"Berufsverbot für Promotionsberater" – meine Trauer hält sich Grenzen. Wer es mit Leistung nicht an eine Promotionsstelle schafft, sollte es sich dann nicht mit Geld erkaufen können. An den Universitäten liegt in dieser Hinsicht (sowie auch in vielen anderen Bereichen) sowieso schon viel im Argen (Stichwort: Klüngel), da muss nicht auch noch Geld im Spiel sein.
huihui meint:
(15.2.2010 um 18:40) Antworten
huihui, 2,5 Jahre auf Bewährung für den Besitz und Einsatz von Kriegswaffen sowie schwere (nehme ich mal an bei einer Mine) Körperverletzung? Kann mir das einer erklären?
Sie waren offensichtlich noch nie in Russland, wenn doch, dann maximal als geführter Tourist ohne Sprachkenntnisse.
Außerdem ist im Bericht von selbstgebastelten Landminen die Rede.
Gerichtsurteile von russischen Gerichten hängen sehr oft nur davon ab, wer wem wieviel bezahlt hat. Das beginnt schon bei simplen Verkehrskontrollen, hier ist es ratsam direkt 50 , besser 100 Rubel gleich Mal aus dem Fenster zu reichen. Die Begutachtung der Papiere geschieht dann wesentlich schneller …
An Hochschulen ist es genauso üblich vor den Semesterklausuren dem Dozenten noch ein wenig Schokolade zu kommen zu lassen. Nicht, dass man sonst nicht bestehen kann, die Note fällt einfach ein wenig besser aus. Für Trottel ist so das bestehen des Studiums auch möglich, wenn auch teurer.
Klügere werden so auch ein wenig gestutzt, da sie offensichtlich mangels der nötigen Dollar (Dollar und Euros sind hier erwünscht) der falschen Schicht entstammen.
…. Russland halt, seit Zar Peter dem Großen hat sich nicht wirklich was geändert …
Christian meint:
(15.2.2010 um 19:27) Antworten
Ein wenig verstehen kann man den Mediamarkt schon… es ist nicht unproblematisch mit dem Alter… Kontrolliert man zu lasch, kann man Ärger mit Jugendschützer bekommen.. also muss man auch Leute bis ca. 30 kontollieren.. die fühlen sich teilweise auf die Füße getreten weil sie als Jugendlich eingeschätzt werden.. also kontrolliert man einfach alle..
O.Q. meint:
(15.2.2010 um 19:46) Antworten
Dass es legal arbeitende Promotionsberater gibt, ist jetzt aber eine unbewiesene Hypothese…
Im Ernst, wer würde tausende von Euros für "Informationen" zu potentiellen Doktorvätern zahlen, wo er doch die legalen Infos von den Unis gratis bekommen kann?
prior meint:
(15.2.2010 um 21:46) Antworten
@Christian: das is ja wohl n scherz. probleme mit "jugendschützern" bekommen höchstens harmlose internetseiten, auf denen mal wörter wie ficken oder sex bekommen. hab noch nich gesehn, daß ein supermarkt probleme mit jugendämtern etc. bekam, weil er an minderjährige alkohol und zigaretten verkauft hat. oder daß ein supermarkt deswegen schließen mußte.
Pascal meint:
(15.2.2010 um 21:52) Antworten
@O.Q.: Ich suche gerade eine Wohnung und habe in gut einer Woche mehrere hundert Angebote auf ca. 30 Kandidaten eingedampft. Ich hatte auch ein Angebot von einem Makler, der das für 180€ übernommen hat, was mir mindestens eine Woche Urlaub verschafft hätte.
Ich kann mir durchaus vorstellen (hätte ich das Geld), jemanden zu bezahlen, der die Homepages der Unis abklappert und die infragekommenden Professoren im Rahmen einer schön gestalteten Präsentation vorstellt.
Pascal meint:
(15.2.2010 um 21:55) Antworten
@prior:
Reicht die "Initiative unterbeschäftigter Hausfrauenmütter und Hausmännerväter zum Schutze dieser unserer Jugend vor Schmutz und Schund" denn nicht?
dabbelyu meint:
(15.2.2010 um 21:56) Antworten
Media Markt
Das ist doch ein Witz? nicht war?
Denn sonst währe es, der Überwachungsstaat, nicht nur beweisen das man den Artickel FSK18 rechtmäßig erwirbt,
sondern die Personalien werden aufgenommen, da Überschreitet der Media Markt aber weit seine Kompetenzen.
