Eine höhere Ebene des Wahnsinns

Bei manchen Meldungen zieht es einem wirklich die Schuhe aus. Verbraucherministerin Aigner soll jetzt damit liebäugeln, das deutsche Abmahnwesen auf eine höhere Ebene des Wahnsinns zu katapultieren – ausgerechnet im Interesse des Datenschutzes. Konkret: Werbekunden sollen künftig für Reklame abgemahnt werden können, bloß weil diese auf sozialen Netzwerken oder anderen Internetseiten erscheint, die ihrerseits nicht 100 % mit dem deutschen Datenschutzrecht kompatibel sind.

Gegenüber Christian Stöcker von Spiegel online hat ein Ministeriumssprecher bestätigt, man hoffe auf eine “disziplinierende Wirkung”, indem man die werbetreibende Wirtschaft indirekt für Datenschutzverstöße der Plattformen zur Verantwortung zieht und ihrer Konkurrenz die Möglichkeit zur (kostenpflichtigen) Abmahnung gibt.

Stöcker beschreibt anschaulich die wirtschaftlichen Auswirkungen:

Der Web-Werbemarkt würde sich potentiell in ein Minenfeld für deutsche Werbetreibende verwandeln – denn allzu oft ist nicht sicherzustellen, dass auch alles, was auf einer internationalen Plattform passiert, wirklich deutschen Datenschutzstandards entspricht.

Da nicht anzunehmen ist, dass die Welt am deutschen Wesen genesen wird, wäre also die deutsche Wirtschaft mehrfach gestraft. Onlinewerbung wäre für sie nicht nur im Inland riskant, sondern weltweit. Jedenfalls so lange, wie Facebook & Co. nicht Frau Aigner zu liebe eine abgeschottete Deutschland-Ausgabe eröffnet. Womit natürlich ebenso wenig zu rechnen ist.

Gut möglich, dass so eine Idee deutsche Firmen, die auf Onlinewerbung angewiesen sind oder nicht ohne sie auskommen möchten, komplett aus Deutschland vergrault. Schon allein der Gedanke, für die – ohnehin in vielen Fällen fraglichen – Datenschutzfehler Dritter ohne eigenes Verschulden als Prügelknabe herhalten zu müssen, würde mich als Unternehmer mehr als zornig machen.

Während also Unternehmen abwandern, bliebe uns ein neues Segment auf dem boomenden Abmahnmarkt. Das  offensichtliche finanzielle Potential dürfte Frau Aigner in einschlägigen Kreisen schlagartig viele neue Freunde bescheren. Die sehen auch gerne darüber hinweg, dass die Politik mal wieder nur eigene Hilflosigkeit und ihr Unvermögen auf andere abwälzt.

Der Rest sollte das aber nicht tun und dieser Ministerin die rote Karte zeigen. Es könnte irgendwann nämlich auch um den eigenen Arbeitsplatz gehen. 

  • yah bluez

    Kann ich dann auch den Spiegel abmahnen wenn ich den in einem überhitzten verspäteten Zug der Bundesbahn gekauft habe?

    Oder den Tellerhersteller wenn mir das Essen im Lokal nicht geschmeckt hat?

  • M

    Die Abmahnungen werden für die Mitbewerber dann aber auch die einzige Einnahmequelle bleiben, wenn sie sich entscheiden selbst ihre Produkte nicht bei Google und Facebook zu bewerben. Auch schön wird es, wenn unsere Gerichte erst mal im Ausland rausfinden müssen, wer denn nun eigentlich genau die Werbung auf der gemahnten Plattform geschaltet hat.

  • Gambrosch

    Da es hier um die Möglichkeit zum Abmahnen geht, könnte man ja fast auf die Idee kommen, dass hier einige Abmahn-Anwälte kräftig lobbyiert haben, um sich eine neue Einnahme-Quelle zu erschließen. Aber so eine Vermutung wäre natürlich völlig absurd…

  • Jens

    @M: Im Zweifel beispielsweise die Nicecars Deutschland (Advertising) Ltd. mit Sitz auf den Cayman-Inseln, die einer Stiftung mit Sitz auf Fiji gehört …

  • frank

    Warum sollte die Welt am deutschen Wesen nicht genesen? In Sachen Atompolitik tut sie es doch auch, oder haben mich da Teile der Regierung und Opposition übers Ohr gezogen???

  • abcdef

    @frank:
    Die Frage ist ernst gemeint:
    Wissen sie, woher der Spruch kommt, mit dem genesen?
    Und das ein Land nicht nur aus negativen Eindrücken besteht ist ja für manche das letzte Bisschen was noch aushaltbar ist und ihnen Trost spendet (und sei’s die Landschaft…).

    Thema Atomausstiegaustiegaustieg:
    Naja, wir werden sehen müssen. Bei diesem Thema sollten wir ihnen nichts glauben, solange wir sie, die Politiker, nicht gefoltert und unter Drogen gesetzt haben oder die Ergebnisse endlich sehen können.

    zum Thema:
    … eigentlich kein Zusatz nötig, bin mit UV einer Meinung hier.

