23.7.2010

Der supertolle E-Postbrief

Ich habe hier bisher nichts über den neuen und supertollen E-Postbrief geschrieben. Dafür haben mein Anwaltskollege Thomas Stadler und ich Fragen des Journalisten Richard Gutjahr zum Thema beantwortet. Wer sich für den E-Postbrief interessiert, sollte vielleicht vorher Gutjahrs Beitrag lesen.

Ich gebe ab an G! – gutjahr’s blog.

Ebenfalls zum Thema “sichere E-Mail”: Plädoyer fürs De-Fax

48 Kommentare zu “Der supertolle E-Postbrief”

  1. toku meint: (23.7.2010 um 13:29) AntwortenReply to this comment

    Wo kämen wir denn dahin, wenn die Post sich noch mit diesen Blockern oder wie die heißen beschäftigen müßte.

  2. Torsten meint: (23.7.2010 um 13:30) AntwortenReply to this comment

    Und noch ein kleiner Beitrag zur Frage:

    http://notes.computernotizen.de/2010/07/23/de-fax/

  3. Ernst meint: (23.7.2010 um 13:31) AntwortenReply to this comment

    Herr Vetter, bei § 130 BGB irren Sie. Urlaub, auch Haft, des Empfängers ist auch beim Brief unerheblich für den Zugang; im Interesse der Rechtssicherheit wird auf die Verkehrsanschauung und den generellen Empfänger abgestellt (Palandt, § 130 BGB Abs. 2 und 3).

  4. nils meint: (23.7.2010 um 13:45) AntwortenReply to this comment

    gutjahr.biz ist scheinbar gelawbloggt worden… ^^

  5. Karpatenhund meint: (23.7.2010 um 13:48) AntwortenReply to this comment

    @Ernst: Das war auch das erste, was mir aufgefallen ist. Wäre ja auch noch schöner: Unangenehme Kündigung droht? Oder Entlassung? Ich mache erstmal 5 Wochen Urlaub bei der Oma und überlege, was ich gegen eine eventuelle Kündigung tun könnte.
    Oder anders: Mir soll ein Vertragsangebot zugeschickt werden, ich spanne erstmal aus und denke in Ruhe darüber nach. Wenn ich nach fünf Wochen zurück komme, finde ich den Brief im Briefkasten und nehme das Angebot an und der Vertragspartner ist gezwungen zu liefern, weil mich der Brief ja erst nach dem Urlaub erreicht hat.

    Da tun sich ganz neue Möglichkeiten auf :D

  6. Matthias W. meint: (23.7.2010 um 13:53) AntwortenReply to this comment

    Die Kritik an der Weitergabe erscheint mir etwas überzogen. Die Beschreibung in den AGB scheint explizit darauf ausgerichtet, Versendern, die bereits Name und Straßenadresse eines Empfängers haben, die "E-Post-Adresse" mitteilen zu dürfen. Den Plan, wahllos Adressen zu verkaufen kann ich darin nicht erkennen.

  7. Simon meint: (23.7.2010 um 13:59) AntwortenReply to this comment

    "Die Domain "gutjahr.biz" ist nicht verfügbar."

  8. Simon meint: (23.7.2010 um 14:07) AntwortenReply to this comment
  9. robery meint: (23.7.2010 um 14:15) AntwortenReply to this comment

    SChlimm finde ich die deutsche!! Ausprache in der Werbung!
    Der E-Postbrief. Selten etwas bescheuertes gehört.

  10. Frank Taeger meint: (23.7.2010 um 14:17) AntwortenReply to this comment

    @Matthias W. :

    Der Plan ist vielleicht nicht erkennbar, aber dieser Passus erlaubt die Möglichkeit.

  11. Bert meint: (23.7.2010 um 14:22) AntwortenReply to this comment

    E-Post im Weltnetz , dann trägt der Postbote auch ein T-Hemd ?

  12. Bleezmerka meint: (23.7.2010 um 14:31) AntwortenReply to this comment

    @robery:
    Das ist doch echt das kleinste Problem an diesem Ding.

    Ich hab schon aufgehört mich dafür zu interessieren, als ich bemerkte, dass auch Mail-zu-Mail 0,55€ kostet. Lächerlich.
    Dazu noch extra Gebühren für eine Empfangsbestätigung ("Einschreiben") lassen an der Intelligenz der Verantworlichen zweifeln.
    Das ganze ist der dreiste Versuch eines Monopolisten eine Gelddruckmaschine zu bauen.

