9.8.2009

“Ich muss jetzt in die Tiefgarage”

Rechtsanwalt Christian Kah, der sich selbst für “bekannt” hält und sich als “Scheidungspapst” tituliert, bevor er demnächst die Weltherrschaft übernimmt, hat nach eigenen Angaben schon eintausend Scheidungen gemacht. Eintausend! Wer das Familienrecht kennt, weiß: So was färbt ab, da hilft auch nichts von Ratiopharm.

Ursprünglich hatte ich den verwegenen Plan, Christian Kah selbst zu befragen. Doch dann fehlte mir der Mut, weil ich eben nicht weiß, in welche Richtung so was abfärbt.

Zum Glück kam Leah Hirschfelder, wer auch immer das sein mag, und stellte ein Interview mit Christian Kah als Pressemitteilung auf dessen Homepage. Leider war es fürs law blog nicht möglich, noch schnell die Exklusivrechte an dem bahnbrechenden Gespräch zu erwerben.

Dennoch möchte ich den Lesern nicht vorenthalten, wie großartig man sich als Anwalt fühlt, wenn einen der eine oder andere erkennt und ein persönliches Gespräch wünscht. Bis zum ersten Kniefall ist dann auch nicht mehr weit. Mein ausdrücklicher Dank gilt der überaus couragierten Leah, verbunden mit der Hoffnung, dass es nichts Ansteckendes war.

Ich rufe also aus sicherer Distanz Außenreporterin Leah, die mit Christian “The Divorce Pope” Kah auf dem Schlossplatz einer deutschen Mittelstadt steht und versucht, vor Aufregung nicht zu zittern.

“Herr Rechtsanwalt Kah, Sie reisen heute extra aus Jena zum Gerichtstermin nach Karlsruhe an. Lohnt sich der weite Weg?”

RA Kah:
“Der Weg ist nicht entscheidend. Ich begleite jeden Termin persönlich, wenn es die Zeit zulässt. Viele Mandanten legen gerade auf die persönliche Betreuung großen Wert.”

“Sie sind mittlerweile in Deutschland sehr bekannt und werden mit Anfragen sicher überhäuft. Wie gehen Sie mit den vielen persönlichen Anfragen um?”

RA Kah:
“Uns erreichen jeden Tag viele Anfragen, die ich stets persönlich beantworte. Manche Antworten werden durch mich diktiert und dann an den Mandanten versandt. Andere Anfragen werden von mir ganz persönlich eingetippt.”

“Wie wirkt sich Ihre plötzliche Popularität auf die tägliche Arbeit aus. Gibt es Veränderungen in Ihrem Leben?”

RA Kah:
“Es hat sich im Grunde nichts geändert. Ich liebe meinen Beruf und versuche, jede Scheidung möglichst ohne Streit durchzuführen. Es ist schon schmeichelhaft, wenn der ein oder andere mich erkennt und ein persönliches Gespräch wünscht. Am liebsten trete ich aber ohne weiteres Aufsehen auf.”

“Wir danken Ihnen für das kurze Gespräch hier in Karlsruhe und wünschen Ihnen alles Gute für den weiteren beruflichen Werdegang.”

RA Kah:
“Viele Dank. Jetzt muss ich aber in die Tiefgarage unterm Schlossplatz. Die 30 Grad Celsius heute reichen schließlich. Ich hoffe, wir sehen uns demnächst wieder.”

Das Interview fand auf dem Karlsruher Schlossplatz statt.

72 Kommentare zu ““Ich muss jetzt in die Tiefgarage””

  1. marcus05 meint: (9.8.2009 um 01:34) AntwortenReply to this comment

    "Scheidungspapst" gibt 75 treffer im Google und die meisten davon beziehen sich auf eben dieses Interview.

    Wenn er wirklich bekannt werden will sollte er lieber ein paar Spaßmahnungen verschicken. Eine Kollegin von ihm kommt ja schon auf 164,000 Treffer und das ganz ohne Eigeninitiative =)

  2. Muriel meint: (9.8.2009 um 01:43) AntwortenReply to this comment

    Aber seine Bodenhaftung ist beeindruckend. Ich glaube ja nicht, dass Benedikt XVI. noch viele Anfragen persönlich tippt. Ein richtiger Volks.Papst, oder so.