  • Seb

    Im Internet gibt’s Werbung?
    Mal im Ernst: Wer heute noch ohne Ad-Blocker surft, ist selber Schuld. Firmen, die nicht ohne Onlinewerbung auskommen können, sollten seit dem die .com-Blase geplatzt ist alle ausgestorben sein.
    Werbung ist ganz einfach überflüssig. Branchenverzeichnisse gern! Insofern kann ich der Dame nur viel Glück wünschen, wenn sie das Werben im Netz für deutsche Firmen unmöglich macht.

  • http://twitter.com/#!/rainerSpunkt/ Rainer

    Was ich mich da immer frage: Sind die so unwissend oder arbeiten sie bewusst konsequent gegen die Vernunft? Beides macht Angst.

  • Daarin

    Ohh Prima. Noch eine Abmahnmöglichkeit. Ich finde wir brauchen noch viel mehr, lassen wir den Messerhersteller Abmahnen wenn jemand mit dem Messer ein Tier verletzt. Wir haben ja auch noch viel zu viele kleine und mittelständige Unternehmen.

  • http://twitter.com/#!/rainerSpunkt/ Rainer

    @Seb: Ich denke, die überwiegende Menge der Internetnutzer wird ohne Adblocker unterwegs sein. Unter jenen, die sich täglich mehrere Stunden im Netz bewegen oder beruflich damit zu tun haben ist das Verhältnis sicher anders. Aber die sind sicher nicht die Zielgruppen und vermutlich eh nicht sonderlich empfänglich für Online-Werbung.

  • Spinnzessin

    …………………………………………………………*

    *Alles was mir zu Frau Aigner oder anderen deutschen Politikern noch einfällt wäre abmahnfähig. ;-)

  • Gambit

    @Seb War das Ironie? falls nicht, war es jedenfalls ganz gewaltiger realitätsfremder Blödsinn.

    es gibt kaum noch b2c Unternehmen, die ohne Onlinewerbung auskommt. Werbung muss nun mal dort stattfinden, wo sich die potentiellen Kunden aufhalten.
    Und dein Ad-Blocker (mit denen übrigens die wenigsten unterwegs sind) mag für dich ja ganz toll sein, aber davon auszugehen, dass Online Werbung automatisch Bannerwerbung bedeutet, ist schlichtweg falsch.

  • stachel

    Dann wären für deutsche Unternehmen wohl Adsense und ähnliche Dienste gestorben oder?

    Ich kann ja nicht immer sicher stellen dass meine Anzeige nicht an irgendeinem Ort auftaucht der jemandem nicht passt.

    Konkurenzunternehmen könnten einfach mal Abmahnen und der Betroffene muss sich dann damit beschäftigen, wiedersprechen usw. egal ob gerechtfertigt oder nicht.

    Wären dann auch private Betroffen? Also z.B. Webseitenbetreiber die Bannertausch oder Ähnliches machen?

  • ploi

    @seb:

    Wer heute noch ohne Ad-Blocker surft, ist selber Schuld.

    Ich habe meinen bei heise z.B. wieder ausgeschaltet, weil sie mich höflich darum gebeten haben und auch erklärt haben, warum ihre Mitarbeiter ohne die Werbeeinnahmen auf den Nachmittagskuchen oder das warme Abendessen verzichten müssten.

    Firmen, die nicht ohne Onlinewerbung auskommen können, sollten seit dem die .com-Blase geplatzt ist alle ausgestorben sein.

    Oh. Mein. Gott. Vielleicht sollten Sie das mal Google mitteilen. Die Wissen noch gar nicht, das Sie ausgestorben sind. Im letzten Geschäftsbericht stand da sogar drin, dass sie mit Werbung Geld verdienen. Unglaublich sowas.

    Werbung ist ganz einfach überflüssig.

    Werbung die mich nicht interessiert ist überflüssig.
    Es gibt aber viele Arten von Werbung.
    Das fängt bei gesponserte Festival-Getränke-Becher an und hört noch nicht einmal bei nervigen Pop-Ups auf….

    Ich hoffe Ihre Argumentation war zur Belustigung anderer gedacht. Wenn nicht, dann sollten sie vielleicht nochmal in sich gehen….

  • Christian

    Nicht der einzige Bock den Frau “Auf Gemüse muss niemand verzichten” Aigner in den letzten Wochen geschossen hat …

  • Arno

    Wer hier Lobbyarbeit für Abmahnanwälte vermutet, sollte sich überlegen, wer wirklich profitiert, wenn deutsche Firmen nicht mehr online werben können: Die klassischen (werbefinanzierten)Medien.

  • http://www.elfengleich.de Sanníe

    Sorry Seb, Du weißt nicht, was Du sprichst.
    Wir machen nix außer Auto- und Online-Werbung. Brnchenverzeichnisse im Internet sind meist veraltet und die gelben Seiten wahnsinnig teuer.

