Discos veranstalten und Deutsche einladen, Kontakt zu türkischen Frauen aufzunehmen. Vorher sehe ich eigentlich keine Annäherung und auch keine Notwendigkeit zur Veränderung.

  • Peggy

    @Migrationshintergrnd: »@ Peggy : Dein Vergleich hinkt: Du bist immerhin bedient worden. Anmerkung: ich bestelle manchmal telefonisch vor. Vllt. war es hier genauso?«
    Du hast das irgendwie nicht richtig gelesen. Ich bin nicht bedient worden.

  • Peggy

    @Migrationshintergrnd: »Ich bin eingebürgerter bekennender Deutscher.«
    Aber da geht doch das Problem irgendwie los. Eine Staatsangehörigkeit ist kein Bekenntnis. Eine Religion ist ein Bekenntnis, auch vor Gericht kann man etwas bekennen, das nennt man aber heute wohl eher gestehen.
    Man könnte vielleicht einen Satz formlulieren wie „Ich bekenne mich dazu Norweger zu sein.“ Aber irgendwie scheint mir das unsinnig zu sein. Vielleicht fehlt mir aber auch einfach nur ausreichender Nationalstolz.

  • Migrationshintergrnd

    @ Peggy :
    ich formuliere mal um: ich fühle mich mehr deutsch als türkisch. Ich denke weitestgehend in Deutsch. Mein Alltag ist hier. Hier habe ich meine Schulbildung genossen. Die Politik und Leute hier interessieren mich am meisten – neben der ganzen Weltpolitik inkl. insbesondere auch der türkischen.
    D.h. nicht, dass ich alle meine türkischen Gewohnheiten oder Eigenheiten ablegen möchte. Die gehören zu mir. Und wenn es nur der Versuch des Feilschens oder ab und an ein Moschee-Besuch ist. Schließlich tue ich damit niemandem weh.
    Mich interessiert das Wohlergehen beider Staaten und auch ganz Europas. Ich könnte mich nicht für eines der beiden Länder entscheiden können – wenn ich Eines vollkommen aufgeben müsste.

    Kurzum ich bin Beides oder Keines.

    Papier-technisch habe ich ausschließlich den deutschen Ausweis. Ich vermisse den türkischen Ausweis, das Stück Papier, nicht. Ich zähle auch ohne Ausweis die Türkei zu meinem Land.

    Wo wir dabei sind: ich empfinde es ungerecht mich in der Papierlage für ein Land entscheiden zu müssen. Ich bin doch Beides!

    Ob man das alles oben verstehen kann, musst Du mir sagen!

    Stolz sein kann ich primär auf meine eigene Leistung.
    Auch wenn der Begriff vorbelastet ist, bin ich auch (ein wenig sehr) stolz auf die Leistungen Deutschlands. Europa – auch wenn es mit dem Euro bergab gehen sollte – ist eine riesige Errungenschaft. Es ist/wird hoffentlich zu einem Vorbild für zersplitterte Staaten wie dem früheren Yugoslavien.
    Weiter bin ich stolz über die Zivilgesellschaft in D. und auch die Tolerierung anderer Meinungen.
    Ich bin manchmal wütend, wenn manche Sachverhalte nur einseitig berichtet werden. Und manchmal auch enttäuscht von unseren Politikern.

  • Philip Heimhüber

    Fürth, U-Bahn, 18 Uhr: Vier Türken begrapschen drei Mädchen und treten Mann auf Kopf… immer diese Einzellfälle…

    http://www.polizei.bayern.de/mittelfranken/news/presse/aktuell/index.html/184385

    Nach meiner Erfahrung zu über 99.9%: Mumpitz! Innerhalb der Türken/Araber muss man noch gewaltig zwischen frommen Muslimen und dem Rest unterscheiden. Discogänger gehören eher nicht zu den Frommen. Und rechtliche Wirkung hat der Koran in D. auf keinen Fall. In der Bibel findest Du sicher auch viel Blödsinn ..

    Dann eben die Pseudofrommen die sich aus lauter Islam Konditionierung für Alpha-Menschen halten und entsprechend aufführen. Die Legimitation zur Gewalt gegenüber “ungläubigen” hab ich mit den Koranzitaten belegt.

