Unerfreulich für die Kanzlerin
“Es ging alles ruhiger zu. Die Menschen unterhielten sich morgens am Arbeitsplatz über die gleichen Themen”, erinnert sich Bundeskanzlerin Angela Merkel in einem Interview mit der Bunten an früher. Leider bleibt in der Zusammenfassung offen, wann genau für Merkel früher ist.
Jedenfalls scheint sie dieser Zeit nachzutrauern, denn Regieren empfindet sie heutzutage als mühsamer. Gerade junge Leute seien kaum mehr über Zeitungen zu erreichen, auch nicht über ARD und ZDF, beklagt die Kanzlerin. Sie informierten sich “ausschließlich über das Internet”, noch dazu “oft sehr punktuell”. Die Politikerin empfindet es deshalb als schwer, alle Generationen gleichermaßen zu erreichen.
Das Problem der Kanzlerin scheint mir eher zu sein, dass ihr und natürlich allen anderen Politikerin das Informations- und vor allem das Meinungsmonopol abhandengekommen ist. “Früher” beschränkte sich die Meinungsmacht des normalen Menschen darauf, morgens am Arbeitsplatz mal ein anderes Thema anzuschneiden – und wenig Gehör zu finden. Er konnte auch einen Leserbrief an eine Redaktion schreiben. Die Wahrscheinlichkeit eines Abdrucks lag damals wie heute im Bereich eines mittelgroßen Lottogewinns.
Heute hast du eine Stimme – im Netz. Ebenso wie ich. Und Angela Merkel, wenn sie denn will. Gleich ob es um Informationen oder Meinungen geht, wer was Interessantes zu sagen hat, wird auch gehört. Und damit wird nur ersichtlich, was früher auch schon nicht anders war – das Stimmungsbild im Land ist nicht uniform. Nur verdeckt kein Nebel mehr, was die Menschen, die nicht in der Politik oder im Journalismus arbeiten, erfahren, wissen und denken.
Wenn die Kanzlerin das als Belastung empfindet, sagt das mehr über sie als über das Internet.
Leider ist es nichts Erfreuliches.
Dazu auch eine Analyse in der Zeit
(Schlagen) (T)reten (A)bhören (S)pionieren und (I)nhaftieren
Wo ist das Problem? Früher war nun einmal alles besser.
Das Meinungsmonopol der stark konzentrierten Massenmedien nimmt im Zeitalter der Informationsgesellschaft immer mehr ab. Diese Entwicklung wäre eine der Voraussetzungen für eine wirkliche demokratisch verfasste Gesellschaft.
Dass diese Entwicklung den Mächtigen der herrschenden Oligarchie nicht passt, ist verständlich.
Also stellt sich die Frage: Können sie noch rechtzeitig das Internet soweit zensieren bzw. einschränken, dass die erwähnte Entwicklung gestoppt wird?
Noam Chomsky hat schon vor Jahrzenten exzellente wissenschaftliche Arbeiten dazu verfasst, siehe z.B. "Manufacturing Consent".
Und noch was:
Da haben Sie wirklich pech. Bei mir rufen ständig Schmarotzer an, um mir nur mitzuteilen, dass ich GEWONNEN habe. Bei Anruf einer preisgünstigen Hotline kann ich mehr erfahren. Also ich habe ständig Glück.
@Nr. 2 Dominik Treter
Noam Chomsky *grübel*. Der Mann der die Chomsky Hierarchie aufgestellt hat!
Sehr richtig, schöner Beitrag.
Es wird demokratischer. Das passt vielen Politikern wohl nicht.
Quatsch. Viele Politiker verstehen gar nicht, wie das Volk dazu kommt die Schnauze aufzumachen. Das wird verdammt nochmal auch Zeit. Einmal wünsche ich mir, dass wir nicht immer nur JA und AMEN sagen. Die Deutschen sind echte Waschlappen geworden, bis auf die, die sich eben nicht alles gefallen lassen wollen.
Die Merkel kann einpacken. Die soll ihren Posten räumen und uns allen Schmerzensgeld zahlen für jahrelange Tyrannai.
Wahrscheinlich wünscht sich das Merkelchen, das der Bruch der Meinungs- und Informationshoheit mit dem Schafott bestraft wird. Also so wie im Mittelalter.
Stimmt alles.
Wenn die gleichgeschalteten Systemmedien von "Männern" (http://stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2560976_0_7542_-heilbronn-vier-mutmassliche-sexualstraftaeter-festgenommen.html) schreiben, bringt das blöde Internet sofort die Wahrheit (http://fact-fiction.net/?p=4673).
Das ägergert Merkel sehr; genau wie hier unsere Genossen der Olli-Klasse.
Aber was soll der Link ausgerechnet zur ZEIT, diesem radikalopportunistischen Vorreiter der Gleichschaltung?
Diese Periodikum hat höchsten zweimal im Jahr den Mumm, aus der Gleichschaltung auszubrechen.
