law blog – ab heute mit Partner

Das law blog wird ab heute mit der ARAG aus Düsseldorf, einem der großen deutschen Versicherungshäuser, kooperieren. Dabei ist beiden Partnern wichtig, dass dieses Blog so bleibt, wie es ist.

Die einzige Änderung für die Leser wird, so hoffen wir, eine Bereicherung sein. Experten der ARAG werden eigene, extra für das law blog konzipierte Beiträge zu aktuellen Urteilen und rechtlichen Themen veröffentlichen. Artikel, die vom Kooperationspartner stammen, sind klar gekennzeichnet.

Geplant sind ein bis zwei ARAG-Beiträge pro Woche. Auf die sonstigen Inhalte des law blog nimmt der Kooperationspartner keinen Einfluss. Das Design des law blog bleibt unverändert. Es wird also keine Werbebanner oder ähnlich nerviges Zeug geben.

Die Zusammenarbeit gibt mir die Möglichkeit, das law blog auch inhaltlich attraktiver zu machen. Neben den lesenswerten Beiträgen der ARAG-Experten eröffnet sich mir selbst die Möglichkeit, mehr Zeit und Energie in gute Artikel für dieses Blog zu investieren.

Das Team der ARAG und ich freuen uns auf die Kooperation. Wir legen dann gleich mal los.

Bericht in der Wirtschaftswoche

  • K.Lauer

    Das ist doch wohl hoffentlich nur ein Scherz?

  • rp

    Solange die ARAG das nicht dafür nutzt, um die Konkurenz schlecht und sich selbst toll zu reden, hab ich damit erstmal keine Probleme…

    Oder warum sollte das jetzt schlecht sein?

  • Hardy

    “Dabei ist beiden Partnern wichtig, dass dieses Blog so bleibt, wie es ist. Die einzige Änderung für die Leser wird, so hoffen wir, eine Bereicherung sein.”

    Oh, klar – was auch sonst?

    “Auf die sonstigen Inhalte des law blog nimmt der Kooperationspartner keinen Einfluss.”

    Nein, natürlich nicht – wie bei allen Zeitungen sind Redaktion und Anzeigenabteilung gaanz strikt getrennt!

    “Neben den lesenswerten Beiträgen der ARAG-Experten eröffnet sich mir selbst die Möglichkeit, mehr Zeit und Energie in gute Artikel für dieses Blog zu investieren.”

    Also nur Gewinner, wie?

    Hiermit habe ich ein Lesezeichen weniger in der Liste. Und einen potenziellen Versicherer weniger. Viel Spaß mit dem neuen Partner, Herr Vetter!

  • Dieter

    Was zahlt denn die Arag?

  • Wohl K. Aum

    @K.Lauer: In Anbetracht der Tatsache, dass es schon einen entsprechenden Beitrag gibt und wir heute auch nicht den 1. April haben, gehe ich mal davon aus, dass das kein Scherz ist.

  • Max

    Viel Glück. Ich hoffe, dass die Qualität nicht leidet.

  • Horst

    Och menno, immer diese Geldschneiderei. Ich geh doch auch für umsonst arbeiten und bezahle weder meine Kippen noch das Bier im Supermarkt. :-(

  • Di-sel

    wie schade….ich hab gern hier mitgelesen.

  • ricbor

    Wir leben in alternativlosen Zeiten.

  • Onkel Hutt

    Naja, mal schauen, warum nicht. Solange es nicht die ERGO ist, die hier posten darf.

  • Martin

    Der erste Gastbeitrag überzeugt mich schon mal nicht. Hätte genauso (und hab das Gefühl das er das auch schon ist*) auf Weltonline oder sonst wo erscheinen können.
    Und dann noch gleich Eigenwerbung mit nem Link am Ende. Ist auf jeden Fall Verbesserungswürdig.

    *Kurzes googeln ergibt:
    http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Die-groessten-Autofahrer-Irrtuemer-1183536258
    (Man beachte die Ähnlichkeiten…)

  • zf.8

    Jetzt tut nicht so schockiert.

    In dieser Hinsicht hat UV immer mit offenen Karten gespielt.

    http://bit.ly/eFRqcL

    Was in der Tat sicher eine Sache ist, über die ich öfter nachdenke, ist eine mögliche – wie soll man das am besten ausdrücken – vielleicht Kommerzialisierung des Blogs auf Grund seiner Reichweite. Die Kommerzialisierung ist dahingehend angedacht, dass das Blog eben Erträge abwirft, was ohne Probleme möglich wäre auf Grund der hohen Reichweite. Das wäre dann aber mit dem Ziel verbunden, entweder von mir oder anderen Beteiligten mehr Zeit in das Blog zu investieren. Es geht nicht primär ums Geld verdienen, sondern um die qualitative Aufwertung der Inhalte. Also: Es ist nicht gesagt, dass mein Lawblog immer eine werbefreie Unternehmung sein muss – garantiert wird es aber nicht zu einem Bannerfriedhof verkommen. Ich muss ehrlich sagen, dass jedwede Planungen in diesem Bereich bisher daran gescheitert sind, dass man meistens ja wichtigere Dinge zu tun hat.

  • roflcopter

    Ich freue mich auf qualifizierte Beiträge

  • infosocke

    Glückwunsch, super Sache. Langfristig muss soviel Engagement halt gestützt werden, sonst leidet die Qualität, Quantität oder man brennt aus, wenn man sich anderweitig nicht stark einschränkt. Ob die herummotzenden Leute selbst soviel Zeit damit verbringen langjährig z. B. ehrenamtliche gute Arbeit oder vergleichbares zu verrichten? Willkommen in der Realität.

  • Martin

    Herr Vetter,

    erstmal herzlichen Glückwunsch für den Kooperationsvertrag. Ich bin hier täglicher Stammleser und bin sicher, dass Sie die Kompetenz besitzen sehr wohl im Sinne des Blogs und der Leser zu entscheiden. Warten wir ab was passiert. Ich vertraue darauf, dass es wirklich eine Bereicherung für das Blog wird. Verdient haben Sie es sich allemal. Und laden Sie bloß den Hoenig ein. ;)

  • wung

    RSS reader | Preferences | Feeds | law blog | delete.

    Schade. *wink*

  • JLloyd

    Gibt’s auch einen Button um die ARAG-Beiträge auszublenden ?

  • Jason

    Na, ich bin mal gespannt ob die Unabhängigkeit erhalten bleibt. Ich hoffe es mal und habe bei Udo Vetter eigentlich auch wenig Bedenken. Der erste Eintrag der ARAG haut mich auch nicht vom Hocker, bleibt die Qualität so, werde ich die Beiträge also in der Zukunft einfach überlesen.

    Und was die ewigen Nörgler angeht: Die Beiträge sind klar gekennzeichnet. Lest sie einfach nicht.Es gibt keine Lesepflicht hier. Fertig.

  • Tom

    Naja, solange Udo nicht noch mehr RSVs mit ins Boot holt, muss man jeden Artikel doch nur daruaf überprüfen, ob die ARG nicht direkt oder indirekt ihre Finger im Spiel hat. Bei einem RSV: ein Kinderspiel.

    /schade-off

  • Tobi

    Bitte unbedingt auch im Titel kennzeichnen, damit man es im RSS-Reader sofort erkennt. Danke!

  • Christian

    Ich schau mir das gerne ne Weile und versuche dabei möglichst wenig voreingenommen zu sein – aber es fängt schonmal nicht gut an.
    So ein Blog zum (doch recht) nüchternen Recht lebt von der Schilderung der persönlichen Erfahrung. Aufklärung und Erklärungen schön und gut – aber sei sie noch so “locker” geschrieben, ist es doch kein Ersatz für “was ich heute im Gericht wieder erlebt habe”. Sowas menschelt, lockere Rechtskunde nicht.
    Ob die Experten der Arag vermögen hier zu menscheln? Die graue, langweilige Theorie zum Leben zu erwecken? Wäre schön, wenn. Sicherlich gäb es aus den Rechtsabteilungen einer so großen Versicherung spannende und skurrile Beispiele für viele Rechtsthemen. Wenn man will ist da also ein großer Fundus vorhanden aus dem sich viele tolle Lawblog-Artikel stricken lassen würden – wenn man denn will und sich traut.

    Dann ist am Ende vieleicht weniger mal wieder mehr, Herr Vetter. Aber so ganz unvoreingenommen hoffe ich natürlich auch auf das beste.

  • Volker

    @zf.8:
    Das ist richtig, aber er könnte das Kind jetzt ruhig mal beim Namen nennen statt ständig von “Kooperationspartner” und “kooperieren” zu schreiben.

    Ich persönlich bin ziemlich enttäuscht über diese Entwicklung, denn wenn ich das lawblog aufrufe, freue ich mich auf Udos Beiträge und möchte da keine Fremdartikel sehen. Aber wir, die lawblog-Stammleser, werden uns schon dran gewöhnen und es wird ja niemand gezwungen, die Arag-Artikel zu lesen.

  • Pit

    Sorry, aber Unabhängigkeit und die darauf basierende Wertschätzung stelle ich mir anders vor….

  • Tante Jay

    oh bitte, an alle Dramaqueens, die jetzt auf “wäääääääh hier ist ein anderer drin, ich KANN so nicht arbei…äh lesen” – geht die Sonne putzen, echt nur.

    Udo Vetter hat über lange Zeit bewiesen, dass er integer ist – warum sollte sich das ändern, nur weil die ARAG hier mit im Boot ist?

    Man kanns kaum deutliche kennzeichnen, im Reader wirds auch noch gekennzeichnet, man kann also nicht per Zufall drauf stoßen.

    Hinzu kommt: Keiner der Dramaqueens zahlt auch nur einen Cent an Udo Vetter und meint, er könnt nu weinen, weil er ne Refinanzierung für ein Blog sucht, dass, wie ich einschätze, im Hintergrund inzwischen richtig Kohle kostet?

    Wenn er dafür einiges wieder reinholen kann und dazu noch Zeit freischaufelt für die Artikelrecherche:

    YAY danke Herr Vetter. Prima Idee.

    Immer diese Idioten, die wie im Mittelalter meinen, dass es anrüchig wäre, Geld zu verdienen.

    Halloohoooo. Der ist Unternehmer. Der darf das. *facepalm*

  • DerHawweknopp

    Nunja der erste Artikel der Versicherung ist den Webspace nicht wert. Es ist ein Reiner Werbeartikel kopiert aus deren Portfolio, was soll daran ein toller Artikel sein.

    Und dieses Banner mit Gesicht und Firmenlogo… Keine Werbung … klaro.

    Naja jeder wie er mag, ich werde diese Artikel skippen, und schauen wie und ob sich die anderen Artikel verändern.

    Viel Erfolg, auf dass es sich wenigstens lohnt.

  • Richard

    Als potentieller Mandant mit ARAG-RSV müsste ich mich fragen, ob in diesem Fall noch mit anwaltlicher Neutralität zu rechnen ist. Ich unterstelle UV hier nichts. Aber das Konfliktpotential ist da. Wer verliert schon gerne einen Beratervertrag. Und wenn dann im Einzelfall mal Fragen aufkommen, wird UV die mit Hinweis auf die anwaltliche Schweigepflicht nicht beantworten können. Ich bin mal gespannt.

  • Tante Jay

    Achso, die Tippfehler gabs als Gratisbeigabe.

