Die 50-Euro-Fahndung
Wie schnell man als möglicher Straftäter mit seinem Porträt in die Zeitung kommt, zeigt eine aktuelle Fahndung der Düsseldorfer Polizei. Ein unbekannter Mann soll in einer Drogerie Waren für 4,90 Euro mit einem gefälschten 50-Euro-Schein bezahlt haben. Nun prangt sein Bild in allen Düsseldorfer Zeitungen, zum Beispiel hier, und er wird als “Verdächtiger” gesucht.
Für einen Steckbrief verlangt das Gesetz den Verdacht einer “erheblichen Straftat”. Ansonsten gehen die Persönlichkeitsrechte des Unbekannten vor.
Sicherlich ist das Inverkehrbringen von Falschgeld keine Bagatelle; es drohen Freiheitsstrafen bis zu fünf Jahren. Allerdings kann man diese Tat nur vorsätzlich begehen. Wie groß ist die Möglichkeit, dass der Person das Falschgeld ebenfalls angedreht wurde, er demnach von nichts wusste und also nicht vorsätzlich handelte?
Dass er seelenruhig in eine kameraüberwachte Drogerie spaziert sein soll, spricht jedenfalls nicht gerade gegen die Möglichkeit, dass der Betreffende arglos war. Überdies scheint er ja bislang nicht noch öfter aufgefallen zu sein, sonst könnte man ja schöne Vergleichsbilder liefern. Oder zumindest hierauf hinweisen, dass es sich um einen möglichen Serientäter handelt.
Jedenfalls fehlt offensichtlich nicht viel zur realistischen Chance, dass Sie oder ich demnächst auch auf so einem Fahndungsfoto zu sehen sind. Oder, was natürlich besser wäre, ein Staatsanwalt oder leitender Polizeibeamter. Dann möchte ich das lange Gesicht des Richters sehen, der so was abnickt.
Nun, es gibt eine Menge Strafverteidiger, die leben von solchen Fehlern. Um Straftaten dieses Kalibers zu begehen, muß man im übrigen kein Abitur haben. ;-)
Tja, denn mal schön beim Bezahlen das Lächeln in die Kamera halten, macht die Fahndungsfotos wenigstens hübscher. :-(
nun ja, es ist lediglich ein VERDACHT bzgl. einer erheblichen straftat erforderlich. und da kommt zunächst einmal § 146 stgb in betracht und – schwupps – sind wir bei freiheitsstrafe von 1-15 jahren. das problem ist da wohl eher der extrem weite verdachtsbegriff der stpo. aber der kann dem strafverteidiger auf der anderen seite auch nicht weit genug sein, folgen aus ihm doch auch die belehrungspflichten.
Hier spielt wohl die "kriminalistische Erfahrung" ein Rolle. Der Verdächtige sieht "südländisch" aus, also traut man ihm die Tat vermutlich eher zu als wenn ein gepflegter deutscher Anzugträger mittleren Alters oder die nette Omi mit dem Rollator mit dem falschen Fuffziger bezahlt hätte.
@Volker:
Das ist dann vermutlich die gleiche kriminalistische Erfahrung nach der jeder Bankautomat drogenmilieuübliche Stückelung ausgibt…
aus dem Link:
Scheint einen ganzen Monat gedauert zu haben bis die Kassiererin dazu kam den 50er überprüfen zu "können". "Dezember 2009" bis 25 Januar ist ja doch ne recht lange Zeit für diese Überprüfung.
Und wie lange dürfen Überwachungsvideos eigentlich gespeichert werden? Und wie gut soll sich die Dame eigentlich in diesem Zeitraum erinnern können von wem sie genau diesen speziellen 50er entgegebgenommen hat?
Fragen über Fragen …
@Volker: Neulich gab es hier eine Diskussion zu dem Thema. Die große Anzahl der Mitleser fand die Vorstellung hanebüchen, dass jemand von solchen Gedanken geleitet sein könnte. Schon gar nicht Staatsdiener. Die essen nicht mal Zigeuner-, sondern nur noch Roma/Sinti-Schnitzel.