Das ist der nächste Schritt zum gläsernen Kunden, der Umweltschutzgedanke, damit einfach zielgerichteter Geworben werden kann und nicht soviel Müll entsteht, wegen der Klimaerwärmung nehmen wir die Daten auf.
Alles andere geht in die Richtung der ehemaligen DDR-Gesellschafts-Selbstblokade, um vereinzelten Mißbrauch zu unterbinden, werden alle so eingestuft als würden sie Mißbrauch begehen wollen.
Ebenso bei der Post, bei der man benutzte aber nicht entwertete Briefmarken, nicht mehr umtauschen kann, ohne zu beweisen, bei vollkommenden Wegfall des Briefgeheimnisses und Datenschutzes, in dem der Schalterbeamte sich davon Überzeugen muss, dass in dem Brief an Tante Klara der Gruß an Onkel Gustav vergessen und dann nachgeholt, weswegen der Brief noch einmal geöffnet werdern musste und darum eine neue Marke benötigt. Das ganze wegen der Kinder, die Briefmarken mit Haarsray besprühen um den Poststempel abwischen zu können.
FlyingT meint:
(15.2.2010 um 22:50) Antworten
@MeMa
Was regen sich jetzt alle so darüber auf? Wenn ich bei Amazon ne FSK18 bestelle notiert schon seit einer gefühlten Ewigkeit der Postbote die Personalausweisnummer. Das kratzt keine Sau, aber wenn es der MeMa macht dann ist Holland in Not. Datenschützer dieser Welt vereinigt euch gegen den MeMa, der nen Blick auf den Ausweis werfen will. Lobet den Onlinehandel, wo der Postbote die Nummer aufschreibt und alle glücklich sind.
Ich check dieses UH UH Datenschutz irgendwie noch nicht… Gibt es so ne Liste wo drin steht bei welchen Firmen das knorke ist wenn meine Personalausweisnummer aufgeschrieben wird und bei welchen Firmen das der beginn des Überwachungsstaats ist ?
O.Q. meint:
(15.2.2010 um 23:05) Antworten
@Pascal: Wie gesagt – man zeige mir einen, der sich lediglich darauf beschränkt.
Und man zeige mir den Kandidaten, der zwar bereit ist, erhebliche Zeit in eine Promotion zu investieren (je nach Fakultät so ca. 2-3, manchmal 5 Jahre Vollzeit), der aber für die Zeit, die er auf die Suche nach einer Stelle verbringen würde, dann doch lieber externe Hilfe in Anspruch nimmt – und dafür mehrere Tausender hinblättert (über bis zu 15.000 Euro wurde berichtet).
Im übrigen wartet wohl kaum ein Professor mit offenen Doktorandenstellen sehnsüchtig auf Kandidaten; im Gegenteil, da heisst es: Bewerbungen schreiben wie anderswo auch. Insofern hätte ein "Berater" wohl kaum etwas an Stellen anzubieten.
Das Geschäftsmodell der Promotionsberater ist nicht, "normale" Doktorandenstellen zu sortieren (wie vielleicht ein Makler Wohnungsangebote sortiert), sondern Kandidaten unterzubringen, die normalerweise mangels fachlicher Eignung keine Chance hätten. Dass sich die Unis dagegen wehren, war eigentlich überfällig.
H. meint:
(16.2.2010 um 10:40) Antworten
Im Medienmarkt meiner Nachbarschaft lungern immer wieder 15jährige vor der Kasse herum und fragen Leute wie mich, ob sie ihnen helfen, diesen krassen ab-18-Horrorfilm zu kaufen…
user124 meint:
(16.2.2010 um 10:55) Antworten
@H.: na immerhin wollen sie ihn tatsächlich *kaufen*
R.A. meint:
(16.2.2010 um 11:49) Antworten
@11, O.Q.:
> Und man zeige mir den Kandidaten, der zwar bereit ist,
> erhebliche Zeit in eine Promotion zu investieren (je nach
> Fakultät so ca. 2-3, manchmal 5 Jahre Vollzeit), …
Das bezieht sich jetzt aber auf Leute, die während der Promotion eine Assistentenstelle wahrnehmen, d.h. einen wesentlichen Teil ihrer Zeit arbeiten (mit Lehrverpflichtungen).
Eine Promotion läßt sich (bei guten Grundlagen) im Prinzip schon "nebenbei" machen, über einige Jahre verteilt.
