Werbe-Anrufe im Visier der Politik
Unerbetene Werbeanrufe sind ein Verstoß gegen das Gesetz gegen den Unlauteren Wettbewerb (UWG) – doch das kratzt aggressiv werbende Firmen meist wenig. Den Anruf zu beweisen ist wegen unterdrückten Telefonnummern schwierig, die möglichen Folgen für den Werber sind ohnehin gering. Laut einem Bericht im “Tagesspiegel” halten einige Politiker nun strengere Vorschriften für sinnvoll:
Das Verbraucherschutzministerium will erreichen, dass Anrufer ihre Nummern nicht länger unterdrücken können. Die Grünen wollen Firmen per Gesetz Bußgelder bis zu 50 000 Euro aufbrummen. Die Union – Julia Klöckner, Fraktionsvize Wolfgang Bosbach und Rechtspolitiker Günter Krings – hat das Bundesjustizministerium aufgefordert, mögliche Schritte zu prüfen. „Schon der erste Verstoß muss zu spürbaren Einbußen bei den Unternehmen führen“, fordert Klöckner. Verträge, die den Verbrauchern am Telefon untergeschoben werden, sollen unwirksam sein.
Mehr hier:
http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/archiv/22.04.2007/3217612.asp
Wenig Verständnis habe ich bei diesem Thema für Finanzvermittler, etwa aus der Versicherungsbranche, die die Kundenberatung in Gefahr sehen und sich fragen, “wie bei der Rechtsprechung Makler und Versicherungsvermittler noch arbeiten sollen”.
Anrufe zu laufenden Verträgen sind durchaus zulässig, etwa wenn es um die Schadenregulierung geht.
Und ansonsten, wenn etwa die neue Rentenversicherung präsentiert werden soll, kann das m.E. genauso per Brief geschehen.
(Autor: AK)
„Alles ist im Fluss“, heißt es im Bundesjustizministerium, „das Ergebnis ist offen.“
Na dann…
Werbeanrufe sind der Grund, warum ich nicht mehr im Telefonbuch stehe. Seitdem meldet sich nur noch die Telekom und will mir Mobilfunkverträge aufschwatzen. Schlimm genug, eigentlich.
…und wieder wird eine "Sau durchs Dorf" gejagt, damit man den armen schutzwürdigen Wählern im Land etwas Gutes tun kann. Durch immer neue solcher Regeln wird aus dem ehemals selbstverantwortlichen Bürger ein armes Geschöpf, einem Kind gleich.
Die Politiker fühlen sich immer mehr als Erzieher, die "Bürger" werden mit jedem Schritt unmündiger.
@3 Prinzipiell gebe ich Dir ja dabei ja recht, aber der Bezug zu dem Thema will sich mir in diesem Fall nicht so recht erschließen. Ich wäre ja sehr gerne selbstverantwortlich und würde entscheiden, wer mich anrufen darf und wer nicht. Aber da hält sich halt niemand dran. Inwieweit ich da auch "erzogen" werde, ist mir auch unverständlich.
Für Verbraucherschutz lässt man sich gerne mal etwas Zeit.
Wenn's aber um das einheitliche Feindbild geht (irgendwo zwischen Internetnutzer, "Raubkopierer", Moslem und "Killerspieler" angesiedelt), dann wird aber gerne was durchgewunken.
Ich LIEBE Werbeanrufe. Ich sag immer erstmal "guten tag", dann stellen die sich vor und ich lege meinen Telefonhörer einfach mal beseite.
Wenn das mal jeder machen würde, dann würde sich das für die Werbefirmen nicht mehr rechnen :)
Wenn ich im Display "Nummer unterdrückt" sehe gehe ich nicht ran. Ich mach doch auch keinen Leuten die Tür auf die eine Maske über dem Kopf haben oder?
Und wer wirklich was will kann auch auf den AB quasseln.
ähm, müsste es nicht "für sinnvoll" statt "zu sinnvoll" heissen?
"Ich mach doch auch keinen Leuten die Tür auf die eine Maske über dem Kopf haben oder?" Der war gut… :)
Wir sind zum Teil selber schuld es muss ja immer mit Payback-, Shell-, HappyDigits- und SüdBestKarten eingekauft werden. Das Formular ist schnell ausgefüllt und Plötzlich gehört man zu den 26,5 Millionen!!! Paybackkarten-Besitzern.
So werde ich mich bestimmt nicht mehr darüber wundern wenn ich zB Werbung über Babywindeln bekomme, nur weil meine Freundin 1 Woche zuvor einen Schwangerschaftstest gekauft hat.
