Sparkassen raten 30.255 Telekom-Bonus-Aktionären zur Selbstanzeige
(Danke an Andrea Altefrone für den Link)
Sparkassen raten 30.255 Telekom-Bonus-Aktionären zur Selbstanzeige
(Danke an Andrea Altefrone für den Link)
Ein nettes Café. So was hat bislang gefehlt, zwischen Zuhause und Büro. Jetzt ist es aufgetaucht, womit bei einem fünfminütigen Fußweg ja nicht unbedingt zu rechnen war. In dem Eckhaus Klever Straße / Rossstraße, wo bis vor ein paar Jahren ein alter Mann aus einer Luke Flaschenbier und Kicker verkaufte, wartet das „Goldregen“ auf Kundschaft.
Fünf etwas angejahrte Bistrotische, eine opulente, durchgehende grüne Sitzbank. Sonst so ziemlich gar nix, außer einigen aufgekratzten Leuten aus der Nachbarschaft, die dem Wirt offenbar in den Anfangstagen Depressionen austreiben wollen. Und einer Frau, die für ein Stadtmagazin fotografiert. Ich habe tapfer gelächelt.
Aber der Espresso ist o.k., wie der soeben abgeschlossene Test ergab.
Ich drücke jetzt „Veröffentlichen“. Dann fahre ich zum Sport. Mindestens 45 Minuten Kardio hat er mir aufs Auge gedrückt. „Gegen den Bauch.“ Super Sache, einfach mal so die Wahrheit gesagt zu kriegen …
Das Ausländeramt Düsseldorf behauptet, die Aufenthaltserlaubnis für ausländische Studenten sei auf zehn Jahre begrenzt:
Bei einer Überschreitung der Höchstaufenthaltsdauer schreibt das Aufenthaltsgesetz die Ablehnung der Aufenthaltserlaubnis zwingend vor.
Angeblich soll sich das aus § 16 Aufenthaltsgesetz ergeben. Ich habe die Vorschrift ein paar Mal gelesen. Aber sorry, die erwähnte Höchstdauer kann ich dem Paragrafen nicht entnehmen.
Richtig ist lediglich, dass in den Anwendungshinweisen zum Aufenthaltsgesetz (Vorsicht, fettes PDF) was von zehn Jahren steht. Selbst Verwaltungsvorschriften, um solche handelt es sich noch nicht einmal, können nicht den Inhalt des Gesetzes definieren. Außerdem billigt selbst das Bundesinnenministerium seinen Hinweisen nur „informellen Charakter“ zu; ursprünglich sollten sie noch nicht einmal veröffentlicht werden.
Nach meiner Meinung komm es für eine weitere Verlängerung nur darauf an, dass „der Aufenthaltszweck noch nicht erreicht ist und in einem angemessenen Zeitraum noch erreicht werden kann“. Dafür hätte ich dann sogar ein paar Argumente …
Der Wirtschaftsprüfer einer Mandantin bittet mich für den Jahresabschluss um Auskunft über „Verstöße der Gesellschaft gegen geltendes Recht, für die ggf. gehaftet wird“.
Bin kurz weg. Mir meine Rechte vorlesen lassen.
Du hast es wohl mit einem besser gestellten Haushalt zu tun, wenn die männliche Stimme am Telefon höflich fragt:
„Wen darf ich melden?“
In einem Großverfahren müssen sich demnächst 17 Angeklagte wegen (angeblich) groß angelegter Diebstähle verantworten. In einem neuen Beschluss heißt es im Rubrum nun zu einem der Angeklagten:
ausgewandert auf die Bahamas
Ach ja, der war ja auch Student der Rechtswissenschaften.
Aus Apple’s Dictionary, zitiert nach Laughing Squid:
a weblog: blogs run by twenty-something Americans with at least an unhealthy interest in computers.
(Danke an Thomas Bliesener für den Link)
Bremswegtabelle mit Erläuterungen.
Super. Das verstehe sogar ich.
Kaum bist du mal nicht allein beim Sport, schenkt sie dir doch tatsächlich ein Lächeln. Es sei denn, sie meint den Trainer.
Interessantes Urteil beim Medienanwalt Dr. Klaus Focus Rehbock. Ein Anwalt darf seine Spezialisierung auf bestimmte Rechtsgebiete nicht damit anpreisen, dass Allgemeinanwälte wegen der Informationsflut nur noch „durchschnittliches Wissen“ bieten.
Das Oberlandesgericht Jena sieht hierin eine wettbewerbswidrige Herabsetzung der nicht spezialisierten Kollegen.
Das Provisorium als Abwechslung: Die Heiligenhauser Firma Helbako muss nach eigener Einschätzung mal die Homepage renovieren. Doch dafür ist leider keine Zeit – die aktuellen Kundenprojekte gehen vor.
Allerdings ist schon mal jemand mit dem Rotstift durchgegangen…
Nette Idee, oder?
So, und jetzt verklage ich den Laden :-)
Ich habe 500.000 US-Dollar gewonnen. Steht zumindest in dieser E-Mail:
Adressen sollen künftig ohne eine Leerzeile zwischen Straßenangabe und Postleitzahl/Ort geschrieben werden. Das hat das Deutsche Institut für Normung (DIN) beschlossen, und zwar auf Antrag der Deutschen Post. So berichtet es der Anwaltsreport (Printausgabe 4/2005).
Ich traue mich gar nicht, das ans Sekretariat weiterzugeben. Dort missachtet man ja schon seit Jahren beharrlich meine Bitte, nicht jede Adresse mit „Herrn“, „Frau“ oder sogar „Eheleute“ zu beginnen.
Anwälte in Ladenlokalen sind laut Welt sozusagen der letzte Schrei:
Die Idee: Kanzleien in gut erreichbaren Ladenlokalen unterbringen, feste und transparente Niedrigpreise für die Beratung anbieten und über eine Vernetzung zahlreicher Büros in unterschiedlichen Städten das Expertenwissen vieler Anwälte bündeln. … Interessant auch der offensive Umgang mit moderner Kommunikationstechnik – nicht nur sind alle Akten digital aufbereitet, auch Mandanten können ihre Erstberatung für 59,95 Euro via Internet bekommen.
Erst letzte Woche sah man Mathias Döpfner und Haim Saban, wie sie mit zufriedenen Gesichtern eine Juraxx-Filiale verließen. Ist mir ein Rätsel, warum die Welt das nicht erwähnt.
Die Kieler Polizei befragt 700 Personen als „Zeugen“, die sich am 5. Juni 2005 in der Nähe eines abgebrannten Marktes aufgehalten haben. Es handelt sich um Personen, die im fraglichen Zeitraum mit ihrem Handy telefoniert haben oder angerufen wurden. Ein Ermittlungsrichter hat angeordnet, dass Telefonunternehmen entsprechende Verbindungsdaten herausgeben müssen.
Wie die Kieler Nachrichten berichten, regt sich gegen diese Maßnahme Widerstand.