    Für 0815 Katholische Christen ist das Neue Testament maßgeblich. Da kannst mal ein Vergleich Video ansehen zwischen Jesus und Mohammed http://www.youtube.com/watch?v=1xtgt2u854U

    Sehr zu empfehlen auch dieses Video http://www.youtube.com/watch?v=hDuy7uuxfa4 Drei Dinge die du über den Islam nicht wusstest.

  • elektro

    Es geht eben nicht nur darum, dass ein “Kasper” einen anderen “Kasper” nicht reingelassen hat

    Doch, für mich schon, mich interessieren eher die dahinterstehenden Rechtsfragen.

    Und für mich sind beides Kasper: der Eine, weil er so dumm ist, dem anderen offen eine rassistische Begründung zu geben, der Andere, weil er vor Gericht zieht um in ein Etablissement zu kommen, in welchem er offensichtlich nicht willkommen ist, was auch immer die Gründe dafür sein mögen.

    sondern darum, dass (Deutsch)Türken, (Deutsch)Araber, Schwarze usw. an Discotüren systematisch diskriminiert werden […] Siehe A.t. – darum geht es!

    Verstehe ich das richtig:
    So systematisch, wie diese Minderheiten angeblich in Discos “Ärger machen”, ebenso systematisch werden diese angeblich diskriminiert?
    A.t. habe ich gelesen, das geht für mich (ebenso wie Deine Behauptungen einer systematischen Diskriminierung) nicht über die Glaubwürdigkeit der “Türken / Araber” die angeblich immer “Probleme machen” hinaus.

    Wenn man in die Disco nicht reinkommt sage ich dazu nur: das wäre bei der Oper nicht passiert.
    Davon abgesehen halte ich diese Art der Freizeitgestaltung für erheblich zivilisierter.

  • Real

    Ich finde, man sollte auch die Motive beachten. Viele meinen ja, die Mörderschweine (Selbstbezeichnung: Muslime) vom Alexanderplatz oder von Kirchweyhe hätten aus Jux und Dollerei gemordet. Aber das stimmt nicht. Diese Schweine morden nicht aus Spaß, sondern für den Frieden, den Islam.
    Und dafür sollten wir denen dankbar sein.

  • earendil

    @Migrationshintergrnd: Der Kommentarbereich dieses Blogs ist weitgehend unmoderiert. Da ziehen solche Themen Hasskommentare geradezu magisch an.

    (Also fast unmoderiert. Ich hoffe mal, dass dieser Hasskommentar, den ich als juristischer Laie für volksverhetzend und damit anzeigewürdig halten würde, dann doch gelöscht wird.)

    @Tür:

    Selbstverständlich wird dort ausgewählt.

    Ja, ist auch erlaubt. Aber wenn das nach rassistischen oder sonstigen vom AGG erfassten Kriterien geschieht, ist es unzulässig und kann teuer werden. Und wie man an diesem Urteil erkennen kann, bedarf es dazu nicht mal einer direkten Ansage wie “Türken kommen hier nicht rein”. Wenn nach den Umständen kein anderes Motiv außer einem rassistischen erkennbar ist, kann das schon reichen. Es nützt dir also nichts, wenn du irgendwas anderes, nicht nachvollziehbares vorschiebst oder gar keine Begründung lieferst.

    Und das ist auch gut so. Ich hoffe sehr, dass es noch öfter solche Klagen und Urteile gibt. Wenn sich herumspricht, dass Rassismus an der Discotür teuer ist, stehen die Chancen nicht schlecht, dass sich diese Praxis mal ändert.

    @Philip Heimhüber:

    Für 0815 Katholische Christen ist das Neue Testament maßgeblich.

    Ach ja, was denn daraus zum Beispiel? “Verkaufe alles, was du hast, und gib es den Armen” – das vielleicht? Oder die Sache mit der anderen Wange? Oder das Schweige- und Verschleierungsgebot für Frauen?

    Ob im Guten oder im Schlechten, die meisten Katholiken kümmern sich ums NT genauso wenig wie die meisten Muslime um den Koran.

