Links 808

Russland: Internetseiten können einfach so gesperrt werden

Stern untersagt FDP die Veröffentlichung eines Fragenkatalogs

“Mann in Blau” erhält 10.000 Euro Schmerzensgeld

Kieler Kitas verbannen Currywurst

Eine rechtsstaatswidrige Tatprovokation

“Der Anfang vom Ende des weltweiten Cannabisverbots”

Tierschutzaktion mit Holocaust-Thema bleibt verboten

122 Gedanken zu “Links 808

  1. 1

    Cannabisverbot:
    Yeahr, schöne Sache für die Amis. Die “Wellen bis nach Deutschland” die der Herr im Artikel schreibt, bezweifle ich aber.
    Die Welle wird bei wohlwollenden Sätzen der Berufspolitiker enden “Sowas wie eine Volksentscheidung sehe ich noch nicht, aber wir werden das Thema im Auge behalten”.

  2. 2

    Natürlich wird die Zensur begründet mit Kinderpornografie und Jugendschutz. Auch das Verbot von homosexueller Propaganda dient ja nur der Volksgesundheit.
    Man kann gar nicht oft genug erwähnen, dass ein solches Gesetz auch für Deutschland verabschiedet wurde und nur aufgrund der Haltung der FDP und insbesondere von Leutheusser-Schnarrenberger nie zur Anwendung kam und am Ende abgeschafft wurde. Sonst hätte wir hier nun auch Putinsche Verhältnisse.

  3. 3

    Cannabislegalisierung:
    Bevor so etwas bei uns zur Realität wird muss sich zunächst in den “Massenmedien” etwas ändern. Selten liest/hört/sieht man objektive Berichte wenn es um Cannabis geht. Studien werden verdreht wiedergegeben und lange wiederlegte Argumente, wie das der Einstiegsdroge Cannabis, gebetsmühlenartige wiederholt.
    Vielleicht liegt es daran, dass viele Menschen sich eingestehen müssten das sie anderen Unrecht getan haben und mehr leid als Nutzen durch ihr Verhalten verursacht haben.

  4. 4

    Currywurstverbot: Jetzt geht das Abendland unter!

    Und jetzt sollten wir gleich Döner außen vor lassen (nicht kosher, zumindest mit Joghurtsauce) und Rindfleischwürstchen ebenfalls (essen Hindus nicht). Bleibt noch Pferd (lecker!), Geflügel (Antibiotikaproblem), Dachhase oder Fisch (noch schlimmeres Antibiotikaproblem).

    Also am besten in Kantinen und Kindergärten – wo der Preis eine so extreme Rolle spielt – ganz auf Fleisch verzichten. Ich könnte wetten, dass kaum jemand den Unterschied zwischen fleischloser und fleischhaltiger Lasagne oder Chili con/sin Carne erkennt.

    Ich esse auch gerne mal ein 500g-Steak, wenn ich weiss, wo es herkommt, aber jeden Tag Fleisch und dann Massentierhaltungszeug muss echt nicht sein.

  5. 5

    @hansekaufmann:
    Dass das durch Wellen angestossen wurde, glaube ich aber. Immerhin ist doch in Uruguay seit eins, zwei Jahren Cannabis legalisiert.

    Wollte nicht auch Kalifornien darüber abstimmen?

  6. 6

    @PragmatischerPatriot:
    Man könnte den Kindern selbst ein Kotelett mitgeben. Mikrowellen wird es doch sicher in jeder Kita geben. Damit fällt nicht die Arbeit unterschiedlicher Gerichte an.

  7. 7
  8. 8

    Tatprovokation:
    Da kommt einem ja die Galle hoch. Entlassen sollte man die ganze verantwortliche Beamtenriege für Verfolgung Unschuldiger und Anstiftung zum Drogendealen. Den V-Mann enstprechend für Falsche Verdächtigung und Anstiftung.

  9. 9

    Kita: Ja, verlogenes Völkchen. Halal wird es nicht dadurch, das es in der Kita kein Schwein gibt. Halal bedeutet, das mit allen Arbeitsgeräten (incl. Herde und Kühlhäuser) kein Schwein (etc…) in Kontakt war. Von den anderen sonderbaren Riten mal abgesehen. Nur koscher ist noch aufwändiger.
    In Städten, in denen man nachts gerne mal tote Schweine über die Moscheemauer wirft, würde ich da für keinen Kantinenkoch die Hand ins Feuer legen.

  10. 10

    @Mannkann: Ich hab’ mich auch gefragt, ob die da nicht einen alten Artikel ausgegraben und ein paar Namen geändert haben. Schließlich sind fast alle sogenannten Demokratien in Europa da schneller gewesen als die ach so pöhsen Russen.
    Aber bei der Gelegenheit noch mal ein Hoch auf Super-Sabine. Leider kann man den Rest der FDP inzwischen größtenteils in der Pfeife rauchen (Gehart Baum möchte ich da auch noch ausnehmen).

  11. 11

    @Barbie aus Berlin:
    Einem ungläubigen Kind seine Currywurst zu verbieten, dürfte nicht legal sein. Das wäre sonst ja bei mohammedanischen Kindern nicht anders.

    Das Argument mit dem Aufwand lasse ich gelten, aber sonst keines. In Kühlhäusern von Supermärkten liegt auch Schweinefleisch und es werden Nahrungsmittel für Mohammedaner angeboten.

  12. 12

    @Quacksilber:

    Wollte nicht auch Kalifornien darüber abstimmen?

    Für medizinische Zwecke ist Cannabis in Kalifornien nach kalifornischem Recht legal. Jedoch verbietet das Bundesrecht weitgehend die Nutzung für nicht-medizinische Zwecke und wird auch mit Masse so durchgesetzt. (Gibt eine USSC-Entscheidung mit fürchterlicher Begründung, warum der Bund das darf.)

  13. 13

    Tatprovokation:
    Ob die Beamten dafür wirklich substanziell Ärger bekommen ist eher zweifelhaft. Man könnte ihnen dieses perfide Spiel viel besser austreiben, wenn man ein Verfahrenshindernis annähme und der “Drogenhändler” freigesprochen oder das Verfahren eingestellt werden würde.
    Ein Tatprovokation würde sich dann aus Sicht der Polizei mangels vorzeigbaren Erfolg nicht mehr “lohnen”.
    Dass sich die Rechtsprechung insofern ändern wird, ist aber eher unwahrscheinlich.
    Den laut BGH sind dem deutschen Strafrecht solche Präventionsgedanken fremd und seien auch gar nicht nötig. Was man aber mit Fug und Recht bezweifeln kann…

  14. 14

    @Quacksilber: Was ich bei meinem Kind in einer Berliner Kita schon sagte: wenn euer Kind das nicht essen darf, muss es es lassen.
    Da hast Du meine Position wohl falsch verstanden.
    Das ist die klassische Rosinenpickerei einiger Mitmenschen die alle Rechte aber keine Pflichten wollen.

  15. 15

    Muss man den Fragebogen denn mitveröffentlichen? Da liesse sich doch bestimmt eine Lösung als Fließtext finden…

  16. 16

    @0815:Die, die am lautesten nach Transparenz schreien haben plötzlich was zu verbergen? na hoppla, etwas einseitige Sichtweise?

  17. 17

    Zu Kitas:

    *Polemik on*
    Erst Häuser, dann Viertel, dann Städte…
    Das erinnert mich doch glatt an “Unsere Stadt ist Christenfrei”…

    *Polemik off*

  18. 18

    Peta hat eine simple Tatsache nicht verstanden, oder will es nicht verstehen: die Massentierhaltung, so grausam sie auch ist, verfolgt nicht das Ziel, alle Hühner auf dieser Welt systematisch zu ermorden.

  19. 19

    Lieber Herr Vetter, Sie sind jetzt beGrimmt, wollen in die Politik, und können nicht mal Ihre Webseite so programmieren, dass sich beim Klicken auf die Verlinkungen eine neue Seite öffnet? Stickwort: target=”_blank”

  20. 20

    @19
    Ich finde es eher lobenswert, dass der User selber entscheiden kann wie er die Links öffnen möchte.
    Tipp: einfach Strg gedrückt halten beim öffnen des Links bzw. ein Klick mit der mittleren Maustaste müsste auch funktionieren

  21. 21

    @Dr.Klusenbreuker:
    Das hat nichts mit Programmierung zu tun, ist HTML, und auch Blogger die kein HTML können, werden das mit einem Häkchen erledigen können. Der Post zeigt also eher mangelnde Fähigkeiten was Internet-Technologie bedeutet auf deiner Seite auf.
    Target=Blank ist kein Befehl sondern Nonsens, weil noch nicht mal “echtes” HTML. Ohne Frage oft hilfreich, nutze ich selbst oft. Auf Seiten wie diesen, also seriösen, ist es aber gut, das es nicht verwendet wird.