  3. con meint: (9.8.2009 um 02:02) AntwortenReply to this comment

    Wer mehr über "Lea(h) Hirschfelder" bzw den Papst erfahren möchte, sollte sich vielleicht auch mal folgenden Blogeintrag ansehen:

    http://ballmann.wordpress.com/2009/08/07/nepper-schlepper-und-rechtsanwalt-kahl-aus-jena/

    (Besonders der letzte Absatz hat mich doch schon aufstoßen lassen…)

  4. Princo meint: (9.8.2009 um 02:06) AntwortenReply to this comment

    Karneval ist jetzt aber noch nicht, oder?

    Nett finde ich auch den ersten Kommentar unter dem verlinkten Artikel, wo sich Familie Spangel gleich einen Tag später für die nette Scheidung bedankt. *rofl*

  5. Farlion meint: (9.8.2009 um 02:12) AntwortenReply to this comment

    Hm, ist es ein großer fauxpax, wenn man den Herrn überhaupt nicht kennt und noch nie von ihm gehört hat?

  6. Princo meint: (9.8.2009 um 02:16) AntwortenReply to this comment

    @farlion: Nein, das ist eher ein Indiz für stabile Familienverhältnisse.
    SCNR

  7. Ari meint: (9.8.2009 um 02:23) AntwortenReply to this comment

    Ja ich muss auch in die Tiefgarage in KA am Schlossplatz (wenn sie noch offen hätte…) und zwar zum kotzen über so eine billige und schmierige Selbstanpreisungspseudointerviewanbiederung…..

    Scheidungspapst aktualisiert, jetzt auch verfügbar als Bescheissungspapst!

  8. con meint: (9.8.2009 um 02:57) AntwortenReply to this comment

    #Nachtrag:

    Kleines "Interview" mit Frau Hirschfelder:

    http://ehescheidung.wordpress.com/2009/08/07/scheidungsanfragen-nehmen-zu/#comments

    Lea Hirschfelder ist neben RA Kah in der Geschäftsleitung des Betreibers von net-scheidung.de.
    (Quelle: http://online-scheidungsservice.de/index.php?page=/News/OnlineScheidung_mit_LifeSupport-14&SID=)

    Schon komisch, dass beide in Karlsruhe das Interview führen.
    Ich glaube übrigens beide werden sich recht "demnächst wiedersehen". Spätestens in Jena. Oder schon in der Tiefgarage im Auto.

  9. Lopen meint: (9.8.2009 um 02:57) AntwortenReply to this comment

    Hat Udo jetzt Komplexe, weil auch mal ein anderer RA in den Medien ist? Muss man den dann gleich im eigenen Blog lächerlich machen?
    Charakterliche Armut..

  10. Ludwig meint: (9.8.2009 um 02:59) AntwortenReply to this comment

    Alles Neidhammel hier.
    Der Herr Rechtsanwalt hat nur beste Referenzen auf der bekannten Online-Plattform der deutschen Elite-Anwälte "frag-einen-anwalt.de".
    http://www.123recht.net/anwalt.asp?id=102422&state=antworten

  11. Princo meint: (9.8.2009 um 03:08) AntwortenReply to this comment

    @10, Lopen: Immerhin ist er nicht in der verzweifelten Situation sich die Kommentare selbst ins Blog schreiben zu müssen.

  12. WhiteWolf meint: (9.8.2009 um 03:23) AntwortenReply to this comment

    @10Lopen via 12Princo:
    Oder mit sich selbst Interviews zu führen um diese in ein Blog zu stellen von welchem man selbst der Betreiber ist.

    Irgendwie deutet das doch auf ganz extreme Persönlichkeitsstörungen hin Oo

  13. con meint: (9.8.2009 um 03:24) AntwortenReply to this comment

    @10, Lopen: …oder sich die Medien gleich selbst schaffen, in denen er ist.

    /edit: *argh*, whitewolf war schneller :D

  14. Die einzige Reaktion auf dieses Interview ist: meint: (9.8.2009 um 04:55) AntwortenReply to this comment

    MMMMMMUHAAAHA!!!!!

    Danke Herr Satirepapst Vetter! für die Satellitenschaltung und die Tiefgarage.