  • Chris

    Cool, first world problems live und in Farbe.

  • Schoggy@gmx.de

    Herr Vetter lässt sich kaufen!

    Das hätte ich ja im Leben nicht gedacht! Peinlich und eine
    SCHANDE!!!

  • Wibbel

    Erster Gedanke: Eine Versicherung als Partner? Da kommt als nächstes wohl die GdP, BDK oder DPolG mit ins Boot – Aber eine RSV ist ja wohl nicht ganz so schlimm wie einige Schadensversicherer und passt auch zum Blog-Thema.

    Also mal den ersten Artikel lesen
    .
    .
    .
    Was für ein Geschreibsel, knapp unter dem Niveau der 100 populärsten Rechtsirrtümer auf SternTV. Definitiv nicht dem Anspruch vom Law Blog gewachsen. Und dabei gibt es bestimmt genügend Fallbeispiele, die man hier dem (Fach-) Publikum hätte präsentieren können. Aber so teuer soll die Zusammenarbeit wohl dann doch nicht werden als das man individuell und kompetent mitarbeitet.

    Gewogen und für zu leicht befunden. Aber man muss ja nicht alles lesen :)

  • Rolf Schälike

    Die Entscheidungen der Richter – vor allem bei einem Vergleich – hängen, ist eine Partei rechtsschutzversichert oder nicht, davon ab, ob die Versicherung und unter welchen Bedingungen zahlt oder nicht zahlt.

    Damit haben auf die Rechtssprechung direkten Einfluss materiell interessierte Unternehmen. Deren Argumente bleiben der Öffentlichkeit verschlossen. Die Urteile werden den Interessen der Versicherungen und deren Mitarbeitern unterworfen, nicht den Gesetzen, dem Grundgesetz, keinesfalls der Gerechtigkeit.

    Dass Mitgestalten der Urteile und Gerichtsentscheidungen durch die Versicherungen widerspricht der Öffentlichkeit von Gerichtsverhandlungen.

    Dass Udo Vetter sich auf diesen Weg begibt, ist nicht verwunderlich. Rechtsanwälte verlieren schnell den Blick zur Realität, sie bestimmen das Geschehen und die Lebensqualität, schmoren in der eigenen Suppe tief im Kochtopf der Justiz.

    Traurig ist dass nur angesichts des Anwaltszwanges.

  • RA Graf

    Damit fliegt dieses Blog aus meinem RSS-Reader.

  • Ano Nym

    Na sowas! Aber die Wahl hätte ja statt auf die

    http://www.captain-huk.de/tag/arag/

    auch auf die/den HUK-Coburg fallen können:

    http://www.captain-huk.de/tag/HUK/

    fallen können.

  • Michel

    ach..ich gönne Herrn Vetter die Kohle..und Arag kommt im Feedreader halt auf die Blacklist..und gut isses.

  • Rainer

    @Dieter: Sicher mehr, als dass es ein klar denkender Mensch ablehnen würde. Mir werden max. 30-50 Euro/Beitrag geboten, da fällt es leicht, dem Kommerz nicht anheim zu fallen und “Nein” zu sagen ;-)

    Und an all die Nörgler, Neider und Jammerlappen: Erst mal nachmachen, was UV hier aufgezogen hat, dann gerne die Klappe aufreißen. Ansonsten selbige halten.

  • Juliane Böckler

    Sehr schöne Sache – klar gekennzeichnete Beiträge, die einerseits Geld bringen, andererseits aber auch einen Wert für den Leser haben. So darf Werbung im Internet gerne aussehen.

    Ich verstehe nicht, warum man ein kostenloses Angebot im Netz ab heute ablehnt, nur weil sich ein Werbepartner findet. Wäre es nicht klüger, die ersten Wochen oder gar Monate abzuwarten, die Qualität von damals und heute zu vergleichen und DANN eine Entscheidung zu treffen?

    Aber ich bin da vermutlich nicht tief genug drin – in dieser blinden Hitzköpfigkeit, die sich durch weite Teile des Internets zieht. Erscheint mir irgendwie kontraproduktiv.

  • Preetz

    Zweischneidige Sache. Im Lawblog steckt viel Mühe und es ist durchaus einzusehen, dass UV dafür auch Geld erhält. Da es für die Leser dankenswerterweise ein kostenloses Angebot ist, ist Werbung dafür ein probates Mittel.

    Als das sollte man es ehrlichkeitshalber dann aber auch benennen: Werbung für die ARAG. Das als “Kooperation” zu bezeichnen, ist einfach nur ein Euphemismus. Und diese bezahlten Werbeeinträge (laut verlinktem Wiwo-Bericht soll es sich laut UV durchaus um eine attraktive Geldsumme handeln, die von der ARAG her fließt) als Teil des – wenn auch anders gekennzeichneten – “redaktionellen” Angebotes darzustellen, ist in meinen Augen nicht in Ordnung.

    Es ist vollkommen in Ordnung, wenn hier Werbung geschalten wird (meinetwegen auch im “Infomercial-Stil” – denn was anders ist zumindest der heutige ARAG-Beitrag nicht). Es ist auch in Ordnung, wenn sich die ARAG in Zukunft einmal monatlich auf ihrer Website UV als Aushängeschild leisten will. Ich gönne ihm da wirklich jeden Cent, den er erhält, weil er das für seine Beiträge verdient. Aber zur Transparenz gehört, dass man Ross und Reiter klar nennt – mit “Kooperation” soll offenbar vertuscht werden, dass eigentlich das Wort “Anzeige” über die ARAG-Beiträge gehört.

  • theo

    Das es weiterhin anders geht zeigt:
    http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/das-lawblog-und-die-arag/

    Gruß
    Theo

  • Tom

    Hypothetische Gespräch!
    {
    Reporter: “Herr Rechtsanwalt V. Viele Menschen beschweren sich über das Geschäftsgebaren einer bekannten Rechtschutzversicherung: der ARAG. Darf ich Ihnen ein paar Fragen dazu stellen?”

    U.V.: “Ja, ähhmmm. … Nö”
    }

    Ist solcherdings in Zukunft zu erwarten? Kann ich mich an Rechtsanwalt Vetter wenden, wenn ich Probleme mit der ARAG als meiner Rechtschutzversicherung habe?

  • Oliver

    Warum sollte ich was von ARAG lesen wollen? Und wenn würde ich doch einen ARAG Vertreter abonieren!?

  • Komposti

    Warum nicht? Da die Artikel gekennzeichnet werden sollen, ist das eine transparente Sache. Vielleicht ist ja die eine oder andere lesenswerte Info dabei. Im schlechtesten Fall kann man Sach- und Werbeartikel gut auseinander halten. Gefällt mir besser als blinkende Werbebanner.

  • ihrarbeitsrecht

    Die Kommerzialisierung an sich ist alles, aber ganz sicher nicht anrüchig. Mir schmeckt nur der hier gewählte Kooperationspartner nicht.
    Zudem finde ich Werbung, die als solche erkennbar ist für einen juristischen blog passender. Der Blog selbst lebt doch von den eigenen Beiträgen, dem eigenen Stil des Autors, da stört es einfach die Ästhetik, wenn sich da so plumpe Werbeartikelchen druntermischen…….

    aber wer weiß, wenn mir einer so ein Angebot machen würden, könnte ich wahrscheinlich auch nicht widerstehen ;-)))

  • Tom

    @Tante Jay: #22 Tanke Jay:
    Daß da ein Interssenskonflikt entstehen könnte, sehen Sie nicht? Kann ein RA, der von der ARAG Geld erhält, mich gegen die ARAG unvoreingemommen vertreten?:

    Um sie zu zitieren:

    “*facepalm*”

  • CK_eins

    Erneut diese typisch deutsche Diskussion. Kennt man ja. Ich finds prima, wenn hierzulande endlich mal langsam auch mal ein Weg gefunden wird, Blogs und ähnliche Formate gegenfinanzieren zu können. Das wird perspektivisch sehr wichtig sein. :)

  • mike

    Das hier:

    “dass eigentlich das Wort “Anzeige” über die ARAG-Beiträge gehört”

    wünsche ich mir auch.

    Eine klare Kennzeichnung der Werbung.

  • Bernd

    @Richard: Naja, es kann auch Vorteile fuer den Mandanten haben, wenn sich Streitigkeiten mit der Rechtsschutzversicherung ueber den kurzen Dienstweg erledigen lassen.

  • CK_eins

    @Tom: Strafrechtsanwälte machen ja auch den lieben langen Tag nichts anderes, als Streitigkeiten zwischen Versicherern und ihren Kunden zu klären… ;)

  • O mein Gott

    ..und ich dachte, dass diese Seite ein unabhängiges Unikat in Deutschland ist. Lesen sie besser vorab im Netz nach, bevor sie mit so einem “Konzern” kooperieren. Einfach Schade, Herr Vetter…auch wenn Sie bisher bestimmt nichts Schlechtes getan haben.Schade..Schade

  • zf.8

    @theo:

    Aber dem Hoenig sein Blog darf ich als Lawblogleser doch nicht gut finden, weil der Hoenig die bösen Abmahnrüpel verteidigt. :-(

  • Alex

    @Tom: Sie vergleichen grade Aepfel mit Zwiebeln. Hier geht’s einzig und alleine ums Blog. Das einzige was mich bisher mehr oder minder stoert, ist die Qualitaet der ARAG Artikel, da ist noch viel Luft nach oben (aber ich muss sie ja nicht lesen). Ob UV sie gegen die ARAG unvoreingenommen vertreten kann spielt dabei ueberhaupt keine Rolle. Erstens ist der Mann Strafverteidiger und zweitens steht es ihnen ja voellig frei sich einen anderen Anwalt zu suchen wenn sie sich mit der ARAG anlegen wollen.

    Ansonsten gratulation an UV fuer den Deal und gutes gelingen. Ich bleibe dem Blog weiter treu.

  • O mein Gott

    ..ich lese jetzt wieder bevorzugt den handelvertreter.blog.de von RA Kai Behrens, vor allem dann, wenn es um Versicherungen und deren Verträter geht…weiterhin viel Glück für Sie Herr Vetter..

  • Geralt

    Artikel, die vom Kooperationspartner stammen, sind klar gekennzeichnet.

    Wäre es vielleicht möglich entsprechende Artikel auch in der Überschrift zu kennzeichnen, z.B. “[ARAG] eigentlicher Titel”?

  • Sascha ‘fo0bar’ Reis

    Udo, wenn du das nur machst weil dir das Hosting zu teuer wird, dann lass mal reden und ich werf dir was in den Klingelbeutel (:

  • fo0bar

    Btw. – Das “Name” Feld ist zu kurz (:

  • Tom

    @Sascha ‘fo0bar’ Reis:

    Wie, was? Das Blog wird doch wohl einkommensverringernd als Werbungskosten von den Einnahmen abgezogen? Oder nicht?

  • Lars

    @Jason:
    Welche Unabhängigkeit? Das war schon immer ein voreingenommenes “Meinungsblog”. Die Beliebtheit im Netz rührt eher daher, dass die Meinung gut zum linken Internet-Spektrum passt und nicht, weil das Blog eine neutrale Beobachtungsplattform für das Recht wäre.

  • wonko

    @Preetz:

    Im Lawblog steckt viel Mühe und es ist durchaus einzusehen, dass UV dafür auch Geld erhält. Da es für die Leser dankenswerterweise ein kostenloses Angebot ist, ist Werbung dafür ein probates Mittel.