  22. 22

    @ Stern verbietet Veröffentlichung:
    Auf welcher Grundlage denn, Urheberrecht? Na gut, aber man (OK, das LG Hamburg wahrscheinlich schon, aber es gibt ja noch Gerichte dadrüber) wird der FDP wohl kaum verbieten können, einfach Ihre “Antworten” bzw. Statements zu veröffentlichen

    @ Tatprovokation:
    Na toll, ich dachte immer, die Polizei solle Staftatenverhinder (und wo trotzdem geschehen verfolgen). Aber selbst welche erschaffen? Das ist ja, als würde der Arzt mit der Axt durch die Gegend ziehen

    Was ich in dem Zusammenhang grundsätzlich nicht verstehe, sind diese Aussagegenehmigungen bzw. deren rechtsstaatliche Begründung. Mit welchem “Rech” / Begründung gibt es allgemein die Möglichkeit, dass die Exkutive entscheiden kann, was die Judikative überprüfen darf? Dafür gibt es doch genau Richter, um vorzuladen, zu entscheiden wer Aussagen soll etc. Warum gilt das nicht für Behörden (ich muß ja auch keine Aussagegenehmigung von meinem Chef einholen, wenn’s vor Gericht geht).

    Und vor allem, wie ist das mit einem Rechtsstaatlichen verfahren vereinbar, wenn der Staat(sanwalt) / die Polizei Beweise zurückhalten darf, die evtl. entlastend wären? Nicht umsonst wollen Richter ja sonst die Beeise und Zeugen selber hören.

  23. 23

    @Dr.Klusenbreuker:

    Je nachdem ob ich einen Link im selben oder in einem neuen Fenster öffnen möchte, klicke ich mit der linken oder mit der mittleren Maustaste.

    Ich hasse es, wenn das nicht funktioniert, weil eine Webseite target=”_blank” verwendet und so auch ein Klick mit der linken Maustaste den Link in einem neuen Fenster öffnet.

    Das geht auch nicht nur mir so. Darüber wurde schon viel geschrieben.

  24. 24

    Stern: Schon interessant, wie Medien das mit der Transparenz so handhaben, wenn es um die eigene Sache geht. Es ist aber auch ärgerlich, wenn man gerade so einen schönen Spin in eine Geschichte bringt, und das Opfer macht dann einfach den Skandal kaputt, indem es die Suggestivfragen und die wegredigierten Antworten veröffentlicht.

    Kitas: Selbst wenn man keine Angst davor hat, daß Deutschland vom Islam unterwandert wird: Man bekommt zunehmend Verständnis für Menschen, die dies behaupten.

  25. 25

    @hiro:

    Kitas: Selbst wenn man keine Angst davor hat, daß Deutschland vom Islam unterwandert wird: Man bekommt zunehmend Verständnis für Menschen, die dies behaupten.

    Ja, weil es nix schlimmeres gibt, als auf andere Menschen Rücksicht zu nehmen. 10% der Kinder essen Junk-Food X nicht mehr, da bieten die Kitas eben Junk-Food Y an.

    Ich sehe schon das Abendland untergehen.

  26. 26

    Religion ist ein grundsätzliches Übel, dass in keiner Form unterstützt gehört. Sonntagsarbeit ja bitte, Schwein für Alle, Fasten für Adipöse und nicht für Kinder.
    Wer etwas nicht Essen mag, muss halt hungern. Dann sollen die Kinder mal Ihre Eltern fragen warum Sie zwei mal die Woche kein Mittagessen essen dürfen. Wer sich selber eine Nahrungsmittelbeschränkung auferlegt soll darunter gefälligst auch selber leiden.

  27. 27

    @Kinch:

    [...]Ja, weil es nix schlimmeres gibt, als auf andere Menschen Rücksicht zu nehmen.[...]

    Öhm…..Moment mal…..alle anderen 90% die nicht dieser Religion anhängen werden dafür eingeschränkt bzw. es wird einfach für sie entschieden?

    Wo bleibt da die Rücksichtnahme?

    Wo ist Deine Grenze oder wie weit darf die Rücksichtnahme gehen….z.B. Pornographie, Nacktheit usw.

    Was wenn ein Freibad sich für eine Bikini-Verbot entscheidet u.a. mit der Begründung, dass 10 % der Besucher diesem Glauben anhängen? Kommt von Dir dann auch der Spruch “Ja, weil es nix schlimmeres gibt, als auf andere Menschen Rücksicht zu nehmen.”?

    Gleiches gilt auch für den christlichen, jüdischen und allen anderen Gehirnfick…..

    bombjack

  28. 28

    @PragmatischerPatriot:

    Sie sollten wissen, dass es ein frühmittelalterliches Verbot für den Verzehr von Pferdefleisch gibt, welches von der Kirche im Kampf gegen heidnische Rituale eingeführt wurde. Im Grunde gilt das auch noch.

  29. 29

    @bombjack:

    Öhm…..Moment mal…..alle anderen 90% die nicht dieser Religion anhängen werden dafür eingeschränkt bzw. es wird einfach für sie entschieden?

    OMG, sie müssen Hähnchen statt Currywurst essen, weil es der Kita zuviel Aufwand ist, zwei Malzeiten zuzubereiten. Whaa! Wir werden alle sterben.

    Wo ist Deine Grenze oder wie weit darf die Rücksichtnahme gehen….z.B. Pornographie, Nacktheit usw.

    Wenn private Einrichtungen keine Currywurst mehr zubereiten, weil das für sie zuviel Aufwand ist, dann ist von meiner Grenze jedenfalls weit und breit nichts zu sehen.

  30. 30

    @FMH:

    Sie haben die Veganer vergessen. Auch eine im Kern religiöse Bewegung deren Nahrungsmitteltabus sowohl in Punkto Striktheit als auch im Umfang jede traditionelle Religion locker übertrifft.

  31. 31

    @Kinch:
    Das ist absolut untragbar! Nur, weil 10% eine “Extrawurst” wollen, sollen 90% darunter leiden? Sind Sie bekloppt? Mit Ihnen stimmt doch was nicht, dass sie das ok finden.
    “MeineMeinung” hat völlig Recht damit, wer sich Beschränkungen auferlegt, soll gefälligst selber drunter leiden, haben die Kinder der Idioteneltern eben Pech gehabt.
    Dass der Aufwand zu hoch sein soll, ist ganz offensichtlich eine vorgeschobene Behauptung, um ein wenig Geld zu sparen. Früher ging das auch alles, nur heutzutage wird die Gewinnsucht immer größer, in der Kapitaldiktatur.

  32. 32

    Der Drogenhändler hätte freigesprochen werden müssen. So freut sich die Polizei, irgendeinen für über 4 Jahre eingebuchtet zu haben.

    Und kein Schweinefleisch weil ja Muslime auch da sein könnten? Wie weit soll’s denn noch gehen. Es gab auch Dinge, die ich nicht essen wollte, gab’s trotzdem.

  33. 33
  34. 34

    @erforderlich: Danke für den Beitrag. Ich habe herzlichst gelacht.

    Im Übrigen habe ich als Kita-Kind auch keine Currywurst bekommen. Ich habe also bereits schröcklich gelitten.

  35. 35

    @31: Ich denke, wenn man sieht, wie wenig Geld pro Mahlzeit zur Verfuegung steht, ist der Kostenfaktor schon etwas, was man beachten sollte.
    Abgesehen davon sollte man nicht so tun, als ob der Deutsche nur Schweinefleisch isst. Eigentlich wird doch eh immer versucht, die Deutschen vom Schwein wegen Gesundheitsfragen weg zu bringen. Insofern ist das doch eine gut Aktion.

  36. 36

    Zum Dorgenhaendler:
    Man sollte sich mal die Berichte zu den ganzen Terroristen durchlesen, die immer ganz knapp, bevor sie das Attentat machen koennen, festgenommen werden.
    Seltsamerweise steht da fast immer dabei, dass die Polizei sie von Anfang an beobachtet hat und ihnen die Tatwerkzeuge zur Verfuegung (Sprengstoff etc.) stellt.
    Da fragt niemand, ob sie ihre Taten ohne die Unterstuetzung durch die Behoerden auch gemacht haetten.

  37. 37

    @_bla_: im Ausmaß der Intoleranz unterscheiden sich die Veganer nicht von den anderen (religiösen) Fundamentalisten. Aber als Gastronom und erklärter Randgruppenkoch belächle ich ja alle, die auf gutes Essen verzichten.
    http://mueckeblog.wordpress.com/page/2/

    @Kinch: Wie ich bereits erklärte, ist es nicht halal, wenn in denselben Geräten Schwein zubereitet wird und die spezielle Randgruppe ist auch nicht bereit auf eigene Kosten eine zweite Kitaküche einzubauen.
    Und als nächstes dürfen die Mädchen nicht mehr mit den Jungs spielen….oooops, das fordert ja schon jemand….

  38. 38

    @Barbie aus Berlin:

    Wie ich bereits erklärte, ist es nicht halal,

    Wozu sagst du mir das? Habe ich den Begriff irgendwo auch nur angedeutet?

    und die spezielle Randgruppe ist auch nicht bereit auf eigene Kosten eine zweite Kitaküche einzubauen.

    1. Randgruppe?
    2. Wozu auch?

    Und als nächstes dürfen die Mädchen nicht mehr mit den Jungs spielen….oooops, das fordert ja schon jemand….