    Um das Verhalten von deutschtürkischen Proll-Jugendlichen aus dem Koran abzuleiten, muss man schon schwer einen an der Waffel haben. Woraus leitet sich dann bloß das gleiche Verhalten bei deutschstämmigen Proll-Jugendlichen ab? Haben die ganzen “Halbstarken” der letzten Jahrzehnte auch alle den Koran studiert, oder was?

    @elektro: Natürlich macht bestimmtes Klientel überdurchschnittlich viel Ärger in Discos usw. Dieses Klientel ist aber weder auf “Türken / Araber” beschränkt, noch gehören alle “Türken / Araber” (auch nicht alle jungen Männer aus dieser Gruppe) dazu. Bei rassistischer Diskriminierung werden aber alle getroffen.

    Wenn Leute nicht eingelassen werden, die aufgrund ihres Verhaltens vermuten lassen, dass sie Ärger machen werden, ist das völlig in Ordnung. Nur wenn dabei nach Phänotyp oder Sprache selektiert wird, ist das rassistische Diskriminierung. Ist doch eigentlich ziemlich einfach, oder?

  • Migrationshintergrnd

    @ Peggy : es ist ein ziemlicher Unterschied von alleine zu gehen, weil vermeintlich andere vorgezogen werden, und der Tatsache gar nicht mehr bedient/reingelassen zu werden.

    @ earendil : Danke für Deine Infos. Dennoch bin ich hier ziemlich enttäuscht. Auf eine echte Debatte mit sinnvollen Argumenten ist hier niemand aus. Vom Leserkreis von RA Vetter hätte ich mehr erwartet. Offensichtlich geht es einigen Leuten hier ausschließlich darum, die Türken/Ausländer/Muslime fertig zu machen und in Sippenhaft zu stecken. Rechtsstaatlich äußerst fragwürdig den Ausschluß von der Discothek mit dem Verhalten “der Sippe” zu erklären und legitimieren zu wollen.

    Enttäuscht und geknickt werde ich wohl in Zukunft eher und öfter rassistische Motive vermuten müssen. Und mglw. einmal weniger in die Bresche springen wenn von anderen solche Motive vermutet/geäußert werden. Ein trauriges Fazit!

  • marcus05

    Fürth U-Bahn

    da ich von da komme kann ich sagen dass da überall Kamera-(Attrappen?) hängen. Komisch dass es keine Bilder der Täter gibt.

  • Peggy

    @Migrationshintergrnd: »@ Peggy : es ist ein ziemlicher Unterschied von alleine zu gehen, weil vermeintlich andere vorgezogen werden, und der Tatsache gar nicht mehr bedient/reingelassen zu werden.«
    Nö, für mich ist das das gleiche. Wenn der Dönermann meint seinen Landsleuten den Vorzug geben zu können dann ist das ganz klar eine diskriminierende Botchaft im Sinne von „Dich will ich hier nicht haben.“
    Und dann muss er damit leben daß ich nicht mehr komme und meine Bekannten denen ich davon erzähle auch nicht mehr.
    Das ist doch genauso wie wenn mir eine Luxushandtasche nicht verkauft wird weil ich eine falsche Hautfarbe habe oder zu fett bin. Da kann man einen Skandal draus machen oder einfach sagen „Ich werde diese Schallplatte nicht kaufen, sie ist zerkratzt.“ und in Zukunft einfach woanders einkaufen.

  • Peggy

    @elektro: »Wenn man in die Disco nicht reinkommt sage ich dazu nur: das wäre bei der Oper nicht passiert.
    Davon abgesehen halte ich diese Art der Freizeitgestaltung für erheblich zivilisierter.«
    Nein, die Disco ist zivilisierter, da dort immerhin jeder Gast seinen Eintritt und seinen Verzehr selbst bezahlt.
    Opernbesucher sind in diesem subventionierten System leider nur Sozialschmarotzer.

  • earendil

    @Migrationshintergrnd: Naja, das Stammpublikum hier geht schon noch. Da kommt zwar auch viel Unsinn, aber das ist meistens nicht so ekelhaft. Und ab und zu gibt’s da auch mal ein bisschen erhellendes von juristisch oder anderweitig bewanderten Leuten.