    Diese Ministerin gehört endlich aus dem Verkehr gezogen. Man stelle sich nur mal vor, diese absurde Idee käme von den Grünen oder Linken, da hätten längst alle ausgerechnet, was es de deutsche Volkswirtschaft in Euro und Arbeitsplätzen kosten würde.

  • Vorstand

    Damit hat sich Berlin endgültig als Endlagerstandort qualifiziert!
    So viele, geistig derart abgebrannte Elemente dürfte man ansonsten nirgendwo in Deutschland finden.
    Dazwischen fällt das bisschen Atommüll dann auch nicht mehr auf.

  • Dirk T.

    Ehrlich gesagt, ich find’ die Idee ganz gut. Es muss nur sichergestellt sein, dass sich die Unternehmen garantieren lassen können, dass ihre die Seiten, auf denen oder mit denen (Google) sie Werbung schalten, die deutschen Datenschutzbestimmungen einhalten.. und dass dann bei Nichteinhalten Vertragsstrafen fällig werden, die die Kosten von Mahnverfahren etc. decken.

    Das hießt nicht, dass es dafür nicht eine bessere Lösung gäbe, die u.U. auch mehr kosten würde. Ich habe im übrigen vorhin gemerkt, dass Amazon.de offenbar meine Kreditkartennummer + Prüfziffer gespeichert hat. Kann ich die nach geltendem Recht nicht schon jetzt abmahnen?

  • Peggy

    Gibt es nicht irgendeinen Rechtgrundsatz nach dem ich nicht für die Rechteverletzung eines anderen verantwortlich gemacht werden kann?

  • Radio

    Nach dem Verursacherprinzip müssten zukünftiger Abmahnopfer doch die Frau Aigner in Regress nehmen können?

    Vielleicht merkt sie dann was…

  • http://dunkelberg.net Marcel Dunkelberg

    Bitte nehmt die inkompetenten Leute endlich aus den Parteien. Es ist langsam echt angst einflößend mit welcher Dummheit wir hier “vertreten” werden.

  • Werner

    @abcdef: Das mit dem “deutschen Wesen” ist von Emanuel Geibel (ja, genau der, dem wir “Der Mai ist gekommen” zu verdanken haben) und lautet genauer so:
    “Und es mag am deutschen Wesen
    einmal noch die Welt genesen.”

  • Olli

    So lange die geschaltete Werbung oder die Firma dahinter keine Daten von Kunden sammelt sehe ich kein Problem.

  • Atrocity

    Wenn man in dem Text Werbung durch Pornographie und Datenschutz durch Jugendschutz ersetzt trifft er genau die aktuelle Situation im Web zu “Erwachsenen Angeboten”.

    Inklusive aller erwähnten Folgen, die in diesem Bereich schon seit über 10 Jahren eingetreten sind.

  • Quarktasche

    Kann man denn nicht auch schon eine offizielle Profil-Seite auf einer “fragwürdigen” Plattform als Werbung betrachten? Das kann ja noch lustig werden…

  • Kopfschuettler

    Das ist echt krass. Man verbietet was in einem Bereich, ueber den man gar nicht die exekutive Gewalt hat, Werbung im Internet aus dem Ausland. Es wird allerhoechste Zeit, dass die demokratische Politik im digitalen Zeitalter ankommt. Nehmen wir zur Vereinfachung an, es gebe das Internet nicht. An der deutsch-oesterreichischen Grenze, auf oesterreichischem Boden, stuende ein Schild mit deutscher Auto-Werbung – Richtung Deutschland weisend. Wenn die deutsche Politik an meiner Werbung was auszusetzen haette, wuerde ich als deutscher Autobauer aber sowas von ins Ausland abwandern, das endlose wirtschaftsfeindliche Gejammere (denn es geht hier weder um die Umwelt fuer unsere Kinder noch um was anderes Wichtiges) hinter mir lassend!

  • oskar

    Was hier in Deutschland abgeht ist mit Wahnsinn noch milde ausgedrückt. Immer weniger Jobs, immer weniger Erwerbstätige in Vollzeitjobs, Lohndumping, Hartz-IV-Verbrechen, die Gesellschaft driftet in Lichtgeschwindigkeit auseinander dass man tagtäglich übelste Hetze am eigenen Leibe erfahren muss und dann sitzen die Penner in Berlin da rum und denken sich SO EINE SCHEISSE ZUSAMMEN. Un-glaub-lich. Nach Deutschland zurückzukehren war ein Fehler. Sobald wie möglich bin ich hier wieder weg. Und wenn ich dann zurückkehre dann mit einer Armee im Rücken um diesen Land erneut zu befreien. Die dann folgende Entnazifizierung wird allerdings nicht so glimpflich verlaufen wie die letzte. Und jetzt bin ich weit vom Thema weg, war eigentlich nie dran, egal… schöne Feiertage. Ich geh kot***.