    Bleiben wir dochmal bei diesem. Es geht darum von vielen gleichwertigen Alternativen diejenige auszuwählen, die für die meisten akzeptabel ist. Das nennt man Kooperation und ist Basis für ein Zusammenleben in einer pluralistischen Gesellschaft. Dass das für soviele ein Problem ist, lässt mich an der Sozialisation in dieser Gesellschaft zweifeln.

  39. 39

    Currywürstchen lösen also solche Irritationen in Kindergärten aus, dass man auf sie verzichtet?
    Dann kann man nur hoffen, dass unbeschnittene kleine Jungs-Zipfelchen nicht ähnliche Irritationen auslösen. Sonst müssen die Kinder zur Vermeidung noch vorsorglich beschnitten werden, was ja dem Willen der Regierung nach unbedingt erlaubt sein soll.

  40. 40
  41. 41

    @bombjack:

    Öhm…..Moment mal…..alle anderen 90% die nicht dieser Religion anhängen werden dafür eingeschränkt bzw. es wird einfach für sie entschieden?

    Hätten Sie lieber einen islamistischen Terroristenkindergarten, in dem die Kinder von Anfang an zu jenen Schläfern ausgebildet werden, die Ihre Kinder und Enkel dann von der Platte bomben?

    Diese “übertriebene Rücksicht für eine Minderheit”, die Sie geißeln, ist übrigens der Grund dafür, dass die Currywurst nicht alternativ aus Hunde- oder Katzenfleisch hergestellt wird…

    Vorschlag zur Güte: Die Bundesregierung soll die Mehrwertsteuer auf 22% und die geminderte Mehrwertsteuer auf 9% erhöhen und das Geld in Kitas investieren, dann kann es sich jeder Kindergarten leisten, die Currywurst aus kanadischem Bisonfleisch herzustellen – ist auch viel magerer und gesünder für die kleinen Racker. Deal?

  42. 42

    @Soeren: Es geht nicht darum, in der Kita 5 Tage die Woche Schweinefleisch anzubieten, sondern es geht darum, Schweinefleisch ganz rauszuwerfen.

    Das Kostenargument lasse ich grundsätzlich gelten. Dass eine Kita nicht 12 verschiedene Gerichte jeden Tag anbieten kann … völlig d’accord. Aber wo ziehen wir die Grenze?

    Die Muslime wollen kein Schwein.
    Die Hindus wollen keine Kuh.
    Die Vegetarier wollen kein Fleisch.
    Die Hardcore-Vegetarier wollen kein Fisch.
    Die Veganer wollen auch kein “ermordetes” Gemüse.
    Und die Katholiken wollen ihren Fisch am Freitag.

    Wenn man die Auswahl auf ein Gericht täglich beschränkt, dann bleibt wirklich nicht viel übrig. Im Grunde nur Obstsalat aus abgefallenen verfaulten Früchten!

    Und warum kriegen jetzt ausgerechnet die Muslime ihre Extra(curry)wurst, oder eben nicht?! Weil man Vegetarier und Katholiken nicht “integrieren” muss?

    Ich möchte hier mal feststellen, dass Integration von Seiten der Muslime stattzufinden hat. Die wollen in eine bestehende Kultur/Gesellschaft einwandern, also müssen in erster Linie mal sie sich anpassen. Oder eben nicht, viele tun es ja auch nicht, sondern sprechen auch nach Jahrzehnten noch nicht die Landessprache, schotten sich gegenüber der Außenwelt ab und rufen in ihren vier Wänden oder in ihrem Stadtviertel Klein-Istanbul aus.

    Es sei ihnen gegönnt. Wirklich! Dann sollen sie sich aber nicht beschweren, wenn sie in der Kita eben doch mal auf mitteleuropäische Kultur treffen, in der Currywurst nunmal nichts unanständiges ist.

    Man stelle sich vor, ein deutsches Ehepaar würde nach Saudi Arabien emigrieren, und dann beschwert er sich über das fehlende Bier, und sie verlangt, dass alle dortigen Frauen ihr Kopftuch ablegen, damit sie nicht die einzige ist, die unverschleiert rumläuft!

    Wer aus religiösen Gründen kein Schweinefleisch essen will, der soll auch nicht dazu gezwungen werden. Die Religionsfreiheit geht aber nicht so weit, als dass auch alle anderen auf Schweinefleisch verzichten müssten.

  43. 43

    Kochen die in diesen Kindergärten wirklich noch selbst und bekommen das Essen nicht portionsweise angeliefert?

    Das wäre ja wirklich schön, allein mir fehlt der Glaube.

    Bei portionsweiser Anlieferung würde mir allerdings jedes Verständnis für die Entscheidung fehlen.

  44. 44

    @JJPreston:
    Vielleicht würde es für den Anfang schon reichen, für Schulessen keine 19% zu kassieren, während es bei Katzenfutter nur 7% sind.

    @jay:
    jepp!

    @Kinch:
    Wer macht denn da ein Problem draus? Wenn sie kein Schwein wollen, sollen sie es doch liegenlassen. Wieso soll das jetzt mein Problem werden? Denkt denn keiner an die Buddhisten oder jammern die nur nicht laut genug?

  45. 45

    @Apfelwein_sauer:
    Unterschiedlich.
    Aus Kostengründen wird versucht, das zu zentralisieren, vielleicht nicht auf dem Dorf, in Ballungszentren auf jeden Fall.
    Aber bei uns in der Kita meinten Eltern, es ginge ja nicht, weil Klein-Mohammed vielleicht was bei Klein-Wilhelm kosten könnte.

  46. 46

    @Kinki:

    Aber wo ziehen wir die Grenze?

    Wieso nicht bei 10%? Ist ne schöne Runde Zahl.

    Die Hardcore-Vegetarier wollen kein Fisch.

    Jeder Vegetarier will kein Fisch. Das ist per Definition so. Was du wohl mit „Vegetarier” meinst sind Pescetarier.

    Weil man Vegetarier und Katholiken nicht “integrieren” muss?

    Weil es wohl leider zu wenige Vegetarier gibt, damit sich das lohnen würde. Wenn Kitas vegetarisches anbieten würden, wäre ich auch dafür.

    Und kaum irgendwelche Katholiken bestehen darauf, dass ihre Kinder Freitags Fisch essen.

    Ich möchte hier mal feststellen, dass Integration von Seiten der Muslime stattzufinden hat.

    Mit Integration hat das nix zu tun.

  47. 47

    @Barbie aus Berlin:

    Wer macht denn da ein Problem draus? Wenn sie kein Schwein wollen, sollen sie es doch liegenlassen.

    In der Kita ist das halt schwer möglich.

    Wieso soll das jetzt mein Problem werden?

    Wieso machst du es denn zu deinem Problem? Isst du in der Kita?

    Denkt denn keiner an die Buddhisten oder jammern die nur nicht laut genug?

    Haben Buddhisten denn besondere Ernährungsvorschriften?

  48. 48

    @Kinch:
    In der Kita ist das halt schwer möglich.
    Doch, Erziehungssache. Keiner zwingt sie. Soll ich deshalb meinem Kind die Salami verbieten?
    Wieso machst du es denn zu deinem Problem? Isst du in der Kita?
    Mein Kind ist alles, ICH hab da kein Problem.
    Haben Buddhisten denn besondere Ernährungsvorschriften?
    Ja.

  49. 49

    @Barbie aus Berlin:

    Doch, Erziehungssache. Keiner zwingt sie. Soll ich deshalb meinem Kind die Salami verbieten?

    Bitte was?

    Okay, nochmal: In der Kita sind Kinder. Die sind meistens darauf angewiesen, dass sie essen, was in der Kita zu essen gibt. Okay? Also einfach so „nix essen wo Schwein drinnen ist” dürfe schwer sein, wenn die einzige verfügbare Mahlzeit Schwein enthält.

    Und nein: _Du_ solltest deinem Kind nix verbieten.

    Mein Kind ist alles, ICH hab da kein Problem.

    Und dein Kind muss schrecklich darben, weil es keine Currywurst Mittags isst? Sondern stattdessen Chicken-Nuggets?

    Haben Buddhisten denn besondere Ernährungsvorschriften?
    Ja.

    Oh, interessant. Und die wären?

  50. 50

    @Barbie aus Berlin:

    Doch, Erziehungssache. Keiner zwingt sie.

    Bitte was?

    Nochmal: Kinder sind meistens darauf angewiesen in der Kita was zu essen. Klar? Und einfach kein Schwein zu essen, wenn die einzig verfügbare Mahlzeit Schwein enthält, ist da kein besonders sinnvoller Vorschlag, oder?

    Soll ich deshalb meinem Kind die Salami verbieten?

    Gegenfrage: Hat irgendwer von dir verlangt deinem Kind Salami zu verbieten?

    Mein Kind ist alles, ICH hab da kein Problem.

    Aber dein Kind hat damit ein Problem? Hat es eine Currywurst-Insuffizienz und muss tägliche Currywurst essen um nicht zu sterben?

    Haben Buddhisten denn besondere Ernährungsvorschriften?
    Ja.

    Oh, interessant. Die da wären?

  51. 51

    Meh, mein Beitrage wurde mir nicht angezeigt, deshalb hatte ich ihn nochmal geschrieben. Zweite Antwort an Barbie kann ignoriert werden.

