Lukas Podolski muss damit leben, dass ihn Einslive durch den Kakao zieht. Eine Klage des Fußballers gegen „Lukas‘ Tagebuch“ blieb erfolglos, berichtet die Welt. Podolski will die Entscheidung akzeptieren.
Andere Länder, andere Strafen
Drei Jahre Gefängnis auf Bewährung. kassiert Mel Gibson für seine flotte Trunkenheitsfahrt. Bei uns gibt es für so etwas allenfalls Geldstrafe, vielleicht 60 Tagessätze.
Writely wieder offen
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Coole Sache. Zumindest für mich.
Virtualdub: Vorschnelle Entwarnung?
Von RA Dominik Boecker
Das MarkenBlog berichtet im Beitrag „VIRTUALDUB – jüngere Marke vs. älteren Softwaretitel“ von Abmahnungen aus der am 16.01.2006 angemeldeten und am 31.05.2006 eingetragenen Wortmarke VIRTUALDUB.
Rollt hier die nächste große Abmahnwelle?
So was wie Tüten
„Haben Sie auch so etwas wie – Tüten?“
Die Kundin schien wirklich in Sorge zu sein, dass der griesgrämige Mob in der Schlange sie für diese Frage lyncht. Oder ihr die Kassiererin einen sofortigen Platzverweis erteilt.
„Ach, die sind hier aus Papier.“ Ich wette, die Frau hat heute Abend was zu erzählen. Von ihrem ersten Besuch im Biosupermarkt.
Doofus
„Empfänger unter der angegebenen Anschrift nicht zu ermitteln.“
Auch die zweite Mahnung per E-Mail bleibt unbeantwortet.
Und ich habe dem Mann sogar noch das komplette Fremdgeld weitergeleitet, weil es für ihn eilig war und ich keinen Bock Zeit hatte, eine Rechnung zu machen und meine Kosten gleich abzuziehen.
Idiot. Bezieht sich ausschließlich auf mich.
Beweise, selbst gemacht
Briefe von Untersuchungsgefangenen werden gelesen. Mehr oder weniger. Da ist es nicht schlau, in einem Brief an die Freundin zu schreiben: Der Sowieso schiebt alles auf mich und den Sowieso II und spielt zu Unrecht nur den Mitläufer.
Jetzt ist der Brief beschlagnahmt – als Beweismittel gegen den Schreiber.
Wir bedauern
Die Entschuldigung ist wortreich. Ich fasse zusammen: Leider können wir Ihnen den Telefonanschluss nebst DSL noch nicht zur Verfügung stellen. Wir bedauern, dass Sie jetzt schon vier Monate warten. Probleme mit der Telekom, Wartezeiten, Kapazitätsengpässe. Wir schreiben Ihnen deshalb für jeden Monat seit Vertragsbeginn 10 € gut.
Der Kunde soll also monatlich 40 € für einen Anschluss zahlen, den es noch gar nicht gibt. Mein Mandant, der mir die Schreiben vorhin zeigte, hätte das alles fast geschluckt. Aber nach mittlerweile neun Monaten Wartezeit wird ihm die Handyrechnung zu hoch. Jetzt allerdings freut er sich, dass ihm die Telefonfirma um die 360 € schuldet.
Telefonnotiz
Herr S. bittet dringend um Rückruf. Ist ab morgen, 9.30 Uhr, wieder zu erreichen.
Grüße aus Stepford
Der Herr Niggemeier mutmaßt, ich führe ein glückliches, behütetes Leben.
Ich möchte das nicht dementieren. Auch wenn man an den Ecken und Kanten kräftig feilen könnte.
Vielleicht schreibe ich deshalb oft über Nebensächliches, das die Welt nicht wirklich dreht. Ich werde mal darüber nachdenken. Es aber mit Sicherheit nicht ändern.
Cold call vom Doktor
Wer sonst noch unverlangte Mails und Anrufe von einem Dr. Frank Huber kriegt, kann sich in den Kommentaren bei ix ein Bild machen, wer da nervt. Und ob er mit so jemandem wirklich reden möchte.
Diese Seite bleibt ohnehin reklamefreie Zone.