  15. stoertebeker meint: (9.8.2009 um 06:31) AntwortenReply to this comment

    Der Text MUSS Satire sein. Irgendwas stimmt hier nicht …

  16. apex meint: (9.8.2009 um 08:30) AntwortenReply to this comment

    Interessant, jemand benutzt die Tiefgarage unter dem Schloßplatz. Bei mir im Studium (Uni Karlsruhe, direkt am Schloßplatz) war die in VWL und BWL immer ein gern genommenes Beispiel für "sich aus dem Markt preisen" (Preise zu hoch, daher keine Kunden, Reaktion Preise erhöhen usw.). Offensichtlich kann er seine Reiskosten weiterverrechnen, der Mandant wird's danken :).

    apex

  17. Hans meint: (9.8.2009 um 08:32) AntwortenReply to this comment

    Es soll ja auch Rechtsanwälte geben, die in Interviews mitteilen, dass sie schon hunderte Mandanten wegen des Vorwurfs der KInderpornographie verteidigt haben. Sehe ich vom Auftreten keinen Unterschied. Klappern gehört halt zum Handwerk, mal abgesehen davon, dass mir die Zahlen wenig glaubhaft erscheinen – in beiden Fällen.

  18. Anonymus meint: (9.8.2009 um 09:28) AntwortenReply to this comment

    @ 17 Hans

    Es macht einen ganz entscheidenden Unterschied, ob man ein einer Zeitschrift ein Interview gibt, in welchem man seine Meinung zu einem wichtigen politischen Thema darstellt (und seine Sachkompetenz durch Beispiele darlegt), oder ob man ein Scheininterview mit einem Angestellten führt, dessen Ziel nichts anderes als Selbstbeweihräucherung darstellt.
    Vielleicht hat Herr Vetter durch den Artikel ja den ein oder anderen Mandaten mehr (oder weniger), es scheint aber nicht seine Intention gewesen zu sein, die Kinderpornokonsumenter dieser Repuplik in seiner Kanzlei zu locken. Das ist der Unterschied.

  19. Juliane meint: (9.8.2009 um 10:19) AntwortenReply to this comment

    “Wie wirkt sich Ihre plötzliche Pubertät auf die tägliche Arbeit aus. Gibt es Veränderungen in Ihrem Leben?”

  20. Fawkes meint: (9.8.2009 um 10:25) AntwortenReply to this comment

    Auch wenn ich die dort gewählte Selbstdarstellung eher befremdlich finde, ist mir das zunehmende Bashing des Herrn schlicht zu simpel in der Aufmachung.

  21. Oliver meint: (9.8.2009 um 10:37) AntwortenReply to this comment

    Leah Hirschfelder schaut noch in die Röhre.

    http://ehescheidung.files.wordpress.com/2009/07/menschen-44432.jpg

  22. Frodo Beutlin meint: (9.8.2009 um 10:40) AntwortenReply to this comment

    * F: Doktor, bevor Sie mit der Autopsie anfingen, haben Sie da den Puls gemessen?
    * A: Nein.
    * F: Haben Sie den Blutdruck gemessen?
    * A: Nein.
    * F: Haben Sie die Atmung geprüft?
    * A: Nein.
    * F: Ist es also möglich, dass der Patient noch am Leben war, als Sie ihn autopsierten?
    * A: Nein.
    * F: Wie können Sie so sicher sein, Doktor?
    * A: Weil sein Gehirn in einem Glas auf meinem Tisch stand.
    * F: Hätte der Patient trotzdem noch am Leben sein können?
    * A: Ja, es ist möglich, dass er noch am Leben war und irgendwo als Anwalt praktizierte.

  23. RALupo meint: (9.8.2009 um 11:15) AntwortenReply to this comment

    Wenn ich die Pressemitteilung richtig lese, hat der gute Kollege 1.000 Lebenspartnerschaften aufheben lassen – von Scheidungen steht da nix. Lebenspartnerschaften sind ja bekanntlich so eine Art Ehesurrogat für Homosexuelle.

    In Anbetracht der Tatsache, dass es die Lebenspartnerschaft für Homosexuelle noch gar nicht so lange gibt..

    Dieser Beitrag wurde aus meinem Wohnzimmer verfasst und ich werde jetzt ein Fenster öffnen.