Wer konnte schon ahnen, dass $POLITIKER eine dunkle Vergangenheit hat?
WIR HABEN DOCH NICHTS DAVON GEWUSST!!!!
Nazi-Präsidenten, -Richter, -Bundeskanzler, -Ministerpräsidenten und seit einiger Zeit Stasi-Gesocks aus den dunkelsten Kellern der Folter-Gefängnisse… bei der CDU sitzen mehr ehemalige Stasi-Opportunisten als in allen anderen Parteien zusammen.
WIR HABEN DOCH NICHTS DAVON GEWUSST!!!!
In Deutschland ist die Kultur des totschweigens die einzige
Kultur die sich seit 1945 erhalten hat.
Zu IM ERIKA (Merkel) gäbe viel zu sagen, leider trauen sich die "Journalisten" nicht oder sind gerade mit Speichellecken zu beschäftigt.
http://www.schweizmagazin.ch/2009/04/13/deutsche-kanzlerin-merkel-ein-stasi-spitzel/
http://www.readers-edition.de/2009/12/21/war-angela-merkel-im-erika/
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,377389,00.html
ABER WIR HABEN DOCH NICHTS DAVON GEWUSST!!!!
Überwachungskameras gegen Falschparker, das Video mit dieser Rede Merkels möge sich jeder selber bei YouTube raussuchen.
WIRKLICH, WIR HABEN DOCH NICHTS DAVON GEWUSST!!!!
Achja, Führer war alles besser.
"Die Menschen unterhielten sich morgens am Arbeitsplatz über die gleichen Themen."
Ja, stimmt. Das dumme Wahlvolk reflektierte professionell über Lindenstrasse und Fussball. Die 99.85% Zustimmung in der DDR waren in Wirklichkeit nur 90% – genau wie in der BRD auch. Bloss sind die Schweine am Trog mehr geworden. Z.B. mit den GRÜNEN ökologische Kriege gegen Menschenleben starten (Jugoslawien, Hartz4).
JETZT LASS MICH IN RUHE DAMIT, WIR HABEN DOCH NICHTS DAVON GEWUSST!!!!
Weiss eigentlich noch jemand warum die FDP mit ihrem Vizekanzler unter 5% gefallen ist? Nein? Spielt auch keine Rolle, je dümmer desto wahrscheinlicher die Wiederwahl.
Angie & Westerwelle 2013 – YEAH!
Achja… Schmerzensgeld von den WÄHLERN dieses Packs zu fordern wäre einzig angemessen. Wer SCHEISSE wählt wird SCHEISSE bekommen und entsprechend stinken.
Ist die Fabel vom Frosch etwa unbekannt?
http://oby.de/frosch-skorpion
Achja…
Das Internet ist der Feind.
Keine Sorge IM ERIKA, der Anteil der Blöden ist in Deutschland gleichbleibend. Um ihre Zukunft müssen sie sich keine Sorgen machen. Sie können jeden noch so blöden Mist von sich geben, auch solchen für den jeder Schüler (zu recht) die Prügelstrafe bekommen würde. Sicherlich wird man sie und Westerwelle im hohen Alter hofieren wie andere Geistesgrössen, z.B. Helmut Kohl.
#k.
Dieses „früher“ war die DDR. Auf die 90er Jahre trifft die Schilderung jedenfalls schon kaum noch zu. Beim verlinkten Zeit-Artikel beachte man dazu in den Leserkommentaren auch den Verweis auf die AdW.
Was die Klage darüber betrifft, junge Leute kaum noch über Zeitungen und staatstragende Fernsehnachrichten erreichen zu können: Ich möchte durchaus bestreiten, daß das vor den Zeiten der verbreiteten Internetnutzung so viel anders war. Auch an dieser Stelle scheint mir ein ziemlich verklärter Blick auf die Vergangenheit im Spiel zu sein.
@Christian (#1):
Schwachsinn…
Unrecht hat sie ja nicht, punktuelle Information z.B., man sucht meist die Adressen auf, wo die eigene Meinung am meisten vertreten ist. Aber im "RL" (in ", weil Internet ja auch RL ist…) ist und war das ja auch so, man sucht sich seinen Freundeskreis ja m.o.w. auch danach aus, ob die der eigenen Meinung etc. entsprechen.
Was natürlich blöd ist, die Lügereien/Mauscheleien etc. der Politik/Wirtschaft/"Mächtigen" werden halt etwas schneller aufgedeckt bzw. verbreitet.
Diese Aussage, (junge) Leute seien auch kaum mehr über ARD u. ZDF zu erreichen – bestätigt aber einmal mehr, dass GEZ schon gar nicht und auch keine sonstige Zwangsabgabe gerechtfertigt ist, denn unabhängig ist da ja schon lange gar nix mehr. Schön, dass sie das so deutlich gemacht hat, dass sie darüber ja wohl ihre Meinung verbreiten will.