Im Keller nur Dosen
Wegen eines Wasserschadens gibt es Streit mit einer Vermieterin. In den Partykeller eines Einfamilienhauses ist Wasser eingedrungen. Der vom Mieter verlegte Laminatboden ist aufgequollen. Die Vermieterin weigert sich, den Schaden zu erstatten, und zwar aus zwei Gründen:
1. „Für die Verlegung des Laminats ist keine Genehmigung eingeholt worden.“
2. „Kellerräume sind nicht für einen längeren Aufenthalt von Personen bestimmt, sondern dienen der Lagerung von Gegenständen, die normalerweise in Kellerräumen abgestellt werden (Vorräte in Dosen, Werkzeuge etc.).“
Also, wenn der Gegenseite hier nichts besseres einfällt, sehe ich einem Rechtsstreit gelassen entgegen.
Arabische Schriftzeichen
Die Polizei hat neue Erkenntnisse, warum gestern der Dortmunder Hauptbahnhof gesperrt werden musste. Die Pressemitteilung der Bundespolizei:
Am 15.08.2006, um 22.30 Uhr, meldete sich ein 20-Jähriger Student bei der Bundespolizei am Dortmunder Hauptbahnhof und gab an, der Eigentümer des Koffers und der Reisetasche zu sein. Diese Gegenstände wurden in einem unverschlossenen Gepäckfach vorgefunden und hatten den polizeilichen Einsatz sowie die Sperrung des Dortmunder Hbf ausgelöst.
Der Student konnte der Bundespolizei glaubhaft darlegen, dass er schon seit einigen Tagen seine Bekleidung in einem Schließfach deponiert hatte, da er auf Wohnungssuche in Dortmund ist. Als er am gestrigen Tag erneut das Schließfach aufsuchte und getragene Wäsche deponierte, hatte er kein passendes Münzgeld, um das Gepäckfach wieder zu verschließen. Als sich auch noch die Abfahrt seines Zuges näherte, drückte er die Tür des Faches zu und entfernte sich eilig in Richtung Zug. Reisende hatten das Verhalten des 20-Jährigen beobachtet und auch bemerkt, dass sich augenscheinlich arabische Schriftzeichen auf den mit Isolierband umwickelten Gepäckstücken befanden und ihre Beobachtungen der Bundespolizei gemeldet, was schließlich zur zeitweisen Sperrung des Bahnhofs führte.
Ein strafbares Verhalten ist für die Bundespolizei zur Zeit nicht erkennbar. Die Deutsche Bahn AG verzeichnete Verspätungen für 69 Züge mit insgesamt 1668 Minuten. Es ist nicht auszuschließen, dass auf den 20-Jährigen Schadensersatzforderungen zu kommen werden.
Anonym?
Frage aus einem Kommentar zu diesem Beitrag:
Wird meine IP oder irgendwas, was mich persönlich identifizieren kann, erkannt/gespeichert? Kann ich zurückverfolgt werden, wenn ich hier schreibe?
WordPress speichert die IP-Adressen der Kommentatoren. Und natürlich alle Angaben, welche diese in den Feldern machen. Es gibt immer mal wieder Anfragen von anderen Lesern, ob ich nicht was zu diesem oder jenen Kommentator sagen könnte. Manchmal werde ich auch gebeten, IP-Adresse zu vergleichen.
Ich gebe aber grundsätzlich keine Daten, die nicht ohnehin sichtbar sind, heraus. Das gilt insbesondere für IP-Adressen. Allerdings kann ich durch behördliche Anordnung, zum Beispiel einen Gerichtsbeschluss, verpflichtet werden, vorhandene Daten zu übergeben. Daran müsste ich mich halten.
NRW: Shoppen rund um die Uhr
Als erstes aller 16 Bundesländer hat die nordrhein-westfälische Wirtschaftministerin Christa Thoben (CDU) ihren Gesetzesentwurf zu den Ladenschlusszeiten vorgelegt. Danach gilt grundsätzlich: An Werktagen werden die Öffnungszeiten vollständig freigegeben.
Thoben sagte: „Wir vertrauen darauf, dass die Einzelhändler am besten wissen, zu welchen Zeiten sie ihre Kunden erreichen“. Mit ihrem Vorstoß will die Ministerin europäischen Standard erreichen. Allerdings wird es in NRW, wie bislang, nur vier verkaufsoffene Sonn- und Feiertage pro Jahr geben. (pbd)