  24. der@jurist.de meint: (9.8.2009 um 11:47) AntwortenReply to this comment

    Eine Seite von Juristen, die es noch nicht einmal fertig bringt, ein richtiges Impressum zu veröffentlichen.

    http://ehescheidung.wordpress.com/about/
    http://www.net-scheidung.de/impressum.php

    Respekt!

  25. Billy meint: (9.8.2009 um 12:24) AntwortenReply to this comment

    Total-OT:

    Nach dieser Quelle (Vorabinfo zu ZDF-Sommerinterview von Westerwelle) muss man leider davon ausgehen, auch mit der "F".D.P. in der Regierung mehr Überwachung zu wählen:

    "Offenbar als Schritt zur Union hin sagte Westerwelle, dass man zwar Bürgerrechte schützen, sich neuen Sicherheitsgesetzen aber nicht verweigern wolle. Die Aussage dürfte einen in der letzten Woche an die Öffentlichkeit gelangten Wahlkampfleitfaden der FDP einiges an Nutzwert nehmen."

    http://www.heise.de/tp/blogs/8/143245

  26. SvenC meint: (9.8.2009 um 12:42) AntwortenReply to this comment

    Ich kenne den nicht. Ist das nun gut oder schlecht?
    Okay. Ich würde auch nie heiraten…

  27. Mangelhaftes Impressum meint: (9.8.2009 um 13:10) AntwortenReply to this comment

    @ der@jurist.de

    Das ist wohl häufiger der Fall.
    Auch bei RA Lupo (Beitrag 23) findet sich kein korrektes Impressum. Es fehlt neben der Steuernummer auch der Hinweis auf die Standesvorschriften und die Kammerzugehörigkeit.

    Leider kann ich Herrn "Lupo" das nicht mittels seines Kontaktformulares mitteilen, weil beim Anklicken des Texteingabefeldes mein "noscript" anspringt und eine Warnmeldung verursacht. Umadressierung.

  28. CCF meint: (9.8.2009 um 13:22) AntwortenReply to this comment

    a) die Steuernummer gehört nicht ins Impressum, sondern nur die USt-ID-Nummer
    b) und die nur, wenn man eine hat, was nicht Pflicht ist – die Braucht man nur für grenzüberschreitende Rechnungen

  29. Marc meint: (9.8.2009 um 13:32) AntwortenReply to this comment

    Grundsätzlich ist es kein sehr netter Zug, sich öffentlich über Kollegen lustig zu machen – ein Minus für Udo Vetter.
    Aber natürlich hat der Scheidungspapst hier marketingmäßig danebengegriffen.

  30. Hannes meint: (9.8.2009 um 13:56) AntwortenReply to this comment

    > Grundsätzlich ist es kein sehr netter Zug, sich öffentlich über
    > Kollegen lustig zu machen

    Oh, ein Anhänger des Krähenprinzips. Bäh :-(

  31. der@jurist.de meint: (9.8.2009 um 14:10) AntwortenReply to this comment

    @27:

    Es fehlen nicht nur die Regelungen zum Berufsrecht und die Anschrift der Kammer, sondern es fehlt auch die verantwortliche Person im Sinne des Telemediengesetzes…

    Die zuständige Kammer fehlt beim lawblog im Übrigen auch.

  32. le D meint: (9.8.2009 um 14:13) AntwortenReply to this comment

    @27: Wer heute noch was von Standesrecht schreibt, hat den vor Jahren abgefeuerten Schuss (Jahr 1997) noch immer nicht gehört…

    @28: ad a) korrekt

  33. Treater meint: (9.8.2009 um 14:17) AntwortenReply to this comment

    Wow, ganze drei Fragen. Ein umfangreiches Interview.

  34. Klaus meint: (9.8.2009 um 14:26) AntwortenReply to this comment

    Ob der wohl mit Prominentenzahnarzt Dr. Carl Friedmann verwandt ist?

  35. ro meint: (9.8.2009 um 14:40) AntwortenReply to this comment

    Was soll dieses dümmliche Herumreiten auf den Abgaben eines RA-Kollegen…..Es soll RAe geben, die bloggen selbst den Umstand, dass sie auf Toilette gehen.

    Es gibt wichtigeres als sich gegenseitig in die Seite zu fahren.