    Dazu noch die AGB, mich schaudert der Gedanke so etwas könnte sich breit etablieren. Aber zum Glück werden wir eher Schweine fliegen sehen.
    Geschäftskunden interessiert das vielleicht, aber der Normalbürger wird sich damit nicht befassen bis er nicht _ordentlich_ Geld sparen kann.

  13. Rudelgucker meint: (23.7.2010 um 14:34) AntwortenReply to this comment

    @Bleezmerka: Und das mit dem _ordentlich_ Geld sparen hört dann sehr schnell auf, wenn man das Briefaufkommen von Otto-Normalverbraucher als Maßstab ansetzt.

  14. Melvin meint: (23.7.2010 um 14:35) AntwortenReply to this comment

    Nein, das T-Hemd trägt natürlich der Mitarbeiter der Deutschen Telekom. ;-)

  15. markusj meint: (23.7.2010 um 14:39) AntwortenReply to this comment

    Bezüglich der (Nicht)-Löschung der E-Post: Ich vermute stark, dass dieser Punkt technischen Rahmenbedingungen geschuldet ist (Stichwort: Backupsystem), die AGB deutet das ja auch (verklausuliert) an.
    Vermutlich also eher ein Fall aus der Kategorie "it's not a bug, it's a feature".

    Davon abgesehen: Wer seine eMails nicht über einen eigenen Server sendet/empfängt, kann damit rechnen, dass auch diese eMails für einen gewissen Zeitraum Teil von diversen Backups sind. Eine nachträgliche Löschung von (einzelnen) Nachrichten aus einer solchen Sicherung steht dabei im Widerspruch zum erwünschten Schutz vor Datenverlust.

  16. anonym meint: (23.7.2010 um 14:41) AntwortenReply to this comment

    @ robery
    Man muß ja nicht zwangsläufig deutschtümelnd sein, um es gut und richtig zu finden, wenn der Name eines Produkts hierzulande deutsch ist und auch so ausgesprochen wird.

    Aber sollte es nicht eigentlich E-Post-Brief heißen?

  17. anonym meint: (23.7.2010 um 14:52) AntwortenReply to this comment

    @ robery
    Wenn Ihnen bekannt wäre, daß manche Leute "elektrische Briefe" zu ihren E-Mails sagen, würden Sie wahrscheinlich gesundheitliche Beeinträchtigungen erfahren.

  18. vaclav m meint: (23.7.2010 um 14:58) AntwortenReply to this comment

    Vor ca. 8 Jahren hat die Post ihren Emailservice eingestellt. Nun wird mit grossem Tamtam wieder Werbung gemacht:
    Wir bauen auf und reissen nieder, das gibt Arbeit immer wieder!

  19. Derdudas meint: (23.7.2010 um 15:00) AntwortenReply to this comment

    Die Domain "gutjahr.biz" ist nicht verfügbar.

  20. tilzow meint: (23.7.2010 um 15:05) AntwortenReply to this comment

    Die email-Domain *******@epost.de gab es doch schon einmal — so etwa 2000 bis 2002. Richtig mit postgelber Zugangsseite http://www.epost.de und pop3-service. Auch kostenpflichtige Zusatzangebote waren erhältlich.

    Die Werbeaussage damals: ,,lebenslang gültige email-Adresse mit ihrem Namen'' vorne dran.

    Ab Mitte September 2001 dann Systemausfälle, einige langsame und auch verschwundene Mails.

    Das Ende dann: Fast nur noch spam im Postfach und die Abmeldung bei und von der Kundschaft.

  21. Haarspalter meint: (23.7.2010 um 15:29) AntwortenReply to this comment

    Der Artikel liest sich schlecht, obwohl es ein sehr spannendes Thema ist.
    Für einen privaten Blogger ist der Schreibstil ok, ein "echter" Journalist, sollte sowas vermeiden: "nicht viel sicherer wie eine Postkarte".

  22. Karpatenhund meint: (23.7.2010 um 15:33) AntwortenReply to this comment

    @Haarspalter: Könnte auch ein Flüchtigkeitsfehler sein. Es gibt tatsächlich Gegenden in Deutschland, in denen dieser Ausdruck vollkommen geläufig und akzeptiert ist. Auch wenn sich bei mir immer wieder die Zehennägel kräuseln, wenn jemand "als" und "wie" vertauscht.

  23. anonym meint: (23.7.2010 um 15:44) AntwortenReply to this comment

    @ Karpatenhund
    Ja, Bayern zum Beispiel. Da schüttelt es mich auch immer etwas, wenn ich da völlig unerwarteterweise (am Telefon) hören muß, wie solch ein Sprecher lauter unnütze Silben über seine Sätze streut, die das Verstehen des Sinnzusammenhangs nicht erleichtern.