    Ohne jetzt die Kooperation werten zu wollen – ich nahm bisher an, dieser Blog sei Werbung für den Hausherrn. Ich nehme an, der gesteigerte Bekanntheitsgrad dürfte ich nicht gerade negativ auf das Einkommen auswirken.

  • Ein stiller Leser

    Als jahrelanger stiller Mitleser möchte ich mich nun auch einmal zu Wort melden:

    Wie bereits von einigen Kommentatoren erwähnt, besteht die Besonderheit des Lawblogs darin, dass hier aus dem Alltag eine Rechtsanwalts, aus dessen Sicht und mit dessen subjektiver Einschätzung, oftmals untermauert mit Fakten, berichtet wird. Zudem tragen insbesondere die Kommentare dazu bei sich eine differenziertere Meinung zum jeweiligen Sachverhalt zu bilden.
    Gerade dieses “Mäuschen spielen” gepaart mit Hintergrundinformationen und Fachwissen macht ja das Besondere an einem Berufs-Blog aus.

    Eine wie auch immer geartete Kommerzialisierung des Blogs bleibt vollkommen dem Autor überlassen. Inwieweit das mit seinen Motiven und/oder Idealen vereinbar ist und wie diese Aussehen kann ich nicht bewerten.

    Welche Auswirkungen die “Kooperation” auf die Qualität des Lawblogs haben wird lässt sich jetzt noch nicht absehen, wird aber wohl in Zukunft zu beobachten sein.

    Den Autoren der ARAG möchte ich natürlich gerne eine Chance geben. Auch aus deren Alltag gibt es sicherlich viele spannende Dinge zu berichten. Dazu gehören allerdings keine 08/15 Rechts-Platitüden (wie jene aus deren ersten Beitrag), die man in dieser Gestalt auch zuhauf auf diversen Webportalen wie msn.de oder t-online.de findet. Das verwässert den Blog und wird der bisherigen Qualität nicht gerecht, verkommt also irgendwann zum “Werbeblock” den man ausfiltert oder überliest bzw. ignoriert. Klar, evtl. wäre der Finanzierung damit dennoch gedient, aber dann hätte man auch gleich ein Werbebanner (warum eigentlich nicht?) schalten können.

    Um die Qualität -und vor allem Richtigkeit- eines ARAG-Fremdbeitrages einschätzen zu können wäre es zudem hilfreich, wenn man mehr über den Autor erfahren würde, als dass er “Rechts-Experte” ist. Das sind nämlich viele.

    Ich hoffe also, dass die Kooperation zu einem für alle Seiten zufriedenstellend Ergebnis führt. Obwohl ich mir das nicht vorstellen kann, lasse ich mich gerne eines Besseren belehren.

  • patient0815

    Was heißt hier es wird keine werbebanner geben. Ich glaube ich muss mal zum augenarzt…

  • Johannes

    Verständlich, aber schade. Der erste Beitrag zumindest passt eher in ne seichte Klickstrecke auf Welt online oder sowas. Am Lawblog liebe ich das Stellungbeziehen, die Meinungen von Herrn Vetter, die mal erhellend sind, mal geeignet, sich daran zu reiben. Ein krasser Stilbruch. Werbebanner hätte ich bevorzugt, aber ich werde ja nicht gezwungen, lawblog zu lesen…

  • Andromeda

    Warum ausgerechnet die ARAG und nicht die Allianz? Warum eine Versicherung und nicht ein solides, ständig wachsendes Unternehmen wie z.B. die Reemtsma?

    Besteht überhauput eine Garantie, daß die ARAG justizkritische Beiträge posten wird?

    Bin auf den ersten Beitrag gespannt.

  • Sinnfrei

    @Ein stiller Leser: Danke für die ausführliche Erläuterung, welcher ich mich gerne anschließen würde.

  • patient0815

    “Partner” ist ein euphemistischer Neusprech, dafür, dass ab jetzt für Geld Werbung betrieben wird. Nicht sehr glaubwürdig, schade

  • Wetter

    Schönes Spiegelbild unserer Gesellschaft, die hier in den Kommentaren wieder ihren Platz finden.

    Ich finds gut und bin gespannt was da als nächstes kommt.

    Der Vetter tut mir aber dennoch bissl leid, die ganzen (unwichtigen) Kommentare lesen zu müssen, wovon derzeit 80% aller Einträge (Stand: 59.) hier sind :3.

  • Anne Nym

    @Juliane Böckler:
    Schade ist nur das ich beim Partner ARAG sofort überlege ob sie ein Schreiberling ,der selben Firma sind.Sehr Schade das meine eigene Versicherung positive Kommentare selbst geschrieben hat gab es mal eine Verfügung hier in Berlin.

  • Triebtier

    Wieso muss ich daran denken? Napoleon, als Revolutionär angetreten, ließ sich zum Kaiser krönen, Beethoven zerriss seine Widmung: „Ist der auch nicht anders, wie ein gewöhnlicher Mensch! Nun wird er auch […] nur seinem Ehrgeize frönen;” Schade.

  • Lum

    Ein “Kooperationspartner” mit Beiträgen auf gleich hohem Niveau wie die sonstigen Beiträge hier wäre durchaus zu ertragen, aber gleich der erste Artikel der Arag zeigt das hier nicht mal ansatzweise das LawBlog verstanden wurde und man gar nicht in der Lage ist qualitativ hier mitzuhalten. Das Artikel der abgegeben Qualität dem Kooperationsziel eher abträglich sind, sollte eigentlich schon vorher klar gewesen sein aber es wird dennoch veröffentlicht, Fazit: Nichts verstanden, alles falsch gemacht.

  • Christoph Wagner

    An und für sich eine (sehr) gute Sache. Allerdings hoffe ich dass der ARAG mal jemand sagt sie möchte hier doch bitte qualitativ hochwertigere Beiträge schreiben als den letzten.

  • O Mein Gott

    @Sascha ‘fo0bar’ Reis: ..ich mach mit! Aber nur wenn dann die ARAG wieder vom lawblog verschwindet! :-(..ich will auch keine anderen ,Banken oder sonstige Konzerne hier sehen..auch keine Politiker und Pfaffen etc.:-(ich bin sehr traurig über diese Meldung..

  • Sandra

    Wie sagte schon Helmut Kohl: “Wichtig ist, was hinten rauskommt.” Ansonsten gehört das/der Blog dem Autor, der ihn ihm und mit ihm nach gutdünken verfahren darf. Ach ja, lesen muss es auch keiner und selber denken bleibt auch erlaubt.

  • Kampfschmuser

    @Dieter:
    Wenn man den Gerüchten glauben darf: 750 Euro / Woche
    Da wird man wohl schnell sich selber untreu. ;)

  • Jahn, 8 Jahre alt

    Lieber Onkel Dr. Vetter,

    ich habe immer gerne hier verweilt und war viele lange Jahre häufiger Gast. Zum einen, weil es immer was interessantes zu lesen und zu erfahren gab. Zum anderen, weil ich hier den Eindruck hatte, Objektivität, Seriosität und gesundem Menschenverstand zu begegnen, vor allem aber Abstand von Commerz und allzugroßer Kapitalnähe vorfand. Das ist leider nun dahin. Die Versicherungsmafia als, äh, “Partner” eines Law-Blogs?? Hüstel, räusper, hüstel… Nicht ihr ernst! Warum nicht ein Las Vegas Casino? Ist fast das gleiche, nur bunter. ;)

    Das nennt man wohl den “Fliege” machen”! Ich werde mir nun wohl oder übel einen neuen Spielplatz suchen müssen.

    Schade!

    Traurigst

    Ihr Jahn, 8 Jahre alt

  • joe random

    @Jahn, 8 Jahre alt: Wenn die Arag-Kooperation dazu führt, ihre Kommentare nicht mehr lesen zu müssen, ist allein schon das ein Grund, die Aktion gut zu finden.

    Hoffentlich hat Herr Eulenspiegel eine ähnliche Einstellung. :)

  • Das Endspiel hat

    ..begonnen, auch für die ARAG! Jedenfalls sagt das wiwo-Online von Gestern: “http://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/geldanlage-das-endspiel-hat-begonnen/7105258.html “!

  • Raoul

    Gut. Schau’n mer mal.

  • Tim

    Wir leben in einem kapitalistischen System, daher sehe ich überhaupt kein Problem daran das Herr Vetter ein wenig Geld mit seinem Blog macht. Also Leute etwas den Neid herunter schrauben und mal abwarten was passiert.

  • Bernd

    law blog – ab heute mit einem Leser weniger

  • Luis Cypher

    Oh Mann, jetzt wird das hier zum Live-Feed völlig belangloser und nicht einmal unterhaltsamer oder wenigstens interessanter Entscheidungen aus der Feder eines Versicherers? So wie der Käse mit den FlipFlops?

    Herr Vetter, das ist das Niveau von Autobild, höchstens!

    Qualität statt Quantität…

  • Martin

    SORRY, HERR VETTER! DAS, WAS SIE DAMALS MIT “RICHTER BALLMANN” GEMACHT HABEN, WAR NACH MEINER ANSICHT SCHON GRENZWERTIG! JETZT MIT DER ARAG ZU “KOOPERIEREN”, HAT SICHER NUR NOCH WENIG MIT UNABHÄNGIGKEIT ZU TUN UND IST EIN STÜCK WEIT -SO MEINE ICH- PEINLICH. SIE HABEN MIT IHREM LAWBLOG EINE TOLLE, INTERESSANTE, INTERNETSEITE GESCHAFFEN! ICH MEINE, MIT DER ARAG-KOOPERATION MACHEN SIE SICH VIELES DAVON WIEDER KAPUTT! ICH JEDENFALLS WERDE IHREM BLOG (ODER BESSER GESAGT: DEM BLOG DER ARAG?) AB SOFORT FERNBLEIBEN!

  • troll

    Hätten Sie nicht warten können bis sie tot sind?

    Ein Leser weniger.

  • Ali Schwarzer

    Haha, wie die Pappnasen bei den Holzmedien: Ich bin schon seit 1949 treuer Leser Ihrer Zeitung, aber JETZT kündige ich. Und dann tun sie es doch nicht.

  • Markus Stamm

    Die Kooperation mit einem der großen deutschen Versicherungshäuser kann ich nachvollziehen, aber warum konnte es nicht zugleich eines der guten deutschen Versicherungshäuser sein?

  • Markus Fiermann

    Machen Sie, was Sie wollen – doch erscheint mir der Ausdruck “Kooperation” zu kurz gegriffen. Ich habe den Eindruck, es geht um mehr. Ihnen fällt es schwer, dies rechzeitig und angemessen zu kommunizieren. Ihre Erklärung folgt erst nach dem ersten Arag-Beitrag, und die Wirtschaftswoche erklärt den Vorgang umfassender als Sie dies nachträglich versuchen.

    Nach meiner Einschätzung hat sich der “Kooperationspartner” in Ihren erfolgreichen Blog eingekauft, sprich Anteile erworben. Gratulation. Doch verwässern Sie Ihren Blog alsbald. Der erste ARAG-Beitrag ist nur mäßige Konfektion von der Stange, das kommt nicht annäherungsweise an Ihre real-life-Beiträge, authentisch vermittelt, mit einer guten Schreiben versehen, heran. Ob Ihre Leser das mögen werden? Ich bin skeptisch. Der Blog verliert seine Unschuld, und Sie ein Stück Unabhängigkeit.