Ist es denn nicht vielmehr einer Bereicherung? Ist Art. 5 GG nicht eines der "feinsten" Grundrechte in einer Demokratie?
@Kand.in.Sky (#9)
> Zu IM ERIKA (Merkel) gäbe viel zu sagen
Was denn? Unter den Links find ich da nix, ausser "soll", "hat sich genähert" usw.
Um jemanden zu "erreichen", ist es hilfreich, ist einer gewissen Wertschätzung zu erfreuen. Der letzte Kanzler, denn ich respektiert habe, war Helmut Schmidt. Bei Kohl, Schröder und Merkel habe ich nur den Eindruck, dass denen an der Macht sein wichtiger ist als das Land.
Ist schade wenn man als Kanzlerin sich engagiert im Netz und sogar einen Videoblog macht!!! … und der dann auch evtl nicht so beliebt ist wie erhofft …
Normal! Wenn kein Material da war, für die 5 Mann, die z.B. gemeinsam einen Stuhl pro Tag zusammengehämmert hatten, wurde eben Pause gemacht…und gewartet…
… und denken ausschließlich mit dem Gehirn, oder wie!? Die "jungen Leute" haben einfach keine Lust mehr auf Druckerschwärze an den Fingern und nutzen ihr "smart phone". Finde ich persönlich absolut in Ordnung. Ob die Frau Bundekanzler das Wort "multitasking" überhaupt schon 'mal gehört hat!? Ach nee, ist ja english und nicht russisch.
Hatte die ihre Antenne "früher" etwa nicht Richtung Westen justiert und empfing nur einen Sender!? Im Grunde ist es doch ziemlich erstaunlich, daß ausgerechnet diese Person eine Physikerin sein soll. Oder? Naja, wie dem auch sei: Ich höre besser auf – dafür ist das Thema eigentlich zu ernst, um ins Lächerliche gezogen zu werden… Pardon!
Ich hab' sie übrigens nicht gewählt, bin aber Demokrat genug, um die Wahl der Mehrheit … blabla… nee, sorry! Mit dieser Frau an der Spitze können wir noch nicht 'mal Fußball-Weltmeister werden – die bringt Pech! Hoffentlich wird die auch noch "amtsmüde" und nimmt den Guido direkt mit.
Abschließend noch ein Zitat von Vint Cerf, dem "Vater des Internets"*
"Das Netz ist wie ein Blatt Papier. Es ist nichts als ein weiteres Werkzeug für die Kommunikation und kann als solches genutzt und auch missbraucht werden."
In diesem Sinne, Baxter
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* Zudem (als Beispiel): Vice President bei Google Inc. (!), Entwickler der TCP/IP-Protokolle (gemeinsam mit Robert Kahn), Träger der US-amerikanischen Auszeichnung "presidental medal of freedom" als Anerkennung dafür, daß sie durch ihre Arbeit "zu Anführern einer digitalen Revolution geworden sind, die den globalen Handel, die globale Kommunikation und das globale Entertainment verändert hat".
Siehe: http://www.google.de/corporate/execs.html#vint
Damit im Hinterkopf finde ich es für meinen Teil immer äußerst interessant, wer sich alles mit Google anlegen will und wer darüber wie berichtet. Übrigens: Das ganze Management besthet quasi aus Koryphäen. Einerseits faszinierend, andererseits beängstigend… Auch DAS gehört zum "Internet", genau wie folgendes: "Kinder befragen Politiker zum Thema Internet: http://www.youtube.com/watch?v=C0Q41F6m1_E
@Rrabbit (#14)
Kohl, und wahrscheinlich auch Schröder, die wussten was sie tun.
Das Steuer in der Hand zu haben war da sicher auch erstes Ziel, aber ich denke nicht nur. Bei Merkel weiss ich da gar nicht so genau, das ist eigentlich nur eine etwas, won wem auch immer angeordnetes, ausführendes…
Wenn man sich,wie bisher auf die öffentliche Presse beschränkt,bleibt die Wahrheit unter der Decke.Die öffentlichen Medien sind doch mit Parteiproporz durchzogen und wenn man sich dagegen auflehnt ist man flugs weg vom Fenster,wie eine der letzten Amtshandlungen vom ehemaligen Ministerpräsidenten,R.Koch,zeigt.
Ich meine damit Herrn N.Brender.
Genauso diese Lügen über den Afghanistankrieg,im Internet kann man erfahren welche Seilschaften und Gründe es dafür gibt,wie unsere Soldaten für nichts und wieder nichts verheizt werden.
Dass da gerne die deutschen Schlapphüte einen Fuß in die Tür bekommen wollen,ist ja auch im Interesse unserer Kanzlerin.
Es wird schwerer für die Regierenden und das ist auch gut so.
Ich hoffe die Zeiten der Volksverdummung sind ein für alle mal passe´.