  52. 52

    @Kinch:

    [...]In der Kita ist das halt schwer möglich.[...]

    Warum…..selber Essen mitbringen, das kann dann koscher, vegan oder sonst was sein….so wie es die lieben Elterlein wollen….

    Ein ähnliches Problem hatten wir im letzten Sommerhort auch….okay…es war da möglich extra für die zu kochen, bzw. der Küchenplan wurde darauf abgestimmt Putenschnitzel statt Schweinchen, aber auch nur weil es eben da die Möglichkeiten und die Zeit dafür gab…in einem Zeltlager kannst Du das knicken….das höchste der Gefühle ist da Vegi-Kost und selbst da hieß es auch schon mal scherzhaft bei der Planung “Die Vegis können auch auf die Wiese zum äsen”….

    bombjack

  53. 53

    @Kinch:

    Mit einem Surfstick unterweg? Da muss ich auch immer nochmals neu laden, bevor mir mein Beitrag angezeigt wird.

    Keine Ahnung, woran das liegt.

  54. 54

    @bombjack:

    Warum…..selber Essen mitbringen, das kann dann koscher, vegan oder sonst was sein….so wie es die lieben Elterlein wollen….

    Na, wenn es so einfach ist, können die Currywurst-Junkies das doch auch machen?

    Putenschnitzel statt Schweinchen

    OMG: Gab es Aufstände?

    in einem Zeltlager kannst Du das knicken….

    Warum nicht einfach nur Pute anbieten? Zu einfach und naheliegend?

    Das höchste der Gefühle ist da Vegi-Kost und selbst da hieß es auch schon mal scherzhaft bei der Planung “Die Vegis können auch auf die Wiese zum äsen”….

    Und bei Vegi-Kost geht die Welt nicht unter? Weil die nicht zu Allah beten?

    Ehrlich ich sehe das Problem nicht wirklich. Wer nicht auf Fleisch verzichten kann: Kann ich nicht nachvollziehen, bei sovielen leckeren Alternativen, aber na gut. Aber kann man, wenn man mit anderen Zusammen ist, nicht mal eine Woche oder so auf Schwein verzichten? Es gibt soviele Tiere die man Essen kann.

    Ich glaube nicht, dass es hier wirklich um Ernährung geht, offen gestanden. Hätte man gesagt „Curry ist uns zu teuer“, würde kein Hahn danach krähen. Es geht hier doch einzig darum, dass es für viele eine Zumutung ist, dass Rücksicht genommen wird, obwohl die Rücksichtsnahme doch nun wirklich keine nennenswerte Opfer enthält.

  55. 55

    @Kinch:

    LMGTFY:
    Buddhismus
    Auch im Buddhismus ergibt sich aus der Lehre von Ursache und Wirkung (Karma) der Grundsatz der Gewaltlosigkeit. Daher gilt generell, dass Buddhisten weder ein Schlachttier töten noch bei einer Schlachtung anwesend sein sollen. Sie sollen kein Fleisch von Tieren essen, die eigens ihretwegen geschlachtet wurden.[52] Gelübde für Mönche, Nonnen und Laien enthalten entsprechende Selbstverpflichtungen. Es gibt jedoch keine allgemeine Regel, die Fleisch- und Fischnahrung grundsätzlich ausschließt. Daher hat sich der Vegetarismus in der buddhistischen Bevölkerung der ostasiatischen Länder und in den Klöstern nicht auf breiter Basis durchsetzen können. Er wird vielfach gelobt und als moralisch höherwertig betrachtet, jedoch nehmen buddhistische Bettelmönche Fleisch als Almosen an und verzehren es.[53]
    Manche Lehrschriften des Mahayana empfehlen den Vegetarismus, wenige schreiben ihn sogar vor, wobei auch die Askese eine Rolle spielt. Das Lankavatara-Sutra befürwortet ihn nachdrücklich, und manche heutige buddhistische Lehrer äußern sich in diesem Sinne.[54]

    Und einfach kein Schwein zu essen, wenn die einzig verfügbare Mahlzeit Schwein enthält, ist da kein besonders sinnvoller Vorschlag, oder?

    Doch. Sollen sie sich was mitbringen. Nicht mein Problem.

    Hat es eine Currywurst-Insuffizienz und muss tägliche Currywurst essen um nicht zu sterben?

    Es geht hier nicht um Currywurst sondern um Religion. Wenn schon Wurst, dann Extrawurst.
    Abwechslungsreiche Ernährung, Entdecken von neuen Dingen, das ist für mich wichtiger als kollektive Wahnvorstellungen.

    PS: Ist dein Kind in einer Kita mit dieser Problematik (gewesen) oder warum hängst Du dich soweit aus dem Fenster?

  56. 56

    @Kinki: Es ist die Entscheidung der Kitas aus Kostengründen nur ein Menü anzubieten.

    Integration schön und gut, aber Moslem-Kinder Schweinefleisch vor zu setzen und zu sagen: “Essen oder Hunger. Integriert dich!” Geht nun wirklich nicht. :-D

    P.S. Inder essen auch kein Schwein.

  57. 57

    Würden die muslimischen Eltern Rücksicht auf die Kultur nehmen, in der sie sich bewegen, würden sie den Speiseplan studieren und ihren Kindern an Schweinefleischtagen Tupperboxen mitgeben.

  58. 58

    @Barbie aus Berlin:

    Doch. Sollen sie sich was mitbringen. Nicht mein Problem.

    Na dann: Kannst genauso gut Schweinefleisch deinen Kinder mitgeben. Kein Problem.

    Dann kann dein Kind Schweinefleisch essen, weil du es wichtig hälst, dass es das tut und alle andere Kinder können regulär essen.

    Es geht hier nicht um Currywurst sondern um Religion.

    Ja, den Verdacht habe ich auch. Mehr noch, ich würde sagen, es geht um Rassismus bzw. Ausländerfeindlichkeit.

    Abwechslungsreiche Ernährung, Entdecken von neuen Dingen, das ist für mich wichtiger als kollektive Wahnvorstellungen.

    Und das hat was mit Schweinefleisch in der Kita zu tun? Weil du deinen Kinder kein Schweinfleisch zuhause machen kannst?

    PS: Ist dein Kind in einer Kita mit dieser Problematik (gewesen) oder warum hängst Du dich soweit aus dem Fenster?

    Ich verstehe deine Assoziationen nicht.

  59. 59
  60. 60

    @Kinki:

    Oh man! Warum sollen muslimische Eltern ihre Kinder in Kitas geben, wenn die das Essen eh selber kochen und mitgeben müssen?

    Integration beginnt von beiden Seiten. Das heißt konkret, dass wir Deutsche minimale Rücksicht auf die aller-aller-wichtigsten religiösen Regeln der größten Minderheiten nehmen. Auch dann wenn wir das nicht verstehen.
    Und ganz besonders dann, wenn wir darauf drängen, dass die sich besser in allen anderen Bereichen integrieren.

  61. 61

    @emma peel:
    jepp!

    @Kinch:
    alle andere Kinder können regulär essen.

    was meinst du mit “regulär”? Ach was solle, du erklärast es ja gleich mit :
    Mehr noch, ich würde sagen, es geht um Rassismus bzw. Ausländerfeindlichkeit.

    Seit wann ist Religion ein Rassemerkmal bzw. Zeichen ausländischer Herkunft?
    Ich lege das mal als halben Godwin ab. Aber das war ja zu erwarten.

  62. 62
  63. 63

    Wenn mein Kind kein Schwein essen darf, dann hat gefälligst keiner Schwein zu essen! Wenn Fastenzeit ist, dann haben gefälligst alle Kinder zu hungern!
    Diese verdammten Rassisten sollen endlich eine Extraküche und einen Extraspeisesaal bauen und zwei Extrakindergartengruppen erstellen, in denen Jungen und Mädchen getrennt spielen können.

  64. 64

    @Barbie aus Berlin:
    Richtig. Genau das. Meine Beispiele, die ich als aller-wichtigste Regeln im Sinn hatte waren Schweinefleisch und Beschneidung.

    Integration kann sicher nicht damit beginnen, dass man Muslime Schweinefleisch aufdrängt und damit ihrer gesamten Herkunft, Kultur und Identität beraubt.

  65. 65

    @suki11:

    Integration schön und gut, aber Moslem-Kinder Schweinefleisch vor zu setzen und zu sagen: “Essen oder Hunger. Integriert dich!” Geht nun wirklich nicht. :-D

    Ach, aber den anderen Kindern nur Pute vorzusetzen und zu sagen “Essen oder Hunger” geht?

    Sagt ja keiner, dass nur Schwein angeboten werden soll. Halt ganz normal abwechslungsreich mal das eine und mal das andere. Wer dann bei dem einen oder anderen nicht will hat halt mal Pech gehabt. Aber eben nur mal und nicht andauernd.

    Und es ist ja nicht so dass man verhungern muß wenns Fleisch gibt dass man nicht mag. Ich würde glatt drauf wetten, dass es noch sowas wie Beilagen gibt. Selbst bei Gulasch o. ä. kann man die Komponenten getrennt reichen (was übrignes bei größeren Gruppen meistens so gemacht wird)

  66. 66
  67. 67

    Vielleicht sollten die Kitas – dem Stammtisch Friedens willen – wieder zwei Gerichte anbieten und die Mehrkosten den Eltern in Rechnung stellen. Kann ja nicht die Welt kosten. :-)

  68. 68

    @emma peel: Ob du trollst kannst wohl nur du wissen; inhaltsleere Posting schreiben tust du aber schonmal gut.

    was meinst du mit “regulär”?