  • Heinz

    @Tante Jay:
    Woher willst du wissen, dass hier keiner was zahlt?

    Ich hab schon öfters über Flattr was bezahlt – und der Klickwert ist bei mir meißt recht hoch.

    /ironie on
    Und natürlich muss das auch noch sein:
    Ich bin seit 70 Jahren treuer Leser ihres Bolgs aber jetzt lösche ich ihr Lesezeichen!

    /ironie off

    Und mal im Ernst:

    Mal sehen, wie es wird, mein Erster Eindruck war aufgrund des Werbesymbol und des Links und der namentlichen Erwähnung negativ.

    Irgendwie leidet imho die Sachlichkeit (bzw. der Eindruck selbiger) doch darunter.

    Ich stelle mir gerade vor wie es wär, wenn wir auf der CCC-Seite ein Artikel über eine schlimme Sicherheitslücke schreiben und daneben ist ein Banner eines Antivierenherstellers… nicht gut.

    Hoffentlich haben Sie bei Ihrem Vertrag die Möglichkeit jederzeit zu kündigen.

  • sebl

    Anwälte halt … keiner von denen hat ein Gewissen solang die Zahlen stimmen :)

  • Ygg

    Sehr sehr schade, in Sachen Unabhängigkeit stand UV immer an Punkt 1 meiner Liste. Eine der ganz wenigen neutralen Instanzen im Netz die es noch gab. Wie sich das auf die Qualität auswirken soll das noch wer anderes Werbebanner postet ist mir auch schleierhaft…. aber so ist das mit Werbepausen halt.

  • Sven

    Nette Werbeidee.
    Somit kann man diesen Blog also auch abschreiben.

    @UV
    Danke für die vielen netten Stunden, die ich hier vor allem lesend verbracht habe. Das ist wohl nun vorbei.

  • roflcopter

    Udo ist jetzt halt der ARAG Kundenanwalt. Hat die Ergo ja mal vorgemacht, da wurde in einem anderen Blog sinnvoll drüber geschrieben

  • schwubbs

    Krass, wie viele vorhaben, demnächst gegen die ARAG zu prozessieren. Zugegebenermaßen würde ich in diesem Fall auch nicht Udo Vetter als Rechtsanwalt wählen – warum auch sollte ich mir einen Strafverteidiger aussuchen, um eine Versicherung zu verklagen?

    Ich persönlich kann der Idee, für Arbeit auch bezahlt zu werden, durchaus nachvollziehen und würde Herrn Vetter sogar gönnen, sich damit eine goldene Nase zu verdienen. Wenn er sie denn wenigstens bekäme. Warum Menschen, die kreative Ideen haben und über Jahre solche Energie in Projekte stecken, kein Geld damit verdienen sollen – Menschen, die Geld nur mit Geld machen hingegen schon, konnte ich noch nie so richtig nachvollziehen.

    Unter allen denkbaren Einnahmestrategien, halte ich die gewählte auch die sauberste. Ich muss keinen Eintritt für die Website bezahlen, mir keine personalisierte Werbung ansehen und auch nicht erst 30 Sekunden warten, bevor ich als Free-User den nächsten Beitrag lesen darf. Und insbesondere ist klar, wer dahinter steht. Es gibt EINEN Sponsoring-Partner und ich bin intelligent genug, um misstrauisch zu werden, wenn Herr Vetter zukünftig in jedem Beitrag auf die schnelle Regulierung durch diesen Rechtsschutzversicherer hinweist. Und vor allem ist der Sponsoring-Partner auch schnell austauschbar. Wo da jetzt die Abhängigkeit bestehen soll, verstehe ich nicht. Mehr als kündigen wird die ARAG schon nicht können.

    Hinsichtlich der journalistische Qualität dieser Seite gehe ich davon aus, dass auch in Zukunft genau so viele kristische Beiträge über Rechtsschutzversicherer wie bisher hier erscheinen: Nämlich keine.

  • sebastian

    Und für Geld verkauft sich nun der Herr Vetter.

    Ja, es ist Ihr gutes Recht.

    Aber musste es gerade ein derart erbärmlicher Ausverkauf sein? Einem Versicherungskonzern Zugang zum Blog derart zu geben, dass er eine Mischung aus inhaltlichem und Werbe-Beitrag veröffentlichen kann… Hallo?

    Wenn es unbedingt noch ein paar Euros sein mussten, warum nicht einfach ein paar Werbebanner?

    Nochmal, natürlich können Sie das tun.
    Aber mein gutes Recht ist es ihren Blog links liegen zu lassen.

    Vielleicht schau ich noch ab und zu vorbei und guck mal ob Sie den redaktionellen und den “Anzeigenteil” wieder getrennt haben.

    Bis dann,
    Sebastian.

  • Bernd

    Das muss ein Scherz sein!

    Falls nicht war das mein letzter Besuch auf dieser Seite!

  • IDK

    Herr Vetter, ich werde Ihren Blog nur noch lesen, wenn Sie sich verpflichten, in Zukunft keine Mandanten mehr als ein Mal zu vertreten. Ansonsten sehe ich Ihre Unabhängigkeit nicht mehr gewahrt. Die finanzielle Abhängigkeit wäre einfach zu groß.

  • Tim Berners-Lee

    Könnte man die ARAG-Beiträge als eindeutig und eigenständig benamtes DIV einstellen, z.B. div name=”arag”? Wer weiß, wie’s geht, kann sich dann immer noch die Werbebeiträge rausdrehen … Und die breite Masse sieht dennoch die ARAG-Werbung.

    Damit wäre doch allen gedient.

  • martin III.

    nunja, der erste beitrag überzeugt mich nicht so recht, und lieber wäre es mir natürlich auch wenn das lawblog weiterhin den anschein* völliger unabhängigkeit bieten würde.

    andererseits: was solls? die arag-beiträge sind deutlich gekennzeichnet, die kann ich mühelos überblättern, und wenn der rest der beiträge so bleibt wie bisher muss mich als leser die kooperation kaum stören.

    *wir wüssten ja ohnehin nie ob da nicht heimlich geld gezahlt wurde um im blog nicht negativ erwähnt zu werden o. ä., letztlich geht es in der hinsicht nur um das gute gefühl.

  • danio

    Schade. Waren schöne Jahre. Mit Google Werbung haette ich leben können, aber als redaktionelle Beiträge getarnte Werbung, daran habe ich kein Interesse. Ich könnte die ja einfach überlesen, aber allein durch den von mir erzeugten Visit mache ich diese Modell attaktiv. Also bleibe ich nunmehr fern :(

  • Klabund

    Oha. Wäre heute erster April gewesen, hätte ich es ja verstanden. Ich fand die Finblog-Beiträge schon immer sehr nervtötend. Leute aus dem Versicherungs/Finanz-Sektor haben einfach einen “Un-Unterhaltungswert”.

    http://rd-web.eu/blog/allgemein/ergo-will-es-einfach-machen.html

  • Toertjex

    Ich hoffe, dass die “Wahhh-jetzt lese ich nie wieder diesen Blog”-Heultrolle auch wirklich in der Zukunft fern bleiben.

  • JSG

    Oh. Mein. Gott. Was für Kommentare!

    Ich finde auch, dass es… unerwartet kommt und auch erstmal unkoscher klingt. Aber wäre an Dreistigkeit selbst durch heimliche Schleichwerbung nicht zu überbieten, wie hier manch ein Leser [ohne zugleich zahlen zu wollen!] die Einnahmen Herrn Vetters ablehnt und, schlimmer!, ihm sogleich einen Mangel an zukünftiger Objektivität vorwirft. Gerade ein Strafverteidiger dürfte in der Regel davon eine ganze Menge haben, anders sind manche Verbrecher nicht zu verteidigen!

    Wer die Beiträge nicht lesen will, muss ja nicht. Ich fand den ersten nicht schlecht – kurzweilig und mit guten Ratschlägen.

    Wer nichtmal die Beiträge manuell wegklicken will, der kann sich ja eine Browsererweiterung einrichten (oder schreiben) und alle Beiträge mit “ARAG” herausfiltern. Und wer das nicht will, der soll Herrn Vetter vorschlagen, dass es gegen Geld eine Arag-Befreiung gibt – das Geld fließt dann vermutlich an die Arag als “Rabatt” zurück, weil ja die Reichweite so dann auch sinkt. Vielleicht finden sich ja sogar so viel Abonenten, dass der Blog wieder ARAG-frei wird? Umso toller!

    Aber: ach ne, kosten soll es ja bitte nichts, diese Freiheit von jeglicher Geldmacherei. Man arbeitet ja auch selbst für Umme. 24 Stunden am Tag, mindestens. Und manchmal auch noch nachts.

  • JSG

    @Tim Berners-Lee: Man kann jeden Beitrag filtern, der Arag enthält. Noch einfacher, und nicht verhinderbar.

    Muss jeder selbst wissen… Jeder ehrliche Internetnutzer sollte aber sogar darüber nachdenken, bei kostenlosen Angeboten die er schätzt seinen Werbeblocker sogar auszustellen. Nur so wird er auch zukünftig die Inhalte bekommen. Bei mir wächst die Liste von Tag zu Tag, bei unaufdringlicher und klar erkennbarer Werbung besteht für mich keine Gefahr, “beeinflusst” zu werden durch die geheimnisvolle Strahlung der Werbung. Oder was auch immer mancher denkende (?) Mensch hier befürchtet. Ich bin dafür dann doch zu intelligent, als dass ich Werbeaussagen nicht erkennen würde, wenn sie doch so plakativ seien.

    Abwarten, Tee trinken. Der ARAG geht es vermutlich eh vor allem darum, mit hilfreichen Tipps im Unterbewusstsein ihre Marke überhaupt in den Fokus zu rücken – ich glaube nicht, dass hier Beiträge à la “Jetzt abschließen”, mit Link kommen werden!

  • hundertster

    100

  • Hobbyjurist

    Da war der Reiz des Geldes wohl doch zu verlockend.
    Irgendwie schade.
    Auch deswegen, weil mit der Kommerzialisierung des Blogs ein Stück weit Seriösität und Glaubwürdigkeit verloren geht (für mich).

  • totaler_ausverkauf

    bekommt diese arag irgendwelche daten von dem blog? Zum auswerten oder was auch immer ?

  • Stefan K.

    Herr Vetter, ich kann nachvollziehen, dass sie eine Finanzquelle gesucht haben, um ihre hochwertige redaktionelle Arbeit im lawblog beibehalten und evt. ausbauen zu können.

    Bitte nehmen sie aber eine saubere Kennzeichnung vor, indem sie die ARAG-Beiträge mit “Anzeige”/ “bezahlter Inhalt” kennzeichnen und die “Kooperation” auch im Impressum erwähnen.

