Verbrecherjagd mit Street View

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft Rainer Wendt ist immer für einen Knaller gut. Ich empfehle die Suchfunktion. Logisch, dass Wendt auch was zu Googles Street View zu sagen hat. Das tat er gestern in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung:

Es ist rechtlich unklar, ob eine virtuelle Streifenfahrt möglich ist.

Ich hatte mir am Wochenende auf Twitter folgende Aussage erlaubt:

Wenn ihr im Urlaub seid, könnt ihr mit Street View sehen, ob euer Haus noch steht.

98 Prozent der Follower haben den Witz verstanden. Bei den letzten zwei Prozent bin ich mir nicht sicher, ob sie Street View wirklich für eine Art globaler Google-Webcam halten oder einfach nur trocken zurückfeuerten.

Rainer Wendt hätte den Spruch wahrscheinlich geglaubt. (Zum Glück ist er nach meiner Kenntnis nicht auf Twitter; womöglich wegen der komplizierten Anmeldeprozedur.) Immerhin ist der bloße Gedanke, Polizeistreifen könnten auf Google Street View Sinn machen, ähnlich belämmert wie die Hoffnung des deutschen Eigenheimbesitzers, der neue Dienst von Google sei ein Fernwartungstool für Immobilien oder mache langfristig gar den Babysitter überflüssig.

Deshalb auch für Herrn Wendt zum Mitschreiben: Die Bilder in Street View werden einmal aufgenommen, wenn der Kamerawagen von Google durch die betreffende Straße fährt. Da es sich um ein Mammutprojekt handelt, werden die Aufnahmen schon beim Start von Street View in Deutschland ein, zwei Jahre alt sein. Auf Street View wäre also nicht zu sehen, ob jemand an der Kreuzung Müller-/Meierstraße gerade/vor einer Stunde/gestern/letzten Monat ein Auto aufbricht, Randalierer den Netto-Markt abfackeln oder einer Rentnerin die Handtasche entrissen wird.

Die Fotos werden auch nicht jünger. Nach Googles Angaben sind nämlich derzeit keine neuen Aufnahmen geplant. Schon gar nicht “streifen” permanent Kamerawagen von Google durch die Straßen und nehmen unseren Polizisten damit die Sorge, auch mal bei Regen raus zu müssen. Selbst das allmächtige Google hat auch noch kein Eagle Eye über Deutschland platziert, welches in der Lage ist, unsere Häuserfronten permanent zu fotografieren.

Man braucht also gar nicht zu klären, ob Streifenfahrten in Street View rechtlich zulässig sind. Weil sie Schmarrn wären. Natürlich ist bei uns nichts unmöglich. Deshalb könnte es auch sein, dass noch andere Verantwortliche in Wendts Welt leben und Beamte dafür abstellen, mal zu kontrollieren, was den Millionen Street-View-Usern beim Betrachten der virtuell schon vergilbten Aufnahmen sowieso auffallen und sofort seinen Weg online finden würde: ob nämlich auf den Fotos tatsächlich zufällig eine Straftat zu sehen ist.

Oder zumindest ein Falschparker.

86 Gedanken zu “Verbrecherjagd mit Street View

  1. 1

    Gesunder Menschenverstand scheint für den gehobenen Polizeidienst wohl eher ein Selektionsmerkmal zu sein. Der Film “Idiocracy” erscheint mir nach und nach als selbsterfüllende Prophezeiung.

  2. 2

    Mal sehen, wann der Herr rausfindet, dass ihm per GSV die Verfolgungsverjährung aufs Kräftigste die Statistik verhageln könnte…

  3. 3

    Yup, und in Schleswig-Holstein gehen dann zwei Leute auf StreetView-Streife, und bei den anderen Kollegen geht dann gar nix mehr :)

  4. 4

    Vergebliche Liebesmühe. In den Zeitungen steht, dass die Häuser ständig überwacht werden. Und wem glaubt man mehr:
    - irgendwelchen verrückten Spinnern, die sich eh nur im Internet rumtreiben
    oder
    - den Boulevardmedien (inkl. den öffentlich-rechtlichen)

  5. 5

    Menno, Herr Vetter, nun verraten Sie doch nicht gleich wieder alles!

    Schließlich können Beamte, die auf google-street-view-Streife fahren währenddessen schonmal keine realen Bürger verhauen oder sich sonstwie mit ihnen verlustigen ;-).

    Auf die Weise könnte street view dann sogar zur Erhöhung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einen wichtigen Beitrag leisten :-).

    Also PSSST, lassen Sie den Herrn Wendt doch einfach seinen Glauben in Zukunft gemütlich online auf streife fahren zu können ;-).