    Aber bei solchen Themen sammeln sich hier regelmäßig auch viele Hater, die im Internet mal das rauslassen, was sie sich sonst zum Glück nur unterschwellig trauen. Und leider ist es dem Blogbetreiber und seinen Gehilfen völlig egal, was hier geschrieben wird. (Nicht mal der übelste Dreck wird hier entfernt, siehe oben. :(( ) Unter diesen Umständen kann man darauf Gift nehmen, dass bei, sag ich mal, Themen mit Diskriminierungspotential – also alles, was irgendwie um Türken, Muslime, Schwarze, Frauen, Juden, Homosexuelle usw. geht – sich dieser Mob sammelt. Das ist im Internet immer so. Jedenfalls seit gut zehn Jahren, vorher soll das gerüchteweise noch etwas anders gewesen sein.

    @Peggy: Meine Güte, da bist du einmal nachrangig bedient worden (bzw. wärst du, wenn du nicht gegangen wärst). Keine Ahnung, ob es dafür nachvollziehbare Gründe gab (Vorbestellung), ob sich der Verkäufer und die andere Kundschaft kannten (soll ja vorkommen, dass Freunde, Verwandte oder Stammkunden schon mal vor anderen Gästen bevorzugt werden), oder ob es tatsächlich um die “Ethnie” ging. Aber selbst, wenn letzteres der Fall wäre: Dann bist du in einem Dönerladen mal diskriminiert worden. Das ist doch nicht mit der systematischen Diskriminierung vergleichbar, die an Discotüren stattfindet. Wenn du regelmäßig in Dönerläden nicht bedient würdest (nicht mal nachrangig), weil du deutschstämmig bist, wäre das was anderes. Denn das Problem dabei ist ja, dass es dir nichts nützen würde, einfach in einen anderen Laden zu gehen.

    @Peggy: Der Zivilisationsgrad hängt für dich davon ab, ob etwas gemeinschaftlich oder privat finanziert wird? Ah ja. Was die Vergötterung des Privateigentums so alles für Idiotien hervorbringt…

  • Bodo

    Ich habe vor Jahren selber als Nebenjob “Tür-gestanden”. Den Anspruch die Leute individuell zu behandeln und Stressmacher gezielt hinauszubeförder -unabhängig vom kulturellen Hintergrund- in Eheren.
    Es geht in Clubs jedoch eher um eine für Gäste fühlbarer Stimmung, die kippen kann, wenn zu viele Gäste aus orientalischen Kulturen anwesend sind. Unabhängig davon, ob sie “Stress” machen oder nicht. Das Gefühl, dass in der Luft liegt, hält dann alle deutschen Gäste fern.

  • Apo

    @earendil:

    Der Kommentarbereich dieses Blogs ist weitgehend unmoderiert. Da ziehen solche Themen Hasskommentare geradezu magisch an.

    Hasskommentare wie dieser hier?

    @earendil:

    Und es ist ein uralter, vollkommen natürlicher Instinkt von Linken, offenen Rassisten ein paar auf’s Maul zu geben. Tut mir leid, kann man nichts machen, Instinkt halt. Musst du Verständnis für haben.

    Oder hab ich hier eine anderweitige Gewaltandrohung übersehen?

  • jansalterego

    @Apo:
    Nö, Du hast nix übersehen, Du hast halt bloß keine Ahnung von sprachlichen Mitteln wie Ironie, Sarkasmus und Hyperbel.

  • earendil

    @Bodo: Du meinst, Deutschtürken und -araber werden nicht deshalb abgewiesen, weil sie verdächtigt werden, Stress zu machen, sondern um den Rassismus der biodeutschen Gäste zu bedienen? Dann ist es erst recht wünschenwert, wenn das AGG diese Praxis langfristig riskanter und teurer macht, als den biodeutschen Gästen den Kontakt mit Nicht-Biodeutschen zuzumuten. Rassismus kann man nämlich ablegen, Phänotyp und familiäre Herkunft dagegen nicht.