    Ich empfehle Ihnen auch den Flattr-Button unter den ARAG-Beiträgen zu entfernen – die Beiträge wurden schon bezahlt.
    (und ob sie ihr Geld wert sind, darf man nach dem ersten Beispiel durchaus anzweifeln…)

  • buddel

    “interessenkonflikt”,
    das ist das wort, welches mir so bei dieser ankündigung im kopf rumschwirrt.
    und der erste gastbeitrag der arag war, gelinde gesagt scheisse und mas o menos werbedreck

    buddel

  • SC

    Auch wenn ich dieser Monetarisierungs-Idee arg skeptisch gegenüberstehe, halt ich das für sehr heißspornig von einigen Kommentatoren, gleich zu sagen »kiss my ass goodbye«. Ob der Lawblog jetzt tatsächlich zum ARAG-Blog mutiert, muss man erst einmal abwarten. Dann kann ich immer noch den PLONK-Button drücken. Ich persönlich hoffe, dass das nicht sobald der Fall sein wird.

  • Wahrscheinlich

    ..kommen demnächst solch “seriöse” Riester-,Rürup und sonstige vom Totalverlust bedrohte, kapitalgedeckte Abzock-Altersvorsorgeprodukte an jeden User gerichtet ans Licht? Mir wird ganz übel dabei..kaufen sie alle besser Gold, Silber, Aktien, um fürs Alter zu sparen. Nach WK II war der Papiermüll nix mehr wert und die Geschichte wiederholt sich anscheinend in der EU erneut (wohlbemerkt vorerst ohne Krieg). Die Versicherer haben sich schon immer am kleinen Manne ungerechtfertigt und unter Politikeinwirkung bereichert, schon seit weit über 100 Jahren ist das so!

  • Jahn, 8 Jahre alt

    @joe random: Dann lesen Sie doch die Bild-Zeitung. Dieses Armleuchter-Blatt dürfte zu Ihnen passen.

  • Stimmt

    @Stefan K.: genau! Und auch google+1 greift unerlaubt auf Userdaten und ihre Seite zu! Ich empfehle allen hier ghostery und no script im Browser zu installieren und nur bei wirklichem Bedarf frei zu geben!

  • Troja

    Ein Blog kostet Geld. Ich finde es in Ordnung, mit einem großen deutschen Rechtsschutz-Versicherer zusammenzuarbeiten, wenn sich, wie oben zu lesen, die Beiträge klar abgrenzen und im Rahmen bleiben. Damit kann man leben. Ich finde dieses Angebot so dermaßen großartig, lehrreich und wichtig, daß ich keine Gegenargumente finde.

  • Jonas

    Dafuq? Also das finde ich jetzt mehr als befremdlich… Ich werd es mir eine Weile anschauen und der Sache eine Chance geben, aber wenn ich Firmenwerbung haben wollte würde ich auf die Homepage der arag gehen. Find ich nicht gut, stimmt mich sehr skeptisch.

  • Sprechsucht

    Bezahlte Beiträge im Blog sind in Ordnung.
    Aber sie müssen natürlich optisch und auch im Quelltext ordentlich gekennzeichnet werden, damit die Leser eine Chance haben, die Werbung ausblenden zu können.
    Eine veränderte CSS-Klasse für die Werbeposts wäre wahrscheinlich eine brauchbare Lösung.

  • Manfred

    Ihre Reichweite wird in den nächsten Tagen erstmal drastisch zurück gehen, keine Frage. Mittelfristig wird sie wieder steigen, wenn auch nicht auf das Niveau vor der ARAG-Zeit.

    Ich werde es aufmerksam weiter verfolgen, was hier im Blog passiert. Sollte der worst case eintreten und sich zeigen, dass kritische Artikel und Kommentare nicht mehr oder nur noch eingeschränkt, sprich zensiert zur Verfügung stehen, weil die ARAG das so will, wird dieser Blog in kürzester Zeit zur Bedeutungslosigkeit verkommen. Und es wird eine Menge Kollegen geben, die ein ganz scharfes Auge darauf haben werden. Achten Sie also darauf, dass der Name Udo Vetter nicht einem kurzfristigen “Qualitätsdeal” zum Opfer fällt. Das könnte sowohl Sie als auch ihre Kanzlei bedeutend schädigen.

  • Arne

    Schade.

  • Troja

    @Manfred

    Ich finde es schon reichlich frech, wenn man so argumentiert. Auf Blogger mit gutem Traffic treten genügend Werber zu, die hier fehl am Platz wären. Bei so machem anderen Blogangebot krawallt die Pop- und Werbekiste in jeder Ecke. Das kann ich hier nicht erkennen. Ebenfalls ist der Werbepartner vom Fach. Ich denke, dieses Blogangebot, welches ich erst seit ein paar Wochen kenne (bedauerlich, wie konnte es mir entgehen?), ist es wert, die Maßnahme hinzunehmen. Ich denke auch nicht, daß der Traffic leidet. Zumindestens meine Wenigkeit ist nach wie vor einfach nur begeistert. Daher werde ich auch weiterhin gerne für Traffic sorgen. *ggg*

  • Jens Becker

    Die ARAG-Beiträge haben in etwa die redaktionelle Tiefe wie die Beiträge der Bäckerblume. Auf mich wirken sie dadurch wie Werbung. Ich reagiere wie Werbung, indem ich Firefox den Kram ausblenden lasse. Die Beiträge von Udo Vetter werde ich weiterhin lesen.

  • pjotr

    war schön hier zu lesen, die letzten wasweissichwieviele jahre, schade drum…

  • Carsten Weber

    Ich kann damit leben, wenn der erste ARAG-kritische Beitrag bei Herrn Vetter erscheint

  • Lutz

    Tja, ich frage mich dabei eigentlich nur, was die ARAG zahlt…

    Und der erste Gastbeitrag ist wirklich grottig. Schlecht und mit Werbelink am Ende.
    Wenn das Niveau da nicht schnell und massiv anzieht gibt es dabei jedenfalls fast ausschließlich Verlierer (von der ARAG mal abgesehen).

  • toffee

    Mit Verlaub, Herr Vetter,
    die Idee der Kooperation sollten Sie überdenken. Kennzeichnend für Ihre Seite war immer die z.T. klare Kritik, verbunden mit einer persönlichen Meinung und Wertung, die auch so geäußert wurde. Und die man kommentieren und diskutieren konnte. Das förderte Meinungsbildung.
    Kaum einer liest lawblog, weil er seicht-gespülte, kantenlose Rechtsprechungszusammenfassungen sucht, oder?
    Was ist bei Hinweisen auf Flipflop-Rechtsprechung noch ernsthaft zu diskutieren? Welchen lawblog-Leser interessiert das?
    Und das Banner ist ehrlich gesagt, abschreckend. Befürchte, das wirkt sich negativ auf Ihre nächste Click-statistik aus. Wenn es so viel Aufwand ist, den Sie jahrelang wirklich lobenswert betrieben haben, dann treten Sie gern etwas kürzer. Lieber weniger “Vetter pur”, statt 05/15-Anwaltsware.
    Retten Sie Ihre Seite.

  • Troja

    Lustig: Ich weiß noch nicht mal, wer Herr Vetter ist. Ohne Witz. Ich habe den Namen nur zufällig unter Jura gefunden, habe anderen Blogs entnommen, daß die Person Anwalt ist. Mehr weiß ich bis heute nicht. Ich fand einfach diese Blogs super und bin reingesurft. Es ist einfach nicht mein Ding, neugierig zu sein. Ich bin auch heute zu faul, eine Suchmaschine anzuwerfen und nach dem Blogger zu suchen. Herr Vetter (wer auch immer das ist) sucht auch nicht nach den Antwortern und Mitwirkern mit ihren Nicks und Co.. Also suche ich auch nicht nach ihm. Das finde ich schön, so war es früher mal, als das Web entstand. Man war anonym. So sollte es bleiben. Ich suche niemanden im Web. Mir reicht, was ich vor Ort, hier, vorfinde und fertig. Und mit dem, was ich vorfinde, bin ich restlos zufrieden. Meine Faulheit ist natürlich auch ausschlaggebend. Wäre schön, wenn die Gemeinde grundsätzlich bezüglich der Neugierde wieder so faul würde wie früher (1991). *gg*

  • PS

    Hallo Herr Vetter,
    herzlichen Glückwunsch zum einträglichen Deal; bin mal gespannt, ob die Artiel der ARAG mit den Ihren mithalten können. Die Messlatte ist da ja recht hoch.
    Wenn ich jemals im Lotto gewinne, mache ich die Deutsche Huffington Post auf. Kauf Lobo, Augstein, Spreng, Niggemeier und Knüwer (nur beide oder keinen :-), Jens Berger und Sie ein. Dazu noch das SpOn Resort Panorama, ein DPA-Feed und fertig ist die attraktivste (dank P_rnorama) und interessanteste (dank Ihnen und den anderen Alphabloggern) Website Deutschlands.
    Und nur zur Klarstellung: Dieser Post ist positiv gemeint.
    Viel Erfolg!

  • konni scheller

    @toffee: ich hatte zuerst “Retten Sie Ihre Seele” gelesen.

    Ne, im Ernst: wenn die ARAG dafür eine Menge Geld ausgibt, will sie sicher was sehen. Aber dass hier kritische Beiträge gelöscht werden (und auch solche, in denen auf die Löschung hingewiesen wird), stimmt schon sehr bedenklich.

    Ich denke, eine Woche sehe ich noch zu.

  • Heinz

    Also ich hab jetzt erstmal den Klickwert für meine Flattrs auf das Mindestmaß gesenkt – ich stehe dem skeptisch gegenüber.

    Was ist das überhaupt für eine Begründung, nur weil der blog eine so große Reichweite hat muss man sich kaufen lassen?

    Viele Blogs mit weit höherer Reichweite sind trotzdem ohne Werbung und “Kooperationen” – z.B. diverse Angebote von Tim Pritlove, Sascha Lobo´s Blog usw.


    http://www.kanzlei-hoenig.de/2012/das-lawblog-und-die-arag/

  • Ano

    Es ist erstaunlich, wie sich hier mindere Gestalten über für sie nicht zu bewältigende Neuerungen beschweren, ihren Abschied bekunden und sicher weiter fleißig mitlesen.

    Gebt dem ganzen doch eine Chance; und wenn man sich beschwert, dann doch mit Argumenten, nicht mit Tatsachen, die keinen interessieren (“ich gehe jetzt”).

  • Entschäuschter

    Man sollte sich mal die Beiträge auf internet-law.de und bei kanzlei-hönig.de ansehen. Dort findet auch eine interessante Diskussion statt…

  • Seph

    Find ich gut.

  • Daniel

    @PS (#121): Das wäre ein Traum! ;)

    @alle: Lasst den Udo doch machen! Meine Güte..

  • Troja

    Das meine Beiträge hier nicht eingestellt wurden, obwohl sie angekommen sind (nachweislich) befremdet mich.

    Ich wundere mich. Zumal diese dem Board zuträglich waren.

    Dann nicht, auch gut.

  • Troja

    Es ist allgemein bekannt, daß es aufgrund der Neuerungen und Erfrischungen Motzerei gibt. Doch ich möchte von denen dann einfach nur einen Link sehen zu DEREN Angeboten. Wo sind deren Foren, Blogs und Angebote, die diesem Blog das Wasser reichen können? Ich sehe nichts. In Blogs stecken Gelder, Nerven, Zeit und Risiken.

    Wer möchte von den Motzern ein Angebot eröffnen? Ich werde sofort dort posten. Doch ich weiß jetzt schon, das wird wohl nichts. Lieber hier ein wenig jammern. Kostet ja nichts.

