Der erzwungene Kuss

Die Quittung für einen Kuss, den ein Essener Musiklehrer seiner (erwachsenen) Schülerin auf den Mund gedrückt hatte, hat dieser nun vom Oberlandesgericht Hamm bekommen. Der 49-Jährige ist wegen Nötigung zu einer Geldstrafe von 2.000 Euro rechtskräftig verurteilt worden. Ähnlich hatte schon das Amtsgericht Essen entschieden – die Revision gegen das Urteil blieb nun erfolglos.

Der Mann hatte während des Unterrichts die Schülerin verbal bedrängt. Nachdem sie diese Versuche abgewehrt und klar gesagt hatte, dass sie so etwas nicht wolle, zog der Mann die Frau frontal zu sich hin und küsste sie unausweichlich. Sein Verhalten sei keine strafbare Nötigung, verteidigte er sich, denn er habe keine Gewalt ausgeübt, die Frau etwa während des Küssens nicht festgehalten.

Das sieht der 5. Strafsenat in Hamm anders. Der Mann habe Gewalt angewandt, als er die Frau zu seinem Körper herangezogen habe. Gewalt im Sinne des Nötigungstatbestandes liege bereits dann vor, wenn der Täter mit geringen körperlichen Kräften auf das Opfer einen unmittelbaren körperlichen Zwang ausübe. Diese Voraussetzungen seien erfüllt gewesen..

Mit der eingesetzten Gewalt habe der Angeklagte auch den Kuss erzwungen. Die Frau habe schließlich ihren entgegenstehenden Willen zuvor deutlich geäußert – darüber habe sich der Mann „vorsätzlich hinweggesetzt“. Ob er die Frau dabei noch festgehalten habe, sei unwesentlich: Die Nötigung war bereits vollendet. (pbd)

37 Gedanken zu “Der erzwungene Kuss

  1. 1

    Wie Erwachsen war die Schülerin denn? 30 und zweiter Bildungsweg oder im Abitur und gerade mal 18? Das fände ich interessant.

  2. 2

    Die Frage ist doch, wie im umgekehrten Fall geurteilt worden wäre.

    Wohl gar nicht, denn der Staatsanwalt hätte mit einem Lachen eingestellt.

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    @wrdlbrmpfts:
    Die Quittung für einen Kuss, den ein Essener Musiklehrer seiner (erwachsenen) Schülerin auf den Mund gedrückt hatte

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    @marcus05:
    Eine Musikschule kann man auch im fortgeschrittenen Alter noch besuchen. Das hat nichts mit allgemeiner Schulbildung zutun. Bei einer Fahrschule etwa würde man ja auch nicht auf die Idee kommen … :)

  8. 8

    2k eur für einen “erzwungenen kuss”? 11 monate auf bewährung waren anstattdessen wohl nicht drin gewesen…

  9. 9

    Ihr Schlaumeier, Musiklehrer unterrichten auch an Schülern des primären Bildungsweges. Von Musikschule steht in dem Beitrag nichts.

  10. 10

    Aber letztens hat eine andere Frau kein Urteil für Vergewaltigung bekommen, da sie nur gesagt hatte, sie will nicht, sich aber nicht gewehrt hatte.
    verrückte Welt

  11. 11

    Kurz vor dem Abitur… ist man da mit 18/19 Jahren etwa nicht erwachsen?

    @Joe #2: Hätte, hätte, Fahrradkette. Das ist vor Gericht glaube ich keine gängige Figur, um ein Urteil zu rechtfertigen. Abgesehen davon lässt Ihr chauvinistisch angehauchter Kommentar die Tatsache völlig außer acht, dass der Lehrer gegenüber der Schülerin eine Autorität hat, die er in diesem Fall missbraucht. Zudem befindet sich die Schülerin gegenüber dem Lehrer noch in einem Abhängigkeitsverhältnis. Denn schließlich wissen wir alle, dass Schulnoten nicht ausschließlich eine objektive Leistungsbewertung darstellen, sondern zu einem ordentlichen Teil von der Sympathie des Lehrers abhängen. Diese beiden Aspekte (Autoritätsperson und Abhängigkeitsverhältnis) machen einen Vergleich mit der umgekehrten Situation (Schülerin küsst Lehrer gegen dessen Widerstand) völlig unmöglich. Und überdies wären die beiden angeführten Aspekte durchaus auch ein Grund, das eine Verhalten (Lehrer küsst volljährige Schülerin gegen ihren Willen) härter zu bestrafen als das andere (volljährige Schülerin küsst Lehrer gegen dessen Willen).