@7
Wenn du keine Bekannten und/oder keine Bekannten hast, die ihre Rufnummer unterdrücken ist das sicherlich das Mittel der Wahl.
Bevor ich es vergesse, hier der Gewinner des BigBrother Awards:
http://www.bigbrotherawards.de/2000/.com/
@Jan:
Seltsam, ich habe noch nie einen Werbeanruf bekommen. Gut, ich stehe nicht im Telefonbuch, mache keine "Gewinnspiele" (Gewinn liegt wohl eher bei den Unternehmen;-) mit und habe auch keine Kundenkarten, vielleicht ist das ein Grund?! Ich bin mir allerdings nicht sicher, wie die bösen Werbeanrufer an die Nummern kommen. Vielleicht ist das nur Zufall.
Aber selbst wenn das nur Zufall wäre, möchte ich nicht beschützt werden durch irgendwelche Gesetze.
Ich sehe die Tendenz, je immer mehr Schutzmassnahmen aufbaut werden, desto weniger muss das ehemals noch als Bürger bezeichnete Wahlvolk selbst nachdenken. Dass ist wie mit den Kindern: baut man überall Schutzmechanismen (Steckdosen, Treppen etc.) fühle sie sich sicher und erkennen nicht, wo Gefahren herkommen und liegen.
@David: Stimmt, wird korrigiert.
@12:
Bisher hatte auch ich ohne Telefonbucheintrag, dafuer mit Eintrag in der Robinsonliste, dem an-die-Leine-legen der eigenen Lieferanten (weder Werbung noch Weitergabe) sowie einem entsprechenden Aufkleber am Briefkasten meine Ruhe.
Der Rest, welcher trotzdem hindurchschlüpft, nervt jedoch um so mehr und davon nimmt die unerbetene Telefonwerbung einen Großteil ein: Offenbar kursieren graue Listen mit Telefonnummern ohne Eintrag, bei denen ein – ein einziges Mal durch zufällige Anwahl – ein Teilnehmer identifiziert wurde. Mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit haben die Werber dann auch den Stadtteil und somit hinreichend genaue demographische Hintergrundinformationen um die Telefonnummer für weitere Anrufe zu qualifizieren.
@12, Sascha
Ich nehme prinzipiell nicht an Gewinnspielen teil und gebe auch sonst nicht meine Telefonnummer an. Hat alles nichts gebracht. Erst, seitdem ich umgezogen bin und mich nicht mehr ins Telefonbuch eingetragen habe, werde ich verschont. Nun würde ich mich aber vielleicht recht gerne ins Telefonbuch eintragen lassen…
Und wie gesagt, ich stimme Dir prinzipiell zu und will unter keinen Umständen vom Staat vor mir selber geschützt werden. Wenn mir aber mehrfach täglich telefonisch Angebote unterbreitet werden, offenbar *nur* weil ich im Telefonbuch stehe, dann schützen mich Gesetze hier meiner Ansicht nach nicht vor mir selber, sondern tatsächlich vor semikriminellem Gesindel.
Wenn es den Werbefirmen zur Pflicht gemacht wird deren Telefonnummer mizusenden, dann irgendwann auch den Privatpersonen. Die Möglichkeit, selbst entscheiden zu können ob man seine Nummer mitsenden möchte oder nicht, ist für mich von hohem Wert (Privatsphäre). Jedes Ding hat zwei Seiten. Einzelne Blogger haben hier schon Tipps für den Umgang mit lästigen Werbeanrufern gegeben, die m.E. nützlich sind.
Wozu benötige ich Werbeanrufe ?
Für nichts. Ich als Verbraucher habe keinerlei Vorteil daraus. Einzig der Verkäufer kann seine psychologische Masche an arglosen Menschen abziehen.
Wen das nicht nervt, gut.
Für alle anderen würde es reichen das Verträge am Telefon durch Unterschrift bestätigt werden müssen. Seriöse Geschäftsleute haben damit kein Problem und der nervige Rest hat bald keine Lust mehr weil das "über den Tisch ziehen" nicht mehr funktioniert
Das mit der unterdrückten nummer sollte meiner Meinung nach wirklich abgeschafft werden. Das wird doch sowieso nur missbraucht.
Gruß,
Jan
Ich habe einmal das Counterscript (http://www.xs4all.nl/~egbg/duits.html) verwendet. Das war wirklich sehr ulkig: Die Dame hat mir am Ende tatsächlich ihre Zahnpastamarke verraten.