    Es ist doch aber wohl klar, daß die Blogs, von denen hier die Rede ist, den Anspruch haben, hochsprachlich zu sein. Insofern ist die Kritik von @ Haarspalter m. E. vollauf berechtigt. Kompromiß: "als wie".

  24. abc meint: (23.7.2010 um 15:45) AntwortenReply to this comment

    Was ist denn der Unterschied zwischen dem "E-Postbrief" und De-Mail oder ähnlichem, was demnächst von GMX etc. angeboten wird? Scheint genau die gleiche Funktion zu haben und zumindest billiger zu sein. Gibt es da auch die gleichen Probleme?

  25. PA meint: (23.7.2010 um 15:50) AntwortenReply to this comment

    Panikmache 3.0 …

  26. Howie Munson meint: (23.7.2010 um 16:07) AntwortenReply to this comment

    @tilzow (20):naja ganz am Ende war die "lebenslange" epost erst 2005

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Webmailer-ePost-wird-endgueltig-abgeschaltet-138870.html

    (frag mich ob wirklich ob "irgendwer@epost.de" der dann zu "weitgeleitet@lycos.de" wurde und auch da 2009 seinen Betreiber verlor nun wieder sich bei epost.de anmelden wird, obwohl er dafür jetzt auch noch ein Handy braucht…)

    allerdings wurde schon 2000 das versprochen was jetzt kommen soll

    So soll es beispielsweise bald möglich sein, Einschreiben per ePOST an herkömmliche Post-Adressen zu versenden.

    http://www.heise.de/newsticker/meldung/Freemail-Accounts-von-der-Deutschen-Post-update-27123.html

  27. danebod meint: (23.7.2010 um 16:37) AntwortenReply to this comment

    Wer Hunderte von Euros ausgibt um sich ein Schadprogramm aus Redmont als "Betriebssystem" samt Office-Software andrehen zu lassen, obwohl es komplete Linux-Distributionen mit weit mehr überall gratis gibt…

    …der kann auch 55 Eurocent pro Email bezahlen. Auf Sicherheit legt der eh keinen Wert.

  28. igel meint: (23.7.2010 um 16:50) AntwortenReply to this comment

    @Howie Munson: Ahh! Das gute alte Jahr 2000. Ich erinnere mich noch gut an den Programmstart von epost.de. Er war bemerkenswert, weil schon dann als außerordentlich inkompetent empfunden wurde, die Kundenpasswörter nicht nur per Klartext zu versenden, sondern auch zu einem Teil der Url zu machen.

    Man ging also auf http://www.epost.de?passwort=sunshine17

    Daraufhin konnte jeder Proxybetreiber dein Passwort sehen; und jeder, der die Browsergeschichte ansieht. Wenn man also bei guten Freundin auf epost.de ging, und der Freund nach dem ausloggen (!) ein paarmal den "Zurück"-Knopf im Browser drückte, bekam er das Passwort in der Adresszeile des Browsers angezeigt.

    Es dauerte Wochen, bis diese Idiotie (ich will es nicht Fehler nennen. Das wäre eine Beleidigung für Leute, die Fehler machen) behoben wurde.

    Und genau diese epost will jetzt endlich den sicheren Datentransport einführen. Ausgerechnet.

  29. Unwissender meint: (23.7.2010 um 16:58) AntwortenReply to this comment

    Kann ich denn jetzt meine uralte Epost-Adresse reaktivieren ?

  30. Howie Munson meint: (23.7.2010 um 17:07) AntwortenReply to this comment

    @danebod: das ist diesmal nichtmal e-mail, sondern ein geschlossenens System in dem man seinen woanders gehosteten Mailacount angeblich "einfach" importieren kann…
    https://service.deutschepost.de/epost/faq/kann-ich-%C3%BCber-meine-e-postbrief-adresse-auch-e-mails-empfangen

    @igel: : in verbindung mit deinen Erfahrungen möchte ich das mit der email-konten-einbindung jetzt gar nicht zuende denken…

  31. Bernhard meint: (23.7.2010 um 18:18) AntwortenReply to this comment

    Ein netter Schachzug wäre, die SMTP-Server gleich mal beim eigenen Mailserver zu blockieren…

  32. sag ma meint: (23.7.2010 um 19:09) AntwortenReply to this comment

    ey sagt mal hackts hier? lauter unnütze kommentare zu einem produkt das erst jetzt gestartet ist und dann wird das auch noch so zerrissen und keiner hat hier wirklich nen plan mei mei mei ich finde das die ne gute idee übers internet rechtsgültige briefe etc zu verschicken und jeder labert so viel müll und gibts sein senf dazu als wenn er der ultra crack währe LOL

  33. anonym meint: (23.7.2010 um 19:20) AntwortenReply to this comment

    @ sag ma
    Toller Name – paßt inhaltlich und stilistisch zu Ihren Verlautbarungen. Gerade von der Schule geflogen und keinen Plan, was jetzt?