In diesen Zeiten brauchen wir kritische Bürger,die Zeiten friedlicher Revolutionen und Mahner, wie einst H. Böll,sind zur Zeit spärlich gesäht und die Gewerkschaften als Stimme des kleinen Mannes sind auch mehr in Deckung als gegen diesen fatalen Sozialabbau und Leiharbeitssklavenhandel vorzugehen…
Tja, so ist das eben. Früher war alles besser. Da schütze uns noch die Mauer vor zu viel Informationsvielfalt und die Partei hatte noch immer recht. Das war so wunderbar einfach… – vor allem mit den Karriereaussichten. Größe in der FDJ, Möglichkeit zum Studium, Promotion – also eine echte Widerstandskämpferin… ;)
Frau Merkel hat Recht.
Und beweisen kann man diese Aussage auch. Denn wer wissen möchte, worüber sich die Menschen zu Frau Merkels guter alter Zeit unterhielten kann zum Beispiel in Leipzig einfach mal zur Adresse Dittrichring 24 gehen.
Dass für eine Politikerin, die nicht gestaltet sondern abwartet bis sich eine Meinung gebildet hat und dann mutig voranschreitet, ein unklares Meinungsbild ein Problem ist, ist nicht verwunderlich. Darum dauert es also immer so lange, bis aus dem Kanzleramt eine Linie vorgegeben wird. Man sucht verzweifelt die Mehrheitsmeinung…..
Das ist ein Trauerspiel.
Da fällt mir ein, dass die Medien heute darüber berichtet haben, dass Frau Merkel nun in ihren Sommerurlaub verschwindet. Für mich war sie gefühlt schon längst im Urlaub, so wenig hörte man die letzten Wochen von ihr. Meine letzte Erinnerung an sie war ihr Auftritt beim Viertefinalspiel der deutschen Nationalmannschaft. Danach kann ich mich an keine substantielle Begebenheit mehr erinnern. Ebenfalls ein Armutszeugnis. Für wen lasse ich mal offen. ;). Jaja, ohne Internet wäre alles besser. Da träumt die Kanzlerin wohl schon vom Resetknopf.
Diese Regierung hat fertig.
Jaja, da trauert wohl jemand den guten, alten Tagen im Institut für Agitation und Propaganda nach
Als zweiten Witz könnte man noch hinzufügen, dass die Frau dieses Jahr den deutschen Medienpreis verliehen bekommen hat, wenn der Preis selber nicht schon ein Witz wäre
Herr Vetter,
</blockquote>
Wie sollte unsere "Außenministerin" Frau Merkel auch Zeit finden für Kommunikation mit dem Volk. Sie ist doch so sehr damit beschäftigt ihre eigene Partei auszuhöhlen. Und wen hat sie als Minister/innen an ihre Seite geholt? Ist sogar Herr Köhler ein Opfer dieser Frau? Sind die Ziele der Parteien noch zum Wohle des Volkes, oder sind sie Machtapparate für ein paar Großkopferte, oder gar reiner Selbstzweck?
Und wie entwickelt sich das Volk? Immer mehr können schon nicht mehr rechnen, nicht einmal einfachste Aufgaben! Lesen fällt auch schon vielen schwer. Und das gelesene erst einmal verstehen …? Auch hier sind viele Kultusministerien auf einem ehrgeizigen Weg, das Volk für fragwürdige Ziele anzupassen.
Ich frage mich nur, wo die Ortsvereine sind. Wie kann es sein, daß die Städte und Gemeinden kein Geld mehr haben. Die Basis der Parteien sind meines Erachtens doch die Ortsverbände. Demokratie sollte von unten nach oben funktionieren. Das funktioniert aber anscheinend schon lange nicht mehr, denn sonst könnten die Städte und Gemeinden nicht eine solch desaströse Haushaltslage haben. Keine Medien und keine Parteien haben an diesem Umstand etwas geändert, oder ihn gar verhindert. Auch das Internet wird wohl erst einmal nicht viel daran ändern, denn die Masse der Menschen kann man mit dem Medium auch nicht erreichen. Viele interessiert es nicht mehr. Viele haben für solche Zusammenhänge keine Kapazitäten.
Zwar haben sehr, sehr viele Menschen einen Internetanschluß und einen Computer. Aber wofür nutzen sie diese Technik?
Unsere Entscheidungsträger durchblicken die Komplexität der Zusammenhänge nicht mehr. Und es gibt wohl auch so manch einen, der damit beschäftigt ist die eigenen Taschen zu stopfen, oder die seiner "Freunde". Um das Wohl des Volkes geht es vielen nicht mehr. Und das war früher vielleicht einmal etwas besser. Wenn wir nicht zurück finden zu Werten, und wenn wir nicht mehr investieren in Bildung, dann hat dieses Gemeinwesen keine Überlebenschance.
Wunderbar! Unsere Staatsraatsvorsitzende Angela Merkel hat gesprochen! Darauf ein dreifach donnerndes Hurra, Hurra, Hurra!
Wieso muss Merkel dieses Bild freigeben? Fällt das nicht unter Pressefreiheit oder sowas?