  • http://www.aerar.de/2011/06/facebook-und-der-datenschutz/ Aerar

    Ich habe dazu auf meiner Webseite auch einen Artikel geschrieben und sehe die Sache da eher zweischneidig. Sicherlich ist das Abmahnwesen in weiten Teilen ein Grauen und eine weitere Steilvorlage für solches Tun, scheint da eine unsinnige Maßnahme. Doch wie ich es als Laie verstehe, gibt es nicht allzuviele Möglichkeiten, Datenschutzverstöße direkt zu ahnden. Vielleicht gäbe es andere Möglichkeiten, aber das wäre eine andere Frage.

    Nicht teilen kann ich das “bloß weil diese auf sozialen Netzwerken oder anderen Internetseiten erscheint”. Solange das Datenschutzgesetzeswerk existiert, muss es auch eingehalten werden. Es kann nicht sein, dass sich große Konzerne konsequenzenlos darüber hinwegsetzen. Natürlich könnten sie ein “deutsches Facebook” anbieten. Ich denke, dass Verstöße auch geahndet werden müssen. Ob der Krückstock dafür die richtige Waffe ist, kann man hinterfragen, aber dann sollte man auch eine Alternative anbieten können.

    Ich kann den Grundgedanken sogar nachvollziehen, denn eine Firma, die bei einem ausländischen Spamversender “Werbeeinheiten” buchen würde, würde ich auch eines unlauteren Wettbewerbs beschuldigen.

  • yak

    Aigner, von der Leyen, Schröder, Leutheusser, Merkel…so langsam frage ich mich ernsthaft ob wir hier nur Quotenfrauen in der Politik haben

    …und da schimpfe noch einer über Berlusconis Kabinettbildung…seine sind wenigstens hübsch

  • murry

    Ich bin dafür. Aber dann muss man auch jedesmal wenn das Bundesverfassungsgericht ein Gesetz für verfassungswidrig erklärt die Unternehmen abmahnen können, die mal Geld an eine mitverantwortliche Partei gespendet haben. Schließlich haben die das ganze finanziert und sind für den Verfassungsbruch mitverantwortlich.

  • sdfsdf

    @Seb:
    Deshalb ist google bspw. auch ausgestorben.
    Und Moment mal: Wie sollen sich die kostenlosen Newspaper denn finanzieren? Oder kino.to? (Achne, die ham ja selber filehoster betrieben…)

  • asdf

    Jeder, der einen facebook-like-button hat, wird ab jetzt abgemahnt! (Is’ ja auch Werbung, oder? Kostenlose…)

  • Kritiker

    Die Idee deckt sich mit dem konservativem Masterplan eines Deutschlandnetzes. Die VDS muss ja auch kommen, obwohl alles dagegen spricht. Zensurbestrebungen und leider auch Umsetzungen gibt es auch. Die Telekom möchte in Zukunft Trafficerzeuger zur Kasse bitten und die GEMA hat schon dafür gesorgt viele Videos auf Youtube nur noch mit Verschlüsselung der Herkunft zu erreichen.

  • http://twitter.com/suchenwi suchenwi

    Erschreckend. Keine eigene irgendwie demokratische (“zum Wohle des Volkes”) Netzpolitik hinbekommen, Strafverfolgung wegen des Aufwands scheuen, Idee: mehr Arbeit für Abmahnanwälte als Hilfssheriffs. “Die Zivilgesellschaft reguliert sich selbst”?

    Selbst der eigentlich positiv gemeinte Datenschutz mutiert da zum Zombie. Digitales Radiergummi, Tintenkiller, Tipp-ex für alle.

  • marcus05

    dass die Aigner die größte Fehlbesetzung eines Ministeramts seit Herrmann Göring ist, ist ja nichts neues

  • Sebs

    @seb Danke das du dir meinen Job weg wünscht und den meiner 100 Kollegen ;)
    Onlinewerbung macht Sinn und auf Adblockeruser können wir gerne verzichten, insbesondere wenn deren Kommentare so ausfallen wie deine.
    Viel Spass beim Paid Content

  • marcus05

    @Sebs:

    Wenn eure Werbung nicht so penetrant wäre wie “Bild fliegt durchs Bild”, oder Musik, sprache etc wird abgespielt und dann auch immer und immer wieder die gleiche hätte ich kein adblock+ drauf.

  • Tunke m. Sauce

    na super… dann kommt die werbung nur noch von firmen mit sitz im für sie verbraucherrechtlich komfortablerem ausland.
    wie meinte eine bekannte mal sehr passend: “wer auch nur einen funken kompetenz mitbringt, der geht doch nicht in die politik… da find’se nur die schwallköppe”.
    cheers

  • Siehmalan

    Da nicht anzunehmen ist, dass die Welt am deutschen Wesen genesen wird, …

    Na Udo Vetter, da haben Sie wohl die letzten Pirouetten unserer politischen Kaste nicht mitgekriegt.
    Neuerdings wird wieder die Welt am deutschen Wesen genesen. Einfach mal nach googeln.

  • marcus05

    die Welt wird höchstens am deutschen Tresen genesen.