    Bedenken Sie einfach, daß etliche Kommentatoren höchstwahrscheinlich schon ein paar Jahre älter sind als Sie und in ihrem Leben schon einiges gesehen haben. Das erleichtert dann auch das Urteilen.

  34. Christian meint: (23.7.2010 um 19:46) AntwortenReply to this comment

    @32

    Was genau hast du an dem Artikel und der Beschreibung der AGB nicht verstanden?

  35. Serviceteam E-POSTBRIEF meint: (23.7.2010 um 20:24) AntwortenReply to this comment

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir sind auf den Beitrag von Herrn Gutjahr aufmerksam geworden und gehen in Kürze ausführlich auf die Inhalte ein.

    Mit freundlichen Grüßen

    Ihr Serviceteam E-POSTBRIEF
    Jermain Mc Coy

  36. Karpfenpeter meint: (23.7.2010 um 20:27) AntwortenReply to this comment

    Ich habe mir mal, aufbauend auf dem Interview, eine kleine Satire erlaubt:
    http://www.piksa.info/blog/2010/07/23/der-e-postbrief-verbindlich-vertraulich-verlasslich-eine-kleine-satire/

  37. Karpatenhund meint: (23.7.2010 um 20:28) AntwortenReply to this comment

    @sag ma: Herzlichen Glückwunsch, du hast das Produkt verstanden. Aber wo du es grade erwähnst: Die Briefe, die per E-Postbrief verschickt werden, sind nicht mehr oder weniger rechtsgültig als stinknormale E-Mails. Gesetzlich werden sie nicht anders behandelt, das Gesetz zur DE-Mail ist noch nicht raus, eine qualifizierte Signatur bieten sie auch nicht an.
    Das einzige Argument für den E-Postbrief für Privatleute ist zur Zeit, dass man sich die Kosten fürs einkuvertieren, die Tinte/den Toner für den Druck und das Papier spart. Und da kommen regelmäßig keine gravierenden Beträge im Jahr zusammen.
    Selbst dieses Argument greift nur bei Kommunikationspartnern, die nicht per Mail erreichbar sind/darüber nicht kommunizieren (Behörden!) und unter der Voraussetzung, dass ich etwas verschicke, was nicht formbedürftig ist (Achtung: Widersprüche u.ä. bedürfen regelmäßig der Schriftform, die der E-Postbrief nicht wahrt).

    Alles in allem ist das Verfahren eigentlich nur für Behörden und Unternehmen interessant, die große Mengen an Post haben, die zum üblichen Preis von 55 Cent durch die Gegend geschickt werden. Also eigentlich für niemanden…

  38. Howie Munson meint: (24.7.2010 um 01:31) AntwortenReply to this comment

    @sag ma: was bitte hast du an den Worten "wurde schon im Jahr 2000 von der Post versprochen" nicht verstanden? oder hast du @den Kommentar etwa gar nicht erst gelesen?

  39. Hallooooooooooooooo meint: (24.7.2010 um 04:09) AntwortenReply to this comment

    @abc:
    Wenn ich mich nicht irre, dann ist doch De-Mail vom Staat oder wird zumindest vom Staat gefördert und dieses E-Post ist halt von der Deutschen Post.

  40. Sansibar meint: (24.7.2010 um 13:02) AntwortenReply to this comment

    Der E-Postbrief ist ganz klar für Privatpersonen (noch) nicht konzipiert.
    Eine Privatperson kann keine 100% Verfügbarkeit von Rechner und Festplatte garantieren.
    Da braucht es noch eine Erweiterung der Form:
    Wenn nach 24 Stunden das Mail nicht gelesen wurde, wird es per Papier versandt. (Das System ist ja als Hybrid-System ausgelegt.)

    Aber ansonsten:
    Das Verkaufen von Adressen ist nicht schlimm, solange jeder Brief 55 Cent kostet.
    Das heißt, man kann die Adressen ebenso wie die Telefonnummern problemlos veröffentlichen.
    Der Spam wird sich in Grenzen halten.
    Und gerade deshalb sind die 55 Cent auch richtig und angemessen.