Mit der punktuellen Informationsgewinnung im Internet hat die Kanzlerin nicht unrecht. Während in den redaktionell betreuten Medien (Zeitungen, TV) durchaus aus Gegenmeinungen dargestellt werden und über viele verschiedene Dinge berichtet wird, ist die Gefahr im Internet, dass man sich nur auf den Seiten aufhält, die ins eigene Weltbild passen.
Da der Internetnutzer selber aktiv werden muss, setzt dies durchaus einen gebildeten, unvoreingenommenen und offenen Typ vorraus.
Und wenn über "gleichgeschaltete" Medien geschumpfen wird und nur vom Nutzer selbst gewählte Medien genutzt werden, dann wird diese Person noch viel einseitiger Informiert. Eben, weil sie nur Dinge konsumiert, die sie selbst wissen will bzw. was dem eigenen Weltbild entspricht.
Klar kann im Internet jeder seine Meinung/Informationen äußern. Aber auch hier wird sie vielfach nicht kritisch hinterfragt, weil sie überwiegend von denen gelesen wird, die die (politische) Grundeinstellung des Autors teilen.
Sehr anschaulich alles.
Ist auch irgendwie eine Bankrotterklärung der Politik insgesamt.
Überaus interessant finde ich auch einen "Quasilink" in den Kommentaren der Zeit-Online:
http://www.forschungsmafia.de/blog/2010/06/27/klageerzwingungsantrag-gegen-den-bundesverfassungsgerichtsprasidenten-voskuhle/
Ob man sich noch mehr Sorgen über die Zukunft des Internets machen sollte?
Gruß
Schröder hatte mit "zum regieren brauche ich "Bild", "BamS" und Glotze" absolut richtig gelegen.
Das Internet hat er nicht gemeint. Mit Glück wird der nächste Kanzler eine SQL-Datenbank auf einem performanten Cluster.
Der digitale Diskurs macht es der deutschen Demokratur schwer…:) Mich freuts – Mehr Freiheit, mehr Meinungen, mehr, wie heißt es doch so schön, demokratischer Meinungsbildungsprozess. Wenn jetzt noch mehr Menschen der Vernunft als irgendwelchen dumpfen Gefühlen von richtig und falsch folgen, dann freu ich mich sogar auf die Zukunft. Danke Internet!
@akbwl:
Alles was es braucht um dem gegenzuwirken ist eine unzensierte Kommentarfunktion. Da tauchen mehr Gegenmeinungen auf als du je in einer Tageszeitung lesen wirst.
Wir dürfen uns in dieser Frage nicht auseinanderdividieren lassen. Daher plädiere ich dafür eine gemeinsame Lösung zu finden!
@akbwl:
Stimmt! Aber ich gebe zu bedenken, daß auch gute Zeitungen entsprechende Interessen vertreten. Und auch von seriösen Kommentatoren und Redakteuren kann man nicht immer die "Einzige Wahrheit" erwarten. So gehört immer ein gebildeter Leser bzw. Internetnutzer dazu, mit dem Fleiß, sich ausgewogen Informationen zu beschaffen, um sich ein eigenes Bild machen zu können. Ein türkischer Freund hat mir einmal gesagt: "Du mußt selber tun – Gott wird Dich nicht suchen."
Seit jeder eine Stimme hat, fällt in erschreckender Weise auf, wie viele Leute eine Meinung, aber keine Ahnung haben.
@akbwl:
Aber nur weil in einer Zeitung auch eine Gegenmeinung abgedruckt wird, heißt es doch nicht, dass sie auch gelesen wird. Im Grunde ist das Internet eine einzige riesige Zeitung, nur dezentral produziert und mit vielfältigeren Möglichkeiten. Der Leser muss mehr Spreu von mehr Weizen trennen – aber prinzipiell hat sich nur eines geändert: es haben heute weitaus mehr Menschen die Möglichkeit, ihre Meinung in Wort, Bild und Schrift zu verbreiten und nicht nur eine Handvoll Leute, die es sich leisten können und wollen, eine gedruckte Zeitung zu betreiben. Alles, was du von "Internet-Konsumenten" forderst (einen gebildeten, unvoreingenommenen und offenen Typ) muss man doch auch von Zeitungslesern fordern: Natürlich sollte man sich immer fragen, wer da was mit welcher Absicht schreibt und wie eventuelle Abhängigkeiten sich auf die Berichterstattung auswirken, etc. Aber nur weil Millionen Bild-Zeitungsleser dazu nicht in der Lage sind, enteignen wir doch auch nicht Springer.
Die Einseitigkeit, die du als so bedrohlich schilderst, ist auch viel mehr gegeben, wenn man sich auf eine einzige gedruckte Zeitung beschränkt. Und wieso entscheidet sich denn der Bankangestellte lieber für ein Abo der FAZ statt für die Junge Welt? Doch wohl, weil er in der FAZ eher das liest, was seinem Weltbild entspricht.