Fünf Minuten später kam der zweite Anruf vom selben Callcenter. Diesmal war offenbar auf Lauthören geschaltet worden (Kollegen, Ausbilder, Supervisor?). Anscheinend hatte das Gespräch für einige Irritation gesorgt. Ich habe dann gesagt, dass ich erstmal keine weiteren Fragen hätte (-: und aufgelegt.
Ein Tipp von mir: Man ist sehr aufgeregt, wenn man das Skript verwendet. Evtl. ist es günstiger, wenn man es vorher einmal übt. Aber den Spaß ist es sicher wert. (-:
Auch eine lustige Idee gegen Werbeanrufe: http://www.frank-geht-ran.de
Werbeanrufe SIND lästig. Das ist wohl unstrittig. Dass man dagegen, ebenso wie gegen Email-Spam, etwas tun müsste, liegt m.E. auch auf der Hand. Nur: Blinder Aktionismus nützt keinem. Was, wenn die Nummer trotzdem nicht mitgesendet wird? Was, wenn das Unternehmen in einem Drittland sitzt, wo derartiger rechtlicher Schutz nicht durchsetzbar ist? Es gibt schon keinen wirksamen rechtlichen Schutz gegen Email-Spam, bei dem der Absender ja unschwer erkennbar ist. Wie soll das denn bei Telefonanrufen gehen? Ich empfehle, erstmal hinsetzen und nachdenken, dann handeln.
Sicher, es gibt Strategien, um dieser Art von Anrufern zu begegnen. Aber dazu habe ich ja gerade keine Lust. Mich nervt es schon tierisch, wenn ich (ungelogen) bis zu fünf Mal am Tag zum Telefon wetzen muss, um Werbeabrufe entgegen zu nehmen; ich habe das Teil schließlich nicht um den Hals hängen. Besonders begeistert es mich, wenn die Anrufe so früh am Morgen kommen, dass ich davon geweckt werde!
Ich bin froh, wenn ich wieder arbeiten gehen muss, dann bleibt mir das wenigstens erspart.
@18:
"Das Verbraucherschutzministerium will erreichen, dass Anrufer ihre Nummern nicht länger unterdrücken können"
Soll meiner Meinung nach heißen, dass Du nicht mehr in der Lage sein wirst Anonym eine Service-Hotline anzurufen.
Dein Arbeitgeber weiß dann auch immer ob du dich wirklich von zuhause aus krankmeldest.
…
Nur um ein paar Beispiele nicht missbräuchlicher Nutzung zu zeigen.
Ich meine natürlich "Werbeanrufe".
Wenn Sie keine Werbeanrufe erhalten wollen, drücken Sie jetzt bitte die 1.
Wenn Sie wirklich glauben, dass wir Sie dann nicht mehr anrufen, drücken Sie jetzt bitte die 2.
es wäre doch am besten, wenn die rufnummerunterdrückung wegfallen würde.
somit könnte man bei seiner isdn anlage problemlos eine blacklist mit telefonnumern von den callcentern anlegen.
und dann wäre ruhe
tree
Willst Du wirklich, dass jedes Unternehmen, das du mal angerufen hast, deine Handynummer kennt?
@23:
??? Anonym eine Service-Hotline anrufen – also wenn ich mir
dann mal vorstelle, dass Sie sich dann auch noch unter einem
x-beliebigen Namen eine Serviceleistung haben wollen
??? Arbeitgeber und von zuhause krankmelden
Wirklich zwei tolle Argumente für eine Rufnummerunterdrückung
Rufnummerunterdrückung ist Teil persönlicher Freiheit, die man nicht schon wieder einschränken muss.
Es gibt durchaus andere Möglichkeiten, cold calls das Leben schwerer zu machen. Nämlich dadurch, dass man Missbrauch mal wirklich klar sanktioniert.
Wenn die Leute schlichtweg und kommentarlos auflegen würden, wäre das auch ein Fortschritt.
Ach und liebe Telefoncomputer: Mein Anrufbeantworter kann nicht 1 oder 2 drücken. Und er will auch nicht.
Mich ärgert eigentlich nur das einem dieser Unsinn mal wieder als die Hilfe für den Bürger untergejubelt werden soll.