  6. 6

    … die Aufklärungsrate von Verbrechen nach google Street View: 0 % die Täter haben sich, ohne Kommentar einfach vom Tatort entfernt…

  7. 7

    “„Es ist rechtlich unklar, ob eine virtuelle Streifenfahrt möglich ist.”

    versuche mir seit 5 Minuten darauf etwas einfallen zu lassen. Eigentlich sprachlos dann: Liebe Polizisten (wirklich nicht bös gemeint): der Mann ist euer Sprachrohr? Der soll euch vertreten? Echt? Ernst gemeint? Das ist kein Clown? Der hat, wenn er selbst schon so, wie er eben ist, keine Berater, Freunde, Familie, die ihn von solch schwachsinnigen Bemerkungen abhält? Unvorstellbar.

    Hoffentlich arbeiten nicht grad ein paar Beamte an der rechtlichen Situation der GSV Streifenfahrt, sondern machen… (was auch immer, meinetwegen Tetris)

  8. 8

    Der gute Herr Wendt hat gerade den nächsten Beleg seiner Kompetenz abgeliefert. Es geht um 600 Millionen Euro und das Thema Sicherungsverwahrung…

  9. 9
  10. 10

    Okay, der Mann hat nicht richtig hingehört und ist ein Orwell-Anhänger oder ein Trottel. Aber die Satelliten, die nicht von den Raumfahrt- und Spionagebehörden betrieben werden, sind durch Werbeeinnahmen finanziert (ca. 75%). Und wer lebt von Werbeeinnahmen und hat mehr Geld als der liebe Gott? Richtig. Google könnte locker ein eigenes Satellitenprogramm für die Echtzeitübertragung finanzieren.
    “Live Streetview” wird kommen. Nicht morgen, nicht nächstes Jahr, vielleicht nicht einmal in zehn Jahren. Aber genau jetzt werden die Weichen gestellt, in was für einer Welt wir leben wollen.

  11. 11

    Soviel Häme auszuschütten über einen Menschen, der lediglich versäumt hat, darauf hinzuweisen, dass er damit seine weit, weit entfernte Zukunftsvision beschrieben hat. Der Herr Wendt hat gute Chancen, als der erste Pozileibeamte in die Geschichte einzugehen, der den logischen Endpunkt der Geschichte von StreetView erkannt und öffentlich geäußert hat.

    Am Ende erlassen wir noch ein Gesetz, das Google explizit dazu ermächtigt oder gar verpflichtet, genau diese Vision umzusetzen! Das würde auch hervorragend in den Trend passen, höchst-hoheitliche Aufgaben in Privathand zu legen und damit Kosten zu senken! Und die Effizienz zu steigern!

  12. 12

    @Streetviewgegner: Streetview ist doch aber gerade *nicht* Satelliten-Material. Ein “Live Streetview” im Zusammenhang mit Satellitenprogrammen zu postulieren ist da nicht so recht fundiert.

  13. 13

    Seien wir mal ehrlich: Irgendwann werden wir tatsächlich Live-Durchfahrten von allen Straßen im Internet durchführen können. Ist ja letztendlich (nur) eine Erweiterung der bisherigen Verkehrsüberwachung über festinstallierte Überwachungskameras. (Frage mich nur gerade, ob die Polizei dann auch virtuell mit Blaulicht durch Google Views fahren kann.)

    Die Polizei schafft sich aber durch Ihren Gewerkschaftschef in letzter Zeit viel zu häufig einen “Wendt des Tages”.

  14. 14

    Wendt soll sich mit Wolfgang Bosbach zusammentun. Bosbach wird umgehend fordern, das GG zu ändern damit die Polizei auf virtuelle Streife bei GSV gehen darf. Bosbach hat ähnlich viel Verstand wie Wendt. Ich werde mal Frank Plasberg anrufen und dieses Thema für eine Sendung von Hart aber Fair, -wenn Politiker auf Realität stossen-, vorschlagen. ;->>

  15. 15

    Aha, man glaubt es kaum, aber es gibt hier doch Leute, die auch etwas weiterdenken (und hier schreiben – dass die Kommentare hier auf die gesamte Leserschaft schliessen lässt hoffe ich ja nun ganz stark nicht).

    Streetviewgegner #10:
    > “Live Streetview” wird kommen. Nicht morgen, nicht nächstes Jahr,
    > vielleicht nicht einmal in zehn Jahren. Aber genau jetzt werden die
    > Weichen gestellt, in was für einer Welt wir leben wollen.