    Hat nicht viel Stil, ihr Kommentar. lieber Herr Vetter!

  36. Axel John meint: (9.8.2009 um 14:41) AntwortenReply to this comment

    Der ist kein Einzelfall.
    Es gibt da einen, der erklärt sich als Wein- und RR-Liebhaber und betreibt Kanzleiwerbung, indem er medienwirksam für einen Kindermörder bis zur UN-Vollversammlung klagt.

  37. Marion meint: (9.8.2009 um 14:42) AntwortenReply to this comment

    @17 Es ist ein Unterschied, ob man das sagt, weil man gefragt wird, oder ob man das sagt, weil man sich selbst beweihräuchern will.

    Wieso sollten die Zahlen nicht glaubwürdig sein – also zumindest bei Vetter? Weißt du, wie lange er schon tätig ist? Rechne das mal auf ein Jahr. Und dann noch mal reden.

    Übrigens ist es für einen Strafverteidiger völlig normal, im Laufe der Jahre viele Straftäter vertreten zu haben. Wenn er gesagt hätte "Ich habe schon 1000 Diebe verteidigt", dann wär dir das nicht aufgestoßen. Auch ein pädophiler Straftäter hat das Recht auf Verteidigung.

  38. Nachwuchsjuristin meint: (9.8.2009 um 14:42) AntwortenReply to this comment

    Lieber Gott,

    bitte lass' mich nie in die verzweifelte Lage kommen, so handeln zu müssen wie der Herr K, wenn ich mal groß bin.

    Amen,

    Deine Nachwuchsjuristin

  39. Hobbyjurist meint: (9.8.2009 um 14:50) AntwortenReply to this comment

    Diesen Artikel verstehe ich nicht so ganz.
    Ich sortiere ihn vorläufig mal unter Futterneid ein.

  40. WhiteWolf meint: (9.8.2009 um 15:25) AntwortenReply to this comment

    @38 Hobbyjurist:
    Der Trick an diesem Eintrag ist der, dass der Interviewte (RA X) und die Interviewende ("Unabhängige" Y) in ein und derselben Firma arbeiten. Sie ist, wie man auf verschiedenen Seiten sieht, mindestens eine Angestellte von ihm!

    Zusätzlich tut die Seite auf der sie ihre "unabhängige" Kanzleiwerbung für IHN schaltet so, als würde sie einer Limited in England gehören. Administrative Ansprechpartner nach DENIC ist allerdings besagter Herr X .
    Auf einer Seite des RAs, die Werbung für ihn macht und so tut als wäre sie unabhängig, macht seine MITarbeiterin Werbung für ihn UND tut so als wäre sie unabhängig. Das ist das perfide ;)

    Ob die gute Frau überhaupt existiert ist btw. auch noch unklar, ihr Foto jedenfalls kommt aus einer Modelagentur und geistert auch auf vielen anderen Seiten rum ;)

    edit:
    Das Bild von ihr scheint geändert worden zu sein, mal schaun obs wieder ein Agenturbild ist ;)

  41. RALupo meint: (9.8.2009 um 16:15) AntwortenReply to this comment

    @ 27

    vielleicht sollten Sie nicht den Link "Kontakt", sondern den Link "Impressum" anklicken, wenn Sie das Impressum angezeigt bekommen wollen.

    Schönen Sonntag noch.

  42. marcus05 meint: (9.8.2009 um 16:29) AntwortenReply to this comment

    @29 Marc

    gilt das gleiche auch für Anwälte wie Katja G. und Olaf T.?

  43. Hobbyjurist meint: (9.8.2009 um 19:24) AntwortenReply to this comment

    @ 39 (WhiteWolf): danke für die Erläuterung. Das ist in der Tat ein "interessantes" Werbekonzept.

  44. christian meint: (9.8.2009 um 20:12) AntwortenReply to this comment

    da drängt sich doch die frage "hä?" auf.

  45. schokoriegel meint: (9.8.2009 um 20:32) AntwortenReply to this comment

    Also bitte, Karlsruhe ist doch keine MITTELstadt ;-) Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/Mittelstadt.

  46. Edding meint: (9.8.2009 um 20:34) AntwortenReply to this comment

    Ein wunderbarer Flamewar bei ballmann, ich hatte das erst für einen Witz gehalten, dass es sich bei Lea um ein Modelfoto handelt.