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    @user124 & @ZweiPi:

    Exakt das habe ich auch gedacht… die Justiz ist einfach zu inkonsequent – aber wenigstens wurde der 15 jährige Junge der seine 14 jährige Mitschülerin geküsst hat angemessen als Sexualstraftäter behandelt und verurteilt. (Ironie bitte nicht überlesen)

    Und auf jeden Fall muss der nächste Schritt unbedingt sein, dass jeder zweite Filmklassiker auf Grund einschlägiger Szenen als gewaltverherlichende Pornografie verboten wird.

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    @ZweiPi & Raffael
    Dito. und dann gibts da noch die Polizeigewalt, wo ausgeschlagene Zähne usw. auf die gleiche Ebene gestellt wird wir die Gewalt durch heranziehen zum Kuss.

    Da verstehe einer unser Rechtsystem….

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    Herr Vetter hat nicht die ganzen Fakten die über “Jurablogs” einsehbar waren wieder gegeben. Es scheint noch einen wichtigen Dialog zwischen den Beteiligten gegeben zu haben, der für die subjektiven Hobbyjuristen sicher wichtig wäre! Stichwort “das ist doch egal”.

    Das man sich hier so über die Willkür beratschlagt finde ich gut. Würde man wenigstens das Urteil von mehr als einem Fall bekommen, könnte man versuchen einen Vergleich zu ziehen, was bei Einzelfällen in der Strafbewertung sowieso nicht geht.
    Wie vergleichbar Urteile und Meinungen miteinander sind wäre mal eine Web2.0-Aufgabe…

    @Joe Dem Stimme ich zu. Verdammte Feministinnen ;o)

  18. 18

    Und wieder mal ein Artikel, in dem wichtige Details fehlen… Wie setzt sich die Geldstrafe denn zusammen?

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    Tja, ich kann da kein Problem erkennen.

    Vorliegend hatte die Geschädigte einen derartigen entgegenstehenden Willen gebildet und diesen auch unmissverständlich gegenüber dem Angeklagten formuliert
    [...]
    Vor diesem Hintergrund hat das Landgericht zu Recht angenommen, der Angeklagte habe sich über einen bereits zuvor gebildeten und deutlich geäußerten (entgegenstehenden) Willen der Geschädigten hinweggesetzt

    Sie sagt Nein, er scheisst drauf – und jetzt hat er die Quittung dafür bekommen.

  22. 22

    Der kann noch froh sein, richtig gewesen wäre Schwanz ab und Familie lebenslang in den Knast, seine Freunde bekommen Geldstrafen und die ganze Stadt wird eingestampft!!112

  23. 23

    Schon interessant, wie momo und einige andere gleich den Untergang des Abendlandes heraufziehen sehen, nur weil ein Kerl, der ein Nein nicht akzeptieren wollte, dafür die Quittung bekommen hat…

    Offenbar scheint ja die (in diesem Fall sexuelle) Selbstbestimmung eines Menschen was ganz Schlimmes zu sein, das man unbedingt mit Übertreibung und Verweis auf Fehlurteile abwehren muss.

    Meine Güte, was seid ihr für Angstbeißer.