    Auch wenns nicht ganz richtig ist, denn eine Art “StreetView” gibt es ja längst, m.o.w. alle Daten von jedem sind ja schon vorhanden bzw. werden von der Öffentlichkeit m.o.w. unbemerkt immer weiter vervollständigt, nur die leicht zugänglichen Verknüpfungen für jedermann fehlen (meist) noch.
    Dass Daten vorhanden, aber nicht für jedermann zugänglich sind, wird auf Dauer auch nicht helfen, da es immer Lecks geben wird, ob technisch oder menschlich bedingt.
    Zu Meinungen wie hier
    http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/08/15/links-536/#comments
    viele vorhanden sind: Wem das egal ist – bitteschön. Aber dann auch bitte Klappe halten, wenn das jemand anderem nicht gefällt. Werdet ihr dadurch eingeschränkt? Ausser dass ihr was nicht nutzen könnt, was es bisher auch nicht gab?
    Und von wegen, wer meint “woanders ist das schlimmer”, “andere machen das auch”, und was weiss ich nicht alles – na super, muss man da noch was zu sagen? :-(

  16. 16

    Virtuelle Streifenfahrt find ich super, vielleicht fasst man so ein paar Pädophile. Schlimm genug das Kinderschänder nun mit Google Street View Kindergärten und ähnliches ausspionieren können.

  17. 17

    Ich denke es gibt einen Anwendungsfall für die Polizei von Street View, nämlich auswärtigen Bereitschaftspolizisten einen Eindruck vom Einsatzgebiet geben zu können.

  18. 18

    @Streetviewgegner et. al.: Die Satelliten, die Sie meinen gehörten der NSA und werden wohl auch in absehbarer Zeit nicht für Google zur Verfügung stehen. Einerseits aufgrund der enormen Kosten, andererseits hätten da wohl sicher einige Geheimdienste und hochrangige Militärs was dagegen. Und selbst wenn, dann sicherlich nicht in einer derartigen Dichte, um die gesamte Welt gleichzeitig zu belichten.
    Da halte ich es selbst noch für wahrscheinlicher, dass wirklich die deutsche Polizei eine solche Satellitenüberwachung fordert, als dass Google das realisieren könnte.

    @Kurt: Danke für diesen, wirklich selten dämlichen, Kommentar. Schlimm genug dass wirklich Kinderschänder da draußen rumlaufen; dann kommen auch noch irgendwelche Möchtegerns und instrumentalisieren diese Verbrecher für ihre Hetze gegen Google Street View. Leute, die so denken wie Sie sind auch heute noch die stärksten Befürworter von irgendwelchen Internetsperren. Hauptsache mal schön populistisch draufhauen, anstatt wirkliche kriminalpolitische Überlegungen anzustellen.
    Niemand kann jemandem heutzutage verbieten, einen Kindergarten per ‘good old-god given-eye-view’ auszukundschaften. Straftaten werden doch nicht durch Fotos im Internet ermöglicht, wenn man das Gebäude auch im “Real Life” begutachten kann.

  19. 19

    @Stefan D. Christoph
    Danke für diesen, wirklich selten dämlichen, Kommentar.

    Kein weiteren Kommentar! Es sei denn, es kommt hier irgendwo ein Ironiedektor hinein!

  20. 20

    Herr Vetter, jetzt muss ich Sie mal aufs Äußerste rügen!
    Wie können Sie es nur WAGEN, sich derart über Minderheiten lustig zu machen? Das ist pure Diskriminierung!
    Was können Leute wie Wendt dafür, dass ihre Hirne in Sachen Aufnahmebereitschaft gegenüber neuen Entwicklungen in den 80er Jahren stehen geblieben sind? Es ist sowieso ein Treppenwitz der Geschichte, dass Konservativismus und Law-and-Orderitis noch nicht offiziell als Krankheiten anerkannt sind.
    Wenn Sie so über über Polizeifunktionäre herziehen, offenbart das wahre Toleranzprobleme, lieber Herr Lawblog! Über wen wollen Sie sich wohl sonst noch lustig machen? Ostfriesen? Kölner? Oder sogar über die Bundeskanzlerin?
    Bei aller Liebe – irgendwo muss mal Schluss sein!!!

  21. 21

    @Kurt: Nun, es gibt halt leider Leute, die wirklich so denken. Sollte ich den Falschen getroffen haben, tut es mir leid.

  22. 22
  23. 23

    Also, ich werde Google Street View in meiner Stadt nur dann erlauben, wenn es eine Generalamnesie fuer alle dadurch aufgespuerten Falschparker gibt. Oder wenigstens eine gesetzliche Rueckdatierungspflicht fuer die Bilder, damit solche boesen Straftaten im Moment der Veroeffentlichung verjaehrt sind. Prost!

  24. 24

    Moment … wenn die Polizei jetzt bei GSV Streife fährt – was haben dann die ganzen Häuslebauer zu verbergen, die gegen GSV Widerspruch einlegen?
    Sollte die Polizei da nicht mal genauer hingucken?
    Das sind doch bestimmt alles Terroristen!