  47. Michael meint: (9.8.2009 um 20:52) AntwortenReply to this comment

    Ich versteh wiederum nicht, warum sich manche nun über UV aufregen, der sich über den Kollegen lustig macht:

    Was kritisiert ist, ist keine Eigenschaft, für die der Scheidungspapst nichts kann. Wie er sich darstellt mit allen Konsequenzen ist das lustige, und das hat er sich selbst ausgesucht – wäre es sein Aussehen, eine zwanghafte Neurose, etc., für die der Mitstreiter nichts kann, ok, dann wärs daneben sich darüber lustig zu machen, aber so: Selbst Schuld :P

  48. marcus05 meint: (9.8.2009 um 21:42) AntwortenReply to this comment

    Mittelstadt höre ich zum ersten Mal, hat das neulich jemand erfunden? So wie sitt?

  49. Marion meint: (9.8.2009 um 23:22) AntwortenReply to this comment

    @Michael

    Stimmt! Ich versteh auch gar nicht, warum hier unterstellt wird, er wär neidisch. Warum sollte er denn? Man gebe mal bei google beide Namen ein. – Einen Grund für Neid hat eher Kah.

  50. studiosus juris meint: (10.8.2009 um 02:36) AntwortenReply to this comment
  51. Ben Diesel meint: (10.8.2009 um 03:18) AntwortenReply to this comment

    Wer recherchiert, der erkennt, dass der Begriff "Scheidungspapst" aus einem Pressebericht geklaut wurde und sich dort auf einen anderen Anwalt bezog.

  52. Rainer meint: (10.8.2009 um 09:15) AntwortenReply to this comment

    Gruseliger als das Interview selbst sind nur noch die Kommentare … :-). Außer #3.

  53. aussenminister_fischer meint: (10.8.2009 um 09:39) AntwortenReply to this comment

    ist das der Bruder von Hubert Kah ?

  54. Dagobert Buzzlight meint: (10.8.2009 um 10:07) AntwortenReply to this comment

    schlimmer als das Interview find ich die Kommentare…ich würde ja gerne glauben, dass die von zufriedenen Mandanten kommen…aber ich kann nicht

  55. Rainer meint: (10.8.2009 um 10:11) AntwortenReply to this comment

    @54:
    Erinnert mich an die Letterbox auf Jan Ulrichs Homepage: Der hat anscheinend nie auch nur eine kritische Zuschrift bekommen. Oder ob er die nur nicht veröffentlicht bzw. postwendend entsorgt … ;).

  56. DeserTStorM meint: (10.8.2009 um 10:40) AntwortenReply to this comment

    Hm naja mal davon abgesehen, das ich noch nie was von dem berühmten RA gehört habe, find ich das jetzt nicht so schlimm.

    Zwar irgendwie doof das mit dem "Scheidungspapst" und dem Schwachsinn. Aber eigentlich nichts, dem ich in irgendeiner Weise beachtung schenken würde. Ablage P

  57. martin x meint: (10.8.2009 um 11:05) AntwortenReply to this comment

    ich bin etwas verunsichert: laut net-scheidung.de werden doch "ausschliesslich ökologische fortbewegungsmittel" benutzt – hatte herr kah etwa seinen eselskarren da unten im kühlen halbdunkel der tiefgarage abgestellt?
    obwohl, nee, das ist ja nur der frau hirschfelder ihre seite, die wo nicht so direkt anwältin ist und den herrn kah nur interviewt hat. da ist es ja dann in ordnung wenn herr kah ohne notwendigkeit zu jedem termin persönlich fährt, egal wo in deutschland, CO2 sparen ja die "anderen" anwälte mit ihren umwelt-scheidungen schon genug.