Schützen kann ich mich mit ISDN und der MCID(Fangen) Funktion selbst.
avm.de/de/Service/Technik...boeswilliger_Anrufer.html
Ich habe für einen Finanzmakler eine Zeitlang die Mitarbeiteraquise getätigt. Das lief klassisch ab, indem ich vor jedem Einsatz das Telefon (mit unterdrückter Rufnummer) und einen Ausdruck aus einer Telefon-CD bekam. Ich sollte dann einen vorher vorbereiteten Text absprechen, um freie Mitarbeiter zu werben, die auf Provisionsbasis Haushaltsfinanzen optimieren durften.
Auf meinen Hinweis, daß eine solche Telefonwerbung ja wohl nicht statthaft sei, bekam ich wortwörtlich zur Antwort: "Wissen Sie, wer im Telefonbuch steht, der will doch von Fremden angerufen werden. Die Bekannten haben ja schon die Telefonnummer."
Auf Nachfrage, daß ja wohl Werbung davon ausgenommen sei, wurde wiederum betont, daß hier Arbeitslosen eine Chance auf Einkommen gegeben wird.
Es ist müßig zu sagen, daß ich meinen Vertrag gelöst habe.
Später habe ich mich dann bei anderen Finanzoptimiern und den großen Dreibuchstabigen erkundigt, wie das da so läuft. Ebenso!
Meine Rufnummer ist nirgendwo eingetragen. Und wer mich aufgrund einen computerermittelten Nummernchecks erreicht, bekommt ein echtes Problem. Denn ich gebe nirgendwo meine Telefonnummer an. Niemals!
Warum so kompliziert?
Werbeanruf = Haustürgeschäft
und die Sache erledigt sich in kurzer Zeit von selbst (Widerrufbelehrung).
Mit freundlichen Grüßen
Gerd
Die Rufnummernunterdrückung muß man nicht gleich verbieten. Es würde doch genügen, einen Dienst einzurichten, den z.B. die Swisscom hat: Man kann den Anschluß gegen Anrufe sperren, bei denen keine Nummer mitgesendet wird. Die Anrufer erhalten eine entsprechende Ansage. So bleibt beiden die Entscheidungsfreiheit erhalten.
Es wird nichts passieren.
Gar nichts. Politiker reden erst mal. Dann kommen die Lobbyisten. Gleichzeitig die Bremser und Bedenkenträger. Dann kommt "was wirklich Wichtiges" dazwischen. Dann wird eine neue Sau durchs Politikerpopulistendorf getrieben. Vielleicht erinnert man sich in einem Jahr daran, dass da was war. Dann macht man einen Gesetzesvorschlag der garantiert der Wirtschaft nicht weh tut. Der wird von dreißig Hanseln (von über 600, von denen es die meisten grundsätzlich nicht nötig habe mal im Plenarsaal zu erscheinen) durch gewunken. Ende des Themas, alles wie zuvor. Die Belästigungen gehen ungehemmt weiter. Aber, "man hat ja was dagegen getan".
@34:
Plausible Beschreibung des wahrscheinlichen Ausgangs des Falles.
Ich habe vor einigen Monaten bei einem Werbeanruf von einer gewissen Bank dem beworbenen Produkt zugesagt, die Werbung schriftlich erhalten und dann aufgrund der schriftlichen Zusage (die netterweise auch noch das Telefongespräch erwähnt – besser geht's nun wirklich nicht) auf Unterlassung geklagt. Seitdem hoffe ich tagtäglich auf einen weiteren Anruf der besagten Bank… die Vertragsstrafe wäre lohnenswert ;-)
@32 Gerd -
Wenn es denn mal so einfach wär.
Nur als ein Beispiel aus der Realität:
Habe mal bei einer Bank im Telefonservice gearbeitet und hatte da wöchentlich mit aufgelösten Rentnerinnen/Rentnern und anderen zu tun, die anriefen, weil sie über das Telefon im schlimmsten Fall Kontodaten herausgegeben haben, aber nicht wussten, wem überhaupt und teilweise auch nicht, für was sie da einen Vertrag abgeschlossen haben. (Lottogesellschaften sind toll).
Einem juristischen Laien, noch dazu im betagten Alter, der nicht sofort im Internet gucken kann, wie sowas abläuft, bringt so ein Cold Call aufgrund der schönsten Anruftechniken ("Sie brauchen das, sonst haben Sie ganz, ganz viele Nachteile") nach Aufwachen aus der Schockstarre den Puls auf 220. Ich hatte nicht selten Senioren am Telefon die deswegen nächtelang aus Sorge, was da nun kommt, nicht schlafen konnten.