  25. 25

    Das ist doch nur logisch, wo jeder genau weiß, dass im Internet die ganzen Piraten und KInderschänder sind. Streifenfahrten in Streetview sind nicht nur überlegenswert, sondern geradezu verpflichtend!!

  26. 26
  27. 27

    @ 23. Flusskiesel

    stimmt, bei denen sollte man vll. mal eine Hausdurchsuchung durchführen! Mit denen stimmt doch was nicht…

  28. 28

    Was dann unweigerlich dazu führen wird, das die derzeitigen Beschwerdeführer (deren Bedenken man durchaus ernst nehmen und diese Leute in einem angemessenen Tonfall aufklären sollte) irgendwann gegen Google klagen werden, wenn ihr jüngster Neubau/Anbau auf den Bildern nicht zu sehen sein wird.

    Ist auch sehr lustig, wenn die Satellitenbilder von Google Maps (wo es schon lange Benutzerfotos bestimmter Ort gibt) etliche Jahre alt sind (bei uns im Dorf sind es mehr als 5) und an der Stelle von Neubauten immer noch das satte Grün der Wiese leuchtet.

  29. 29

    Btw.: Ist euch schon mal aufgefallen, dass viele Zeitungen, die bei Google nach Datenschutz rufen, eine Menge Daten haben wollen, wenn man bei ihnen online kommentieren will?

    Absolutes Negativbeispiel: der Weser-Kurier: Die wollen die ganze Adresse haben zum kommentieren.

  30. 30

    Ich lese und verstehe das Zitat völlig anders, insbesondere in Zusammenhang mit dem vorherigen Satz des Zeitungsartikels.

  31. 31

    Da fügt sich doch was zusammen: Die Abschaffung der Netzneutralität steht ja wohl kurz bevor – dann können auch deutsche Polizisten schneller als die üblichen Schaulustigen mit Blaulicht und Lalülala durch GSV brausen. Paßt!

  32. 32

    Herr Wendt hat vollkommen Recht: Auch GSV darf kein rechtsfreier Raum sein. Wenn ich an all die verpixelten Menschen denke – das Vermummungsverbot gilt doch noch – oder? Sind bestimmt alle phöse Autonome auf dem Weg zum Auto-Abfackeln.
    Sogar verpixelte Häuser wird es geben. Bestimmt alles besetzte Burgen der Autonomen.
    Da hilft nur noch: Hubschraubereinsatz!

  33. 33

    Ein sehr schönes Beispiel dafür dass viele Leute über GSV mitdiskutieren die nichtmal ansatzweise begriffen haben um was es geht. Bei Herrn Wendt ist das aber deutlich schlimmer als bei ahnungslosen Rentnern die unerwartet vor eine Kamera stolpern, der Mann ist offenbar nicht nur uninformiert sondern auch noch strohdumm und arrogant wenn er keine Hemmungen hat seinen faktenfrei zusammenfabulierten Schwachsinn der Presse mitzuteilen.

  34. 34

    Die Google-Text- und Bildersuche brachte sehr viel Nutzen den Abmahnern, den Internet-Archivgegnern, den arbeitslosen, den faulen sowie den miesesten Vertretern der Anwaltszunft. Sie haben es alle sehr leicht, die Gesetze gegen die Meinungsfreiheit zu missbrauchen sowie vom Missbrauch des Urheber- und des Markenrechts zu leben und alte Denkpositionen zu verteidigen.

    Die digitale Öffentlichkeit widerspiegelt die realen Machtverhältnisse, bietet jedoch weniger Schtuz für die Schwächeren.

    Gibt es eigentlich einen Nutzen-Schaden-Vergleich für die Google-Text- und Bildsuche, einer digitale Öffentlichkeit?

    Der Gesetzgeber hinkt nach. Die Vorteile der Suchmaschinen genießen im weitaus größerem Maße die umstrittensten Vertreter unserer Gesellschaft.

    Von der Monopolstellung von Google und den damit verbundenen Folgen mal ganz zu schweigen. Nicht zu übersehen ist ebenfalls die steigende Bedeutung der Werbung, welche die wesentliche Grundlage des ewigen wuchernden Wachstums auf Kosten der Natur, der zwischenmenschlichen Beziehungen und für die unermesslichen Belastungen für die Zukunft bildet. Google lebt von Werbung. Dass müsste zum Denken anregen.

    Die Armeen entwickeln sich zu punktuellen Spezialeinheiten. Google Street View spielt dabei eine wichtige Rolle für die Wirtschaftlichkeit solcher kleinen in Massen ausströmenden Mordeinheiten, welche zusätzlich auf nkicht öffentlöiche Informationsquellen zurückgreifen können.

    Die USA sind in der Lage, das Internet für den normalen Bürger auszuschalten bzw. die Nutzung zu beschränken, und das Internet nur den ihnen ergebenen Gruppierungen, Organisationen und militärischen Einheiten monopolartig zur Verfügung zu stellen.