    ((mal ehrlich: es mag nicht nett sein so über die kollegen zu lästern, aber wer sich derart penetrant nach vorn drängelt und mit den fingern schnippt, der darf sich nicht wundern wenn andere leute dann etwas genauer hinschauen))

  58. hilfe, brauche anwalt meint: (10.8.2009 um 11:36) AntwortenReply to this comment

    Und wenn es mit dem Interview nicht so ganz klappt, ist sicherlich ein solcher Eintrag hilfreich. Denn nun werden ihn schon ein paar Leute mehr kennen. ;-)

  59. avicennia meint: (10.8.2009 um 11:37) AntwortenReply to this comment

    @50…

    es kommt mal wieder nur auf die Schreibweise an….
    http://www.googlefight.com/index.php?lang=en_GB&word1=Udo+Vetter&word2=%22Christian+Kah%22

  60. torben meint: (10.8.2009 um 12:06) AntwortenReply to this comment

    @60, avicennia

    Dann muss man aber auch so fair sein:
    http://www.googlefight.com/index.php?lang=en_GB&word1=%22Udo+Vetter%22&word2=%22Christian+Kah%22

    … und da ist es erstaunlich ausgeglichen.

  61. T meint: (10.8.2009 um 12:10) AntwortenReply to this comment

    Das "Interview" ist nun verschwunden!

  62. wayback meint: (10.8.2009 um 12:28) AntwortenReply to this comment
  63. Uli meint: (10.8.2009 um 12:46) AntwortenReply to this comment

    So so. – Das Interview findet also auf dem SCHLOSSPLATZ statt und dann sagt der Interviewte "Viele [sic] Dank. Jetzt muss ich aber in die Tiefgarage unterm Schlossplatz."
    Sehr glaubwürdig. Sehr authentisch.

    Manchmal hätte ich Lust andere Leute wegen Beleidigung zu verklagen, wenn sie sich derart wenig Mühe geben, mich für dumm zu verkaufen…

  64. Marion meint: (10.8.2009 um 15:37) AntwortenReply to this comment

    Aha. Und neuerdings zählt auch Quantität vor Qualität?

    Ich sagte: Einen Grund für Neid hat er Kah. Und das bezieht sich nicht auf die Menge der Anzeigeergebnisse bei google. Gib es mal selbst ein und vergleiche noch mal. Es geht nicht um die quantitativen Ergebnisse. -.-

  65. Swen Wacker meint: (10.8.2009 um 15:54) AntwortenReply to this comment

    Sehr lustig auch, dass die zufriedene Kundin Jewgenia nur 2 Minuten später die Hälfte wieder vergessen hat:
    http://ehescheidung.wordpress.com/ihre-fragen/#comment-45

    Übrigens taucht auf dieser Seite auch wieder Frau Lea Hirschfelder.

  66. RA Christian Kah meint: (11.8.2009 um 22:08) AntwortenReply to this comment
  67. subsubgenius meint: (11.8.2009 um 22:23) AntwortenReply to this comment

    @67:
    http://en.wordpress.com/complaints/
    oder
    abuse@wordpress.com

    in 3 klicks und für jemanden, der sich so internetaffin gibt, m.e. ein kleeeines bisschen unglaubwürdig…
    btw. kontext zum blogeintrag?
    honi soit qui mal y pense ;->

  68. subsubgenius meint: (12.8.2009 um 16:50) AntwortenReply to this comment

    "nein, ich bin nicht multipel*"
    "bin ich doch"
    "bin ich nicht"
    "bin ich woh-hol"
    "bin ich gaaar nicht"
    "ach, halt die klappe"

    SCNR
    X-)

    *ICD-10, F44.81

  69. motivierend gut meint: (13.8.2009 um 23:42) AntwortenReply to this comment

    Hat den jemand mal in Karlsruhe die Terminlisten inspiziert, ob er überhaupt ein Mandat dort zu verhandeln hatte oder nur mit Jens Lindner und Leah Hirschfelder einen PR Kaffee getrunken. Der semantische Austrutscher der bahnbechenden Kombination Scheidung und Papst sei ihm von Florian Langenscheidt noch verziehen, dass er aber nur nette, statt besser verhandelte Scheidungen schafft, deutet eben doch darauf hin, dass er sich selbst in second life nicht besser auskennt bei der Scheidung von Avataren, als Friedhelm Wachs bei der Verhandlung um echte Vermögenswerte. However, es ist geradezu eine Freude, ein solches Stück viraler Marketingkunst aus Jena zu erleben, wo der Weg in den Westen eben noch das Honorar nach RVG wert ist. Einen Mindeslohn wie ihn Kollege Frank Bsirske grundsätzlich fordert wäre in diesem Fall vielleicht auch eine lohnende Forderung für Hern K.

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