Allerdings: Der Typ auf dem Foto sieht wirklich verdächtig aus. Die Omi mit dem Rollator nicht. Kann sich noch ändern, die Verbrecher von dunnemals kommen ja auch ins Rentenalter und müssen von irgendwas leben. Bald ist man sicher eher verdächtig, nur weil man alt ist. Na, und der Herr Vetter… also ich finde ja, der muss sich auch nicht wundern, wenn er eines Tages auf so einem Foto zu sehen ist, bei dem Gesicht. Alaaf.
Hast natürlich recht, Udo. Trotzdem: der sieht verdammt verdächtig aus!
@Christian:
Da soll der Leserschaft gegenüber offenbar das Verdachtsmoment der Eile geschaffen weden?
Da frage ich mich doch viel eher, warum der Geldschein nicht vor Ausgabe des Wechselgeldes geprüft wurde.
Gibt's an der Kasse keine UV-Lampe oder so einen Test-Stift? Und wenn ja, warum wird das totsichere Erkennungsgerät immer erst nachher eingesetzt, wenn der Betrüger fortgeschickt wurde und man lange genug zweifelnd über den Einsatz nachgedacht hat?
Klingt alles etwas dünn. Ich finde die Kassiererin da doch eher verdächtig. Schließlich hat sie doch bestimmt erst hinterher den echten gegen einen gefälschten Schein aus eigener Herstellung getauscht.
@Christian:
Beim Anschauen der Bänder fiel einem gewieften Polizisten sofort der falsche Pelzkragen auf, damit war die Täterschaft bezüglich Falschgeld schon so gut wie bewiesen. Der äußerst kurze Haarschnitt lässt einen dann noch klar auf organisierte Kriminalität schließen. Die sehen alle so aus. Und 50 Euro Scheine gehören auch klar zur szenetypischen Stückelung, somit im Zweitberuf wohl Drogendealer.
Das ist kriminalistische Erfahrung.
Wie ordnet man eigentlich einen Schein aus der Kasse einer speziellen Person zu, wenn die Kassierin es nicht sofort beim Annehmen des Geldscheines bemerkt, dass dieser nicht ok ist? So aufgeräumt kann so eine Kasse doch eigentlich garnicht sein, dass man da noch eine spezielle Person benennen kann, wenn man am Ende des Tages, oder noch später, das Problem bemerkt.
Aus der Erfahrung meines Schülerjobs an der Supermarktkasse, das war damals gerade zur Zeit der Einführung der neuen DM-Scheine. Wenn das Ding erstmal so in der Kassenlade gelandet ist, hat man keine Chance mehr, das Teil einem Kunden zuzuordnen. Hauptamtliches Verkaufspersonal ist meistens nicht gerade berufsmäßiger Memory-Spieler und wenn man das jeden Tag macht auch ob Monotonie nicht in der Lage hier einen Überblick zu behalten. Wenn man als Abiturient etwas gegen seine Verblödung tun wollte, hat man auch mal für sich Erinnerungsspielchen gespielt (wieviel "behalten sie den Pfennig"-Pfennige hat man schon etc.), aber bei den Scheinen mithalten ging da auch schon nicht. Das einzige, was man überblicken konnte waren Exoten, d.h. 5 DM-Scheine und alles ab 200 DM.
Warum sie es vielleicht trotzdem gekonnt hat: UV-Licht und sowas gab es damals an der Kasse noch nicht, man hat sich halt mal die Dinge angesehen, die nicht so leicht zu fälschen sind (erhabene Blindenschrift, das "Durchschaufenster", den "Deutsche Bundesbank"-Mikrodruck). Wenn man dann so ein komisches Gefühl hat, dass es nicht stimmen könnte, kann man den Schein schonmal auf die Seite legen (und sich dann auch den Kunden merken). Das wäre allerdings ziemlich blöder Umgang mit der Situation, wenn sie sich nicht sicher ist, sollte sie gleich den Marktleiter holen, damit der sich in Ruhe drum kümmern kann, bevor 10 Leute in der Schlange langsam meutern oder sie mal 2 Stunden später drüber nachdenkt …
@Lionel Hutz: Bei einer bekannten Drogerie-Kette, die gerade einige Filialen schließen will, ist ein 50er oftmals der einzige Schein, der überhaupt am Tag eingenommen wird.