  • Sixtus

    Sehr guter Ansatz von der Aigner!
    Der Werbemüll im Internet ist unglaublich und als User muss man dauernd aufrüsten: Adblocker im Webbrowser, Spamfilter im Mailclient, bzw. auf dem Mailserver und selbst im Usenet wird man belästigt!

    Nun ja, deutsche Spammer werden von mir schon lange nicht mehr “höflich” mit dem Bundesdatenschutzgesetz beglückt (auch T5F genannt), sondern bekommen direkt einen vom zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten übergebraten.
    Im Web hilft – neben AdblockPlus – übrigens auch ein Cookieblocker!

  • Pjotr

    Passt doch gut zum momentanen Zeitgeist in Schlandistan.

  • Stuff

    @oskar: Mein Beileid wg. der Rückkehr! In Wien sind Deutsche schon die grösste Ausländer-Fraktion…
    Das mit

    einer Armee im Rücken
    wird nix nützen, hat ja auch bisher nix genützt, die Arbeitslager-Baracke Deutschland kriegt ja dank Euro-Generalgouvernement nun Probleme, die anderen wollen auf ihrem Territorium keine Arbeitslager.

    Auch sollte man sich im Falle von Friedensvertrag und dann daran zwangsläufig verknüpften Reparationen – schon aufgefallen, dass ausschliesslich WK-II-Gegner (Slowenien soll aktuell in die Krankgebete mit aufgenommen werden) und ehemals neutrale diese Euro-Kredit-Probleme haben? – nicht in Deutschland aufhalten und auch kein Vermögen dort haben…

  • rjb

    Wie wäre es eigentlich damit, mal den Spackeriasten, die via Facebook persönliche Daten und Bilder von Dritten in die Welt blasen, darauf hinzuweisen, daß die Regelungen über Datenschutz und Recht am eigenen Bild auch für ihr Tun gilt? Wobei der Hinweis etwa in der Meldung bestünde, daß sich mal einer für die ungefragte Veröffentlichung des Suffbildes eines -danach- Exfreundes ein paar Tagessätze eingefangen hat. Das geht ganz ohne innovativen Abmahnschwachsinn. Einfach die vorhandenen Regelungen anwenden.

  • p90

    @Sebs:
    Tut mir Leid aber AFAIK generiert Werbung keinen Zuggewinn für die Wirtschaft sondern verändert höchstens die Verteilung des erwirtschafteten Geldes.
    Aus Globaler Sicht würde ich also sagen kann man gut und gerne auf das momentane Maß an Werbung verzichten.
    (wenn z.B. ein Pharmaunternehmen doppelt so viel Geld für Werbung ausgeben als für Forschung und Entwicklung und dann rum meckern das Forschen ja so teuer ist, was soll man da noch sagen?)
    Eine Werbung als reine Information das ein Produkt existiert mit einer Beschreibung was es tut ist schon okay, aber das ist ja nicht das was gerade geschieht.

  • http://www.buskeismus.de Rolf Schälike

    Versicherungen verschieden die Eigenverantwortung auf Unbeteiligte gegen deren Willen.

    Werbung ist Voraussetzung für immer mehr, immer größer, immer schneller, immer höher, ohne die Folgen zu kennen und zu berücksichtigen.

    Die Mainstreams manipulieren unsere Hirne. Mord und Totschlag im Namen der Menschenrechte und der Wunsch nach gewaltsamer Absetzung von Diktatoren werden jubelnd begrüßt.

    Die Regierenden werden konfrontiert mit den negativen Folgen von Versicherungen, Werbung und Boulevard.

    Da die Regierenden weit entfernt sind vom Verständnis realer Entwicklungen, gibt es idiotische Gesetze, werden Abzocke, Betrug, Korruption über Maß geduldet, sogar gefördert.

    Der Vorstoß von Aigner ist ein gutes Beispiel dafür.

  • Seb

    Es mag sicher Ausnahmen geben, also Unternehmen, die allein von Werbung existieren. Allerdings können die aberklugen Teilnehmer dieser Diskussion ja mal zu einer Bank gehen und für eine rein werbefinanzierte Startup einen Business Plan abgeben und nach Finanzierung fragen.

    Bestritten, dass es Leute gibt, die Werbung gut finden, habe ich auch nicht. Es gibt schließlich auch Menschen, die über heiße Kohle laufen. Werbung hat einen wesentlichen Nutzen: Sie macht potentielle Kunden auf ein Produkt aufmerksam. Ob Sie das objektiv und unter Erwähnung aller Hintergründe tut, darf stark bezweifelt werden.

    Mir ist klar, dass ich durch die Ansicht “Werbung ist überflüssig.” das heile Weltbild einiger Leser angreife und die dann instinktiv auf die Barrikaden gehen müssen. Allerdings würde ich mich stichhaltige und vor allem kritisch hinterfragte Argumente für Werbung interessieren, nicht für die persönliche Einschätzung ob meine Meinung ironisch oder sonst wie gemeint sein soll.