Ja, ja, als FDJ-Sekretärin in der Kreisleitung hatte sie es sicher einfacher die Jugend auf Linie zu trimmen.
Man kann es nur immer wieder sagen: Die Politik hat Angst vor dem Internet, und wird alles daran setzen, diese Möglichkeiten der freien Meinungsverbreitung zu unterbinden.
In der Rückschau scheint eben vieles besser gewesen zu sein, als es wirklich war. Was die Gegenwart aber ganz besonders stört, ist, daß sich immer wieder dieselben unangenehmen Personen ins Bild schieben, um ungefragt ihre kümmerlichen Weisheiten zu verkünden. Dafür ist Frau M. ein gutes Beispiel.
@ Abmahner
Genauso läßt es sich zutreffend sagen.
Ich glaube, hinsichtlich der Manipulationsmöglichkeiten der Herrschenden hat sich nicht viel geändert. Was sich geändert hat, ist der Faktor Zeit. Die Obrigkeit steht unter Streß, seit sie sozusagen im Sekundentakt neu manipulieren muß, um die Herrschaft zu erhalten. Das erzeugt unschönen Streß, und deshalb treten gerade soviele Politiker in den gutbezahlten Ruhestand, um dort so zu leben, wie Politiker es früher im Amt tun konnten.
Für die unteren Schichten dagegen hat sich nicht viel geändert. Man durchschaut da die Manipulationen nicht, zieht sich zurück in die eigene kleine Welt aus Brot und Spielen, wozu jetzt eben auch facebook und Co. gehören.
Das gleiche hatte ich auch zwischen den Zeilen gelesen. Was das Merkel tatsächlich aussagt, ist, dass die Menschen heute wegen des breiter gefächerten Medienangebotes nicht mehr so leicht zentral zu manipulieren sind. Um nichts anderes geht es in einer Demokratie: Es herrscht derjenige, der andere von seiner Agenda überzeugen kann, mit welchen Mitteln auch immer. Ich hoffe, dem lieben Merkel wird diese Aussage noch richtig peinlich sein. So jemand gehört nicht an die Spitze einer Demokratie, pseudo oder nicht.
@ Planemaker
Ja, stimmt schon. Aber sie hat doch schon andere schlimme Aussagen getätigt (z. B. zur "Sicherheit"), und letztlich erzählt sie doch da nur, was sie selbst offenbar tatsächlich glaubt. Für mich war sie von Anfang an eine suspekte Figur, deren Brillanz bestenfalls im Intrigantentum besteht. Nahezu alle ihre öffentlichen Aussagen sind doch von erschütternder intellektueller Dürftigkeit. Wie zu erwarten war.
@ Verzeihung: Planewalker
Na ja, Herr Vetter – man kann ja einiges gegen Merkel sagen. Aber die von Ihnen seinerzeit vorgeschlagene Alternative, Steinmeier, ging bekanntlich auch nicht auf.
http://www.lawblog.de/index.php/archives/2008/03/08/abseitsfalle/
Eine Kanzlerin, die ihre Regierungsgeschäfte zu 60% per Telefonate und SMS führt, beklagt sich über die modernen Zeiten? Hätte sie vor 8 Wochen einmal den Hintern hochgekriegt und wäre sie die paar Schritte zum Schloß Bellevue gelaufen, statt alles über das Handy zu erledigen, wäre Herr Köhler vielleicht heute noch Bundespräsident.
Wer wichtige Staatsgeschäfte gerne mit dem bunten Mobiltelefon abwickelt, darf sich wohl kaum darüber beschweren, daß die jüngere Generation ebenfalls lieber auf moderne Kommunikationsmittel zurückgreift.
Selbst wenn es kein Internet geben würde und die Menschen den ganzen Tag vor dem Fernseher sitzen würde, würde es doch wohl eher so sein, dass diese sich über eine Ansprache der Kanzlerin nicht wirklich freuen würden.
Es ist einfach langweilig und niveaulos. Im Vergleich zum Sprachstil von Frau Merkel waren die Ansprachen von Gerhard Schröder der reinste Actionfilm.
@ Halloooo
Schröder war ein Großsprecher und Dummschwätzer; seine zutiefst dummen Aussprüche, über Lehrer und Kriminelle z. B., sind bekannt und müssen hier kaum wiederholt werden. Als Rhetor war er nicht schlecht, wahrscheinlich hatte er da Kurse genommen.
Frau Merkel ist inhaltlich und rhetorisch gleichermaßen unbedarft, das war sie schon immer. Wer sich einen Videoblog von ihr anschaut, muß ernstlich krank sein. Ich könnte und wollte das nicht einmal zu Studienzwecken tun.
Danke, schöner Artikel.
Du hast meine Gedanken besser in Worte gefaßt als ich es gekonnt hätte.
Im Besonderen die letzten beiden Sätze.