Und auch beruhigende Erklärungen und Hilfe bedeuten ja nicht, dass der Spuk sofort vorbei ist. Nein, bei den ganz unseriösen wird dann monatelang immer wieder versucht, abzubuchen. Und das bedeutet entsprechend Zeitaufwand. Und ärgert. Gerade für Rentner mit kleiner Rente löst sowas Existenzangst aus.
Sich so einen Aufwand wie 36 AL zu machen, kann man auch nur von dem verlangen, dem solche Sachen Spass machen. Der Rest guckt in die Röhre.
Aufgrund der Mitarbeiterstruktur der Callcenter und dem Druck auf den einzelnen Mitarbeiter wird es auch immer genug schwarze Schafe unter den Mitarbeitern geben, die entsprechend das Blaue vom Himmel lügen, um die Quoten zu schaffen.
Noch ein Tipp am Rande: Wenn ich denn mal Lust und Zeit habe so einen Anruf mit unterdrückter Rufnummer anzunehmen und wirklich so eine Lottobude o.ä. dran ist bringe ich folgenden Spruch: "Tut mir leid, aus religiösen Gründen darf ich nicht an Glücksspielen teilnehmen". Schade das man die Gesichter am Ende der Leitung nicht sehen kann.. ;)
Ganz effektiv bei der Abwehr solcher Anrufe ist es, eine Trillerpfeife neben dem Telefon liegen zu haben. Spätestens, beim zweiten oder dritten so zusammengepfiffenen Anrufer wird die Nummer in den Systemen der Nummernverkäufer gestrichen…
Also wenn bei mir unterdrückte Nummer angezeigt wird ist das entweder meine Mutter oder meine Nummer, die per Festnetz anrufen. Bis jetzt hat sich erst einmal jemand mit einem Werbeanruf bei mir verirrt und da hatte ich gerade die Zeit mich mit der netten Person zu unterhalten, fand ich sehr sympathisch, denn meiner Meinung nach die Leute die anrufen können nix dafür, die machen nur ihre Arbeit. Und die Konzerne die das in Auftrag geben, ich bezweifle das die sich von einem kleinen Gesetz abhalten lassen.
Übrigens eine Karte hab ich nur für meinen Lieblingsbuchladen und ne Stempelkarte für den Eisladen, auch spiele ich bei keinen Gewinnspielen mit und habe nur ein Handy, vielleicht liegt es ja daran das sich bis jetzt niemand weiteres gemeldet hat :).
Also wenn bei mir unterdrückte Nummer angezeigt wird ist das entweder meine Mutter oder meine Oma, die per Festnetz anrufen. Bis jetzt hat sich erst einmal jemand mit einem Werbeanruf bei mir verirrt und da hatte ich gerade die Zeit mich mit der netten Person zu unterhalten, fand ich sehr sympathisch, denn meiner Meinung nach, die Leute die anrufen können nix dafür, die machen nur ihre Arbeit. Und die Konzerne die das in Auftrag geben, ich bezweifle das die sich von einem kleinen Gesetz abhalten lassen.
Übrigens eine Karte hab ich nur für meinen Lieblingsbuchladen und ne Stempelkarte für den Eisladen, auch spiele ich bei keinen Gewinnspielen mit und habe nur ein Handy, vielleicht liegt es ja daran das sich bis jetzt niemand weiteres gemeldet hat :).
@41: schön zu hören, dass es auch freundliche Werbe-Anrufe gibt.
Als bei mir mal so ne Firma anrief und ich die Dame am Telefon mal spontan darauf aufmerksam gemacht habe, dass das, was sie da macht illegal wäre und man sich bei solchen Aktionen an die Polizei wenden könne, wurde mir ein "Arschloch, leck mich" entgegen geschleudert und aufgelegt.
Eine Woche Firma hatte ich dieselbe Firma am Aparat. Einfach nur nach den Firmen-Daten erkundigt und schwupps, die Dame hat aufgelegt und ich hab seitdem nichts mehr von denen gehört…
Generell finde ich dieses Gejammer um diese ach so schrecklichen Telefonaquisiteure ganz schön albern. Wenn mich so jemand anruft, erklingt ein freundliches "Nein, vielen Dank" und ich lege auf. Wo ist das Problem? Und wenn die mich drei Mal am Tag anrufen, hält mich doch nichts davon ab, einfach "Nein" zu sagen, oder?
Ach so, ihr armen, hilflosen, verwirrten, mißbrauchten Lämmchen seid dazu nicht in der Lage, was?
Kindergartenniveau.
@HinRichter
Gib Nummer!