  • Karl Heinz

    haben die, die gegen werbung im internet sind eigentlich mal drüber nachgedacht wie die welt funktioniert Oo?

    ab jetzt keine einkaufsstraßen mehr, denn ladengeschäfte sind (kostengünstige) werbung ect.

    keine werbung mehr heißt keine wirtschaft mehr und das heißt keine arbeit und kein wohlstand.

    sagen sie mir nur ein unternehmen was völlig ohne werbung auskommt.

  • drui

    Da bleibt wohl nur die Möglichkeit, Fräulein Ilse wegen erwiesener Dummheit abzumahnen.

  • RedMabuse

    Es könnte irgendwann nämlich auch um den eigenen Arbeitsplatz gehen.

    Geht es vielleicht auch eine Nummer kleiner? Mit dem Holzhammer kann man nämlich gerne jede Diskussion erwürgen!

    Und auf “Firmen, die auf Onlinewerbung angewiesen sind”, ist kein Mensch angewiesen.

    Anders ausgedrückt: Wenn ich in einer Firma arbeite, die einzig allein existieren kann, weil sie auf Facebook wirbt, dann bin ich in er falschen Firma. Definitiv.

  • http://sebastian.marsching.com/blog/ Sebastian Marsching

    @Sebs:
    Ich habe gar keine Probleme mit Online-Werbung, allerdings stört mich Werbung, die von Drittanbieter-Servern geladen wird, da sich das relativ leicht missbrauchen lässt um Nutzer zu verfolgen.

    Bei mir gilt die Regel: Werbung die vom gleichen Server kommt, wie die eigentlichen Inhalte, wird akzeptiert. Alle andere Werbung wird von AdBlock Plus blockiert.

    Die Werbung über Netzwerke zu schalten ist zwar in Ordnung, ich finde es aber nicht zuviel verlangt, auf dem entsprechenden Server ein Proxy-Skript zu installieren, so dass das Werbe-Netzwerk nicht die einzelnen Besucher über verschiedene Webseiten hinweg verfolgen kann.

    Zum Vorschlag von Ilse Aigner: Die Idee finde ich eigentlich gar nicht so schlecht. Bei vielen Internet-Angeboten haben wir das Problem, das sich Anbieter auf dem deutschen Markt dem deutschen Recht entziehen können. Bei traditionellen Angeboten klappt das normalerweise nicht, weil zumindest über den Zahlungsweg eine Verbindung zu deutschen Rechtsraum entsteht. Durch den Umweg der Finanzierung durch Werbung, ist es allerdings möglich das zu umgehen.

    Aus meiner Sicht hätte eine Regelung, wie Frau Aigner sie vorschlägt, folgende Konsequenzen: Deutsche Unternehmen, die Werbung schalten, würden in den entsprechenden Verträgen auf eine Klausel bestehen, die ihnen garantiert, dass die entsprechenden Internet-Angebote mit deutschem Recht im Einklang stehen, und ihnen eine Haftungsfreistellung garantiert.

    Entsprechend hätten Anbieter im Ausland die Wahl auf Werbung von deutschen Unternehmen zu verzichten und nur noch Werbung von Firmen aus dem Ausland zu schalten. Damit würden sie aber auch die Möglichkeit einschränken mit Nutzern aus Deutschland Geld zu verdienen, da Firmen im Ausland nur eingeschränktes Interesse an Werbung auf dem deutschen Markt haben dürften. Alternativ können sie natürlich ihre Angebote (zumindest für den deutschen Markt) auch einfach so gestalten, dass sie mit deutschem Recht vereinbar sind.

    Dass das durchaus funktioniert, haben wir beim Fall Google gegen Gmail gesehen. Dabei ging es zwar nicht um das Datenschutzrecht sondern um das Markenrecht, aber Google war sehr wohl in der Lage flexibel auf die Rechtslage in Deutschland zu reagieren und ihren Dienst in angepasster Form anzubieten. Warum das beim Datenschutz nicht möglich sein soll, ist für mich nicht ersichtlich.

    Im übrigen ist doch die Frage, wie wir mit dem Problem unterschiedlicher Rechtsordnungen im Internet umgehen wollen:
    1. Nur das umsetzen, was der kleinste gemeinsame Nenner weltweit ist: Das dürfte praktisch auf ein fast vollständig ungeregeltes Netz hinauslaufen, da man sich international nur auf sehr wenige Standards einigen kann.
    2. Alles sperren, was nicht unserer Rechtsordnung entspricht. Das ist im Prinzip die chinesische Lösung, welche mir aber überhaupt nicht gefällt, weil sie viel zu repressiv ist und außerdem jede Menge Kollateralschäden entstehen.
    3. Über die Finanzströme regulieren. Immer dann wenn Geld aus Deutschland fließt, kann man diesen Geldfluss an die Bedingung knüpfen, dass deutsches Recht eingehalten wird. Das lässt sich zwar auch nicht immer durchsetzen, aber zumindest im gewerblichen Bereich, wie beim Werbemarkt, ist dies ein sehr effektives Mittel sanften Druck auszuüben.