    Und inwiefern sind Deutschtürken, die hier geboren und aufgewachsen sind, vielleicht kaum Türkisch sprechen und nie in der Türkei waren, “Gäste aus orientalischen Kulturen”?

    @Apo: Siehe jansalterego. Wenn eine menschenverachtende und bisweilen tödliche Ideologie naturalisiert wird, wird das natürlich nicht als Hasskommentar wahrgenommen. Aber wenn man den Spieß umdreht und dieselbe blödsinnige Argumentation sarkastisch auf, ähm, praktische Gegenmaßnahmen anwendet, dann schon?

  • Umleitung

    Sagt bescheid, sobald Ihr euren rührseligen Lamento beendet habt. Wir wissen inzwischen genug von abgeschotteten Parallelgesellschaften, die es als ihr Recht betrachten, lieber unter sich bleiben zu wollen. Das können wir dann auch.

    Der Weg zur Integration wurde klar aufgezeigt: Öffnung der Familien für Deutsche, Abkehr von der Gewalt, Abkehr von der Zwangsehe, Abkehr vom Fundamentalismus. Deutlich sichtbar für alle.

    Was kommt als Gegenargument? Umkehrgeschwurbel und lustvolle Selbststilisierung als Diskriminierungsopfer.

    Dann macht mal schön weiter so. Lassen sich die Lokalbetreiber eben formaljuristische Gründe einfallen. Wer will schon Party mit solchen Leuten machen.

  • earendil

    @Umleitung: Stimmt, das rührselige Lamento deutschstämmiger Rassisten, die sich ständig als Opfer irgendwelcher Parallelgesellschaften darstellen, geht mir auch auf den Zeiger.

    Und von Parallelgesellschaften zu schwätzen, wenn es um Menschen geht, die in eine normale deutsche Disco wollen, sich also gerade nicht von der Mehrheitsgesellschaft ausgrenzen, hat schon was absurdes. Wenn das dann auch noch von Leuten kommt, die sich selber von Deutschtürken abschotten, wirds vollends lächerlich.

    Im übrigen muss sich niemand für etwas rechtfertigen, was er_sie weder tut noch unterstützt. Dein Integrationsgesülze kannst du dir also sonstwohin stecken.

  • Philip Heimhüber

    @earendil Irgendwann wirst auch du aus dem Multi-Kulti-Traum aufwachen. Selbst ein fanatischer Pro-Asyl e.V. Mitglied wurde rechts, nach dem seine 13 Jährige Tochter unfreiwillig multikulturell mit HIV bereichert wurde.

  • Locke

    Diese Discothek dürfte ziemlich bald pleite sein.
    Die Schlägereien etc. mit dieser Klientel werden sich bald häufen, dazu noch das ganze miese Umfeld, der Ruf der Disco wird ziemlich schnell ruiniert sein. Das ist wie bei einem Restaurant oder Imbiss, wo des öfteren mal aus hygienischen Gründen die Gewerbeaufsicht vorstellig wird. Das spricht sich rum.

  • Cocoon

    So wie earendil sich hier zur Schau stellt, ist es ehrlich gesagt ganz gut, wenn manche Leute nicht in die Disco kommen. ;)

  • üryndül

    earendil, was schwafelst du hier doof rum? Wo sind denn die türkischen Discotheken, in denen Deutsche Kontakt zu türkischen Frauen anbahnen können? Von wem geht denn der Rassismus aus? Pack deine müden Verdrehung und schleich dich.

  • jansalterego

    @ Heimscheißer et.al.:
    Nur weil ihr gerade bei PI Freigang bekommen habt, heißt das nicht, dass ihr hier mit eurem Nazigetrolle alteingesessene Kommentaristen wegekeln könnt.

    @Umleitung:
    Das ist doch Unfug. Die japanische Community in D´Dorf ist auch eine weitgehend abgeschottete Parallelgesellschaft, mit komplett japanischsprachigen Geschäften etc. Da plustert sich aber kein Pro Lobotomie-Verein drüber auf.

    Die vorurteilsschwangeren Diskiriminierungsapologeten hier sind das größte Integrationshindernis. In eine Gesellschaft mit solchen Mitgliedern will sich selbstredend kein vernünftiger Mensch integrieren.