    Sie essen das, was angeboten wird und alle essen, bis auf dein Kind, dass halt ne Extrawurst ist.

    Seit wann ist Religion ein Rassemerkmal bzw. Zeichen ausländischer Herkunft?

    Ach, feine Rabulistik. Aber nein: Rassismus und Ausländerfeindlichkeit liegen nicht nur dann vor, wenn die Merkmale die zur Diskriminierung herangezogen werden, auch objektiv ein Rasse- bzw. Nationalitäts-Merkmal. Wichtig ist die Motivation: Wenn es jemanden nur deshalb stört, dass die Kinder keine Currywurst mehr essen, weil sie nicht wollen, dass man auf Muslime Rücksicht nimmt, liegt hier definitiv eine rassistische Denke vor, wel die Interessen von Menschen, bzw. die Legitimität ihrer Wünsche werden an ihre Gruppenzugehörigkeit festgemacht.

    Die Empörung über das Thema ist jedenfalls rational nicht erklären. Wir haben Junk-Food A und Junk-Food B, die sich qualitativ nicht unterscheiden. Junk-Food A wird von (circa) 100% der Leute gegessen, Junk-Food B von 90%. Es ist offensichtlich, was hierbei eine rationale Konsequenz wäre. Es sei denn die 10% sind Muslime; dann wird plötzlich das Abendland in der Kita-Küche verteidigt.

    Ich lege das mal als halben Godwin ab.

    Wenns dich gücklich macht.

  69. 69

    @Kinki:

    Würden die muslimischen Eltern Rücksicht auf die Kultur nehmen, in der sie sich bewegen, würden sie den Speiseplan studieren und ihren Kindern an Schweinefleischtagen Tupperboxen mitgeben.

    Und das ist zuviel verlangt? Müsssn die Eltern von Kindern, die keine Pute mögen (vor allem nicht jeden Tag, dieses trockene Zeug) ja schießlich auch.

    Mal abgesehen davon muß es nicht unbedingt die Tupperbox sein. Müssen halt die Beilagen reichen. Theoretisch. Praktisch bin ich mir sicher, dass ein Großteil der Kinder einfach zugreift, weil die oft schlau genug sind diese unsinnigen Regeln nicht zu verinnerlichen.

  70. 70

    @suki11:

    Integration beginnt von beiden Seiten.

    Nein. Wenn ich in ein Land komme um dort zu leben, kann ich nicht verlangen, dass dieses Land sich an mich anpasst.

    Das verlange ich nicht in anderen Ländern, und ich wüßte nicht warum ein Land das für seine Gäste tun muß.

  71. 71
  72. 72

    @suki11:

    “Integration kann sicher nicht damit beginnen, dass man Muslime Schweinefleisch aufdrängt und damit ihrer gesamten Herkunft, Kultur und Identität beraubt.”

    Treffendes Schlußwort. Diskussion closed.

    OT: Currywurst ist (schweine)ungesund, überrascht mich, dass unsern Kindern sowas in einer Kindertagesstätte vorgesetzt wird.

  73. 73
  74. 74

    Schweinefleisch hin oder her.

    Aber: Currywurst? C U R R Y W U R S T? im Kindergarten? Sollte es da nicht etwas ansatzweise gesundes geben oder haben wir noch nicht genug “Altersdiabetiker” im Bereich 9 bis 12jährige.

  75. 75

    @marcus05:
    in einigen Berliner Kitas : ja
    @HugoHabicht:
    Es geht nicht um Wurst. Es geht noch nicht einmal um Sonderbehandlung für Minderheiten. Es geht darum, den Willen einer Minderheit der Mehrheit aufzuzwingen.

  76. 76

    @zf.8: So nicht komplett richtig.

    Ja in Kalifornien ist “medical use” legalisiert, bei der Wahl ging es darum dieses auch für den “recreational use” zu legalisieren so wie es in Washington und Colorado der Fall war. Die Kalifornier haben dagegen gestimmt, was irgendwie verwunderlich ist.

    Richtig ist das nach Federal Law trotzdem alles böse und verboten ist (Offizielle Linie ist ja noch immer der “War on Drugs”), in der Realität sieht es aber so aus das selbst der “medical use” nur eine etwas umständlichere Legalisierung darstellt, da massig drauf spezialisierte Ärzte schon bei den fadenscheinigsten Diagnosen eine Lizenz für Zeug ausstellen.

    Finde es allerdings erschreckend das ausgerechnet die USA so viel progressiver und offener mit diesem Thema umgehen, im Vergleich zu Deutschland, das wirkt immer wieder aufs neue Bizarr.

    @”Eine rechtsstaatswidrige Tatprovokation”
    Dafür gab es dann die “milde Strafe” von 4,5 Jahren? Erkenne ich den Sarkasmus einfach nicht oder ist das so ernst gemeint? Aber dachte mir schon das die Geschichte so ausgeht als ich vor einer Weile von dem Fall gehört habe. Übliche Vorgehensweise: Ne ne ne, so geht das nicht, das war nicht rechtsstaatlich! Folgen hat es aber wie immer keine oder soll dieses “milde Urteil” jetzt die Folge dieses “rechtsstaatswidrigen” Verhaltens sein? Bananenrepublik…

  77. 77

    @suki11: Der Königsweg war doch bisher immer, eine vegetarische Alternative zu haben. Das ist maximal kompatibel mit allen Leuten die wegen Gesundheit, unsichtbaren Freunden oder was auch immer manche/alle Tiere an manchen/allen Tagen nicht essen. Wenn man das nicht will, gibt es im Wesentlichen zwei Optionen: Entweder man streicht im Namen der “Rücksichtnahme” sämtliches Fleisch, oder Leute mit abweichenden Essenswünschen müssen sich halt selber was mitbringen. Allergiker müssen das ohnehin oft. Aber ich sehe nicht ein, wieso auch manche Überzeugungen mehr Rücksicht genommen werden sollte als auf andere.

  78. 78

    @emma peel:

    Oh, Trollen als Vorwurf für jemanden, der doch recht ernsthafte Beiträge schreibt und nicht mit dem Niveau nach unten geht. Auch nicht schlecht …

  79. 79

    Als Kieler kann ich nur mitteilen, dass diese Nachricht mit dem angeblich schweinefreiem Essen mit 99,9999 % Wahrscheinlichkeit ein Hoax ist.

  80. 80
  81. 81
  82. 82

    Hab nochmal bei der Lokalzeitung recherchiert: HOAX!!!! Aber zu schön, um wahr zu sein und ausländerfeindliche Ressentiments zu bedienen.

  83. 83

    Nachtrag: Für jeden logisch denkenden Menschen dürfte ohnehin klar sein, dass ein Verbot bestimmter Nahrungsmittel für private oder kirchliche Kindertagesstätten überhaupt nicht möglich ist. Aber sobald der faschistische Reflex einsetzt, streikt das Gehirn, soweit überhaupt noch vorhanden.

    Dieser HOAX findet sich übrigens immer wieder in entsprechenden Medien, hauptsache, wir sarrazinen mal wieder…..

  84. 84

    Es wird schwer Cannabis zu legalisieren,
    nachdem die Medien Jahelang ihre Propaganda von Einstiegsdroge (Hilft Heroinabhängigen beim Ausstieg und ist nur aufgrund seiner Illegalität und dem Kontakt mit Dealern ein möglicher Einstieg), Gengrass (Gibt es nicht! Sowas nennt sich selektive Züchtung und ist überall in der Landwirtschaft seit Ewigkeiten weit verbreitet) und anderen Märchen verbreitet haben. Sowas hat sich in den Köpfen festgebrannt, warum sollte die Bevölkerung sich auf einmal vom Gegenteil überzeugen lassen.

  85. 85

    @Alex: ach weißt Du, das mit dem Trollen ist mir noch nicht so verinnerlicht… Ich nehme fast alle Beiträge als wahre Meinungäußerungen auf und werte sie auch danach, antworte (vielleicht auch nur innerlich) darauf… Ich hatte auch schon erwogen Kinch meine Meinung zu seiner mitzuteilen, aber nach dem Beitrag #58 denke ich, vergebliche Liebesmüh…

    Currywurst als Mittagessen in einem (deutschen) Kindergarten ist sicherlich diskussionswürdig (für die Eltern der dort essenden Kinder)Ich selber hätte auch kein Problem mit einem “schweinefleischlosem” Mittagsmahl. Aber ich habe ein Problem, wenn man darauf beharrt, das eine bestimmte (traditionelle) Sorte Essen nicht mehr angeboten werden kann, weil ein Teil der Essenden diese aus religiösen Gründen ablehnt, und versucht, die traditionellen Gepflogenheiten mit (Zitat): “Rassismus bzw. Ausländerfeindlichkeit” begründet.