  • Troja

    Wisst Ihr, woran es gelegen hat? Ich habe “lawblog…de” nicht schreiben dürfen im Text, sondern das durch “die diesem Blog…” ersetzen müssen. Drei Seiten Romane vergebens geschrieben wegen der beschissenen Software des Bloggers. Automatismus sollte nur der auf seine Webseite einbauen, der sich damit auskennt. Vielen Dank. Mein Lob nehme ich zurück.

    Gute Nacht.

  • Bernd

    Ist mir doch egal, wer hier mit wem – ich gönne U.V. jeden Cent.

    Ich muss die Arag- Beiträge ja nicht lesen :3.

  • Troja

    Stellt im Browser das Scripting aus, dann ist Schluß mit jeder Werbung. Ich bin SAUER!!!!

  • GxS

    Warten wir ab…
    (und vergleichen später)

    Hoffentlich bekommt fh auch was von dem Geldsegen ab
    (und kann sich um eine Editierfunktion kümmern).

    P.S.: Alle, die hier meckern, verwenden hoffentlich niemals google und co. (auch bei google ist die Werbung meiner Meinung nach eindeutig gekennzeichnet, im Gegensatz zu manchem Werbeblättchen, die ich aber auch von Zeit zu Zeit ganz gerne durchblättere…)

  • Markus

    Sehr geehrter Herr Vetter,

    ich lese das Lawblog sehr gerne und werde es auch weiterhin lesen. Ich habe auch nichts gegen Werbung auf dem Blog – solange diese als solche gekennzeichnet ist und dem Leser nicht als redaktioneller Beitrag verkauft wird.

    Wie der WiWo zu entnehmen ist, zahlt die Arag dafür, hier veröffentlichen zu dürfen. Dann wäre es aber absolut notwendig, hier das Wörtchen “Anzeige” über den Artikel zu setzen. Und Sie sollten auch nicht von “Kooperation” sprechen, sondern das Kind beim Namen nennen: Werbung.

    Sie treten sonst immer für Transparenz ein. Nun können Sie mit gutem Beispiel vorangehen und zeigen, dass Sie die Maßstäbe auch an sich selbst anlegen.

  • GxS

    @Troja:
    Hä?@
    Troja:
    Ist mir noch nie passiert; ab und zu landen mal ein paar Beiträge im Spam-filter und müssen dann von Hand freigeschaltet werden (was dauern kann), aber das wars auch schon…

    Wenn Sie aber fh anständig bezahlen, wird er das sicherlich ändern können, aber wenn man das mehr oder weniger in der Freizeit macht…

  • GxS

    @Troja:
    Eine Alternative wären Captchas oder das Anlegen eines verpflichtenden Accounts, oder ähnliches. Bloß dann würde ich hier nichts schreiben.

    Da ist mir das gegenwärtige System lieber.

  • GxS

    @Troja:

    Es ist so, daß man lawblog….de nicht erwähnen kann im Text mit einem Punkt. Da hakt es.

    Glaube ich nicht; Du hattest einfach nur Pech im WordPress Filter hängengeblieben zu sein. Und dann müssen erst UV oder fh das freischalten, das dauern kann, da sie natürlich nicht rund um die Uhr das Blog lesen.

    Aus einer früheren Diskussion hier:

    Auch meine Antwort kommt zur Zeit nicht durch, ich verweise …
    (U.V. das kann gelöscht werden, falls er freigeschaltet wird, ich will nur anzeigen, dass ich auf 487942 geantwortet habe

    fh meint: (17.7.2011 um 17:26) AntwortenReply to this comment

    @GxS: Die Sperre des Kommentars war ein (selten dämlicher) Kollateralschaden im Spam-Plugin, sorry. Ist nun freigeschalten, und die Ursache ebenfalls behoben. :-)

  • GxS

    @Troja:
    Probier ich jetzt nicht aus; aber:

    war ein (selten dämlicher) Kollateralschaden im Spam-Plugin

  • Troja

    @Paul

    In meine Foren schreibe ich so einem wie Dir:

    Du kannst Dich verpissen, niemand wird Dich vermissen.

    Tschüß!

  • Martin

    lawblog.de funktioniert doch wunderbar

  • Martin

    Warum hat ein so gutes Blog wie das lawblog.de eigentlich eine so große Dichte an hirngelähmten Kommentatoren..?

  • Mat Scheibe

    @Martin: Solange Sie mit derart gutem Beispiel vorangehen, dürfte das doch nicht sein. ;-)

  • Mat Scheibe

    Was ich an der Werbung vermisse ist die inhaltliche Tiefe, Abwägung und kritische Perspektive der UV-Beiträge. Es erinnert mich an das traurige Schicksal der Öffentlich-Rechtlichen Programme, bei denen man mit leichter Kost auch mehr Geld verdienen und neue Zuseher vanlocken wollte. Nun fristen die wirklich interessanten Sendungen dort ein Schattendasein. Das wird auch hier so kommen. Oberflächliche Banalitäten im SMS-Stil statt kritischem Journalismus. Der Verfall von Law Blog hat begonnen.

  • GxS

    @layer8: @layer8:

    Ich hab gerade woanders geschrieben:
    (http://www.internet-law.de/2012/09/udo-vetters-lawblog-wird-kunftig-von-der-arag-gesponsert.html)

    Ich glaube nicht, dass in Zukunft im Law-Blog kritische Beiträge über die ARAG erscheinen werden; aber das ist o.k. (solange der Deal mit ARAG bekannt ist).

    Wenn es stimmt, dass Kommentare bei ARAG-Beiträge gelöscht werden, sollte man dort halt nicht meht kommentieren; ansonsten hab ich noch keine Änderung festgestellt (habs auch nicht probiert).

    Wie gesagt: Warten wir ab…

  • Roland M.

    Sehr geehrter Herr Vetter,

    herzlichen Glückwunsch zu der Werbe-Kooperation!

    Nun offenbart sich leider auch Ihnen das Schmarotzertum im Internet. Die paar Leser, die jetzt Lesezeichen löschen, weil Sie nur mit “Aufmerksamkeit bezahlen” würden, werden Ihnen nicht groß fehlen. In ein oder spätestens zwei Wochen legt sich die Aufregung wieder und dann wird sich auch in den Nutzerzahlen zeigen, dass das kein großes Drama ist.

    Der ARAG würde ich jedoch wirklich empfehlen, dass sie die Beiträge interessanter und bloggiger gestaltet als den ersten. Sonst wird das dazu führen, dass ihre Beiträge einfach überblättert werden.

    Noch viel Erfolg mit dem Lawblog!

  • dot tilde dot

    nunc est demonstrandum.

    .~.

  • Jack

    Herr Vetter,
    auch von mir Glückwunsch. Ich sehe dem positiv entgegen, da Sie nun mehr Zeit in den Blog investieren können. Ich freue mich auf weitere Beiträge von Ihnen.
    Grüße,
    Roland K.

  • Blogger

    Diese Blogs werden in Zukunft einen richtigen Push erhalten.

    Sie werden über sich hinauswachsen.

    Sie sind es wert.

  • cervo

    Oh, Netzpolitik.org hat jetzt Wiesenhof als Sponsor. Fefe kooperiert mit KraussMaffei, es wird auch ein T-Shirt geben. Und die Telerkom präsentiert exklusiv und weltweit die Rap News mit Hugo Farrant. So what, wollen doch alle nur Geld verdienen.

  • eisi

    …wer sich über solche Kleinigkeiten aufregt…
    Es gibt deutlich schlimmeres als ein paar Beiträge die “gesponsert” sind. Und wer absolut keine Lust auf die Beiträge hat klickt eben nicht drauf… So schwer ist’s nicht…
    …und die Qualität der Beiträge steigt sicherlich auch noch mit der Zeit – wollen wir zumindest mal hoffen…

  • Rolf Schälike

    @Roland M.: Bravo: Immer schneller, immer mehr, immer größer, immer weiter, immer besser.

    Es gibt immer jemanden, den man überholen, dem man es zeiugen kann.

    Ihr Schmarotzer, ab mit Euch in … .

  • ui-ui-ui

    Ausgerechnet die ARAG. Aber bei Herrn Vetter wundert mich schon lange nichts mehr.

  • Heupferd

    Die ARAG macht das – wie ich verstanden habe – aus reinem Altruismus und das Blog wird sich nicht ändern. Keineswegs hat sie eigene Interessen an diesem Schritt. Na fein, man muss das bloß glauben können …

  • MZ

    Interessantes Experiment.

    Aber die Flattr Button bei ARAG Beiträgen sind frech.
    Flattr oder Werbung, beides ist habgierig und der Glaubwürdigkeit abträglich.

    Denn wer die Musik bezahlt, bestimmt was sie spielt.

  • Bumphrey Hogart

    @Heupferd: Ja, wir glauben doch alle, das alles gut wird und haben Vertrauen…

    Warum nur drängt sich mir auf einmal folgender Spruch von John Maynard Keynes auf:

    “Der Kapitalismus basiert auf der merkwürdigen Überzeugung, dass widerwärtige Menschen aus widerwärtigen Motiven irgendwie für das allgemeine Wohl sorgen werden.”

    Hmmm… ;-)

  • Twinnie

    Wie ich dieses Neusprech hasse. Ok… nichts dagegen das uv ein bisschen Geld mit dem Blog verdienen möchte. Ich bin selber Inhaber eines großen Forums und weiss das sich sowas nicht von selber bezahlt… ok… ich bin auch kein Anwalt und verdiene nicht entsprechend. Aber egal… wie ich schon sagte: Ich hasse Neusprech!
    Wenn ich das Wort “Kooperationspartner” schon höre kommt mir die Galle hoch.
    “Werbepartner” oder “Sponsor” wäre da wohl ehrlicher und näher an den Fakten. Wenn ich mir den 1. Beitrag so anschaue der wohl eher aus der Werbeabteilung geholt und schon öfters mal benutzt wurde rechne ich eher nicht damit das wie von uv angekündigt die “ARAG-Experten” extra etwas für den law Blog schreiben.
    Nun ja… ich werd die ARAG-Beiträge einfach geflissentlich übersehen und mal schaun wie sich der lawblog weiter entwickeln wird.
    Aber wenn ich damals als ich den lawblog gefunden habe direkt an 2. oder 3. Stelle einen ARAG-Artikel vorgefunden hätte wäre diese Seite nie in meinen Favoriten gelandet… nur mal als Denkansatz.

  • Felix Barth

    Der Großteil der Kommentare ist wieder typisch für die deutsche Blogosphäre. Hauptsache alles schlecht machen und “Udo, wie kannst Du nur?” und sofort Unterstellungen, dass die Qualität leidet und überhaupt ist es eine riesen Schweinerei mit dem bösen Versicherungskonzern gemeinsame Sache zu machen blablabla.

    Mal im Ernst: Wieso soll man mit seinem Blog eigentlich kein Geld verdienen, wenn man über Jahre qualitativ hochwertige Inhalte produziert hat? Jetzt kommen wieder alle mit ihrer Doppelmoralkeule. Ihr würdet natürlich niemals Geld mit Euren Blogs verdienen wollen, weil das ja mit Eurer Ideologie nicht vereinbar ist. Schwachsinn! Sobald Ihr von Unternehmen auf Events eingeladen werdet oder Gadgets testen dürft, macht Ihr es doch ALLE! Ich hatte genau zu diesem Thema eine Diskussion mit Sascha Pallenberg auf der rp12.