  • Alex

    Dass diese Idee völliger Schwachsinn ist, das ist wohl den meisten klar. Aber was ich mich gerade frage:

    Was passiert denn, wenn wir nicht Facebook nehmen, sondern eine europäische Plattform, die sämtliche Datenschutzbestimmungen ihres Sitzlandes einhält. Wenn die Regelung dann wirklich so ist wie hier im Beitrag beschrieben, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass der EUGH da ein bisschen was dagegen hätte, wenn man praktisch nicht mehr Webedienstleistungen in anderen Mitgliedstaaten in Anspruch nehmen darf.

  • http://www.buskeismus.de Rolf Schälike

    @Karl Heinz:

    Wie die Welt anders funktioniert als heute, darüber wird viel nachgedacht. Eins ist klar, die Welt wird irgendwann ganz anders funktionieren als heute. Ganz bestimmt auch ohne Werbung in dem Überfluss und verquert, wie diese heute funktioniert.

    Zu Vernichtung von Arbeitsplätzen:

    Schon heute verzichten wir – zumindest verbal und bis jetzt noch praktisch – gegen die Arbeitsplatzbeschaffung durch Kriege mit Massen an Soldaten an den Fronten. Kriege beseitigen das Arbeitslosenproblem nicht nur das eigene, sondern auch die der Mitbewerber.

  • Alex

    @Sebastian Marsching:
    Das Ziel, ein ordentliches Datenschutzniveau zu etablieren, darf meiner Meinung nach nicht auf dem Rücken der werbenden Unternehmen verfolgt werden.

    Sobald die Plattformen, auf denen Werbung geschaltet wird, in den Anwendungsbereich des deutschen Rechts fallen, können diese Sanktioniert werden. (Niederlassungen etc.)

    Eine Andere Möglichkeit ist die Warnung der Bevölkerung oder aber auch, international einen Konsens auf völkerrechtlicher Ebene zu erwirken.

    Das ist aber äußerst schwierig, da in verschiedenen Ländern verschiedene Auffassungen zum Datenschutz und zur Privatsphäre existieren. Hierzu gibt es einen wunderbaren Aufsatz, wo es vor allem um deutsche und US-Vorstellungen bezüglich “privacy” geht. (Bin leider gerade nicht zu Hause sonst könnte ich mal schauen wie der heißt)

    Wenn Facebook den Datenschutz missachtet und die User trotzdem kommen, ist es meiner Meinung nach OK, wenn dort Unternehmen aus Deutschland werden – soweit das nichts direkt mit Daten bzw. Verstößen zu tun hat. Hier helfen nur Aufklärung und Warnungen.

  • Frank T.

    Als selber Werbetreibender unter anderem über Google :

    Habens die noch alle?

    Und an den Werbeblocker 52 : WIe soll die Werbung vom gleichen Server kommen? So müsste ich mit jedem Webseiten Anbieter einzeln verhandeln und einzeln Affiliate Links ausmachen… das wäre in der Grösse reiner Wahnsinn. Dafür gibt es ja Drittanbieter.

  • http://sebastian.marsching.com/blog/ Sebastian Marsching

    @Alex:
    Natürlich sollte man in erster Linie auf Aufklärung der Nutzer setzen. Bei Facebook ist aber eines der Probleme, dass zum Teil auch Nutzer betroffen sind, die bei Facebook gar nicht angemeldet sind:
    Mit dem Facebook-Like-Button wird zunächst einmal jeder verfolgt (egal ob Facebook-Nutzer oder nicht), nur erfolgt dann keine Zuordnung zu einem Facebook-Profil.

    Bei Google sind meiner Meinung nach sogar unmittelbar mit der Werbung verbunden: Über Google Adsense werden Benutzer über verschiedene Webseiten hinweg verfolgt, hauptsächlich um den Werbeinteressen zu dienen. Natürlich kann ich mich als technisch versierter Nutzer davor schützen, aber ich finde es – gerade von weniger erfahrenen Nutzern – zuviel verlangt, wenn man sich aktiv schützen muss, um dem Datenschutz Rechnung zu tragen.

    @Frank T.:
    Ich habe überhaupt nichts gegen die Affiliate-Programme und Werbe-Netzwerke. Allerdings müsste auch bei diesen die Werbung nicht direkt vom Werbe-Vermarkter kommen:

    Statt die Werbung direkt per Iframe oder Javascript einzubinden, könnte auch auf dem Server der jeweiligen Webseiten ein PHP-Skript, Java-Servlet, oder ähnliches installiert sein, welches die Anfragen der Nutzer entgegen nimmt und an den Werbe-Server weiterleitet. Auf diese Weise könnte leicht verhindert werden, dass der Werbe-Server irgendwelche Informationen über den Besucher bekommt, da er immer nur die Anfrage der jeweiligen Webseite, aber nicht eines einzelnen Benutzer sehen würde. Erst wenn der Nutzer eine Werbung auch tatsächlich anklickt, würde der Browser Kontakt zum Werbe-Server aufnehmen.