@Hondo:
Die Sparkasse kennt halt ihre Kunden.
Die Richter und Staatsanwälte sind bestimmt bei ner anderen Bank und nur neidisch das sie vorher wechseln müssen.
SCNR.
Was ist eigentlich eine Szenetypische Stückelung? 5 x 10 € wenn ich normal aussehe und 5 x 100 € wenn ich einen Anzug trage?
Ach ne vergessen die nehmen ja keine Drogen.
In diesem Zusammenhang: auch als einfacher Ladendieb kann man es anscheinend zu einer "erheblichen Straftat" bringen…
recklinghaeuser-zeitung.d...m-Mithilfe;art1000,100719
Immerhin hats über 3 Monate gedauert von Tat bis Fahndung…
@Olli:
Ich vermute einfach mal, dass die szenetypische Stückelung immer die ist, die der Polizist grad dafür hält. Ich bezweifle, dass die nen festen Wert hat.
Wenn die dir Drogen unterstellen wollen, dann sind vermutlich selbst die Centstücke in deinem Portemonaie die "szenetypische Stückelung"
ich wage gar nicht zu denken, was passieren würde, wäre der Herr VOR der Zurückgabe des Wechselgeldes verschwunden. Überhaupt, verschwinden, ist das nicht eine konspirative Tätigkeit?
@peterle:
Ja, genauso "überdurchschnittlich konspirativ" wie das Benutzen eines Proxyservers, wenn wir mal ein paar Beiträge zurückdenken.
Demnächst darf man den Laden dann wohl nicht mehr verlassen, bis sämtliche Geld abends vom BKA geprüft wurde.
Vergesst den falschen Fuffziger hier, ich will endlich die Bilder des unschuldigen Laptop-Terroristen-Verdächtigen vom Münchener Flughafen in der Boulevardpresse sehen. Und zwar inklusive Nacktscanner-Bilder.
i accidentally into gutter press
Für mich bleibt die Frage: Wer wird dafür zur Rechenschaft gezogen werden? Wenn überhaupt…
Für den Rest reichen keine Worte. Die Polizei ist in ihrer Kompetenz blöder als sie selbst erlaubt.
#k.
Sucht die Polizei jetzt? Mmh, seltsam. Muß ja ein Schwerverbrecher sein. Schön, daß als Bildquelle in solchen Fällen stets "Polizei" steht — woher also die Bilder wirklich stammen und ob sie vielleicht gegen Datenschutz verstoßen, wird man nie erfahren.
@Mithos:
Wer bitte?
na ihr kennt doch die gesetzeslage
in Art. 11 Abs. 1b
„Jeder Mensch, der einer strafbaren Handlung beschuldigt wird, ist solange als unschuldig anzusehen, bis seine Foto von der Polizei an die Medien weiter gereicht wurde“
Wahrscheinlich hat die Kassiererin den 50er mit diesem Gerät überprüft: http://sniffexquestions.blogspot.com/
Na und?
Der mutmaßliche vorverurteilte Täter sieht aus wie einer mit Migranten Hintergrund.
Wahrscheinlich ist anzunehmen das der Fuffie von Al Quaida Anhängern gedruckt wurde um Milli Görez zu unterstützen. Sicherlich ist das sein Verpflegungsgeld aus dem Ausbildungscamp und er wollte in der Drogerie Wasserstoffperoxid zum Haarefärben – Bomben basteln kaufen.
Das beste was ihm z.b. in Sachsen passieren könnte ist das die Polizei eher als andere …. erwischt.
Wir leben doch in einer schönen freien Welt und Demokratie die uns vor solchen assozialen Subjekten nur schützen will.
Ich gehe davon aus, dass es sich um eine Serie von gleichartigen Straftaten handelt.
Außerdem spricht dieser Kleineinkauf mit großer Note für eine vorsätzliche Tat.
Wie soll man denn sonst an die Hintermänner kommen?