    @hebo:
    Weil der Typ dann vielleicht das Opfer angezeigt und Schmerzensgeld verlangt hätte? Oder glaubst Du noch an den Täter, der sich die Wange reibt und reumütig seinen Fehler eingesteht?
    Es wundert mich auch, dass gerade bei dieser Sorte Vergehen immer solche Vorschläge kommen, nicht z.B. bei Verkehrsdelikten. Steht Opfern sexualisierter Vergehen der Schutz des Staates nicht ebenso zu wie allen anderen?
    Allerdings glaube ich nicht, dass Du das wirklich böse meintest – eher, dass dir die Einseitigkeit der Bemerkung nicht klar gewesen ist.

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  25. 25

    @Troll:
    “und dann gibts da noch die Polizeigewalt, wo ausgeschlagene Zähne usw. auf die gleiche Ebene gestellt wird wir die Gewalt durch heranziehen zum Kuss.”

    Nein. Der Polizeischläger hat nur Bewährung bekommen, also eigentlich überhaupt keine Strafe, nicht mal 2000 Euro. Beim Lehrer könnte man davon ausgehen, dass er dienstrechtliche Probleme bekommt, wenn er überhaupt verbeamtet ist. Man könnte es aber auch so sehen, dass die Justiz in NRW besser funktioniert al in Bayern, oder nur dann, wenn keine Polizisten die Beklagten sind.

  26. 26

    @Earonn:

    Ich bin männlich, und sollte mich jemand körperlich angreifen – oder gegen meinen Willen knutschen wollen – bekommt er sofort eine entsprechende Erwiderung!
    Das ist nicht böse gemeint ;-)

  27. 27

    @11: die umkehrung war anders gemeint: was wäre wenn eine musiklehrerin einen (erwachsenen) schüler zwamgsgelnutscht hätte?

  28. 28

    Sagt mal Leute, merkt Ihr eigentlich noch was? Da wird im Ernst darüber diskutiert, ob die Frau minder- oder volljährig gewesen ist. Als ob das einen Unterschied machte!

    Ein “NEIN” einer Frau hat ein Mann zu akzeptieren.

    Punkt!

    Ende der Diskussion!

  29. 29

    Naja, kommt wohl schon darauf an, wie ernsthaft das nein gemeint ist. Nein bei Frauen ist halt nicht immer nein. ;-)

  30. 30

    @Frauenversteher: Offensichtlich war das nein hier ein nein. Sieht man schon am Ergebnis.

    Für die nicht ganz so versierten Frauenversteher: Einfach immer davon ausgehen, dass ein “nein” auch wirklich “nein” bedeutet. Damit kann man nix falschmachen. Und im seltenen Fall, dass damit “eigentlich ja” gemeint ist, wird sie schon Mittel und Wege finden das auch zu vermitteln.

  31. 31
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    @Moki: “Zudem befindet sich die Schülerin gegenüber dem Lehrer noch in einem Abhängigkeitsverhältnis. Denn schließlich wissen wir alle, dass Schulnoten nicht ausschließlich eine objektive Leistungsbewertung darstellen, sondern zu einem ordentlichen Teil von der Sympathie des Lehrers abhängen.”

    Musiklehrer gibt es nicht nur in Schulen, Musikunterricht gibt es nicht nur abhängig von Noten. Jeder kann jederzeit gegen Bezahlung Musikunterricht bei einem freischaffenden Musiklehrer erhalten, als Dienstleistung frei von jedem Abhängigkeitsverhältnis. Erst Hirn einschalten, dann posten!

    @GiantPanda: “@29: Das war nicht witzig.”
    Aber wahr. Wenn Sie wüßten, wie viele Frauen nein sagen, nur um die Standhaftigkeit und den Durchsetzungswillen des Mannes auf die Probe zu stellen, die (als Sexualpartner uninteressanten) Memmen von den Kerls zu trennen…
    Aufgabe des Mannes ist es dabei, einerseits sich von einem nein nicht gleich ins Bockshorn jagen zu lassen, gleichzeitig aber sensibel genug zu sein, um an Kontext, Mimik, Tonfall, Gestik undsoweiter ein echtes nein zu erkennen.
    Real passiertes Beispiel in einer Bar: Frau sieht Mann an, Mann sieht Frau an, Mann geht zu Frau, quatscht ein bißchen mit ihr, sagt dann “ich will mit Dir schlafen”. Sie: “nein” Er: “ich will Sex mit Dir” Sie: “nein” Er: “laß uns ficken” Sie: “ok!”
    Einfacher Test, ob er Memme oder Mann ist. Nur die Rechtsprechung hat von diesen uralten, in der Genetik verankerten Verhaltensmustern noch nichts mitbekommen und verlangt von uns Sachen, die weder Frauen noch Männern naheliegen.

