22.10.2008

So war das nicht gemeint

Ich sprach mit der Sekretärin eines Kollegen, der gerade selbst nicht ans Telefon gehen konnte. Sie notierte die Nachricht, reagierte aber sprachlos auf meine Frage:

Ist Ihr Vorname Heike oder Helke?

Dabei ging es mir nur darum, die auf dem Fax des Anwalts etwas verwischte E-Mail-Adresse des Sekretariats richtig zu haben, damit ich ein bestimmtes Dokument senden kann. Das hätte ihr vielleicht vorher sagen sollen. Als sie wusste, worum es geht, war sie auch wieder so nett wie zuvor.

19 Kommentare zu “So war das nicht gemeint”

  1. Dx meint: (22.10.2008 um 14:20) AntwortenReply to this comment

    Ist doch alles wunderbar?
    Der Job der Sekretärin ist es doch nicht, Auskunft über sich selbst zu geben. Insofern hat sie sich korrekt verhalten.

  2. Kampfschmuser meint: (22.10.2008 um 14:21) AntwortenReply to this comment

    Und war es nun der Allerweltsname Heike oder der seltene Name Helke?

  3. Marcel meint: (22.10.2008 um 14:31) AntwortenReply to this comment

    Ja genau, wie hieß sie denn nun? :D

  4. fernetpunker meint: (22.10.2008 um 14:42) AntwortenReply to this comment

    Dachte die Dame, Udo wolle etwas von ihr? lol

  5. Jörg meint: (22.10.2008 um 14:52) AntwortenReply to this comment

    Das muss ja wirklich eine gute Kraft sein, wenn sie mit vollem Namen auf dem Briefbogen ihres Arbeitgebers vertreten ist.

    Bei Kündigung heißt es sonst: Neue Briefbögen drucken. Da schon lieber "sekretariat@RA-XYZ.de" oder so.

  6. Kampfschmuser meint: (22.10.2008 um 15:35) AntwortenReply to this comment

    @Jörg:
    Wird im Template geändert und beim nächsten Ausdruck sieht die Welt wieder schön aus. :) Zusätzlich werden Mails von der alten Mailadresse umgeleitet.
    Im Gegenzug dazu sieht es halt etwas persönlicher für den Mandanten und Co. aus.

  7. Daniel meint: (22.10.2008 um 15:44) AntwortenReply to this comment

    @5

    Die Mailadresse wird sicher nicht mit eingedruckt gewesen sein. Das Briefpapier als solches ist sicher an dieser Stelle blanko.

    Vielmehr wird Sachbearbeiter/Durchwahl/Mailadresse jeweils zusammen mit dem Briefinhalt aufgedruckt werden … Laserdrucker …

    Klar, wenn ein Anwalt geht/gegangen wird … oder ein neuer hinzu kommt, dann muss man zuerst mal das alte Biefpapier aufbrauchen und dann neues drucken lassen oder man stampft die Restbestände ein. deshalb dauert es normalerweise auch eine gewisse Zeit, bis ein "Neuer" auch auf dem Briefkopf erscheint …

  8. Darkstalker meint: (22.10.2008 um 15:54) AntwortenReply to this comment

    Die Wahrscheinlichkeit sprach eindeutig gegen "Helke" – wer heisst denn schon so?!

  9. Die Wahrheit meint: (22.10.2008 um 16:17) AntwortenReply to this comment

    Im Prinzip hätte man auch einfach ausprobieren können: Die Wahrscheinlichkeit, dass im Sekretariat zwei Sekretärinnen arbeiten, die sich nur dirch einen Buchstaben im Vornamen unterscheiden, war doch ziemlich gering.

  10. Thomas meint: (22.10.2008 um 17:03) AntwortenReply to this comment

    Ich bin auch gegen die verbreitete Unsitte, den Vornamen unbedingt in die Mailadresse aufzunehmen.

    Für den Namen gibt es ja schließlich ein Extrafeld im Mailprogramm. Es ist vollkommene Platzverschwendung, wenn da als Absender steht:

    Hans-Peter Obermeyer

  11. Thomas meint: (22.10.2008 um 17:04) AntwortenReply to this comment

    Da fehlte die Hälfte:

    Hans-Peter Obermeyer <Hans-Peter Obermeyer@firma-wichtig.de>

  12. fernetpunker meint: (22.10.2008 um 17:46) AntwortenReply to this comment

    Die Domain "firma-wichtig.de" ist nicht registriert.

  13. Matthias Sch. meint: (22.10.2008 um 17:57) AntwortenReply to this comment

    @Thomas (10): tja, dumm ist es nur, wenn zwei Träger desselben Nachnamens in der gleichen Firma tätig sind – bei uns wurde deswegen vor einigen Jahren "Initial-Punkt" vor den Nachnamen ergänzt….

  14. Matthias Sch. meint: (22.10.2008 um 17:58) AntwortenReply to this comment

    P.S.: In unserem Fall wäre allerdings "Heike" oder "Helke" für die korrekte Emailadresse egal gewesen ;-)

  15. 4thmarch meint: (22.10.2008 um 20:58) AntwortenReply to this comment

    Da wollte ich eine E-Mail an eine Adresse der Form vorname.nachname@firma.de schreiben und habe mit mit folgender Frage viel Spott unter den Kollegen eingefangen:
    Wie heißt denn Frau X mit Vornamen?

    @13
    Bei uns auch, aber nur für den neuen Namensträger. Herr K. Schmidt bekommt seitdem regelmäßig Mails, die für den neuen Geschäftsführer bestimmt war.

  16. bert meint: (23.10.2008 um 07:21) AntwortenReply to this comment

    Helka

  17. Dennis Reichenbach meint: (23.10.2008 um 10:49) AntwortenReply to this comment

    Die Wahrscheinlichkeit spricht zwar für Heike, aber für den Fall wichtige Dokumente per Email zu versenden ist nicht die Wahrscheinlichkeit, sondern Murphys Gesetz verantwortlich. Und das wiederum spricht eindeutig für Helke…

  18. hexe meint: (23.10.2008 um 12:50) AntwortenReply to this comment

    So wird es sein, wenn die Sekret'rin Ayshe heisst:
    http://www.youtube.com/watch?v=FoxoT2BGeZg&feature=related

  19. Hugo meint: (23.10.2008 um 18:14) AntwortenReply to this comment

    @18 Dann sollen die Familien aber auch die Mehrkosten tragen für fehlenden Unterricht und Ersatzbetreuung.

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