Wetten, dass du deine Meinung spätestens nach dem achten oder neunten Anruf pro Tag änderst? Zumindest wenn du nicht auf Werbeanrufe als einzige Form von sozialen Kontakten angewiesen bist.
Du findest acht oder mehr Cold-Calls pro Tag übertrieben? Ich auch. Ich bekomme sie. Du kannst sie auch bekommen. Kein Problem, gib Nummer!
Hm, stehe nicht im Telefonbuch und hab gottseidank noch keinen Werbeanruf im Festnetz bekommen.
Ich gebe auch nur meine Handynummer an, und nur dann, wenn es erforderlich ist. Hatte da bisher nur Verlage, von denen ich wußte, dass ich meine Telefonnr abgeben hatte. Denen hab ich erzählt ich würde ins Ausland verziehen und seitdem ist Ruhe.
@43 Hinrichter:
Wenn man nix besseres zu tun hat, als an Urlaubstagen, die man mal zu Hause verbringt, öfter mal zum Telefon zu laufen, um immer wieder einen Werbeanrufer dranzuhaben, dann ist das vielleicht etwas anderes.
Auch wenn man am Schreibtisch sitzt, das Telefon daneben, und einfach nur abheben muss, dann stört so ein sinnloser Anruf, wenn man gerade in die Arbeit vertieft ist.
Noch nerviger ist, wenn man auf einen richtigen, wichtigen Anruf wartet.
Was das mit Kindergartenniveau zu tun hat, weiß ich nicht. Parallelen zum Kindergartenniveau zeigt da doch wohl eher Ihr Posting.
Ganz zu schweigen davon, daß, wie ich weiter oben schon beschrieb, es natürlich auch um die hilflosen, verwirrten Lämmchen geht, die sich am Telefon dann etwas aufschwätzen lassen. Die sind zum einfachen Auflegen nicht in der Lage. Da mag man sich als ach so intelligenter Bock drüber lustig machen, sagen, "bei mir ist das alles aber einfach, die sind halt belämmert", trotzdem stellt es ein reales massives Problem dar.
@19, Björn:
Stimmt, daß Gegenscript ist klasse! Ich kann's nur wärmstens empfehlen. Ich habe gedacht, das klappt nie – und es hat bislang jedesmal geklappt!!! :-)
beim gewerblichen kunden wird ja ähnliches schutzbedürfnis unterstellt, weil ja verausgesetztes interesse schwer nachzuweisen ist. – allerdingt ist der cold call bei gewerblichen kunden imho nicht generell nachteilig zu sehen. erstens mögen gewerbliche kunden keine kalt-besuche (sondern eben nur nach telefonischer vorankündigung), ausserdem: welche chance hat man dann? und komme mir keiner mit der briefpost…
Also wer sich 8-9 cold- calls am Tag gibt ist entweder zu dumm dagegen was zu tun oder will angerufen werden weil er sonst nicht angerufen wird!
Ich meine wenn mich etwas in dem Ausmaße stört, dann tue ich auch was dagegen. Einfach neue Nummer und nicht mehr ins Telefonbuch eintragen lassen. Jetzt hör ich schon die einzelnen das Sie klagen aber ich müßte dann an 1000 Leute meine neue Nummer wieder verteilen usw.
Naja dann lebt halt weiter mit den netten Werbern am Telefon und beschwert euch nicht!
Bitte nicht zu persönlich nehmen aber man könnte manchmal meinen man ist nur von Hilflosen Menschen umgeben die nur Opfer sind und alle anderen sind immer Schuld und aus Dickköpfigkeit sich nicht selber hilft.
Und Gesetzt hin oder her solange damit Millionen und aber Millionen umgesetzt werden, wird sich gar nichts tun!
Und noch zum Schluß wette ich das jeder der über längere Zeit Arbeitslos ist solch einen Call-Agent Job auch machen würde! Ha Ha Ha wie Geil!
Hallo Leute,
Ich möchte mich mal als CallAgent zu der Sache hier äussern. Ihr könnt machen was Ihr wollt, solange es genug Zuhörer gibt und solche Unsummen damit verdient werden, solange 100.000 und mehr Arbeitsplätze an diesem Geschäft hängen, solange werdet Ihr auch angerufen. Ob Ihr das wollt oder nicht interessiert keinen. Hört einfach auf zu jammern und legt euch Strategien zurecht wie Ihr damit leben könnt. Sonst habt Ihr keine Chance.
Bis zum nächsten Anruf!!!!