> Wie ordnet man eigentlich einen Schein aus der Kasse einer
> speziellen Person zu, wenn die Kassierin es nicht sofort
> beim Annehmen des Geldscheines bemerkt, dass dieser nicht ok ist?
ich denke sie hat es sofort gemerkt, deswegen ist er ja auch
"und verschwand mit dem Wechselgeld, bevor die Kassiererin die Banknote überprüfen konnte."
sie war halt so _ungeschickt_ das wechselgeld gleichzeitig zu übergeben..
ist mir schon oft passiert… wenn ich dann schnell abhauen wüde…
der steckbrief ist natürlich hart…
ist die kassiererin eigentlich versichert?
immerhin muss sie es ja sofort gemerkt haben?
mfg
Wenn ich vorhabe einen Schein zu prüfen, dann sollte ich das tun, bevor ich Wechselgeld herausgebe. Alles andere ist doch Unfug. "Huch 'tschuldigung. Können sie nochma zurück kommen? Haaalooo?"
Albernes Gewäsch.
Übrigens sind zumindest Supermärkte normalerweise gegen den Schaden versichert.
Ich hatte damals so zwischen Abitur und Wehrdienst einen Kassiererjob und ich hatte regelmäßig Falschgeld in der Kasse. Meistens 50er. – Damals allerdings noch D-Mark. Das bleibt schon statistisch bei 5000-15.000 Mark Bareinnahmen täglich kaum aus.
Das wird als Manko in der Kasse verbucht. Der Chef zitiert dich rein und sagt: "dududu besser aufpassen du musst" und dann ist der drops gelutscht.
Ich sehe mir auch nicht jeden Schein genau an. Ich würde wetten bei einer guten Fälschung würde ich es selbst nicht merken und ihn unbedarft einfach weitergeben.
Jedenfalls ist es absolut Hanebüchen von der Gabe eines falschen 50ers auf eine erhebliche Straftat zu schließen und ein Foto zu veröffentlichen.
Außerdem spricht dieser Kleineinkauf mit großer Note für eine vorsätzliche Tat.
Nein, tut er nicht…
@Albaner:
"Außerdem spricht dieser Kleineinkauf mit großer Note für eine vorsätzliche Tat."
Ich hab zu D-Mark-Zeiten auch mal ne Packung Kaugummis mit nem Hunderter gekauft, weil die meinte, sie könnte nicht wechseln… Man, hat die Kassiererin doof geguckt ^^
Heißt das jetzt, der Hunderter war Falschgeld?
@flame,
Wasserstoffperoxid = Bomben basteln, habe vor kurzem 1 Liter davon in der Apotheke gekauft, soll ich mich vorsichtshalber selber anzeigen?, bin verwirrt.
vor allem mit dem Hintergrund das ich voriges Jahr die Anzeige von Gert Flegelskamp gegen Merkel und Co. wegen Hochverrat unterstützt habe.
Bin ich noch zu retten?
Den gesammten versammelten kriminalistischen Erfahrungen hier muss ich mal meine als Strafverteidiger – vor allem bei Terminen bei Ermittlungsrichtern – gesammelten empirischen Erkenntnisse entgegenhalten.
Der Mann auf dem Lichtbild ähnelt von Frisur, Gesichtsausdruck, Körperhaltung und Kleidung ganz entscheiden mehreren Beamten der hiesigen Kriminalpolizeiinspektion, insbesondere denen der Abteilung Betäubungsmittelstraftaten. Auch ein betont unauffälliges Auftreten in der Öffentlichkeit, verbunden mit einer Seelenruhe bei eigenen Handlungen, ist denen in der Regel zu Eigen.
Und die doch eigentlich immer integeren Beamten der KPI würden doch nie eine unechte Banknote vorsätzlich in Verkehr bringen, es sei denn, sie handeln im Auftrag, z.B. als "Agent Provocateur", was ja hier vom Modus Operandi eher fernliegt.
Wenn sich wie hier der Tatverdacht wegen der Typähnlichkeit auch auf Menschen in Berufen und bei Behörden, die grundsätzlich über nahezu jeden Zweifel erhaben sind erstreckt, dann wundert mich die vorgenommene Öffentlichkeitsfahndung noch mehr.