    Zum Thema Löschung:
    Es braucht auf jeden Fall ein funktionierendes Backup-System.
    Also werden die Briefe nicht sofort gelöscht.
    Finde ich für den angestrebten Zweck (Rechnungen etc.) auch ok.

    Was natürlich wirklich unschön ist (aber wohl politisch gewollt): Der Wegfall des Richtervorbehalts, wenn die Polizei den Inhalt sehen will.

  41. Gouranga meint: (24.7.2010 um 14:19) AntwortenReply to this comment

    @anonym:
    "@ sag ma
    Toller Name – paßt inhaltlich und stilistisch zu Ihren Verlautbarungen. "

    herrlichst …

  42. Lilly meint: (24.7.2010 um 23:33) AntwortenReply to this comment

    Mich schuggerts. Mehr fällt mir zum Thema E-Postdreckbriefmist nicht ein.

  43. Werner91 meint: (25.7.2010 um 19:17) AntwortenReply to this comment

    In den AGB für den E-Postbrief steht, das dafür das TKG gilt, also genauso wie für jede email oder auch die neue De-Mail..

    Zumindest gibt die Post in ihren AGB somit unverblümt zu, das der E-Brief vom Staat munter abgehört werden wird.

    Man sollte wissen, das in Deutschland alle emails, auch ohne die Vorratsdatenspeicherung abgehört werden!

    Jeder Provider ist verpflichtet sämtliche emails zum Abhören durch die Behörden bereit zu halten.
    Das standardisierte Protokoll der Schnittstelle, über die das Abhören stattfindet heißt G10.

    Das erforderliche Gerät dafür, das jeder Provider anschaffen muss ist die sogenannte Sina Box, der Firma Secunet.

  44. Felix aus Frankfurt meint: (25.7.2010 um 22:34) AntwortenReply to this comment

    Lustig übrigens auch das Gewinnspiel: https://adresse-sichern.epost.de/gewinnspiel1

    Man kann zwar auch ohne "Adresssicherung" teilnehmen, allerdings ist die Handynummer ein Pflichtfeld! ("Bitte geben Sie Ihre Mobilfunknummer ein, damit wir Sie im Falle Ihres Gewinnes per SMS benachrichtigen können.")

    Haha. :-)

    Für mich ein klarer Verstoß gegen §3a BDSG (Datenvermeidung und Datensparsamkeit), da das Gewinnspiel auch ohne Telefonnummer abgewickelt werden kann und daher die Erhebung der Telefonnummer sicher zulässig ist aber keinesfalls ein PFLICHTfeld sein dürfte.

    Meinungen?

  45. Seraja Ten meint: (26.7.2010 um 22:54) AntwortenReply to this comment

    http://www.youtube.com/watch?v=4gVTAXCM-7Y wenn man die Werbung für bare Münze nimmt, und die verlinkte Diskussion von oben als Grundlage nimmt, dann lügt die Post in dem Spot. "Briegeheimnis im Internet" ist ja dann eindeutig eine Mogelpackung.

  46. Serviceteam E-POSTBRIEF meint: (29.7.2010 um 17:58) AntwortenReply to this comment

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    wir haben festgestellt, dass zu einigen Punkten in unseren Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zusätzlicher Informationsbedarf besteht.
    Die identifizierten Punkte haben wir in einer eigenen FAQ erläutert, diese finden Sie hier: http://go.post.de/w4hao

    Mit freundlichen Grüßen

    Amir Khanzadeh vom Serviceteam E-POSTBRIEF

  47. opolis meint: (3.8.2010 um 19:22) AntwortenReply to this comment

    DE-Mail: Was es alles kann – und auch nicht …

    Es gibt schon länger Alternativen, so wie etwa Opolis Secure Mail (http://www.opolis.eu), die mehr können, global anwendbar sind und auch noch gratis sind …

    Ausserdem: Bei Opolis entscheidet der Absender, was der Empfänger mit der Nachricht machen darf (weiterleiten, kopieren, ausdrucken)

    Interessanter Artikel:
    http://www.prlog.org/10834702

  48. Besserwisser meint: (6.1.2011 um 19:20) AntwortenReply to this comment

    Hallo @Werner91
    Du verwechselst was.
    Die End to End Komunikation ist hier nicht gemeint.
    Werbung geht anders

Kommentar schreiben

Zulässige HTML-Tags:
Fett: <b> - Kursiv: <i> - Zitat: <blockquote>

Powered by WordPress - Impressum