    Mit dieser Lösung wären Werbe-Netzwerke genau so möglich, man hätte aber nicht mehr das Problem, dass ein bestimmter Nutzer über verschiedene Webseiten hinweg identifiziert werden kann.

  • Habnix

    Wo her haben die Polit-Kriminellen eigentlich ihre Ideen etwa von ThinThanks in der USA,wenn dem so ist wäre alles klar.

  • Peggy

    Habe eben beim ehemaligen Nachrichtenmagazin einen Artikel über BitCoin gesehen: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,768071,00.html

    Darin sind Screenshots dargestellt. Mal davon abgesehen, daß die Redaktion zu blöd ist, zumindest für diesen Zweck Asblock zu aktivieren, zeigt das eine weitere Dimension des Wahnsinns auf. Was wäre denn in so einem Fall quasi der Darstellung einer Darstellung hinsichtlich der vorgesehenen gesetzlichen Regelungen? Wer müsste welche Bedingungen einhalten? Hierbei könnte der Werbetreibende keinerlei Einfluss mehr darauf nehmen welche Datenschutzbestimmungen eingehalten werden …

    Ich finde die ganze Geschichte könnte aus einem Buch von Douglas Adams stammen …

  • Planewalker

    @yah bluez: Ne, so einfach ist das nicht. Das rationale Denken setzt (mit einigen Ausnahmen) bei Politikern nur im Internetbereich und allem, was damit zusammenhängt, aus. Ob die Ursache dafür in einer Unfähigkeit zur Abstraktion, einer Vergiftung durch die Bakterienbelastung des Keyboard oder andereren Dingen, wie Interessen bestimmter Dritter, begründet liegt, lässt sich leider nicht konkret feststellen. Vielleicht eine Mischung aus allem. Andererseits habe ich den Eindruck, dass unsere Politiker sowieso keine Politik machen, sondern nur die Clowns darstellen, die uns die Agenda verkaufen dürfen. Das würde sie zumindest teilweise von den Irrationalitätsvorwürfen entlasten.

  • anonymous11

    Die Aufregung ist völlig fehl am Platz. Es ist geltendes Recht in Deutschland, dass Unternehmen keine rechtswidrigen Mittel im Wettbewerb einsetzen dürfen. Tun sie das schuldhaft, riskieren sie eine Abmahnung. Das ist überhaupt nichts neues. Wer also zum Beispiel eine lokale Agentur beauftragt und weiss, dass diese gegen den deutschen Datenschutz verstößt, riskiert schon heute eine Abmahnung. Neu an dem Vorstoß ist lediglich, dass auch ausländische Anbieter – insbesondere facebook – gezwungen werden sollen, das deutsche Datenschutzrecht zu achten. Was ist daran eigentlich falsch??

  • Seb

    Keine überzeugenden Argumente pro Werbung bisher. Nur “Das war schon immer so.” wie es halt in der Politik üblich ist, zu argumentieren. Schade eigentlich.

  • Krautner

    @Gambrosch: logo ist das absurd. Unsere Politiker sind mittlerweile einfach so dumm! Aber jedes Volk erhält natürlich das was es verdiehnt!

  • Krautner

    @anonymous11: Das das System in Internet, wo Werbung über spezielle Agenturen auf 10000enden von Seiten gestreut wird, der Werbende da überhaupt keinen Überlick zu hat! Das ist genau so bekloppt, als wenn der Verkäufer einer Brechstange für den Werkzeugeinsatz haftetn soll!

  • http://www.facebook.com/home.php?#!/pages/Piratenpartei-Hamburg/140218156035355 FranKee

    Was ich so besonders mag, ist dieses klare Bekenntnis unserer ‘Volksvertreter’ zu “Texanischer Selbstjustiz” – bei der der Deputy die Strafen auch gleich noch Strafen in die eigene Tasche stecken darf… ob das Auswirkungen hat auf seine Objektivität?

    Manchmal, ja manchmal ist so ein Deputy dann auch noch zufällig in der F.D.P. oder einer “christlichen” oder “sozial”-”demokratischen” “Volkspartei”… (mir gehen die Anführungszeichen aus…)

    Bzw auch: Wallensteinsche Perversion (“der Krieg ernährt den Krieg”, von der Kohle kann man dann ja den nächsten Monat Abmahnopferjagd (AGBs bei Ebay-Händlern und Kleinunternehmern und so…)) finanzieren… und noch mehr “Strafen” auf’s eigene Konto wirtschaften.

    Ich wähle nie wieder Volkspartei.

    Die Piraten haben’s zwar auch erst teilweise auf dem Schirm, aber daran muss man halt arbeiten…

  • Oijoijoi

    @Unsere Politiker sind mittlerweile einfach so dumm

    Dummheit und Unwissenheit sind billige Ausreden. Beides entfällt, wenn Vorsatz infrage kommt. Zumindest in der Bundespolitik der letzten Jahre ist das durchgehend der Fall.