    @üryndül: Rassismus geht immer und per definitionem von der Mehrheitsgesellschaft aus. Sonst ist es kein Rassismus sondern halt Abwehrreflex. Aber das einem Teil der hochprivilegierten Mehrheitsgesellschaft erklären zu wollen ist vermutlich vergebene Liebesmüh.

    @Locke: Offensichtlich gibt es auch braune Glaskugeln, mit denen man in die rassistische Apokalypsezukunft schauen kann. Erstaunlich.

  • earendil

    @Philip Heimhüber: Solche erfundenen Anekdoten hat irgendwie jeder rechte Spacko auf Lager. Nur Linken, die ja meistens erheblich mehr Linke kennen, sind solche Fälle unbekannt.
    Wenn ein Ostfriese meine (imaginäre) Tochter vergewaltigen würde, würde ich ganz sicher nicht ostfriesenfeindlich werden. Wer solche Übergänge macht, war schon vorher Rassist_in.

    @Locke: Stressklientel darf die Disco weiterhin abweisen. Dazu gehört der Kläger aber offensichtlich nicht, sonst hätte die Disco das ja begründen können.

    @Cocoon: Da geht’s mir wie Spitz: Dissen sind für mich persönlich uninteressant.

    @üryndül: Bist du schon mal wegen Deutschstämmigkeit abgewiesen worden? Dann klag doch.

    Du findest es ok, dass Deutschtürken an deutschen Discotüren abgewiesen werden, und beklagst dich dann echt, dass die ihre eigenen Dissen aufmachen? Mit Logik hast du’s nicht so, gell?

    Und wie mein Vorredner schon sagte: Rassismus ist nicht einfach nur die Abneigung gegen irgendeine Menschengruppe, sondern ein Herrschaftsverhältnis von privilegierten über marginalisierte Gruppen. Die Frage, von wem das ausgeht, ist darum müßig.

    Dieses permanente Rumgeopfere von Rassisten geht einem schon gewaltig auf die Eier. Hetzen und diskriminieren, aber dann selber auf Opfer machen. Heult euch doch bei Mami aus, verfluchtes Dreckspack!

  • Umleitung

    @jansalterego
    Tut mir leid, ich wusste gar nicht, dass junge männliche Japaner üblicherweise zu viert an der Straßenecke oder bei Bänken in Parks und Spielplätzen stehen und die einheimische Gesellschaft unterhalten. Auch das japanische Phänomen, dass den Töchtern mit Gefahr für Leib und Leben gedroht wird, sofern sie einen westlichen Lebensstil anstreben oder gar an eine Liason mit einem Deutschen denken, ist mir neu. Die schlimmen Japaner müssten dann ja auch täglich in den Schlagzeilen stehen, zum Beispiel wegen brutalster Gewalt gegen Einheimische oder als Intensivstraftäter – ist mir entgangen. Um mehr Kontrolle zu bekommen, importieren die Japaner dann wohl auch Cousins und Cousinen aus Japan, zwecks Eheanbahnung innerhalb der Familie. Die Imigrationsbehörde weiss davon allerdings nichts.

  • Brennecke

    was ist denn ein deutschtürke? sowas wie ein katzenhund?

  • earendil

    @Umleitung: Was wer-auch-immer in den Augen rechter Realitätsverweigerer so “üblicherweise” macht, interessiert doch keine Sau. Wenn man nach diesem Thread hier geht, sind Deutsche ohne jüngeren Migrationshintergrund üblicherweise feige rassistische Arschlöcher, die im Internet gegen Türken hetzen, sie aus der Gesellschaft ausgrenzen, und die dann noch die Dreistigkeit besitzen, was von Integration zu faseln und sich als Opfer zu stilisieren. Ist zwar ein bisschen abwegig, dürfte aber dennoch näher an der Realität sein als deine abgestanden Klischees.

    @Brennecke: Sag mal, alter Anthropozoologe, hast du schon mitgekriegt, dass es seit dem Aussterben der Neandertaler nur noch eine Menschenart auf dieser Erde gibt?