    Letztlich könnte man die vorgefallene Situation so wirklich nur beurteilen, wenn es eine Videoaufnahme davon gäbe. Wie aufdringlich er war. Wie deutlich sie nein gesagt hat (wie geschrieben, Mimik, Tonfall und Gestik machen den entscheidenden Unterschied). Und so manch eine fühlt sich schon belästigt, wenn sie nur angesehen wird, während eine andere regelrecht ohne zu fragen genommen werden will. Bei der einen landet der Mann für ein und dasselbe Verhalten vor Gericht, bei der anderen im Bett. Toll…

  33. 33

    @Raffael:

    da haben Sie die Altersangaben aber jeweils um eins erhöht

    Der Junge war 14 (und somit strafmündig) und das “Opfer” 13, und somit ein Kind per definitionem -> sexueller Kindesmissbrauch

    dieser Graubereich benötigt dringend Anpassungen in Richtung “Möglichkeit der Straffreiheit”, wenn z.B. das vermeintliche Opfer vollständig zu Gunsten des Täters aussagt, wie z.B. eben auch in diesem Fall geschehen – nur eben hier ohne positive Konsequenz (besser wäre wohl gewesen, wenn einfach beide geschwiegen hätten). Wer hat das Ganze eigentlich angezeigt? Lehrer? Eltern?

  34. 34

    Achtung, laaaanger Thread, aber lesenswert
    nicht vom Anfangspost abschrecken lassen

    http://www.heise.de/tp/foren/S-Ich-bin-34-und-hatte-noch-nie-Sex/forum-244469/msg-22837594/read/showthread-1/

    angenehm lesbar ist aber das Heiseforum nur dem Userscript Heise Comments on one page (https://userscripts.org/scripts/show/19613)

    Zum Thema ansich:
    ja, ich gehöre auch zu diesen Opfern, die – nennen wir es mal – “feministisch” erzogen worden sind
    also jetzt nicht a la Alice Schwarzer, aber dennoch so wie sich halt ein “guter” Sohn geben soll

    mir mussten erst ein paar Frauen direkt ins Gesicht sagen, dass sie mich zu lasch, zu freundlich, zu unmännlich finden… ich solle mich gefälligst was trauen und nicht bei der ersten Ablehnung aufhören

    auch wenn Frauen von heute selbstbestimmt und gleichberechtigt agieren (wollen), so soll gefälligst der Mann das offene Risiko eingehen (ansprechen, Drink ausgeben, berühren, bei Zurückweichung austesten, ob sie spielen will oder es ernst meint)

    Ich habe erst vor Kurzem wieder mal Fight Club gesehen, und mir ist da erstmals dieser denkwürdige Satz hängen geblieben, der in etwa so ging: “wir sind die erste Generation, die komplett von Frauen aufgezogen und erzogen worden sind”
    super als Schwiegermutters Liebling, Kumpel und Konsument
    aber total uninteressant als Sexpartner

  35. 35
  36. 36

    ja und weil eure frauen offenbar genauso gestört seid wie ihr und diesen wirklich dämlichen sexistischen rollenbildern vom durchsetzungfähigen hengst und dem bloß-keine-schlampe-sein-ehrbare-frau (wenn sie sofort ja sagt is sie ne schlampe, also ziert sie sich, kann ja dann sagen sie habe es nich so ganz gewollt und bekommt vielleicht etwas weniger shaming-auch wenn das nicht so erfolgreich scheint, betrachtet man einige bs-kommentare hier.)