Ich möchte ja nicht unken Herr Vetter, aber ich höre immer wieder das Lied vom ach so freien Internet und jeder eine Stimme und alle gleich viel wert, aber je länger ich im Netz rumturne – und ich turne schon seit den Zeiten wo wir noch einen Akustikkoppler brauchten – desto skeptischer bin ich, was die schöne neue Informationswelt angeht. Keiner weiß mehr wer was warum sagt/schreibt, Identitäten und Interessen sind meist vollkommen unbekannt. Der alte "Qualitätsjournalismus" bei dem man zumindest noch halbwegs wußte, was da so los war, weicht immer mehr einem Walla-Walla-Tanzen durch die Gänseblümchen, einem wüsten dumpfen Kriegsgeschrei und c&p von dpa & co.
Gleichzeitig suhlen sich viele in der vielen tollen Information, die jetzt direkt und ungefiltert den user erschlägt. Würde man allen unsachlichen oder falschen Schwachsinn aus dem Netz streichen, so könnte man den Rest vermutlich auch im Inhalt eines doppelten großen Brockhaus rausgeben.
Dennoch wissen heute alle alles und können bei damit bei allem mitreden – zumindest denken sie das und fordern es.
Letztlich führt dies zu einer sich ständig verstärkenden Spirale des Blödsinns und der Zeitvernichtung.
just my 2 cents
Merkels Frustration muss man verstehen:
Wie schwer hätte sie es beispielsweise damals als Propagandabeauftragte der FDJ in der DDR gehabt, wenns schon ein freies Internet gegeben hätte!
Jetzt, als CDU-Kanzlerin, hat sie ja wenigstens die Möglichkeit, mit Ihrem Kabinett-Kompetenzteam einzustehen für Vorratsdatenspeicherung (wir schreiben mit, wer hier zu wem etwas sagt), für Internetzensur (nur wegen der Kinder!!1!111), für mehr Videoüberwachung (sie fordert diese ja flächendeckend).
Mei, war die Zeit schön, als der Umstand für eine beinahe vollständige Gleichschaltung der Medien reichte, dass die alle ihre Nachrichten bei Reutters und der dpa kaufen! Kippt man da die Nachrichten ein, schon steht überall Die Wahrheit™.
Den Rest macht man mit Elfriede beim Abendessen aus.
Und jetzt? Tageszeitung: der Printout der Agenturmeldungen von gestern.
So kann man doch mit der Presse nicht umgehen! Und überhaupt, diese Blogs, diese Diskussionen, Twitter und was weiss ich nicht alles.
Wie soll man das noch beherrschen? Die schreiben ja, was sie wollen!1!111einself
Viele Grüsse,
VB.
“Es ging alles ruhiger zu. Die Menschen unterhielten sich morgens am Arbeitsplatz über die gleichen Themen”.
Muss ich mir sorgen machen, wenn ich dabei die Bilder vom Anfang und dem Ende von 23 im Kopf habe?
@#48 (Peter Schaefer):
Im Prinzip sehe ich das ähnlich, denke allerdings genau in die andere Richtung. Mich persönlich läßt das nämlich hoffen, daß "echter" Qualitätsjournalismus wieder zurückkehrt. Denn der Bedarf an "echten", gelernten Journalisten wird meines Erachtens in Zukunft wieder rasant ansteigen. Auch wenn ich selbst von 'ner anderen Branche komme, denke ich daß bei denen genau wie überall der spitze Bleistift vorherrscht. Also weniger Budget, d.h. weniger Recherche, d.h. weniger Qualität (persönliche Meinung, wohl gemerkt). Im TV ist das in meinen Augen direkt erkennbar. Zwar schaue ich mir als Mann natürlich auch ganz gerne 'ne hübsche Frau im kurzen Röckchen an, die meint eine journalistische Sendung zu moderieren. Allerdings merkt man meistens sehr schnell, daß es hinter den Kulissen scheinbar ähnlich zu sein scheint. Das soll natürlich nicht heißen ,daß es keine hübschen Journalistinnen gibt, ich denke ihr wisst wie ich das meine… Das Hauptaugenmerk liegt scheinbar woanders (Quote = Werbegelder).
Entgegen vielerlei Stimmen, bin ich persönlich der Überzeugung, daß die Flut an Informationen zukünftig wieder einen Markt für Fachleute darstellt. Es wird meiner Meinung nach zu einer Nachfrage nach "aufbereiteten" Informationen kommen. Dabei wird wieder mehr Wert auf qualitativ hochwertigere Aufbereitungen / Recherchen gelegt werden. Das schöne dabei ist, daß es vermutlich einfacher für gute Leute sein wird auch "unabhängig" zu bleiben, das heißt daß m.E. solche "Berlusconi-Geschichten" zukünftig immer unmöglicher werden.
Publizieren kann mit dem Kommunikationsmedium "Internet" im Prinzip jeder… und das in "Null-Komma-Nix" und sogar dezentral.