    Europa, Asien, Afrika, Südamerika, Australien werden damit in den militärischen Konflikten von den USA immer abhängiger.

    Der notwendige organisatorische, technische, soziale, gesellschaftliche Gegenpol fehlt. Es fehlt auch die globale gesellschaftliche Reife den in Google steckenden katastrophalen möglichen Missbrauch durch die Mächtigen zu verhindern.

    All das dämpft meine Begeisterung, auch für Google Street View.

  35. 35

    @Rolf Schälike
    “Die Armeen entwickeln sich zu punktuellen Spezialeinheiten. Google Street View spielt dabei eine wichtige Rolle für die Wirtschaftlichkeit solcher kleinen in Massen ausströmenden Mordeinheiten, welche zusätzlich auf nkicht öffentlöiche Informationsquellen zurückgreifen können.”

    Äh, habe ich sie richtig verstanden? Sie befürchten, dass Spezialeinheiten Google Streetview missbrauchen könnten um ihre Einsätze zu planen? Und wie bitte, “in Massen ausströmend” und dabei soll “Wirtschaftlichkeit” eine Rolle spielen? Sorry, aber das klingt mir dann doch zu abstrus.

  36. 36

    Das stelle ich mir auch lustig vor wenn die GSG9 einen Einsatz mit GSV durchführt und den dann vor Ort mit viel Trara abbrechen muss weil im geplanten Anfahrtsweg plötzlich ein Haus steht das auf dem 3 Jahre alten GSV Bild noch nicht da war =)

  37. 37

    Mich würde es eher jucken wie lange es dauert bis se feststellen, dass die selben Verbrechen immer an der selbens Stelle passieren ^^

  38. 38

    @34 Jonas
    @35 marcus05

    Die regulären traditionellen Armeen nutzen immer auch die zivilen Einrichtungen für ihre militärenschen Einsätze.

    Man kann lachen: Die beschlagnahmen einen defekten Traktor oder LKW und bleiben mit dem stecken. Ha, ha, ha.

    Die kaufen Mehl und das ist vergiftet oder vermadet: Ha, ha, ha.

    Wie stellst Du Dir denn vor, funktionien die nicht mehr kontrollierbaren militärischen Eisatzkräfte, welche punktuell und heimlich ihre Aufgaben erfüllen sollen.

    Alles in unserem Namen, im Namen des Volkes, des Fortschritts, des ewigen Wachstums und der Menschenrechte.

    marcus05: Das stelle ich mir auch lustig vor wenn die GSG9 einen Einsatz mit GSV durchführt und den dann vor Ort mit viel Trara abbrechen muss weil im geplanten Anfahrtsweg plötzlich ein Haus steht das auf dem 3 Jahre alten GSV Bild noch nicht da war

    So etwas passiert doch laufend bei dwer Nutzung der rein mitlitärischen Gerätschaften.

    Bei Buske – ist zwar kein Genaral und kein Offizier, aber immerhin auch Vertreter der staatlichen Gewaltorgane – habe ich erlebt, dass unser liebes Landgericht Hamburg neuerdings mit schon moralisch veralteten Diktiergeräten ausgerüstet wird.

    Die Anwälte lachen sich tot.

  39. 39
  40. 40
  41. 41

    Ich frage mich, ob diese Online-Streife im Live-Streetview-Land aus umweltpolitischen Gründen nicht wünschenswert wäre. Was man dort an CO2-Emission für die Produktion von Polizeiautos und bei den dann wegfallenden Fahrten zur Würstchenbude oder zum Tatort vermeiden könnte. Rainer Wendt wird für seine Überlegungen bestimmt einen Umweltpreis bekommen.

  42. 42

    Oh je, bei so viel Unkenntnis fällt einem ja nix mehr ein. Ich freu mich schon auf den Anruf beim Feuerwehr-Notruf, bei dem der Beamte sagt: “Nee, laut StreetView brennt es bei Ihnen ja gar nicht!” :)))

  43. 43

    Während sich alle über Google aufregen, hat Microsoft vor kurzem gezeigt, daß sie Handy-Live-Bilder der einzelnen Nutzer mit in Bing-Maps einbinden wollen, so könne man auch innerhalb von Gebäuden Bilder zeigen. Das ist die Zunkunft, das kann kein zentraler Dienst leisten, die Nutzer werden das schon machen. So wie die Oma in Texas Knast-TV guckt, damit der Knast Wachen einsparen kann. Die ruft ratzfatz an, wenn einer ausbrechen will. Auch die Internet-Welt wird immer live-iger, das wird sich nicht verhindern lassen. Dagegen ist StreetView nur ein flacher Furz. Auch wenn der Herr Polizist momentan Schwachsinn brabbelt, auf lange Sicht werden sich seine feuchten Träume erfüllen…

  44. 44
  45. 45

    Wer sich einmal mit der Zukunft von Streetview auseinandersetzen möchte, sei dieser Link empfohlen:

    http://grin.to/pMtZ4

    Live-Bilder innerhalb von Streetview sind nicht mehr so richtig weit entfernt.

