24.2.2007

Unterirdisch am Netz

Und ich frage mich noch gestern Abend in der U-Bahn, wieso quatscht der Typ hinter mir so lässig in sein Handy. Ich glaube, auch andere Fahrgäste haben ihn für leicht gestört gehalten.

Dabei waren wir nur nicht informiert.

18 Kommentare zu “Unterirdisch am Netz”

  1. Martin_mb meint: (24.2.2007 um 12:52) AntwortenReply to this comment

    Paranoia: ON

    Dann können die mein Mobiltelefon und damit mich jetzt also auch orten, wenn ich mich unterirdisch fortbewege? Das Netz zieht sich immer enger…

    Paranoia: OFF

    Bin mal gespannt, wie lange die Telekomiker brauchen, um nachzuziehen…

  2. Doomshammer meint: (24.2.2007 um 13:29) AntwortenReply to this comment

    In der Koelner KVB geht das schon lange :D

  3. martin meint: (24.2.2007 um 13:38) AntwortenReply to this comment

    aber echt… in köln kann man seit mitte 2000 in den u-bahnen telefonieren.

    naja, was soll man halt von den nordlichtern anderes erwarten…

  4. martin meint: (24.2.2007 um 13:40) AntwortenReply to this comment

    @1 Martin_mb:
    wenn du dein handy anlässt, konnten sie dich doch auch bisher sofort wieder orten, sobald du wieder ans tageslicht gekommen bist… also, "sicher" warst du auch bisher nur, wenn du den ganzen tag in der u-bahn rumgekurvt bist. aber was weiß ich schon über deine hobbys… ;-)

  5. Martin_mb meint: (24.2.2007 um 14:07) AntwortenReply to this comment

    @ 4, martin

    Stimmt, aber bisher konnte ich durch den Einstieg in einen U-Bahnhof (mit mehreren Linien) "off the grid" gehen, um dann ohne Vorankündigung erst wieder in einem ganz anderen Stadteil auf dem Schirm zu erscheinen. Das macht es für Verfolger schwieriger, sie mussten schon die gleich U-Bahn nehmen (Ich sag ja, Paranoia: ON)

    Andererseit fällt mir gerade auf , daß ich jetzt nicht mehr mein Telefon auf die Ladefläche eines vorbeifahrenden Lasters werfen muß, wenn ich "die Meute" beschäftigen will. Jetzt könnte ich es einfach unter den Sitz in der U-Bahn kleben. Auch nicht schlecht.

    "aber was weiß ich schon über deine hobbys…"

    Hobbys? Frei nach "Collateral": "martin, I do this for a living!" ;-)

  6. h.c. meint: (24.2.2007 um 14:23) AntwortenReply to this comment

    Ich würde das Telefonieren in Zügen sowieso verbieten. Man stelle sich vor bei 1.000 Fahrgästen klingelt gleichzeitig das Telefon, der Lokführer wird dadurch so abgelenkt das er das Haltesignal übersieht…

    Unrealistisch? Terroristen können solch einen Virus bestimmt entwickeln, damit alle Handys die sich in diesem Bereich aufhalten anfangen zu klingeln!

  7. Matidio meint: (24.2.2007 um 14:34) AntwortenReply to this comment

    In Zeiten der Terrorismushysterie eigentlich ungewoehnlich. Wo doch in anderen Laendern, die Bahnattentate miterleben durften wie Spanien und England, laut darueber nachgedacht wird Telefonnetze dort zu verbieten, damit sich Terroristen bloss nicht telefonisch am Tatort abstimmen koennen. Aber da kommt ein Schaeuble auch noch drauf …

  8. h.c. meint: (24.2.2007 um 14:38) AntwortenReply to this comment

    @7, ahh… man lernt nicht aus.

    CB-Funk und Walkie Talkies werden dann wohl auch verboten?

    Nebenbei: Über CB-Funk geben sich die LKW-Lenker Infos darüber wo geblitzt und/oder kontrolliert wird…

  9. ichich meint: (24.2.2007 um 15:39) AntwortenReply to this comment

    Der sogen. Tunnelfunk ist seit Jahren Realität.
    Vor allem in Bereichen mit vielen unterirdischen
    Verkehrsbauwerken.