  86. 86
  87. 87

    @suki11:
    Klar, wenn die Integration darin besteht sich nicht zu Integrieren hat man auch keine Probleme damit, sich zu integrieren. Wer es dagegen als Problem der Integration sieht sich zu integrieren, der wird auch immer Probelem mit der Integration haben.

  88. 88

    @Zero:

    reffendes Schlußwort. Diskussion closed.

    Ah ja. Das bestimmen jetzt SIe?

    OT: Currywurst ist (schweine)ungesund

    Das können SIe ja sicher auch mal fundiert begründen, oder?

  89. 89

    @HugoHabicht:
    Ich weiß ja, dass es en vogue ist alles, das irgendwie den Stempel Fast Food trägt, zu verteufeln. Aber können sie auch mal begründen, was an Currywurst so wahne ungesund sein soll? Ich bin mir ziemlich sicher, wenn auf dem Speispeplan stünde “Schweinswurst vom Metzger an Tomatensauce mit asaitischer Gewürznote” würden die “Ihhh, wie ungesund”-Emotionen gewaltig abkühlen.

  90. 90

    @emma peel:

    weil ein Teil der Essenden diese aus religiösen Gründen ablehnt, und versucht, die traditionellen Gepflogenheiten mit (Zitat): “Rassismus bzw. Ausländerfeindlichkeit” begründet.

    Meine Aussage bezog sich darauf, dass es nicht wirklich um das Essen geht, was Barbie ja bestätigte. Es geht um das Zusammenleben mit Menschen die andere Bedürfnisse haben und, dass man nicht bereit ist, Rücksicht zu nehmen.

    In einer interessenspluralistischen Gesellschaft muss man kompromissfähig sein, wenn man keine Diktatur des Stärkeren haben will.

    Wägt man ab zwischen zwei Alternativen, wobei bei einer 10% der Menschen ausgegrenzt werden und bei der anderen keiner, dann muss man nicht wirklich lange überlegen, welche genommen werden sollte.

    Nur: Bei Barbie gibt es ja überhaupt keine Abwägung. Er/sie bezieht sich allein auf die Mehrheitsverhältnisse: 90% wollen angeblich Currywurst essen, also sollen 100% gefälligst Currywurst essen. Das ist keine, einer Demokratie würdigen Einstellung zum Gesellschaftlichen Konsens. In einer Demokratie genießen Minderheiten nicht grundlos besonderen Schutz, denn wäre dem nicht so, dann hätte man lediglich eine Mehrheitsdiktatur.

    Am Ende bleibt es dabei stehen, dass man sich über eine ebenso bedeutungslose wie vernünftige Entscheidung aufregt, alleine deshalb, weil Entscheidung die Bedürfnisse von Muslime berücksichtigt. Etwas anderes als Aversion gegen eine Bevölkerungsgruppe kann ich darin nicht sehen.

    Wenn es jemanden tatsächlich ein besonders wichtiges Anliegen ist, dass sein Kind Schweinfleisch unbedingt in der Kita isst, dann tut mir das leid für die Person. Aber ich behaupte: Dass trifft auf keinen zu. Wahrscheinlich hat sich bis zum heutigen Tag kein Mensch je gedacht: „Super! Mein Kind hat heute Schwein in der KITA gegessen!“. Deshalb halte ich auch die Argumente in diese Richtung für lediglich vorgeschoben.

  91. 91

    @Judas:
    In der Tat. Noch weniger bedeutet Demokratie aber, dass eine Minderheit einer Mehrheit etwas vorschreiben darf. Und genau das passiert hier ja. Keiner hat der Mindertheit vorgeschrieben Schweinfleisch zu essen wenn’s das gab (und ich bin mir ziemlich sicher es gab nicht jeden tag Schwein). Jetzt wir der Mehrheit aber vorgeschrieben, dass es überhaupt kein Schweinfleisch mehr gibt.

  92. 92
  93. 93

    @Kinch: (da Du also nicht trollst, bitte ich um Entschuldigung) Ich gehe mit Dir mit, daß man sich integrieren soll. Egal welche Seite. Ich gehe auch mit, sich – gerade bei Kindern – auf neue Wege einzulassen. Erwachsene dominieren immer… Allerdings habe ich ein Problem mit Menschen, die – aus welchen Gründen auch immer – ihren Vorteil wollen. Wenn also ein geringer Prozentsatz verlangt, daß xxx machen muß, so sollte man schon überlegen, ob man da mitspielt oder ob man seine Gewohnheiten (auch zu seinem eigenen Vorteil) überdenken müßte.

  94. 94

    @emma peel: Das genau ist hier der springende Punkt. Gerade bei Religionen bin ich da doppelt vorsichtig, denn deren Geschäft besteht hauptsächlich darin, anderen vorzuschreiben was sie zu tun und zu denken haben – und sie werden nicht aufhören, bevor sich jeder daran hält (das folgt direkt aus ihrer Überzeugung, in Besitz der einzig seeligmachenden Wahrheit zu sein und ihrer sogenannten “Nächstenliebe”). Schlimm genug wenn sie das bei ihren Mitgliedern tun (wobei mich das zumindest bei Erwachsenen nichts angeht – die könnten selber denken), aber wenn sie dann anfangen, ihre Tentakeln in den Rest der Gesellschaft auszustrecken, ist für mich Schluss mit lustig. Religion ist Privatvergnügen, und ich muss nicht gegenüber Leuten tolerant sein, die mir vorschreiben wollen wie ich zu leben habe. Egal in welchen Formen und Farben sie auftreten. Das ist jetzt nicht speziell auf Moslems bezogen, Christen finde ich mindestens genauso schlimm. Tatsächlich sind die Buddhisten die einzigen, die (meines Wissens) anders denkende in Ruhe lassen.

  95. 95

    Es ist lustig, dass Leute wie Kinch und Suki gar nicht merken, dass sie umgedreht rassistisch argumentieren.
    Angehörige der extremen Mitte oder betroffene Minderheit?
    Soviel Schwachsinn habe ich schon länger nicht mehr gelesen.

  96. 96

    Ich möchte nur einmal unpolemisch in den Raum stellen, daß ich eine tiefsitzende Abneigung (14Tage Toilettenaufenthalt) gegen Hühnerfleisch habe. Das die Gesundheitsgefährdung bei unsachgemäßer Zubereitung unproportional hoch ist.
    Das zudem Hühnerfleischherstellung wesendlich weiter von artgerechter Haltung entfernt ist, als Schweine- oder Rinderzucht kann wohl kaum jemand bestreiten.
    Also sollte doch Hühner- oder Hähnchenfleisch in KiTaS nichts zu suchen haben.

  97. 97

    @Hühner:

    Das zudem Hühnerfleischherstellung wesendlich weiter von artgerechter Haltung entfernt ist, als Schweine- oder Rinderzucht kann wohl kaum jemand bestreiten.

    Doch, kann ich. Weil diese Behauptung, mit Verlaub, lächerlich ist. Und zwar hochgradig.
    Sowohl die Haltung der einen als auch der anderen ist in der Regel weit, weit von allem entfernt, was man als artgerecht bezeichnen kann. Daraus eine Bevorzugung beim Konsum herleiten zu wollen ist Selbstbeschiss Wunschdenken.

  98. 98

    @Autolykos: es ist nicht die Religion, die da vorsichtig stimmen sollte, es sind die Eiferer. Und diese sind nicht immer in irgendeiner Glaubensrichtung gefangen, sie sind einfach so… Man kann das Thema vorgeben und sie haben Argumente… Dafür oder dagegen – egal. Und der “Wohlmeinende” denkt darüber nach und findet auch noch gute Ansatzpunkte weshalb der Eiferer recht haben könnte, vergißt aber in dem Zusammenhang seine eigenen Interessen und Wurzeln…

  99. 99

    @Kinch:

    In einer interessenspluralistischen Gesellschaft muss man kompromissfähig sein, wenn man keine Diktatur des Stärkeren haben will.

    Aber genau darum geht es doch. “Es wird gefälligst kein Schweinefleisch mehr in deutschen Kitas angeboten” ist doch kein Kompromiss. Ein Kompromiss wäre es, wenn, wie bereits vorgeschlagen, ein “normales” Gericht und ein Schweinefleisch-freies oder meinetwegen vegetarisches Gericht nebeneinander angeboten werden würden. Das ist hier aber nicht der Fall. Es stimmt, dass die Mehrheit Rücksicht auf Minderheiten nehmen muss, aber was ist denn das für eine Mehrheit, wenn sie ihre Interessen vollständig nach hinten stellen muss zugunsten einer(!) Minderheit?

    Es ist eigentlich überall üblich, dass mehrere Gerichte angeboten werden, dass dies nicht getan wird, kann ich nur damit erklären, dass es sich bei dieser Nachricht, wie ja schon öfters angedeutet, um einen Hoax handelt. Insofern gibt es hier kein (reales) Problem.