  46. 46

    Na das hat doch was Gutes. Ich schau kurz auf GoogleStreetView ob der Heimweg “Streifenfrei” ist, und rase dann sturzbetrunken mit meinem SLK in Schlangenlinien nach Hause. Herr Wendt: Das Verbrechen lauert überall! ;)

  47. 47

    Unfassbar, wie hoch die Inkompetenz ist. Beim Bildblog gibt es auch eine Liste von Äußerungen von Prommis, die offenbar auch alle der Meinung sind, das das Livebilder sind.

    Nichts desto trotz, live wird kommen. Microsoft hat mit Bing Maps schon gezeigt wie es funktioniert. Ein normaler Camcorder mit Internetanschluß und eingebauter Ortung streamt das gefilmte live auf Bing Maps und dort wird der Livestream in eine 3D-Landschaft bestehend aus Karten, Nutzerfotos und dann auch Videos reingerendert. Sieht schon jetzt beeindruckend aus.

  48. 48

    Das mit der virtuellen Streife ist eine Schnapsidee. Dann können die Einbrecher doch immer sehen, wo gerade der Streifenwagen rumfährt. Außerdem dürfen sich die virtuellen Streifen in Google Streetview gar nicht zeigen, das verstößt ja gegen den Datenschutz und das Recht aufs Bild der Kollegen. Da hat der Herr Wendt seinen innovativen Vorstoss nicht ganz zu Ende gedacht.

    ;-)

  49. 49

    GSV wird bestimmt für massiv Ärger bei den Polizeibeamten untereinander sorgen. Man stelle sich vor, der virtuelle Streifenbeamte hat seinen Untergebenen bereits vor einer Woche angewiesen, einen Abschleppdienst zur ermittelten Adresse zu schicken, und jetzt steht die Karre immer noch da im Haltverbot!

    m(

  50. 50

    Vielleicht denken wir alle falsch. Vielleicht will die Polizei unbemannte Polizeifahrzeuge auf Streife schicken.
    Drohnen, die Verbrechen durch künstliche Intelligenz erkennen und an die Zentrale melden. Dort können dann auch richtige Polizisten virtuell mitfahren.
    Das spart Personal und schreckt ab, genau wie Überwachungskameras.

    Sarkasmus? Wo?

  51. 51

    Hm.
    Zum Thema Falschparker ‘ne Frage: Wenn durch SV “dokumentiert” würde, das jemand falsch geparkt hat, bestünde dann eigentlich die “Gefahr”, so im nachhinein noch ein Knöllchen zu bekommen?

  52. 52

    LOL. Aber ob die Zukunft so weit entfernt ist? Drohnen mit Kameras an Bord und automatische Bildverarbeitung sind erstaunlich weit entwickelt. Wenn ich sehe, wie schnell das Straßennetz oder das Eisenbahnnetz im 19. und 20. Jahrhundert aus dem Boden gestampft wurden… Es fehlt nur der politische Wille einer Rundumüberwachung, die Technik ist da.

  53. 53

    Anruf bei 110:

    Hilfe! Kommen sie schnell, hier wird auf offener Straße eine Frau vergewaltigt!

    110: Lassen sie die Scherzanrufe! Ich sehe bei Google Street View ganz genau, dass da nichts passiert. *klick

    Jürgen

  54. 54

    Ich seh’ schon die Feuerwehr und das THW ausrücken, weil das neue Parkhaus offenbar eingestürzt ist, schließlich sieht man den Schutt sehr deutlich auf den Bildern. Nur der Sonnenschein wirft Fragen auf, wo doch auf dem Dach der Regen plätschert. Aber das klärt man später…

  55. 55

    Hey, ist doch cool! Dann werden ja die ganzen Überwachungskameras jetzt abgebaut. Danke, google :)

  56. 56
  57. 57

    Es gibt noch ein anderes Problem, mit den Fotos hat es die Baubehörde relativ einfach ein paar Merkmale zu überprüfen und bei Auffälligkeiten den “Schwarzbau zu terminieren”. Da kann man sich dann über die Jahre nicht mehr darauf berufen, das der Bestandsschutz greift, weil die trägen Beamtenärsche nicht einmal mehr dafür aufstehen müssen. Googlestreetview ist ganz klar “Blockwart v1.0″.

