So war das nicht gemeint
Ich sprach mit der Sekretärin eines Kollegen, der gerade selbst nicht ans Telefon gehen konnte. Sie notierte die Nachricht, reagierte aber sprachlos auf meine Frage:
Ist Ihr Vorname Heike oder Helke?
Dabei ging es mir nur darum, die auf dem Fax des Anwalts etwas verwischte E-Mail-Adresse des Sekretariats richtig zu haben, damit ich ein bestimmtes Dokument senden kann. Das hätte ihr vielleicht vorher sagen sollen. Als sie wusste, worum es geht, war sie auch wieder so nett wie zuvor.
Ist doch alles wunderbar?
Der Job der Sekretärin ist es doch nicht, Auskunft über sich selbst zu geben. Insofern hat sie sich korrekt verhalten.
Und war es nun der Allerweltsname Heike oder der seltene Name Helke?
Ja genau, wie hieß sie denn nun? :D
Dachte die Dame, Udo wolle etwas von ihr? lol
Das muss ja wirklich eine gute Kraft sein, wenn sie mit vollem Namen auf dem Briefbogen ihres Arbeitgebers vertreten ist.
Bei Kündigung heißt es sonst: Neue Briefbögen drucken. Da schon lieber "sekretariat@RA-XYZ.de" oder so.
@Jörg:
Wird im Template geändert und beim nächsten Ausdruck sieht die Welt wieder schön aus. :) Zusätzlich werden Mails von der alten Mailadresse umgeleitet.
Im Gegenzug dazu sieht es halt etwas persönlicher für den Mandanten und Co. aus.
@5
Die Mailadresse wird sicher nicht mit eingedruckt gewesen sein. Das Briefpapier als solches ist sicher an dieser Stelle blanko.
Vielmehr wird Sachbearbeiter/Durchwahl/Mailadresse jeweils zusammen mit dem Briefinhalt aufgedruckt werden … Laserdrucker …
Klar, wenn ein Anwalt geht/gegangen wird … oder ein neuer hinzu kommt, dann muss man zuerst mal das alte Biefpapier aufbrauchen und dann neues drucken lassen oder man stampft die Restbestände ein. deshalb dauert es normalerweise auch eine gewisse Zeit, bis ein "Neuer" auch auf dem Briefkopf erscheint …
Die Wahrscheinlichkeit sprach eindeutig gegen "Helke" – wer heisst denn schon so?!
Im Prinzip hätte man auch einfach ausprobieren können: Die Wahrscheinlichkeit, dass im Sekretariat zwei Sekretärinnen arbeiten, die sich nur dirch einen Buchstaben im Vornamen unterscheiden, war doch ziemlich gering.
Ich bin auch gegen die verbreitete Unsitte, den Vornamen unbedingt in die Mailadresse aufzunehmen.
Für den Namen gibt es ja schließlich ein Extrafeld im Mailprogramm. Es ist vollkommene Platzverschwendung, wenn da als Absender steht:
Hans-Peter Obermeyer
Da fehlte die Hälfte:
Hans-Peter Obermeyer <Hans-Peter Obermeyer@firma-wichtig.de>
Die Domain "firma-wichtig.de" ist nicht registriert.
@Thomas (10): tja, dumm ist es nur, wenn zwei Träger desselben Nachnamens in der gleichen Firma tätig sind – bei uns wurde deswegen vor einigen Jahren "Initial-Punkt" vor den Nachnamen ergänzt….
P.S.: In unserem Fall wäre allerdings "Heike" oder "Helke" für die korrekte Emailadresse egal gewesen ;-)
Da wollte ich eine E-Mail an eine Adresse der Form vorname.nachname@firma.de schreiben und habe mit mit folgender Frage viel Spott unter den Kollegen eingefangen:
Wie heißt denn Frau X mit Vornamen?
@13
Bei uns auch, aber nur für den neuen Namensträger. Herr K. Schmidt bekommt seitdem regelmäßig Mails, die für den neuen Geschäftsführer bestimmt war.
Helka
Die Wahrscheinlichkeit spricht zwar für Heike, aber für den Fall wichtige Dokumente per Email zu versenden ist nicht die Wahrscheinlichkeit, sondern Murphys Gesetz verantwortlich. Und das wiederum spricht eindeutig für Helke…
So wird es sein, wenn die Sekret'rin Ayshe heisst:
http://www.youtube.com/watch?v=FoxoT2BGeZg&feature=related
@18 Dann sollen die Familien aber auch die Mehrkosten tragen für fehlenden Unterricht und Ersatzbetreuung.