  100. 100

    @fratermalus: Lächerlich und aufwendig. Ich bin in den letzten Jahren viel mit günstigen Airlines (KLM, Air-France, TAM…) geflogen und mir ist gerade auf internationalen Routen aufgefallen, dass es meist zwei Essen gibt: Ein vegetarisches, meist sogar geschickt vegan zubereitet und ein Essen mit Fleisch, das jedoch in der Regel Pute oder Hühnchen enthält. Damit bekommt man alle Fluggäste abgefrühstückt, ohne vorher nach Hindu, Moslem oder Jude fragen zu müssen. In Kitas sollte es ähnlich laufen. Ich hätte auch überhaupt nichts dagegen, wenn mein Kind in der Kita gut zubereitetes veganes oder vegetarisches Essen bekäme. Eine Leberwurststulle kann ich ihm ja auch mal zuhause schmieren oder ihm ein Steak in die Pfanne hauen.

    Ich finde es einfach lächerlich, ein Diktat der Minderheit annehmen zu wollen, wenn kleine Korrekturen am Speiseplan (bspw. Putenwiener statt Schweinewiener) dafür sorgen, dass Kita-Essen von allen angenommen werden kann. Das tut nun wirklich keinen Schweinfleischesser weh.

  101. 101

    @PragmatischerPatriot:
    Es ist keine nur kleine Korrektur, und es tut mir als Schweinefleischesser weh von ein paar Spinnern bevormundet zu werden, es ist eine Diktatur der Minderheit, ein Kompromiss sieht anders aus, Integration erst recht.

  102. 102

    Religiöse Toleranz bedeutet für mich, dass niemand auf Grund seiner Religions(nicht-)zugehörigkeit herabgewürdigt und benachteiligt wird. Zur religiösen Toleranz gehört u. a. auch, dass man seine eigenen Glaubensvorstellungen und -vorschriften nicht anderen aufzwingt.

    Die Feststellung, dass es auch unter Muslimen Gruppierungen gibt, die die Spielregeln unserer Demokratie nicht zu befolgen gewillt sind, mag man als „rassistisch“ und „xenophob“ bewerten. Sie bleibt sachlich richtig.

    Ich will in einer säkularen Gesellschaft leben, d. h. ohne den machtpolitischen Einfluß von Religionen.

  103. 103

    @emma peel: Ja, im Prinzip trifft das auf jede Ideologie zu. Aber bei diesem Thema sind halt fast nur die Religionen relevant (von ein paar militanten Tierschützern mal abgesehen, die hier aber zum Glück nicht viel zu sagen haben). Ich hab’ zumindest noch nichts von kommunistischen Essensvorschriften gehört.

    @PragmatischerPatriot: Ich bin zwar nicht der größte Schweinefresser (Rind und Lamm sind mir lieber), aber Putenwürste finde ich bäh. Wenn es die regelmäßig gäbe, würde ich Sturm laufen.

  104. 104
  105. 105

    Sehr schön. Wenn in einer hoffentlich nicht zu entfernten Zukunft die Kriminalisierung breiter Bevölkerungsschichten wegen Cannabiskonsums endlich beendet ist, nehmen wir uns den nächsten Missstand vor… und rennen wieder 50+ Jahre gegen Desinformation und Wahnsinn an, bis sich möglicherweise etwas regt.

    Was ich mich allerdings frage: Bricht die USA damit nicht selbst das internationale Suchtmittelabkommen, dass sie Deutschland aufgepresst hatte? Strange times, indeed.

  106. 106

    “… aber Putenwürste finde ich bäh”

    Man muss sich nur anschauen, wie die ausschauen – spätestens dann vergeht einem der Appetit. Eine Modeerscheinung von kranken Gesundheitsapostel.

  107. 107

    Wie ich solche Artikel hasse.

    Fängt mit irgendwas völlig harmlosen an.
    Muslimische Eltern fordern von ihrer Kita man möge bitte auch schweinfreie Alternativen anbieten. Sie zahlen ja auch für Kita inklusive Mittagessen.

    Die Fraktion Deutscher Heimatschutz nicht-Nazi-nennen-weil-wir-haben-ja-alle-lieb-nur-nicht-die-Religiösen e.V. bauscht die Nachricht dann zur nationalen Bedrohung auf.

    Besonders schön:
    Ein paar Spinner die nur an Muslime vermieten wollen hat die Presse auch noch aufgetrieben. An denen werden dann natürlich etwa 4.300.000 gemessen.

    Poster wie “Barbie aus Berlin” fühlen sich nicht von Minderheiten bedroht weil sie von Minderheiten bedroht werden. Sie wollen sich so fühlen.

  108. 108

    Kein Grund zur Aufregung, gerade, wenn es nur ein Hoax sein sollte.

    man möge bitte auch schweinfreie Alternativen anbieten.
    “Schweinefleisch verbannen” ist nicht bedeutungsgleich mit “schweinfreie Alternative anbieten”.

    Die Fraktion Deutscher Heimatschutz nicht-Nazi-nennen-weil-wir-haben-ja-alle-lieb-nur-nicht-die-Religiösen e.V
    Wen versuchen Sie anzusprechen und welches Thema wollen Sie diskutieren?

  109. 109

    Übrigens, wem es nicht aufgefallen ist: Der Artikel in der shz ist genau am tag vor der Stichwahl zum Oberbürgermeister lanciert worden. Ein Schlem, wer Böses dabei denkt. Naja, diese Meldung gräbt der shz periodisch immer wieder raus….

    Außerdem werden fast alle Kitas von Catering-Betrieben beliefert, da selbst kochen einfach zu teuer wäre. Damit hat sich das Ganze eh von selbst erledigt.

  110. 110

    Es ist regelmäßig einfach eine riesengroße menschliche Enttäuschung zu sehen, wie intolerant Religion macht und wie ängstlich sie und auch ihre Schäfchen darauf bedacht sind, schon den kleinsten Nachwuchs frühestmöglich mit ihren “Glaubensgrundsätzen” zu indoktrinieren.

    Traurig genug, wenn Mama&Papa Muslim (Christ/Hinduist/etc.) ihren Kindern ohne vernünftige Grundlage Dinge verbieten – noch trauriger ist es, wenn religiöse Menschen auch ihrem gesamten Umfeld ihre unsinnigen Verhaltensregeln und Verbote aufdrücken wollen. Und am traurigsten ist die Tatsache, dass es mittlerweile auch auf Seiten der nicht ganz so Indoktrinierten “Ungläubigen” viele vermeintlich “Tolerante” gibt, die diese Haltung auch noch unterstützen.

    Ich glaube grundsätzlich an das sogenannte Gute im Menschen. Jedoch – die Häufung solcher Vorgänge, die zeigt, dass anscheinend immer mehr Menschen nicht das geringste verstanden haben, schon gar nicht, was Toleranz bedeutet, zeigt leider in eine andere Richtung.
    Das Aufdrücken von religiös bedingten Vorschriften und Verboten an Mitmenschen, die mit dieser Religion nichts zu tun haben, ist NICHT ok, es hat nichts, aber auch gar nichts mit Toleranz zu tun, sich derartiges aufdrücken zu lassen, sondern zeugt von Dummheit und dem Unwillen, sich mit dem auseinanderzusetzen, was unsere Gesellschaft unter anderem (noch) ausmacht, nämlich die persönliche Freiheit jedes einzelnen, die genau bis zu der Stelle reicht, wo die Freiheit von anderen beginnt. Sprich, die Freiheit, kein Schwein/Pferd/Hühnchen/sonstwas zu essen, hat jeder uneingeschränkt. Das Recht hingegen, anderen dies ebenso zu verbieten, hat NIEMAND.

  111. 111

    @ Birgit:

    Sehen sie sich den Artikel doch an.
    Bei einer Kita mit hohem Muslimenanteil führte die Einführung von Schweinefleischgerichten zu “Irritationen”. In einer anderen Kita verzichten einfach ganz auf Schwein mit der Begründung:
    “Außerdem hätten wir sonst extra für muslimische Kinder kochen müssen”.

    Da steht nirgends dass die muslimischen Eltern anderen Kindern irgendwas verbieten wollen.
    “Zu Gast” sind diese Leute hier auch nicht, viele haben die deutsche Staatsangehörigkeit, leben und arbeiten hier.
    Weiterhin wollen sie mitnichten mehr als ihnen zusteht, da kann man auch nicht von Extrawurst sprechen.

    Gerichtet hat sich mein Kommentar übrigens an die User krachat, Kinki, WPR_bei_WBS, Asyoulikeit usw.
    Mit so manchem Kommentar unter dem ursprünglichen Artikel will ich gar nicht erst anfangen.

    Für diese Leute schäme ich mich einfach nur.

    Kleines Gedankenexperiment:

    Stellen sie sich mal vor wie die ganzen Kommentare hier ausgesehen hätten wenn es um jüdische Eltern handeln würde. Da wäre es dann wohl zu 90% nur um das Cannabisthema gegangen.

  112. 112

    Man sollte nicht vergessen, das die Ablehnung bestimmter Speisen zwar auch, wie in diesem Fall, religiös bedingt ist, aber sich natürlich auch zur einer sozusagen kulturellen Gewohnheit entwickeln kann.
    Oder anders gesagt: Für türkische Eltern dürfte der Verzehr von Schwein so sein, als wenn man von Deutschen verlangt,Pferde- oder gar Hundefleisch zu essen..