> der aber für die Zeit, die er auf die Suche nach einer
> Stelle verbringen würde, dann doch lieber externe Hilfe
> in Anspruch nimmt – und dafür mehrere Tausender
> hinblättert (über bis zu 15.000 Euro wurde berichtet).
Grundsätzlich ist es schon sinnvoll, WENN man schon als Berufstätiger promoviert, möglichst viel Arbeit an bezahlte Dritte zu vergeben.
Z. B. kann es helfen, Bibliotheksgänge oder zeitintensive Recherchen an (studentische) Hilfskräfte gegen Bezahlung zu delegieren.
Wesentlich ist ja nur, daß die eigentliche wissenschaftliche Arbeit vom Promotionsaspiranten stammt.
Daß jetzt aber nur zum allgemeinen Hintergrund, die Tätigkeit der "Promotionsberater" dürfte in der Regel mit Korruption zu tun haben.
horst meint:
(16.2.2010 um 11:59) Antworten
Die Promotion dient in den meisten Fällen nur dazu die Gehaltsverhandlungen zu verbessern, die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind oftmals zweifelhaft.
Ich finde Promotionen eigentlich sinnvoll, aber letztlich sind sie anachronistisch.
Durch diese Titelvergabe bzw. das entsprechende Namensrecht, hat man versucht Ränge aus der Militärlaufbahn auf eine Zivilgesellschaft zu übertragen.
Ein Namensrecht zum Doktor gibt es nicht, der Doktorgrad ist kein Namensbestandteil.
Und ein Titel ist der Doktor auch nicht, sondern ein akademischer Grad, ebenso wie das Diplom, der Bachelor oder der Master, die allesamt für eine bestimmte akademische Leistung verliehen werden. Allerdings ist der Doktor der einzige, der in den Personalausweis eingetragen werden kann, soweit ich weiß.
Und die Argumentation des sinnvollen Anachronismus müssen Sie mir auch nochmal genauer erklären. Vielleicht finden Sie ja historische Nachweise für Ihre Behauptung, dass der Doktor dem militärischen Rangsystem entstammt.
Ansonsten finde ich Ihren Beitrag eher zweifelhaft.
huihui meint:
(16.2.2010 um 18:00) Antworten
@kenguru: danke, habe doch tatsächlich überlesen dass der Russe auch wirklich in Russland wohnt, soweit ist's schon mit mir :(
ich meint:
(18.2.2010 um 02:46) Antworten
MediaMarkt: Wahrscheinlich sind irgendwelche Leute auf die Masche gekommen, sich DVDs zu kaufen und die dann nach Konsum/Kopiervorgang wieder umtauschen zu wollen, da sie ja angeblich entgegen dem Jugendschutzgesetz an den minderjährigen Sohnemann verkauft worden sei.
"Berufsverbot für Promotionsberater" – meine Trauer hält sich Grenzen. Wer es mit Leistung nicht an eine Promotionsstelle schafft, sollte es sich dann nicht mit Geld erkaufen können. An den Universitäten liegt in dieser Hinsicht (sowie auch in vielen anderen Bereichen) sowieso schon viel im Argen (Stichwort: Klüngel), da muss nicht auch noch Geld im Spiel sein.
huihui, 2,5 Jahre auf Bewährung für den Besitz und Einsatz von Kriegswaffen sowie schwere (nehme ich mal an bei einer Mine) Körperverletzung? Kann mir das einer erklären?
@huihui:
Sie waren offensichtlich noch nie in Russland, wenn doch, dann maximal als geführter Tourist ohne Sprachkenntnisse.
Außerdem ist im Bericht von selbstgebastelten Landminen die Rede.
Gerichtsurteile von russischen Gerichten hängen sehr oft nur davon ab, wer wem wieviel bezahlt hat. Das beginnt schon bei simplen Verkehrskontrollen, hier ist es ratsam direkt 50 , besser 100 Rubel gleich Mal aus dem Fenster zu reichen. Die Begutachtung der Papiere geschieht dann wesentlich schneller …
An Hochschulen ist es genauso üblich vor den Semesterklausuren dem Dozenten noch ein wenig Schokolade zu kommen zu lassen. Nicht, dass man sonst nicht bestehen kann, die Note fällt einfach ein wenig besser aus. Für Trottel ist so das bestehen des Studiums auch möglich, wenn auch teurer.
Klügere werden so auch ein wenig gestutzt, da sie offensichtlich mangels der nötigen Dollar (Dollar und Euros sind hier erwünscht) der falschen Schicht entstammen.