    Was ist das nur für eine Angst in manchen
    Krämerseelen, geortet werden zu können.
    Was h.c. ( #6 und #10 ) durch seine Kommentare
    offenbart, läßt auf jugendliche Rumbrabbelei
    schließen.
    Citicen Band und Walkie Talkie. Weiß er wovon er
    schreibt? Verbieten?
    Die CB – Funktionalität / Zugehörigkeit des Babyfon
    wird noch an ihm hängen, denke ich.

  10. h.c. meint: (24.2.2007 um 15:57) AntwortenReply to this comment

    @9, etwas sinnfrei Ihr Beitrag, nicht?!

  11. F.R. (Psycho-Blog) meint: (24.2.2007 um 16:57) AntwortenReply to this comment

    Im Reichenviertel öffnet eine neue Arztpraxis. Doch niemand erscheint. Nach vier Tagen warten dann doch der erste Patient. Der Arzt schnappt sich den Telefonhörer und fängt an, wichtige Befunde und eine Menge medizinischer Fachwörter in den Hörer zu quatschen. Nach fünf Minuten fragt er den Patienten, der sich alles ruhig angehört hat: "Nun, was kann ich für Sie tun?" – "Eigentlich nichts, ich bin der Fernmeldetechniker und soll Ihr Telefon anschließen."

    *fg*

  12. Enno Lenze meint: (24.2.2007 um 18:20) AntwortenReply to this comment

    ich habe in berlin shcon 98/99 rum im tunnel telefoniert und in Bochum auch seit jahren. Dachte das sei überall so ;)

  13. SvenR meint: (24.2.2007 um 19:56) AntwortenReply to this comment

    Ich kann Udos Befremden gut nachempfinden. Früher habe ich auch immer über die Wichtigtuer gelacht, die im S-Bahn-Tunnel lautstarke Gespräche mit Ihrem Mobiltelefon geführt haben. Bis dann auf einmal unterm Frankfurter Hauptbahnhof mein eigenes klingelte.

    GPRS und EDGE gehen aber meist immer noch nicht im Tunnel. Jedenfals bei uns in Frankfurt.

  14. IB meint: (24.2.2007 um 20:18) AntwortenReply to this comment

    In Mainhattan gibt's das nun schon wie lange?! *kopfkratz* Und GPRS geht, zumindest bei mir mit D1.

  15. skugga meint: (24.2.2007 um 23:17) AntwortenReply to this comment

    @ 14: Dito, und zwar mit O2.

    Aber wie oft wünsch ich mir, es ginge alles nicht, wenn mal wieder die halbe U-Bahn quasselt…

  16. Welf Winter meint: (25.2.2007 um 00:24) AntwortenReply to this comment

    h.c. "Unrealistisch? Terroristen können solch einen Virus bestimmt entwickeln, damit alle Handys die sich in diesem Bereich aufhalten anfangen zu klingeln!"

    Dafür braucht es keinen Virus – es genügt einen handelsüblichen GSM-Jammer leicht zu modifizieren. Ein Riesenspaß – erst im Biergarten, im Bus oder auf nem Open-Air-Konzert für 10 Minuten alle Mobilfunken "still machen" – und dann alle auf einmal bimmeln lassen.

    Generell empfinde ich es aber ohnehin als extrem unhöflich und stillos im Beisein anderer Menschen diese durch seine Funkerei akustisch zu belästigen. Aber dafür gibt es ja die Jammer

  17. Philipp meint: (25.2.2007 um 06:04) AntwortenReply to this comment

    Also Heinrich-Heine Allee, stellenweise Steinstraße/Königsallee und auch am Hauptbahnhof konnte man zumindest immer an den unterirdischen Gleisen telefonieren.

    Ich finds eigentlich ziemlich praktisch :)

  18. akbwl meint: (26.2.2007 um 09:05) AntwortenReply to this comment

    In München wurden Umfragen gemacht und daraufhin beschlossen, die zum telefonieren notwendige Technik nicht in der U-Bahn einzuführen. Zum Glück hat man hier noch seine Ruhe!

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