In dem Zusammenhang: Glaubt hier jemand ernsthaft, daß es beispielsweise den Plattenfirmen und Verlagen bei ihrem "Abmahnwahn" tatsächlich darum geht, das sog. "filesharing" von 'ner pisseligen mp3-Datei zu "bekämpfen". Also im Grunde das Privatkopieren einer ca. 4 Megabyte kleinen Datei zu bekämpfen? Dafür den internationalen Bohei, inkl. immensem Kostenapparat? Is' klar… Sicher…
In diesem Sinne, Baxter
viel interessanter finde ich, WO frau merkel dieses interview gegeben hat: es war die BUNTE!
zielgruppe und der verlag sagen viel mehr aus)))
@akbwl: Du meinst die "Junge Freiheit"? Oder an welche "Zeitungen" dachtest Du jetzt? Nennt doch mal ein paar Beispiele für Zeitungen, die "Gegenmeiungen" abdrucken…
@anonym: Schröder hat zumindest eines getan, bei dem ich doch glatt ein wenig stolz auf die damalige Regierung war: Er hat den USA und ihren Kriegstreibereien eine eiskalte Absage erteilt.
@Baxter:
Eigentlich müsste ich als diplomierter Dokumentar ja Freudensprünge über dein Posting machen, denn du schreist ja nach Leuten wie mir.
Zu deinem Argument mit den Filesharern: Nein es geht denen um Geld, was sie mit Raubkopierern teilweise sogar besser verdienen, als mit dem CD-Verkauf. Aber ich verstehe hier den Zusammenhang nicht.
Und zur Sache mit den Journalisten: Da denke ich gegenteilig. Zumindest für Deutschland. Hier gibt es noch immer zu viele Journalisten, Zeitungen, Sendungen usw. Das Problem ist nur, das die alle einen Maulkorb aufhaben.
Darum hoffe ich wirklich, das der Einfluss der klassischen Journalisten noch viel geringer wird, als er derzeit ist.
"96 Fragen (0 Antworten)".. abgeordnetenwatch fuer Dr. Angela Merkel.
Sagt eigentlich genug darueber aus, wie sehr die Frau sich wirklich mit dem Internet befasst hat. Als Politiker sollte man AW schon kennen – und im besten Fall fuer seine Zwecke nutzen. Aber Frau Merkel ist halt auch nur eine alte Frau mit Kugelschreiber.
Glaube nicht, dass es in D noch Journalisten gibt. Sehe nur Leute, die brav die vorher ausgehandelten Fragen abfragen, sich jeden unlogischen Mist aufschwätzen lassen, nie nachfragen usw.
Dem Volk ein noch so belangloses Geschwätz als "Interview" verkaufen. Betrifft nicht nur die befragten Politiker, sondern auch andere Stars und Sternchen.
Wozu diese "besondere Rechte" brauchen ist mir unklar.
@ Planewalker
Da haben Sie recht. Diese Aussage von ihm fand ich zwar auch prinzipiell angemessen.
Nur war diese seine Absage an die Kriegstreiber leider nicht so radikal, wie sie hätte sein müssen, um wirklich glaubhaft zu sein. Schröder hat nämlich auch, wenn ich mich nicht sehr täusche, von uneingeschränkter Solidarität gesprochen, er hat den US Armed Forces Unterstützung in ihren völkerrechtswidrigen Kriegen angedeihen lassen (die Stützpunkte in D konnte man ihnen angeblich nicht entziehen lt. Schröder, weil es ja Verträge gab – als ob Verträge völlig unkündbar wären) und er hat Struck vom Freiheit-Verteidigen am Hindukusch faseln lassen. Alles Dinge, die zutiefst unehrlich waren, wenn man seine von Ihnen hier zitierte Aussage heranzieht.
@ su(s?)ann
Ist doch völlig passend das Blatt, Merkel findet die schwäbische Hausfrau ja ganz toll. Und sie hat ja selbst so eine Anmutung als Person, wenn sie spricht und in die Händchen patscht. Paßt bestens zu ihr, die Gazette.
Ich bin manchmal ein Spätzünder. Ich hab mir diesen Satz jetzt erst so richtig verinnerlicht.
Beim ersten lesen dachte ich noch "ja, stimmt, so what", was Frau Merkel sagt.
Aber was für eine demokratiefeindliche, faschistische Aussage dahinter steckt ist mir jetzt erst klar.
Es ist ein Statement gegen Informationsvielfalt und -Freiheit. Sie würde es besser finden, wenige zentrale Medienstellen zu haben, die ausgewählte, wenige Nachrichten verbreiten.
Das ist pervers.
@Cg:
Also es gab doch mal einen der Merkel gefragt bhat warum sie Schäuble in ihrem Kabinett haben wollte.
Oh sorry das war ein Holländer.
Da quatscht die Kanzerlin mal ausm Nähkästchen wie wir auch jeden Tag, aber sofort findet sich ein Oberschlauer Autor der daraus wieder ein großes Ding macht.
Weniger ist manchmal mehr Udo