  58. 58

    Sollen Sie dort Streife fahren! Dann machen sie schon keinen anderen Unsinn…! :)

  59. 59
  60. 60

    @Mark A.:

    Nö, die ganze öffentlichen und privaten Überwachungskameras werden in street view integriert und liefern da die live-Bilder dazu.

    Da Überwachungskameras heute eh schon allgegenwärtig sind, dürfte google live street view damit schon fast flächendeckend möglich sein.

    Dann muss Frau in Zukunft endlich kein Kosmetikspiegelchen mehr mitnehmen, sondern kann sich überall mit der Überwachungskamera ihrer Wahl nachschminken :-).

  61. 61
  62. 62

    Versteht denn keiner hier die Logik? Wenn alle Gegner sagen, daß Street View für Einbrecher hilfreich ist, dann ist es doch klar, daß die Überwacher das genauso benutzen können, um die Einbrecher zu fangen.

    Gerade bei der Street-View-Diskussion kann man meiner Meinung nach eine sehr gerechte Verteilung der Vollidioten auf beiden Seiten sehen. Was da teilweise an Begründungen pro/contra ausgepackt wird … herrlich.

  63. 63

    @60 *lol* der ist gut.

    einer von denen die hier paranoid von überwachung aus dem all schwätzen soll mir mal erklären, wie sie glauben, dass man aus mehreren zehntausend kilometern höhe ein haus von vorne fotografieren können soll. um die ecke fotografieren wird man auch in 20 jahren nicht können. wäre natürlich möglich, dass google einen weg findet dunkle materie so zu beeinflussen, dass sich gravitationslinsen genau da bilden, wo man sie braucht.

  64. 64

    “Es ist rechtlich unklar, ob eine virtuelle Streifenfahrt möglich ist.”

    Herrn Wendts Vorstellungen zielen nach meinem Empfinden auf die Idee, die Street View Datenberge im Rahmen einer großen Ermittlung die man als virtuelle Streifenfahrt bezeichnen könnte, nach möglichen Straftaten zu durchkämmen.

    Dieses Durchkämmen würde wohl einer Ermittlung gleichkommen – existiert hierfür bereits eine rechtliche Grundlage?

  65. 65

    @Matze(57)
    Behörden haben schon heute wesentlich bessere Aufnahmen als Google und benutzen diese auch.

  66. 66

    @Streetviewgegner:
    Das stimmt wohl. Aber hier, in dieser Diskussion, also in der Frage: sollen unsere Häuser von AUSSEN SICHTBAR sein, finde ich die Aufregung polemisch. Ich hätte mir eine ähnlich starke Reaktion auf “Nackt”-Scanner, “verchipte” Ausweise und die biometrische Datenerfassung durch Behörden gewünscht. Die Weichen für unsere spätere Welt werden durch solche “durchs Dorf getriebenen Säue” gestellt; Themen also, die hochemotional diskutiert werden, ohne ein Problem zu sein. Das alles, während man Überwachungskameras in die ganze Welt hängt, die sehr wohl Livebilder zeigen. Die aber nicht einmal im Internet zu sehen sind – sondern den Betroffenen unzugänglich. Das sind Datenschutz-Probleme. Nicht aber, dass jemand mein Haus von aussen zeigt.

  67. 67

    @Flusskiesel:

    Moment … wenn die Polizei jetzt bei GSV Streife fährt – was haben dann die ganzen Häuslebauer zu verbergen, die gegen GSV Widerspruch einlegen?
    Sollte die Polizei da nicht mal genauer hingucken?
    Das sind doch bestimmt alles Terroristen!

    Ha, das kann ich dir sagen. Ich habe das Problem heute schon. Nur heißt mein Problem Bing Vogelperspektive. Ich will eine Immobilie verkaufen. Vor ein paar Jahren war die ziemlich runtergekommen, nun ist sie renoviert. Nun rate mal, was man in der sch*** Bing Vogelperspektive sieht …

  68. 68

    @Hannes:

    Du verweist bei Immobilienverkauf auf Google statt auf eigene erstellte Bilder?
    Richtig professionell das.

    #k.

  69. 69

    Ich glaube fast, dass auch eine große Mehrheit der Leute die GSV widersprochen haben oder dagegen sind und ihr Haus wollen Pixeln lassen das denken. Das Thema war ja nun in sämtlichen Radio und TV Sendern, sodass man es kaum noch hören und ertragen könnte.
    Aber wurde denn wirklich auch nur einmal erwähnt, dass sie Bilder Jahre alt sind? Was denkt wohl Oma Erna wenn sie in der Tagesschau hört und sieht was Google da vorhat?

  70. 70
  71. 71

    @BildBlogJunkie:
    Aus dem Link

    Juliane Winterberg (19), Sozialfachangestellte aus Gerstungen: “Ich sonne mich oft im Bikini auf der Terrasse. Durch Google finden Spanner doch sofort mein Wohnhaus.”