…. Russland halt, seit Zar Peter dem Großen hat sich nicht wirklich was geändert …
Ein wenig verstehen kann man den Mediamarkt schon… es ist nicht unproblematisch mit dem Alter… Kontrolliert man zu lasch, kann man Ärger mit Jugendschützer bekommen.. also muss man auch Leute bis ca. 30 kontollieren.. die fühlen sich teilweise auf die Füße getreten weil sie als Jugendlich eingeschätzt werden.. also kontrolliert man einfach alle..
Dass es legal arbeitende Promotionsberater gibt, ist jetzt aber eine unbewiesene Hypothese…
Im Ernst, wer würde tausende von Euros für "Informationen" zu potentiellen Doktorvätern zahlen, wo er doch die legalen Infos von den Unis gratis bekommen kann?
@Christian: das is ja wohl n scherz. probleme mit "jugendschützern" bekommen höchstens harmlose internetseiten, auf denen mal wörter wie ficken oder sex bekommen. hab noch nich gesehn, daß ein supermarkt probleme mit jugendämtern etc. bekam, weil er an minderjährige alkohol und zigaretten verkauft hat. oder daß ein supermarkt deswegen schließen mußte.
@O.Q.: Ich suche gerade eine Wohnung und habe in gut einer Woche mehrere hundert Angebote auf ca. 30 Kandidaten eingedampft. Ich hatte auch ein Angebot von einem Makler, der das für 180€ übernommen hat, was mir mindestens eine Woche Urlaub verschafft hätte.
Ich kann mir durchaus vorstellen (hätte ich das Geld), jemanden zu bezahlen, der die Homepages der Unis abklappert und die infragekommenden Professoren im Rahmen einer schön gestalteten Präsentation vorstellt.
@prior:
Reicht die "Initiative unterbeschäftigter Hausfrauenmütter und Hausmännerväter zum Schutze dieser unserer Jugend vor Schmutz und Schund" denn nicht?
Media Markt
Das ist doch ein Witz? nicht war?
Denn sonst währe es, der Überwachungsstaat, nicht nur beweisen das man den Artickel FSK18 rechtmäßig erwirbt,
sondern die Personalien werden aufgenommen, da Überschreitet der Media Markt aber weit seine Kompetenzen.
Das ist der nächste Schritt zum gläsernen Kunden, der Umweltschutzgedanke, damit einfach zielgerichteter Geworben werden kann und nicht soviel Müll entsteht, wegen der Klimaerwärmung nehmen wir die Daten auf.
Alles andere geht in die Richtung der ehemaligen DDR-Gesellschafts-Selbstblokade, um vereinzelten Mißbrauch zu unterbinden, werden alle so eingestuft als würden sie Mißbrauch begehen wollen.
Ebenso bei der Post, bei der man benutzte aber nicht entwertete Briefmarken, nicht mehr umtauschen kann, ohne zu beweisen, bei vollkommenden Wegfall des Briefgeheimnisses und Datenschutzes, in dem der Schalterbeamte sich davon Überzeugen muss, dass in dem Brief an Tante Klara der Gruß an Onkel Gustav vergessen und dann nachgeholt, weswegen der Brief noch einmal geöffnet werdern musste und darum eine neue Marke benötigt. Das ganze wegen der Kinder, die Briefmarken mit Haarsray besprühen um den Poststempel abwischen zu können.
@MeMa
Was regen sich jetzt alle so darüber auf? Wenn ich bei Amazon ne FSK18 bestelle notiert schon seit einer gefühlten Ewigkeit der Postbote die Personalausweisnummer. Das kratzt keine Sau, aber wenn es der MeMa macht dann ist Holland in Not. Datenschützer dieser Welt vereinigt euch gegen den MeMa, der nen Blick auf den Ausweis werfen will. Lobet den Onlinehandel, wo der Postbote die Nummer aufschreibt und alle glücklich sind.
Ich check dieses UH UH Datenschutz irgendwie noch nicht… Gibt es so ne Liste wo drin steht bei welchen Firmen das knorke ist wenn meine Personalausweisnummer aufgeschrieben wird und bei welchen Firmen das der beginn des Überwachungsstaats ist ?
@Pascal: Wie gesagt – man zeige mir einen, der sich lediglich darauf beschränkt.
Und man zeige mir den Kandidaten, der zwar bereit ist, erhebliche Zeit in eine Promotion zu investieren (je nach Fakultät so ca. 2-3, manchmal 5 Jahre Vollzeit), der aber für die Zeit, die er auf die Suche nach einer Stelle verbringen würde, dann doch lieber externe Hilfe in Anspruch nimmt – und dafür mehrere Tausender hinblättert (über bis zu 15.000 Euro wurde berichtet).