    aber ja, man kann gut auf feministinnen bashen, die tatsache dass man in seiner eingeschränkten welt von eingeschränkten bestätigt wird und konsent einfach scheißegal findet weil n echter mann scheißt halt aufs nein der frau weil die bitch das eh nicht ernst meint.. uagh, ich denke, der satz dumm fickt gut ist unzutreffend.

    btw, wenn hier wer auf “und du willst doch” powerplay steht kann man den scheiß auch vorher absprechen-sowas wie-nein ich meine “nein oder nö nich ernst, da darfst/sollst du pressieren. sag ich aber rot, dann hälst du inne”

    es gibt zu viele dreckige vergewaltiger die sich mit genau der scheiße rausreden-die hätte es doch gewolt, die hätte nur nein gesagt und es ist einem mann in dieser gesellschaft nicht zuzumuten einer frau mal zu glauben wenn sie etwas sagt und einer frau nicht zuzumuten so zu ficken wie sie lustig ist ohne sich als schlampe abwerten zu lassen und deshalb nicht zu schnell ja sagt. Und es ist paaren auch wohl immernoch nicht zuzumuten zu reden, darüber was sie anmacht und n nogo is weil Sex offenbar irgendeine instant magie ist die spontan und wortlos passieren muss und wenn sich hinterher beide scheiße fühlen liegts an ihnen selbst.

    ugh, da ist so viel falsch dran.

  37. 37

    Dann warst du wohl bisher nie draußen und hast die mannigfaltigen Variationen von “Neins” kennengelernt.

    Das fängt an bei der Art der Artikulation (verbal, Gestik, Mimik) und geht über in den als viel wichtiger zu erachtenden Kontext der Artikulation und der Kombination der Arten (kann auch diametral ausfallen: “Nein”, aber Lachen/Lächeln).

    Ein “nein” auf der Arbeitsstelle (vllt noch mit dementsprechenden Blick) ist wohl stärker zu gewichten als z.B. im Nachtclub.

    Und dabei ist das ganz natürlich:
    Fremdes wird generell auf Abstand gehalten, zum Teil mit Ablehnung.
    Beispiele gibt es genug im Alltag… Verkäufer, der unvermittelt auf einen zukommt (Kann ich Ihnen weiterhelfen?), Bettler auf der Straße (Haste mal nen Euro?), Unterschriftenaktionen (Bitte unterschreiben!)
    Da wird erst einmal mit Ablehnung reagiert.
    So: entweder bohrt der Agitator weiter nach, z.B. der Verkäufer macht auf besondere Rabatte aufmerksam oder man wartet, bis der Angesprochene von selbst zurückkehrt.

    Im Falle von Frauen ansprechen ist dann meist aus äußeren Umständen das Zeitfenster zu.
    Und um auf das Beispiel Unterschriften zurückzukommen: die Bereitschaft zur Kooperation ist erstaunlich schnell vorhanden, wenn Argumente fallen. Dann wird das Nein kleiner, bis der Angesprochene zufrieden die Aktion tätigt, die angedacht war.

    Mein aktueller Lesetipp:
    Confessions of a Pickup Artist Chaser von Clarisse Thorn

    Feministin und S&M-Aktivistin begleitet mehrere US-bekannte Pickup Artists und merkt schnell, dass die Beweggründe so mannigfaltig wie die Menschen sind (vom Loser, der noch nie eine Frau angesprochen hat, über die Schüchternen die mehr Selbstvertrauen gewinnen wollen, bis eben hin zu den Hardcore-Arschlöchern, die den Frauen alles versprechen, nur um sie flachzulegen)
    Und was sie am meisten erschreckt hat: es funktioniert und nicht per se zum Nachteil der Frauen (Frauen sollten doch auch in der Lage sein, das Ganze unter “guter Fick, abgehakt” zu verbuchen und falls nicht erneut gewünscht, halt Lehren draus zu ziehen)

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