    Wir haben uns dann auf folgendes geeinigt: “Man sollte niemals bloggen, nur um damit Geld zu verdienen, sondern weil man leidenschaftlich gerne bloggt. Wenn sich aber die Möglichkeit ergibt, sollte man das pragmatisch beurteilen.”

    Also, schaut Euch doch erstmal an, was passiert, bevor Ihr alles mies macht. Ich finde es offen gestanden zum Kotzen, dass jetzt hier zig Leute aus ihren Löchern kommen, auf Facebook-Shitstorm-Niveau einfach nur draufhauen, mit dem Finger aufs lawblog zeigen und es jetzt als Sellout deklarieren. Sorry, musste mal raus. Rant over.

  • Norbert Burghart

    @JLloyd: Ja klar, den Scrollbutton. Er ist einfach zu benutzen und funktioniert ganz ähnlich wie das ignorieren bei Printwerbung.
    Nun mal ehrlich: Die gesponserten Inhalte sind deutlich vom Rest zu unterscheiden und einen inhaltlichen Einfluss auf Vetters Beiträge scheint es nicht zu geben. Das ein Blog profitabel wird, ist doch eine positive Sache oder ist Geldverdienen an sich schlecht?

  • earendil

    Herr Vetter kann also auch Werbe-Schönsprech. Wäre es denn so schlimm gewesen, einfach zu sagen, dass man damit ein bisschen Geld aquirieren will, und der ARAG dafür Raum zur Selbsdarstellung ihrer Fachkompetenz überlässt? So liest sich das hier absolut peinlich und verklemmt.

    Ein Werbebanner wäre im Übrigen auch nicht nerviger gewesen, dafür ehrlicher. Aber hätte vielleicht weniger gebracht.

  • Perteer

    Schade. Schön und interessant war´s (meistens).
    Aber irgendwann ist jede Party mal vorbei.

  • twex

    Wenn die weiteren Beiträge der ARAG — anders als der erste — tatsächlich extra für das Lawblog konzipiert werden, wenn sie — anders als der erste — nicht völlig mit dem persönlichen Schreibstil von Herrn Vetter brechen, und wenn ihre Verfasser — anders als der erste — nicht auf befremdliche Weise in die Kamera gestikulieren, ist diese Kooperation vielleicht weniger unangemessen, als es zunächst den Anschein hat.

  • tr

    irgendeiner hat´s hier schon als denkanstoss geschrieben und bei mir wär´s nicht anders gewesen:

    wäre ich auf den blog gestossen und hätte einen arag-beitrag gesehen, ich wär nicht wieder gekommen.

  • Petra Katze

    Ich bin echt mal gespannt was dei rumkommt.

  • Rolf Schälike

    @Felix Barth: Der richtigere Weg wäre, dass Geld nicht mit dem Blog verdient wird, sondern anders. Leute die kein Geld haben um zu bloggen, sind nicht glaubwürdiger als gekaufte Blogger.

    Unabhängigkeit an Informationen setzt unabhängige Geldquellen voraus.

    Das alles setzt natürlich die Prämisse voraus, dass unabhängige Informationen besser und wertvoller sind als abhängige Informationen. Offensichtlich ist das nicht.

  • Interessant

    Udo Vetter sieht in der Kooperation mit der ARAG “die Möglichkeit, mehr Zeit und Energie in gute Artikel für dieses Blog zu investieren.”
    Dabei erwähnt er nicht, dass er nun auch für die ARAG bloggt:
    http://www.arag.de/rund-ums-recht/udo-vetter/
    Scheint als würde die “gewonnene” Zeit nun anderswo investiert. Schade.

  • Michaela

    Finde ich gut, wenn die Unabhängigkeit nicht auf der Strecke bleibt. Immerhin kostet Bloggen Zeit und damit auch Geld und es ist eine sehr schöne Anerkennung, wenn man dafür auch nicht nur ein paar schöne Worte bekommt, sondern auch finanziell etwas dabei heraus kommt.

  • JohnDoe

    “Unabhängigkeit des Blogs”? Na dann bin ich ja mal auf den ersten ARAG-kritischen Beitrag durch UV gespannt (falls dazu einmal Anlass bestehen sollte).

  • Angst

    “So bedenklich viele Erscheinungen auch sind, lassen Sie uns eines nicht vergessen: Risiken gibt es auch im wirklichen Leben. Aber lassen wir uns deswegen den Spaß vermiesen und greifbare Vorteile entgehen? Nein, wir kennen die Gefahren und wappnen uns davor. Im Umgang mit dem Internet sollten wir es ebenso halten. “

    http://www.arag.de/rund-ums-recht/udo-vetter/

    Am Besten wappnet man sich gegen diese Gefahren natürlich mit einer ARAG-Rechtsschutzversicherung.

    …..

  • Carla

    who cares? solange die beiträge weiterhin interessant sind und gut geschrieben, kann es von mir aus auch vom nikolaus finanziert sein…

  • Troll

    @Carla:
    Vom Nikolaus wäre schön, aber der ist ja auch schon vom Weihnachtsmann geschluckt(gekauft) worden :-)

  • schredder66

    @Rolf Schälike:

    So, so, nur was nichts kostet bzw. nur dann, wenn Geld keine Rolle spielt, ist es gut bzw. sind Informationen brauchbar weil unabhängig…?

    Ich halte es eher so, dass ich immer misstrauisch bin. Besonders dann, wenn man mir erzählen will, dass man unabhängig / neutral aufklären will, bzw. dass nur diese eine Meinung / Sicht der Dinge die einzig wahre und richtige ist.

  • janosch

    Auch ich schlage mich auf die Seite der Schmerzfreien.
    Die meisten der Leser sind erwachsene Menschen, die auch Werbebeitraege verkraften.
    Haette lawblog.de auf die klare Kennzeichnung verzichtet, koennte ich die zT harsche Kritik verstehen, so erinnert es mich aber an denkbar unaufdringliche Werbung, denn man kann sie prima ignorieren.

  • lupo

    Nach unbestätigten Gerüchten erscheint im Riva Verlag demnächst das neue Buch von Herrn Vetter „Jenseits des Internets“.
    Darin wird er schonungslos alle Details der Kooperation mit der ARAG offenlegen.

  • Heise Paranoiker

    Ich sehe die neue Entwicklung sehr kritisch. Den ersten Beitrag von ARAG empfinde ich nicht als lesenswert. Werbung ist ok, aber ich denke sie sollte klar und deutlich vom Inhalt des Blogs getrennt sein. In der jetzigen Form ist das nicht der Fall. Die Gesamtqualität des Blogs nimmt damit in meinen Augen stark ab.

  • Frank

    Das ist wahrscheinlich der nächste richtig große Schritt für dieses Blog und für die Blogosphäre. Herzlichen Glückwunsch.

  • blablub

    Mir gefällt’s nicht!

  • Andreas

    Warum denn nicht einfach klassische Werbebanner?

  • turtle of doom

    Die Rechnung geht nicht auf. Entweder gibt es einen Mehrwert für die ARAG – ja, sie haben jetzt ihren Namen auf dem meistgelesenen deutschsprachigen Anwaltsblog verankern können – oder einen Mehrwert für Udo, der hat jetzt mehr Zeit, um seine eigenen Beiträge zu schreiben.

    Aber jetzt besteht die Gefahr, dass Neuleser durch Texte, die gar nicht zu diesem Blog passen, vergrault werden. Die Stammleser dürften sich schon so oder so Gedanken über eine Rechtsschutzversicherung gemacht haben.

    Kein Mehrwert für uns Leser.

  • Dr. iur.

    Es ist aus Lesersicht natürlich schöner, einen unabhängigen Blogger zu haben. Irgendwie kann ich mir nicht vorstellen, daß in Zukunft hier, auch wenn es andernfalls vielleicht einmal geschehen wäre (oder auch nicht, natürlich), z. B. irgendwie ARAG-kritische Artikel erscheinen könnten.

    Der erste ARAG-Beitrag erscheint mir eher mit dem Geiste der Werbung im Hintergrund geschrieben. Das Lawblog stand für mich bis jetzt eher für Themen, die U. V. interessant fand, also “natürlich gewachsene” Beiträge, die gleichsam “nach außen wollten”.

    Glückwunsch aber natürlich zum guten Geschäft.

  • Leser

    Na dann viel Spaß beim Geld verdienen!
    Es gibt genug nicht-kommerzielle Blogs.
    Bookmark löschen …und weiter gehts.

  • erdu

    Ich find’s ätzend und bin weg hier …

  • M aus B

    Werbung?OK!
    …aber bitte nicht in Form von Beiträgen. das zieht die Qualität runter.
    lieber oben auf der Seite einen Satz wie etwa “gesponsort von -Logo-“,
    dann weiß jeder bescheid

  • Tetzel

    Sobald das Geld im Kasten klingt, die Seele in den Himmel springt.

  • or

    Lieber Herr Vetter,

    als regelmäßiger Leser Ihres Blogs und seit 2001 in der Internet- und IT-Branche tätiger habe ich kein Problem mit diesem Sponsoring. Die ARAG-Beiträge sind schließlich deutlich gekennzeichnet und scheinen wirklich individuell verfasst zu sein. Vielleicht könnte der nächste etwas kürzer sein, es ist schon ein gewaltiger Block, der den Scroll-Finger strapaziert.

    Auch anbetracht der Tatsache, dass Sie viel Zeit auf Ihr Blog verwenden, kann ich Ihnen nicht verdenken einen gewissen Ausgleich für Ihren Aufwand – Zeit aber auch Geld, das scheinen viele hier nicht wahrzunehmen – nicht abgelehnt zu haben.

    Gruß, OR

  • epikur von samos

    @herrvetter
    “Wem genug nicht genug ist, dem ist nichts genug”
    (Epikur von Samos)
    Herr Vetter,
    seit dem FlipFlopArtikel der ARAG haben Sie bei mir Ihre Glaubwürdigkeit unwiderruflich verloren. Ob Sie die ARAG wieder rauswerfen oder nicht.

  • Kommentatorin

    ich finds absolut OK. Mich würden vorallem interessante Fälle oder die Sicht der ARAG auf ANwälte, Vergleiche uw. interessieren.
    Viel Erfolg!

  • John

    Oh, diese ganzen Mecker-Flitzpiepen, die ja alle angeblich seit Jahren begeistert mitlesen, dann aber nicht mal vertrauen, dass Udo Vetter das mit der Trennung von Inhalt und Kooperation hinbekommt. Manchmal ist es einfach nur schade, wie Leser drauf sind.

  • Lucilius

    Ich erlaube mir eine Analogie anzubringen:

    Im Siebengebirge wurde jüngst der Bau eines Mobilfunkmasten verboten.
    Auszug aus der Urteils-Begründung: Das Siebengebirge sei wegen seiner besonderen Eigenart unter Schutz gestellt worden. Geschützt würden auch die vielfältigen Blickbeziehungen innerhalb des Gebietes. Diese Schutzzwecke würden durch das Bauvorhaben in nicht hinnehmbarer Weise beeinträchtigt

    Das sehe ich im LawBlog ähnlich. Udo Vetter hat unvergleichlich kompetent in seiner besonderen Eigenart nicht alltägliche Vorgänge behandelt. Genau das wird durch die ARAG-Kooperation aufgeweicht – und das zehrt für mich gewaltig an der Kompetenz-Wirkung und am Ansehen dieses – bisher – zu Recht Grimmebepreisten Blogs…

    Ich wünsche mir ein LawBlog ohne diese viel zu langen und nahezu banalen ARAG-Texte, wie sie in jedem halbgaren Ratgeber oder Kundenzeitschriten auftauchen und nur langweilen. Von der flachen Sprache ganz zu schweigen…

    Hoffnungsvolle Grüße
    Lucilius

  • Lochkartenstanzer

    Leute,

    Ihr müßt ja die ARAG-beiträge nicht lesen.