  • wuschhhh

    earendil dreht am Rad. Geil :D

  • alter Jakob

    @earendil:
    Ich hab schon lange keinen Bock mehr den Minderbemittelten den Unterschied zwischen Kauslität und Korrelation und andere Selbstverständlichkeiten zu erklären. Da ist mir meine Zeit zu schade und die kapieren das sowieso nicht. Ist aber trotzdem wichtig, damit hier in den Kommentaren nicht alles in brauner Grütze versuppt.
    Deshalb: Danke für’s Engagement.

  • neuer nick, selbe IP

    Genau so siehts aus, Tony. Ich geb dir ausdrücklich recht. Der erandil gibt sich schließlich auch ständig selbst recht.

  • Brennecke

    @earendil: Wusstest Du, dass Menschenaffen wie zB Gorillas aggressiv werden, wenn man ihnen in die Augen guckt?

  • earendil

    @alter Jakob: Bitte.

    @neuer nick, selbe IP: Ich schreibe hier nur als earendil.

    @Brennecke: Nein. Ist mir aber auch egal, wovon du wütend wirst. Ich als Mensch werde wütend, wenn ich rassistischen Dreck lese.

  • jansalterego

    @Umleitung:
    Na wenn Du so argumentierst, kannst Du nicht mit Integrationsverweigerung kommen. Dann musst Du nämlich zur Kenntnis nehmen, dass “mangelnde Integrationsbereichtschaft” offenbar nichts mit Deinem ganz persönlichen Rassismusproblem zu tun hat.

    @neuer nick, selbe IP:
    Dreister Vorwurf, gegen den ich mich – als jemand der earendil uneingeschränkt recht gibt – ausdrücklich verwehre.
    Allein der Nick wäre mir persönlich viel zu high fantasy.

  • DerKarl

    @Michael: Wieder einmal zeigt die Realität, dass es Nichts gibt was es nicht gibt:

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-08/hesepe-sonderpostenmarkt-fluechtlinge?google_editors_picks=true

    “EU Bürger sind herzlich willkommen”: Mit diesen Worten begrüßt ein Sonderpostenmarkt im niedersächsischen Ort Hesepe-Bramsche seine Kunden – in insgesamt fünf Sprachen, darunter arabisch, persisch und serbo-kroatisch. Das zuständige Unternehmen muss sich dabei eines schweren Vorwurfs erwehren: Alle anderen, etwa Flüchtlinge aus dem nahegelegenen Asylbewerberheim, sollten möglichst nicht in dem Geschäft einkaufen.

  • Hamid

    This has happened to me in Bochum. They refused to accept me. I was wearing sth shick and expensive. They told me you are foreigner.
    Foreigner doesn’t mean refugee. Please pay attention. I’m a PhD student and would soon work as Professor or Ober Ingenieur.
    If somebody in the disco did sth wrong, they can call the police, thats why we pay tax.
    Second, They can issue membership cards, if somebody did sth wrong, the other discos know that this guy is trouble maker. (Sth like checking your credit for renting an appartment)
    I think here the rules let them use it as some sort of racism. This is not nice for a country with a good background and good culture.

  • YesSir

    Was ich immer vollkommen abrud finde,wenn mein eine Disko eröffnet in der man nur Hip Hop spielt, aber Leute an der Tür abweist, die einen Kaputzenpullover tragen oder eine Cap. Wo bleibt da die Logik? Wenn Landser ein Konzert gibt, kommt man auch nicht auf die Idee keine Leute mit Glatze oder Springerstiefel reinzulassen.
    Solche Discobetreiber haben einen an der Waffel meiner Meinung nach.

  • Arr.

    Also ich bin auch Südländer der nie bei der Polizei oder in irgendeinem Club aufmerksam geworden ist. Mir wird die Hand hervor gestreckt und ich zitiere *nein geht nicht* mir wird nicht mal in die Augen geschaut und ein Grund genannt. Die Arroganz der Türsteher ist widerlich!!! Klar gibt es viele Idioten die scheiße haben aber ich gehöre nicht dazu zudem denke ich das Problem ist ganz einfach machbar. Es wird alles auf 0 gestellt und jeder der Mist baut kommt in ein Register und Darf garnicht mehr irgendwo rein. Diskriminierung ade