    Gute Gründe dagegen zu sein. So erfährt wirklich niemand mehr wann und wo sich JULIANE WINTERBERG (Neunzehn Jahre jung) aus GERSTUNGEN sonnt. Wirklich clever von ihr!
    Die 20 Mio. BILD-Leser fallen ggü. den 6 Mrd. potentiellen Google-Usern da nicht ins Gewicht.

    #k.

  72. 72
  73. 73
  74. 74

    tja, da fällt mir doch sofort ein, warum immer zwei Polypen im Streifenwagen sitzen.. Nur so ist sichergestellt, das wenigsten ein Gesamt-IQ von 70 rauskommt. Und manche werden dann halt Chef der PolGewerkschaft ;-)

  75. 75

    In meiner Stadt ist auf dem Rathaus eine Webcam. Live in Farbe, Tag und Nacht!
    Zu sehen ist (u.a.) der Eingang eines Lebensmittelmarktes und eines Spielcasinos.

    Da hat sich bisher noch keiner drüber beschwert, und wenn ich da einkaufe kann ich mich auch nicht pixeln lassen!!!!!

    Solche Webcams gibts inzwischen sehr viel!

    Aber bei Street View erfolgt ein Aufschrei der Gegner ebenso wie der Befürworter.

  76. 76

    Auszug aus dem Streifenprotokoll:
    Der renitente Falschparker den wir bereits gestern und vorgestern entdeckt haben hat sein Fahrzeug immernoch nicht umgeparkt.

  77. 77

    RUHE!

    So, jetzt mal bitte Schluß mit dem Klamauk. Ich habe hier im Zuge einer Selbstvornahme auf dem Internetdingsfjuh einen Radfahrer (fuhr auf dem Fußweg) festgenommen, oder wie das heißt. Ja, ich halte ihn mit der Maus fest.

    Ich komm aber nicht ans Telefon, ohne die Maus loszulassen. Kann mal jmd. die Polizei rufen, dass die den verhaftenn fahren?

    Wo? Na Striehtfjuh, sag ich doch. Meihome klicken, dann müßtet Ihr den schon sehen, mit hellblauem Hollandrad.

  78. 78

    Mit street-view auf Streife? Sicher ne super Sache bei Kaffee und donuts und die Füße bleiben auch trocken.

  79. 79

    mensch ihr lasst euch aber auch ins boxhorn jagen

    ist doch offensichtlich dass das der hape kerkeling ist

  80. 80

    @Kand.in.sky:

    Bekanntermaßen sind Namenseinträge in Zeitungen und auf Jahrzehnte im Internet sichtbare Bikinibilder absolut vergleichbar. Da sich zudem jeder Bild-Leser stante pede auf nach Gerstungen machen wird, um über den Zaun zu spannen, ist das Manöver der jungen Dame ohne Zweifel ausgesprochen dumm und selbstwidersprüchlich.

  81. 81
  82. 82

    @Karl: In fact, Ihr Argument stammt aus dem Standardrepertoire der SV Gegner. Gestern wieder gehört: Dann kommen ständig Handwerker und wollen mir neue Fenster andrehen. Ja sicher.

    Ihr Kommentar war alles andere als ironisch zu verstehen.

  83. 83
  84. 84

    Wenn ich Einbrecher wäre, würde ich mir gerade die verpixelten Häuser vornehmen, denn die haben etwas zu verbergen :-D
    … und wenn ich dann durchs “verpixelte” Bild laufe sieht man mich ja auch nicht… so stellt sich die Polizei in Deutschland vielleicht street view vor…
    Wenn das nicht zum weinen wäre, könnte man glatt darüber lachen.

  85. 85

    zunächst war ich verblüfft, doch dann habe ich herzlich gelacht. Ja, ja, die Welt ist vielfältiger geworden. Streife laufen mit Pickelhaube war gestern. Herr Wendt sollte sich überlegen, ob er nicht zurücktritt. Offensichtlich ist er nicht auf der Höhe der Zeit.
    Im übrigen ist die Kampagane gegen street.view doch Käse. Die Kommunen haben längst die Geodaten, unbemerkt vom Bürger, verkauft. Wie die Realität ist, kann man sich auf http://www.dastelefonbuch.de anschauen.

  86. 86

    Schön, daß Google unerwünschte Bilder entfernt. Warum geht eigentlich niemand auf die Barrikaden, weil Google unerwünschte Suchergebnisse nicht aus der Trefferliste entfernt? Könnte auch gegen Gebühr passieren (da Google ja schließlich nicht für die Inhalte von anderen Webseiten verantwortlich ist) und so Google schöne zusätzliche Einnahmen bescheren. Technisch wäre es sicherlich machbar, aber Google weigert sich einfach. Was machen unsere Datenschützer dagegen??????

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