    Und wenn euch das Blog nicht mehr gefällt, braucht Ihr sogar das ganze Blog nicht mehr zu lesen. Keiner zwingt euch dazu.

    Und ob das mit der ARAG gut oder schlecht war, wird sich in den nächsten Wochen zeigen.

    Ich jedenfalls bleibe erstmal weiter dabei.

    lks

  • Tolomir

    Jetzt lasst die Arag doch erstmal einen Artikel schreiben. Herr Vetter hat ja selbst gesagt, dass er mit dem zusätzlichen Geld erst die Möglichkeit hat umfangreichere Artikel zu schreiben.

    Geld verdienen ist nicht böse und es wird gewiss bald ein Greasemonkey Script geben, dass die “bösen” Artikel ausblenden kann.

  • tom 2

    Mir persönlich wäre da ein Werbebanner lieber gewesen :-)

    Aber man kann die Beiträge ja ignorieren, vor allem wenn es ein Standardbeitrag ist der so schon auf anderen Seiten erschienen ist: Martin:

  • Udo Paulsen

    Ich sehe da kein Problem. Wer etwas wirklich wissen will zu einem Thema sollte sich im Zweifelsfalle ohnehin bei inem Anwalt beraten lassen und nicht nur im Internet recherchieren.

  • Oliver S

    Ich finde das in Ordnung – und sich jetzt hier als Leser zu verabschieden ist ziemlich kleingeistig.

    Die Qualität der ersten ARAG-Beitrags war allerdings mittelmässig. Da erwarte ich mehr.

  • Tobi

    Meine Begeisterung hält sich ehrlich gesagt in Grenzen.
    Die Beiträge an sich sind ja schon Werbung, weil sie von ARAG stammen. Die Aufmerksamkeit eines jeden Lesers wird direkt auf ARAG gelenkt, unabhängig vom Inhalt.

    Ich finde das doch seeeehr schade für diesen Blog.

  • Blogger

    Ich kann die Kritik nicht nachvollziehen. Hier ist die Werbung wenigstens sachbezogen. Wer keine Werbung sehen möchte, sollte nicht die Werber angreifen, sondern sich mit seinem Rechner beschäftigen. Ich sehe keine Werbung. Wenn es dazu Fragen gibt, immer her damit. Natürlich kann ich jede Befürchtung verstehen, kenne aber auch die andere Seite. Man kann nicht immer nur nehmen, man muß auch mal geben oder zumindestens etwas hinnehmen.

  • drui

    Meine Fragen an Udo Vetter wäre, warum er
    a) nicht einfach klar gekennzeichnete Werbefläche verkauft
    b) sich wirklich von einem einzelnen Werbepartner finanzieren möchte und wie er glaubt, dabei von diesem unabhängig bleiben zu können
    c) keine Angst hat, Klienten abzuschrecken, die mit dem Versicherungskonzern zu tun haben (die “Sachbezogenheit” der Werbung ist bei analtlicher Tätigkeit ja wohl eher ein Problem)
    d) ernsthaft glaubt, damit die Qualität des Blogs zu erhöhen

    Ich verstehe das Ziel, aber nicht die Wahl der Mittel. Immerhin ist die Transparenz der Werbung höher als bei von Werbepartnern “verschenkten” und nicht gekennzeichneten Artikeln in vielen Zeitschriften.

  • frosch

    Naja, schade, dass ich ein bisher als unabhängig zu betrachtendes Blog in Zukunft wohl nur noch unter dem Blickwinkel “gekaufter Schreiberling” betrachten werde und somit eher meiden, Zweifel an der Unabhängigkeit auch des Anwalts sind natürlich nicht zu vermeiden… danke allerdings dafür, dass ich dank so vieler Diskussionen und Verlinkungen in der sogenannten Blogosphäre so viel über diesen “Partner” lernen durfte – da kommen ja Geschichten hoch, die einen am gesunden Menschenverstand und insbesondere am juristischen Sachverstand des “Partners” zweifeln lassen. Wer sich wider besseres Wissen mit so jemandem einlässt, der muss schon ordentlich Gegenleistung erhalten. Hat “man” das nötig? Offensichtlich. Transparenz darf man allerdings nicht mal erhoffen. Nun ja… es ist eine Schande. Eine Zäsur.

  • Leonie

    @frosch
    also hör mal, udo ist doch nicht doof
    aber mal sehen wie lange dein kommentar hier stehen bleibt
    dann kannst du zäsur durch zensur ersetzen

  • thoe

    Werbung ist Werbung, auch wenn man sie anders nennt, und in einem so speziellen Fall von “Kooperation” ist die Unabhängigkeit zumindest in meinem Eindruck schon etwas angeknackst, vor allem wenn man mal die ARAG-Seiten dazu betrachtet (Stichwort “exclusiv”). Es geht ja bei so einem Blog nicht nur um die Texte an sich, sondern auch um die Motive, die der Verfasser haben könnte. Insofern ändert sich da jetzt schon der Blickwickel.

    Sehr schade, Herr Vetter. Hätte es da nicht vielleicht eine andere Möglichkeit gegeben?

    Natürlich ist das ganze sein Blog, er kann damit tun und lassen, was er will. Das gleiche gilt natürlich für die Zeit der Leser und deren Willen, sich Werbung anzuschauen.

  • Gabriel

    Werbung wär mir lieber gewesen, als das man seinen Hauptcontent pantscht…

    So endet dies wohl auf:

    Kein Schwein ruft mich an
    Max Raabe und das Palast-Orchester, 1992

  • Zynisch gesehen

    Wie zum Hohne gegen all die “ich lese hier nie wieder” Kommentare, hat der nachfolgende Artikel über 500 Kommentare – Das Thema ist da perfekt gewählt.

    Und was bleibt nun nach einer Woche?

    Es ist noch kein zweiter Artikel der ARAG herausgekommen und alles war nur Geraschel. Der Lawblog überzeugt dafür seit einer Woche auf ganzer Linie.

    Hut ab. Vielen Dank U.V. – und… ich gönne Ihnen jeden Cent!

    LG
    J.N.

  • Marcel

    Mein Jott, wie man sich wieder aufplustern kann :-) “Ich werden den Blog nicht mehr lesen… aus dem RSS Feed gelöscht”… bleibt doch mal geschmeidig.

    Das Lawblog ist m.M.n. das beste Blog zu Rechtsthemen und warum sollte ich es aufhören zu lesen wenn ein oder zwei Themen dabei sein könnten die werblicher Natur sind? Macht es die Artikel von U.V. dadurch schlechter?

  • Yves

    Aus alt wird neu. Ein paar Leute gehen, viele kommen. So ist das Leben, ein ständiges Novum hält frisch. Komisch nur, daß Blogger angemacht werden wegen Werbung, die man überall sonst kommentarlos akzeptiert. Schon mal auf spiegel.de, welt.de, bild.de gemotzt? Sicher nicht.

  • Stefan K.

    Interessant, dass seit acht Tagen kein neuer Beitrag der ARAG erschienen ist, obwohl 1-2 Beiträge pro Woche angekündigt waren…

    Ist das eine Reaktion auf die zahlreiche Kritik an dem für dieses Blog viel zu flachen Inhalts, der auch anscheinend nicht so “exklusiv” war wie angekündigt?

    Schade, Herr Vetter, dass Sie zu der sachlichen Kritik bezüglich Kennzeichnung der ARAG-Beiträge als Anzeigen/ Werbung und dem Flattr-Button unter dem ARAG-Beitrag keine Stellung bezogen haben!

    Das finde ich negativer als die grundsätzliche Entscheidung für ein Sponsoring-Modell.

  • Yves

    Warum “Stellung beziehen”? Es ist alles klar. Sonnenklar. Ich erkenne keinen Diskussionsbedarf. Ich erkenne auch keinen Grund, warum Werber den Zeitpunkt ihrer Werbung anmelden müssen.

  • Yves

    Wer war von Euch heute auf heise.de? Fast jeder! Wer hat dort gefragt nach Werbung? Keiner! Warum also hier? Hat da mal einer gefragt, warum er sich mit seinen persönlichen Daten (!!) anmelden muß, was nachgeprüft wird, während man hier einfach loslegen kann? Niemand! Auf diese Blogs kann ich nichts kommen lassen. Sie sind zu fein.

  • Marcel

    Selbst wenn U.V. seinen Blog morgen grün einfärbt oder auf Comic Sans umstellt … sein Blog, seine Entscheidung. Wem das nicht passt – Bye. Wenn mich die ARAG Artikel nicht interessieren, hinwegscrollen.

  • Gaston

    Nun, Herr Vetter ist eine “Kooperation” eingegangen?
    Dazu hat er einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Als Pirat wird er diesen doch bestimmt “transparent” veröffentlichen. Können Sie mir bitte den Link zu dem Vertrag zusenden. Ich würde mich doch gerne selbst von der angeblich beibehaltenen Unabhängigkeit überzeugen.
    Was man bei ARAG sieht, zeugt nicht davon:
    ARAG exklusiv – Udo Vetter bloggt

    –> http://www.arag.de/rund-ums-recht/udo-vetter/

    Wobei ich den Kommentatoren zustimme, die sagen, es ist hier der Blog von Udo Vetter und er kann auf seinem Blog machen was er will (im Rahmen der deutschen Gesetzgebung ;-) ).

    Er ist aber verpflichtet den Lesern, auch den zufälligen über den Hintergrund seiner Veröffentlichungen zu informieren. Und das ist nun mal ein anderer, wenn er unabhängig über Rechtsdinge schreibt oder direkt oder indirekt durch einen Kooperationsvertrag nicht mehr frei in seinen Äusserungen ist.
    Das braucht noch nicht mal im Vertrag fest gelegt zu sein. Schon allein die Schere im Kopf, wenn ich dieses oder jenes Schreibe, dann kündigt mir evtl. die ARAG den Kooperationsvertrag (= bares Geld) könnte hier zu einer Veränderung kommen.
    Zudem ist eine reine Bannerwerbung da ehrlicher, als diese in dem Blog einfliessenden “Gastbeiträge”. Einen konnte man ja schon bewundern und vor allem das Niveau bestaunen (RTL lässt grüssen).

  • wonko

    @Gaston:

    Er ist aber verpflichtet den Lesern, auch den zufälligen über den Hintergrund seiner Veröffentlichungen zu informieren.

    Ah ja. Diese Verpflichtung ergibt sich woraus?

  • Gast

    Wo sind denn die versprochenen 1-2 Beiträge pro Woche? Es ist jetzt ein Monat vergangen und es gab bislang nur einen Beitrag von ARAG, erwartet hätte ich 6…

    Hat ARAG denn wenigstens für die Möglichkeit hier Beiträge einzustellen ordentlich gezahlt? Dann kann ARAG gerne weiter so machen… Keine Beiträge (ist das schlimm? Nö) aber Udo dafür bezahlen…

    Udo, hast Du gut gemacht!