Im übrigen wartet wohl kaum ein Professor mit offenen Doktorandenstellen sehnsüchtig auf Kandidaten; im Gegenteil, da heisst es: Bewerbungen schreiben wie anderswo auch. Insofern hätte ein "Berater" wohl kaum etwas an Stellen anzubieten.
Das Geschäftsmodell der Promotionsberater ist nicht, "normale" Doktorandenstellen zu sortieren (wie vielleicht ein Makler Wohnungsangebote sortiert), sondern Kandidaten unterzubringen, die normalerweise mangels fachlicher Eignung keine Chance hätten. Dass sich die Unis dagegen wehren, war eigentlich überfällig.
Im Medienmarkt meiner Nachbarschaft lungern immer wieder 15jährige vor der Kasse herum und fragen Leute wie mich, ob sie ihnen helfen, diesen krassen ab-18-Horrorfilm zu kaufen…
@H.: na immerhin wollen sie ihn tatsächlich *kaufen*
@11, O.Q.:
> Und man zeige mir den Kandidaten, der zwar bereit ist,
> erhebliche Zeit in eine Promotion zu investieren (je nach
> Fakultät so ca. 2-3, manchmal 5 Jahre Vollzeit), …
Das bezieht sich jetzt aber auf Leute, die während der Promotion eine Assistentenstelle wahrnehmen, d.h. einen wesentlichen Teil ihrer Zeit arbeiten (mit Lehrverpflichtungen).
Eine Promotion läßt sich (bei guten Grundlagen) im Prinzip schon "nebenbei" machen, über einige Jahre verteilt.
> der aber für die Zeit, die er auf die Suche nach einer
> Stelle verbringen würde, dann doch lieber externe Hilfe
> in Anspruch nimmt – und dafür mehrere Tausender
> hinblättert (über bis zu 15.000 Euro wurde berichtet).
Grundsätzlich ist es schon sinnvoll, WENN man schon als Berufstätiger promoviert, möglichst viel Arbeit an bezahlte Dritte zu vergeben.
Z. B. kann es helfen, Bibliotheksgänge oder zeitintensive Recherchen an (studentische) Hilfskräfte gegen Bezahlung zu delegieren.
Wesentlich ist ja nur, daß die eigentliche wissenschaftliche Arbeit vom Promotionsaspiranten stammt.
Daß jetzt aber nur zum allgemeinen Hintergrund, die Tätigkeit der "Promotionsberater" dürfte in der Regel mit Korruption zu tun haben.
Die Promotion dient in den meisten Fällen nur dazu die Gehaltsverhandlungen zu verbessern, die wissenschaftlichen Erkenntnisse sind oftmals zweifelhaft.
Ich finde Promotionen eigentlich sinnvoll, aber letztlich sind sie anachronistisch.
Durch diese Titelvergabe bzw. das entsprechende Namensrecht, hat man versucht Ränge aus der Militärlaufbahn auf eine Zivilgesellschaft zu übertragen.
@horst: Woher beziehen Sie Ihre Erkenntnis?
Ein Namensrecht zum Doktor gibt es nicht, der Doktorgrad ist kein Namensbestandteil.
Und ein Titel ist der Doktor auch nicht, sondern ein akademischer Grad, ebenso wie das Diplom, der Bachelor oder der Master, die allesamt für eine bestimmte akademische Leistung verliehen werden. Allerdings ist der Doktor der einzige, der in den Personalausweis eingetragen werden kann, soweit ich weiß.
Und die Argumentation des sinnvollen Anachronismus müssen Sie mir auch nochmal genauer erklären. Vielleicht finden Sie ja historische Nachweise für Ihre Behauptung, dass der Doktor dem militärischen Rangsystem entstammt.
Ansonsten finde ich Ihren Beitrag eher zweifelhaft.
@kenguru: danke, habe doch tatsächlich überlesen dass der Russe auch wirklich in Russland wohnt, soweit ist's schon mit mir :(
MediaMarkt: Wahrscheinlich sind irgendwelche Leute auf die Masche gekommen, sich DVDs zu kaufen und die dann nach Konsum/Kopiervorgang wieder umtauschen zu wollen, da sie ja angeblich entgegen dem Jugendschutzgesetz an den minderjährigen Sohnemann verkauft worden sei.