3.9.2006

Mittags Pizza, später Eis

Die Kinder im Büro, ein Selbstversuch der Berliner Zeit-Redaktion:

Im Übrigen kann man darauf spekulieren, dass es immer kinderlose Kollegen gibt, die sich aus Freude oder Angst als Kindergärtner betätigen. Wichtig ist auch, dass mittags Pizzen für ungefähr 130 Euro angeliefert werden und nachmittags Eis. Dann ist die Vereinbarkeit von Kindern und Beruf kein Problem.

4 Kommentare zu “Mittags Pizza, später Eis”

  1. SvenR meint: (3.9.2006 um 12:27) AntwortenReply to this comment

    Wir können bei uns relativ problemlos immer mal wieder eien Tag "Home Office machen". Die Kinder halten einen zwar genauso von der Arbeit ab, wie im Büro (schööön, gell), "stören" aber wenigstens die anderen nicht.

    Bei mir sieht das dann so aus, dass ich ungewaschen und unrasiert gegen 6:30 h schon mal was mache, wir – nach dem Wachwerden und Milchtrinken – dann gemeinsam frühstücken, "uns" waschen und anziehen, die Große in den Kindergarten geht. Wenn der Kleine dann seinen Morgenschlaf hält kommt die zweite Charge Arbeit usw.

    Bis beide dann um 20:00 h wirklich schlafen habe ich netto so ungefähr 5 bis 6 Stunden "gearbeitet". Das ist manchmal mehr als an einem normalen Bürotag mit 11:00 Abwesenheit von zu Hause.

    Aufgrund von vollkommen unbegründetem schlechten Gewissens mache ich aber zu Hause die 8 Stunden imm voll. Die menschliche Psyche ist schon spannend.

  2. Referendar meint: (3.9.2006 um 20:01) AntwortenReply to this comment

    Wer die Kinder jeden Tag mit Pizza und Eis vollstopft macht sich meiner Meinung nach vollendeter KV schuldig… ;-)

  3. Cator meint: (3.9.2006 um 23:05) AntwortenReply to this comment

    @2
    Der Satz kommt von Thomas E. Schmidt (Kulturkorrespondent) und war der beste Kommentar überhaupt. :) Udo, den Namen solltest du am Zitat schon erwähnen.
    Im ganzen auf http://www.zeit.de/2006/36/Kinder-Eltern?page=2 zu lesen.

    Abgesehen davon, das er sich anscheinend mehr versteckt hat /grins/, ist es nämlich der Unterschied, daß die Kinder in der Stadt sich nicht mehr selber überlassen werden (können). Wär ja alles halb so wild gewesen, wenn die Kinder draußen hätten spielen können und nur reingekommen wären zum trinken etc.
    Klar, mit Babies kann man das nicht machen, aber ab 4, oder sind diese Zeiten endgültig vorbei?

  4. Andrea meint: (4.9.2006 um 11:33) AntwortenReply to this comment

    Grundsätzlich finde ich die Idee nicht schlecht. Durchführbar ist sie allerdings nur an "Büroarbeitsplätzen".
    Meine Kinder würde ich nicht in die JVA mitnehmen in der ich arbeite.
    Ansonsten halte ich es mit einem Kommentator des Berichtes: "Wenn so etwas einmal im Jahr stattfinden würde, wären einige Menschen vielleicht entspannter und sähen ihren beruflichen Alltag gelassener."
    Mir hat der Artikel viel Spass gemacht, ob die Aktion nutzbringend war – egal – ein Schritt in die Richtung `"Vereinbarkeit" war es und das ist mehr als viele Politiker derzeit wagen!

Kommentar schreiben

Zulässige HTML-Tags:
Fett: <b> - Kursiv: <i> - Zitat: <blockquote>

Powered by WordPress - Impressum