    Das wäre überhaupt die Idee:
    Die türkischen Zwerge müssen Schwein essen, und den deutschen Halblingen setzen wir Hundefleisch vor!
    Mal sehen, ob die anständigen deutschen Eltern sich beschweren oder brav die Kröte schlucken.
    (Oh, bei diesem Wortspiel kommen mir noch mehr Ideen!) :-)

  113. 113

    @Fremdschämer:

    Sehen sie sich den Artikel doch an.
    Bei einer Kita mit hohem Muslimenanteil führte die Einführung von Schweinefleischgerichten zu “Irritationen”. In einer anderen Kita verzichten einfach ganz auf Schwein mit der Begründung:
    “Außerdem hätten wir sonst extra für muslimische Kinder kochen müssen”.

    Ich lese im Artikel

    “Doch als es unterschiedlich große Geflügel- und Schweinswürstchen gab, hatten wir Probleme, das den Kindern zu erklären.”

    Das hört sich daher eher nach pädagogischem Versagen an. Das erwarte ich eigentlich auch von einer Kndergärtnerin, dass sie erklären kann, dass die Würstchen so groß sind, wie sie es eben sind bzw. das Budget hergibt und jeder die Größe bekommt, die seine Eltern für ihn ausgesucht haben. Es ist nuneinmal so, dass Kitas keine staatliche Erziehung stellen, sondern der verlängerte Arm der Eltern sind. Das auch noch verheimlichen zu müssen, ist mir zuviel “Heile Welt”-Anspruch selbst für den Kindergarten.

  114. 114

    @Viator:

    Bricht die USA damit nicht selbst das internationale Suchtmittelabkommen, dass sie Deutschland aufgepresst hatte?

    Die Frage kann ich nicht beantworten, aber ich halte die Behauptung, Deutschland könne deswegen gar keine liberalere Drogenpolitik haben fürt eine Schutzbehauptung der Falken, denen sonst die Argumente ausgehen. http://de.wikipedia.org/wiki/MDMA#Deutschland Man könnte die praktische Verfügbarkeit etwa konform im Bereich der OTC-Arzneimittel vornehmen.

  115. 115

    @Fremdschämer
    Aus dem Artikel geht unzweideutig hervor, dass alle Kinder halal essen müssen, sich also den muslimischen Reinheitsvorstellungen zu beugen haben. Vorausgesetzt, diese Darstellungsweise entspricht den Fakten, halte ich das für einen nicht hinnehmbaren Übergriff.

    „zu Gast” sind diese Leute hier auch nicht,“

    Exakt deswegen müssen Sie wie alle anderen auch behandelt werden, wobei „alle Rechte haben“ eben nicht bedeutet, „Vorrechte eingeräumt bekommen“.

    „Stellen sie sich mal vor wie die ganzen Kommentare hier ausgesehen hätten wenn es um jüdische Eltern handeln würde.“

    So wie Ihrer vermutlich, denn da Sie meinen, zusammenhanglos auf einmal jüdische gegen muslimische Eltern ausspielen zu müssen, sind Sie wohl ein antisemitischer Hetzer.

    Nennen und belegen Sie die Fälle, in denen jüdische Eltern versucht hätten, der Allgemeinheit Ihre religiösen Vorstellungen draufzudrücken. Ich habe so etwas mein ganzes Leben noch nicht erlebt oder beobachtet. Was ich beobachte, ist, dass der jüdische Kindergarten (vermutlich nicht nur) in meiner Stadt wegen der Anschlaggefahr rund um die Uhr von Schwerbewaffneten umstellt sein muss.

    Schämen Sie sich lieber für sich selbst. Aber mal in Ruhe nachdenken wäre effektiver.

  116. 116

    Die liebe Birgit, mal wieder damit beschäftigt überall Nazis und Antisemiten zu sehen weil es am eigenen Textverständnis hapert.

    Was ich beobachte, ist, dass der jüdische Kindergarten (vermutlich nicht nur) in meiner Stadt wegen der Anschlaggefahr rund um die Uhr von Schwerbewaffneten umstellt sein muss.

    Das habe ich noch nie beobachtet, also kann es auch nicht sein!!11 (Birgit-Logik). Vielleicht erklärt das aber auch warum immer mal wieder Asylheime abbrennen oder belagert werden, das schwerbewaffnete Schutzpersonal ist halt schon mit dem Schutz der ganzen jüdischen Kindergärten ausgelastet.

    Aber schon eine starkes Stück aus einem (als solches deklariertem) Gedankenexperiment direkt gleich ein ad hominem Argument der Sorte “Böser Antisemit!!” zu konstruieren weil man ansonsten kein Argument zur Hand hat. Ob die liebe Birgit wohl auch genau so reagiert wenn man für eine Zweistaaten Lösung im Palästina Konflikt ist? Dafür kann man ja auch nur als böser Antisemit sein…

    Man könnte sich ja darauf einigen das diese ganze Aktion nur ein Hoax ist und wenn nicht die übliche Lösung wählen: vegetarische Alternative neben dem normalen Essen anbieten. Aber dann hätte man ja nicht diese schöne “Du bist der Nazi/Antisemit! *fingerzeig*” Diskussion.

  117. 117

    Das habe ich noch nie beobachtet, also kann es auch nicht sein!!11 (Birgit-Logik).

    Steht wo? Genau, nirgends.
    Stattdessen bat ich um Belege. Ach so, Sie haben ja keine. Extremisten-Business as usual.

    Vielleicht erklärt das aber auch warum immer mal wieder Asylheime abbrennen oder belagert werden, das schwerbewaffnete Schutzpersonal ist halt schon mit dem Schutz der ganzen jüdischen Kindergärten ausgelastet.

    Helfen Sie uns, Densor, welchen Rückschluss sollen wir diesmal aus Ihren blühenden Hassphantasien ziehen?

    Aber schon eine starkes Stück aus einem (als solches deklariertem) Gedankenexperiment direkt gleich ein ad hominem Argument der Sorte “Böser Antisemit!!” zu konstruieren

    Ja, ein starkes Stück, dass antisemitische Hasstiraden als solche bezeichnet werden dürfen.

    Ob die liebe Birgit wohl auch genau so reagiert wenn man für eine Zweistaaten Lösung im Palästina Konflikt ist? Dafür kann man ja auch nur als böser Antisemit sein

    Inwiefern der Palästina-Konflikt mit halal-Essenszwang in deutschen Kindergärten zusammenhängen mag, verraten Sie Ihrem lawblog-Publikum sicher noch.

    Man könnte sich ja darauf einigen das diese ganze Aktion nur ein Hoax ist

    Man könnte sich beispielsweise auch darauf einigen, dass sich die Sonne um die Erde dreht. In Ihrem Kosmos scheint das die übliche Vorgehensweise zu sein.

    die übliche Lösung wählen: vegetarische Alternative neben dem normalen Essen anbieten.

    .

    Diese Alternative wurde im zugrunde liegenden Fall ganz offensichtlich nicht gewählt.

  118. 118

    Trollig, wie immer damit beschäftigt aussagen zu zerpflücken die so nie gemacht wurden (sogar die eigenen).
    Dabei war es doch die Birgit die hier den Untergang des Abendlandes beschwört, wenn die Bösen muselmänner und deren Kinder eine Schweine-freie Alternative bekommen.

    Viel Spaß noch mit dem schrägen Weltbild das jeder der nicht Ihre Ansicht teilt direkt ein Extremist/Antisemit/Rassist ist. Wer keine Argumente hat muss sich halt mit dem niveaulosen diskreditieren seines Gegenübers zufrieden geben. Ob dieses verhalten aus frustration in anderen Lebensbereichen resultiert? Das weiß wohl nur die Birgit selbst.

  119. 119

    Na, das wäre auch überraschend gewesen, wenn Ihnen in der Zwischenzeit doch noch so was wie ein Argument eingefallen wäre.

    Über rechtschreibschwaches Gegeifer kamen Sie bisher noch nie hinaus.

  120. 120

    Birgit und Tensor scheinen eins gemeinsam zu haben: Ob Antisemit, Jude oder Nazi: Hauptsache, gegen, die pösen Moslems kloppen. Fakten? Ach nee, die stören nur………

  121. 121

    Birgit und Tensor scheinen eins gemeinsam zu haben:

    Klar, sie sind Angehörige einer Raubaffenart, die sich selbst als „sapiens“ zu bezeichnen beliebt.

    Ob Antisemit, Jude oder Nazi:

    Welcher der von Ihnen aufgemachten Kategorien würden Sie mich denn gerne zuordnen wollen? Was mich in erster Linie interessiert: mit welcher Begründung?

    die pösen Moslems

    „Die Muslime“ gibt es nicht, ebenso wie „die Statistiker“ stellen sie keine homogene Gruppe dar. Auch die Anwendung des Begriffs „böse“ überlasse ich weiterhin Ihnen, bezeichnet er doch ursprünglich die Verletzung religiöser Normen. Bereits der Kirchenvater Augustinus hat sich gerne darüber ausgelassen, Sie befinden sich also in „bester“ geistiger Gesellschaft.

    Fakten? Ach nee, die stören nur……

    Schicken Sie mir bitte einen Link auf das, was Sie „die Fakten“ nennen? Wenn Sie einen Beleg für Ihre Behauptung vorlegen, bin ich gerne bereit, meine Sichtweise zu korrigieren.

  122. 122

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