Bei meinem letzten Einkauf in der Drogerie hatte ich die gleiche Situation. 50er für 4 Euro Artikel. Wurde nicht geprüft, auch nicht "nachgefühlt" von der Kassiererin. Die Tür ist 1m von der Kasse entfernt und wenn man da sein Geld und Zeug nimmt und geht (was nicht lange dauert bei 4 Euro) ist man schneller aus dem Laden als dass jemand was merkt.
PS: Eigentlich ist es ja die 54,90 Euro Fahndung.
@dude:
Neenee, 50,00 EUR-Fahndung stimmt schon. Ware im Wert von 4,90 EUR, zuzüglich ausgekehrtes Wechselgeld von 45,10 EUR macht 50,00 EUR, im Gegenzug wurde nur ein wirtschaftlich wertloses Stück Papier vereinnahmt.
Und btw., auch aus Schmelzkäse kann man Bomben bauen. Vielleicht sollte man den nur noch aus Schweinemilch machen, dann könnten den wenigstens die muslimischen Terroristen nicht mehr verwenden.
Solange Geldausgabeautomaten einem gelegentlich »Falschgeld« unterjubeln, kann es jeden treffen.
Ansonsten ist der Euro genau wie der Dollar und jedes andere ungedeckte Fiatgeld eh Falschgeld, egal ob die Scheine von der EZB autorisiert sind oder nicht.
"Strafrechtsexperte Stefan Brandt: Ich bin dann gezwungen, meine Unschuld zu beweisen und nachzuweisen, dass ich nicht wusste, dass es sich um Falschgeld handelt. Ansonsten droht mir eine Verurteilung."
n-tv.de/ratgeber/steuernr...r-Spur-article696715.html
Jemand zahlt mit Falschgeld und wird nun gesucht! Verstehe das Problem nicht.
Im übrigen wurde bislang im Regionalteil einer Tageszeitung veröffentlicht, mit dem Eintrag hier wurde die Öffentlichkeit aber erheblich ausgeweitet. Im Sinne dessen, was hier kritisiert werden soll war das ein Bärendienst.
Na zum Glück leben wir ja in einem Rechtsstaat… [/Ironie]
Aurisa stellen Sie sich bitte vor wir hätten keinen Rechtsstaat. Unvorstellbar!
Dann könnte jeder ganz offen tun und lassen was er heute im verborgenen tun muss. Wo kämen wir den da hin.
Na, also der mutmaßliche Verbrecher sieht wirklich verdächtig aus. Vor allem sieht man auf dem Fahndungsfoto ganz deutlich, dass es sich bei dem Fellkragen um ein echtes Fell des artengeschützten kaukasischen Blinzelbären handelt und wenn das nicht verdächtig ist!
Geschickt, geschickt. Damit bringt man die Meute endlich dazu, statt mit Bargeld mit dem deutlich komfortabler überprüfbaren Plastikgeld in Form von EC und Kreditkarte zu bezahlen – einfach das bezahlen mit Bargeld zum unkalkulierbaren Risiko machen. Wie oben beschrieben, so lange Bankautomaten gelegentlich Falschgeld ausgeben und bezahlen mit Falschgeld per se schon eine Straftat ist, kann es jeden treffen.
Brain, was machen wir denn heute. Das selbe wie jeden Abend, Pinky …
@gulliver: den "Regionalteil" hat das Bild verlassen, als es ins Internet gestellt wurde, nicht, als Udo Vetter es verlinkte. Aber das scheint irgendwie noch nicht zu jedem (jedenfalls nicht zu jeder Zeitungsredaktion) durchgedrungen zu sein. Abgesehen davon ist auch eine "regionale" Fahndung mit Foto immernoch eine Fahndung mit Foto, sehe da keinen Unterschied, ob nun 10.000 oder 1.000.000 Mitmenschen einen möglicherweise Arglosen / Unschuldigen "jagen".
Denke, eine Suche als "Zeugen" (in unbenannter Sache) wäre hier viel angebrachter … aber wer weiß, vielleicht haben wir es wirklich mit einem Serientäter zu tun …